'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    17.Kalenderwoche: 26. April


Donnerstag, 27. April 2023 - Girls’ Day und Boys’ Day

Frauenberufe, Männerberufe? GIRLS DAY & BOYS DAY
Am 27. April ist Girls Day und Boys Day in Deutschland. An diesem "Zukunftstag" bekommen Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Berufe kennenzulernen, die traditionell eher vom anderen Geschlecht gewählt werden. Mädchen sollen vorzugsweise einen Eindruck von MINT-Berufen gewinnen, also Tätigkeiten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Jungen können zum Beispiel in Pflege- oder Erziehungsberufe reinschnuppern, in denen nach wie vor ein hoher Frauenanteil besteht.

Wie die Statista-Grafik zeigt, gab es auch im Jahr 2022 noch viele Berufe, in denen fast ausschließlich Frauen oder fast nur Männer arbeiten. Ein besonders hoher Frauenanteil (83,9 Prozent) besteht nach wie vor in Erziehungs- und sozialen Berufen, Hauswirtschaft und Theologie, wie Daten der Bundesagentur für Arbeit mit dem Stand 30. Juni 2022 zeigen. Auch in Gesundheitsberufen (medizinisch und nicht medizinisch) arbeiten vorwiegend Frauen, ebenso wie in Körperpflege, Wellness und Medizintechnik.

Fast ausschließlich Männer findet man dagegen nach wie vor auf dem Bau (1,8 Prozent Frauen, 98,2 Prozent Männer). Auch Berufe in der Gebäude- und Versorgungstechnik, der Fahrzeugführung sowie der Metallerzeugung werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt. Für Mädchen und Frauen stellt dies einen Nachteil dar, da weiblich konnotierte Berufe oftmals schlechter bezahlt sind als Berufe im Bereich MINT, in denen ein hoher Männeranteil vorliegt. Sie sollen mit dem Girls Day ermutigt werden, einen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf zu erlernen. Viel bewegt hat der im Jahr 2001 erstmals eingeführte Girls Day jedoch nicht. Kritiker:innen fordern schon länger, "Frauenberufe" lieber durch höhere Gehälter aufzuwerten und Carearbeit fair zu verteilen, um so dem Gender Pay Gap entgegenzuwirken. Frauke Suhr
Infografik: Frauenberufe, Männerberufe? | Statista

 

Start der Online-Beteiligung Marktplatz Alt-Hamborn – Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist gefragt
Als ein Teil des Modellvorhabens „Stark im Norden – Alt-Hamborn und Marxloh“ soll der Marktplatz in Alt-Hamborn und die angrenzenden Bereiche aufgewertet werden. Dazu gehört auch die Außenanlage der Volkshochschule ebenso wie die Möblierung der Fußgängerzone. Ziel der Umgestaltung ist es, für die Bevölkerung einen belebten Ort zu schaffen, an dem Menschen sich gerne aufhalten und verweilen. Zu diesem Zweck wird ein freiraumplanerischer Wettbewerb durchgeführt, um eine hochwertige Lösung für die Planungsaufgabe zu finden.

Bevor allerdings das Wettbewerbsverfahren im Sommer 2023 startet, sind die Meinungen und Ideen der Anwohnerinnen und Anwohner gefragt. Alle Interessierten werden dazu eingeladen, sich bis zum 26. Mai 2023 über das Beteiligungsportal Plan-Portal zu beteiligen. Dort können Anregungen und Wünsche mitgeteilt und auf einem virtuellen Übersichtsplan verortet werden. Die Online-Beteiligung soll gerade diejenigen erreichen, die sich unkompliziert und mit geringem Zeitaufwand beteiligen wollen. Die Online-Beteiligungsmöglichkeit, weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten für die noch folgenden Präsenzformate sind auf der Website www.planportal.de/alt-hamborn zu finden.

Bereits im Februar hatte die Stadt Duisburg zur ersten Beteiligungswerkstatt für die Umgestaltung des Alt-Hamborner Marktplatzes eingeladen. Die Veranstaltung im Ratskeller des Rathauses Alt-Hamborn besuchten mehr als 100 Personen, darunter zahlreiche Hamborner Vereine und Organisationen. Nun startet ein breit angelegtes Beteiligungsverfahren, durch das möglichst viele unterschiedliche Menschen dazu angeregt werden sollen, ihre Ideen und Vorschläge in das Projekt einzubringen. Am Samstag, 29. April, wird es dann auf dem Hamborner Wochenmarkt einen Mitmachstand geben, an dem die dort lebende Bevölkerung und Marktbesuchende sich vor Ort beteiligen und ins Gespräch kommen können. Ergänzend werden zielgruppenspezifische Beteiligungsworkshops für die Gewerbetreibenden und Stadtteilakteure durchgeführt.

