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NRW: Rund 30 % der erwerbstätigen Mütter und 91 % der erwerbstätigen Väter arbeiteten 2025 in Vollzeit
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 13. Mai 2026 - Im Jahr 2025 waren 88,8 % der insgesamt rund 1,5 Millionen Väter in Nordrhein-Westfalen mit minderjährigen Kindern im Haushalt erwerbstätig.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt, waren 91,0 % der erwerbstätigen Väter in Vollzeit und 9,0 % in Teilzeit tätig. Dagegen waren Mütter mit minderjährigen Kindern im Haushalt zu zwei Dritteln (66,3 %) und damit deutlich seltener erwerbstätig als Väter. Auch der Anteil der in Vollzeit erwerbstätigen Mütter lag mit 29,6 % niedriger als bei den Vätern.
 
Teilzeitquote von Vätern variierte nur wenig mit dem Alter des jüngsten Kindes
Von den erwerbstätigen Vätern mit jüngstem Kind im Alter von unter drei Jahren arbeiteten 9,2 % in Teilzeit. War das jüngste Kind drei bis neun Jahre alt, lag die Teilzeitquote mit 10,0 % höher als in allen anderen Altersgruppen. Dieser Verlauf über die Altersgruppen zeigte sich auch bei den erwerbstätigen Müttern, allerdings bei insgesamt deutlich höheren Teilzeitquoten.

Geplante Bezugsdauer von Elterngeld lag im Durchschnitt bei Männern bei 4,0 und bei Frauen bei 15,1 Monaten
Laut der Statistik zum Elterngeld empfingen rund 373.000 Personen in NRW im Jahr 2025 Elterngeld. Darunter waren rund 279.000 Frauen und rund 93.000 Männer. Der sog. Väteranteil lag damit in NRW bei rund 25 %. Bei der geplanten Bezugsdauer gab es deutliche Geschlechterunterschiede: Die männlichen Elterngeldbeziehenden planten, die Leistung im Schnitt 4,0 Monate in Anspruch zu nehmen. Bei den Frauen lag die durchschnittliche geplante Bezugsdauer bei 15,1 Monaten. 

Das Elterngeld soll Mütter und Väter unterstützen, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sein können. Eltern können die Leistungen in Form von Basiselterngeld oder Elterngeld Plus (mit/ohne Partnerschaftsbonus) beziehen oder beides kombinieren. Das Elterngeld Plus soll insbesondere Teilzeitarbeit nach der Geburt begünstigen. Im Jahr 2025 wählten rund 41 % aller Beziehenden – zumindest anteilig – die Variante Elterngeld Plus. Unter den männlichen Elterngeldempfängern war das Elterngeld Plus mit einem Anteil von rund 27 % jedoch weniger verbreitet als unter den weiblichen Beziehenden mit rund 45 %.

• Teilzeitquote von Vätern variierte nur wenig mit dem Alter des jüngsten Kindes
• Rund 93.000 Väter in NRW bezogen 2025 Elterngeld
• Geplante Bezugsdauer von Elterngeld lag im Durchschnitt bei Männern bei 4,0 und bei Frauen bei 15,1 Monaten

 

NRW: Mehr als 90 % der erwerbstätigen Väter mit minderjährigen Kindern im Haushalt arbeiteten 2024 in Vollzeit
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 27. Mai 2025 - Im Jahr 2024 waren 89,5 % der insgesamt 1,52 Millionen Väter in Nordrhein-Westfalen mit minderjährigen Kindern im Haushalt erwerbstätig.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Vatertags am 29. Mai auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus 2024 mitteilt, waren 91,3 % der erwerbstätigen Väter in Vollzeit und 8,7 % in Teilzeit tätig.
Dagegen waren Mütter mit minderjährigen Kindern im Haushalt zu zwei Dritteln (66,5 %) erwerbstätig, lediglich 28,1 % davon in Vollzeit.  

Die Teilzeitquote von Vätern variiert nur wenig mit dem Alter des jüngsten Kindes
Von den erwerbstätigen Vätern mit jüngstem Kind im Alter von unter drei Jahren arbeiteten 8,9 % in Teilzeit. War das jüngste Kind drei bis fünf Jahre alt, lag die Teilzeitquote mit 9,5 % höher als in allen anderen Altersgruppen. In den nachfolgenden Altersgruppen sank der Teilzeitanteil der Väter wieder. Dieser Verlauf über die Altersgruppen zeigt sich auch bei den erwerbstätigen Müttern, allerdings bei insgesamt deutlich höheren Teilzeitquoten.  

Mehr als 93.000 Väter bezogen 2024 Elterngeld – im Schnitt für 4,1 Monate  
Laut der Statistik zum Elterngeld empfingen 93.560 Väter von Säuglingen und Kleinkindern in NRW im Jahr 2024 Leistungen in Form von Basiselterngeld und/oder Elterngeld Plus. In NRW gab es insgesamt 380.071 Beziehende; der sog. Väteranteil lag damit bei 24,6 %.
Das Elterngeld soll Mütter und Väter unterstützen, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sein können.  

Die männlichen Elterngeldbeziehenden planten, die Leistung im Schnitt 4,1 Monate in Anspruch zu nehmen.
Zum Vergleich: Bei den Frauen lag die durchschnittliche geplante Bezugsdauer bei 15,0 Monaten.  
Rund drei Viertel der Väter, die Elterngeld bezogen, hatten Anspruch auf mindestens 1.000 Euro monatlich; ein Viertel kam sogar auf 1.800 Euro und mehr pro Monat.
Anders war dies bei den Müttern: Rund zwei Drittel von ihnen hatten einen monatlichen Elterngeldanspruch von weniger als 1.000 Euro.  

Die hier vorgestellten Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit basieren auf dem Mikrozensus, einer seit 1957 jährlich bei einem Prozent der Bevölkerung durchgeführten Befragung der amtlichen Statistik. Betrachtet werden Eltern mit mindestens einem im Haushalt lebenden minderjährigen Kind. Dargestellt wird hier das Konzept der realisierten Erwerbstätigkeit: Eltern, die ihr bestehendes Erwerbsverhältnis aufgrund von Mutterschutz oder Elternzeit unterbrochen haben, gelten als (zeitweise) nicht erwerbstätig.
Weitere Informationen zum Mikrozensus (https://statistik.nrw/mikrozensus).  

Grundlage der Auswertung zum Elterngeld sind die Ergebnisse der Elterngeldstatistik des Statistischen Bundesamtes. Die Höhe des Basiselterngeldes hängt vom durchschnittlich verfügbaren Erwerbseinkommen im Jahr vor der Geburt ab und beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro monatlich. Elterngeld Plus kann doppelt so lange bezogen werden wie das Basiselterngeld, fällt jedoch in der Regel geringer aus. Der Väteranteil gibt den Anteil der Männer an allen Elterngeldbeziehern und -bezieherinnen wieder.

Mehr Informationen zum Elterngeld: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Elterngeld/_inhalt.html#sprg424484