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Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 4.5., bis Samstag, 9.5.2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2025 Verkehrsbericht 2024 BZ-Niederrhein

 

Mai 2026

Marxloh: Auf Parkdeck überschlagen
Eine 39-Jährige hat am Dienstagnachmittag (5. Mai, 16:15 Uhr) in einem Parkhaus an der Roonstraße die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Der VW Touran überschlug sich daraufhin.
Die Fahrerin war gerade dabei im Parkhaus zum obersten Parkdeck zu fahren. Im Kurvenbereich stieß sie - so schilderte sie es der Polizei - gegen den Bordstein und legte daraufhin den Rückwärtsgang ein. Dabei verwechselte sie offenbar Gas und Bremse, sodass der Wagen ruckartig zurücksetzte, gegen einen weiteren erhöhten Bordstein prallte und sich schließlich überschlug. Die 39-Jährige und ihre 19 Jahre alte Beifahrerin kamen zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen.



City: Nach Verfolgungsjagd auf dem Dach gelandet
Am Dienstagmittag (5. Mai, 14 Uhr) flüchtete ein 24-Jähriger in einem Ford Fiesta vor der Polizei, verunfallte infolge seiner rasanten Fahrweise und landete auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz auf dem Dach.
Der Fall im Detail: Kriminalbeamte fuhren mit einem zivilen Streifenwagen über die Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Als ein Ford Fiesta mit erhöhter Geschwindigkeit verbotswidrig über die Bahnschienen mehrere Pkw überholte, nahmen die Polizisten die Verfolgung auf und forderten den Fahrer auf anzuhalten.
An einer rot zeigenden Ampel musste der Ford-Fahrer anhalten und der Beamte ergriff die Chance, stieg aus, näherte sich dem Fiesta und zeigte seinen Polizeidienstausweis. Der Fahrer schien davon sichtlich unbeeindruckt, zog sich die Kapuze ins Gesicht und fuhr schließlich los. Der Zivilpolizist nahm erneut die Verfolgung auf.
Auf dem Weg zum und im Bereich des Friedrich-Wilhelm-Platzes gefährdete der Flüchtige andere Verkehrsteilnehmer. Nur durch die aufmerksamen Reaktionen von Autofahrenden und Fußgängern konnten Kollisionen verhindert werden. Weil ein E-Scooter im Weg stand, umfuhr der 24-Jährige diesen und prallte gegen einen Stein, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach landete.
Die Kriminalbeamte stellte den Zivilwagen ab, ging zu dem verunfallten Fahrzeug und stellte fest, dass der kopfüber hängende 24-Jährige augenscheinlich unverletzt schien. Als Polizisten von der Wache Präsidium eintrafen, holten sie den Fahrer aus dem Fahrzeug und brachten ihn fixiert in einen Streifenwagen. Weil der Ford-Fahrer nach Alkohol roch, boten die Einsatzkräfte ihm einen freiwilligen Atemalkoholtest an, den er ablehnte. Aufgrund dessen brachten sie ihn zur Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Ermittlungen vor Ort ergaben, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Ford Fiesta gehörten, sondern zuvor gestohlen worden waren. Die zum Fahrzeug gehörenden Kennzeichen befanden sich in dem Wagen. Der Pkw wurde ebenfalls in der Zeit zwischen Montag (4. Mai, 21 Uhr) und Dienstag (5. Mai, 6:30 Uhr) von der Roderichstraße in Moers-Asberg zuvor gestohlen.
Die Polizisten stellten das Fahrzeug samt geklauter Kennzeichen sicher - deshalb war ein Abschleppwagen im Einsatz. Die Beamten nahmen den Unfall auf - für die Dauer sperrten sie die Umgebung ab. Nun befassen sich das Verkehrskommissariat 22 und das Kriminalkommissariat 36 der Duisburger Polizei mit dem Fall. Ebenso ermittelt die Kriminalpolizei der Kreispolizeibehörde Wesel infolge des Pkw-Diebstahls. Die Ermittlungen - insbesondere ob der Fahrer mit dem besonders schweren Fall des Diebstahls des Pkw in Moers in Verbindung steht - dauern weiterhin an.
Die Ermittler suchen nun weitere Zeuginnen und Zeugen, die als Verkehrsteilnehmende infolge des verbotenen Einzelrennens gefährdet, behindert und beeinträchtigt wurden. Kontaktieren Sie die Ermittler des Verkehrskommissariats 22 unter der Rufnummer 0203 2800.
Wegen des Vorwurfs des Diebstahls stellte die Zweigstelle Moers der Staatsanwaltschaft Kleve einen Haftbefehlsantrag gegen den Beschuldigten, über den nun zunächst der zuständige Ermittlungsrichter entscheiden muss.



