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Öffentliches Finanzvermögen 2021 um 6,1 % auf 1,1 Billionen Euro gestiegen
Anstieg des Finanzvermögens vor allem bei Bund und Ländern
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 21. September 2022 - Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) wies gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2021 ein Finanzvermögen von 1 100,3 Milliarden Euro auf.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhte sich das Finanzvermögen damit gegenüber den revidierten Ergebnissen zum Jahresende 2020 um 6,1 % oder 63,2 Milliarden Euro auf einen neuen Höchstwert. Im Jahr 2020 war das Finanzvermögen aufgrund neu
aufgenommener Kredite für Corona-Hilfen erstmals auf über 1,0 Billionen Euro gestiegen. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute und der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.


Gewerbesteuereinnahmen 2021 in Rekordhöhe, auf dem höchsten Stand seit 1991
Wiesbaden/Duisburg, 31. August 2022 -
Die Gemeinden in Deutschland haben im Jahr 2021 rund 61,1 Milliarden Euro an Einnahmen aus der Gewerbesteuer erzielt. Dies bedeutet ein Plus von rund 15,8 Milliarden Euro beziehungsweise 34,9 % gegenüber dem Vorjahr, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Damit lag das Aufkommen aus der Gewerbesteuer mit +10,4 % sogar deutlich über dem Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2019 und auf dem höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991.


Öffentliche Schulden im 1. Quartal 2022 um 992 Millionen Euro gesunken
Schulden des Bundes und der Länder zum Vorquartal gesunken, die der Gemeinden gestiegen

Wiesbaden/Duisburg, 30. Juni 2022 - Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich zum 1. Quartal 2022 mit 2.318,9 Milliarden Euro verschuldet.
Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum
Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland. Gegenüber dem Jahresende 2021 sank die öffentliche Verschuldung um 992 Millionen Euro, was insbesondere beim Bund, aber auch bei einigen Ländern darauf zurückzuführen ist, dass sich die
Schulden der Extrahaushalte verringert haben. Gegenüber dem 1. Quartal 2021 nahm die Verschuldung im 1. Quartal 2022 um 5,1 % oder 113,4 Milliarden Euro zu.


133,2 Milliarden Euro öffentliches Finanzierungsdefizit im Jahr 2021

Wiesbaden/Duisburg, 10. April 2022 - Die öffentliche Finanzen sind auch 2021 von den Folgen der Corona-Pandemie geprägt. Die Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts sind im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 5,0 % auf 1.762,4 Milliarden Euro gestiegen. Gleichzeitig stiegen die Einnahmen etwas stärker als die Ausgaben um 9,4 % auf 1 629,3 Milliarden Euro.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, errechnet sich daraus in Abgrenzung der Finanzstatistiken ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 133,2 Milliarden Euro. Im Jahr 2020 hatte das Finanzierungsdefizit 189,2 Milliarden Euro betragen, während im Vorkrisenjahr 2019 ein Überschuss von 45,2 Milliarden Euro realisiert worden war.
Das Finanzierungsdefizit des Öffentlichen Gesamthaushalts im Jahr 2021 erklärt sich zum größten Teil aus dem Finanzierungs-defizit des Bundes, das im Zusammenhang mit den Kosten der Corona-Pandemie nochmals leicht gestiegen ist.
Die Angaben beziehen sich auf vorläufige Ergebnisse der Kern- und Extrahaushalte der vierteljährlichen Kassenstatistik.


Öffentliche Schulden steigen zum Jahresende 2021 auf neuen Höchststand von 2,3 Billionen Euro
Schulden des Öffentlichen Gesamthaushalts 6,8 % höher als zum Jahresende 2020

Wiesbaden/Duisburg, 30. März 2022 - Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2021 mit 2 319,8 Milliarden Euro verschuldet.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, entspricht dies einer Pro-Kopf-Verschuldung von 27 906 Euro. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.


Öffentliche Ausgaben in den ersten drei Quartalen 2021 um 6,1%, Einnahmen um 6,7% höher als im Vorjahr
Öffentliches Finanzierungsdefizit bei 160,4 Milliarden Euro

Wiesbaden/Duisburg, 17. Januar 2022 - Die Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts stiegen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,1 % auf 1 306,6 Milliarden Euro, die Einnahmen um 6,7 % auf 1 146,2 Milliarden Euro.
Die Angaben beziehen sich auf vorläufige Ergebnisse der Kern- und Extrahaushalte der vierteljährlichen Kassenstatistik.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, errechnet sich hieraus ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit – in Abgrenzung der Finanzstatistiken – von 160,4 Milliarden Euro für den Zeitraum von Januar bis einschließlich September 2021.

In den ersten drei Quartalen 2020 hatte das Finanzierungsdefizit des Öffentlichen Gesamthaushalts 157,1 Milliarden Euro betragen, während im gleichen Zeitraum in 2019 noch ein Finanzierungsüberschuss von 18,8 Milliarden Euro realisiert werden konnte.