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Duisburg, 28. Februar 2026 - Gibt es wieder
einen neuen Minus-Zuschauerrekord? Es ist jammern auf hohem Niveau,
aber bei 12 bis 13 Grad ist zur Kaffeezeit, Anstoß 16:30 Uhr, der
abgeschlagene Tabellenvorletzte zu Gast an der Wedau. Gegen
Schweinfurt waren 18.486 Zuschauer in der Arena, zogen so den
Zuschauerschnitt auf unter 22.000.

Davon abgesehen kann man jetzt erkennen, was die 1:6-Niederlage in
Wiesbaden und die verschenkte zweite Halbzeit gegen Schweinfurt in
der Tordifferenz ausgemacht haben. Der VfL Osnabrück hat eine um
zwei Tore besser Differenz als Duisburg, Verl kann sogar auf acht
Tore mehr aufweisen. Da haben die Zebras doch einiges liegen lassen.
Für das Spiel stehen Rasim Bulic wie auch Max Dittgen und Dennis
Borkowski nicht zur Verfügung. Wie lange die Duisburger Nummer sechs
noch ausfällt, ist nicht abzusehen, für Max Dittgen ist die Saison
bereits zu Ende.
Joshua Bitter ist voll im Training, ob
trotzdem Niklas Jessen in der Startelf stehen wird und Bitter für
Ingolstadt, das Spiel findet ja schon am kommenden Mittwoch, 19 Uhr
statt, geschont wird, ließ MSV-Trainer Dietmar Hirsch offen. Ähnlich
sieht es auch bei Christian Viet aus, der wieder im
Mannschaftstraining steht, nach seiner Verletzung aber noch einen
Rückstand aufzuweisen hat.
Havelse, eine kämpferische
Mannschaft, die, wie der MSV im Hinspiel selber feststellen musste,
einfach nicht aufgibt, hat bereits neun Punkte und 17 Tore
Differenz zum rettenden 16. Tabellenplatz. Ein Selbstläufer wird
auch dieses Spiel nicht für die Zebras, ein klarer Sieg muss
trotzdem drin sein. Mit einem Einsatz über die gesamte Spielzeit.
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