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Infoveranstaltung zum A59-Ausbau in Duisburg

Bochum/Duisburg, 17. Januar 2020 - Die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums für den geplanten sechsstreifigen Ausbau der A59 in "Hochlage" will der Landesbetrieb Straßenbau NRW in einer Informationsveranstaltung erläutern. Sie findet statt am Mittwoch, 22.01., zwischen 16 und 19 Uhr im Gebläsehallenkomplex des Landschaftsparks Duisburg-Nord (Emscherstraße 71).
Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr (Bochum) lädt hierzu alle Betroffenen und Interessierten ein, sich an verschiedenen Themeninseln zu informieren und die Aspekte der Planung zu diskutieren. Auf Grundlage einer Visualisierung, zahlreicher Plakate und Pläne werden Experten zu den Themen Variantenentscheidung, Umwelt, Lärmschutz, Grunderwerb und Vorstellung der Wahlvariante Rede und Antwort stehen.

 


Die derzeitige Verkehrsbelastung der A59 ist mit bis zu 104.000 Kfz/24h (Analyse 2016) für eine 4-streifige Autobahn hoch und wird weiter ansteigen auf bis zu 122.600 Kfz/24h (Prognose-Null-Fall 2030) Die Großbrücken im betrachteten Abschnitt der A59 sind an Ihrer Belastungsgrenze. Nach bereits erfolgter Instandsetzung(2014) und ständiger Kontrolle sind Ersatzneubauten bis 2029 notwendig. Aktuell: Anfang 2018 entdeckter Riss (> 30 cm) in Träger der Berliner Brücke.

Im Bedarfsplan des Bundes mit höchster Priorität eingestuft als: Vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung (VB-E) mit Gesamtbaukosten von rd. 333,053 Mio. € (Brutto) Die Planung des 6 –streifigen Ausbaus der A59 in Duisburg wird durch Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr, Haus Bochum betrieben.
Gesamtlänge des Ausbauabschnittes: 6,5 km inkl. 2 Autobahnkreuze und 3 Anschlussstellen sowie Großbrücken im Zuge der A 59 mit einer Gesamtlänge von rd. 2.569 m ( - dies entspricht ca. 40% der Gesamtlänge des Ausbauabschnittes) Es ist der derzeit größte vergebene Ingenieurvertrag in NRW. Vergeben an die deutsch/österreichische Bietergemeinschaft: Besondere Herausforderung : u.a. Bauen unter Verkehr Aufrechterhaltung von je 2 Fahrstreifen pro Fahrtrichtung




 

A59: Ausbau zwischen Autobahnkreuz Duisburg und Anschlussstelle Duisburg-Marxloh in Hochlage

Berlin/Düsseldorf/Bochum/Duisburg, 8. Januar 2020 - Die A59 wird zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh in Hochlage auf sechs Spuren ausgebaut. Das hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) am 8. Januar 2020 nach intensiven Untersuchungen und einem aufwändigen Entscheidungsprozess entschieden.  
Die Entscheidung des BMVI basiert auf detaillierten Untersuchungen durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.
Auf Basis der vom BMVI vorgegebenen Kriterien hat Straßen.NRW in einem umfassenden Abwägungsprozess zunächst 16 Streckenvarianten und 20 Ausbauvarianten der Knotenpunkte untersucht. Anschließend wurden die Voraussetzungen für eine Tunnelvariante und eine Hochstraßenvariante geprüft. In diesen Prozess wurden unter anderem K.o.-Kriterien einbezogen. Dazu gehören zum Beispiel erhebliche Eingriffe in die Bebauung und besondere Randbedingungen wie die Führung der U-Bahn.
Untersuchungen zu Machbarkeit und Umweltverträglichkeit führten schließlich zu zwei möglichen Varianten Tunnel (C1T) und Hochstraße (C1H). Bei beiden Varianten würde der überwiegende Teil der Anlieger (99 Prozent der Anlieger) vom Lärm entlastet. Die Belastung sinkt demnach um drei Dezibel.  
Ausschlaggebend für die Entscheidung des Bundes zu Gunsten der Hochlage sind mehrere Gründe:  
- Die Bauzeit für eine Hochstraße ist mit sechseinhalb Jahren deutlich kürzer, als eine Tunnelbauzeit von zwölf Jahren. In dieser Zeit müssten die Anschlussstellen Ruhrort und Meiderich für sechs Jahre gesperrt und der Verkehr innerstädtisch geführt werden.
- Der Bau in Hochlage ist ohne dauerhafte Sperrungen zu realisieren. Eine Hochstraße kostet 500 Millionen Euro weniger als die Tunnelvariante (1,6 Mrd. Euro).
- Für den Bau einer Hochstraße müssen weniger Gebäude abgerissen werden als für den Tunnel.  
 Straßen.NRW lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Info-Veranstaltung rund um das Ausbauprojekt ein. Diese findet am Mittwoch, 22. Januar, in der Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord statt.

Die Ausbaustrecke (Copyright Geobasisdaten: mit Genehmigung von GEObasis.NRW vom 01.01.2017)


Kommentar zur Entscheidung zum A59-Ausbau in Hochlage
Nun haben Ministerien von Bund und Land unter Einbeziehung von StraßenNRW entschieden, dass Bürgerwille zur kommunalen Selbstgestaltung bzw. Planungen in die Zukunft für nachfolgen Generationen nicht erwünscht sind. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis mit dem Kurzzeitblick analog zur ausschließlich betriebwirtschaflichen Denke zu Zeiten der Niedrigzinspolitik ist maßgebend.
Die Entwicklung ganzer Stadtteile ist mit der Hochlage damit auf Dauer vom Tisch, Mögliche urbane Gestaltung von Freiflächen wie es bei der Deckelung der A59 rund um den Hauptbahnhof mit "geschenkte" Fläche von 20.000 Quadratmetern ist damit gestorben. Zu Recht werden nachfolgende Generation sich daran stoßen. Aber: Die Lokalpolitik muss hier unbedingt in Schutz genommen werden. Sie hat versucht weitsichtig im Sinne der Bürger zu planen und wurde wieder einmal ausgebremst.
Das ist wie bei der Verschuldung der NRW-Kommunen - hier maßgeblich im Ruhrgebiet - wo Bundesgesetze und Verpflichtungen dem Kommunen aufgehalst aber monetär nicht ausgeglichen werden. Wieder einmal hat der ausschließlich kurzsichtige und nur monetäre Blick einer ganzen Region die Zukunft "verbaut". Wie anfällig die Hochlagen sind belegt das Beispiel Marientor-Hochbrücke - zumal die Wetterextreme hier deutlich mehr Kosten verursachen werden als jetzt dargestellt. Tunnellösungen sind teurer, aber sie bieten Chancen für die Nutzung oberhalb. Was bleibt ist erneut der Frust auf das  Bundesverkehrsminsterium sowie gegenüber NRW-Verkehrsminister Wüst, die sich vehemt gegen eine langfristig vernünftige und für Folgegenerationen dauerhafte Planung der Kommunen stellen. Harald Jeschke



Das Aus für die A59 Tunnellösung – Historische Chance für Meiderich und Alt-Hamborn vertan
 
Mit der Erklärung von Bundesverkehrsminister Scheuer, den Ausbau der A59 in Meiderich und Alt-Hamborn nicht in einer Tunnellösung zu ermöglichen, wird eine Historische Chance, die beiden Stadtteile räumlich wieder zu vereinen, aufgegeben.
„So ist das, wenn die Landesregierung ganze Regionen aufgibt und sich nicht mehr kümmert“, empören sich die SPD Landtagsabgeordneten Frank Börner und Ralf Jäger. „Früher waren Stadtentwicklung und Verkehr mit Mike Groschek in einem Ministerium vereint, so konnte man kreative Lösungen erarbeiten. Jetzt wird nur noch das Notwendigste gemacht!“.
Der Neubau der Berliner Brücke und die Erneuerung der Trasse nach Norden ist bautechnisch nicht weiter zu verschieben. Die Erweiterung auf 6 Spuren bei einem Neubau ist aufgrund des Verkehrsaufkommens zwingend notwendig.
„Das Landesverkehrsministerium hat in Berlin nie angemeldet, dass die Menschen den Tunnel wollen. Nicht ein einziges Wort ist über den Bürgerwillen gefallen. Stattdessen streicht man in Berlin gerne das Steuerzahlergeld ohne einen Cent aus dem NRW Haushalt zu nehmen und baut etwas was keiner will. Die Verkehrsminister in Bund und Land machen eine Politik die niemand möchte und auch mit keinem abgestimmt ist“, betont SPD Bundestagsabgeordneter Mahmut Özdemir.

