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Bußgeldkatalog 2014

Geschwindigkeitskontrollen der Stadt Duisburg in der Zeit von Montag, 15.04. bis Samstag, 20.04.2019

 
April 2019

+++ Einbruchsradar 14. Kw - Tod eines Säuglings in Mülheim an der Ruhr - Tötungsdelikt in Hünxe war Mord

Friemersheim: Roller touchiert, Kind verletzt

Am Freitag, 12.04.2019, gegen 16:30 Uhr, beabsichtigte ein 9-jähriger Junge, der auf einem Tretroller unterwegs war, die Straße Am Stellwerk im Bereich des Restaurant Am Stellwerkhof zu überqueren. Beim Versuch die Mittelinsel zu erreichen wurde der Roller von einem heran nahenden Pkw berührt. Das Kind zog sich durch den Sturz eine Schürfwunde am rechten Knie zu. Ferner klagte es über Schmerzen an der linken Wange. Das Kind konnte nach ambulanter Behandlung in einem Duisburger Krankenhaus an die Eltern übergeben werden.

Bissingheim: Kind lief vor Auto
Am Freitagnachmittag (12. April) gegen 16.40 Uhr wollte ein Junge den Worringer Weg überqueren und wurde dabei von einem Pkw erfasst. Der 8-Jährige befand sich auf dem Gehweg in Höhe der Hausnummer 20 und wollte mit seinen Freunden in einem nahegelegenen Waldstück Fußball spielen. Er lief zwischen am Fahrbahnrand geparkten Pkw auf die Fahrbahn, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten. Ein 36-jähriger Pkw-Fahrer, der mit seinem Mazda den Worringer Weg in Richtung Mülheim befuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten, so dass es zu einer Kollision mit dem von rechts kommenden Jungen kam. Dieser wurde auf die Motorhaube aufgeladen und fiel anschließend auf die Fahrbahn. Er erlitt eine Prellung am Kopf und wurde vor Ort durch die Sanitäter eines angeforderten Rettungswagens behandelt, eine weitere Untersuchung in einem Krankenhaus war nicht erforderlich. An dem Pkw entstand leichter Sachschaden.

Meiderich: Erst gegen einen Baum, dann ins Gleisbett
Weil am Freitag (12. April) um 7:10 Uhr der Fahrer (24) eines grauen Mazda von der Fahrbahn der Neumühler Straße abkam und gegen einen Baum prallte, sind Polizei und Feuerwehr ausgerückt. Als die Beamten an der Unfallstelle eintrafen, stand der Pkw mittig auf einem in die Fahrbahn eingelassenen Gleisbett der Straßenbahn. Zeugen befreiten den unter Schock stehenden Duisburger aus seinem Auto. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 24-Jährige auf der Neumühler Straße in Fahrtrichtung Alt-Hamborn. In einer Linkskurve verlor der Mann in Höhe der Einmündung zur Essen-Steeler-Straße die Kontrolle über seinen Pkw, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrzeugfront stark beschädigt und der Mazda schleuderte zurück auf die Straße. Ein Rettungswagen brachte den verletzten Fahrer ins Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme war der Straßenbahnverkehr und der Verkehrsfluss in Fahrtrichtung Alt-Hamborn stark beeinträchtigt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, prüft jetzt das Verkehrskommissariat 21.

Meiderich: Brutale Handyraub misslang
Ein circa 18 bis 20 Jahre alter Mann hat am Mittwoch (10. April) gegen 20:30 Uhr auf dem so genannten "Grünen Pfad" am Landschaftspark einen 16-Jährigen nach einer Zigarette gefragt. Nachdem er eine bekommen hatte, schlug er unvermittelt mit der Faust zu. Der Duisburger stürzte zu Boden. Der Unbekannte versuchte vergeblich, ihm das Handy zu entreißen und flüchtete anschließend ohne Beute in Richtung der Lösorter Straße. Die Polizei sucht Zeugen, die den etwa 1,75 Meter großen Unbekannten gesehen haben. Er hat schwarze, kurze, lockige Haare, eine dunkle Hautfarbe und trug eine graue Jogginghose mit dem Markenemblem "Champion" sowie eine Bauchtasche. Er sprach akzentfreies Deutsch.
Hinweise nimmt das KK 13 unter 0203 280-0 entgegen. Der verletzte Jugendliche kam mit einem Rettungswagen zur Untersuchung ins Krankenhaus.

Dellviertel: Von fünf Mann ausgeraubt
Fünf Unbekannte haben heute Nacht (11. April, 1:55 Uhr) am Friedrich-Wilhelm-Platz einen 25-Jährigen mit einem Messer bedroht und seine Wertsachen gefordert. Sie schlugen ihn mit der Faust gegen den Kopf und flüchteten mit seiner Geldbörse sowie seinem Smartphone in Richtung Düsseldorfer Straße. Die Männer hatten ein afrikanisches Erscheinungsbild, schwarze Haare und sprachen akzentfrei Deutsch. Einer hatte eine rote Sweatshirt-Jacke an und eine dunkle Kappe mit dem Aufdruck "NY" auf. Ein anderer trug eine graue "Alpha Industrie"-Weste mit weißem Aufdruck.
Das KK 13 nimmt Zeugenhinweise unter 0203 280-0 entgegen.

Laar: Drei verbeulte Autos durch 'Domino-Effekt'
Am Mittwoch (10. April) kollidierten um 17:45 Uhr drei Pkw auf der Deichstraße in Höhe der Einmündung zur Friedrich-Ebert-Straße. Weil vier Personen über Schmerzen klagten, verständigten die eingesetzten Polizisten nachträglich zwei Rettungswagen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein junger Mann (20) in einem VW Passat, in dem zwei weitere Männer (21, 36) saßen, einer an einem Stoppschild wartenden Mercedes B-Klasse auf. Der Mercedes, in dem neben der Fahrzeugführerin (48) eine Beifahrerin (22) saß, wurde wiederum auf einen davor wartenden 7er BMW eines 52-Jährigen geschoben. Die verletzten Beifahrer des VW und die verletzten Insassen der B-Klasse brachten die Rettungswagen in Krankenhäuser. Seinen rumänischen Führerschein habe der Verursacher nach eigenen Angaben verloren. Weil der 20-Jährige auch über keinen Wohnsitz in Deutschland verfügt und gegen ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung und wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt wird, nahmen die Polizisten ihn vorläufig fest. Den VW stellten sie als Beweismittel sicher. Gegenüber den Beamten gab der unverletzte Unfallverursacher an, dass die Bremsen an seinem Fahrzeug versagt hätten. Ein Gutachten wird belegen, ob tatsächlich ein technischer Defekt unfallursächlich war.

Hochfeld, Wanheimerort: Shisha-Bars überprüft
Die Polizei Duisburg und der Sonderaußendienst des Bürger- und Ordnungsamtes der Stadt Duisburg haben am Dienstag (9. April) in der Zeit von 19 bis 22 Uhr mehrere Shisha-Bars in Hochfeld und Wanheimerort kontrolliert. So nahmen die Ordnungshüter auf der Wanheimer Straße in Hochfeld zwei Shisha-Bars genauer unter die Lupe - und zwar mit Erfolg. Weil sich in einem Objekt ein junger Mann (19) aufhielt, der sich nicht ausweisen und keine Meldeadresse vorweisen konnte, nahmen die Beamten ihn wegen Verdachts des illegalen Aufenthaltes vorläufig fest. In seiner Hosentasche fanden die Polizisten ein Messer. Bei einem 42-Jährigen entdeckten die Ermittler ein Einhandmesser und stellten es sicher. Auch er bekommt eine Anzeige, in diesem Fall wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Abgesetzt von der Bar trafen Zivilbeamte auf einen 26-Jährigen, der den Anschein erweckte, als wolle er sich vor den uniformierten Ordnungshütern verstecken. Weil die Polizisten bei seiner Durchsuchung Drogen und Geldscheine in kleiner Stückelung auffanden, leiteten sie ein Strafverfahren wegen des Verdachtes des Handelns mit Betäubungsmitteln ein. Seitens des Bürger- und Ordnungsamtes wurden Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz geahndet.

In einer weiteren Bar auf der Wanheimer Straße in Hochfeld kontrollierten die Beamten über 17 Personen. Ein Gast (16) war seitens der Staatsanwaltschaft Siegen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Bei einem 39-Jährigen fanden die Beamten Marihuana und ein verbotenes Springmesser. Die Polizisten stellten die Beweismittel sicher und leiteten gegen den Tatverdächtigen ein Verfahren wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz und Betäubungsmittelgesetz ein. Auch die kommunalen Ordnungshüter wurden hier fündig: Weil kein Objektverantwortlicher den laufenden Betrieb beaufsichtigte, musste der Betrieb vorläufig eingestellt werden. Darüber hinaus leitete das Bürger- und Ordnungsamt Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

In der zuletzt kontrollierten Shisha-Bar auf der Wanheimer Straße in Wanheimerort staunten die Ordnungshüter nicht schlecht: Hinter dem Tresen lag griffbereit eine Schreckschusspistole, die von einer scharfen Schusswaffe kaum zu unterscheiden war. Ob der 29-Jährige Betreiber der Bar über einen kleinen Waffenschein verfügt, wird derzeit geprüft. Bei der weiteren Kontrolle der elf angetroffenen Personen entdeckten die Polizisten auf der Herrentoilette eine Machete und stellten sie sicher. Neben Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz stellten die kommunalen Ordnungshüter zwei nicht zugelassene Geldspielgeräte fest und versiegelten diese. Der Betreiber muss mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen die Glücksspielverordnung rechnen.

Die Bekämpfung der Clankriminalität ist einer der kriminalpolitischen Schwerpunkte der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Die Kontrollen am Dienstagabend fanden behördenübergreifend im Rahmen der Bekämpfung der Clankriminalität zusammen mit der Stadt Duisburg statt. Damit unterstreichen die Ordnungsbehörden die Null-Toleranz-Strategie gegenüber Personen, die zumeist in bandenähnlichen Strukturen mit ihren Aktivitäten gegen geltendes Recht verstoßen.

Duisburg: American Staffordshire Terrier Tino wieder da!
Die Polizei Duisburg hat noch keine heiße Spur zum American Staffordshire Terrier Tino, den Unbekannte vergangene Woche aus dem Tierheim gestohlen haben. Die Ermittler suchen Zeugen, die den circa drei Jahre alten, 52 cm Vierbeiner gesehen haben. Der braun-gestromte, 35 Kilogramm schwere Hund hat an der Brust und hauptsächlich an den vorderen Pfoten weißes Fell. Hinweise nimmt das KK 36 unter 0203 280-0 entgegen.

Unbekannte haben in der Nacht von Donnerstag (21. Februar) auf Freitag und von Freitag (22. Februar) auf Samstag jeweils einen Hund aus dem Tierheim gestohlen. Ein Spaziergänger hat einen der Vierbeiner angebunden im Stadtpark Meiderich gefunden. Der Pitbull ist wohlbehalten zurück im Tierheim. Der American Staffordshire Terrier konnte noch nicht gefunden werden. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen am Tierheim oder im Stadtpark gemacht haben. Hinweise nimmt das KK 36 unter 0203 280-0 entgegen.

Moers: Duisburger erstach Frau im 'Moulin Rouge'
Am Samstag, 06. April 2019, gegen 21:46 Uhr, kam es in den Räumlichkeiten des Moulin Rouge auf der Straße Am Jungbornpark in Moers-Repelen zu einem Streit zwischen einer 31-Jährigen und ihrem 46-Jährigen ehemaligen Lebensgefährten aus Duisburg. In der Folge stach dieser mit einem Messer auf die 31-Jährige sowie auf eine weitere anwesende 38-Jährige ein. Beide Opfer konnten sich in einen nahegelegenen Imbiss flüchten und wurden nach notärztlicher Versorgung einem Krankenhaus zugeführt. Trotz sofort eingeleiteter Notoperation verstarb die 38-Jährige. Die 31-Jährige verblieb mit schweren Verletzungen stationär im Krankenhaus. Der Tatverdächtige flüchtete vom Tatort, konnte jedoch wenig später festgenommen werden. Ein Haftbefehl wird beim zuständigen Amtsgericht beantragt. Die zuständige Mordkommission der Polizei Duisburg ermittelt.

Homberg: Auto betrunken vor eine Laterne gefahren
Die Alkoholfahrt eines 39-jährigen Bochumers endete gestern in den frühen Morgenstunden (06.04.2019,04:20 Uhr) an einer Laterne. Einer Streifenwagenbesatzung fiel ein schwarzer Seat auf, welcher mit qualmendem Motorraum und ausgelösten Airbags auf der Mittelinsel der Ruhrorter Straße, in Höhe der Einmündung Rheinanlagen stand. Der Fahrer des Wagens wirkte deutlich desorientiert und gab an Beruhigungsmittel eingenommen zu haben. Zudem stand der Mann auch noch unter Alkoholeinfluss, was im Anschluss zu einer Blutprobenentnahme und Strafanzeige führte.

Anscheinswaffen sehen einer echten Waffe täuschend ähnlich, weshalb die Polizei bei einem Einsatz zunächst davon ausgehen muss, dass es sich um echte und somit gefährliche Waffen handelt. Die Polizei muss deshalb Hinweise auf derartige Vorfälle immer ernst nehmen und zur Abwehr von Gefahren für andere und sich selbst von einer echten Waffe ausgehen.
Deshalb warnt die Polizei davor, mit Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit zu hantieren: Der leichtfertige Umgang in der Öffentlichkeit mit Softairwaffen oder Spielzeugwaffen stellt ein enormes Gefahrenpotenzial dar. (dab)

Hochfeld: Männer mit Softair-Waffen sorgten für Unruhe
Am Mittwoch (3. April) lösten zwei Männer (20, 22) gegen 16:40 Uhr einen Polizeieinsatz aus, weil sie anscheinend mit einem Maschinengewehr und einer Pistole auf der Wanheimer Straße auf vorbeifahrende Fahrzeuge zielten. Weil sie eine mögliche Gefährdung nicht abschätzen konnte, verständigte eine aufmerksame Duisburgerin (37) umgehend die Polizei. Als die Beamten eintrafen, gingen auch sie zunächst von scharfen Schusswaffen aus. Die Beamten überwältigten das Duo und stellten es zur Rede. Beide Männer äußerten sich nicht, als die Polizei die Waffen sicherstellte.
Glück im Unglück: Niemand wurde bei dem Einsatz verletzt. Beide Tatverdächtigen müssen sich wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten.

Duisburg: 'Speed' sorgt für Geld in der Kasse
Die Duisburger Polizei und das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg beteiligten sich am Mittwoch (3. April) an den europaweiten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt "Geschwindigkeit". Hierbei gingen den Polizisten im Zeitraum von 6 Uhr bis 22 Uhr insgesamt 239 Temposünder ins Netz. Ein Radarwagen erfasste auf der Koloniestraße in Höhe der Lotharstraße rund 167 motorisierte Verkehrsteilnehmer, die zu schnell unterwegs waren. Zwei Autofahrer müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen, weil sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit nach Toleranzabzug um mindestens 21 km/h überschritten. Im weiteren Stadtgebiet hielten die eingesetzten Beamten 72 motorisierte Verkehrsteilnehmer an und konfrontierten sie an Ort und Stelle mit ihrem Fehlverhalten. Auch hier müssen acht von ihnen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Die größte Geschwindigkeitsüberschreitung stellten die Polizisten bei einem Duisburger fest, der mit seinem weißen BMW auf der Koloniestraße in Fahrtrichtung Mülheim an der Ruhr statt der erlaubten 50 km/h mit 96 km/h unterwegs war (160 Euro Geldbuße, 2 Punkte in Flensburg, 1 Monat Fahrverbot). Die vier beteiligten Radarwagen des Bürger- und Ordnungsamtes der Stadt Duisburg stellten insgesamt 472 Geschwindigkeitsverstöße fest. In 21 Fällen lag auch hier die Überschreitung bei mehr als 21 km/h - die Fahrzeugführer bekommen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
"Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!" lautet der Slogan von TISPOL, dem europaweiten Polizei-Netzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. TISPOL steht für "Traffic Information System Police". Dabei handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union mit Hauptsitz in London. Dieses europäische Netzwerk hat die Aufgabe, europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Das Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten. TISPOL geht davon aus, dass die Verkehrsüberwachung und -ausbildung, wo immer zweckdienlich, einen bedeutenden Beitrag zur Verminderung der Zahl von Verkehrsunfallopfern leisten kann.





Duissern: Einbrecher wollte doch nur telefonieren
Heute Morgen (3. April, 8 Uhr) hat ein Ehepaar auf der Duissernstraße einen mutmaßlichen Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Der 33-Jährige war über die angelehnte Balkontür in die Erdgeschosswohnung eingestiegen. Als die 60-jährige Duisburgerin diese schließen wollte, sah sie, wie ein dunkel gekleideter Mann vom Schlafzimmer zur Terrassentür lief. Sie schrie, reagierte blitzschnell, lief ihm hinterher und hielt ihn fest. Ihr Mann (60), der sich zu diesem Zeitpunkt gerade in der Küche aufhielt, war durch die Schreie seiner Frau alarmiert und eilte herbei. Bis zum Eintreffen der Polizei gelang es dem Paar, den mutmaßlichen Täter festzuhalten. Als die Beamten eintrafen, gab der Verdächtige an, dass er Wohnung betreten habe, weil er telefonieren wollte. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er unter anderem wegen des Handels mit Betäubungsmitteln polizeibekannt ist und keinen festen Wohnsitz hat. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Er wird dem Haftrichter heute vorgeführt.

Marxloh: Jungs bedrohten Jungs mit Messer und klauten ein Handy
Als ein Junge (12) mit einem Freund (13) am Dienstag (2. April) gegen 16:00 Uhr die Rolfstraße in Richtung der Hagedornstraße entlang ging, folgte ihnen ein etwa gleichaltriges Trio. Einer davon ging auf den 12-Jährigen zu und schrie ihn an. Der Duisburger wollte daraufhin mit seinem Handy die Polizei anrufen. Der Tatverdächtige bedrohte den Jungen mit einem Messer, riss dem 12-Jährigen das Handy aus der Hand und rannte mit seinen zwei Begleitern davon. Der Beraubte holte den Täter auf der Wilfriedstraße ein und wurde erneut mit dem Messer bedroht. Dem Trio gelang schließlich die Flucht.
Die Täter sollen alle zwischen 10 und 11 Jahre alt und circa 1,50 Meter groß sein. Alle drei hatten kurze, dunkle Haare. Der Junge mit dem Messer trug eine Camouflage-Jacke und eine schwarze Hose. Seine Begleiter, von denen einer eine dünne, der andere eine kräftigere Statur hatte, trugen beide rote Jacken. Zeugen, die Angaben zu dem Trio machen können, melden sich bitte unter der Rufnummer 0203-280-0 beim Kriminalkommissariat 13.

Hamborn: Wieder unter Drogeneinfluss ohne Führerschein mit geklauten Nummernschildern unterwegs Eine zivile Streifenwagenbesatzung entdeckte am Montag (1. April) gegen 22 Uhr einen "alten Bekannten", der mit einem silbernen VW Golf die Beecker Straße befuhr. Den 31-Jährigen hatten die Beamten bereits am 29. März kontrolliert, als er ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss einen Pkw im Straßenverkehr bewegte, an dem gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Der Duisburger lernte scheinbar nicht dazu: Als die Beamten ihn auf der Schäferstraße an der Ecke Wittfelder Straße kontrollierten, stellten sie fest, dass die am Golf angebrachten Kennzeichen auch dieses Mal gestohlen waren und nicht zum Fahrzeug passten. Weil der Fahrer erneut unter Drogeneinfluss stand, musste der Tatverdächtige zur Blutprobenentnahme mit zur Wache. Das Kfz, in dem die Polizisten auch Drogen fanden, stellten sie sicher. Gegen den Wiederholungstäter leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein, unter anderem wegen Urkundenfälschung und Diebstahls.

Wanheimerort: Tankstellen-Räuber gefasst
Dank guter Beschreibungen von Zeugen konnte die Polizei heute (2. April) einen mutmaßlichen Tankstellenräuber auf seiner Flucht festnehmen: Der Mann hatte heute Morgen gegen 08:35 Uhr die Kassiererin und einen Kundendienstmitarbeiter in einer Tankstelle auf der Wacholder Straße mit einem Messer bedroht und Geld gefordert. Zwischendurch hatte er dem 54-Jährigen das Messer an den Hals gehalten, ohne ihn zu verletzen. Nachdem die 47 Jahre alte Duisburgerin ihm Geldscheine aus der Kasse gab, flüchtete der Räuber. Im Rahmen der Fahndung konnten ihn die Streifenwagenbesatzungen stellen. Bei ihm fanden die Uniformierten zwei Messer und Geld in Höhe der Summe, die aus der Tankstelle geraubt wurde. Die Kripo hat Ermittlungen zu diesem schweren Raub aufgenommen.

Meiderich: Ukrainer-Touristen auf Ladendiebstahl-Tour
Sie seien als Touristen aus der Ukraine in Deutschland und da dürfe man sich beispielsweise abgelaufene Lebensmittel umsonst mitnehmen - das erzählte einer der drei erwischten Ladendiebe den Polizisten. Ein Detektiv hatte am Montag (1. April, 17:40 Uhr) das Trio dabei erwischt, wie es in einem Supermarkt auf der Berliner Straße Süßigkeiten, Rasierer und Klingen stahl. Die Beamten nahmen die Männer fest.

Röttgersbach: Busfahrt endet am Baum
Am Dienstagmorgen (2. April) kam gegen 7:30 Uhr aus bislang unbekannter Ursache ein Schulbus auf der Fahrner Straße von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Inklusive dem Fahrer sollen acht Personen verletzt sein. Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Der Kreisverkehr Fahrner Straße Ecke Ziegelhorststraße war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Das zuständige Verkehrskommissariat 21 ermittelt derzeit die Unfallursache.
Bei dem Bus handelt es sich nach aktuellen Erkenntnisse um einen Linienbus. Inklusive dem Fahrer (35) sollen acht Personen verletzt sein. Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Der Kreisverkehr Fahrner Straße Ecke Ziegelhorststraße war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Das zuständige Verkehrskommissariat 21 ermittelt derzeit die Unfallursache.

Moers/Duisburg: Öffentlichkeitsfahndung nach Vergewaltiger

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wurde bekannt, dass in der Nacht vom 19. auf den 20.03.2019 eine 21-jährige Duisburgerin von drei Männern gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen wurde.
Zwei der drei Männer, ein 24 Jahre alter Krefelder und ein ebenfalls 24-jähriger Moerser, konnten nach einer großangelegten Durchsuchungsaktion vorläufig festgenommen werden. Sie befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft momentan in Untersuchungshaft. Derzeit suchen wir mit einem Foto nach dem 28-jährigen Nidal El-Zein aus Moers.
Er steht im dringenden Verdacht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein.
Da der Aufenthaltsort des Tatverdächtigen nicht bekannt ist, fragen Staatsanwaltschaft und Polizei die Öffentlichkeit:
Wer hat den 28-Jährigen gesehen oder kann Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen?
Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Tel.: 02841 / 1710 oder jede andere Polizeidienststelle.

 
Neudorf: iPhone geraubt
Zwei zunächst Unbekannte haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag kurz nach Mitternacht (31. März, 0:20 Uhr) einem Pärchen das Handy abluchsen wollen. Einer der Täter gab dabei vor, sich das Mobiltelefon ausleihen zu wollen. Der 23-jährige Besitzer lehnte das ab. Als Reaktion darauf schlug ihm das Duo ins Gesicht. Dabei ging seine Brille verloren. Weil die mutmaßlichen Täter drohten, ihn "abzustechen", gab er sein IPhone ab. Daraufhin rannten die beiden in Richtung Goerdeler Park davon. Der Duisburger und seine Freundin (22) riefen die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnten die Beamten einen tatverdächtigen 26 Jahre alten Mann festnehmen. Ihn erwartet jetzt ein Verfahren wegen räuberischer Erpressung. Die Ermittlungen zur Identität des zweiten Mannes dauern zurzeit an.
Der zweite Täter soll etwa 25 Jahre alt und 1,75 Meter groß sein. Der Unbekannte hat volle schwarze Haare sowie einen schwarzen Bart und trug zur Tatzeit einen dunklen Jogginganzug. Zeugen, die genauere Angaben machen können, melden sich bitte telefonisch beim zuständigen Kriminalkommissariat (KK 13) unter 0203 280-0.

Marxloh: Gegen Laterne gefahren, Auto geleert, Kennzeichen mitgenommen und zu Fuß abgehauen
Am frühen Sonntagmorgen (31. März, 5:36 Uhr) ist es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Unfall auf der Schwabenstraße zwischen Waterkamp- und Kaiser-Friedrich-Straße gekommen. Der Fahrer oder die Fahrerin war mit einem grauen Nissan Almera gegen eine Straßenlaterne gefahren und hatte anschließend die Unfallstelle zu Fuß verlassen. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, fanden sie den zerstörten Wagen hinter der beschädigten Straßenlaterne vor. Die Kennzeichen waren abgerissen und mitgenommen worden. Im Auto konnten die Beamten keinerlei Gegenstände finden, die auf die Identität eines Halters/einer Halterin oder eines Fahrers/Fahrerin schließen lassen - auch das Handschuhfach war leer. An der Kennzeichen-Halterung entdeckten die Polizisten gelbe Fragmente, die auf ein ausländisches Nummernschild schließen lassen. Zeugen, die Angaben zu dem Unfall oder dem Fahrer/der Fahrerin machen können, wenden sich bitte an das Verkehrskommissariat 21 unter der Rufnummer 0203 280-0.

Hamborn: Polizistin als 'Miststück' und 'Brillenschlange' beschimpft
Mit Worten wie "Miststück" und "Brillenschlange" beleidigte ein Randalierer Sonntagnacht (31. März, 00:45 Uhr) eine Polizistin im Streifenwagen auf der Fahrt zum Polizeigewahrsam. Sie solle nach Feierabend gut auf sich aufpassen, da sie sonst tot sei, drohte der Mann und versuchte, ihr einen Kopfstoß zu verpassen. Selbst im Polizeigewahrsam, wo ein Arzt dem Alkoholisierten eine Blutprobe entnahm, spuckte er in Richtung der Uniformierten.
Einsatzanlass war, dass ein Zeuge beobachtet hatte, wie der Mann auf der Buschstraße erst eine Mülltonne um trat und dann die Glasscheibe einer Haustür beschädigte. Da der Randalierer während der Polizeikontrolle zunehmend aggressiver wurde, sollte der 29-Jährige zur Gemütsberuhigung ins Gewahrsam. Er muss sich jetzt mit einem Verfahren wegen Sachbeschädigung, Widerstand und Beleidigung auseinandersetzen.

Wanheim: Zeugen löschten Kleidung und Motorrad nach Unfall
Das beherzte Eingreifen von Zeugen hat nach einem Unfall am Sonntag (31. März, 16:55 Uhr) womöglich Schlimmeres verhindert: Ein 60 Jahre alter Mann hatte beim Herausfahren aus einer Grundstücksausfahrt im Baustellenbereich der Düsseldorfer Landstraße einen Motorradfahrer übersehen und stieß mit ihm zusammen. Das Kraftrad stürzte samt Fahrer zu Boden und fing an zu brennen. Dabei fing auch die Kleidung des 47-Jährigen Feuer. Er konnte sich selber auf den Gehweg retten. Dort erstickte eine Zeugin (59) mit einer Decke die Flammen. Einem weiteren Helfer (42) gelang es, den Brand am Motorrad mit einem Feuerlöscher zu löschen. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die Düsseldorfer Landstraße ab dem Kreuzungsbereich Sittardsberger Allee bis zur Kufsteinstraße gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen und prüft, warum das Motorrad in Flammen aufging.

Bonn/Duisburg: Schläger gesucht
Auf dem Passagierschiff Loreley ist es in der Nacht von Samstag auf Sonntag (22./23. September) bei einer Schlagerparty gegen Mitternacht zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten gekommen. In diesem Zusammenhang fahndet das zuständige Zentrale Kriminalkommissariat der Wasserschutzpolizei Duisburg jetzt öffentlich nach einem tatverdächtigen Mann, der maßgeblich für die handgreifliche Auseinandersetzung verantwortlich sein soll.

Wer erkennt den etwa 30-Jährigen mit einer sportlichen Figur? Zur Tatzeit trug er Jeans und ein weißes Oberhemd. Er soll gut sichtbar tätowiert sein und eine Glatze haben.
Das Boot hatte am 23. September am Anlegesteg am Bonner Brassertufer festgemacht. Laut Zeugenangaben soll der Tatverdächtige auf mehrere Personen eingeprügelt haben. Einer von ihnen - ein 45 Jahre alter Bonner - hatte Schläge ins Gesicht bekommen, war für kurze Zeit bewusstlos und musste im Krankenhaus behandelt werden. Zeugen, die Angaben zu dem bislang unbekannten Mann machen können, wenden sich bitte an das ZKK der Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 280-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Hochfeld: Raub am Auto
Als ein Geschäftsinhaber heute Morgen (29. März) gegen 09:30 Uhr auf der Eigenstraße nahe der Wanheimer Straße Ware aus seinem Kofferraum holte, schlug ein Unbekannter ihm vor den Kopf. Der Mann entriss dem 55-Jährigen eine Laptoptasche und rannte in Richtung Gitschiner Straße.
Der Täter ist circa 25 Jahre alt, 1,80 Meter groß und hat eine athletische Figur. Er trug dunkle Bekleidung und hatte eine Kappe auf.
Die Polizei sucht Zeugen, die heute oder in den vergangenen Tagen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in diesem Bereich beobachtet haben. Hinweise nimmt das KK 13 unter 0203 280-0 entgegen.

Neudorf: Pfefferspray nach Fahrmanöver
Weil ein Mercedes-Fahrer einen den anderen Autofahrer beim Fahrspurwechsel geschnitten haben soll, kam es Donnerstagabend (28. März, 18:15 Uhr) zu einem Streit zwischen den Beifahrern. Als die beiden Wagen nebeneinander an einer roten Ampel an der Neuen Fruchtstraße standen stritten sie sich zunächst verbal. Dann hat der Beifahrer des grauen Mercedes mit Duisburger Kennzeichen Pfefferspray in das andere Auto gesprüht und fuhr davon. Alle drei Insassen (36, 37, 43) verletzten sich. Zwei von ihnen kamen zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Hinweise nimmt das KK 36 unter 0203 280-0 entgegen.