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Düsseldorf/Duisburg, 27. Mai 2026 - In NRW
gab es im Jahr 2025 insgesamt 3,53 Millionen Einpersonenhaushalte.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt auf Basis erster Ergebnisse des Mikrozensus
2025 weiter mitteilt, entsprach dies einem Anteil von 40,7 % an den
insgesamt 8,69 Millionen Haushalten im Land. Damit war der
Einpersonenhaushalt die häufigste Haushaltsform.
Zweipersonenhaushalte machten mit 33,6 % rund ein Drittel aller
Haushalte aus, während 12,0 % der Haushalte aus drei und 9,5 % aus
vier Personen bestanden. Haushalte mit fünf oder mehr Personen
blieben mit einem Anteil von 4,2 % eher die Ausnahme.
In Großstädten leben Menschen häufiger allein
Mit zunehmender Gemeindegröße steigt tendenziell auch der Anteil an
Haushalten, in denen nur eine Person lebt. In kleineren Gemeinden
mit einer Bevölkerung bis unter 20.000 bestand mit 32,9 % knapp ein
Drittel der Haushalte aus nur einer Person. In Städten ab 200.000
Einwohnerinnen und Einwohnern lag dieser Anteil dagegen bei mehr als
46 %.
Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte wiesen die
Universitätsstädte Aachen (55,1 %), Münster (52,7 %)
und Köln (48,8 %) im Jahr 2025 die höchsten Anteile an Haushalten
mit nur einer Person auf. Am niedrigsten waren die Anteile an
Einpersonenhaushalten in den ländlich geprägten
Kreisen Steinfurt (29,5 %), Heinsberg (30,6 %) und Borken (31,8 %).
Jede zweite alleinlebende Frau in NRW war 65 Jahre oder
älter Nach Altersgruppen aufgegliedert stellten die
35-49-Jährigen mit 15,8 % insgesamt gesehen die kleinste und die ab
65-Jährigen mit 37,6 % die größte Gruppe der Alleinlebenden in NRW
dar. Die Altersstruktur der Alleinlebenden unterscheidet sich
zwischen Männern und Frauen deutlich. Insbesondere bei den Frauen
zeigen sich altersspezifische Unterschiede: Während mit 9,9 % jede
zehnte alleinlebende Frau 35-49 Jahre alt war, war jede zweite
alleinlebende Frau (50,3 %) mindestens 65 Jahre alt.
Bei den
Männern war die Altersverteilung ausgeglichener: 22,4 % der
alleinlebenden Männer war 35 bis 49 Jahre alt. Damit war diese
Altersgruppe ähnlich stark vertreten wie die der Senioren ab 65
Jahren mit 23,1 %. Eine Ursache für den deutlich höheren
Senioreninnenanteil bei den weiblichen Alleinlebenden ist die höhere
Lebenserwartung von Frauen.
Alleinlebende in
Großstädten jünger als Alleinlebende in kleineren Gemeinden
Alleinlebende in größeren Städten haben eine jüngere Altersstruktur
als Alleinlebende in kleineren Gemeinden. Während in 2025 lediglich
15,8 % der Alleinlebenden in Gemeinden bis unter 20.000 Einwohnern
unter 35 Jahren alt waren, war der entsprechende Anteil in
Großstädten ab 500.000 Einwohnern mit 27,3 % fast doppelt so hoch.
Der Anteil Alleinlebender im Alter von 65 und mehr Jahren war
dagegen in kleineren Gemeinden höher als in größeren: In Gemeinden
mit unter 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern waren insgesamt
45,3 % mindestens 65 Jahre alt, in Großstädten ab 500.000
Einwohnerinnen und Einwohnern traf dies nur auf 31,7 % zu.
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Einpersonenhaushalte waren die häufigste Haushaltsform – In vier von
zehn Haushalten lebte nur eine Person • In Großstädten leben
Menschen häufiger allein • Jede zweite alleinlebende Frau in NRW
war 65 Jahre oder älter
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