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Mutmaßlicher islamistischer Anschlag auf den CSD in Berlin
Tatverdächtiger Abdul Ballout bei der Festnahme erschossen
Bundesratspräsident Bovenschulte zum Angriff auf den CSD in Berlin
PM, Jochem Knörzer

Update, 26. Juli gegen 19:30 Uhr - Bei einem SEK-Einsatz in einer Gartenkolonie an der Ruhlebener Straße in Berlin ist der Tatverdächtige Abdul Ballout gestellt worden. Er lief mit einem Messer bewaffnet auf die Einsatzkräfte zu und wurde erschossen.

Berlin/Duisburg, 26. Juli 2026 - Gegen 22 Uhr raste ein Auto in die feiernde Menschenmenge beim CSD in Berlin am Samstagabend.
Eine Frau wurde getötet, mehrere Menschen verletzt, drei lebensgefährlich. Die Veranstaltung wurde vorzeitig beendet.

Die Polizei hat einen polizeibekannten mutmaßlichen Verdächtigen im Bereich der islamistischen Berliner Szene ermittelt und eine Öffentlichkeitsfahndung ausgeschrieben.

Bundesratspräsident Bovenschulte: "Der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin erschüttert mich zutiefst. Eine Feier, die wie kaum eine andere für Weltoffenheit, Lebensfreude und Toleranz steht, wurde zum Ziel tödlichen Hasses. Dieser Anschlag ist nicht nur ein Angriff auf den CSD – er richtet sich gegen die Freiheit von uns allen, gegen unsere Werte und unser friedliches Zusammenleben. Ich trauere um den Menschen, der bei diesem Anschlag aus dem Leben gerissen wurde. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden, den Verletzten und ihren Familien und allen, die diese furchtbare Tat miterleben mussten."