'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    48.Kalenderwoche: 29. November
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Donnerstag, 30. November 2023

Duisburgs mittelalterliche Stadtmauer ist saniert
Die Stadtmauer von Duisburg, älteste nachrömische Stadtmauer Deutschlands, ist wieder standfest und für die kommenden Jahrzehnte gesichert. Die Sanierung des letzten 100 Meter langen Teilstücks konnte jetzt abgeschlossen werden. Von der ursprünglich etwa drei Kilometer langen Mauer ist heute noch ein Drittel in Teilstücken erhalten. Die ursprünglich zwischen 80 und 100 Zentimetern starke Wehrmauer wurde zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert erbaut.

Gotische Spitzbögen trugen auf der Stadtseite den Wehrgang. Sie sind im östlichen Teil des Mauerabschnitts noch in Resten erhalten. Die heute sichtbare Mauer zeigt nicht nur den mittelalterlichen Bestand, sondern auch umfangreiche Reste von jüngeren An- und Aufbauten. Die Stadtseite der Mauer wurde mit zahlreichen, oft sehr schmalen Häusern bebaut, die die eigentliche Stadtmauer als Rückwand benutzten und die erst nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wieder verschwanden.
Symbolbild Stadt Duisburg - idr. Infos: http://www.denkmalpflege.lvr.de


Hilfe auf allen Kanälen: Team der Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeitende
Viele Menschen erfahren Einsamkeit, Ängste und Krisenerfahrungen. Ein waches Ohr für diese Sorgen verspricht die TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen (TS) Anrufenden, die sich mit ihrem Wunsch nach einem Gespräch an sie wenden. Und viele Menschen greifen zum Telefon und zum Laptop, um am Hörer, per Chat oder Mail Unterstützung zu erfahren. 

Für diese wichtige Arbeit suchen die 130 ehrenamtlich Mitarbeitenden der örtlichen TS Verstärkung. Dafür startet im nächsten Frühjahr der nächste Ausbildungskurs. Auf der Grundlage der Gesprächsführung nach Carl Rogers bereiten sich Interessierte in sechs Wochenendseminaren darauf vor, Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen am Telefon, in Mail und Chat sowie im unmittelbaren persönlichen Kontakt zu unterstützen.

Mitarbeitende stellen bei einem Infoabend die Arbeit der TelefonSeelsorge und den Kurs vor und laden herzlich zu dem Treffen ein. Es findet am Dienstag, 12. Dezember 2023 um 19 Uhr im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg (Nähe Live-Saver-Brunnen) statt. Nähere Infos zum Kurs und Anmeldungen zum Treffen sind unter 0203-29513331 oder buero@telefonseelsorge-duisburg.de möglich; mehr Infos zur Telefonseelsorge vor Ort gibt es im Netz unter www.telefonseelsorge-duisburg.de.

Eine Ehrenamtliche der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen im Gespräch (Foto: Rolf Schotsch).


Mehr Achtung für Beschäftigte in Bussen und Bahnen: EVG beteiligt sich an bundesweiter Kampagne mit BMDV & Verkehrssicherheitrat
Die Zahlen der Übergriffe  sind und bleiben erschreckend: „Die verbalen Übergriffe auf Beschäftigte haben sich in den letzten Jahren verfünffacht, Körperverletzungen haben sich verdreifacht“, bilanziert der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Martin Burkert. Wir wollen das nicht weiter hinnehmen - und starten gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Verkehr eine neue Kampagne hierzu. Das Motto: „Bringen wir mehr Achtung auf die Straße und Schiene.“

Den Startschuss gaben Martin Burkert und Bundesverkehrsminister Wissing am Dienstag vor Beginn der EVG-Bundeskonferenz. Diese neue Kampagne löst unsere bestehende „sicher unterwegs“ nicht ab, sondern ergänzt sie. Unter dem Motto „sicher unterwegs“ kämpfen wir weiter dafür, dass sich die Arbeitgeber der Eisenbahn- und Verkehrsbranche für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz einsetzen und sich schützend vor ihre Beschäftigten stellen.


„Mehr Achtung“ wendet sich vor allem direkt an die Kunden in Bussen, Bahnen und Verkehrsstationen. Entstanden ist der neue Ansatz Anfang des Jahres im Rahmen eines Gesprächs der EVG und Beschäftigten mit Volker Wissing. Hierbei wurden die Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket und die Erwartungen an das damals bevorstehende Deutschland-Ticket besprochen.


