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WM 2021: DEB-Auswahl spielt in Riga DEB-online - 24 Oberligisten 2020/21

U20 WM2020
Deutschland Cup bleibt zwei weitere Jahre in Krefeld

München/Duisburg, 18. Januar 2021 - Der Deutschland Cup bleibt zwei weitere Jahre in Krefeld. Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. und die Seidenweberhaus GmbH, Betreiber der YAYLA ARENA in Krefeld, verständigten sich auf die Fortsetzung der Partnerschaft für die Austragungen im November 2021 und 2022. Das Heimturnier des DEB soll dann wieder im gewohnten Vierer-Format mit drei internationalen Gegnern stattfinden. MagentaSport und SPORT1 im Free-TV werden das Turnier übertragen. Im November 2020 war der Modus coronabedingt auf ein Dreierformat umgestellt worden. Lettland hatte das Turnier im Finale gegen die deutsche Nationalmannschaft gewonnen.

 

DEB-Präsident Franz Reindl: „Wir freuen uns auf zwei weitere Jahre in Krefeld. Es ist eine bewährte Partnerschaft, die in den vergangenen Jahren sehr, sehr gut funktioniert hat. Insbesondere ist das große Engagement der Stadt Krefeld und der Mitarbeiter der YAYLA ARENA im letzten November hervorzuheben, die uns enorm dabei unterstützt haben, dass der Deutschland Cup überhaupt ausgetragen werden konnte. Es ist auch keineswegs eine Selbstverständlichkeit, dass sich die YAYLA ARENA angesichts der sehr komplizierten Verhältnisse in der Veranstaltungsbranche für die nächsten Jahre zur Austragung bereiterklärt hat. Dafür sind wir wirklich dankbar.“ 

 

Paul Keusch, Geschäftsführer Seidenweberhaus GmbH: „In kürzester Zeit haben wir uns mit dem DEB über eine zweijährige Verlängerung der Partnerschaft für die Austragung des Deutschland Cups in der YAYLA ARENA geeinigt. Dies entspringt nicht nur der hervorragenden Zusammenarbeit in den letzten drei Jahren, sondern würdigt auch die professionelle Herangehensweise unseres gesamten Teams im Hinblick auf Servicebereitschaft, Kundenfreundlichkeit, organisatorisches und technisches Knowhow und so weiter. Wir freuen uns darauf, diese Eigenschaften erneut unter Beweis stellen zu können.“

 

Frank Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld: "Als traditionelle Eishockeystadt freuen wir uns, dass der Deutschland-Cup zwei weitere Jahre in Krefeld bleibt, und danken dem Deutschen Eishockey-Bund für die gute Zusammenarbeit. Gemeinsam mit den Veranstaltern hoffen wir, dass der Verlauf der Corona-Pandemie dann wieder all das möglich macht, was uns an Eishockey so fasziniert: packende Duelle auf dem Eis, Sport auf höchstem technischen und kämpferischen Niveau und natürlich die fantastische Stimmung in unserer Arena.“

 

Oberliga-Saison 2020/21: Spielmodus angepasst, Wertungssystem festgelegt

München/Duisburg, 15. Januar 2021 - Spielmodus nochmals angepasst, Wertungssystem festgelegt: Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat nach gemeinsamen Videokonferenzen mit den Oberligen Süd und Nord den Weg bis zum Saisonende 2020/21 vorgezeichnet. Überdies verständigten sich die Vereine beider Staffeln auf einen festen Beginn für alle noch verbleibenden Sonntagsspieltage, die Partien werden ab dem 24. Januar alle zeitgleich um 17 Uhr starten.

