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Kirchen und Gemeinden in Duisburg 

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Redaktion Harald Jeschke

Salvatorkirche  
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Wärmewende für ein Bauwerk aus dem Mittelalter: Salvatorkirche erhält Fernwärme

Duisburg, 19. August 2026 - Eine Kirche, deren Grundstein vermutlich bereits 1316 gelegt wurde, wird künftig mit Fernwärme beheizt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Heizungstausch klingt, ist tatsächlich ein Beispiel dafür, wie die Wärmewende auch bei besonders anspruchsvollen Gebäuden gelingen kann.

Mit dem Anschluss der denkmalgeschützten Salvatorkirche setzt die Fernwärme Duisburg gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Stadt Duisburg ein Zeichen dafür, dass Klimaschutz und Denkmalschutz kein Widerspruch sein müssen. Die Salvatorkirche als Duisburger Stadtkirche gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Bauwerken am Niederrhein.

Die Salvatorkirche macht mit dem Anschluss an die Fernwärme einen wichtigen Schritt in Richtung Wärmewende. Quelle: Fernwärme Duisburg

Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1415 ist sie eine der besonderen Landmarken der Stadt an Rhein und Ruhr. Gleichzeitig steht sie stellvertretend für viele historische Gebäude, deren energetische Modernisierung nur eingeschränkt möglich ist. Außendämmungen, Veränderungen an der Fassade oder technische Umbauten sind häufig ausgeschlossen oder nur unter strengen Auflagen zulässig.

Gerade deshalb gewinnen Lösungen an Bedeutung, die den Ausstieg aus fossilen Energieträgern ermöglichen, ohne den Charakter des Gebäudes zu verändern. Die Idee, die Kirche an das Fernwärmenetz anzuschließen, entstand auf Initiative von Oberbürgermeister Sören Link, der den Kontakt zwischen den Beteiligten herstellte. Ausschlaggebend für die Umsetzung waren der Wunsch nach einer klimafreundlicheren Wärmeversorgung, langfristige Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen.

„Die Salvatorkirche zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und Denkmalschutz gemeinsam funktionieren können. Wir machen ein Gebäude, das seit Jahrhunderten unsere Stadt prägt, fit für die Zukunft – ohne seine historische Identität zu verändern. Dieses Projekt kann Vorbild für viele weitere besondere Gebäude sein“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Bislang wurde die Kirche mit einer Gaszentralheizung beheizt. Künftig übernimmt Fernwärme diese Aufgabe. Die Anschlussleistung beträgt 400 Kilowatt (kW). Für die Besucherinnen und Besucher der Kirche ändert sich dabei kaum etwas und sie werden den Heizungstausch kaum bemerken: Die bestehende Wärmeverteilung bleibt erhalten, lediglich der Wärmeerzeuger wird ausgetauscht.

„Für uns als Kirche ist die Bewahrung der Schöpfung ein zentrales Anliegen unseres Handelns. Wir haben uns für alle unsere Gebäude die Vorgabe gemacht, bis im nächsten Jahrzehnt klimaneutral zu werden. Mit dem Umstieg auf Fernwärme sparen wir sofort Emissionen ein und können unsere Kirche trotzdem weiter wie gewohnt auch in den kalten Monaten nutzen“, erklärt Martin Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche und Vorsitzender des Presbyteriums.

Planungen laufen seit Dezember 2024
Die Planungen für den Fernwärmeanschluss der Salvatorkirche begannen bereits im Dezember 2024. Die Bauarbeiten starteten dann Mitte Juni dieses Jahres. Dabei wurde auch der bisherige Gasanschluss zurückgebaut. Parallel erfolgen im Gebäude vorbereitende Arbeiten für die Installation der Fernwärme-Übergabestation.

Die größte Herausforderung lag jedoch nicht unter der Straße, sondern im Gebäude selbst. Aufgrund des Denkmalschutzes durfte die historische Bausubstanz nur minimal verändert werden. Üblicherweise erfolgt ein Fernwärmeanschluss über eine neue Hauseinführung oder – falls dies nicht möglich ist – über ein kleines oberirdisches Anschlussbauwerk.

