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Wanheimerort: 14-Jähriger auf Spritztour
In der Nacht von Freitag auf Samstag (10. Januar, 2:15 Uhr)
zog ein mit zwei Personen besetzter grauer Opel das
Interesse einer Streifenwagenbesatzung auf sich: Der
zunächst noch unbekannte Fahrer fuhr mit hohem Tempo aus der
Dachsstraße über die Wan-heimer Straße in Richtung
Elserstraße. Mit teilweise durchdrehenden Reifen und nicht
angepasster Geschwindigkeit fuhr der Opel letztendlich über
die Fischerstraße bis zur Fliederstraße, wo das Auto von der
Fahrbahn abkam und mit einem Straßenschild kollidierte.
Als die Beamten den Fahrer und seinen Beifahrer (18)
kontrollierten, stellten sie fest, dass der
Unfallverursacher erst 14 Jahre alt und somit nicht im
Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Das auf die Mutter
(41) des 18-Jährigen zugelassene Auto stellten die
Polizisten sicher. Beide Insassen hatten Glück im Unglück
und blieben unverletzt. Sowohl der Fahrer als auch die
Halterin müssen sich mit einem Strafverfahren
auseinandersetzen.
Hamborn: Kinder werfen Medizinball großen
Eisball auf Lkw auf der A59 Am Donnerstagmittag
(8. Januar, 14:24 Uhr) fuhr ein 47-jähriger Mann mit seinem
Lkw auf der A59 Richtung Dinslaken, als ein großer,
eisähnlicher Gegenstand plötzlich die Fahrzeugfront traf.
Drei Unbekannte, mutmaßlich im Kindesalter hatten einen
Medizinball großen vereisten Schneeball von einer Brücke in
Höhe der Richterstraße auf seine Sattelzugmaschine geworfen.
Durch den Aufprall riss eine Sonnenblende am Führerhaus ab
und schleuderte auf die Windschutzscheibe eines weiteren
Pkw. Der 44-jährige Fahrer und der Lkw-Fahrer kamen mit dem
Schrecken davon. Die Scheibe blieb unbeschädigt. Die
eingesetzten Polizisten schrieben zu dem Vorfall eine
Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den
Straßenverkehr. Das Verkehrskommissariat 21 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen oder Zeugen,
die Angaben zu den unbekannten Kindern geben können.
Neumühl: Eure Spuren im Schnee - 3 Täter
nach 13 Autoaufbrüchen geschnappt In der Nacht
zum Donnerstag (8. Januar), zwischen Mitternacht und 2:30
Uhr, kam es im Wohngebiet rund um die Alexstraße und
Wichernstraße zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen. Nach aktuellem
Ermittlungsstand wurden an insgesamt 13 Pkw die
Seitenscheiben eingeschlagen und die Innenräume durchwühlt.
Im Rahmen der Fahndung nach den Tätern haben Beamte der
Polizei Duisburg drei verdächtige Personen im Alter von 24
bis 27 Jahren (2x irakische und 1x syrische
Staatsangehörigkeit) vorläufig festgenommen. Die Schnee- und
Witterungsverhältnisse führten zu entscheidenden Hinweisen:
Auf dem frischen Neuschnee konnten an den betroffenen
Fahrzeugen identische Schuhabdrücke festgestellt werden, die
auf drei verschiedene Sneakermarken hinwiesen. Die Abdrücke
stimmten mit den Schuhprofilen der festgenommenen Personen
überein. Zudem wies einer der Männer eine frische Verletzung
an der Hand auf, und an einer Beifahrertür eines der
Fahrzeuge fanden sich Blutspuren. Im Rahmen der
Durchsuchung der Verdächtigen stellten die Beamten unter
anderem Werkzeug, einen Nothammer sowie eine Sparkassenkarte
sicher. Was aus den Autos entwendet wurde, ist derzeit noch
Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das Trio wird am
Freitag (9. Januar) auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg einem Haftrichter wegen des Verdachts des
Bandendiebstahls vorgeführt
Baerl:
Mit Schockanruf Senioren abgezockt Am
Mittwochvormittag (6. Januar, 11:30 Uhr) haben Betrüger mit
einem Schockanruf ein Duisburger Ehepaar im Alter von 89 und
93 Jahren um eine hohe Bargeldsumme gebracht. Ein bislang
unbekannter Täter gab sich am Telefon als deren Sohn aus und
schilderte, er liege mit einer schweren Corona-Erkrankung
auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Ihm gehe es
sehr schlecht und habe große Angst zu sterben. Um die
angeblich dringend notwendige Behandlung bezahlen zu können,
bat der vermeintliche Sohn seine Eltern, so viel Bargeld wie
möglich zu beschaffen. Unter dem Eindruck dieser
dramatischen Schilderungen ließ sich das Ehepaar täuschen
und holte eine niedrige sechsstellige Bargeldsumme aus einem
Bankschließfach. Gegen 12 Uhr klingelte es an der Haustür im
Bereich der Binsheimer Straße. Das Ehepaar übergab das Geld
in einem kleinen schwarzen Rucksack an einen unbekannten
Mann, der anschließend in Richtung Hofstraße ging. Am
Nachmittag nahmen die Senioren selbst Kontakt zu ihrem Sohn
auf. Dieser stellte sofort fest, dass es sich um einen
Betrug handelte, und verständigte umgehend die Polizei.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen
und bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige
Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0203
2800 zu melden. Der Abholer wird wie folgt beschrieben:
mittleren Alters, grau melierte, nach hinten gekämmte Haare,
möglicherweise zu einem Zopf gebunden, grauer Mantel. Die
Polizei Duisburg warnt: - Die Polizei,
Staatsanwaltschaften, Ärzte oder Krankenhäuser fordern
niemals Bargeld oder Wertgegenstände am Telefon. - Seien
Sie misstrauisch bei dramatischen Anrufen, die Zeitdruck
aufbauen oder Angst erzeugen. - Legen Sie auf und
kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder
Angehörige selbst unter einer Ihnen bekannten Nummer. -
Informieren Sie im Zweifel sofort die Polizei über den
Notruf 110. - Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder
andere Wertgegenstände an Unbekannte. - Sprechen Sie mit
Angehörigen, Freunden oder Nachbarn über solche
Betrugsmaschen.
Vierlinden: Schwerverletzter mit Schusswunden am
Franz-Lenze-Platz Am späten Montagabend (5.
Januar, 23:15 Uhr) ist die Polizei zum Franz-Lenze-Platz
gerufen worden, weil es dort zu einer Auseinandersetzung
zwischen zwei Personen gekommen sein soll. Als die Beamten
am Tatort eintrafen, fanden sie einen durch Schüsse schwer
verletzten, 28 Jahre alten Mann auf und leisteten Erste
Hilfe. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur
stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Derzeit besteht
keine Lebensgefahr. Unter Leitung der Staatsanwaltschaft
Duisburg, welche die Tat als versuchten Mord wertet, wurde
eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen zu dem
flüchtigen Schützen, den Hintergründen und dem Motiv der Tat
dauern derzeit noch an. Zeugen des Geschehens wenden sich
bitte unter der Rufnummer 0203 2800 an das
Kriminalkommissariat 11.
Neudorf: Geldautomatenaufbruch durch Zeugin
gescheitert Eine aufmerksame Zeugin alarmierte
in der Nacht zum Montag (5. Januar, gegen 2:30 Uhr) die
Polizei, da sie drei verdächtige Personen an einem
Geldautomaten auf der Klöcknerstraße beobachtete. Laut der
Duisburgerin versuchte das Trio, den dortigen Geldautomaten
aufzubrechen. Anschließend flüchteten sie. Bei Eintreffen
der Polizeibeamten fanden diese eine geöffnete Abdeckung des
Geldautomaten sowie eine verbogene Verkleidung vor. Der
innere Geldtresor war jedoch offensichtlich nicht geöffnet
worden, sodass es bei einem misslungenen Versuch blieb.
Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich
konnten die Verdächtigen nicht aufgegriffen werden. Das
Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den unbekannten
Tätern machen können. Die Verdächtigen waren dunkel
gekleidet, wobei eine Person eine auffällige, orange
Warnweste trug. Hinweise nehmen die Ermittler unter der
Telefonnummer 0203 2800 entgegen.
Vierlinden: 66-Jähriger verletzt sich bei Sturz mit
E-Scooter Am Samstagabend (3. Januar) kam es um
18:45 Uhr zu einem Unfall im Kreuzungsbereich
Franz-Lenze-Straße / Karlstraße. Ein 66-jähriger Mann
stürzte mit seinem E-Scooter auf dem glatten Gehweg und zog
sich dabei schwere Verletzungen zu. Ein aufmerksamer
Passant leistete Erste Hilfe und alarmierte umgehend die
Rettungskräfte. Der Verletzte wurde vor Ort von einer
Notärztin versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen
in ein Krankenhaus auf die Intensivstation transportiert.
Aktuell besteht keine Lebensgefahr. Die Polizei Duisburg
weist darauf hin, dass insbesondere bei winterlichen und
glatten Straßenverhältnissen erhöhte Vorsicht im
Straßenverkehr geboten ist. Dies gilt nicht nur für
Autofahrer, sondern auch für die Nutzer von E-Scootern und
anderen Verkehrsmitteln. Bei Eis- und Schneeglätte können
Gehwege und Straßen extrem rutschig sein. E-Scooter, die mit
kleinen Reifen ausgestattet sind, bieten auf solchen
Oberflächen nur wenig Halt. Ein abruptes Bremsen oder eine
schnelle Kurvenfahrt kann zu gefährlichen Stürzen führen.
Zudem kann die Geschwindigkeit eines E-Scooters auf glatten
Flächen schnell außer Kontrolle geraten. Besonders in Kurven
besteht eine hohe Sturzgefahr.
Hamborn: 89-Jähriger stirbt nach Unfall Mehrere
Tage nach einem Unfall auf einem Supermarktparkplatz an der
Rathausstraße ist ein 89-Jähriger verstorben. Der Mann
war am 16. Dezember auf einem Supermarktparkplatz von einer
47-Jährigen beim Ausparken angefahren worden. Er erlitt
Verletzungen an der Hüfte und wurde in ein Krankenhaus
gebracht. Hier verschlechterte sich sein Allgemeinzustand,
bis der Mann am 24. Dezember verstarb. Eine durch die
Staatsanwaltschaft Duisburg angeordnete Obduktion ergab am
Freitag (2. Januar), dass ein kausaler Zusammenhang zwischen
unfallbedingtem Sturz und dem Tod besteht.
Neudorf: Festnahme nach tätlichem Angriff
Ein 39-Jähriger kam am Freitagabend (2. Januar, gegen 20:30
Uhr) wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizisten in
Polizeigewahrsam. Der Mann hatte in der Wohnung seiner
Mutter (65) an der Kammerstraße randaliert und wollte sie
nicht verlassen, sodass die Frau die Polizei informierte.
Die eingesetzten Kräfte öffneten die Wohnungstür per
Schlüssel. Der 39-Jährige verhielt sich aggressiv, bedrohte
die Polizei, schlug in Richtung eines Beamten und traf ihn
im Nacken, weshalb er zu Boden gebracht wurde und
schließlich in Gewahrsam kam. Jetzt muss er sich mit einer
Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte
auseinandersetzen.
Duissern: Ehemann verletzt neuen Partner seiner Frau schwer
– Mordkommission ermittelt
Wanheim: 14-Jähriger vorsätzlich mit Böller verletzt
Weil ein Jugendlicher (14) durch einen Knallkörper
Verbrennungen erlitt, rückte die Polizei am Neujahrsabend
(1. Januar, 18 Uhr) zur Angertaler Straße aus. Die Schwester
(18) des Verletzten schilderte den Einsatzkräften, dass ihr
Bruder sich kurz zuvor im Innenhof des Mehrfamilienhauses
befunden habe. Plötzlich fiel ein Gegenstand von hinten in
den Pullover des 14-Jährigen, detonierte dort und verletzte
ihn. Als der Verletzte sich umdrehte, sah er eine Gruppe
Jugendlicher, die den Innenhof verließ. Die Polizisten
konnten am Rücken des Jungen Verletzungen feststellen. Der
Pullover hatte mehrere Brandlöcher. Die Polizisten
leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher
Körperverletzung ein. Das Kriminalkommissariat 36 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen oder Zeugen,
die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Hinweise nimmt
die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
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Duisburger Polizei zieht
vergleichsweise ruhigere Silvester-Bilanz
City: Mann bei
Auseinandersetzung im Duisburger Hauptbahnhof gestorben
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg
und der Polizei Duisburg Am Mittwochabend (31.
Dezember, 20:36 Uhr/Silvester) erhielt die Polizei Duisburg
von der Bundespolizei Kenntnis, dass es im Bahnhof zu einer
Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (39, 67) gekommen
ist. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 39-Jährige
auf seinen Kontrahenten im Bereich eines Wartehäuschens an
einem Bahngleis körperlich eingewirkt haben, so dass dieser
das Bewusstsein verlor. Alarmierte Rettungskräfte
versuchten vergeblich den 67-Jährigen zu reanimieren. Die
Staatsanwaltschaft Duisburg wertet den Sachverhalt als
vollendetes Tötungsdelikt. Unter ihrer Sachleitung richtete
die Polizei Duisburg eine Mordkommission ein.
Einsatzkräfte nahmen den 39-jährigen Tatverdächtigen
vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die
Obduktion des Leichnams an. Die Ermittlungen zu dem Motiv
und weiteren Hintergründen der Tat dauern an.
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