Zudem wird es Beteiligungsmöglichkeiten speziell für Jugendliche und junge Erwachsene an einer vorher ausgewählten Schule und Jugendfreizeitstätte geben. Die Beiträge aus der Bevölkerung liefern wertvolle Hinweise für die weitere Bearbeitung und dienen als Grundlage für die Entwurfsaufgabe des Wettbewerbs. Dadurch wird sichergestellt, dass die gestalterischen Wünsche der Bevölkerung vor Ort Beachtung finden.

Termine Umgestaltung Marktplatz Alt-Hamborn Online-Beteiligung
Teilnehmende: Bewohnerschaft und Interessierte Datum: 26. April bis 26. Mai auf www.plan-portal.de/alt-hamborn Stadt Duisburg
Mitmachstand auf dem Wochenmarkt Teilnehmende: Bewohnerschaft und Interessierte
Samstag, 29. April von 8 bis 13 Uhr 1. Workshop Teilnehmende: Gewerbetreibende Abtei-Zentrum, An der Abtei 1-5, 47166 Duisburg
Donnerstag, 27. April von 19 bis 21:30 Uhr 2. Workshop Teilnehmende: Stadtteilakteure, Vereine, soziale Träger usw. Mensa der Leibniz-Gesamtschule, Hamborner Str. 274-278, 47166 Duisburg
Dienstag, 2. Mai von 18 bis 20:30 Uhr 3. Workshop Teilnehmende: Jugendliche Voraussichtlich im Mai 2023.


Neue Sponsorenwege: Freier Eintritt bei Zweitligaspielen in Düsseldorf

- "Fortuna für alle": TARGOBANK ist Pionier in einer neuen strategischen Partnerschaft
- Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf erster deutscher Verein mit neuem Konzept für Fans und Sponsoren
- Dreiklang aus Partizipation, Förderprojekten und freien Eintrittskarten
- Ermöglicht durch Schulterschluss aus Stadt, Verein und Unternehmen
" Fortuna für alle" - so heißt ein bundesweit einzigartiges Projekt des Düsseldorfer Fußballclubs Fortuna Düsseldorf: Fortuna für alle (fortunafueralle.de) (https://fortunafueralle.de/) Das Ziel der Initiative ist es, jenseits von kommerziellen Überlegungen den Fußball den Menschen zurückzugeben.

Das Konzept besteht aus vier Säulen: Freiem Eintritt bei einzelnen Heimspielen des Vereins, einer transparenten Umverteilung der Gelder, der stärkeren Nutzung des Stadions als Ort der Begegnung und des Stadtlebens sowie modernen und digitalen Formen der Partizipation. Konkret bedeutet das: Vereins-Entscheidungen sollen auf eine breitere Basis gestellt werden, indem Fans und Öffentlichkeit einbezogen werden.
Diese können etwa in Zukunft mitbestimmen, für welche Projekte jenseits des Hochleistungssports der Verein Gelder aufwenden soll - hier soll der Fokus zukünftig stärker als bisher auf der Förderung des Nachwuchsbereichs, des Frauenfußballs, des Breitensports und von ESG-Projekten liegen. Das Stadion soll wieder mehr zu einem Zuhause der Fortuna und ihrer Fans werden, denen Fortuna Düsseldorf den kostenlosen Besuch ihrer Spiele ermöglichen will. Deshalb ist geplant, dass im Rahmen einer Pilotphase ab der Saison 23/24 der Zutritt zu einzelnen Heimspielen kostenlos sein soll. Längerfristig soll das sukzessive für alle Bundesliga-Heimspiele gelten.

Stellt sich die Frage ob das Modell Schule machen könnte. Kann es wirklich, wenn gewollt und die finanziellen Möglichkeiten da sind. Was wäre das für Duisburger, die dem MSV die Treue halten und viel, sogar manchmal sehr viel aufwenden, um ihrem Verein die nötige und lebenswichtige Unterstützung zu bieten. Und das natürlich nicht nur verbal sondern als zahlender Kunde. Wie bisher. Wie in allen Städten. In der britschen Premier League wollte ein Clubbesitzer schon einmal bei extrem aufmüpfigen Fans das Gegenteil auffahren und die Fans aus der Arena verbannen. Mit viel Geld also für

absolute Ruhe sorgen? Es war schnell klar, dass dies kein Medium und auch die Spieler wollte. Die Pandemie hatte gezeigt, wie ernüchternd Spiele ohne Fans sind. Beim MSV Duisburg wurde heute mit Solarwelt ein neuer Sponsor vorgestellt.


Vortrag des Zentrums für Erinnerungskultur: „Franzosenkind / Enfants de boche“

Um deutsch-französische Kinder nach 1945 geht es in einer Veranstaltungsreihe des Zentrums für Erinnerungskultur. Christine Schneider und Reiner und Marie-Louise Demond halten am Mittwoch, 3. Mai, um 18 Uhr im Stadtarchiv Duisburg, Karmelplatz 5, einen Vortrag unter dem Titel „‚Franzosenkind / Enfants de boche‘“. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft und dem filmforum Duisburg statt.

Erst vor einigen Jahren schrieben Christine, Reiner und Marie-Louise Bücher über die Geschichte ihrer Väter: Werner Schneider war Kriegsgefangener in den französischen Alpen, Felix Demond leistete in Moers Zwangsarbeit auf einem Bauernhof. Beide blieben nach dem Krieg im ehemaligen Feindesland und wagten es, eine Familie zu gründen. Was erlebten die Väter als Gefangene? Mit welchen Schwierigkeiten waren sie und ihre Familien nach dem Krieg konfrontiert? Wie gelang dann die Integration?

Der Vortrag wird moderiert (und an einigen Stellen auch übersetzt) von Walter Kropp und Annelie Klother. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des Zentrums für Erinnerungskultur unter www.erinnerungskultur-duisburg.de.


Energetische Sanierung von Bestandsgebäuden: Dämmung und Nachhaltigkeit von Baumaterialien berücksichtigen.

Mit Lebenszyklusanalysen die Kreislaufwirtschaft im Bausektor vorantreiben. TÜV-Verband: Förderinstrumente entsprechend anpassen.
Der TÜV-Verband hat angesichts der Klimakrise weitere Maßnahmen für eine klimafreundliche Sanierung von Gebäuden gefordert. „Das von der Bundesregierung beschlossene Austauschprogramm von Öl- und Gasheizungen kann nur ein Baustein bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden sein“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.


„Neben der Heizung müssen Faktoren wie die Dämmung von Fassaden und Dächern, die Isolierung von Fenstern und die Nachhaltigkeit der eingesetzten Baumaterialien stärker berücksichtigt werden.“ Entsprechende Vorgaben sollten verstärkt in die Fördermaßnahmen der Bundesregierung einfließen. Grundsätzlich ist aus Sicht des TÜV-Verbands ein ganzheitlicher Ansatz für mehr Klimaschutz im Gebäudesektor notwendig.

Großes Potenzial haben Analysen von klimaschädlichen Treibhausgasen und Energieverbräuchen, die den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes vom Bau über den Betrieb bis zum Rückbau umfassen. Hierbei sind beispielsweise Emissionen aus der Herstellung von Baumaterialien (graue Emissionen) und der zugehörige Energieverbrauch (graue Energie) zu berücksichtigen.

„Mit dem Tausch von Heizungsanlagen wird der Fokus auf die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen von Gebäuden gelegt“, sagt Bühler. „Graue Emissionen und graue Energien werden hier allerdings nicht betrachtet, weshalb ein wesentlicher Hebel für den Klimaschutz nicht genutzt wird.“ Mit ganzheitlichen Analysen könne die Kreislaufwirtschaft im Gebäudebereich vorangetrieben und beispielsweise der Wert von Abbruchmaterialien als neuen Baustoff bewertet werden.

Mit dem Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude (QNG) hat der Bund bereits ein Instrument geschaffen, um eine lebenszyklusbasierende Analyse im Fördermechanismus zu etablieren und dabei auch graue Emissionsquellen einzubeziehen. „Das QNG-Siegel fristet bisher ein Nischendasein, da es nicht für Förderungen von Sanierungsprojekten vorgesehen ist“, sagt Bühler. Hier bedürfe es einer Anwendung von QNG-Anforderungen für Sanierungsprojekte und Einzelmaßnahmen, um klimaschädliche Treibhausgasemission und graue Energien vollständig zu berücksichtigen.