Ausbau A 59 – Chance für Duisburg

IHK unterstützt Tunnellösung Große Chance für Duisburg  
Duisburg, 13. November 2018 - Brücke oder Tunnel – das sind die Varianten, die der Landesbetrieb Straßen NRW für den Neubau der A59 derzeit prüft. Die Stadt Duisburg hat sich gestern (12.11.) für die Tunnellösung ausgesprochen. Das befürwortet auch die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer (IHK) Duisburg-Wesel-Kleve.
Dazu Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Die Tunnellösung wäre ein Gewinn für Duisburg und eine große Aufwertung für den Stadtteil. Mit seiner Bausubstanz, seiner Wirtschaftsstruktur und den Verkehrsanbindungen hat Meiderich das Zeug, sich zum Vorzeigequartier zu entwickeln. Ein solches Projekt hat Strahlkraft weit über Duisburg und das Ruhrgebiet hinaus. Gleichzeitig dürfen wir bei der weiteren Planung nicht die Verkehrsfunktion der A59 vergessen. Hafen und Industrie sind von der Stadtautobahn in hohem Maße abhängig. Sie müssen erreichbar bleiben. Das bedeutet aus Sicht der Wirtschaft: möglichst keine Zeit verlieren und den Neubau der Autobahn so schnell wie möglich realisieren.“

 

Stadt präsentiert Modell und Broschüre zu den Ausbauvarianten 

Duisburg, 12. November 2018 - Der anstehende Ausbau der A 59 in Duisburg ist neben dem Neubau der A 40-Rheinbrücke Neuenkamp und dem Ausbau des Autobahnkreuzes Kaiserberg die zukünftig bedeutsamste Infrastrukturmaßnahme für den Logistikstandort Duisburg.

 

Aus Sicht der Stadt Duisburg bietet die mögliche Tunnelvariante im Abschnitt Meiderich und ein parallel verlaufender Radschnellweg für den Ausbau der A 59 die einmalige Chance, für die Zukunft des Duisburger Nordens durch Stadtreparatur die städtebauliche Entwicklung positiv zu gestalten und neue Verbindungen und lebenswerte Räume zu schaffen. Dies betrifft insbesondere die Stadtteile Meiderich und Hamborn.

 

Oberbürgermeister Sören Link und Beigeordneter Carsten Tum haben heute (12. November) ein Modell der Planungsvarianten und eine Broschüre der Stadt Duisburg zum A 59-Ausbau vorgestellt.

 

V. l.: Oberbürgermeister Sören Link, Mahmut Özdemir, MdB, Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum und Merle Möhlenbeck, Stadtplanerin vor dem Modell.

 

Straßen NRW hat die Vorplanungen mit verschiedenen Planungsvarianten zum sechsspurigen Ausbau der A 59 vom Autobahnkreuz Duisburg bis zur Anschlussstelle Marxloh im Februar der Politik in Duisburg vorgestellt. Im Juni wurden die Planungsvarianten im Rahmen der frühzeitigen  Öffentlichkeitsbeteiligung in einer Bürgerversammlung im Landschaftspark Duisburg-Nord gezeigt. Die Bezirksvertretungen und der Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr sowie der Stadtrat haben den Oberbürgermeister beauftragt, sich für die vorgestellte Tunnelvariante einzusetzen und den Bau einer parallel verlaufenden Radschnellverbindung in die Planungen zu integrieren. 

 

In einem gemeinsamen Workshop der Ämter für Stadtentwicklung und Projektmanagement, dem Umweltamt und der beiden Bezirksmanager der anliegenden Bezirke wurden die Argumente und erste planerische Überlegungen für eine Tunnellösung vertieft. Die Ergebnisse wurden in einer Broschüre zusammengefasst. Das von den Modellbauern der Stadt erstellte Modell zeigt sehr eindrücklich den Unterschied zwischen Hochstraße und Tunnellösung auf.

 

Die unterirdische Variante von der Bürgermeister-Pütz-Straße bis zum Autobahnkreuz Duisburg-Nord besteht aus einem etwa 1,7 Kilometer langen Tunnel.  Das Modell zeigt, wie der Stadtraum von einer solchen Lösung profitieren kann. Zentrale städtische Strukturen wurden durch den Bau der „Nord-Süd-Achse“ massiv überlagert und unwiederbringlich zerstört. Die Wirkung der Hochstraße verhindert die Entstehung qualitativ hoch wertiger, urbaner und lebenswerter Räume im Bereich des Verlaufs der A 59.

 

Oberbürgermeister Sören Link hebt die Position der Stadt Duisburg hervor: „Wir sind an einer leistungsfähigen, sicheren und wirtschaftlichen Infrastruktur interessiert. Es dürfen jedoch nicht alleine die technischen und wirtschaftlichen Belange die Entscheidungsgrundlage bilden. Der Ausbau bietet die einmalige Chance, für die kommenden Jahrzehnte auch die städtebauliche und ökologische Situation besonders des durch Industrie stark belasteten Duisburger Nordens grundlegend zu verbessern.“

 

Mit dem geplanten sechsspurigen Ausbau der A 59 - zweifellos einem der größten Vorhaben dieser Art in NRW - soll die Stadt Duisburg eine den heutigen und zukünftigen Verkehren entsprechende Verkehrsinfrastruktur erhalten. Dabei ist die Einbindung einer schnellen Radwegeverbindung in die Planung von großer Bedeutung.

 

Beigeordneter Carsten Tum erläutert die bevorzugte Planungsvariante: „Hier können die bundes- und landesverkehrspolitischen Ziele zur Förderung der Nahmobilität in herausragender Weise integriert und umgesetzt werden. In Hochlage kann ein Radschnellweg beispielsweise unter der Brücke verlaufen, in Tunnellage kann die Radwegetrasse auf dem Tunnel durch die gestaltete Grünverbindung geführt werden.“

 

Die A 59 ist für Duisburg nicht nur eine wichtige Anbindung an das Bundesfernstraßennetz, sondern hat auch eine erhebliche innerstädtische Verbindungsfunktion zwischen Nord und Süd, die durch die Hafenanlagen und die Ruhr getrennt sind. Ihre Errichtung hat ab Ende der 1950er Jahre massiv zur Entlastung der innerstädtischen Verkehre beigetragen und letztlich auch die Entwicklung Duisburgs zur internationalen Logistikdrehscheibe mit begünstigt. Gleichwohl stellt die Trasse der A 59, insbesondere die Abschnitte in Hochlage, eine große Zäsur im Stadtgefüge dar.

 

Durch einen Ausbau der A 59 in Tunnellage kann im Stadtteil Meiderich eine umfassende Stadtreparatur erfolgen. Die Ausbildung neuer städtebaulicher Strukturen und Räume würde das erneute Zusammenwachsen Meiderichs ermöglichen und darüber hinaus großen Bereichen des Duisburger Nordens neue Impulse geben. Für die Stadt Duisburg bietet sich an dieser Stelle die einzigartige Möglichkeit, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren.

 

 

Infrastruktur im Ruhrgebiet: Jetzt wird die A59 in Duisburg repariert
Info A59-Sperrung - DVG-Alternative für Autofahrer

A59: Sanierung in Duisburg geht am Wochenende zu Ende
Duisburg, 24. Oktober 2014 - Nach mehr als fünf Monaten geht am Wochenende die Sanierung der A59 in Duisburg zu Ende. Damit endet auch die Sperrung in Richtung Norden, der Verkehr kann spätestens ab Montagmorgen (27.10.) pünktlich zum Berufsverkehr wieder auf vier Fahrstreifen laufen.
5,3 Kilometer Autobahn hat Straßen.NRW seit Anfang Mai zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg und Duisburg-Nord saniert. Besonders aufwändig waren die Arbeiten an der 1,7 Kilometer langen "Berliner Brücke" mit ihren sieben Einzelbauwerken. Als die Asphaltschicht und die Abdichtungen der Brücke entfernt worden waren, war klar, dass der Zustand der Brücke schlimmer ist als befürchtet. Zahlreiche weitere Risse und Korrosionsschäden wurden festgestellt, die die Arbeiten um drei Wochen verzögerten.
Die Sanierungskosten von bislang 51 Millionen Euro werden aufgrund der zusätzlichen während der laufenden Bauarbeiten festgestellten Schäden voraussichtlich um ein Drittel ansteigen. Das große Verkehrschaos während der Sperrungen ist ausgeblieben, so die vorläufige Bilanz der Verkehrszentrale von Straßen.NRW in Leverkusen:
Zwar habe es von Mai bis Oktober 29 Prozent mehr Staus gegeben als in den Jahren zuvor, die Gesamtlänge aller Staus sei jedoch lediglich um 15 Prozent höher gewesen. Am meisten Verkehr mussten die A3 in Richtung Süden und die A42 in Richtung Westen zusätzlich aufnehmen. Die A3 war auch als offizielle Umleitung empfohlen worden.
Oberbürgermeister Link: Kollaps verhindert
Zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten und den in diesem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen der Stadt zeigte sich Oberbürgermeister Sören Link: "Ich bin sehr froh darüber, dass unsere Maßnahmen und die damit verbundene intensive Kommunikation den Verkehrskollaps in Duisburg verhindert haben. Die Bündelung aller relevanten Informationen auf der eigens geschalteten Website, die regelmäßigen Verkehrskonferenzen, die Taktverdichtung des Straßenbahnangebotes und weitere Aktionen führten dazu, dass die Verkehrsströme weitgehend problemlos liefen, auch wenn Staus nicht gänzlich auszuschließen waren. Mein Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dass Duisburg auch während der Bauphase erreichbar blieb."

In die gleich Kerbe schlug Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW: "Die Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg war vorbildlich. Man sieht, wie so ein Projekt erfolgreich im Sinne der Einwohner und Autofahrer abgewickelt werden kann, wenn man sich frühzeitig an einen Tisch setzt, den Austausch sucht und eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet."
Die Sanierung in Zahlen Unter anderem wurden in den zurückliegenden Monaten die komplette Fahrbahndecke auf den 5,3 Kilometern erneuert und dabei auch die Schutzplanken und Schutzwände neu errichtet, zusätzlich wurden Entwässerungsleitungen (unter anderem 280 Abläufe) und 1.500 Quadratmeter Lärmschutzwände repariert. 20 so genannte Schilderbrücken über der Autobahn mussten neu gebaut werden, dabei wurde die Beschilderung auf der Strecke komplett überarbeitet. Weitere drei Stützwände wurden saniert, drei Stahlbrücken und die Spannbetonbrücke innerhalb des "Berliner Brückenzuges" wurden verstärkt.
32 Fahrbahnübergänge (beweglicher Übergang zwischen Fahrbahn und Brückenbauwerk) wurden saniert und teilweise komplett ausgetauscht sowie 22 Brückenlager erneuert. 200 Tonnen Stahl wurden zusätzlich im Rahmen der Verstärkungsmaßnahmen an die Brücken geschweißt. Neuer Korrosionsschutz wurde auf einer Fläche von 11.500 Quadratmetern aufgebracht. Auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern mussten Betonflächen saniert werden. Die neue Markierung auf der Strecke misst 44.000 Meter.
Mit dem Rückbau der Baustellenverkehrsführung wird am Sonntagnachmittag begonnen. In diesem Zusammenhang werden auch die Anschlussstellen Duisburg-Meiderich und -Ruhrort wieder für den Verkehr geöffnet. In den nächsten Monaten müssen zwar noch Restarbeiten erledigt werden, die sollen aber höchstens an einzelnen Wochenenden zu kurzen Verkehrseinschränkungen führen. Sanierung in Duisburg-Althamborn Ab Montag wird dann mit den geplanten Arbeiten an der Anschlussstelle Duisburg-Althamborn begonnen. Dazu wird zusätzlich zur Abfahrt auch die Auffahrt in Fahrtrichtung Dinslaken für circa drei Wochen gesperrt. Die Fahrbahn, Schutzplanken und Entwässerung sollen erneuert werden. Die Umleitung erfolgt innerstädtisch zur Anschlussstelle Duisburg-Marxloh.


A59-Sperrung endet: DVG stellt wieder auf reguläres Angebot um

Duisburg, 24. Oktober 2014 - Die sechsmonatige Sperrung der Autobahn A59 geht am kommenden Wochenende zu Ende. Die DVG stellt ihr erweitertes Verkehrsangebot dementsprechend ab Montag, 27. Oktober, wieder zurück. Die Linie 903 wird nun wie gewohnt im 7,5 Minuten-Takt fahren, anstatt alle fünf Minuten zwischen „Watereck“ und „König-Heinrich-Platz“.
Auf der Linie 901 müssen zwischen „Scholtenhofstraße“ und „Obermarxloh Schleife“ keine Pendelbusse mehr eingesetzt werden, dort fahren die Bahnen wieder durch. Ebenso kann die Haltestelle „Vinckeweg“ auf der Vinckekanalbrücke wieder genutzt werden. Zugleich können der Schnellbus SB40, der von Duisburg-Walsum in die Innenstadt fährt, sowie die Nachtexpress-Linien NE1 und NE 2, ihren gewohnten Linienweg nutzen und auch die Haltestelle „Hoeveler Straße“ bedienen.
Alternative zum Auto
Viele Bürger Duisburgs haben die DVG als Alternative zum Auto in Anspruch genommen und sind auf den Nahverkehr umgestiegen. Das angebotene A59-Umsteigerticket wurde rund 1.150-mal verkauft. Auch die Fahrgastzahl auf der Linie 903, die den Norden der Stadt mit der City verbindet, ist deutlich angestiegen. 38 Prozent mehr Nutzer zählte das Verkehrsunternehmen zwischen Hauptbahnhof und Meiderich auf dieser Linie.
„Unsere Planungen im Vorfeld haben Früchte getragen, denn das Maßnahmenpaket, das wir für diese Ausnahmesituation entwickelt haben, hat sehr gut funktioniert“, erklärt Birgit Adler, verantwortlich für das Verkehrsmanagement der DVG. „Wir konnten zeigen, dass der ÖPNV eine echte Alternative zum Auto ist.“ Die von der Stadt eingerichteten Vorrangflächen, für einen besseren Verkehrsfluss der Bahnen, werden derzeit überprüft, ob sie langfristig Bestand haben können. „Die Vorrangflächen können sich auch im regulären Betrieb positiv auf die Pünktlichkeit der einzelnen Bahnlinien auswirken“, betont Adler.  

 

 

Zweite Bauphase Sperrung A59  
Duisburg, 30. Juli 2014 - Für das kommende Wochenende hat der Landesbetrieb Straßen NRW eine Vollsperrung der A59 angekündigt. Nach dem Umbau der Verkehrsführung bleibt  anschließend die A59 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg (A40) und Duisburg Nord (A42) in Fahrtrichtung Norden (Dinslaken) voraussichtlich bis Ende Oktober gesperrt.
Die Fahrrichtung nach Süden (Düsseldorf) ist dann wieder frei. Durch die Sperrung wird ab der kommenden Woche mit einer erhöhten Verkehrsbelastung in der Innenstadt gerechnet.  
Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen NRW haben die Verkehrsplaner der Stadt Duisburg und der DVG ein Maßnahmenpaket erarbeitet, um die zu erwartenden Ausweichverkehre bewältigen zu können. Eine zentrale Rolle kommt dabei nach wie vor der Stärkung des ÖPNVs zu, denn das Ausweichangebot für den Kraftfahrzeugverkehr im städtischen Straßennetz ist durch die beiden Engpässe der Kanal- und Ruhrüberquerung begrenzt.
Die Linie 903 fährt werktags weiterhin mit kürzeren Taktzeiten, alle fünf Minuten. Für den ÖPNV wird im Bereich Friedrich-Wilhelm- und Mercatorstraße in nördlicher Richtung eine Busspur bis zum Harry-Epstein-Platz abmarkiert. Auf der Ruhrorter Straße wird zwischen der Schifferstraße und der Straße „Auf der Höhe“ der Gleisbereich abschraffiert, um der Linie 901 ein Durchkommen zu ermöglichen.  

Weitere Abmarkierungen gibt es im Bereich der Hauptfeuerwache im Kreuzungsbereich Wintgenstraße/Meidericher Straße/Schweizer Straße sowie im Kreisverkehr Duissern. Darüber hinaus wird die Schaltung der Ampeln im großräumigen Baustellenbereich angepasst, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Wie schon in der ersten Bauphase wird die Duisburger City auch in der nun anstehenden zweiten Bauphase aber in vollem Umfang erreichbar bleiben.  
Unter http://a59sperrung.duisburg.de/ finden Pendler, Besucher, Kunden, Einkäufer, Radfahrer, Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiterhin gebündelte Informationen, Verkehrsempfehlungen und Tipps rund um die „Wochen der Sperrung“ in unserer Stadt. Mit wenigen Klicks bekommt man Infos zu Umleitungsstrecken, aktuellen Verkehrsinformationen, FAQs, Hinweise zu Mitfahrzentralen sowie zum Maßnahmenpaket der DVG mit dem A59-Umsteigerticket.
Die Website ist so konzipiert, dass sie auch für mobile Endgeräte geeignet ist. Außerdem moderiert die Seite die schnelle und aktuelle Kommunikation in den Sozialen Netzwerken an und verweist auch auf Aktionen des Duisburger Handels während der Zeit der Sperrung. Die Seite bietet außerdem eine kurze Anmoderation in türkischer und englischer Sprache.  
Call Duisburg ist unter  der Rufnummer 0203/94000 montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr für Informationen zur Verfügung.

A59-Sanierung in Duisburg: Vollsperrung für die neue Verkehrsführung Am kommenden Wochenende wird die Verkehrsführung der A59-Baustelle in Duisburg geändert. Ab Montagmorgen können dann die Autofahrer zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg und Duisburg-Nord nur noch in Richtung Düsseldorf fahren, die Richtung Dinslaken wird gesperrt sein. Für den Umbau der Verkehrsführung muss die A59 von Samstagmorgen (2.8.) ab 7 Uhr bis spätestens Montagmorgen (4.8.) um 6 Uhr komplett in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Noch bis Ende Oktober saniert der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in Duisburg die "Berliner Brücke" im Verlauf der A59 sowie die angrenzenden Autobahnteilstücke. Umgeleitet wird der Verkehr über die A3 und die A57. Während der Vollsperrung müssen die Arbeiter Markierungen auf den Fahrbahnen anpassen, Beschilderungen ändern und Stahlschutzwände in ihre neue Position verrücken.
Auf der "Berliner Brücke" selbst ändert sich ebenfalls die Fahrtrichtung, allerdings wird hier für einige Tage der Verkehr noch auf der bisherigen Fahrspur weiterfließen, um die festgestellten Mehrarbeiten am den Stahlüberbauten und den Brückenrändern fertigstellen zu können. Der Verkehr muss mit Hilfe von Überfahrten im Mittelstreifen auf die Gegenfahrbahn geleitet werden. So lange bleibt auch die Auffahrt Duisburg-Ruhrort in Richtung Düsseldorf gesperrt. Die Abfahrt hingegen wird offen sein, und die Anschlussstelle Duisburg-Meiderich wird ebenfalls komplett dem Verkehr zur Verfügung stehen.

