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 Anmeldezahlen an Duisburger Grundschulen  Archiv 2025: 7-12  l 05-08 l 1- 04

 
KiBiz-Reform: Landesregierung bringt Gesetzentwurf in den Landtag ein
Planungen zum Spielplatz Tempoli
Deutschlandticket für Azubis im Elektrohandwerk bei der DVG erhältlich
NRW: ABC-Klassen für bessere Bildung von Anfang an
Im Jahr 2028 wird die Anmeldung zur Grundschule erstmals im Frühjahr stattfinden.


Schulverkehr: DVG passt Fahrtzeiten an  
Duisburg, 4. Februar 2026 - Die DVG arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel erreicht. Deshalb passen DVG und Stadt in Zusammenarbeit mit den Duisburger Schulen das Angebot im Schulverkehr an. Ab Montag, 9. Februar, werden die Fahrtzeiten der Linien 940E und 942E angepasst.

Linie 906E: Entfall Haltestelle „Josefstraße“ und neue Haltestelle Oswaldstraße
Im Zuge von Straßenbauarbeiten kommt es zu einer dauerhaften Haltestellenverlegung. Die Haltestelle Josefstraße wird durch die Haltestelle „Oswaldstraße“ ersetzt. Die neue Haltestelle liegt auf der Oswaldstraße, in Höhe der Hausnummer 8.

Linie 940E: Zwei Fahrten starten früher
Auf der Linie 940E starten die Fahrten, die derzeit um 7:17 Uhr an der Haltestelle „Mannesmann Tor 2“ bzw. um 7:02 Uhr an der Haltestelle „Ehinger Berg“ jeweils Richtung Gesamtschule Großenbaum beginnen, fünf Minuten früher.
Der Hintergrund ist, dass die Busse durch das hohe Verkehrsaufkommen zuletzt zu spät für den Unterrichtsbeginn an der Gesamtschule Süd angekommen sind, weshalb eine frühere Abfahrt erforderlich wurde.

Linie 942E: Anpassungen an geänderte Unterrichtszeiten der Gesamtschule Mitte/Süd
Da bei der Gesamtschule Mitte/Süd ab dem 9. Februar neue Unterrichtszeiten gelten, müssen drei Fahrten der Linie 942E geändert werden:

- Dienstags fährt der Bus künftig um 12:55 Uhr statt um 13:40 Uhr von der Haltestelle „Kammerstraße“ nach Mündelheim
- Mittwochs fährt der Bus künftig um 15:55 Uhr statt um 15:10 Uhr von der Haltestelle „Kammerstraße“ nach Mündelheim
- Donnerstags entfällt die Fahrt ab Haltestelle „Kammerstraße“ um 13:40 Uhr, aufgrund fehlender Nachfrage.

- Workshop: Wie funktioniert künstliche Intelligenz?
- Webseiten-Programmierkurs in der Bibliothek in Rumeln- Kaldenhausen
Workshop: Wie funktioniert künstliche Intelligenz?
Duisburg, 4. Februar 2026 - Workshop: Wie funktioniert künstliche Intelligenz? Wie funktioniert künstliche Intelligenz – und was lässt sich mit ihr alles machen? Diesen Fragen widmet sich eine interaktive Veranstaltung für Jugendliche von 10 bis 16 Jahren am Donnerstag, 19. Februar, in der Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt.

 Von 16.30 bis 18.30 Uhr steht das spielerische Kennenlernen von KI- Anwendungen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen, wie sogenanntes „Prompten“ funktioniert, also das gezielte Formulieren von Anweisungen für KI-Tools. Darüber hinaus können verschiedene Anwendungen selbst ausprobiert und deren Einsatzmöglichkeiten entdeckt werden.

Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an alle, die sich kreativ und praktisch mit digitalen Zukunftstechnologien auseinandersetzen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mit der Veranstaltung setzt die Bibliothek ihre Reihe „Mach mit am Donnerstag“ fort. Genauere Informationen zu den einzelnen Terminen gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de unter der Kachel „Veranstaltungen/Kartenvorverkauf“. Dort kann man sich auch bequem online anmelden.

Bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendbibliothek, persönlich oder telefonisch unter 0203 283-4221 gerne zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr.

Webseiten-Programmierkurs in der Bibliothek in Rumeln- Kaldenhausen
Die Schul- und Stadtteilbibliothek in Rumeln-Kaldenhausen an der Schulallee 11 lädt Interessierte im Alter von zehn bis 13 Jahren zu einem neuen Webseiten-Programmierkurs ein. Ab Donnerstag, 5. März, werden jeweils von 14 bis 16 Uhr spielerisch die Grundlagen von HTML und CSS vermittelt.

