Politik Bund und mehr Sonderseiten
  •  BZ-Sitemap 2025, 2024, 2023
 

Energieintensive Industriezweige mit Produktionsrückgang um 15,2 % von Februar 2022 bis März 2026
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 15. Mai 2026 - Höhere Energiepreise treffen die energieintensive Industrie stärker als andere Wirtschaftsbereiche. Das wirkt sich auch auf die Produktion aus.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Produktion der energieintensiven Industriezweige in Deutschland von Februar 2022, dem Monat des Beginns des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine und der darauffolgenden Sanktionen, bis März 2026 saison- und kalenderbereinigt um 15,2 % gesunken. Damit sank die Produktion in diesen Branchen deutlich stärker als in der gesamten Industrie (Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau), wo sie um 9,5 % zurückging.

• Produktion in der gesamten Industrie ging im selben Zeitraum um 9,5 % zurück
• 53 200 weniger Beschäftigte in energieintensiven Industriezweigen
• 75,6 % des gesamten industriellen Energieverbrauchs entfielen 2024 auf energieintensive Industriezweige

 

Produktion im März 2026: -0,7 % zum Vormonat
Produktion in den energieintensiven Industriezweigen um 1,2 % gestiegen

Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 10. Mai 2026 - Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2026 gegenüber Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,7 % gesunken.
Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von Januar 2026 bis März 2026 um 1,2 % niedriger als in den drei Monaten zuvor.
Im Februar 2026 sank die Produktion gegenüber Januar 2026 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse um 0,5 % (vorläufiger Wert: -0,3 %). Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 war die Produktion im März 2026 kalenderbereinigt 2,8 % niedriger.

Produktion im Produzierenden Gewerbe März 2026 (real, vorläufig):
-0,7 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
-2,8 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)  
Februar 2026 (real, revidiert):
-0,5 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
-0,2 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

 

Produktion im Februar 2026: -0,3 % zum Vormonat
Produktion in den energieintensiven Industriezweigen um 1,9 % gestiegen
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 10. April 2026 - Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % gesunken. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von Dezember 2025 bis Februar 2026 um 0,4 % niedriger als in den drei Monaten zuvor.
Im Januar 2026 blieb die Produktion nach Revision der vorläufigen Ergebnisse auf dem Niveau des Vormonats (0,0 %; vorläufiger Wert: -0,5 %). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 blieb die Produktion im Februar 2026 kalenderbereinigt unverändert (0,0 %).

Produktion im Produzierenden Gewerbe Februar 2026 (real, vorläufig):
-0,3 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
0,0 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)  
Januar 2026 (real, revidiert):
0,0 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
-0,9 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)