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Herren-WM 2017 in Köln und Paris  - WM 2018

Olympisches Eishockey-Turnier im südkoreanischen Pyeongchang 2018: Gegen Schweden, Finnland und Norwegen

04. Oktober 2017 - Deutschland muss in der Gruppe C gegen Finnland (15. Februar 2018), Weltmeister Schweden (16. Februar) und Norwegen (18. Februar) antreten.


In Gruppe A treffen sich Kanada, Tschechien, die Schweiz und Gastgeber Südkorea aufeinander.
In Gruppe B heißt die Besetzung Russland, die USA, die Slowakei und Slowenien.
 

Modus: Die drei Gruppensieger sowie der beste Zweite sind direkt fürs Viertelfinale qualifizieren. Die übrigen acht Teams spielen zuvor noch das Achtelfinale aus. Austragungsort ist Gangneung.


Michael Grosz neuer DEB-Generalsekretär

München/Duisburg, 04. Oktober 2017 - Zur Umsetzung seines Konzeptes POWERPLAY 26 setzt der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) auf ein neues, zweisäuliges Personalkonzept Sport und Verwaltung und hat mit Michael Grosz einen neuen Generalsekretär. Der 28-Jährige übernimmt die Stelle von Michael Pfuhl, der künftig den Posten des Technischen Direktors besetzt, und wird dabei eng mit Sportdirektor Stefan Schaidnagel zusammenarbeiten.   

 

Grosz ist Master of Business Administration und fungierte in den letzten fünf Jahren bei der DEB GmbH, dem Organisationskomitee für die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln und Paris, erfolgreich als Manager für Administration und Finanzen und Assistent der Geschäftsführung. Ab Oktober 2017 tritt er das Amt des Generalsekretärs an. Zu seinen Aufgabengebieten zählen Administration, Finanzen und Controlling. Neben der hauptamtlichen Verbandsführung sowie der Leitung der Geschäftsstelle des DEB wird der gebürtige Landshuter die Verwaltungs- und Finanzgeschäfte steuern und als wichtige Schnittstelle zwischen Administration und Sport für die Koordination der Verbandssäulen Sport und Verwaltung sowie für die Mitgliederverwaltung zuständig sein.

 

Michael Grosz: „Ich freue mich sehr über das durch das Präsidium in mich gesetzte Vertrauen den Posten des Generalsekretärs zu übernehmen. In den letzten fünf Jahren konnte ich als Mitglied des Organisationskomitees der Heim-WM diverse Aufgabenbereiche des Eishockeysports durchlaufen und durfte meinen Teil zur erfolgreichen Ausrichtung der 2017 IIHF WM beitragen. In den anschließend sehr positiven Gesprächen mit dem DEB-Präsidium hat mich die Neukonzeptionierung und Umstrukturierung des Verbandes gänzlich überzeugt. In Zusammenarbeit mit der Sportdirektion bin ich hoch motiviert den primären administrativen Aufgabenbereich des DEB im Sinne des Präsidiums, der Mitglieder und aller Eishockey-Fans in Deutschland zu führen.“

 

Michael Pfuhl wird ab sofort die Stelle des Technischen Direktors übernehmen und neben der technischen Unterstützung des DEB-Sportdirektors Stefan Schaidnagel im Bereich des internationalen Spielverkehrs und der Maßnahmenplanung der Nationalmannschaften unter anderem auch die Schnittstelle zu den institutionellen Einrichtungen „Deutsche Sporthilfe“ und „Deutsche Bundeswehr“ sein. Der 61-Jährige wird außerdem weitere Aufgaben des ehemaligen Verbandskoordinators Michael Bakos mitverantworten und federführend für den immens wichtigen Bereich der Infrastruktur deutscher Eishallen sein. 

 

Michael Pfuhl: „Das DEB-Präsidium und ich sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass es nach der erfolgreichen Heim-WM ein geeigneter Zeitpunkt ist, den Staffelstab an eine jüngere Generation weiterzugeben. So kann ich meine langjährigen Erfahrungen künftig in meinen Aufgabenbereichen wie der Jahresplanung mit dem BMI oder den LEVs sowie dem Passwesen und dem nationalen und internationalen Spielbetrieb der Nachwuchs- und Frauenmannschaften einbringen.“

 

DEB-Präsident Franz Reindl: „Wir wollen den DEB zukunftssicher und professionell für die bevorstehenden großen Herausforderungen  aufstellen und sind sicher, dass Michael Grosz dem Eishockeysport notwendige administrative Unterstützung geben wird. Er ist zwar enorm jung, passt aber von der Ausbildung, seiner hochmotivierten Einstellung und seinen menschlichen Qualitäten zum DEB und dem Team um Marco Sturm und Stefan Schaidnagel.“

 

Trauer um Lenz Funk Senior

München/Duisburg, 29. September 2017 - Der Deutscher Eishockey-Bund e.V. (DEB) trauert um Lenz Funk Senior, der in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Alter von 70.Jahren seinem langen Krebsleiden erlag.

Lorenz Funk, Lenz, wie ihn alle nannten, war eine Legende, eine Institution des deutschen Eishockeys. Insgesamt 225 Mal streifte er sich das Trikot der deutschen Nationalmannschaft über, nahm an 13 Weltmeisterschaften sowie drei Olympischen Spielen teil. Dabei gehörte er zu der Mannschaft, die 1976 in Innsbruck die Bronzemedaille gewann.  
Dreimal wurde er Deutscher Meister, 1966 mit seinem Heimatverein, dem EC Bad Tölz, 1974 und 1976 mit dem Berliner SC. Nach seiner aktiven Karriere wechselte er dann hinter die Bande - unter anderem war er Manager der Eisbären Berlin - und gab sein ganzes Wissen bis zuletzt noch leidenschaftlich an die jüngeren Generationen weiter.

Bis zu seinen letzten Atemzügen ist Lorenz Funk Senior auch trotz seiner schweren Krankheit ein Mensch gewesen, der das Eishockey verkörpert und gelebt hat. Seine Meinung war nach wie vor nicht nur bei vielen Trainerkollegen und alten Freunden gern gehört, sondern vor allem auch bei den aktiven Spielern. Lenz hat sein Leben lang daran gearbeitet, das Eishockey in Deutschland besser zu machen und es so entscheidend geprägt.

Franz Reindl, DEB-Präsident: "Die Nachricht vom Tod Lenz Funk's macht uns tief betroffen, sehr traurig und nachdenklich. Lenz war einer der größten Eishockeyspieler aller Zeiten und eine herausragende Sportpersönlichkeit. Der DEB sowie die gesamte deutsche Eishockeyfamilie sind in Gedanken bei seiner Frau Marlene und seinen beiden Söhnen Lorenz und Florian Funk."


DEB e.V. startet Projekt „Integration im Eishockey“

München/Duisburg, 05. September 2017 - Das Projekt „Integration im Eishockey“ wurde vom Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) und der International Ice Hockey Federation (IIHF) initiiert, um aktiv am Integrationsprozess mitzuwirken.

Ab der Saison 2017/18 möchte der DEB gemeinsam mit seinen Vereinen sogenannte Integration Days für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Verhältnissen durchführen. Das Thema Integration ist von zentraler Bedeutung und der Sport bietet seit vielen Jahren eine besonders geeignete Plattform. „Im Eishockey geht es nicht darum welche Sprache gesprochen wird, welcher Herkunft ein Sportler ist oder wie er aussieht. Jeder Aktive wird anhand der messbaren Faktoren Erfolg und Misserfolg bewertet. Jeder Mensch kann er selbst sein und wird auch als genau das betrachtet. Durch die einzigartigen Regeln des Sports wird ein Miteinander unabhängig von Religion und Herkunft ermöglicht“, so Karl Schwarzenbrunner, Leistungssportreferent des DEB.

