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NRW: Bezug von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 2025 um 1,6 % gestiegen
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Düsseldorf/Duisburg, 24 April 2026 - Ende 2025 wurden 326.285 Menschen mit Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) gezählt – das waren 1,6 % mehr als zum Jahresende 2024.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, fiel der Anstieg damit geringer aus als im Vorjahr (damals +3,7 %). 2024 dürfte eine Anhebung der Regelsätze zu dem vergleichsweise hohen Anstieg beigetragen haben. Im Jahr 2025 wurden die Regelsätze nicht erhöht.

Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung haben Erwachsene, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können und entweder dauerhaft voll erwerbsgemindert sind oder das Renteneintrittsalter erreicht haben. Dieses lag im Dezember 2025 bei 66 Jahren und 2 Monaten.

Anstieg der Zahl der Leistungsbeziehenden nur bei Grundsicherung im Alter
Wie schon in den Vorjahren ist 2025 ausschließlich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter gestiegen und zwar um 3,0 % auf 201.940. Die Zahl der Personen mit Bezug von Grundsicherung bei Erwerbsminderung ist dagegen erneut leicht gesunken, um 0,6 % auf 124.345.

Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter stieg seit 2020 kontinuierlich an. Dies ist nicht nur auf die in der ersten Hälfte des Jahrzehnts wachsende Zahl der Menschen, die das Renteneintrittsalter erreicht haben, zurückzuführen, sondern auch darauf, dass seit 2020 der Anteil der Personen mit Bezug von Grundsicherungsleistungen an den älteren Menschen zugenommen
hat (vgl. Pressemitteilung vom 10.11.2025).

Anstieg der Zahl der Ukrainerinnen und Ukrainer mit Bezug von Grundsicherung im Alter setzt sich abgeschwächt fort
Einen Anstieg der Zahl der Personen mit Bezug von Grundsicherung im Alter gab es 2025 sowohl bei den Frauen (+1,0 %) und Männern (+1,8 %) mit deutscher Staatsangehörigkeit als auch bei den nicht-deutschen Frauen (+6,1 %) und Männern (+6,3 %). Bei den Nichtdeutschen fiel der Anstieg wie schon in den Vorjahren höher aus. Dies ist unter anderem auf den Zuwachs bei den Ukrainerinnen und Ukrainern zurückzuführen: Ende 2025 bezogen 23.720 Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit Grundsicherung im Alter, das waren 9,8 % mehr als Ende 2024. Der Anstieg fiel damit aber auch hier geringer aus als im Vorjahr (damals +14,5 %).

Mehr Frauen als Männer erhalten Grundsicherung im Alter
Grundsicherung im Alter erhalten mehr Frauen als Männer: Der Frauenanteil lag Ende 2025 bei 58,1 %. Bei den Personen mit Bezug von Grundsicherung bei Erwerbsminderung sind dagegen die Männer mit 56,3 % in der Mehrheit.

• Anstieg der Empfängerzahlen fiel geringer aus als im Vorjahr
• Zuwachs erneut nur bei Grundsicherung im Alter
• Anstieg bei Ukrainerinnen und Ukrainern schwächt sich ab