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Wiesbaden/Duisburg, 24. Juni 2026 - Die
Lebenserwartung steigt aktuell wieder
Die Lebenserwartung bei Geburt ist in Deutschland
über Jahrzehnte hinweg nahezu kontinuierlich
angestiegen. Seit etwa 2010 nimmt die
Lebenserwartung allerdings weniger stark zu als in
den vorangegangenen Jahrzehnten. Im Zuge der
Coronapandemie kam es ab 2020 für drei Jahre in
Folge zu einem leichten Rückgang. In den Jahren 2023
und 2024 ist die Lebenserwartung wieder deutlich
angestiegen. Das Vor-Corona-Niveau wurde dadurch
wieder erreicht.
Ältere Menschen
sind häufiger erwerbstätig: fast 20 % der
67-Jährigen in 2025 Ältere Menschen sind
häufiger erwerbstätig als früher. 2025 waren nach
Erstergebnissen des Mikrozensus 19,9 % der
67-Jährigen erwerbstätig, 2015 lag die Quote in der
Altersgruppe bei 13,3 %. Nach wie vor gehen
viele vorzeitig in den Ruhestand: 2025 waren 60,9 %
der 63-Jährigen erwerbstätig. Allerdings ist die
Quote in der Altersgruppe gestiegen: 2015 lag sie
noch bei 38,9 %.
Gesundheitsbedingte
Erwerbsminderung,
Altersrente für besonders langjährig Versicherte
Die Gründe für einen vorzeitigen
Renteneintritt sind vielfältig und reichen von
gesundheitlichen Einschränkungen über
versicherungsrechtliche Besonderheiten wie
langjährige Beitragszahlungen oder
Frühverrentungsangebote von Unternehmen bis hin zum
Wunsch nach mehr Freizeit.
Zahl
der Pensionärinnen und Pensionäre nimmt zu
Am 1. Januar 2025 gab es nach dem deutschen
Beamten- und Soldatenversorgungsrecht rund 1,4
Millionen Pensionärinnen und Pensionäre des
öffentlichen Dienstes. Zusätzlich bezogen rund 382
100 Hinterbliebene wie Witwen und Witwer oder Waisen
Versorgungsleistungen. Das entspricht einem Zuwachs
von 17,7 % beziehungsweise 0,1 % im Vergleich zum 1.
Januar 2015. Damals waren es noch rund 1,2 Millionen
Pensionärinnen und Pensionäre sowie rund 381 800
Hinterbliebene mit Versorgungsleistungen.
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