'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    45.Kalenderwoche: 7. November
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Mittwoch, 8. November 2023 - Welttag der Stadtentwicklung (Pendler in NRW)

Inflationsrate im Oktober 2023 bei +3,8 % Inflationsrate sinkt auf den niedrigsten Stand seit August 2021
- Verbraucherpreisindex, Oktober 2023 +3,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,0 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
- Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Oktober 2023 +3,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) -0,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Oktober 2023 bei +3,8 %. Im September 2023 hatte die Inflationsrate bei +4,5 % gelegen. Die Rate hat sich damit weiter abgeschwächt und erreichte den niedrigsten Stand seit August 2021 (ebenfalls +3,8 %). „Die Inflationsrate bleibt im mittel- und im längerfristigen Vergleich dennoch hoch.

Insbesondere die über den längeren Kriegs- und Krisenzeitraum gestiegenen Preise für Nahrungsmittel und für Energie sind für die Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin spürbar“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, und ergänzt: „Aktuell lässt der Preisauftrieb auf der Verbraucherebene etwas nach. Die Jahresteuerung bei Nahrungsmitteln hat sich weiter abgeschwächt und die meisten Energieprodukte wurden binnen Jahresfrist sogar günstiger.“ Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, blieben die Verbraucherpreise im Oktober 2023 gegenüber dem Vormonat September 2023 unverändert.



Kick-off-Veranstaltung „Demokratie leicht gemacht“
Am Montag, 13. November, findet von 8 bis 16 Uhr in der Sportschule Wedau an der Friedrich-Alfred-Allee die Auftaktveranstaltung des von der Landregierung geförderten innovativen Pilotprojektes „Demokratie leicht gemacht“ statt. Rund 80 Schülerinnen und Schüler aus drei Schulklassen des Landfermann Gymnasiums, des Bertolt-Brecht-Berufskollegs sowie des Robert-Bosch-Berufskollegs werden in Workshops Wahlprogramme für fiktive Parteien erarbeiten.


In einer moderierten Wahlarena werden diese dann vorgestellt und diskutiert. Abschließend werden die Jugendlichen an einer realistischen Wahlsimulation teilnehmen und wie bei einer richtigen Wahl ein Wahlergebnis erzielen. Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei NRW wird gemeinsam mit Michael Rüscher, Dezernent für Wirtschaft, Sicherheit und Ordnung an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Veranstaltung ist ein „Kick-off“ für eine stadtweite Initiative der Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik und dem EUROPE DIRECT-Zentrum in der Stabsstelle für Wirtschafts-, Europa- und Fördermittelangelegenheiten der Stadt Duisburg. Mit dem Projekt soll einer zunehmenden Wahlmüdigkeit entgegengewirkt werden. Im Ergebnis wird ein „Europawahlkoffer“ für ein Planspiel mit Veranstaltungsmaterialen und Erfahrungen entstehen, der an möglichst vielen Duisburger weiterführenden Schulen zum Einsatz kommen soll.

Das Projekt greift einen Beschluss der Bundesregierung aus dem Jahr 2022 aktiv auf, das Mindestwahlalter in Deutschland bei den Europawahlen 2024 von 18 auf 16 Jahre herabzusetzen. Die neue Gesetzgebung eröffnet die Möglichkeit, ein größeres Potential an Erstwählern zu mobilisieren. Gleichzeitig sollen Jugendliche dazu gewonnen werden, sich bei den kommenden Wahlen als Helfer zu engagieren.

Anlass für die Durchführung des Projekts war eine Studie der NRW-School of Governance an der Universität Duisburg-Essen aus dem Jahr 2022. Sie zeigt, dass bei den letzten beiden Europawahlen 2014 und 2019 die Stadt Duisburg die niedrigste Wahlbeteiligung im Vergleich zu den anderen Großstädten in Nordrhein-Westfahlen aufwies. Auch im Hinblick auf die am 9. Juni 2024 stattfindende Europawahl, möchte die Stadt Duisburg mit der Durchführung von „Demokratie leicht gemacht“ dem Abwärtstrend bei der Wahlbeteiligung entgegenwirken.

Kick-off-Veranstaltung „Demokratie leicht gemacht“
Sportschule Wedau, Fußballverband Niederrhein e.V. Friedrich-Alfred-Allee 15, 47055 Duisburg PROGRAMMABLAUF
Moderation: Jan Skrynecki, Studio 47 8.30 Uhr – Grußwort und Eröffnung Martin Murrack, Stadtdirektor und Wahlleiter 9 Uhr
– Was bedeutet die EU für mich, was wird gewählt und wer darf wählen? Grundlagenwissen über die Bedeutung von Wahlen, wählen zu gehen und des Europaparlaments, Aufklärung über das Wahlrecht, Präsentation der rechtlichen Grundsätze.
- 10 Uhr – Pause mit Imbiss
- 10.30 bis 12 Uhr – Arbeitsphase in Workshops Bildung fiktiver Parteien sowie Vorbereitung auf eine Wahlarena mit einem fiktiven Wahlprogramm (5 bis 6 Gruppen)
- 13.45 bis 14.15 Uhr – Besuch von Minister Liminski und Michael Rüscher, Beigeordneter für Wirtschaft, Sicherheit und Ordnung 11.30 Uhr
– Pressegespräch am Rande der Veranstaltung Als Interviewpartner stehen Minister Nathanel Liminski sowie Beigeordneter Michael Rüscher zur Verfügung
Es besteht die Möglichkeit für Medienvertreter, Minister Liminski und Dezernent Michael Rüscher während ihrer Anwesenheit individuell anzusprechen.
12.15 Uhr – Mittagspause
- 13.15 bis 14.15 Uhr – Wahlarena Debatte der anwesenden Parteien
- 14.15 bis 16.15 Uhr – Simulation und Ausklang Nachbau und Durchführung einer kompletten Wahl, mit realistischen Wahllokalen und durch Teilnehmenden simulierten Situationen mit anschließender Verkündung des Wahlergebnisses durch den Leiter der Stabsstelle für Wahlen, Ralph Cervik


Für Interessierte - Neue Anne-Frank-Gesamtschule startet am Übergangsstandort mit Tag der offenen Tür
Auf dem Gelände der alte Anne-Frank-Hauptschule wird eine neue Gesamtschule gebaut, die voraussichtlich zum 1. August 2026 bezogen werden kann. Interessierte, die die neue Gesamtschule vorab visuell kennenlernen möchten, sind am Samstag, 11. November, zum „Tag der Offenen Tür“ der Comenius-Schule auf der Reichenberger Straße 19a in Duisburg-Hamborn eingeladen. Denn dort geht die neue Gesamtschule zum Schuljahr 2024/2025 für den ersten Jahrgang von Fünftklässlern mit vier Eingangsklassen an den Start.


