|
Düsseldorf/Duisburg, 12. Januar 2026 - Auch
in diesem Jahr befragt Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt im Rahmen des Mikrozensus rund 80.000
Haushalte in NRW. Diese seit 1957 bundesweit durchgeführte
Haushaltsbefragung gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen aus
Politik, Wissenschaft und Medien. Hierzu zählen u. a.: Unter
welchen Bedingungen leben die Menschen in Nordrhein-Westfalen?
Wie ist ihre Bildungs- und Erwerbssituation? Wie viele Familien
mit Kindern gibt es in NRW? Wie viele nordrhein-westfälische
Mieterhaushalte mit minderjährigen Kindern zahlen mehr als 30 %
ihres Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete? Wie hoch ist die
Mietbelastung bei Alleinstehenden?
Der Mikrozensus
ist die größte jährliche Erhebung der amtlichen Statistik
Der Mikrozensus wird jedes Jahr bei einem Prozent aller
Haushalte im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Die Auswahl der
Haushalte erfolgt gemäß einer sog. Flächenstichprobe. Demnach werden
Straßenzüge bzw. Gebäude nach einem mathematischen Zufallsverfahren
ausgewählt und die darin lebenden Haushalte dann innerhalb von fünf
aufeinanderfolgenden Kalenderjahren bis zu viermal befragt.
Um die an den ausgewählten Anschriften aktuell lebenden
Haushalte zu ermitteln, nutzt das Statistische Landesamt
Melderegisterangaben und setzt unterstützend rund 100 ehrenamtliche
Erhebungsbeauftragte für Ortsbegehungen ein. Diese nehmen die Namen
auf den Klingelanlagen bzw. Briefkästen auf. Die sorgfältig
ausgewählten und geschulten Erhebungsbeauftragten sind zur strikten
Verschwiegenheit verpflichtet und können sich durch einen Ausweis
legitimieren.
Befragungen finden das ganze Jahr
über statt Die Befragungen der Haushalte sind
gleichmäßig auf alle Wochen des Jahres verteilt. Im Januar 2026
werden beispielsweise in 53 zufällig ausgewählten Essener
Auswahlbezirken etwa 480 Haushalte befragt (die durchschnittliche
Zahl je Auswahlbezirk liegt bei etwa neun Haushalten).
Für
den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz
Auskunftspflicht. Abgefragt werden z. B. persönliche Merkmale wie
Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Schulbesuch und
Erwerbstätigkeit. Dank der Auskünfte der Befragten liegt ein
solides Datenfundament für belastbare Statistiken über NRW und
Deutschland vor.
|