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Schweinehaltung in NRW: Zahl der Betriebe in den vergangenen 10 Jahren um mehr als 30 % zurückgegangen
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 16. Juni 2026 - Am 3. Mai 2026 haben 5.010 nordrhein-westfälische Betriebe mit Schweinehaltung rund 5,88 Millionen Schweine gehalten.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von vorläufigen Ergebnissen der repräsentativen Schweinezählung mitteilt, lag die Zahl der Schweine um 1,8 % höher als im Mai 2025 (damals: 5,77 Millionen Schweine). Die Zahl der Betriebe mit einem Mindestbestand von 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 % gesunken.

Zahl der Betriebe um rund ein Drittel niedriger als zehn Jahre zuvor
In der Langzeitbetrachtung ist die Zahl der Schweine in NRW von Mai 2016 bis Mai 2026 um 17,9 % gesunken. Der niedrigste Wert wurde im Mai 2023 erfasst, danach stieg die Anzahl an Schweinen wieder leicht an. Die Zahl der Betriebe mit Schweinehaltung ist gegenüber 2016 kontinuierlich gesunken und insgesamt um 32,9 % zurückgegangen.

Anzahl der Mastschweine insgesamt um 3,4 % rückläufig
Der stärkste Rückgang zwischen Mai 2025 und Mai 2026 wurde mit 8,6 % bei der Anzahl an Mastschweinen mit 110 kg und mehr Lebendgewicht verzeichnet. Einen weiteren Rückgang gab es bei Mastschweinen mit einem Lebendgewicht zwischen 80 bis unter 110 kg, hier fiel die Anzahl um 6,3 % auf 1,13 Millionen Tiere. Die Anzahl der Mastschweine insgesamt sank zwischen Mai 2025 und Mai 2026 um 3,4 % auf 2,69 Millionen Tiere.

Stärkster Bestandszuwachs bei Jungschweinen – Mastschweine mit größtem Anteil am Gesamtbestand
Bei den nordrhein-westfälischen Jungschweinen wurde der stärkste Bestandszuwachs von 20,5 % auf 1,23 Millionen Tiere festgestellt. Jungschweine machten damit 20,9 % des Gesamtschweinebestandes aus. Den größten Anteil am Gesamtschweinebestand haben weiterhin die Mastschweine mit 45,7 %. 

• Zahl der Schweine insgesamt um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – Zahl der Betriebe um 2,1 % gesunken
• Rückgang um 3,4 % bei den Mastschweinen
• Stärkster Bestandszuwachs bei Jungschweinen von 20,5 %