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Düsseldorf/Duisburg, 3. April 2026 - Im Jahr
2025 sind nach vorläufigen Ergebnissen 328.141 Tonnen Schokolade
u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen (ohne weiße Schokolade)
in NRW industriell hergestellt worden. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
waren das 2,3 % weniger als im Jahr 2024. Rein rechnerisch könnten
mit der im Jahr 2025 produzierten Menge jede Einwohnerin und jeder
Einwohner des Landes monatlich mit etwa 1,5 Kilogramm Schokolade
versorgt werden.
In 34 der 9.622 produzierenden Betriebe
des Verarbeitenden Gewerbes in NRW wurde im vergangenen Jahr
Schokolade produziert. Der Absatzwert der in NRW produzierten
Schokolade und anderen kakaohaltigen Lebensmittelzubereitungen
erreichte 2025 mit rund 3,2 Milliarden Euro seinen bisher höchsten
Wert; er war damit nominal (also nicht preisbereinigt) um
594,8 Millionen Euro bzw. 23,2 % höher als ein Jahr zuvor.
Durchschnittlicher Absatzwert auf 10-Jahres-Hoch
Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm Süßwaren
erreichte im Jahr 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre:
Mit 9,62 Euro war er um 26,1 % höher als ein Jahr zuvor und um
72,5 % höher als im Jahr 2015 mit damals 5,58 Euro je Kilogramm.
Beinahe die Hälfte der NRW-Absatzmenge wurde im
Regierungsbezirk Köln hergestellt Mit 149.973 Tonnen
bzw. 45,7 % wurde fast die Hälfte der nordrhein-westfälischen
Absatzmenge von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Köln erzeugt,
gefolgt von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Detmold mit
112.758 Tonnen bzw. 34,4 %.
Die genannten Ergebnisse
beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden
Gewerbes mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Der Wert der
zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im
Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes
erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab
Werk berechnet. Es handelt sich um nominale (also nicht
preisbereinigte) Absatzwerte.
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Düsseldorf/Duisburg, 2. Februar 2025 - Im
Januar 2025 mussten Verbraucherinnen und Verbraucher für einige
„Valentinstags-Klassiker” mehr ausgeben als noch im Januar 2024
(Basisjahr 2020 = 100). Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des
Valentinstags am 14. Februar 2025 mitteilt, sind insbesondere die
Preise für Pralinen (+8,2 Prozent) gestiegen. Zum Vergleich: Der
Verbraucherpreisindex ist im selben Zeitraum insgesamt um
2,0 Prozent gestiegen.
Duftwässerchen und
Schnittblumen wurden teurer, Schmuck und digitale Fotobücher wurden
günstiger angeboten Auch Geschenkeklassiker wie Eau de
Toilette oder Parfüm (+1,7 Prozent), Schnittblumen (+2,9 Prozent)
sowie Armband- oder Taschenuhren (+3,8 Prozent) verteuerten sich
zwischen Januar 2024 und Januar 2025. Preise für Schmuck
hingegen sanken um 5,4 Prozent. Wer sich dieses Jahr für ein
kreatives Fotogeschenk entschieden hat, konnte im vergangenen Monat
ebenfalls sparen, denn die Preise für digitale Fotobücher oder
Ähnliches sanken im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent.
Der Besuch eines Kinos, Theaters oder eines Konzerts wurde
teurer; Eintrittspreise für Sportveranstaltung sanken
Für ein Abendessen sowohl im Lieblingsrestaurant als auch daheim vom
Lieferdienst, mussten Verbraucherinnen und Verbraucher zuletzt mehr
Geld einplanen. Die Preise für Speisen und Getränke in Restaurant,
Café, Bar u. Ä. stiegen um 4,8 Prozent, die für Mahlzeiten oder
Imbisse vom Lieferservice um 5,2 Prozent. Auch wer gemeinsam ein
Kino, Theater, Konzert, Zirkus u. Ä. besuchen wollte, musste dafür
im Januar 2025 mehr ausgeben als ein Jahr zuvor (+3,9 Prozent).
Sportinteressierte konnten hingegen im Vergleich zum Vorjahr sparen,
da die Preise für den Besuch einer Sportveranstaltung um sechs
Prozent sanken.
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Düsseldorf/Duisburg, 2. Februar 2025 -
Im Jahr 2023 sind in 44 der 9 901 produzierenden Betrieben des
nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 806 100 Tonnen
Süßwaren im Wert von 3,9 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich der am 2. Februar 2025 beginnenden
internationalen Süßwaren-Messe (ISM in Köln) mitteilt, stieg die
Produktionsmenge von Süßwaren damit auf den höchsten Stand der
letzten zehn Jahre (2013: 671 000 Tonnen). Betrachtet wurden
Süßwaren ohne Dauerbackwaren. Bezogen auf die Einwohnerzahl
des Landes sind das 121 Gramm Süßwaren pro Kopf und Tag.
Die Absatzmenge war um 30 700 Tonnen bzw. 4,0 Prozent höher als
ein Jahr zuvor; der Absatzwert stieg nominal um 592 Millionen Euro
(+17,7 Prozent). Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm
Süßwaren war mit 4,88 Euro um 13,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor.
Von der NRW-Süßwarenproduktion des Jahres 2023 entfielen
u. a. 448 000 Tonnen (+7,9 Prozent gegenüber 2022) auf Süßwaren ohne
Kakaogehalt (einschl. weißer Schokolade). Darunter befanden sich
279 900 Tonnen (+4,6 Prozent) Dragees, Gummibonbons und
Gelee-Erzeugnisse. Ferner wurden 341 800 Tonnen (+2,2 Prozent)
Schokolade u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen produziert.
Nahezu ein Drittel des deutschlandweiten
Absatzwerts entfiel auf NRW Bundesweit lag der
Absatzwert der Süßwarenproduktion im Jahr 2023 bei 11,9 Milliarden
Euro (+13,2 Prozent gegenüber 2022). Davon entfielen 32,9 Prozent
auf nordrhein-westfälische Betriebe (2022: 31,7 Prozent).
39,2 Prozent des nordrhein-westfälischen Absatzwerts wurde in
Betrieben des Regierungsbezirks Köln erzielt, gefolgt von Betrieben
in den Regierungsbezirken Detmold (32,5 Prozent), Düsseldorf
(22,0 Prozent), Münster (4,3 Prozent) und Arnsberg mit 2,0 Prozent.
Rückgang der Süßwaren-Produktion in den ersten
drei Quartalen 2024 Für die ersten drei Quartale 2024
liegen vorläufige Ergebnisse vor. In 45 der nordrhein-westfälischen
Betriebe wurden 571 300 Tonnen Süßwaren (−34 500 Tonnen bzw.
−5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) hergestellt. Der
Absatzwert stieg nominal um 36 Millionen Euro (+1,3 Prozent) auf
2,9 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Absatzwert pro Kilogramm
stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent
und gegenüber den ersten drei Quartalen 2019 um 34,7 Prozent auf
5,01 Euro.
Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf
Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit im
Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Der Wert der zum Absatz
bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im
Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes
erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab
Werk berechnet.
IT.NRW erhebt und veröffentlicht als
Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das
Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf
gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen
der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere
Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als
Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale
Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen
Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
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