BZ-Home     Eishockey-Nationalteam
2016 aktuell
Olympia-Teams 1928 -2002  Olympia 2010


BZ-Sitemap

U20 WM Div I 2016 Bremerhaven

 

Archiv 2017 

Archiv 2016

Archiv 2015

Archiv 2014 

 

 

U20 WM 2015 DIV I

U20 WM Kanada

 

 

WM 2016
WM 2015

WM 2014

WM 2013
WM 2012


WM 2011
WM 2010
WM 2009
WM 2008
WM 2006
WM-Spiele

Olympische Spiele

 


WM-Spiele 2010-2019


U20 WM 2015/16 DIV I

U20 WM Kanada 


Frauen und Sotschi

U20 WM 2013

U20-WMs

 

Archiv 2013

Frauen-WM 2013 Ottawa

 


WM-Spiele
1928 - 2016  

WM-Ranking 1920 - 2016  

WM-Vergleiche

WM-Orte - Ränge

Qualifikation

 

WM-EM-Teilnahmen
ab 1930

Deutsche Meister

 


Eishockey-
geschichte GERs

Eishockey-Almanach

Eishockey-Lexikon

Faszination Olympia

Damals und heute


Spiele ab 1910
1 bis 250
251 bis 500
501 bis 750
751 bis 1000  
1001 bis 1250
Nationalspieler
A - K       L - Z  

Nationalspieler mit 100 LS


Alle DC/TUI- und NC-Spiele



Historische Tabellen
1954 - DEL-Gründung 1994

Tabellen 2. Bundesliga seit Wiedereinführung 1997/98

Tabellen Oberligen 1994 - 2002

Bundesliga-Torjäger 1958
bis zur DEL 1994

Persönlichkeiten

Kunsteisbahnen in GER

 

Eishockey in der ehemaligen DDR

 








 

Statistik/Spiele   Nationenvergleiche - Länderspiele 1251-1500  D-Cup
Spiele ab 1910 - 1 bis 250 - 251 bis 500 -
751 bis 1000 - 1001 bis 1250  
16. Juni 2013: 50 Jahre DEB  

 

Frauen-Nationalmannschaft auf dem Weg zur WM  

München/Duisburg, 25. März 2017 - Mit 23 Spielerinnen wird die deutsche Frauen-Nationalmannschaft vom 31.03.– 07.04.2017 bei der 2017 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Plymouth (USA) an den Start gehen.  
Die DEB-Auswahl um Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker trifft nach dem direkten Wiederaufstieg 2016 in diesem Jahr in der Gruppe B der Top-Division auf Schweden (31.03.), Tschechien (01.04.) und die Schweiz (03.04.).
Nach einer gemeinsamen Vorbereitung im Bundesleistungszentrum in Füssen reist die Mannschaft morgen gemeinsam in die USA, wo wenige Tage später das Turnier beginnen wird.   Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Unser klares Ziel ist es, wie in den vergangen Turnieren auch schon, Spiele zu gewinnen. Die anstehende A-Weltmeisterschaft ist eine große sportliche Herausforderung. Wir werden uns in den kommenden Trainingstagen in Ann Arbor intensiv vor allem auf unseren ersten Gegner Schweden vorbreiten.“    
Spielplan:
http://www.worldwomen2017.com/#schedule-match-2017-04-03

 

Pos

Trikot

Name

Vorname

Geboren

L/R

Sp.

Club 2016/17

GK

95

Albl

Franziska

29.04.1995

L

36

TEV Miesbach

GK

30

Harss

Jennifer

14.07.1987

L

166

ERC Sonthofen

GK

13

Schröder

Ivonne

25.07.1988

L

125

Tornado Niesky

DF

26

Bartsch

Anne

22.09.1995

L

48

HV71 Jönköping, SWE

DF

2

Botthof

Tabea

01.06.2000

R

5

ESC Planegg

DF

17

Düsterhöft

Lena

28.08.1996

L

28

Minnesota State Uni., USA

DF

23

Eisenschmid

Tanja

20.04.1993

L

111

Minnesota Whitecaps, USA

DF

12

Fiegert

Anna

03.04.1994

L

50

Minnesota State Uni., USA

DF

20

Gleißner

Daria

30.06.1993

L

132

Memmingen Indians

DF

9

Graeve

Rebecca

28.04.1993

L

96

EC Bergkamen

DF

21

Jenike

Ronja

28.12.1989

L

143

ESC Planegg

DF

10

Rothemund

Yvonne

23.09.1992

L

66

ESC Planegg

DF

14

Strobel

Carina

11.09.1997

L

42

Memmingen Indians

FW

5

Anwander

Manuela

09.01.1992

R

156

Memmingen Indians

FW

22

Delarbre

Marie

22.01.1994

L

74

Merrimack College, USA

FW

11

Eisenschmid

Nicola

10.09.1996

L

56

Memmingen Indians

FW

7

Kamenik

Nina

27.04.1985

L

211

OSC Berlin

FW

18

Karpf

Bernadette

03.07.1996

R

61

ESC Planegg

FW

25

Kluge

Laura

06.11.1996

L

48

Linköping HC, SWE

FW

3

Kratzer

Sophie

20.04.1989

L

148

ESC Planegg

FW

15

Lanzl

Andrea

08.10.1987

L

266

Linköping HC, SWE

FW

19

Spielberger

Kerstin

14.12.1995

L

101

ESC Planegg

FW

8

Zorn

Julia

06.02.1990

L

177

ESC Planegg

Nationalmannschaft: WM-Vorbereitung mit drei Debütanten

München/Duisburg, 24. März 2017 - Pascal Zerressen, Maximilian Kammerer und Jakob Mayenschein erstmals im 26-köpfigen Kader / Köln und Mannheim stellen größtes Kontingent  Mit gleich drei Debütanten startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in die erste Vorbereitungsphase auf die Weltmeisterschaft in Köln (5. – 21. Mai 2017).

Bundestrainer Marco Sturm berief für die beiden Partien im Rahmen der Euro Hockey Challenge in Norwegen gegen den Gastgeber (Donnerstag, 6.4., 19 Uhr, Samstag, 8.4., 18:15 Uhr) in Lillehammer mit den Stürmern Maximilian Kammerer (Düsseldorfer EG) und Jakob Mayenschein (EHC Red Bull München) sowie Verteidiger Pascal Zerressen (Kölner Haie) drei Neulinge in den 26-köpfigen Kader.
„Unser Ziel ist, die jungen Spieler langsam an das Internationale Level heranzuführen. Genauso wollen wir auch in Zukunft verfahren“, sagte Sturm, der vor der Heim-WM bereits jetzt auf eine Vielzahl der in den DEL-Playoffs ausgeschiedenen Akteure bauen kann.
Die Kölner Haie und die Adler Mannheim stellen mit jeweils neun Spielern hierbei das größte Kontingent. Für die Nationalmannschaft beginnt mit dem Norwegen-Trip (ab 3. April) eine rund vierwöchige Vorbereitungsphase vor dem WM-Start gegen das Team USA am 5. Mai in der Kölner LANXESS arena. „Es ist gut, dass es endlich losgeht. Wir wollen in Norwegen wieder in den Rhythmus finden und uns Woche für Woche steigern“, erklärte der Bundestrainer. 
 


Am Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1994 findet die Nationalmannschaft perfekte Rahmen-Bedingungen vor.  „Die Norweger sind genau der richtige Gegner zum Start. Sie haben in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass sie auch mit internationalen Top-Nationen mithalten können. Das wird eine gute Herausforderung für unser Team", sagte Sturm. Die beiden Duelle der deutschen Nationalmannschaft gegen Norwegen sind am Donnerstag, 6. April, ab 18:55 Uhr und am Samstag, 8. April, ab 18:10 Uhr jeweils im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de zu sehen.

Pos Nr. NAME VORNAME Geboren Stick H W Team LS
T 35 NIEDERBERGER Mathias 26.11.1992 L 1,8 80 Düsseldorfer EG 12
T 44 ENDRAS Dennis 14.07.1985 L 1,8 80 Adler Mannheim 88
T 51 PIELMEIER Timo 07.07.1989 L 1,8 82 ERC Ingolstadt 28
V 2 REUL Denis 29.06.1989 R 1,9 110 Adler Mannheim 67
V 6 ZERRESSEN Pascal 22.11.1992 L 2 100 Kölner Haie 0
V 10 EHRHOFF Christian 06.07.1982 L 1,9 92 Kölner Haie 98
V 13 DASCHNER Stephan 05.08.1988 R 1,8 80 Düsseldorfer EG 16
V 52 SULZER Alexander 30.05.1984 L 1,9 93 Kölner Haie 64
V 67 EBNER Bernhard 12.09.1990 L 1,9 91 Düsseldorfer EG 24
V 82 AKDAG Sinan 05.11.1989 L 1,9 89 Adler Mannheim 68
V 91 MÜLLER Moritz 19.11.1986 L 1,9 92 Kölner Haie 104
S 11 MAYENSCHEIN Jakob 01.04.1997 L 1,8 80 Red Bull München 0
S 17 KINK Marcus 13.01.1985 L 1,9 96 Adler Mannheim 111
S 18 HOSPELT Kai 23.08.1985 L 1,9 86 Kölner Haie 110
S 19 OPPENHEIMER Thomas 16.12.1988 R 1,9 95 ERC Ingolstadt 40
S 21 KRÄMMER Nicolas 23.10.1992 L 1,9 94 Kölner Haie 27
S 22 PLACHTA Matthias 16.05.1991 L 1,9 100 Adler Mannheim 44
S 27 UVIRA Sebastian 26.01.1993 L 1,9 95 Kölner Haie 13
S 47 ULLMANN Christoph 19.05.1983 L 1,8 83 Adler Mannheim 156
S 49 KAMMERER Maximilian 28.09.1995 L 1,9 77 Düsseldorfer EG 0
S 50 HAGER Patrick 08.09.1988 L 1,8 80 Kölner Haie 108
S 61 HÖFFLIN Mirko 18.06.1992 L 1,8 79 Adler Mannheim 9
S 87 GOGULLA Philip 31.07.1987 L 1,9 87 Kölner Haie 146
S 89 WOLF David 15.09.1989 L 1,9 99 Adler Mannheim 25
S 93 RAEDEKE Brent 29.05.1990 L 1,8 86 Adler Mannheim 17
S 97 HOLZMANN Thomas 17.07.1987 L 185 80 Augsburger Panther 2

Das erste Spiel am Donnerstag wird zusätzlich live auf dem Pay-TV-Sender SPORT1+ ausgestrahlt. Das zweite Spiel am Samstag überträgt SPORT1 zudem per Live-Einstieg ab 19:15 Uhr im Free-TV. Darüber hinaus zeigt SPORT1 die weiteren sechs WM-Vorbereitungsspiele des DEB-Teams im Rahmen der Euro Hockey Challenge alle live im Free-TV.

