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Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen,
Baggerlöchern und im Rhein
• Ermittlungen
wegen Verdachts der Vorteilsannahme und -gewährung im
Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024
Marxloh: Versuchter Mord – Tatverdächtiger in
Untersuchungshaft Gemeinsame Pressemitteilung
der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg
Am Donnerstagabend (6. August, 19:25 Uhr) wurde die Polizei
zu einem Lokal auf der Weseler Straße gerufen, weil ein Mann
(53) syrischer Nationalität seiner in Trennung lebenden
Ehefrau (47), die sich in Begleitung der gemeinsamen Tochter
(19) befand, zuvor in das Geschäft gefolgt war. Dort zog der
53-Jährige ein Messer und versuchte, auf die 47-Jährige
einzuwirken. Die Frau setzte sich zur Wehr. Daraufhin
eilte die 19- Jährige ihrer Mutter zu Hilfe. Der
Tatverdächtige entfernte sich von der Örtlichkeit, noch
bevor die Polizei eintraf. Die beiden Frauen blieben
unverletzt. Der Tatverdächtige stellte sich kurze Zeit
später auf der Polizeiwache Hamborn, wo ihn Beamte vorläufig
festnahmen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die
Tat als versuchten Mord. Unter ihrer Sachleitung
richtete das Kriminalkommissariat 11 der Duisburger Polizei
noch am Donnerstagabend eine Mordkommission ein. Am
Freitagmittag (7. August) erließ ein Haftrichter des AG
Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen
Untersuchungshaftbefehl gegen den 53-Jährigen wegen des
Verdachts des versuchten Mordes. Die Ermittlungen der
Mordkommission, insbesondere zu den Hintergründen der Tat
und dem Verbleib der Tatwaffe, dauern derzeit noch an.
Dellviertel: Nach sexueller Belästigung auf dem
Weinfest den Falschen verhauen Am Samstagabend
(1. August, gegen 22:10 Uhr) eskalierte eine Situation auf
dem Weinfest auf der Königstraße, bei der ein Mann (63)
verletzt wurde und die Polizisten mehrere Strafanzeigen
schrieben.
Dellviertel: Sexueller Belästigung und Gewaltdelikt auf dem
Weinfest Nach derzeitigem Stand der
Ermittlungen hat der 63-Jährige mit medizinischen
Vorkenntnissen als Ersthelfer fungiert und ist einem Mann
zur Hilfe geeilt - ohne von der vorherigen sexuellen
Belästigung zu wissen. Als der 63-Jährige dem unbekannten
Mann helfen wollte, schlugen ein 23-Jähriger und ein
26-Jähriger auf den Ersthelfer ein. Sie schlugen ebenso in
Richtung von Sicherheitsmitarbeitern, die den Unbekannten
zunächst festhielten. Der Mann, dem der 63-Jährige helfen
wollte, ist bislang unbekannt und steht im Verdacht, die
sexuelle Belästigung zum Nachteil der 21-Jährigen begangen
zu haben. Ein Tatverdacht gegen den 63-Jährigen hat sich
nicht bestätigt. Die Ermittler suchen demnach weiterhin
Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen
können. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Rahm:
Blitzer besprayt

Polizisten sind am Donnerstagmorgen (6. August, 6:50 Uhr)
zur Straße Kaffeehött gerufen worden. Unbekannte hatten dort
ein mobiles Blitzgerät mit Graffiti beschädigt. Der Blitzer
war mit grauer Sprühfarbe übersprüht, sodass das Gerät keine
Geschwindigkeitsmessungen durchführen kann. Das
Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen wegen
Sachbeschädigung aufgenommen und bittet Zeugen, die
verdächtige Personen beobachtet haben oder Hinweise zur Tat
geben können, sich bei der Polizei Duisburg unter der
Rufnummer 0203 2800 zu melden.
Neudorf: In den Gegenverkehr gefahren Ein 55
Jahre alter Autofahrer geriet am Donnerstagabend (6. August,
gegen 20 Uhr) im Bereich Sternbuschweg/Koloniestraße
augenscheinlich aufgrund gesundheitlicher Gründe mit seinem
Kia in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er frontal mit
dem verkehrsbedingt wartenden VW Tiguan eines 28-Jährigen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Tiguan auf einen
dahinter stehenden Linienbus (Fahrer: 24 Jahre) geschoben.
Der 55-Jährige sowie der 24 Jahre alte Busfahrer wurden mit
Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Der 55-Jährige
verblieb stationär. Der Kia und der VW Tiguan waren nicht
mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Das
Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen zur
Unfallursache aufgenommen.
Neumühl: Zivilpolizei beobachtet Drogendeal
Zivile Polizisten standen am Mittwochnachmittag (5. August,
17:35 Uhr) im Kreuzungsbereich der Albert-Einstein-Straße/Fiskusstraße
an einer roten Ampel und beobachteten währenddessen eine
Drogenübergabe. Die Beamten erblickten drei Personen, wie
diese untereinander Bargeld gegen Druckverschlusstütchen
austauschten. Für eine Kontrolle verständigten die
Einsatzkräfte ein weiteres Streifenteam. Das Trio im
Alter von 16 bis 21 Jahren konnte in der Höhe der Alexstraße
kontrolliert werden. Bei der Durchsuchung des 18-Jährigen
fanden die Polizisten mehrere Druckverschlusstütchen gefüllt
mit Cannabis und Haschisch, ein Handy sowie Bargeld in
szenetypischer Stückelung. Die Beamten stellten alles sicher
und erwirkten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg
beim Amtsgericht Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss für
die Wohnung des 21-Jährigen von der Borussiastraße. Bei der
Wohnungsdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte Cannabis in
einer nicht geringen Menge, Bargeld, eine Feinwaage sowie
Verpackungsmaterial und stellten alles sicher. Nun müssen
sich die Männer mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.
Das Krimimalkommissariat 24 hat die Ermittlungen übernommen.
Rahm: Beim Abbiegen Leichtkraftrad
übersehen

Ein 47-jähriger Autofahrer nahm, nach aktuellem
Kenntnisstand, am Mittwochvormittag (5. August, 10:15 Uhr)
an der Einmündung Angermunder Straße /
Walter-Schönheit-Straße beim Linksabbiegen einem
entgegenkommenden Kradfahrer (21) die Vorfahrt. Es kam
zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, bei dem der
21-Jährige schwere Verletzungen erlitt. Rettungskräfte
versorgten den Mann zunächst an der Unfallstelle und
brachten ihn anschließend mit einem Rettungswagen zur
weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Das
Leichtkraftrad war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit
und musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der
Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten sperrten
Einsatzkräfte den betroffenen Bereich. Den 47-jährigen
Autofahrer erwartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger
Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall.
Altstadt: Versuchter Raub am Stadttheater
Eine 39-Jährige saß am Dienstagabend (4. August, 21:45 Uhr)
gemeinsam mit mehreren Personen auf der Treppe des
Stadttheaters am Opernplatz. Ihr Mobiltelefon hatte sie
neben sich abgelegt. Plötzlich erschien eine alkoholisierte
34-Jährige, nahm das Handy an sich und wollte damit
flüchten. Als die 39-Jährige versuchte, dies zu verhindern,
schlug die Tatverdächtige in ihre Richtung und trat sie.
Auch der Freund der 39-Jährigen wurde von der 34-Jährigen
attackiert. Letztlich gelang es ihm, das Mobiltelefon wieder
an sich zu nehmen. Rettungskräfte waren für die beiden nicht
erforderlich. Beim Eintreffen der alarmierten
Polizeikräfte flüchtete die 34-Jährige zunächst vom Tatort.
Die Einsatzkräfte holten sie jedoch ein, fixierten sie und
brachten sie zur Polizeiwache. Ein freiwillig durchgeführter
Atemalkoholtest verlief positiv. Da die Frau auch auf der
Wache randalierte, wurde sie zur Verhinderung weiterer
Straftaten in Gewahrsam genommen. Auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ein Arzt der Frau eine
Blutprobe. Die 34-Jährige muss sich nun wegen des
räuberischen Diebstahls strafrechtlich verantworten.
