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Krefeld/Duisburg,
6. November 2026 -
Die Autobahn GmbH des Bundes startet offiziell in die
Wintersaison: Auf über 13.000 Kilometern Autobahnstrecke
beginnt am 1. November der flächendeckende Winterdienst.
Ziel ist es, die sichere Befahrbarkeit der Autobahnen auch
bei Schnee, Eis und Glätte jederzeit zu gewährleisten.
Rund 6.300 Straßenwärterinnen und Straßenwärter sind
bundesweit im Einsatz – bei Bedarf rund um die Uhr, sieben
Tage die Woche. Ihre Aufgabe: Straßenverhältnisse
beobachten, frühzeitig reagieren und gezielt Maßnahmen
ergreifen. Dazu zählen insbesondere das präventive Streuen
von Salz und Sole sowie das Räumen von Schnee, um einen
sicheren und störungsfreien Verkehrsablauf zu ermöglichen.

„Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden hat für uns
oberste Priorität. Unsere Teams sind bestens vorbereitet und
sorgen dafür, dass die Autobahnen auch bei widrigen
Wetterlagen zuverlässig befahrbar bleiben“, erklärt Andy
Apfelstädt, Abteilungsleiter Betrieb bei der Autobahn GmbH.
Technik und Logistik auf Winterbetrieb eingestellt
Die Autobahnmeistereien haben ihre Vorbereitungen
abgeschlossen: Rund 1.450 Spezialfahrzeuge wurden für den
Wintereinsatz umgerüstet und stehen einsatzbereit zur
Verfügung. Die Salzreserven wurden aufgestockt – insgesamt
stehen bundesweit 310 Salzhallen, 112 Salzsilos und 377
Soletanks für die Lagerung bereit.
Die Niederlassung Rheinland hält 30.000 Tonnen Salz in 34
Salzhallen für den Winterdienst bereit. Hinzu kommen weitere
10.000 Tonnen im Reservelager Saerbeck.
Effizient und umweltschonend
Dank moderner Streutechnologie setzt die Autobahn GmbH
verstärkt auf Flüssigstreuung mit FS 100 – 100-prozentige
Salzlösung. Diese Methode ermöglicht eine gleichmäßige
Verteilung, verlängerte Wirkdauer und spart Ressourcen: Pro
Quadratmeter werden je nach Wetterlage nur etwa 15-20 Gramm
Salz benötigt – das entspricht rund drei Teelöffeln. FS100
ist durch den deutlich geringeren Salzverbrauch – bis zu 70
% Salz können bei der präventiven Streuung eingespart werden
– wirtschaftlicher und damit umweltfreundlicher.
Gleichzeitig kann die Sole mit höherer Geschwindigkeit
ausgebracht werden, was die verkehrlichen Auswirkungen
minimiert.
Bei Temperaturen bis minus 6°C und geringen
Niederschlagsmengen ist die Solestreuung optimal. Bei
größeren Schnee- und Eismengen und niedrigeren Temperaturen
kommt FS30 – eine Mischung aus Sole und trockenem Streusalz,
das direkt vor dem Ausbringen befeuchtet wird – zum Einsatz.
Das erhöht die Haftung des Salzes auf der Fahrbahn und sorgt
für eine schnelle und effektive Glättebekämpfung.
Gemeinsam für sichere Autobahnen
Der Winterdienst funktioniert nur im Zusammenspiel mit den
Verkehrsteilnehmenden. Räumverbände – bestehend aus mehreren
Räum- und Streufahrzeugen – dürfen aus Sicherheitsgründen
nicht überholt werden. Zudem gilt: Vorausschauendes Fahren,
angepasste Geschwindigkeit und ein winterfestes Fahrzeug
sind bei winterlichen Straßenverhältnissen unerlässlich.
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