Das Bundeskabinett hat eine Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) auf den Weg gebracht. Demnach müssen ab dem Jahr 2024 neue Heizgeräte zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen und Sonderregelungen, um die Umbaumaßnahmen sozial abzufedern. Parallel dazu hat die Bundesregierung weitere Fördermaßnahmen angekündigt. Damit wird auch eine erneuerte Novellierung der Bundesrichtlinien für effiziente Gebäude (BEG) notwendig. Noch unklar ist, welche Anpassungen im parlamentarischen Verfahren vorgenommen werden. Zusätzliche Maßnahmen für den Klimaschutz sind auch deshalb notwendig geworden, weil der der Gebäudesektor neben dem Verkehr die Vorgaben des Klimaschutzgesetzes im Jahr 2022 verfehlt hat. 

Aufforderung an Unternehmen zur gemeinsamen Gasbeschaffung

Die Europäische Kommission gibt den Startschuss für ein neues Verfahren, um in Vorbereitung auf den nächsten Winter den gemeinsamen Einkauf von Gas auf EU-Ebene vorzubereiten. Über den AggregateEU-Mechanismus können europäische Unternehmen seit heute ihren Gasbedarf anmelden. EU-Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič erklärte:
„Die Energiekrise hat uns gezeigt, dass die EU besser dran ist, wenn sie in Einheit und Solidarität handelt. Dadurch, dass EU-Unternehmen ihren Gasbedarf bündeln können, wird der AggregateEU-Mechanismus die Wirtschaftsmacht der Union nutzen und uns dabei helfen, dass unsere Gasspeicher voll genug sind, um sicher durch den nächsten Winter zu kommen.

Ebenso wichtig ist es, dass wir dazu beitragen, die volle Produktionskapazität der energieintensiven Industrie in der EU wiederherzustellen, indem wir gegen die hohen Energiepreise vorgehen, was auch insgesamt für unsere Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung ist.“ Die Europäische Union will ihre Gasspeicher in koordinierter Weise zeitnah wiederbefüllen und dabei ihre kollektive Marktmacht nutzen, um mit internationalen Lieferanten bessere Preise auszuhandeln.  


Neuer Freizeitführer zeigt Ziele "Umsonst & draußen"

Spaß muss nicht immer teuer sein: Der im Essener Klartext-Verlag erschienene Freizeitführer "Umsonst & draußen. Freizeitspaß im Ruhrgebiet für alle" zeigt lauter kostenfreie Unternehmungen bei jedem Wetter. Ulrike Katrin Peters führt zu ungewöhnlichen Orten wie dem Museumsbahnsteig in Oberhausen, der Skulptur Rheinorange in Duisburg, zur East Side Gallery in Dortmund, zu Barfußparks und Schlossgärten. Dabei gibt sie Tipps, wie sich verschiedene Aktivitäten zu einem rundum gelungenen Ausflug kombinieren lassen. idr - Infos: https://klartext-verlag.de


Jour Fixe in der VHS: Diktatoren swingen nicht – Jazz im Nationalsozialismus

Rainer Spallek spricht in seinem Vortrag am Donnerstag, 27. April, von 17 bis 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte über das Thema „Diktatoren swingen nicht – Jazz im Nationalsozialismus“. Schon in der Weimarer Republik waren einige Zeitgenossen der Ansicht, dass Jazzmusik das deutsche Volksempfinden verletze.

Diese Einstellung radikalisierte sich zur NS-Zeit. Doch kam es nie zu einem grundsätzlichen Jazzverbot. Vor allem junge Leute, darunter Soldaten und Arbeiter, ließen sich von der Lebensfreude und dem Freiheitsgefühl mitreißen, die Swing bzw. Jazz vermittelten. Die Swing-Jugend zog Widerstandskraft und antitotalitäre Energie aus der modernen Musik.

Die Einstellung der NS-Kulturpolitiker war widersprüchlich: Man begriff, dass diese Musik junge Soldaten (auch Nazis) ermutigte und optimistisch stimmte; zugleich fürchtete man ihre subversive Kraft. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung unter www.vhs-duisburg.de ist erforderlich.

Initiative KlimaEntscheid Duisburg lädt ein zur Information und Diskussion: Klimaneutrale Stadt Duisburg
Unserem Planeten droht der Kollaps, wenn die zunehmende Erderwärmung nicht gestoppt werden kann. Um die generelle Erderwärmung auf 1,5 Grad (gegenüber der vorindustriellen Zeit) zu begrenzen muss bis 2030 die weltweite Emission von CO2 halbiert werden. Gerade jetzt hat der Internationale Klimarat (IPPC) festgestellt, dass wir aktuell weit davon entfernt sind, die gesetzten Ziele einzuhalten. Industriestaaten wie Deutschland verfehlen ihre Ziele deutlich. Beim aktiven Klimaschutz kommt den Kommunen eine zunehmende Bedeutung zu.

Duisburg ist heute schon eine der heißesten Städte in Deutschland. Es drohen weitere Hitzesommer. Die Initiative KlimaEntscheid fragt: „Wie und bis wann kann Duisburg klimaneutral gestaltet werden? Was muss getan werden?“ Um Antworten zu finden lädt KlimaEntscheid Duisburg zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein: am Do., den 27. April 2023 ab 19:00 Uhr  im Cafe Museum (Friedrich-Wilhelm-Straße, 47051 am Kantpark).

„Duisburg klimaneutral“, darüber diskutieren: Dr. Fabian Pieper, Chemiker und Mitglied von Scientists for Future (s4f), und  Karl-Heinz Frings, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Duisburg. Werden die international vereinbarten Klimaziele nicht erreicht beschleunigt sich die globale Erderwärmung und verschärft die Klimakrise. 

„Mit einem weiter so! wird die Klimakrise weiter vorangetrieben. Um diese zu stoppen ist jetzt konsequen­tes Handeln angesagt. Wir ALLE müssen ALLES tun, eher JETZT als morgen!“ so die Initiative KlimaEntscheid. "Das Erreichen von kommunaler Klimaneutralität ist eine der aktuellsten und größten städtischen Herausforderungen unserer Zeit“ erläutert Dr. Fabian Pieper und fordert „gute Kommunikation zwischen der beschließenden Politik und der umsetzenden städtischen Verwaltung.“


Chaos im Kopf: So lernen Sie, Aufgaben zu priorisieren  

Menschen haben oft den Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Schon die Zielfindung stellt sie vor eine große Herausforderung, wenn sie durch ihre Beschäftigung, oder aufgrund anderer Umstände, die zeitlichen Ressourcen, nicht freistellen können.  

Zeit kann man nicht ändern, aber mit einer guten Struktur, können Menschen sich ihrer Aufgaben bewusstwerden und diesen eine Gewichtung geben. Dank einer methodischen Priorisierung der Aufgaben, schafft man Zeiträume, welche für die Zielentwicklung genutzt werden können, ohne wichtige Themen aus dem Auge zu verlieren.  

Diese Veranstaltung ist für Menschen gedacht, welche den Wunsch verspüren, sich beruflich weiterzuentwickeln und denen es aufgrund einer zeitlich begrenzten Kapazität schwerfällt, sich in diesem Zusammenhang zu strukturieren.
Donnerstag den 27. April von 17:00 bis 18:30 Uhr Wo? In der Agentur für Arbeit Duisburg BiZ Raum A.
Anmeldung per E-Mail an: Oberhausen.181-Berufsberatung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de


Anmeldungen zum Konfirmationsjubiläum im Duisburger Süden

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt zur Feier der Jubiläumskonfirmation ein. Wer vor 50, 60 oder 65 Jahren konfirmiert wurde und gerne mitfeiern möchte, kommt am Pfingstmontag, 29. Mai 2023 um 11 Uhr zur Ungelsheimer Auferstehungskirche zum festlichen Gottesdienst und zum anschließenden Empfang, bei dem die Jubilare mit ihren Familien Erinnerungen austauschen können. Anmeldungen sind bei den Pfarrern der Gemeinde Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747) und Rainer Kaspers  (Tel.: 0203 / 7297702) möglich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evaufdu.de.
Jubiläumskonfirmation am 7. Juni 2022 aufgenommen mit ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden vor der Ungelsheimer Kirche - Fotos www.evaufdu.de

Die Konfirmation am letzten Sonntag, am 23.4.2023 mit jungen Konfirmandinnnen und Konfirmanden - mit Pfarrer Rainer Kaspers beim traditionellen Freudensprung -, die frühestens in 25 Jahren die Einladung zum Konfirmationsjubiläum erhalten.


Ab jetzt gibt es Karten für die TEN SING-Duisburg „Übernachtungsparty“
30 Jugendliche führen neue Show in Meiderich auf  

Die Vorbereitungen für die nächste große Show von TEN SING Duisburg, bei der diesmal 30 Jugendliche mitmachen und bei der es um das besondere Feeling bei einer Übernachtungsparty unter Freunden geht, laufen auf Hochtouren. Karten für die beiden Mai-Termine sind ab jetzt erhältlich.    Zu sehen ist die Premiere am Freitag, 19. Mai 2023 um 19 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 6.

