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Mobilen Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 12.1., bis Samstag, 17.1.2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2024 Verkehrsbericht 2024 BZ-Niederrhein

 

Januar 2026


Wanheimerort: 14-Jähriger auf Spritztour
In der Nacht von Freitag auf Samstag (10. Januar, 2:15 Uhr) zog ein mit zwei Personen besetzter grauer Opel das Interesse einer Streifenwagenbesatzung auf sich: Der zunächst noch unbekannte Fahrer fuhr mit hohem Tempo aus der Dachsstraße über die Wan-heimer Straße in Richtung Elserstraße. Mit teilweise durchdrehenden Reifen und nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr der Opel letztendlich über die Fischerstraße bis zur Fliederstraße, wo das Auto von der Fahrbahn abkam und mit einem Straßenschild kollidierte.
Als die Beamten den Fahrer und seinen Beifahrer (18) kontrollierten, stellten sie fest, dass der Unfallverursacher erst 14 Jahre alt und somit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Das auf die Mutter (41) des 18-Jährigen zugelassene Auto stellten die Polizisten sicher.
Beide Insassen hatten Glück im Unglück und blieben unverletzt. Sowohl der Fahrer als auch die Halterin müssen sich mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.



Hamborn: Kinder werfen Medizinball großen Eisball auf Lkw auf der A59
Am Donnerstagmittag (8. Januar, 14:24 Uhr) fuhr ein 47-jähriger Mann mit seinem Lkw auf der A59 Richtung Dinslaken, als ein großer, eisähnlicher Gegenstand plötzlich die Fahrzeugfront traf. Drei Unbekannte, mutmaßlich im Kindesalter hatten einen Medizinball großen vereisten Schneeball von einer Brücke in Höhe der Richterstraße auf seine Sattelzugmaschine geworfen.
Durch den Aufprall riss eine Sonnenblende am Führerhaus ab und schleuderte auf die Windschutzscheibe eines weiteren Pkw. Der 44-jährige Fahrer und der Lkw-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Scheibe blieb unbeschädigt.
Die eingesetzten Polizisten schrieben zu dem Vorfall eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen oder Zeugen, die Angaben zu den unbekannten Kindern geben können.



Neumühl: Eure Spuren im Schnee - 3 Täter nach 13 Autoaufbrüchen geschnappt
In der Nacht zum Donnerstag (8. Januar), zwischen Mitternacht und 2:30 Uhr, kam es im Wohngebiet rund um die Alexstraße und Wichernstraße zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurden an insgesamt 13 Pkw die Seitenscheiben eingeschlagen und die Innenräume durchwühlt.
Im Rahmen der Fahndung nach den Tätern haben Beamte der Polizei Duisburg drei verdächtige Personen im Alter von 24 bis 27 Jahren (2x irakische und 1x syrische Staatsangehörigkeit) vorläufig festgenommen. Die Schnee- und Witterungsverhältnisse führten zu entscheidenden Hinweisen: Auf dem frischen Neuschnee konnten an den betroffenen Fahrzeugen identische Schuhabdrücke festgestellt werden, die auf drei verschiedene Sneakermarken hinwiesen. Die Abdrücke stimmten mit den Schuhprofilen der festgenommenen Personen überein. Zudem wies einer der Männer eine frische Verletzung an der Hand auf, und an einer Beifahrertür eines der Fahrzeuge fanden sich Blutspuren.
Im Rahmen der Durchsuchung der Verdächtigen stellten die Beamten unter anderem Werkzeug, einen Nothammer sowie eine Sparkassenkarte sicher. Was aus den Autos entwendet wurde, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Das Trio wird am Freitag (9. Januar) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter wegen des Verdachts des Bandendiebstahls vorgeführt



Baerl: Mit Schockanruf Senioren abgezockt
Am Mittwochvormittag (6. Januar, 11:30 Uhr) haben Betrüger mit einem Schockanruf ein Duisburger Ehepaar im Alter von 89 und 93 Jahren um eine hohe Bargeldsumme gebracht. Ein bislang unbekannter Täter gab sich am Telefon als deren Sohn aus und schilderte, er liege mit einer schweren Corona-Erkrankung auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Ihm gehe es sehr schlecht und habe große Angst zu sterben. Um die angeblich dringend notwendige Behandlung bezahlen zu können, bat der vermeintliche Sohn seine Eltern, so viel Bargeld wie möglich zu beschaffen.
Unter dem Eindruck dieser dramatischen Schilderungen ließ sich das Ehepaar täuschen und holte eine niedrige sechsstellige Bargeldsumme aus einem Bankschließfach. Gegen 12 Uhr klingelte es an der Haustür im Bereich der Binsheimer Straße. Das Ehepaar übergab das Geld in einem kleinen schwarzen Rucksack an einen unbekannten Mann, der anschließend in Richtung Hofstraße ging.
Am Nachmittag nahmen die Senioren selbst Kontakt zu ihrem Sohn auf. Dieser stellte sofort fest, dass es sich um einen Betrug handelte, und verständigte umgehend die Polizei.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden. Der Abholer wird wie folgt beschrieben: mittleren Alters, grau melierte, nach hinten gekämmte Haare, möglicherweise zu einem Zopf gebunden, grauer Mantel.
Die Polizei Duisburg warnt:
- Die Polizei, Staatsanwaltschaften, Ärzte oder Krankenhäuser fordern niemals Bargeld oder Wertgegenstände am Telefon.
- Seien Sie misstrauisch bei dramatischen Anrufen, die Zeitdruck aufbauen oder Angst erzeugen.
- Legen Sie auf und kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder Angehörige selbst unter einer Ihnen bekannten Nummer.
- Informieren Sie im Zweifel sofort die Polizei über den Notruf 110.
- Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände an Unbekannte.
- Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden oder Nachbarn über solche Betrugsmaschen.



Vierlinden: Schwerverletzter mit Schusswunden am Franz-Lenze-Platz
Am späten Montagabend (5. Januar, 23:15 Uhr) ist die Polizei zum Franz-Lenze-Platz gerufen worden, weil es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen sein soll. Als die Beamten am Tatort eintrafen, fanden sie einen durch Schüsse schwer verletzten, 28 Jahre alten Mann auf und leisteten Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Derzeit besteht keine Lebensgefahr.
Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Duisburg, welche die Tat als versuchten Mord wertet, wurde eine Mordkommission eingerichtet.
Die Ermittlungen zu dem flüchtigen Schützen, den Hintergründen und dem Motiv der Tat dauern derzeit noch an.
Zeugen des Geschehens wenden sich bitte unter der Rufnummer 0203 2800 an das Kriminalkommissariat 11.



Neudorf: Geldautomatenaufbruch durch Zeugin gescheitert

Eine aufmerksame Zeugin alarmierte in der Nacht zum Montag (5. Januar, gegen 2:30 Uhr) die Polizei, da sie drei verdächtige Personen an einem Geldautomaten auf der Klöcknerstraße beobachtete. Laut der Duisburgerin versuchte das Trio, den dortigen Geldautomaten aufzubrechen. Anschließend flüchteten sie.
Bei Eintreffen der Polizeibeamten fanden diese eine geöffnete Abdeckung des Geldautomaten sowie eine verbogene Verkleidung vor. Der innere Geldtresor war jedoch offensichtlich nicht geöffnet worden, sodass es bei einem misslungenen Versuch blieb. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich konnten die Verdächtigen nicht aufgegriffen werden.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den unbekannten Tätern machen können. Die Verdächtigen waren dunkel gekleidet, wobei eine Person eine auffällige, orange Warnweste trug. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegen.



