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Bußgeldkatalog 2021

Mobile Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg vom 29. November. - 4. Dezember 2021
Duisburg: Einbruchsradar 46. Kw  •  Kriminalität: DU  •  BZ-Niederrhein

 
Dezember 2021


Hells Angels: Polizei vollstreckt drei weitere Haftbefehle im Zusammenhang mit der Ermordung von Kai M.


Neumühl: Golf mit Anhänger gestreift?
Die Polizei sucht Zeugen, die vergangenen Dienstag (30. November) in der Zeit von circa 6 Uhr bis 13 Uhr einen Unfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring in Neumühl in der Nähe eines Zoofachhandels beobachtet haben. Nach der Auswertung der Spuren hat offensichtlich ein Anhänger einen am Straßenrand geparkten weißen Golf gestreift. Der Fahrer des Gespanns setzte seine Fahrt ohne die Polizei zu informieren fort. Daher bittet das Verkehrskommissariat den unbekannten Fahrer sowie Zeugen des Vorfalls sich unter 0203 2800 zu melden.


Meiderich: Randalierer festgenommen
Eine Streife hat am Mittwochvormittag (1. Dezember, gegen 11:30 Uhr) einen betrunkenen Randalierer festgenommen. Der Mann hatte an der Bronkhorststraße offenbar den Fahrer eines Linienbusses bespuckt und sei dann über die Laaker- in Richtung Schwarzwaldstraße geflüchtet, berichtete die Leitstelle dem Streifenwagenteam. An der Spessartstraße trafen die Polizisten auf den Verdächtigen. Der 25-Jährige schrie herum und weigerte sich, einen Ausweis vorzuzeigen. Außerdem verhielt er sich extrem aggressiv, sodass die Beamten die Bodycam einschalteten und den Mann zur Gemütsberuhigung ins Gewahrsam brachten. Dagegen wehrte er sich heftig: Unter anderem trat er nach den Polizisten, verletzte sie aber nicht. Weil es Hinweise darauf gab, dass der 25-Jährige unter Alkoholeinfluss stand, ging es aus dem Gewahrsam kurzzeitig noch für eine Blutprobe ins Krankenhaus. Jetzt muss sich der Mann - unter anderem wegen des Widerstandes - mit einer Anzeige auseinandersetzen.


Röttgersbach: Abbiegeunfall
Am Mittwochabend (1. Dezember, gegen 19 Uhr) knallte es in Höhe des Supermarktparkplatzes an der Kaiser-Friedrich-Straße. Ein 18-jähriger BMW-Fahrer übersah beim Verlassen des Parkplatzes nach links in die Kaiser-Friedrich-Straße einen von rechts kommenden Peugeot. Weder der 18-Jährige noch der 58 Jahre alte Mann am Steuer des Peugeot konnte rechtzeitig bremsen oder ausweichen. Der BMW prallte gegen den hinteren Teil des Peugeot und brachte diesen dadurch ins Schlingern. Der 58-Jährige prallte mit der Front seines Autos gegen eine Laterne und wurde leicht verletzt. Sein Wagen musste abgeschleppt werden.


Vierlinden: Fahrer aus umgekipptem Auto befreit
Ein 51-Jähriger hat am späten Mittwochabend (1. Dezember, 22:30 Uhr) auf der Römerstraße die Kontrolle über seinen VW Golf verloren. Er kam aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen am Straßenrand geparkten Peugeot und schob diesen auf einen davor parkenden VW Polo. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Golf zur Seite und rutschte über die Straße, wo er noch ein weiteres geparktes Auto (BMW) touchierte. Mehrere Zeugen, die den Unfall gesehen haben, stellten das Auto wieder auf seine vier Räder und befreiten den Fahrer daraus. Der Mann kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Sein Golf und der Peugeot waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Straße war kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt.


Dellviertel: Mit Stadtplan-Trick Geld geklaut
Mit dem dreisten Stadtplantrick hat ein Unbekannter am Mittwoch (1. Dezember) gegen 14:15 Uhr Geld von einem Ehepaar (83, 85) gestohlen. Der Mann passte die Senioren auf der Wallstraße ab, nachdem sie von einer Bank Geld abgeholt hatten. Mit einem ausgebreiteten Stadtplan in der Hand fragte der Unbekannte die beiden in schlechtem Deutsch nach dem Weg zum "Hospital".

Nachdem die Eheleute ihm die Frage beantwortet hatten, machte sich der 1,85 Meter große, dunkel gekleidete Mann auf den Weg. Später bemerkten die Duisburger, dass ihnen ein Kuvert mit Bargeld aus einer Tasche gestohlen wurde. Die Polizei sucht Zeugen, die den Fall beobachtet haben und den Verdächtigen beschreiben können. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 32 unter 0203 2800 entgegen.


Duisburg: Impffälscher geschnappt
Die Polizei Duisburg hat gemeinsam mit der Polizei Oberhausen einen mutmaßlichen Impfpassfälscher gefasst. Ein Apotheker (34) auf der Weseler Straße in Marxloh alarmierte am Dienstagnachmittag (30. November, 15:15 Uhr) die Duisburger Ordnungshüter, weil er stutzig wurde, als eine 17-Jährige ihren vermeintlich originalen Impfpass digitalisieren lassen wollte. Der 34-Jährige sprach das Mädchen auf die Arztunterschriften und die Stempel an, die ihm verdächtig erschienen. Daraufhin flüchtete die Tatverdächtige. Die Polizei suchte anschließend die Wohnanschrift der 17-Jährigen auf der Gertrudenstraße auf. Dort stellten sie ihren Impfpass und den ihres Ehemannes (20) sicher. Beide waren mit falschen Chargenaufklebern versehen.

Der 20-jährige Mann berichtete den Beamten, dass sie die Ausweise bei einem 39-jährigen Oberhausener gekauft hätten. Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels beantragte die Staatsanwaltschaft Duisburg bei dem zuständigen Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss, der auch erlassen und vollstreckt wurde. In der Wohnung des Mannes fanden die Polizisten Kundenlisten, negative Testbescheinigungen und einen weiteren falschen Impfpass. Sowohl das Ehepaar als auch der 39-Jährige sind jetzt Beschuldigte in einem Strafverfahren.

Die Duisburger Kriminalpolizei warnt vor gefälschten Impfausweisen, die derzeit vermehrt im Internet und in den sozialen Medien angeboten werden. Oft wird damit geworben, dass in Apotheken trotz der Fälschung ein digitaler Impfnachweis erstellt werden kann. Durch die Übertragung sei die Fälschung dann angeblich nicht mehr nachvollziehbar. Diese Behauptung ist falsch!

In rund 41 Fällen erstatteten Apotheken im Stadtgebiet in den letzten 14 Tagen Anzeigen, weil vermeintlich Geimpfte ihre gefälschten Dokumente digitalisieren lassen wollten. Dort flog der Betrug jedoch auf: Mitarbeiter verständigten die Polizei, die die Falsifikate sicherstellten und Ermittlungsverfahren einleiteten.

Doppelt bitter für die Täter: Neben dem finanziellen Verlust des Kaufpreises sind sie darüber hinaus Beschuldigte in einem Strafverfahren und müssen mit hohen Geldstrafen rechnen. Abgesehen davon hätten sie beim Einsatz der gefälschten Nachweise die Gesundheit aller gefährdet, die sich haben impfen lassen und die rechtmäßig Veranstaltungen unter 2G-Bedinungen besuchen!

Die Polizei stellt klar: Jeder, der auf solche verlockenden Angebote eingeht, macht einen Betrüger reich und läuft selbst Gefahr, wegen Betruges strafrechtlich verfolgt zu werden.