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Marxloh: Auf Parkdeck überschlagen Eine
39-Jährige hat am Dienstagnachmittag (5. Mai, 16:15 Uhr) in
einem Parkhaus an der Roonstraße die Kontrolle über ihren
Wagen verloren. Der VW Touran überschlug sich daraufhin.
Die Fahrerin war gerade dabei im Parkhaus zum obersten
Parkdeck zu fahren. Im Kurvenbereich stieß sie - so
schilderte sie es der Polizei - gegen den Bordstein und
legte daraufhin den Rückwärtsgang ein. Dabei verwechselte
sie offenbar Gas und Bremse, sodass der Wagen ruckartig
zurücksetzte, gegen einen weiteren erhöhten Bordstein
prallte und sich schließlich überschlug. Die 39-Jährige und
ihre 19 Jahre alte Beifahrerin kamen zur Untersuchung in ein
Krankenhaus. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste
abgeschleppt werden. Das Verkehrskommissariat 21 hat die
Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen.
City: Nach Verfolgungsjagd auf dem Dach gelandet
Am Dienstagmittag (5. Mai, 14 Uhr) flüchtete ein 24-Jähriger
in einem Ford Fiesta vor der Polizei, verunfallte infolge
seiner rasanten Fahrweise und landete auf dem
Friedrich-Wilhelm-Platz auf dem Dach. Der Fall im Detail:
Kriminalbeamte fuhren mit einem zivilen Streifenwagen über
die Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Als ein
Ford Fiesta mit erhöhter Geschwindigkeit verbotswidrig über
die Bahnschienen mehrere Pkw überholte, nahmen die
Polizisten die Verfolgung auf und forderten den Fahrer auf
anzuhalten. An einer rot zeigenden Ampel musste der
Ford-Fahrer anhalten und der Beamte ergriff die Chance,
stieg aus, näherte sich dem Fiesta und zeigte seinen
Polizeidienstausweis. Der Fahrer schien davon sichtlich
unbeeindruckt, zog sich die Kapuze ins Gesicht und fuhr
schließlich los. Der Zivilpolizist nahm erneut die
Verfolgung auf. Auf dem Weg zum und im Bereich des
Friedrich-Wilhelm-Platzes gefährdete der Flüchtige andere
Verkehrsteilnehmer. Nur durch die aufmerksamen Reaktionen
von Autofahrenden und Fußgängern konnten Kollisionen
verhindert werden. Weil ein E-Scooter im Weg stand, umfuhr
der 24-Jährige diesen und prallte gegen einen Stein,
woraufhin sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach
landete. Die Kriminalbeamte stellte den Zivilwagen ab,
ging zu dem verunfallten Fahrzeug und stellte fest, dass der
kopfüber hängende 24-Jährige augenscheinlich unverletzt
schien. Als Polizisten von der Wache Präsidium eintrafen,
holten sie den Fahrer aus dem Fahrzeug und brachten ihn
fixiert in einen Streifenwagen. Weil der Ford-Fahrer nach
Alkohol roch, boten die Einsatzkräfte ihm einen freiwilligen
Atemalkoholtest an, den er ablehnte. Aufgrund dessen
brachten sie ihn zur Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine
Blutprobe entnahm. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass die
am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Ford
Fiesta gehörten, sondern zuvor gestohlen worden waren. Die
zum Fahrzeug gehörenden Kennzeichen befanden sich in dem
Wagen. Der Pkw wurde ebenfalls in der Zeit zwischen Montag
(4. Mai, 21 Uhr) und Dienstag (5. Mai, 6:30 Uhr) von der
Roderichstraße in Moers-Asberg zuvor gestohlen. Die
Polizisten stellten das Fahrzeug samt geklauter Kennzeichen
sicher - deshalb war ein Abschleppwagen im Einsatz. Die
Beamten nahmen den Unfall auf - für die Dauer sperrten sie
die Umgebung ab. Nun befassen sich das Verkehrskommissariat
22 und das Kriminalkommissariat 36 der Duisburger Polizei
mit dem Fall. Ebenso ermittelt die Kriminalpolizei der
Kreispolizeibehörde Wesel infolge des Pkw-Diebstahls. Die
Ermittlungen - insbesondere ob der Fahrer mit dem besonders
schweren Fall des Diebstahls des Pkw in Moers in Verbindung
steht - dauern weiterhin an. Die Ermittler suchen nun
weitere Zeuginnen und Zeugen, die als Verkehrsteilnehmende
infolge des verbotenen Einzelrennens gefährdet, behindert
und beeinträchtigt wurden. Kontaktieren Sie die Ermittler
des Verkehrskommissariats 22 unter der Rufnummer 0203 2800.