 

Zu Beginn des Projekts „Integration im Eishockey“ hat der DEB ein Netzwerk aufgebaut, um das Thema spezifisch betreuen zu können und sich Expertise aus diversen Organisationen zu holen. Das Netzwerk umfasst unter anderem die Integrationsbeauftragten von Bund und Ländern sowie den Programmleitungen des Bundesprogrammes „Integration durch Sport“ im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und diverse Mitglieds- sowie Migrantenorganisationen.

Neben der Entwicklung eines umfangreichen Integrationskonzeptes für die Eishockeyvereine fand im Rahmen der Trainer-A-Ausbildung in Füssen bereits das erste Seminar zum interkulturellen Lernen im Sport statt.
Für 2018 ist ein 15 Unterrichtseinheiten umfassendes Seminar geplant, das gleichzeitig auch zur Lizenzverlängerung der DEB-Trainerinnen und DEB-Trainer dient. Ziel ist es, das Thema Integration immer intensiver zu verankern. Darum wird das Projekt „Integration im Eishockey“ auch als weiterer Punkt in das 5-Sterne-Ausbildungsprogramm des DEB aufgenommen. Damit das Integrationsprojekt von Beginn an bestmöglich organisiert ist, wird den Vereinen ein umfangreiches Umsetzungs-Handbuch zur Verfügung gestellt. Dieses enthält neben dem DEB-Integrationskonzept einen allgemeinen

 

Leitfaden zur Umsetzung eines Integration Days sowie digitale Werbemittel, mehrsprachige Flyer und Poster.

„Da das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und sozialen Hintergrund ein aktuelles Thema ist, stellt die Integration eine dringende gesellschaftliche Aufgabe dar, zu deren Lösung der organisierte Sport, wie auch der DEB, in allen Teilbereichen seiner Arbeit einen wesentlichen Beitrag leisten kann“, so Schwarzenbrunner.

 

Julia Eisenrieder, Projektbetreuerin beim DEB, sieht die Dringlichkeit eines nachhaltigen Aufbaus: „Man muss sich die Frage stellen, welche Aspekte berücksichtgt werden müssen, um eine Integration im Eishockey dauerhaft zu gewährleisten. Es reicht nicht nur ein Projekt aufzusetzen und zu hoffen, dass es von alleine läuft.“
Die 27-Jährige geht das Thema dabei äußerst strukturiert an: „Es müssen die bereits bestehenden Strukturen evaluiert und gegebenenfalls angepasst werden, um Kindern mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Verhältnissen langfristig den Zugang zum Eishockey zu ermöglichen. Außerdem müssen wir die Strukturen so schaffen, dass sie die Vereine in ihrer Arbeit unterstützen und sinnvoll genutzt werden können.“

Ein Impuls für den Eishockeynachwuchs- und Breitensport in Deutschland

München/Duisburg, 29. August 2017 - Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) organisiert gemeinsam mit dem Eishockey-Verband Nordrhein-Westfalen (EHV-NRW) und der Internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen (FSB) eine Podiumsdiskussion. Dabei sind Vertreter von Eishockeyvereinen, Sportverbänden, Politik, Baufirmen aus dem In- und Ausland, Finanzierer, Projektentwickler und weitere Interessierte eingeladen um Möglichkeiten und Chancen zu diskutieren.

 

Der DEB hat sich ehrgeizige Ziele für die nächsten Jahre gesteckt, die vor allem in den erfolgreichen Reformen des POWERPLAY 26 Ihren Ausdruck finden. Doch viele Vereine stoßen aufgrund Ihrer Gegebenheiten vor Ort jetzt oder in absehbarer Zukunft an Ihre Grenzen. In vielen Eishallen gibt es erheblichen Sanierungsbedarf. Dabei handelt es sich meist um kleinere Spielstätten mit einer Zuschauerkapazität bis zu 1.500 Plätzen.

 

Auf der FSB bietet sich nun der passende Rahmen für eine Podiumsdiskussion. Zusammen mit dem EHV-NRW freut sich der DEB auf verschiedene Vorträge zu dem Thema „Planung, Bau und Finanzierung von sogenannten kleinen Eishallen aus einer Hand“. Hier geht es vor allem darum, anhand ausgewählter Beispiele Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren und eine Plattform zur offen angelegten Diskussion bereit zu stellen. Franz Reindl, Präsident des DEB, bemerkt dazu: „Mit dieser Diskussion und den passenden Vorträgen wollen wir einen Anstoß geben und Aufmerksamkeit für die herausfordernde Hallensituation schaffen. Im Schulterschluss mit den beteiligten Verbänden, Vereinen und Organisationen sind wir überzeugt, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung leisten können.“

 

Die Diskussion findet am Dienstag, 07. November 2017 von 10.30 Uhr – 14.00 Uhr statt. Der Ort ist die Koelnmesse Congress Centrum OST / Eingang OST, Konferenzraum 3, 2. Etage, Deutz-Mülheimer-Straße in 50679 Köln.

 

Das genaue Programm sowie Kontakt- und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Homepage des FSB:

http://www.fsb-cologne.de/fsb/Die-Messe/Events-Veranstaltungen/Eishallen-f%C3%BCr-Deutschland/index.php


Leon Draisaitl: „Ich wollte immer bei den Oilers bleiben“

68 Millionen für acht Jahre: 21 Jahre altes Ausnahmetalent nun bestbezahlter deutscher Eishockey-Spieler aller Zeiten

Edmonton/München/Duisburg - 16. August 2017 - Leon Draisaitl - Foto Tobias Müller - wird auch weiterhin für die Edmonton Oilers aus der National Hockey League (NHL) aufs Eis gehen. Am 16.08.2017 gaben die Kanadier bekannt, dass der deutsche Nationalspieler ein neues Arbeitspapier bis 2025 unterschrieb. Mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Dollar gehört der gebürtige Kölner ab sofort nicht nur zu den Topverdienern in der NHL, sondern ist gleichzeitig auch Deutschlands bestbezahlter Eishockey-Spieler - der mit Vater Peter auch in Duisburg war - aller Zeiten.

„Ich freue mich sehr für Leon und die Oilers. Beide Seiten haben jetzt Planungssicherheit für die kommenden Jahre“, sagte Bundestrainer Marco Sturm. Im Interview spricht der 21 Jahre alte Ausnahmespieler über den neuen Vertrag, seine Pläne für die Zukunft mit den Oilers und die deutsche Nationalmannschaft.

Leon, erstmal Glückwunsch zum neuen Vertrag. Warum haben sich die Verhandlungen so lange hingezogen?

Danke. Ich bin froh, dass jetzt endlich Klarheit herrscht. Grundsätzlich waren wir uns eigentlich die ganze Zeit einig, nur musste eben alles schriftlich fixiert werden. Da ging es dann um viele Details. Außerdem hat das Oilers-Management ja auch noch andere Dinge zu erledigen, als sich nur um meinen Vertrag zu kümmern. Beide Seiten haben aber immer mit offenen Karten gespielt und wussten, dass überhaupt kein Grund zur Eile bestand.

Mit einer Laufzeit von acht Jahren und einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Dollar gehörst du nicht nur in der NHL zu den Topverdienern. Du bist jetzt - mit erst 21 Jahren - auch der bestbezahlte deutsche Eishockeyspieler aller Zeiten. Denkt man über sowas nach?

Nein, eigentlich nicht. Mir ist zwar bewusst, dass solche Zahlen gerade in Deutschland immer für Aufsehen sorgen, aber das ist mehr ein Thema für die Öffentlichkeit als für mich persönlich. Der neue Vertrag ist aber besonders eine Investition der Oilers in die Zukunft des Clubs. Es hat sich personell in den letzten beiden Spielzeiten ohnehin einiges getan. Die Oilers sind ein Traditionsclub, der nach nicht so erfolgreichen Jahren mittelfristig wieder an alte und glorreiche Zeiten anknüpfen möchte. In der vergangenen Saison haben wir schon gezeigt, dass wir unglaublich viel Potenzial in der Mannschaft haben. Ich fühle mich geehrt, in den kommenden acht Jahren meinen Teil zum Erfolg beitragen zu können. Ich freue mich auf diese Herausforderung. Das sind für mich die eigentlichen Argumente, die noch mehr zählen.

