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Düsseldorf/Duisburg, 16. Juni 2026 - Im Jahr
2025 haben 37 % der Internetnutzerinnen und -nutzer in
Nordrhein-Westfalen im Alter von 16 bis 74 Jahren im Internet
Hassrede bzw. „Hate Speech” wahrgenommen. Damit sind Inhalte
gemeint, die feindselig oder erniedrigend gegenüber Personengruppen
oder Einzelpersonen sind.
Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des
Internationalen Tages für die Bekämpfung von Hassrede am 18. Juni
mitteilt, haben hochgerechnet ca. 4,7 Millionen Menschen in NRW nach
ihrer Selbsteinschätzung Hassrede im Internet beobachtet. Gegenüber
der Vorgängererhebung im Jahr 2023 ist der Anteil um 7 Prozentpunkte
gestiegen. Jüngere sind häufiger auf Hasskommentare
gestoßen Unter den 16- bis 44-Jährigen Internetnutzenden
ist in 2025 mit 48 % nahezu jede/-r Zweite im Internet auf
Hasskommentare gestoßen. Dagegen haben nur 27 % der 45- bis
74-jährigen Internetnutzenden entsprechende Äußerungen wahrgenommen.
Politische oder gesellschaftliche Ansichten waren
häufigstes wahrgenommenes Angriffsziel Hassrede im
Internet trifft Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen. Unter
den Internetnutzenden, die im Netz auf Hassrede gestoßen sind,
beobachteten mehr als vier von fünf (83 %) Angriffe
aufgrund politischer oder gesellschaftlicher Ansichten. Dies war das
am häufigsten wahrgenommene Motiv für Anfeindungen.
Weitere
häufige Zielscheiben waren die ethnische Herkunft (62 %),
die sexuelle Orientierung (56 %) sowie die Religion oder
Weltanschauung (54 %). Auch
das Geschlecht (39 %), Behinderungen (24 %) und das Alter (17 %)
wurden als Beweggründe für Hass im Netz beobachtet. Bei der Frage zu
den Angriffszielen der wahrgenommenen Hassrede waren
Mehrfachnennungen möglich.
• Anstieg von 30 % in 2023 auf 37
% im Jahr 2025 • Jüngere sind häufiger auf „Hate Speech“ gestoßen
• Politische oder gesellschaftliche Ansichten waren häufigstes
wahrgenommenes Angriffsziel
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