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Mobile Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg  Montag, 8.8. bis Samstag, 13.8.2022
Duisburg: Einbruchsradar 30. Kw  •  Kriminalität: Duisburg 05.2022  •  BZ-Niederrhein

 

August 2022

Todesfalle Rhein - Leichtsinn bedeutet jedes Jahr Lebensgefahr!

Stadtgebiet: Taxi-Kontrollen
Zusammen mit dem Bürger- und Ordnungsamt der Stadt hat die Polizei am Montag (8. August, zwischen 10 und 14 Uhr) überprüft, ob die Taxis in Duisburg verkehrssicher und ordnungsgemäß unterwegs sind. Mitarbeiter beider Behörden nahmen dazu zwei Taxistände ins Visier - einen am Bürgerservice in Walsum und einen weiteren am Hamborner Altmarkt. Insgesamt kontrollierten sie sechs Fahrzeuge. Dabei ging es nicht nur um die Verkehrssicherheit, sondern beispielsweise auch darum, ob die Fahrer neben den notwendigen Dokumenten, auch die Taxiverordnung und die Tarifübersicht dabei haben und das Taxameter geeicht ist.

Die Bilanz:
Zwei Taxis hatten kleinere Mängel - beispielsweise waren die Ordnungsnummern nicht sichtbar angebracht.
Zwei weiteren Taxis wurden die Konzessionen eingezogen. Sie dürfen bis auf Weiteres nicht mehr weiterfahren:
Sie hatten beide nicht reparierte Unfallschäden. In einem dieser beiden Fälle stellte ein Gutachter noch elf weitere erhebliche Mängel am Fahrzeug fest, darunter stark abgenutzte Reifen und Bremsbeläge.
Nur zwei Taxis schnitten bei der Kontrolle ohne Mängel ab.

Die gemeinsame Kontrolle hat gezeigt: Es ist nötig, bei den Taxis genauer hinzuschauen. Deswegen werden Polizei und Bürger- und Ordnungsamt auch in Zukunft zusammenarbeiten und die Zustände der Duisburger Taxis - insbesondere der negativ aufgefallenen Unternehmen - im Blick behalten. Dies gilt auch für Mietwagenfirmen und Speditionen. Auch hier gab es zuletzt Kontrollen der beiden Behörden; weitere werden folgen.


Hamborn: 31 'Bubbles' Herion sicher gestellt
Zivilpolizisten haben am Montagnachmittag (8. August, 17:20 Uhr) einen mutmaßlichen Dealer gefasst. Die Einsatzkräfte beobachteten, wie der Mann (24) augenscheinlich Drogen auf der Duisburger Straße verkaufte. Als er die Beamten bemerkte, flüchtete der 24-Jährige und rannte über die A 42.
Auf der anderen Seite der Autobahn an einer Böschung auf Höhe der Emscherstraße konnten die Polizisten den Tatverdächtigen stellen. Sie fanden bei ihm 31 sogenannte Bubbles (eine kleine, mit Cellophan umwickelte Konsumeinheit) Heroin, Bargeld und zwei Handys.
Die Einsatzkräfte stellten sämtliche Sachen sicher und brachten den Mann ins Polizeigewahrsam.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird er heute wegen des Verdachtes des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einem Haftrichter vorgeführt.Die Polizei sucht Zeugen, die den Mann über die Autobahn laufen gesehen haben oder sogar durch ihn gefährdet wurden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 24 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Laar: Fußgänger von Auto erfasst

Ein 45-jähriger Fußgänger ist am Samstagabend (6. August, 23:08 Uhr) im Einmündungsbereich Friedrich-Ebert-Straße/Rheinstraße mit einem Fiat zusammengestoßen. Der Autofahrer (73) berichtete der Polizei, dass er auf der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Ruhrort unterwegs war, als plötzlich der Fußgänger über eine rot zeigende Ampel die Straße überquert haben soll. Er habe ihn zu spät gesehen und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.
Ein speziell ausgebildetes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Düsseldorf wurde angefordert und nahm den Unfall auf. Polizisten sperrten den umliegenden Bereich ab. Der 45.Jährige kam zur Beobachtung auf die Intensivstation; Lebensgefahr besteht nicht. Da der Mann nach Alkohol roch, wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.
Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 21 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Dellviertel: Kabeldiebe erwischt
Die Polizei hat in der Nacht zu Samstag (6. August, 3:30 Uhr) drei Kabeldiebe vor einem Firmengelände an der Julius-Weber-Straße gefasst. Der entscheidende Hinweis kam von einem Zeugen (43), der beobachtete, wie die Männer zugeschnittene Kupferkabel durch einen Zaun reichten und in einen Transporter verluden. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die Täter vor Ort in ihrem Auto stellen. Im Transporter fanden die Beamten mehrere Kabel sowie Werkzeug; außerdem weiteres transportbereites Diebesgut.
Die Polizisten stellten den Ford sicher. Die drei Männer (22 bis 40 Jahre) müssen sich jetzt mit einem Verfahren wegen Bandendiebstahl auseinandersetzen.


Wedau: MSV-RWE ohne größere Zwischenfälle

Das Konzept der Duisburger Polizei für das Fußballspiel des MSV Duisburg gegen Rot-Weiß Essen ist aufgegangen. Nicht zuletzt durch die starke Polizeipräsenz blieb das Geschehen rund um das Spiel ohne größere Zwischenfälle. Trotz kleinerer Verzögerungen im Bahnverkehr durch volle Züge, schafften es die meisten Fans pünktlich zum Anstoß ins Stadion. Die Rückreise aus Duisburg verlief größtenteils unproblematisch. Allerdings sind in insgesamt sechs Fällen Fußballanhänger aneinandergeraten - hierzu wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Außerdem laufen Ermittlungen wegen der im Stadion gezündeten Pyrotechnik. Die Polizei wertet unter anderem Videoaufnahmen aus.
Ein Dank der Polizei geht vor allem an die Fußballfans, die sich an die Regeln gehalten und einen friedlichen Fußballlabend ermöglicht haben.


Meiderich: 83-Jährige ausgeraubt
Zwei unbekannte Frauen haben am Donnerstagabend (4. August, 18:45 Uhr) eine 83-Jährige auf der Neumühler Straße ausgeraubt - mit einer perfiden Masche: Die Täterinnen bedrängten die Seniorin zuvor bei den Einkaufswagen eines Supermarktes und baten sie darum, ein Dokument zu unterschreiben. Die 83-Jährige ging nicht darauf ein und lief zur Straße. Die Räuberinnen folgten ihr; eine von ihnen riss der Frau dann ein goldenes Armband mit roten, blauen und grünen Steinen vom Handgelenk. Das Duo flüchtete in Richtung Landschaftspark.
Die Kripo sucht Zeugen, die den Raub beobachtet haben oder genauere Angaben zu den Unbekannten geben können. Sie werden wie folgt beschrieben:
Täterin 1: 20 bis 25 Jahre, schlank, schwarze Haare zum Zopf gebunden, schwarzes Top, dunkle Hose, Papier in der Hand
Täterin 2: 20 bis 25 Jahre, korpulente Figur, beiges Oberteil, Kopftuch
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.

Die Polizei Duisburg warnt: Wenn Sie verdächtige Personen wie im aktuellen Fall sehen, rufen Sie umgehend die Polizei. Vielfach nutzen Täter ihr Klemmbrett zur Unterschriftensammlung dazu, um Taschen oder Portemonnaies abzudecken und Geld, Handys oder Schmuck zu stehlen. Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln und achten Sie auf Ihre Wertsachen.


Nach Hinweisen auf einen möglichen Drogenhandel haben Zivilpolizisten am Mittwochnachmittag (3. August, 17 Uhr) einen mutmaßlichen Dealer (28) auf dem Kuhlenwall gefasst.

Die Beamten überprüften den Mann im Smart und wurden fündig: In seiner Bauchtasche entdeckten sie 16 sogenannte Bubbles (eine kleine, mit Cellophan umwickelte Konsum-Einheit) Kokain versteckt in zwei E-Zigaretten; außerdem zwei Handys und Bargeld. Unter seinem Fahrersitz fanden die Einsatzkräfte zusätzlich einen Schlagstock.
Die Polizisten nahmen den 28-Jährigen fest und brachten ihn ins Gewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird er heute wegen des Verdachtes des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einem Haftrichter vorgeführt


Altstadt: Kokain in E-Zigarette versteckt
Nach Hinweisen auf einen möglichen Drogenhandel haben Zivilpolizisten am Mittwochnachmittag (3. August, 17 Uhr) einen mutmaßlichen Dealer (28) auf dem Kuhlenwall gefasst.
Die Beamten überprüften den Mann im Smart und wurden fündig: In seiner Bauchtasche entdeckten sie 16 sogenannte Bubbles (eine kleine, mit Cellophan umwickelte Konsum-Einheit) Kokain versteckt in zwei E-Zigaretten; außerdem zwei Handys und Bargeld. Unter seinem Fahrersitz fanden die Einsatzkräfte zusätzlich einen Schlagstock.
Die Polizisten nahmen den 28-Jährigen fest und brachten ihn ins Gewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird er heute wegen des Verdachtes des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einem Haftrichter vorgeführt.



Ruhrort: Auto angefahren abgehauen
"Nicht die Polizei rufen, ich bin betrunken" - diese Worte soll eine 54-Jährige ihrer Unfallgegnerin am Mittwoch (3. August, 14:50 Uhr) zugerufen haben, nachdem sie mit ihrem Peugeot auf einem Parkplatz im Bereich Paßstraße einen VW angefahren hatte. Die 39-jährige Besitzerin des VW konnte sich aber noch das Kennzeichen der Verdächtigen merken, bevor diese vom Parkplatz flüchtete. Sie rief die Polizei. Die Beamten konnten die Flüchtige schnell ausmachen und fuhren zu ihr nach Hause. Zwar weigerte sich die Unfallfahrerin zunächst, die Tür zu öffnen; die Beamten bestellten dann aber (nachdem ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts vorlag) einen Schlüsseldienst und brachten die Frau unter Protest und Widerstand zur Wache. Auch hier schlug und trat die 54-Jährige um sich, versuchte zu flüchten und beleidigte die Polizistinnen und Polizisten. Neben der Anzeige wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs, brachte ihr das noch eine weitere Anzeige wegen Widerstandes und ein paar Stunden Gewahrsam zur Gemütsberuhigung ein. Ein Arzt entnahm ihr außerdem eine Blutprobe.


Hochfeld: Randalierer landet im Gewahrsam
Tritte, Bisse und Spucken nutzten nichts - die Polizei hat am Samstagabend (30. Juli, 23:15 Uhr) einen 19-Jährigen zur Gemütsberuhigung ins Gewahrsam gebracht. Zeugen hatten den Notruf gewählt, weil der alkoholisierte Mann im Rheinpark an der Liebigstraße randalierte. Als die Beamten mit ihm sprachen, versuchte er an Ausrüstung, die an der Weste einer Polizistin befestigt war, zu greifen. Die Streifenwagenbesatzung brachte den Mann zu Boden und legte ihm unter Widerstand Handschellen an. Im Gewahrsam entnahm ein Arzt dem 19-Jährigen noch Blutproben. Er muss sich jetzt mit einer Anzeige auseinandersetzen. Die Polizistin verletzte sich zwar bei dem Einsatz, konnte allerdings weiter im Dienst bleiben.


Overbruch: Überschlagen, vier Autos verbeult und auf dem Dach gelandet
Ein 22-jähriger Autofahrer hat am frühen Freitagmorgen (29. Juli, 5:30 Uhr) ein Trümmerfeld auf der Friedrich-Ebert-Straße hinterlassen. Nach bisherigem Ermittlungsstand ist der Mann im Seat über eine rot zeigende Ampel in den Einmündungsbereich zur A59 gefahren. Dort stieß er mit einem von rechts kommenden Opel (Fahrerin: 62 Jahre) und einem Mazda (Fahrer: 34 Jahre) zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Seat, landete im Gegenverkehr und krachte dort in zwei weitere Autos. Etwa 48 Meter nach dem ursprünglichen Zusammenprall kam der Wagen auf dem Dach zum Stehen. Der 22-jährige Fahrer sowie die Frau im Opel kamen zur Behandlung in Krankenhäuser. Der Seat, der Opel als auch der Mazda waren nicht mehr fahrbereit. Während der Unfallaufnahme sperrten Polizisten die Autobahnausfahrt und einen Teil der Friedrich-Ebert-Straße ab.


Großenbaum: Altkleidercontainer brannten
Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag (31. Juli, 4:40 Uhr) einen Altkleidercontainer auf der Albert-Hahn-Straße in Brand gesetzt. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen geben können, melden sich bitte beim Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800.


Röttgersbach: Falsche Handwerker zocken Senioren ab
Ein falscher Handwerker hat am Donnerstagmittag (28. Juli, 13:45 Uhr) an der Haustür eines Ehepaares nahe eines Verteilerkreises an der Kaiser-Friedrich-Straße geklingelt. Der Mann gaukelte den Senioren (beide 76 Jahre) vor, dass er die Wasserhähne überprüfen müsse und ging in die Wohnung. Nach "getaner Arbeit" verabschiedete sich der Unbekannte. Das Ehepaar bemerkte dann eine offene Nachttischtür und stellte fest, dass eine Geldbörse fehlte.
Die Kripo sucht Zeugen, die den Trickbetrüger gesehen haben.
Er wird wie folgt
beschreiben: 30 bis 35 Jahre, 1,75 Meter groß, schlanke Statur, dunkle Haare, dunkles Langarmshirt, schwarzer Mundschutz.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 32 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.