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Jugend in DU

Am 11. Dezember 1946 in New York: Kinderhilfswerk Unicef wird ins Leben gerufen! Am 24. Juli 1957 wurde in Duisburg aus Dankbarkeit und der Einsicht, dass auch in vielen anderen Teilen der Welt Kinder in großer Not leben, die Arbeitsgruppe Duisburg ins Leben gerufen. Redaktion Harald Jeschke
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70 Jahre Weltkindertag - "Mit Kinderrechten in die Zukunft"

UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk von Bund und Ländern fordern nachdrücklich die ebenfalls im Koalitionsvertrag angekündigte Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. 

© Deutsches Kinderhilfswerk – Paula G. Vidal

Köln/Berlin/Duisburg, 14. Februar 2024 - Der Weltkindertag am 20. September steht im Jahr 2024 unter dem Motto „Mit Kinderrechten in die Zukunft“. UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk fordern zum 70. Geburtstag dieses Tages, dass die Politik ihre Prioritäten verstärkt auf Kinder ausrichten muss. Denn jeder junge Mensch ist eine große Chance für die Zukunft unserer Gesellschaft. Und es ist das Recht jedes Kindes, sich gut zu entwickeln und sein Leben gestalten zu können – ganz gleich, woher es kommt oder welchen Aufenthaltsstatus es hat.

In Kinder zu investieren, ist gerade jetzt notwendig, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Gleichzeitig gilt es, die Kinder- und Menschenrechte als demokratische Gesellschaft gegenüber jeglicher Form von Diskriminierung zu verteidigen. 


Im September 1954 empfahlen die Vereinten Nationen ihren Mitgliedstaaten die Einführung eines weltweiten Tages für Kinder. Sie wollten damit den Einsatz für Kinderrechte stärken, die Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen auf der Welt fördern und die Regierungen auffordern, die weltweite UNICEF-Arbeit zu unterstützen. Inzwischen wird der Weltkindertag in über 145 Staaten am 20. September gefeiert; seit 1989 sind die Kinderrechte mit einer UN-Konvention für jedes Kind verbrieft.
 


„Wir brauchen Vielfalt und die Zuversicht und Ideen der jungen Generation, um unsere großen Zukunftsaufgaben als demokratische Gesellschaft zu meistern. Deshalb ist es gerade in einer Zeit großer Krisen und Herausforderungen so wichtig, sich entschlossen für jedes Kind und seine Rechte einzusetzen”, sagt Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland.


 „Mit dem Motto des Weltkindertags im Jahr 2024 möchten wir das besonders unterstreichen.“ „Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten mit vielfältigen Fähigkeiten. Staat und Zivilgesellschaft müssen mehr dafür tun, dass sie stark und gleichberechtigt mit ihrer Kreativität und Kompetenz unsere Gesellschaft mitgestalten können“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Die Grundlage dafür ist die UN-Kinderrechtskonvention. Die muss in Deutschland endlich vollständig umgesetzt werden.“


Rund um den Weltkindertag am 20. September 2024 werden bundesweit zahlreiche Initiativen mit lokalen Demonstrationen, Festen und anderen Veranstaltungen auf die Situation der Kinder, ihre Rechte und ihre Zukunft aufmerksam machen. 70 Jahre, nachdem der Weltkindertag eingeführt wurde, weisen UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk mit dem Motto 2024 darauf hin, dass die Interessen und Rechte der Kinder auch heute richtungweisend für politische Entscheidungen der Gegenwart und Zukunft sein müssen. Diskriminierung und Hass in jeglicher Form dürfen keinen Platz in der Gesellschaft haben.


Die Zusagen im 2021 geschlossenen Koalitionsvertrag für die Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen müssen bis zum Ende der Legislaturperiode umgesetzt werden – dazu gehören beispielsweise die Verbesserung von Bildungs- und Teilhabechancen für jedes Kind, unabhängig von Herkunft oder Einkommen der Eltern und die Absicherung kindgerechter Lebensbedingungen für geflüchtete Kinder. Zudem fordern UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk von Bund und Ländern nachdrücklich die ebenfalls im Koalitionsvertrag angekündigte Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. 


EU-Lieferkettengesetz: Große Chance für Kinderrechte ist durch Enthaltung der Bundesregierung gefährdet

Gemeinsamer Aufruf von deutschen Kinderrechtsorganisationen vor der Abstimmung in Brüssel am Freitag

© UNICEF/UNI487754/Himu

Berlin/ Köln, 7. Februar 2024 - Deutsche Kinderrechtsorganisationen sind enttäuscht über die Ankündigung der Bundesregierung, sich bei der Abstimmung des EU-Lieferkettengesetzes am Freitag zu enthalten und damit den über Monate hinweg verhandelten Kompromiss eventuell scheitern zu lassen. In einem gemeinsamen Appell fordern Kindernothilfe, Save the Children Deutschland, SOS-Kinderdörfer weltweit, terre des hommes Deutschland, UNICEF Deutschland und World Vision Deutschland die Bundesregierung mit Nachdruck auf, dem EU-Gesetzvorhaben zuzustimmen und so den Schutz von Kinderrechten in globalen Lieferketten zu stärken. 


„Wenn das EU-Lieferkettengesetz nicht kommt, wäre das eine große verpasste Chance für einen besseren Schutz der Kinderrechte in globalen Lieferketten“, sagte Dr. Sebastian Sedlmayr, Leiter der Politikabteilung bei UNICEF Deutschland. „Es gibt viele gute Gründe für ein solches Gesetz: Kinder haben ein Recht auf Schutz. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen darauf vertrauen können, dass für Produkte und Dienstleistungen keine Kinder ausgebeutet, Menschenrechte verletzt oder Umweltschäden in Kauf genommen werden. Auch für Unternehmen sind Regelungen fairer, die europaweit gelten. Das EU-Lieferkettengesetz wäre deshalb ein sehr wichtiger Schritt.“


„Unsere intensive praktische Zusammenarbeit mit Unternehmen in Risikolieferketten zeigt tagtäglich, dass die kinderrechtlichen Anforderungen der EU-Richtlinie für Unternehmen gut umsetzbar sind“, sagt Eva-Maria Scholz, Abteilungsleitung Unternehmenspartnerschaften & Stiftungen bei Save the Children Deutschland. „Wir stehen ausdrücklich bereit, Unternehmen in Deutschland bei der Umsetzung ihrer kinderrechtlichen Sorgfaltspflichten aktiv zu unterstützen.“


Gemeinsamer Appell zum EU-Lieferkettengesetz
Das EU-Lieferkettengesetz wäre ein Meilenstein für den Schutz der Kinderrechte in globalen Lieferketten, da es Unternehmen in der gesamten EU dazu verpflichten würde, die Menschen- und Kinderrechte im Rahmen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflichten zu achten.  Wir als deutsche Kinderrechtsorganisationen wären sehr enttäuscht, wenn die Bundesregierung sich der Abstimmung für ein EU-Lieferkettengesetz enthielte und damit das Scheitern einer EU-einheitlichen Gesetzgebung riskierte.


Deshalb rufen wir die Bundesregierung heute mit Nachdruck dazu auf, das EU-Lieferkettengesetz im Rat der Europäischen Union zu unterstützen. Das EU-Lieferkettengesetz enthält wichtige Elemente internationaler Standards und Abkommen, die über das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) hinausgehen und schließt somit menschenrechtliche Lücken des deutschen LkSGs. So sollen Kinder als spezifische Personengruppe mit eigenen Rechten besser in unternehmerischen Sorgfaltspflichten berücksichtigt werden. 


Das EU-Lieferkettengesetz würde außerdem gleiche Regeln für alle in der EU tätigen Unternehmen schaffen und damit einer möglichen Benachteiligung deutscher Unternehmen durch die nationale Gesetzgebung entgegenwirken. Bereits während der EU-Ratspräsidentschaft in 2020 hatte sich die
Bundesregierung zu der Notwendigkeit eines EU-Lieferkettengesetzes für den Schutz von Kinderrechten im globalen Wirtschaftskontext bekannt. Die Bundesregierung hat den abgestimmten Richtlinientext mitverhandelt und sollte dem bereits ausgehandelten Kompromiss für ein EU-Lieferkettengesetz entsprechend zuzustimmen.


Ein Jahr nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien sind die Folgen für Kinder weiter sehr präsent 

Anhaltende Krise in Syrien verschärft humanitäre Situation der Kinder und Familien

© UNICEF/UN0793096/Ashawi

New York/Amman/Genf/Köln/DUisburg, 6. Februar 2024 - Ein Jahr nach den tödlichsten Erdbeben in der jüngeren Geschichte der Türkei und Syriens sind die Auswirkungen der Katastrophe auf Kinder noch sehr präsent. Für die Menschen in Syrien werden die Auswirkungen der Erdbeben durch die anhaltende humanitäre Krise noch verstärkt. 


Bei den ersten beiden verheerenden Erdbeben am 6. Februar 2023, auf die zahlreichen Nachbeben folgten, wurden Tausende von Kindern getötet und verletzt. Familien wurden obdachlos und hatten keinen Zugang zur Grundversorgung wie sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Bildungsangeboten. Gleichzeitig waren Kinder vielfachen Risiken im Hinblick auf ihren Schutz ausgesetzt. 


Dank weitreichender humanitärer Hilfe konnten viele Menschen unterstützt werden. Doch in Syrien sind weiterhin rund 7,5 Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen. In der Türkei benötigen 3,2 Millionen Kinder lebenswichtige Unterstützung. „Die Erdbeben, die die Türkei und Syrien vor einem Jahr erschütterten, haben das Leben von Millionen Kindern von einer Minute auf die andere auf den Kopf gestellt. Tausende von Menschen kamen ums Leben. Häuser, Schulen und Gesundheitszentren wurden zerstört. Dadurch haben viele Kinder ihr Gefühl von Sicherheit verloren“, sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell.


„Die Unterstützung der Regierungen und humanitären Bemühungen hat dazu beigetragen, dass Familien ihr Leben langsam wieder aufbauen und Kindern geholfen wurde, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Aber viel zu viele Familien, insbesondere im Norden Syriens, sind weiterhin von einer humanitären Krise betroffen, deren Ende nicht absehbar ist.“ In Syrien befinden sich Kinder nach rund 13 Jahren Gewalt, Zerstörung und anhaltender humanitärer Krisen in einer der weltweit komplexesten Notsituationen.


Rund 7,5 Millionen Kinder benötigen aufgrund der sich zuspitzenden Wirtschaftskrise, anhaltender lokaler Konflikte, Massenvertreibungen und einer schwachen öffentlichen Infrastruktur humanitäre Hilfe – vielerorts steht die Grundversorgung vor dem Zusammenbruch. Die Wasser- und Abwassersysteme sowie die öffentliche Gesundheitsversorgung sind nach Jahren geringer Investitionen stark überlastet, wodurch Krankheitsausbrüche drohen. Die anhaltende Dürre und Wasserkrise sowie die unsichere Ernährungslage verschärfen die Situation weiter, was wiederum dazu führt, dass immer mehr Kinder unter Mangelernährung leiden und ihr Leben verlieren. Rund 90 Prozent der Familien in Syrien leben in Armut; mehr als 50 Prozent sind von Ernährungsunsicherheit betroffen.


Die anhaltende Wirtschaftskrise führt zudem dazu, dass insbesondere Frauen oft keine andere Wahl haben, als auf negative Bewältigungsmechanismen zurückzugreifen, während geschlechtsspezifische Gewalt und die Ausbeutung von Kindern weiter zunehmen. In der Türkei haben die Erdbeben die Bildung von mehr als vier Millionen Kindern unterbrochen. Im vergangenen Jahr hat UNICEF dazu beigetragen, rund eine Million der Kinder mit formalen und informellen Bildungsangeboten zu erreichen. Obwohl große Anstrengungen unternommen wurden, um den Zugang zu Bildung zu verbessern, gehen viele Kinder in den betroffenen Gebieten in der Türkei weiterhin nicht zur Schule.


Gemeinsam mit seinen Partnern hat UNICEF rund 4,7 Millionen Menschen mit Hilfsprogrammen erreicht, darunter 2,4 Millionen Kinder. Mehr als 1,5 Millionen Kinder und Betreuende wurden mit psychischer und psychosozialer Unterstützung und mehr als drei Millionen mit sauberem Wasser erreicht.  Für die Hilfe für von den Erdbeben betroffenen Kindern in der Türkei benötigt UNICEF 2024 116 Millionen US-Dollar. Für die Hilfe für Kinder in Syrien benötigt UNICEF in diesem Jahr 401,7 Millionen US-Dollar.


„Die Situation der betroffenen Kinder in der Türkei verbessert sich weiter, auch wenn es noch viel zu tun gibt", sagte Russell. „In Syrien verschlechtert sich die humanitäre Lage für Kinder und Familien. Ohne weitere humanitäre Anstrengungen und finanzielle Mittel zur Wiederherstellung der Grundversorgung wie beispielsweise in den Bereichen Bildung und Wasser- und Abwassersysteme werden die Kinder in Syrien in einem Teufelskreis aus Not und Krisen gefangen bleiben."


Schätzungsweise 17.000 Kinder im Gazastreifen sind unbegleitet oder von ihren Eltern getrennt  

Genf/ Köln/Duisburg, 2. Februar 2024 - „UNICEF schätzt, dass mindestens 17.000 Kinder im Gazastreifen unbegleitet oder von ihren Familien getrennt sind – jede dieser Trennungen bedeutet eine herzzerreißende Geschichte von Verlust und Trauer. Die Zahl entspricht einem Prozent der 1,7 Millionen Menschen, die innerhalb des Gazastreifens vertrieben sind.  Es handelt sich hierbei um eine Schätzung, da es unter den derzeitigen Sicherheits- und humanitären Bedingungen nahezu unmöglich ist, Informationen zusammenzutragen und zu überprüfen.


In dieser Woche bin ich aus Gaza zurückgekehrt. Ich bin vielen Kindern begegnet – jedes von ihnen hat seine eigene erschütternden Geschichte. Von den zwölf Kindern, die ich getroffen habe, hatte mehr als die Hälfte ein Familienmitglied in diesem Krieg verloren. Drei Kinder hatten einen Elternteil verloren, zwei sowohl ihre Mutter als auch ihren Vater. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Kind, das mit dieser schrecklichen neuen Realität konfrontiert ist.


Die elfjährige Razan war mit ihrer Familie im Haus ihres Onkels, als dieses in den ersten Wochen des Krieges bombardiert wurde. Sie verlor fast alle ihre Angehörigen. Ihre Mutter, ihr Vater, ihr Bruder und ihre beiden Schwestern wurden getötet. Razans Bein musste amputiert werden. Nach der Operation infizierte sich ihre Wunde. Razan wird jetzt von ihrer Tante und ihrem Onkel versorgt, die nach Rafah geflohen sind. In einem Zentrum, in dem unbegleitete Kinder betreut werden, habe ich zwei Kinder im Alter von sechs und vier Jahren kennengelernt. Sie sind Cousins und ihre Familien wurden Anfang Dezember getötet. Vor allem das vierjährige Mädchen steht noch unter Schock.   


Ich habe diese Kinder in Rafah getroffen. Wir befürchten, dass die Situation von Kindern, die ihre Eltern verloren haben, im Norden und im Zentrum des Gazastreifens noch dramatischer ist. In Konfliktsituationen kümmert sich häufig die erweiterte Familie um verwaiste Kinder. Doch viele Familien sind angesichts fehlender Nahrungsmittel, Wasser und Unterkünfte verzweifelt. Es ist eine große Herausforderung, sich um ein weiteres Kind zu kümmern, während sie selbst mit aller Kraft versuchen, ihre Kinder und Familien zu versorgen.


In dieser Situation ist es wichtig, dass die vorübergehende Versorgung und Unterstützung der Kinder sichergestellt wird. Wo immer möglich, sollten Kinder mit ihren Familien in Kontakt bleiben und Angehörige identifiziert werden, damit sie wieder mit ihnen zusammengeführt werden können, sobald die Situation sich stabilisiert. Razan steht wie die meisten Kinder, die so Traumatisches erlebt haben, unter Schock. Jedes Mal, wenn sie sich an die Ereignisse erinnert, bricht sie in Tränen aus und ist kraftlos. Razans Situation ist auch deshalb besonders belastend, weil sie sich nur eingeschränkt bewegen kann und keine spezialisierten Unterstützungs- und Rehabilitationsdienste zur Verfügung stehen. 


Die mentale Gesundheit der Kinder ist stark beeinträchtigt. Sie zeigen Symptome wie extrem starke anhaltende Angstzustände oder Appetitverlust. Sie können nicht schlafen, brausen emotional auf oder geraten jedes Mal in Panik, wenn sie Bomben hören.


UNICEF schätzt, dass bereits vor diesem Krieg mehr als 500.000 Kinder im Gazastreifen psychologische und psychosoziale Hilfe benötigten. Wir gehen davon aus, dass mittlerweile alle Kinder – eine Million insgesamt – Bedarf haben. 

Gemeinsam mit seinen Partnern hat UNICEF mehr als 40.000 Kindern und 10.000 Betreuungspersonen mit psychologischer und psychosozialer Hilfe erreicht. Ich habe an den Angeboten teilgenommen und es war eine Erleichterung zu sehen, wie die Kinder spielen, malen, tanzen, singen und lächeln. Psychosoziale Angebote helfen ihnen, mit der schrecklichen Situation umzugehen. Aber natürlich reichen diese bei weitem nicht aus. Die einzige Möglichkeit, psychische und psychosoziale Unterstützung in großem Umfang zu leisten, ist ein Waffenstillstand.


Im Jahr 2022 hat der sogenannte Kinderschutz-”Cluster” 100.000 Kinder mit relevanten Programmen erreicht. Auch jetzt könnten wir diese Hilfe ausweiten. Aber unter den derzeitigen Sicherheits- und humanitären Bedingungen ist dies nicht möglich. Noch eine Anmerkung: Die Kinder haben nichts mit diesem Konflikt zu tun. Dennoch leiden sie, wie kein Kind jemals leiden sollte. Kein einziges Kind sollte je solcher Gewalt ausgesetzt sein, wie wir sie am 7. Oktober und seither gesehen haben."