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Bußgeldkatalog 2014

Mobile Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg von Montag, 12.4. bis Samstag, 17.4.2020
Duisburg: Einbruchsradar 13. Kw  •  Kriminalität: DU  •  BZ-Niederrhein

 
April 2021

Hamborn: Nach Ausweichmanöver Baum und wartendes Auto getroffen
Nach einem Ausweichmanöver auf der Duisburger Straße ist am Donnerstagnachmittag (8. April, 16 Uhr) ein 21-Jähriger in seinem Golf ins Schleudern geraten. Er war auf der zweispurigen Fahrbahn einem schwarzen Seat ausgewichen, dessen 22-jährige Fahrerin plötzlich den Fahrstreifen gewechselt haben soll. Das Manöver konnte den Zusammenstoß mit dem Seat zwar noch verhindern, brachte den Golf aber ins Schlingern. Er prallte erst gegen den Bordstein einer Verkehrsinsel, mehrere darauf stehende Verkehrsschilder und einen Baum, bevor der Wagen wieder zurückgeschleudert wurde und einen an einer Ampel wartenden Ford traf. Weder der Golf noch der Ford waren nach dem Unfall noch fahrbereit. Der 21-Jährige kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.


Rumeln-Kaldenhausen: Tankstelle überfallen
Am späten Mittwochabend (7. April, 21:30 Uhr) hat ein bislang unbekannter Mann die Angestellte (22) einer Tankstelle an der Düsseldorfer Straße mit einer Schusswaffe bedroht und Geld erbeutet. Dann flüchtete der maskierte Räuber zu Fuß in Richtung Rathausallee.
Laut Zeugenaussagen war der Täter mit auffälligen Sommersprossen und heller Haut etwa 25 Jahre alt und 1,90 Meter groß. Er hat rot/blonde Haare und war er mit einem weißen Kapuzenpullover bekleidet. Darüber trug er eine dunkle Weste. Das Kriminalkommissariat 13 sucht Zeugen, die sich unter der Rufnummer 0203 2800 an die Polizei Duisburg wenden können.


Neudorf: Postbotin überfallen
Mit einem Großaufgebot ist die Duisburger Polizei am Dienstagnachmittag (6. April, 15:20 Uhr) zur Bismarckstraße ausgerückt, weil ein Mann eine Postbotin in einen Hauseingang gedrückt, geschubst und ihre Wertsachen gefordert haben soll. Die 25-jährige schrie laut um Hilfe und der Täter lief ohne Beute in Richtung Mülheimer Straße davon.
Zeugen beschrieben den zunächst unbekannten Täter als etwa 20 bis 30 Jahre alten Mann, mit orangefarbenen Pullover, einer schwarzen Jacke und einem Adidas Rucksack. Dank der genauen Hinweise zum Täter trafen Polizisten auf der Mülheimer Straße - Höhe Lützowstraße - auf einen 27-Jährigen, auf den die Beschreibung passte. Sie nahmen den mutmaßlichen Räuber vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde er wegen des Verdachts des versuchten Raubes am heutigen Mittwoch (7. April) einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ.


Hochfeld: Auto von Lkw angeschoben
Ein Autofahrer hat am Dienstagmorgen (6. April, 9:10 Uhr) auf der Wörthstraße, in Höhe Teilstraße, abrupt gebremst um zu wenden. Ein Lkw-Fahrer hinter ihm konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf. Dadurch schob er den Hyundai gegen einen Baum. Der 32-jährige verletzte sich leicht und kam ins Krankenhaus. Sein Auto wurde abgeschleppt.


Duisburg: Verkehrskontrollen am Ostersamstag
Die Polizei ging gemeinsam mit der Stadt Duisburg auch am Samstag (3. April) des Osterwochenendes gegen Geschwindigkeitssünder und unbelehrbare Verkehrsteilnehmer vor. Zusammen haben die Ordnungsbehörden etwa 3.500 Auto-, Motorrad- und Lkw-Fahrer gemessen. 306 von ihnen - also etwa jeder elfte - waren zu schnell unterwegs. Die meisten von ihnen fuhren dabei über die Autobahn (181). Sie bekommen in den nächsten Wochen Post von der Bußgeldstelle der Stadt - manche werden ihr Fahrzeug auch für einige Tage stehen lassen müssen.

Traurige Spitzenreiter: Ein Fahrer, der statt der erlaubten 50 km/h mit 94 km/h durch die Stadt fuhr, sowie ein Unbelehrbarer, der auf der Autobahn mit 157 km/h unterwegs war, obwohl dort Tempo 80 gilt.
Weil manch einer innerstädtische Straßen oder die Autobahn mit einer Rennstrecke verwechselt, kommt es leider immer wieder zu schweren Unfällen. Hierbei können Unbeteiligte verletzt werden, weil Gedankenlose dem Geschwindigkeitswahn verfallen und rücksichtslos das Gaspedal durchdrücken.
Bei den Kontrollen am Wochenende stoppten die Uniformierten auch Autofahrer, die nicht angeschnallt waren oder einfach nur sinnlos die Straße auf- und abfuhren. In einem Fall fertigten die Ordnungshüter eine Anzeige, weil ein Autofahrer das Rotlicht einer Ampel missachtete.
105 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung zählten Stadt und Polizei im Rahmen dieses Sondereinsatzes: Autofahrer und ihre Begleiter hatten sich zuvor beispielsweise nicht an die Kontaktbeschränkung gehalten und waren ohne Mund- und Nasenschutz unterwegs.
Um die Gesundheit und die Sicherheit aller Menschen im Straßenverkehr - ob zu Fuß, mit dem Rad oder im Fahrzeug - zu gewährleisten, werden Polizei und Stadt auch in Zukunft gemeinsam gegen Verkehrssünder vorgehen und rücksichtslose Raser ausbremsen.


Marxloh: Handy geraubt
Drei Unbekannte haben am Sonntagabend (4. April, 22:15 Uhr) einem 42-Jährigen in Höhe eines Getränkemarktes auf der Dahlstraße das Handy aus der Hand gerissen und sind geflüchtet: der Räuber mit dem Mobiltelefon in Richtung Wilfriedstraße; seine beiden Begleiter in Richtung Weseler Straße.
Die Täter sollen 20 bis 35 Jahre alt, alle etwa 1,80 Meter groß und dunkel gekleidet gewesen sein.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 der Duisburger Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Hochfeld: Straßenbahn trifft ausparkenden Polo
Am Ostersamstag, 03.04.2021, gegen 18:45 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Duisburger mit einem dunkelblauen VW Polo vom rechten Fahrbahnrand der Wanheimer Straße etwa Höhe Fröbelstraße auf die Fahrbahn, um Richtung Wanheimerort zu fahren. Hierbei achtete er nicht auf die in gleicher Richtung fahrende Straßenbahn der Linie 903, welche von einem 37-jährigen Duisburger geführt wurde. Der Straßenbahnfahrer konnte trotz Bremsung den Zusammenprall beider Fahrzeuge nicht verhindern. Die Strab prallte frontal gegen das Heck des Polo.
Der Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock, der Polofahrer klagte über Schmerzen am Halswirbel. Beide wurden mit RTW einem Krankenhaus zugeführt. Der Sachschaden liegt bei insgesamt etwa 6000,-EUR.
Die Wanheimer Straße war für die Zeit der Unfallaufnahme und Verletztenversorgung bis 19:30 Uhr gesperrt.


K(C)arftreitag: Polizei und Ordnungsamt gegen die 'Raser-und Poser-Szene'
Die Polizei und das Ordnungsamt zogen in den Abendstunden des "Car-Freitag" (2. April) an einem Strang um Raser auszubremsen und Duisburgs Straßen sicherer zu machen. Neben der Geschwindigkeit nahmen die Ordnungshüter aber auch in den Blick, ob Fahrer die erforderliche Erlaubnis haben, verkehrstüchtig sind, Autos unzulässig umgebaut wurden oder noch ausstehende Forderungen der Stadt Duisburg bestehen.
Bei dem groß angelegten Einsatz erwischten die Beamten in der Stadt 108 Fahrerinnen und Fahrer, die zu schnell unterwegs waren. Einige von ihnen müssen bald ihr Fahrzeug für ein paar Wochen stehen lassen und haben Zeit darüber nachzudenken, wie gefährlich rasen ist. Der traurige Spitzenreiter fuhr auf der Autobahn mit über 160 km/h mehr als doppelt so schnell als erlaubt. Innerorts beschleunigte ein Fahrer seinen Pkw auf 116 km/h. Erlaubt waren an dieser Stelle 50 km/h. Bei den Kontrollen gingen den Beamten auch zwei Fahrer ins Netz, die berauschende Mittel genommen hatten. Einer stand unter Drogen- und der andere unter Alkoholeinfluss. Im Interesse aller ahndeten die Ordnungshüter auch Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. Das war immer dann der Fall, wenn beispielsweise Menschen aus drei Haushalten in einem Auto saßen.
Gegen 1:30 Uhr fuhr ein Mercedes AMG GT in die Kontrollstelle. Eine Überprüfung ergab, dass gegen den Fahrer noch ausstehende Forderungen aus unterbliebenen Gewerbesteuerzahlungen bestehen. Die Mitarbeiter der Vollstreckungsbehörde der Stadt pfändeten das Auto vor Ort. Der Mann und sein Beifahrer mussten zu Fuß ihren Weg fortsetzen.
Am Osterwochenende und in den nächsten Monaten wird die Polizei Duisburg gemeinsam mit der Autobahnpolizei und dem Ordnungsamt nicht nachlassen und gegen Raser, Poser und Tuner in unserer Stadt vorgehen, ihnen die Grenzen aufzeigen und Verstöße konsequent ahnden.


Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 mit 3 PKW
Am 03.04.2021 wurde die Feuerwehr gegen 17:45 Uhr zu einen Verkehrsunfall auf die A3 in Fahrtrichtung Köln gerufen. Die Einsatzstelle befand sich kurz vor der Ausfahrt Duisburg-Wedau. Durch die Vielzahl der Anrufe wurde sofort klar, dass mehrere Rettungsmittel benötigt werden. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass an dem Unfall zwei PKW und ein Lieferwagen beteiligt waren.
Insgesamt wurden sechs Personen bei dem Unfall verletzt, vier davon schwer. Einer der betroffenen Patienten war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.
Die Feuerwehr hat umgehend mit den Rettungsmaßnahmen begonnen und den Brandschutz sichergestellt. Auf Grund der großen Anzahl der Rettungsmittel konnten alle Patienten umgehend behandelt und anschließend in die umliegenden Krankenhäuser verteilt werden.
Die Autobahn war für die Zeit der Rettungsmaßnahmen in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt.
Dadurch konnte auch der Rettungshubschrauber Christoph 9 auf der Autobahn landen.
Insgesamt waren an dem Einsatz 40 Einsatzkräfte verteilt auf 5 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 1 Rettungshubschrauber sowie 3 Löschfahrzeuge mit Führungsdienst und Kranwagen an dem Einsatz beteiligt.
Der Einsatz war nach ca. 80 Minuten beendet.


Hochfeld: Geldbörse geraubt
Am Mittwochnachmittag (31. März, gegen 14:45 Uhr) hat ein Unbekannter einem 55-Jährigen auf der Heerstraße die Geldbörse aus der hinteren Hosentasche seiner Jeans gezogen und wollte damit wegrennen. Noch bevor ihm das gelang, nahm der 55-Jährige den Mann in den Schwitzkasten. Dieser riss sich jedoch los und rannte mit der Geldbörse in Richtung Siechenhausstraße davon. Wenige Meter weiter hat der Täter Geldscheine aus dem Portemonnaie geholt und die Brieftasche weggeworfen. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen des räuberischen Diebstahls und nach dem etwa 30 Jahre alten Täter. Er ist etwa 1,70 Meter groß, hat lockige Haare und trug zur Tatzeit eine beige Stoffjacke.

Möglicherweise hatte sich der Täter kurz vorher in der Nähe einer Bankfiliale auf der Wanheimer Straße auf die Lauer gelegt. Der 55-Jährige gab gegenüber der Polizei an, den Verdächtigen dort kurz vor der Tat gesehen zu haben, als er Bargeld von seinem Konto abhob.

Die Duisburger Polizei sucht jetzt Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder den Täter in der Nähe des Tatortes gesehen haben. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 36 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Meiderich: Auto-Billiard
Ein Autofahrer hat am Mittwochmorgen (31. März, 9 Uhr) auf der Arnold-Dehnen-Straße einem Skoda die Vorfahrt genommen und dadurch einen Unfall mit Kettenreaktion verursacht. Der 53-Jährige im Mercedes war nach links auf ein Firmengelände abgebogen - den entgegenkommenden Skoda übersah er dabei, sodass die beiden Autos frontal zusammenstießen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Skoda gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Fiat geschoben, der wiederum gegen einen daneben geparkten Ford gedrückt wurde. Bis auf den Ford war keines der Autos nach dem Unfall mehr fahrbereit. Der Fahrer des Skoda (35) kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.



Kriminalität in NRW 2020 weiter auf Tiefstand - Durch die Pandemie gab es eine Verlagerung ins Internet
Kriminalitätsbericht 2020 Duisburg
Verkehrsbericht 2020: Deutlicher Rückgang der Unfälle in Duisburg
Verkehrsunfallstatistik in NRW auf Tiefstand