 

Leon Draisaitl neuer deutscher Rekord-Scorer in der NHL

21 Jahre alter Stürmer der Edmonton Oilers überholt seinen heutigen Bundestrainer / Sturm: „Das deutsche Eishockey kann stolz sein.“  

München/Duisburg, 17. März 2017 - Als erster deutscher Akteur seit Marco Sturm hat Nationalspieler Leon Draisaitl in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen neuen Rekord aufgestellt: Durch seine beiden Vorlagen und das Tor beim 7:4-Erfolg seiner Edmonton Oilers über die Bosten Bruins verbuchte der 21 Jahre alte Stürmer seine Scorerpunkte Nummer 59, 60 und 61 und steht nach 70 Hauptrundenspieltagen nun bei insgesamt 24 Toren und 37 Vorlagen.  

Die bisherige Bestmarke eines deutschen Spielern in der NHL hatte Draisaitls heutiger Bundestrainer Marco Sturm (59 Scorerpunkte) in der Saison 2005/2006 im Trikot der San José Sharks und der Boston Bruins aufgestellt.  Ex-NHL-Profi Jochen Hecht (Buffalo Sabres; 2006/2007) kam in seiner besten NHL-Saison auf 56 Scorerpunkte.    
„Ich freue mich sehr über diese Marke. Der Vergleich mit Marco Sturm oder Jochen Hecht ehrt mich natürlich, aber sie haben ungeachtet der Scorerpunkte über Jahre hinweg überragende Leistungen in der NHL gebracht. So weit bin ich noch nicht. Ich werde aber alles dafür geben, weiter meine Leistung zu bringen und meiner Mannschaft zu helfen“, sagte der gebürtige Kölner.  
Bundestrainer Marco Sturm: „Ich freue mich, dass Leon eine solch tolle Saison spielt. Er wird Jochen und mich wahrscheinlich noch öfter in seiner Karriere mit Scorerpunkten übertreffen. Das deutsche Eishockey kann stolz sein, einen so talentierten Spieler noch lange in der NHL sehen zu dürfen.“  

 

Frauen-Nationalmannschaft verpasst Qualifikation für Pyeongchang

München/Duisburg, 12. Februar 2017 - Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang nicht geschafft. In einem dramatischen Spiel unterlag die DEB- Auswahl Gastgeber Japan mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1).  

Vor 3111 Zuschauern in der ausverkauften Arena von Tomakomai zeigte das Team von Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker eine konzentrierte Leistung und begegnete dem Turnierfavoriten jederzeit auf Augenhöhe. Im ersten Durchgang hatten die Japanerinnen nach sieben Minuten bei einer zwei gegen eins Situation die erste große Chance, die die überragende deutsche Torfrau Jenny Harß vereiteln konnte.
Nach dem anfänglichen Druck der Japanerinnen kam das deutsche Team aber immer besser ins Spiel. Marie Delarbre und Emily Nix hatten nach neun bzw. zwölf Minuten erste Möglichkeiten für die DEB-Auswahl, die anschließend noch zwei Mal in Überzahl antreten konnte. Hier zeigte aber auch Japans Torfrau Nana Fujimoto ihre Klasse und verhinderte mehrfach die mögliche deutsche Führung. Sekunden vor der ersten Pause hatten aber auch die Gäste bei einem Pfostenschuss Japans Glück.  

Im zweiten Durchgang waren es dann die Japanerinnen, die das erste Powerplay bekamen. Hier hielt die deutsche Mannschaft aber gut dagegen. Jenny Harß war in dieser Phase der große Rückhalt der DEB-Auswahl. Mit einigen Glanzparaden verhinderte die deutsche Torfrau einen Rückstand. Das erste Tor erzielten dann aber doch die Gastgeberinnen.
Nach 29 Minuten stocherte Sena Suzuki den Puck zum 1:0 über die Linie. Fünf Minuten später konnte Japan nachlegen. In Überzahl prallte ein Schrägschuss Shoko Ono an die Schulter, von dort fiel der Stürmerin die Scheibe genau vor den Schläger, so dass sie aus kurzer Distanz einschieben konnte.  
Nach diesen denkbar unglücklichen Gegentreffern zeigte das deutsche Team eine Reaktion. Bei einer Auszeit neu eingestellt von Hinterstocker hielt die Frauen-Nationalmannschaft konsequent dagegen und drückte auf den Anschlusstreffer. Tanja Eisenschmid, Manuela Anwander und Emily Nix verpassten diesen bei guten Gelegenheiten knapp. In Überzahl gelang dies aber Tanja Eisenschmid. Ihr Schuss von der blauen Linie landete in der 36. Minute zum 2:1 genau im rechten Winkel.  

Im Schlussabschnitt versuchte die DEB-Auswahl alles, um den Ausgleich zu erzielen. Japan konzentrierte sich auf die Defensivarbeit, machte die Räume eng und verteidigte seinen Vorsprung konsequent. Die beste deutsche Möglichkeit zum Ausgleich hatte Julia Zorn, die nach einem Querpass von Lara Kluge knapp am Tor vorbeischoss (53.).
Angesichts des Dauerdrucks der Deutschen nahm Japans Trainer Takeshi Yamanaka anschließend eine Auszeit. Letztlich entschied eine Bullysituation sechs Minuten vor dem Ende die Partie. Den Rückpass nach Scheibengewinn nahm Hanae Kubo direkt und traf unhaltbar zum 3:1 ins Netz. Trotz aller Bemühungen und weiterer Großchancen in Überzahl gelang dem deutschen Team aber nicht mehr die Wende. Japan sicherte sich mit diesem Sieg die Olympiaqualifikation.  

