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Düsseldorf/Duisburg, 19. Oktober 2026 -
Anlässlich der aktuellen Diskussion um die Einführung der
Zuckersteuer, wirft Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt einen Blick auf Zahlen und Fakten rund um
das Thema Zucker(rüben).
Wie viele Zuckerrüben wurden
2025 in NRW geerntet? 2025 wurden in NRW
5.250.100 Tonnen Zuckerrüben geerntet. Auf jeden der knapp
18 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner in NRW kamen somit fast
292 Kilogramm Zuckerrüben. Dabei wurden die meisten Zuckerrüben im
Regierungsbezirk Köln geerntet (2.510.200 Tonnen), die wenigsten im
Regierungsbezirk Arnsberg (291.400 Tonnen). An der Erntemenge in
Deutschland von insgesamt 32.326.600 Tonnen, machte die Ernte in NRW
anteilig 16,2 % aus. Weitere Ergebnisse des Ernteberichts liegen
in der
Landesdatenbank NRW vor.
Wie hat sich die Menge
der geernteten Zuckerrüben im Zeitverlauf verändert? Im
Betrachtungszeitraum ab 2016 wurden die meisten Zuckerrüben im Jahr
2017 mit einer Menge von 5.411.500 Tonnen geerntet. Im Folgejahr gab
es einen Rückgang um 26,9 % auf 3.958.100 Tonnen, gefolgt von
Schwankungen und einem stetigen Anstieg ab dem Jahr 2022 bis hin zur
zweithöchsten Erntemenge im Jahr 2025. Auf regionaler Ebene gab
es die geringste Erntemenge 2016 im Regierungsbezirk Münster mit
74.759 Tonnen. Weitere Ergebnisse des Ernteberichts liegen in der
Landesdatenbank NRW vor.
Wie verteilte sich die
Anbaufläche von Zuckerrüben in NRW im Jahr 2025? In NRW
wurden 2025 Zuckerrüben auf einer Fläche von insgesamt 57.000 Hektar
angebaut, 46,5 % davon im Regierungsbezirk Köln (26.500 ha). Die
übrigen Hektar Anbauflächen verteilten sich wie folgt: Düsseldorf
13.900 ha (24,4 %), Münster 4.200 ha (7,4 %), Detmold 9.000 ha
(15,8 %), Arnsberg 3.400 ha (6,0 %). Weitere Ergebnisse der
Bodennutzungserhebung liegen in der
Landesdatenbank NRW vor.
Wie sieht die
Preisentwicklung für Zucker, Marmelade, Honig und sonstige Süßwaren
in NRW aus? Auf Basis des Verbraucherpreisindex NRW
zeigt sich über den bisherigen Jahresverlauf 2026 eine steigende
Tendenz in der Preisentwicklung für Zucker, Marmelade, Honig und
sonstige Süßwaren. Zwischen Januar 2026 und September 2026 stiegen
die Preise um 1,1 % an. Zum Vergleich: Die Preise für Nahrungsmittel
insgesamt sanken im selben Zeitraum um 0,4 %. Weitere
Informationen zum Verbraucherpreisindex NRW liegen in der
Landesdatenbank NRW vor.
Wie viel Zucker kauft
ein NRW-Haushalt im Monat? Im Jahr 2023 kaufte ein
Haushalt in NRW laut Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)
durchschnittlich 456 Gramm Zucker, Rübenzucker und Rohrzucker im
Monat und gab dafür 0,88 Euro aus. Die gesamten Ausgaben für
Nahrungsmittel lagen bei 338,49 Euro.
• Mehr als 5 Millionen
Tonnen Zuckerrüben wurden 2025 geerntet • Zwischen Januar 2026
und September 2026 stiegen die Preise für Zucker, Marmelade, Honig
und sonstige Süßwaren um 1,1 % an • Durchschnittlich kaufte ein
NRW-Haushalt knapp 460 Gramm Zucker im Monat
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