 

In der Oberliga Süd wurde das Ende der Hauptrunde vom 7. März auf den 16. März verlegt, die Durchführung der angesetzten Challenge- sowie Platzierungsrunde in der Oberliga Süd bleibt – je nach Lage hinsichtlich der Zuschauerbeschränkungen und des weiteren Saisonverlaufs – vorerst offen. Die Süd-Vereine stimmten zu, die Play-off-Viertelfinalserie vom Modus „best-of-seven“ auf den Modus „best-of-five“ zu verkürzen.
Die Pre-Play-offs sollen im Relegationsmodus „best-of-two“ statt „best-of-three“ stattfinden. Somit werden im Falle von weiterhin einzukalkulierenden Spielausfällen bis zum Ende der Saison drei neue Ausweichtermine kreiert, denn Priorität hat zunächst der Abschluss einer vollständigen Hauptrunde. Im Norden wurden aufgrund des eng getakteten Rahmenterminkalenders keine Anpassungen vorgenommen.

 

Zudem einigten sich alle Beteiligten auf einen einheitlichen Wertungsmaßstab, sollte die Hauptrunde nicht vollständig absolviert werden können. In der Abschlusstabelle der Hauptrunde in der Oberliga Süd werden nur die Vereine für die Play-Off- und Pre-Playoff-Teilnahme berücksichtigt, die mindestens 75 Prozent der angesetzten Hauptrundenspiele absolviert haben – verglichen mit dem Verein, der die meisten Spiele aufweist. In der Oberliga Nord liegt der Referenzwert aufgrund der insgesamt höheren Anzahl an Spielen bei 66 Prozent der Partien des Vereins mit den meisten Spielen.

 

Die Platzierung in der Abschlusstabelle erfolgt in dem Fall zunächst nach dem Punktequotienten (Anzahl Punkte geteilt durch Anzahl der gewerteten Spiele, gerundet auf zwei Stellen nach dem Komma). Ergibt dies keine eindeutige Reihenfolge, so wird das Torverhältnis herangezogen (Quotient aus Tordifferenz geteilt durch Anzahl der gewerteten Spiele, ebenfalls gerundet auf zwei Stellen nach dem Komma). Ist auch hier kein Unterschied auszumachen, so findet der Art. 23 Abs. 3 b) der Spielordnung Anwendung und es wird der direkte Vergleich genutzt.

 

Bis zum aktuellen Spielwochenende hat die Oberliga Süd genau die Hälfte der maximal 234 Hauptrundenspiele absolviert, das sind 78,5 Prozent der angesetzten Begegnungen. In der Oberliga Nord sind bisher 118 von 133 angesetzten Spielen bestritten worden, das entspricht 88,7 Prozent. Allerdings plant die Oberliga Nord durch einen anderen Modus mit insgesamt 312 Spielen in der Hauptrunde, weshalb sie erst bei rund 38 Prozent der zu absolvierenden Spiele steht.

 

DEB-Ligenleiter Markus Schubert: „Wir haben in wirklich kooperativer Art und Weise mit allen Oberligisten konstruktiv an diesen Vereinbarungen gearbeitet. Alle waren äußerst interessiert an einem gemeinsamen Weg und haben sich überaus flexibel gezeigt, was den weiteren Fortgang dieser außergewöhnlich fordernden Saison angeht. Die Vereine sind extrem darauf aus, dass diese Spielzeit in würdiger und sportlich fairer Form zu Ende gebracht wird und die Voraussetzungen dafür sehen wir mit diesen Entscheidungen geschaffen. Der DEB ist den Vereinen für dieses geschlossene Vorgehen und die Kooperationsbereitschaft sehr dankbar.“

U20-Kapitän Tim Stützle unterschreibt NHL-Vertrag bei Ottawa Senators: „Ich kann es immer noch nicht richtig glauben“

Edmonton/Duisburg, 28. Dezember 2020 - Mit der Unterzeichnung seines ersten NHL-Vertrages bei den Ottawa Senators ist U20-Nationalmannschaftskapitän Tim Stützle seinem großen Ziel einen bedeutenden Schritt näher gekommen. Am Rande der U20-WM in Edmonton/Kanada signierte der 18-Jährige seinen sogenannten Entry-Level-Contract beim Team aus der kanadischen Hauptstadt, das sich im Oktober an Position drei des NHL-Drafts, der jährlichen Auswahl der besten Talente der Welt, für den gebürtigen Viersener entschieden hatte.

