'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    39.Kalenderwoche: 29. September
BaustellenDVG-UmleitungBahn-VRR


Samstag, 30. September, Sonntag, 1. OKtober 2023 - Internationaler Tag der älteren Menschen

Schließung der sieben BürgerService-Stationen aufgrund einer Systemumstellung
In den sieben Duisburger Bürger-Service-Stationen wird eine umfangreiche Systemumstellung in der Einwohnermeldesoftware vorgenommen. Aus diesem Grund sind alle Bürger-Service-Stationen von Dienstag, 31. Oktober bis Freitag, 3. November, geschlossen.

In dem Schließungszeitraum können auch keine Dienstleistungen erbracht und keine Notfalltermine bearbeitet werden, das gilt insbesondere auch für die Abholung von Ausweisdokumenten, die beantragt wurden und nach Fertigstellung nur dort abgeholt werden können. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten den Schließungszeitraum bei der individuellen Terminplanung zu berücksichtigen. Online-Termine für den Zeitraum der Schließung werden nicht vergeben.


Meiderich: Vollsperrung der A 59 vom Kreuz Duisburg bis nach Duisburg-Meiderich
Die Autobahn GmbH des Bundes führt ab Freitag, 13. Oktober, ab 20 Uhr Arbeiten an den Brückenlagern und zur Instandsetzung der Fahrbahnübergänge der A 59 durch. Aus diesem Grund wird die A 59 in Fahrtrichtung Düsseldorf zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg-Nord und der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich voll gesperrt.

In Fahrtrichtung Dinslaken ist die A 59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg bis zur Anschlussstelle DuisburgMeiderich gesperrt. Die Anschlussstellen Duisburg-Meiderich und DuisburgRuhrort bleiben in Fahrtrichtung Dinslaken geöffnet. Ab den Autobahnkreuzen Duisburg, Duisburg-Nord, Kaiserberg und Oberhausen-West werden Umleitungen mit „rotem Punkt“ ausgeschildert.


An den Autobahnkreuzen Moers und Kamp-Lintfort werden die Verkehrsteilnehmer mit Hinweistafeln informiert und großräumig umgeleitet. Die Arbeiten in diesem Bereich werden voraussichtlich am Montag, 16. Oktober, um 5 Uhr abgeschlossen. Die Stadt Duisburg hat bei der Autobahn GmbH auf den ungünstigen Zeitpunkt in Zusammenhang mit der Sperrung des Karl-Lehr-Brückenzuges hingewiesen und um Prüfung einer Verschiebung gebeten. Es ist an diesem Wochenende mit längeren Staus zu rechnen und es wird empfohlen, den Bereich großräumig zu umfahren.

 

Jubiläumsfeier 30 Jahre Streetwork in Duisburg
Im städtischen Kinder- und Jugendzentrum Regionalzentrum Nord in Marxloh wurde heute das 30-jährige Jubiläum des Streetwork gefeiert. 17 Streetworker sind derzeit für das Duisburger Jugendamt tätig, indem sie junge Menschen beraten und unterstützen. Oberbürgermeister Sören Link eröffnete die Feier und begrüßte Kooperationspartner, Mitarbeitende aus den Jugendzentren und Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik.


Die Arbeit der Streetworker ist für ihn unerlässlich: „Sie helfen da, wo unsere etablierten Hilfesysteme nicht greifen. Sie sind für junge Leute da, und das auf Augenhöhe. Für Ihr tägliches Engagement und Ihren intensiven Einsatz bedanke ich mich herzlich“, so Link. Jugendamtsleiter Hinrich Köpcke schloss sich den Worten von Oberbürgermeister Sören Link an: „Streetwork ist keine einfache, sondern eine herausfordernde fachliche Arbeit. Sie alle hier zeichnen sich durch Ihre hohe Fachkompetenz und Ihr besonderes Verständnis für jungen Menschen aus.“

Streetwork besteht zu einem großen Teil aus Einzelfallberatung und setzt in hohem Maße auf Freiwilligkeit. Viele Adressaten kommen mit bestimmten Anliegen, zum Beispiel drohende Wohnungslosigkeit, fehlende Schulabschlüsse, Arbeitslosigkeit, Schulden, auch Alkohol und Drogensucht. Häufig ist es nicht nur eines dieser Anliegen. Streetwork versteht sich aber auch als Netzwerkpartner. Oft beinhaltet die Beratung auch die Vermittlung in andere Hilfen wie beispielweise die Frühen Hilfen, das Youtel vom Diakoniewerk oder in Aktivierungshilfen zur Berufsorientierung der Werkkiste.


Über 100 Gäste erhielten mit ausgestellten Fotos, die Vorführung eines Films, Berichten und Zeitungsartikeln einen Einblick auf 30 Jahre Streetwork: 1993 wurden zwei Fachkräfte im Duisburger Norden als Projekt „Streetwork“ installiert. Die beiden Streetworker hatten in den Anfängen schon einen so hohen Zulauf, dass bereits ein halbes Jahr später Streetwork-Teams in den Stadtteilen Altstadt/Kaßlerfeld, Bruckhausen/Beeck/Beeckerwerth und Ruhrort/Laar folgten.

Zum 20. Jubiläum, im Jahr 2013, wurden vier weitere Streetwork-Teams in Duisburg, erstmals bei zwei Freien Trägern etabliert. Damit waren dann auch der Westen und die Mitte Duisburgs abgedeckt. Heute ist Streetwork in Duisburg bei drei Trägern angesiedelt, dem Jugendamt Duisburg, dem Verein für Kinderhilfe u. Jugendarbeit Duisburg e.V. sowie der IMA/KJSH-Stiftung.


Kita-Place 2.0 – Das Vormerksystem für einen Kita-Platz hat ein Update bekommen
Das bisher genutzte Online-Vormerksystem „Kita-Place“ für einen Platz in einer Kindertageseinrichtung erhält ab dem 9. Oktober ein Upgrade. Es ermöglicht Eltern, unter kitaplatz.duisburg.de ein eigenes Benutzerkonto anzulegen und alle eigenen Daten (eigene Daten sowie Daten der Kinder und Vormerkungen für Kitas) selbst zu bedienen oder zu ändern.

Dafür benötigen die Eltern eine Mailadresse und ein ausgewähltes Passwort. In der bisherigen Version konnten von den Eltern nur die Wunscheinrichtungen und das Aufnahmedatum geändert werden. Alle anderen Datenänderungen bedurften der Unterstützung durch Einrichtungsleitungen und/oder das Jugendamt mit Admin-Zugängen. Eine Übertragung der bisherigen Vormerkungen in das neue System ist allerdings nicht möglich.

Daher müssen sich alle Eltern, die für ihr Kind einen Platz in einer Duisburger Kindertageseinrichtung wünschen, im neuen System noch einmal vormerken. Alle Eltern, deren Kinder derzeitig schon vorgemerkt sind, erhalten hierüber eine Benachrichtigung. Wie bisher, haben die Eltern die Möglichkeit, bis zu acht von den 205 Duisburger Einrichtungen, die im Portal beschrieben sind, auszuwählen.

Auch können weiterhin die in Betracht kommenden Einrichtungen vorab besichtigt werden, um sich so einen ersten Eindruck von der pädagogischen Arbeit verschaffen zu können. Eltern, denen eine Nutzerkonteneinrichtung nicht möglich ist, steht der Weg über die Kindertageseinrichtung und die Unterstützung durch das Jugendamt weiterhin offen. Dort kann dann eine Vormerkung erstellt werden.


Die Eltern haben dann aber nicht die Möglichkeit, die Daten eigenständig zu ändern. Sie benötigen dafür immer die Unterstützung durch die Leitungen der Kindertageseinrichtungen oder die zuständigen Mitarbeitenden des Jugendamtes. Flyer und Plakate zu diesem Thema liegen in den Kindertageseinrichtungen, Bezirksämtern und Bezirksbibliotheken aus. Fragen können telefonisch bei der Hotline für Vormerkungen auf einen Kita-Platz unter (0203) 2832357 oder per Mail an kitaplatz@stadt-duisburg.de gerichtet werden.

 

Nachhaltig mobil planen – neue Förderung des BMDV für Kommunen
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) unterstützt die Kommunen bei der nachhaltigen Mobilitätsplanung mit einem neuen Förderaufruf. Gefördert wird die Erstellung oder Fortschreibung von nachhaltigen urbanen Mobilitätsplänen nach den von der EU-Kommission entwickelten „Sustainable Urban Mobility Plans“ (SUMPs). Auch begleitende Maßnahmen wie Verkehrsmodellierung oder Beteiligungsverfahren sind förderfähig. Die Förderquote liegt bei 65 Prozent. Finanzschwache Kommunen können zu 80 Prozent gefördert werden.


In diesem Jahr stehen 6 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesminister Dr. Volker Wissing: Unser Anspruch sind leistungsfähige und lebenswerte Kommunen. Dafür brauchen wir ökonomisch effiziente, ökologisch effektive und sozial ausgewogene Mobilitätsangebote. Eine nachhaltige Mobilitätsplanung umfasst alle Verkehrsträger und Verkehrsmittel, berücksichtigt die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen und bezieht Stadt, Umland und ländlichen Raum mit ein.

Um die Akzeptanz von Mobilitätsmaßnahmen zu erhöhen, ist eine breite Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und der Öffentlichkeit entscheidend. Mit SUMPs kann Mobilität emissionsarm und klimaschonend, digital, multimodal, inklusiv, bezahlbar und resilient geplant werden. Dabei arbeiten die zuständigen Stellen eng zusammen, entwickeln ein Leitbild für nachhaltige Mobilität und setzen konkrete kurz- und mittelfristige Maßnahmen auf. Bürgerinnen und Bürger werden eng in den Prozess eingebunden.

Die Förderung ist Teil eines nationalen Unterstützungsprogramms des BMDV. Dieses wird auch Informations- und Beratungsangebote beinhalten. Der Aufruf erfolgt auf Basis des der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ (DkV). Antragsberechtigt sind deutsche Städte und Gemeinden. Der Einstieg ist einfach: Kommunen können sich mit einem kurzen und einfachen Skizzenformular bis zum 11.10.2023 bewerben. Informationen unter: www.bmdv.bund.de/SUMP


Baumaßnahmen im Baerler Busch  
Für Anschlussarbeiten eines Funkturmes der DFMG Deutsche Funkturm GmbH im Baerler Busch, müssen die Netze Duisburg in dem Waldgebiet ab dem 9. Oktober Baumaßnahmen zur Stromversorgung des Funkturmes durchführen. Hierfür sind rund 1,5 Kilometer Stromkabel vom Funkturm bis zur nächstgelegenen Trafostation an der Hubertusstraße/Buchenallee zu verlegen. Die Kabeltrasse wird über die bestehenden Wanderwege Buchenallee und Orsoyer Allee und durch den Baerler Busch bis zum Parkplatz an der Verbandsstraße verlaufen.


Zunächst werden die Arbeiten im Bereich des Parkplatzes beginnen. Die Arbeiten im Bereich der Wanderwege werden zu einem späteren Zeitpunkt gegen Ende des Jahres durchgeführt. Um die Beeinträchtigungen für die Besucherinnen und Besucher des beliebten Naherholungsgebietes so gering wie möglich zu halten, werden zunächst nur Leerrohre verlegt, durch die erst im Anschluss die notwendigen Kabel gezogen werden.

Durch diese Methode kann auf lange Kabelgräben verzichtet werden. Die Verlegung der Leerrohre erfolgt als Wanderbaustelle mit einer Länge von nur wenigen Metern. Die Nutzung der Wanderwege ist damit für die Dauer der Baumaßnahme weitestgehend gewährleistet.  