Am Tag der Offenen Tür wird das geplante pädagogische Konzept und das neue Gebäude (visuell) vorgestellt. Ein buntes Spiel- und Sportangebot sowie ein Einblick in mögliche Unterrichtssettings, darunter chemische Experimente, 3-D-Druck und soziales Lernen, runden die Veranstaltung ab. Aufgrund von stetig steigenden Schülerzahlen und einer großen Nachfrage nach Plätzen an der Schulform Gesamtschule wurde die Erweiterung des städtischen Schulangebots notwendig.


Auf dem Gelände der ehemaligen Anne-Frank-Hauptschule an der Oberen Holtener Straße entsteht aktuell unter Federführung der Duisburger Schulbaugesellschaft der Neubau der Gesamtschule. Auf knapp 30.000 qm werden zukünftig bis zu 1.300 Schülerinnen und Schüler in dann sechs Zügen unterrichtet. Alle schulischen Abschlüsse bis hin zum Abitur, können hier zukünftig erworben werden. Das Schulgebäude wird durch eine moderne Architektur überzeugen und die Umsetzung von zeitgemäßen pädagogischen Konzepten ermöglichen.


„Auch wenn das neue Schulgebäude noch nicht steht, schaffen wir bereits jetzt die Basis für die Gründung einer neuen Gesamtschule. Ein engagiertes Gründungsteam konzipiert diese Schule für Morgen, damit ein moderner und innovativer Lernort entsteht, an dem Lernen noch mehr Spaß macht“, so Bildungsdezernentin Astrid Neese. Dem Gründungsteam liegt insbesondere die pädagogische Konzeption am Herzen und spricht von einer „Bildungseinrichtung, die über die traditionelle Schullandschaft hinausgeht und auf Innovation, Offenheit, Vernetzung, Zukunftsfokus; Nachhaltigkeit und Gemeinschaft setzt.“

Weitere Informationen finden Sie unter der Schul-Homepage www.wir-sindanne.de. Anmeldungen zu Schulführungen, auch digital, werden bereits jetzt unter team@afgs-du.de entgegengenommen.

Noch Karten für die 22. „DuisBuch“ erhältlich
Für die beliebte „DuisBuch“ am Donnerstag, 16. November, sind noch Karten erhältlich. Die Stadtbibliothek lädt gemeinsam mit den Duisburger Buchhändlerinnen Elisabeth Evertz und Gabi Scheibe (Buchhandlung Scheuermann), Kitty Görner (Flummi - Die Buchhandlung) und Özlem Saghir ins Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Innenstadt ein. Rechtzeitig zum Beginn der dunklen Jahreszeit stellen die leidenschaftlichen Leserinnen die schönsten Neuerscheinungen des Herbstes, Wiederentdecktes und besondere Fundstücke vor.


Lesebegeisterte erhalten Literaturempfehlungen aus erster Hand und können die Titel auch gleich vor Ort erwerben. Vielleicht lässt sich so bereits ein Teil der Weihnachtsgeschenke finden. Zudem ist ein literarisch unterhaltsamer Abend – wie immer – garantiert. Der Eintritt kostet fünf Euro zugunsten der der Duisburger Bibliotheksstiftung. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass um 19.30 Uhr. Karten gibt es in den Buchhandlungen Scheuermann und Flummi, online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de, und bei den bekannten Vorverkaufsstellen.


„BotCast“ sorgt für Interesse in Medienbranche und Forschung
STUDIO 47 entwickelt zwei weitere KI-Tools für TV- und Online-Redaktionen  
 
Sie gilt in Fachkreisen bereits als Best-Practice-Beispiel für den gelungenen und effektiven Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Journalismus: „BotCast“, die von STUDIO 47 entwickelte Software zur vollautomatischen Produktion von TV-Nachrichten und Videonews. Seit dem Release im vergangenen Herbst hat das cloudbasierte KI-Tool für große Aufmerksamkeit und Resonanz in der Medienbranche gesorgt.  


Mittlerweile wird „BotCast“ von rund 20 Redaktionen in Deutschland und Österreich genutzt, die hiermit ihre tagesaktuellen Nachrichten für die Ausstrahlung im Fernsehprogramm oder die Online-Veröffentlichung produzieren. Neben regionalen TV-Sendern wie RNF, Sachsen Fernsehen, Regio TV oder mdf.1 zählen hierzu auch Verlage wie die Ebner Media Group oder das CUBE Magazin. Durch „BotCast“ hat sich STUDIO 47 eine führende Rolle beim Thema „KI im Journalismus“ erarbeitet – das Tool wurde auf zahlreichen Fachtagungen und Medienkongressen vorgestellt und diskutiert.


Um nur einige zu nennen: auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg, dem DJV-Online-Kongress in Wuppertal und dem Lokaljournalismus-Kongress in Berlin, beim Global Media Forum in Bonn und bei der MediaTech Hub Conference in Potsdam, anlässlich der International Broadcasting Convention in Amsterdam und der Annual Conference des International Institute of Communications in Köln.  

Wie groß das Interesse ist, zeigt sich auch an der Vielzahl der Veröffentlichungen zu „BotCast“ in den zurückliegenden Monaten – beim Deutschlandfunk, bei 3sat, beim NDR oder beim Fachmagazin Kress Pro. Zudem ist das KI-Tool von STUDIO 47 aktuell Gegenstand von Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Arbeiten an der Freien Universität Berlin, der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, der Rheinischen Fachhochschule Köln und der Fachhochschule Dortmund.   Und das Team von Duisburgs regionalem TV-Sender arbeitet bereits an den nächsten beiden Innovationsprojekten.