 

Stützle hatte in der vergangenen Saison bei den Adlern Mannheim in der PENNY DEL debütiert und dort auf Anhieb in 41 Spielen sieben Tore und 27 Vorlagen (34 Scorerpunkte) erzielt. 2017 war der Stürmer aus dem Nachwuchs des Krefelder EV nach Mannheim zu den Jungadlern gewechselt. Beim Deutschen Eishockey-Bund e.V. durchlief Stützle alle Nachwuchsnationalteams seit der U16 und machte international zunehmend auf sich aufmerksam.

 

Bei der laufenden U20-WM hat Stützle nach zwei Spielen ein Tor und eine Vorlage zu Buche stehen. In der Nacht zum Dienstag (3.30 Uhr/live MagentaSport) steht für ihn und die deutsche U20-Nationalmannschaft das dritte Spiel in Gruppe A gegen die Slowakei bevor, in der Nacht auf den 31. Dezember (0 Uhr/live bei MagentaSport) dann das Duell mit der Schweiz.

 

Interims-Sportdirektor Christian Künast: „Tim ist ein herausragender Spieler und feiner Mensch, jetzt schon ein Leader auf und neben dem Eis. Er wird seinen Weg gehen. Ich glaube er hat auch in der NHL eine sehr herausragende Karriere vor sich. Persönlich freue ich mich sehr für ihn und gratuliere ihm.“

 

U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Es freut mich sehr, dass Tim jetzt seinen ersten NHL-Vertrrag unterschrieben hat, das hat er sich sehr hart erarbeitet und verdient. Es wird für iihn ein Traum in Erfüllung gehe, denn es ist das Größte für jjeden Eishockeyspieler, wenn er in der NHL spielen darf. Hoffentlich bleibt er gesund und hat viele Jahre in der NHL vor sich. Ich hoffe, dass wir auch im deutschen Eishockey noch viel Freude mit ihm haben werden. Wir sind beim Deutschen Eishockey-Bund sehr stolz auf Tim.“

Tim Stützle: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich muss mich bei meiner Familie, meinen Eltern, bei allen Mitspielern und den Trainern bedanken, die mich hierhin gebracht haben. Jetzt ist mein Fokus aber erst einmal auf die WM gerichtet und auf das nächste Spiel gegen die Slowakei. Aber ich freue mich riesig und kann es immer noch nicht richtig glauben und auch kaum erwarten, dann bald nach Ottawa zu gehen.“

 

U20-Nationalmannschaft: Quarantäne für den DEB

U20 WM2020

DEB über weiteren positiven Befund bei U20-Team informiert  
Edmonton/Duisburg, 25. Dezember 2020 - Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. wurde kurz vor Beginn der U20-WM in Edmonton über einen weiteren positiven Corona-Befund eines Spielers informiert. Es handelt sich hierbei um Jakub Borzecki (Red Bull Hockey Juniors). Der 18 Jahre alte Stürmer muss aufgrund der Diagnose weiter in Quarantäne verbleiben. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter wird das WM-Turnier gegen Finnland in der Nacht zum 26. Dezember (0 Uhr/MagentaSport) mit 14 Spielern (neun Stürmer, fünf Verteidiger) und zwei Torhütern beginnen und erhofft sich im Verlauf der kommenden Tage die Rückkehr genesener Spieler. 

