'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    41.Kalenderwoche: 9. Oktober
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Dienstag, 10. Oktober  2023 - Tag der Obdachlosen

EU verurteilt Angriffe der Hamas auf Israel und beruft Sondertreffen der Außenminister ein Die EU hat die Angriffe der Hamas auf Israel auf das Schärfste verurteilt. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb beim Kurznachrichtendienstes X (vormals Twitter) zu den Angriffen der Hamas: „Das ist Terrorismus in seiner verabscheuungswürdigsten Form. Israel hat das Recht, sich gegen solche abscheulichen Angriffe zu verteidigen.“


In einer Erklärung im Namen der EU rief der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell zu einer sofortigen Einstellung der „sinnlosen Angriffe und Gewalt“ auf und bekräftigte die Solidarität der EU mit Israel. Er kündigte vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen für morgen ein informelles Sondertreffen der EU-Außenminister an. Solidaritätsbekundung mit Israel Kommissionspräsidentin von der Leyen betonte weiter: „Das ganze Ausmaß der Brutalität des Hamas-Terroranschlags lässt uns den Atem stocken. Wehrlose Menschen, kaltblütig auf den Straßen ermordet. Wir stehen fest an der Seite Israels und seines Volkes. Heute wehen die Flaggen der EU und Israels Seite an Seite.“


Die EU-Kommission hat am Wochenende als Zeichen der Solidarität die israelischen Flaggen gehisst und das Berlaymont-Gebäude mit der israelischen Flagge beleuchtet. Die Kommissionspräsidentin sprach am Wochenende mit dem Präsidenten des Staates Israel, Isaac Herzog, und sagte ihm ihre volle Unterstützung für Israel zu. „Die EU trauert um die Opfer dieser sinnlosen Anschläge und steht Israel heute und in den nächsten Wochen zur Seite“, so von der Leyen. Gemeinsame Erklärung der EU In ihrer gemeinsamen Erklärung betonte die EU das Recht Israels, sich im Einklang mit dem Völkerrecht gegen solche gewalttätigen und wahllosen Angriffe zu verteidigen.

Die EU betonte die Wichtigkeit, durch verstärkte Bemühungen im Nahost-Friedensprozess auf einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden hinzuarbeiten. Weitere Informationen: Erklärung des Hohen Vertreters im Namen der Europäischen Union zu den Angriffen auf Israel
Twitter-Account des Hohen Vertreters

Start der Arbeiten zur Modernisierung der Regattabahn Duisburg
Die Regattabahn Duisburg ist seit 1935 der Schauplatz für nationale und internationale Wettkämpfe in Disziplinen wie Ruder- und Kanurennsport, Triathlon und Freiwasserschwimmen. Um ihre herausragende Stellung auch in Zukunft zu sichern, hat die Stadt Duisburg ein Modernisierungsprojekt gestartet, wodurch die Regattabahn auch den künftigen Standards an einen international nachhaltigen und modernen Austragungsort gerecht wird.
Im Zuge des bevorstehenden Abrisses des Regattahauses als Start der Arbeiten an der Wettkampfstätte werden Sie Oberbürgermeister Sören Link, Sportdezernent Martin Linne und DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz vor Ort am 11. Oktober 2023 über das Gesamtprojekt informieren.

Zugang zur Haltestelle „Steinsche Gasse“ vom Friedrich-Wilhelm-Platz gesperrt  
Von Mittwoch, 11. Oktober, bis voraussichtlich Ende März 2024 ist der Zugang zur Haltestelle „Steinsche Gasse“ über den Friedrich-Wilhelm-Platz nicht mehr möglich. Die DVG bittet ihre Fahrgäste einen der anderen Zugänge beispielsweise auf der gegenüberliegenden Kasinostraße zu nutzen. Grund für die Sperrung ist der barrierefreie Ausbau der Haltestelle „Steinsche Gasse“.  


Zwei Duisburgerinnen präsentieren ihr Kinderbuch: Ausstellung und Bilderbuchkino in der Kinder- und Jugendbibliothek
Zwei Frauen. Zwei Generationen. Ein Team! Gemeinsam haben Verena Meyer, freie Autorin und seit 24 Jahren in Duisburg lebend und Mia Baden, gebürtige Duisburgerin und zurzeit Studentin der visuellen Kommunikation in Kassel, das Kinderbuch „Warte Marte, warte!“ veröffentlicht. Verena Meyer hat dafür eine Geschichte über den nötigen Mut geschrieben, immer wieder Fragen zu stellen und den Geheimnissen des Lebens auf den Grund zu gehen.

Mia Baden steuerte wunderschöne, farbenfrohe Illustrationen mit viel Liebe zum Detail bei. Nach einer erfolgreich durchgeführten Crowdfunding Kampagne ist das Buch ab sofort in jedem Buchhandel oder im Shop des BoD-Verlages zu bestellen.


Zusätzlich wird das gelungene Werk nun in Kooperation mit dem SPIELKORB und der Stadtbibliothek sowie durch die freundliche Unterstützung des Kulturbeirats in Duisburg präsentiert. Die eindrucksvollen Illustrationen von Mia Baden sind bis 28. Oktober in der Kinder- und Jugendbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte in einer Ausstellung zu sehen.

Foto Mia Baden


Dazu findet am Donnerstag, 26. Oktober, um 16 Uhr dort ein Bilderbuchkino für Kinder ab sechs Jahren und junggebliebene Erwachsene statt. Ausstellungs- und Leseort ist jeweils die Kinder- und Jugendbibliothek in der ersten Etage der Zentralbibliothek. Der Eintritt ist frei. Das Bilderbuchkino bietet Platz für 25 Kinder. Daher wird um vorherige Anmeldung online unter www.duisburg.de/spielkorb gebeten.

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Führung unter dem Motto „Vom Sterben und Wiederauferstehen“ zur Finissage der Sonderausstellung „Göttliche Geheimnisse“
Kuratorin Dr. Andrea Gropp lädt am kommenden Sonntag, 15. Oktober, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-CorputiusPlatz (Innenhafen) zur letzten Führung durch die Sonderausstellung „Göttliche Geheimnisse“ ein. Das Thema der Sonderausstellung sind antike Mysterienkulte. Im Zentrum dieser Kulte standen Mythen um einzelne Gottheiten, die ein tieferes Geheimnis enthielten. Stets erfuhren die Teilnehmer der Feierlichkeiten etwas, das Außenstehenden verborgen bleiben sollte.


Die Eingeweihten durften nicht darüber berichten, sondern mussten das Geheimnis bewahren. Wir wissen aber, dass es in vielen Kulten um das Mysterium des Lebenszyklus ging: Was kommt nach dem Leben? Und was nach dem Sterben? Die Hoffnung auf eine wie auch immer geartete Wiederkehr ist nicht allein den Mysterienkulten zu eigen, sondern findet sich auf der ganzen Welt. Die Führung setzt die antiken Kulte in Bezug zu Mythen anderer Kulturen – und zu unserem eigenen Alltag.


Der 15. Oktober ist zudem in diesem Jahr die letzte Gelegenheit, die Münzund Antikensammlung Köhler-Osbahr zu besuchen, da sie in den nächsten Monaten modernisiert und vollständig umgestaltet werden wird. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt zwei Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

 