Vierlinden: 66-Jähriger verletzt sich bei Sturz mit E-Scooter
Am Samstagabend (3. Januar) kam es um 18:45 Uhr zu einem Unfall im Kreuzungsbereich Franz-Lenze-Straße / Karlstraße. Ein 66-jähriger Mann stürzte mit seinem E-Scooter auf dem glatten Gehweg und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Ein aufmerksamer Passant leistete Erste Hilfe und alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Der Verletzte wurde vor Ort von einer Notärztin versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus auf die Intensivstation transportiert. Aktuell besteht keine Lebensgefahr.
Die Polizei Duisburg weist darauf hin, dass insbesondere bei winterlichen und glatten Straßenverhältnissen erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr geboten ist. Dies gilt nicht nur für Autofahrer, sondern auch für die Nutzer von E-Scootern und anderen Verkehrsmitteln. Bei Eis- und Schneeglätte können Gehwege und Straßen extrem rutschig sein. E-Scooter, die mit kleinen Reifen ausgestattet sind, bieten auf solchen Oberflächen nur wenig Halt. Ein abruptes Bremsen oder eine schnelle Kurvenfahrt kann zu gefährlichen Stürzen führen. Zudem kann die Geschwindigkeit eines E-Scooters auf glatten Flächen schnell außer Kontrolle geraten. Besonders in Kurven besteht eine hohe Sturzgefahr.



Hamborn: 89-Jähriger stirbt nach Unfall
Mehrere Tage nach einem Unfall auf einem Supermarktparkplatz an der Rathausstraße ist ein 89-Jähriger verstorben.
Der Mann war am 16. Dezember auf einem Supermarktparkplatz von einer 47-Jährigen beim Ausparken angefahren worden. Er erlitt Verletzungen an der Hüfte und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Hier verschlechterte sich sein Allgemeinzustand, bis der Mann am 24. Dezember verstarb. Eine durch die Staatsanwaltschaft Duisburg angeordnete Obduktion ergab am Freitag (2. Januar), dass ein kausaler Zusammenhang zwischen unfallbedingtem Sturz und dem Tod besteht.



Neudorf: Festnahme nach tätlichem Angriff
Ein 39-Jähriger kam am Freitagabend (2. Januar, gegen 20:30 Uhr) wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizisten in Polizeigewahrsam. Der Mann hatte in der Wohnung seiner Mutter (65) an der Kammerstraße randaliert und wollte sie nicht verlassen, sodass die Frau die Polizei informierte. Die eingesetzten Kräfte öffneten die Wohnungstür per Schlüssel. Der 39-Jährige verhielt sich aggressiv, bedrohte die Polizei, schlug in Richtung eines Beamten und traf ihn im Nacken, weshalb er zu Boden gebracht wurde und schließlich in Gewahrsam kam. Jetzt muss er sich mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte auseinandersetzen.


Duissern: Ehemann verletzt neuen Partner seiner Frau schwer – Mordkommission ermittelt


Wanheim: 14-Jähriger vorsätzlich mit Böller verletzt
Weil ein Jugendlicher (14) durch einen Knallkörper Verbrennungen erlitt, rückte die Polizei am Neujahrsabend (1. Januar, 18 Uhr) zur Angertaler Straße aus. Die Schwester (18) des Verletzten schilderte den Einsatzkräften, dass ihr Bruder sich kurz zuvor im Innenhof des Mehrfamilienhauses befunden habe. Plötzlich fiel ein Gegenstand von hinten in den Pullover des 14-Jährigen, detonierte dort und verletzte ihn.
Als der Verletzte sich umdrehte, sah er eine Gruppe Jugendlicher, die den Innenhof verließ. Die Polizisten konnten am Rücken des Jungen Verletzungen feststellen. Der Pullover hatte mehrere Brandlöcher.
Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen oder Zeugen, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Duisburger Polizei zieht vergleichsweise ruhigere Silvester-Bilanz


City: Mann bei Auseinandersetzung im Duisburger Hauptbahnhof gestorben
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg

Am Mittwochabend (31. Dezember, 20:36 Uhr/Silvester) erhielt die Polizei Duisburg von der Bundespolizei Kenntnis, dass es im Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (39, 67) gekommen ist.
Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 39-Jährige auf seinen Kontrahenten im Bereich eines Wartehäuschens an einem Bahngleis körperlich eingewirkt haben, so dass dieser das Bewusstsein verlor.
Alarmierte Rettungskräfte versuchten vergeblich den 67-Jährigen zu reanimieren.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet den Sachverhalt als vollendetes Tötungsdelikt. Unter ihrer Sachleitung richtete die Polizei Duisburg eine Mordkommission ein.
Einsatzkräfte nahmen den 39-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die Obduktion des Leichnams an.
Die Ermittlungen zu dem Motiv und weiteren Hintergründen der Tat dauern an.