Marxloh: Nach Körperverletzung festgenommen
Nach einer Körperverletzung zum Nachteil einer 16-Jährigen
am Dienstagmittag (4. August, 12:45 Uhr) an einer Wohngruppe
auf der Karl-Marx-Straße hat die Polizei einen 31-Jährigen
in Gewahrsam genommen. Der Mann weigerte sich zuvor trotz
eines bestehenden Hausverbots, das Gelände der Einrichtung
zu verlassen. Stattdessen setzte er sich demonstrativ auf
die Grundstücksmauer. Als die alarmierten Polizeikräfte
eintrafen, sprang der 31-Jährige plötzlich vor die
Einsatzkräfte und unterschritt dabei den erforderlichen
Sicherheitsabstand erheblich. Die Polizeibeamten fixierten
den Mann unter Gegenwehr. Die Einsatzkräfte blieben
unverletzt. Der 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen,
benötigte jedoch vor Ort keine ärztliche Behandlung. Nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem
Gewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Hamborn: Ohne Bargeld gab es Schläge
Am Dienstagabend (4. August, 20:30 Uhr) soll ein 50-Jähriger
im Bereich der Jägerstraße von zwei Männern ausgeraubt und
verletzt worden sein. Der Mann schilderte den
Einsatzkräften, dass das Duo Bargeld gefordert habe. Er
hatte kein Bargeld dabei, woraufhin die Männer auf ihn
eingeschlagen und ihn mit einem Messer verletzt haben. Der
Verletzte habe sich losreißen können und bat Passanten um
Hilfe. Die Täter seien in Richtung Gottliebstraße
geflüchtet. Ein Rettungswagen brachte den Duisburger zur
Weiterbehandlung in ein Krankenhaus. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen wegen des
schweren Raubes und hinsichtlich der Tatverdächtigen
aufgenommen.
Dellviertel: 65-Jährigen
ausgeraubt Ein Duo soll am Montagmorgen (3.
August, 6 Uhr) einen Mann (65) auf der
Friedrich-Wilhelm-Straße verletzt, ausgeraubt und die Flucht
samt Beute ergriffen haben. Ein aufmerksamer Zeuge (45)
beobachtete den Vorfall und verständigte die Polizei. Der
65-jährige Geschädigte schilderte den Beamten, dass er von
einem Unbekannten mit Fäusten und einem Fahrradschloss
geschlagen wurde, während er in ein Taxi einsteigen wollte.
Der Tatverdächtige habe ihm zudem noch eine Geldbörse aus
der Hosentasche entwendet. An der Tat sei auch eine Frau
beteiligt gewesen. Rettungskräfte versorgten den
Verletzten an Ort und Stelle. Der 45-jährige Zeuge teilte
den Beamten mit, dass er beobachtet habe, wie beide
Tatverdächtige auf einem E-Scooter über die Düsseldorfer
Straße in Fahrtrichtung Burgacker flüchteten. Er stellte den
Einsatzkräften eine Personenbeschreibung und Fotos der
Tatverdächtigen zur Verfügung. Die Hartnäckigkeit der
Beamten sollte sich auszahlen: Gegen 13:45 Uhr entdeckten
Polizisten im Immanuel-Kant-Park einen Mann (36) und eine
Frau (21), auf welche die Personenbeschreibungen passten und
nahmen beide vorläufig fest. Das Kriminalkommissariat 13
hat die Ermittlungen aufgenommen. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der 36-Jährige einem
Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt. Er
befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft. Weil sich der
dringende Tatverdacht gegen die 21-Jährige nicht erhärtete,
kam sie auf freien Fuß. Das Duo muss sich mit einem
Strafverfahren wegen schweren Raubes auseinandersetzen.
Hamborn: Sexuelle Belästigung im
Schwimmbad Am Montagnachmittag (3. August, 17:20
Uhr) sollen drei Jugendliche zwei Mädchen (11 und 12 Jahre)
in einem Schwimmbad an der Kampstraße am Gesäß angefasst
haben. Infolge dessen nahmen Polizisten die Anzeige wegen
sexueller Belästigung auf. Während der Befragung der
Minderjährigen konnten die mutmaßlichen Tatverdächtigen
identifiziert werden. Die Jugendlichen im Alter von 11 bis
13 Jahren wurden zu ihren Erziehungsberechtigten gebracht.
Das Kriminalkommissariat 15 hat die Ermittlungen
aufgenommen.
Beeck: Gewalttätiger Angriff einer Frau auf
43-Jährige Am Sonntagnachmittag (2. August, 14
Uhr) soll an einer Haltestelle an einem Möbelhaus an der
Beecker Straße eine Frau unvermittelt eine 43-Jährige
angegriffen, verletzte und die Flucht ergriffen haben.
Was geschehen sein soll: Die 43-jährige Duisburgerin habe
sich mit ihrer Tochter (10) an einer Haltestelle
aufgehalten. Plötzlich und unerwartet habe sich eine Frau
genähert. Die Unbekannte habe sofort auf die Duisburgerin
eingeschlagen, ihr das Kopftuch herunter- und die Haare
rausgerissen. Zudem habe sie die Mutter mit
ausländerfeindlichen Parolen beleidigt und geschubst, sodass
sie zu Boden gefallen sei. Als die Tochter dazwischengeriet,
verletzte sie sich leicht. Ein Rettungswagen brachte Mutter
und Kind zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die
Täterin wird wie folgt beschrieben: ca. 40 Jahre alt,
zwischen 1,60 und 1,65 Meter groß, dünne Statur, gelbes
langes Oberteil, schwarze Leggings, Tattoo am Unterarm.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht
Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Unbekannten machen
könnten. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer
0203 2800 entgegen.
Rheinberg/Duisburg: Mordkommission ermittelt nach Angriff
beim Schützenfest Gemeinsame Presseerklärung der
Staatsanwaltschaft Kleve Zweigstelle Moers und der Polizei
Duisburg Zeugen verständigten am Samstagabend (1. August,
21:55 Uhr) die Polizei, weil ein Unbekannter mit einem
Messer während eines Schützenfestes im Bereich Außenwall/Orsoyer
Straße einen 28-Jährigen angriff und mit zwei weiteren
Personen die Flucht in Richtung eines Kreisverkehrs (Moerser
Straße/Orsoyer Straße) ergriff. Rettungskräfte und ein
Notarzt versorgten den Schwerverletzten und brachten ihn zur
Weiterbehandlung in ein Krankenhaus. Die Polizisten nahmen
vor Ort die Anzeige auf, befragten Zeuginnen und Zeugen und
stellten das mutmaßliche Tatmittel sicher. Zeugen
schilderten, dass der 28-Jährige zuvor mit drei Personen
einen Konflikt gehabt habe und, dass insgesamt drei Personen
an der Tat beteiligt gewesen sein sollen. Die
Staatsanwaltschaft Kleve Zweigstelle Moers wertet die Tat
als versuchtes Tötungsdelikt, woraufhin bei der Polizei
Duisburg eine Mordkommission eingerichtet wurde. Das
Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Tat oder der
Motivlage machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter
der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Dellviertel: Sexueller Belästigung und Gewaltdelikt auf dem
Weinfest Am Samstagabend (1. August, gegen 22:10
Uhr) eskaliert eine Situation auf dem Weinfest auf der
Königstraße, bei der ein Mann (63) verletzt wurde und die
Polizisten mehrere Strafanzeigen schrieben. Was geschehen
ist: Eine 21-Jährige verständigte die Polizei, weil ein
zunächst unbekannter Mann ihr ans Gesäß fasste und die
Flucht ergriff. Sie erstattete Anzeige wegen sexueller
Belästigung und beschrieb den Polizisten den Mann, der sie
anfasste. Wenige Minuten später ging ein weiterer Anruf
bei der Polizei ein, weil mehrere Personen an einer
körperlichen Auseinandersetzung auf der Königstraße
beteiligt waren. Zeugen berichteten, dass mindestens drei
Personen auf einen Mann einschlagen würden. Hierbei wurde
ein 63-Jähriger verletzt und musste anschließend durch
Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem
Verletzten soll es sich um den Tatverdächtigen der sexuellen
Belästigung handeln. Ein Zeuge nahm die Verfolgung auf und
folgte zwei Männern, die an der Auseinandersetzung beteiligt
waren bis zum Kantpark, wo die Beamten die beiden Männer
(23, 26) kontrollierten. Bei dem 26-Jährigen soll es sich um
den Lebensgefährten der 21-Jährigen handeln, die zuvor am
Gesäß berührt wurde. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft
Duisburg entnahm ein Arzt beiden eine Blutprobe. Alle
beteiligten Personen müssen sich nun mit Strafverfahren
auseinandersetzen. In allen Fällen ermittelt die
Kriminalpolizei.
Hochfeld: Nach
versuchter Brandstiftung festgenommen Die
Kriminalpolizei hat seit dem 27. Juli die Ermittlungen unter
anderem wegen einer versuchten Brandstiftung an einem
Geschäft auf der Wanheimer Straße aufgenommen und bereits
einen Tatverdächtigen festgenommen. Was geschehen ist:
Ein Duisburger Geschäftsinhaber (34) schloss sein Geschäft
für die Dauer seines Urlaubs, als er von einem
Familienmitglied einen Anruf erhielt, dass die
Videoüberwachungskamera etwas Auffälliges aufgezeichnet
hatte. Die Videoauswertung hat ergeben, dass sich in der
Nacht zu vergangenem Montag (27. Juli, 02:20 Uhr) drei
Tatverdächtige vor dem Geschäft aufhielten. Das Trio goss
gegen 04:30 Uhr mehrfach eine Flüssigkeit über die
heruntergelassenen Jalousien und versuchte, mit einem
brennbaren Gegenstand die Rollläden in Brand zu setzen. Es
kam jedoch nicht zu einer Brandentstehung, und das Trio
ergriff die Flucht mit einem Fahrzeug. Während die
Ermittlungen der Kriminalpolizei andauerten, erblickten
zivile Einsatzkräfte am Freitagabend (31. Juli) ein rotes
Fahrzeug am Hamborner Altmarkt, welches nach bisherigen
Erkenntnissen mit dem Fluchtfahrzeug von der Wanheimer
Straße im Zusammenhang stehen könnte. Weil die Person hinter
dem Steuer zudem auf die Personenbeschreibung aus der
Videoauswertung passte und der Verdacht bestand, dass es
sich um einen der mutmaßlichen Tatverdächtigen handeln
könnte, kontrollierten die Beamten den 28-Jährigen. Nach
ersten Überprüfungen ließ sich der Verdacht erhärten, dass
ein Zusammenhang zur Tat vom 27. Juli besteht - somit nahmen
die Beamten den Mann vorläufig fest. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin am
Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl u. a.
wegen versuchter Brandstiftung. Die Ermittlungen zu den
Hintergründen, der Motivlage und zu den Mittätern dauern
derzeit weiterhin an.
Duisburg: Schwerpunkteinsatz in Duisburg Polizei
und Netzwerkpartner kontrollieren Clanmilieu,
Gastronomiegewerbe sowie Waffen- und Messerverbotszone
Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei waren am Freitagabend
(31. Juli) bis in den frühen Samstagmorgen (1. August)
gemeinsam mit den Netzwerkpartnern im Großeinsatz, um
Schwerpunktkontrollen im gesamten Stadtgebiet im Bereich des
Clanmilieus, im Gastronomiegewerbe sowie rund um die
Hamborner Waffen- und Messerverbotszone durchzuführen.
Zu den Netzwerkpartnern zählen neben der
Staatsanwaltschaft Duisburg, das Hauptzollamt Duisburg, das
Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg, die
Bezirksregierung Düsseldorf sowie das Landesamt zur
Bekämpfung der Finanzkriminalität. Das erklärte
gemeinsame Ziel: Die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen,
konsequente Kontrollen im Bereich des Gastronomiegewerbes
und nachhaltige Reduzierung von Gewaltkriminalität.
Insgesamt wurden 24 Gewerbeobjekte im Stadtgebiet
kontrolliert. Einige Beispiele: Die Einsatzkräfte
stellten in einigen Fällen Steuerrückstände fest - in einem
Fall wurde ein BMW aus diesem Grund gepfändet und
abgeschleppt. Eine Person beleidigte während der Maßnahmen
einen Polizeibeamten - er muss sich nun mit einem
Strafverfahren auseinandersetzen. Mehrere Personen führten
keine Ausweispapiere mit sich. Die Netzwerkpartner stellten
zahlreiche arbeitsrechtliche Verstöße und Pfandverstöße
fest. Mehrere Geldspielgeräte wurden versiegelt und in
einigen Fällen waren die Stundenaufzeichnungen sowie die
Preisauszeichnung mangelhaft. Weil in einem Gewerbe erneut
unversteuerte Zigaretten gefunden wurden, ordnete die
Staatsanwaltschaft Duisburg die Durchsuchung einer
Privatwohnung an - ein weiterer Fund blieb dort aus. Ein
Gastrobetrieb musste geschlossen werden und in mehreren
Fällen wurde gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. Weil
bei einer Personenkontrolle ein offener Haftbefehl
festgestellt wurde, vollstreckten die Beamten diesen und
brachten den Mann in den Polizeigewahrsam. Die Beamten
fanden auch mehrere illegale Vapes und stellten diese
sicher.
Die Einsatzbilanz im Detail:
-156 Personenkontrollen -27 Berichte
-Eine Festnahme wegen eines vorliegenden Haftbefehls
-Fünf Strafanzeigen u. a. wegen des Verdachts der
Beleidigung, des Verstoßes gegen das
Pflichtversicherungsgesetz und infolge einer
Trunkenheitsfahrt -17
Ordnungswidrigkeitenanzeigen u. a. wegen des Verstoßes gegen
das Waffengesetz, gewerberechtlicher Verstöße und in Folge
von Verkehrsordnungswidrigkeiten -30
Verwarngelder -Fünf Sicherstellungen - u. a.
ein Einhandmesser, illegale Vapes, unversteuerte Zigaretten
-Eine Betriebsschließung -Vier versiegelte
Geldspielgeräte
"Die Bekämpfung der Clankriminalität
gehört zu den zentralen Zielen der nordrhein-westfälischen
Landesregierung. Wir arbeiten eng mit unseren
Netzwerkpartnern zusammen und können auf eine langjährige
Erfahrung aus gemeinsamen Einsätzen zurückgreifen.
Integrative und konsequente Kontrollaktionen sind
unverzichtbar für eine nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung",
betont Polizeidirektorin Livia Degner - Polizeiführerin des
Schwerpunkteinsatzes.
Meiderich:
Widerstand gegen Polizeibeamte - 47-Jähriger in Gewahrsam
genommen Am Donnerstagabend (30. Juli, 18:30
Uhr) wurden Polizeikräfte zur Styrumer Straße gerufen.
Nachbarn hatten gemeldet, dass ein Mann in einem
Mehrfamilienhaus randaliere und andere Bewohner beleidige.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 47-jährigen Mann.
Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollten,
versuchte er, sich in der Wohnung einer Nachbarin zu
verbergen. Nachdem die Beamten dies verhinderten, schlug
der Mann einer Polizeibeamtin mit der flachen Hand gegen den
Arm. Die Einsatzkräfte drückten den 47-Jährigen
daraufhin gegen eine Hauswand und legten ihm Handfesseln an.
Dabei erlitt der Mann eine leichte Verletzung am Ellenbogen.
Zur Beruhigung seines Gemütszustandes wurde er anschließend
in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Die angegriffene
Beamtin blieb unverletzt. Da neben dem aggressiven
Verhalten auch körperliche Anzeichen auf einen möglichen
Betäubungsmittelkonsum hindeuteten, ordnete ein Richter des
Amtsgerichts Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg die Entnahme einer Blutprobe an. Der Mann muss sich
nun wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte
strafrechtlich verantworten.
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