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Wir haben uns nichts vorzuwerfen, dieses enge Spiel hätte auch anders enden können. Wir sind physisch und psychisch optimal vorbereitet nach Japan gekommen und haben die Herausforderung angenommen um hier erfolgreich zu bestehen. Als Mannschaft sind wir heute natürlich enttäuscht, ab morgen schauen wir aber nach vorne in Richtung A-Weltmeisterschaft Ende März in den USA in Plymouth.“  

DEB-Präsident Franz Reindl: „Die Mannschaft hat großartig gespielt und gekämpft. Es hat schlicht nicht ganz gereicht, das ist hart, aber im Sport zu akzeptieren. Leider haben die Japanerinnen den Heimvorteil spielerisch, reise- und akklimatisationstechnisch voll ausgenutzt. Als DEB sind wir dennoch glücklich, mit den Männern wieder ein Team bei olympischen Spielen am Start zu haben".  

DEB Vize-Präsident Marc Hindelang: „Wir sind natürlich enttäuscht, können aber trotzdem stolz auf die Leistung unserer Frauen sein, die in jedem Spiel alles abgerufen haben. Diese junge Mannschaft hat eine gute Zukunft vor sich und wird wieder aufstehen. Das deutsche Fraueneishockey hat gezeigt, dass es weitere Unterstützung verdient hat, die wird es vom DEB bekommen.“  
Statistik:
http://w-groupd.pyeongchang2018.iihf.hockey

 

Frauen-Nationalmannschaft erfolgreich gegen Österreich

München/Duisburg, 11. Februar 2017 - Zweites Spiel, zweiter Sieg. Durch ein hochverdientes 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) gegen Österreich bleibt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft auf Qualifikationskurs für die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang.
Von Anfang an trat das Team von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker konzentriert, spielstark und dominant auf. Manuela Anwander hatte schon nach eineinhalb Minuten die Chance zur Führung, verpasste aber freistehend knapp. Nach sieben Minuten holte die DEB-Auswahl das Versäumte aber nach. Laura Kluge legte quer zu Andrea Lanzl, die zum 1:0 traf. Allerdings hielt diese Führung nicht lange. Aus dem Gewühl heraus war Esther Kantor nur 52 Sekunden später im Nachschuss zum Ausgleich erfolgreich.
Davon ließ das deutsche Team aber nicht aus dem Konzept bringen und erspielte sich weitere gute Chancen. Andrea Lanzl, Kerstin Spielberger, Marie Delarbre und Laura Kluge hatten die erneute Führung auf dem Schläger, konnten aber Österreichs Torfrau Theresa Hornich nicht überwinden. Dies gelang dann Tanja Eisenschmid in Überzahl in der 14. Minute mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie.

Die Überlegenheit der deutschen Frauen setzte sich auch im zweiten Drittel fort. Deutschland war spielbestimmend, erarbeitete sich weiterhin gute Chancen, haderte aber mit der Verwertung. Die beste Möglichkeit im Mitteldrittel hatte Andrea Lanzl, die nach 32 Minuten am Pfosten scheiterte. Auf der anderen Seite ließ die umsichtige deutsche Defensive kaum Möglichkeiten der Österreicherinnen zu.
Ähnlich gestaltete sich das Spielgeschehen auch im Schlussabschnitt. Die DEB-Auswahl hielt das Tempo konsequent hoch, setzte den Gegner weiter unter Druck und zwang diesen zu Strafen. Eine davon nutzte Daria Gleissner mit einem platzierten Schuss neben den rechten Pfosten zum 3:1 (54.). Nur 22 Sekunden später entschied Kerstin Spielberger per Rückhand nicht nur das Spiel, die Stürmerin veredelte damit auch ihr Länderspieljubiläum: Die 21jährige lief bereits zum 100. Mal für die deutsche Nationalmannschaft auf und wurde auch zur besten Spielerin ihres Teams gewählt. 

Im letzten Spiel des Qualifikationsturniers trifft die DEB-Auswahl morgen (10 Uhr MEZ) auf Gastgeber Japan. Der Sieger ist bei Olympia 2018 dabei.

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Wir sind froh, dass wir auch das zweite Spiel für uns entscheiden konnten. Die Mannschaft hat wieder eine super Einstellung gezeigt und sich gegenüber dem ersten Spiel noch einmal gesteigert. Wir haben uns eine tolle Ausgangsposition erkämpft, die wollen wir morgen nutzen.“    

Verteidigerin Daria Gleißner: „Wir hatten viele Chancen und konnten das Spiel dann mit dem dritten Tor entscheiden. Japan wird morgen ein starker Gegner sein, gegen den wir unser bestes Eishockey zeigen müssen um erfolgreich zu sein." 
Statistik:  
http://w-groupd.pyeongchang2018.iihf.hockey/en/games/2017-02-11/GER-vs-AUT/#game-actions-tab

 

Sieg nach Penaltyschießen im Olympia-Qualifikation-Auftaktspiel der Frauen in Japan

München/Duisburg, 9. Februar 2017 - Gezittert, Gekämpft, Gewonnen. Dank einer Energieleistung im Schlussdrittel sicherte sich die deutsche Frauen- Nationalmannschaft einen 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0, 1:0) Sieg nach Penaltyschießen im Auftaktspiel des Olympia-Qualifikationsturniers der Frauen in Tomakomai in Japan.  
Zwar hatte die DEB-Auswahl den besseren Start und schon nach zwei Minuten die Möglichkeit durch Manuela Anwander in Führung zu gehen, die Stürmerin scheiterte aber ebenso an der guten französischen Torhüterin Caroline Baldin, wie nach neun Minuten Kerstin Spielberger, die frei vor dem Tor verpasste. Danach brachten gleich drei Unterzahlspiele in Folge das Team von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker aus dem Tritt. Frankreich nutzte eine davon nach der 17. Minute durch einen von Marion Allemoz abgefälschten Schuss zum 0:1.  

