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Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April 2026: -12,3 % gegenüber April 2025
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 11. Juni 2026 - Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im April 2026 um 12,3 % niedriger als im April 2025. Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -8,8 % gelegen, im Februar 2026 bei -10,9 %.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April 2026 gegenüber März 2026 um 1,5 %.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, April 2026
-12,3 % zum Vorjahresmonat
-1,5 % zum Vormonat  
Preise für pflanzliche Erzeugnisse
-12,1 % zum Vorjahresmonat  
Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse
-12,4 % zum Vorjahresmonat

 

Getreideanbaufläche 2026 hat sich nach Tiefststand von 2024 weiter stabilisiert
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 19. Mai 2026 - Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland bauen nach aktuellen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für das Erntejahr 2026 auf einer Fläche von 6,03 Millionen Hektar Getreide an. Das wären 108 200 Hektar oder 1,8 % mehr als 2025. Damit würde die Anbaufläche das Niveau von 2023 übertreffen, nachdem sie 2024 witterungsbedingt auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2010 gesunken war. 2025 war sie wieder um 4,4 % gegenüber 2024 gestiegen.
Knapp die Hälfte der Fläche (48 %) machte im Jahr 2026 Winterweizen (einschließlich Dinkel) mit 2,9 Millionen Hektar aus (+1,5 % gegenüber 2025).

• 2024 war die Getreideanbaufläche um 5,5 % gesunken, 2025 um 4,4 % gestiegen
• Rückgang der Anbauflächen für Kartoffeln und Zuckerrüben
• Flächenzuwächse bei Sojabohnen und anderen Hülsenfrüchten

 

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026: -8,8 % gegenüber März 2025
Preise für Handelsgewächse erstmals seit September 2024 leicht gestiegen

Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 13. Mai 2026 - Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2026 um 8,8 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,9 % gelegen, im Januar 2026 bei -10,0 %.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 2,1 %.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, März 2026
-8,8 % zum Vorjahresmonat
+2,1 % zum Vormonat  
Preise für pflanzliche Erzeugnisse
-8,0 % zum Vorjahresmonat  
Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse
-9,3 % zum Vorjahresmonat


Unternehmensgruppen gewinnen in der Landwirtschaft weiter an Bedeutung
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 15. April 2026 - Unternehmensgruppen nehmen eine zunehmend wichtige Rolle in der deutschen Landwirtschaft ein. Wie neue Auswertungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, waren rund 5 150 landwirtschaftliche Betriebe, die in der Rechtsform juristische Person oder Personenhandelsgesellschaft geführt wurden, im Jahr 2024 Teil einer Unternehmensgruppe.
Das entsprach 46 % der insgesamt 11 100 Betriebe dieser Rechtsformen und 2 % aller 255 010 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Seit dem Jahr 2020 stieg die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe, die Teil einer Unternehmensgruppe sind, deutlich um 38 % oder 1 410 Betriebe.

• 2 % aller Landwirtschaftsbetriebe waren 2024 Teil einer Unternehmensgruppe und bewirtschafteten 13 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche
• In den westlichen Bundesländern ist der Anteil der Betriebe, die Teil einer Unternehmensgruppe sind, gegenüber 2020 um 10 Prozentpunkte gestiegen
• 73 % der Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen Betrieben wurden 2024 von nicht-landwirtschaftlichen Unternehmen geführt


Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar 2026: -10,9 % gegenüber Februar 2025
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 13. April 2026 - Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Februar 2026 um 10,9 % niedriger als im Februar 2025. Im Januar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,1 % gelegen, im Dezember 2025 bei -8,3 %.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 um 0,6 %.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, Februar 2026
-10,9 % zum Vorjahresmonat +0,6 % zum Vormonat  
Preise für pflanzliche Erzeugnisse
-11,6 % zum Vorjahresmonat  
Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse
-10,3 % zum Vorjahresmonat

 

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026: -10,1 % gegenüber Januar 2025
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 13. März 2026 - Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Januar 2026 um 10,1 % niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -8,3 % gelegen, im November 2025 bei -5,7 %.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 2,3 %.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, Januar 2026
-10,1 % zum Vorjahresmonat
-2,3 % zum Vormonat  
Preise für pflanzliche Erzeugnisse
-11,9 % zum Vorjahresmonat  
Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse
-8,9 % zum Vorjahresmonat