Polizei - Meldungen - Blitzer Immer aktuell
BZ-Sitemap    • Meldungen + Statistiken    • Kommentare    • Archiv    • Bußgeldkatalog

Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 6. Juli, bis Samstag, 11. Juli 2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2025 Verkehrsbericht 2025 BZ-Niederrhein

 

Juni 2026

Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöchern und im Rhein
Ermittlungen wegen Verdachts der Vorteilsannahme und -gewährung im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024


Ungelsheim: Autos beschädigt
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (8. Juli) wurden auf den Straßen Am Finkenacker, Am Grünen Hang und der Osteroder Straße zahlreiche geparkte Autos beschädigt. In den Überwiegenden Fällen waren die Seitenspiegel betroffen, in einem Fall war eine Seitenscheibe gesplittert.
Als ein Anwohner am Mittwochmorgen (5:50 Uhr) die Polizei verständigte, konnten die Beamten nur noch die Schäden dokumentieren. Von einem oder mehreren Tatverdächtigen fehlt bislang jede Spur.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Neudorf: Bei Schlägerei am Kiosk Messer im Spiel
In der Nacht von Montag auf Dienstag (7. Juli, 3:45 Uhr) rückten mehrere Streifenwagen zu einem Kiosk auf der Kammerstraße aus, weil es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen kam, bei der auch Messer eingesetzt worden sein sollen. Ein Mitarbeiter (55) des Kiosk schilderte den Polizisten den Vorfall und gab ihnen eine Beschreibung der Beteiligten, die zuvor von der Tatörtlichkeit geflüchtet sind.
Rettungskräfte brachten währenddessen einen schwer verletzten Mann (27) zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.
Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen trafen die Einsatzkräfte auf zwei Männer (20, 24). Weil die Beamten davon ausgingen, dass sie an der Tat beteiligt waren, nahmen sie das Duo vorläufig fest und brachten sie zur Wache. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme am Tatort ergaben sich zunächst Verdachtsmomente, dass auch ein weiterer 24-Jähriger mutmaßlich an der Tat beteiligt war. Auch ihn nahmen die Polizisten vorläufig fest.
Weil der Verdacht bestand, dass die mutmaßlichen Täter sowie das Opfer unter dem Einfluss von Alkohol standen, ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg die Entnahme von Blutproben an.
Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen konnte der Verdacht gegen einen der mutmaßlichen Tatbeteiligten (24) nicht weiter erhärtetet werden. Er kam daraufhin auf freien Fuß.
Eine Richterin des Amtsgerichts Duisburg erließ am Donnerstag (8. Juli) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg Untersuchungshaftbefehle gegen die verbliebenen zwei Tatverdächtigen (20,24). Das Duo befindet sich wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung nunmehr in Untersuchungshaft.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Auseinandersetzung machen können. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Hochfeld: 12-Jähriger lief vor Auto
Am Dienstagmittag (7. Juli, 12:45 Uhr) ist es auf der Wanheimer Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 12-Jähriger schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen lief das Kind an einer Fußgängerampel in Höhe der Pauluskirche auf die Fahrbahn und wurde dort von dem schwarzen Dacia Duster einer 75-jährigen Frau erfasst.
Ein Notarzt versorgte den schwer verletzten Jungen noch an der Unfallstelle. Anschließend brachten Rettungskräfte den 12-Jährigen in Begleitung seiner Mutter zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.
Zu detaillierten Rekonstruktion des Unfallhergangs sperrten die Beamten die Unfallstelle ab. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme befragten die Einsatzkräfte zahlreiche Zeuginnen und Zeugen.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft auch, ob der Junge womöglich das Rotlicht einer Fußgängerampel missachtet hatte.



Marxloh: Auto aufgebrochen
Die Polizei bittet um Hinweise zu einem Autoaufbruch, der sich am Dienstagabend (7. Juli) zwischen 20:15 Uhr und 21:15 Uhr an der Warbruckstraße ereignet hat. Ein 44-jähriger Audi- Besitzer meldete sich bei der Polizei und gab an, seinen Wagen auf dem Parkplatz eines Fußballplatzes abgestellt zu haben. Als er zurückkehrte, habe er festgestellt, dass das Fahrzeug aufegbrochen worden sei. Sein Portemonnaie und ein Handy seien verschwunden.Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter 0203 2800 beim Kriminalkommissariat 34 zu melden.



Meiderich: Taubenverschläge brannten - Tauben freigelassen
Weil zwei Taubenverschläge eines Taubenzuchtvereins am Sonntagnachmittag (5. Juli, 14:15 Uhr) an der Wiesbadener Straße brannten, waren die Feuerwehr und die Polizei im Einsatz. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Während ein 40-jähriger Pächter die Taubenkäfige öffnete, damit die ca. 150 Tiere wegfliegen konnten, verletzte sich der Mann leicht am Arm und an der Hand und wurde durch Rettungskräfte vor Ort medizinisch versorgt. Ein Elektrogerät könnte den Brand ausgelöst haben, schilderte ein 71-jähriger, ebenfalls Pächter, den Polizisten.
Wie viele Tauben dem Brand entfliehen konnten, kann bisher nicht beziffert werden. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen.



Neudorf: Toter im Bertasee
Update: Die Ermittlungen zur eindeutigen Identifizierung des Verstorbenen dauern durch das Kriminalkommissariat 11 weiterhin an.
Infolge der rechtsmedizinischen Untersuchung des jungen Mannes ergaben sich keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.

Am Donnerstagabend (2. Juli) gegen 18:50 Uhr stellte ein Kanu-Fahrer an dem Bertasee (Regattabahn) in Höhe des Wasserspielplatzes etwas Verdächtiges im Wasser treibend fest. Bei näherer Betrachtung erkannte er, dass es sich um eine verstorbene Person handelte, und bat Passanten am Ufer, die Einsatzkräfte zu verständigen.
Die Kriminalpolizei leitete unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Duisburg ein Todesermittlungsverfahren ein. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen jungen Mann mit dunkler Hautfarbe im geschätzten Alter zwischen 15 und 20 Jahren. Bei seinem Auffinden war er mit einer rot-weiß-karierten Boxershort und einer dunklen Bermuda-Badehose mit Aufdruck (weiße Palmen, rote Seesterne, blaue Schildkröten) bekleidet.

Eine rechtsmedizinische Untersuchung des jungen Mannes steht derzeit noch aus. Bisher konnte er noch nicht identifiziert werden. Nun bitten die Ermittler die Bevölkerung um Mithilfe. Wer kann Angaben zu dem Verstorbenen oder seiner Kleidung machen? Hinweise nehmen die Beamten vom Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Buchholz: Zu schnell und berauscht unterwegs
In der Nacht von Sonntag (5. Juli) auf Montag (6.Juli) führte die Polizei Duisburg im Zeitraum von 4 Uhr bis 12 Uhr einen Schwerpunkteinsatz im Stadtteil Mündelheim im Bereich der Mannesmann-straße durch. Den Fokus legten die Einsatzkräfte auf den gewerblichen Güterverkehr. Ziel des Einsatzes: Verkehrsteilnehmende, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, aus dem Verkehr zu ziehen.
Die Bilanz der Polizei: In 31 Fällen waren die Fahrer zu schnell unterwegs, in drei Fällen fuhren sie im Blindflug, weil sie ein technisches Gerät nutzten. Zehn Verkehrsteilnehmende verstießen gegen Vorschriften zum Abbiegen und zwei weitere missachteten die für sie geltenden Rotlichtphasen.
In vier Fällen gingen den beteiligten Einsatzkräften Berufskraftfahrer und zwei Fällen weitere Verkehrsteilnehmende, die mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen, ins Netz. Bei der Kontrolle eines weißen VW Mercedes Sprinter landeten die Einsatzkräfte einen Volltreffer: Der Paketzusteller (44) räumte ein, dass er vor Kurzem erst Kokain konsumiert hatte. Ein Drogenvortest bestätigte seine Angabe.
Die sechs berauschten Fahrer mussten die Polizisten zur Wache begleiten, wo ein Arzt ihnen jeweils eine Blutprobe entnahm. Neben einer empfindlichen Geldstrafe erwarten die Männer mehrere Punkte in Flensburg, temporäre Fahrverbote und mitunter sogar die zeitlich unbegrenzte Entziehung der Fahrerlaubnis.
Bereits seit dem Jahr 2024 arbeiten die 47 Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen bereits mit der Strategie für mehr Sicherheit auf den Straßen. Überschrieben wird diese Strategie landesweit mit dem Titel #LEBEN. Der Begriff bringt die Anstrengungen der Polizei, schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren, auf den Punkt.



Bruckhausen: Auto aufgebrochen
Ein Zeuge informierte in der Nacht zu Montag (6. Juli, 00:05 Uhr) die Polizei, weil er einen Diebstahl aus einem Auto beobachtet hatte. Ein 39-Jähriger soll an der Schulstraße einen geparkten Renault aufgebrochen und daraus Werkzeug gestohlen haben. Die Polizei konnte den Mann auf der Friedrich-Ebert-Straße stellen und er hatte das mutmaßlich gestohlene Werkzeug bei sich. Das Diebesgut wurde sichergestellt. Der Mann muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls auseinandersetzen.



Neudorf: Fahrradschloss aufgeflext
Ein Zeuge beobachtete in der Nacht zu Montag (6. Juli, 1 Uhr) einen Fahrraddiebstahl im Bereich der Koloniestraße / Neudorfer Straße. Dort hat ein 45-Jähriger offenbar mit einem Trennschleifer das Schloss eines Lastenrades durchtrennt und ist anschließend mit dem Rad davongefahren. Die Polizei konnte den Verdächtigen in der Nähe auf dem gestohlenen Fahrrad stellen. Er hatte einen Trennschleifer und anderes Werkzeug bei sich. Die Beamten stellten die Gegenstände sicher und nahmen den 45-Jährigen vorläufig fest, da neben des besonders schweren Falls des Diebstahls zur zusätzlich Fahndung ausgeschrieben war. Er wird im Laufe des Montags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter vorgeführt. Das Fahrrad wurde dem rechtmäßigen Eigentümer übergeben.



Rheinhausen: Schülerin angefahren
Eine Schülerin (15) ist am Freitagmorgen (3. Juli, 7:45 Uhr) auf der Lessingstraße von einem Auto angefahren worden. Den verständigten Polizisten schilderte die 15-Jährige, dass sie in unmittelbarer Nähe zur Lise-Meitner-Gesamtschule mit einer Freundin (14) die Straße überqueren wollte. Ein dunkler Pkw habe zunächst angehalten, als die Schülerinnen auf die Fahrbahn traten. Noch bevor sie die andere Straßenseite erreicht hatten, sei der Pkw wieder losgefahren und habe die 15-Jährige an der linken Körperseite touchiert.
Das dunkle Auto fuhr weiter in Richtung Lindenallee und verschwand. Eine medizinische Behandlung lehnte die leicht Verletzte ab.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen nach dem dunklen Pkw und seinem Fahrer auf-genommen und sucht Zeugen, die Angaben zu der Person oder dem Fahrzeug machen können.
Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Marxloh: Mit Schlagstock zugeschlagen
Bei einer Auseinandersetzung in einer Parkanlage im Bereich der Mittelstraße zwischen mehreren Personen wurde am Samstagnachmittag (4. Juli, 13:50 Uhr) ein 35-Jähriger verletzt. Der Mann gab der Polizei gegenüber an, dass ihm ein Unbekannter mit einem Schlagstock auf den Kopf geschlagen hatte. Der Täter sei dann zusammen mit mehreren anderen Personen geflüchtet, als die Polizeisirenen zu hören gewesen waren, berichtete der 35-Jährige der Polizei.
Er kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Im Anschluss an das Geschehen gingen bei der Leitstelle der Polizei mehrere Anrufe wegen größerer Personengruppen in dem Bereich ein. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort. Worum es bei dem Streit ging, ist unklar.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen.
Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben: zwischen 25 und 35 Jahren alt, etwa 1,70 Meter groß, kurze Hose, nackter Oberkörper.
Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter 02003 2800 bei der Polizei zu melden.



Hochheide: Reizgas im Lebensmittelgeschäft versprüht
Eine bislang unbekannte Person hat am Donnerstagabend (2. Juli, 18:25 Uhr) in einem Lebensmitteldiscounter auf der Moerser Straße Reizgas versprüht. Mehrere Personen erlitten dadurch Reizungen der Augen und Atemwege. Eine 61-jährige Frau wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Nach ersten Erkenntnissen wurde keine Person schwer verletzt. Der betroffene Discounter verfügt über eine Videoüberwachung. Ob eine tatverdächtige Person aufgezeichnet werden konnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 35 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Meiderich: Mahnmal mit Hakenkreuze beschmiert
Eine 43-Jährige wandte sich an die Polizei, weil sie an einem Mahnmal an der Westender Straße Hakenkreuze und einen verfassungswidrigen Schriftzug feststellte.
Die Einsatzkräfte entfernten die Symbole und den Schriftzug und fertigten eine Anzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Der Staatsschutz sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Altstadt: Radfahrerin Vorfahrt genommen und abgehauen
Eine Fahrradfahrerin ist am Donnerstagmorgen (2. Juli, 8 Uhr) im Kreuzungsbereich Landfermannstraße / Saarstraße bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen nahm ein bislang unbekannter Autofahrer oder eine Autofahrerin der 43-Jährigen die Vorfahrt. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste die Frau abrupt ab und stürzte zu Boden.
Der Unfallverursacher / die Unfallverursacherin entfernte sich anschließend mit dem Pkw in Richtung König-Heinrich-Platz, ohne sich um die Verletzte zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Zeugen kümmerten sich um die Duisburgerin bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Rettungswagen brachte die 43-Jährige zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Sie konnte weder das Fahrzeug noch die Person am Steuer näher beschreiben. Ein Zeuge gab an, dass es sich um einen schwarzen Pkw gehandelt habe.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug oder dessen Fahrer oder Fahrerin geben können, sich bei der Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.



Ruhrort: 60-Jähriger durch Streifschuss verletzt
Polizisten sind am Donnerstagmorgen (2. Juli, 8:15 Uhr) zur Friedrich-Ebert-Straße gerufen worden, da ein Mann mutmaßlich eine Schussverletzung erlitten habe. Nach Angaben des 60-Jährigen hatte er im Bereich eines Supermarktes auf einer Bank gesessen, als sich ein ihm bekannter 40-Jähriger neben ihn setzte und ihm den Inhalt eines mitgeführten Rucksacks zeigte. Darin befanden sich nach Aussage des 60-Jährigen mehrere Spielzeugpistolen sowie ein augenscheinlich älterer Revolver.
Im weiteren Verlauf soll der Rucksack zu Boden gefallen sein. Dabei löste sich nach bisherigen Erkenntnissen möglicherweise ein Schuss. Der 60-Jährige erlitt eine oberflächliche Verletzung am Arm (Streifschuss). Der 40-Jährige entfernte sich anschließend mit dem Rucksack auf einem Fahrrad in Richtung Laar. Ein Rettungswagen brachte den leicht verletzten 60-Jährigen zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Im Rahmen der Fahndung trafen Einsatzkräfte den Tatverdächtigen wenig später auf der Fabrikstraße an und brachten ihn zur Polizeiwache Ruhrort. Ein freiwilliger Atemalkoholtest sowie ein Drogenvortest verliefen positiv. Auf richterliche Anordnung wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen.
Die Polizisten stellten den Rucksack sicher. Darin befanden sich unter anderem eine Schreckschusswaffe, ein Revolver, diverse Patronen, zwei Messer, Pfefferspray sowie Betäubungsmittel. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.



Marxloh: Seniorin betrogen
Am Donnerstagnachmittag (2. Juli, 14 Uhr) meldete sich telefonisch eine vermeintliche Tochter bei einer 88-Jährigen von der Lohstraße und schilderte, dass sie infolge einer schweren Erkrankung im Krankenhaus operiert werden müsse und Geld bräuchte. Die Seniorin wurde aufgefordert, ihren Schmuck abzuwiegen und Geld zusammenzusuchen. Die Rentnerin versuchte vergeblich, ihre Tochter im Anschluss an das Gespräch zu erreichen.
Gegen 16 Uhr erschien ein Mann an ihrer Wohnanschrift, der sich als Fahrer des Krankenhauses ausgab und Schmuck sowie Bargeld in Empfang nahm und verschwand.
Dann verständigte die Duisburgerin die Polizei. Den Einsatzkräften beschrieb sie den Abholer wie folgt: Er soll 1,65 Meter groß gewesen sein und eine stabile Statur gehabt haben. Er habe eine blaue Jeansjacke, ein hellblaues Hemd, eine helle Jeans und schwarze Schuhe getragen.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Betrüger machen können. Hinweise nehmen die Polizisten unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Hochfeld: An der Pauluskirche durch die Glasscheibe der Haltestelle geflogen
Polizisten wurden am Dienstagabend (30. Juni, 23 Uhr) in ein Krankenhaus an der Heerstraße gerufen, weil ein Mann (19) mit schweren Verletzungen eingeliefert wurde. Der 19-Jährige schilderte den Beamten, dass er sich zuvor mit seinem Bruder (13) in der Nähe der Pauluskirche an der Wanheimer Straße aufgehalten habe und der 13-Jährige eine Auseinandersetzung mit fünf Personen gehabt habe. Als der 19-Jährige seinen minderjährigen Bruder unterstützen wollte, mündete der Streit in einer körperlichen Auseinandersetzung und der 19-Jährige flog mit einem seiner Kontrahenten durch die Glasscheibe eines Straßenbahnhaltestellenhauses (Haltestelle Pauluskirche). Die fünf Männer ergriffen daraufhin die Flucht. Aufgrund starker Schmerzen und mehreren Schnittwunden begab sich der verletzte 19-Jährige dann eigenständig in ein Krankenhaus.
Ein Straßenbahnfahrer meldete das defekte Haltestellenglas.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen infolge der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Aldenrade: Würfe von einer Brücke auf A59
Ein 37-jähriger Mann erschien am Sonntagabend (28. Juni) auf der Polizeiwache Hamborn und berichtete von einem Vorfall auf der Autobahn 59. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Duisburger gegen 19:20 Uhr mit seinem Porsche die Autobahn in Fahrtrichtung Dinslaken. Beim Unterfahren einer Brücke im Bereich der HOAG-Trasse bemerkte er zwei augenscheinlich jugendliche Personen mit dunklen Haaren auf der Brücke, die einen Gegenstand in Richtung der Fahrbahn warfen.
Der unbekannte Gegenstand traf die Windschutzscheibe des Fahrzeugs. Die sechsjährige Tochter des Fahrers, die sich auf dem Beifahrersitz befand, erlitt durch Glassplitter leichte Verletzungen am Fuß.
Die Polizeibeamten stellten an der Windschutzscheibe einen rundlichen Sprung fest. Zu einem Durchschlag der Scheibe kam es nicht, sodass im Fahrzeuginneren kein Tatmittel aufgefunden werden konnte.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.