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Wiesbaden/Duisburg, 5. November 2026 - Die Zahl der
Privathaushalte in Deutschland wird bis zum Jahr
2050 bei einer moderaten Entwicklung von Geburten,
Lebenserwartung und Zuwanderung oder unter Annahme
einer relativ alten Bevölkerung sinken.
Dies
zeigt die Haushaltsvorausberechnung 2026 des
Statistischen Bundesamtes (Destatis). Demnach
geht die Zahl der Privathaushalte nach diesen
Vorausberechnungsvarianten von 41,8 Millionen im
Ausgangsjahr 2024 um 2 % bis 5 % auf 40,9 bis 39,7
Millionen im Jahr 2050 zurück. Damit würde sich der
seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990
beobachtete Anstieg der Zahl privater Haushalte
umkehren.
Nur bei einer zukünftig relativ
jungen Bevölkerung – also einer deutlich steigenden
Geburtenrate kombiniert mit einer hohen
Nettozuwanderung – wird die Zahl der Privathaushalte
bis 2050 nicht unter das Ausgangsniveau des Jahres
2024 fallen (+1 %).
• Bei moderater
Bevölkerungsentwicklung oder relativ alter
Bevölkerung sinkt langfristig die Zahl der
Privathaushalte • Die Zahl der
Einpersonenhaushalte steigt weiter: Im Jahr 2050
wird etwa jede vierte Person in Privathaushalten
alleine wohnen
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