Gab es eigentlich jemals Gedanken, zu einem anderen Team zu wechseln?

Nein, nie. Seit dem ich in Edmonton bin, fühle ich mich pudelwohl. Auch in meiner ersten echten NHL-Saison, als wir die Playoffs verpasst haben und ich phasenweise in der AHL gespielt habe,  war für mich klar, dass ich ein Oiler bleiben will. Meine Teamkameraden und ich wussten immer um das Potenzial der Mannschaft. Edmonton ist eine totale Eishockeystadt, wir haben fantastische Fans und eine sehr professionell geführte Organisation. Wer einmal ein Playoff-Spiel in unserer neuen Arena gesehen hat, der wird das sein Leben lang nicht vergessen.

Dein Teamkamerad Connor McDavid und du gelten als das vermutlich beste Sturm-Duo der gesamten Liga. Hattest du schon Kontakt mit ihm?

(lacht). Wir halten immer Kontakt, sind ja schließlich auch gut befreundet. Es ist natürlich klasse, wenn man mit einem solch starken Spieler wie Connor zusammen spielen kann. Ich hoffe, dass uns der Trainer in der kommenden Saison wieder zusammen aufs Eis stellt.  Wir harmonieren ja bekanntlich ganz gut miteinander. Aber das bleibt abzuwarten.

Früher hießen die deutschen Topspieler in der NHL u.a. Marco Sturm, Jochen Hecht oder Christian Ehrhoff – die neue Generation heißt Leon Draisaitl, Tom Kühnhackl und Tobias Rieder. Wie wichtig siehst du deine Rolle als Repräsentant des deutschen Eishockeys?

Ich versuche natürlich, mein Land so gut wie möglich zu vertreten.  Das geht in erster Linie über Leistung, die ich bringen muss.  Ich freue mich, wenn man auch in Deutschland registriert, dass es da drüben in Nordamerika ein paar Jungs in der NHL gibt, die erfolgreich sind. Wenn wir dadurch etwas für die Entwicklung des Sports hierzulande ausrichten können, dann freut einen das. Leider sind wir fast acht Monate im Jahr nicht in Deutschland, somit nicht ganz so greifbar, wie die Jungs aus der DEL. Das ist dann nun mal die Kehrseite der Medaille.

Apropos Medaille:  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft möchte mittelfristig auch wieder um Medaillen mitspielen. Der Verband hat mit „POWERPLAY 26“ eine Zielsetzung formuliert. Wirst du auch weiter dein Land vertreten, wenn es zeitlich möglich ist?

Das ist keine Frage. Es ist eine Ehre für mich, Deutschland bei einer WM zu vertreten. Ich bleibe dabei: Sobald es irgendwie möglich ist, komme ich. Das weiß Marco Sturm auch. Natürlich stehen die Playoffs mit den Oilers an erster Stelle. Doch grundsätzlich kann der Bundestrainer auf mich zählen. Dass der DEB so denkt, gefällt mir sehr. Wir müssen schließlich auch die kommenden Jahre im Blick haben. Andere Nationen haben sich auch verbessert.

Letzte Frage, Leon: Wann geht’s wieder zurück nach Nordamerika? 

Ich weile derzeit noch bis Ende August bei meinem Fitnesstrainer in Prag, komme dann kurz nach Köln zurück und werde Anfang September nach Edmonton fliegen.


Alois Schloder wird 70

11.August 1947. Vor genau 70 Jahren kam Alois Schloder im niederbayrischen Landshut zur Welt. Ein Ausnahmetalent und Vorzeigebild des deutschen Eishockeys der vor allem mit Tugenden wie Disziplin, Einstellung und Kampfgeist in Verbindung gebracht wird, viel mehr aber vielleicht noch mit dem Begriff Vereinstreue. Schloder verirrte sich zu Beginn seiner sportlichen Laufbahn zunächst kurz zum Fußball bevor er es seinem älteren Bruder Kurt gleich tat und die Schlittschuhe für den EV Landshut schnürte. Was folgte war eine lange und überaus erfolgreiche Karriere auf dem Eis.
In 23 Bundesligasaisons, in denen der Niederbayer ausschließlich für den EVL auflief, absolvierte er 1085 Spiele und erzielte dabei 631 Tore. Auch auf der internationalen Bühne machte er sich schnell einen Namen. Neben deutschen Legenden wie Lenz Funk Senior oder Erich Kühnhackl trug Schloder lange Zeit das „C „auf der Brust. Insgesamt 272 Mal lief er für die deutsche Nationalmannschaft auf, unter anderem auch beim größten internationalen Erfolg der deutschen Eishockeygeschichte.

1976 gewann Schloder an der Seite von Kießling, Reindl, Auhuber und Co die Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck. Im Jahr 2000 wurde der heute 70-Jährige auf der rechten Außenstürmerposition in das All-Star-Team des Jahrhunderts gewählt, 2005 wurden seine sportlichen Erfolge dann mit der Aufnahme in die IIHF Hall of Fame gewürdigt.
 Heute lebt Schloder noch immer im schönen Landshut und verbringt nach wie vor fast jeden Tag in der Eissporthalle am Gutenbergweg. Im kommenden November wird eine knapp 900 Seiten lange Vereinschronik von ihm auf den Markt gebracht und das eingenommene Geld geht zu 100%, wie könnte man es auch anders erwarten, an den Nachwuchs des EVL. So ist Alois Schloder eben.

Oberliga Nord und Süd Spielpläne stehen fest

Nord mit 14 Vereinen und 26 Spieltagen / Süd mit zwölf Vereinen und 32 Spieltagen
München/Duisburg, 23. Juli 2017 - Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) veröffentlicht die Spielpläne für die Hauptrunde der Oberliga Nord sowie der Oberliga Süd der Saison 2017/18. Folgende Vereine werden in der kommenden Saison in der Oberliga Nord an den Start gehen:
Crocodiles Hamburg, ECC Preussen Berlin, EC Hannover Indians, EC Harzer Falken, EHC Timmendorfer Strand, ESC Wohnbau Moskitos Essen, EXA Icefighters Leipzig, Füchse Duisburg, Hannover Scorpions, Herner EV, MEC Halle 04 „Die Saale Bulls“, Rostock Piranhas, TecArt Black Dragons Erfurt, Tilburg Trappers.
Die Hauptrunde der Oberliga Nord startet am 29.09.2017 in Form einer Einfachrunde mit 26 Spielen und endet am 28.12.2017. Zum Saisonstart trifft der Oberliga-Meister Tilburg Trappers auf heimischem Eis auf den ECC Preussen Berlin, der Oberliga Nord Meister Herner EV empfängt die ESC Wohnbau Moskitos Essen und im Nordderby treten die neu fusionierten Hannover Scorpions bei dem EC Harzer Falken an.


In der Oberliga Süd haben folgende Teams die Zulassung für die kommende Spielzeit bekommen: Blue Devils Weiden, Deggendorfer SC, ECDC Memmingen Indians, EC Peiting, EHC Waldkraiburg „Die Löwen“, Eisbären Regensburg, ERC Bulls Sonthofen, EV Landshut, EV Lindau Islanders, Selber Wölfe, Starbulls Rosenheim, TEV Miesbach.

Die Hauptrunde der Oberliga Süd beginnt ebenfalls am 29.09.2017 mit 32 Spielen und endet am 14.01.2018. Zum Saisonauftakt muss der Liganeuling ECDC Memmingen Indians bei den Selber Wölfen ran, der TEV Miesbach empfängt den EC Peiting und im Derby trifft der EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ auf die Starbulls aus Rosenheim.

