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Herren-WM 2017 in Köln und Paris

Nationalmannschaft: Mit NHL-Stars und Meisterspielern gegen Lettland

Auch Schweizer Meister Justin Krueger stößt zum Team - Wolfsburger Fauser und Brückmann rücken nach

 

Mit insgesamt sieben Finalisten aus der DEL, einem Schweizer Meister sowie drei NHL-Stars geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in ihre letzte Vorbereitungswoche auf die Heim-WM 2017 in Köln (5. – 21. Mai). „Wir wollen die kommenden Tage nutzen, um in den WM-Rhythmus zu kommen“, sagte Bundestrainer Marco Sturm. 

Für die beiden Heimspiele gegen Lettland (30.4./1.5., live bei SPORT1) in Bietigheim und Ravensburg nominierte Sturm mit Keeper Danny aus den Birken, Verteidiger Konrad Abeltshauser sowie den Angreifern Yannic Seidenberg, Dominik Kahun und Brooks Macek gleich fünf Meisterspieler des EHC Red Bull München. Von Vizemeister Grizzlys Wolfsburg stoßen zudem Torhüter Felix Brückmann und Stürmer Gerrit Fauser zum Team.  

 

Neben Tobias Rieder (Arizona Coyotes), der bereits in der Vorwoche die Nationalmannschaft verstärkte, werden mit Torwart Thomas Greiss und Verteidiger Dennis Seidenberg (beide New York Islanders) zwei weitere NHL-Stars im Kreise der Nationalmannschaft erwartet.

 

Wieder dabei ist auch „Schweiz-Legionär“ Justin Krueger. Der Defensiv-Akteur vom europäischen Zuschauerkrösus SC Bern konnte den Meistertitel in der NLA ebenso verteidigen wie seine Nationalmannschafts-Teamkameraden aus München. Krueger hatte die letzte WM sowie die Olympia-Qualifikation aufgrund von Verletzungen absagen müssen.

 

„Wie immer ist mir die Entscheidung, Spieler streichen zu müssen, nicht leicht gefallen. Die Jungs, die nicht mehr dabei sind, haben während der Vorbereitung einen super Job gemacht. Ihnen gebührt ein großer Dank“, sagte Sturm.

 

Ab Donnerstag nimmt der 27-köpfige Kader in Bietigheim das Training auf. Unmittelbar nach der Generalprobe in Ravensburg am 1. Mai reist die Nationalmannschaft noch am Abend in Richtung Köln und bezieht dort ihr WM-Quartier.  

Niederlage im zweiten Duell gegen Tschechische Republik

Deutschland - Tschechien 3:4 (0:0, 0:1, 3:2, 0:0 0:1) n.P.

Mannheim, 23. April 2017 – Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das zweite Duell mit der Tschechischen Republik verloren. Nur 24 Stunden nach dem torreichen 7:4 in Nürnberg setzte es in der Mannheimer SAP Arena eine knappe 3:4 (0:0, 0:1; 2:3; 0:0; 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen.

 

Chancen für die Hausherren, die diesmal mit Dennis Endras, Stephan Daschner, Nico Krämmer und Marcus Kink anstelle von Timo Pielmeier, David Wolf, Moritz Müller sowie Tobias Rieder angetreten waren, blieben im ersten Abschnitt Mangelware: Matthias Plachta, in seinem 50. Länderspie,l scheiterte aussichtsreich, während auf der Gegenseite der Pfosten für Endras rettete.

 

Ein schnelles Tor fiel dafür im Mitteldrittel, allerdings für die Tschechen. Milan Doudera überwand Endras nach nur 52 gespielten Sekunden im Nachschuss, als die Gastgeber mit einem Mann weniger auf dem Eis standen. In der Folge versuchte die deutsche Auswahl über Kampf in die Partie zu kommen, ein Treffer wollte bis dahin jedoch nicht gelingen.

 

Das änderte sich im Schlussabschnitt: Lokalmatador Plachta schnürte zunächst ein Doppelpack zum 2:1, ehe die Tschechen in Unterzahl wieder auf 2:2 stellen konnten. Nur 61 Sekunden darauf markierte Christian Ehrhoff das 3:2. Tomáš Zohorna schickte die Begegnung in die Verlängerung, in der das deutsche Team eine Unterzahl schadlos überstand. Im Penaltyschießen hatten  die Gäste das bessere Ende für sich.   

Erstmals seit Beginn der Vorbereitung Anfang April können die Nationalspieler drei freie Tage in Folge genießen, bevor sich das Team am Donnerstag kommender Woche wieder zum Trainingslager in Bietigheim trifft. Es sind die letzten freien Tage vor der Heim-WM. Neben Dennis Seidenberg und Thomas Greiss werden dann auch die DEL-Finalteilnehmer erwartet. Spätestens am Dienstag will Sturm anstehende personelle Veränderungen hinsichtlich des Kaders bekannt geben.   

