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Wiesbaden/Duisburg, 31. März 2026 - Im März 2026
waren insgesamt 3,021 Millionen Menschen arbeitslos.
Das waren 49.000 weniger als im Vormonat. Die
Arbeitslosenquote liegt bei 6,4 Prozent und ist
damit gegenüber Februar um 0,1 Prozentpunkte
gesunken. Die Frühjahrsbelebung zeigt sich damit
zwar am Arbeitsmarkt, fällt in diesem Jahr aber
verhalten aus. Insgesamt bleibt der Arbeitsmarkt
trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds
stabil.
Gleichzeitig ist die Lage
herausfordernd. Internationale Unsicherheiten
belasten die wirtschaftliche Entwicklung.
Unternehmen bleiben in der Folge bei
Neueinstellungen zurückhaltend. Gerade für
arbeitslose Menschen ist die Aufnahme einer
Beschäftigung daher weiterhin schwierig. Zugleich
bleibt das Risiko, aus einer Beschäftigung heraus
arbeitslos zu werden, im langjährigen Vergleich
niedrig. Die Beschäftigung in Deutschland wird
weiterhin durch Zuwanderung und erfolgreiche
Arbeitsmarktintegration gestützt. Ohne
Beschäftigungsaufnahmen von ausländischen
Staatsangehörigen würde die Zahl der Beschäftigten
schon seit längerem sinken.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Die
wirtschaftliche Lage bleibt angespannt, auch durch
weitere internationale Unsicherheiten. Umso
wichtiger ist, dass wir jetzt gezielt gegensteuern.
Mit dem Investitionspaket von 500 Milliarden Euro
setzen wir einen starken Impuls für Beschäftigung
und wirtschaftliche Stabilität. Gleichzeitig
unterstützen wir Betriebe und Beschäftigte im Wandel
mit Qualifizierung, Weiterbildung und Instrumenten,
die direkte Übergänge in neue Arbeit erleichtern.
Wir sehen in diesen Wochen noch viel Bewegung auf
dem Ausbildungsmarkt. Dabei zeigt sich: Das
Interesse junger Menschen an einer Ausbildung ist
zuletzt leicht gestiegen. Ich möchte die Betriebe
ausdrücklich ermutigen, diese Phase zu nutzen und
jetzt in Ausbildung zu investieren. Eine Ausbildung
eröffnet jungen Menschen klare Perspektiven für
ihren weiteren Weg. Für die Betriebe gilt: Wer heute
ausbildet, sichert sich die Fachkräfte von morgen.“
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