Der Parkplatz im Bereich Orsoyer Allee/Verbandsstraße muss für die Baustelleneinrichtungen in der Zeit vom 9. Oktober bis voraussichtlich zum 27. Oktober zur Hälfte gesperrt werden, so dass einige Parkplätze für die Dauer der Baumaßnahmen nicht nutzbar sind. Der Einstieg in die Wanderwege von hieraus bleibt aber möglich.    


Dreharbeiten für Duisburg-Krimi abgeschlossen
Neuer Krimi aus der Metropole Ruhr: Vor kurzem sind die Dreharbeiten zur neuen RTL-Krimi-Reihe "Die Neue und der Bulle – Ein Duisburg-Krimi" mit Caroline Peters und Serkan Kaya in den Hauptrollen zu Ende gegangen. Im Auftrag von RTL Deutschland produzierte Zeitsprung Pictures zwei Filme über eine resolute Kneipen-Wirtin, die als Quereinsteigerin bei der Duisburger Polizei anheuert, um mit ihrem ruppigen Dienststellenleiter einen Mordfall zu lösen.


Die Dreharbeiten fanden in Duisburg, Köln und Umgebung statt. Die Regie für beide Filme übernimmt Marc Rensing ("Nord Nord Mord", "Friesland"), für die Bildgestaltung zeichnet sich Lars Liebold ("Nord bei Nordwest", "Der Usedom-Krimi") verantwortlich. Die Drehbücher stammen von Anke Winschewski ("Friesland", "Harter Brocken") und Niels Holle ("Nord bei Nordwest", "Harter Brocken") nach einer Idee von Produzent Dominik Frankowski ("Einstein").

Darum geht es: Als im Umfeld ihrer Kiez-Kneipe, dem "Ruhrpott-Flamingo" in Duisburg, ein Mord geschieht, macht sich die resolute Wirtin Cornelia "Conny" Majewski (Caroline Peters) kurzerhand selbst auf, um den Fall zu lösen und schleust sich als Quereinsteigerin in den Polizeidienst ein. Sehr zum Leidwesen ihres ruppigen Vorgesetzten Oliver Dierks (Serkan Kaya). idr


Kommunales Integrationszentrum und Volkshochschule Duisburg bieten im Herbst kostenfreie Fortbildungen für ehrenamtliche Kräfte an

Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze der Gesellschaft und stärkt das Gemeinwesen. Die Akteure im Ehrenamt haben in diesem Herbst die Gelegenheit ihre Kenntnisse und ihre Kompetenzen weiter auszubauen. Von Oktober bis Dezember 2023 bieten das Kommunale Integrationszentrum und die Volkshochschule Duisburg vorwiegend kostenfreie Fortbildungen und Workshops für ehrenamtliche Kräfte an.

Angeboten werden folgende Seminare zu den Themen: Empowerment von Geflüchteten, Diversitätskompetenz ausbauen – Achtsamkeit stärken, einfühlsam und respektvoll miteinander kommunizieren, Ehrenamtliche gewinnen und halten, Fortbildung zum ehrenamtlichen Sprachbegleiter beziehungsweise Sprachbegleiterin.

Interessierte wenden sich für Beratungen und weitere Informationen an entweder an Marissa Turac von der VHS unter (0203) 283-8452 bzw. per EMail an m.turac@stadt-duisburg.de oder an Schewa van Uden vom Kommunalen Integrationszentrum telefonisch unter (0203) 283-8136 bzw. per E-Mail an s.vanuden@stadt-duisburg.de

Kleidertauschbörse im Stadtfenster
Wer sich für Mode interessiert, aber seinen Geldbeutel und die Umwelt schonen möchte, kann am Samstag, 7. Oktober, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 ab 10 Uhr bei einer Kleidertauschbörse kostenfrei seine Garderobe auffrischen. Von 10 bis 12 Uhr können Kleidungsstücke abgegeben werden. Angenommen wird alles, außer Kinderbekleidung.

Für jedes Kleidungsstück erhält man einen Gutschein, den man von 13 bis 15.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück eintauschen kann. Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet, wird im Anschluss gespendet oder dem Recycling zugeführt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Kleidertauschbörse ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit der Volkshochschule und den Wirtschaftsbetrieben und findet anlässlich der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit statt.

 

Zertifikat: Freie Reden halten Lehrgang der IHK ab 4. November  
Ob Hochzeiten, Beerdigungen oder andere wichtige Ereignisse im Leben: Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, professionelle Redner zu engagieren. Die Niederrheinische IHK bietet den entsprechenden Zertifikatslehrgang an: Freie/r Redner/in (IHK). Die Teilnehmer erhalten das nötige Wissen und Handwerkszeug, um Reden stilsicher und authentisch zu schreiben und zu präsentieren.


Dabei liegt der Fokus auf praktischen Übungen: eine Rede aufbauen, Stilmittel gekonnt einsetzen und die Zuhörer bei der Stange halten. Ziel ist es, dass die Kursteilnehmer ihre eigene Rede schreiben, üben und am Ende vortragen. Der Lehrgang findet in der Zeit vom 4. November bis 2. Dezember statt, freitags von 13 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

Die Termine werden teilweise vor Ort in Duisburg oder online über Microsoft-Teams abgehalten. Für Fragen können Interessierte sich bei Sabrina Giersemehl, 0203 2821-382, giersemehl@niederrhein.ihk.de melden. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es unter https://www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.

DUISentrieb-Herbstferienprogramm: Videoproduktion, MINT-Bus und Ferngesteuerte Autos
In der zweiten Ferienwoche bietet der DUISentrieb im City Wohnpark (Heerstraße 31) von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr folgendes Programm: Dienstag (10.10.) Mit unserer GoPro Kamera und der grünen Leinwand wollen wir kurze Filme erstellen (ab 12 Jahren und nach vorheriger Anmeldung über unser Kontaktformular) Mittwoch (11.10.) kommt der MINT Bus mit verschiedenen Experimenten und Spielen zu Besuch.

Außerdem verlosen wir unter den Teilnehmenden der Mathe Nachhilfe einen Computer. Donnerstag (12.10.) bauen wir uns wieder aus verschiedenen Elementen ein Parcour für unsere ferngesteuerten Autos. https://www.duisentrieb.de/#herbstferien-23

Eine Anmeldung ist nur für die Veranstaltung am Dienstag (Filmproduktion) erforderlich. Eltern als Unterstützer oder auch als Besucher zum "nur mal gucken", sind ebenfalls sehr willkommen. PS.: Unterstützt unser Angebot:

Weitere Termine 02. – 06.10.2023:
- Stratosphärenflug – Mache eigene Videoaufnahmen aus bis zu 38.000 Metern Höhe (03.10 ist frei)
- Angebot vom ZDI in Essen Montag 09.10. - Maker Montag 12.- 13.10.2023
- Smartphone Hacks und Tricks für professionelle Fotos und Videos - Angebot vom ZDI in Essen Freitag 20.10.
- Repair Cafe Montag 23.10.
- Maker Montag Weitere Termine: www.duisentrieb.de (->Kalender)


Das PLUS am Neumarkt zeigt Profil  
Wie sich der Projektladen des Kreativquartier Ruhrort im dritten Jahr entwickelt hat – und was für das Herbstquartal noch ansteht. Als die ehemalige Parfümerie am Neumarkt in Ruhrort sich im Jahr 2021 aus einem Leerstand in ein kreatives Projekt veränderte, wurde damit eine Entwicklung angestoßen, die weiterhin für Belebung am zentralen Platz des Hafenquartiers sorgt. Neben der Ansiedlung von inzwischen beliebten und von Anwohnern und Besuchern frequentierten Gastronomiebetrieben in der Ankerbar und dem Wein- und Delikatessenhandel Vinotico, sorgt die Umgestaltung des Platzes für Anreize, an denen sich die kreativen Geister Ruhrorts gerne beteiligen.  


„Planten wir in den ersten beiden Jahren noch von Woche zu Woche, so ist der Veranstaltungskalender nun für die nächsten Wochen des Jahres komplett gefüllt. Wir bereiten nun Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte fürs Jahr 2024 vor“ erklärt Kreativquartier-Moderator und Eventort-Gestalter Heiner Heseding die aktuellen Vorhaben. „Dass sich der Hafenstadt-Poetry Slam nun mit einer monatlichen Veranstaltung jeweils am dritten Samstag bei uns aufstellt, ist eine Bereicherung. Dadurch wird ein Publikum angezogen, dass wir mit Lesungen, wie Handverlesen am vorletzten Donnerstag im Monat nur selten erreichen.“


Für das letzte Quartal sind neben den Literaturveranstaltungen und Konzerten auch eine weitere Kleidertauschbörse und ganz neu am 8. Oktober eine Pflanzentauschbörse im Veranstaltungskalender zu finden. „Das passt wunderbar zu den am Neumarkt aufgestellten Ackerkästen“, findet Heseding. „Die Kleidertauschbörsen hatten bereits einen großen Zulauf. Und dadurch Ressourcen zu schonen und ein anderes Einkaufsverhalten zu prägen, geht mit den Umweltzielen, die Ruhrort hat Hand in Hand. „Wir identifizieren uns komplett mit den für Urban Zero formulierten Vorhaben und versuchen mit kleinen Umsetzungen schon erste Ergebnisse möglich zu machen.“  



Konzertanfragen kommen immer mehr von Singer/songwritern oder Folkformationen auch aus dem internationalen Tourgeschäft. Günter Gall aus Osnabrück wird am Donnerstag, 5. Oktober um 19 Uhr am Neumarkt gastieren. Und während weltweit tourende Formationen wie Miscellany of Folk aus Irland und Neufundland, oder die schottische Paul McKenna-Band Station in dem ursprünglich als Restaurant gebauten Lokal machen, sind lokale Künstler, wie Rudi Gall (Foto) und Meeting of the Waters ebenso auf dem Plan, wie Bands aus dem Ruhrgebiet. PST ! aus Bochum stellen ihr jüngst veröffentliches Album „Breaking News“ mit elektronischer Improvisationsmusik vor. „The Liquid Service“ holen Ende November das im Sommer krankheitsbedingt ausgefallene Konzert nach.


Französische Künstler sind ebenfalls regelmäßig im Das PLUS am Neumarkt zu erleben, nutzt die Deutsch-Französische Gesellschaft den Laden gerne für Konzerte oder Lesungsveranstaltungen.   Literarisch wird es beim Kultur Café am zweiten Oktoberwochenende. Gastgeber Hans-Peter Weyer hat mit Christoph Strasser und Thomas Frahm diesmal Autoren zu Gast. Die von Heiner Heseding mit Ralf Koss kuratierte Lesungsreihe „Handverlesen“ präsentiert am 19. Oktober den Dortmunder Autor Calvin Kleemann mit "Fieberträume auf dem Ibuprofenregenbogen", bevor im November das Literatur-Team Duisburg mit "Ankunft Ruhrort: Drei deutsche Leser und Gepäck aus Frankreich."


Nach der Schweigeminute zur Pogromnacht wird am 9. November Verleger Wolfgang Schwarzer aus dem Leben der jüdischen Autorin Rose Ausländer erzählen. „Wir wollen immer wieder auch Beiträge zur Erinnerungskultur leisten,“ stellt Heseding eines der wichtigsten Themenfelder heraus. Dass ein Besuch im Das PLUS am Neumarkt immer anregend ist, liegt sicherlich auch an den monatlich wechselnden Ausstellungen.


Bis Mitte Oktober ist noch die Ausstellung „Hafen und mehr“ von antimaterie zusehen. Danach gibt es mit der Ausstellung „Katzen schnurren – Farben Surren“ der MALzeitler einen Beitrag zur Inklusion, entstehen die Kunstwerke doch wenige Meter über den Platz im Bunker, dem Gertrud-Reichardt-Haus des Diakonischen Werks als Art Brut im Fachbereich Sozialpsychatrie. Eine Ausstellung von naiven Werken des Duisburger Künstlers Hans Geserick wird die Ausstellungsreihe „Dargeboten“ für dieses Jahr ab November beschließen.  


Im Dezember wird der Ruhrorter Lebendige Adventskalender mehrfach im und am Laden ein Törchen oder Türchen öffnen. „Wir hoffen bis dahin vielleicht die von uns geplante Straßenmusikerbühne vor dem Laden bereits gebaut zu haben. Damit soll im nächsten Jahr eine Szene von Straßenmusikerinnen und -musikern zur Belebung des Marktplatzes weiter beitragen,“ freut sich Heiner Heseding auf ein Vorhaben im Jahr 2024.

„Dazu ist die Anzahl der Künstlerinnen und -künstlershops um einen Laden angewachsen. Manfred Bellingrodt bietet mittlerweile auch Fotografien und Kalender an, die er, manchmal im Rahmen von Instawalks, bei denen er Fotographiebegeisterten seine besten Spots im Hafenquartier zeigt, schießt.“

Alle ursprünglich mit eingezogenen Künstlerinnen und Künstler Angelika Schwedes, Steffi (Dotty Mc)Wenders, Hans-Peter Weyer, Maren und Ennio Thiel, sowie Sabine (Pamsanilla) Jantos sind weiterhin mit Begeisterung dabei und sind teilweise zu den Öffnungszeiten des Ladens auch anwesend. Dienstags bis donnerstags ist von 10 bis 13 Uhr geöffnet, am Freitag von 14 bis 19 Uhr, sowie rund um die Veranstaltungen und zu speziellen Aktionen. Auf der Facebookseite von Das PLUS am Neumarkt findet man die aktuellen Informationen.  

Digital-Café für Seniorinnen und Senioren - Jugendliche geben praktische Tipps im Umgang mit Smartphone und Tablet
Im Großenbaumer Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21, öffnet zum 4. Oktober 2023 von 16 bis 17.30 Uhr zum ersten Mal das Digital-Café für Seniorinnen und Senioren. Hierzu lädt die Evangelische Gemeinde Großenbaum-Rahm zusammen mit Seniorenberaterin Ulrike Boos, denn neben gemütlichem Zusammensein können Besucherinnen und Besucher ihre brennenden Fragen zur Bedienung von Smartphone und Tablet an echte Kennerinnen und Kenner der Materie stellen: Jugendliche aus der Jugendarbeit der Gemeinde wissen hierzu alle Kniffe und geben dieses Wissen ganz praktisch weiter.

Zudem wird die App „Gut versorgt in Duisburg“ vorgestellt, die die Seniorinnen und Senioren direkt ausprobieren können. Das Oktober-Treffen soll der Auftakt zu einem regelmäßigen Digital-Café sein – dann voraussichtlich dienstags einmal im Monat im Jugendzentrum der Gemeinde. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

Pia, Marie und Tom, die im Digitalcafé Tipps für den Umgang mit Smartphone & Co geben werden.    Foto: www.ekgr.de

80 Prozent der 65- bis 74-Jährigen in NRW nutzen das Internet
In Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2022 vier Fünftel (80,4 Prozent) der 65- bis 74-Jährigen das Internet genutzt. Bei den 16- bis 64-Jährigen waren es 93,9 Prozent. Wie das StatistischesLandesamt Nordrhein-Westfalen anlässlich des Tages der älteren Generation am 1. Oktober 2023 mitteilt, nutzten 64,0 Prozent der älteren Menschen das Internet für die Kommunikation per E-Mail.

Während bei den 16- bis 64-Jährigen die Anteile der Internetnutzung zwischen Männern (94,3 Prozent) und Frauen (93,4 Prozent) vergleichsweise ausgeglichen waren, zeigen sich in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen Unterschiede: 85,7 Prozent der Männer nutzten das Internet, bei den Frauen waren es 75,7 Prozent. Knapp die Hälfte aller Befragten (47,3 Prozent) gab an, das Internet für die Informationssuche im Netz zu verwenden. Onlineeinkäufe (42,9 Prozent) und Internet- oder Videotelefonie (32,7 Prozent) waren die zweit- bzw. dritthäufigste Anwendungsart.


27,1 Prozent nutzte das Internet für Online-Banking. Für Personen im Alter von 16 bis 64 Jahren gehörte das Senden und Empfangen von E-Mails ebenfalls zu den häufigsten Tätigkeiten im Internet (82,3 Prozent). An zweiter Stelle standen Onlinekäufe (71,7 Prozent), gefolgt von Internetrecherchen (61,8 Prozent) und Internet- oder Videotelefonie (61,3 Prozent). Die Hälfte der Befragten nutzte die Möglichkeit des Internet-Bankings.

Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf der Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten. Die Befragung wurde bis zum Jahr 2020 als eigenständige Erhebung durchgeführt und ist seit 2021 als freiwillige Unterstichprobe in den Mikrozensus integriert. Dargestellt wurden die Anteile (in Prozent) der Altersgruppen der Internetnutzer/-innen bzw. der Online-Einkäufer/-innen, die in den letzten drei Monaten vor der Befragung das Internet genutzt haben bzw. Waren und Dienstleistungen im Internet bestellt haben.






MSV Duisburg – SC Preußen Münster: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den SC Preußen Münster am Samstag, 30. September, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.  
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena  
- ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 Uhr
- ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr ab „Meiderich Bahnhof“
- ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr
- ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.58 bis 12.23 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr  

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

VHS-Vortrag zu den Weltausstellungen in Paris
Die Volkshochschule bietet in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft e.V. am Donnerstag, 31. August, von 18.30 bis 20 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte einen Vortrag zur den Pariser Weltausstellungen an. Die Pariser Weltausstellungen des 19. Jahrhunderts zogen insgesamt über 310 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland an. Sie waren die ersten Massenveranstaltungen der Neuzeit, aber auch Treffpunkt von Intellektuellen, Politikern, Monarchen und Großindustriellen.

Werner Schleser stellt in seinem Vortrag die Innovationen der Pariser Weltausstellungen im Spannungsfeld zwischen Konkurrenzkampf und politischem Machtstreben der Großmächte vor. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung unter www.vhsduisburg.de ist erforderlich.



VHS-Jour Fixe: Katharina von Medici

Dr. Claudia Kleinert und Wolfgang Schwarzer erkunden am Donnerstag, 31. August, von 17 bis 18 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte die Hintergründe der Biografie der Katharina von Medici, die im 16. Jahrhundert in einer Zeit gewaltiger Umbrüche im Zentrum einer europäischen Großmacht stand.

Vom Opfer italienisch-französischer politischer Intrigen zur Königin von Frankreich und Drahtzieherin der Massenmorde in der Bartholomäusnacht (1572). Dabei wird unter anderem der Frage nachgegangen, wer die Frau war, die in Heinrich Manns Roman über Heinrich IV. als kühl kalkulierender Machtmensch und auf der Kinoleinwand als mörderisches Monster erscheint. Eine Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung unter www.vhsduisburg.de ist erforderlich.

„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort 
Bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der Woche hat sich in der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort viele Jahre gut bewährt.  Die Freie Evangelische Gemeinde Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem Konzept auch überzeugt, so dass seit 2022 alle drei Gemeinden alle zwei Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“ einladen.

Das erste Innehalten in diesem Jahr ist am Donnerstag, 5. Oktober 2023 um 18 Uhr in der Gnadenkirche,  Paul-Gerhardt-Straße 1. Weitere Informationen haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607) und Karen Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723). Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.    

Das Organisationsteam - Pfarrerin Almuth Seeger (links), Karen Sommer-Loeffen und Pastor Roland Hölzl - am Eingang der Gnadenkirche Wanheimerort (Foto: Veronika Reiners)



STATISTIK


NRW-Gerichte verurteilten im Jahr 2022 rund 137 000 Personen
136 940 Personen sind im Jahr 2022 von den Gerichten in Nordrhein-Westfalen rechtskräftig verurteilt worden. Das waren 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2021: 136 595). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erfolgten die meisten der Verurteilungen aufgrund von sogenannten anderen Vermögens- und Eigentums- oder Urkundendelikten (33 945) und wegen Straftaten im Straßenverkehr (33 194).

Während die Zahl der Verurteilungen in der erstgenannten Deliktsgruppe um 3,8 Prozent niedriger ausfiel als ein Jahr zuvor (damals: 35 282), war bei den Straftaten im Straßenverkehr ein Zuwachs von 5,8 Prozent gegenüber 2021 (damals: 31 365) zu verzeichnen. In der Hauptdeliktsgruppe ANDERE VERMÖGENS- UND EIGENTUMSDELIKTE, URKUNDENDELIKTE gab es mit 14 554 die meisten Verurteilungen wegen Betrugs (§ 263 Abs. 1 StGB).


Weitere 7 215 Personen wurden aufgrund des Erschleichens von Leistungen (§ 265a StGB) verurteilt; Urkundenfälschung (§ 267 Abs. 1 StGB) führte in 4 689 Fällen zu einer Strafe. Während die Verurteilungen wegen Betrugs (−2,4 Prozent) und des Erschleichens von Leistungen (−22,3 Prozent) im Vergleich zu 2021 zurückgingen, gab es beim Straftatbestand Urkundenfälschung einen Anstieg um 33,2 Prozent. Das Führen eines Kraftfahrzeuges ohne Fahrerlaubnis oder trotz Fahrverbots (§ 21 Abs. 1 Nr. 1 StVG) war die häufigste Straftat in der Hauptdeliktsgruppe STRAFTATEN IM STRASSENVERKEHR.


Im Jahr 2022 gab es hier mit 11 387 Verurteilungen 1,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Weitere 9 217 Personen wurden 2022 wegen Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB) verurteilt. Das waren 19,8 Prozent mehr als 2021. Fahrerflucht (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, § 142 StGB) führte in 6 110 Fällen zu einer Verurteilung (+3,1 Prozent gegenüber 2021).

Während in der Hauptdeliktsgruppe ANDERE STRAFTATEN GEGEN DIE PERSON, AUSSER IM STRASSENVERKEHR (z. B. Körperverletzung) die Verurteilungen gegenüber 2021 um 3,0 Prozent auf 19 238 stiegen, wurden im Jahr 2022 weniger Personen aufgrund von STRAFTATEN NACH ANDEREN BUNDES- UND LANDESGESETZEN (22 285; −0,2 Prozent; z. B. Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz) und wegen DIEBSTAHL UND UNTERSCHLAGUNG (18 650; −3,1 Prozent) verurteilt.


Die Zahl der Verurteilungen wegen RAUB, ERPRESSUNG UND RÄUBERISCHEN ANGRIFFEN AUF KRAFTFAHRER verringerte sich um 10,1 Prozent auf 1 218 Fälle. In den Hauptdeliktsgruppen GEMEINGEFÄHRLICHE EINSCHLIESSLICH UMWELTSTRAFTEN (+8,6 Prozent; z. B. fahrlässige Brandstiftung) und STRAFTATEN GEGEN DIE SEXUELLE SELBSTBESTIMMUNG (+5,3 Prozent) gab es dagegen mehr Verurteilungen. Die absoluten Zahlen fielen mit 390 bzw. 2 390 jedoch vergleichsweise niedrig aus. (IT.NRW)



Die Steuererklärung lohnt sich oft
Die Steuererklärung für den Besteuerungszeitraum 2022 muss am 2. Oktober 2023 beim Finanzamt sein. Die Abgabefrist wurde um zwei Monate verschoben und endet am 30.9.2023. Da dies ein Samstag ist, verschiebt sich der Termin auf Montag, den 2.10.2023. Die große Mehrheit der Steuerpflichtigen erhält dann eine Steuererstattung.


Wie die Infografik von Statista auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigt, liegt diese Erstattung im Schnitt bei 1.095 Euro. Rund 11 Prozent der Steuerpflichtigen müssen eine Nachzahlung leisten, im Schnitt beträgt diese 1.194 Euro. Bei komplexeren Steuerfällen lohnt in der Regel der Gang zum Steuerberater. Hier ist die Auswahl so groß wie lange nicht: die Zahl der Steuerberater in Deutschland liegt auf Rekordhöhe. Ist die Steuererklärung erst einmal abgegeben, dauert es in der Mehrheit der Fälle zwischen einem und vier Monate, bis der Steuerbescheid erteilt wird, wie diese Statista-Grafik veranschaulicht. Matthias Janson
Infografik: Die Steuererklärung lohnt sich oft | Statista

Bremer Finanzämter sind am langsamsten
Wie schnell Arbeitnehmer in Deutschland ihren Bescheid zur Einkommensteuer erhalten, hängt unter anderem vom Wohnort des jeweiligen Steuerzahlers ab – denn je nach Bundesland unterscheiden sich die Bearbeitungszeiten. Das Portal Lohnsteuer kompakt wertet hierzu jährlich über 300.000 Einkommenssteuererklärungen aus. Die Infografik von Statista zeigt das Ergebnis für Steuererklärungen von Arbeitnehmern, die im Jahr 2022 über Lohnsteuer-kompakt.de erstellt worden sind.


Demzufolge sind die Berliner Finanzämter mit einer Bearbeitungszeit von durchschnittlich 45,8 Tagen am schnellsten. Den zweiten Platz sichert sich Hamburg (46,7 Tage Wartezeit). Am längsten warten mussten im Durchschnitt die Steuerzahler in Bremen (82,1 Tage). Die Steuererklärung lohnt sich übrigens oft. Gerade Arbeitnehmer erhalten überdurchschnittlich oft eine Steuererstattung. Wie hoch diese ausfällt, zeigt diese Statista-Grafik
Infografik: Bremer Finanzämter sind am langsamsten | Statista


Wo Spitzenverdiener die höchsten Abgaben zahlen
Die Spitzensätze der Einkommensteuer variieren weltweit stark. Vor allem in den OECD-Staaten müssen Großverdiener einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen an den Staat abgeben. Im Schnitt liegt der Spitzensteuersatz hier bei rund 42 Prozent. Wie die Statista-Grafik auf Basis der Daten von KPMG zeigt, besteuern die skandinavischen Länder das Einkommen besonders stark. In Finnland ist der Spitzensatz mit 56,95 Prozent weltweit am höchsten, gefolgt von Dänemark (56,5 Prozent), Japan (55,97 Prozent), Österreich (55 Prozent) und Schweden (52,85 Prozent). Auch Deutschland zählt zu den Hochsteuerländern - hierzulande liegt der Einkommensteuersatz in der Spitze bei 45 Prozent und steht damit deutlich über dem EU-Durchschnitt von 37,77 Prozent.


Steueroasen hingegen sind auf der arabischen Halbinsel und in der Karibik zu finden. In diesen Ländern existiert häufig keine individuelle Einkommensteuer. Inselstaaten wie die Bahamas, Bermuda und die Cayman Islands sind immer wieder Gegenstand der Berichterstattung über Steuerhinterziehung, da einige Spitzenverdiener ihr Geld auf Konten in diesen Ländern transferieren und somit am Fiskus vorbeischmuggeln. Positiv hervorzuheben ist die Entwicklung dahingehend im Oman. Nach Jahren ohne individuelle Einkommensbesteuerung plant das Sultanat die Einführung für das Jahr 2022, um weniger von den Öl-Einnahmen abhängig zu sein und die Steuereinnahmen dann für soziale Projekte einsetzen zu können. Renè Bocksch
Infografik: Wo Spitzenverdiener die höchsten Abgaben zahlen | Statista

So hoch sind die Grundsteuer-Hebesätze in den Bundesländern
Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage haben rund 12,5 Prozent aller Kommunen in Deutschland im vergangenen Jahr den Hebesatz der Grundsteuer erhöht. Dieser Multiplikationsfaktor wird neben dem Grundstückswert benötigt, um die Grundsteuerlast zu ermitteln – je höher der Hebesatz, desto größer wird auch die Steuerschuld sein.  Der durchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute oder unbebaute Grundstücke) in Deutschland hat zum 31.12.2022 etwa 391 Prozent betragen. Wie die Statista-Grafik mit Daten des Statistischen Bundesamtes zeigt, variieren die Durchschnitts-Hebesätze der Kommunen zwischen den Bundesländern deutlich.

Vor allem die Stadtstaaten weisen unter anderem wegen begrenzter Verfügbarkeit von Bauland hohe Hebesätze auf. Mit rund 565 Prozent ist Nordrhein-Westfalen das Flächenland mit dem höchsten Faktor. Hessen (495 Prozent) folgt vor dem Saarland (446 Prozent) und Sachsen (427 Prozent). Am geringsten fällt der Hebesatz hingegen in Schleswig-Holstein (347 Prozent) und Bayern (352 Prozent) aus.  Das Geld aus der Grundsteuer fließt ausschließlich in die Kassen der Kommunen und wird beispielsweise zur Finanzierung von öffentlichen Einrichtungen und Infrastruktur genutzt. Im Jahr 2022 betrugen die Einnahmen aus der Grundsteuer B etwa 14,9 Milliarden Euro
Infografik: So hoch sind die Grundsteuer-Hebesätze in den Bundesländern | Statista


Bevorzugt CSU und Freie Wähler
In wenigen Wochen wählen die Einwohner:innen Bayerns den neuen Landtag für die kommenden fünf Jahre. Eine Umfrage von infratest dimap legt nahe, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten regierungstreu wählen wird. Rund 51 Prozent der Befragten bewerten die jetzige Koalition aus CSU und Freien Wählern als gut bis sehr gut. Keine andere Parteienkonstellation kann laut Umfrageergebnissen derart viele Bürger:innen überzeugen.


Die zweithöchsten Zustimmungswerte hat eine CSU-Alleinregierung erhalten – etwa ein Drittel der Umfrageteilnehmer:innen fände diese gut. Für eine Koalition aus CSU und Grünen haben sich indes nur etwa 24 Prozent der Befragten ausgesprochen, sie ist unter den CSU-Koalitionen die unbeliebteste. Als wichtigste Herausforderung der nächsten Legislaturperiode gilt aus Sicht der Wähler:innen das Thema Zuwanderung (27 Prozent), gefolgt von Energiepolitik (22 Prozent) sowie Klima- und Umweltschutz (19 Prozent). Vor allem bei den Themen Asyl und innere Sicherheit sehen die befragten Wahlberechtigten die Kompetenzen auf Seiten der CSU. Renè Bocksch
Infografik: Koalition in Bayern: Mehrheit bevorzugt CSU und Freie Wähler | Statista

66 Jahre CSU-Regierung
Nur die älteren in Bayern werden sich daran erinnern, aber es gab mal eine kurze Periode in der Nachkriegszeit, in der die CSU nicht regiert hat. In der Legislaturperiode von 1954 bis 1957 war eine Koalition aus SPD, FDP, Bayernpartei und dem Gesamtdeutschen Block beziehungsweise Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten (GB/BHE) in Bayern an der Macht. Seit 1957 war die Christlich-Soziale Union dann ununterbrochen an der Regierung beteiligt – von 1966 bis 2008 lag die Staatsgewalt sogar alleinig bei der Schwesterpartei der CDU.


Seit 66 Jahren bestimmt die CSU also über die Geschicke Bayerns und wird es voraussichtlich auch weiterhin tun, wie aktuelle Wahlprognosen und Umfragen nahelegen. Wie weitere Statista-Infografiken zeigen, liegt die CSU in der Sonntagsfrage zur Landtagswahl am 8. Oktober 2023 zwischen 36 und 41 Prozent Stimmenanteil. Überdies ist die aktuell bestehende Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern weiterhin die bevorzugte Option der Wahlberechtigten in Bayern.
Infografik: 66 Jahre CSU-Regierung | Statista

Wie würde Bayern am nächsten Sonntag wählen?
Am 8. Oktober wählt die bayerische Bevölkerung ihren nächsten Landtag. Stand jetzt ist es wahrscheinlich, dass die beiden Mitte-Rechts-Parteien CSU und die Freien Wähler erneut die Regierung stellen werden. Trotz des Skandals um Hubert Aiwanger und die angebliche Verteilung eines antisemitischen Flugblatts zu Schulzeiten erreicht seine Partei in aktuellen Umfragen Werte, die sie sonst nur in Aiwangers Heimatbezirk erzielen konnte.

Wie die Grafik auf Basis einer Auswertung von Wahlumfragen durch PolitPro zeigt, liegen die Freien Wähler aktuell mit 17 Prozent vor den Grünen (15 Prozent) und der AfD (13 Prozent). Markus Söders CSU könnte ihr Tief von 2018 noch unterlaufen. Ihren bisherigen Tiefststand mit 27,4 Prozent hatte die Partei bei der Landtagswahl 1950. Die Parteien der Bundesregierung kommen momentan zusammen auf 27 Prozent, was vor allem der FDP Sorgen bereiten dürfte: Mit Werten zwischen drei und vier Prozent in den aktuellsten Umfragen könnte die Partei den bayerischen Landtag nach nur einer Legislaturperiode wieder verlassen müssen.

Während die AfD auf Bundesebene momentan Umfragewerte zwischen 21 und 23 Prozent aufweisen kann und damit zweitstärkste Partei hinter den Unionsparteien ist, spielt sie in Bayern eine deutlich geringere Rolle. Besonders stark ist die rechte Partei in den östlichen Bundesländern mit Ausnahme von Berlin. In Thüringen lag die AfD mit ihrem als rechtsextrem geltenden Landeschef Björn Höcke im Juni 2023 beispielsweise bei rund 28 Prozent. Florian Zandt
Infografik: Wie würde Bayern am nächsten Sonntag wählen? | Statista

Wo die Freien Wähler in Bayern am stärksten sind
Bei der bayerischen Landtagswahl 2018 etablierten sich die Freien Wähler um Parteivorsitzenden Hubert Aiwanger als Königsmacher für Markus Söders CSU, die bei der Wahl das zweitschlechteste Ergebnis in der Geschichte hinnehmen musste. Diese Rolle dürfte Aiwangers Partei auch bei der nächsten Bayernwahl am 8. Oktober 2023 wieder übernehmen, aktuelle Prognosen sehen die Freien Wähler zwischen 16 und 17 Prozent. Besonders erfolgreich dürfte die Partei in einem Regierungsbezirk sein, zumindest wenn sie die Ergebnisse von 2018 wiederholen kann.


Bei der bislang letzten Bayernwahl hatten die Freien Wähler in Niederbayern laut Bayerischem Landesamt für Statistik einen Stimmenanteil von knapp 18 Prozent, gefolgt von der Oberpfalz und Schwaben mit jeweils rund 14 Prozent. In Franken und Oberbayern ist Aiwangers Partei für Wähler:innen weniger relevant. Ihr Erfolg in Niederbayern lässt sich leicht erklären: Der in Ergoldsbach im Kreis Landshut geborene Hubert Aiwanger war vor seiner Tätigkeit als stellvertretender bayerischer Ministerpräsident Ortsvorsitzender von Rottenburg an der Laaber, Kreisvorsitzender in Landshut und Bezirksvorsitzender Niederbayerns.

Auch heute noch ist Aiwanger Stadtrat in Rottenburg. Obwohl der Aufstieg der Freien Wähler als bayerisches Phänomen gilt, ist die Partei deutschlandweit aktiv. Zu den mitgliederreichsten Landesvereinigungen gehören Hessen, Nordhrein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Letzteres Bundesland ist neben Bayern auch das einzige, in dem die Freien Wähler im entsprechenden Landesparlament vertreten sind.
Infografik: Wo die Freien Wähler in Bayern am stärksten sind | Statista