 

Deutschland: Endras (Niederberger) – Zerressen, Ehrhoff; Krämmer, Hospelt, Kink – Ebner, Reul; Ehliz, Raedeke, Reimer – Hördler, Akdag; Gogulla, Hager, Schütz – Daschner; Oppenheimer, Noebels, Plachta; Tiffels.

 

Tore: 0:1 Milan Doudera (20:52), 1:1 Matthias Plachta (42:04), 2:1 Matthias Plachta (47:27), 2:2 Tomáš Zohorna (49:37), 3:2 Christian Ehrhoff (50:38), 3:3 Tomáš Zohorna (52:49), 3:4 Robin Hanzl (65:00)  

Strafminuten: Deutschland 12 – Tschechien 20 

Zuschauer: 8.427

 

Deutschand schlug Tschechien 7:4

Lokalmatador Ehliz schießt deutsche Auswahl zum Sieg

Ice Tigers-Stürmer gelingt Hattrick / Sieben Tore im zweiten Abschnitt beim 7:4 über die Tschechische Republik / Gogulla traf bei seinem Jubiläumsspiel

 

Nürnberg, 22. April 2017 – Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ihre Heimpremiere bei der Euro Hockey Challenge erfolgreich gemeistert: Im ersten Spiel vor eigenem Publikum während Vorbereitungsphase auf die Heim-WM (5. – 21. Mai) in Köln gewann das Team von Bundestrainer Marco Sturm am Samstag gegen die Tschechische Republik mit 7:4 (1:0, 4:3, 2:1). Für die DEB-Auswahl war es seit 21 Jahren der erste Sieg gegen Tschechien auf heimischem Eis.

 

6.550 Zuschauer bekamen vor allen Dingen im zweiten Abschnitt einiges geboten. Allein sieben Tore fielen nach dem ersten Seitenwechsel. Philip Gogulla von den Kölner Haien krönte sein 150. Länderspiel ebenfalls mit dem Tor zum zwischenzeitlichen 3:2.

 

Sturm hatte Keeper Timo Pielmeier im ersten von zwei Vergleichen am Wochenende gegen die Tschechische Republik das Vertrauen geschenkt. Niko Krämmer, Marcus Kink, Stephan Daschner sowie Mathias Niederberger kamen absprachegemäß am Samstag nicht zum Einsatz.  

 

In einem schwungvollen ersten Abschnitt erarbeiteten sich beide Mannschaften einige gute Chancen. Timo Pielmeier im Kasten der Hausherren konnte sich ebenso auszeichnen wie sein Gegenüber Pavel Francouz. Der tschechische Goalie war bei Brant Raedekes Rückhandtor im Powerplay allerdings machtlos.
Mit dem 1:0 ging es auch ins zweite Drittel, das spektakulär enden sollte: Innerhalb von etwas mehr als dreieinhalb Minuten fielen sechs Treffer: Den Ausgleich der Gäste beantwortete Denis Reul per Gewaltschuss zum 2:1. Wieder kamen die Tschechen zum Ausgleich, wieder antworteten die Hausherren durch Philip Gogulla. Das 3:3 hatte abermals nur kurz Bestand: Bernhard Ebner gelang das 4:3, ehe Lokalmatador Yasin Ehliz per Penaltyschuss auf 5:3 erhöhte.

 

Im Schlussabschnitt beruhigte sich das Match wieder. Die deutsche Auswahl legte das Augenmerk auf die Defensive. Ehliz avancierte mit seinem zweiten Tor zum 6:3 und dem 7:3 endgültig zum Liebling des Publikums. Tschechien konnte in Person von Tomasz Hyka 24 Sekunden vor Ende der Partie zwar noch auf 7:4 verkürzen, den verdienten Sieg der deutschen Mannschaft aber nicht mehr gefährden.

 

Bereits am Sonntag trifft die Nationalmannschaft erneut auf den gleichen Gegner. Erstes Bully in der Mannheimer SAP Arena ist um 16.45 Uhr. SPORT1 überträgt auch diese Begegnung live. Den Feinschliff für die Heim-WM holt sich das deutsche Team dann in der kommenden Woche mit den beiden Partien gegen Lettland in Bietigheim und Ravensburg.

 

Deutschland: Pielmeier (Endras) – Zerressen, Ehrhoff; Wolf, Hospelt, Oppenheimer – Müller, Reul; Ehliz, Raedeke, Reimer – Hördler, Akdag; Gogulla, Hager, Schütz – Ebner; Rieder, Tiffels, Plachta.

 

Tore: 1:0 Brent Raedeke (10:57), 1:1 Roman Horak (31:54), 2:1 Denis Reul (32:53), 2:2 Jakub Lev (33:13), 3:2 Philip Gogulla (34:21), 3:3 Tomas Hyka (35:07), 4:3 Bernhard Ebner (35:31), 5:3 Yasin Ehliz (39:05), 6:3 Yasin Ehliz (53:38), 7:3 Yasin Ehliz (57:27), 7:4 Tomasz Hyka (59:36).

 

Strafminuten: Deutschland 10  – Tschechien 6

Zuschauer: 6.550

 

ŠKODA wird neuer Premium-Partner beim Deutschen Eishockey-Bund   DEB wird von ŠKODA mit Fahrzeugen ausgestattet  
Der DEB hat mit ŠKODA einen neuen Automobilpartner. Die beiden Vertragspartner kooperierten bereits von 2006 bis 2010. ŠKODA Deutschland stattet die DEB-Offiziellen um Präsident Franz Reindl mit 19 hochwertigen ŠKODA-Fahrzeugen aus. Die Fahrzeuge wurden heute im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an den DEB-Präsidenten und weitere Offizielle übergeben.   ŠKODA erhält im Rahmen der Partnerschaft den Titel „Offizieller Automobilpartner des Deutschen Eishockey-Bundes und der deutschen Nationalmannschaft“.
Die Kooperation sichert ŠKODA Werbeexklusivität als Automobilhersteller. Außerdem umfasst das Engagement auch die Präsenz auf allen Drucksachen und Kommunikationskanälen im Rahmen der Länderspiele des Verbandes. Herzstück der Partnerschaft ist die Integration des ŠKODA-Logos auf den Trikots der deutschen Nationalmannschaft sowie zentral im Mittelkreis beim Deutschland Cup und allen Heim-Länderspielen.   „Wenn die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft künftig aufs Eis geht, ist ŠKODA hautnah mit dabei“, sagt Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung der ŠKODA AUTO Deutschland GmbH, bei der offiziellen Übergabe der Fahrzeugflotte an den DEB im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin.

„Eishockey ist ein faszinierender Sport, dem sich ŠKODA seit einem Vierteljahrhundert international verschrieben hat. Durch die neue Partnerschaft mit dem Deutschen Eishockey-Bund unterstützt unsere Marke die besten Profis und Nachwuchstalente auch in Deutschland. Es freut uns sehr, dass wir auf diese Weise unser langjähriges Eishockey-Engagement weiter ausbauen können“, so Jürgens weiter.  

Franz Reindl, DEB-Präsident: „Ich bin sehr stolz auf diese Kooperation. ŠKODA ist eine weltbekannte und hochattraktive Marke, die sich bereits seit 25 Jahren mit großem Engagement auf der internationalen Eishockeybühne bewegt. Dieser Auftritt sucht in der Sport- und Sponsoringwelt seinesgleichen. Wenn wir uns im deutschen Eishockey so entwickeln wie die ŠKODA Autos und die Weltmeisterschaften in den vergangenen Jahren, dann kommen wir unseren Zielen im POWERPLAY 26-Konzept noch etwas schneller näher. Eine essentielle Unterstützung ist die neue Partnerschaft auf jeden Fall, denn unsere Vereinsbetreuer werden die Fahrzeuge nutzen, um deutschlandweit gezielt in den Nachwuchsabteilungen der Vereine zu arbeiten und zu unterstützen.“

 

NHL-Star Tobias Rieder verstärkt DEB-Team

„Triple Gold Club“-Mitglied Mikael Samuelsson fungiert als Co-Trainer / Auch Lokalmatador Reimer dabei 

Ostermontag, 17. April 2017 – Mit NHL-Star Tobias Rieder von den Arizona Coyotes sowie „Triple Gold Club“-Mitglied Mikael Samuelsson geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in die 3. Vorbereitungsphase auf die Heim-WM (5. – 21. Mai) in Köln. 

Neben Rieder und dem schwedischen Co-Trainer Samuelsson kann Bundestrainer Marco Sturm für die beiden anstehenden Euro Hockey Challenge-Partien gegen Tschechien (22.4. in Nürnberg, 23.4. in Mannheim, jeweils live bei SPORT1) auch wieder auf Lokalmatador Patrick Reimer zählen. Dagegen steht Sebastian Uvira (Kölner Haie) nicht mehr im Kader.

 

Am Dienstag trifft sich die DEB-Auswahl im Frankenland. „Wir müssen in Nürnberg weiter hart an uns arbeiten“, fordert Sturm nach dem ersten Erfolg während der Vorbereitung am vergangenen Wochenende in Weißrussland (2:1), wo sich die deutsche Auswahl insbesondere spielerisch und taktisch stark verbessert präsentierte. 