FlixTrain-Fahrplan 2024
Die top Reiseziele ab Mülheim sind Hamburg, Bremen und Münster. Ab Mülheim sind 11 Städte direkt erreichbar. Tickets ab 4,99 EUR inklusive Sitzplatz sind ab sofort auf www.flixtrain.de buchbar. Rund 60 Städte sind Teil des deutschlandweiten FlixTrain-Netzes
Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember bietet FlixTrain jetzt auch Reisenden aus Mülheim (Ruhr) nachhaltige und moderne Mobilität im Schienenfernverkehr – inklusive garantiertem Sitzplatz ohne Aufpreis und Reisezeiten auf ICE-Niveau. FlixTrain stockt zudem insgesamt sein Angebot deutlich auf und wird 25% mehr Sitzplätze pro Fahrt anbieten. Ab Mülheim sind 11 Städte für Reisende aus der Region direkt erreichbar. Schnelle Fahrtzeiten und direkte Verbindungen ab Mülheim Die top Reiseziele ab Mülheim sind Hamburg, Bremen und Münster.

Nach Hamburg reisen Fahrgäste von Mülheim aus in etwas über 3,5 Stunden, Bremen ist in etwas unter drei Stunden zu erreichen und in Münster ist man mit FlixTrain von Mülheim aus bereits in unter 1,5 Stunden – Reisezeiten auf ICE-Niveau. Garantierter Sitzplatz ohne Aufpreis Weiterhin gibt es für Fahrgäste den garantierten Sitzplatz ohne Aufpreis, der im Ticketpreis automatisch mitenthalten ist. Bei FlixTrain können sich Reisende darauf verlassen, immer einen bequemen Platz zum Entspannen und Genießen der Reise zu haben.



Tickets für ab dem 10. Dezember sind ab 4,99 EUR jetzt auf www.flixtrain.de buchbar. „Wir freuen uns, mit dem neuen Fahrplan auch Reisenden aus Mülheim ein umfangreiches Angebot für erschwingliche und nachhaltige Mobilität mit FlixTrain anbieten zu können – inklusive attraktiven Direktverbindungen, schnellen Fahrtzeiten und einer höheren Taktung im FlixTrain Netz“, sagt Isabella Domke, Pressesprecherin DACH bei Flix.


Neuer Ladestrom-Tarif für Elektroautos von den Stadtwerken Duisburg  

Die Zahl der Elektroautos in Duisburg steigt weiterhin deutlich an und immer mehr Menschen wollen ihren Elektroflitzer auch zu Hause schnell und effizient laden. Die Stadtwerke Duisburg sind seit Jahren erster Ansprechpartner in der Stadt für alle Themen rund um den Umstieg auf die Elektromobilität und beraten Kundinnen und Kunden bei der Installation von Wallboxen, um die eigene Stromtankstelle vor der Haustür zu installieren.

Jetzt gibt es dafür auch den passenden Stromtarif PartnerStrom Wallbox. Den Ladestrom-Tarif der Stadtwerke gibt es aktuell schon ab günstigen 27,37 Cent pro Kilowattstunde bei einer jährlichen Grundgebühr von 91,40 Euro. Das bedeutet, dass für ein Elektroauto mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 Kilowattstunden pro 100 Kilometer für diese Strecke nur knapp 5,47 Euro Ladekosten anfallen. Alle Informationen rund um den neuen Tarif gibt es im Internet unter swdu.de/pswallbox.  

 Die Stadtwerke Duisburg informieren auf ihrer Internetseite zudem umfassend über alle Aspekte der Elektromobilität (Foto Pixabay). Hier gibt es Wissenswertes rund um öffentliche Ladepunkte, Ladekarten, Wallboxen für zu Hause und vieles mehr: swdu.de/emob   Noch günstiger Tanken mit Strom vom eigenen Dach Besonders effizient und kostengünstig wird Elektromobilität übrigens dann, wenn der Strom zum Laden des Autos auf dem eigenen Dach gleich selbst produziert wird. Auch hier unterstützen die Stadtwerke Duisburg von der ersten Idee, über die Planung bis hin zur ersten Kilowattstunde grünem Strom vom eigenen Dach.


Die Energieberater des lokalen Energiedienstleisters helfen nicht nur bei der Suche nach der richtigen Anlagengröße, sondern kennen auch alle aktuellen Förderprogramme, um die Investitionskosten der Anlage zu senken. Sie sind erreichbar unter Tel.: 0203 604 1111. Alles Wissenswerte rund um Photovoltaik-Anlagen gibt es natürlich ebenfalls auf der Internetseite der Stadtwerke Duisburg: swdu.de/pv  


Neuer Lesekreis „Literaturleicht“ in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek lädt gemeinsam mit der AWO Duisburg ab Mittwoch, 18. Oktober, von 15.30 bis 17 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zum neuen Lesekreis mit dem Titel „Literaturleicht“ ein. Willkommen sind alle, die gerade Deutsch lernen, gerne lesen und im Austausch mit anderen ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten. Das Sprachniveau sollte etwa A2 sein. Gelesen wird deutschsprachige Literatur in einfacher Sprache.

Die nächsten Termine sind am 15.11. und 20.12., die Treffen finden jeweils von 15.30 bis 17 Uhr statt. Das Angebot ist kostenlos. Die Bücher werden gestellt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Treffpunkt ist an der Information in der zweiten Etage der Bibliothek. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne unter der Telefonnummer (0203) 283-4256.

 

 


VHS-Kurs: Improtheater
Bei der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Innenstadt findet donnerstags vom 2. November bis zum 14. Dezember, jeweils zwischen 19.15 und 20.45 Uhr, ein sechsteiliger Kurs zum Thema Improtheater statt. Am Samstag und Sonntag, 18. und 19. November, gibt es außerdem jeweils von 10 bis 16 Uhr einen Wochenend-Workshop. Wer Lust auf improvisiertes Theater hat oder einfach wissen möchte, wie Theater funktioniert, ist bei Marcus Matten willkommen.


Gleich in zwei Angeboten werden Kreativität, Fantasie und Spontaneität geweckt und direkt angewendet. Teamwork steht im Mittelpunkt. In dieser Theaterform ist nichts unmöglich, Theatererfahrung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet 43 Euro, für den Wochenend-Workshop 56 Euro. Ermäßigungen sind in beiden Fällen möglich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es online unter www.vhs-duisburg.de    


Segensfeiern für Babys im Duisburger Norden
Ein Vorbereitungsteam aus katholischen und evangelischen Gemeinden in Duisburg feierte unter dem Motto „Willkommen im Leben kleiner Segen!“ in diesem Jahr bereits mehrere der beliebten Segensfeiern für Neugeborene. Die nächste halbstündige Feiern ist am 22. Oktober 2023 um 15 Uhr in der Gnadenkirche Neumühl. Eingeladen sind Eltern mit ihren bis zu einem Jahr alten Babys sowie deren Geschwisterkinder und natürlich auch Oma und Opa der Kinder.  


Welcher Religion die Familien angehören, ist bei dieser Feier ganz gleichgültig. Alle sind willkommen. „Eine Segensfeier für Babys ist keine Taufe und will es auch gar nicht sein“, versichert das Vorbereitungsteam. Vielmehr soll den Babys und ihren Familien hier zugesagt werden, dass ihr Kind von Beginn an Gottes geliebtes Kind ist und unter Gottes Segen steht. So lautet eines der Gebete, die an diesem Tag gesprochen werden sollen: „Sei willkommen im Leben. Wir freuen uns, dass du da bist. Du bringst uns zum Staunen. Gemeinsam mit dir wollen wir immer wieder die Spuren Gottes in unserem Leben entdecken und seiner Liebe vertrauen.“  


Die Segensfeier für Familien mit Babys ist ein Gemeinschaftsprojekt der drei katholischen Pfarreien aus den Bezirken Hamborn, Meiderich und Mitte sowie der evangelischen Gemeinden im Duisburger Norden. Ebenfalls beteiligt sind die KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung und das Evangelische Bildungswerk Duisburg. Mehr Infos gibt es bei Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (anja.buchmueller-brand@ekir.de) und Pastoralreferentin Sr. Mariotte Hillebrand (hillebrand.ma@t-online.de).  

Der schläfrige Emil war bei einer der ersten Segensfeiern im Duisburg Norden - 2019 starteten sie  - mit dabei. Zu sehen ist er mit seinen Eltern (links) und Angela Krug vom Vorbereitungskreis der Segensfeiern (Foto Sabine Merkelt-Rahm). Auch ihm wurde damals zugesagt: „Willkommen im Leben, kleiner Segen“.   


Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.


Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 13. Oktober 2023 heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 






Umsatz im Dienstleistungsbereich im Juli 2023 um 0,8 % höher als im Vormonat
 
Umsatz im Dienstleistungsbereich, Juli 2023 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt) +0,8 % zum Vormonat (real)
+0,6 % zum Vormonat (nominal)
+5,7 % zum Vorjahresmonat (real)
+4,0 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Juli 2023 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,8 % und nominal (nicht-preisbereinigt) 0,6 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Juni 2023. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Juli 2022 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Umsätze real um 5,7 % und nominal um 4,0 %.


Öffentliches Finanzierungsdefizit steigt im 1. Halbjahr 2023 auf 76,1 Milliarden Euro Öffentliche Ausgaben nehmen deutlich stärker zu als die Einnahmen
Der Öffentliche Gesamthaushalt hat im 1. Halbjahr 2023 rund 11 % mehr ausgegeben, aber nur rund 6 % mehr eingenommen als im 1. Halbjahr 2022: Einnahmen von 889,7 Milliarden Euro standen Ausgaben von 965,8 Milliarden Euro gegenüber. Damit schlossen die Kern- und Extrahaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung das 1. Halbjahr 2023 mit einem Finanzierungsdefizit von 76,1 Milliarden Euro ab.

Wie das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik weiter mitteilt, verzeichneten zwar alle Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts − Bund, Länder, Gemeinden, Sozialversicherung − ein Defizit. Jedoch trug der Bund den mit Abstand größten Teil, während die Kern- und Extrahaushalte der Länder nahezu ausgeglichen waren. Verglichen mit dem 1. Halbjahr 2022 hat sich das öffentliche Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2023 mehr als verdoppelt. Damals hatte das Defizit 32,9 Milliarden Euro betragen.



Fehltage wegen kranker Psyche erreichen neuen Höchststand
Rund 301 Arbeitsunfähigkeitstage je 100 Versicherte aufgrund psychischer Erkrankungen zählt der DAK-Psychreport 2023. Damit hat die Fehltagestatistik der Krankenkasse im Corona-Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Als Ursache für den Anstieg kommt laut DAK-Pressemitteilung unter anderem die elektronischen Meldung der Krankschreibungen in Frage.


"Seit Anfang 2022 gehen Krankmeldungen von den Arztpraxen direkt an die Krankenkassen und müssen nicht mehr von den Versicherten selbst eingereicht werden. Durch die sogenannte eAU tauchen nun auch Krankheitsfälle in der Statistik auf, die in der Vergangenheit nicht erfasst wurden, weil die gelben Zettel bei den Versicherten liegenblieben."

Die meisten Fehltage entfallen auf Depressionen (118 Tage je 100 Versicherte). Dahinter folgen Fehlzeiten aufgrund von Anpassungsstörungen (77 Tage je 100 Versicherte). Zu den weiteren relevanten Diagnosen zählen chronische Erschöpfung (34Tage je 100 Versicherte) und Angststörungen (23 Tage je 100 Versicherte). Generell werden Frauen häufiger auf Grund von psychischen Erkrankungen krankgeschrieben. Mathias Brandt
Infografik: Fehltage wegen kranker Psyche erreichen neuen Höchststand | Statista


Wie verbreitet sind Stress, Depressionen und Ängste?
34 Prozent der für die Statista Consumer Insights in Deutschland befragten Menschen geben an, dass sie in den letzten zwölf Monaten vor der Umfrage psychische Probleme hatten. Darunter versteht die Erhebung ein breites Spektrum von Symptomen wie StressDepressionen und Ängste. Über die tatsächliche Verbreitung sagen die Ergebnisse indes nur bedingt etwas aus.

Dass der Anteil derjenigen, die ihre mentale Gesundheit eingeschränkt in Schweden oder den USA bei über 40 Prozent liegt, kann auch auf Unterschiede bei der gesellschaftlichen Akzeptanz solcher Probleme zurückzuführen sein. Das gilt auch für das andere Ende des Spektrums: Ob Franzosen psychisch gesünder sind, lässt sich aus der Umfrage nicht ablesen. Wohl aber, dass solche Problem in allen teilnehmenden Länder weit verbreitet sind.
Infografik: Wie verbreitet sind Stress, Depressionen und Ängste? | Statista


So hat Bayern seit 2003 gewählt
Die Stimmenanteile von CSU und SPD lagen bei den letzten beiden Landtagswahlen in Bayern deutlich unter den Werten der Vorjahre. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten der Landeswahlleitungen. Gleichwohl bleibt die CSU laut vorläufigem Ergebnis der gestrigen Wahl mit 37,0 Prozent klar stärkste Kraft. Die Sozialdemokraten erzielten hingegen mit 8,4 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis bei Landtagswahlen in Bayern seit 1946.

Die Freien Wähler schnitten dagegen mit 15,8 Prozent der Gesamtstimmenanteile gestern historisch stark ab. Gleiches gilt für die AfD, die im Vergleich zur 2018er-Wahl mehr als vier Prozentpunkte hinzugewonnen hat. Sie zog 2018 zum ersten Mal in den bayerischen Landtag ein. Die FDP ist gestern mit drei Prozent an der 5-Prozent-Hürde gescheitert – seit 2003 zum dritten Mal. Die Linkspartei konnte 5-Prozent-Hürde sogar noch nie überwinden.

Von 1946 bis 1970 musste eine Partei in wenigstens einem Wahlkreis mindestens zehn Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen, um in den Landtag einziehen zu können. Erst seit 1974 gilt eine landesweite Fünf-Prozent-Sperrklausel. Scheitert eine Partei daran, erhalten auch siegreiche Stimmkreiskandidaten kein Mandat. Dieses fällt an den Bewerber mit der nächsthöchsten Stimmzahl. Matthias Janson

Infografik: So hat Bayern seit 2003 gewählt | Statista

AfD kann in Bayern viele Nichtwähler:innen mobilisieren
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat bei den gestrigen Wahlen zum bayerischen Landtag im Vergleich mit der Wahl des Jahres 2018 über vier Prozentpunkte hinzugewonnen. Wie die Statista-Grafik auf Basis eines Schätzungsmodels von Infratest Dimap zeigt, hat die AfD ihre Zugewinne insbesondere aus dem Lager der Nichtwähler gewonnen und aus der Gruppe derer, die bei der vorherigen Wahl die CSU gewählt haben. Verloren hat die AfD die meisten Stimmen an die Gruppe der in der Grafik unter Sonstige subsummiert sind. Dazu zählen die kleineren Parteien und Weggezogene sowie Verstorbene.

Danach gefragt, welches Thema für die Entscheidung der Wahl der AfD die größte Rolle gespielt hat, nannten die meisten Befragten Zuwanderung (55 Prozent), die wirtschaftliche Entwicklung (20 Prozent), Innere Sicherheit (15 Prozent) und das Thema Wohnen (7 Prozent). Dazu passend sehen die Befragten die größten Kompetenzen der AfD bei der Asyl- und Flüchtlingspolitik (18 Prozent), der Kriminalitätsbekämpfung (16 Prozent), der sozialen Gerechtigkeit (11 Prozent) und beim Thema bezahlbarer Wohnraum (9 Prozent). Das Wanderungsmodell von infratest dimap schätzt den Umfang von Wanderungsströmen.


Das Modell berücksichtigt Befragungsergebnisse zur aktuellen und früheren Wahlentscheidung und schätzt Wähler-Wanderungsströme zwischen den Parteien bzw. "Haltequoten" für die identische Partei-Wahl. Ferner nimmt es Änderungen in der Wählerzusammensetzung infolge aktueller und früherer Nichtwahl sowie aufgrund von Generations- und Ortswechseln (Erstwähler versus verstorbene Wähler bzw. Zuzug versus Wegzug) auf. In der Wählerwanderung werden absolute Zahlen statt Prozentwerte verwendet, um Relationen besser zu verdeutlichen. Bei der Interpretation ist zu berücksichtigen, dass 1.00 Wahlberechtigte deutlich weniger als ein Promille aller Wahlberechtigten darstellen. Die Einzelströme werden gerundet, sodass sich in den Randsummen Differenzen zum amtlichen Ergebnis ergeben können.
Infografik: AfD kann in Bayern viele Nichtwähler:innen mobilisieren | Statista

Wo die AfD die meisten Mitglieder
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat relativ zur Einwohnerzahl in vielen ostdeutschen Bundesländern deutlich mehr Mitglieder als in Westdeutschland. Dies gilt insbesondere für die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Mecklenburg-Vorpommern ist ihre Mitgliederbasis dagegen schwächer und wird sogar von den westdeutschen Ländern Rheinland-Pfalz und dem Saarland überholt. Die AfD konnte bis 2019 bundesweit mehr Mitglieder gewinnen. Während der Corona-Krise (2020 und 2021) ging die Mitgliederzahl dagegen zurück.


In absoluten Zahlen liegen die Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg vorne. Hier hat die Partei jeweils mehr als 4.000 Mitglieder. Von allen im Bundestag vertretenen Parteien hat die AfD mit rund 30.000 Menschen allerdings am wenigsten Mitglieder. An der Spitze liegt die Union mit rund 384.000 Mitgliedern. Parteien in Deutschland leiden mehrheitlich seit längerem unter einem Mitgliederschwund. Laut Bundeszentrale für politische Bildung nimmt damit die Verankerung der Gesamtheit der Parteien in der politischen Bürgerschaft seit Jahrzehnten ab.

Den Parteien falle es dadurch immer schwerer, die Bürger für ein parteibezogenes politisches Engagement zu motivieren und sich als wirkungsmächtiges Instrument für die politische Teilhabe der Bürger zu präsentieren. Die Grünen können sich dagegen über stark steigende Mitgliederzahlen freuen, wie diese Statista-Grafik zeigt. Noch 2011 zählte die Partei weniger als 60.000 Mitglieder. Die 100.000er-Marke wurde erstmals 2020 geknackt. Allein 2021, dem Jahr der letzten Bundestagswahl, beantragten über 18.000 Menschen das grüne Parteibuch.
Infografik: Wo die AfD die meisten Mitglieder hat | Statista

Süddeutsche Landesregierungen schneiden besser als der Bund ab
Zwischen Bayern und Hessen liegen Welten. In einer Sache sind sich die Wähler:innen dort laut infratest dimap aber einig: Die jeweiligen Landesregierungen machen ihre Sache einigermaßen ordentlich. So zeigen sich 50 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten zufrieden (43 Prozent) oder sehr zufrieden (7 Prozent) mit der Arbeit des Kabinetts von Ministerpräsiden Söder (CSU). Ähnlich gut sieht es für das schwarz-grüne Bündnis in Hessen aus, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Damit schneiden beide Landesregierungen deutlich besser ab als die Ampel. Deutschlandweit sind 79 Prozent der Wähler:innen mit der Arbeit von Kanzler Scholz und seinen Minister:innen (sehr) unzufrieden.
Mathias Brandt
Infografik: Süddeutsche Landesregierungen schneiden besser als der Bund ab | Statista