'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    16.Kalenderwoche: 21. April


Samstag, 22., Sonntag, 23. April 2023

Inflationsrate sinkt, doch soziale Spreizung weiter groß


21. „DuisBuch“ in der Zentralbibliothek – Literaturtipps für den Frühling
Die 21. Auflage der „DuisBuch“ findet am Mittwoch, 26. April, um 20 Uhr im Saal des Stadtfensters, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Innenstadt ein. Die Stadtbibliothek stellt gemeinsam mit den Duisburger Buchhändlerinnen Elisabeth Evertz (Buchhandlung Scheuermann), Kitty Görner (Flummi – Die Buchhandlung) und Gabi Scheibe (Buchhandlung „Was ihr wollt”) ihre persönlichen aktuellen Highlights und ganz privaten Buchvorlieben vor.

Mit dabei ist diesmal auch Özlem Saghir von der Stadtbibliothek. Lesebegeisterte erhalten Literaturempfehlungen aus erster Hand und können die Titel auch gleich vor Ort erwerben. Ein literarisch unterhaltsamer Abend ist wie immer garantiert. Der Eintritt kostet fünf Euro zugunsten der der Duisburger Bibliotheksstiftung. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass um 19.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es in den Buchhandlungen Scheuermann und Flummi, online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de, und bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Elisabeth Evertz, Gaby Scheibe, Özlem Saghir und Kitty Görner freuen sich auf die 21. „DuisBuch“ in der Zentralbibliothek (Foto: Kitty Görner)


Museumsschiff OSCAR HUBER wieder geöffnet

Nach dem Werftaufenthalt im Winter hat das Museumsschiff OSCAR HUBER im Ruhrorter Hafen ab Dienstag, 25. April, wieder geöffnet. An Deck erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Banner mit Fotos und kurzen Texten, das erklärt, welche Arbeit im Winter am Schiff durchgeführt wurden. Die neue Ausstellung unter Deck, die das Museumsteam im letzten Jahr anlässlich des 100-jährigen Jubiläums entwickelt hat, zeigt die wechselhafte Geschichte des Schiffs und seiner Besatzung.

Das Kranschiff FENDEL 147 hat ebenfalls wieder an seinem gewohnten Platz angelegt, kann aber nach wie vor nicht von Besucherinnen und Besuchern betreten werden. Die OSCAR HUBER hat wie gewohnt dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro für Erwachsene und 1,50€ für Kinder. Informationen zu Gruppen- und Familienpreise gibt unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.


Obst, Gemüse, Saft und Eier: EU-Kommission will gesündere Ernährung erleichtern

Für eine gesündere Ernährung und weniger Lebensmittelverschwendung: Die EU-Kommission will die geltenden Vermarktungsnormen für eine Reihe von Agrarlebensmitteln wie Obst und Gemüse, Fruchtsäfte und Konfitüren, Honig, Geflügel und Eier überarbeiten. Die Vorschläge stehen der Öffentlichkeit einen Monat lang für Rückmeldungen zur Verfügung. Anschließend haben das Europäischen Parlament und die EU-Mitgliedstaaten im Rat zwei Monate Zeit, sie zu prüfen.

„Vermarktungsnormen sind die gemeinsame Sprache der Verbraucher und Betriebe, damit beide Gruppen wissen, womit gehandelt wird, und um einen loyalen Wettbewerb für alle in der EU zu gewährleisten. Genau wie jede Sprache sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, entwickeln sich auch die Bedürfnisse und Gewohnheiten aller Akteure in der Lebensmittelversorgungskette weiter. Wir wollen die Transparenz der Erzeugnisse verbessern, die die Verbraucher erwerben, und Lebensmittelverschwendung verringern. Gleichzeitig wollen wir dabei den Einsatz noch nachhaltigerer und gesünderer Produktionsmethoden durch die Erzeuger aufwerten“, sagte Janusz Wojciechowski, Kommissar für Landwirtschaft.

Die Kommission unterbreitete unter anderem folgende Vorschläge: Ursprungskennzeichnung: Klarere, verbindliche Vorschriften für die Ursprungskennzeichnung von Honig, Schalenfrüchten und getrockneten Früchten, gereiften Bananen sowie behandeltem, verarbeitetem und geschnittenem Obst und Gemüse (z. B. verpackte Salatblätter). Das Etikett muss die Angabe des Ursprungslands – bzw. im Falle von Mischungen der Ursprungsländer – enthalten. Durch diese Angaben wird die Transparenz für die Verbraucher erhöht. Zudem dürfte dies auch die Produktion dieser Erzeugnisse in der EU fördern.

Lebensmittelverschwendung: 
Hier betreffen die vorgeschlagenen Überarbeitungen sowohl Lebensmittelverschwendung als auch Verpackungsabfälle. So soll z. B. sogenanntes „unansehnliches“ Obst und Gemüse (mit äußerlichen Mängeln, aber noch für den lokalen/unmittelbaren Verzehr geeignet), das vor Ort und direkt von den Erzeugern an die Verbraucher verkauft wird, von der Einhaltung der Vermarktungsnormen ausgenommen werden. Durch besondere Herausstellung, dass es sich um frisches Obst und Gemüse handelt, könnten Verbraucher mehr Möglichkeiten erhalten, solches Obst und Gemüse zu erschwinglicheren Preisen zu kaufen, was auch den an kurzen Versorgungsketten beteiligten Erzeugern zugutekäme.
Bestimmte Erzeugnisse, die von Naturkatastrophen oder anderen außergewöhnlichen Umständen betroffen sind, können ebenfalls verkauft werden, wenn ihr Verzehr sicher ist.

 Verpackung: 
Erzeugnisse, die gespendet werden sollen, können von den wichtigsten Kennzeichnungsvorschriften ausgenommen werden. Dies würde den bürokratischen Aufwand und den Kennzeichnungsaufwand verringern und somit die Spendenbereitschaft der beteiligten Akteure erhöhen. 

 Fruchtsäfte: 
Es soll möglich sein, Fruchtsäfte mit der Angabe „ohne Zuckerzusatz“ zu versehen, um klarzustellen, dass sie im Gegensatz zu Fruchtnektaren per Definition keine zugesetzten Zucker enthalten dürfen, was den meisten Verbrauchern nicht klar ist. Um der wachsenden Um der wachsenden Nachfrage der Verbraucher nach Erzeugnissen mit niedrigerem Zuckergehalt gerecht zu werden, wäre es erlaubt, auf dem Etikett neuformulierter Fruchtsäfte die Angabe „zuckerreduzierter Fruchtsaft“ aufzuführen.

Zudem wäre es zur weiteren Vereinfachung und zur Anpassung an den Verbrauchergeschmack nun erlaubt, neben dem Begriff „Kokosnusssaft“ auch den Begriff „Kokosnusswasser“ zu verwenden.

 Konfitüren und Marmeladen: 
Der Mindestfruchtgehalt von Konfitüren wird von 350 g auf 450 g (für die Qualitätsklasse „Extra“ auf 550 g) pro Kilogramm Fertigerzeugnis angehoben. Durch die generelle Anhebung des Fruchtgehalts bekämen die Verbraucher künftig Erzeugnisse mit weniger freien Zuckern und mehr Früchten. Die bisher nur für Konfitüren aus Zitrusfrüchten zugelassene Bezeichnung „Marmelade“ dürfte künftig für alle Konfitüren verwendet werden, da die Möglichkeit vorgesehen wird, den Namen des Erzeugnisses an die lokal am häufigsten verwendete Bezeichnung anzupassen.


 
Eier: 
Solarpaneele dürfen nun in Außenbereichen von Freilandhaltungssystemen genutzt werden. Dies wird die Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen fördern. Ferner soll die Kennzeichnung von Eiern künftig direkt im landwirtschaftlichen Betrieb erfolgen, was die Rückverfolgbarkeit verbessern würde. Nächste Schritte Die Vorschläge für frisches Obst und Gemüse, Eier und Geflügel werden in Form von delegierten Rechtsakten und Durchführungsrechtsakten vorgelegt. Die Texte stehen der Öffentlichkeit einen Monat lang für RückmeldungenDE••• zur Verfügung.

Anschließend werden die Rechtsakte angenommen und dem Europäischen Parlament und dem Rat für einen Prüfungszeitraum von zwei Monaten übermittelt. Am Ende dieses Verfahrens wird die Kommission sie dann veröffentlichen. Die Vorschläge zu Konfitüren, Marmeladen, Fruchtsäften und Honig sind Gegenstand von Richtlinien, die das ordentliche Gesetzgebungsverfahren des Europäischen Parlaments und des Rates durchlaufen, bevor sie veröffentlicht werden und in Kraft treten.

Parallel dazu übermittelt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht, damit in naher Zukunft neue Vermarktungsnormen für Apfel- und Birnenwein sowie für die Ursprungskennzeichnung von Hülsenfrüchten festgelegt werden können. Für diese Erzeugnisse sind derzeit in der Verordnung über die gemeinsame MarktorganisationDE••• keine Vermarktungsnormen vorgesehen.


Führung im Stadtmuseum: „Was ist so mysteriös an Mysterienkulten?“
„Was ist so mysteriös an Mysterienkulten?“ ist die Frage, der Kuratorin Dr. Andrea Gropp am Sonntag, 23. April, um 15 Uhr bei einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Göttliche Geheimnisse“ im Kultur- und Stadthistorische Museum am Duisburger Innenhafen nachgeht. Im Zentrum dieser Kulte, die es in der Antike in Griechenland und im Römischen Reich gab, standen Mythen um einzelne Gottheiten, die ein tieferes Geheimnis enthielten. Stets erfuhren die Teilnehmer der Feierlichkeiten etwas, das Außenstehenden verborgen bleiben sollte.

Die Eingeweihten durften nicht darüber berichten und mussten das Geheimnis bewahren. Was es war, was die Menschen hierherlockte und was sie hier erlebten, erzählt die Führung durch die „Göttlichen Geheimnisse“. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Das gesamte Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Bürgersparziergang mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link lädt am Samstag, 22. April, wieder alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Spaziergang ein. Der Spaziergang führt von 12 bis etwa 15 Uhr zu einem Rundgang durch den Rheinbogen von Duisburg mit den Stadtteil Mündelheim und dem Ortsteil Serm. Der Stadtteil Mündelheim liegt südwestlich in einem Rheinbogen und ist ein ehemaliges Fischerdorf. Zum Stadtteil gehören seit 1975 die Ortsteile Serm, Ehingen, Rheinheim und Holtum. Der Stadtteil ist weiterhin sehr ländlich geprägt.

Fünf Biotechnik-Projekte in der Metropole Ruhr erhalten Landesförderungen
Mit rund neun Millionen Euro fördert das Land NRW biotechnologische Innovationen aus Nordrhein-Westfalen, darunter fünf aus der Metropole Ruhr. Insgesamt elf Projekte und Entwicklungen aus den Bereichen Infektiologie, Zukunftsmedizin und Biobasierte Industrie wurden im Rahmen des Wettbewerbs ZukunftBIO.NRW ausgewählt; die ersten drei Förderbescheide hat NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur jetzt überreicht.

Ausgewählt wurde z.B. das Produkt "SiNaFol", reißfeste Absperrbänder aus biologisch abbaubaren Folienwerkstoffen, entwickelt von der Kelmaplast G. Kellermann GmbH aus Sprockhövel gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT, Oberhausen. Um eine adaptive und innovative Diagnostikplattform geht es bei "InfektoFlex" der Düssledorfer Clickmer Systems GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen IMS, Duisburg.

Und die Moerser Medipee GmbH hat mit "RENALI" ein automatisiertes Urin-Selbstmonitoring-System für chronische Nierenerkrankungen geschaffen. ZukunftBIO.NRW ist eine Fördermaßnahme des Landes, die letzte Entwicklungsschritte vor der Markteinführung von Produkten unterstützt. Der Wettbewerb richtet sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen, die in Kooperation zum Beispiel mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Vorhaben durchführen können. Weitere Informationen sind unter http://www.zukunftbio.nrw abrufbar. idr


VHS: Glaskugelfotografie - Technik und geeignete Motive
Zu einem Seminar über Glaskugelfotografie mit Steffen Geiling lädt die Volkshochschule auf der Steinsche Gasse 26 am 22.4. von 10 bis 15.30 Uhr ein. Alles ist in der Welt immer gerade. Wie wäre es, wenn Ihre Bilder mal rund wären? Dafür kann man eine im Handel günstig zu erwerbende Glaskugel verwenden.

Wenn man das Motiv oder einen Teil davon durch die Glaskugel sieht, dann entstehen ganz ungeahnte Perspektiven, die sich von den konventionellen Bildern abheben. Sie können die Kugel mit dem dahinterliegenden Motiv zum Hauptgegenstand des Bildes machen oder nur einen Teil des Motivs. Aber immer ist das Bild für den Betrachter überraschend. Die Teilnahme kostet 27 Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.


Checklisten, Musterverträge und Notfall-Handbuch - IHKs bieten kostenlose Online-Tools für Unternehmer  

Eine bundesweite digitale Anlaufstelle für Unternehmen hat die Niederrheinische IHK mit insgesamt 53 deutschen IHKs ins Leben gerufen. Aus der einstigen Plattform für Gründer wird die Unternehmenswerkstatt Deutschland (UWD).  

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben gezeigt, dass Gründer, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen, einen einfachen Zugang zu Informationen und Hilfe benötigen. Auf der digitalen IHK-Plattform www.uwd.de können sich Interessierte informieren: egal ob Tipps zur Gründung, Nachfolge oder zu Förderprogrammen. Auch Musterverträge sowie verschiedene Tools wie Unternehmenswertrechner oder Rechtformfinder sind kostenlos nutzbar. Gleichzeitig dient die Seite als Netzwerk, über das sich Betriebe austauschen können.

„Die Gründungswerkstatt Deutschland gibt es schon seit über 14 Jahren. Jetzt wird der Service erweitert. Wir bündeln auf der neuen Seite digitale Services für alle Lebenslagen eines Unternehmens. Bei manchen Themen reicht kein Info-Text oder eine Checkliste. In diesen Fällen beraten wir persönlich“, erklärt Kai Hagenbruck, Betriebsberater bei der Niederrheinischen IHK.


Wie verändert Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt? Veranstaltungsreihe „Wandel in der Arbeitswelt“  

Künstliche Intelligenz (KI) und ihre vielen Anwendungsbereiche sind wegen ChatGPT & Co aktuell in aller Munde. Doch insbesondere im Hinblick auf Arbeitsprozesse stellt KI eine neue Stufe für Computerisierung, Automatisierung und Robotisierung dar. Deshalb geht die Frage um: „Wie verändert Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt?“ Genau diese nimmt Dr. Johanna Renker (Foto: Robert Poorten) in ihrem Vortrag am Dienstag, 25. April2023 um 18.30 im AWO Begegnungs- & Beratungszentrum Hochfeld, „Alte Feuerwache“, an der Friedenstr. 5-7 in Duisburg Hochfeld in den Blick.  

Als Ansprechpartnerin für Beschäftigte und Interessenvertretungen im Team „Zukunftszentrum KI NRW“ der Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e. V. wird sie beschreiben, welche Folgen durch KI in der Arbeitswelt zu erwarten sind, wo Arbeitsplätze überflüssig werden und wo neue entstehen könnten: Da KI selbstlernend ist und selbstständig Verbindungen ableiten und damit Menschen auch bei analytischen und komplexeren Aufgaben unterstützen kann, ergeben sich neue Entwicklungsmöglichkeiten: zum Beispiel in der Produktion und Fertigung, Transport und Logistik, Verkauf und Kundenservice, Büro und Verwaltung, Gesundheitswesen und Landwirtschaft.   

Zudem geht es auch um die Herausforderungen, die für Qualifizierung und Weiterbildung entstehen, und welche Chancen und Risiken sich für den Arbeitsalltag von Beschäftigten ergeben. In der Diskussion mit dem Publikum spielt auch die Frage eine Rolle, ob und wie die Politik regulierend eingreifen muss, um ethische Prinzipien durchzusetzen und zu verhindern, dass die KI-Entwicklung ausschließlich von wenigen mächtigen Tech-Konzernen bestimmt wird.   

Die Teilnahmen am Vortrag der neuen Veranstaltungsreihe „Wandel in der Arbeitswelt“ des Evangelischen Laboratoriums ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich (Dieter Zisenis (Mobil: 0179 758 7289, Mail: kda@kirche-duisburg.de). Mehr Infos gibt es im Netz unter www.ev-laboratorium.de


Ökumenisches Pfingst-Chorprojekt: Sänger*innen für Open Air Gottesdienst am Innenhafen gesucht
Auch in diesem Jahr feiern die Kirchen an Pfingstmontag, 29. Mai 2023 einen Gottesdienst im Duisburger Innenhafen unter freiem Himmel. Für die musikalische Gestaltung wird es wie auch im Vorjahr einen eigenen Projektchor geben, den Chorleiterin Stefanie Melisch von katholischen Pfarrei Liebfrauen und Pop-Kantor Daniel Drückes vom Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gemeinsam leiten.

Dafür kommen an vier Dienstagabenden im Mai interessierte Chorsänger*innen zusammen, um neue geistliche Lieder zum Gottesdienst-Thema „Wes‘ Geistes Zeit“ einzuüben und diese dann im Gottesdienst an Pfingstmontag, 29. Mai 2023  vorzutragen. Geprobt wird am 2.5., 9.5., 16.5. und 23.5.2023 – immer von 19 bis 21.30 Uhr - im evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz in Wanheimerort. Teilnehmen können Sangesfreudige mit Chorerfahrung. Voraussetzung ist die zuverlässige Teilnahme an den Probenterminen. Anmeldungen und Infos unter 0203 / 71393983 und daniel.drueckes@ekir.de. Die Teilnahme ist kostenlos, Notenmaterial wird gestellt.  

Ökumenischer Chor beim Pfingstgottesdienst 2022 am Innenhafen Duisburg. Foto Jürgen Muthmann


„Und wer nimmt den Hund?“ in der Glückauf-Halle in Homberg

Die Scheidungskomödie „Wer nimmt den Hund?“ mit Marion Kracht und Michael Roll ist am Freitag, 5. Mai, um 20 Uhr in der Glückauf-Halle an der Dr.-Kolb-Straße 2 in Duisburg-Homberg zu sehen. Der gleichnamige Film mit Martina Gedeck und Ulrich Tukur wurde für den Bernd Burgemeister Fernsehpreis nominiert und erreichte Platz 1 der Arthouse-Kinocharts. Nach 23 Ehejahren teilt Georg seiner Frau Doris das Ende der Ehe mit.

Doch die reagiert gefasst und schlägt vor, die Trennung in einer Therapie professionell aufzuarbeiten. Sie will verstehen, was zum Ende der Beziehung geführt hat und im Guten auseinander gehen. Doch schnell zeigt sich, dass reine Vernunft nicht das Mittel der Wahl ist, um Beziehungsprobleme zu lösen. Verletzte Gefühle treiben sie nicht nur zu ungeahnten Gemeinheiten, sondern auch zu der Frage: Wer bin ich ohne meinen Partner?

Zwischen Selbstfindung und Eifersucht, Midlife-Crisis-Bewältigung und wieder aufflammender Leidenschaft liefern sich Georg und Doris einen Scheidungskrieg, in dem dank bissiger Dialoge die Fetzen fliegen. Eintrittskarten sind für 16 bis 25 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr im Bürgerservice Homberg am Bismarckplatz 1 zu erwerben. Auch an der Abendkasse sind noch Tickets für den Preis von 19 bis 29 Euro erhältlich. Reservierungen für die Abendkasse sind auch telefonisch unter 02066 21- 8832 möglich.

Foto (© Dietrich Dettmann)

MSV Duisburg – SV Wehen Wiesbaden: DVG setzt zusätzliche Busse ein  

Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den SV Wehen Wiesbaden am Samstag, 22. April, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.  
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena  
- ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 und 12.36 Uhr
- ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr
- ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12.15, 12.20, 12.35 und 12.40 Uhr
- ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr
- ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.59 bis 12.19 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.11 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr.
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Baustellen  Bahn - VRR  DVG-Umleitungen

Dellviertel: Vollsperrung des Einmündungsbereichs Claubergstraße/Friedrich-Wilhelm-Straße
Die Netze Duisburg GmbH führt ab sofort Arbeiten auf der Claubergstraße/ Friedrich-Wilhelm-Straße aufgrund eines Wasserrohrbruchs durch. Dafür wird der Einmündungsbereich Claubergstraße/Friedrich-Wilhelm-Straße voll gesperrt. Die bisherige Einbahnstraßenregelung wird demzufolge aufgehoben. Umleitungen werden eingerichtet. Fußgänger können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 28. April, beendet.


Duissern: Vollsperrung der Straße „Ruhrdeich“

Die Deutsche Bahn AG führt seit Mittwoch, 1. Februar, Arbeiten für einen Brückenneubau auf der Straße „Ruhrdeich“ in Duisburg-Duissern durch. Ab Montag, 15. Mai, wir die Straße „Ruhrdeich“ für den Einschub der neuen Brücke zwischen der Dörnerhofstraße und der Straße „Werthacker“ voll gesperrt. Die bisherige Einbahnstraßenregelung wird demzufolge aufgehoben. Umleitungen sind eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer werden an einem Tag der Arbeiten ebenfalls umgeleitet. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Juli abgeschlossen.

Meiderich: Vollsperrung der Oberhauser Straße
Die Deutsche Bahn AG führt ab Dienstag, 2. Mai, Brückenbauarbeiten auf der Oberhauser Straße in Duisburg-Meiderich durch. Dafür wird die Oberhauser Straße zwischen dem Recyclinghof (Hausnummer 15) und der Lipperheider Straße voll gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer müssen auf die Brücke Niebuhrstraße ausweichen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte 2024 andauern.


Meiderich: Vollsperrung der Schnüranstraße
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Freitag, 28. April, Straßenbauarbeiten auf der Schnüranstraße in Duisburg-Meiderich durch. Dazu wird die Schnüranstraße von der Sommerstraße, der Straße „Auf dem Damm“ und der Heisingstraße kommend als Sackgasse ausgewiesen. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich während der Arbeiten weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Mai andauern.


Mitte: Vollsperrung der Straße „Am Schlütershof“

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) führt ab Dienstag, 2. Mai, Arbeiten im Rahmen der Brückenbaumaßnahme Neuenkamp A 40 in Duisburg-Mitte durch. Dafür wird die Straße „Am Schlütershof“ zwischen der Paul-Rücker-Straße und der Straße „Am Alten Flugplatz“ voll gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mittwoch, 17. Mai, andauern.


STATISTIK

Straßenverkehrsunfälle im Februar 2023: 5 % Verletzte mehr als im Vorjahresmonat
Im Februar 2023 sind in Deutschland rund 21 600 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 5 % oder rund 900 Verletzte mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg im Februar 2023 um 13 Personen auf 167. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland, gab es 24 Verkehrstote und rund 2 700 Verletzte (-11 %) weniger.


24,3 % der Bevölkerung hatten 2022 eine Einwanderungsgeschichte
• Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte wächst 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 % auf 20,2 Millionen Personen
• Anstieg bei den selbst Eingewanderten um 7,3 % vor allem auf Fluchtmigration zurückzuführen
• Bei den seit 2013 Eingewanderten waren die häufigsten Einwanderungsmotive Flucht, Erwerbstätigkeit und Familienzusammenführung

Im Jahr 2022 lebten in Deutschland 20,2 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Wie das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt, waren das 6,5 % oder 1,2 Millionen mehr als im Vorjahr (2021: 19,0 Millionen). Der Anteil dieser Personengruppe an der Bevölkerung stieg damit um 1,3 Prozentpunkte auf 24,3 % (2021: 23,0 %).


Unter den Männern lag der Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte mit 24,8 % um einen Prozentpunkt höher als bei den Frauen mit 23,8 %. Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind nach der hier verwendeten Definition der Fachkommission Integrationsfähigkeit Personen, die seit 1950 selbst nach Deutschland eingewandert sind (erste Generation), sowie deren direkte Nachkommen (zweite Generation).


BIBLIOTHEKEN: Deutschlandweit 9,8 Büchereien je 100.000 Einwohner:innen 
 
Die Anzahl der öffentlichen Bibliotheken in Deutschland hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen. 2021 hat es rund 8.155 Büchereien in der Bundesrepublik gegeben, 2010 waren es noch 9.898 - der Rückgang beträgt etwa 17,6 Prozent. Laut Daten der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS), stehen mit etwa 1.842 die meisten öffentlichen Bibliotheken in Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (1.566) und Baden-Württemberg (1.126). Damit befindet sich rund ein Drittel der Büchersammlungen im Süden Deutschlands.

Die geringste Anzahl öffentlicher Büchereien weisen die Stadtstaaten Bremen (14), Hamburg (37) und Berlin (75) vor. Auf die Einwohnerzahl gerechnet steht jedoch Rheinland-Pfalz an der Spitze der Bundesländer - etwa 14,3 Bibliotheken stehen hier je 100.000 Einwohner:innen zur Verfügung. Bayern liegt knapp dahinter mit etwa 14 Büchereien je 100.000 Personen. Viele Bewohner:innen und nur wenige Einrichtungen führen bei den Stadtstaaten zu den geringsten Werten. Diese sind allerdings besser besucht als in den großen Bundesländern. 

Hamburg ist Spitzenreiter im Bundesländerranking mit etwa 1,5 Bibliotheksbesuchen pro Einwohner:in im Jahr. Dabei werden pro Person ganze 6,3 Bücher, DVDs oder andere Medien ausgeliehen – etwa zwei Medien mehr als im zweitplatzierten Bremen. Am wenigsten genutzt wird der Service der Bibliotheken im Saarland (0,31 Besuche pro Jahr). Pro Einwohner:in werden hier etwa 1,3 physische oder virtuelle Medien ausgeliehen.

In Zeiten des Internets und mit der ubiquitären Verfügbarkeit von Büchern durch Dienstleister wie Amazon, sind Bibliotheken in Deutschland für die meisten Menschen obsolet geworden. Allerdings bieten die öffentlichen Büchereien besonders einkommensschwachen Personen einen Zugang zu Medien und Bildung. Das Sterben der Bibliotheken trifft also vor allem die finanziell schwächeren der Gesellschaft. Der Großteil der hauptamtlich geleiteten Bibliotheken ist in öffentlicher Hand, bei den neben- beziehungsweise ehrenamtlich geführten Stellen ist die Katholische Kirche der häufigste Träger. Der Staat sollte daher bemüht sein die Anzahl der Bibliotheken nicht noch weiter sinken zu lassen.  René Bocksch

Infografik: Deutschlandweit 9,8 Büchereien je 100.000 Einwohner:innen | Statista


Infografik: Hamburgs Bücherhallen werden am häufigsten besucht | Statista


Mehrheit will 49-Euro-Ticket für Tagesausflüge nutzen
Der Verkauf des 49-Euro-Tickets ist bereits gestartet, ab 01. Mai ist die neue Fahrkarte nun erstmals gültig. Das Angebot wurde als Nachfolger des 9-Euro-Tickets eingeführt, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen. Wie die Statista-Infografik zeigt, wollen die Deutschen das Ticket mehrheitlich für Tagesausflüge nutzen.

In einer Umfrage von Civey und Cosmos Direkt von Februar 2023 unter rund 1.000 Personen ab 18 Jahren, planten dies 71,5 Prozent der Befragten. 48,3 Prozent der Befragten gaben an, das 49-Euro-Ticket für den Arbeitsweg nutzen zu wollen. 33,1 Prozent möchten damit in den Urlaub fahren. Je nach Strecke kann es stark variieren, ob sich das neue Deutschlandticket lohnt. Für Pendler*innen in Metropolen, die zuvor eine Monatskarte hatten, stellt es aber in den meisten Fällen eine Vergünstigung dar. In Hamburg sparen HVV-Kund*innen beispielsweise ganze 47,90 Euro gegenüber der regulären Monatskarte AB im Abo.

Aber Achtung: Das 49-Euro-Ticket gilt immer nur für eine Person. Es ist also nicht möglich, Freunde oder Verwandte auf die Fahrkarte mitzunehmen, wie es bei einigen Monatskarten am Wochenende der Fall ist. Auch für Hunde und Fahrräder fallen Extragebühren an. Bevor man gleich seine Jahreskarte kündigt, lohnt es sich also, für sich noch einmal genau die Vorteile durchzurechnen. Auch sonst gibt es Besonderheiten zu beachten: Das Deutschlandticket ist immer bis Ende eines Kalendermonats gültig. Kauft man es beispielsweise erst am 15. Mai, dann ist es nur noch den halben Monat gültig, beim vollen Preis von 49 Euro. Dafür ist das Ticket monatlich kündbar. Eine Abo-Falle besteht somit nicht. Frauke Suhr


Infografik: 9-Euro-Ticket & Co.: Öffentlicher Nahverkehr hat sich fast wieder vom Corona-Tief erholt | StatistaInfografik: Mehrheit will 49-Euro-Ticket für Tagesausflüge nutzen | Statista