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Herren-WM 2017 in Köln und Paris  - WM 2018

- Marco Sturms WM-Kader
- DEB startet Kampagne „WIR SIND EISHOCKEY“  

„Halten uns weitere Optionen offen“ / Zerressen und Raedeke nicht mehr dabei 

München, 02. Mai 2017 - Bundestrainer Marco Sturm hat seinen vorläufigen Kader für die Heim-WM 2017 (5. – 21. Mai 2017) in Köln bekannt gegeben: Demnach geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit einem 25 Mann starken Aufgebot, darunter drei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer, ins WM-Turnier. 

„Das Team hat in der Vorbereitung immer besser zusammen gefunden. Dennoch halten wir uns weitere Option offen“, sagte Sturm, der Verteidiger Pascal Zerressen (Kölner Haie) und Stürmer Brent Raedeke (Adler Mannheim) aus dem Kader strich. Bis zwei Stunden vor dem WM-Auftaktspiel muss Sturm seinen finalen Kader benannt haben.  

„So kurz vor einem WM-Turnier den Spielern mitzuteilen, dass sie nicht mehr dabei sind, ist besonders hart, aber leider auch Aufgabe des Bundestrainers“, meinte Sturm.

Kader:

Pos

Nr

Name

Vorname

Geb.

Stick

H

W

Team

LS

T

1

GREISS

Thomas

29.01.1986

L

2

98

New York Islanders

24

T

31

BRÜCKMANN

Felix

16.12.1990

L

2

83

Grizzlys Wolfsburg

24

T

33

AUS DEN BIRKEN

Danny

15.02.1985

L

2

89

EHC Red Bull München

27

V

2

REUL

Denis

29.06.1989

R

2

##

Adler Mannheim

75

V

3

KRUEGER

Justin

06.10.1986

R

2

98

SC Bern

89

V

10

EHRHOFF

Christian

06.07.1982

L

2

92

Kölner Haie

104

V

16

ABELTSHAUSER

Konrad

02.09.1992

L

2

96

EHC Red Bull München

4

V

24

SEIDENBERG

Dennis

18.07.1981

L

2

92

New York Islanders

57

V

48

HÖRDLER

Frank

26.01.1985

L

2

90

Eisbären Berlin

108

V

82

AKDAG

Sinan

05.11.1989

L

2

89

Adler Mannheim

74

V

91

MÜLLER

Moritz

19.11.1986

L

2

92

Kölner Haie

111

S

8

RIEDER

Tobias

10.01.1993

L

2

82

Arizona Coyotes

36

S

12

MACEK

Brooks

15.05.1992

R

2

82

EHC Red Bull München

26

S

17

KINK

Marcus

13.01.1985

L

2

96

Adler Mannheim

117

S

22

PLACHTA

Matthias

16.05.1991

L

2

##

Adler Mannheim

51

S

36

SEIDENBERG

Yannic

11.01.1984

L

2

82

EHC Red Bull München

136

S

37

REIMER

Patrick

10.12.1982

R

2

86

Thomas Sabo Ice Tigers

91

S

42

EHLIZ

Yasin

30.12.1992

L

2

83

Thomas Sabo Ice Tigers

40

S

43

FAUSER

Gerrit

13.07.1989

L

2

89

Grizzlys Wolfsburg

22

S

50

HAGER

Patrick

08.09.1988

L

2

80

Kölner Haie

114

S

55

SCHÜTZ

Felix

03.11.1987

L

2

89

Rögle BK

124

S

72

KAHUN

Dominik

02.07.1995

L

2

78

EHC Red Bull München

25

S

87

GOGULLA

Philip

31.07.1987

L

2

87

Kölner Haie

153

S

89

WOLF

David

15.09.1989

L

2

99

Adler Mannheim

30

S

95

TIFFELS

Frederik

20.05.1995

L

2

91

Western Michigan University

8


DEB startet Kampagne „WIR SIND EISHOCKEY“  
Initialzündung zur Heim-WM: Passend zur Weltmeisterschaft in Köln und Paris (05. - 21. Mai 2017) bringt der DEB gemeinsam mit den beiden deutschen Profiligen DEL und DEL2 seine Kampagne „WIR SIND EISHOCKEY“ an den Start.  
„Wir wollen die WM nutzen, um die Bekanntheit und die Aufmerksamkeit für unseren tollen Sport in Deutschland und seinen Nachbarländern zu steigern“, sagt DEB-Präsident Franz Reindl. „WIR  SIND  EISHOCKEY“ ist eine online-basierte Kampagne, die den Charakter des Eishockeys in all seinen Facetten abbildet und den Zeitraum zwischen der Heim-WM und den Olympischen Winterspielen 2018 mit besonders aufmerksamkeitsstarken Aktionen nutzen will. „Mit der Website wir-sind-eishockey.de haben wir bereits eine erste Anlaufstelle geschaffen, die Eishockey-Interessierten den Einstieg in unseren Sport erleichtern soll“, erklärt Robert Schütt, der die Kampagne als Leiter Marketing/PR/Events beim DEB, maßgeblich konzipiert hat.  

