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Baupreise steigen so stark wie seit 50 Jahren nicht mehr
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 8. Oktober 2021 - Die Preise für den Neubau herkömmlicher Wohngebäude stiegen im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,6 %. Dies ist der höchste Anstieg der Baupreise im Jahresvergleich seit November 1970, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Die Neubaupreise für Büros stiegen ebenfalls um 12,6 %. Neben dem Basiseffekt der befristeten Mehrwertsteuersenkung im 2. Halbjahr 2020 führten besonders die gestiegenen Materialpreise zu dem Preisplus.

Überdurchschnittlich stark verteuerten sich mit +14,5 % die Rohbauarbeiten für Wohngebäude.
Hier waren die Zimmer- und Holzbauarbeiten mit +46,5 % der größte Preistreiber, bedingt durch die höhere Nachfrage nach Bauholz. Ausbauarbeiten legten um 11 % und Instandhaltungsarbeiten um 11,9 % zu.


Umsatz im Bauhauptgewerbe im Juli 2021: +4,9 % zum Juli 2020
Zahl der Beschäftigten um 1,4 % gegenüber Vorjahresmonat gestiegen

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Juli 2021 um 4,9 % gegenüber Juli 2020 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten im gleichen Zeitraum um 1,4 %.
In den ersten sieben Monaten 2021 lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 1,0 % niedriger als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der Beschäftigten war hingegen 1,7 % höher.

Umsatz im Bauhauptgewerbe, Juli 2021
+4,9 % zum Vorjahresmonat

Beschäftigte im Bauhauptgewerbe, Juli 2021
+1,4 % zum Vorjahresmonat


Verarbeitendes Gewerbe im Juli 2021: Auftragsbestand +2,4 % zum Vormonat
Auftragsbestand erreicht neuen Höchststand und liegt 19,8 % über dem Vorkrisenniveau

Wiesbaden/Duisburg, 17. September 2021 - Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2021 kalender- und saisonbereinigt 2,4 % höher als im Vormonat.

Der Auftragsbestand ist damit seit Juli 2020 stetig gestiegen und erreichte im Juli 2021 seinen höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015. Die Auftragseingänge entwickelten sich in den letzten Monaten stärker als die Umsätze.

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe, Juli 2021
+2,4 % real zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)
Reichweite des Auftragsbestands
7,2 Monate


Verarbeitendes Gewerbe im Juli 2021: Auftragseingang +3,4 % zum Vormonat
Wiesbaden/Duisburg, 8. September 2021 - Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2021 saison- und kalenderbereinigt 3,4 % höher als im Juni 2021.
Der Auftragseingang erreichte damit seinen höchsten Stand seit dem Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991. Der bisherige Höchststand war vor der Corona-Krise im Dezember 2017 erreicht worden.
Der deutliche Anstieg im Vormonatsvergleich kommt durch Großaufträge zustande: Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich im Juli 2021 ein Rückgang um 0,2 %.

Auftragseingang erreicht höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991 und liegt 15,7 % über Vorkrisenniveau; Umsatz +1,9 % zum Vormonat

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe:
Juli 2021 (real, vorläufig):
+3,4 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+24,4 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)


Juni 2021 (real, revidiert):
+4,6 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+26,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)





Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juni 2021: -3,7 % zum Vormonat
Wiesbaden/Duisburg, 28. August 2021 - Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2021 kalender- und saisonbereinigt 3,7 % niedriger als im Mai 2021.
-3,7 % zum Vormonat (real, kalender- und saisonbereinigt)
-7,3 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
+0,4 % zum Vorjahresmonat (nominal)



NRW-Baunachfrage im zweiten Quartal 2021 um 3,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor
Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im zweiten Quartal 2021 um 3,0 Prozent niedriger als von April bis Juni 2020.

Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im zweiten Quartal 2021 um 3,0 Prozent niedriger als von April bis Juni 2020. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verbesserte sich die Auftragslage im Hochbau um 15,2 Prozent, während sie sich im Tiefbau dagegen um 19,4 Prozent verschlechterte.

Für den nordrhein-westfälischen Hochbau ermittelten die Statistiker im zweiten Quartal 2021 für zwei der drei Bausparten eine gestiegene Nachfrage: Im gewerblichen und industriellen Hochbau (+35,1 Prozent) sowie im öffentlichen Hochbau (+6,4 Prozent) wurden im zweiten Quartal 2021 mehr Bauleistungen nachgefragt als im zweiten Vierteljahr 2020. Für den
Wohnungsbau (−1,1 Prozent) ist dagegen eine gesunkene Nachfrage zu konstatieren.

Im nordrhein-westfälischen Tiefbau ermittelten die Statistiker in allen Bausparten eine niedrigere Nachfrage:
Einen Rückgang des Auftragsvolumens ermittelten die Statistiker im sonstigen öffentlichen Tiefbau (−32,8 Prozent) sowie im gewerblichen und industriellen Tiefbau (−16,3 Prozent).
Auch im Straßenbau (−8,8 Prozent) wurden von April bis Juni 2021 weniger Bauleistungen nachgefragt als im zweiten Quartal 2020.

Im Vergleich des zweiten Quartals 2021 zum zweiten Quartalsergebnis des Jahres 2019 ermittelten die Statistiker einen Rückgang der Baunachfrage von −4,4 Prozent.
Während sich die Auftragslage im Tiefbau verbesserte (+3,5 Prozent), verschlechterte sich diese hingegen im Hochbau
(−9,7 Prozent).

Die mit Abstand größten Zuwächse des Auftragseingangs im Wirtschaftssektor entfielen auf den Wohnungsbau (+16,6 Prozent) sowie den gewerblichen und industriellen Tiefbau (+12,0 Prozent).
Im gewerblichen und industriellen Hochbau (−22,4 Prozent), im öffentlichen Hochbau (−19,6 Prozent) wie auch im sonstigen öffentlichen Tiefbau (−4,8 Prozent) entwickelte sich die Baunachfrage im zweiten Vierteljahr 2021 gegenüber dem zweiten Quartal 2019 rückläufig.