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3.691 Menschen starben von Januar bis November 2020 in NRW an Covid-19
2020 starben in NRW 3,3 Prozent mehr Menschen als im Durchschnitt der Jahre von 2017 bis 2019
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Menschen starben von Januar bis Oktober 2020 in NRW an Covid-19
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 2. September 2021 - Nach vorläufigen Ergebnissen der Todesursachenstatistik liegen mittlerweile mit 191 420 gemeldeten Sterbefalldaten von Verstorbenen knapp 99,7 Prozent der von Januar bis November 2020 in Nordrhein-Westfalen erfassten Sterbefälle mit auswertbaren Todesursachen vor.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, starben nach den vorläufigen Ergebnissen dieser Statistik in den ersten elf Monaten 2020 in Nordrhein-Westfalen insgesamt 3 691 Menschen ursächlich an COVID-19, davon allein im Monat November 1 587 Personen.

Der Anteil der ursächlich an COVID-19 Gestorbenen an allen Verstorbenen lag im Zeitraum Januar bis November 2020 bei
1,9 Prozent, im Monat November 2020 bei 8,8 Prozent.

Weitere 976 Personen verstarben laut Todesbescheinigung mit COVID-19 als Nebenerkrankung, jedoch ursächlich an einer anderen Todesursache.
Einschränkend ist jedoch darauf hinzuweisen, dass in beiden Gruppen auch Fälle enthalten sind, bei denen laut der Angaben auf der Todesbescheinigung nicht klar ersichtlich war, ob das Virus durch einen Labortest nachgewiesen oder die COVID-19-Infektion lediglich auf Verdacht dort vermerkt wurde.

• Krankheiten des Kreislaufsystems waren im betrachteten Zeitraum Januar bis November 2020 mit 30,3 Prozent (57 912 Verstorbene) die mit Abstand häufigste Todesursache.
• Zweithäufigste Todesursache waren mit einem Anteil von 24,8 Prozent bösartige Neubildungen (47 423 Verstorbene).
• Auf dem dritten Rang der den Todesfällen zugrundeliegenden übergreifenden Todesursachenkapiteln waren mit 12 892 bzw. 6,7 Prozent die Krankheiten des Atmungssystems (ohne Neubildungen) zu finden. Bei 3 392 Personen wurde eine
Lungenentzündung (Pneumonie) oder Grippe als todesursächlich ausgewiesen.

Die vorliegenden, vorläufigen Daten basieren ausschließlich auf den Angaben der leichenschauenden Ärztinnen und Ärzte auf den Todesbescheinigungen.
Unter Anwendung des komplexen Regelwerks der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) wurde daraus das sog. Grundleiden bestimmt. Die Daten bilden den jeweiligen
Bearbeitungsstand zum monatlichen Stichtag ab und sind deshalb unvollständige, vorläufige Ergebnisse, die fortlaufend vervollständigt werden. Die Qualität der Berichte verbessert sich somit kontinuierlich
rückwirkend.


2020 starben in NRW 3,3 Prozent mehr Menschen als im Durchschnitt der Jahre von 2017 bis 2019
Düsseldorf/Duisburg, 23. Juli 2021 - Die Sterbefälle in Nordrhein-Westfalen waren 2020 um 3,3 Prozent höher als im Durchschnitt der drei Vorjahre (2017 bis 2019).
Insgesamt verstarben 2020 in NRW 214 313 Menschen.
In den Jahren 2017 bis 2019 waren es im Durchschnitt 207 487 Menschen.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg im selben Vergleichszeitraum die Sterbehäufigkeit (Gestorbene je Einwohner/in) in NRW um 3,2 Prozent. Im Jahr 2020 kamen 11,9 Sterbefälle auf je
1 000 Einwohner.

Bei einer Analyse der Sterbefälle nach Altersgruppen zeigt sich, dass die Zunahme der Sterbefälle im Jahr 2020 vor allem auf einen Anstieg der Sterbefälle in der Altersgruppe „80 Jahre und älter” zurückzuführen ist (+7,2 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019).

Allerdings altert die Bevölkerung NRWs auch zunehmend. So lag die Anzahl der Menschen im Alter von 80 Jahren und mehr im Jahr 2020 um 8,3 Prozent über dem Durchschnitt der drei Vorjahre. In den anderen Altersgruppen (unter 80 Jahren) verstarben 2020 dagegen weniger Menschen als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019.

Die prozentuale Zunahme der Sterbefälle schwankte im Jahresverlauf 2020:
Während in den ersten drei Monaten die Zahl der Sterbefälle in NRW unter dem Niveau des Vergleichszeitraums der drei Vorjahre lag, war sie im April um 7,2 Prozent höher als im Durchschnitt der Aprilmonate der drei Vorjahre.

Der höchste prozentuale Anstieg entfiel auf das Jahresende:
Im Dezember lagen die Sterbefälle in NRW um 21,7 Prozent über dem Durchschnitt der Dezembermonate der Jahre 2017 bis 2019.

Auch regional zeigen sich innerhalb Nordrhein-Westfalens Unterschiede:
Von allen kreisfreien Städten und Kreisen des Landes gab es 2020 in Remscheid mit 9,2 Prozent den höchsten prozentualen Anstieg im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Den stärksten prozentualen Rückgang der Sterbefälle verzeichnete der Hochsauerlandkreis mit 3,8 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der drei Vorjahre.

Die Statistiker weisen zudem darauf hin, dass die Sterbefallstatistik nur die Fallzahlen aufzeigt. Todesursachen oder kausale Zusammenhänge lassen sich hierdurch nicht direkt ableiten.

Diese und weitere interessante Informationen zu den Sterbefällen im Jahr 2020 wurden in einer StoryMap unter dem Titel „Sterbefälle 2020 – Welche Besonderheiten zeigen sich für NRW?” zusammengestellt. In diesem digitalen
Format können Interessierte, interaktiv tiefer in die Ergebnisse eintauchen.


2.026 Menschen starben von Januar bis Oktober 2020 in NRW an Covid-19
Düsseldorf/Duisburg, 10. Juli 2021 - Nach ersten vorläufigen Ergebnissen der Todesursachenstatistik liegen mittlerweile mit 169.741 gemeldeten Sterbefalldaten von Verstorbenen knapp 98 Prozent der von Januar bis Oktober 2020 in Nordrhein-Westfalen erfassten Sterbefälle mit auswertbaren Todesursachen vor.

Nach ersten vorläufigen Ergebnissen dieser Statistik starben in den ersten zehn Monaten 2020 in Nordrhein-Westfalen insgesamt 2.026 Menschen ursächlich an COVID-19, davon allein innerhalb der sogenannten ersten „Welle” im April 1.029 Personen.

Der Anteil der ursächlich an COVID-19 Gestorbenen an allen Verstorbenen liegt in diesem Zeitraum bei 1,2 Prozent.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, werden ab sofort vorläufige monatlichen Daten veröffentlicht.
Mit endgültigen Daten auf regionaler Ebene sowie nach Altersgruppen der Verstorbenen für das Jahr 2020 ist voraussichtlich im Oktober zu rechnen.

Weitere 619 Personen verstarben laut Todesbescheinigung mit COVID-19 als Nebenerkrankung, jedoch ursächlich an einer anderen Todesursache.

Einschränkend ist jedoch darauf hinzuweisen, dass in beiden Gruppen auch Fälle enthalten sind, bei denen laut der Angaben auf der Todesbescheinigung nicht klar ersichtlich war, ob das Virus durch einen Labortest nachgewiesen oder die COVID- 19-Infektion lediglich auf Verdacht dort vermerkt wurde.

Krankheiten des Kreislaufsystems waren im betrachteten Zeitraum mit 30,7 Prozent (52 113 Verstorbene) die mit Abstand häufigste Todesursache.

Zweithäufigste Todesursache waren mit einem Anteil von 25,2 Prozent bösartige Neubildungen (42 844 Verstorbene).

Auf dem dritten Rang der den Todesfällen zugrundeliegenden übergreifenden Todesursachenkapiteln waren
mit 11 763 bzw. 6,9 Prozent die Krankheiten des Atmungssystems (ohne Neubildungen) zu finden.
Bei 3 124 Personen wurde eine Lungenentzündung (Pneumonie) oder Grippe – beide Krankheitsbilder werden oft im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie diskutiert – als todesursächlich ausgewiesen.

Die vorliegenden, vorläufigen Daten basieren ausschließlich auf den Angaben der leichenschauenden Ärztinnen und Ärzte auf den Todesbescheinigungen. Unter Anwendung des komplexen Regelwerks der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) wurde daraus das sog. Grundleiden bestimmt.
Die Daten bilden den jeweiligen Bearbeitungsstand zum monatlichen Stichtag ab und sind deshalb unvollständige, vorläufige Ergebnisse, die fortlaufend vervollständigt werden. Die Qualität der Berichte verbessert sich somit kontinuierlich
rückwirkend.