Auf wir-sind-eishockey.de finden sich neben vielen nützlichen Informationen wie einer „Landkarte des Eishockeys“ in Deutschland, Trainingsplänen oder einem detaillierten Regelwerk auch unterhaltsame Beiträge. So werden den Fans die Stars der Szene über persönliche Porträts ebenso näher gebracht wie die komplexe Ausrüstung der Kufen-Cracks. „67 Millionen Menschen ist Eishockey in Deutschland in irgendeiner Weise ein Begriff. Das wollen wir nutzen, um einerseits die Hürden für den Einstieg von Kindern und Jugendlichen abzubauen und andererseits langfristig den Pool an aktiven Spielern deutlich zu vergrößern“, sagt Robert Schütt.

Die Kampagne ergänzt damit perfekt das DEB-Programm „POWERPLAY 26“, das eine zwischen dem DEB und den Profiligen DEL und DEL2 sowie den Oberligen eng aufeinander abgestimmte Nachwuchsarbeit im Fokus hat. Ambitioniertes Ziel ist es, die deutsche Nationalmannschaft über eine verbreiterte Talente-Basis derart zu stärken, dass das DEB-Team ab 2026 nachhaltig um internationale Medaillen mitspielen kann.   
Eine wichtige Rolle auf dem Weg dahin nimmt nun WIR SIND EISHOCKEY ein. „Eishockey, das ist Leidenschaft, Teamgeist und Dynamik und Emotion. Diese Eigenschaften wollen wir den Fans, aber auch jungen Sportlern mit dieser Kampagne vermitteln“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. 
Bei der Weltmeisterschaft in Köln läuft der Trailer zur Kampagne auf dem Videowürfel. René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2, ergänzt: „Mit diesem gemeinsamen Projekt wollen wir auch die Eishockeystandorte unterstützen. Wir geben Ihnen ein übergeordnetes mediales zuhause und fördern den Zugang zu ihnen und ihrer wertvollen Arbeit für unseren Sport.“

 

3:2-Sieg! Deutschland gelang Revanche gegen Lettland

Youngster schnürt Doppelpack / Auch Dennis Seidenberg trifft / Deutsche Auswahl reist bereits am Abend nach Köln und bezieht ihr WM-Quartier / Mittwoch erstes Eistraining in der LANXESS arena

 

Ravensburg, 01. Mai 2017 - WM-Generalprobe geglückt: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das letzte Spiel während der Vorbereitung auf die Heim-WM (5. – 21. Mai) in Köln gewonnen. Vor 3.300 Zuschauern in der ausverkauften Eissporthalle Ravensburg setzte sich das Team von Bundestrainer Marco Sturm am Maifeiertag mit 3:2 (0:0, 1:0, 2:2) gegen Lettland durch. Am kommenden Freitag wird’s ernst, wenn das WM-Auftaktspiel gegen das Team USA auf dem Programm steht. 

 

Erstmals seit der Olympia-Qualifikation im September letzten Jahres stand Dennis Seidenberg im Kader der deutschen Auswahl. Der Verteidiger der New York Islanders gesellte sich an die Seite des Kölners Moritz Müller. Tobias Rieder von den Arizona Coyotes kam zu seinem zweiten Einsatz während der diesjährigen Vorbereitung.


Wie schon am Vortag sahen die Fans in Ravensburg von Beginn an eine durchaus schnelle Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Der erste Treffer sollte allerdings erst nach dem ersten Wechsel folgen.  Dafür umso sehenswerter: Frederik Tiffels kurvte durch die gesamte lettische Mannschaft und schob seitlich zum 1:0 zur deutschen Führung ein. Schon am Tag zuvor hatte der gebürtige Kölner seinen ersten Länderspieltreffer gefeiert.

 

Was einmal klappt, könnte auch ein zweites Mal funktionieren, dachte sich der freche Tiffels im letzten Abschnitt. Der Stürmer kopierte quasi sein Tor aus dem zweiten Abschnitt zum 2:0 für seine Farben. Nach dem zwischenzeitlichen 2:1 durch Razgals durfte sich auch Dennis Seidenberg als Torschütze feiern lassen. Eine gute Minuten vor Ende der Partie rettet zunächst noch das Gestänge, doch den zweiten lettischen Treffer an diesem Abend konnte auch ein gut aufgelegter Danny aus den Birken im deutschen Kasten nicht verhindern. Und so erzielte Lauris Darzins den 3:2-Endstand aus deutscher Sicht.

Noch am Abend reiste die Nationalmannschaft vom Flughafen Memmingen aus in Richtung Köln und bezog dort ihr WM-Quartier. Nach einem freien Tag geht das Team erstmals am Mittwoch aufs Eis der LANXESS arena. Am kommenden Freitag folgt dann der Auftakt gegen das Team USA (20.15 Uhr). „Wir freuen uns nach der langen Vorbereitung, dass es nun endlich losgeht“, sagte Christian Ehrhoff.    

 

Deutschland: Aus den Birken (Brückmann) – Müller, Seidenberg; Gogulla, Hager, Schütz – Ehrhoff, Krueger; Ehliz, Tiffels, Reimer – Abeltshauser, Hördler; Rieder, Kahun, Macek – Reul; Seidenberg, Fauser, Kink.


Tore: 1:0 Frederik Tiffels (27:51), 2:0 Frederik Tiffels (48:14), 2:1 Frenks Razgals (51:43), 3:1 Dennis Seidenberg (54:42), 3:2 Lauris Darzins (58:50)

Strafminuten:  Deutschland 16 – Lettland 12
Zuschauer: 3.300 (ausverkauft)

 

Comeback-Qualitäten nicht belohnt

Tiffels mit erstem Länderspieltor

Bietigheim, 30. April 2017 - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das erste von zwei Duellen gegen Lettland mit 3:4 (0:1; 1:1; 2:1; 1:0) nach Verlängerung verloren. Vor 4.165 Zuschauern in der EgeTrans-Arena zeigte das Team von Bundestrainer Marco Sturm nach einem 0:2- und 2:3-Rückstand Comeback-Qualitäten die heute aber letztlich nicht belohtn wurden.

Sturm hatte am Abend erstmals Thomas Greiss (New York Islanders) sowie bis auf Keeper Felix Brückmann alle Spieler des DEL-Finals aus München und Wolfsburg aufgeboten. Unter den „Neulingen“ war auch Verteidiger Justin Krueger vom Schweizer Champion SC Bern.

In einem von beiden Seiten schwungvoll geführten ersten Abschnitt traf Lettlands Kaspar Daugavins mit einem platzierten Schuss aus kurzer Distanz zur Führung seines Teams. Uvis Janis Balinskis baute das Ergebnis im zweiten Abschnitt aus, ehe Marcus Kink 67 Sekunden vor der zweiten Sirene für den vielumjubelten Anschluss sorgte.

Im letzten Durchgang legte die Nationalmannschaft noch eine Schippe drauf und wurde für ihre Mühen belohnt. Per Bauerntrick markierte Frederik Tiffels den 2:2-Ausgleich. Es war das erste Länderspieltor des jungen Stürmers in seinem 7. Einsatz für Deutschland. Gunars Skvorcovs‘ 3:2 kurz vor dem Ende konnte Frank Hördler 17 Sekunden vor Schluss abermals zum 3:3 ausgleichen. 

In der Verlängerung hatten die Letten dann das glücklichere Ende für als Roberts Bukarts in Überzahl zum 4:3 Endstand einnetzte.

Am Maifeiertag kommt es in Ravensburg (18 Uhr, live bei SPORT1) zum Rückspiel und der WM-Generalprobe gegen Lettland. Sturm wird dann eine erneut veränderte Formation aufs Eis schicken. Direkt im Anschluss an diese Partie reist die Nationalmannschaft weiter ins Rheinland und bezieht in Köln ihr WM-Quartier.

Deutschland: Greiss (Aus den Birken) – Abeltshauser, Krueger; Gogulla, Tiffels, Plachta – Müller, Reul; Wolf, Raedeke, Reimer – Hördler, Akdag; Schütz, Kahun, Macek – Zerressen; Seidenberg, Fauser, Kink 

Tore: 0:1 Kaspars Daugavins (13:13), 0:2 Uvis Janis Balinskis (25:23), 1:2 Marcus Kink (38:53), 2:2 Frederik Tiffels (52:03), 2:3 Gunars Skvorcovs (58:47), 3:3 Frank Hördler (59:43 / EN); 3:4 Roberts Bukarts (63:46 / PP1)

Strafminuten: Deutschland 4 – Lettland 4 
Zuschauer: 4.165

 

Nationalmannschaft: Mit NHL-Stars und Meisterspielern gegen Lettland

Auch Schweizer Meister Justin Krueger stößt zum Team - Wolfsburger Fauser und Brückmann rücken nach

 

Mit insgesamt sieben Finalisten aus der DEL, einem Schweizer Meister sowie drei NHL-Stars geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in ihre letzte Vorbereitungswoche auf die Heim-WM 2017 in Köln (5. – 21. Mai). „Wir wollen die kommenden Tage nutzen, um in den WM-Rhythmus zu kommen“, sagte Bundestrainer Marco Sturm. 

Für die beiden Heimspiele gegen Lettland (30.4./1.5., live bei SPORT1) in Bietigheim und Ravensburg nominierte Sturm mit Keeper Danny aus den Birken, Verteidiger Konrad Abeltshauser sowie den Angreifern Yannic Seidenberg, Dominik Kahun und Brooks Macek gleich fünf Meisterspieler des EHC Red Bull München. Von Vizemeister Grizzlys Wolfsburg stoßen zudem Torhüter Felix Brückmann und Stürmer Gerrit Fauser zum Team.  

 

Neben Tobias Rieder (Arizona Coyotes), der bereits in der Vorwoche die Nationalmannschaft verstärkte, werden mit Torwart Thomas Greiss und Verteidiger Dennis Seidenberg (beide New York Islanders) zwei weitere NHL-Stars im Kreise der Nationalmannschaft erwartet.

 

Wieder dabei ist auch „Schweiz-Legionär“ Justin Krueger. Der Defensiv-Akteur vom europäischen Zuschauerkrösus SC Bern konnte den Meistertitel in der NLA ebenso verteidigen wie seine Nationalmannschafts-Teamkameraden aus München. Krueger hatte die letzte WM sowie die Olympia-Qualifikation aufgrund von Verletzungen absagen müssen. 

„Wie immer ist mir die Entscheidung, Spieler streichen zu müssen, nicht leicht gefallen. Die Jungs, die nicht mehr dabei sind, haben während der Vorbereitung einen super Job gemacht. Ihnen gebührt ein großer Dank“, sagte Sturm. 

Ab Donnerstag nimmt der 27-köpfige Kader in Bietigheim das Training auf. Unmittelbar nach der Generalprobe in Ravensburg am 1. Mai reist die Nationalmannschaft noch am Abend in Richtung Köln und bezieht dort ihr WM-Quartier.  

 

Niederlage im zweiten Duell gegen Tschechische Republik

Deutschland - Tschechien 3:4 (0:0, 0:1, 3:2, 0:0 0:1) n.P.

Mannheim, 23. April 2017 – Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das zweite Duell mit der Tschechischen Republik verloren. Nur 24 Stunden nach dem torreichen 7:4 in Nürnberg setzte es in der Mannheimer SAP Arena eine knappe 3:4 (0:0, 0:1; 2:3; 0:0; 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen.

 

Chancen für die Hausherren, die diesmal mit Dennis Endras, Stephan Daschner, Nico Krämmer und Marcus Kink anstelle von Timo Pielmeier, David Wolf, Moritz Müller sowie Tobias Rieder angetreten waren, blieben im ersten Abschnitt Mangelware: Matthias Plachta, in seinem 50. Länderspie,l scheiterte aussichtsreich, während auf der Gegenseite der Pfosten für Endras rettete. 

Ein schnelles Tor fiel dafür im Mitteldrittel, allerdings für die Tschechen. Milan Doudera überwand Endras nach nur 52 gespielten Sekunden im Nachschuss, als die Gastgeber mit einem Mann weniger auf dem Eis standen. In der Folge versuchte die deutsche Auswahl über Kampf in die Partie zu kommen, ein Treffer wollte bis dahin jedoch nicht gelingen.

Das änderte sich im Schlussabschnitt: Lokalmatador Plachta schnürte zunächst ein Doppelpack zum 2:1, ehe die Tschechen in Unterzahl wieder auf 2:2 stellen konnten. Nur 61 Sekunden darauf markierte Christian Ehrhoff das 3:2. Tomáš Zohorna schickte die Begegnung in die Verlängerung, in der das deutsche Team eine Unterzahl schadlos überstand. Im Penaltyschießen hatten  die Gäste das bessere Ende für sich.   

Erstmals seit Beginn der Vorbereitung Anfang April können die Nationalspieler drei freie Tage in Folge genießen, bevor sich das Team am Donnerstag kommender Woche wieder zum Trainingslager in Bietigheim trifft. Es sind die letzten freien Tage vor der Heim-WM. Neben Dennis Seidenberg und Thomas Greiss werden dann auch die DEL-Finalteilnehmer erwartet. Spätestens am Dienstag will Sturm anstehende personelle Veränderungen hinsichtlich des Kaders bekannt geben.   

 

Deutschland: Endras (Niederberger) – Zerressen, Ehrhoff; Krämmer, Hospelt, Kink – Ebner, Reul; Ehliz, Raedeke, Reimer – Hördler, Akdag; Gogulla, Hager, Schütz – Daschner; Oppenheimer, Noebels, Plachta; Tiffels.

 

Tore: 0:1 Milan Doudera (20:52), 1:1 Matthias Plachta (42:04), 2:1 Matthias Plachta (47:27), 2:2 Tomáš Zohorna (49:37), 3:2 Christian Ehrhoff (50:38), 3:3 Tomáš Zohorna (52:49), 3:4 Robin Hanzl (65:00)  

Strafminuten: Deutschland 12 – Tschechien 20 

Zuschauer: 8.427

 

Deutschand schlug Tschechien 7:4

Lokalmatador Ehliz schießt deutsche Auswahl zum Sieg

Ice Tigers-Stürmer gelingt Hattrick / Sieben Tore im zweiten Abschnitt beim 7:4 über die Tschechische Republik / Gogulla traf bei seinem Jubiläumsspiel 

Nürnberg, 22. April 2017 – Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ihre Heimpremiere bei der Euro Hockey Challenge erfolgreich gemeistert: Im ersten Spiel vor eigenem Publikum während Vorbereitungsphase auf die Heim-WM (5. – 21. Mai) in Köln gewann das Team von Bundestrainer Marco Sturm am Samstag gegen die Tschechische Republik mit 7:4 (1:0, 4:3, 2:1). Für die DEB-Auswahl war es seit 21 Jahren der erste Sieg gegen Tschechien auf heimischem Eis.

 

6.550 Zuschauer bekamen vor allen Dingen im zweiten Abschnitt einiges geboten. Allein sieben Tore fielen nach dem ersten Seitenwechsel. Philip Gogulla von den Kölner Haien krönte sein 150. Länderspiel ebenfalls mit dem Tor zum zwischenzeitlichen 3:2.  

Sturm hatte Keeper Timo Pielmeier im ersten von zwei Vergleichen am Wochenende gegen die Tschechische Republik das Vertrauen geschenkt. Niko Krämmer, Marcus Kink, Stephan Daschner sowie Mathias Niederberger kamen absprachegemäß am Samstag nicht zum Einsatz.  

 

In einem schwungvollen ersten Abschnitt erarbeiteten sich beide Mannschaften einige gute Chancen. Timo Pielmeier im Kasten der Hausherren konnte sich ebenso auszeichnen wie sein Gegenüber Pavel Francouz. Der tschechische Goalie war bei Brant Raedekes Rückhandtor im Powerplay allerdings machtlos.
Mit dem 1:0 ging es auch ins zweite Drittel, das spektakulär enden sollte: Innerhalb von etwas mehr als dreieinhalb Minuten fielen sechs Treffer: Den Ausgleich der Gäste beantwortete Denis Reul per Gewaltschuss zum 2:1. Wieder kamen die Tschechen zum Ausgleich, wieder antworteten die Hausherren durch Philip Gogulla. Das 3:3 hatte abermals nur kurz Bestand: Bernhard Ebner gelang das 4:3, ehe Lokalmatador Yasin Ehliz per Penaltyschuss auf 5:3 erhöhte.

 

Im Schlussabschnitt beruhigte sich das Match wieder. Die deutsche Auswahl legte das Augenmerk auf die Defensive. Ehliz avancierte mit seinem zweiten Tor zum 6:3 und dem 7:3 endgültig zum Liebling des Publikums. Tschechien konnte in Person von Tomasz Hyka 24 Sekunden vor Ende der Partie zwar noch auf 7:4 verkürzen, den verdienten Sieg der deutschen Mannschaft aber nicht mehr gefährden.

 

Bereits am Sonntag trifft die Nationalmannschaft erneut auf den gleichen Gegner. Erstes Bully in der Mannheimer SAP Arena ist um 16.45 Uhr. SPORT1 überträgt auch diese Begegnung live. Den Feinschliff für die Heim-WM holt sich das deutsche Team dann in der kommenden Woche mit den beiden Partien gegen Lettland in Bietigheim und Ravensburg.

 

Deutschland: Pielmeier (Endras) – Zerressen, Ehrhoff; Wolf, Hospelt, Oppenheimer – Müller, Reul; Ehliz, Raedeke, Reimer – Hördler, Akdag; Gogulla, Hager, Schütz – Ebner; Rieder, Tiffels, Plachta.

 

Tore: 1:0 Brent Raedeke (10:57), 1:1 Roman Horak (31:54), 2:1 Denis Reul (32:53), 2:2 Jakub Lev (33:13), 3:2 Philip Gogulla (34:21), 3:3 Tomas Hyka (35:07), 4:3 Bernhard Ebner (35:31), 5:3 Yasin Ehliz (39:05), 6:3 Yasin Ehliz (53:38), 7:3 Yasin Ehliz (57:27), 7:4 Tomasz Hyka (59:36).

 

Strafminuten: Deutschland 10  – Tschechien 6

Zuschauer: 6.550 

ŠKODA wird neuer Premium-Partner beim Deutschen Eishockey-Bund   DEB wird von ŠKODA mit Fahrzeugen ausgestattet  
Der DEB hat mit ŠKODA einen neuen Automobilpartner. Die beiden Vertragspartner kooperierten bereits von 2006 bis 2010. ŠKODA Deutschland stattet die DEB-Offiziellen um Präsident Franz Reindl mit 19 hochwertigen ŠKODA-Fahrzeugen aus. Die Fahrzeuge wurden heute im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an den DEB-Präsidenten und weitere Offizielle übergeben.   ŠKODA erhält im Rahmen der Partnerschaft den Titel „Offizieller Automobilpartner des Deutschen Eishockey-Bundes und der deutschen Nationalmannschaft“.
Die Kooperation sichert ŠKODA Werbeexklusivität als Automobilhersteller. Außerdem umfasst das Engagement auch die Präsenz auf allen Drucksachen und Kommunikationskanälen im Rahmen der Länderspiele des Verbandes. Herzstück der Partnerschaft ist die Integration des ŠKODA-Logos auf den Trikots der deutschen Nationalmannschaft sowie zentral im Mittelkreis beim Deutschland Cup und allen Heim-Länderspielen.   „Wenn die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft künftig aufs Eis geht, ist ŠKODA hautnah mit dabei“, sagt Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung der ŠKODA AUTO Deutschland GmbH, bei der offiziellen Übergabe der Fahrzeugflotte an den DEB im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin.
„Eishockey ist ein faszinierender Sport, dem sich ŠKODA seit einem Vierteljahrhundert international verschrieben hat. Durch die neue Partnerschaft mit dem Deutschen Eishockey-Bund unterstützt unsere Marke die besten Profis und Nachwuchstalente auch in Deutschland. Es freut uns sehr, dass wir auf diese Weise unser langjähriges Eishockey-Engagement weiter ausbauen können“, so Jürgens weiter.  

Franz Reindl, DEB-Präsident: „Ich bin sehr stolz auf diese Kooperation. ŠKODA ist eine weltbekannte und hochattraktive Marke, die sich bereits seit 25 Jahren mit großem Engagement auf der internationalen Eishockeybühne bewegt. Dieser Auftritt sucht in der Sport- und Sponsoringwelt seinesgleichen. Wenn wir uns im deutschen Eishockey so entwickeln wie die ŠKODA Autos und die Weltmeisterschaften in den vergangenen Jahren, dann kommen wir unseren Zielen im POWERPLAY 26-Konzept noch etwas schneller näher. Eine essentielle Unterstützung ist die neue Partnerschaft auf jeden Fall, denn unsere Vereinsbetreuer werden die Fahrzeuge nutzen, um deutschlandweit gezielt in den Nachwuchsabteilungen der Vereine zu arbeiten und zu unterstützen.“