Die Arbeiten auf der "Berliner Brücke" sollen bis Mitte August abgeschlossen werden, um dann auch hier den Verkehr auf die Gegenfahrbahn verlegen zu können. Danach wird die Auffahrt Duisburg-Ruhrort wieder nutzbar sein. Insgesamt rechnet Straßen.NRW aktuell mit einer Fertigstellung der A59-Sanierung bis Ende Oktober. Ursprünglich sollten die Arbeiten Anfang Oktober beendet werden.
Die gesamte Sanierung kostet nach der ersten Kalkulation 51 Millionen Euro. Wie hoch die Mehrkosten sein werden, ist noch offen.
Die Fakten auf einen Blick:
- Samstag, 2.8., morgens ab 7 Uhr bis Montag, 4.8., morgens um 6 Uhr, Vollsperrung beider Fahrtrichtungen der A59. An dem Wochenende wird der komplette Umbau der Verkehrsführung inklusive der Umleitungsbeschilderung durchgeführt.
- Ab spätestens Montag, 4.8., um 6 Uhr, wird der Verkehr dann zweistreifig in Richtung Düsseldorf geführt. Die Fahrtrichtung Dinslaken ist dann komplett gesperrt. Da die Arbeiten an der Berliner Brücke noch nicht fertig gestellt sind, wird der Verkehr vor der Berliner Brücke auf die Gegenspur übergeleitet und hinter der Berliner Brücke wieder zurück.
- Sperrung der Anschlussstelle DU-Ruhrort in Fahrtrichtung Düsseldorf bis voraussichtlich 17.8.2014. Am 17.8.2014 werden die Arbeiten an der Berliner Brücke voraussichtlich soweit fortgeschritten sein, dass der Verkehr auch hier über die fertig gestellte Brückenhälfte geführt werden kann. Mit Wegfall der "Mittelstreifenüberfahrt" kann dann die Anschlussstelle DU-Ruhrort in Fahrtrichtung Düsseldorf geöffnet werden.



A59-Sanierung in Duisburg: Arbeiten werden sich verzögern
Duisburg, 25. Juni 2014 - Nach aktuellem Stand werden sich die laufenden Sanierungsarbeiten an der A59 in Duisburg verzögern. Nach Angaben von Straßen.NRW wurden wesentlich mehr Schäden an der "Berliner Brücke" festgestellt als ursprünglich vermutet. Diese Mehrarbeit kann auch nicht durch verstärkten Personal- und Materialeinsatz zeitlich aufgefangen werden. Die Sperrung der Autobahn in Richtung Düsseldorf wird damit mindestens zwei Wochen, schlimmstenfalls vier Wochen länger dauern.
Anfang Juli kann die tatsächliche Dauer der Arbeiten genauer bestimmt werden, hieß es. Dadurch wird sich voraussichtlich auch die gesamte Bauzeit verlängern. Eigentlich sollten die Arbeiten Anfang Oktober enden, im Moment scheint Mitte Oktober realistisch. Die Einrichtung der neuen Verkehrsführung und damit der Sperrung in Richtung Dinslaken wird in jedem Fall nicht Mitte Juli stattfinden können.
Das Problem befindet sich vor allem in den Stahlüberbauten der Berliner Brücke. Als die Asphaltschicht zu Beginn der Bauarbeiten und die Abdichtungen und Beschichtungen entfernt worden waren, wurden zahlreiche Risse und umfangreiche Korrosion festgestellt, deren Reparatur bislang nicht Bestandteil des Auftrages war. Betroffen sind unter anderem die Brückenränder ("Kappen") und der Anprallschutz am Rand der Fahrbahn ("Stahlhauben").
Seit Anfang Mai saniert der Landesbetrieb Straßenbau NRW die mit 1,8 Kilometern ehemals längste Brücke Deutschlands sowie die sich anschließenden Autobahnteilstücke. Nach bisheriger Kalkulation kosten die Arbeiten 51 Millionen Euro. Ziel ist es, die Sanierung bis zum Beginn der Schlechtwetterperiode im Herbst abzuschließen. Bis zu 60 Baufirmen sind zeitweise parallel auf der Baustelle im Einsatz.

 

Duisburg, 29. April 2014 - Ab Donnerstag (1.5.), beginnt der Landesbetrieb Straßenbau auf der A59 in Duisburg mit einer Millioneninvestition. Die mit 1,8 Kilometern ehemals längste Brücke Deutschlands ("Berliner Brücke") und die sich anschließenden Autobahnteilstücke werden in den kommenden Monaten für rund 50 Millionen Euro saniert.
Die Strecke ist ein Beispiel für die derzeit vielfach diskutierte marode Infrastruktur, die im hochbelasteten Ruhrgebiet ist wie in weiten Teilen Deutschlands dringend der Erneuerung bedarf. Straßen.NRW hat sich entschieden, während der Arbeiten jeweils eine Fahrtrichtung zu sperren. Speziell auf der Brücke ist nicht genügend Platz für den Verkehr in beiden Richtungen, zudem darf die Brücke während der Arbeiten nur wenig schwingen. Pünktlich nur nächsten Schlechtwetterperiode Anfang Oktober sollen die Arbeiten beendet sein.  

Komplexes Management
Wie komplex die aktuelle Baustellenplanung auf den Straßen im westlichen Ruhrgebiet ist, zeigen weitere Maßnahmen, die sich um die A59-Sperrung ranken. Während mit Hochdruck daran gearbeitet wurde, die ebenfalls sanierungsbedürftige A40-Rheinbrücke Neuenkamp für die kommenden Monate baustellenfrei zu bekommen, werden rechtzeitig zu Beginn der A59-Sperrung weitere Arbeiten im Autobahnkreuz Kaiserberg (A40) und auf der A42 fertig. Oberstes Ziel ist es, in der Region die Ausweichstrecken möglichst frei von Baustellen zu halten.
Im weiteren Verlauf der A59 wird zudem im Schatten der Sperrung eine Sanierung der Fahrbahn bei Dinslaken durchgeführt (ab 12. Mai), weil in der Zeit mit weniger Verkehr auf der Autobahn zu rechnen ist. Und aus demselben Grund kann auch die B8-Emscherbrücke bei Dinslaken saniert werden. Diese Arbeiten beginnen ebenfalls Anfang Mai und sollen bis zum August andauern.   Erste Bake steht Mittwochabend  

Die erste Bake für die Sperrung wird schon am Mittwochabend (30.4.) um 20 Uhr aufgestellt, wenn eine Fahrspur in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt wird. Dann beginnen auch schon erste Markierungsarbeiten für die spätere Baustellen-Verkehrsführung. Zusätzlich werden Schranken und Beleuchtungseinrichtungen aufgestellt. "Wir gehen gleich in die Vollen, um keine Zeit zu verlieren", kündigt Straßen.NRW-Projektleiterin Annegret Schaber an. Ab 24 Uhr soll die Fahrtrichtung Düsseldorf inklusiver aller Zuflüsse von der A42 und aus Duisburg-Meiderich und –Ruhrort gesperrt sein. Bis vier Uhr morgens soll endgültig alles für die Bauarbeiten stehen inklusive der Umleitungsbeschilderung und der Rettungswege. Am Donnerstag in den Morgenstunden wird dann auf der gesamten Strecke mit den Fräsarbeiten an der Fahrbahndecke begonnen.
Damit die Gesamtbauzeit von fünf Monaten auch tatsächlich eingehalten werden kann, ist mit den acht Baufirmen und den zahlreichen Subunternehmern ein Zwei-Schicht-Betrieb an sieben Wochentagen vereinbart worden. Nur nachts werden die Geräte in der Regel ruhen, um die Anwohner nicht über Gebühr mit Lärm, Staub und LKW-Verkehr zu belasten.  