In kleinen Schritten erfahren die Kinder, wie man Texte und Bilder einfügt, Farben und Schriftarten gestaltet und schließlich eine eigene kleine Webseite erstellt. Mit diesem Angebot möchte die Bibliothek Kinder für digitale Kreativität begeistern und ihnen erste Einblicke in die spannende Welt des Programmierens vermitteln.

Die Teilnahme ist kostenlos, benötigt wird lediglich ein eigener Laptop. Eine Anmeldung ist auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen möglich. Bei Fragen steht das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter Tel. 02151 41908158 zur Verfügung.
Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 Uhr bis 13 Uhr sowie von 14 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr.
Zeugnis-Telefon für Eltern, Schülerinnen und Schüler
Düsseldorf/Duisburg, 3. Februar 2026 - Am Freitag, 6. Februar 2026, erhalten die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen ihre Halbjahreszeugnisse. Aus diesem Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf ‒ neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen ‒ wieder ein Zeugnis-Telefon an.

Eltern sowie Schülerinnen und Schüler können dort vor allem rechtliche Fragen klären, etwa wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn haben.
Das Zeugnis-Telefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211 475-4002 an folgenden Tagen erreichbar:

• Freitag, 06.02.2026,
• Montag, 09.02.2026,
• Dienstag, 10.02.2026,
• jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr.
Duisburg 0203 94000

An den Grundschulen ist die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse bereits seit dem 02.02.2026 möglich. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon der Bezirksregierung bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet.

Osterferien 2026: Kostenfreie Betreuung für Grundschulkinder

Duisburg, 30. Januar 2026 - Das Amt für Schulische Bildung der Stadt Duisburg bietet in Zusammenarbeit mit den Ganztagsträgern in den Osterferien 2026 wieder ein Betreuungsangebot für Grundschulkinder an. Die Betreuung findet vom 30. März bis zum 10. April (außer an den Feiertagen) jeweils von 8 bis 16 Uhr an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg statt.

Unter der Aufsicht von pädagogischen und weiteren Fachkräften werden neben dem täglichen Mittagessen unter anderem Spiele, Sport, kreative und künstlerische Aktionen sowie Ausflüge in die nähere Umgebung angeboten. Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden und ist kostenfrei. Lediglich für das Mittagessen fallen Kosten in Höhe von vier Euro pro Tag an.

Das Online-Anmeldeportal wird unter www.duisburg.de/ferienbetreuung am Montag, 2. Februar, um 12 Uhr freigeschaltet und steht bis Freitag, 13. Februar, 16 Uhr zur Verfügung. Die Platzvergabe erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Nach verbindlicher Terminbuchung erhalten Erziehungsberechtigte direkt über das Anmeldeportal eine Nachricht, ob ihre Buchung erfolgreich war oder ob sie einen Platz auf der Warteliste erhalten haben.

Anschließend erfolgt noch eine Bestätigung per Mail. Weitere Informationen und eine Auflistung aller Standorte sind ab sofort auch online unter www.duisburg.de/ferienbetreuung abrufbar.

Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Schüler

Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Schüler am 5.2.26 von 9-15 Uhr im AWO-CityHaus (Friedrich-Wilhelm-Straße 47, 47051 Duisburg)
Duisburg, 30. Januar 2026 - Die rund 160 jungen Duisburgerinnen und Duisburger der 9. Klassen aus vier allgemeinbildenden Schulen erhalten hier die Möglichkeit, Pflegeberufe praxisnah kennenzulernen.  
Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von der AWOcura organisiert wird, steht das aktive Erleben: Die Jugendlichen können unter Anleitung unter anderem Blutdruck messen, Händedesinfektion fachgerecht durchführen und weitere typische Tätigkeiten aus dem Pflegealltag ausprobieren.

Auch können mit Hilfe einer speziellen Demenz-Box oder des Alterssimulationsanzugs GERT hautnahe Erfahrungen aus der Lebensrealität älterer Menschen gesammelt werden. Praxisanleiterinnen, Praxisanleiter, erfahrene Pflegekräfte und Auszubildende stehen dabei für Gespräche, Fragen und Einblicke in Ausbildung und Berufsalltag zur Verfügung.  

Der Tag der offenen Tür bietet einen guten Einblick in die Vielfalt, Verantwortung und Perspektiven der Pflegeberufe und richtet sich bewusst an junge Menschen in der beruflichen Orientierungsphase.

Siegerinnen und Sieger des Erklärfilm-Wettbewerbs 2025 der Bezirksregierung ausgezeichnet

Düsseldorf/Duisburg, 29. Januar 2026 - Warum bekommen Kinder eigentlich Taschengeld? Was kann eine Klasse gegen Mobbing tun? Wie verändert Social Media unser Gehirn? Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe haben zu Themen aus ihrem täglichen Leben über 60 Erklärfilme erstellt. Sylvia Wimmershoff, Direktorin der Schulabteilung der Bezirksregierung Düsseldorf, zeichnete die besten Filme aus dem gesamten Regierungsbezirk aus.

„Die Filme der Schülerinnen und Schüler erklären nicht nur ein Thema, sondern regen zum Nachdenken darüber an“, so Sylvia Wimmershoff. „Ihr habt die digitale Technik und Eure Kreativität genutzt, um Clips zu erstellen, die etwas verändern können. Das zeigt, welche Chancen digitale Medien bieten. Gleichzeitig beschäftigt Ihr Euch auch mit möglichen Gefahren von Sozialen Medien. Das verdeutlicht, wie Erklärfilme die Medienkompetenz fördern.“

Geehrt wurden die Gewinnerinnen und Gewinner der unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Jeder Film wurde von einer Jury bewertet, die nicht nur die filmische Umsetzung, sondern auch die fachliche Richtigkeit der Inhalte berücksichtigte. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs erhielten Urkunden und kleine Geschenke. Und sie konnten an verschiedenen Workshops teilnehmen, um professionelle Filmtechnik und -ausrüstung auszuprobieren.

Die Siegerinnen und Sieger des Erklärfilm-Wettbewerbs 2025 - Foto Bezirskregierung

Grundschule

1. Platz: Mosaikschule, Nettetal, AG Hier spielt Team Vielfalt!
Gewaltfrei lernen
2. Platz: Leegmeerschule, Emmerich, AG Klasse 3
Was ist Taschengeld?

Sekundarstufe I
1. Platz: Gesamtschule Hardt, Mönchengladbach, Klasse 7.1.
Die Stadtbibliothek Mönchengladbach – ein Wohlfühlort für alle Generationen
2. Platz: Alfred-Adler-Schule, Duisburg, Klasse 5b
Mobbing

Sekundarstufe II
1. Platz: Burggymnasium, Essen, Laura Steinsiek
Psychologische Auswirkungen von Sozialen Medien
2. Platz: Elly-Heuss-Knapp-Berufskolleg, Düsseldorf, Fachoberschule Gestaltung Klassenstufe 11
Einblick Praktikumsbetrieb FAFM - Freie Akademie für Malerei und Grafik

Alle Filme finden Interessierte unter folgendem Link:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLyL30xsH26Q3NzCGlzz4sj3_TzB91LR-3


Hintergrund:
Der Erklärfilm-Wettbewerb wurde 2017 in Duisburg ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einem etablierten Format entwickelt, das in mehreren Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens umgesetzt wird.

In der jeweiligen Kommune wird das Vorhaben von einer Einrichtung vor Ort (z. B. Regionales Bildungsbüro, Medienzentrum, Stadtbibliothek) organisiert und von den Medienberaterinnen und -beratern der Bezirksregierung begleitet. Landesweit steht FILM+SCHULE NRW den lokalen Ausrichterinnen und Ausrichtern eines Erklärfilm-Wettbewerbs beratend zur Seite und hält Unterstützungsmaterialien für die Erklärfilmanalyse und -produktion bereit.

Jugendkonferenz „YOUth Day“ startet im Jugendzentrum „Die Insel“

Duisburg, 27. Januar 2026 - Was belastet Jugendliche aktuell? Auf welche Ressourcen können sie zurückgreifen?
Und welche Wünsche haben sie für die Zukunft? Das und mehr wollten Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Düsseldorf wissen. Im Wintersemester besuchten sie verschiedene Duisburger Jugendeinrichtungen, um mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Die Ergebnisse werden jetzt bei der Jugendkonferenz „YOUth Day“ präsentiert. Die Konferenz ist eine Kooperation zwischen der Stadt Duisburg und einem Projektteam der Hochschule und richtet sich an Jugendliche aus Duisburg im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren.