„Ich fand es schockierend, was die Mitarbeiter:innen mir erzählt haben“, so Volker Wissing. „Es macht etwas mit Menschen, am Arbeitsplatz so angegangen zu werden. Offensichtlich fehlt bei manchen das Gespür, dass sie es bei Bahnmitarbeiter:innen mit Menschen zu tun haben."


Die Eisenbahn, so Wissing weiter, sei „ein komplexes System, in dem die Beschäftigten eine hochwertige Arbeit im Dienste aller Bahnreisenden leisten. Jegliche Entgleisungen gegenüber den Menschen, die jeden Tag alles für die Reisenden geben, muss durch die verantwortlichen Stellen unterbunden werden. Aber auch die Gesellschaft muss dagegen aufstehen. Darauf wollen wir mit dieser Kampagne aufmerksam machen." Aggressionen nehmen zu - Respekt nimmt ab Aktuell seien viele Reisende von Bussen und Bahnen zunehmend unzufrieden, berichtet der EVG-Vorsitzende Martin Burkert bei der Vorstellung der neuen Kampagne.


„Die Kolleginnen und Kollegen verrichten gute Arbeit; sie machen ihren Job für die Mobilität der Menschen und für die Gesellschaft. Dafür gebührt ihnen Respekt“! Die Kampagne solle dazu beitragen, für mehr Aufmerksamkeit für genau diese Menschen, die ihren Job machen zu sorgen. Mehrere Plakatmotive, die uns demnächst auf Bahnhöfen und an Haltestelle begegnen werden, sollen für mehr Menschlichkeit und Fairness appellieren.


„Sie sollen uns ermahnen, dass es Grenzen im Ton miteinander gibt und im respektlosen Gegeneinander“, so Burkert. Die Dunkelziffern bei den Übergriffen sind sehr hoch. Viele werden kaum kommuniziert. Polizisten, DRK-Mitarbeitende, Feuerwehrleute und viele andere im öffentlichen Dienst sind Ziel von Übergriffen, so auch bei Bussen und Bahnen. Unsere Forderungen für mehr Sicherheit in öffentlichen Bereichen erhebt die EVG gemeinsam mit der Gewerkschaft der Polizei, GdP. Die Kampagne wird in Bahnhöfen und Zügen zu sehen sein.

Lehren aus der COVID-19-Pandemie: EU-Kommission will Rechte von Reisenden stärken
Die EU-Kommission will die Rechte von Reisenden durch eine Überarbeitung der bestehenden Regeln stärken. Dazu gehören eine Überarbeitung der Pauschalreiserichtlinie, der Fluggastrechte-Verordnung, der Fahrgastrechte bei multimodalen Reisen und der Vorschriften für Reisende mit Behinderungen. Die Vorschläge der Kommission greifen die Erfahrungen der COVID-19-Pandemie und der Insolvenz der Reisegruppe Thomas Cook im Jahr 2019 auf, die erhebliche Auswirkungen auf Reisende und den Reisemarkt hatten.

EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean betonte: „Die EU verfügt über den weltweit stärksten Rahmen für Passagierrechte, aber dies bedeutet nicht, dass wir nicht noch mehr tun sollten, indem wir aus mehr als zehn Jahren Erfahrung in diesem Bereich lernen.

Mit diesen Vorschlägen wollen wir nicht nur die Anwendung und Durchsetzung der bestehenden Vorschriften verbessern, sondern auch drei wesentliche Lücken schließen: Erstens soll sichergestellt werden, dass die Fahrgäste bei der Buchung ihrer Fahrscheine bei Vermittlern gleich gut geschützt und betreut werden; zweitens soll der Schutz auf Fahrgäste ausgedehnt werden, die auf einer Reise verschiedene Verkehrsträger kombinieren; und drittens soll die besondere Unterstützung für Fahrgäste mit Behinderungen verstärkt und sichergestellt werden, dass ihr Recht auf ein menschenwürdiges Reisen respektiert wird.“


Duisburg Kontor verteilt vor Weihnachten Einkaufstaschen, Obst und Nikoläuse
„Für viele Kundinnen und Kunden ist der Besuch auf einem unserer Wochenmärkte seit Jahren ein fester Bestandteil des Lebens“, sagt Duisburg Kontor-Chef Uwe Kluge. Nirgendwo sonst sei der Anteil an Stammkunden so hoch wie auf den Frischemärkten in den Stadtteilen und auf dem Bauernmarkt in der Innenstadt. „Weil uns die Märkte und die Kunden besonders am Herzen liegen, wollen wir vor Weihnachten neben unseren nachhaltigen Einkaufstaschen auch Schoko-Nikoläuse und Mandarinen verteilen“, kündigt Christoph Späh, ebenfalls Duisburg Kontor-Geschäftsführer, an.


Der städtische Marktveranstalter verstärkt damit in der Vorweihnachtszeit erneut die Verteilung nachhaltiger und lange verwendbarer Einkaufstaschen auf den Wochenmärkten. Während der Wochen vor Weihnachten sei insgesamt mehr Plastik im Umlauf, weil auch Geschenke häufig in Verpackungen mit hohem Kunststoffanteil eingepackt oder in Plastiktüten transportiert würden. Daher wolle man mit vielen Verteilaktionen auf den Duisburger Wochenmärkten vor dem Fest bewusst für Nachhaltigkeit werben. Dazu verschenken die Teams von Duisburg Kontor die beliebten wiederverwendbaren MarktEinkaufstaschen und kleine Präsente an vielen Terminen in der Adventszeit.

Die Aktion beginnt am Freitag, den 01.12. auf dem Wochenmarkt in Buchholz und wird am 07. Dezember auf dem Markt in Wanheimerort und Rumeln fortgesetzt. Am 8. Dezember sind die Duisburg Kontor-Teams auf den Märkten in Neudorf und Friemersheim unterwegs, am Samstag, den 9. Dezember dann auf dem Wochenmarkt in Hochemmerich und in Mittelmeiderich. Auf dem Hochfelder Markt sollen die nachhaltigen Einkaufstaschen, Mandarinen und Schoko-Nikoläuse dann am 13. Dezember verteilt werden, weiter geht es in Neumühl am Freitag, den 15. Dezember.

Am 16.12. macht das Verteil-Team auf dem Wochenmarkt in Vierlinden Station bevor am Donnerstag, den 21. Dezember und am Freitag, den 22.12. der Endspurt auf den Märkten in Hamborn und Aldenrade ansteht. Die nachhaltigen Einkaufstaschen werden vom Marktveranstalter Duisburg Kontor bereits seit 2006 auf den Duisburger Wochenmärkten verteilt.


Mit jährlich rund 20.000 der Taschen habe man so in den vergangenen 17 Jahren bereits 340.000 davon an die Kundinnen und Kunden der Märkte verschenkt, heißt es. Waren die Taschen in den ersten Jahren noch grün, sind die aktuellen dunkelblau. Doch auch die grünen seien noch heute häufig auf den Märkten zu sehen, die Kunden nutzten die stabilen Einkaufstaschen also ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, so der Veranstalter.

Foto: Duisburg Kontor GmbH

 

Zehn Jahre Kommunales Integrationszentrum Duisburg
Vor zehn Jahren wurde das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Duisburg gegründet. Anlass war eine damalig neue Förderrichtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen, in deren Folge das einstige Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) und das Referat für Integration zum neuen KI zusammengelegt wurden. In Kooperation mit Akteuren verschiedenster Institutionen und Organisationen hat sich das Kommunale Integrationszentrum in den vergangenen zehn Jahren den unterschiedlichsten Aufgaben und Herausforderungen gestellt.


Jetzt möchte das KI in einer kleinen Feierstunde diesen Jahrestag gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Sören Link, Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration und des Ministeriums für Schule und Bildung sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Freien Träger und der Migrantenvereine begehen.
Feierstunde - am 7. Dezember um 10.30 Uhr - im Internationalen Zentrum, Flachsmarkt 15.


MKK zeigt "Die Sammlung Haniel"
Unter dem Titel "Die Sammlung Haniel - Der eigene Weg" werden im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg vom 15. Dezember bis 5. Mai erstmals rund 100 Werke aus den Beständen des Familienunternehmens öffentlich präsentiert.

