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Düsseldorf/Duisburg, 18. Februar 2026 -
Immer mehr Haushalte in Nordrhein-Westfalen besitzen mindestens
einen Pkw. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt auf Basis der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe mitteilt, stieg der Anteil der Haushalte mit
mindestens einem Pkw von 75,4 % im Jahr 2003 auf 80,8 % im Jahr
2023.
Anteil der Haushalte mit gebraucht gekauften
oder geleasten Pkw steigt im 20-Jahres-Vergleich
Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung bei gebrauchten Pkw:
Der Anteil der Haushalte, die einen gebraucht gekauften Pkw besaßen,
erhöhte sich von 45,2 % im Jahr 2003 auf 53 % im Jahr 2023. Dagegen
lag der Anteil der Haushalte mit neu gekauften Pkw im Jahr 2023 bei
31,3 % und damit unter dem Wert von 35,3 % im Jahr 2003.
Der Anteil der Haushalte mit mindestens einem geleasten Pkw hat sich
in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdreifacht. Während im Jahr
2003 lediglich 2,8 % der Haushalte über ein geleastes Fahrzeug
verfügten, lag der entsprechende Anteil 2023 bei 9 %. Bei
Krafträdern (z. B. Motorrad, Mofa, Roller, E-Bikes) sowie bei
Fahrrädern (einschließlich Pedelecs) lassen sich im Zeitraum von
2003 bis 2023 keine nennenswerten Veränderungen feststellen.
Deutliche Unterschiede zwischen Großstädten und
kleineren Gemeinden Im Jahr 2023 zeigten sich
deutliche Unterschiede in der Ausstattung der Haushalte mit
Fahrzeugen nach räumlicher Struktur. In Landgemeinden, Klein- und
Mittelstädten (weniger als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner)
verfügten 90,4 % der Haushalte über mindestens einen Pkw, während
der entsprechende Anteil in Großstädten (100.000 Einwohnerinnen und
Einwohner und mehr) 72,5 % betrug.
Auch bei weiteren
mobilitätsbezogenen Ausstattungsmerkmalen waren größere Unterschiede
zwischen den Stadttypen festzustellen. So lag der Anteil der
Haushalte mit gebrauchten Pkw in Landgemeinden, Klein- und
Mittelstädten bei 59,3 %, in Großstädten dagegen bei 47,4 %.
Elektrisch unterstützte Fahrräder (Pedelecs) waren mit 28,1 %
ebenfalls in kleineren Gemeinden häufiger verbreitet als in
Großstädten mit 16,7 %.
Freiwillige Haushalte für
Erhebung gesucht Die oben genannten dargestellten
Ergebnisse basieren auf den Angaben von knapp 11.000 Haushalten, die
sich aktiv und freiwillig an der amtlichen Statistik beteiligt
haben.
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Teilnehmer! Was müssen interessierte Haushalte wissen? Sie
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Ausstattung mit Gebrauchsgütern, Einkünfte) einen Monat detailliert
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NRW: Zum
Jahresbeginn war nur jeder dreißigste zugelassene Pkw ein reines
E-Auto Düsseldorf/Duisburg, 13. April 2025 -
Zum 1. Januar 2025 verfügten 3,4 Prozent der in Nordrhein-Westfalen
zugelassenen Pkw über einen reinen Elektroantrieb (BEV), ein Jahr
zuvor waren es noch 2,9 Prozent. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Grundlage der
Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) mitteilt, variierte der
E-Auto-Anteil auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte: So hatte
der Kreis Euskirchen und die Stadt Bonn mit einem Anteil von jeweils
5,2 Prozent landesweit die höchsten E-Auto-Quoten, gefolgt von
Düsseldorf mit 4,8 Prozent.
Vergleichsweise geringe
Elektro-Pkw-Quoten waren dagegen in den Ruhrgebietsstädten Herne,
Duisburg und Gelsenkirchen mit Werten zwischen 1,9 und 2,2 Prozent
festzustellen.
