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Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen,
Baggerlöchern und im Rhein
• Ermittlungen
wegen Verdachts der Vorteilsannahme und -gewährung im
Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024
Ungelsheim: Autos beschädigt
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (8. Juli) wurden auf
den Straßen Am Finkenacker, Am Grünen Hang und der Osteroder
Straße zahlreiche geparkte Autos beschädigt. In den
Überwiegenden Fällen waren die Seitenspiegel betroffen, in
einem Fall war eine Seitenscheibe gesplittert. Als ein
Anwohner am Mittwochmorgen (5:50 Uhr) die Polizei
verständigte, konnten die Beamten nur noch die Schäden
dokumentieren. Von einem oder mehreren Tatverdächtigen fehlt
bislang jede Spur. Das Kriminalkommissariat 36 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die
in der Nacht etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise
nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Neudorf: Bei Schlägerei am Kiosk Messer
im Spiel In der Nacht von Montag auf Dienstag
(7. Juli, 3:45 Uhr) rückten mehrere Streifenwagen zu einem
Kiosk auf der Kammerstraße aus, weil es dort zu einer
Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen kam, bei der
auch Messer eingesetzt worden sein sollen. Ein Mitarbeiter
(55) des Kiosk schilderte den Polizisten den Vorfall und gab
ihnen eine Beschreibung der Beteiligten, die zuvor von der
Tatörtlichkeit geflüchtet sind. Rettungskräfte brachten
währenddessen einen schwer verletzten Mann (27) zur
stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr
besteht nicht. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen trafen
die Einsatzkräfte auf zwei Männer (20, 24). Weil die Beamten
davon ausgingen, dass sie an der Tat beteiligt waren, nahmen
sie das Duo vorläufig fest und brachten sie zur Wache. Im
Rahmen der Sachverhaltsaufnahme am Tatort ergaben sich
zunächst Verdachtsmomente, dass auch ein weiterer
24-Jähriger mutmaßlich an der Tat beteiligt war. Auch ihn
nahmen die Polizisten vorläufig fest. Weil der Verdacht
bestand, dass die mutmaßlichen Täter sowie das Opfer unter
dem Einfluss von Alkohol standen, ordnete die
Staatsanwaltschaft Duisburg die Entnahme von Blutproben an.
Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen konnte der
Verdacht gegen einen der mutmaßlichen Tatbeteiligten (24)
nicht weiter erhärtetet werden. Er kam daraufhin auf freien
Fuß. Eine Richterin des Amtsgerichts Duisburg erließ am
Donnerstag (8. Juli) auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg Untersuchungshaftbefehle gegen die verbliebenen
zwei Tatverdächtigen (20,24). Das Duo befindet sich wegen
des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung nunmehr in
Untersuchungshaft. Das Kriminalkommissariat 36 hat die
Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der
Auseinandersetzung machen können. Hinweise nimmt die Kripo
unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Hochfeld: 12-Jähriger lief vor Auto Am
Dienstagmittag (7. Juli, 12:45 Uhr) ist es auf der Wanheimer
Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem
ein 12-Jähriger schwer verletzt wurde. Nach bisherigen
Erkenntnissen lief das Kind an einer Fußgängerampel in Höhe
der Pauluskirche auf die Fahrbahn und wurde dort von dem
schwarzen Dacia Duster einer 75-jährigen Frau erfasst.
Ein Notarzt versorgte den schwer verletzten Jungen noch an
der Unfallstelle. Anschließend brachten Rettungskräfte den
12-Jährigen in Begleitung seiner Mutter zur stationären
Behandlung ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.
Zu detaillierten Rekonstruktion des Unfallhergangs sperrten
die Beamten die Unfallstelle ab. Im Rahmen der
Sachverhaltsaufnahme befragten die Einsatzkräfte zahlreiche
Zeuginnen und Zeugen. Das Verkehrskommissariat 22 hat die
Ermittlungen aufgenommen und prüft auch, ob der Junge
womöglich das Rotlicht einer Fußgängerampel missachtet
hatte.
Marxloh: Auto aufgebrochen
Die Polizei bittet um Hinweise zu einem Autoaufbruch, der
sich am Dienstagabend (7. Juli) zwischen 20:15 Uhr und 21:15
Uhr an der Warbruckstraße ereignet hat. Ein 44-jähriger
Audi- Besitzer meldete sich bei der Polizei und gab an,
seinen Wagen auf dem Parkplatz eines Fußballplatzes
abgestellt zu haben. Als er zurückkehrte, habe er
festgestellt, dass das Fahrzeug aufegbrochen worden sei.
Sein Portemonnaie und ein Handy seien verschwunden.Wer im
genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat,
wird gebeten, sich unter 0203 2800 beim Kriminalkommissariat
34 zu melden.
Meiderich:
Taubenverschläge brannten - Tauben freigelassen
Weil zwei Taubenverschläge eines Taubenzuchtvereins am
Sonntagnachmittag (5. Juli, 14:15 Uhr) an der Wiesbadener
Straße brannten, waren die Feuerwehr und die Polizei im
Einsatz. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Während ein
40-jähriger Pächter die Taubenkäfige öffnete, damit die ca.
150 Tiere wegfliegen konnten, verletzte sich der Mann leicht
am Arm und an der Hand und wurde durch Rettungskräfte vor
Ort medizinisch versorgt. Ein Elektrogerät könnte den Brand
ausgelöst haben, schilderte ein 71-jähriger, ebenfalls
Pächter, den Polizisten. Wie viele Tauben dem Brand
entfliehen konnten, kann bisher nicht beziffert werden. Das
Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Neudorf: Toter im Bertasee Update: Die
Ermittlungen zur eindeutigen Identifizierung des
Verstorbenen dauern durch das Kriminalkommissariat 11
weiterhin an. Infolge der rechtsmedizinischen
Untersuchung des jungen Mannes ergaben sich keine Hinweise
auf eine Fremdeinwirkung.
Am
Donnerstagabend (2. Juli) gegen 18:50 Uhr stellte ein
Kanu-Fahrer an dem Bertasee (Regattabahn) in Höhe des
Wasserspielplatzes etwas Verdächtiges im Wasser treibend
fest. Bei näherer Betrachtung erkannte er, dass es sich um
eine verstorbene Person handelte, und bat Passanten am Ufer,
die Einsatzkräfte zu verständigen. Die Kriminalpolizei
leitete unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Duisburg
ein Todesermittlungsverfahren ein. Bei dem Verstorbenen
handelt es sich um einen jungen Mann mit dunkler Hautfarbe
im geschätzten Alter zwischen 15 und 20 Jahren. Bei seinem
Auffinden war er mit einer rot-weiß-karierten Boxershort und
einer dunklen Bermuda-Badehose mit Aufdruck (weiße Palmen,
rote Seesterne, blaue Schildkröten) bekleidet.

Eine rechtsmedizinische Untersuchung des jungen Mannes steht
derzeit noch aus. Bisher konnte er noch nicht identifiziert
werden. Nun bitten die Ermittler die Bevölkerung um
Mithilfe. Wer kann Angaben zu dem Verstorbenen oder seiner
Kleidung machen? Hinweise nehmen die Beamten vom
Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800
entgegen.
Buchholz: Zu schnell und
berauscht unterwegs In der Nacht von Sonntag (5.
Juli) auf Montag (6.Juli) führte die Polizei Duisburg im
Zeitraum von 4 Uhr bis 12 Uhr einen Schwerpunkteinsatz im
Stadtteil Mündelheim im Bereich der Mannesmann-straße durch.
Den Fokus legten die Einsatzkräfte auf den gewerblichen
Güterverkehr. Ziel des Einsatzes: Verkehrsteilnehmende, die
unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, aus dem Verkehr
zu ziehen. Die Bilanz der Polizei: In 31 Fällen waren die
Fahrer zu schnell unterwegs, in drei Fällen fuhren sie im
Blindflug, weil sie ein technisches Gerät nutzten. Zehn
Verkehrsteilnehmende verstießen gegen Vorschriften zum
Abbiegen und zwei weitere missachteten die für sie geltenden
Rotlichtphasen. In vier Fällen gingen den beteiligten
Einsatzkräften Berufskraftfahrer und zwei Fällen weitere
Verkehrsteilnehmende, die mutmaßlich unter dem Einfluss von
Betäubungsmitteln standen, ins Netz. Bei der Kontrolle eines
weißen VW Mercedes Sprinter landeten die Einsatzkräfte einen
Volltreffer: Der Paketzusteller (44) räumte ein, dass er vor
Kurzem erst Kokain konsumiert hatte. Ein Drogenvortest
bestätigte seine Angabe. Die sechs berauschten Fahrer
mussten die Polizisten zur Wache begleiten, wo ein Arzt
ihnen jeweils eine Blutprobe entnahm. Neben einer
empfindlichen Geldstrafe erwarten die Männer mehrere Punkte
in Flensburg, temporäre Fahrverbote und mitunter sogar die
zeitlich unbegrenzte Entziehung der Fahrerlaubnis.
Bereits seit dem Jahr 2024 arbeiten die 47
Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen bereits mit der
Strategie für mehr Sicherheit auf den Straßen. Überschrieben
wird diese Strategie landesweit mit dem Titel #LEBEN. Der
Begriff bringt die Anstrengungen der Polizei, schwere
Verkehrsunfälle zu reduzieren, auf den Punkt.
Bruckhausen: Auto aufgebrochen Ein
Zeuge informierte in der Nacht zu Montag (6. Juli, 00:05
Uhr) die Polizei, weil er einen Diebstahl aus einem Auto
beobachtet hatte. Ein 39-Jähriger soll an der Schulstraße
einen geparkten Renault aufgebrochen und daraus Werkzeug
gestohlen haben. Die Polizei konnte den Mann auf der
Friedrich-Ebert-Straße stellen und er hatte das mutmaßlich
gestohlene Werkzeug bei sich. Das Diebesgut wurde
sichergestellt. Der Mann muss sich jetzt mit einer Anzeige
wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls
auseinandersetzen.
Neudorf:
Fahrradschloss aufgeflext Ein Zeuge beobachtete
in der Nacht zu Montag (6. Juli, 1 Uhr) einen
Fahrraddiebstahl im Bereich der Koloniestraße / Neudorfer
Straße. Dort hat ein 45-Jähriger offenbar mit einem
Trennschleifer das Schloss eines Lastenrades durchtrennt und
ist anschließend mit dem Rad davongefahren. Die Polizei
konnte den Verdächtigen in der Nähe auf dem gestohlenen
Fahrrad stellen. Er hatte einen Trennschleifer und anderes
Werkzeug bei sich. Die Beamten stellten die Gegenstände
sicher und nahmen den 45-Jährigen vorläufig fest, da neben
des besonders schweren Falls des Diebstahls zur zusätzlich
Fahndung ausgeschrieben war. Er wird im Laufe des Montags
auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter
vorgeführt. Das Fahrrad wurde dem rechtmäßigen Eigentümer
übergeben.
Rheinhausen: Schülerin
angefahren Eine Schülerin (15) ist am
Freitagmorgen (3. Juli, 7:45 Uhr) auf der Lessingstraße von
einem Auto angefahren worden. Den verständigten Polizisten
schilderte die 15-Jährige, dass sie in unmittelbarer Nähe
zur Lise-Meitner-Gesamtschule mit einer Freundin (14) die
Straße überqueren wollte. Ein dunkler Pkw habe zunächst
angehalten, als die Schülerinnen auf die Fahrbahn traten.
Noch bevor sie die andere Straßenseite erreicht hatten, sei
der Pkw wieder losgefahren und habe die 15-Jährige an der
linken Körperseite touchiert. Das dunkle Auto fuhr weiter
in Richtung Lindenallee und verschwand. Eine medizinische
Behandlung lehnte die leicht Verletzte ab. Das
Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen nach dem
dunklen Pkw und seinem Fahrer auf-genommen und sucht Zeugen,
die Angaben zu der Person oder dem Fahrzeug machen können.
Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203
2800 entgegen.
Marxloh: Mit
Schlagstock zugeschlagen Bei einer
Auseinandersetzung in einer Parkanlage im Bereich der
Mittelstraße zwischen mehreren Personen wurde am
Samstagnachmittag (4. Juli, 13:50 Uhr) ein 35-Jähriger
verletzt. Der Mann gab der Polizei gegenüber an, dass ihm
ein Unbekannter mit einem Schlagstock auf den Kopf
geschlagen hatte. Der Täter sei dann zusammen mit mehreren
anderen Personen geflüchtet, als die Polizeisirenen zu hören
gewesen waren, berichtete der 35-Jährige der Polizei. Er
kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Im Anschluss
an das Geschehen gingen bei der Leitstelle der Polizei
mehrere Anrufe wegen größerer Personengruppen in dem Bereich
ein. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort. Worum es
bei dem Streit ging, ist unklar. Das
Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen übernommen und
sucht Zeugen. Der Verdächtige wird wie folgt
beschrieben: zwischen 25 und 35 Jahren alt, etwa 1,70 Meter
groß, kurze Hose, nackter Oberkörper. Wer Hinweise geben
kann, wird gebeten, sich unter 02003 2800 bei der Polizei zu
melden.
Hochheide: Reizgas im
Lebensmittelgeschäft versprüht Eine bislang
unbekannte Person hat am Donnerstagabend (2. Juli, 18:25
Uhr) in einem Lebensmitteldiscounter auf der Moerser Straße
Reizgas versprüht. Mehrere Personen erlitten dadurch
Reizungen der Augen und Atemwege. Eine 61-jährige Frau wurde
vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Nach ersten Erkenntnissen wurde keine Person schwer
verletzt. Der betroffene Discounter verfügt über eine
Videoüberwachung. Ob eine tatverdächtige Person
aufgezeichnet werden konnte, ist Gegenstand der laufenden
Ermittlungen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts
der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet und bittet
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu
melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 35 unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Meiderich: Mahnmal mit Hakenkreuze beschmiert
Eine 43-Jährige wandte sich an die Polizei, weil sie an
einem Mahnmal an der Westender Straße Hakenkreuze und einen
verfassungswidrigen Schriftzug feststellte. Die
Einsatzkräfte entfernten die Symbole und den Schriftzug und
fertigten eine Anzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen
verfassungswidriger Organisationen. Der Staatsschutz
sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen
gemacht haben. Hinweise nehmen die Ermittler unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Altstadt: Radfahrerin Vorfahrt genommen und abgehauen
Eine Fahrradfahrerin ist am Donnerstagmorgen (2. Juli, 8
Uhr) im Kreuzungsbereich Landfermannstraße / Saarstraße bei
einem Verkehrsunfall verletzt worden. Nach bisherigen
Erkenntnissen nahm ein bislang unbekannter Autofahrer oder
eine Autofahrerin der 43-Jährigen die Vorfahrt. Um einen
Zusammenstoß zu vermeiden, bremste die Frau abrupt ab und
stürzte zu Boden. Der Unfallverursacher / die
Unfallverursacherin entfernte sich anschließend mit dem Pkw
in Richtung König-Heinrich-Platz, ohne sich um die Verletzte
zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Zeugen
kümmerten sich um die Duisburgerin bis zum Eintreffen der
Rettungskräfte. Ein Rettungswagen brachte die 43-Jährige zur
weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Sie konnte weder
das Fahrzeug noch die Person am Steuer näher beschreiben.
Ein Zeuge gab an, dass es sich um einen schwarzen Pkw
gehandelt habe. Das Verkehrskommissariat 22 hat die
Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Zeuginnen und
Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug oder dessen
Fahrer oder Fahrerin geben können, sich bei der Polizei
Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.
Ruhrort: 60-Jähriger durch Streifschuss
verletzt Polizisten sind am Donnerstagmorgen (2.
Juli, 8:15 Uhr) zur Friedrich-Ebert-Straße gerufen worden,
da ein Mann mutmaßlich eine Schussverletzung erlitten habe.
Nach Angaben des 60-Jährigen hatte er im Bereich eines
Supermarktes auf einer Bank gesessen, als sich ein ihm
bekannter 40-Jähriger neben ihn setzte und ihm den Inhalt
eines mitgeführten Rucksacks zeigte. Darin befanden sich
nach Aussage des 60-Jährigen mehrere Spielzeugpistolen sowie
ein augenscheinlich älterer Revolver. Im weiteren Verlauf
soll der Rucksack zu Boden gefallen sein. Dabei löste sich
nach bisherigen Erkenntnissen möglicherweise ein Schuss. Der
60-Jährige erlitt eine oberflächliche Verletzung am Arm
(Streifschuss). Der 40-Jährige entfernte sich anschließend
mit dem Rucksack auf einem Fahrrad in Richtung Laar. Ein
Rettungswagen brachte den leicht verletzten 60-Jährigen zur
Behandlung in ein Krankenhaus. Im Rahmen der Fahndung
trafen Einsatzkräfte den Tatverdächtigen wenig später auf
der Fabrikstraße an und brachten ihn zur Polizeiwache
Ruhrort. Ein freiwilliger Atemalkoholtest sowie ein
Drogenvortest verliefen positiv. Auf richterliche Anordnung
wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten
stellten den Rucksack sicher. Darin befanden sich unter
anderem eine Schreckschusswaffe, ein Revolver, diverse
Patronen, zwei Messer, Pfefferspray sowie Betäubungsmittel.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Marxloh: Seniorin betrogen Am
Donnerstagnachmittag (2. Juli, 14 Uhr) meldete sich
telefonisch eine vermeintliche Tochter bei einer 88-Jährigen
von der Lohstraße und schilderte, dass sie infolge einer
schweren Erkrankung im Krankenhaus operiert werden müsse und
Geld bräuchte. Die Seniorin wurde aufgefordert, ihren
Schmuck abzuwiegen und Geld zusammenzusuchen. Die Rentnerin
versuchte vergeblich, ihre Tochter im Anschluss an das
Gespräch zu erreichen. Gegen 16 Uhr erschien ein Mann an
ihrer Wohnanschrift, der sich als Fahrer des Krankenhauses
ausgab und Schmuck sowie Bargeld in Empfang nahm und
verschwand. Dann verständigte die Duisburgerin die
Polizei. Den Einsatzkräften beschrieb sie den Abholer wie
folgt: Er soll 1,65 Meter groß gewesen sein und eine stabile
Statur gehabt haben. Er habe eine blaue Jeansjacke, ein
hellblaues Hemd, eine helle Jeans und schwarze Schuhe
getragen. Das Kriminalkommissariat 32 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die
Angaben zu dem Betrüger machen können. Hinweise nehmen die
Polizisten unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Hochfeld: An der Pauluskirche durch die Glasscheibe
der Haltestelle geflogen Polizisten wurden am
Dienstagabend (30. Juni, 23 Uhr) in ein Krankenhaus an der
Heerstraße gerufen, weil ein Mann (19) mit schweren
Verletzungen eingeliefert wurde. Der 19-Jährige schilderte
den Beamten, dass er sich zuvor mit seinem Bruder (13) in
der Nähe der Pauluskirche an der Wanheimer Straße
aufgehalten habe und der 13-Jährige eine Auseinandersetzung
mit fünf Personen gehabt habe. Als der 19-Jährige seinen
minderjährigen Bruder unterstützen wollte, mündete der
Streit in einer körperlichen Auseinandersetzung und der
19-Jährige flog mit einem seiner Kontrahenten durch die
Glasscheibe eines Straßenbahnhaltestellenhauses (Haltestelle
Pauluskirche). Die fünf Männer ergriffen daraufhin die
Flucht. Aufgrund starker Schmerzen und mehreren
Schnittwunden begab sich der verletzte 19-Jährige dann
eigenständig in ein Krankenhaus. Ein Straßenbahnfahrer
meldete das defekte Haltestellenglas. Das
Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen infolge der
gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und sucht
Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat machen können.
Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800
entgegen.
Aldenrade: Würfe von einer Brücke auf A59 Ein
37-jähriger Mann erschien am Sonntagabend (28. Juni) auf der
Polizeiwache Hamborn und berichtete von einem Vorfall auf
der Autobahn 59. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der
Duisburger gegen 19:20 Uhr mit seinem Porsche die Autobahn
in Fahrtrichtung Dinslaken. Beim Unterfahren einer Brücke im
Bereich der HOAG-Trasse bemerkte er zwei augenscheinlich
jugendliche Personen mit dunklen Haaren auf der Brücke, die
einen Gegenstand in Richtung der Fahrbahn warfen. Der
unbekannte Gegenstand traf die Windschutzscheibe des
Fahrzeugs. Die sechsjährige Tochter des Fahrers, die sich
auf dem Beifahrersitz befand, erlitt durch Glassplitter
leichte Verletzungen am Fuß. Die Polizeibeamten stellten
an der Windschutzscheibe einen rundlichen Sprung fest. Zu
einem Durchschlag der Scheibe kam es nicht, sodass im
Fahrzeuginneren kein Tatmittel aufgefunden werden konnte.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen wegen des
gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall
machen können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
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