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Duisburg: Kriminalität in Zahlen - Kriminalitätsbericht 2025
Duisburg: 79 Fahrzeuge und 90
Personen bei Schwerpunktkontrolle "berauschende Mittel am
Steuer" Am Donnerstag (26. März) fand auf einem
Parkplatz (Vulkanstraße / Heerstraße /Marientor / Steinsche
Gasse) in der Zeit von 10 bis 16 Uhr eine
Schwerpunktkontrolle der Polizei Duisburg und
Kooperationspartner mit dem Schwerpunkt statt, berauschte
Fahrzeugführende aus dem Verkehr zu ziehen. Das Landesamt
für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der
Polizei NRW (LAFP NRW) beteiligte sich an der Kontrollaktion
im Rahmen der Fortbildung "Drogen im Straßenverkehr". Neben
dem Städtischen Außendienst (SAD) der Stadt Duisburg waren
auch Mitarbeitende des Landesamts für Zentrale Polizeiliche
Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW) zugegen, die speziell
für die Entwicklung, Erprobung, Begutachtung und technische
Unterstützung der Urin- und Speicheltests für die Erkennung
von Drogenkonsum zuständig sind. Vertretende des Instituts
für Rechtsmedizin der Universitätsmedizin Essen, die für die
Auswertung der Blutproben und die Gutachtenerstellung
zuständig sind, beteiligten sich ebenfalls an der
Schwerpunktkontrolle. Zur Gewährleistung einer zügigen
Bearbeitung im Sinne der Betroffenen war eine
Blutprobenärztin für sofortige Blutprobenentnahmen vor Ort.
Ein Diensthundführer mit einem Rauschgiftspürhund wurde für
mögliche Pkw-Durchsuchungen nach Betäubungsmitteln
vorgehalten.
In den sechs Stunden kontrollierten die
Einsatzkräfte insgesamt 79 Fahrzeuge und 90 Personen.
Die Bilanz der Polizei: • Insgesamt entnahm eine
Ärztin sechs Personen eine Blutprobe, weil Fahrzeugführende
in dem Verdacht stehen, unter dem Einfluss von berauschenden
Mitteln ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr geführt zu
haben. • Zwei Strafanzeigen wegen des Fahrens ohne
Fahrerlaubnis. • Eine Strafanzeige wegen des Verstoßes
gegen das Pflichtversicherungsgesetz. • Eine
Sicherheitsleistung, weil eine Person ohne festen
Wohnsitz in Deutschland unter dem Einfluss von
Betäubungsmitteln ein Fahrzeug führte und keine
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung vorlag. • In einem
Fall stellten die Polizisten ein Kennzeichen sicher. •
Zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen, weil die
Betriebserlaubnis erloschen war. • Die Beamten stellten
drei Kontrollberichte aus, weil Fahrzeugmängel vorlagen.
• Zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen in Folge der Missachtung
der Ladungssicherung. • Ein Verwarngeld wurde erhoben,
weil ein Fahrzeugführer während der Fahrt ein Handy nutzte.
Der städtische Außendienst der Stadt Duisburg fertigte
sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen, weil die
Umweltplaketten fehlten, und erhob siebzehn Verwarngelder,
weil die Beleuchtung am Kraftfahrzeug defekt war.
Neben mangelnder Reifenprofiltiefe, einem mit Müll beladenen
Transporter und einigen außergewöhnlichen Fahrzeugen
kontrollierten die Einsatzkräfte einen Mann in einem Opel.
Weil der Drogenvortest positiv ausfiel, entnahm die Ärztin
ihm eine Blutprobe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg erließ ein Richter beim Amtsgericht Duisburg einen
mündlichen Durchsuchungsbeschluss für das Auto, weil die
Polizisten in dem Fahrzeug einen Löffel mit weißen
Anhaftungen feststellten. Ein Rauschgiftspürhund
erschnüffelte im Fahrzeuginneren weitere Drogenutensilien.
Dem Opel-Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, er darf
sich nun zu Fuß fortbewegen. Einem Audi-Fahrer aus dem
Ausland entnahm die Ärztin eine Blutprobe, weil auch sein
Drogenvortest positiv auf Kokain ausfiel. Da kein
Versicherungsschutz mehr bestand und das Fahrzeug nicht mehr
zugelassen war, stellten die Polizisten das Kennzeichen
sicher und nahmen eine Sicherheitsleistung. Auch in diesem
Fall untersagten die Beamten die Weiterfahrt.
In der
Nähe des Parkplatzes stießen die Einsatzkräfte auf einen
E-Scooter, besetzt mit zwei Personen. Der Drogenvortest des
Ehepaares (44 und 50 Jahre) fiel bei beiden positiv aus. In
der Folge entnahm die Blutprobenärztin gleich beiden eine
Blutprobe. Bei deren Durchsuchungen fanden die Polizisten
Amphetamin und bei dem 50-Jährigen ein Einhandmesser und
stellten alles sicher.
Der Leiter der Direktion
Verkehr, Alexander Paffrath betont: "Der Konsum von Drogen
durch Verkehrsteilnehmende hat unmittelbare Auswirkungen auf
deren Fähigkeit, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen. Die
Unfallfolgen sind in diesem Zusammenhang regelmäßig
schwerwiegend. Die Reduzierung der Unfallzahlen ist daher
wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit. Aus
diesem Grund führt die Polizei Duisburg regelmäßig
Schwerpunkteinsätze dieser Art durch. Jeder Unfall, der
vermieden werden kann, ist ein kleiner Teilerfolg - wir
greifen, auch unter Beteiligung unserer Netzwerkpartner,
weiterhin konsequent durch."
Recklinghausen/Köln/Mülheim/Duisburg/Oberhausen:
Mutmaßlicher Betrüger gesucht - Fotofahndung Bei
der Suche nach einem tatverdächtigen Mann bittet die Polizei
Recklinghausen um Mithilfe. Der Unbekannte wird verdächtigt,
an Banken in mehreren Städten unbefugt Geld abgehoben zu
haben. Die Bankdaten hat er zuvor durch Manipulation der
Geldautomaten betrügerisch erlangt. Nach bisherigen
Ermittlungen war der Mann unter anderem in Recklinghausen,
Köln, Mülheim, Duisburg und Oberhausen unterwegs. Hier
finden sie mehrere Fotos des Tatverdächtigen und weitere
Infos zum Sachverhalt:
https://polizei.nrw/fahndung/199256 Hinweise zu
seiner Identität und/oder zu seinem Aufenthaltsort werden
unter der 0800 2361 111 entgegengenommen.
Marxloh: Versuchter Raubüberfall Am
Donnerstagmorgen (26. März, 8:25 Uhr) soll ein bislang
Unbekannter auf der Mittelstraße, unweit der Einmündung in
die Krügerstraße versucht haben, eine Duisburgerin (55) um
ihr Bargeld zu bringen. Unmittelbar nach der Tat begab sich
die Frau zur Polizeiwache Marxloh und schilderte dort den
Vorfall im Detail: Ihren Angaben nach ging sie durch einen
Torbogen, um zu einem Garagenhof zu gelangen, als sie von
dem Unbekannten aufgefordert wurde, ihm ihre Geldbörse
auszuhändigen. Der Mann habe sie gegen eine Wand gedrückt
und habe in seiner Hand ein Messer gehalten. Während er in
ihre Handtasche schaute, gingen zwei Kinder an dem Torbogen
vorbei. Der Unbekannte rannte daraufhin in Richtung der
Krügerstraße davon. Der Flüchtige soll circa 1,75 Meter
groß sein, habe einen dunklen Teint und eine schlanke
Statur. Er habe eine schwarze Kapuzenjacke, eine schwarze
Hose, weiße Turnschuhe und einen blauen Mund-Nase-Schutz
getragen. Das Kriminalkommissariat 13 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die
nähere Angaben zu dem Unbekannten machen können. Hinweise
werden unter der Rufnummer 0203 2800 entgegengenommen.
Beeck: Goldschmuck geraubt
Eine Unbekannte riss am Donnerstagnachmittag (26. März,
16:15 Uhr) einer 78-Jährigen im Bereich der Haltestelle
"Brauerei" an der Friedrich-Ebert-Straße den Goldschmuck von
den Handgelenken und ergriff die Flucht in Richtung Laar.
Die Seniorin schilderte den Einsatzkräften, dass die Täterin
ungefähr 50 Jahre alt gewesen sei, ein buntes Kopftuch, ein
Kleid und einen grauen Mantel getragen habe. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen. Wenn Sie die Tat beobachtet
haben, melden Sie sich bitte bei der Kriminalpolizei unter
der Rufnummer 0203 2800.
Hochemmerich: Mit messerähnlichem Gegenstand bewaffnet
Zeugen riefen am Dienstabend (24. März, 22:53 Uhr) die
Polizei zu einem Geschäft an der Atroper Straße, weil ein
Unbekannter mutmaßlich mit einem messerähnlichen Gegenstand
bewaffnet auf der Straße versucht haben soll, einen
20-Jährigen zu verletzen - verletzt wurde aber niemand.
Der Ladenbesitzer (41) beschrieb den Polizisten, dass der
20-Jährige in dem Ladenlokal Schutz gesucht habe, der
Unbekannte hinterhergekommen sei und dann die Flucht in
unbekannte Richtung ergriffen habe. Der Täter soll 1,85
Meter groß, zwischen 20 und 30 Jahren alt sein und dunkle
Kleidung getragen haben. Er soll eine dunkle Hautfarbe
haben. Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen
aufgenommen. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen
können, melden sich bitte bei der Polizei unter der
Rufnummer 0203 2800.
Kaßlerfeld: Auto
fährt gegen Straßenbahn Im Bereich der Kreuzung
Ruhrorter Straße/Scharnhorststraße ist am Dienstagnachmittag
(24. März, 16:15 Uhr) ein Toyota beim Wenden mit einer
Straßenbahn zusammengestoßen. Der 51-jährige Autofahrer
achtete offenbar nicht auf die neben ihm fahrende Bahn und
nahm ihr beim Wenden die Vorfahrt. Der Mann blieb
unverletzt. Seine Beifahrerin (45) klagte über Schwindel und
kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Dellviertel: Mann mit Pistole
und Drogen erwischt Ein 28-Jähriger flüchtete in
der Nacht zu Samstag (21. März, gegen 2:30 Uhr) im Bereich
des Duisburger Hauptbahnhofs zu Fuß vor einer
Polizeikontrolle. Beamte der Bundespolizei stellten den Mann
aber kurze Zeit später. Bei ihm wurden unter anderem
Medikamente, gefälschte Rezepte, Kokain und eine scharfe
Schusswaffe sowie Patronen gefunden. Der Mann muss sich
jetzt unter anderem wegen des Verstoßes gegen das
Betäubungsmittelgesetz und einer Straftat nach dem
Waffengesetz mit Anzeigen auseinandersetzen. Das
Kriminalkommissariat 24 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Neudorf: Ersthelfer retten Mann das
Leben Zwei Passanten haben Anfang März einem
71-Jährigen offenbar das Leben gerettet. Gegen 9 Uhr am
Dienstag (3. März) ging bei der Leitstelle der Duisburger
Polizei ein Anruf ein: Ein Senior hatte im Kreuzungsbereich
der Memel- und Kettenstraße einen internistischen Notfall
erlitten. Er brach auf der Straße zusammen, verlor das
Bewusstsein und hatte zeitweise keinen messbaren Puls.
Ein zufällig anwesender 58-Jähriger erkannte die Notlage
sofort und begann mit der Reanimation. Er setzte sie fort,
bis Puls und Atmung des Mannes wieder einsetzten. Eine
weitere Passantin (50) unterstützte ihn dabei: Unter anderem
winkte sie die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes heran und
kümmerte sich um die persönlichen Gegenstände des
71-Jährigen. Anschließend wurde der 71-Jährige mit einem
Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nur wenige Tage
später konnte er die Klinik wieder verlassen. Ohne den
Einsatz - insbesondere des 58-jährigen Ersthelfers - wäre
das nicht möglich gewesen. Dieser Einsatz zeigt, wie
wichtig schnelle Hilfe und Zivilcourage sind. Das schnelle
Eingreifen der beiden Passanten hat maßgeblich dazu
beigetragen, ein Menschenleben zu retten. Täglich
ereignen sich zahlreiche Unfälle und medizinische Notfälle,
bei denen jede Sekunde zählt. Daher ist es wichtig, dass
möglichst viele Menschen über notwendige
Erste-Hilfe-Kenntnisse verfügen und im Notfall eine schnelle
und effiziente Erstversorgung durchführen können. Eine
innovative Möglichkeit, als Ersthelfer die Überlebenschancen
bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu erhöhen, bietet die
Corhelper-App. Hierzu werden qualifizierte Ersthelfer, die
sich in der Nähe eines Notfalls befinden, über die App
alarmiert. Weitere Informationen rund um die
Corhelper-App gibt es telefonisch bei der Feuerwehr Duisburg
unter 0203/308-4843, per E-Mail unter corhelper@feuerwehr.duisburg.de und
online unter www.duisburg.de/microsites/feuerwehr/wir-brauchen-dich/corhelper/corhelper.php.
Rheinhausen: Einbruch in Bäckerei
Eine Mitarbeiterin (52) einer Bäckerei von der
Friedrich-Alfred-Straße verständigte die Polizei, weil sie
zu Dienstbeginn am Montagmorgen (23. März gegen 4:40 Uhr)
eine aufgehebelte Eingangstür feststellte. Das Geschäft
schloss Sonntag (22. März) um 12:30 Uhr. Das
Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht
haben, melden sich bitte bei der Polizei unter der Rufnummer
0203 2800.
LKA-NRW: Menschen in Nordrhein-Westfalen fühlen sich
überwiegend sicher
Meiderich: Mann drohte Wohnung mit Grillanzünder abzubrennen
Die Kriminalpolizei ermittelt nach Beziehungsstreitigkeiten
vom Samstagabend (21. März, 22:35 Uhr) von der Neumühler
Straße - Spezialeinheiten waren im Einsatz. Zwischen einer
27-jährigen Duisburgerin und einem 28-jährigen Mann aus
Essen kam es in ihrer Wohnung an der Neumühler Straße zu
Streitigkeiten - mutmaßlich in Folge einer zurückliegenden
Beziehung miteinander. Als der Essener Grillanzünder in der
Wohnung auslegte und die Duisburgerin ihn davon abhalten
wollte, gab er ihr eine Kopfnuss. Er soll ihr gedroht haben,
die Wohnung in Brand zu setzen. Weil sie ankündigte, die
Polizei zu rufen, ergriff er die Flucht. Die Feuerwehr war
auch im Einsatz. Ein Rettungswagen brachte die
Leichtverletzte zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Seitdem ermittelte die Kriminalpolizei unter Sachleitung der
Staatsanwaltschaft Duisburg. Ein Brandsachverständiger wurde
angeordnet. Ein Richter beim Amtsgericht Duisburg erließ
auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen mündlichen
Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Esseners - der
Tatverdächtige konnte dort nicht angetroffen werden. In
der Nacht zu Montag (23. März, gegen 2 Uhr) gelang es
Spezialeinheiten, den Mann in der Wohnung der 27-Jährigen
von der Neumühler Straße festzusetzen. Verletzt wurde
hierbei niemand. Einsatzkräfte brachten den Mann zunächst in
den Polizeigewahrsam - er muss sich nun mit einem
Strafverfahren wegen einer Bedrohung und einer
Körperverletzung auseinandersetzen. Die weiteren
Ermittlungen zu Tatumständen dauern weiterhin an.
Hochheide: Vier Autos aufeinander geschoben
Am Freitagnachmittag (20. März, 13:30 Uhr) hat ein
68-Jähriger in seinem Audi einen Massenunfall auf der
Rheinpreußenstraße verursacht. Er fuhr ungebremst in den vor
ihm fahrenden Dacia eines 64-Jährigen. Diesen schob er auf
einen davor fahrenden Nissan eines 31-Jährigen, welcher
wiederrum auf einen Streifenwagen der Polizei Duisburg
(Polizist am Steuer - 32 Jahre alt) geschoben wurde. Der
68-jährige Fahrer des Audi kam mit schweren Verletzungen im
Bereich von Brust und Händen in ein Krankenhaus. Auch der
31-jährige Nissan-Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus
gebracht. Der 64-Jährige aus dem Dacia wurde vor Ort von
Sanitätern behandelt und wollte sich selbständig in
Behandlung begeben. Der Polizist blieb unverletzt. Dem
mutmaßlichen Unfallverursacher wurde eine Blutprobe
entnommen, weil er offenbar Alkohol getrunken hatte, bevor
er losfuhr.
Neudorf: Ohne
Führerschein mit gestohlenem Roller Unfall verursacht
In der Nacht von Freitag auf Samstag (21. März) kam es gegen
1:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Bereich Mülheimer Straße
/ Grabenstraße. Ein 18-jähriger Rollerfahrer nahm einem Taxi
die Vorfahrt, was zu einem Zusammenstoß führte. Der
Rollerfahrer zog sich dabei eine Kopfverletzung zu. Sein
15-jähriger Sozius erlitt ebenfalls Verletzungen. Die Mutter
des Jugendlichen wurde umgehend informiert. Der
40-jährige Taxifahrer, der bei dem Unfall unverletzt blieb,
leistete sofort Erste Hilfe, bis Rettungskräfte vor Ort
eintrafen. Die verletzten Personen wurden in nahegelegene
Krankenhäuser transportiert. Die beiden jungen Männer trugen
bei dem Unfall keinen Schutzhelm. Bei der Unfallaufnahme
stellte sich heraus, dass der 18-jährige Rollerfahrer keine
gültige Fahrerlaubnis besitzt. Ein freiwilliger
Atemalkoholtest fiel negativ aus. Beide Fahrzeuge waren
nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten
abgeschleppt werden. Die Polizei sperrte den Bereich für die
Dauer der Unfallaufnahme. Währenddessen erschien der Halter
des Rollers vor Ort und teilte den Beamten mit, dass dieser
am Freitagabend entwendet wurde. Der 18-Jährige muss sich
nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger
Körperverletzung verantworten. Zudem stehen er und sein
15-jähriger Sozius im Verdacht, den Roller zuvor gestohlen
zu haben. Die Ermittlungen dauern an.
Podcast "Akte Duisburg" - Neue
Folge zum Thema MSV Duisburg
Die
Staatsanwaltschaft Duisburg und die Polizei Duisburg setzen
gemeinsam mit Radio Duisburg die Podcast-Reihe "Akte
Duisburg" fort. Nach der ersten Episode zu Karneval widmet
sich die neue Ausgabe einem der prägendsten
Identifikationspunkte der Stadt: dem MSV Duisburg.
Vertreterinnen und Vertreter von Staatsanwaltschaft und
Polizei beantworten Fragen zu ihrer Arbeit und ihren
Aufgaben im Zusammenhang mit Fußballspielen,
Großveranstaltungen sowie zur Zusammenarbeit verschiedener
Behörden zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit oder
bei den Ermittlungen nach der Begehung einer Straftat.
Zuhörerinnen und Zuhörer erhalten dabei einen authentischen
Einblick in die Tätigkeit von Polizei und
Staatsanwaltschaft. Der QR-Code führt direkt in den
WhatsApp-Chat von Radio Duisburg. Jeder kann Fragen direkt
als Sprachnachrichten schicken, die dann im Podcast
aufgegriffen werden.
Dellviertel: Kreuzungsunfall - wer fuhr
über Rot? Im Kreuzungsbereich Koloniestraße/Am
Güterbahnhof sind am Donnerstagmorgen (19. März, 7 Uhr) zwei
Autos zusammengestoßen. Die Fahrerin (57) eines weißen
Opel Corsa schilderte den eingesetzten Polizisten, dass sie
die Koloniestraße in Fahrtrichtung Neudorf befahren habe,
als plötzlich ein grauer VW Golf nach links auf die Straße
Am Güterbahnhof abbog, um auf die Autobahn A59 in
Fahrtrichtung Dinslaken zu fahren. Im Kreuzungsbereich
kollidierten die Fahrzeuge. Bevor Rettungskräfte die
geschockte 57-Jährige, die über Kopfschmerzen klagte, ins
Krankenhaus brachten, teilte sie den Einsatzkräften mit,
dass sie bei Grünlicht zeigender Ampel losgefahren sei.
Der Fahrer (33) des grauen VW Golf kam mit dem Schrecken
davon. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten
Einsatzkräfte die Unfallstelle ab. Durch die Wucht des
Zusammenstoßes wurden beide Autos so stark beschädigt, dass
sie abgeschleppt werden mussten. Das Verkehrskommissariat
22 hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft auch, ob der
33-Jährige womöglich eine Rotlicht anzeigende Ampel übersah.
Rahm: Halskette geraubt Eine
Duisburgerin (79) meldete der Polizei am
Donnerstagnachmittag (19. März, 16:15 Uhr), dass ihr eine
Frau die Halskette geraubt habe und geflüchtet sei. Nach
Angaben der Seniorin hielt ein schwarzer Mercedes an ihrem
Grundstück an der Angermunder Straße. Ein Mann saß am
Steuer, eine Frau stieg aus und winkte die Seniorin zu sich.
Die Unbekannte bot ihr in einer nichtdeutschen Sprache
Goldschmuck an, den die Rentnerin ablehnte. Dann riss die
Täterin der 79-Jährigen die getragene Goldkette vom Hals,
stieg in den SUV und das Duo ergriff die Flucht in
Fahrtrichtung Düsseldorf. Den Polizisten beschrieb sie
die Täterin wie folgt: 1,60 Meter groß, 35 bis 40 Jahre alt,
schulterlange dunkelblonde Haare. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die das Duo bei der Tat oder
dessen Flucht gesehen haben. Hinweise nimmt die Polizei
unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Ruhrort: 70-Jähriger sticht im Streit mit Säge zu
Nach einem Streit an der Landwehrstraße ist ein 70-Jähriger
am Mittwochabend (18. März, gegen 19 Uhr) losgezogen, um
sich eine Handsäge zu besorgen. Wenige Minuten später kehrte
er zum Wohnhaus seines 42-jährigen Kontrahenten zurück. Dort
bedrohte er den Mann mit der Säge und stach schließlich
durch ein offenes Fenster nach ihm, während sich dieser noch
in seiner Wohnung befand. Der 42-Jährige wurde am Pullover
von der Säge erfasst, blieb jedoch unverletzt. Anschließend
verließ er die Wohnung und hielt den Angreifer bis zum
Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Der 70-Jährige wurde zur
Beruhigung seines Gemütszustandes zur Wache gebracht. Auf
Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde ihm dort eine
Blutprobe entnommen, weil ein Vortest positiv angeschlagen
hatte. Nun muss sich der 70-Jährige wegen versuchter
gefährlicher Körperverletzung mit einer Anzeige
auseinandersetzen.
Vierlinden: Bei
Flucht mit E-Scooter vor Polizei verletzt Ein
Motorradpolizist wurde am Donnerstagmittag (19. März, 13:50
Uhr) im Bereich der Römer-, Bahnhof- und Königstraße auf
zwei Jugendliche auf einem E-Scooter ohne
Versicherungskennzeichen aufmerksam. Als er den E-Scooter
kontrollieren wollte, flüchtete der 15-Jährige Fahrer vor
der Kontrolle - auch nach einer Lautsprecherdurchsage des
Motorradpolizisten. Kurz vor der Kreuzung zur Frankenstraße
sprang die 13-jährige Sozia in voller Fahrt vom E-Scooter
und verletzte sich. Der 15-Jährige fuhr weiter, kollidierte
kurze Zeit später aber mit einem Bordstein und rannte
schließlich zu Fuß weg. Die 13-Jährige wurde mit dem
Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, während die
Polizei den 15-Jährigen wenig später im Bereich der
Karlstraße stellen konnte. Er war gerade dabei in das Auto
seiner Mutter zu steigen. Jetzt muss sich der Jugendliche
mit einer Anzeige auseinandersetzen - wegen des Fahrens ohne
Fahrerlaubnis, einem Verstoß gegen das
Pflichversicherungsgesetz und dem unerlaubten Entfernen vom
Unfallort.
Rheinhausen: Zwei Brüder
mit Messer verletzt Weil zwei Brüder (46, 48) am
Mittwochabend (18. März, 21:21 Uhr) im Bereich des
Glückaufplatzes durch einen Mann mit einem Messer verletzt
wurden, war die Polizei im Einsatz und ermittelt zu den
Hintergründen. Der Fall im Detail: Zeugen meldeten der
Polizei, dass es zu einer Schlägerei zwischen mehreren
Personen an einer Tankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße
gekommen sei. Als die Polizisten dort eintrafen und keine
Schlägerei feststellten, informierte ein weiterer Bürger
sie, dass die Personen in Richtung der Rheinhausenhalle
unterwegs seien. Am Glückaufplatz stießen die Einsatzkräfte
auf ein Trio. Es handelte sich um zwei Leichtverletzte
Brüder im Alter von 46 und 48 Jahren sowie um einen
17-jährigen Ersthelfer. Die Brüder schilderten, dass man
sich an einer Tankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße
aufgehalten habe, als ein zunächst Unbekannter in Begleitung
einer Frau mit einem Pkw erschien und es zum Streit gekommen
sei. Mutmaßlich soll einer der Brüder eine Äußerung getätigt
haben, die dem Unbekannten negativ aufstieß. Während der
Auseinandersetzung zückte der Mann ein Messer und verletzte
den 46- und 48-Jährigen leicht. Dann seien der Mann mit dem
Messer und seine Begleitung in ein Haus gegangen und ein
17-Jähriger habe Erste Hilfe geleistet. Die
hinzugezogenen Rettungskräfte brachten die beiden
Leichtverletzten in Krankenhäuser. Der 46-Jährige wurde nach
ambulanter Behandlung bereits entlassen. Der 48-Jährige
befindet sich in stationärer Behandlung. Weil es unter
anderem durch das Kennzeichen Hinweise auf die Identität des
bislang Unbekannten gab, wurde auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg die Wohnung eines 35-Jährigen
durchsucht - es wurde nichts sichergestellt. Das
Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen aufgenommen und
geht den Fragen nach, was die Hintergründe der Tat sind
sowie auch, ob es sich bei dem 35-Jährigen um den
Tatverdächtigen handelt.
Hochfeld:
Kaffee gestohlen Ein Supermarkt-Ladendetektiv
(26) verständigte der Polizei am Dienstagabend (17. März,
gegen 20:50 Uhr), dass ein Mann ein Geschäft an der
Brückenstraße verlassen wollte, ohne die Ware unter seiner
Jacke zu bezahlen. Der 48-jährige Duisburger passierte
mit der Ware den Kassenbereich, als die Diebstahlsensoren
auslösten und der Ladendetektiv ihn auf den Diebstahl
ansprach. Der Duisburger holte ein Paket Kaffee hervor, soll
den Kontrolleur geschubst und versucht haben, die Flucht zu
ergreifen. Der 26-Jährige verhinderte das, indem er den Dieb
bis zum Eintreffen der Polizisten festhielt. Als die Beamten
eintrafen, kamen unter der Jacke des Tatverdächtigen drei
weitere Kaffeepakete zum Vorschein. Das
Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen und
der Mann muss sich nun mit einem Strafverfahren
auseinandersetzen.
Duisburg: Fotofahndung nach
Betrügern Die Polizei Duisburg bittet die
Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem Täter eines
gewerbsmäßigen Betrugs. Der Fall im Detail: Eine
88-jährige Duisburgerin erhielt bereits am 16. Juni 2025
gegen 10:30 Uhr einen Anruf eines Unbekannten, der sich als
Polizist ausgab und angab, dass es zu einer unrechtmäßigen
Abbuchung gekommen sei und die EC-Karte sichergestellt
werden müsse. Prompt klingelte ein Duo an der Wohnungstür
der Dame von der Römerstraße in Vierlinden. Unter der
Annahme, dass das Vorhaben rechtens sei, übergab die
Seniorin den Unbekannten die EC-Karte. Im Anschluss bemerkte
die 88-Jährige eine Kontoabbuchung in Höhe einer niedrigen
vierstelligen Summe. Das Kriminalkommissariat 32 nahm die
Ermittlungen auf und stellte Videoaufnahmen von dem
Geldautomaten sicher, von dem das Bargeld abgehoben wurde.
Nun sucht die Polizei mit Fotos nach einem der Täter. Die
Lichtbilder sind in das Fahndungsportal der Polizei NRW
eingestellt:
https://polizei.nrw/fahndung/198048 Sollten Sie
Angaben zu dem Fall oder dem Täter machen können, melden Sie
sich bitte bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800.
Hochheide: Wohnungseinbruch
Bislang Unbekannte sollen sich in der Zeit von Freitag (13.
März, 9 Uhr) bis Montag (16. März, 12:30 Uhr) Zutritt zu der
Wohnung einer 92-Jährigen an der Ottostraße verschafft
haben, während sich diese im Altenheim befand. Die Täter
sollen die Wohnung durchsucht haben. Experten der
Kriminalpolizei sicherten Spuren am Tatort. Das
Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen und
prüft, was gestohlen wurde. Zeuginnen und Zeugen, die im
benannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben,
melden sich bitte bei der Polizei unter der Rufnummer 0203
2800.
Altstadt: E-Scooter fuhr in
abbiegendes Auto Am Dienstagmorgen (17. März,
6:30 Uhr) kollidierten ein Auto und ein E-Scooter im
Einmündungsbereich der Steinsche Gasse / Musfeldstraße
miteinander. Eine 53-Jährige beabsichtigte, mit ihrem
schwarzen Audi von der Steinschen Gasse nach rechts in die
Musfeldstraße einzubiegen, als sie plötzlich mit einem
E-Scooter kollidierte. Dieser befuhr den Radweg in die
entgegengesetzte Fahrtrichtung - in Richtung Marientor.
Der Elektrorollerfahrer (51) stürzte zu Boden und die
Autofahrerin leistete Erste Hilfe. Ein Rettungswagen brachte
den Leichtverletzten zur weiteren Behandlung in ein
Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten
Polizisten den Einmündungsbereich. Das Verkehrskommissariat
22 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Wanheimerort: Einbrecher festgenommen In der
Nacht von Samstag auf Sonntag (15. März, 1:30 Uhr) rückten
mehrere Streifenwagen zu einem Einbruch in ein
Telekommunikationsgeschäft am Michaelsplatz aus. Beim
Erblicken der Einsatzkräfte rannten zwei Tatverdächtige von
der Markusstraße in Richtung Nikolaistraße davon. Den
Polizisten gelang es das Duo (34, 35) einzuholen und ihnen
Handschellen anzulegen. Auf der Flucht ließ einer von ihnen
eine Tasche fallen, in der sich unter anderem
Einbruchswerkzeug sowie zahlreiche, hochwertige Smartphones
samt Zubehör befanden. Eine aufmerksame Zeugin (33) hatte
den Einbruch beobachtet, schilderte den Beamten ihre
Feststellungen und stellte ihnen Videos zur Verfügung, die
sie mit ihrem Smartphone aufgenommen hatte. Weil die
mutmaßlichen Einbrecher keinen Wohnsitz in Deutschland
haben, nahmen die Polizisten sie vorläufig fest. Den Inhalt
der Tasche stellten sie sicher. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg wurden beide Tatverdächtigen
wegen des Verdachts eines besonders schweren Fall des
Diebstahls einem Haftrichtiger des Amtsgerichts Duisburg
vorgeführt. Beide befinden sich nunmehr in
Untersuchungshaft.
Neudorf: Einbruch
in Kiosk In der Nacht zu Sonntag (15. März) kam
es gegen 3:30 Uhr zu einem Einbruch in einen Kiosk an der
Oststraße. Zwei junge Männer flüchteten gemeinsam auf einem
E-Scooter vom Tatort. Eine aufmerksame Zeugin hörte zuvor
einen Knall und beobachtete, wie die Verdächtigen in
Richtung Duisburger Hauptbahnhof fuhren. Die Frau alarmierte
die Polizei, die daraufhin sofort eine
Tatortbereichsfahndung einleitete. Im Rahmen der Fahndung
konnten die beiden jungen Männer, im Alter von 16 und 18
Jahren, gestellt werden. Bei der Kontrolle fanden die
Beamten in ihrem Rucksack einen Hammer, und die Männer
trugen zudem Handschuhe. Am Kiosk wurde eine beschädigte
Glasscheibe festgestellt. Ob etwas gestohlen wurde, ist
Gegenstand der laufenden Ermittlungen vom KK 14. Das Duo
muss sich nun wegen des Einbruchs strafrechtlich
verantworten.
Marxloh: Ladendieb
festgehalten Ein Ladendetektiv (28) hat am
Samstagabend (14. März, 19:50 Uhr) einen 41-jährigen Mann
nach einem Diebstahl in einem Discounter am
August-Bebel-Platz festgehalten. Der Täter hatte Salami aus
dem Geschäft entwendet und wurde von dem 28-Jährigen auf den
Diebstahl angesprochen. Anstatt den Vorwürfen nachzukommen,
reagierte der 41-Jährige aggressiv, schlug um sich und es
kam zu einer Rangelei. Der Ladendetektiv konnte den Mann
jedoch in Schach halten und hielt ihn bis zum Eintreffen der
Polizei fest. Da sich der Dieb nicht ausweisen konnte,
brachten ihn die alarmierten Einsatzkräfte zur Klärung
seiner Identität und zur erkennungsdienstlichen Behandlung
zur Wache. Der Mann muss sich nun mit einer Anzeige
auseinandersetzen.
Homberg: Arbeiter
nach Sturz durch Hallen-Oberlicht verstorben Der
Mann (23), der am Donnerstagnachmittag (12. März) bei
Arbeiten an einem Dach durch ein Oberlicht stürzte, verstarb
infolge der schweren Verletzungen am Sonntagmittag (15.
März) im Krankenhaus. Unter der Sachleitung der
Staatsanwaltschaft Duisburg führt die Duisburger
Kriminalpolizei die Ermittlungen zu dem Arbeitsunfall durch,
die weiterhin andauern.
Marxloh/Homberg: Raubüberfälle am hellichten Tag
Am Freitag (13. März) kam es zu gleich zwei versuchten
Raubdelikten, infolgedessen das Kriminalkommissariat 13 die
Ermittlungen aufgenommen hat und Zeuginnen und Zeugen sucht.
Was passiert ist: Gegen 13:50 Uhr soll ein 30-Jähriger
über die Elisabethstraße in Richtung Hermannstraße gelaufen
sein, als ein Unbekannter ihn angesprochen, Geld gefordert
und in Richtung des Mannes geschlagen und getreten habe.
Weil er sich mit einem Regenschirm gewehrt habe und angab,
die Polizei zu verständigen, soll der Täter dann ohne Beute
die Flucht ergriffen haben. Der Duisburger ging sofort zur
Polizei und erstattete eine Strafanzeige. Er beschrieb den
Polizisten den Unbekannten wie folgt: circa 1,80 Meter groß,
zwischen 35 und 40 Jahre alt, Bart, dunkle Haare, kräftige
Statur, schwarze Jacke und Jeans, Supermarkt-Tüte. Um 19
Uhr verschloss ein 56-Jähriger ein Geschäft an der Wanheimer
Straße, als ein Unbekannter versuchte, ihm im Bereich der
Liebfrauenstraße eine Tasche mit den Tageseinnahmen (hohe
vierstellige Summe) zu entreißen. Weil ein Zeuge (22) dem
Geschäftsmann zur Hilfe eilte, ließ der Täter von seinem
Vorhaben ab und ergriff ohne Beute die Flucht in Richtung
der Wanheimer Straße. Den eingesetzten Polizeibeamten
beschrieb er wie folgt den Unbekannten: Circa 1,80 Meter
groß, 35 bis 45 Jahre alt, Glatze, schwarze Jacke. Wenn
Sie die Taten gesehen oder die Täter auf der Flucht
beobachtet haben, melden Sie sich bitte bei den Ermittlern
des Kriminalkommissariats 13 unter der Rufnummer 0203 2800.
LKA-NRW: Kostenlos informieren am 18. März statt in
kostenintensive Falle von Betrügern zu tappen
Beeck: Dealer festgenommen
Einsatzkräfte der Polizei haben in der Nacht zu Donnerstag
(12. März, gegen 5 Uhr) einen 55-Jährigen in seiner Wohnung
an der Goeckingkstraße vorläufig festgenommen. Der Mann
steht im Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu handeln.
Aufgrund von Hinweisen auf eine mögliche Schusswaffe waren
auch Spezialeinheiten in den Einsatz eingebunden. Bei der
widerstandslosen Festnahme wurde niemand verletzt. Auf
Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg durchsuchten die
Beamten sowohl die Wohnung als auch die Garage des Mannes.
In der Wohnung konnte auch Diensthund Yeti (ein Malinois)
seine ausgezeichnete Spürnase unter Beweis stellen. Die
Einsatzkräfte stellten unter anderem Bargeld, rund ein
Kilogramm Marihuana, etwa 500 Gramm Kokain,
Verpackungsmaterialien, zwei Handys, einen Tresor mit
Bargeld und vergoldeten Münzen sowie eine Druckluftwaffe
sicher. Das Kriminalkommissariat 24 hat die Ermittlungen
aufgenommen. Die Auswertungen der Beweismittel dauern an.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des
Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln erließ der
Haftrichter heute einen Untersuchungshaftbefehl. Der
Beschuldigte wurde jedoch vom Vollzug der Untersuchungshaft
verschont.
Neumühl: Werkzeuge und
Kabel von Baustelle gestohlen Am Donnerstag (12.
März) haben Unbekannte mehrere Werkzeuge und Kabel aus einem
Rohbau an der Wittbruchstraße gestohlen. Die Wohnung in
einem Mehrfamilienhaus ist derzeit unbewohnt und wird gerade
renoviert, weshalb der Eigentümer sie unverschlossen
gelassen hat. Der oder die Täter haben zwischen 7 und 18 Uhr
zugeschlagen. Wer jemanden gesehen hat, der das Diebesgut
hinaus getragen hat oder andere Hinweise geben kann, wird
gebeten, sich unter 0203 2800 beim Kriminalkommissariat 35
zu melden.
Homberg: Arbeiter stürzt
auf Lagerhalle durch Oberlicht Auf dem Dach
einer Lagerhalle auf der Baumstraße gab es am
Donnerstagnachmittag (12. März gegen 14:50 Uhr) einen
Arbeitsunfall. Ein 23-Jährger stürzte bei Arbeiten an dem
Dach durch ein Oberlicht mehrere Meter in die Tiefe. Beim
Aufprall auf den Betonboden erlitt er schwere Verletzungen.
Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik
gebracht. Es besteht Lebensgefahr. Die Kriminalpolizei hat
die Ermittlungen aufgenommen.
Altstadt:
Betrunkener Fahgast wollte im Taxi bleiben Ein
betrunkener Fahrgast (33) beschäftigte am Mittwochabend (11.
März gegen 19:20 Uhr) die Polizei in Duisburg. Der Mann
war im Bereich der Vulkanstraße in ein Taxi gestiegen und
weigerte sich, es wieder zu verlassen, sodass der Taxifahrer
die Polizei informierte. Als die Beamten eintrafen, verließ
der Mann zwar das Fahrzeug, beleidigte aber die
Einsatzkräfte und streckte ihnen den Mittelfinger entgegen.
Die Beamten brachten ihn zur Beruhigung seines
Gemütszustandes zur Wache. Im Auto bespuckte der 33-Jährige
einen der Polizisten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft
Duisburg wurde dem Mann schließlich auf der Wache eine
Blutprobe entnommen. Auch hierbei schlug und trat der
33-Jährige um sich und verletzte einen Polizeibeamten an der
Hand. Dieser blieb aber dienstfähig. Der 33-Jährige muss
sich nun mit einer Anzeige unter anderem wegen tätlichen
Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
auseinandersetzen.
Duissern:
Transporter der Feuerwehr gestohlen Ein Mann
verschaffte sich am Mittwochmorgen (11. März, gegen 7:50
Uhr) unbefugt Zugang zum Gelände der Feuer- und
Rettungswache an der Wintgensstraße und entwendete ein
Einsatzfahrzeug. Der rote Renault Kangoo war mit Funkgerät,
Blaulicht und Martinshorn ausgestattet. Ein Mitarbeiter der
Feuerwehr hatte den Diebstahl beobachtet und sofort die
Polizei informiert. Daraufhin leiteten die Einsatzkräfte
umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Am gleichen Tag, gegen
16:45 Uhr, konnte das gestohlene Fahrzeug von einem
aufmerksamen Zeugen auf der Aktienstraße in Mülheim
gesichtet werden. Der Zeuge alarmierte die Polizei. Der
47-Jährige erklärte gegenüber den Beamten, dass er "so viel
vorgehabt" habe und das Fahrzeug nutzen wollte, um seine
Erledigungen zu machen - unter anderem, um Sperrmüll
wegzubringen. Zudem gab er an, Drogen konsumiert zu haben.
Ein durchgeführter Vortest verlief positiv auf Kokain. Aus
diesem Grund entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe. Im
Kofferraum des gestohlenen Fahrzeugs fanden die Beamten ein
Fahrrad, dessen Herkunft der 47-Jährige nicht nachweisen
konnte. Die Polizisten stellten das Fahrrad sicher, da der
Verdacht besteht, dass es ebenfalls gestohlen wurde. Das
Einsatzfahrzeug wurde zurück zur Feuerwehrwache gebracht.
Der 47-Jährige muss sich nun einem Strafverfahren stellen.
Zudem fertigte die Polizei einen Bericht an das
Straßenverkehrsamt.
Mündelheim: Heuballen in
Flammen Zwischen den Stadtteilen Serm und
Mündelheim - im Bereich des Feldweges "Roßpfad" - standen am
frühen Dienstagmorgen (10. März, gegen 3:40 Uhr) etwa zehn
Heuballen in Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand.
Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen übernommen
und geht von Brandstiftung aus. Wer Hinweise zu möglichen
Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter 0203 2800 bei
der Polizei zu melden.
Hamborn:
Einbrecher durch aufmerksame Nachbarin verjagt
Unbekannte haben offenbar versucht am Montagabend (9. März,
gegen 20 Uhr) in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an
der Droste-Hülshoff-Straße einzubrechen. Sie stiegen dazu
auf den Balkon des Bewohners. Eine Nachbarin hörte
Geräusche. Als sie nachschaute, sah sie zwei dunkel
gekleidete Männer auf dem Balkon ihres Nachbarn stehen, die
bei ihrem Anblick sofort verschwanden. Das
Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht jetzt Zeugen. Wer Hinweise auf die Täter geben kann,
wird gebeten, sich unter 0203 2800 bei der Polizei zu
melden.
Fahrn: Peugeot landet am
Mast Auf der Friedrich-Ebert-Straße gab es am
Montagabend (9. März, gegen 23 Uhr) einen Unfall mit
mehreren Verletzten. Ein 18-Jähriger kam in Höhe der
Emsstraße mit seinem blauen Peugeot von der Fahrbahn ab und
prallte gegen einen Mast. Er und zwei seiner Mitfahrer
(beide 17) wurden zur Untersuchung mit Rettungswagen in
Krankenhäuser gebracht. Zwei weitere Insassen (beide 19)
gaben an, sich selbständig in Behandlung begeben zu wollen.
Am Auto entstand Sachschaden. Das Verkehrskommissariat
21 hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Duissern: Kind lief vor Auto
Am Montagmorgen (9. März, 7:25 Uhr) kam es auf der Mülheimer
Straße in Höhe der Hansastraße zu einem Verkehrsunfall, bei
dem ein VW Golf ein Kind (8) erfasste. Zeugen berichteten
den Polizisten, dass der Junge plötzlich die Straße bei
mutmaßlich rot zeigendem Ampellicht überquert habe und eine
57-jährige Autofahrerin nicht mehr reagieren konnte - das
Auto erfasste den 8-Jährigen. Ein Rettungs- und ein
Notarztwagen waren im Einsatz und brachten den
leichtverletzten Jungen zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten die Beamten die
Straße.
Ratingen/Bissingheim:
Trickdiebe verfolgt und festgenommen Die Polizei
Mettmann konnte am Sonntagabend (8. März 2026) drei
mutmaßliche Diebe nach einer Verfolgungsfahrt in einem
Waldstück auf Duisburger Stadtgebiet festnehmen. Dem Trio
wird zur Last gelegt, zuvor einer 69-jährigen Ratingerin die
Goldkette entwendet zu haben. Das war nach aktuellen
Erkenntnissen geschehen: Gegen 18 Uhr war die 69-Jährige
zu Fuß auf dem Gehweg der Jägerhofstraße in Ratingen in
Richtung Lönsstraße unterwegs, als sie aus einem Auto heraus
von einem jungen Mann angesprochen wurde. Ein weiterer
Tatverdächtiger verwickelte die Ratingerin in ein Gespräch
über ihre Goldkette, wodurch es ihm schließlich gelang, die
Kette zu entwenden. Anschließend stieg er in den Volvo und
flüchtete gemeinsam mit einem dritten Fahrzeuginsassen vom
Tatort in Richtung Fritz-Bauer-Straße. Ein aufmerksamer
Zeuge beobachtete das Geschehen und alarmierte umgehend die
Polizei, die sofort eine Fahndung nach den drei Männern und
dem Fluchtfahrzeug einleitete. Die eingesetzten
Polizistinnen und Polizisten konnten das verdächtige
Fahrzeug tatsächlich antreffen und gaben dem Fahrer
Anhaltesignale. Dieser ignorierte die Anweisungen der
Polizei jedoch und fuhr mit deutlich überhöhter
Geschwindigkeit auf die A52 in Richtung Essen davon. Die
Verfolgungsfahrt setzte sich anschließend über die A524 in
Richtung Krefeld fort. An der Anschlussstelle Lintorf
flüchtete der Fahrer mit den beiden weiteren Tatverdächtigen
in seinem Auto über die Bissingheimer Straße in ein
angrenzendes Waldgebiet. Im Bereich der Einmündung Lintorfer
Waldweg/Druchter Weg auf Duisburger Stadtgebiet verlor er
hierbei die Kontrolle über seinen Volvo und prallte frontal
gegen einen Baum. Die drei Tatverdächtigen setzten daraufhin
ihre Flucht zu Fuß fort, konnten aber kurze Zeit später
durch die Einsatzkräfte festgenommen werden. Bei den drei
Männern handelt es sich um zwei 37-Jährige und einen
19-Jährigen aus dem Iran. Einer der beiden 37-Jährigen wurde
durch den Verkehrsunfall leicht verletzt, weshalb er
zunächst in ein Krankenhaus in Duisburg gebracht wurde. Die
drei Männer wurden vorübergehend festgenommen, entsprechende
Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Im Zuge der
weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der
19-jährige Fahrer des Fluchtfahrzeugs nicht im Besitz einer
gültigen Fahrerlaubnis war. An dem Einsatz waren auch
zahlreiche Einsatzkräfte aus Duisburg und Neuss beteiligt.
Bei der Verfolgungsfahrt wurde glücklicherweise niemand
verletzt.
Neudorf: Frau von E-Scooter
angefahren Am Samstagmittag (7. März) erschien
eine Duisburgerin beim zentralen Anzeigendienst und
schilderte den Beamten folgenden Sachverhalt: Als sie am
Donnerstag (5. März, 13:30 Uhr) aus einem Mehrfamilienhaus
an der Memelstraße in Höhe der Bismarckstraße auf den Gehweg
trat, wurde sie von einem E-Scooter erfasst, stürzte und
verletzte sich. Der unbekannte Fahrer des
Elektrokleinstfahrzeuges entschuldigte sich zunächst bei der
62-Jährigen und fuhr dann weiter in Richtung der Mülheimer
Straße. Der Mann soll circa 1,85 Meter groß sein, eine
sportliche Figur und kurze Haare haben. Zum Zeitpunkt des
Unfalls habe er dunkle Kleidung und weiße Kopfhörer
getragen. Der E-Scooter sei mintgrün lackiert. Die
Duisburgerin begab sich im Anschluss selbständig in
ärztliche Behandlung. Das Verkehrskommissariat 22 hat die
Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Zeuginnen
oder Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zu
dem Unfallverursacher machen können, melden sich bitte unter
der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei.
Hochheide: Schwerverletzter Radfahrer
Zeugen meldeten am Samstagmittag (7. März, 13 Uhr) einen
Verkehrsunfall zwischen einem Auto- und einem Fahrradfahrer
im Kreuzungsbereich der Moerser Straße Ecke Husemannstraße.
Als die Polizisten eintrafen, stießen sie auf zwei
Ersthelfer (42, 60), einen 31-jährigen Autofahrer sowie
einen schwerverletzten Fahrradfahrer (67). Der Mercedes
bog nach ersten Erkenntnissen von der Südstraße nach links
in die Moerser Straße ab, als ihm ein Fahrrad aus der
Husemannstraße entgegenkam und beide miteinander
zusammenstießen. Ein Rettungswagen brachte den
Schwerverletzten zur Behandlung in ein Krankenhaus. Durch
ein Abschleppunternehmen ließen die Polizisten das Zweirad
sicherstellen. Das Verkehrskommissariat 21 hat die
Ermittlungen aufgenommen.
Hüttenheim:
Raubüberfall an Haltestelle Am späten
Freitagabend (6. März) kam es an der Haltestelle "Mannesmann
Tor 2" (Mannesmannstraße / Ehinger Straße) zu einem Überfall
auf zwei Männer im Alter von 42 und 62 Jahren. Die beiden
Kamp-Lintforter hatten gegen 23:15 Uhr einen Bus der Linie
941 verlassen, als sie von drei bislang unbekannten Tätern
von hinten angegriffen und zu Boden gebracht wurden. Die
Angreifer traten unter anderem auf die beiden Männer ein und
entwendeten dem 62-Jährigen die Geldbörse. Anschließend
flüchtete das Duo in unbekannte Richtung. Die Männer wurden
nach dem Vorfall von Rettungssanitätern vor Ort versorgt und
anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen
und sucht Zeuginnen und Zeugen, die die Tat beobachtet haben
oder Angaben zu den Flüchtigen machen können. Sie werden wie
folgt beschrieben: Zwei Täter sind etwa 1,75 Meter groß, der
dritte etwa 1,90 Meter. Zwei von ihnen trugen jeweils einen
Kapuzenpullover (grau bzw. dunkel), der dritte Täter hatte
bunte Kleidung an. Hinweise werden unter der Telefonnummer
0203 2800 entgegengenommen.
Ruhrort: Gruppe raubt 39-Jährigen aus
Am Donnerstag (5. März) erstattete ein 39-jähriger
Duisburger Anzeige auf der Wache Ruhrort und gab an, Opfer
eines Straßenraubs geworden zu sein. Der leicht verletzte
Mann berichtete, dass er gegen Mitternacht im Bereich
Amtsgerichtsstraße/Karlsplatz von sechs Männern angegriffen
worden sei. Laut seiner Aussage hätten die Täter ihn
körperlich attackiert, indem sie auf ihn einschlugen und
eintraten. Im Rahmen des Übergriffs sollen die bislang
Unbekannten mehrere Wertgegenstände, darunter ein
Schlüsselbund, ein Portemonnaie, eine Fußballtasche, eine
Winterjacke sowie ein Handy, entwendet haben. Anschließend
hätten sich die Männer in unbekannte Richtung entfernt. Der
39-Jährige beschrieb die Täter als junge Männer im Alter von
etwa 16 bis 20 Jahren. Weitere Details konnte er nicht
angeben. Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen
aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu
der Tat oder der Gruppe geben können, sich unter der
Telefonnummer 0203 2800 zu melden.
Hüttenheim: 13-Jährige versuchen 12-Jährigen auszurauben
Zwei etwa 13 Jahre alte Jungen sollen am
Donnerstagnachmittag (5. März, gegen 16:30 Uhr) versucht
haben einen 12-Jährigen auszurauben. Sie sprachen den Jungen
im Bereich der Angerorter- und Schulz-Knaudt-Straße an,
forderten sein Handy, durchsuchten seine Taschen und
schlugen ihm ins Gesicht. Schließlich verschwanden sie ohne
Beute in Richtung Ehinger Straße. Die Täter werden wie
folgt beschrieben: Beide sind etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß.
Einer hatte eine eher kräftige Statur, braune, mittellange
Haare und trug eine schwarze Steppjacke. Der andere war
schlank, trug ebenfalls eine schwarze Steppjacke und eine
Cap, die rot/grün abgesetzt war. Wer Hinweise geben kann,
wird gebeten, sich unter 0203 2800 an das
Kriminalkommissariat 13 zu wenden.
Neudorf: Drei Verdächtige nach Raubüberfall auf Kiosk
gefasst Nach einem Raubüberfall auf einen Kiosk
am Sternbuschweg vom 19. Februar hat die Polizei drei
Verdächtige ermittelt. Mitentscheidend waren Zeugenhinweise,
die in Folge einer veröffentlichten Pressemitteilung
eingegangen sind. Die drei jungen Männer im Alter von 17
bis 19 Jahren stehen unter Verdacht, den Kiosk am besagten
Donnerstag mit einer Schusswaffe überfallen zu haben. Einer
der mutmaßlichen Täter soll den 67-jährigen Mitarbeiter des
Kiosks körperlich angegriffen haben, während ein weiterer
Täter die Kasse entwendete. Der dritte Verdächtige soll
Schmiere gestanden haben. Am Dienstag (3. März)
durchsuchte die Kriminalpolizei die Wohnungen der
Verdächtigen in Huckingen, Neudorf und Neuenkamp. Dabei
stellten die Einsatzkräfte Kleidung, Handys sowie eine
Schreckschusswaffe sicher. Die Männer müssen sich nun wegen
des Verdachts des schweren Raubs vor Gericht verantworten.
Hüttenheim: Fußgänger angefahren
Ein Fußgänger (73) ist am Donnerstagmorgen (5. März, gegen 8
Uhr) im Bereich Mündelheimer Straße / Rembrandtstraße von
einem Auto angefahren worden. Nach ersten Erkenntnissen bog
der Peugeot-Fahrer (22) von der Rembrandtstraße kommend bei
Grün nach links in die Mündelheimer Straße. Zur selben Zeit
überquerte der Fußgänger die Mündelheimer Straße - ebenfalls
bei Grün. Der geschockte Autofahrer gab gegenüber der
Polizei an, dass er den Fußgänger aufgrund der tief
stehenden Sonne nicht gesehen habe. Ein Rettungswagen
brachte den 73-Jährigen mit schweren Verletzungen in ein
Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten
Einsatzkräfte den Bereich ab und leiteten den Verkehr um.
Zur detaillierten Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde
ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahme-Team aus
Essen hinzugezogen. Das Duisburger Verkehrskommissariat 22
hat die Ermittlungen aufgenommen.
Hochemmerich: Unfall auf der Asterlager Straße
Wegen eines Verkehrsunfalls gab es am Mittwochvormittag (4.
März, gegen 10:20 Uhr) Sperrungen im Bereich der Asterlager
Straße. Ein Ford war gegen einen geparkten BMW gefahren und
hatte den Wagen gegen einen daneben geparkten Lkw geschoben.
Der 73 Jahre alte Fahrer hatte offenbar wegen eines
medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug
verloren. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Es
besteht Lebensgefahr. An allen drei Fahrzeugen entstand
Sachschaden. Ein spezielles Verkehrsunfall-Aufnahmeteam aus
Essen vermaß die Unfallstelle und sicherte Spuren vor Ort.
Die Arbeiten dauerten bis zum späten Mittag.
Hochemmerich: Öffentlichkeitsfahndung nach
Körperverletzung im Juli 2024 Weil ein Mann am
16. Juli 2024 gegen 15:15 Uhr einem 66-Jährigen auf dem
Parkplatz eines Discounters an der Homberger Straße mit
Pfefferspray besprüht haben soll, sucht die Polizei Duisburg
nun öffentlich mit einem Foto nach dem mutmaßlichen Täter.
Zuvor soll es eine verbale Auseinandersetzung zwischen den
Männern gegeben haben. Der Verdächtige soll etwa 1,80
Meter groß sein, eine athletische Statur und dunkelblonde
Haare haben. Zum Tatzeitpunkt habe er schwarze Kleidung
getragen. Die Fotos des mutmaßlichen Täters sind über das
Fahndungsportal der Polizei NRW abrufbar: https://polizei.nrw/fahndung/196655
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 35 unter der
Telefonnummer 0203 2800 entgegen.
Duissern: 10-Jährige angefahren Eine 10-Jährige
wurde am Dienstagmorgen (3. März) auf dem Schulweg im
Kreuzungsbereich Kardinal-Galen-Straße / Falkstraße von
einem Auto angefahren. Die Schülerin gab gegenüber der
Polizei an, dass sie die Straße bei Grün überquert hatte.
Der bislang unbekannte Autofahrer sei mit seinem dunklen
Fahrzeug nach rechts abgebogen und habe dabei die 10-Jährige
erfasst. Der Mann sei daraufhin auf der
Kardinal-Galen-Straße in Richtung BAB 59 weitergefahren -
ohne ihr zu helfen und die Polizei zu verständigen. Das
leicht verletzte Kind teilte den Unfall einem Lehrer mit,
welcher daraufhin die Polizei verständigte. Ein
Rettungswagen brachte die Schülerin zur ambulanten
Behandlung in eine nahegelegene Klinik. Ihre
Erziehungsberechtigten wurden umgehend informiert. Die
10-Jährige konnte lediglich wenige Details zum flüchtigen
Fahrzeug und dem Fahrer geben. Der Wagen soll dunkel gewesen
sein, während der Fahrer wenige Haare auf dem Kopf hatte und
etwa 35 bis 50 Jahre alt sein soll. Das Verkehrskommissariat
22 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.
Zeuginnen und Zeugen, die nähere Angaben machen können,
werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 zu
melden.
LKA-NRW: 13. bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings -
Polizei in NRW schreitet ein gegen Hetze im Netz
Marxloh/Beeck: Leichenfund im
Waldstück Gemeinsame Pressemitteilung der
Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg haben am
Freitagnachmittag (27. Februar) einen 23-jährigen Mann in
einem Wohnhaus in Marxloh festgenommen. Er steht im
Verdacht, für den Tod der aufgefundenen Frau, die am 24.
Februar in einem Waldstück in Beeck aufgefunden wurde,
verantwortlich zu sein.
Am Dienstagnachmittag (24.
Februar) fanden Zeugen in einem Waldstück, das südlich der
Beecker Straße / Möhlenkampstraße verläuft und an einen
Kleingartenverein grenzt, eine leblose Person. Nach
ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen am Einsatzort
lagen Anhaltspunkte dafür vor, dass die Frau durch
Gewalteinwirkung ums Leben kam. Unter Sachleitung der
Staatsanwaltschaft Duisburg, die den Sachverhalt als
vollendetes Tötungsdelikt wertet, richtete die Duisburger
Polizei daher eine Mordkommission ein. Das Amtsgericht
Duisburg ordnete die Obduktion des Leichnams an.
Im
Rahmen der widerstandslosen Festnahme durchsuchten die
Beamten eine Wohnung und stellten unter anderem das Handy
des Mannes sicher. Er wurde am heutigen Samstag (28.
Februar) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem
Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Duisburg wegen des
Verdachts des Totschlags vorgeführt. Er sitzt jetzt in
Untersuchungshaft. Das Ergebnis der DNA Untersuchung
liegt mittlerweile vor: Bei der Toten handelt es sich um die
am 23. Januar als vermisst gemeldete Person. Die
Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und die
Auswertungen der Spuren und sichergestellten Beweismittel
dauern weiterhin an.
Neudorf:
Außenbordmotoren der DLRG an der Regattabahn gestohlen
Unbekannte Täter haben in der Nacht von Mittwoch auf
Donnerstag (25./26. Februar) zwei Motoren von Rettungsbooten
der DLRG an der Regattabahn auf der Kruppstraße entwendet.
Nach ersten Erkenntnissen geschah die Tat im Zeitraum
zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen. Bei den
gestohlenen Motoren handelt es sich um schwere
Außenbordmotoren. Aufgrund ihres Gewichts waren vermutlich
mehrere Personen an dem Diebstahl beteiligt. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht
Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige
Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Kruppstraße
beobachtet haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer
0203 2800 entgegengenommen.
Hochfeld:
Auto-Aufbrecher gefasst In der Nacht zu Freitag
(27. Februar, gegen 1:15 Uhr) führte ein Zeugenhinweis die
Polizei zu einem mutmaßlichen Dieb. Der 26-Jährige soll an
der Paul-Esch-Straße mindestens ein Fahrzeug durchwühlt und
Gegenstände daraus gestohlen haben. Die Polizei fand ein
Navigationsgerät bei dem Mann und nahm den Verdächtigen mit
zur Wache. Er muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen
Diebstahls auseinandersetzen.
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