Beides kam bei der Salvatorkirche nicht infrage. Nach intensiven Abstimmungen mit den zuständigen Behörden entwickelte die Fernwärme Duisburg eine individuelle Lösung: Die bestehende Hauseinführung des ehemaligen Gasanschlusses wird künftig auch für die Fernwärmeleitungen genutzt. So bleiben sowohl die historische Fassade als auch das äußere Erscheinungsbild der Kirche vollständig erhalten.

„Gerade denkmalgeschützte Gebäude verlangen maßgeschneiderte Lösungen. Dieses Projekt zeigt, dass Fernwärme auch unter schwierigen baulichen Rahmenbedingungen technisch zuverlässig umgesetzt werden kann. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir einen Weg gefunden, der sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes als auch einer modernen Wärmeversorgung gerecht wird“, sagt Joel Schlüter, der das Projekt für die Fernwärme Duisburg leitet.

Die Salvatorkirche ist dabei weit mehr als ein Einzelprojekt. Sie steht beispielhaft für viele Bestandsgebäude, deren energetische Sanierung nur eingeschränkt möglich oder wirtschaftlich kaum darstellbar ist. Moderne Wärmepumpen können zwar heute auch höhere Vorlauftemperaturen erreichen, ihre Einsatzmöglichkeiten hängen jedoch stark von den jeweiligen Gebäudegegebenheiten ab. Gerade in dicht bebauten Innenstädten, bei denkmalgeschützten Gebäuden oder dort, wo Platz für Außengeräte fehlt, stoßen sie mitunter an Grenzen.

Fernwärme liefert hohe Vorlauftemperaturen Fernwärme bietet in solchen Fällen oft eine überzeugende Alternative. Sie liefert die erforderlichen Vorlauftemperaturen unmittelbar, sodass bestehende Heizkörper häufig weiter genutzt werden können. Gleichzeitig sind keine sichtbaren Außengeräte erforderlich und Eingriffe in die Gebäudesubstanz bleiben gering.

Für viele historische Gebäude eröffnet sie damit einen praktikablen Weg, fossile Energieträger zu ersetzen, ohne den Gebäudecharakter zu verändern. Mit dem Ausbau der Wärmenetze wächst zugleich ihr Beitrag zum Klimaschutz. Während eine Gasheizung dauerhaft auf fossile Brennstoffe angewiesen bleibt, entwickelt sich die Fernwärme kontinuierlich weiter.

Bereits heute setzt die Fernwärme Duisburg auf einen Energiemix aus Erdgas, industrieller Abwärme, Biomasse und Großwärmepumpen. Außerdem soll die Wärmeerzeugung ab 2035 vollständig CO₂-neutral erfolgen. Jeder neu angeschlossene Kunde profitiert damit automatisch von der fortschreitenden Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung.

Der Anschluss der Salvatorkirche zeigt, dass die Wärmewende nicht nur in Neubaugebieten stattfinden kann. Auch historische Kirchen, öffentliche Gebäude und andere schwer sanierbare Bestandsimmobilien können ihren Beitrag leisten.  

Der alte Gasanschluss der Salvatorkirche wird zurückgebaut. Die Hauseinführung wird für den Anschluss an die Fernwärme genutzt. Quelle: Fernwärme Duisburg


- Kirche kocht un lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
- Hamborner Gemeinde: Tauschtag von Kuchentellern- und Tortenplatten

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
Duisburg, 18. August 2026 - In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 25. August, wenn sie um 12.30 Uhr Nudelsalat mit Bockwürstchen servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Hamborner Gemeinde: Tauschtag von Kuchentellern- und Tortenplatten in die Friedenskirche ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt wieder zum Tauschtag in die Sakristei der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ein. Dort können Interessierte am Freitag, 28. August von 15 bis 17 Uhr diesmal Kuchenteller und Tortenplatten im Tausch für andere - vielleicht kleinere, passendere - erhalten.

Die Idee zu dem Tauschtag - es ging auch schon um gemalte Bilder, Osterdeko, Vasen, CD´s und Körbe - hatten Engagierte der Gemeinde, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und es schade finden, wenn gut erhaltene, schöne oder praktische Dinge einfach entsorgt werden. Daher lädt das Team um Edith Bauer (Tel. 0203 554460) jetzt zum Kuchenteller- und Tortenplatten-Tausch ein. Der Eintritt ist frei.  



- Neues Kursprogramm des Evangelischen Bildungswerkes
- Kinder spielen in Wedau Kirche  
- Kirchenkneipe in Neudorf: Gemeinde lädt zum Auspannen ein  

Für jede Lebensphase das passende Angebot - das neue Kursprogramm des Evangelischen Bildungswerkes
Duisburg, 17. August 2026 - Ob erste Krabbelgruppe, Entspannung nach dem Arbeitsalltag oder ein kreativer Workshop – die Familienbildung des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg startet mit einem vielseitigen neuen Kursprogramm in die zweite Jahreshälfte. Das Programm richtet sich an Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen.

Einen Schwerpunkt bilden die Kurse für Familien mit Babys und Kleinkindern. Angebote wie PEKiP, Kinderturnen oder Eltern-Kind-Spielgruppen begleiten junge Familien durch die ersten Lebensjahre ihrer Kinder und bieten gleichzeitig Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern. Ganz neu im Programm sind Rückbildungskurse für junge Mütter – mit oder ohne Baby.

Sie ergänzen die Angebotspalette rund um Schwangerschaft und Geburt, zu denen auch „Yoga für Schwangere“ zählt, aber ebenso zahlreiche „Elternstart-Treffs“. Daneben umfasst das neue Programm zahlreiche Gesundheits- und Bewegungsangebote, Kreativ- und Kochkurse sowie Sprach- und Bildungsangebote für Erwachsene.

Auch Themen wie Digitalisierung und Medienkompetenz finden ihren Platz. Ziel ist es, Menschen unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen Möglichkeiten zum Lernen, Ausprobieren und Begegnen zu bieten. Deutlich ausgeweitet wurden die Wochenend-Workshops im Entspannungs- und Kreativbereich. Von „Lach-Yoga“ über Qigong zum Kerzengießen und Tetrapack-Druck – die Workshops bieten vielfältige Möglichkeiten um Neues auszuprobieren.

Auch Anja Lerch, die bekannte Duisburger Sängerin, ist wieder mit Angeboten im neuen Kursprogramm vertreten. Ihr „Singseminar für Frauen“ hat als Motto: „Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen“, einen Satz von Yehudi Menuhin.

Ein besonderes Highlight ist der neue kostenlose Spieletreff für Jung und Alt. Unter dem Motto: „Duissern spielt“ öffnet das Bildungswerk an drei Samstagen von 16.30 bis 21 Uhr sein Foyer und stellt unterschiedliche Spiele zur Verfügung, damit sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen beim Spielen begegnen und gemeinsam Spaß haben.

Die Abteilungsleiterinnen Antje Knuettel und Birgit Hoechter

Antje Knüttel, eine der beiden Leiterinnen der Familienbildung, würde sich sehr freuen, wenn es gelingt, diesen Treff dauerhaft zu etablieren: „Wir wollen mit unseren Kursangeboten Orte der Begegnung schaffen. Für uns bedeutet Familienbildung viel mehr als nur Wissensvermittlung. Wir bieten Menschen Anlässe um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu unterstützen.“

Passend dazu werden auch die ebenfalls kostenlosen „Kochkurse für Verwitwete“ noch ausgeweitet, die bereits im ersten Halbjahr gut angenommen wurden. Gerade diese kostenlosen Kursangebote sind für Antje Knüttel eine „Herzensangelegenheit“.

„Gesellschaftliche Teilhabe darf nicht vom Einkommen abhängen. Daher sind wir froh und stolz, dass rund 100 unserer 330 Angebote unentgeltlich sind.“ Ab sofort sind Anmeldungen für das Herbstsemester 2026 auf der Homepage www.ebw-duisburg.de möglich, aber auch telefonisch unter 0203/2951-2800.

