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Bußgeldkatalog 2014

Mobile Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg von Montag, 06.04. bis Samstag, 11.04.2020
Kreis Wesel von Keine Kontroll-Meldung
Aktuelle mobile Geschwindigkeitsüberwachung Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde, Wesel
Duisburg: Einbruchsradar 13. Kw - Wesel: Einbruchsradar 12. Kw

 
April 2020

Verkehrsbericht 2019 + Kriminalitätsbericht 2019 Duisburg
Verkehrsbericht 2019 + Kriminalitätszahlen 2019 Wesel

Hochfeld: Männer verstießen vorsätzlich gegen Anordnung
Am Sonntag (5. April, zwischen 17 und 18:30 Uhr) hatte es die Polizei im Bereich des Kirchplatzes an der Wanheimer Straße mit mehreren Männern zu tun, die sich partout nicht an das Kontaktverbot halten wollten. Die vier- bis fünfköpfige Gruppe fiel den Beamten bei ihrer Streifenfahrt auf. Sie ermahnten die Männer zunächst mündlich. Beim nächsten Zusammentreffen an der Wanheimer Straße wurden zwei Beteiligte (17, 26) frech, machten sich über die Infektionsschutzregeln lustig und gaben der Polizei zu verstehen, dass sie davon nichts halten. Sie wurden zunehmend aggressiver, sodass die Polizisten ihre Personalien überprüften.

Der 26-Jährige beruhigte sich daraufhin wieder und konnte mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige (200 Euro) gehen. Den 17-Jährigen nahmen die Polizisten vorübergehend mit zur Wache. Er muss sich mit einer Strafanzeige wegen Widerstandes auseinandersetzen.

Insgesamt hatten die Polizei und das Duisburger Ordnungsamt an diesem Wochenende (3. bis 5. April) rund 200 Einsätze mit Pandemiebezug. In einigen Fällen musste härter durchgegriffen werden: Die Einsatzkräfte haben sieben Straf- und 60 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt. Die Polizei appelliert an die Duisburger, sich in der bevorstehenden Osterzeit auch bei sonnigem und warmem Wetter zur Sicherheit aller an das Kontaktverbot zu halten.

Marxloh: Radfahrer tödlich verunglückt
Ein 73-jähriger Mann ist am Samstagmittag (4. April, 12 Uhr) auf der Fahrradspur an der Kaiser-Friedrich-Straße (Nähe Holsteiner Straße) gestürzt. Dabei verletzte er sich am Kopf. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Radfahrer zunächst ansprechbar. Wenig später mussten ihn die Sanitäter reanimieren. Dabei stellten sie Alkoholgeruch fest. Er starb noch am Unfallort. Ob der 73-Jährige beim Fahren vom Rad fiel, ob sein Alkoholkonsum eine Rolle spielte oder ob es sich um einen internistischen Notfall handelt, ist jetzt Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Kripo bittet deswegen Zeugen, die den Sturz beobachtet haben, sich an das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 zu wenden.

Aldenrade: 14-Jährigen beraubt
Am Samstagabend (4. April) gegen 19 Uhr hat ein Jugendlicher aus einer Gruppe heraus einen 14-Jährigen am Lindemannshof nach einem Euro gefragt. Als dieser seine Geldbörse hervor holte, riss sie ihm der Unbekannte aus der Hand. Er nahm Scheine aus dem Fach und schmiss das Portemonnaie auf den Boden. Anschließend ging die gesamte Gruppe in unbekannte Richtung weg. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Verdächtige beschreiben können. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 34 unter 0203 2800 entgegen.

Meiderich: 15-Jährigen geschlagen und beraubt
Vier unbekannte Jugendliche haben am Samstagabend (4. April) gegen 19 Uhr in der Nähe eines Supermarktes an der Von-der-Mark-Straße auf einen 15-Jährigen eingeschlagen und sein Handy geraubt. Der Junge konnte mit seinem BMX-Rad flüchten und einen Zeugen um Hilfe bitten. Die Räuber rannten in Richtung Rhein-Herne-Kanal davon.
Drei Täter sind circa 15 Jahre alt und 1,70 Meter groß. Einer ist dunkelhäutig und hatte eine grüne Jacke an. Der zweite ist sehr dünn und trug einen schwarzen Pullover mit Hugo Boss Aufschrift. Der dritte ist ebenfalls sehr schlank. Als korpulent wird der Jüngste beschrieben. Er ist etwa 11 Jahre alt und 1,60 Meter groß.
Das Kriminalkommissariat 13 nimmt Zeugenhinweise unter 0203 2800 entgegen.

Marxloh: Ein Tankstelleräuber von Zeugen geschnappt, zwei entkommen
Zwei Männer und eine Frau sollen am Sonntagnachmittag (5. April) gegen 17:30 Uhr die Mitarbeiterin einer Tankstelle an der Hermannstraße/Kaiser-Friedrich-Straße mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. Die 61-Jährige konnte durch einen Lagerraum nach draußen flüchten und um Hilfe rufen.
Zwei Zeugen (39, 48) fackelten nicht lange: Als das mutmaßliche Räubertrio aus dem Verkaufsraum rannte, schnappten sie einen der Männer. Bei ihm fanden die Polizisten neben gestohlenen Zigaretten und einem Handy auch einen Autoschlüssel. Ermittlungen ergaben, dass dieser zu einem gelben Fiat mit Duisburger Kennzeichen gehört, der in der Nähe der Tankstelle auf der Wilhelmstraße geparkt war. Das mögliche Fluchtfahrzeug wurde sichergestellt.
Da die anderen beiden Tatbeteiligten noch unbekannt sind, sucht die Kriminalpolizei Zeugen, denen Verdächtige rund um das Auto aufgefallen sind. Nach derzeitigen Erkenntnissen könnten sie einen kleinen Hund dabei gehabt haben.
Die schlanke Frau trug eine helle Jeansjacke mit glitzernden Applikationen auf dem Rücken, hatte eine rote Brille in ihre rot-blonden längeren Haare gesteckt und eine gelbe Plastiktüte dabei. Der rund 1,80 Meter große Mann hatte eine blaue Atemschutzmaske ins Gesicht gezogen, dunkle Haare und war mit einer schwarzen Jacke, heller Jeans und schwarzen Turnschuhen bekleidet.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.

Hamborn: Blutspuren an einem geparkten Auto?
Die Polizei sucht Zeugen eines möglichen Unfalls. Am Donnerstagnachmittag (2. April, gegen 14:25 Uhr) hat eine Frau an der Duisburger Straße in Höhe Sofienstraße ein geparktes Auto entdeckt, das offensichtlich kürzlich in einen Unfall verwickelt war. An dem schwarzen BMW mit Recklinghäuser Kennzeichen (RE - EE) klebte etwas, dass aussah wie Blut. Die Flecken waren unter anderem an der Beifahrertür, aber auch im Innenraum an der Handbremse. Das Auto hatte unter anderem frische Kratzer an der vorderen rechten Felge und das hintere rechte Rad war ausgetauscht. Der Halter verstrickte sich in Widersprüche: Erst soll sein Cousin in der Nacht zu Mittwoch (1./2. April) mit dem Wagen gefahren sein, dann doch er selbst. Einen Unfall habe es nicht gegeben und das Blut käme durch Nasenbluten an das Auto. Die Polizei ist skeptisch und fragt: Wer hat den Wagen in der Nacht zu Mittwoch gesehen oder kann Angaben zu einem möglichen Unfall machen? Zeugenhinweise nimmt das Verkehrskommissariat 21 unter der 0203 2800 entgegen. 

Rumeln-Kaldenhausen: Angebliche Enkelin zockt 83-Jährige ab
Wieder haben Trickbetrüger mit einer perfiden Telefon-Masche eine Seniorin um viel Geld gebracht. Am Mittwochmittag (1. April, gegen 13 Uhr) hat sich eine Unbekannte am Telefon als Enkelin einer 83-Jährigen ausgegeben. Mit viel Schmeichelei und geschickten Fragen hat sie die Seniorin dazu gebracht, ihr kurzfristig Geld für die angebliche Anzahlung einer Eigentumswohnung zu "leihen". Die Frau schickte der Seniorin ein Taxi, damit sie bei der Bank mehrere Tausend Euro abheben konnte. Die falsche Enkelin hat das Geld natürlich nicht selbst bei ihr zuhause an der Uhlandstraße abgeholt, da die Masche dann aufgeflogen wäre. Also hat eine angebliche Mitarbeiterin des Notars das kurze Zeit später erledigt (zwischen 13:30 und 16:30 Uhr). Die falsche Enkelin versprach, später mit einem Kuchen bei "Oma" vorbeizukommen. Die Seniorin wartete mehrere Stunden vergeblich auf den Besuch. Am Abend rief sie dann ihre Tochter an, welche sofort die Polizei informierte. Die Abholerin soll etwa 1,70 Meter groß und zwischen 25 und 35 Jahren alt sein. Sie trug einen Schal und einen dunklen Anorak. Ihre dunkelbraunen Haare hatte sie hochgesteckt. Zeugenhinweise nimmt das Kommissariat 32 unter der 0203 2800 entgegen.

Friemersheim: Ein Unfall, gestohlene Kennzeichen und niemand will gefahren sei
Ein Zeuge hatte am Mittwoch (1. April) gegen 19 Uhr die Polizei informiert, weil ihm das Verhalten von vier jungen Männern nach einem Unfall auf der Dahlingstraße seltsam vorkam. Sie waren augenscheinlich mit einem blauen Twingo gegen einen Bordstein gefahren, woraufhin die Airbags ausgelöst haben. Das Quartett versuchte den Wagen mit platten Reifen auf den Gehweg zu schieben. Als das nicht klappte, gingen sie zunächst weg. Drei (zwei x 19, 20) von ihnen kehrten zurück und blieben im Abstand von rund 50 Metern stehen. Den Beamten erzählten sie, dass sie nichts mit dem Wagen zu tun hätten. Der Halter des Renaults würde gerade einen Abschleppdienst holen - komme aber nicht zurück. Warum einer der Männer allerdings den Autoschlüssel in der Tasche hatte, konnten sie nicht erklären. Bei der Überprüfung kam heraus, warum die drei so herumgedruckst haben: Die Kennzeichen waren gestohlen. Die Polizisten ließen den Renault abschleppen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Fahrer und den Hintergründen aufgenommen.

Kaßlerfeld: Nach angeblichem Parkschaden Geld abkassiert
Zwei Trickbetrüger haben am Montagnachmittag (30. März, 17:30 Uhr) mit einem vorgetäuschten Unfall eine Seniorin um ihr Geld gebracht. Angeblich sei die 72-Jährige mit ihrem Skoda auf einem Supermarktparkplatz an der Straße Auf der Höhe gegen ihr Auto gefahren. Die Frau war sich sicher, keinen Unfall verursacht zu haben. Die Männer setzten sie aber so sehr unter Druck, dass sie ihnen Bargeld für eine angebliche Reparatur gab. Einer der Betrüger gab sogar vor, mit seinem Handy die 110 zu wählen und reichte der Seniorin den Hörer. Die falsche Polizistin am Telefon riet ihr dazu, den Schaden mit Bargeld zu regulieren. Dadurch beruhigt, lies sich die 72-Jährige auf den Deal ein. Im Nachhinein schöpfte sie aber doch Verdacht und rief selbst den Notruf. Die Ermittler stellten fest, dass die Personalien der Männer und das Kennzeichen des Autos falsch waren.
Die Polizei sucht jetzt nach zwei etwa 40 Jahre alten Verdächtigen. Einen beschrieb die Seniorin als 1,80 bis 1,85 Meter groß mit normaler Statur und dunklen Haaren. Der zweite soll etwa 1,65 Meter groß gewesen sein und eher pummelig. Die Männer hatten ein dunkelgraues Auto (vermutlich einen Golf) mit frischer, heller Kratzspur am Kotflügel unten rechts. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 0203 2800 beim Kommissariat 32 zu melden.
Um an Geld zu kommen, greifen Trickbetrüger zu kreativen Tricks und setzen ihre Opfer unter Druck. Bleiben sie misstrauisch und wählen sie bei Verdachtsfällen selbst die 110, so können sie sicher sein, mit der echten Polizei zu sprechen.

Aldenrade: Giftköder ausgelegt!
Eine Hündin hat vergangene Woche Mittwoch (25. März) gegen 18:30 Uhr bei der Gassirunde auf einer Wiese vor einer Kirche an der Ludgerusstraße Brot mit Schneckenkorn gefunden. Ihr Frauchen konnte ihr den Giftköder rechtzeitig aus dem Maul holen. Auf der Wiese fand die 21-Jährige mehrere Brotstücke, an denen blaue Krümel hafteten, und sammelte alle auf. In der Tierklinik bestätigte ihr eine Ärtztin, dass es sich um Schneckenkorn handelt, welches giftig für Hunde sei.
Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen geben können. Das zentrale Kriminalitätskommissariat ist unter 0203 2800 erreichbar. PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise