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März 2026

Duisburg: Kriminalität in Zahlen - Kriminalitätsbericht 2025


Ruhrort: Gruppe raubt 39-Jährigen aus

Am Donnerstag (5. März) erstattete ein 39-jähriger Duisburger Anzeige auf der Wache Ruhrort und gab an, Opfer eines Straßenraubs geworden zu sein. Der leicht verletzte Mann berichtete, dass er gegen Mitternacht im Bereich Amtsgerichtsstraße/Karlsplatz von sechs Männern angegriffen worden sei. Laut seiner Aussage hätten die Täter ihn körperlich attackiert, indem sie auf ihn einschlugen und eintraten.
Im Rahmen des Übergriffs sollen die bislang Unbekannten mehrere Wertgegenstände, darunter ein Schlüsselbund, ein Portemonnaie, eine Fußballtasche, eine Winterjacke sowie ein Handy, entwendet haben. Anschließend hätten sich die Männer in unbekannte Richtung entfernt. Der 39-Jährige beschrieb die Täter als junge Männer im Alter von etwa 16 bis 20 Jahren. Weitere Details konnte er nicht angeben.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder der Gruppe geben können, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 zu melden.



Hüttenheim: 13-Jährige versuchen 12-Jährigen auszurauben
Zwei etwa 13 Jahre alte Jungen sollen am Donnerstagnachmittag (5. März, gegen 16:30 Uhr) versucht haben einen 12-Jährigen auszurauben. Sie sprachen den Jungen im Bereich der Angerorter- und Schulz-Knaudt-Straße an, forderten sein Handy, durchsuchten seine Taschen und schlugen ihm ins Gesicht. Schließlich verschwanden sie ohne Beute in Richtung Ehinger Straße.
Die Täter werden wie folgt beschrieben: Beide sind etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß. Einer hatte eine eher kräftige Statur, braune, mittellange Haare und trug eine schwarze Steppjacke. Der andere war schlank, trug ebenfalls eine schwarze Steppjacke und eine Cap, die rot/grün abgesetzt war.
Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter 0203 2800 an das Kriminalkommissariat 13 zu wenden.



Neudorf: Drei Verdächtige nach Raubüberfall auf Kiosk gefasst
Nach einem Raubüberfall auf einen Kiosk am Sternbuschweg vom 19. Februar hat die Polizei drei Verdächtige ermittelt. Mitentscheidend waren Zeugenhinweise, die in Folge einer veröffentlichten Pressemitteilung eingegangen sind.
Die drei jungen Männer im Alter von 17 bis 19 Jahren stehen unter Verdacht, den Kiosk am besagten Donnerstag mit einer Schusswaffe überfallen zu haben. Einer der mutmaßlichen Täter soll den 67-jährigen Mitarbeiter des Kiosks körperlich angegriffen haben, während ein weiterer Täter die Kasse entwendete. Der dritte Verdächtige soll Schmiere gestanden haben.
Am Dienstag (3. März) durchsuchte die Kriminalpolizei die Wohnungen der Verdächtigen in Huckingen, Neudorf und Neuenkamp. Dabei stellten die Einsatzkräfte Kleidung, Handys sowie eine Schreckschusswaffe sicher. Die Männer müssen sich nun wegen des Verdachts des schweren Raubs vor Gericht verantworten.



Hüttenheim: Fußgänger angefahren
Ein Fußgänger (73) ist am Donnerstagmorgen (5. März, gegen 8 Uhr) im Bereich Mündelheimer Straße / Rembrandtstraße von einem Auto angefahren worden. Nach ersten Erkenntnissen bog der Peugeot-Fahrer (22) von der Rembrandtstraße kommend bei Grün nach links in die Mündelheimer Straße. Zur selben Zeit überquerte der Fußgänger die Mündelheimer Straße - ebenfalls bei Grün. Der geschockte Autofahrer gab gegenüber der Polizei an, dass er den Fußgänger aufgrund der tief stehenden Sonne nicht gesehen habe. Ein Rettungswagen brachte den 73-Jährigen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten Einsatzkräfte den Bereich ab und leiteten den Verkehr um. Zur detaillierten Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Essen hinzugezogen. Das Duisburger Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen.



Hochemmerich: Unfall auf der Asterlager Straße
Wegen eines Verkehrsunfalls gab es am Mittwochvormittag (4. März, gegen 10:20 Uhr) Sperrungen im Bereich der Asterlager Straße. Ein Ford war gegen einen geparkten BMW gefahren und hatte den Wagen gegen einen daneben geparkten Lkw geschoben. Der 73 Jahre alte Fahrer hatte offenbar wegen eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Es besteht Lebensgefahr. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden. Ein spezielles Verkehrsunfall-Aufnahmeteam aus Essen vermaß die Unfallstelle und sicherte Spuren vor Ort. Die Arbeiten dauerten bis zum späten Mittag.



Hochemmerich: Öffentlichkeitsfahndung nach Körperverletzung im Juli 2024
Weil ein Mann am 16. Juli 2024 gegen 15:15 Uhr einem 66-Jährigen auf dem Parkplatz eines Discounters an der Homberger Straße mit Pfefferspray besprüht haben soll, sucht die Polizei Duisburg nun öffentlich mit einem Foto nach dem mutmaßlichen Täter. Zuvor soll es eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Männern gegeben haben.
Der Verdächtige soll etwa 1,80 Meter groß sein, eine athletische Statur und dunkelblonde Haare haben. Zum Tatzeitpunkt habe er schwarze Kleidung getragen. Die Fotos des mutmaßlichen Täters sind über das Fahndungsportal der Polizei NRW abrufbar: https://polizei.nrw/fahndung/196655
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 35 unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegen.



Duissern: 10-Jährige angefahren
Eine 10-Jährige wurde am Dienstagmorgen (3. März) auf dem Schulweg im Kreuzungsbereich Kardinal-Galen-Straße / Falkstraße von einem Auto angefahren. Die Schülerin gab gegenüber der Polizei an, dass sie die Straße bei Grün überquert hatte. Der bislang unbekannte Autofahrer sei mit seinem dunklen Fahrzeug nach rechts abgebogen und habe dabei die 10-Jährige erfasst. Der Mann sei daraufhin auf der Kardinal-Galen-Straße in Richtung BAB 59 weitergefahren - ohne ihr zu helfen und die Polizei zu verständigen.
Das leicht verletzte Kind teilte den Unfall einem Lehrer mit, welcher daraufhin die Polizei verständigte. Ein Rettungswagen brachte die Schülerin zur ambulanten Behandlung in eine nahegelegene Klinik. Ihre Erziehungsberechtigten wurden umgehend informiert.
Die 10-Jährige konnte lediglich wenige Details zum flüchtigen Fahrzeug und dem Fahrer geben. Der Wagen soll dunkel gewesen sein, während der Fahrer wenige Haare auf dem Kopf hatte und etwa 35 bis 50 Jahre alt sein soll. Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Zeuginnen und Zeugen, die nähere Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.


LKA-NRW: 13. bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings - Polizei in NRW schreitet ein gegen Hetze im Netz


Marxloh/Beeck: Leichenfund im Waldstück
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg haben am Freitagnachmittag (27. Februar) einen 23-jährigen Mann in einem Wohnhaus in Marxloh festgenommen. Er steht im Verdacht, für den Tod der aufgefundenen Frau, die am 24. Februar in einem Waldstück in Beeck aufgefunden wurde, verantwortlich zu sein.

Am Dienstagnachmittag (24. Februar) fanden Zeugen in einem Waldstück, das südlich der Beecker Straße / Möhlenkampstraße verläuft und an einen Kleingartenverein grenzt, eine leblose Person.
Nach ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen am Einsatzort lagen Anhaltspunkte dafür vor, dass die Frau durch Gewalteinwirkung ums Leben kam. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Duisburg, die den Sachverhalt als vollendetes Tötungsdelikt wertet, richtete die Duisburger Polizei daher eine Mordkommission ein. Das Amtsgericht Duisburg ordnete die Obduktion des Leichnams an.

Im Rahmen der widerstandslosen Festnahme durchsuchten die Beamten eine Wohnung und stellten unter anderem das Handy des Mannes sicher. Er wurde am heutigen Samstag (28. Februar) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Duisburg wegen des Verdachts des Totschlags vorgeführt. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
Das Ergebnis der DNA Untersuchung liegt mittlerweile vor: Bei der Toten handelt es sich um die am 23. Januar als vermisst gemeldete Person.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und die Auswertungen der Spuren und sichergestellten Beweismittel dauern weiterhin an.



Neudorf: Außenbordmotoren der DLRG an der Regattabahn gestohlen
Unbekannte Täter haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (25./26. Februar) zwei Motoren von Rettungsbooten der DLRG an der Regattabahn auf der Kruppstraße entwendet.
Nach ersten Erkenntnissen geschah die Tat im Zeitraum zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen. Bei den gestohlenen Motoren handelt es sich um schwere Außenbordmotoren. Aufgrund ihres Gewichts waren vermutlich mehrere Personen an dem Diebstahl beteiligt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Kruppstraße beobachtet haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegengenommen.



Hochfeld: Auto-Aufbrecher gefasst
In der Nacht zu Freitag (27. Februar, gegen 1:15 Uhr) führte ein Zeugenhinweis die Polizei zu einem mutmaßlichen Dieb. Der 26-Jährige soll an der Paul-Esch-Straße mindestens ein Fahrzeug durchwühlt und Gegenstände daraus gestohlen haben. Die Polizei fand ein Navigationsgerät bei dem Mann und nahm den Verdächtigen mit zur Wache. Er muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen Diebstahls auseinandersetzen.