Schwierige Umleitung
Als offizielle Ausweichstrecke während der A59-Sperrung gilt die A3, wohlwissend, dass auch diese Autobahn mit 100.000 Fahrzeugen täglich an der Grenze ihrer Belastbarkeit ist. Deswegen wird den Verkehrsteilnehmern empfohlen, bei der Umfahrung der A59 auch die A57 westlich von Duisburg in Betracht zu ziehen.   Stadt Duisburg ist vorbereitet  
Und auch die Stadt Duisburg hat sich rechtzeitig auf die Bauarbeiten eingestellt: "Wir begleiten seit Ende letzten Jahres die Planungen zur Sperrung der A59 intensiv, haben einige Maßnahmen zur Abfederung der Verkehrsprobleme zwischen Duisburg-Nord und Duisburg-Innenstadt gemeinsam mit vielen Partnern entwickelt und zeigen alternative Verkehrsverbindungen in die Innenstadt auf: Ganz wichtig ist dabei sicherlich der Vorrang für die Straßenbahn 903, die Taktverdichtung und die vom Kraftfahrzeugverkehr befreite Trasse", so Duisburgs Beigeordneter Carsten Tum:
"In Verkehrskonferenzen haben wir Unternehmen und Verbände rechtzeitig informiert und gemeinsam eine Kommunikationsplattform fürs Internet entwickelt, die alle Informationen bündelt. Der Duisburger Handel betreibt aktive Werbung unter dem Motto ´die Innenstadt bleibt erreichbar´ und bietet viele interessante Angebote.  Für Radfahrer wurde eine gut zu fahrende Route vom Hamborner Rathaus in die Innenstadt ausgeschildert. Lichtsignalanlagen auf den beiden Hauptrouten auf innerstädtischen Straßen wurden im Rahmen des Möglichen optimiert. Und wir werden natürlich die Verkehrsentwicklung beobachten und gegebenenfalls Anpassungen auf städtischen Straßen vornehmen", sagt Tum.  

Was wird gemacht?  
5,3 Kilometer Autobahn werden insgesamt saniert. Dabei wird die Fahrbahn erneuert und mit einem "lärmmindernden Belag" ausgestattet. Schutzplanken und Schutzwände entlang der Fahrbahn werden ausgetauscht genauso wie der Großteil der Straßenabläufe und Entwässerungsleitungen. Die Beschilderung an und über der Autobahn wird komplett erneuert, dabei werden 16 so genannte Schilderbrücken neu gebaut.
Bei den Brücken werden vor allem die Brückenlager und Fahrbahnübergänge ausgetauscht sowie die Abdichtungen und Brückenränder (Kappen) saniert. Das Stahlgerüst der "Berliner Brücke" wird verstärkt und neu verschweißt, in den Spannbetonüberbau werden neue Spannglieder eingebaut. Zwar soll die A59 in diesem Bereich in einigen Jahren ohnehin auf sechs Fahrspuren erweitert werden, aber so lange hätten insbesondere die Brücken den täglichen Lasten nicht mehr standgehalten. Der Bund hat für die Neuplanung der A59 bereits "grünes Licht" gegeben, die ersten Arbeiten in dieser Richtung hat die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr aufgenommen.

 


Jahrelange Bauarbeiten beendet: Minister Groschek gibt den sechsstreifigen Ausbau der A 59 in Duisburg für den Verkehr frei

Duisburg, 15. April 2014 - Nach gut sechsjähriger Bauzeit ist der Ausbauabschnitt der A59 mitten durch Duisburg wieder komplett für den Verkehr freigeben worden. Die offizielle Eröffnung haben Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und Landesverkehrsminister Michael Groschek gemeinsam vorgenommen.  

 


Die symbolische Eröffnung nahmen (v.l.n.r.:) Winfried Prudenz (Hauptgeschäftsführer Straßen.NRW), Michael Groschek (Minister Bauen, Wohnen, Standtentwicklung und Verkehr NRW), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär  beim Bundesministerium Verkehr und digitale Infrastruktur) und Duisburg OB Sören Link vor - Foto Harald Jeschke

 

Die Teilstrecke zwischen den Anschlussstellen Hochfeld und Duissern ist den hohen verkehrlichen Belastungen angepasst worden und nun durchgehend sechsstreifig befahrbar. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, sagte anlässlich der Freigabe: "Mit der Fertigstellung des sechsstreifigen Ausbaus der A59 steht den Verkehrsteilnehmern nun zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg bis zum Duisburger Süden eine leistungsfähige Autobahn zur Verfügung. Ich möchte vor allem das Engagement der Stadt Duisburg loben, die sich mit knapp 29 Millionen Euro am Bau des Mercatortunnels beteiligt hat. Mit dieser Baumaßnahme konnte hier eine spürbare Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität erreicht werden."
"Besonders freue ich mich, dass es gelungen ist, mit diesem Projekt gleich zweimal zu punkten: Der "Mercatortunnel" sorgt zum einen im innerstädtischen Umfeld für einen wirksamen Lärmschutz. Aber gleichzeitig konnten wir die Bauarbeiten mit einer gelungenen städtebaulichen Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes verbinden. Durch den neuen Vorplatz wird der Bahnhof deutlich besser an die Innenstadt angebunden. Es gibt also nur Gewinner bei dieser Maßnahme: die Anwohner, die Kunden des öffentlichen Nahverkehrs und natürlich die Autofahrer" sagte Minister Groschek im Rahmen der feierlichen Verkehrsfreigabe.
Durch dieses Projekt wird auch die in der Mitte dieses Abschnittes liegende Anschlussstelle Duisburg-Zentrum deutlich aufgewertet, so dass das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs besser angeschlossen und für künftige Nutzungen attraktiv wird. Im Laufe der Jahre ist die Verkehrsbelastung auf der A59 deutlich gestiegen. Waren im Jahr 2005 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Hochfeld und Duisburg-Zentrum noch täglich knapp 60.000 Fahrzeuge unterwegs, geht die Prognose für 2015 von rund 90.000 Fahrzeugen pro Tag aus.
Ähnlich sieht die Entwicklung zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Zentrum und Duisburg-Duissern aus. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, haben vor allem der Bund und die Stadt Duisburg knapp 98 Millionen Euro in den Ausbau der 2,3 Kilometer langen Strecke investiert. Der Ausbau von Autobahnen hat angesichts knapper Mittel nicht mehr Vorrang. Vielmehr gilt inzwischen die Devise:
Erhalt geht ganz klar vor Neubau. Die Sanierung der Straßen und Brücken ist die Herausforderung der kommenden Jahre und Jahrzehnte. In diesem Zusammenhang weist Minister Groschek auf den bevorstehenden Baubeginn im Mai dieses Jahres zur erforderlichen Sanierung der "Berliner Brücke" in Duisburg im Zuge der A59 hin. "Das sind die Spatenstiche der Zukunft", erklärte der Minister.


Die "Freigabe-Torte" - Foto Harald Jeschke

A59-Großbaustelle „Berliner Brücke“ ab Mai diesen Jahres

Zum Hintergrund
Duisburg, 13. März 2014 - Die Autobahnen des westlichen Ruhrgebiets einschließlich der Brücken sind in die Jahre gekommen. Die Brücken der A59, A40 und A42 wurden in den 1960er und 1970er Jahren gebaut. Der Verkehr hat sich seitdem stark verändert. Die Anzahl der Fahrzeuge auf den Strassen hat extrem zugenommen und das Gewicht der Fahrzeuge des Schwerlastverkehrs hat sich erhöht. Das hat dazu geführt, dass einige Brücken in den kommenden Jahren verstärkt oder sogar neu gebaut werden müssen. Auch die Fahrbahnen außerhalb der Brücken müssen aufgrund der starken Belastungen eher saniert werden.
In diesem Jahr wird es daher in einem ersten Schritt im westlichen Ruhrgebiet eine Großbaustelle auf der A59 bei Duisburg geben, Maßnahmen auf der A42 und der A40 werden folgen.

Pressekonferenz mit Straßen.NRW, Verkehrsplanern, DVG, Planungs- und Presseamt der Stadt


Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr wird vom 1. Mai bis 3. Oktober 2014 auf der A59 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Nord (A42) und Duisburg (A40) verschiedene Instandsetzungsarbeiten durchführen. Um Verkehrsraum und Arbeitsflächen voneinander zu trennen, ist es notwendig, folgende Verkehrsführungen während der Bauzeit einzurichten:
01.05.2014 – 12.07.2014
2 Fahrstreifen in Fahrtrichtung Dinslaken sind offen, die Fahrtrichtung Düsseldorf ist komplett gesperrt.
13.07.2014 – 19.07.2014
Beide Fahrtrichtungen sind 2-streifig befahrbar; in dieser Zeit erfolgt u.a. der Umbau der Beschilderung.
20.07.2014 – 02.10.2014
2 Fahrstreifen in Fahrtrichtung Düsseldorf sind offen; Die Fahrtrichtung Dinslaken ist komplett gesperrt Die Anschlussstellen Duisburg-Ruhrort und Duisburg-Meiderich sind während der Sperrungen für die jeweilige offene Fahrtrichtung anfahrbar.
Für die einzelnen Sperrphasen werden Umleitungsstrecken eingerichtet. Für die Sperrung der Fahrtrichtung Düsseldorf wir die Umleitung über die A42, A3 und A40 erfolgen. Für die Sperrung der Fahrtrichtung Dinslaken wird die Umleitung über die A40, A3 und A42 erfolgen. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 51 Millionen Euro.