Im zweiten Drittel zeigte sich die deutsche Mannschaft gut erholt und setzte die Equipe Tricolore ständig unter Druck, was das Schussverhältnis von 17:3 deutlich widerspiegelt. Es dauerte allerdings bis zur 35. Minute, bis Sophie Kratzer eine der zahlreichen guten Möglichkeiten zum Ausgleich nutzen konnte. Nur 15 Sekunden später hatte Nicola Eisenschmid mit einem Alleingang die Chance, Deutschland in Führung zu bringen, sie scheiterte aber an Baldin.
Im Schlussabschnitt konnte das DEB-Team den Druck zunächst nicht aufrecht halten und wurde dafür bestraft. Gerade hatten die Deutschen eine Unterzahl überstanden, als Lore Baudrit aus dem Gewühl heraus mit der Rückhand zur erneuten französischen Führung traf. In der Folge versuchte die deutsche Mannschaft lange Zeit vergeblich dem Spiel eine Wendung zu geben.
Frankreich wehrte sich mit einer gut organisierten Defensive nach Kräften und hatte lange das notwendige Scheibenglück. Auch eine doppelte Überzahl blieb neun Minuten vor dem Ende ungenutzt. 64 Sekunden vor Schluss wurde das ständige Anrennen der deutschen Frauen belohnt. Marie Delarbre setzte sich auf der rechten Seite energisch durch und schoss den Puck aus spitzem Winkel zum vielumjubelten Ausgleich ins Tor. 
Nach einer torlosen Verlängerung sicherten sich die deutschen Frauen im Penaltyschießen den wichtigen Zusatzpunkt. Manuela Anwander und Andrea Lanzl (wurde nach dem Spiel als beste deutsche Spielerin geehrt) verwandelten sicher, während die deutsche Torhüterin Jenny Harss die beiden französischen Versuche abwehrte. 

Nach diesem Auftaktsieg geht es für die DEB-Auswahl erst am Samstag weiter. Um 14:30 Uhr (6:30 Uhr MEZ) ist Österreich der nächste Gegner.     

Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Ich bin stolz auf dem Kampfgeist meiner Mannschaft. Unser Ziel war es, das erste Spiel zu gewinnen, das ist uns gelungen. Über 65 Minuten lang haben wir tolles Eishockey geboten und sind dafür belohnt worden. Nun gilt unsere ganze Aufmerksamkeit dem nächsten Gegner, Österreich.“  
Mannschaftskapitän Julia Zorn: „Wir haben heute bewiesen, dass wir bis zum Ende spielen und nicht aufgeben. Wir freuen uns, dass wir den ersten Schritt machen konnten. Jetzt müssen wir aus unseren Fehlern lernen und sie in Zukunft besser machen.“ 
Statistik: http://w-groupd.pyeongchang2018.iihf.hockey/en/games/2017-02-09/GER-vs-FRA/#game-actions-tab

 

Frauen-Nationalmannschaft: Olympia-Qualifikation in Japan

München/Duisburg, 2. Februar 2017 - Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft spielt vom 09.-12.02.2017 in Tomakomai (Japan) um die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Das DEB-Team trifft im Turnierverlauf auf Frankreich (09.02. / 06:30 Uhr MEZ), Österreich (11.02. / 06:30 Uhr MEZ) und Gastgeber Japan (12.02. / 10.00 Uhr MEZ). 

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker nominiert für das Qualifikations-Turnier drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und elf Stürmerinnen. Nach einer gemeinsamen Vorbereitung im Bundesleistungszentrum in Füssen fliegt die Mannschaft am Freitagabend nach Japan.

 

Hinterstocker: „Wir haben jetzt ein paar Tage gemeinsames Training hinter uns, sind gut vorbereitet und brechen morgen zuversichtlich in Richtung Japan auf.“ 

Liveticker: http://www.iihf.com/competition/626/group-d/ 

Kader:

Pos Nr. Name Vorname Geboren L/R LS T A. Str. Stammverein
GK 95 Albl Franziska 29.04.95 L 36 0 0 0 TEV Miesbach
GK 30 Harss Jennifer 14.07.87 L 163 0 1 4 ERC Sonthofen
GK 13 Schröder Ivonne 25.07.88 L 122 0 0 4 Tornado Niesky
DF 26 Bartsch Anne 22.09.95 L 48 0 1 14 HV71 Jönköping
DF 23 Eisenschmid Tanja 20.04.93 L 108 3 20 104 Minnesota Whitecaps
DF 12 Fiegert Anna 03.04.94 L 47 3 6 18 Minnesota State Uni.
DF 20 Gleißner Daria 30.06.93 L 129 4 10 108 Memmingen Indians
DF 9 Graeve Rebecca 28.04.93 L 93 0 6 20 EC Bergkamen
DF 21 Jenike Ronja 28.12.89 L 140 4 14 52 ESC Planegg
DF 10 Rothemund Yvonne 23.09.92 L 63 3 9 22 ESC Planegg
DF 14 Strobel Carina 11.09.97 L 39 2 4 16 Memmingen Indians
FW 5 Anwander Manuela 09.01.92 R 153 37 44 32 Memmingen Indians
FW 22 Delarbre Marie 22.01.94 L 71 12 7 22 Merrimack College
FW 11 Eisenschmid Nicola 10.09.96 L 53 6 3 22 Memmingen Indians
FW 7 Kamenik Nina 27.04.85 L 208 26 37 54 OSC Berlin
FW 18 Karpf Bernadette 03.07.96 R 58 4 1 18 ESC Planegg
FW 25 Kluge Laura 06.11.96 L 45 17 9 32 Linköping HC
FW 3 Kratzer Sophie 20.04.89 L 145 15 19 52 ESC Planegg
FW 15 Lanzl Andrea 08.10.87 L 263 51 67 112 ERC Ingolstadt
FW 16 Nix Emily 12.01.98 L 11 4 3 0 ERC Ingolstadt
FW 19 Spielberger Kerstin 14.12.95 L 98 17 21 44 ESC Planegg
FW 8 Zorn Julia 06.02.90 L 174 47 29 48 ESC Planegg