Damit alle zum Zuge kommen, gibt es gleich am nächsten Tag, am 20. Mai am gleichen Ort zur gleichen Uhrzeit eine neue Aufführung, denn der Aufwand für das Spektakel war wieder Mal groß: Die Jugendlichen haben sich das Show-Thema gut überlegt, geprobt, was die Bühnenbretter, die Tanzschuhe, die Trommeln, Notenständer, Lötkolben und was nicht alles hergeben, um wieder ein faszinierendes, selbst erarbeitetes Programm zu präsentieren.

Dazu wurden Chorsätze einstudiert, Soli geübt, Bandarrangements geschrieben und geprobt, Drama-Texte gelernt, Tanzchoreographien erarbeitet, Technik überarbeitet und auf Bühnentauglichkeit getestet, Plakate und Logos entworfen, gebastelt, gemalt, geschreinert… Weitere Informationen gibt es bei Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt (0203 - 437988; Mail: karten@tensing-duisburg.de), bei dem auch Karten im Vorverkauf acht Euro reserviert werden können. Karten kosten an der Abendkasse neun Euro, ermäßigt sechs Euro.   

 Zu TEN SING: TEN SING bedeutet „Teenager singen“ und steht für ein Konzept von kirchlicher Jugendarbeit, das im norwegischen CVJM entwickelt wurde. Eine TEN SING-Gruppe arbeitet ungefähr ein Jahr auf ein Konzert hin. Dort sind die unterschiedlichsten Elemente enthalten, für die es einzelne Workshops gibt. Alle Workshops bilden zusammen den sogenannten Großchor. Mitmachen können in einer TEN SING-Gruppe alle, die zwischen 14 und 19 Jahren alt ist. Die Show jedoch ist nur das Ergebnis, welches präsentiert wird. Im Vordergrund stehen die Gemeinschaft, gemeinsame Aktionen, der Spaß an der Sache und Jesus Christus. Deutschlandweit existieren mittlerweile etwa 130 TEN SING-Gruppen mit insgesamt ca. 5000 begeisterten TEN SINGern.

Show von TEN SING Duisburg von 2022  (Foto: Silke Arend). 

Baustellen  Bahn - VRR  DVG-Umleitungen 


A59: Sperrung zwischen Duisburg-Großenbaum und Wanheimerort in Richtung Dinslaken

Die Autobahn GmbH Rheinland sperrt von Freitag (28.4.) um 20 Uhr bis Dienstag (2.5.) um 5 Uhr die A59 zwischen Duisburg-Großenbaum und Duisburg-Wanheimerort in Fahrtrichtung Dinslaken. Die Autobahn GmbH baut auf der Strecke in dieser Zeit eine neue Fahrbahndecke ein. Eine Umleitung ist mit dem roten Punkt beschildert.

Meiderich: Vollsperrung der Laarer Straße
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab sofort Straßenbauarbeiten auf der Laarer Straße in Duisburg-Meiderich durch. Dafür wird die Laarer Straße zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Mühlenfelder Straße voll gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet. Fußgänger können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mittwoch, 3. Mai, abgeschlossen.


Rheinhausen: Vollsperrung der Bergheimer Straße

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab sofort Straßenbauarbeiten auf der Bergheimer Straße in Duisburg-Rheinhausen durch. Dafür wird die Bergheimer Straße voll gesperrt. Fußgänger und Radfahrer sind ebenfalls von der Vollsperrung betroffen. Umleitungen werden eingerichtet. Die Arbeiten werden voraussichtlich Freitag, 28. April, abgeschlossen.


Ungelsheim: Teilsperrung und anschließende Vollsperrung der Straße „Am Heidberg“

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Dienstag, 2. Mai, Straßenbauarbeiten auf der Straße „Am Heidberg“ in Duisburg-Ungelsheim durch. Dafür wird die Straße „Am Heidberg“ zwischen der Straße „Am Neuen Angerbach“ und der Anger-Brücke in der ersten Bauphase als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Düsseldorfer Landstraße ausgeschildert.

In der zweiten Bauphase wird die Straße „Am Heidberg“ dann voll gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet. Fußgänger können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 12. Mai, andauern.