City: Droh-E-Mail an Landfermann-Gymnasium
Am Montagnachmittag (4. Mai) erreichte die Polizei Duisburg die Information, dass am Landfermann-Gymnasium an der Mainstraße eine Droh-E-Mail eingegangen ist. In dieser Mail wurden Straftaten zum Nachteil der Schülerschaft und Bediensteten der Schule angekündigt.
Die Polizei nimmt derartige Drohungen stets ernst und prüft sie im Einzelfall sorgfältig - vor allem, um Risiken für die Bevölkerung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, aber auch, um mögliche Zusammenhänge mit vergleichbaren Straftaten aus der Vergangenheit zu erkennen. In diesem Fall sind Experten der Kriminalpolizei zu der Einschätzung gekommen, dass nicht von einer Ernsthaftigkeit der Drohung auszugehen ist. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 36 dauern weiter an. Die Duisburger Polizei steht in regem Austausch mit der Schulleitung. Die Beamtinnen und Beamten werden lageangepasste Maßnahmen in diesem Fall durchführen.
Die Polizei warnt in dem Zusammenhang: Jede Drohung dieser Art begründet den Anfangsverdacht einer Störung des öffentlichen Friedens durch Androhungen von Straftaten und wird konsequent ermittelt und strafrechtlich verfolgt.



Laar: Schusswaffe gezeigt?
Am Samstagabend (2. Mai, 22:10 Uhr) soll es vor einem Wohnhaus an der Kanzlerstraße zu einer mutmaßlichen Bedrohung, nach einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein.

Ein 32-Jähriger schilderte, dass er in einem Mehrfamilienhaus an der Kanzlerstraße zu Besuch war. Beim Verlassen des Mehrfamilienhauses war die Haustür abgeschlossen. Er ärgerte sich über den Umstand und geriet infolge dessen mit einem Nachbarn in einen Streit. Vor dem Wohnhaus wurde aus einer zunächst verbalen eine körperliche Auseinandersetzung.
Währenddessen soll ein weißer VW Golf mit zwei Personen vorgefahren sein. Als die Personen ausgestiegen sind, soll einer von beiden eine Pistole in seinem Hosenbund vorgezeigt haben. Dann sei das Duo eingestiegen und in Richtung Deichstraße davongefahren. Der Fahrer soll zwischen 25 und 30 Jahren alt gewesen und 1,80 Meter groß gewesen sein. Er habe sportlich gewirkt und eine weiße Kappe sowie ein weißes Oberteil getragen haben.
Nun müssen sich der 32-Jährige sowie der Anwohner mit einer Anzeige auseinandersetzen. Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Duo im weißen VW Golf machen können.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Duisburg: Widerstand und Angriffe gegen Polizeibeamte
In gleich mehreren Fällen hatte es die Polizei Duisburg am langen Wochenende mit Widerständen oder tätlichen Angriffen zu tun.
Eine Auswahl:
Am Donnerstagabend (30. April, 20:45 Uhr) randalierte ein betrunkener 36-Jähriger auf dem Sternbuschweg. Die Polizei nahm den Mann zur Ausnüchterung und Beruhigung mit auf die Wache, wo er in Richtung der Einsatzkräfte trat und einen der Beamten an der Brust erwischte. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die Entnahme einer Blutprobe an.
Am Sonntagnachmittag (3. Mai, 15 Uhr randalierte eine 47-Jährige betrunkene Frau auf der Königstraße und warf mit Glasflaschen. Als sie einen Platzverweis der Polizei ignorierte, nahmen sie Beamte im Streifenwagen mit zur Ausnüchterung auf die Wache. Im Auto bespuckte die Frau einen der Polizisten. Beim Aussteigen trat sie in Richtung der beiden Beamten und gegen die Autotür. Auch ihr wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen.
In beiden Fällen müssen sich die renitenten Personen mit Anzeigen auseinandersetzen.



Hochfeld: 62-Jährige verletzt und beraubt aufgewacht
Eine 62-jährige Duisburgerin erschien am Mittwoch (29. April) bei der Polizei, um Anzeige zu erstatten. Nach ihren Angaben sei sie bereits am Sonntagabend (26. April gegen 18:30 Uhr) im Böninger Park an der Musfeldstraße benommen und mit einer Platzwunde am Kopf aufgewacht. Die Frau gab an, dass aus ihrer Geldbörse Bargeld, ihre Krankenversicherungskarte sowie E-Zigaretten entwendet worden seien. Sie geht davon aus, dass sie niedergeschlagen wurde, kann sich aber an nichts erinnern.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise dazu geben können, ob es zu einem Raubdelikt oder möglicherweise einem alleinigen Sturzgeschehen gekommen ist. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Laar: 7-Jähriger angefahren - Opelfahrerin gesucht
Eine bislang unbekannte Autofahrerin hat am Mittwochabend (29. April, 19:10 Uhr) einen 7-jährigen Jungen auf der Arndtstraße angefahren. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat das Kind zwischen geparkten Fahrzeugen die Fahrbahn, um die Straße zu überqueren. Dabei wurde es von dem vorbeifahrenden Pkw erfasst. Die Frau entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort und setzte ihre Fahrt in Richtung Beeckerwerth fort, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern und die Polizei zu alarmieren.
Der Vater des Jungen gab gegenüber den Einsatzkräften an, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen schwarzen Opel Corsa gehandelt habe. Die Fahrerin wird auf etwa 45 bis 50 Jahre geschätzt und soll eine Brille getragen haben.
Der 7-Jährige erlitt Schürfwunden und klagte über Schmerzen. Er wurde mit einem Rettungswagen in Begleitung seiner Mutter in ein Krankenhaus gebracht.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang, zur Fahrerin oder dem Opel machen können, sich bei der Polizei Duisburg unter der Telefonnummer 0203 2800 zu melden.



Rheinhausen: Temposünder im Visier
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg haben am Dienstag (28. April) gemeinsam mit der Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg Temposünder ins Visier genommen. In der Zeit von 16 Uhr bis Mitternacht führten sie einen Schwerpunkteinsatz im Bereich Moerser Straße / Zubringer L237 durch. Ziel der Maßnahmen war die konsequente Bekämpfung von Geschwindigkeitsverstößen und die Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Die Bilanz der Polizei: Es wurden unter anderem 127 Identitätsfeststellungen durchgeführt und 111 Pkw überprüft. Darüber hinaus fertigten die Beamten eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. In 25 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben - überwiegend aufgrund von Geschwindigkeitsverstößen, aber auch wegen der Nutzung eines Mobiltelefons auf einem Fahrrad und am Steuer. Zudem erhoben die Einsatzkräfte in 25 Fällen Verwarngelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ergänzend führten die Polizisten fünf Drogenvortests sowie 22 freiwillige Atemalkoholtests durch.
Die Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg stellte insgesamt 295 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Hierbei wurden 251 Verwarngelder ausgesprochen und 44 Bußgeldverfahren eingeleitet.
Besonders auffällig war ein Autofahrer, der mit 108 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Den negativen Spitzenreiter erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.
Die Polizei Duisburg und die Stadt Duisburg werden auch künftig gemeinsame Kontrollen durchführen, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen.