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Besinnliche, schöne und fröhliche Weihnachtsfeier in Marxloh
Bewerbungen für den Weihnachtsmarkt auf dem August-Bebel-Platz gesucht
Runder Tisch Marxloh e.V.

Duisburgs City erstrahlt auch beim 40. Weihnachtsmarkt wieder länger
Gemütlich und urig geht es vom
23. November bis zum 30. Dezember 2017 zu

Manfred Schneider

Duisburg, 07. November 2017 - Bald ist es wieder soweit! 36 Tage lang, vom 23.11. bis zum 30.12.2017 erstrahlt er wieder, der  Weihnachtsmarkt in der Duisburger Innenstadt.

Auch in diesem Jahr findet Duisburgs größtes Open-Air-Event wieder bis zum 30. Dezember statt. Damit setzt das Duisburg Kontor als Veranstalter gemeinsam mit seinen Händlern, Unterstützern und Sponsoren auch in diesem Jahr die Strategie der Verlängerung des Veranstaltungszeitraumes über die Feiertage fort. Ebenso werden die veränderten Öffnungszeiten über die Feiertage beibehalten. Auf Wunsch aller Beteiligten öffnet Duisburg Kontor den Weihnachtsmarkt am 26. Dezember wieder. Dafür bleiben die Hütten am Heiligen Abend und am 1. Weihnachtstag geschlossen.

Wie in jedem Jahr verwandelt sich die City in ein stimmungsvolles, glitzerndes Lichtermeer. Liebevoll dekorierte Holzhütten, gemütlich eingerichtete Gastronomiebetriebe, festlich geschmückte Tannen sowie der Duft von Anis, Spekulatius, Zimt oder Reibekuchen u.v.a.m., laden zum Besuch des Duisburger Weihnachtsmarktes ein. 

Mit seinen insgesamt 130 Ständen und gut 150 Teilnehmern besticht der weihnachtliche Markt mit seiner Vielfalt. Hervorzuheben ist, dass ca. 50% der Verkaufsstände von Anbietern mit Geschenkartikel und  Kunsthandwerk sind.

Der Duisburger Weihnachtsmarkt hat einen enormen Stellenwert für die Stadt und ist darüber hinaus ein Magnet für die Region. Aus diesem Grunde hat Duisburg Kontor in den zurückliegenden Monaten intensiv an Veränderungen gearbeitet, um die Veranstaltung noch attraktiver zu machen. Eine Veränderung ist die neue weihnachtliche Kampagne „Retro und Nostalgie vs. modernes Duisburg“ und sozusagen eine Alleinstellung gegenüber der Weihnachtsmarkt-Kommunikation der Nachbarstädte. Ein auf den ersten Blick nostalgisches Plakat, das auf den zweiten Blick alle Elemente des aktuellen Weihnachtsmarktes enthält. Zu sehen sind Mutter und Sohn auf dem Weg zur Eislaufbahn. Außerdem sind alle Duisburger Alleinstellungsmerkmale des Marktes (Riesenrad, Pyramide, Glitzerbaum, Cones und die markanten Gebäude der Duisburger City) trotz historischem Abbildungsstil aktuell mit einbezogen worden.

Neben der stimmungsvollen Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf der Stadtwerke-Eislalufbahn, am 23. November, ab 16:30 Uhr, hat Duisburg Kontor diverse tolle Programmpunkte vorbereitet.

Einen kulinarischen Weihnachtsrundgang (2 Stunden / 25 Euro),
ein beheiztes Märchenzelt auf der Düsseldorfer Straße, in dem die Märchenerzählerin Birgit Fritz, bei freien Eintritt vorweihnachtliche Geschichten erzählt.

In Kooperation mit der GALERIA Kaufhof findet am 09. Dezember eine Nikolausparade mit Stiefelübergabe statt. Der Nikolaus besucht gemeinsam mit seinen Engelchen den Weihnachtmarkt und verteilt im Anschluss im Märchenzelt gut gefüllte Kinderstiefel, die die kleinen Besitzer im Vorfeld bei der GALERIA Kaufhof abgegeben haben.

Weiterhin werden die Chöre der Duisburger Grundschulen ein weihnachtliches Programm präsentieren. Eine Bereicherung für Weihnachtsmarkt ist auch die urige Almhütte. Wegen der großen Nachfrage wird empfohlen sich Plätze zu reservieren.