Nationalmannschaft: Philip Gogulla zieht einen Schlussstrich

Nach 157 Länderspielen und 104 Scorerpunkten beendet der Kölner Stürmer seine internationale Karriere / Reindl: „Großer Respekt“ / Tiffels und Mauer sagen Olympia-Leistungstests ab

 

München/Duisburg, 22. Juli 2017 - Philip Gogulla hat das Nationalmannschafts-Kapitel beendet. Der Kölner Stürmer informierte Bundestrainer Marco Sturm jüngst über seinen Rücktritt. „Die Belastungen im DEL-Spielbetrieb sowie bei den internationalen Einsätzen sind von Jahr zu Jahr gestiegen. Seit dem Beginn meiner Nationalmannschafts-Karriere war ich fast bei allen großen Turnieren dabei, daher möchte ich in Zukunft etwas kürzer treten“, begründete der gebürtige Düsseldorfer.

 

Gogulla kann auf 157 Einsätze für sein Land mit insgesamt 104 Scorerpunkten zurückblicken. Damit steht er allein im Hinblick auf Länderspieleinsätze unter den Top-20 aller deutschen Eishockey-Nationalspieler. Der bald 30 Jahre alte Außenstürmer nahm seit 2006 an zehn Weltmeisterschaften teil. Sein letzter Treffer gelang ihm während der vergangenen Heim-WM zum zwischenzeitlichen 2:2 gegen Schweden (2:7). „Ich war immer stolz, für Deutschland zu spielen, hatte tolle Jahre und bedanke mich bei allen, die meine Wege gekreuzt haben“, sagte der Linksschütze.

 

Gogullas persönliche Höhepunkte waren u.a. die Heim-WM 2010 mit dem Eröffnungsspiel gegen das Team USA „Auf Schalke“, sein entscheidendes Tor im Viertelfinale zum 1:0 über die Schweiz sowie seine erste Weltmeisterschaft 2006 in Amiens (Div. I). An Moskau 2007 und St. Petersburg 2016 denke er ebenfalls gern zurück, betonte Gogulla.

 

Auch die WM in der Slowakei im Jahre 2011 bleibt dem Haie-Angreifer in bester Erinnerung. Nach dem historischen 2:0 über Russland hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB)  auch noch ein 4:3 gegen den mit NHL-Stars gespickten Gastgeber Slowakei nachgelegt. Gogulla: „Als wir zwischenzeitlich 4:0 geführt hatten, war es so still, wie ich es in einer Arena mit fast 10.000 Fans noch nie erlebt habe. Aber als die Slowaken dann auf 4:3 herangekommen sind, war das nur noch ohrenbetäubender Lärm.“

 

DEB-Präsident Franz Reindl: „Der Deutsche Eishockey-Bund bedankt sich mit großem Respekt bei Philip. Ich persönlich durfte in verschiedenen Positionen die Zusammenarbeit mit Philip genießen. Auf der einen Seite finde ich diesen Schritt zwar höchst bedauernswert, weil er sich noch in einem sehr guten Leistungssportalter befindet und großes Potential hat. Auf der anderen Seite hat Philip als verdienter Nationalspieler viele Länderspiele in den Knochen und ich kann verstehen, wenn er auf seinen Körper und die mentale Bereitschaft hört. Wir wünschen ihm viel Glück in der kommenden Saison mit den Haien und für seine weitere Karriere.“

 

Ohne Tiffels und Mauer 

Bundestrainer Marco Sturm muss bei den anstehenden Olympia- Leistungstests in Heidelberg (23. – 26.7.) neben Gogulla auch auf WM-Shootingstar Frederik Tiffels sowie Frank Mauer vom Deutschen Meister EHC Red Bull München verzichten.
Während Tiffels in der kommenden Woche nach Nordamerika reist, um am Trainingscamp der Pittsburgh Penguins teilzunehmen, kommen für Mauer die Leistungstests nach überstandener Oberkörperverletzung noch ein wenig zu früh. Damit reduziert sich der Kader auf 26 Feldspieler.  

Oberliga Nord und Süd: Teilnehmerfeld komplett

München/Duisburg, 13. Juli 2017 - Das Teilnehmerfeld der Oberligen Nord und Süd für die Saison 2017/2018 steht. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen konnte der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) 14 Vereinen im Norden und zwölf im Süden die Zulassung für die Oberliga- Saison bestätigen.

 

„Das Verfahren hat etwas länger gedauert, da zwei Teilnehmer noch Unterlagen nachreichen mussten“, sagt der für den Spielbetrieb zuständige DEB Vize-Präsident Marc Hindelang, der die Oberligisten überwiegend in einem „zufriedenstellenden Zustand“ sieht. „Die Bandbreite der Leistungsfähigkeit der Vereine ist groß. Einige arbeiten auf Profiniveau, andere müssen mächtige Anstrengungen unternehmen, um den Betrieb der Oberliga gewährleisten zu können. Zur Attraktivität der Liga tragen sie aber allesamt bei.“

 

Folgende Vereine werden in der kommenden Saison in der Oberliga Nord an den Start gehen: 
Crocodiles Hamburg, ECC Preussen Berlin,  EC Hannover Indians, EC Harzer Falken, EHC Timmendorfer Strand, ESC Wohnbau Moskitos Essen, Füchse Duisburg, Herner EV, Icefighters Leipzig, MEC Halle 04 „Die Saale Bulls“, Rostock Piranhas, TecArt  Black Dragons Erfurt, Tilburg Trappers, Hannover Scorpions

 

In der Oberliga Süd haben folgende Teams die Lizenz für die kommende Spielzeit bekommen:
Blue Devils Weiden, Deggendorfer SC, ECDC Memmingen, EC Peiting, EHC Waldkraiburg „Die Löwen“, Eisbären Regensburg, ERC Bulls Sonthofen, EV Landshut, EV Lindau Islanders, Selber Wölfe, Starbulls Rosenheim, TEV Miesbach 

Der Spielplan für die anstehende Saison 2017/18 wird zeitnah veröffentlicht.

- Nationalmannschaft: Erster Leistungstest für Olympische Spiele 2018
- Hospelt beendet Nationalmannschafts-Karriere

Bundestrainer Sturm testet insgesamt 56 Akteure, davon 29 Feldspieler in Heidelberg / Torhüter treffen sich in Füssen /

 

München/Duisburg, 12. Juli 2017 - Der Countdown läuft: Ein halbes Jahr vor den Olympischen Winterspielen (9. bis 25. Februar 2018) in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihre Olympia-Vorbereitung mit einem Leistungstest in Heidelberg. Vom 23. - 26. Juli bittet Bundestrainer Marco Sturm 29 Feldspieler an den dortigen Olympiastützpunkt.

Der DEB hatte dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eine Liste mit insgesamt 56 potenziellen Olympia-Kandidaten übergeben. 29 davon werden nun in Baden-Württemberg auf Herz und Nieren getestet, die übrigen folgen später. „Wir halten es für sinnvoll, die Tests mit den im Sommer verfügbaren Akteuren gemeinsam durchzuführen“, erklärte Sturm. Diesmal handele es sich jedoch ausschließlich um Einheiten abseits des Eises. 

Neben Lauf- sowie Krafteinheiten stehen zudem sportmedizinische Untersuchungen an. Darüber hinaus hat die sportliche Leitung Box- und Schwimmeinheiten in die Tagespläne der Profis eingearbeitet. Alle weiteren Spieler inklusive der NHL-Akteure werden die Tests bzw. die sportmedizinischen Untersuchungen individuell durchführen.

Bereits in der Woche zuvor (16. - 20.Juli) findet ein Torhütercamp im Bundesleistungszentrum Füssen statt. Dabei werden Dennis Endras (Adler Mannheim), Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt), Felix Brückmann (Grizzlys Wolfsburg), Danny aus den Birken (EHC Red Bull München) und Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) ihre Fitness überprüfen.

Kai Hospelt beendet beeindruckende Nationalmannschafts-Karriere

Keine Rolle mehr in den Planungen von Marco Sturm spielt künftig Kai Hospelt. Der Kölner Stürmer hatte den Bundestrainer in einem persönlichen Gespräch über seinen Rücktritt informiert. „Kai hat eine lange und beeindruckende Karriere in der Nationalmannschaft hingelegt. Auf und neben dem Eis hat er sich immer vorbildlich verhalten. Wir konnten immer auf ihn zählen. Ich bedauere, aber respektiere seine Entscheidung", sagte Sturm. 

Kai Hospelt: „Ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie haben und den Sommer dazu nutzen, die Blessuren der Saison auszukurieren, da ich noch möglichst lange spielen will. Ich hätte mir als junger Spieler nie erträumt, über 100 Länderspiele zu machen und bei Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen dabei zu sein. Es war eine tolle Zeit.“

Hospelt gab 2006 sein Debüt in der Nationalmannschaft, stand bei sechs Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen in Vancouver (Kanada) auf dem Eis. Insgesamt absolvierte er 115 Spiele für sein Heimatland.

Der Kader:

Verteidiger: Konrad Abeltshauser (EHC Red Bull München), Björn Krupp (Grizzlys Wolfsburg), M. Müller, Pascal Zerressen (beide Kölner Haie), Denis Reul (Adler Mannheim), Bernhard Ebner, Stephan Daschner (beide Düsseldorfer EG), Jonas Müller (Eisbären Berlin), Justin Krueger (SC Bern/NLA).

Stürmer: Yasin Ehliz, Patrick Reimer, Leo Pföderl (alleThomas Sabo Ice Tigers), Y. Seidenberg, Dominik Kahun, Patrick Hager, Frank Mauer, Jerome Flaake (alle EHC Red Bull München), Philip Gogulla, Sebastian Uvira, Felix Schütz (alle Kölner Haie), Gerrit Fauser (Grizzlys Wolfsburg), M. Goc, Marcus Kink, David Wolf, Matthias Plachta (alle Adler Mannheim), Frederik Tiffels (Western Michigan University/NCAA), Daniel Pietta (Krefeld Pinguine), Markus Eisenschmid (St. John‘s IceCaps/AHL), Thomas Oppenheimer (Eisbären Berlin).

Ligenreform im Nachwuchsbereich

Dritte Reform innerhalb kürzester Zeit / Schaidnagel: „Anpassung im Nachwuchsspielbetrieb war unabdingbar"

 

München, 08. Juli 2017 - Der Deutsche Eishockey-Bund bringt eine Ligenreform im Nachwuchsspielbetrieb auf den Weg. Nach einem ersten Treffen Anfang Mai in Ravensburg und einem weiteren Treffen in Nürnberg haben der Leistungssport- sowie der Nachwuchsausschuss, bestehend aus Vertretern des DEB, der Landeseissportverbände (LEV), der DEL und der DEL2 die neue Reform nun einstimmig beschlossen.

Neben der Anpassung der Altersstrukturen sowie der neuen Regelung der Mehrfachspielberechtigung im Nachwuchs ist dies die dritte Reform innerhalb kürzester Zeit. Die Änderungen der Ligenreform, die im Rahmen der Umstrukturierung und Neuausrichtung durch das Konzept POWERPLAY 26 in die Wege geleitet wurde,  konzentrieren sich vor allem auf den Bereich der U17- und U20-Altersgruppen und werden ab der Saison 2018/19 gültig sein.

 

Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Eine Anpassung im Ligenspielbetrieb unserer Nachwuchsmannschaften war essentiell wichtig und unabdingbar. Wir sind mit der Lösung sehr zufrieden. Sicher werden Einzelne mit den Maßnahmen nicht glücklich sein, aber es geht um die Verbesserung des Ganzen und die Gremien um Leistungssport- und Nachwuchsausschuss haben uns nun einstimmig den Auftrag erteilt, die Reform zum nächstmöglichen Zeitpunkt umzusetzen. Die Landesverbände und Vereine haben positiv, engagiert und motiviert zu diesem Ergebnis beigetragen.“

 

In der kommenden Spielzeit 2017/18 werden die Mannschaften sowohl im U17- und U20-Bereich um die Qualifikation für die Einteilung in der Saison 2018/19 spielen. Ab da an wird es eine Neustrukturierung der Altersklassen in verschiedene Divisionen geben. Die Basis legen dabei regionale Ligen, die den höheren Divisionen als Unterbau dienen sollen.

 

Zur Spitze und somit zum Leistungssportbereich hin werden die besten 18 Mannschaften im U17-Bereich in der Division I in die Gruppen Nord und Süd eingeteilt, welche die Meisterschaft ausspielen. Die beiden Letztplatzierten wiederum spielen in der Relegation gegen die beiden Erstplatzierten der Division II gegen den Abstieg.

 

Im Bereich der U20-Junioren findet zwischen den Divisionen derselbe sportliche Austausch in Form von Auf- und Abstieg statt. In der Division I und II werden je acht Teams an den Start gehen und innerhalb ihrer Gruppen im Round-Robin gegeneinander antreten. Die besten sechs spielen dann in Playoff-Form den Meister aus, die verbleibenden Teams der Division I sowie die beiden besten der Division II kämpfen um die übrigen zwei Plätze in der Division I für die Saison 2019/20. Die beiden Letztplatzierten der Division II spielen analog zum U17-Bereich gegen die beiden ersten der Division III Süd und Nord gegen den Abstieg. 


- Marco Sturms WM-Kader
- DEB startet Kampagne „WIR SIND EISHOCKEY“  

„Halten uns weitere Optionen offen“ / Zerressen und Raedeke nicht mehr dabei 

München, 02. Mai 2017 - Bundestrainer Marco Sturm hat seinen vorläufigen Kader für die Heim-WM 2017 (5. – 21. Mai 2017) in Köln bekannt gegeben: Demnach geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit einem 25 Mann starken Aufgebot, darunter drei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer, ins WM-Turnier. 

„Das Team hat in der Vorbereitung immer besser zusammen gefunden. Dennoch halten wir uns weitere Option offen“, sagte Sturm, der Verteidiger Pascal Zerressen (Kölner Haie) und Stürmer Brent Raedeke (Adler Mannheim) aus dem Kader strich. Bis zwei Stunden vor dem WM-Auftaktspiel muss Sturm seinen finalen Kader benannt haben.  

„So kurz vor einem WM-Turnier den Spielern mitzuteilen, dass sie nicht mehr dabei sind, ist besonders hart, aber leider auch Aufgabe des Bundestrainers“, meinte Sturm.

Kader:

Pos

Nr

Name

Vorname

Geb.

Stick

H

W

Team

LS

T

1

GREISS

Thomas

29.01.1986

L

2

98

New York Islanders

24

T

31

BRÜCKMANN

Felix

16.12.1990

L

2

83

Grizzlys Wolfsburg

24

T

33

AUS DEN BIRKEN

Danny

15.02.1985

L

2

89

EHC Red Bull München

27

V

2

REUL

Denis

29.06.1989

R

2

##

Adler Mannheim

75

V

3

KRUEGER

Justin

06.10.1986

R

2

98

SC Bern

89

V

10

EHRHOFF

Christian

06.07.1982

L

2

92

Kölner Haie

104

V

16

ABELTSHAUSER

Konrad

02.09.1992

L

2

96

EHC Red Bull München

4

V

24

SEIDENBERG

Dennis

18.07.1981

L

2

92

New York Islanders

57

V

48

HÖRDLER

Frank

26.01.1985

L

2

90

Eisbären Berlin

108

V

82

AKDAG

Sinan

05.11.1989

L

2

89

Adler Mannheim

74

V

91

MÜLLER

Moritz

19.11.1986

L

2

92

Kölner Haie

111

S

8

RIEDER

Tobias

10.01.1993

L

2

82

Arizona Coyotes

36

S

12

MACEK

Brooks

15.05.1992

R

2

82

EHC Red Bull München

26

S

17

KINK

Marcus

13.01.1985

L

2

96

Adler Mannheim

117

S

22

PLACHTA

Matthias

16.05.1991

L

2

##

Adler Mannheim

51

S

36

SEIDENBERG

Yannic

11.01.1984

L

2

82

EHC Red Bull München

136

S

37

REIMER

Patrick

10.12.1982

R

2

86

Thomas Sabo Ice Tigers

91

S

42

EHLIZ

Yasin

30.12.1992

L

2

83

Thomas Sabo Ice Tigers

40

S

43

FAUSER

Gerrit

13.07.1989

L

2

89

Grizzlys Wolfsburg

22

S

50

HAGER

Patrick

08.09.1988

L

2

80

Kölner Haie

114

S

55

SCHÜTZ

Felix

03.11.1987

L

2

89

Rögle BK

124

S

72

KAHUN

Dominik

02.07.1995

L

2

78

EHC Red Bull München

25

S

87

GOGULLA

Philip

31.07.1987

L

2

87

Kölner Haie

153

S

89

WOLF

David

15.09.1989

L

2

99

Adler Mannheim

30

S

95

TIFFELS

Frederik

20.05.1995

L

2

91

Western Michigan University

8


DEB startet Kampagne „WIR SIND EISHOCKEY“  
Initialzündung zur Heim-WM: Passend zur Weltmeisterschaft in Köln und Paris (05. - 21. Mai 2017) bringt der DEB gemeinsam mit den beiden deutschen Profiligen DEL und DEL2 seine Kampagne „WIR SIND EISHOCKEY“ an den Start.  
„Wir wollen die WM nutzen, um die Bekanntheit und die Aufmerksamkeit für unseren tollen Sport in Deutschland und seinen Nachbarländern zu steigern“, sagt DEB-Präsident Franz Reindl. „WIR  SIND  EISHOCKEY“ ist eine online-basierte Kampagne, die den Charakter des Eishockeys in all seinen Facetten abbildet und den Zeitraum zwischen der Heim-WM und den Olympischen Winterspielen 2018 mit besonders aufmerksamkeitsstarken Aktionen nutzen will. „Mit der Website wir-sind-eishockey.de haben wir bereits eine erste Anlaufstelle geschaffen, die Eishockey-Interessierten den Einstieg in unseren Sport erleichtern soll“, erklärt Robert Schütt, der die Kampagne als Leiter Marketing/PR/Events beim DEB, maßgeblich konzipiert hat.  

Auf wir-sind-eishockey.de finden sich neben vielen nützlichen Informationen wie einer „Landkarte des Eishockeys“ in Deutschland, Trainingsplänen oder einem detaillierten Regelwerk auch unterhaltsame Beiträge. So werden den Fans die Stars der Szene über persönliche Porträts ebenso näher gebracht wie die komplexe Ausrüstung der Kufen-Cracks. „67 Millionen Menschen ist Eishockey in Deutschland in irgendeiner Weise ein Begriff. Das wollen wir nutzen, um einerseits die Hürden für den Einstieg von Kindern und Jugendlichen abzubauen und andererseits langfristig den Pool an aktiven Spielern deutlich zu vergrößern“, sagt Robert Schütt.

Die Kampagne ergänzt damit perfekt das DEB-Programm „POWERPLAY 26“, das eine zwischen dem DEB und den Profiligen DEL und DEL2 sowie den Oberligen eng aufeinander abgestimmte Nachwuchsarbeit im Fokus hat. Ambitioniertes Ziel ist es, die deutsche Nationalmannschaft über eine verbreiterte Talente-Basis derart zu stärken, dass das DEB-Team ab 2026 nachhaltig um internationale Medaillen mitspielen kann.   
Eine wichtige Rolle auf dem Weg dahin nimmt nun WIR SIND EISHOCKEY ein. „Eishockey, das ist Leidenschaft, Teamgeist und Dynamik und Emotion. Diese Eigenschaften wollen wir den Fans, aber auch jungen Sportlern mit dieser Kampagne vermitteln“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. 
Bei der Weltmeisterschaft in Köln läuft der Trailer zur Kampagne auf dem Videowürfel. René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2, ergänzt: „Mit diesem gemeinsamen Projekt wollen wir auch die Eishockeystandorte unterstützen. Wir geben Ihnen ein übergeordnetes mediales zuhause und fördern den Zugang zu ihnen und ihrer wertvollen Arbeit für unseren Sport.“

3:2-Sieg! Deutschland gelang Revanche gegen Lettland

Youngster schnürt Doppelpack / Auch Dennis Seidenberg trifft / Deutsche Auswahl reist bereits am Abend nach Köln und bezieht ihr WM-Quartier / Mittwoch erstes Eistraining in der LANXESS arena

 

Ravensburg, 01. Mai 2017 - WM-Generalprobe geglückt: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das letzte Spiel während der Vorbereitung auf die Heim-WM (5. – 21. Mai) in Köln gewonnen. Vor 3.300 Zuschauern in der ausverkauften Eissporthalle Ravensburg setzte sich das Team von Bundestrainer Marco Sturm am Maifeiertag mit 3:2 (0:0, 1:0, 2:2) gegen Lettland durch. Am kommenden Freitag wird’s ernst, wenn das WM-Auftaktspiel gegen das Team USA auf dem Programm steht. 

 

Erstmals seit der Olympia-Qualifikation im September letzten Jahres stand Dennis Seidenberg im Kader der deutschen Auswahl. Der Verteidiger der New York Islanders gesellte sich an die Seite des Kölners Moritz Müller. Tobias Rieder von den Arizona Coyotes kam zu seinem zweiten Einsatz während der diesjährigen Vorbereitung.


Wie schon am Vortag sahen die Fans in Ravensburg von Beginn an eine durchaus schnelle Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Der erste Treffer sollte allerdings erst nach dem ersten Wechsel folgen.  Dafür umso sehenswerter: Frederik Tiffels kurvte durch die gesamte lettische Mannschaft und schob seitlich zum 1:0 zur deutschen Führung ein. Schon am Tag zuvor hatte der gebürtige Kölner seinen ersten Länderspieltreffer gefeiert.

 

Was einmal klappt, könnte auch ein zweites Mal funktionieren, dachte sich der freche Tiffels im letzten Abschnitt. Der Stürmer kopierte quasi sein Tor aus dem zweiten Abschnitt zum 2:0 für seine Farben. Nach dem zwischenzeitlichen 2:1 durch Razgals durfte sich auch Dennis Seidenberg als Torschütze feiern lassen. Eine gute Minuten vor Ende der Partie rettet zunächst noch das Gestänge, doch den zweiten lettischen Treffer an diesem Abend konnte auch ein gut aufgelegter Danny aus den Birken im deutschen Kasten nicht verhindern. Und so erzielte Lauris Darzins den 3:2-Endstand aus deutscher Sicht.

Noch am Abend reiste die Nationalmannschaft vom Flughafen Memmingen aus in Richtung Köln und bezog dort ihr WM-Quartier. Nach einem freien Tag geht das Team erstmals am Mittwoch aufs Eis der LANXESS arena. Am kommenden Freitag folgt dann der Auftakt gegen das Team USA (20.15 Uhr). „Wir freuen uns nach der langen Vorbereitung, dass es nun endlich losgeht“, sagte Christian Ehrhoff.    

 

Deutschland: Aus den Birken (Brückmann) – Müller, Seidenberg; Gogulla, Hager, Schütz – Ehrhoff, Krueger; Ehliz, Tiffels, Reimer – Abeltshauser, Hördler; Rieder, Kahun, Macek – Reul; Seidenberg, Fauser, Kink.


