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Düsseldorf/Duisburg, 5. Juni 2026 - Zum
Jahresende 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen rund 1,99 Millionen
Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis gezählt. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren das 2,4 % mehr als bei der letzten
Erhebung zum Jahresende 2023. Menschen mit einem Grad der
Behinderung von 50 oder mehr können sich einen
Schwerbehindertenausweis ausstellen lassen. Die Angaben sind für
alle Städte und Gemeinden in NRW verfügbar. Vier von
fünf Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre
Schwerbehinderungen treten vergleichsweise selten bei jungen
Menschen auf und entstehen häufig erst im höheren Lebensalter: 80 %
der Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis waren Ende
2025 älter als 54 Jahre, 36 % hatten das 75. Lebensjahr
überschritten.
Insgesamt ist rund die Hälfte der
schwerbehinderten Menschen weiblich (50 %). Die höchste Frauenquote
verzeichnete mit 55 % die Altersgruppe 75 Jahre und älter. Auch in
der Bevölkerung insgesamt stellen Frauen in diesem Alter aufgrund
ihrer höheren Lebenserwartung mehr als die Hälfte: Ende 2024 lag ihr
Anteil bei 60 %. In fast allen anderen Altersgruppen gab es mehr
männliche als weibliche Personen mit einem Schwerbehindertenausweis.
Krankheit bei 94 % die Ursache der Schwerbehinderung
In den meisten Fällen war eine Krankheit ursächlich für die
Schwerbehinderung (94 %). Bei 4 % der schwerbehinderten Menschen war
die schwerste Behinderung angeboren und bei 1 % durch einen Unfall
oder eine Berufskrankheit verursacht.
Mehr als die
Hälfte der Schwerbehindertenausweise wurden aufgrund einer
körperlichen Behinderung ausgestellt Bei etwas mehr als
der Hälfte der Schwerbehinderungen (52 %) wurde als Art der
schwersten Behinderung eine körperliche Behinderung festgestellt.
Dazu zählen unter anderem: Beeinträchtigungen der Funktion von
inneren Organen bzw. Organsystemen (24 %), Einschränkungen der
Funktion von Armen und/oder Beinen (10 %) oder der Wirbelsäule
und/oder des Rumpfes (8 %), Blindheit oder Sehbehinderungen (4 %)
sowie Schwerhörigkeit, Taubheit, Gleichgewichts- oder
Sprachstörungen (4 %). Bei 13 % der Personen mit einem
Schwerbehindertenausweis wurde als Art der schwersten Behinderung
eine geistig-seelische Behinderung diagnostiziert und bei 8 %
eine hirnorganische Störung. Bei den restlichen 27 % konnte die Art
der Behinderung keiner der Kategorien zugeordnet werden.
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Vier von fünf Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre •
Krankheit ist mit 94 % die häufigste Ursache einer Schwerbehinderung
• Die Art der schwersten Behinderung war bei 52 % eine
körperliche Behinderung
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