Betroffene Spieler
Edmonton/Duisburg, 23. Dezember 2020 - Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat sich kurz vor dem Ende der angeordneten Quarantäne eines Teils der U20-Nationalmannschaft dazu entschieden, die Namen der von einer Covid-19-Infektion betroffenen Spieler zu veröffentlichen. Diese Entscheidung wurde in Absprache mit und auf Wunsch der Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter vor dem WM-Auftaktspiel gegen Finnland (0 Uhr MEZ in der Nacht zum 26. Dezember/MagentaSport) getroffen. Allen erkrankten Spielern geht es den Umständen entsprechend gut.  
Bevor die infizierten Spieler jedoch zurück auf das Eis dürfen, müssen alle ein ausgiebiges, mehrtägiges Return-to-play-Protokoll durchlaufen. Infolgedessen erfolgt zunächst die Freigabe der medizinischen Abteilung des WM-Turniers, wenn es keine Beanstandungen geben sollte. Anschließend beurteilt die DEB-Teamärztin nochmals die körperliche Verfassung, bevor „grünes Licht“ für einen Einsatz gegeben werden kann.  
Die betroffenen Spieler der U20-Nationalmannschaft: Florian Bugl, Maksymilian Szuber (beide Red Bull Hockey Juniors), Lucas Flade (Dresdner Eislöwen), Joshua Samanski (Ravensburg Towerstars), Niklas Länger (Augsburger Panther), Markus Schweiger (ESV Kaufbeuren), Jan Nijenhuis (Grizzlys Wolfsburg), Filip Reisnecker (Fischtown Pinguins Bremerhaven)   

Quarantäne für den DEB

Edmonton/Duisburg, 18. Dezember 2020 - Die deutsche U20-Nationalmannschaft muss in der Vorbereitung auf das U20-WM-Turnier in Kanada einen weiteren Rückschlag verkraften. Bei den Coronatests während der Einzelquarantäne im Hotel in Edmonton erhielten acht Teammitglieder der Delegation des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. ein positives Ergebnis. Die Folgen für den gesamten DEB-Tross schränken die Arbeit bis zum ersten WM-Spiel gegen Finnland am 25. Dezember (16 Uhr Ortszeit/0 Uhr MEZ/live bei MagentaSport) wesentlich ein.

Auf Anordnung des Bundesstaates Alberta wird die Quarantäne für den DEB bis zum 23. Dezember verlängert, wenn es bis dahin keinen weiteren positiven Fall geben sollte. Ab dem 18. Dezember dürfen nur die Personen der DEB-Delegation das Hotelzimmer verlassen, die bereits eine Covid-19-Infektion hinter sich haben. Die betreffenden Spieler können ab sofort auch auf dem Eis trainieren. Der Eishockey-Weltverband IIHF erteilte hierzu die Freigabe. Die beiden im Rogers Place geplanten WM-Testspiele der deutschen Mannschaft gegen Österreich (21. Dezember) und Tschechien (23. Dezember) wurden gestrichen.  
Das Trainerteam um U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter hat entsprechend der Umstände die Trainingspläne für die Spieler angepasst und wird zum Beispiel die Übungseinheiten auf den Zimmern noch intensivieren.  

DEB-Präsident Franz Reindl: „Unsere U20-Delegation und der DEB wurden von den aktuellen Testergebnissen komplett überrascht. Es sind schlicht die - auch unter sorgfältigster Einhaltung des sehr umfangreichen Hygienekonzepts - am Ende nicht kontrollierbaren Auswirkungen des Virus und der Pandemie. Vor allem diese belastende Quarantänesituation ist für alle, insbesondere für die Spieler, schwer zu bewältigen und erfordert unglaubliche Energie und Disziplin. Ich bewundere die Arbeit, Einstellung und den überaus professionellen Umgang mit der Situation und bedanke mich mit Hochachtung dafür. Besonders erfreulich war die Online-Aufmunterung an das Team durch Leon Draisaitl. Die folgenden sportlichen Aufgaben werden dadurch eine noch größere Herausforderung für jeden Einzelnen.“  

Christian Künast, Interims-Sportdirektor des DEB: „Natürlich war diese Nachricht für uns im ersten Moment ein ziemlicher Schock. Doch es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, einen Rückschlag bis ins Detail zu diskutieren, sondern lösungsorientiert nach vorne zu blicken. Es wird definitiv schwierig, da natürlich gewisse Bedenken bleiben. Wir haben nach den letzten PCR-Tests am Freitag vor einer Woche, die alle negativ waren, am Samstag einen Tag vor der Abreise noch eigenständig Schnelltests durchgeführt, die ebenfalls negativ waren. Wir haben uns nichts vorzuwerfen, haben auf alles geachtet und die Schutzmaßnahmen sogar noch weiter hochgefahren als vorgeschrieben. Beispielsweise haben wir erst nach dem dritten PCR-Test in Füssen zum ersten Mal gemeinsam gegessen. Vorher blieb jedes Zimmer für sich, die Einkleidung erfolgte zimmerweise und so weiter. Wir haben das Training jetzt komplett umgestellt, die Zahl der Online-Meetings weiter erhöht und werden alles Denkbare unternehmen, um uns weiterhin bestmöglich auf das Turnier vorzubereiten.“