Genau daran möchte die Nationalmannschaft in dieser Woche anknüpfen. Verteidiger Christian Ehrhoff weiß jedoch auch um die Schwere der bevorstehenden Wochenend-Aufgaben: „Wenn wir jetzt in Nürnberg und Mannheim gegen Tschechien spielen, dann wartet ein ganz anderer Maßstab auf uns. Trotzdem muss sich unsere Leistung steigern. Es ist super, dass wir ab jetzt unsere Fans im Rücken haben. Das gibt jedem nochmal einen Extra-Push.“ 

Mit dem Schweden Mikael Samuelsson (40) verstärkt ein „Triple Gold Club“-Mitglied das deutsche Trainerteam für die Woche in Nürnberg. Der 803-fache NHL-Spieler gewann im Jahr 2006 den WM-Titel sowie die Olympischen Spiele mit seinem Heimatland. 2008 holte er mit den Detroit Red Wings den Stanley Cup. Bis heute gibt es weltweit nur 27 Spieler und einen Trainer, die dem „Triple Gold Club“ angehören.  

 

Revanche glückte: Deutschland siegte in Weißrussland 2:1

Karsamstag, 15. April 2017 – Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Euro Hockey Challenge den ersten Sieg einfahren können. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm siegte im weißrussischen Zhlobin gegen den Gastgeber mit 2:1 (0:0, 2:0, 0:1).

Sturm hatte seinen Kader wie abgesprochen für das zweite Duell umgebaut und Yasin Ehliz sowie Frank Hördler zum Einsatz gebracht. Im Tor erhielt Timo Pielmeier den Vorzug vor Dennis Endras. Bernhard Ebner, Niko Krämmer und Sebastian Uvira pausierten.
Bereits früh im ersten Abschnitt musste auch Denis Reul nach einem harten Check vom Eis. Der Abwehrspieler blieb vorsichtshalber in der Kabine. Deutschland dominierte das Geschehen von Beginn an und betrieb hohen Aufwand, der jedoch zunächst nicht belohnt werden sollte. Das änderte sich im zweiten Drittel: Marcus Kink verwertete ein mustergültiges Zuspiel vom Moritz Müller per Abstauber. Philip Gogullas Schuss wenig später fälschte dessen Kölner Teamkamerad Patrick Hager zum 2:0 noch entscheidend ab.
Die Gäste blieben weiterhin spielbestimmend, verpassten es aber in der Folge, die sich bietenden Chancen zu nutzen. Die Weißrussen erwischten den besseren Start in den Schlussdurchgang. Bei Andrei Kostitsyns 2:1-Anschlusstor war Pielmeier machtlos. Dennoch hatte die Führung trotz einiger darauffolgenden Unterzahlspiele der deutschen Auswahl Bestand und damit war der erste Sieg unter Dach und Fach.
Am Sonntagmorgen reist die Nationalmannschaft zurück nach Deutschland, wo sich die Spieler für gerade einmal zwei Nächte in alle Himmelsrichtungen an ihre Heimatorte verteilen. Dienstagmittag erwartet Sturm seinen Kader dann in Nürnberg, wo das deutsche Team am 22.4. seinen ersten Heimauftritt bei der Euro Hockey Challenge gegen Tschechien hat. Einen Tag später folgt das zweite Duell in Mannheim.

Tore: 0:1 Marcus Kink (27:25), 0:2 Patrick Hager (33:19), 1:2 Andrei Kostitsyn (42:15) Strafminuten: Weißrussland 14 – Deutschland 20

Zuschauer: 7.191 (ausverkauft) Deutschland: Pielmeier (Niederberger) – Ehrhoff, Zerressen; Ehliz, Tiffels, Plachta – M. Müller, Reul; Wolf, Raedeke, Noebels – Hördler, Akdag; Kink, Hospelt, Oppenheimer – Daschner; Gogulla, Hager, Schütz.

 

Nationalmannschaft: Kein Glück bei Ehrhoffs Länderspieljubiläum

Nur Moritz Müller traf beim 1:3 gegen Weißrussland  

Karfreitag, 14. April 2017 – Die deutsche Nationalmannschaft musste bei der Euro Hockey Challenge eine weitere Niederlage hinnehmen. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm unterlag am Karfreitag im weißrussischen Zhlobin dem Gastgeber mit 1:3 (1:1, 0:2, 0:0) und wartet damit weiter auf den ersten Sieg während der Vorbereitungsphase auf die Heim-WM (5. – 21.5) in Köln. Bereits am Ostersamstag gibt es für die Nationalmannschaft die Chance zur Revanche (live bei SPORT1 ab 16.25 Uhr).  

 

Sturm ließ zwei der fünf neu hinzugekommenen Akteure bei Christian Ehrhoffs 100. Länderspieleinsatz für Deutschland ran. Berlins Stürmer Marcel Noebels rückte in die Formation zu Nico Krämmer und Sebastian Uvira, während Schweden-„Legionär“ Felix Schütz in einer Formation mit seinen Kölner Ex-Kollegen Philip Gogulla und Patrick Hager zum Zuge kam. Nürnbergs Yasin Ehliz sowie Eisbären-Verteidiger Frank Hördler sollen im zweiten Vergleich am Samstag ran. Patrick Reimer kehrt kommende Woche ins Team zurück. 

In einem flotten Match gingen die Hausherren zunächst mit 1:0 durch den abgefälschten Schuss von Sergei Drozd in Führung. Moritz Müller glich noch im ersten Abschnitt aus. Nach dem ersten Wechsel spielten die Weißrussen durch weitere Treffer von Alexander Kogalev und Andrei Stas eine Zwei-Tore-Führung heraus. Dabei sollte es nach 40 Minuten bleiben. Sturm nahm Dennis Endras zum Ende der Partie vom Eis – jedoch ohne Erfolg. 

Zeit zum Verschnaufen bleibt indes kaum. Bereits am Samstag kommt es in Bobruisk zum zweiten Duell mit den Weißrussen. SPORT1 ist diesmal schon ab 16.25 Uhr live auf Sendung. Am Sonntagmorgen tritt die deutsche Auswahl dann die Rückreise an. Zwei Tage später steht dann bereits Phase III mit Spielen gegen Tschechien in Nürnberg und Mannheim auf dem Programm.  

 

Tore: 1:0 Sergei Drozd (12:08), 1:1 Moritz Müller (16:27), 3:1 Alexander Kogalev (32:18), 3:1 Andrei Stas (35:55). 

Strafminuten: Weißrussland 6 – Deutschland 16. Zuschauer: 2.009

 

Deutschland: Endras (Pielmeier) – Zerressen, Ehrhoff; Gogulla, Hager, Schütz – M. Müller, Reul; Wolf, Raedeke, Plachta – Ebner, Akdag; Kink, Hospelt, Oppenheimer – Daschner; Krämmer, Noebels, Uvira - Tiffels

 

Außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt Altersklassen-Restrukturierung

München, 10.04.2017 – Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat eine Neustrukturierung der Altersklassen im Nachwuchs beschlossen. Das ist das wichtigste Ergebnis der außerordentlichen Mitgliederversammlung am vergangenen Wochenende in Frankfurt.

 

Die Reform hat das Ziel den Sprung zwischen dem Junioren- und Seniorenbereich zu erleichtern. Sie wurde mit großer Mehrheit angenommen und soll mit einem Jahr Vorlaufzeit zur Saison 2018/19 umgesetzt werden. Demnach werden nun der DEB sowie der Leistungssportausschuss und die beteiligten Vereine den neuen Spielmodus für die übernächste Saison erarbeiten.

 

An der Mitgliederversammlung nahmen die Vertreter von 13 Landeseissport- und Landeseishockey-Verbänden teil. Zudem waren die Verantwortlichen von neun DEL- und acht DEL2-Clubs sowie von 37 Vereinen aller DEB-Ligen anwesend. 

Nach der Begrüßung durch DEB-Präsident Franz Reindl  gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder der Eishockey-Familie Martin Strida, Vladimir Vacatko, Günter-Peter Ploog sowie Toni Krinner.

 

Im Anschluss daran stand der Bericht zum Organisationsstand der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln und Paris auf der Tagesordnung. Kernelement der folgenden Rede Franz Reindls im Rahmen seines Berichts war das Herausstellen der absolut positiven Entwicklungen im DEB. Der DEB sei mit seinen aktuell 101 Mitgliedsorganisationen und weiterer finanzieller, struktureller und vor allem sportlicher Konsolidierung auf einem sehr guten Weg.
Mit einem Appell an das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt in der Eishockey-Familie fasste der DEB-Präsident zusammen: „Ziel ist die gemeinsame Ausrichtung auf das verbindende Konzept POWERPLAY 26, nämlich den Sport in den Mittelpunkt allen Handelns zu rücken und alle Kräfte zu bündeln.“

 

Es folgte ein mitreißender Bericht von Daniel Hopp zum Entwicklungsstand in den Ligen in Deutschland. Auch hier stehe der „Schwerpunkt auf den Sport im Mittelpunkt des Trachtens,“ wie der DEB-Vizepräsident sagte. Sehr wichtig sei ein funktionierender Spielbetrieb mit guten deutschen Spielern, das Zusammenspiel von gut ausgebildeten Ausländern und einheimischen Spielern sowie die zukünftige Integration von mehr jungen Spielern in der DEL und DEL2. Ein weiteres Ziel sei außerdem der sportliche Austausch zwischen den deutschen Profiligen. Auch die erfreulichen Ergebnisse aus der laufenden Saison sollten an diesem Abend ihre Erwähnung finden: Insbesondere der erst kürzlich errungene vierte Platz der Frauen-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft und die erfolgreiche Olympia-Qualifikation der Männer. Nach diesen Erfolgen geht es mit Rückenwind zur Heim-Weltmeisterschaft. „Das deutsche Eishockey hat eine starke Nationalmannschaft und einen starken DEB verdient und braucht ebendiese“, schloss Daniel Hopp.

