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Juli 2021: 12,3 % weniger Unternehmensinsolvenzen als im Juli 2020
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 13. Oktober 2021 - Im Juli 2021 haben die deutschen Amtsgerichte 1 200 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 12,3 % weniger als im Juli 2020.

Der rückläufige Trend bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen der vergangenen Monate setzte sich somit auch nach Auslaufen vieler Sonderregelungen, wie der ausgesetzten Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen infolge der Corona-Pandemie, fort. Gegenüber Juli 2019, also vor Beginn der Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland, ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Juli 2021 um 27,0 % zurück.

-Zahl der beantragten Regelinsolvenzverfahren im September 2021 laut vorläufigen Angaben 6,0 % höher als im Vormonat

-Verbraucherinsolvenzen steigen im Juli 2021 um mehr als die Hälfte gegenüber Vorjahresmonat



Weniger Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2021
Wiesbaden/Duisburg, 10. September 2021 - Eine Insolvenzwelle bei Unternehmen infolge der Corona-Krise ist im 1. Halbjahr 2021 ausgeblieben.

Stattdessen sank die Zahl gemeldeter Unternehmensinsolvenzen weiter.
Im 1. Halbjahr 2021 haben die deutschen Amtsgerichte 7 408 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 17,7 % weniger als im 1. Halbjahr 2020 und 22,9 % weniger als im von der Corona-Krise unbeeinflussten 1. Halbjahr 2019.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen waren im 1. Halbjahr 2021 mit 31,8 Milliarden Euro allerdings fast doppelt so hoch wie im 1. Halbjahr 2020, als sie bei 16,7 Milliarden Euro gelegen hatten. Dieser Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass im 1. Halbjahr 2021 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im Vorjahreszeitraum.

17,7 % weniger Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2021
• Zahl der beantragten Regelinsolvenzverfahren im August 2021 laut vorläufigen Angaben 19 % niedriger
   als im Vormonat
• Verbraucherinsolvenzen steigen im 1. Halbjahr 2021 um mehr als die Hälfte gegenüber Vorjahr