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Wiesbaden/Duisburg, 11. Februar 2026 -
Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer
seltener zu einem Klinikaufenthalt. Rund 283 500
Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund
einer ausschließlich durch Alkohol bedingten
Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Das
waren 28,9 % weniger als zehn Jahre zuvor, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im
Jahr 2014 kamen 398 500 Menschen aufgrund einer
alkoholinduzierten Diagnose stationär in ein
Krankenhaus. Damit erreichten die Fallzahlen 2024
den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre.
Auch der Anteil der Fälle mit einer solchen Diagnose
an den Krankenhausbehandlungen insgesamt sank: von
2,0 % im Jahr 2014 auf 1,6 % im Jahr 2024. Zur
Einordnung: Die Zahl der Krankenhausbehandlungen
insgesamt ging im selben Zeitraum um 8,6 % auf 17,9
Millionen Fälle zurück.
• 283 500 Menschen
im Jahr 2024 wegen ausschließlich alkoholbedingter
Krankheiten stationär behandelt • Rückgang
betrifft vor allem jüngere Altersgruppen • 14
400 Todesfälle im Jahr 2024 direkt auf Alkoholkonsum
zurückzuführen
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