Mit „ClipSense“ wird ein Tool entwickelt, welches KI-gestützt Videocontent analysiert und journalistisch verschlagwortet, mit „NewsHub“ entsteht eine Plattform zur vollautomatischen Produktion kompletter Nachrichtensendungen. Eine erste Preview gibt es Ende November beim Innovation Pitch des MIZ Babelsberg, die Veröffentlichung ist fürs zweite Quartal des kommenden Jahres geplant.  

STUDIO 47 ist der regionale TV-Sender für das westliche Ruhrgebiet und den Niederrhein. Das Programm wurde mehrfach mit dem Deutschen Regionalfernsehpreis ausgezeichnet und zählt mit einer Reichweite von 650.000 Zuschauern zu den stärksten Medien der Region.      

Panelgespräch zum Einsatz von „BotCast“ in der News-Produktion bei der MediaTech Hub Conference in Potsdam. (Fotos: Lars Hübner)


Makramee-Workshops in der Zentralbibliothek

Die Zentralbibliothek lädt am Freitag, 30. November und am Freitag, 14. Dezember, jeweils von 16 bis 18.30 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte Jugendliche von 10 bis 14 Jahren zu zwei Makramee-Workshops ein. Maia Kesseler wird bei den Workshops die Grundtechniken dieses alten Handwerks erklären, sodass im Anschluss eigene Weihnachtsaccessoires mit unterschiedlichen Garnen und Holz kreiert werden können, die sich auch als Geschenke eignen.



Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, jedoch sind Kreativität und Freude an Handarbeiten gefragt. Dieses Angebot wird durch das Programm "Kulturrucksack NRW" gefördert. Die Teilnahme beträgt jeweils 2 Euro zugunsten der Duisburger Bibliotheksstiftung. Alle benötigten Materialien werden gestellt. Anmeldungen sind ab sofort online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen möglich. Fragen beantwortet die Bibliothek persönlich, telefonisch unter 0203 283-4221 oder per E-Mail an kinderjugendbibliothek@stadt-duisburg.de. Die Öffnungszeiten sind von montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr.


Stuttgarter Comedian Harmonists singen in der Rheinhausen-Halle

Gute Laune und fröhlich-besinnliche Weihnachtsstimmung versprüht das szenische Konzert „Halleluja!“ der „Stuttgarter Comedian Harmonists“ am Freitag, 22. Dezember, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße. Die musikalische Leitung hat Florian Fries, Regie führt Klaus Seiffert. 2019 wurden fünf Sänger für ein Stück über die berühmten Comedian Harmonists an den Schauspielbühnen in Stuttgart engagiert – und rissen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.


Für „Halleluja!“ sind die fünf Sänger erneut zusammengekommen, um die Weihnachtszeit mit reichlich Musik noch schöner zu machen. Nicht nur die beliebten Lieder der Comedian Harmonists, sondern Songs aus mehreren Jahrzehnten und quer durch alle Stile, darunter „Help“, „Singin´ in the Rain“, „Sex Bomb“, aber auch Chopins „Minutenwalzer“ werden im unvergleichlichen Stil der Comedian Harmonists vorgetragen.


Vier große Medleys zu verschiedenen Themen, die jeweils einen kleinen Streifzug durch die Popgeschichte bieten, und über 25 Liedarrangements, bei denen das Originalmaterial ab und zu auch augenzwinkernd verfeinert wurde, erwarten die Zuhörer. Karten für das Konzert sind ab sofort in der Bezirksverwaltung Rheinhausen, Körnerplatz 1 (Zimmer 205), bzw. telefonisch unter 0203 283-8245 oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de zum Preis von 30, 25 oder 20 Euro zuzüglich 10 Prozent Vorverkaufsgebühr erhältlich.


Für die weiteren Theaterstücke („4000 Tage“, „Und wer nimmt den Hund“ und „Rent a Friend“) sowie für das Weihnachts-Abonnement (die vorgenannten Theaterstücke zum Preis von 71, 58 oder 45 Euro) der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf, Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e. V. und Bezirksverwaltung Rheinhausen hat der Vorverkauf ebenfalls begonnen.



Ferien, Spaß, Sport-Lehrgang! Sporthelfer-Ausbildungen für Jugendliche im Jahr 2024

Duisburg (07.11.2023) Im kommenden Jahr haben sportbegeisterte Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren die Möglichkeit ihr Hobby zu vertiefen und in die Rolle als Anleiter*in für Kinder- und Jugendgruppen hineinzuwachsen. Die Sportjugend Duisburg bietet passend dazu in den Osterferien vom 25.- 28.03.2024 den Sporthelfer-1-Lehrgang im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck an.

In der vergünstigten Anmeldegebühr mit Vereinsempfehlung von 130 Euro (ansonsten 230 Euro) sind neben der Unterkunft, die Vollverpflegung vor Ort, die Lehrgangskosten und auch das Freizeitprogramm enthalten. Lediglich die An- und Abreise muss selbstständig organisiert werden. Wer sich von Anfang an breiter aufstellen möchte, besucht den kompakten Sporthelfer-1-&-2-Lehrgang in den Sommerferien in Neuharlingersiel. Vom 13.- 20.07.2024 geht es für die Teilnehmer*innen gemeinsam ab Duisburg Hbf in das DJH Resort Neuharlingersiel an die Nordsee.

In dem Preis von 400 € mit Vereinsempfehlung bzw. 500 € (Sonstige) sind die An- und Abreise, die Unterkunft in der Jugendherberge mit All-inclusive-Verpflegung, die Sporthelfer-Ausbildung1-&-2 und das Freizeitprogramm enthalten. Die Ausbildungen werden vor allem durch praktische Übungen und Spiele geprägt. Natürlich kommt neben dem sportlichen Input aber auch die Freizeit nicht zu kurz. Ob bei Ausflügen zum Strand oder beim Grillen am Lagerfeuer – hier ist für jeden etwas dabei! Weitere Ausbildungstermine, Informationen und die Links zur Anmeldung finden Sie unter www.sportjugend-duisburg.de oder telefonisch im Büro der Sportjugend (0203 / 3000851).

