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Voraussichtliche Weinernte 2026 liegt 4 % unter dem Durchschnitt der Vorjahre
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 13. Oktober 2026 - Die Weinbaubetriebe in Deutschland erwarten für 2026 eine um 0,3 Millionen Hektoliter beziehungsweise 4 % niedrigere Ernte als im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) basierend auf der zweiten Schätzung zum 20. September 2026 mitteilt, wird die Erntemenge voraussichtlich bei 8,0 Millionen Hektolitern Weinmost liegen. Gegenüber dem Vorjahr mit 7,7 Millionen Hektolitern entspricht die erwartete Erntemenge einer Zunahme um 5 %.

• Weinbaubetriebe in Deutschland rechnen 2026 mit insgesamt 8,0 Millionen Hektolitern Weinmost
• In den drei größten Anbaugebieten Rheinhessen, Pfalz und Baden höhere Erntemengen gegenüber dem Vorjahr erwartet  

 

Weinerzeugung 2025: Rückgang um 2,6% auf 7,55 Millionen Hektoliter
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 30. März 2026 - Im Jahr 2025 haben die Weinbaubetriebe in Deutschland 7,55 Millionen Hektoliter Wein und Most erzeugt.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die Wein- und Mosterzeugung damit um 200 900 Hektoliter oder 2,6 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum 6-jährigen Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 wurden 842 300 Hektoliter oder 10,0 % weniger Wein und Most produziert.

• Deutlich mehr Prädikatswein: Anteil steigt von 16,1 % auf 29,3 %
• Trotz wetterbedingtem Rückgang kommt knapp die Hälfte des erzeugten Weins aus Rheinhessen und der Pfalz  

 

Dry January: Alkoholische Getränke in Deutschland so billig wie in fast keinem anderen EU-Land  
Alkoholkonsum pro Kopf in Deutschland entsprach 2022 umgerechnet 448 Gläsern Bier im Jahr

Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 6. Januar 2026 - Im Dry January („trockener Januar“) verzichten viele Menschen den kompletten Monat auf den Konsum von Alkohol und erhoffen sich unter anderem positive Effekte auf ihre Gesundheit.
Wein, Spirituosen und Bier waren in Deutschland zuletzt im europäischen Vergleich günstig.
Die Preise alkoholischer Getränke im Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in Deutschland 14 % unter dem Durchschnitt der Staaten der Europäischen Union (EU), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Lediglich in Italien waren alkoholische Getränke noch günstiger (-19 % gegenüber EU-Durchschnitt).
In Finnland war das Preisniveau für Alkohol EU-weit am höchsten und lag 110 % über dem EU-Durchschnitt.
Auch in einigen Nachbarstaaten Deutschlands war Alkohol vergleichsweise teuer: In Dänemark kosteten alkoholische Getränke 23 % mehr als im EU-Durchschnitt. Auch in Belgien (+13%) und in Polen (+9 %) war das Preisniveau für Alkohol höher.
Frankreich, die Niederlande und Luxemburg lagen ungefähr im EU-Durchschnitt.
In Tschechien (-7 %) und in Österreich (-11 %) lagen die Preise für alkoholische Getränke hingegen unter dem EU-weiten Durchschnitt.