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Düsseldorf/Duisburg, 24. September 2026 - Im
Jahr 2025 starben laut Todesbescheinigung in Nordrhein-Westfalen
63.372 Menschen an einer Krankheit des Kreislaufsystems. Das waren
29 % aller Sterbebefälle. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren
Kreislauferkrankungen damit weiterhin die meistverbreitete
Todesursache. Die häufigste Krankheitsgruppe unter den
Kreislauferkrankungen war mit 21 % die chronisch ischämische
Herzkrankheit gefolgt von Herzinsuffizienz mit 12 %. Ein akuter
Myokardinfarkt war bei 9 % der Todesfälle aufgrund von
Kreislauferkrankungen die Todesursache. Bei 7 % waren es
Vorhofflimmern und Vorhofflattern.
Krebserkrankungen
und Krankheiten des Atmungssystems waren zweit- und dritthäufigste
Todesursache Zweithäufigste Todesursache in NRW waren
bösartige Neubildungen, also Krebserkrankungen, mit 50.574
Todesfällen im Jahr 2025. Sie machten 23 % aller Sterbefälle aus.
Die häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge war Bronchien- und
Lungenkrebs: 23 % aller krebsbedingten Sterbefälle hatten diese
Todesursache. Mit deutlichem Abstand folgten Brustkrebs und
Bauchspeicheldrüsenkrebs mit jeweils 8 %.
Krankheiten des
Atmungssystems belegten Rang 3 der häufigsten Todesursachen in NRW
mit 18.991 Todesfällen und einem Anteil von 9 % an allen
Gestorbenen. Mit 46 % entfiel fast die Hälfte davon auf die
chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Bei 24 % der
Todesfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen wurden
Lungenentzündungen und bei 7 % die Grippe als Todesursache erfasst.
Demenzerkrankungen häufigste Todesursache der an
psychischen und Verhaltensstörungen Gestorbenen An
psychischen und Verhaltensstörungen starben in NRW im Jahr 2025
17.440 Menschen. Damit lagen sie auf Rang 4 der häufigsten
Todesursachen und machten 8 % aller Gestorbenen aus. Mit 85 % war
ein Großteil dieser Todesfälle auf Demenzerkrankungen
zurückzuführen. Alkoholbedingte psychische und Verhaltensstörungen
machten 7 % der Todesfälle aufgrund von psychischen und
Verhaltensstörungen aus.
Durchschnittliches Sterbealter
bei Männern mit 77, bei Frauen mit 82 Jahren blieb unverändert
Das durchschnittliche Sterbealter der 218.721 Gestorbenen im Jahr
2025 lag in NRW bei 80 Jahren und blieb damit unverändert im
Vergleich zum Vorjahr. Männer starben im Schnitt mit 77 Jahren,
Frauen mit 82 Jahren und damit durchschnittlich 5 Jahre später als
Männer.
Die hier dargestellten Ergebnisse aus der
Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern
übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu
den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der
verstorbenen Person. Für die Todesursachenstatistik ist laut
Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die
auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der
Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben, der
die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden
Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Diese
werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann
das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt.
• Bösartige Krebserkrankungen und Krankheiten des Atmungssystems
waren zweit- und dritthäufigste Todesursache • Demenzerkrankungen
häufigste Todesursache der an psychischen und Verhaltensstörungen
Verstorbenen • Durchschnittliches Sterbealter lag bei 80 Jahren
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