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Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen,
Baggerlöchern und im Rhein
Ermittlungsbehörden gehen in koordinierter Aktion gegen
internationales Rauschgiftnetzwerk vor
Wanheimerort Fliederstraße: Öffentlichkeitsfahndung nach
62-Jährigen Die Duisburger Polizei bittet die
Bevölkerung um Unterstützung: Bereits seit dem 25. Mai wird
der 62-jährige Dirk B. vermisst. Zuletzt wurde er an seiner
Wohnanschrift an der Fliederstraße gesehen. Der Vermisste
ist körperlich eingeschränkt, läuft an einem Rollator und
ist infolge einer Erkrankung auf lebensnotwendige
Medikamente angewiesen. Es kann nicht ausgeschlossen werden,
dass sich der Duisburger in einer hilflosen Lage befindet.
Intensive Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang erfolglos.
Die Suchmaßnahmen dauern weiterhin an. Der Vermisste ist
1,75 Meter groß, hat eine kräftige Statur, graue Haare,
trägt eine Brille und nutzt zur Fortbewegung einen Rollator.
Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug er ein
blau-weiß-kariertes Hemd, eine beige Weste, blaue Jeans und
schwarze Schuhe. Ein Foto von Dirk B. finden Sie hier: https://polizei.nrw/fahndung/206163
Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort des Vermissten machen?
Die Polizei bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Augen
offen zu halten und beim Antreffen der Vermissten
unverzüglich den Notruf 110/112 zu wählen.
Mündelheim: Bei vermeintlichem Handykauf mit Reizgas
attackiert Ein 36-Jähriger aus Niederkrüchten
ist am späten Dienstagabend (9. Juni, 22:45 Uhr) bei einem
vermeintlichen Handykauf in Duisburg-Mündelheim Opfer eines
versuchten Raubes geworden. Nach bisherigen Erkenntnissen
wurde der Kauf über eine Social-Media-Plattform vereinbart.
Nachdem die Modalitäten vereinbart worden waren, traf sich
der 36-Jährige mit dem vermeintlichen Verkäufer auf der
Straße Ehinger Berg nahe der Siedlerstraße. Als der Mann
mit seinem Pkw am vereinbarten Treffpunkt eintraf, trat
plötzlich ein Unbekannter an das Fahrzeug heran und sprühte
ihm unvermittelt Reizgas durch das geöffnete Fahrerfenster
ins Gesicht. Dem 36-Jährigen gelang es, sich mit seinem Auto
in Sicherheit zu bringen. Wenig später hielt er an und bat
einen Passanten um Hilfe. Der Täter flüchtete ohne Beute in
unbekannte Richtung. Alarmierte Polizeibeamte leisteten
vor Ort Erste Hilfe. Der Verletzte wurde anschließend durch
Rettungskräfte behandelt und mit einer Augenreizung zur
weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus
gebracht. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: 1,70
bis 1,75 Meter groß, leicht untersetzter Körperbau, schwarze
Kleidung, schwarze Sturmhaube Das Kriminalkommissariat 13
hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und
Zeugen, die Angaben zur Tat oder zum Täter machen können,
sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg
zu melden.
Neudorf:
Ladendieb festgehalten Drei Mitarbeiter (33,34
und 38) hinderten einen Ladendieb am Dienstagnachmittag (9.
Juni, 15 Uhr) vor einer Discounterfiliale am Sternbuschweg
an der Flucht. Sie hielten den um sich schlagenden
51-Jährigen fest, bis die Polizei eintraf. Er hatte zuvor
versucht, Waren aus dem Discounter zu stehlen. Die
Beamten nahmen den Mann schließlich mit zur Wache, wo er
sich weiter heftig gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte.
Da der Mann unter dem Einfluss von Alkohol stand, entnahm
ihm ein Arzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg und
nach dem mündlichen Beschluss eines Richters des
Amtsgerichts Duisburg eine Blutprobe. Der Mann muss sich
jetzt mit einer Anzeige wegen des räuberischen Diebstahls
und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte
auseinandersetzen.
City: 19-jähriger
Ladendieb schlug mit Parfümflasche zu Ein
19-Jähriger wurde am Dienstagnachmittag (9. Juni, 14 Uhr)
beim Diebstahl in einer Parfümerie-Filiale in einem
Einkaufszentrum auf der Königstraße erwischt. Der 45 Jahre
alte Ladendetektiv stellte den Mann beim Verlassen des
Geschäfts. Der 19-Jährige stieß dabei gegen einen Tisch,
versuchte sich aus dem Griff des Ladendetektivs zu lösen und
schlug dem Ladendetektiv eine Parfümflasche gegen den Kopf.
Der Ladendetektiv brachte den 19-Jährigen schließlich zu
Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Dem 19-Jährigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg und Anordnung des Amtsgerichts Duisburg eine
Blutprobe entnommen, da er zugegeben hatte, Cannabis
konsumiert zu haben. Jetzt muss er sich mit einer Anzeige
wegen des räuberischen Diebstahls auseinandersetzen. Der
Ladendetektiv wurde noch vor Ort von einer
Rettungswagenbesatzung behandelt.
Fahrn: Seniorin bestohlen Ein Duo beklaute am
Dienstagmittag (9. Juni, 12:30 Uhr) eine 84-Jährige an ihrer
Wohnanschrift an der Römerstraße. Als die Dame vom
Einkaufen nach Hause kam, bemerkte sie eine Frau vor dem
Haus. Dann erschien ein Unbekannter im Hausflur und gab sich
als Angestellter eines Wasserwerks aus. Er verschaffte sich
unter dem Vorwand, dass die Wasserleitungen überprüft werden
müssen, Zutritt zur Wohnung. Nachdem er mit den angeblichen
Arbeiten fertig war, wollte die Seniorin den Unbekannten
bezahlen - doch ihr Portemonnaie samt Inhalt fehlte. Sie
verständigte die Polizei und das Duo verschwand. Sie
beschrieb den Einsatzkräften die beiden Unbekannten: 1.Frau:
25 Jahre, 1,70 Meter groß, stämmige Statur, schwarze lange
Haare zu einem Zopf zusammengebunden, weiße Hose 2.Mann:
zwischen 33 und 35 Jahre, 1,90 Meter groß, stämmige Statur,
kurze blonde Haare, weißes T-Shirt, helle Hose Das
Kriminalkommissariat 32 sucht Zeuginnen und Zeugen, die
Angaben zu dem Duo machen können. Hinweise nimmt die Polizei
unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Wedau: Auto und E-Scooter treffen sich Im
Bereich Braunsberger Weg / Wedauer Straße sind am
Montagmittag (8. Juni, 12:10 Uhr) ein Auto und ein E-Scooter
kollidiert. Die 27-jährige Roller-Fahrerin verletzte sich
leicht und wollte sich eigenständig in ärztliche Behandlung
begeben. Der 65 Jahre alte Skoda-Fahrer blieb unverletzt. An
beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Das
Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen zur
Unfallursache aufgenommen.
Rheinhausen:
11-Jähriger von Gruppe Jugendlicher bedroht Ein
11-Jähriger ist am Mittwochnachmittag (3. Juni, 16:40 Uhr)
auf der Beethovenstraße Ecke Friedrich-Ebert-Straße von
mehreren Unbekannten bedroht worden. Nach bisherigen
Erkenntnissen sprachen drei bis vier Jugendliche den Jungen
an und bedrohten ihn mit einem Messer. Anschließend fragten
sie ihn nach Vapes und durchsuchten seine Bekleidung sowie
seine Bauchtasche. Ohne Beute flüchteten die Täter in
unbekannte Richtung. Der 11-Jährige beschreibt die
Unbekannten als etwa 14 bis 16 Jahre alt. Sie sollen dunkle
Haare und einen etwas dunkleren Hauttyp gehabt haben.
Alarmierte Polizeikräfte trafen den aufgelösten Jungen vor
Ort an und brachten ihn mit einem Streifenwagen zu seiner
Wohnanschrift, wo ihn seine Eltern in Empfang nahmen. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und
bittet Zeuginnen und Zeugen, die die Tat beobachtet haben
oder Angaben zu den Unbekannten machen können, sich unter
der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.
Meiderich: Bierflasche auf den Kopf geschlagen
Am späten Mittwochabend (3. Juni, 23:40 Uhr) ist ein
27-Jähriger in einem Hinterhof an der Schmidtstraße verletzt
worden. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen
soll ein ihm bekannter Mann dem 27-Jährigen mit einer
Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen haben. Durch den
Angriff erlitt der Duisburger eine Verletzung am Kopf. Der
Täter entfernte sich anschließend von der Örtlichkeit.
Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten
zunächst vor Ort. Anschließend wurde er zur stationären
Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 27-Jährige
wirkte augenscheinlich alkoholisiert. Aufgrund der
medizinischen Versorgung verzichteten die Polizisten auf die
Durchführung eines Atemalkoholtests. Während der
Sachverhaltsaufnahme entdeckten die Einsatzkräfte auf dem
Boden ein Gefäß mit weißem Pulver - vermutlich Amphetamine.
Die Beamten stellten das Gefäß sicher. Die Ermittlungen
gegen den namentlich bekannten Tatverdächtigen (35) hat das
Kriminalkommissariat 34 aufgenommen.
Altstadt: Trickbetrüger machen Beute Am
Mittwochmittag (3. Juni, 14 Uhr) klingelte ein Unbekannter
an der Wohnungstür eines 75-Jährigen an der Angerstraße. Der
Täter gab sich als Mitarbeiter eines
Telekommunikationsunternehmens aus und erklärte, dass er
beauftragt worden sei, den Internetanschluss zu überprüfen.
Unter einem Vorwand bat der Unbekannte den Senior, sich im
Wohnzimmer aufzuhalten. Währenddessen durchsuchte der Mann
die Wohnung, entwendete Bargeld und verschwand. Der
Unbekannte wird auf etwa 1,80 Meter geschätzt, hat eine
kräftige Statur und kurze schwarze Haare. Er soll zwischen
30 und 40 Jahren alt sein. Das Kriminalkommissariat 32
hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die
Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise werden
unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegengenommen.
Marxloh: Juwelier überfallen Am
Mittwochmorgen (3. Juni, 10:10 Uhr) überfielen zwei
unbekannte Männer ein Juweliergeschäft auf der Weseler
Straße. Die Unbekannten bedrohten eine Angestellte (38)
mit einer Schusswaffe, fesselten sie, entwendeten Schmuck
und flüchteten mitsamt der Beute vom Tatort. Die
Tatverdächtigen sollen circa 1,80 Meter groß und ungefähr 20
Jahre alt sein. Sie trugen schwarze Kleidung und hatten eine
Kapuze auf. Das Kriminalkommissariat 13 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen und Zeuginnen, die
Angaben zu den Verdächtigen oder dem Verbleib der Beute
machen können. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer
0203 2800 entgegen.
Meiderich:
Jugendliche Einbrecher gestellt Drei Jugendliche
versuchten am Dienstagabend (2. Juni, 20:58 Uhr) in ein
Mehrfamilienhaus an der Regenbergastraße einzubrechen. Sie
ergriffen die Flucht, weil eine 32-Jährige die Haustür
aufriss und die Einbrecher anschrie. Zuvor hörte sie
Geräusche an der Haustür und sah die drei verdächtige
Personen durch das Milchglas ihrer Haustür. Die Unbekannten
rannten in Richtung Gerhardstraße. Die Duisburgerin
beschrieb den alarmierten Einsatzkräften die Einbrecher und
informierte ihren Schwager. Kurz vor 22 Uhr meldete sich der
38-Jährige bei der Polizei, dass er infolge der
Personenbeschreibung seiner Schwägerin die drei mutmaßlichen
Einbrecher verfolgen würde und sich diese im Bereich der
Von-der-Mark-Straße befinden würden. Er schilderte den
Polizisten, dass er zudem beobachtet habe, wie die drei in
ein Mehrfamilienhaus an der Bronkhorststraße eingebrochen
sind. Die Beamten kontrollierten das Trio und fanden bei
der Durchsuchung mögliche Beweismittel. Darunter auch
Einbruchswerkzeug und Handschuhe - sie stellten alles
sicher. Die drei Minderjährigen wurden den
Erziehungsberechtigten übergeben. An der Bronkhorststraße
stellten die Einsatzkräfte drei aufgebrochene
Kellerverschläge in einem Mehrfamilienhaus fest. Die Beamten
schrieben mehrere Strafanzeigen - unter anderem wegen des
besonders schweren Falls des Diebstahls. Nun muss sich das
Trio mit den Strafverfahren auseinandersetzen. Die
Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 14 dauern an.
Ruhrort: Geschlagen und beraubt Ein
Anwohner (38) verständigte in der Nacht zu Dienstag (2.
Juni, 02:15 Uhr) die Polizei, weil er eine körperliche
Auseinandersetzung im Bereich der Bergiusstraße/Fabrikstraße
zwischen mehreren Personen beobachtete. Als die
Einsatzkräfte eintrafen, stießen sie auf mehrere Personen -
darunter auch auf einen 31-jährigen Verletzten. Der Mann
(31) schilderte den Beamten, dass mehrere Männer und eine
Person mit Hund auf ihn zugekommen seien und plötzlich auf
ihn eingeschlagen hätten unter Verwendung einer Eisenkette.
Nachdem er erheblich geschlagen und getreten worden sein
soll, sollen die Personen ihm seine Brusttasche mit einer
höheren Bargeldsumme abgenommen haben. Sodann sollen einige
von ihnen die Flucht ergriffen haben - darunter auch die
Person mit dem Hund. Die Polizisten identifizierten nach
erfolgter Befragung des Geschädigten sowie auch weiterer
Zeugen mindestens zwei mutmaßliche Tatverdächtige (38 und 39
Jahre). Der 38-Jährige war im Besitz der Eisenkette. Die
Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Er schilderte, dass
der 31-Jährige ihn zuerst körperlich angegriffen habe.
Der 31-jährige Verletzte wurde erheblich verletzt und daher
stationär behandelt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Duisburg einen
Untersuchungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen wegen schweren
Raubes und gefährlicher Körperverletzung. Nun müssen sich
die Beteiligten mit dem Strafverfahren auseinandersetzen.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen in diesem
Fall aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben
zu der Tat sowie zu den flüchtigen Personen - insbesondere
zu der Person mit dem Hund - machen können. Hinweise nehmen
die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Köln/Duisburg: Kontrollen am Rhein
Sommerliche Temperaturen haben am Wochenende zahlreiche
Menschen an die Ufer des Rheins gelockt. Während eine
gemeinsame Schwerpunktkontrolle von Wasserschutzpolizei und
Ordnungsamt in Köln zeigte, dass Präventions- und
Kontrollmaßnahmen zunehmend Wirkung entfalten, mussten
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg gegen mehrere Personen
einschreiten, die trotz der bekannten Gefahren und des
Badeverbots im Rhein badeten.
Am Sonntag (31. Mai)
führten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizeiwache Köln
gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Köln ab 12 Uhr
eine Schwerpunktkontrolle durch. Hintergrund ist das
bestehende Badeverbot im Rhein innerhalb des Kölner
Stadtgebiets. Die gemeinsame Streife kontrollierte gezielt
die Bereiche Köln-Rodenkirchen, Westhoven und Porz.
Unterstützt wurde die Maßnahme durch Teams des städtischen
Ordnungsdienstes, die landseitig entlang des Rheinufers
unterwegs waren. Diese führten zahlreiche
Aufklärungsgespräche mit Besuchern des Rheinufers.
Die Bilanz fällt positiv aus: Zwar wurden rund 20 Personen
in Badebekleidung angetroffen, jedoch befand sich keine
Person im Wasser. Dieses Ergebnis zeigt, dass die Präsenz
von Polizei und Ordnungsamt sowie die umfangreichen
Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen Wirkung zeigen.
Bereits am Samstagabend (30. Mai) gegen 19:45 Uhr wurden
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg zu einem Einsatz am
Alsumer Steig in Duisburg-Marxloh alarmiert. Ein Zeuge hatte
gemeldet, dass dort mehrere Erwachsene im Rhein baden
würden. Er habe zuvor selbst versucht, die Personen auf die
Lebensgefahr aufmerksam zu machen - jedoch ohne Erfolg.
Noch auf dem Weg zur eigentlichen Einsatzörtlichkeit
trafen die Polizeikräfte auf zwei Kinder im Alter von acht
und elf Jahren sowie einen Jugendlichen (13) in nasser
Badekleidung. Die Väter der beiden jüngeren Kinder befanden
sich vor Ort, zeigten sich jedoch uneinsichtig und
verharmlosten die Lebensgefahr. Da die beiden Männer trotz
eindringlicher Belehrung kein Unrechtsbewusstsein erkennen
ließen, sprachen die Einsatzkräfte Platzverweise aus. Die
Väter mussten das Rheinufer gemeinsam mit ihren Kindern
verlassen. Das zuständige Jugendamt wurde über den Vorfall
informiert. Die Mutter des 13-jährigen Jugendlichen wurde
ebenfalls in Kenntnis gesetzt.
Am eigentlichen
Einsatzort trafen die Beamten anschließend auf vier weitere
Erwachsene in nasser Badebekleidung. Diese Personen zeigten
sich im Gespräch sofort einsichtig. Sie durften vor Ort
verbleiben, jedoch nicht erneut ins Wasser gehen. Auch
weitere Besucher des Rheinufers wurden durch die
Einsatzkräfte über die erheblichen Gefahren des Rheins
aufgeklärt und sensibilisiert.'
Insgesamt wurden bei
dem Einsatz in Duisburg sieben Verstöße
festgestellt. Gegen alle Beteiligten (bzw. die
Erziehungsberechtigten) fertigten die Einsatzkräfte
Ordnungswidrigkeitenanzeigen, die entsprechende Bußgelder
(bis zu 1.000 Euro) nach sich ziehen.
Die Polizei
betont: Nehmen Sie polizeiliche und städtische Kontrollen,
Platzverweise sowie Anzeigen als das, was sie sind:
Lebensrettende Maßnahmen! Das teuerste Bußgeld wäre im
Zweifel das eigene Leben.
Besonders erschütternd:
Genau an dieser Stelle am Alsumer Steig ereignete sich im
Juni 2021 ein tragischer Badeunfall. Damals wurden drei
Mädchen im Alter von 13, 14 und 17 Jahren von der Strömung
erfasst und ertranken im Rhein!
Jedes Jahr zur
Sommerzeit: Todesfalle Rhein - Leichtsinn bedeutet
Lebensgefahr!
Warum Baden im Rhein
lebensgefährlich ist - Tödliche Strömungen:
Unter der Wasseroberfläche entstehen starke
Strömungen und Wirbel, die selbst geübte Schwimmer binnen
Sekunden in Lebensgefahr
bringen können. - Massiver Schiffssog:
Vorbeifahrende Frachtschiffe erzeugen
enorme Wasserbewegungen. Das Wasser wird zunächst vom Ufer
weggezogen und schlägt
anschließend mit großer Wucht zurück.
Menschen können dadurch in die Fahrrinne gerissen werden.
- Tückische Buhnenfelder: Die Bereiche zwischen den
Steinwällen weisen häufig tiefe
Unterspülungen und starke Strömungen auf.
Sie gelten als besonders gefährliche Zonen und können
schnell zur Todesfalle werden.
Polizei und Kommunen werden ihre Kontrollen und
Präventionsmaßnahmen auch künftig fortsetzen, um weitere
Unglücksfälle zu verhindern.
Meiderich: Fernseher aus Wohnung geraubt Ein
Trio soll in der Nacht zu Montag (1. Juni, 00:20 Uhr) einen
30-Jährigen in einer Wohnung an der Malmedyer Straße schwer
verletzt, ausgeraubt und die Flucht samt Beute ergriffen
haben. Ein 34-Jähriger erhielt von Mietern des
Mehrfamilienhauses an der Malmedyer Straße einen Anruf, dass
im Hausflur Blut zu sehen sei. Daraufhin machte er sich auf
den Weg zur Anschrift. Vor Ort angekommen beobachtete er
durch ein Fenster, dass ein Mann (30) in einer der Wohnungen
Hilfe benötigte und verständigte die Feuerwehr.
Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den
Schwerverletzten. Die Feuerwehr verständigte die Polizei.
Den Polizisten gegenüber schilderte der Zeuge (34), dass es
sich um drei mutmaßliche Tatverdächtige handeln könnte. Das
Trio soll einen Fernseher entwendet haben und fußläufig in
Richtung des gegenüberliegenden Parks geflüchtet sein.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen
und sucht weitere Zeuginnen und Zeugen. Hinweise nehmen
die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
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