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Duisburg, 10. Mai 2026 - Zum Ende der ersten
Halbzeit erwartete man den Führungstreffer der Zebras in Aue. Er
fiel nicht, weil das Spielglück bei Schüssen von Töpken, Kother und
Schlicke, beim Kopfball von Bitter nicht auf Seiten des MSV war.
Nach dem Ende der Partie waren die Spieler, Fans und auch
MSV-Trainer Dietmar Hirsch sichtbar enttäuscht. Er rang auf der
Pressekonferenz nach dem Spiel mit den Worten, fand, aus meiner
Sicht, auch die falschen. Im Gegensatz zu ihm habe ich fünf klare
Duisburger Torchance gesehen und in meinem Livebericht beschrieben.
Ein Duisburger Sieg lag in der Luft und wäre auch verdient gewesen,
die dicken Chancen der Gastgeber in der Nachspielzeit ergaben sich,
als der MSV alles nach vorne warf.
Vom direkten
Aufstieg, der Relegation, bis Platz vier oder fünf ist alles drin Cottbus hatte am gestrigen
Samstagnachmittag mehr Glück, Tolga Cigerci erzielte in der 89.
Minute den späten Siegtreffer. Mit 69 Punkten, zwei mehr als der
MSV, und drei Toren haben die Lausitzer am letzten Spieltag alle
Chancen, als Tabellenzweiter direkt aufzusteigen, selber in der
Hand.
Mit einem Sieg im letzten Spiel der Saison, das Heimspiel
gegen Viktoria Köln, könnten die Zebras die Lausitzer zum Einen
unter Druck setzen, zum Anderen Essen auf Distanz halten.
Unterm Strich ist am 16. Mai 2026 immer noch alles drin. Vom
direkten Aufstieg, der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf, Fürth oder doch
Bielefeld, bis Platz vier oder fünf.
Daran haben
vor dieser Saison nicht einmal die optimistischsten Optimisten
gewagt zu denken!

Neuer Zuschauerrekord der Vereinsgeschichte Es bleibt auf jeden
Fall eine bemerkenswerte, eine hervorragende Saison des
Regionalliga-West-Meisters der letzten Saison! Eine Saison, die
auch die Duisburger honoriert haben und für den besten
Zuschauerbesuch der Vereinsgeschichte sorgen.
Vor dem letzten
Spiel der Saison haben 405.682 Zuschauer die 18 Heimspiele des MSV
Duisburg besucht. Da das Stadion bereits ausverkauft ist, werden
wieder über 31.000 live vor Ort sein und die Bestmarke von insgesamt
426.000 Zuschauer, aufgestellt in der Saison 1963/64, als die Zebras
Vizemeister wurden, deutlich überbieten. Man kann es nicht
oft genug sagen: Daran haben vor dieser Saison nicht
einmal die optimistischsten Optimisten gewagt zu denken!
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