 

 

Auswirkungen auf die städtische Verkehrsinfrastruktur
Kraftfahrzeugverkehr
Ausweichverkehre, die auf die städtische Verkehrsinfrastruktur einwirken, ergeben sich im Wesentlichen zum einen durch eine stärkere Nutzung des (insbesondere
schienengebundenen) öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie durch Nutzung des Hauptverkehrsstraßennetzes für den KFZ-Verkehr.
KFZ-Verkehre werden schwerpunktmäßig auf die innerstädtischen „Nord-Süd-Routen“ L 1 (ehemalige B 8) Kaiser-Wilhelm-/Friedrich-Ebert-/Eisenbahnstraße/OB-Lehr-Brückenzug ausweichen, um sobald wie möglich wieder die Anschlussstellen der umliegenden Autobahnen aufzusuchen oder weiterhin das städtische Straßennetz zu nutzen.

In Zusammenhang mit der zu erwartenden Steigerung des KFZ-Verkehrs ist deutlich darauf hinzuweisen, dass die Möglichkeiten zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des städtischen Straßennetzes vor allem durch eine Anpassung der bestehenden Lichtsignalanlagen kaum möglich sind. Der Grund hierfür liegt darin, dass auch bei einer Ausweitung von Grünzeiten an einzelnen Lichtsignalanlagen im Zuge der L 1 (ehemalige B 8) "Engstellen" im weiteren Verlauf des Hauptverkehrsstraßennetzes, wie z.B. die Rhein-Herne-Kanal- sowie die Vincke-Kanal-Brücke oder auch des Kaßlerfelder Kreisels nicht zu beheben sind. Hier ist - bedingt durch die Einspurigkeit - bei ungestörtem Abfluss eine maximale Verkehrsstärke von ca.
1800 Fahrzeugen pro Stunde zu erreichen. Diese Engpässe werden verhindern, daß vorgenannte signaltechnische Maßnahmen über das Gesamtnetz eine entsprechende positive Wirkung im Sinne einer weitgehend reibungslosen Abwicklung des Kraftfahrzeugverkehrs entfalten.
Weiterhin bestehen an Knotenpunkten, die bereits heute zu Verkehrsspitzenzeiten hochgradig ausgelastet sind, wie z.B. Weseler-/Stockholmer-/Duisburger Straße/Willy-Brandt-Ring Friedrich-Ebert-/Homberger-/Eisenbahnstraße
Neumühler Straße/Theodor-Heuss-Straße/A42 ebenfalls kaum Handlungsspielräume.
Erst nach Passieren der o. g. "Engstellen" bzw. der hochbelasteten Knotenpunkte ist z.B. am Knotenpunkt Emmericher-/Meidericher Straße/Ruhrdeich durch signaltechnische Maßnahmen eine Verbesserung der Verkehrslage grundsätzlich möglich.

Darüber hinaus werden bestehende Baustellen in dem für die Ausweichverkehre relevanten Straßennetz im Rahmen des Möglichen über vorübergehende Bauzwischenzustände gesichert, um eine weitgehend ungehinderte Befahrung zu ermöglichen. Teilweise werden Baumaßnahmen auf die Zeit nach Abschluss der A 59 – Sanierung verschoben.

Öffentlicher Personennahverkehr
In Teilabschnitten ist der Auslastungsgrad insbesondere des schienengebundenen Personennahverkehrs (Linie 901 und 903) bereits heute hoch. Dennoch gestalten sich die Möglichkeiten, im Zuge des (schienengebundenen) ÖPNV eine Steigerung der Leistungsfähigkeit zu erreichen, durch die wesentlich höheren Beförderungskapazitäten, deutlich günstiger.
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft wird den Fahrplan der Linie 903 (von Haltestelle "Rheintörchenstraße" bis Haltestelle "Watereck") auf einen 5-Minuten-Takt verdichten und damit die Beförderungskapazitäten in nennenswertem Maße ausweiten. Ein 15-Minuten-Takt bis zur nördlichen Endhaltestelle „Dinslaken-Bahnhof“ bzw. zur südlichen Endhaltestelle „Mannesmann Tor 2“ bleibt dabei erhalten. Somit bietet vor allem der U-Bahn- Abschnitt (parallel zur A 59) ab Meiderich maßgebliche Zeitvorteile zur Erreichung der Innenstadt bzw. des Hauptbahnhofes.

Der Nordast der Linie 901 wird zwischen den Haltestellen "Scholtenhof" und der Endhaltestelle "Obermarxloh Schleife" über Busersatzverkehr bedient werden, da nur auf diese Weise die für die Taktverdichtung der Linie 903 notwendigen zusätzlichen Bahnen rekrutiert werden können, die ansonsten nicht zur Verfügung stünden und auch anderweitig nicht zu beschaffen wären.

Die geplante Taktverdichtung erfordert jedoch einen möglichst störungsfreien Betriebsablauf. Dieser wird mit Hilfe von Sperrflächen in den Gleiszonen realisiert werden, um ein möglichst hohes Maß an Fahrplansicherheit zu erreichen. Bahnen können somit in aller Regel unabhängig vom KFZ-Verkehr fahren. Neben der Linie 903, die im Abschnitt von Hamborn bis Meiderich über die L 1 somit über einen abmarkieren Gleiskörper geführt wird, ist dies ebenfalls auf einigen Teilabschnitten der Linie 901, z.B. auf der Ruhrorter Straße in Kaßlerfeld vorgesehen.
Hierdurch werden in Verbindung mit der bestehenden Vorrangschaltung an den Lichtsignalanlagen zugunsten des ÖPNV die betrieblichen Risiken minimiert und ein
möglichst reibungsloser Ablauf sichergestellt, der dem Kunden deutlich wahrnehmbare Reisezeitvorteile bieten wird.

 

In unmittelbarem Zusammenhang zur Thematik "Beschleunigung des ÖPNV“ ist darüber hinaus darauf hinzuweisen, dass Feuerwehr und Rettungsdienste der Stadt auch während der gesamten Bauzeit auf Fahrtrouten zur Erreichung der Einsatzstelle innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Einsatzzeiten angewiesen sind. Die Möglichkeiten zur Nutzung abmarkierter Gleiszonen auch für Einsatzfahrzeuge liefern hierzu einen wichtigen Beitrag. Bei dem zu erwartenden KFZ-Rückstau werden die vorgegebenen Einsatzzeiten ansonsten keinesfalls einzuhalten sein!

 

 

 

A59: Vorbereitende Maßnahmen für die Sperrung der A59
Die Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr saniert ab dem heutigen Freitag (7.3.) ab 21 Uhr bis zum Sonntag (9.3.) um 12 Uhr zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich und dem Autobahnkreuz Duisburg-Nord in Fahrtrichtung Dinslaken den rechten Fahrstreifen. Die Maßnahme dient dazu, den störungsfreien Ablauf der Verkehrsführung in Richtung Dinslaken während der zweieinhalb monatigen Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Düsseldorf zu gewährleisten.

A40: Nadelöhr auf der Rheinbrücke bei Neuenkamp
Wegen dringender Reparaturarbeiten steht die A40- Brücke Neuenkamp den Verkehrsteilnehmern an den kommenden zwei Wochenenden nur eingeschränkt zur Verfügung. Von Freitag (7.3.) ab 22 Uhr bis Montag (10.3.) um 5 Uhr müssen sich die Fahrzeuge in Richtung Venlo einen Fahrstreifen teilen. Am darauf folgenden Wochenende (14. bis 17.3.) ist die Richtung Duisburg in gleicher Weise und Zeit betroffen.
Im Schutz der Teilsperrung werden Risse an der Brückenkonstruktion geschweißt, die bei der letzten Brückenprüfung erkannt wurden. Gebildet haben sich die Schäden an dem 44 Jahre alten Bauwerk durch die hohe Dauerbelastung von täglich rund 95.000 Kfz mit einem Schwerlastanteil von fast fünfzehn Prozent. Die Schweißarbeiten können nur fachgerecht ausgeführt werden, wenn das Bauwerk keinen starken Schwingungen ausgesetzt ist. Dies wird durch die Sperrung von zwei Fahrstreifen in jeder Richtung erreicht. Die Arbeiten werden auf der Brücke nicht zu sehen sein.
Die Brückenbauer rechnen in dieser Zeit mit Verkehrsbehinderungen auf der A40 in beiden Richtungen und empfehlen, die Engstelle zu meiden und eine großräumige Umfahrung zu wählen. Die jetzt anstehenden Schweißarbeiten ersetzen nicht die grundlegendere und weitergehende Reparatur der Brücke. Um den Verkehr nicht über Gebühr zu belasten, werden die Brückenbauer die weniger kritischen Schäden aber erst in Angriff nehmen, wenn die Baumaßnahme "Berliner Brücke A59" abgeschlossen ist. Das wird voraussichtlich im Spätherbst 2014 sein.

usbau der Stadtautobahn A 59 (6-spurig) 
 

Stadtentwicklung  - Ausbau der Stadtautobahn A 59 (6-spurig)

 

Deckelarbeiten an der Stadtautobahn am Hauptbahnhof haben begonnen

Duisburg, 8. August 2010 - Im Abstand von jeweils vier Wochen werden nach Angeben der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld an insgesamt fünf Wochenenden Fertigteile auf die Wände, die rechts und links neben der Fahrbahn stehen, aufgelegt. Die insgesamt 128 Fertigteile sind Bauteile von fast 15 Meter Länge und einem Gewicht von ca. 25 Tonnen, die mit einem 100 Tonnen Autokran aufgelegt werden.

Deckel kommt in Kürze

Duisburg, 19. April 2010 - Wohl nur noch kurze Zeit werden die Autofahrer auf der A 59 in der Innenstadt diesen Blick von der Hauptverkehrsader der Stadt auf den frisch renovierten Hauptbahnhof haben. Im Mai soll mit der Abdeckung der A 59 begonnen werden. Dann kann der Bahnhofsvorplatz umgestaltet werden und es entsteht ein neues Entree für die Bürger und die Besucher der Stadt. 

Ausbau der A 59

Ausbau der A59 im Hauptbahnhof-Bereich offiziell gestartet
Bei strahlendem Sonnenschein haben heute (Freitag, 3. April 2009) Ministerialrat Stefan Strick vom Bundesverkehrsministerium, Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper, Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Ralf Pagenkopf, Geschäftsführer von Straßen NRW, auf den berühmten roten Knopf gedrückt, um damit eine Schlagramme in Gang zu setzen.
Stefan Strick vom Bundesverkehrsministerium, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper und Straßen-NRW-Chef Ralf Pagenkopf mit dem roten Knopf vor der Ramme
Die Ramme übernahm die Funktion des symbolischen Spatens. Damit wurden die Arbeiten an der Verbreiterung auf sechs Spuren des 2,3 Kilometer langen Stücks der Autobahn A 59 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Duissern und Duisburg-Hochfeld offiziell begonnen. Hauptmerkmal dieses Bauabschnitts wird ein 300 Meter langer nach Duisburgs berühmtesten Sohn benannter "Mercator"-Tunnel sein. Die gesamte Maßnahme wurde vom Landesbetrieb Straßen NRW mit 103,6 Millionen Euro veranschlagt.
Oberbürgermeister Sauerland und Minister Lienenkämper nahmen keine Spaten in die Hand, sondern steuerten eine Ramme fern
Fertigstellung soll spätestens Anfang 2012 erfolgen. "Von diesem Bauprojekt werden Duisburg und die gesamte Region profitieren", betonte der neue Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper. "Für Duisburg bedeutet die Verbreiterung der A 59 weit mehr als die notwendige Anpassung der Autobahn an das gestiegene Verkehrsaufkommen. Insbesondere die mit der Maßnahme vorgesehene Abdeckung der Fahrbahnen bietet der Stadt endlich die Gelegenheit, den Bahnhofsvorplatz mit der Königstraße zu verknüpfen und ihn städtebaulich aufzuwerten", freute sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

Duisburg, 15. November 2007 - Der Rat der Stadt hat mit der DS 3974 v. 15.05.2002 der Planung und dem Ausbau der A 59 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Duissem und Duisburg-Hochfeld zugestimmt. Die seinerzeit ausgearbeitete Planungsvariante war Grundlage für das Planfeststellungsverfahren, das mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 22.02.2006 abgeschlossen werden konnte. Hiermit liegt die planungsrechtliche Grundlage für den Ausbau der Autobahn, der Anschlussstellen sowie der betroffenen städtischen Straßen vor.
Auf dieser Grundlage wurden zwischenzeitlich die Ausbauplanungen sowie die
Zuwendungsanträge (Förderrichtlinien Stadtverkehr — FäR1-Sta) für die Südtangente (L
60/AS Zentrum) sowie die Anschlussstelle Hochfeld bei der Bezirksregierung gestellt. Für die
Förderung des Antrages Südtangente (L 60/AS Zentrum) liegt eine Einplanungsmitteilung
des Fördergebers zur Bewilligung des Antrages im laufenden Jahr vor.
Diese Beschlussvorlage legt den Ausbau der städtischen Straßen fest. Im Hinblick auf den Bau ist beabsichtigt, dass der Landesbetrieb Straßen in Verbindung mit der Realisierung der Autobahn hierfür die Federführung für den Bereich der AS Zentrum / Südtangente (L60) übernimmt. Unter anderem hierfür ist der Abschluss einer Baudurchführungsvereinbarung notwendig.
Für den Ausbau der Autobahn liegt dem Landesbetrieb Straßen ein vom
Bundesverkehrsministerium genehmigter Entwurf vor, auf dessen Grundlage zur Zeit die
Ausbauplanung erstellt und die Ausschreibung vorbereitet wird.
2. Geplanter Ausbau
Auf der Grundlage des rechtskräftigen Planfeststellungsbeschlusses zum Ausbau der A 59 gliedert sich der gesamte umzubauende Bereich in mehrere Einzelabschnitte bzw.
Maßnahmenteil
a. Straßenzug Kolonie-/Mercatorstraße (von ca. 80 m Rückbau Tunnel Koloniestraße bis Düsseldorfer Straße)
b. Anbindung der Mercatorstraße (Haus Nr. 82 — 100) an den Straßenzug Kolonie /Mercatorstraße
c. Haupterschließungsmagistrale Güterbahnhofsgelände von Koloniestraße bis ca. 180 m südlich der Autobahnabfahrt der A59 (aus Fahrtrichtung Süd)
d. Sonstige Baumaßnahmen, u.a.
- Parkplatzfläche Einmündungsbereich Mercator-/ Koloniestraße

2.1 Motorisierter Individualverkehr
Die Planung berücksichtigt über die Abwicklung der derzeit vorhandenen Verkehrsmengen hinaus insbesondere die zukünftige Entwicklung der ehemaligen Güterbahnhofsflächen. Hieraus resultiert letztlich die Dimensionierung der jeweiligen Knotenpunkte und die notwendige Anzahl der einzelnen Fahrspuren sowie die vor den jeweiligen Lichtsignalanlagen notwendigen Aufstellspuren zur Sicherung der Abbiege- bzw. Fahrbeziehungen.
Die einzelnen Fahrspuren, die bituminös ausgebaut werden, weisen im Bereich der städtischen Straßen eine jeweilige Breite von 3,25 m auf. Die einzelnen Fahrbeziehungen werden im Vergleich zur vorhandenen Situation in vollem Umfang aufrecht erhalten. Ein Linkseinbiegen von der Mercatorstraße in die Cecilienstraße wird auch zukünftig möglich sein. Darüber hinaus wird sich die Anbindung des „Bifunda“ — Geländes sowie der unmittelbar angrenzenden Freifläche gegenüber der vorhandenen Situation nachhaltig verbessern und eine städtebauliche Entwicklung auf dem noch unbebauten Flächenareal ermöglichen.
Die unmittelbare Zufahrt aus der Autobahnausfahrt (Fahrtrichtung Süd) in die Kölner Straße wird durch den Ausbau einer kleineren, durch Hochbord eingefassten Fläche im Rahmen des Möglichen unterbunden, um zu verhindern, dass Verkehre unmittelbar in den Bereich Deliviertel geführt werden. Ebenso ist ein Linkseinbiegen in die Kölner Straße aus westlicher Richtung zukünftig nicht mehr möglich.
Die Erreichbarkeit der vorhandenen Tankstelle der Fa. Eller Montan (Ostseite) wird durch eine zusätzliche Linksabbiegespur für Verkehre aus östlicher Richtung sichergestellt.
Der Ausbau der Koloniestraße berücksichtigt in einem ersten Schritt und im Hinblick auf die zur Zeit nicht absehbare Entwicklung der Flächen um den Hauptbahnhof die Anbindung an den bestehenden Straßenausbau, um die Erschließung der Flächen des südlichen Hauptbahnhofbereiches (Zufahrt, Parkplätze, BGS, etc.) zu sichern. Je nach städtebaulicher Entwicklung dieses Bereiches sind hier zukünftig ggf. bauliche Anpassungen notwendig.
Durch die Führung der Fahrbahn der Mercatorstraße in Höhe Haus Nr. 100 — 104, die hier von der bestehenden Bebauung deutlich abrückt, entsteht eine Fläche, die mit 13 Parkplätzen die Situation für den ruhenden Verkehr in diesem Bereich verbessert. Ebenfalls für die Belange des ruhenden Verkehrs ist — gegenüber der heutigen Situation — ein Parkstreifen an der Mercatorstraße ( von Kölner Straße bis Düsseldorfer Straße) vorgesehen, der etwa 17 Kraftfahrzeugen Platz bietet.
2.2 Radverkehr
Der Radverkehr wird entlang der Hauptverkehrsstraßen in der Ausbauplanung durchgängig in Form eines 2,0 m breiten Radweges zzgl. eines Sicherheitsstreifen zum fließenden Verkehr berücksichtigt.