 

Straßenbauarbeiten: Busse fahren in Duisburg-Meiderich eine Umleitung

Von Mittwoch, 3. Mai, circa 6 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 15. Juli, Betriebsende, müssen die Busse der Linie 916 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Meiderich eine Umleitung fahren. Grund hierfür sind Straßenbauarbeiten auf der Straße Unter den Ulmen, weshalb diese zur Einbahnstraße wird. 

In Fahrtrichtung Homberg fahren die Busse ab der Haltestelle „Tunnelstraße“ eine örtliche Umleitung über die Straße Unter den Ulmen, Salmstraße und Bürgermeister-Pütz-Straße. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Salmstraße“ wird auf die Salmstraße hinter die Einmündung verlegt. Die Haltestelle „Freihafen“ wird auf die Straße Am Nordhafen zur ehemaligen Haltestelle „Freihafen“ verlegt. Die Gegenrichtung ist von der Maßnahme nicht betroffen.

 


STATISTIK


NRW: 2021 gab es neun Prozent weniger Lehramtsabsolvent(inn)en als zehn Jahre zuvor
Die Zahl der Lehramtsabsolvent(inn)en ist in Nordrhein-Westfalen von 2011 bis 2021 um 9,0 Prozent zurückgegangen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, haben 6 859 Studierende im Prüfungsjahr 2021 ein Lehramtsstudium (6 813 den Master of Education und 46 das Staatsexamen Lehramt) an einer Hochschule im Land erfolgreich absolviert. Damit haben sie die Befähigung für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) erhalten. Im Prüfungsjahr 2011 waren es noch 7 536 gewesen.

 Einen überdurchschnittlich hohen Rückgang der Absolventenzahl um 25,5 Prozent gab es beim Lehramtsabschluss für Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen: Im Prüfungsjahr 2021 machten 1 030 Studierende einen Abschluss für diese Schulform (2011: 1 383). Die Zahl der Personen mit einem Lehramtsabschluss für Grundschulen sank im gleichen Zeitraum von 1 544 auf 1 260 (−18,4 Prozent). Mit 3 003 Absolvent(inn)en waren auch im Prüfungsjahr 2021 Gymnasien und Gesamtschulen die am häufigsten angestrebte Schulform; im Vergleich zu 2011 waren dies jedoch 11,6 Prozent weniger (damals: 3 397).

Zuwächse der Zahl der Lehramtsabsolvent(inn)en gab es bei den Schulformen sonderpädagogische Förderung (+43,3 Prozent) und Berufskollegs (+30,0 Prozent). Mit 924 bzw. 642 Absolvent(inn)en wurden diese Abschlüsse 2021 im Vergleich der Schulformen am seltensten gewählt. 73,0 Prozent der Lehramtsabsolvent(inn)en waren 2021 weiblich und 27,0 Prozent männlich; eine ähnliche Verteilung hatte es zehn Jahre zuvor gegeben (2011: 71,9 Prozent weiblich).

Frauen waren 2021 über alle Schulformen hinweg in der Mehrzahl – am geringsten war ihr Anteil noch bei den Lehramtsabschlüssen für Berufskollegs (61,2 Prozent). Die Universität zu Köln war im Prüfungsjahr 2021 mit 1 396 die Hochschule mit den meisten Lehramtsabsolvent(inn)en. Es folgten die Universitäten Münster (875), Wuppertal (754), Duisburg-Essen (714) und die Technische Universität Dortmund (634).

Während die Zahl der Lehramtsabsolvent(inn)en an der Universität Wuppertal um 35,4 Prozent höher ausfiel als 2011, war sie an der Universität Duisburg-Essen um 31,8 Prozent niedriger als zehn Jahre zuvor. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Ergebnisse für ein Prüfungsjahr als Summe der jeweiligen Absolventen des Sommersemesters und dem davorliegenden Wintersemester ermittelt werden. (IT.NRW)



Deutschlandticket: Bisher rund 750.000 neue Abos bundesweit abgeschlossen
Firmen rechnen mit bis zu 6 Millionen Neukundinnen und Neukunden

Ein Ticket, ein Preis, ein Tarifgebiet: Am 1. Mai startet das Deutschlandticket und die ersten Verkaufszahlen deuten auf ein sehr hohes Interesse in der Bevölkerung. Allein seit Beginn des Vorverkaufes Anfang April wurden nach einer Erhebung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) rund 750.000 neue Deutschlandticket-Abos verkauft. Die Verkehrsunternehmen rechnen in den kommenden Wochen und Monaten mit insgesamt fünf bis sechs Millionen neuen Abonnentinnen und Abonnenten. Hinzu kommen noch etwa elf Millionen Stammkundinnen und Stammkunden, die von ihren aktuellen Abos zum günstigeren Deutschlandticket wechseln werden.