Die Schau zeigt Arbeiten, die eng mit der Entstehungsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland und mit der Stadt Duisburg verbunden sind, u. a. von Georg Baselitz, K.O. Götz, Yves Klein, Otto Piene, Gerhard Richter und Emil Schumacher. Die Haniel-Sammlung ist von großer kunsthistorischer Bedeutung und wird seit 1983 mit viel Engagement aufgebaut. idr - Infos: http://www.museum-kueppersmuehle.de


Angelscheine für die Duisburg-Ruhrorter Häfen
Ab dem 01.12.23 können die Angelscheine für die Duisburg-Ruhrorter Häfen für das Jahr 2024 erworben werden. Die günstigen Angelscheine erlauben das Sportfischen auch in Teilbereichen des Innenhafens und im bei Anglern beliebten Ruhrorter Eisenbahnhafen.


Die Preise für die Jahresscheine: Schwerbehinderte Duisburger und jugendl. Duisburger Vereinsmitglieder 10,00 € jugendliche Duisburger sowie erwachsene Vereinsmitglieder 15,00 € Erwachsene Duisburger und auswärtige Schwerbehinderte 18,00 € Erwachsene Auswärtige 25,00 € Online unter www.ssb-duisburg.de sind die Scheine günstiger.


Inhaber von Schwerbehinderten- oder Vereinsausweisen müssen diese beim Angelscheinkauf vorlegen, um in den Genuss der verbilligten Gebühr zu kommen. Jahresscheine können in der Geschäftsstelle des Stadtsportbund Duisburg zu folgenden Öffnungszeiten erworben werden:
MO – MI: 8 –12 Uhr und 12.30 – 15 Uhr DO / FR: 8 – 12 Uhr und 12.30 – 14 Uhr


Der Tannenbaumverkauf startet auf dem AWO-Ingenhammshof  
Die „Nordmänner“ aus dem Sauerland sind da! Auf dem AWO-Ingenhammshof duftet es schon weihnachtlich. Die ersten Nordmanntannen - frisch geschlagen - aus dem Sauerland sind eingetroffen.   Täglich von 10 Uhr bis 16 Uhr startet ab Freitag, dem 01.12.2023 der Verkauf für den guten Zweck. Auch samstags und sonntags verkauft das Hofteam der AWO-Integration die Weihnachtsbäume direkt auf dem Lernbauernhof in Duisburg-Meiderich. Der Erlös aus dem Verkauf unterstützt die Arbeit auf dem Lernbauernhof.  

An den beiden ersten Adventsamstagen - am 02.12. und am 09.12.2023 – begleitet ein Weihnachtsbasar den Hofverkauf. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr sorgen frische Waffeln, Kuchen, Kaffee, Kakao und Punsch für eine gemütliche Stimmung während des Weihnachtsbasars.   Noch ein Hinweis: Gegen einen Aufpreis besteht die Möglichkeit, sich innerhalb Duisburgs den Baum nach Hause bringen zu lassen.

 

Laut Statistik: Im Ruhrgebiets wird's wahrscheinlich nichts mit weißer Weihnacht
Die Chancen auf weiße Weihnachten im Ruhrgebiet stehen schlecht - zumindest statistisch. Das zeigt eine Auswertung der Wetterdaten seit 1950 durch die Lernplattform Preply. So liegt die Wahrscheinlichkeit auf Schnee zu den Feiertagen in Hamm bei acht Prozent, durchschnittlich fällt dort nur alle 12 Jahre zu Weihnachten Schnee.

Noch etwas schlechter sieht es in den anderen Ruhrgebietsstädten aus. In Duisburg, Moers und Oberhausen wird es sogar mit nur dreiprozentiger Wahrscheinlichkeit schneien. Dort kann statistisch nur alle 36 Jahre eine weiße Weihnacht gefeiert werden. Das letzte Mal lag im Jahr 2010 Schnee im Ruhrgebiet während der Feiertage. idr
Infos: http://preply.com/de/blog/weisse-weihnachten-2023

NRW will Kandidat für Auswahlverfahren zur Olympia-Bewerbung werden
Das Land Nordrhein-Westfalen unterzeichnet das Memorandum of Understanding des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und erklärt damit offiziell seine Bereitschaft, sich als Kandidat für das Auswahlverfahren des DOSB zur Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland zu bewerben. Die entsprechende Absichtserklärung wurde heute in Düsseldorf unterschrieben.


An der Olympiainitiative "Rhein Ruhr City" sind 15 Kommunen beteiligt, darunter aus dem Ruhrgebiet Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen und Recklinghausen. Das Land weist darauf hin, dass 95 Prozent der für die Spiele benötigten Sportstätten bereits vorhanden sind. Auf der Halde Hoheward in Recklinghausen könnten Mountainbike-Wettbewerbe stattfinden, in der Gelsenkirchener Arena z. B. Schwimmen und Wasserball und im Dortmunder Stadion Fußball. idr
Infos: https://www.rheinruhrcity.com


Auch 2023 sind die Weihnachtsmarkt-Produkte der Hamborner Lions heiß begehrt – ab Freitag zu haben  
In diesem Winter stehen die Mitglieder der Hamborner Lions wieder für einen guten Zweck auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt. Die Löwen verkaufen vom Freitag, 1.12. bis Donnerstag, 7.12.2023 wieder erlesene Lions-Spezialitäten. Die Erlöse von mehreren Tausend Euro unterstützen erneut Sozialprojekte im Duisburger Norden, vor allem das Mädchenwohnheim Laar. Und schon der Vorverkauf zeigt, wie begehrt die Produkte weiterhin sind.  


Es gibt wieder hausgemachte Ungewöhnlichkeiten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch noch einen guten Zweck erfüllen. Ein ideales Weihnachtspräsent, wie auch Club-Präsident Nikolaos Tsarapatsanis unterstreicht: „Das gesammelte Geld geht, getreu der Philosophie der weltweiten Lions-Clubs, ausschließlich an gemeinnützige Zwecke. Wir verkaufen liebevoll verpackte Säfte, Öle, Kekse, Marmeladen, Gelees und Liköre. Ausschließlich aus eigener Herstellung – das ideale Geschenk.“

Es gehen nun fast 2.100 leckere Produkte in den Verkauf, natürlich von den Mitgliedern ausschließlich selbst produziert. Allerdings sind schon durch die Vorbestellungen einige Produkte vergriffen. Fans finden auf der Club-Website das gesamte Angebot: www.lions-duisburg.de   Nikolaos Tsarapatsanis erklärt: „Man findet unsere Lions-Hütte in diesem Jahr wieder auf der Königstraße in der Nähe des Life Saver-Brunnens. Die Hütte ist an dem großen blau-gelben Löwenlogo zu erkennen.“

Ein Besuch lohnt sich: Montag bis Donnerstag von 11:00 bis 21:00 Uhr, Freitag und Samstag von 11:00 bis 22:00 Uhr, Sonntag von 13:00 bis 21:00 Uhr. Denn auch in diesem Jahr haben sich die Löwen originelle Rezepte und Leckereien ausgedacht. Die originellsten Kreationen und Verkaufs-Schlager in diesem Jahr:  
Mallorquinische Apfelsinenmarmelade Bio-Thai-Olivenöl mit frischen Kaffirblättern, Limette und Ingwer Currysause à la Sansibar Exotische Himbeer-Ananas Konfitüre, Himbeere und Minze Nussecken, Brownies und gemischte Weihnachtskekse u.v.m.  

Activity-Beauftragte Christel Tenter erläutert: „Bei den Sozialprojekten im Duisburger Norden geht es in diesem Jahr unter anderem um die finanzielle Unterstützung des Mädchenwohnheims in Laar. Der Erlös der Verkäufe geht zu 100% und ohne Abzug von Verwaltungskosten an die Bedürftigen.“

Als besonderes Highlight werden wir in diesem Jahr am 2. und 3.12., solange der Vorrat reicht, einen Lions-Punsch ausschenken. Diesen haben wir nach komplexer Verkostung und Ausscheidungsverfahren im Club ausgewählt: Es wird ein Kirsch-Punsch mit Ru, Amaretto und weihnachtlichen Gewürzen.

Neuer Schienenschleifwagen sorgt bei der DVG für den richtigen Schliff  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) modernisiert weiter ihren Fuhrpark und hat einen neuen Schienenschleifwagen im Einsatz. Das moderne Fahrzeug reinigt und schleift die Schienen und kann im Winter die Oberleitungen von Eis befreien. Es sorgt somit für eine ruhige, leise sowie sichere Fahrt.  