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WM-Kader 2020:

Nr. Pos Nr. Name Vorname Geboren Verein 2020/2021
1 GK 29 Bugl Florian 14.05.2002 Red Bull Hockey Juniors
2 GK 30 Gähr Jonas 14.02.2001 Löwen Frankfurt
3 GK 1 Tiefensee Arno 01.05.2002 Adler Mannheim/Heilbronner Falken
1 DF 5 Flade Lucas 17.01.2001 Dresdner Eislöwen
2 DF 22 Glötzl Maximilian 16.05.2002 Kölner Haie/EC Bad Nauheim
3 DF 3 Gnyp Simon 10.09.2001 Kölner Haie/EC Bad Nauheim
4 DF 6 Länger Niklas 29.05.2001 Augsburger Panther
5 DF 27 Münzenberger Luca 24.11.2002 Kölner Haie
6 DF 17 Raabe Steven 01.06.2001 Grizzlys Wolfsburg/Hannover Indians
7 DF 4 Szuber Maksymilian 25.08.2002 Red Bull Hockey Juniors
8 DF 25 Zimmermann Mario 26.04.2001 EV Landshut
1 FW 28 Alberg Manuel 06.03.2001 Red Bull Hockey Juniors
2 FW 20 Borzecki Jakub 17.01.2002 Red Bull Hockey Juniors
3 FW 14 Chrobot Julian 07.03.2001 Kölner Haie/EC Bad Nauheim
4 FW 19 Dubé Samuel 30.05.2002 Red Bull Hockey Juniors
5 FW 7 Elias Florian 07.08.2002 Adler Mannheim/Heilbronner Falken
6 FW 26 Henriquez-Morales Enrico 15.07.2001 Ingolstadt Panther/Starbulls Rosenheim
7 FW 11 Nijenhuis Jan 04.08.2001 Grizzlys Wolfsburg
8 FW 24 Peterka John 14.01.2002 EHC Red Bull München
9 FW 10 Reisnecker Filip 12.12.2001 Fischtown Pinguins Bremerhaven
10 FW 9 Samanski Joshua 22.03.2002 Ravensburg Tower Stars
11 FW 18 Schumacher Jan-Luca 30.08.2001 Heilbronner Falken
12 FW 13 Schweiger Markus 31.08.2002 ESV Kaufbeuren
13 FW 8 Stützle Tim 15.01.2002 Adler Mannheim
14 FW 15 Volek Justin 08.02.2002 Ravensburg Tower Stars

U20-Nationalmannschaft mit 25-köpfigen Aufgebot auf dem Weg nach Edmonton

München/Duisburg, 13. Dezember 2020 - U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter hat kurz vor dem Abflug zur U20-Weltmeisterschaft in Edmonton/Kanada das 25-köpfige Aufgebot des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. bekanntgegeben. Die DEB-Auswahl reist mit drei Torhütern, acht Verteidigern und 14 Stürmern zu den Titelkämpfen in den kanadischen Bundesstaat Alberta. Nicht mehr zum Kader gehört Verteidiger Tommy Pasanen (Clarkson University).
Bis zum Ende des Trainingscamps in Füssen war zudem Torhüter Christopher Kolarz (Red Bull Hockey Juniors) beim Team, um für den Ausfall eines der drei nominierten Goalies gewappnet zu sein. Wenngleich auch die deutsche U20-Nationlmannschaft von Coronafällen nicht verschont blieb, gab es in der Woche am Bundesstützpunkt keine einzigen positiven Tests, der auf eine Infektion vor Ort zurückzuführen gewesen wäre.
Die Ansteckungen bei den betroffenen Spielern waren bereits im Vorfeld der ersten WM-Vorbereitungswoche geschehen. Alle Spieler und Staffmitglieder hielten sich in Füssen streng und diszipliniert an die vorgegebenen Hygieneregularien sowie an das intensive Testprozedere mit drei PCR-Tests innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. Die DEB-Auswahl flog am Sonntagmittag per Charterflug mit dem Schweizer Team und der Delegation des Weltverbandes IIHF von Zürich nach Edmonton und wird dort zunächst bis zum 17. Dezember in Einzelquarantäne auf den Hotelzimmern sein, bevor erstmals am 18. Dezember auf dem Eis trainiert werden kann.
Im Vorfeld des WM-Auftakts gegen Finnland am 25. Dezember (16 Uhr Ortszeit/0 Uhr MEZ) stehen dann noch zwei Testspiele gegen Österreich (21. Dezember/20 Uhr MEZ) und Tschechien (Nacht vom 23. auf 24. Dezember/3.30 Uhr MEZ) auf dem Programm. Alle deutschen Spiele des WM-Turniers werden ebenso wie die beiden Testspiele live und kostenfrei bei MagentaSport zu sehen sein.

U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Die Jungs sind voller Tatendrang und haben sich in der Woche gut vorbereitet. Es ist besonders herauszuheben, wie super die Jungs sich an die Regeln und Verhaltensvorgaben gehalten haben. Es ist wirklich nicht einfach, so einer Herausforderung muss man sich erst einmal stellen. Wir haben direkt in Füssen keinen einzigen Fall gehabt, da ist nichts passiert. Es gilt der Dank dem Team und auch dem Staff dafür, dass sie so toll mit den Rahmenbedingungen umgegangen sind.
Die Spieler haben für die Quarantäne in Kanada wichtige Infos bekommen, gute Ratschläge, um die Zeit so sinnvoll wie möglich zu verbringen und gestärkt aus dieser Phase herauszukommen. Die Mannschaft macht mental auf jeden Fall einen guten Eindruck, da habe ich ein sehr gutes Gefühl. Alle wollen richtig toll auftreten und zeigen, dass die deutsche Mannschaft ein klasse Team ist und sehr gut zusammenhält.“



- DEB und Stefan Schaidnagel beenden die Zusammenarbeit
-
Frauen-Bundestrainer Künast derzeit Interims-Sportdirektor

DEB und Stefan Schaidnagel beenden die Zusammenarbeit 

München/Duisburg, 10. Dezember 2020 - Der Deutsche Eishockey Bund e.V. und Sportdirektor Stefan Schaidnagel beenden ihre Zusammenarbeit zum 30.04.2021. Schaidnagel begann 2015 beim DEB als Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung, um die vom DEB-Präsidium entwickelte Vision „POWERPLAY 26“ umzusetzen. Ab 2017 fungierte Schaidnagel als Sportdirektor, seit 2019 war der 39-Jährige als Sportdirektor in Generalverantwortung für den DEB tätig. In dieser Zeit hat Schaidnagel verdienstvolle Arbeit für den Eishockey-Spitzenverband geleistet. 

Die Trennung erfolgt aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die Personalführung des Verbandes, unter denen eine weitere Zusammenarbeit nicht zielführend fortgeführt werden kann. Daher haben beide Parteien eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses vereinbart. Stefan Schaidnagel ist ab sofort freigestellt. 