Auf der Kuhstraße, in Höhe von Holt-Moden, wird der Duisburger Marco Peters seine zum Patent angemeldete Spezialität „Currywurst mit Pommes am Stiel“ anbieten.

Winterlichen Spaß  werden die Dauerbrenner, das 36 Meter hohe Riesenrad und die Stadtwerke-Eislaufbahn, bei Jung und Alt hervorrufen. Wobei die Stadtwerke an jedem Weihnachtsmarkt-Sonntag, gegen Vorlage der Stadtwerke-Kundenkarte, in der Zeit von 11:00 bis 13:00 Uhr zwei exklusive Stunden für die Nutzung der Eislaufbahn einräumen werden, betonte Thomas Kehler von den Stadtwerken.

v.li.: Yvonne Bleidorn - Quartiersbürsbüro Altstadt, Stadtwerkesprecher Thomas Kehler, Peter Joppa - Geschäftsführer Duisburg Kontor, Frank Tüting - Geschäftsführer GALERIA Kaufhof und Dagmar Bungardt - City Managerin

„Auch der Wintermarkt in der Altstadt gehört zum Duisburger Weihnachtsmarkt“, teilte Duisburg Kontor Geschäftsführer Peter Joppa mit. Das Debüt des Wintermarktes auf dem Münzplatz ist im vergangen Jahr erfolgreich verlaufen. „Dieser Erfolg war Anlass, um das Format weiterzuentwickeln und in diesem Jahr wieder stattfinden zu lassen“  sagte Yvonne Bleidorn vom Quartiersbüro Altstadt.            

Wintermarkt in der Altstadt gehört zum Duisburger Weihnachtsmarkt
In drei Hütten werden sich internationale Vereine, beginnend mit einem afrikanischen Verein, präsentieren und an den Wochenenden  für ein buntes Bühnenprogramm sorgen. In weiteren Hütten kann man den Kreativen und Künstlern bei deren ausgefallenen Handarbeiten über die Schulter schauen.   

Für die Sicherheit der Besucher werden, um Anschläge zu vermeiden,  wieder die großen Wassertanks als Zufahrtssperren aufgestellt.   

Öffnungszeiten
Sonntags bis Donnertags von 11 bis 21 Uhr
Freitags und Samstags von 11 bis 22 Uhr

Ausnahmen
26.11.2017 – Totensontag, von 18 bis 21 Uhr
24.12.2017 -  Heiigabend,  geschlossen           
25.12.2017 – 1. Weihnachtstag, geschlossen
26.12.2017 – 2. Weihnachtstag, von 11 bis 22 Uhr
30.12.2017 – 11 bis 20 Uhr


Weitere Informationen unter www.duisburger-weihnachtsmarkt.de, erstmals auch in niederländischer Sprache.

Duisburgs Weihnachtsmarkt im Rahmen einer kulinarischen Tour erleben
In diesem Jahr wartet Duisburg Kontor mit einer Neuerung auf! So werden an 5 Weihnachtsmarkttagen kulinarische Rundgänge über Duisburgs bedeutendstes Event angeboten. Dieser authentische Rundgang wird die Teilnehmer/Innen über den gesamten Weihnachtsmarkt führen und ausgewählte Stände vorstellen.
Bei alteingesessenen Schaustellern werden kleine kulinarische Köstlichkeiten gereicht und spannende Hintergrundinformation rund um den Weihnachtsmarkt und seine Historie erzählt. Zum Abschluss darf die spektakuläre Aussicht vom Riesenrad aus über das Lichtermeer des Marktes genossen werden.

An den folgenden Tagen finden die Führungen statt:
29.11.2017: 17:00 bis 19:00 Uhr
06.12.2017: 17:00 bis 19:00 Uhr
13.12.2017: 17:00 bis 19:00 Uhr
20.12.2017: 17:00 bis 19:00 Uhr
27.12.2017: 17:00 bis 19:00 Uhr

Kleingruppen und Einzelpersonen können sich für einen der angegebenen Termine anmelden. Die Kosten betragen 25,00 Euro pro Person. Individuelle Gruppen können ab 12 bis maximal 25 Personen eine Führung anfragen. Anmeldungen werden in der Tourist Information (Königstraße 86, 47051 Duisburg) oder unter 0203 28544-0 entgegen genommen. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme an der Führung zwingend erforderlich.

Der Duisburger Weihnachtsmarkt – gemütlich, urig und ein Erlebnis.
130 Aussteller und Händler lassen den Duft von Anis und Zimt sowie von Reibekuchen und Spekulatius in der Luft verbreiten und im Schein der Holzhütten findet man traditionelles Kunsthandwerk, originelle Geschenkartikel und weihnachtliche Dekorationen.


 

Auf den Spuren des schönsten Weihnachtsliedes der Welt
Manfred Schneider

Zwei Milliarden Menschen singen es an Heiligabend. In mehr als 300 Sprachen und Dialekte wurde es übersetzt und ist in fast allen Ländern der Erde bekannt. Kein Song eines Popstars, sondern das 1818 uraufgeführte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“, mit dem Franz Xaver Gruber und Josef Mohr, aus Salzburg, Weltruhm erlangten.
Insgesamt sind es 6 Orte im Salzburger Land, die eng mit Gruber und Mohr verbunden sind. Arnsdorf, Hallein, Mariapfarr, Oberndorf, Salzburg und Wagrain. Folgt man den Spuren des Liedes, so beginnt die Entdeckungsreise in Arnsdorf. Hier befindet sich das älteste Schulhaus Österreichs, in dem der Lehrer Franz Xaver Gruber, 21 Jahre gelebt und unterrichtet hat. In diesem Gebäude komponierte Gruber am 24.12.1818 die Melodie von „Stille Nacht…“. Auf Bitte von Josef Mohr, sollte das von ihm verfasste Gedicht, für eine Gitarren-Begleitung, vertont werden. Warum Mohr sein Lied von einer Gitarre begleitet wissen wollte und nicht, wie üblich von der Orgel, ist ungeklärt. Viele Legenden ranken sich um die Entstehung des Liedes. So auch die Geschichte von den hungrigen Kirchenmäusen, die den Blasebalg der Orgel zerbissen hätten.
Noch am gleichen Tage, lt. der Überlieferung, überreichte Franz Xaver Gruber Mohr seine Komposition.

 

Auch um die Uraufführung des Weihnachtsliedes, gibt es viele Geschichten.

Fakt ist, dass der Hilfspriester Josef Mohr Gefallen an der von Gruber komponierten Melodie fand. So kam es am 24.12.1818 im Rahmen der Christmette, in der Schifferkirche St. Nikolaus von Oberndorf, dass erstmals die 6 Strophen der ursprünglichen Fassung von „Stille Nacht, heilige Nacht“ erklangen.

Josef Mohr sang den Tenor und übernahm das Gitarrenspiel, Gruber die Bassstimme.


Verfolgt man die Spuren weiter, führen sie nach Wagrain, wo Josef Mohr den größten Teil seines Lebens verbrachte. Ein Spaziergang durch den Ort bringt den Besucher zu den wichtigsten Wirkungsstätten von Mohr. 
Weiter geht es nach Hallein. Hier lebte Franz Xaver Gruber 28 Jahre lang und war dort als Chorregent und Organist tätig. Vor seinem ehemaligen Wohnhaus, neben der Pfarrkirche, liegt er begraben. Im Wohnhaus befindet sich heute das „Stille-Nacht-Museum“ im dem u.a. die Gitarre ausgestellt ist, auf der das Weihnachtslied erstmals begleitet wurde.     
Schlussendlich gebührt dem Ort Mariapfarr besondere Aufmerksamkeit. In der schweren Zeit, als Kriegsgeschehnisse, Epidemien, sowie steigende Abgaben an das Land, für eine triste Situation sorgten, verfasste Josef Mohr, hier den Text zu Stille Nacht“.
Die Not nach dem Abzug der bayrischen Besatzungstruppen, spiegelt sich in der 4. Strophe des Liedes wider:
 Stille Nacht! Heilige Nacht!

 Wo sich heut alle Macht
 Väterlicher Liebe ergoß
 Und als Bruder huldvoll umschloß
 Jesus die Völker der Welt,
 Jesus die Völker der Welt.

 

Nach der Uraufführung in Oberndorf, trat das Weihnachtslied seinen unvergleichlichen Siegeszug um die Welt an.  
Nähere Informationen zur Spurensuche im Salzburger Land unter
www.salzburgerland.com 
Manfred Schneider (Text und Fotos) 
 
Originaltext des berühmte Liedes

 







Links Advendsingen im Salzburger Festspielhaus - rechts ältestes Schulhaus in Österreich.
Hier in Arnsdorf wirkte Franz Xaver Gruber als Lehrer