 

Der DEB-Vizepräsident Marc Hindelang lobte in seinem Bericht den Spielbetrieb der Oberliga und die Verzahnung mit dem LEV-Bereich. Er würdigte zugleich die Leistung der DEB-Auswahl bei der Frauen-Weltmeisterschaft und verbindet das Turnier mit tollen, historischen Ergebnissen: „Die Frauen können zwar nicht von der Ausübung ihrer Sportart leben, aber deren Leben ist eben Eishockey.“ Abgerundet wurde der Bericht zum Marketing durch die anstehenden DEB-Projekte aus dem IIHF Growing the Game Fund „Wir sind Eishockey“ und „Integration durch Eishockey“. Zudem wurde mit Westminster ein neuer Hauptsponsor gefunden, weitere Vereinbarungen stehen vor dem Abschluss.

 

Der abschließende Bericht Berthold Wipflers, Schatzmeister des DEB, begann mit einer Replik auf die unsichere Vergangenheit und dem vorläufigen Jahresabschluss. „Die nachhaltige Finanzierung des Verbands und die zukunftssichere Aufstellung müssen vordringliche Ziele aller Mitglieder sein“, so der Finanzprofi. Wipfler schloss seinen Vortrag mit einem neuerlichen Appell zur Gemeinschaft und zum Zusammenhalt in der deutschen Eishockey-Familie.

 

Neben der elementaren Altersklassen-Restrukturierung beschloss die Mitgliederversammlung diverse formelle Änderungen. Zudem wurde die Ausbildung von zukünftigen Trainern an die Leistungssport-Reform des DOSB angepasst und zukunftsorientiert aufgestellt. Kernelement des Änderungspakets des DEB-Präsidiums stellte jedoch die Neustrukturierung der Altersklasse im Nachwuchs dar. Diese wird wichtige Weichen für die sportlich erfolgreiche Zukunft stellen. Im gemeinsamen Dialog vereinbarten die Mitglieder für die höchsten deutschen Nachwuchs-Spielklassen noch entsprechende Spielmodi zu definieren. So endete nach sechs Stunden eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit vielen kontroversen, positiv geführten Diskussionen.


Herren-Team: DEL-Spieler des Jahres Reimer stößt zum Team

Auch Ehliz, Noebels, Hördler und Schütz gegen Weißrussland dabei / Sturm: „Unangenehmer Gegner“
München, 09.04.2017 - Mit dem Spieler des Jahres Patrick Reimer, drei weiteren Profis der DEL-Halbfinalisten THOMAS SABO Ice Tigers und Eisbären Berlin sowie Schweden-Legionär Felix Schütz (Rögle BK) reist die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am Donnerstag nach Weißrussland. In Bobruisk und Zhlobin stehen am 14. und 15. April (live auf SPORT1) zwei weitere Vorbereitungsspiele auf die Heim-WM (5. - 21. Mai 2017) in Köln auf dem Programm.

Von den THOMAS SABO Ice Tigers verstärkt neben Reimer dessen Stürmer-Kollege Yasin Ehliz das Team von Bundestrainer Marco Sturm. Von den Eisbären sind Verteidiger Frank Hördler und Angreifer Marcel Noebels bei der Euro Hockey Challenge in Weißrussland mit von der Partie.

Derweil stehen Mirko Höfflin (Adler Mannheim), Thomas Holzmann (Augsburger Panther), Jakob Mayenschein (EHC Red Bull München), Marco Nowak und Maximilian Kammerer (beide Düsseldorfer EG) nicht mehr im Aufgebot. „Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, zumal alle Spieler in der vergangenen Woche hervorragend gearbeitet haben“, sagte Sturm, der die fünf neuen Akteure nun schnellstmöglich ans Spielsystem gewöhnen möchte: „Ihre Teilnahme zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung gibt uns noch mehr Optionen.“

Bereits am Dienstagmittag trifft sich der 26-köpfige Kader in Mannheim zu einem Kurztrainingslager. Nach drei Einheiten in der SAP Arena geht die Reise am Donnerstag von Frankfurt über Minsk nach Bobruisk. „Weißrussland ist ein unangenehmer Gegner, der uns enorm fordern wird. Für die Jungs ist das eine sehr große, aber willkommene Herausforderung“, sagte der Bundestrainer. 