Tore: 1:0 Frederik Tiffels (27:51), 2:0 Frederik Tiffels (48:14), 2:1 Frenks Razgals (51:43), 3:1 Dennis Seidenberg (54:42), 3:2 Lauris Darzins (58:50)

Strafminuten:  Deutschland 16 – Lettland 12
Zuschauer: 3.300 (ausverkauft)

 

Comeback-Qualitäten nicht belohnt

Tiffels mit erstem Länderspieltor

Bietigheim, 30. April 2017 - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das erste von zwei Duellen gegen Lettland mit 3:4 (0:1; 1:1; 2:1; 1:0) nach Verlängerung verloren. Vor 4.165 Zuschauern in der EgeTrans-Arena zeigte das Team von Bundestrainer Marco Sturm nach einem 0:2- und 2:3-Rückstand Comeback-Qualitäten die heute aber letztlich nicht belohtn wurden.

Sturm hatte am Abend erstmals Thomas Greiss (New York Islanders) sowie bis auf Keeper Felix Brückmann alle Spieler des DEL-Finals aus München und Wolfsburg aufgeboten. Unter den „Neulingen“ war auch Verteidiger Justin Krueger vom Schweizer Champion SC Bern.

In einem von beiden Seiten schwungvoll geführten ersten Abschnitt traf Lettlands Kaspar Daugavins mit einem platzierten Schuss aus kurzer Distanz zur Führung seines Teams. Uvis Janis Balinskis baute das Ergebnis im zweiten Abschnitt aus, ehe Marcus Kink 67 Sekunden vor der zweiten Sirene für den vielumjubelten Anschluss sorgte.

Im letzten Durchgang legte die Nationalmannschaft noch eine Schippe drauf und wurde für ihre Mühen belohnt. Per Bauerntrick markierte Frederik Tiffels den 2:2-Ausgleich. Es war das erste Länderspieltor des jungen Stürmers in seinem 7. Einsatz für Deutschland. Gunars Skvorcovs‘ 3:2 kurz vor dem Ende konnte Frank Hördler 17 Sekunden vor Schluss abermals zum 3:3 ausgleichen. 

In der Verlängerung hatten die Letten dann das glücklichere Ende für als Roberts Bukarts in Überzahl zum 4:3 Endstand einnetzte.

Am Maifeiertag kommt es in Ravensburg (18 Uhr, live bei SPORT1) zum Rückspiel und der WM-Generalprobe gegen Lettland. Sturm wird dann eine erneut veränderte Formation aufs Eis schicken. Direkt im Anschluss an diese Partie reist die Nationalmannschaft weiter ins Rheinland und bezieht in Köln ihr WM-Quartier.

Deutschland: Greiss (Aus den Birken) – Abeltshauser, Krueger; Gogulla, Tiffels, Plachta – Müller, Reul; Wolf, Raedeke, Reimer – Hördler, Akdag; Schütz, Kahun, Macek – Zerressen; Seidenberg, Fauser, Kink 

Tore: 0:1 Kaspars Daugavins (13:13), 0:2 Uvis Janis Balinskis (25:23), 1:2 Marcus Kink (38:53), 2:2 Frederik Tiffels (52:03), 2:3 Gunars Skvorcovs (58:47), 3:3 Frank Hördler (59:43 / EN); 3:4 Roberts Bukarts (63:46 / PP1)

Strafminuten: Deutschland 4 – Lettland 4 
Zuschauer: 4.165

 

Nationalmannschaft: Mit NHL-Stars und Meisterspielern gegen Lettland

Auch Schweizer Meister Justin Krueger stößt zum Team - Wolfsburger Fauser und Brückmann rücken nach

 

Mit insgesamt sieben Finalisten aus der DEL, einem Schweizer Meister sowie drei NHL-Stars geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in ihre letzte Vorbereitungswoche auf die Heim-WM 2017 in Köln (5. – 21. Mai). „Wir wollen die kommenden Tage nutzen, um in den WM-Rhythmus zu kommen“, sagte Bundestrainer Marco Sturm. 

Für die beiden Heimspiele gegen Lettland (30.4./1.5., live bei SPORT1) in Bietigheim und Ravensburg nominierte Sturm mit Keeper Danny aus den Birken, Verteidiger Konrad Abeltshauser sowie den Angreifern Yannic Seidenberg, Dominik Kahun und Brooks Macek gleich fünf Meisterspieler des EHC Red Bull München. Von Vizemeister Grizzlys Wolfsburg stoßen zudem Torhüter Felix Brückmann und Stürmer Gerrit Fauser zum Team.  

 

Neben Tobias Rieder (Arizona Coyotes), der bereits in der Vorwoche die Nationalmannschaft verstärkte, werden mit Torwart Thomas Greiss und Verteidiger Dennis Seidenberg (beide New York Islanders) zwei weitere NHL-Stars im Kreise der Nationalmannschaft erwartet.

 

Wieder dabei ist auch „Schweiz-Legionär“ Justin Krueger. Der Defensiv-Akteur vom europäischen Zuschauerkrösus SC Bern konnte den Meistertitel in der NLA ebenso verteidigen wie seine Nationalmannschafts-Teamkameraden aus München. Krueger hatte die letzte WM sowie die Olympia-Qualifikation aufgrund von Verletzungen absagen müssen. 

„Wie immer ist mir die Entscheidung, Spieler streichen zu müssen, nicht leicht gefallen. Die Jungs, die nicht mehr dabei sind, haben während der Vorbereitung einen super Job gemacht. Ihnen gebührt ein großer Dank“, sagte Sturm. 

Ab Donnerstag nimmt der 27-köpfige Kader in Bietigheim das Training auf. Unmittelbar nach der Generalprobe in Ravensburg am 1. Mai reist die Nationalmannschaft noch am Abend in Richtung Köln und bezieht dort ihr WM-Quartier.  

 

Niederlage im zweiten Duell gegen Tschechische Republik

Deutschland - Tschechien 3:4 (0:0, 0:1, 3:2, 0:0 0:1) n.P.

Mannheim, 23. April 2017 – Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das zweite Duell mit der Tschechischen Republik verloren. Nur 24 Stunden nach dem torreichen 7:4 in Nürnberg setzte es in der Mannheimer SAP Arena eine knappe 3:4 (0:0, 0:1; 2:3; 0:0; 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen.

 

Chancen für die Hausherren, die diesmal mit Dennis Endras, Stephan Daschner, Nico Krämmer und Marcus Kink anstelle von Timo Pielmeier, David Wolf, Moritz Müller sowie Tobias Rieder angetreten waren, blieben im ersten Abschnitt Mangelware: Matthias Plachta, in seinem 50. Länderspie,l scheiterte aussichtsreich, während auf der Gegenseite der Pfosten für Endras rettete. 

Ein schnelles Tor fiel dafür im Mitteldrittel, allerdings für die Tschechen. Milan Doudera überwand Endras nach nur 52 gespielten Sekunden im Nachschuss, als die Gastgeber mit einem Mann weniger auf dem Eis standen. In der Folge versuchte die deutsche Auswahl über Kampf in die Partie zu kommen, ein Treffer wollte bis dahin jedoch nicht gelingen.

Das änderte sich im Schlussabschnitt: Lokalmatador Plachta schnürte zunächst ein Doppelpack zum 2:1, ehe die Tschechen in Unterzahl wieder auf 2:2 stellen konnten. Nur 61 Sekunden darauf markierte Christian Ehrhoff das 3:2. Tomáš Zohorna schickte die Begegnung in die Verlängerung, in der das deutsche Team eine Unterzahl schadlos überstand. Im Penaltyschießen hatten  die Gäste das bessere Ende für sich.   

Erstmals seit Beginn der Vorbereitung Anfang April können die Nationalspieler drei freie Tage in Folge genießen, bevor sich das Team am Donnerstag kommender Woche wieder zum Trainingslager in Bietigheim trifft. Es sind die letzten freien Tage vor der Heim-WM. Neben Dennis Seidenberg und Thomas Greiss werden dann auch die DEL-Finalteilnehmer erwartet. Spätestens am Dienstag will Sturm anstehende personelle Veränderungen hinsichtlich des Kaders bekannt geben.   

 

Deutschland: Endras (Niederberger) – Zerressen, Ehrhoff; Krämmer, Hospelt, Kink – Ebner, Reul; Ehliz, Raedeke, Reimer – Hördler, Akdag; Gogulla, Hager, Schütz – Daschner; Oppenheimer, Noebels, Plachta; Tiffels.

 

Tore: 0:1 Milan Doudera (20:52), 1:1 Matthias Plachta (42:04), 2:1 Matthias Plachta (47:27), 2:2 Tomáš Zohorna (49:37), 3:2 Christian Ehrhoff (50:38), 3:3 Tomáš Zohorna (52:49), 3:4 Robin Hanzl (65:00)  

Strafminuten: Deutschland 12 – Tschechien 20 

Zuschauer: 8.427

Deutschand schlug Tschechien 7:4

Lokalmatador Ehliz schießt deutsche Auswahl zum Sieg

Ice Tigers-Stürmer gelingt Hattrick / Sieben Tore im zweiten Abschnitt beim 7:4 über die Tschechische Republik / Gogulla traf bei seinem Jubiläumsspiel 

Nürnberg, 22. April 2017 – Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ihre Heimpremiere bei der Euro Hockey Challenge erfolgreich gemeistert: Im ersten Spiel vor eigenem Publikum während Vorbereitungsphase auf die Heim-WM (5. – 21. Mai) in Köln gewann das Team von Bundestrainer Marco Sturm am Samstag gegen die Tschechische Republik mit 7:4 (1:0, 4:3, 2:1). Für die DEB-Auswahl war es seit 21 Jahren der erste Sieg gegen Tschechien auf heimischem Eis.

 

6.550 Zuschauer bekamen vor allen Dingen im zweiten Abschnitt einiges geboten. Allein sieben Tore fielen nach dem ersten Seitenwechsel. Philip Gogulla von den Kölner Haien krönte sein 150. Länderspiel ebenfalls mit dem Tor zum zwischenzeitlichen 3:2.  

Sturm hatte Keeper Timo Pielmeier im ersten von zwei Vergleichen am Wochenende gegen die Tschechische Republik das Vertrauen geschenkt. Niko Krämmer, Marcus Kink, Stephan Daschner sowie Mathias Niederberger kamen absprachegemäß am Samstag nicht zum Einsatz.  

 

In einem schwungvollen ersten Abschnitt erarbeiteten sich beide Mannschaften einige gute Chancen. Timo Pielmeier im Kasten der Hausherren konnte sich ebenso auszeichnen wie sein Gegenüber Pavel Francouz. Der tschechische Goalie war bei Brant Raedekes Rückhandtor im Powerplay allerdings machtlos.
Mit dem 1:0 ging es auch ins zweite Drittel, das spektakulär enden sollte: Innerhalb von etwas mehr als dreieinhalb Minuten fielen sechs Treffer: Den Ausgleich der Gäste beantwortete Denis Reul per Gewaltschuss zum 2:1. Wieder kamen die Tschechen zum Ausgleich, wieder antworteten die Hausherren durch Philip Gogulla. Das 3:3 hatte abermals nur kurz Bestand: Bernhard Ebner gelang das 4:3, ehe Lokalmatador Yasin Ehliz per Penaltyschuss auf 5:3 erhöhte.

 

Im Schlussabschnitt beruhigte sich das Match wieder. Die deutsche Auswahl legte das Augenmerk auf die Defensive. Ehliz avancierte mit seinem zweiten Tor zum 6:3 und dem 7:3 endgültig zum Liebling des Publikums. Tschechien konnte in Person von Tomasz Hyka 24 Sekunden vor Ende der Partie zwar noch auf 7:4 verkürzen, den verdienten Sieg der deutschen Mannschaft aber nicht mehr gefährden.

 

Bereits am Sonntag trifft die Nationalmannschaft erneut auf den gleichen Gegner. Erstes Bully in der Mannheimer SAP Arena ist um 16.45 Uhr. SPORT1 überträgt auch diese Begegnung live. Den Feinschliff für die Heim-WM holt sich das deutsche Team dann in der kommenden Woche mit den beiden Partien gegen Lettland in Bietigheim und Ravensburg.

 

Deutschland: Pielmeier (Endras) – Zerressen, Ehrhoff; Wolf, Hospelt, Oppenheimer – Müller, Reul; Ehliz, Raedeke, Reimer – Hördler, Akdag; Gogulla, Hager, Schütz – Ebner; Rieder, Tiffels, Plachta.

 

Tore: 1:0 Brent Raedeke (10:57), 1:1 Roman Horak (31:54), 2:1 Denis Reul (32:53), 2:2 Jakub Lev (33:13), 3:2 Philip Gogulla (34:21), 3:3 Tomas Hyka (35:07), 4:3 Bernhard Ebner (35:31), 5:3 Yasin Ehliz (39:05), 6:3 Yasin Ehliz (53:38), 7:3 Yasin Ehliz (57:27), 7:4 Tomasz Hyka (59:36).

 

Strafminuten: Deutschland 10  – Tschechien 6

Zuschauer: 6.550 

ŠKODA wird neuer Premium-Partner beim Deutschen Eishockey-Bund   DEB wird von ŠKODA mit Fahrzeugen ausgestattet  
Der DEB hat mit ŠKODA einen neuen Automobilpartner. Die beiden Vertragspartner kooperierten bereits von 2006 bis 2010. ŠKODA Deutschland stattet die DEB-Offiziellen um Präsident Franz Reindl mit 19 hochwertigen ŠKODA-Fahrzeugen aus. Die Fahrzeuge wurden heute im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an den DEB-Präsidenten und weitere Offizielle übergeben.   ŠKODA erhält im Rahmen der Partnerschaft den Titel „Offizieller Automobilpartner des Deutschen Eishockey-Bundes und der deutschen Nationalmannschaft“.
Die Kooperation sichert ŠKODA Werbeexklusivität als Automobilhersteller. Außerdem umfasst das Engagement auch die Präsenz auf allen Drucksachen und Kommunikationskanälen im Rahmen der Länderspiele des Verbandes. Herzstück der Partnerschaft ist die Integration des ŠKODA-Logos auf den Trikots der deutschen Nationalmannschaft sowie zentral im Mittelkreis beim Deutschland Cup und allen Heim-Länderspielen.   „Wenn die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft künftig aufs Eis geht, ist ŠKODA hautnah mit dabei“, sagt Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung der ŠKODA AUTO Deutschland GmbH, bei der offiziellen Übergabe der Fahrzeugflotte an den DEB im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin.
„Eishockey ist ein faszinierender Sport, dem sich ŠKODA seit einem Vierteljahrhundert international verschrieben hat. Durch die neue Partnerschaft mit dem Deutschen Eishockey-Bund unterstützt unsere Marke die besten Profis und Nachwuchstalente auch in Deutschland. Es freut uns sehr, dass wir auf diese Weise unser langjähriges Eishockey-Engagement weiter ausbauen können“, so Jürgens weiter.  

Franz Reindl, DEB-Präsident: „Ich bin sehr stolz auf diese Kooperation. ŠKODA ist eine weltbekannte und hochattraktive Marke, die sich bereits seit 25 Jahren mit großem Engagement auf der internationalen Eishockeybühne bewegt. Dieser Auftritt sucht in der Sport- und Sponsoringwelt seinesgleichen. Wenn wir uns im deutschen Eishockey so entwickeln wie die ŠKODA Autos und die Weltmeisterschaften in den vergangenen Jahren, dann kommen wir unseren Zielen im POWERPLAY 26-Konzept noch etwas schneller näher. Eine essentielle Unterstützung ist die neue Partnerschaft auf jeden Fall, denn unsere Vereinsbetreuer werden die Fahrzeuge nutzen, um deutschlandweit gezielt in den Nachwuchsabteilungen der Vereine zu arbeiten und zu unterstützen.“