Ausbildungsoffensive macht Station an der Gesamtschule Walsum

Starke Partner am Start
Duisburg, 20. Januar 2026 - Die Gesamtschule Walsum in Duisburg startete mit einem klaren Fokus auf die berufliche Zukunft in den Schultag. Vor rund 90 Oberstufenschülern präsentierte die Ausbildungsoffensive ein praxisnahes Veranstaltungsformat, bei dem Azubis und dual Studierende auf Augenhöhe über ihren Einstieg ins Berufsleben berichteten.

Für den passenden Rahmen sorgte Moderator Jan Schmitz (Radio Vest), der durch die Talkrunde führte und den jungen Fachkräften gezielt praxisnahe Einblicke entlockte. Mit der TARGOBANK, den Evangelischen Kliniken Niederrhein, der DVV (Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft) sowie schauinsland-reisen bildete der Termin eine breite Vielfalt möglicher Berufsfelder ab – von kaufmännischen Tätigkeiten bis hin zu sozialen Berufen und technischen Ausbildungswegen.

Auf der Bühne berichteten Azubis etwa, wie sie bei der Bank bereits früh Verantwortung im Kundenkontakt übernehmen, welche besonderen Herausforderungen der Klinikalltag mit Schichtsystem bereithält oder wie eine Ausbildung bei einem kommunalen Energieversorger konkret abläuft. Auch bei schauinsland-reisen gaben junge Nachwuchskräfte einen spannenden Einblick in die Welt eines internationalen Reiseveranstalters – von der Buchungsabwicklung bis zur Kundenberatung.

Nach der Talkrunde ging es an den Unternehmensständen direkt weiter: Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche, stellten Fragen zu Bewerbungsverfahren, Anforderungen sowie Aufstiegschancen und erhielten konkrete Tipps zur Berufsorientierung. Dass die Azubis dabei als direkte Ansprechpartner zur Verfügung standen, erwies sich erneut als Türöffner.

Hendrik Schaffart, Berufsorientierungslehrer der Gesamtschule Walsum, zog ein positives Fazit: „Das zweite Jahr in Folge hat uns die Ausbildungsoffensive besucht und es war erneut sehr erfolgreich.“ Die Ausbildungsoffensive ist im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend zwischen Münster und Köln unterwegs - mit weit über 60 Partnerunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Schulen und Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.

Schon seit 2009 ist die Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.

Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der TalentTage Ruhr.

Schulanmeldungen 2026 an Duisburger Grundschulen

Duisburg, 16. Januar 2026 - Zum kommenden Schuljahr 2026/2027 sind laut der Auswertung der Einwohnermeldedatei 5.155 Kinder neu schulpflichtig. Davon wurden bisher 5.062 Kinder an den Grundschulen angemeldet (siehe angehängte Tabelle). Nun beginnt die Arbeit der Koordinierung: Hierbei wird zunächst überprüft, ob die Anmeldezahlen auch mit den zur Verfügung stehenden Kapazitäten in den einzelnen Schulen übereinstimmen.

Ist das der Fall, verläuft die Platzvergabe problemlos. Übersteigen die Anmeldezahlen die Anzahl der Schulplätze, wird in den kommenden Wochen koordiniert. Das bedeutet, Schulträger, die Schulaufsicht sowie die Schulleitungen entscheiden nach festgelegten Kriterien, wer einen Platz in der Wunschschule bekommt und wem ein Platz an einer anderen Grundschule angeboten wird.

Entscheidungsträger ist dabei immer die jeweilige Schulleitung. Voraussichtlich Anfang März stehen dann die finalen Anmeldezahlen für jede Grundschule fest.






Quelle Stadt Duisburg

Freie Wohlfahrtspflege NRW bewertet Referentenentwurf zur KiBiz-Reform
„Dieser Entwurf ist inakzeptabel und darf so nicht in den NRW-Landtag kommen“

Düsseldorf/Duisburg, 15. Januar 2026 - Heute nimmt die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW schriftlich Stellung zum Referentenentwurf für eine Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Als besonders problematisch bewertet werden weiterhin nicht ausreichende Finanzmittel, deutlich mehr zu erwartende Bürokratie sowie ein geplantes Ende der Förderung kleiner, eingruppiger Kitas bereits zum Sommer 2028.

Am 10. Oktober 2025 hat die Freie Wohlfahrtspflege gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Kirchen und dem NRW-Familienministerium Eckpunkte für eine Reform des KiBiz unterzeichnet. Diese sollten die Grundlage für ein neues KiBiz bilden – die Freie Wohlfahrtspflege sieht die erst kürzlich unterschriebenen gemeinsamen Punkte im seit dem 8. Dezember bekannten Referentenentwurf zur KiBiz-Reform nicht hinreichend berücksichtigt.

Kirsten Schwenke, Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen, macht deutlich: „Der Entwurf für das neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ist inakzeptabel. Die äußerst kurze Anhörungsfrist von nur knapp sechs Wochen – zudem über die Weihnachtsferien – erschwert eine seriöse fachliche Befassung erheblich. Dass die freien Träger im Vorfeld nicht in die Erarbeitung des konkreten Gesetzestextes einbezogen wurden, ist nicht hinnehmbar. Am schwersten wiegt jedoch, dass der Entwurf inhaltlich und fachlich erhebliche Defizite aufweist. Würden Kabinett und Landtag diesen Entwurf beschließen, so würde sich die frühkindliche Bildung für die Kinder in Nordrhein-Westfalen unter anderem durch ein neu geplantes Kernzeitenmodell verschlechtern.

Die Betreuungsqualität für Familien würde abnehmen und unsere Träger würden flächendeckend vor neue, nicht zu bewältigende Herausforderungen gestellt werden. Ein Beispiel dafür ist der deutlich gestiegene Bürokratieaufwand. Zeit, die dann wieder für die pädagogische Arbeit mit den Kindern fehlen würde. Für die Freie Wohlfahrtspflege ist klar: Dieser Referentenentwurf darf so nicht vom Kabinett beschlossen werden. Ein neues Kinderbildungsgesetz darf die Kinder, ihre Familien, die Träger und die Mitarbeitenden keinesfalls schlechterstellen als das bisherige, unzureichende Gesetz. Dazu sind und bleiben wir mit der Landesregierung im Gespräch.“

Stephan Jentgens, Mitglied im Vorstand der Freien Wohlfahrtspflege in NRW und Vorsitzender des Arbeitsausschusses Tageseinrichtungen für Kinder, betont: „Kitazeit ist Bildungszeit. Nur diese Definition entspricht einem ganzheitlichen Bildungsverständnis. Deshalb geht die Unterteilung in Kern- und Randzeiten – mit Auswirkungen auf den Personaleinsatz – an der Realität in unseren Kitas vorbei und muss aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden. Schließlich sieht der bisherige Entwurf vor, dass ab Sommer 2028 kleine Kitas mit nur einer Gruppe keinen Sonderzuschuss mehr erhalten sollen. Damit wären mehrere Tausend Kita-Plätze in Nordrhein-Westfalen gefährdet. Was uns daran besonders irritiert: In ihrem Koalitionsvertrag hatten CDU und Grüne noch versprochen, eingruppige Kitas besonders zu fördern.“

Diese fünf Punkte sieht die Freie Wohlfahrtspflege im aktuellen KiBiz-Referentenentwurf besonders kritisch:
1.) Im Eckpunktepapier vom 10. Oktober 2025 wurde festgehalten: „Mit Blick auf die anstehenden Veränderungen und dadurch bedingte Transformationsprozesse wird unter Beibehaltung der Dynamisierung der Kindpauschalen die Höhe des Grundbetrags der Kindpauschalen ab 1. August 2027 dauerhaft durch das Land um 200 Mio. EUR erhöht; eine Verpflichtung für Kommunen und Träger, ihrerseits die Finanzierung zu erhöhen, erwächst daraus nicht.“ Entgegen dieser Vereinbarung sollen die Transformationsmittel nun bis zum Kitajahr 2030/31 befristet werden. (vgl. dazu §48a RefE) Das ist für die Freie Wohlfahrtspflege weder nachvollziehbar noch akzeptabel.

2.) Statt des mehrfach versprochenen und zugesagten Abbaus von Bürokratie in den Kindertageseinrichtungen enthält der Referentenentwurf an mehreren Stellen einen deutlichen Mehraufwand für Berichts- und Dokumentationspflichten – ohne, dass diese mit mehr Geld für Personal hinterlegt werden. (vgl. dazu u.a. §18; §20; §39 RefE)

3.) Im bisherigen KiBiz sichert die sogenannte Planungsgarantie allen Kitas eine finanzielle Grundversorgung zu. Diese geht jedoch mit großem bürokratischen Be- und Abrechnungsaufwand einher. Im Eckpunktepapier vom 10. Oktober 2025 wurde deshalb vereinbart, dass diese Regelung im Einvernehmen mit den Trägern erheblich vereinfacht werden soll. Im Referentenentwurf ist nun eine Änderung ohne vorherige Gespräche vorgesehen, die zu Ungunsten der Träger ausfällt. (vgl. dazu §41; §55 RefE)

4.) Der Referentenentwurf sieht vor, bisher gesetzlich verankerte Beteiligungs- und Mitwirkungsregelungen für die Träger zu reduzieren oder zu streichen. Dies soll unter anderem für die Personalverordnung gelten und stellt für die Freie Wohlfahrtspflege eine nicht hinnehmbare Missachtung der bisherigen qualifizierten Zusammenarbeit dar. (vgl. dazu §54; §55 RefE)

5.) Das Ansinnen der Landesregierung, ab Sommer 2028 den Sonderzuschuss für besonders kleine, eingruppige Kitas, zu streichen, steht den Zusagen der Landesregierung diametral entgegen. (vgl. dazu §35; §55 RefE) Im Gegenteil haben CDU und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag 2022 versprochen, gerade besonders kleine Kitas zu fördern.


Hintergrundinformationen
Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) sowie die katholische und die evangelische Kirche vertreten aktuell 8.300 von insgesamt 10.800 Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Damit befinden sich drei Viertel aller Kitas in NRW in freier Trägerschaft. In diesen Kitas bilden, erziehen und betreuen mehr als 100.000 Beschäftigte etwa 500.000 Kinder.

Seit rund zwei Jahren warten die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen auf einen Gesetzentwurf zur Novellierung des aktuellen Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in NRW. Am 10. Oktober 2025 hat die Freie Wohlfahrtspflege gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Kirchen und dem NRW-Familienministerium Eckpunkte für eine Reform des KiBiz unterzeichnet. Diese sollten die Grundlage für ein neues KiBiz bilden – die Freie Wohlfahrtspflege sieht die erst kürzlich unterschriebenen gemeinsamen Punkte im seit dem 8. Dezember bekannten Referentenentwurf zur KiBiz-Reform nicht hinreichend berücksichtigt.

Die Freie Wohlfahrtspflege hat ihre schriftliche Stellungnahme heute an die Landesregierung übermittelt. Hier können Sie die Stellungnahme in der Langfassung nachlesen: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/referentenentwurf-kibiz


Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW in drei Sätzen
750.000 Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich dafür ein, Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Mit ihren Angeboten und Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien Wohlfahrtspflege in NRW jährlich rund 6 Millionen Menschen. Neben den konkreten Aufgaben der Wohlfahrts- und Sozialarbeit übernehmen die Verbände eine wichtige Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und Verwaltung: Sie benennen soziale Schieflagen und setzen auf Dialog, um gemeinsame Lösungen für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu erreichen.


Betreuerinnen und Betreuer für die 74. Stadtranderholung gesucht

Duisburg, 12. Januar 2026 - Wir brauchen Dich! So das Jugendamt Duisburg. Es startet die Bewerbungsphase für die Stadtranderholung 2026. Gesucht werden engagierte Jugendliche und junge Erwachsene, die in den Sommerferien Verantwortung übernehmen und Kindern unvergessliche Ferien ermöglichen möchten.

Stadtranderholung 2025 auf dem Spielplatz Tempoli. Bilder Ilja Höpping / Stadt Duisburg


Für den Einsatz wird eine steuerfreie Vergütung von 500 Euro gezahlt. Bewerbungen sind ab dem heutigen 12. Januar 2026 möglich, Bewerbungsschluss ist der 20. Februar. Die beliebte Stadtranderholung geht 2026 bereits in ihre 74. Runde.

Vom 10. bis 28. August 2026 erleben Kinder ab der zweiten Grundschulklasse bis zum 13. Lebensjahr an insgesamt 18 Standorten im gesamten Stadtgebiet ein abwechslungsreiches und spannendes Ferienprogramm. Gleichzeitig profitieren Eltern von einer verlässlichen Betreuung ihrer Kinder montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr.

Angesprochen sind motivierte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren, die in der zweiten Hälfte der Sommerferien Zeit haben, gerne mit Kindern arbeiten und sich gemeinsam mit vielen anderen jungen Menschen im Team engagieren möchten.

Für die Tätigkeit als Betreuerin oder Betreuer sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Voraussetzung sind ein Mindestalter von 16 Jahren sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Zur Vorbereitung bietet das Jugendamt verpflichtende Wochenendschulungen sowie Erste-Hilfe-Kurse an, die gezielt auf die Aufgaben während der Stadtranderholung vorbereiten.
Weitere Informationen sowie der Link zur Online-Bewerbung stehen im Internet unter www.duisburg.de/stadtranderholung bereit.