 

 

Deutschland Cup 2017: Russland komplettiert Teilnehmerfeld  

München/Duisburg, 20. Januar 2017 - Beim Deutschland Cup 2017 wird Russland neben den USA und der Slowakei der dritte Gegner der deutschen Nationalmannschaft sein. Das Vier-Nationen-Turnier findet vom 10. bis 12. November 2017 bereits zum dritten Mal im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion statt.  
Zuletzt traf die Nationalmannschaft 2016 im Viertelfinale der WM in Moskau auf die Sbornaja, wo sie sich 1:4 geschlagen geben musste. Die Mannschaft um Bundestrainer Marco Sturm trifft auch bei der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln auf den Weltranglisten-Zweiten. Wenige Monate vor den Olympischen Spielen 2018 ist beim Deutschland Cup damit wieder ein erstklassiges Teilnehmerfeld am Start und für Spannung gesorgt.  
Die Tickets gibt es in allen Preiskategorien
unter www.deb-online.de/tickets, im 1878 SHOP der Ausgburger Panther sowie an allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 01806 – 99 22 01 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz).  

Spielplan Deutschland Cup 2017:  
Freitag, 10.11.2017 16:00 USA - SVK -  19:30   GER - RUS
Samstag, 11.11.2017 16:00 GER - SVK -  19:30 RUS - USA
Sonntag, 12.11.2017 13:15 SVK - RUS -  16:45 USA - GER

 

U18: Frauen-Nationalmannschaft wieder erstklassig  

Deutschland besiegt Frankreich mit 4:2 / Kettner: „Verdient den Aufstieg erzielt“  
Tuskecsarnok /München/Duisburg, 14. Januar 2017 - Die deutsche U18-Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im letzten Spiel der Frauen-Weltmeisterschaft Div.IA mit 4:2 (1:0/2:1/1:1) gegen Frankreich und realisiert dadurch den Aufstieg in die Top-Division.  

Wer hätte das gedacht! Nach der WM-Auftaktniederlage sah es wahrlich nicht nach diesem Erfolg aus. Aber im weiteren Verleauf der WM steigerte sich das Team von Spiel zu Spiel und behielt die Nerven.
Die deutschen U18-Frauen taten sich am Anfang schwer ins Spiel zu finden, steigerten sich aber zur Mitte des Anfangsdrittels und konnten einige Möglichkeiten herausspielen. Franziska Feldmeier scheiterte noch im Alleingang an der starken französischen Torfrau, wenige Minute später machte es Lea Welcke besser und traf mit einem abgefälschten Schuss zum 1:0 für die deutschen Farben. Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Pause.  
Gleich zu Beginn des Mitteldrittels zielte Naemi Bär genau richtig und baute die deutsche Führung auf 2:0 aus. Nur drei Minuten später erzielte Sarah Kubiczek per Nachschuss den nächsten Treffer, doch die Französinnen konnten kurz vor der zweiten Pause noch durch Chloe Aurard auf 3:1 verkürzen.  
Die deutsche Mannschaft dominierte das Spiel auch im letzten Drittel, konnte den Vorsprung aber trotz aussichtsreichster Chancen nicht vergrößern. Und so wurde es noch einmal spannend. Genau zehn Minuten vor dem Ende trafen die Französinnen zum 3:2 Anschluss und nahmen eine Minute vor Schluss den Torhüter vom Eis. Doch die deutschen U18-Frauen behielten die Ruhe und trafen 19 Sekunden vor dem Ende mit einem Empty Net Tor zum 4:2-Endstand.  

Tommy Kettner, Bundestrainer U18 Frauen-Nationalmannschaft: „Frankreich präsentierte sich im letzten Spiel sehr stark und als echter Prüfstein. Wir haben heute trotz der zwei Gegentore bis zum Schluss die Nerven bewahrt und verdient den Aufstieg erspielt. Ein besonderer Dank geht nicht nur an das Team für ihren Einsatz, sondern auch an das ganze Staffteam um Viona Harrer, Alfons Gebhardt, Dr. Manuel Berger, Astrid Leinsle und Julia Graunke, die während der gesamten Woche eine hervorragende Arbeit geleistet haben. Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch bei allen Helfern und Unterstützern bedanken, die uns über die Saison hinweg begleitet haben.“  

Deutschland: May (Trosdorff) – Botthof, Klinger; Schwamborn, Haider, Feldmeier (C) – Sabus (A), Brendel; Kubiczek, Bär, Kaiser – Fiedler, Lea Welcke; Lilli Welcke, Kubiczek, Luisa Welcke, – Ott, Krause, Becker (A)   Tore: 1:0 Lea Welcke (13:10), 2:0 Naemi Bär (32:38), 3:0 Sarah Kubiczek (35:37), 3:1 Chloe Aurard (38:06), 3:2 Chloe Aurard (50:00), 4:2 Luisa Kaiser (59:41/ENG).   Strafminuten: Deutschland 2 – Frankreich 4

 

U18-Frauen: Deutlicher Sieg gegen Österreich

DEB-Auswahl wahrt Chance auf Aufstieg / 7:0 gegen Aufsteiger Österreich

Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im vorletzten WM-Spiel mit 7:0 (3:0 1:0 3:0) gegen Österreich. Mit einem Sieg zum Abschluss der U18-Frauen-Weltmeisterschaft Div.I am Samstag gegen Frankreich (15.30 Uhr) kann die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft den Aufstieg in die Top-Division realisieren.

