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Ist die Ehe out? Zahl der
Eheschließungen auf niedrigstem Stand seit 1950
Destatis
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Wiesbaden/Duisburg, 7. Februar 2026 - Noch nie seit
1950 haben sich in einem Jahr so wenige Menschen das
Ja-Wort gegeben: Im Jahr 2024 lag die Zahl der
Eheschließungen auf dem niedrigsten Stand seit
Beginn der Zeitreihe. Insgesamt wurden 2024 in
Deutschland 349 200 Ehen geschlossen, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welttag der
Ehe am 8. Februar 2026 mitteilt. Mehr als drei
Viertel (79 %) der 698 400 Eheschließenden
heirateten zum ersten Mal, waren also zuvor weder
geschieden noch verwitwet. Gut 97 % der Ehen
schlossen Paare unterschiedlichen Geschlechts und
knapp 3 % Paare gleichen Geschlechts. Nach der
Einführung der Ehe für alle im Oktober 2017 gehen
seit dem Berichtsjahr 2018 auch
gleichgeschlechtliche Eheschließungen in die
Statistik ein.
• Anteil der Verheirateten an
der volljährigen Bevölkerung gesunken: von 60 % Ende
1994 auf 50 % Ende 2024 • Durchschnittsalter bei
erster Heirat gestiegen: Frauen 2024 im Schnitt 32,9
Jahre alt, Männer 35,3 Jahre • Scheidung
erfolgte 2024 nach durchschnittlich 14,7 Jahren –
2,7 Jahre später als 1994
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Kindeswohlgefährdungen
stiegen seit 2019 um 31 % auf rund 72.800 Fälle Destatis
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Wiesbaden/Duisburg, 15. Dezember 2025 - Die Zahl der
Kindeswohlgefährdungen in Deutschland hat das dritte
Mal in Folge einen neuen Höchststand erreicht: Im
Jahr 2024 stellten die Jugendämter in Deutschland
bei rund 72 800 Kindern oder Jugendlichen eine
Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung,
psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt fest.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, stieg die Zahl der Kindeswohlgefährdungen
damit binnen fünf Jahren um fast ein Drittel (+31 %)
oder 17 300 Fälle. Im Jahr 2019 – dem Jahr vor
Ausbruch der Corona-Pandemie – hatte das Niveau noch
bei rund 55 500 Kindeswohlgefährdungen gelegen.
• Jugendämter melden für 2024 rund 72 800
Kindeswohlgefährdungen • Behörden prüften im
Vorfeld fast 239 400 Verdachtsmeldungen •
Vernachlässigungen und psychische Misshandlungen
besonders häufig
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Gut ein Viertel der
Kinder lebte 2024 in kinderreichen Familien
Destatis
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Wiesbaden/Duisburg, 24. Juni 2025 - In Deutschland
lebte 2024 gut jedes vierte Kind (26 %) in einer
kinderreichen Familie. In einer kinderreichen
Familie leben mindestens drei Kinder in einem
gemeinsamen Haushalt. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des
Mikrozensus mitteilt, lebten 18 % Kinder mit zwei
Geschwistern in der Familie. Mit drei oder mehr
Geschwistern wohnten 8 % der Kinder zusammen. Rund
30 % der Kinder lebten ohne Geschwister und 44 % mit
einem Geschwisterkind in der Familie.
• 26 %
der Kinder lebten mit zwei oder mehr Geschwistern
zusammen, 44 % mit einem Geschwisterkind, 30 % ohne
Geschwister • Familien mit
Einwanderungsgeschichte doppelt so oft mit drei oder
mehr Kindern wie Familien ohne
Einwanderungsgeschichte
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