„Der neue Schienenschleifwagen ist auf dem aktuellsten Stand der Technik und wird für noch mehr Sicherheit auf den Schienen sorgen“, sagt Projektleiter Andreas Krupa „Vor allem im Herbst beanspruchen Laub und Regen, im Winter Streusalz und im Frühjahr Blüten und Feuchtigkeit die Schienen. Das neue Fahrzeug verfügt über eine Hochdruckreinigungsfunktion, mit der Dreck und Staub aus den Schienen gepustet werden.“  

Der neue Schienenschleifwagen sorgt für den richtigen Schliff auf Duisburgs Schienen. Foto: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG


Das orangefarbene Fahrzeug ist 36 Tonnen schwer, etwa 13 Meter lang und 2,20 Meter breit. In der Mitte des Fahrzeugs sitzt das Schleifgestell: Sechs Schleifsteine pro Seite werden über Hydraulikzylinder auf die Schienen gedrückt und mit Wasser gekühlt. Es gibt zwei Fahrpersonalstände. Das Fahrpersonal kann also in beide Richtungen fahren. Das ist vor allem bei Baustellen ein Vorteil, wenn die Schienen dort mehrfach geschliffen werden müssen. Das Abschleifen der Schienen erfolgt in feinen Schritten. Je nach Zustand, werden durchschnittlich rund 0,5 Millimeter Stahl von den Schienen abgenommen.

Was wenig klingt, hat große Wirkung: Diese Instandhaltungsmaßnahmen verlangsamen den Verschleiß und erhöhen so die Lebensdauer von Bahnrädern und Schienen. Außerdem werden Fahrgeräusche und Vibrationen während der Fahrt minimiert, wodurch sich der Fahrkomfort für die Fahrgäste verbessert. Eine Besonderheit hat das neue Fahrzeug auch: Auf dem Dach verfügt es über eine Vorrichtung zum Enteisen von Fahrleitungen. Wenn der Winter richtig Einzug hält, kann der Schienenschleifwagen so das Einfrieren der Fahrleitungen verhindern.  


Die DVG investiert rund drei Millionen Euro in das neue Fahrzeug. Das Fahrzeug wird zunächst am Betriebshof Grunewald getestet, bevor es für weitere Testzwecke im DVG-Streckennetz zum Einsatz kommt. Erst wenn alle Tests abgeschlossen sind und das Fahrzeug die Zulassung erhalten hat, wird es im täglichen Betrieb eingesetzt. Der neue Schienenschleifwagen ersetzt einen alten Schienenschleifwagen, der als solcher fast 30 Jahre auf Duisburgs Schienen im Einsatz war.    


Altenarbeit in Kommunen
Handreichung zum Aufbau von Angeboten für ein gutes Älterwerden

Angebote zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur Unterstützung bei Hilfebedürftigkeit sind entscheidend dafür, dass Menschen an ihrem Wohnort gut und selbstständig alt werden können. Den Kommunen kommt dabei eine wichtige Rolle zu, die im Sozialgesetzbuch festgeschrieben ist. Mit dem Themenheft „Altenarbeit in Kommunen – Eine Handreichung zur Umsetzung von § 71 SGB XII“ unterstützt die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen Kommunen dabei, eine bedarfsgerechte Seniorenarbeit aufzubauen.



Im Fokus des Themenhefts stehen Beratungsangebote für ältere Bürgerinnen und Bürger, Orte der Begegnung sowie die Förderung ehrenamtlichen Engagements. Die Handreichung richtet sich an Fachleute in Seniorenarbeit, Verwaltung und Politik sowie Mitglieder von Seniorenvertretungen, Seniorenbüros und anderen Seniorenorganisationen. Sie zeigt Methoden einer kommunalen Altenplanung auf, die die Vielfalt der Lebenslagen im Alter berücksichtigt und die relevanten Akteure vor Ort beteiligt. Fallbeispiele aus Kommunen geben Anregungen, wie Seniorenberatung, Begegnungsangebote und Engagementförderung entwickelt werden können.



Die Handreichung gibt Seniorenvertretungen Fragen an die Hand, mit denen sie auf Politik und Verwaltung zugehen und den Ausbau der Altenarbeit unterstützen können. Die Handreichung stellt auch die rechtlichen Grundlagen der Altenarbeit in Kommunen dar. Eine zentrale Rolle kommt § 71 SGB XII zu. Die Vorschrift verpflichtet Landkreise und kreisfreie Städte, ein Mindestmaß an Beratung und offenen Hilfsangeboten für ältere Menschen zu gewährleisten.