Foto LSB NRW Andrea Bowinkelmann.

 

Museumführung: „Tatort Duisburg 1933 bis 1945“
Carmen Simon Fernandez und Amel Musija vom Zentrum der Erinnerungskultur bieten am Sonntag, 12. November, um 15 Uhr im Kulturund Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen eine Führung zum Thema Nationalsozialismus in Duisburg an. Während der Führung werden Fragen zur Anzahl der Duisburger Bürgerinnen und Bürger, die die NSDAP wählten und was mit den Duisburger Jüdinnen und Juden geschah, beantwortet.

Außerdem werden mithilfe von Exponaten, Ausstellungsbildern und biografischen Geschichten über die Menschen aus Duisburg Fragen zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten, den Auswirkungen des Krieges auf die Stadt und der Existenz von Konzentrationslagern in Duisburg erläutert. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.

VHS: Porträt im natürlichen Licht
Portrait-Experte Thomas Bocian lüftet in einem Workshop die Geheimnisse der professionellen Porträtfotografie. Die Teilnehmenden treffen sich am Samstag, 11. November, von 10 bis 17 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster auf der Steinsche Gasse 26 in der Stadtmitte. Kaum ein Genre der Fotografie ist so anspruchsvoll wie das Porträt. Hier gilt es, den Menschen - vor allem das Gesicht mit all seinen Facetten und Emotionen - ins richtige Licht zu setzen.


Die Teilnehmer dieses VHSWorkshops beschäftigen sich intensiv mit dem natürlichen Licht als Lichtquelle. Doch neben dem Licht sind noch weitere Faktoren für das perfekte Porträt entscheidend. In einer kleinen Gruppe lernen die Teilnehmer mit anderen Foto-Begeisterten und haben abwechselnd die Möglichkeit, ein routiniertes Fotomodell zu porträtieren und das zuvor Erlernte unter Anleitung umzusetzen. Jeder Teilnehmer ist nach diesem Workshop in der Lage, ansprechende Porträtbilder selbstständig zu erstellen. Die Materialkosten in Höhe von 40 Euro pro Teilnehmer sind im Kursentgelt in Höhe von 81 Euro enthalten. Eine vorherige Anmeldung unter www.vhsduisburg.de ist erforderlich.


Großer Bücher- und Medientrödel in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek lädt am Samstag, 9. Dezember, von 11 bis 15.30 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem großen Bücher- und Medientrödel ein. Literaturbegeisterte, Vielleser und Interessierte entdecken ein breites Angebot an Titeln für alle Altersgruppen und zu vielen Themen. Neben Romanen sind auch Filme, Zeitschriften, CDs, Noten und Sachbücher erhältlich. Die Preise variieren zwischen 0,50 und 5 Euro, wobei Mengenrabatte und Kilopreise möglich sind.

Im Café im Stadtfenster gibt es frische Waffeln und Kaffeespezialitäten für die Besucherinnen und Besucher. Der Erlös aus dem Trödelverkauf geht an die Duisburger Bibliotheksstiftung, welche damit Projekte zur Leseförderung finanziert.


VHS: Künstlerfreundschaft von Edgar Degas und Mary Cassatt
Lange bevor sich Degas und Cassatt zum ersten Mal persönlich begegneten, kannten sie bereits das Werk des anderen und hatte begonnen es zu sammeln. 1877 besucht Degas dann seine Künstlerkollegin Cassatt in ihrem Atelier und lädt sie ein, mit den Impressionisten auszustellen. Mary Cassatt wird erst an der vierten Ausstellung im Jahr 1879 teilnehmen. Seit 1868 zeigt sie ihre Arbeiten im Pariser Salon und gehört zu den etablierten Kunstschaffenden der Stadt.


Mit der Freundschaft zu Degas, die vierzig Jahre dauern wird, entsteht eine turbulente und fruchtbare Künstlerbeziehung. Mary Cassatt sagt von Degas, dass er der einzige Mann sei, auf dessen Urteil sie baue, und Degas profitiert von Cassatt, die wie seine Künstleragentin auftritt und ihm lukrative Aufträge verschafft.

Isabell Prieth beleuchtet in diesem Tagesseminar am Samstag, 11. November, von 10 bis 16 Uhr, in der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, Saal, Stadtmitte, die langanhaltende Künstlerfreundschaft mit biografischen und künstlerischen Schlaglichtern. Das Teilnahmeentgelt beträgt 39 Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.


VHS-Vortrag: Die heilende Kraft des „Inneren Kindes“
Die Volkshochschule bietet am Dienstag, 14. November, um 18 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte einen VHSVortrag über die heilende Kraft des „Inneren Kindes“ an. Oft stresst uns der Umgang oder die Zusammenarbeit mit dem nervigen Nachbarn, dem überheblichen Chef, der egoistischen Kollegin oder mit Menschen, die wir bewundern. Doch hier besteht ein ungenutztes Potenzial, der sogenannte „Schatten“, welcher momentan nicht ausgeschöpft wird.


Andrea Budde zeigt den Interessierten in diesem Vortrag, wie mit Methoden aus der Psychosynthese ungelebte Potenziale entdeckt werden können, die unser Leben bereichern und die Begegnung mit diesen Menschen stressfreier und leichter machen. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung unter www.vhsduisburg.de ist erforderlich.


Humanitäre EU-Hilfe für Menschen im Gazastreifen wird weiter aufgestockt
Im Rahmen der fortgesetzten Unterstützung der EU für die Menschen in Gaza stellt die Europäische Kommission weitere 25 Millionen Euro bereit. Das Geld wird humanitären Organisationen zur Verfügung gestellt, die damit lebensrettende Hilfe leisten sollen – mit einem Augenmerk auf die Versorgung mit Wasser und Nahrung sowie auf Hygiene und Gesundheit. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: „Gleichzeitig arbeiten wir mit Israel, Ägypten und den Vereinten Nationen zusammen, um mehr Konvois nach Gaza zu lassen.“


Es gehe dabei um Korridore und Kampfpausen, damit die humanitäre Hilfe an ihr Ziel gelangen kann. Vor zwei Wochen hatte die EU ihre Hilfe für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen bereits verdreifacht. Am 27. Oktober startete der erste von sechs Transportflügen mit Hilfsgütern an Bord. Mit der heutigen Entscheidung wurde die ursprünglich geplante Summe für humanitäre Hilfe für Gaza auf über 100 Millionen Euro vervierfacht.

VHS-Veranstaltung: „Die Lust, anders zu sein – Von Exzentrikerinnen und Exzentrikern“
Hannelore Schulte und Dr. Claudia Kleinert stellen am Mittwoch, 8. November, von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte Menschen jenseits des Mainstreams vor und empfehlen, den „gesunden Menschenverstand“ zu Hause zu lassen. Spinner, Fantast, Paradiesvogel, Exzentriker... schrullig, spleenig, überspannt...

Exzentriker sind Menschen, die sich anders verhalten als es der Normalmensch erwartet. Aber was ist schon normal? Kennt man nicht das schwarze Schaf, die extravagante Tante in (fast) jeder Familie? Ist König Charles III. ein Exzentriker, weil er angeblich mit Schnittlauch und Petersilie spricht? Hatte Ludwig II. von Bayern einen Spleen, wenn er sich einsam in seiner Venusgrotte Wagners Klängen hingab?

 Ist Lady Gaga im Kleid aus Fleischfetzen exzentrisch oder nur eine gewiefte Showgröße? Oder Schauspieler Lars Eidinger, der die Anfertigung hochhackiger Stiefeletten verlangte, weil er nur so den „Jedermann“ richtig spielen konnte? Und warum gehört Exzentrik in England quasi zum Kulturgut? Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung online unter www.vhs-duisburg.de ist erforderlich.

Neuer DHL-Paketshop in Duisburg-Mittelmeiderich eröffnet
DHL-Paket hat einen neuen Paketshop in der Von-der-Mark-Straße 3 bei Gerry´s Bude in Duisburg-Mittelmeiderich eingerichtet. Geöffnet ist Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 22 Uhr, Freitag von 9 Uhr bis Samstag früh um 2 Uhr, Samstag von  11 Uhr bis Sonntag früh um 2 Uhr und Sonntag von 11 Uhr bis 24 Uhr.


Der neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren sowie den Verkauf von Briefmarken. Auch werden Retouren teilnehmender Händler unverpackt angenommen. Für die Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können.

Unter deutschepost.de/standorte finden die Kunden alle Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von Briefkästen, deren Leerungszeiten, sowie die Standorte der rund um die Uhr verfügbaren Packstationen sind dort ebenfalls zu ermitteln.


Wohnzimmerkonzert im ruhrKUNSTort

Im ruhrKUNSTort findet am Sonntag den 12.11.2023 um 20.00 Uhr wieder eines der beliebten Wohnzimmerkonzerte statt. Ralf Lüttmann und Arno Bortz, laden  in ihr Atelier- und Austellungsraum, dem ruhrKUNSTort, ein. Dort wird „Oh No Noh“ den Zuhörern, ein außergewöhnliches Klangkonzert bieten. Oh No Noh, das ist der Leipziger Gitarrist, Roboterprogrammierer, Magnetbandzerknitterer und Komponist Markus Rom. Genre: Instrumental/Indie/Minimal/Experimental „Kanzi“, das zweite Album von Oh No Noh, lässt der Künstler am Sonntag, durch den ruhrKUNSTort, schweben und strahlen.  


Für Oh No Noh (Foto Kasen) ist, Hören auch der wichtigste Teil jedes Spielens, des Machens und Entwickelns. Detailverliebt und konzentriert spitzt die Musik selbst immer wieder ihr Ohr, entdeckt neue Elemente in sich, probiert  sie  aus , tauscht Vordergrund und Hintergrund, lässt Melodien zu Klangflächen werden und umgekehrt. „Loan“ eröffnet mit schlingerndem Kassettenband und CD-Skips, „Drift“ entlockt Rom`s Perkussivroboterclub sanften Instrumentalpop, „Chiralities“ lässt Gitarrenfiguren umeinander zirkeln. Klänge verschmelzen, prallen voneinander ab, finden gemeinsame und Überraschende Richtungen.

„Ich arbeite gern so“, erläutert Markus Rom, „dass ich alles immer wieder umstülpe und am Ende an einer ganz anderen Stelle herauskomme, als ich hineinging.“ Der Eintritt ist wie immer frei (Hutkonzert) Foto im Anhang nit genehmigung von Markus Rom für Presse und Werbezwecke Die Haltestellen Friedrichsplatz und Karlstraße, sind in unmittelbarer Nähe, somit ist der ruhrKUNSTort auch bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. ruhrKUNSTort Fabrikstr. 23 47119 Duisburg, geöffnet: Do 17.00 -19.00 Uhr, Fr 16.00 - 18.00 Uhr. So15.00 - 18.00 Uhr oder nach telefonischer Absprache.


Frauenfrühstück mit Unterhaltung und tiefergehende Diskussionen... im November zum Thema „Nein sagen“
Bei einem leckeren Frühstück zu Themen diskutieren, die alle angehen. Das ist das Rezept der Treffen im Duisburger Süden. Es funktioniert gut, weiß das Team um Elke Jäger, der ehemaligen Leiterin des evangelischen Jugendzentrums Arlberger, durch die Erfahrungen früherer Treffen, Das nächste ökumenische Frauenfrühstück gibt es am 11. November um 10 Uhr im Wedauer Gemeindehaus, Am See 6, wo sich alles um das Thema „Nein sagen“ dreht.

Karten gibt es bei Elke Jäger (Tel.: 0203 / 70 77 71) und Uta Fischer (Tel.: 0203 / 70 78 96). Die beiden und das gesamte ökumenische Vorbereitungsteam laden Frauen aus dem Duisburger Süden herzlich ein und freuen sich über eine rege Teilnahme. 

 


Von Gospel bis Lady Gaga - Zwei Chöre geben gemeinsames Konzert
„We are connected“ - zu Deutsch: „Wir sind miteinander verbunden“ - lautet das vielsagende Motto des Chorkonzerts, das der Projektchor der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und der Chor „PraiSing“ aus der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort gemeinsam veranstalten. Seit vielen Jahren gibt es zwischen den beiden Chören eine musikalische Freundschaft, die bereits 2018 und 2019 zu gemeinsamen Konzerten geführt hat.


„Jetzt ist es wieder Zeit“, sagten sich Kantorin Gundula Heller und Kantor Daniel Drückes.Deshalb stehen am Sonntag, 12. November 2023 um 17 Uhr beide Chöre zusammen auf der Bühne der Evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27-29, 47138 Duisburg. Jeder Chor präsentiert Stücke aus dem eigenen Repertoire, es werden aber auch gemeinsam Lieder zum Besten gegeben. Auf dem Programm stehen Gospel- und Popsongs von u.a. Micha Keding, Hillsong, Lady Gaga, Daniel Drückes, Mary McDonald und anderen. Der Eintritt zum Konzert ist frei.


Chorkonzert 2018 in Obermeiderich (Foto: Michael Schurmann)




4,9 Millionen Menschen pendelten in NRW 2022 zur Arbeit über ihre Gemeindegrenze
4,9 Millionen Menschen sind 2022 in Nordrhein-Westfalen über die Grenzen ihres Wohnorts zur Arbeit gependelt. Wie das  Statistische Landesamt anlässlich des Welttages der Stadtentwicklung am 8. November 2023 mitteilt, waren das 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 4,4 Millionen Personen wohnten in der Gemeinde, in der sie auch arbeiteten. Mit Köln (357 299), Düsseldorf (325 865) und Essen (165 852) befanden sich drei NRW-Städte unter den zehn Städten mit den höchsten Einpendelzahlen Deutschlands.

Deutschlandweit pendelten im vergangenen Jahr 24,2 Millionen Personen (+1,8 Prozent gegenüber 2021) über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit. Nach München (514 601), Frankfurt am Main (455 045) und Berlin (454 353) pendelten die meisten Menschen zur Arbeit. Im Pendleratlas (https://pendleratlas.statistikportal.de/) stellen die statistischen Ämter der Länder deutschlandweit die Ergebnisse der Pendlerrechnung interaktiv dar. Unter anderem können hier Pendelverflechtungen zwischen einzelnen Städten und Gemeinden bzw. Gemeindeverbänden abgerufen werden.

KÖLN WAR DER STÄRKSTE EINPENDELKNOTEN DES LANDES NRW
In Nordrhein-Westfalen konzentrierte sich die Pendlermobilität auf zwei Hauptverkehrsachsen: Dabei handelt es sich um die Nord-Süd-Achse von Bonn bis Duisburg und die West-Ost-Achse von Mönchengladbach über das Ruhrgebiet bis nach Dortmund und Bielefeld. In 89 der 396 Städte und Gemeinden des Landes war die Zahl der einpendelnden Personen höher als die der auspendelnden (sog. Einpendelüberschuss). Die höchsten Einpendelquoten hatten Holzwickede (83,5 Prozent) und Bönen (79,2 Prozent), die niedrigsten Schmallenberg (32,9 Prozent) und Gronau (33,7 Prozent).


Die höchsten Auspendelquoten gab es in Inden (85,3 Prozent) und Rheurdt (84,6 Prozent), die niedrigsten in Münster (26,9 Prozent) und der Stadt Aachen (30,1 Prozent). Nach Köln, dem stärksten Einpendelknoten des Landes, pendelten 357 299 Personen aus dem Umland: Die meisten von ihnen hatten ihren Wohnort in Bergisch Gladbach (17 955) und in Leverkusen (16 117). Die zehn größten Einpendelströme nach Köln machten zusammen ein gutes Drittel (33,6 Prozent) aller Einpendelnden in die Rheinmetropole aus.

ERSTMALS IN DER PENDLERRECHNUNG: PERSONEN, DIE NACH LUXEMBURG ZUR ARBEIT PENDELTEN
Zum ersten Mal wurden in der Pendlerrechnung der Länder Personen berücksichtigt, die nach Luxemburg auspendelten. Insgesamt pendelten im vergangenen Jahr 910 Personen aus NRW nach Luxemburg. Die meisten von Ihnen wohnten in Köln (140) und Duisburg (60). Aus dem Bundesgebiet pendelten insgesamt 52 280 Personen nach Luxemburg. Die meisten von Ihnen kamen aus dem rheinland-pfälzischen Trier (8 940).

Der Weg zum Arbeitsort muss nicht zwangsläufig täglich zurückgelegt werden. Nach den Erstergebnissen des Mikrozensus 2022 gaben 75,4 Prozent der Erwerbstätigen in NRW an, in den vier Wochen vor der Befragung ihre Erwerbsarbeit nie von zu Hause ausgeübt zu haben. Bundesweit waren es 75,7 Prozent. (IT.NRW)







NRW: Ende 2022 bezogen 6,2 Prozent mehr Menschen Mindestsicherungsleistungen als ein Jahr zuvor
Ende 2022 haben rund 2,0 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten; das waren über 116 000 bzw. 6,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat damit Ende letzten Jahres etwa jeder Neunte (11,0 Prozent der Bevölkerung des Landes) Mindestsicherungsleistungen bezogen.


Ende 2021 lag dieser Anteil bei 10,5 Prozent. Nachdem die Zahl der Menschen mit Mindestsicherungsleistungen seit 2016 fünfmal in Folge gefallen war, ist diese nun wieder gestiegen. Der Anstieg der Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Mindestsicherungsleistungen in NRW ist mit Ausnahme der „Grundsicherung bei Erwerbsminderung” auf alle Leistungsbereiche zurückzuführen: Ende 2022 bezogen rund 1,6 Millionen Menschen und damit 5,4 Prozent bzw. 80 000 mehr Personen Regelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II Grundsicherung für Arbeitssuchende) als ein Jahr zuvor. Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen erhielten rund 30 000 Personen. Das waren 5,6 Prozent bzw. 1 600 mehr als im Jahr 2021.


Die relativ höchste Zunahme gab es 2022 bei den Empfängerinnen und Empfängern von „Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz” (+24,4  Prozent) und von „Grundsicherung im Alter” (+9,5  Prozent). Mit 107 000 Personen gab es 21 000 mehr Personen die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhielten als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Empfänger/-innen von Grundsicherung im Alter lag mit über 177 000  Personen um 15 400 über dem Vorjahrswert und damit auf einem neuen Höchststand.


Dagegen erhielten 129 000 Personen Grundsicherung bei Erwerbsminderung und damit weniger Menschen als Ende 2021 (−1,0 Prozent). Die Veränderungen bei den Mindestsicherungsleistungen in NRW sind in den Leistungsarten unterschiedlich von der Zuwanderung aus der Ukraine betroffen, insgesamt aber davon beeinflusst. Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Regelleistungen nach dem SGB II wäre ohne Ukrainerinnen und Ukrainer sogar zurückgegangen (um 61 000 Personen; −4,2 Prozent).


Gleiches gilt für die Hilfen zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (ohne Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit: −1 600 Personen; −5,7 Prozent). Die Zahl der Menschen mit Grundsicherung im Alter steigt hingegen unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Bei den Empfängerinnen und Empfängern von Asylbewerberleistungen machen Menschen aus der Ukrainerinnen und Ukrainer gut die Hälfte (54,1 Prozent) des Anstiegs aus.


Die höchste Mindestsicherungsquote aller 396 Städte und Gemeinden NRWs ermittelte das Statistische Landesamt mit 22,2 Prozent für Gelsenkirchen. Die niedrigste Mindestsicherungsquote hatte Ende 2022 mit 3,5 Prozent die Gemeinde Südlohn im Kreis Borken. Weitere Ergebnisse zum Thema stehen unter http://url.nrw/SBE für alle Städte und Gemeinden NRWs in der Landesdatenbank zur Verfügung. (IT.NRW)



STARLINK: Wo es Satelliten-Internet von Elon Musk schon heute gibt
3 Im Jahr 2019 hat Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX damit begonnen, Starlink-Satelliten in den Erdorbit zu schießen und mit ihnen einen weltweiten Internetzugang aufzubauen. In Nordamerika und in weiten Teilen Europas ist das Satelliten-Internet schon heute verfügbar, wie die Statista-Grafik illustriert. Afrika und Asien sind dagegen erst wenig erschlossen. Die Ukraine befindet sich derzeit laut Starlink-Angaben auf der Warteliste.


Vom ukrainischen Militär wird Starlink allerdings schon länger genutzt. Starlink ist Medienberichten zufolge das Rückgrat für die Drohnenangriffe des ukrainischen Militärs. Rund 3.300 Starlink-Satelliten des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX kreisen derzeit um die Erde. SpaceX will mit insgesamt 12.000 im erdnahen Orbit stationierten Satelliten einen weltweit verfügbaren Internetzugang aufbauen. Die Preise für das Weltraum-Internet bewegen sich zwischen 50 Euro für Privathaushalte und bis zu 4.700 Euro für Seefahrt, Notfalldienste und mobile Unternehmen.


Seit einigen Jahren gerät die Raumfahrt wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit und durch die Gründung und Etablierung von privaten Raumfahrtunternehmen, wie zum Beispiel SpaceX und Blue Origin, findet eine Kommerzialisierung des Weltraums statt. Es wird an neuen Technologien geforscht, die beispielsweise das Recycling und die Wiederverwendung von Raketen bezwecken. Die USA ist in der kommerziellen Raumfahrtindustrie führend: 47 Prozent der weltweiten Investitionen in private Raumfahrtunternehmen wurden im Zeitraum 2011 bis 2020 dort getätigt. Matthias Janson
Infografik: Wo es Satelliten-Internet von Elon Musk schon heute gibt | Statista

Von Sputnik bis Starlink - der Erdorbit wird immer voller
Satellitendaten und -signale liefern entscheidende Inputs für viele wirtschaftliche Aktivitäten – doch die Umlaufbahnen der Erde werden immer voller. In den Jahren 2019 bis 2023 wurden in Summe in etwa so viele Satelliten und Raumsonden ins All geschossen wie in den Jahren 1957 bis 2018 zusammengerechnet. Allein im Jahr 2023 wurden bislang 2.227 dieser Nutzlasten von Raketen ins All befördert.

 

Wie die Statista-Grafik außerdem veranschaulicht, nahm die Zahl besonders stark zu, nachdem SpaceX damit begonnen hat, Starlink-Satelliten in den Erdorbit zu befördern. Rund 3.300 Starlink-Satelliten des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX kreisen derzeit um die Erde. SpaceX will mit insgesamt 12.000 im erdnahen Orbit stationierten Satelliten einen weltweiten Internetzugang aufbauen. In Amerika und Europa ist das Satelliten-Internet von Musk schon in weiten Teilen verfügbar, große Lücken gibt es hingegen noch in Afrika und Asien. Elon Musk, der an der Gründung von PayPal beteiligt war und CEO von Tesla ist, gründete SpaceX 2002.


Ein wachsendes Problem dieser Entwicklung ist Weltraumschrott. Wie diese Statista-Grafik zeigt, befinden sich im Erdorbit derzeit mehr als 30.000 Teile solches Weltraumschrotts. Die Statista-Grafik zeigt auf Basis von Daten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), wie diese sich auf die einzelnen Orbit-Schichten verteilen. Demnach enthält der niedrige Erdorbit mit rund 18.000 Teilen den meisten Weltraummüll. Er befindet sich in 200 bis 2.000 Kilometer Höhe.
Infografik: Von Sputnik bis Starlink - der Erdorbit wird immer voller | Statista

Private Raketenstarts spielen eine tragende Rolle
Lange beförderten allein staatliche Raumfahrtagenturen oder staatsnahe Unternehmen Astronauten oder Satelliten ins All. Aber spätestens seit es SpaceX gibt, ist die private Raumfahrt im Aufwind. Seit Anfang 2021 starteten Bryce Tech zufolge 16 private Anbieter 223 Raketen - davon schickte allein SpaceX 135 Raketen in den Orbit. Dagegen kommen Raumfahrtbehörden und staatliche Unternehmen zusammengenommen auf 184 Starts.


Führend ist hier der Hauptauftragnehmer des chinesischen Weltraumprogramms, die China Aerospace Science and Technology Corporation (101 Starts). Dahinter folgt Roskosmos (45 Starts), die Weltraumorganisation der Russischen Föderation. Indes sind privatwirtschaftliche und staatliche Akteure in der Raumfahrt oft eng verflochten. So hat SpaceX allein im Fiskaljahr 2022 NASA-Aufträge mit einem Volumen von zwei Milliarden US-Dollar angenommen. Mathias Brandt
Infografik: Private Raketenstarts spielen eine tragende Rolle | Statista

Private und staatliche Raumfahrt fast gleichauf
Raketen in die Umlaufbahn zu schießen ist eine kostspielige Angelegenheit. So kostspielig, dass nur staatliche Raumfahrtagenturen oder staatsnahe Unternehmen Astronauten oder Satelliten ins All transportiert haben. Mittlerweile gibt es indes einen Vielzahl privater Raumfahrtunternehmen. 2022 starteten Bryce Tech zufolge elf private Anbieter 94 Raketen - davon schickte allein SpaceX 61 Raketen in den Orbit. Demgegenüber stehen 71 Starts von Raumfahrtagenturen oder staatsnahen Unternehmen.

Führend ist hier der Hauptauftragnehmer des chinesischen Weltraumprogramms, die China Aerospace Science and Technology Corporation (35 Starts). Dahinter folgt Roskosmos (21 Starts), die Weltraumorganisation der Russischen Föderation. Indes sind privatwirtschaftlich und staatlich hier oft eher verflochten als streng getrennt. So hat SpaceX allein im Fiskaljahr 2022 NASA-Aufträge mit einem Volumen von zwei Milliarden US-Dollar angenommen.
Infografik: Private und staatliche Raumfahrt fast gleichauf | Statista

Immer mehr Kleinsatelliten im All
Im Weltall wird es immer voller: Neben den herkömmlichen Satelliten werden immer mehr Kleinsatelliten ins All geschickt. Vor allem Elon Musks SpaceX will vermehrt Nano- und Mikrosatelliten in den Erdorbit befördern, um eine lückenlose Internetversorgung weltweit zu erreichen - zusätzlich zu den bereits 12.000 genehmigten Satelliten für das Telekommunikationsnetzwerk Starlink. Astronomen zeigten sich von den Plänen besorgt, denn schon jetzt führen Weltraumschrott sowie Lichtverschmutzung im All für Probleme.


Wie die Statista-Grafik mit Daten der Seite Nanosats.eu zeigt, wird die Anzahl der ins All entsendeten Nanosatelliten bis 2022 schätzungsweise auf 1.766 steigen (Fehlstarts eingeschlossen). Allein 2021 sind bis zu 750 Satellitenstarts geplant, wie eine weitere Infografik veranschaulicht. Mit einem Gewicht von einem bis maximal zehn Kilogramm sind Nanosatelliten besonders leicht. Auch sogenannte CubSats zählen unter diese Kategorie - ein von der Stanford University und der California Polytechnic State University im Jahr 1999 entwickelter Standard für Kleinsatelliten, die besonders kostengünstig sind.

Ebendiese niedrigen Kosten ermöglichen es neben Unternehmen und Raumfahrtbehörden auch zunehmend Universitäten, Instituten und sogar Privatpersonen, einen Satelliten ins Weltall zu schicken. Wurden sie bisher noch vorrangig für die Erdbeobachtung und Fernerkundung eingesetzt, so macht mittlerweile Kommunikation den größten Anteil bei der Verwendung von Kleinsatelliten aus, wie ein aktueller Bericht von SpaceWorks Enterprises zeigt.


Ein Problem bei mehr Satelliten im All entsteht dadurch, dass viele der Kleinsatelliten keine Funktion haben, zurückgeholt zu werden und häufig als Weltraumschrott enden. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit stellen sie eine potentielle Gefahr dar, zum Beispiel für die Raumstation ISS. Astronomen befürchten außerdem, dass durch die Sonnenlichtreflektion an den vielen Satelliten bald das Sternenlicht überstrahlt werden könnte. Renè Bocksch
Infografik: Immer mehr Kleinsatelliten im All | Statista

Deutsche sind für Forschung im All
Ob Apollo, Sputnik, ISS oder Mars Rover: Drei Viertel der Deutschen halten Forschungsprojekte im Weltall für sinnvoll. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage von Statista und YouGov, die anlässlich des International Moon Day am 20. Juli durchgeführt wurde. Wie unsere Grafik zeigt, hat ein beträchtlicher Anteil der Befragten keinerlei Zweifel an der Bedeutung von Weltraumforschung. 36 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen gaben an, Forschung im Weltraum für voll und ganz sinnvoll zu halten, 39 Prozent hielten selbige für eher sinnvoll.


Das wohl bekannteste Beispiel für internationale Forschungsprojekte im All ist die International Space Station, kurz ISS. Die Forschungseinrichtung ist seit dem Jahr 2000 bemannt, rund 3.000 Einzelprojekte wurden bisher unter der Beteiligung von fünfzehn Staaten abgeschlossen. Obwohl in den vergangenen Jahren immer mehr private Unternehmen erste Schritte in Richtung bemannte Raumfahrt getätigt haben, sind die nationalen und supranationalen Raumfahrtbehörden diesbezüglich immer noch die relevantesten Anlaufpunkte. 2019 betrug das Jahresbudget der drei größten Behörden, der US-amerikanischen NASA, der chinesischen CNSA und der europäischen ESA 19,5, 11 und 6,3 Milliarden US-Dollar. Florian Zandt
Infografik: Deutsche sind für Forschung im All | Statista