 

Herren: Kein Erfolg in Norwegen - 2:5 im zweiten Vergleich

Nur Matthias Plachta und David Wolf trafen vor den Augen von WM-Botschafter Felix Neureuther
München, 08.04.2017 - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste auch im zweiten Vorbereitungsspiel auf die Heim-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai 2017) in Norwegen eine Niederlage hinnehmen. Am Samstag unterlag das Team von Bundestrainer Marco Sturm in der „Kristins Hall“ von Lillehammer gegen den Gastgeber mit 2:5 (0:0, 2:3, 0:2) und musste damit ohne Erfolg die Heimreise antreten.      

Sturm veränderte den Kader im Vergleich zum 1:5 am Donnerstag wie abgesprochen auf fünf Positionen. Sinan Akdag, David Wolf, Phillip Gogulla und Patrick Hager rückten ins Aufgebot, Mathias Niederberger fungierte zudem als Ersatz hinter Keeper Dennis Endras. Der Bundestrainer vertraute abermals auf das Youngster-Quartett Pascal Zerressen, Dominik Tiffels, Jakob Mayenschein und Maxi Kammerer.

Vor den Augen des deutschen Skistars und WM-Botschafters Felix Neureuther entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der jedoch im ersten Abschnitt keine Treffer fallen sollten. Das änderte sich nach dem ersten Wechsel schnell: Innerhalb von 57 Sekunden gelang Norwegen ein Doppelschlag zum 0:2 aus deutscher Sicht. Zur Hälfte der Partie erzielte Norwegen den dritten Treffer. Doch die Nationalmannschaft zeigte Moral und kämpfte sich heran: Matthias Plachta per Rückhandschlenzer sowie David Wolf mit einer Direktabnahme stellten auf 2:3 nach 40 Minuten. Brent Raedeke hatte jeweils aufgelegt. Im letzten Abschnitt bemühten sich die Gäste, den Ausgleich zu erzielen, doch ein weiteres Powerplay-Tor durch Ex-DEL-Crack Ken André Olimb bedeutete einen neuerlichen Zwei-Tore-Rückstand. Sturm nahm Endras zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, was Norwegen zum 5:2-Endstand nutzte.  
Am Sonntagmorgen kehrt die Nationalmannschaft wieder in heimische Gefilde zurück. Bereits kommenden Dienstag trifft sich die deutsche Auswahl zu einem Kurztrainingslager in Mannheim, bevor es zwei Tage später nach Weißrussland geht, wo erneut zwei Euro Hockey Challenge gegen den Gastgeber auf dem Programm stehen.  

 

Bundestrainer Marco Sturm: „Die Ergebnisse hier in Norwegen waren sicherlich nicht zufriedenstellend. Dennoch habe ich im taktischen Bereich heute einen guten Forecheck gesehen. Wir werden unseren Weg nun weiter gehen, hart arbeiten und uns dann mit einem etwas veränderten Kader und frischen Leuten an die kommenden Aufgaben machen.“  

Tore: 1:0 Aleksander Reichenberg (20:31), 2:0 Jorgen Karterud (21:34), 3:0 Patrick Thoresen (28:42), 3:1 Matthias Plachta (32:41), 3:2 David Wolf (39:34), 4:2 Ken-Andre Olimb (50:36), 5:2 Mathias Trettenes (58:25)
Strafminuten: NOR 8 – GER 10


Deutschland: Endras (Niederberger) – Zerressen, Akdag; Gogulla, Hager, Krämmer – M. Müller, Reul; Wolf, Raedeke, Plachta – Ebner, Daschner; Uvira, Höfflin, Holzmann – Nowak; Kammerer, Tiffels, Mayenschein.

 

Frauen-Nationalmannschaft belegt Platz 4

Plymouth/Mümchen/Duisburg, 07. April 2017 - Das Frauen-Nationalteam unterliegt Finnland im Spiel um Platz 3 der Weltmeisterschaft in Plymouth (USA) mit 0:8 (0:3; 0:5; 0:0) und beendet das Turnier damit auf Platz 4.

 

Bei der Weltmeisterschaft in Plymouth kämpfte die DEB-Auswahl erstmals in der Geschichte um eine Medaille. Gegner im Spiel um Platz drei war Finnland, die am Vortag im Halbfinale gegen Kanada den Kürzeren gezogen hatten, während die Deutschen gegen Gastgeber USA unterlagen.

 

Das deutsche und das finnische Team kannten sich aus zahlreichen Turnieren recht gut, doch der letzte Erfolg der DEB-Auswahl stammte aus dem Jahre 2008. Damals gewannen die Deutschen in Savolinna mit 3:2. Das letzte Aufeinandertreffen bei einer WM war 2013 in Ottawa, als die Deutschen im Viertelfinale denkbar knapp mit 0:1 unterlagen.

 

Wie schon im Spiel gegen die Amerikanerinnen gerieten die deutschen Frauen sehr früh in Rückstand. Den Versuch eines Bauerntricks konnte Jenny Harß im deutschen Tor zwar verhindern und die Scheibe am Pfosten festklemmen, aber eine zweite finnische Stürmerin reagierte am schnellsten und stocherte den Puck unter der Torhüterin durch ins deutsche Gehäuse – 53 Sekunden waren gerade mal gespielt.
Deutschland ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, arbeitet konzentriert weiter und stand defensiv gut. Vier Minuten vor Ende des ersten Drittels dann das 0:2 aus deutscher Sicht, das fast ein Spiegelbild des ersten finnischen Treffers war. Erneut stocherten die Finnen am rechten Pfosten so lange, bis der Puck über der Linie war.
Und es kam noch bitterer für die schwarz-rot-goldenen Farben. Als eine Skandinavierin auf der Strafbank saß überraschten die Finninnen die deutsche Aufbauspielerin und checkten trotz Unterzahl mit zwei Spielerinnen vor. Den daraus ergebenden Scheibenverlust hinter dem deutschen Gehäuse nutzen die ganz in blau spielenden Finnen zum 0:3 (18. Min). 

Im zweiten Abschnitt brachte Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker Ivonne Schröder statt Jenny Harß im deutschen Tor. Die Finninnen legten aber gleich nach. Als eine deutsche Verteidigerin auf der Strafbank saß dauerte es nur 14 Sekunden, bis die Kapitänin der Nordeuropäerinnen, Jenni Hiirikoski, mit einem verdeckten Schlagschuss von der blauen Linie auf 0:4 höhen konnte (22.).

Den deutschen Frauen waren jetzt deutlich die Strapazen der letzten zweieinhalb Wochen und dem siebten Spiel innerhalb von nur zehn Tagen anzumerken. Finnland drückte weiter und erhöhten mit einem Doppelpack Mitte der Partie auf 0:6. Nur selten gelang es den deutschen Frauen in dieser Phase für Entlastung zu sorgen, zu groß blieb der Druck des Gegners. Jeder Scheibenverlust im eigenen Drittel wurde eiskalt bestraft, so beim 0:7 zwei Minuten später. 18 Sekunden vor der zweiten Pause mussten die deutschen Frauen dann nach einem verlorenen Bully auch noch das 0:8 schlucken.

 

Die beste Phase hatten die Deutschen dann zu Beginn des letzten Drittels, als zum zweiten Mal eine Finnin auf die Strafbank musste. Laura Kluge, Manuela Anwander und Kerstin Spielberger scheiterten an einer starken Noora Räty im finnischen Gehäuse. Überhaupt zeigte die deutsche Mannschaft Charakter und arbeitete weiter hart. Ihr gelang es, die Begegnung ausgeglichen zu gestalten und die letzten 20 Minuten torlos zu Ende zu bringen. So blieb es letztendlich beim Endstand von 0:8.

 

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Wir können auf ein erfolgreiches WM-Turnier zurück blicken. Den vierten Platz haben wir uns hart erarbeitet und dies zeigt die stetige Entwicklung der Mannschaft über die letzten Jahre hinweg. Die Siege gegen Schweden, Tschechien und Russland waren sehr positiv. Nun gilt es zukünftig weiter die richtigen Entscheidungen zu treffen, um die Frauen-Nationalmannschaft zielführend auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten.“

 

Teammanager Peter Gemsjäger: „Aufgrund der Modus Änderung bei dem Turnier der Top Division waren wir schon seit vielen Jahren bei einer WM nicht mehr auf eines der Topteams der Weltgruppe getroffen. Gegen die USA beispielsweise hatten nur drei unserer Feldspielerinnen überhaupt Erfahrung und die lag bereits neun Jahre zurück. Aus den Erfahrungen dieser Weltmeisterschaft wird diese junge Mannschaft mit Sicherheit lernen und wachsen. USA Hockey hat hier ein großartiges Turnier mit einer perfekten Organisation veranstaltet, für das wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten.“

 

Rebecca Graeve: „Es war ein sehr unglücklicher Start für uns, und wir haben vierzig Minuten gebraucht um zu unserem Spiel zu finden. Aber wir sind alle stolz auf Platz Vier hier in Plymouth. Trotz der zwei Niederlagen in den Finalspielen können wir positiv in die Zukunft blicken.“

 

Julia Zorn, Mannschaftskapitänin: „Wir haben den Start verschlafen und leider nur ein gutes letztes Drittel gespielt. Unter dem Strich können wir damit nicht zufrieden sein. Mit ein bisschen Abstand wird aber das Positive überwiegen. Als Aufsteiger in die Top Division Rang Vier zu erreichen und das nach dem Verpassen der Olympia Qualifikation im Februar ist schon bemerkenswert und das lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken. Leider bringt uns halt dieser vierte Platz auch keinen Platz bei Olympia 2018 ein.“