Das Themenheft „Altenarbeit in Kommunen – Eine Handreichung zur Umsetzung von § 71 SGB XII“ kann kostenfrei bestellt oder als pdf heruntergeladen werden unter www.bagso.de/publikationen. Telefonische Bestellung unter 0228 / 24 99 93 0.


Friedenstanne vor der Herz-Jesu-Kirche
Ein Zeichen der Sehnsucht nach Frieden - Beten für Frieden auf der Welt Neumühl Am Freitag, den 1.12.23 beginnt um 18:30 Uhr der Lebendige Adventskalender in der Gemeinde Herz-Jesu in Neumühl. Auftakt ist in diesem Jahr die große Tanne vor der Kirche, die als Friedenstanne steht.

„Die Tanne vor der Herz-Jesu-Kirche ist viel mehr als ein einfacher Weihnachtsbaum. Sie steht in diesem Jahr als Symbol für Frieden, Völkerverständigung, Humanität und Solidarität. Wir wollen ein Zeichen setzen und beten und singen für Frieden auf dieser Welt und wir laden alle herzlich ein, an diesem Abend mit uns so den Advent einzuläuten“, so Pater Tobias.

Bei der kurzen Andacht werden 17 cm große Friedenstauben-Anhänger aus Holz für die Erwachsenen und 10cm große Friedenstauben-Anhänger für die Kinder verteilt, die man vor Ort beschriften oder bemalen kann. Dann werden die Friedenstauben am Friedensbaum befestigt. Anschließend Einladung zum Beisammensein bei Glühwein, Kinderpunsch und Bockwurst.


Musik, Kunst, Handwerkermarkt und Turmcafé
Vielfältige Adventsaktivitäten in der Neumühler Gnadenkirche

In der Adventszeit gibt es eine Fülle von Aktivitäten in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl. Musik, Kunst, Handwerk, Andacht, Gottesdienst und leckere Kuchen sorgen für den richtigen Zusammenhalt von Leib und Seele. Am ersten Adventsonntag, 3. Dezember, 11 Uhr, geht es im Gottesdienst in der direkt am Neumühler Markt, Hohenzollernplatz, gelegenen Gnadenkirche im wahren Sinn des Wortes „kunstvoll“ zu.


Im Mittepunkt des von Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand geleiteten Gottesdienst stehen die Bilder „Hand in Hand zum Licht“ und „Hoffnung Krippe inmitten der negativen Weltnachrichten“ der Neumühler Künstlerin Sabine Watermann. Sie ist selbst anwesend und gestaltet den Gottesdienst mit. Die Bilder werden in der gesamten Adventszeit in der Kirche ausgestellt sein und sind danach auch käuflich zu erwerben. Im Anschluss an den Gottesdienst findet von 13 bis 18 Uhr an und in der Kirche der von Jugendmitarbeiterin Tatjana Wagner und Beate Becker vom Hausteam organisierte Handwerkermarkt statt, bei dem es viele weihnachtliche Geschenkideen zu bestaunen und zu kaufen gibt.

Arbeiten aus Ton, Wachs, Stoff, Papier, Perlen, Metall, Wolle und „Süßes aus eigener Herstellung“ wird dann später so manchen Gabentisch zieren. Als Standgebühr nehmen die Initiatorinnen übrigens eine von den Ausstellern und Verkäufern selbst festgelegte Spende für die Jugendarbeit der Gemeinde. Und für die kleinen Besucher wird es noch einen Kinderschmink-Stand geben, der von der Gemeindejugend betreut wird. Beate Becker und Tatjana Wagner sind zudem mit ihren Freunden und Familien auch Gastgeber des Turmcafés, das am 1. Advent parallel zum Handwerkermarkt von 15 bis 17 Uhr durchgeführt wird.

Der Reinerlös kommt wie immer der Instandhaltung der Gnadenkirche zugute. Kuchenspenden sind gern gesehen und können im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Telefon 0203 / 580448, abgegeben werden. Am Samstag, 9. Dezember, gibt es dann um 15 Uhr in der Gnadenkirche eine musikalische Andacht, die Vorfreude auf das Weihnachtsfest macht. Zwei Interpretinnen werden mit Stimme, Akkordeon, Bass, Querflöte und Klavier dann für vorweihnachtlichen Ohrenschmaus und Mitsingspaß sorgen. Im Repertoire haben sie unter anderem Amazing Grace, Last Christmas, Winterwunderland, Joy to the world, Sailing, das Praeludium von Bach und viele andere bekannte Titel. Der Eintritt ist frei.