Christian Künast koordiniert als Interims-Sportdirektor den sportlichen Bereich – Toni Söderholm und Karl Schwarzenbrunner unterstützen
 
Christian Künast wurde vom Präsidium des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. als Interims-Sportdirektor bereits zum Deutschland Cup beauftragt, aktuell und bis auf Weiteres den sportlichen Bereich der Nationalmannschaften zu koordinieren. Bei der Vorbereitung und Durchführung des Heimturniers füllte der Frauen-Bundestrainer diese Rolle bereits erfolgreich aus.  
Künast (49) erhält Unterstützung von Bundestrainer Toni Söderholm und Karl Schwarzenbrunner, dem Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung. Diese Lösung hat zunächst Bestand bis zum Ende der Saison 2020/21.  
Im Zuge dieser Entscheidungen hat das DEB-Präsidium auch beschlossen, die Bereiche Verwaltung und Sport wieder zu trennen. Um die personelle Vakanz im administrativen Bereich der Geschäftsstelle zu beheben, wird die Stelle eines Generalsekretärs/Geschäftsstellenleiters zeitnah ausgeschrieben und besetzt.

Frauen-Bundestrainer Künast derzeit Interims-Sportdirektor – wird bei Länderspielen gegen die Schweiz von Franziska Busch vertreten

Frauen-Bundestrainer Christian Künast wird bei den ersten drei Länderspielen der Frauen-Nationalmannschaft seit mehr als zehn Monaten von U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch an der Bande vertreten. Künast ist seit der Vorbereitung und Durchführung des Deutschland Cups und bis auf Weiteres vom DEB-Präsidium auch als Interims-Sportdirektor und Sportkoordinator für vielschichtige Aufgaben eingesetzt. Aktuell hat der Landshuter die sportliche Leitung bei der U20-Nationalmannschaft inne und wird das Team in dieser Funktion auch zur herausfordernden U20-WM nach Edmonton/Kanada begleiten.

Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft endet endlich eine lange Zeit des Wartens, die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. kann sich in der kommenden Woche wieder auf internationaler Ebene messen. Das DEB-Team trifft sich vom 15. bis zum 19. Dezember 2020 am Bundesstützpunkt in Füssen zu einem Lehrgang, in dessen Verlauf drei Länderspiele gegen die Schweiz auf dem Programm stehen. Die Duelle der DEB-Frauen sind an drei aufeinanderfolgenden Tagen am 17., 18. und 19. Dezember (17 Uhr, 16 Uhr und 12 Uhr) angesetzt und werden ohne Publikum ausgetragen.

Die letzten Länderspiele hatte die DEB-Auswahl im Februar 2020 bestritten. In dieser Saison gab es coronabedingt bisher lediglich die Gelegenheit zu verschiedenen Lehrgängen am Bundesstützpunkt. Für die Frauen-Nationalmannschaft sind die drei Vergleiche eine wichtige Standortbestimmung - auch bereits mit Blick auf das WM-Turnier im April 2021. Ebenfalls vor diesem Hintergrund wurde der Kader zusammengestellt, in dem die verletzte Yvonne Rothemund fehlt.

Frauen-Bundestrainer Christian Künast: „Franziska übernimmt für die Spiele gegen die Schweiz die Leitung und da wir ohnehin immer gut zusammengearbeitet haben, wird dies auch reibungslos funktionieren. Franziska führt die Mannschaft unter demselben Konzept, mit denselben Richtlinien und taktischen Vorgaben. Ich erfahre viel Unterstützung bei meinen aktuellen Aufgaben, insbesondere von Bundestrainer Toni Söderholm und Karl Schwarzenbrunner, unserem Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung. Bei allen Anstrengungen machen mir diese Aufgaben großen Spaß.“

U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch: „Christian und ich sind im engen Austausch, er ist immer erreichbar. Sonst arbeitet dasselbe Team wie immer rund um die Mannschaft und das funktioniert sehr gut. Christian und ich hatten bereits Perspektivlehrgänge zusammen, wir wissen gegenseitig, wie wir arbeiten und haben klare Strukturen. Die Spiele sind wichtig, um nach der langen Zeit einen aktuellen Eindruck zu bekommen. Die Mannschaft ist heiß und freut sich riesig. Jedes Spiel zählt für uns ab jetzt auch zur direkten WM-Vorbereitung, da wir nicht wissen, wie viele Gelegenheit wir noch bekommen. Wir wollen die Spiele gewinnen, das muss unser Ziel sein.“

Kader Länderspiele gegen die Schweiz 15.-19. Dezember 2020 in Füssen: