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'Zahl der Woche'
Ein Viertel aller Erwerbstätigen arbeitete 2021 im Homeoffice
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 17. Juni 2022 - Im vergangenen Jahr haben so viele Menschen wie noch nie von zu Hause gearbeitet. 24,8 % aller Erwerbstätigen in Deutschland waren im Jahr 2021 zumindest gelegentlich im sogenannten Homeoffice, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Für 10,0 % der Berufstätigen waren die eigenen vier Wände sogar an jedem Arbeitstag das Büro. Im IT-Dienstleistungsbereich arbeiteten 75,9 % der abhängig Beschäftigten von zu Hause aus, im Gesundheitswesen nur 5,4 %.

Corona-Maßnahmen wie die im Früh- und Spätjahr 2021 geltende Homeoffice-Pflicht haben dazu geführt, dass sich der Anteil gegenüber dem Vor-Corona-Niveau fast verdoppelt hat: Im Jahr 2019 hatten noch 12,8 % der Erwerbstätigen im Homeoffice gearbeitet, im ersten Corona-Jahr 2020 waren es 21,0 %.


13 % der Bevölkerung sind Kinder
Wiesbaden/Duisburg, 1. Juni 2022 - Der Anteil der Kinder an der Bevölkerung in Deutschland nimmt wieder leicht zu.
Von den 83,2 Millionen Menschen, die Anfang 2021 in Deutschland lebten, waren 10,7 Millionen Kinder im Alter bis einschließlich 13 Jahre.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Anlass des Internationalen Kindertages am 1. Juni mitteilt, machten Kinder einen Anteil von 12,9 % der Bevölkerung Deutschlands aus. Damit ist der Anteil seit dem Tiefststand Anfang 2015 (12,2 %) in den vergangenen Jahren wieder leicht gestiegen.


Überschuldete benötigen 38 % ihres Haushaltseinkommens für Wohnkosten
Für die Gesamtbevölkerung liegt dieser Anteil bei 22 %

Wiesbaden/Duisburg, 26. Mai 2022 - Im Jahr 2021 stand dem Haushalt einer überschuldeten Person, die Hilfe bei einer Schuldnerberatungsstelle suchte, durchschnittlich ein Nettoeinkommen von 1.368 Euro pro Monat zur Verfügung.
Mit durchschnittlich 520 Euro machten die Kosten für die Wohnung einschließlich Energie- und Nebenkosten 38 % des Haushaltseinkommens aus. Wird nur das eigene Einkommen der Schuldnerin oder des Schuldners von durchschnittlich 1.146 Euro betrachtet, so machten die Wohnkosten sogar 45 % aus.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Aktionswoche Schuldnerberatung vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2022 weiter mitteilt, waren die Wohnkosten überschuldeter Personen damit überdurchschnittlich hoch: In der Gesamtbevölkerung belief sich der Anteil der Wohnkosten am Haushaltseinkommen nach den aktuellsten Daten aus dem Jahr 2020 auf 22 %.


Jede Legehenne in Deutschland legte im Jahr 2021 im Schnitt 302 Eier
Wiesbaden/Duisburg, 12. April 2022 - Der Osterhase bekommt viel zu tun: Im Jahr 2021 haben 43,2 Millionen Legehennen in Deutschland rund 13,0 Milliarden Eier gelegt. Im Schnitt legte jedes Huhn somit 302 Eier im Jahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Dabei gab es Unterschiede zwischen den einzelnen Haltungsformen: Während ein Huhn in ökologischer Haltung im Durchschnitt gut 296 Eier pro Jahr legte, kamen Hühner in Bodenhaltung auf 304 Eier pro Jahr und Tier.
Hühner in Kleingruppen und sogenannten ausgestalteten Käfigen legten durchschnittlich 310 Eier pro Jahr und Tier.

Durchschnittlich 5,8 Millionen Legehennen wurden nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus gehalten. Das entspricht etwa 13 Prozent der Hühner. In Kleingruppen und ausgestalteten Käfigen lebten durchschnittlich noch 2,3 Millionen Tiere. Diese Haltungsform soll bis 2025 auslaufen.


6% der  16 bis 74-Jährigen in Deutschland sind offline, weltweit mehr als ein Drittel
Wiesbaden/Duisburg, 5. April 2022 - Ob digitaler Impfnachweis, Online-Terminbuchungen oder - Geldtransfers – viele Dienstleistungen werden zunehmend online angeboten. Für Menschen ohne Internet wird der Alltag zunehmend umständlicher.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Jahr 2021 in Deutschland rund 6 % der Menschen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren sogenannte Offliner – sie hatten noch nie das Internet genutzt.
Das entspricht rund 3,8 Millionen Menschen in Deutschland.


26 % weniger Karnevalsartikel im Jahr 2021 importiert als vor der Corona-Pandemie
Wiesbaden/Duisburg, 22. Februar 2022 - Zum zweiten Mal in Folge müssen viele Karnevalsumzüge und Faschingsfeiern coronabedingt ausfallen.
Das zeigt sich auch im Außenhandel:
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2021 Karnevals- und Unterhaltungsartikel im Wert von 75,7 Millionen Euro importiert. Das waren 9,2 % weniger als im Vorjahr und rund ein Viertel (-25,9 %) weniger als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019.


Olympia-Nachwuchs: Nur 1 % der Kinder und Jugendlichen waren 2021 in Wintersportvereinen

Wiesbaden/Duisburg, 15. Februar 2022 - Wenn die besten Wintersportlerinnen und -sportler aus aller Welt bei den Olympischen Winterspielen in China um Medaillen kämpfen, fiebern auch hierzulande viele Menschen mit.

Wintersportbegeisterten Nachwuchs zu finden, von dem in Zukunft das eine oder andere Talent vielleicht sogar einmal den Sprung zu Olympia schaffen könnte, gestaltet sich für die Wintersportvereine und -verbände zunehmend schwierig.

Zahl der Mitglieder im Alter unter 19 Jahren auf niedrigstem Stand des vergangenen Jahrzehnts
Denn die Zahl ihrer Mitglieder im Alter unter 19 Jahren ist im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich gesunken:
169 300 der rund 14,5 Millionen Kinder und Jugendlichen unter 19 Jahren in Deutschland waren zu Beginn des Jahres 2021 Mitglied in einem Wintersportverband.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrieb damit nur gut jede oder jeder Hundertste in dieser Altersgruppe in einem Verein organisierten Wintersport (1,2 %).


Corona-Pandemie: 93 % weniger Kreuzfahrt-Passagiere in der EU im Jahr 2020
Wiesbaden/Duisburg, 18. Januar 2022 - Millionenfach Sonnendeck, Meer und Captain's Dinner – das war einmal:
Die Corona-Pandemie hat den Kreuzfahrten-Boom massiv ausgebremst.
Im Jahr 2020 starteten rund 530 000 Passagiere und damit rund 93 % weniger als im Vorjahr eine Hochseekreuzfahrt in der Europäischen Union (EU), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) mitteilt.
Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es noch 7,4 Millionen Passagiere – so viele wie nie zuvor.


Haushalteseinkommen unter 1.300 Euro geben 95 Euro für Strom, Heizung und Warmwasser aus
9,5 % ihrer Konsumausgaben wenden Haushalte der niedrigsten Einkommensklasse für Wohnenergie auf

Wiesbaden/Duisburg, 11. Januar 2022 - Der Anteil der Kosten für Wohnenergie an den Gesamtausgaben privater Haushalte hängt stark vom jeweiligen Nettoeinkommen ab.

Im Jahr 2020 gaben Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 1 300 Euro im Schnitt 95 Euro für Wohnenergie aus. Das entsprach einem Anteil von 9,5 % an den Konsumausgaben insgesamt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Haushalte der höchsten Einkommensklasse, also mit monatlich mindestens 5.000 Euro, gaben zwar mit durchschnittlich 206 Euro deutlich mehr für Wohnenergie aus. Der Anteil an den privaten Konsumausgaben war mit 4,7 % allerdings nicht einmal halb so hoch wie bei den Haushalten der niedrigsten Einkommensklasse.

Zu den Ausgaben für Wohnenergie zählen die Kosten für Heizung, Strom und Warmwasser – unabhängig vom Energieträger.


44 Abwieg-Plastiktüten pro Person im Schnitt 2019 in Deutschland
Wiesbaden/Duisburg, 4. Januar 2022 - Seit Januar gilt in Deutschland ein Plastiktüten-Verbot. Davon ausgenommen sind jedoch sehr leichte Kunststofftragetaschen mit einer Wandstärke von weniger als 15 Mikrometern.
Ihr Verbrauch sank hierzulande zwischen 2018 und 2019 von 3,75 Milliarden auf 3,65 Milliarden Stück, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Eurostat-Daten mitteilt.
Damit verbrauchte 2019 jede Person in Deutschland im Schnitt 44 solcher Tüten, in denen beispielsweise Obst und Gemüse abgewogen wird. 2018 waren es rund 45 gewesen.

Die Nutzung dieser Plastiktüten mit Wandstärke unter 15 Mikrometern bleibt weiterhin erlaubt. Deutschland ist im EU-Vergleich eher sparsam.