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Wiesbaden/Duisburg, 4. Mai 2026 - Die aktuellen
Preissteigerungen für Energieprodukte im
Vorjahresvergleich sind teilweise ähnlich hoch wie
in früheren Ölkrisen und Weltwirtschaftskrisen.
Unmittelbar nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine
vor vier Jahren fielen sie jedoch deutlich stärker
aus. Das zeigt eine vergleichende Betrachtung des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Entwicklung
der Preise für Erdöl und daraus raffinierte
Mineralölprodukte sowie für Erdgas in den
vergangenen 50 Jahren und auf verschiedenen
Wirtschaftsstufen.
Im März 2026 zahlten
Verbraucherinnen und Verbraucher an Tankstellen in
Deutschland durchschnittlich 17,3 % mehr für
Superbenzin und 29,7 % mehr für Diesel als ein Jahr
zuvor. Kraftstoffe insgesamt waren 20,0 % teurer.
Die Verbraucherpreise für leichtes Heizöl stiegen um
44,4 % gegenüber März 2025.
• Kraftstoffe an
Tankstellen im März 2026 um 20,0 % teurer als ein
Jahr zuvor, leichtes Heizöl um 44,4 % teurer •
Importpreise für Erdöl im März 24,6 % höher als ein
Jahr zuvor • Nahost-Krieg wirkt sich aktuell
wegen hohem Ausgangsniveau der Energiepreise weniger
deutlich aus als Angriff auf die Ukraine im Jahr
2022
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