Raum für Bildung und Begegnung gibt es dabei nicht nur im „Haus der Familie“ in Duissern, Hinter der Kirche 34, sondern auch in evangelischen Familienzentren, Kitas, den Kirchengemeinden und bei anderen Kooperationspartnern in den unterschiedlichen Duisburger Stadtteilen. Dort liegt das neue Programmheft „fabian“ als Broschüre aus.


Kinder spielen in Wedau Kirche
Duisburg, 14. August 2026 - Kinder können jetzt in Duisburg-Wedau Kirche auf Augenhöhe spielerisch erleben, entdecken und einfach ausprobieren - von der Taufe, Hochzeit bis zur Trauerfeier. Dazu hat die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis eine sogenannte „Spielkirche“ angeschafft, ein mobiles, knapp zwei Meter hohes, hölzernes Gotteshaus auf Rollen, das an allen vier Seiten spannende Erkundungen bietet und die Kinder in den Mittelpunkt des kirchlichen Gemeindelebens mitnimmt - mit Altar, Kreuz, Glocke, Kerzen und Blumen, wie in jeder großen Kirche auch.

Alles, was man für das „kirchliche Leben“ braucht, findet sich in den Fächern der Kirche. Taufschale und Taufkerze genauso wie Geschirr für das Abendmahl, Ausstattung für die Trauung und Blumen zum Streuen natürlich auch.  Pfarrerin Ute Sawatzki setzt die Spielkirche bei der „Kirche mit Kindern“ und im Schulgottesdienst ein. Sie rollt die Spielkirche aus dem Atrium im Gemeindezentrum in die benachbarte Wedauer Kirche, Am See.

Dann gilt es, gemeinsam mit der Pfarrerin die einzelnen Fächer der Spielkirche zu entdecken. „Letztens haben wir ein richtiges Abendmahl gefeiert.“ Zwei Kinder im Talar haben Brot und Saft in großer Runde verteilt. Andere Kinder, die mit den Familien zu Besuch im Gemeindehaus sind, spielen auch ganz spontan damit. „Seit neuestem haben wir auch ein Brautkleid, das sehr gerne angezogen wird.“

In der Spielkirche wurden schon einige Paare getraut, und den Segen bekamen sie von kleinen Pfarrerinnen und Pfarrern, die dafür extra einen Talar in Kindergröße anziehen.   Die Nachricht von der „Spielkirche“ hat sich herumgesprochen, denn inzwischen kommen auch Kinderchorkinder extra früh, damit sie dort noch Zeit zum Spielen haben. „Auch ein kleiner Sarg ist dabei, in dem ein Playmobilmännchen namens Thaddäus liegt, über das wir viele gute Sachen erzählen und dann feierlich begraben.

Wir machen dann einen richtigen Trauerzug durch die Kirche und ich sage: "Wer sich Thaddäus verbunden fühlte, kann jetzt hinter dem Sarg hergehen.´ Einmal kam ein kleines Mädchen zu mir und sagte: ´Thaddäus war übrigens mein Mann.“

Mit der Spielkirche feiern die Kinder natürlich die fröhlichen Anlässe, „sie blenden die traurigen aber nicht aus“, sagt die Pfarrerin, „denn sie wissen schon, dass auch der Tod zum Leben dazu gehört.“   Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.   

Spielkirche Duisburg-Wedau (Fotos Dirk Sawatzki). 


Kirchenkneipe in Neudorf: Gemeinde lädt zum Auspannen ein  

Am Freitag, 21. August 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang.

Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Trompetenglanz und Orgelpracht beim nächsten Sommerkonzert in Hamborn
- Neumühler Gemeinde lädt zu Ferienkirche unterwegs 
- Musikalischer Blumenstrauß beim Sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn
 

Trompetenglanz und Orgelpracht beim nächsten Sommerkonzert in Hamborn Duisburg, 13. August 2026 - Beim vorletzten Musikabend der Reihe „Sommerliche Orgelkonzerte“ am 19. August um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, erwartet das Publikum eine festliche Begegnung von Trompete und Orgel: Klaus Eldert Müller und der Trompeter Frank Düppenbecker - beide Musiker sind international tätig und bringen große Konzert- und Rundfunkerfahrung mit - präsentieren Werke von Puccini, Lully, Förster und anderen Komponisten.

Zu hören ist auch eine Bearbeitung für Trompete von Georg Friedrich Händels „Feuerwerksmusik“. Die Verbindung von strahlender Trompete und der Klangfülle der Orgel verspricht ein besonders eindrucksvolles Konzerterlebnis. Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen.

Klaus Müller (Foto: Frank Düppenbecker), rechts Frank Düppendecker (Foto: Klaus Müller).


Neumühler Gemeinde lädt zu Ferienkirche unterwegs 

Duisburg, 6. August 2026 - Die Ferienkirchen unterwegs der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl haben eine jahrzehntelange Tradition, die auch in diesem Jahr fortgesetzt wird. Diesmal geht es nach Mettmann, wo es ein fröhliches Wiedersehen mit der langjährigen Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand gibt, die dort ihren neuen Wirkungskreis gefunden hat.

Am Sonntag, 30. August, startet der Bus um 9 Uhr von der Neumühler Gnadenkirche am Hohenzollernplatz/Obermarxloher Straße nach Mettmann. Ziel ist die dortige evangelische Kirche an der Freiheitsstraße. Aufgrund der regen Nachfrage hat die Gemeinde jetzt einen größeren Bus geordert, so dass jetzt noch Plätze frei sind. Die letzten Details hat das Neumühler Ferienkirchenteam jetzt vor Ort in Mettmann mit Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und Küster Clemens Welle abgesprochen.

Die Teilnehmer werden am 30. August nach der Ankunft in Mettmann zunächst eine Tasse Kaffee trinken und Kekse knabbern, ehe es in den Gottesdienst geht, den Anja Buchmüller-Brand hält. Anschließend gibt es eine Führung durch die historische Kirche, die zwischen 1774 und 1780 erbaut wurde und eine bewegte und bewegende Geschichte hat. Im Laufe der Zeit gab es verschiedene Veränderungen und Modernisierungen. 

Um 13 Uhr gibt es „was auf die Gabel“, wie es im Ruhrgebiet so schön heißt. Schließlich lautet das „Geschmacksmotto“ diesmal „Der Pott bittet zu Tisch“. Eingeladen dazu ist auch die Mettmanner Gemeinde. Das Küchen- und Ferienkirchenteam um Gisela Usche, Ursel Schulz, Nadine Wallasch, Christoph Schultz und Reiner Terhorst serviert ein vor Ort im Mettmanner Gemeindehaus frisch zubereitetes reichhaltiges „Ruhrpott-Büffet“ an Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Es wird vielfältig und lecker. 

Und eine musikalische Begleitung durch den Neumühler Gemeinde-Organisten Silvester Pece sorgt für zusätzliche Unterhaltung. Mit von der Partie ist auch Pfarrer Jens Storm, der seit gut einem Jahr engagiert in der Neumühler Gemeinde wirkt. Nach dem Essen und einer kleinen Erkundung der Umgebung steht für die Nemühler und ihre „Mitfahrenden“ noch das Kaffeetrinken bei selbst gebackenem Kuchen an, ehe der Bus um 17 Uhr zurück nach Neumühl fährt.

Die Kosten für Fahrt und volle Verpflegung betragen 27,50 Euro pro Person. Anmeldungen im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Neumühl, Telefon 0203 / 580448. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 20. August. Die begrenzte Platzzahl wird in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.  

Das Neumühler Ferienkirchenteam beim Vorgespräch mit Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (rechts im Bild) und dem Mettmanner Küster Clemens Welle (im Hintergrund) vor der Kirche an der Freiheitsstraße. (Foto: Susann Bürger)

Musikalischer Blumenstrauß beim Sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn Beim nächsten Konzert der Reihe „Sommerliche Konzerte“, in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, geht es am 12. August um 19.30 Uhr ist Ute Gremmel-Geuchen aus Kempen (Foto: Foto: Kurt Lübke)) zu Gast. Die Cembalistin und Organistin konzertiert seit vielen Jahren mit einem umfangreichen, vielseitigen Repertoire, das von frühester Musik über Werke des Barock und der Romantik bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht.

Ihre Konzerte führten sie an bedeutende historische Orgeln in ganz Europa und in die USA. In der Hamborner Friedenskirche reicht sie dem Publikum einen musikalischen Blumenstrauß, so der Titel des Konzertes: Sie spielt Werke von Dietrich Buxtehude, Michel Corrette, Felix Mendelssohn Bartholdy, Zsolt Gardony und Johann Sebastian Bach. Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro.

Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.       


-  Beratungsstelle lädt zum kostenfreien Kurs nach Hamborn 
- Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
- Alternative Hafenrundfahrt voll auf Kurs

Ressourcen-(V)acation für Eltern - Beratungsstelle lädt zum kostenfreien Kurs nach Hamborn 
Duisburg, 4. August 2026 - Die Anforderungen des Alltags führen oft zu Stress. Für Eltern mit Kindern ist diese Belastung oft besonders groß. Das weiß auch Dipl.- Sozialpädagogin Julia Tacir von der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg / Moers und lädt deshalb Eltern aus Duisburg zu einer stärkenden Auszeit mit den eigenen Ressourcen ein.

In dem kostenfreien Kurs „Ressourcen-(V)acation“ hilft die systemische Familientherapeutin den Teilnehmenden dabei, wie sie eigene Bedürfnisse gut erkennen und eigene Kompetenzen besser entdecken und einsetzen können. Zudem gilt es, aus positiven Lebenserfahrungen Kraft für den Alltag zu schöpfen, zu lernen, den achtsamen Umgang mit sich zuzulassen und emotionale Regulierung einzuüben.

Interessierte sollten wissen: Der vierteilige, aufeinander aufbauende Kurs startet am 5.10.; weitere Termine sind am 2.11., 7.12.2026 und am 11.01.2027; immer am Standort in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 172, von 17.30 bis 19 Uhr. Anmeldungen sind ab jetzt bei Julia Tacir möglich (Tel.: 0203 / 990690 oder per Mail an: j.tacir@ev-beratung.de). Die Teilnehmendenzahl ist auf sechs Plätze begrenzt.   

Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 12. August um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 13. August um 15 Uhr in der  Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder. 

Daniel Drückes links stehend im Hintergrund  (Foto: Maria Hönes).

Alternative Hafenrundfahrt voll auf Kurs

Nach großem Zuspruch in den letzten zehn Jahren gibt es auch jetzt wieder die Gelegenheit, die unterschiedlichen Seiten des Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise kurzweilig und begleitet von passender Akkordeonmusik kennen zu lernen. Die beliebte „Alternative Hafenrundfahrt“ startet diesmal am 27. August um 18 Uhr am Anleger Schifferbörse in Duisburg Ruhrort.

Der Duisburger Hafen stellt insbesondere für den Industriestandort Duisburg einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region. Gleichzeitig verpflichtet die Auszeichnung Duisburgs als „Fairtrade-Town“ dazu, auch die Schattenseiten zu benennen und für ein verstärktes Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen zu werben.

Die „Alternative Hafenrundfahrt“ bietet die Gelegenheit, das Spannungsfeld der vielfältigen Aktivitäten im größten Binnenhafen Europas aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Die Mitfahrenden dürfen sich auf einen inhaltlich breit gefächerten Abend an Bord der Rheinfels freuen, begleitet und akzentuiert durch themenbezogene Musik mit Silvester Pece (Akkordeon) und Gesang.

Zur Veranstaltergemeinschaft gehören: Bürgerinitiative Saubere Luft/Umweltgruppe West, Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales, Exile Kulturkoordination e.V., FairNetz Duisburg e.V., Oikocredit Regionalgruppe Duisburg.

Karten für die 2,5-stündige „Alternative Hafenrundfahrt“ können nur über die Internetseite www.exile-ev.de/Veranstaltungen/ gebucht werden. Das Ticket kostet 21 Euro. Am Schiff gibt es keinen Kartenverkauf!

Ein Bild zur Erinnerung: Hafenrundfahrt 2019. In der Mitte Martin Schaper, der viel zu berichten hatte (Foto: Sabine Merkelt-Rahm).