Die deutschen U18-Frauen starteten mit viel Selbstbewusstsein in die Partie und konnten sich bereits zu Beginn Chancen erarbeiten. Hanna Amort brachte die deutschen Farben in der 11.Spielminute mit 1:0 in Führung, als sie freistehend vor dem Tor Geduld bewies und die österreichische Torfrau verlud. Damit war der Bann gebrochen. Bereits zwei Minuten später traf Franziska Klinger in Überzahl zum 2:0. 18 Sekunden vor Schluss nutzte Franziska Brendel ebenfalls in Überzahl einen Abpraller vor dem Tor und traf mit ihrem ersten Länderspieltor zum 3:0-Pausenstand.

Auch im zweiten Drittel hielt die deutsche Mannschaft das Tempo hoch. Es war wiederum Franziska Brendel, die nach einem Schuss von der blauen Linie am schnellsten schaltete, um das österreichische Tor herumfuhr und ihren zweiten Treffer zum 4:0 erzielte.

Vier Minuten waren im letzten Durchgang gespielt, als Tabea Botthof die Scheibe von der blauen Linie unhaltbar zum 5:0 ins Tor der Österreicherinnen schlenzte. Bereits drei Minuten später erhöhte Lilli Welcke auf 6:0. Luisa Kaiser setzte knapp zehn Minuten vor dem Ende mit dem 7:0 in Unterzahl den Schlusspunkt.

Viona Harrer, Assistenztrainerin U18-Frauen: „Wir haben den Schwung aus der gestrigen Partie mitgenommen und den Gegner über die gesamte Spielzeit sowohl läuferisch als auch technisch dominiert und somit den nächsten Sieg eingefahren. Den morgigen Tag nutzen wir zur Erholung, um uns voll auf das letzte Spiel vorzubereiten.“

Deutschland: May (Trosdorff) – Botthof, Klinger; Schwamborn, Haider, Feldmeier (C) – Sabus (A), Brendel; Amort, Bär, Kaiser – Fiedler, Lea Welcke; Lilli Welcke, Kubiczek, Luisa Welcke, – Ott, Krause, Becker (A)

Tore: 1:0 Hanna Amort (10:32), 2:0 Franziska Klinger (12:02/PP1), 3:0 Franziska Brendel (19:42/PP1), 4:0 Franziska Brendel (39:53), 5:0 Tabea Botthof (43:56), 6:0 Lilli Welcke (47:54), 7:0 Luisa Kaiser (50:46/SH1)

Strafminuten: Deutschland 8 – Österreich 6

 

U18-Frauen: Verdienter Sieg gegen die Slowakei

München/Duisburg, 11. Januar 2017 - Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt am dritten Spieltag der U18-Frauen-Weltmeisterschaft mit 2:0 (1:0 1:0 0:0) gegen die Slowakei. Morgen trifft die DEB-Auswahl um 12.00 Uhr auf Österreich. 

Der Beginn war vielversprechend. Bereits nach 26 Sekunden traf Franziska Feldmeier aus der Drehung mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 1:0. In der Folge erarbeiteten sich die deutschen U18-Frauen einige Torchancen, konnten ihren Vorsprung aber nicht ausbauen. Auf der anderen Seite verteidigte Johanna May das eigene Gehäuse bravourös, sodass die deutsche Mannschaft mit einer knappen Führung in die erste Pause ging.

 

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels mussten die deutschen Frauen eine Unterzahlsituation hinnehmen, meisterte diese aber unbeschadet. Zur Mitte des Drittels nutzte Celina Haider ein Gewühl vor dem Tor und lupfte die Scheibe mit der Rückhand über die slowakische Torfrau zur 2:0-Führung ins Tor.  

Durch eine disziplinierte Mannschaftsleistung im letzten Drittel kontrollierte das deutsche Team das Spiel und sicherte sich so den zweiten Sieg in Folge.  

Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Wir haben heute durch Laufbereitschaft überzeugt, den Gegner unter Druck gesetzt und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sowie einem sicheren Rückhalt im Tor verdient gewonnen. Diese Leistung gilt es nun morgen zu wiederholen.“

 

Deutschland: May (Trosdorff) – Botthof, Klinger; Schwamborn, Haider, Feldmeier (C) – Sabus (A), Brendel; Amort, Bär, Kaiser – Fiedler, Lea Welcke; Lilli Welcke, Kubiczek, Luisa Welcke, – Ott, Krause, Becker (A)

Tore: 1:0 Franziska Feldmeier (00:26), 2:0 Celina Haider (29:48)

 Strafminuten: Deutschland 12 – Ungarn 14

 

 

U18-Frauen besiegen Ungarn

 München/Duisburg, 10. Januar 2017 - Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat im zweiten Spiel bei der U18-Frauen-Weltmeisterschaft mit 3:0 (1:0/1:0/1:0) gegen Ungarn gewonnen.  
Die deutschen U18-Frauen erarbeiteten sich zu Beginn etliche Torchancen. Es dauerte aber bis zur 18.Spielminute ehe Tabea Botthof mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck die deutschen Farben mit 1:0 in Führung brachte.  
Im zweiten Drittel zielte Celina Haider bereits in der 24. Minute goldrichtig und verwandelte zur 2:0 Führung. Ungarn konnte sich in der Folge mehrere Chancen erarbeiten, Johanna May hielt ihren Kasten jedoch sauber und so endete das zweite Drittel mit einer 2:0 Führung für die deutsche Mannschaft.  
Im letzten Drittel taten sich die deutschen U18-Frauen schwer Chancen zu generieren und mussten bis zur 56. Spielminute warten, bis Luisa Kaiser zum 3:0-Endstand traf.  

Viona Harrer, Assistenztrainerin U18-Frauen: „Nach der gestrigen Niederlage war der heutige Sieg wichtig fürs Selbstvertrauen und den weiteren Turnierverlauf. Dennoch haben wir unser volles Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft und müssen uns in den folgenden Partien weiter steigern.“  
Deutschland: May (Trosdorff) – Botthof, Klinger; Schwamborn, Haider, Feldmeier (C) – Sabus (A), Brendel; Amort, Bär, Kaiser – Fiedler, Lea Welcke; Lilli Welcke, Kubiczek, Luisa Welcke, – Ott, Krause, Becker (A)   Tore: 1:0 Tabea Botthof (17:43), 2:0 Celina Haider (23:49), 3:0 Luisa Kaiser (55:14). Strafminuten: Deutschland 4 – Ungarn 10

 

Oberliga Nord: Spielplan der Meister- und Qualifikationsrunde steht fest

München/Duisburg, 8. Januar 2017 - Nachdem sich die Wedemark Scorpions heute am frühen Abend mit einem Sieg gegen den ECC Preussen Berlin den letzten freien Platz für die Meisterrunde gesichert haben, steht nun das komplette Teilnehmerfeld fest. 
Neben den Wedemark Scorpions haben sich außerdem noch die Hamburg Crocodiles, die Icefighters Leipzip, der MEC Halle 04, die ESC Wohnbau Moskitos Essen, die Füchse Duisburg, die Tilburg Trappers und der Herner EV für die Meisterrunde der Oberliga Nord qualifiziert.

Diese acht Mannschaften werden unter Mitnahme ihrer Punkte aus der Vorrunde ab dem 13.01.2017 in einer Einfachrunde gegeneinander antreten. Die besten sechs Teams werden nach Ende der Meisterrunde in den Playoffs stehen.
Die Platzierten Sieben und Acht werden in den Pre-Playoffs (Best-of-Three) auf die beiden Erstplatzierten der Qualifikationsrunde treffen. 

In der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord treffen der EHC Timmendorfer Strand 06, die Hannover Indians, die Hannover Scorpions, die Black Dragons Erfurt, FASS Berlin, die Harzer Falken, der ECC Preussen Berlin und die Rostock Piranhas aufeinander.
Während die Tabellenplätze Eins und Zwei in der Relegation noch eine Chance auf die Play-offs haben und die Plätze Drei bis Sechs automatisch für die kommende Oberliga Saison qualifiziert sind, spielen die Plätze Sieben und Acht in der Relegation mit den Regionalligisten um die weiteren Teilnahmeplätze an der Oberliga-Nord Saison 2017/2018.

 

U18-Frauen: Knappe 2:3-Niederlage im ersten WM-Spiel

München/Tuskecsarnok (Ungarn), 8. Januar 2017 - Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr erstes Spiel bei der U18 Frauen-Weltmeisterschaft mit 2:3 (1:1/1:0/0:2) gegen Norwegen verloren.
Bereits früh mussten die deutschen U18-Frauen einen Rückstand hinnehmen. In der zweiten Spielminute gingen die Norwegerinnen durch Ingrid Berge im Nachschuss mit 1:0 in Führung. Die deutschen Frauen kamen danach zu einigen guten Torchancen. In der 13. Spielminute lief dann Celina Haider allein auf das norwegische Tor zu und glich durch einen halbhohen Schuss auf die Stockhandseite zum 1:1-Pausenstand aus.

Das zweite Drittel begann mit einem Chancenplus für die Norwegerinnen, ehe die deutsche Mannschaft in der 37. Spielminute durch Lilli Welcke mit 2:1 in Führung gehen konnte. Sie stand bei einem flachen Schuss von Sarah Kubiczek genau richtig und verwandelte den Nachschuss eiskalt. Die deutsche Mannschaft versuchte weiterhin die Führung auszubauen, hatte noch einige gute Chancen auf den Schlägern, doch bis zur Pause wollte kein weiterer Treffer mehr fallen. Im letzten Drittel waren 12.Minuten gespielt, als die Norwegerinnen in Überzahl durch Emma Bergesen den Ausgleich erzielen konnten.
Bereits drei Minuten später gingen sie, erneut in Überzahl, durch Emilie Johansen mit 3:2 in Führung. Das deutsche Team versuchte noch den Ausgleich zu erzielen, konnten aber auch kurz vor Schluss trotz Überzahl und Herausnahme der Torhüterin keinen Treffer mehr erzielen.

Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundesnachwuchstrainer: „Wir haben heute spät ins Spiel gefunden und musste früh einem Rückstand hinterherlaufen.
Im zweiten Drittel haben die Mädels das Spiel über weite Strecken bestimmt. Leider ist es uns nicht gelungen, die Leistung bis zum Ende abzurufen und wir mussten die zwei entscheidenden Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen. Jetzt gilt es den Kopf frei zu bekommen und morgen wieder zu der Form, die sie über die laufende Saison gezeigt haben, zurückzufinden.“
Statistik: 
http://stats.iihf.com/Hydra/611/IHW611902_74_3_0.pdf