Privater E-Auto-Anteil im Kreis
Paderborn am höchsten Die hohen Anteile an E-Autos in
einzelnen Kreisen sind im Wesentlichen auf einen hohen Anteil an
gewerblich genutzten Fahrzeugen zurückzuführen. Werden diese
herausgerechnet, zeigen sich andere regionale Muster: Den höchsten
Anteil von E-Autos am privaten Pkw-Bestand verzeichnete der Kreis
Paderborn mit 3,2 Prozent, gefolgt von dem Kreis Coesfeld mit
3,1 Prozent und den Kreisen Soest, Steinfurt und Borken mit jeweils
2,9 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Betrachtung der privaten
E-Auto-Quote landete der Kreis Euskirchen (2,4 Prozent) sowie
Düsseldorf (2,1 Prozent) und Bonn (2,0 Prozent) eher im Mittelfeld.
NRW-weit lag der Anteil der E-Autos am privaten Pkw-Bestand bei
2,3 Prozent. Der geringste Anteil betrug 1,3 Prozent in der
kreisfreien Stadt Gelsenkirchen.
Fast jeder siebte
neuzugelassene Pkw war 2024 ein Elektro-Auto Bei den
Pkw-Neuzulassungen war der E-Auto-Anteil in NRW 2024 mehr als
viermal so hoch wie im Pkw-Bestand. So waren 14,1 Prozent der gut
574 000 neuzugelassenen Pkw in NRW reine Elektro-Autos (81 000).
Damit lag NRW im deutschlandweiten Vergleich auf Platz fünf, hinter
Baden-Württemberg (16,5 Prozent), Berlin (16,3 Prozent),
Schleswig-Holstein (15,6 Prozent) und Rheinland-Pfalz
(14,5 Prozent). Der bundesweite Durchschnitt betrug 13,5 Prozent.
Erstmaliger Rückgang an importierten E-Autos seit
2017 Nach vorläufigen Ergebnissen wurden 2024 rund 78
000 Elektroautos nach NRW eingeführt. Damit sank erstmalig die
Anzahl der importierten Pkws, die ausschließlich mit einem
Elektromotor betrieben werden. Im Jahr 2023 waren es noch rund
92 000 Stück. Zuvor war die Anzahl der nach NRW importierten E-Autos
von 2017 bis 2023 kontinuierlich gestiegen.
Gut
ein Drittel der importierten E-Autos kam im Jahr 2024 aus China
Die Volksrepublik China lag anteilsmäßig (37,3 Prozent) auf
Platz Eins der Importländer für E-Autos. Dahinter folgten Belgien
(11,5 Prozent) und Japan (11,1 Prozent). Während die Anzahl der
insgesamt nach NRW importierten E-Autos gegenüber 2023 um
15,5 Prozent gesunken ist, stieg der Anzahl der E-Autos aus der
Volksrepublik China um 2,3 Prozent.
Die Datengrundlage zum
Pkw-Bestand und zu den neuzugelassenen Pkw bilden die Daten des
Kraftfahrt-Bundesamtes. Unter E-Autos werden in dieser
Pressemitteilungen nur Pkw verstanden, die ausschließlich über einen
batteriebetriebenen Elektromotor verfügen (keine Plug-in-Hybride).
Die Abkürzung „BEV” steht für „Battery Electric Vehicle”
(Fahrzeuge mit ausschließlich elektrischer Energiequelle). Die
Ergebnisse zur Anzahl der Elektrofahrzeuge basieren auf der
Warenverzeichnisnummer WA87038010-PKW mit Elektromotor, neu der
Außenhandelsstatistik. Diese erfasst nur Waren die die Staatsgrenzen
zu Nordrhein-Westfalen überschreiten. Sie lässt daher keinen
Rückschluss auf mögliche Lieferketten zu. Die zwei größten Seehäfen
Europas befinden sich in Antwerpen (Belgien) und Rotterdam
(Niederlande). Diese sind zentral für den Güterumschlag im
internationalen Handel.
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