"Das Deutschlandticket ist das größte Reformprojekt im öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und wird ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg hin zur Verkehrswende. Jetzt können wir jeder Person, die es will, ein bundesweites, günstiges und einfaches Ticket zum Verkaufsstart anbieten", sagte Oliver Krischer, NRW-Verkehrsminister und Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz von Bund und Länder (VMK) anlässlich einer Pressekonferenz mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing und dem Branchenverband VDV in Berlin.
Eine ausführliche FAQ-Liste zum Deutschlandticket und den Regelungen, die in NRW gelten, finden Sie unter www.mobil.nrw


Die längsten Strecken für das Deutschlandticket
Wer das neue Deutschlandticket hat, kann damit ab Anfang Mai im Nah- und Regionalverkehr unterwegs sein. Dabei können mitunter sehr weite Strecken ohne Umsteigen zurückgelegt werden. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis einer Erhebung des Portals Vergleich.org. Zu den längsten unterbrechungsfreien Strecken zählen dabei die Verbindungen zwischen Rostock und Elsterwerda, Cottbus und Wismar und Stralsund und Falkenberg.

Durch die Einführung des Tickets ist mit einer starken Zunahme der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu rechnen. Die große Nachfrage könnte Verkehrsexperten zufolge insbesondere in großen Städten und Metropolregionen zu Kapazitätsengpässen führen. Hier besteht bereits heute ein starker Personal- und Fachkräftebedarf. Das Deutschland-Ticket kann deutschlandweit in allen Zügen des Schienenpersonennahverkehrs und zusätzlich in den Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) der teilnehmenden Landestarife, Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen für beliebig viele Fahrten genutzt werden. Dies gilt unabhängig davon, welches Verkehrsunternehmen, welcher Verkehrsverbund oder Landestarif auf dem Ticket selbst vermerkt ist.

Ein Deutschland-Ticket, das bspw. in München erworben wurde, kann somit auch für Fahrten in Frankfurt und Umgebung genutzt werden. Das Deutschland-Ticket ist nicht in Zügen gültig, die durch die DB Fernverkehr AG oder anderer Fernverkehrsanbieter wie z.B. FlixTrain betrieben werden. Über Ausnahmen auf bestimmten Streckenabschnitten befindet sich DB Fernverkehr aktuell in Gesprächen mit Ländern und Aufgabenträgern. Etwaige Ausnahmen werden im Geltungsbereich des Deutschland-Tickets veröffentlicht. Matthias Janson

Infografik: Die längsten Strecken für das Deutschlandticket | StatistaInfografik: Darum nutzen nicht alle das Deutschlandticket | Statista

Darum nutzen nicht alle das Deutschlandticket

Schlechte Verbindungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sind der häufigste Grund dafür, dass Menschen das Anfang Mai startende Deutschlandticket nicht nutzen möchten. Viele bevorzugen außerdem andere, flexible Verkehrsmittel wie etwa Pkw. Abschreckend wirken zudem zu lange Warte- und Fahrzeiten und überfüllte Busse und Bahnen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Versicherers CosmosDirekt, die im Februar 2023 durchgeführt worden ist. Dass der ÖPNV in Deutschland bei vielen Menschen kein gutes Image hat, zeigt außerdem diese Statista-Grafik. Demnach ist das Bild in der Bevölkerung vor allem von der Kritik geprägt, es gäbe abends zu wenig Angebote, die Tickets seien zu teuer, die Bahnen und Busse seien oft überfüllt der Fahrplan sei generell ungünstig und passe nicht zum eigenen Alltag bzw. den eigenen Bedürfnissen, die Bahnen und Busse seien oft überfüllt und zugleich seien die Kosten hoch.

Auch wird häufiger kritisiert, der öffentliche Nahverkehr sei unzuverlässig, unflexibel und die Busse und Bahnen zudem oft schmutzig. Ungeachtet aller Kritik am ÖPNV rechnen Experten durch der Einführung des Deutschlandtickets mit einer starken Zunahme der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Die große Nachfrage könnte Verkehrsexperten zufolge insbesondere in großen Städten und Metropolregionen zu Kapazitätsengpässen führen. Hier besteht bereits heute ein starker Personal- und Fachkräftebedarf. Matthias Janson