|
Duisburg,
2. März 2026 -
Die Polizei Duisburg zieht Bilanz und kann auf eine
gestiegene Aufklärungsquote, eine rückläufige Anzahl von
Raubdelikten und auf sinkende Zahlen im Bereich des
Wohnungseinbruchsdiebstahls zurückblicken. Einen relevanten
Anstieg gab es dagegen bei Mord- und Totschlagsdelikten
sowie im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle
Selbstbestimmung. Außerdem belegen die Zahlen einen erneuten
Anstieg bei Straftaten, in denen Messer eingesetzt wurden.
Dabei hat sich die gesamte Anzahl der Straftaten lediglich
um 267 Straftaten erhöht und liegt mit insgesamt 52.273
Fällen annähernd auf dem Vorjahresniveau.
Die sechs
wichtigsten Erkenntnisse des Jahres 2025 im Überblick: -
Die Aufklärungsquote konnte um 2 % auf 54 % gesteigert
werden. - Mord- und Totschlagsdelikte sind von 13 auf 34
Fälle angestiegen. Die Aufklärungsquote liegt hier bei 87,5
%, bei Morddelikten sogar bei 100 %. - Die
Zahl der Raubdelikte ist erneut gesunken; von 472 Fällen im
Jahr 2024 auf 440 Raubdelikte im Jahr 2025. -
Diebstahlsdelikte sind insgesamt um 5,68 % auf 19.812 Taten
zurückgegangen. - Die Anzahl der Straftaten unter Einsatz
eines Messers ist erneut gestiegen: insgesamt wurden 2025 in
361 Fällen ein Messer als Tatmittel eingesetzt.
Das sind 36 Fälle mehr als im Jahr 2024. - Straftaten
gegen die sexuelle Selbstbestimmung und insbesondere
Straftaten durch Verbreitung, Erwerb, Besitz und der
Herstellung kinder- und
jugendpornografischer Inhalte sind deutlich um 557 auf 1.300
Fälle gestiegen. Grund dafür ist insbesondere die
Aufarbeitung eines umfangreichen Strafverfahrens gegen eine
kinderpornografische Darknet-Plattform, das die Polizei
Duisburg im Jahr 2024 geführt hat.
Polizeipräsident Alexander Dierselhuis dankt sowohl den
Bürgerinnen und Bürgern wie auch seinen Ermittlerinnen und
Ermittlern der Kriminalpolizei: "Die Unterstützung der
Duisburgerinnen und Duisburger hat einen gewichtigen Beitrag
dazu geleistet, Straftaten aufzuklären. Bitte stellen Sie
sich auch weiterhin als Zeugin bzw. Zeuge zur Verfügung,
wenn Sie eine Straftat beobachten. Die hohe sachliche
Kompetenz und das kontinuierliche Engagement der
Ermittlerinnen und Ermittler führten trotz stetig wachsender
Anforderungen zu einer verbesserten Aufklärungsquote."
Den vollständigen Kriminalitätsbericht 2025 mit dem
statistischen Teil, Analysen, Details zur intensiven Arbeit
der Ermittlerinnen und Ermittlern, einem Interview mit dem
neuen Chef der Duisburger Kripo sowie Ratschlägen zur
Prävention von Straftaten finden Sie hier:
Kriminalitätsbericht 2025
|