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Wiesbaden/Duisburg, 6. Januar 2026 - Im Dry January
(„trockener Januar“) verzichten viele Menschen den
kompletten Monat auf den Konsum von Alkohol und
erhoffen sich unter anderem positive Effekte auf
ihre Gesundheit. Wein, Spirituosen und Bier
waren in Deutschland zuletzt im europäischen
Vergleich günstig. Die Preise alkoholischer
Getränke im Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in
Deutschland 14 % unter dem Durchschnitt der Staaten
der Europäischen Union (EU), wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt. Lediglich in
Italien waren alkoholische Getränke noch günstiger
(-19 % gegenüber EU-Durchschnitt). In Finnland
war das Preisniveau für Alkohol EU-weit am höchsten
und lag 110 % über dem EU-Durchschnitt. Auch in
einigen Nachbarstaaten Deutschlands war Alkohol
vergleichsweise teuer: In Dänemark kosteten
alkoholische Getränke 23 % mehr als im
EU-Durchschnitt. Auch in Belgien (+13%) und in Polen
(+9 %) war das Preisniveau für Alkohol höher.
Frankreich, die Niederlande und Luxemburg lagen
ungefähr im EU-Durchschnitt. In Tschechien (-7
%) und in Österreich (-11 %) lagen die Preise für
alkoholische Getränke hingegen unter dem EU-weiten
Durchschnitt.
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