Wegen des Vorwurfs des Diebstahls stellte die Zweigstelle
Moers der Staatsanwaltschaft Kleve einen Haftbefehlsantrag
gegen den Beschuldigten, über den nun zunächst der
zuständige Ermittlungsrichter entscheiden muss.
City: Droh-E-Mail an Landfermann-Gymnasium
Am Montagnachmittag (4. Mai) erreichte die Polizei Duisburg
die Information, dass am Landfermann-Gymnasium an der
Mainstraße eine Droh-E-Mail eingegangen ist. In dieser Mail
wurden Straftaten zum Nachteil der Schülerschaft und
Bediensteten der Schule angekündigt. Die Polizei nimmt
derartige Drohungen stets ernst und prüft sie im Einzelfall
sorgfältig - vor allem, um Risiken für die Bevölkerung
frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, aber auch, um
mögliche Zusammenhänge mit vergleichbaren Straftaten aus der
Vergangenheit zu erkennen. In diesem Fall sind Experten der
Kriminalpolizei zu der Einschätzung gekommen, dass nicht von
einer Ernsthaftigkeit der Drohung auszugehen ist. Die
Ermittlungen des Kriminalkommissariats 36 dauern weiter an.
Die Duisburger Polizei steht in regem Austausch mit der
Schulleitung. Die Beamtinnen und Beamten werden
lageangepasste Maßnahmen in diesem Fall durchführen. Die
Polizei warnt in dem Zusammenhang: Jede Drohung dieser Art
begründet den Anfangsverdacht einer Störung des öffentlichen
Friedens durch Androhungen von Straftaten und wird
konsequent ermittelt und strafrechtlich verfolgt.
Laar: Schusswaffe gezeigt? Am
Samstagabend (2. Mai, 22:10 Uhr) soll es vor einem Wohnhaus
an der Kanzlerstraße zu einer mutmaßlichen Bedrohung, nach
einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein.
Ein 32-Jähriger schilderte, dass er in einem
Mehrfamilienhaus an der Kanzlerstraße zu Besuch war. Beim
Verlassen des Mehrfamilienhauses war die Haustür
abgeschlossen. Er ärgerte sich über den Umstand und geriet
infolge dessen mit einem Nachbarn in einen Streit. Vor dem
Wohnhaus wurde aus einer zunächst verbalen eine körperliche
Auseinandersetzung. Währenddessen soll ein weißer VW Golf
mit zwei Personen vorgefahren sein. Als die Personen
ausgestiegen sind, soll einer von beiden eine Pistole in
seinem Hosenbund vorgezeigt haben. Dann sei das Duo
eingestiegen und in Richtung Deichstraße davongefahren. Der
Fahrer soll zwischen 25 und 30 Jahren alt gewesen und 1,80
Meter groß gewesen sein. Er habe sportlich gewirkt und eine
weiße Kappe sowie ein weißes Oberteil getragen haben. Nun
müssen sich der 32-Jährige sowie der Anwohner mit einer
Anzeige auseinandersetzen. Das Kriminalkommissariat 35 hat
die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen,
die Angaben zu dem Duo im weißen VW Golf machen können.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800
entgegen.
Duisburg: Widerstand und
Angriffe gegen Polizeibeamte In gleich mehreren
Fällen hatte es die Polizei Duisburg am langen Wochenende
mit Widerständen oder tätlichen Angriffen zu tun. Eine
Auswahl: Am Donnerstagabend (30. April, 20:45 Uhr)
randalierte ein betrunkener 36-Jähriger auf dem
Sternbuschweg. Die Polizei nahm den Mann zur Ausnüchterung
und Beruhigung mit auf die Wache, wo er in Richtung der
Einsatzkräfte trat und einen der Beamten an der Brust
erwischte. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die
Entnahme einer Blutprobe an. Am Sonntagnachmittag (3.
