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Düsseldorf/Duisburg, 21. August 2026 - Die
Zahl der Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft für Kinder ist
in Nordrhein-Westfalen in den letzten 20 Jahren gestiegen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, gab es 2025 rund 8.300 Kitas in freier
Trägerschaft und damit 18,2 % mehr als im Jahr 2006. An
allgemeinbildenden Schulen fiel das Wachstum privater Einrichtungen
seit dem Schuljahr 2005/06 mit 36,7 % noch deutlicher aus: Im
Schuljahr 2025/26 gab es 428 private Ersatzschulen in NRW.
Zu
den freien Trägern von Kitas zählen die Spitzenverbände der freien
Wohlfahrtspflege sowie unabhängige, gemeinnützige und nicht
gemeinnützige Unternehmen oder Vereine. Schulen in freier
Trägerschaft, auch private Ersatzschulen bzw. hier Privatschulen
genannt, sind Schulen, die nicht vom Land, den Kommunen oder
sonstigen öffentlichen Schulträgern geführt werden. Sie können
konfessionell, weltanschaulich oder durch besondere pädagogische
Interessen und Konzepte geprägt sein.
Insgesamt ist die Zahl
der Kindertageseinrichtungen in den letzten 20 Jahren um 13,8 %
gestiegen. Der Gesamtanstieg ist dabei vor allem auf die Kitas in
freier Trägerschaft zurückzuführen: Die Zahl der Einrichtungen
öffentlicher Träger wuchs um lediglich 1,7 %. Damit befanden sich
2025 76,3 % aller Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft;
2006 lag ihr Anteil noch bei 73,5 %. Bei den freien Trägern nahm
die Zahl nicht-religiöser privat-gemeinnütziger Träger, worunter
bspw. der Paritätische Wohlfahrtsverband fällt, am meisten zu. In
den letzten 20 Jahren stieg ihre Zahl um 58,0 %. Währenddessen ging
die Zahl der Kitas in religiöser privat-gemeinnütziger Trägerschaft
(z. B. Caritasverband) um 4,6 % zurück. Insgesamt stellten 2025
dennoch katholische Träger die meisten Einrichtungen, gefolgt von
Jugendämtern und evangelischen Trägern.
Mehr
Privatschulen, weniger öffentliche Schulen Auch im
Schulsystem Nordrhein-Westfalens ist eine Entwicklung hin zu mehr
privaten Einrichtungen erkennbar: Ihre Zahl wuchs, während die
Gesamtzahl der allgemeinbildenden Schulen um 21,0 % zurückging.
Ausschlaggebend dafür war insbesondere der Rückgang öffentlicher
Schulen. Im 20-Jahresvergleich stieg der Anteil privater Schulen am
allgemeinbildenden Schulangebot von 4,9 % auf 8,5 %. Hinsichtlich
der schülerstärksten allgemeinbildenden Schulformen zeigten sich
jedoch Unterschiede. So waren private Gymnasien schon im Schuljahr
2005/06 mit 16,8 % recht verbreitet; im Schuljahr 2025/26 waren es
lediglich drei private Gymnasien mehr. Bei den Grundschulen hat sich
die Zahl hingegen von 26 auf 79 nahezu verdreifacht. Anteilig
machten private Grundschulen zuletzt allerdings nur 2,8 % des
Grundschulangebots aus.
Anteil der Kinder und
Jugendlichen in privaten Kitas und Schulen leicht gestiegen
Neben der steigenden Anzahl von privaten Einrichtungen besuchen
mittlerweile auch mehr Kinder und Jugendliche diese Kitas und
Schulen. Der Anteil der Kinder, die eine Tageseinrichtung in
privater Trägerschaft besuchen, ist innerhalb von 20 Jahren leicht
gestiegen: Von 71,0 % im Jahr 2006 auf 73,1 % im Jahr 2025. Der
Anteil der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden
Privatschulen lag im Schuljahr 2025/26 bei 8,3 %. Das waren
1,3 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2005/06, als der Anteil bei
7,0 % lag. Allerdings gab es nach kontinuierlichen Zuwächsen ab dem
Schuljahr 2021/22 eine leicht rückläufige Entwicklung.
• 2025
gab es 18,2 % mehr Kitas in freier Trägerschaft, aber nur 1,7 % mehr
öffentliche Kitas als 2006 • Zahl der allgemeinbildenden
Privatschulen seit dem Schuljahr 2005/2006 um 36,7 % gestiegen, 24,0
% weniger öffentliche Schulen • Anteil der Kinder in Kitas in
freier Trägerschaft und Privatschulen leicht gestiegen
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Düsseldorf/Duisburg, 20. November 2025 - Im
Jahr 2025 hatte etwa jedes zweite in einer Tagesbetreuung
untergebrachte Kind zwischen 0 und 6 Jahren einen Betreuungsumfang
von 45 Stunden und mehr. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war bei
den unter 6-Jährigen am zweithäufigsten ein Betreuungsmodell von
mehr als 25 bis zu 35 Stunden vertreten; rund 42 % der Kinder
belegten dieses Betreuungsmodell. Einen Betreuungsumfang von mehr
als 35 bis unter 45 Stunden hatten rund 3 % der betreuten unter
6-jährigen Kinder.
Der durchschnittliche Betreuungsumfang
von Kindern unter 6 Jahren in Kitas und Tagespflege hat sich in den
letzten 10 Jahren um mehr als eine Stunde pro Woche erhöht. Im Jahr
2025 waren unter 6-Jährige im Schnitt 39,7 Stunden pro Woche in
Kindertagesbetreuung. 2015 hatte der durchschnittliche
Betreuungsumfang in NRW bei 38,4 Stunden pro Woche gelegen. Der
durchschnittliche Betreuungsumfang pro Tag lag 2025 damit bei knapp
8 Stunden; 2015 waren es täglich 7,7 Stunden gewesen.
Regionale Unterschiede bei Betreuungsumfängen – Köln mit
höchstem und Gelsenkirchen mit dem niedrigsten Bei
den unter 6-Jährigen waren regionale Unterschiede in den
Betreuungsumfängen zu beobachten: So hatten knapp drei Viertel aller
betreuten Kinder in Köln einen Betreuungsumfang von 45 Stunden und
mehr; das war NRW-weit der höchste Anteil. Es folgten Düsseldorf mit
69,0 % und Münster mit 68,1 %. Anteilig die wenigsten betreuten
Kinder mit Betreuungsumfängen von über 45 Stunden pro Woche gab es
in Gelsenkirchen mit 29,0 %, dem Kreis Warendorf mit 29,5 % und dem
Kreis Euskirchen mit 30,5 %.
Insgesamt waren zum Stichtag
1. März 2025 rund 650.000 Kinder unter 6 Jahren in
Kindertagesbetreuung. Von ihnen besuchten rund 593.000 Kinder eine
Kindertageseinrichtung und rund 57.000 eine Tagespflege.
Maßgeblich für die Ergebnisse zur Betreuung sind die „Statistik der
Kinder und tätigen Personen in Tageseinrichtungen” zum Stichtag
1. März sowie die „Statistik der Kinder und tätigen Personen in
öffentlich geförderter Kindertagespflege” mit gleichem Stichtag.
Aktuell stellen fast 11.000 Kindertageseinrichtungen sowie mehr als
14.000 Tagesmütter und -väter mit ihren Meldungen zu den Statistiken
die Grundlage für eine umfassende Darstellung. Diese umfassen die
Zahl der betreuten Kinder und der betreuenden Personen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es sich bei den
vorliegenden Zahlen um eine rückblickende Stichtagsbetrachtung
(1. März 2025) handelt, bei der die Zahl der betreuten Kinder und
nicht die der vorhandenen Plätze ermittelt wurde. Ab Vollendung des
ersten Lebensjahres besteht seit 2013 ein Rechtsanspruch auf einen
Betreuungsplatz (Kindertagespflege oder Kindertageseinrichtung) nach
dem Sozialgesetzbuch (SGB VIII). Ein Rechtsanspruch auf Förderung in
einer Kindertageseinrichtung besteht seit 1996 ab Vollendung des
dritten Lebensjahres.
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Düsseldorf/Duisburg, 19. September 2025 -
Rund 51.000 und damit fast ein Drittel der U3-Kinder wurden Anfang
März 2025 ausschließlich in Kindertagespflege, also bei Tagesmüttern
oder -vätern, betreut. Gegenüber dem Vorjahr gab es in dieser
Altersgruppe einen überdurchschnittlichen Rückgang der betreuten
Kinder um 4,7 %. Eine Kindertageseinrichtung besuchten im März 2025
fast 108.000 Kinder unter drei Jahren. Ihre Zahl war um 1,0 %
niedriger als im Vorjahr.
Zahl der Kita-Kinder von
3 bis unter 6 Jahren gestiegen, in Kindertagespflege jedoch
rückläufig Zusätzlich befanden sich am 1. März 2025
in NRW weitere rund 492.000 Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren
in Kindertagesbetreuung. Im Gegensatz zu den U3-Kindern gab es in
dieser Altersgruppe einen Anstieg um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr,
jedoch mit Unterschieden nach Art der Betreuung: Während die Zahl
der Kinder, die sich in Tageseinrichtungen befanden, um 1,5 % höher
war als Anfang 2024, war die Zahl der Kinder in Tagespflege um 4,0 %
niedriger.
Zahl der tätigen Personen in
Tageseinrichtungen gestiegen – Rückgang in der Kindertagespflege
Eine unterschiedliche Entwicklung gab es auch beim Personal:
In Kindertageseinrichtungen waren Anfang März 2025 in NRW rund
175.000 Personen beschäftigt. Dies entsprach einem Anstieg von 2,6 %
gegenüber dem Vorjahr. In der Kindertagespflege gab es dagegen einen
Rückgang der Zahl der Tagesmütter und -väter von 4,7 % gegenüber dem
Vorjahr. Insgesamt waren hier 2025 über 14.000 Personen tätig. Es
handelt sich um den größten Rückgang des Personals in der
Tagespflege seit Einführung des Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung
im Jahr 2013.
Maßgeblich für die Ergebnisse zur Betreuung
sind die „Statistik der Kinder und tätigen Personen in
Tageseinrichtungen” zum Stichtag 1. März sowie die „Statistik der
Kinder und tätigen Personen in öffentlich geförderter
Kindertagespflege” mit gleichem Stichtag.
Aktuell stellen
fast 11.000 Kindertageseinrichtungen sowie mehr als 14.000
Tagesmütter und -väter mit ihren Meldungen zu den Statistiken die
Grundlage für eine umfassende Darstellung. Diese umfassen die Zahl
der betreuten Kinder und der betreuenden Personen.
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