Besondere Bedeutung kommt der Fuß- und Radwegbrücke im Bereich der Kölner Straße zu. Da der Fuß- und Radverkehr im Zuge der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes aus dem zentralen City-Bereich (Deliviertel) erhebliche Umwege durch die Nutzung der Radverkehrsanlagen entlang der Hauptverkehrsstraßen nehmen müsste, ist die vorgesehene Brücke von hoher Bedeutung, um hier eine alternative, attraktive und deutlich verkehrssicherere Lösung für den Radfahrer zu schaffen.
Gleiches gilt für die Fuß- und Radwegbrücke über die A 59 in Höhe der Günterstraße, deren
Realisierung in zeitlicher Hinsicht jedoch an die weitere Entwicklung der Flächen südlich des
Hauptbahnhofes gekoppelt sein wird.
2.3 Fußgängerverkehr
Die Abwicklung des Fußgängerverkehrs erfolgt über ausreichend dimensionierte Gehwege, die eine Breite von mindestens 2,0 m aufweisen. Im Bereich entlang der Mercatorstraße (ehemalige Bergisch-Märkische-Hochfeldbahn) zwischen Düsseldorfer Straße und Autobahnauffahrt (Fahrtrichtung Süd) wird ein 4,0 m breiter kombinierter Fuß- und Radweg — durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgesetzt — vorgesehen.
Bauliche und signaltechnische Leitelemente, die mobilitätseingeschränkte Personen bzw.
Menschen mit Behinderungen unterstützen, werden ebenfalls gemäß den „Anweisungen für
den Straßenbau in Duisburg (ASD)“ im Bereich der einzelnen Querungsstellen bzw. an
Lichtsignalanlagen berücksichtigt.
Die Situation für Fußgänger verbessert sich insbesondere durch den Teilrückbau des Tunnels im Verlauf der Koloniestraße. Inwieweit die Aufhebung der Sperrung für Fußgänger in den Hauptverkehrszeiten von 7 — 9 Uhr sowie von 15 — 19 Uhr vollständig aufgehoben werden kann, ist nach Fertigstellung der Maßnahme zu prüfen (vgl. Pkt. 2.7).
2.4 Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
Anlagen des ÖPNV werden mit den anstehenden Ausbaumaßnahmen nicht tangiert. Lediglich im Bereich der Düsseldorfer Straße sind bauliche Anpassungen notwendig, die jedoch die vorhandenen Gleis- und Haltestellenanlagen der U 79 nicht unmittelbar betreffen.
Der vorgesehene Straßenausbau gewährleistet auch zukünftig in jedem Fall die Abwicklung des ÖPNV, wenn zugrunde gelegt wird, dass sich mit der städtebaulichen Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofs die Notwendigkeit neuer oder geänderter Buslinienführungen ergibt
2.5 Kanalbau
Eine umfangreiche Neuverlegung bzw. Erneuerung des Kanals ist im Zuge des Baues der städtischen Straßen nicht erforderlich. Anpassungsarbeiten sowie einzelne Entwässerungstechnische Bauwerke sind im Zuge des Autobahnausbaus notwendig. Hierzu zählt beispielsweise der Bau eines Pumpwerkes im nordöstlichen Bereich des neuen Brückenbauwerkes, dass vorrangig zur Entwässerung der Autobahn dient und das anfallende Wasser gedrosselt in das städtische Kanalnetz einleitet.
2.6 Beleuchtung
Die Straßenbeleuchtung wird angepasst bzw. ergänzt.
2.7 Sonstige Maßnahmen
Die mit der Baumaßnahme erforderlichen Leitungsumlegungen und die Neuverlegung von Leitungen erfolgen in enger Abstimmung mit den Leitungsträgern. Von besonderer Relevanz sind die durch die Flächenfreisetzung des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes anstehenden Verlegungen der bahnbetrieblichen Leitungen. Hierzu wurde eine Kostenregelung mit der DB-Netz AG getroffen. Der durch die Planfeststellung zur A 59 festgelegte prozentuale Teil an der Gesamtfläche des früheren Güterbahnhofs wurde hierbei der Kostenaufteilung zugrunde gelegt
Der heutige Tunnel im Verlauf der Koloniestraße wird gemäß Planfeststellung um ca. 80 m zurückgebaut. Die Straßenneubaumaßnahmen mit dem Bau einer neuen Brücke über die A 59 sowie dem Anschluss der Hauptmagistralen in Richtung Güterbahnhofsgelände erfordern eine Linienführung, die erst ca. 80 m vom vorhandenen westlichen Tunnelportal in den Verlauf der bestehenden Koloniestraße überführt werden kann. Um die Situation für Fußgänger bzw. Radfahrer zu verbessern — derzeit ist der Tunnel zwischen 7 und 9 Uhr und 15 und 19 Uhr für Fußgänger gesperrt — ist eine zusätzliche Öffnung ca. 200 m vom heutigen westlichen Tunnelportal vorgesehen. Hierzu ist eine gesonderte Vereinbarung zwischen der Stadt Duisburg und der DB AG bzw. der Flächeneigentümerin erforderlich.
Der Planfeststellungsbeschluss legt im Bereich der AS Zentrum einige Bereiche fest, die die Eingriffe in Natur und Landschaft kompensieren werden. Dies ist in erster Linie eine Fläche südlich des Einmündungsbereiches Mercatorstraße/Kölner Straße. Ergänzend werden vorhandene Fahrbahnbereiche, die zukünftig nicht mehr benötigt werden, entsiegelt und begrünt.

3. Finanzierung
3.1. Kosten

Die Kosten für die Stadt Duisburg ergeben sich aus der planungsrechtlichen Grundlage der
Planfeststellung sowie auf Grundlage einer Kostenteilungsvereinbarung zwischen
Landesbetneb und Stadt..
Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Grunderwerb 3.677.000 €
Bauausgaben 37.253.000 €
40.930.000 €
davon Anteil der Stadt 23.647.961 € davon zuwendungsfähig 23.621.104 €
zzgl. Honorare 1.100.000 € davon zuwendungsfähig 426.873 €
Städt.
Gesamtkosten 24.747.961 € davon zuwendungsfähig 24.047.977 €
3.2. Zuwendungen und sonstige Einnahmen
Die von der Stadt zu tragenden Kosten werden wie folgt finanziert:
Zuwendungen von 80 % der
zuwendungsfähigen Kosten
von 24.047.977 €. 19.238.382€
Anliegerbeiträge nach KAG 26.857 €
Erstattung durch Deutsche Bahn AG 123.502 €
Erstattung durch Stadtwerke DU AG
und WBD AÖR 442.779 €
19.831.520€
Verbleibender Eigenanteil der Stadt 4.916.441 €
3.3 Anliegerbeiträge
Beitragsfähig gemäß Kommunalabgabengesetz (KAG) sind die Erneuerung des nördlichen
Gehweges der Mercatorstraße (zwischen Düsseldorfer Straße und neue Einmündung der
Mercatorstraße) sowie die Herstellung von Parkstreifen zwischen Düsseldorfer Straße und
Kölner Straße. Nach KAG können 60 % der beitragsfähigen Kosten durch
Straßenbaubeiträge für diese Verkehrsanlagen refinanziert werden.
3.4. Haushaltsauswirkungen
Der städtische Kostenanteil ist im Vermögenshaushalt 2007 unter Maßnahmennummer 66023 veranschlagt (s. Seite 2). Dort wurden bereits in Vorjahren Ausgaben von 1.479.827 € geleistet, auf die Einnahmen von 1.225.502 € entfallen.
Die weitere Finanzabwicklung ab 2008 erfolgt mit Umstellung des Rechnungswesens auf das NKF getrennt nach dem Investitionsanteil (Ausgaben für die Schaffung städt. Anlagevermögens) und einem konsumtiven Anteil (Ausgaben für Verkehrszeichen,
Signalanlagen, Kanal, Straßenbeleuchtung, die später in das Eigentum der WBD AÖR bzw. der Stadtwerke DU AG übergeben werden).
Danach entfallen auf
den investiven Finanzplan
Ausgaben 21.054.235
Einnahmen
Zuwendungen 16.365.263
Beiträge 26.857
den Ergebnisplan (konsumtiv)
Aufwendungen 2.213.899
Erträge
Zuwendungen 1.771.119
Erstattung Eigenanteil 442.779
Der Bedarf wird bei der Aufstellung des NKF-Haushaltsentwurfes berücksichtigt.

Gesägt, getan für den Ausbau der A 59  
Von Willi Bütefür (Text, Fotos und historische Ansicht)

Duisburg, 22. Februar 2007 - „Gesägt, Getan“ lautet derzeitig das passende Werbeplakat im Bereich des Verteilerkreises an der Koloniestraße/Mercatorstraße. Gesägt wurde reichlich, um Platz zu schaffen, für den geplanten sechsspurigen Ausbau der A 59. Getan wurde bisher noch nichts, aber das wird sich ab Mai ändern, um den angestrebten Fertigstellungstermin ca. 2009 einhalten zu können.
Der bisherige Verteilerkreis wird weichen müssen und statt dessen wird es zukünftig nur noch eine Brücke geben. Auch die Unterführung Koloniestraße (schwarzes Nadelöhr) unter den Gleisanlagen wird sich verändern. Eine Verkürzung des Tunnels ist geplant. Diese Maßnahme wird möglich, da die darüber liegenden Gleise teilweise nicht mehr von der Deutschen Bahn AG benötigt werden. Somit können sicherlich auch bald die Verbotsschilder für Fußgänger demontiert werden, wenn auch zukünftig noch ein Belüftungs-System vorgesehen wird.