Mai, 15 Uhr randalierte eine 47-Jährige betrunkene Frau auf
der Königstraße und warf mit Glasflaschen. Als sie einen
Platzverweis der Polizei ignorierte, nahmen sie Beamte im
Streifenwagen mit zur Ausnüchterung auf die Wache. Im Auto
bespuckte die Frau einen der Polizisten. Beim Aussteigen
trat sie in Richtung der beiden Beamten und gegen die
Autotür. Auch ihr wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft
eine Blutprobe entnommen. In beiden Fällen müssen sich
die renitenten Personen mit Anzeigen auseinandersetzen.
Hochfeld: 62-Jährige verletzt und beraubt aufgewacht
Eine 62-jährige Duisburgerin erschien am Mittwoch (29.
April) bei der Polizei, um Anzeige zu erstatten. Nach ihren
Angaben sei sie bereits am Sonntagabend (26. April gegen
18:30 Uhr) im Böninger Park an der Musfeldstraße benommen
und mit einer Platzwunde am Kopf aufgewacht. Die Frau gab
an, dass aus ihrer Geldbörse Bargeld, ihre
Krankenversicherungskarte sowie E-Zigaretten entwendet
worden seien. Sie geht davon aus, dass sie niedergeschlagen
wurde, kann sich aber an nichts erinnern. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. In
diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die
den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise dazu geben
können, ob es zu einem Raubdelikt oder möglicherweise einem
alleinigen Sturzgeschehen gekommen ist. Hinweise nimmt die
Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Laar: 7-Jähriger angefahren -
Opelfahrerin gesucht Eine bislang unbekannte
Autofahrerin hat am Mittwochabend (29. April, 19:10 Uhr)
einen 7-jährigen Jungen auf der Arndtstraße angefahren. Nach
bisherigen Erkenntnissen betrat das Kind zwischen geparkten
Fahrzeugen die Fahrbahn, um die Straße zu überqueren. Dabei
wurde es von dem vorbeifahrenden Pkw erfasst. Die Frau
entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort und
setzte ihre Fahrt in Richtung Beeckerwerth fort, ohne sich
um das verletzte Kind zu kümmern und die Polizei zu
alarmieren. Der Vater des Jungen gab gegenüber den
Einsatzkräften an, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen
schwarzen Opel Corsa gehandelt habe. Die Fahrerin wird auf
etwa 45 bis 50 Jahre geschätzt und soll eine Brille getragen
haben. Der 7-Jährige erlitt Schürfwunden und klagte über
Schmerzen. Er wurde mit einem Rettungswagen in Begleitung
seiner Mutter in ein Krankenhaus gebracht. Das
Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und
bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang,
zur Fahrerin oder dem Opel machen können, sich bei der
Polizei Duisburg unter der Telefonnummer 0203 2800 zu
melden.
Rheinhausen: Temposünder im
Visier Einsatzkräfte der Polizei Duisburg haben
am Dienstag (28. April) gemeinsam mit der
Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg Temposünder ins
Visier genommen. In der Zeit von 16 Uhr bis Mitternacht
führten sie einen Schwerpunkteinsatz im Bereich Moerser
Straße / Zubringer L237 durch. Ziel der Maßnahmen war die
konsequente Bekämpfung von Geschwindigkeitsverstößen und die
Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Bilanz der Polizei:
Es wurden unter anderem 127 Identitätsfeststellungen
durchgeführt und 111 Pkw überprüft. Darüber hinaus fertigten
die Beamten eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne
Fahrerlaubnis. In 25 Fällen wurden
Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben - überwiegend
aufgrund von Geschwindigkeitsverstößen, aber auch wegen der
Nutzung eines Mobiltelefons auf einem Fahrrad und am Steuer.
Zudem erhoben die Einsatzkräfte in 25 Fällen Verwarngelder
wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ergänzend führten
die Polizisten fünf Drogenvortests sowie 22 freiwillige
Atemalkoholtests durch. Die Verkehrsüberwachung der Stadt
Duisburg stellte insgesamt 295
Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Hierbei wurden 251
Verwarngelder ausgesprochen und 44 Bußgeldverfahren
eingeleitet. Besonders auffällig war ein Autofahrer, der
mit 108 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Den
negativen Spitzenreiter erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von
560 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges
Fahrverbot. Die Polizei Duisburg und die Stadt Duisburg
werden auch künftig gemeinsame Kontrollen durchführen, um
die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen.
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