Die erbetene Kollekte kommt u.a. dem Arbeitslosen-Frühstück der Gemeinde zugute.  Und dann gab es kürzlich noch eine leckere Überraschung für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde. Beim diesjährigen großen Stadtteil-Martinszug der Aktionsgemeinschaft Neumühler Kaufleute und der KG Die Pils-Sucher hatte Tatjana Wagner die Schirmherrschaft übernommen und am offenen Feuer im Iltispark die Martinsgeschichte vorgetragen.


Als Dankeschön gab es von den Kaufleuten für sie einen übergroßen, reichlich verzierten Stutenkerl aus der Neumühler Traditionsbäckerei Sieveneck, den sie gemeinsam mit ihren Kinder- und Jugendgruppen verspeiste. Kommentar der Kinder: „Lecker, kannst Du da nicht jedes Jahr die Schirmherrschaft übernehmen?“ Mehr Infos zum Neumühler Gemeindeleben gibt es unter www.ekir.de/neumuehl. Reiner Terhorst

Jugend-Mitarbeiterin Tatjana Wagner, die als Dankeschön für ihre Schirmherrschaft beim Neumühler Stadtteil-Martinszug einen übergroßen, süß verzierten Stutenkerl erhalten hatte und den sie sich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinde schmecken ließ. Foto: www.ekir.de/neumuehl)

Weihnachtliche Musik von Alphörnern und Posaunenchor vor der Duisserner Kirche
Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt Groß und Klein wieder ein, an den Adventsamstagen ab 18 Uhr vor der Lutherkirche in Duisburg Duissern an der Martinstraße 35 besinnliche Musik zu hören, zu summen oder mitzusingen und dabei zu träumen oder einfach Mal innezuhalten. 

Am 2. Dezember verzaubert ein Alphorn-Trio mit adventlicher Musik und wird dem Publikum den akustischen Beweis bringen, dass mit den vermeintlich simplen Instrumenten wunderbare Melodien gespielt werden können, die weit über die volkstümliche Musik der Berge hinausreichen. 

Am 9. Dezember sind zur gleichen Uhrzeit am gleichen Ort Waldhörner mit Adventlichem zu hören, und am 16. Dezember gibt der Posaunenchor der Nachbargemeinde Neudorf-West auf seinen Instrumenten Vorweihnachtliches zum Besten. Zum Abschluss gibt es am 22. Dezember um 18 Uhr vor der Kirche das große Weihnachtsliedersingen, bei dem die Kirchenmusiker Volker Nies und Andreas Lüken die Vielzahl der Stimmen zu einem harmonischen Klang zusammenbringen. 


Eingerahmt wird das Ganze jedes Mal mit einem Glühweinausschank - auch alkoholfrei - neben der Kirche, an dem sich das Publikum aufwärmen kann. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Rückfragen beantwortet Pfarrer Stefan Korn (Tel:  0203 / 330490); Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.
Der Klang von Alphörnern brachte rund 120 Menschen Adventsstimmung - Foto Stefan Korn

 




NRW-Inflationsrate liegt im November 2023 bei 3,0 Prozent
Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von November 2022 bis November 2023 um 3,0 Prozent gestiegen (Basisjahr 2020 = 100). Das ist der niedrigste Preisanstieg seit Juni 2021 (damals +2,5 Prozent). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Oktober 2023) um 0,3 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen November 2022 und November 2023 um 3,7 Prozent gestiegen. NRW-VERBRAUCHERPREISE UM 3,0 PROZENT HÖHER ALS IM NOVEMBER 2022 Zwischen November 2022 und November 2023 stiegen insbesondere die Preise für Gurken (+43,2 Prozent), Kekse (+34,8 Prozent) und Weintrauben (+32,3 Prozent).

Günstiger als im entsprechenden Vorjahresmonat waren u. a. kombinierte Personenbeförderungsleistungen (−26,2 Prozent), Butter (−22,9 Prozent) und verschiedene Haushaltsenergien wie z. B. Heizöl einschließlich Betriebskosten (−15,1 Prozent) und Fernwärme (−15,0 Prozent).

NRW-VERBRAUCHERPREISE GEGENÜBER DEM VORMONAT UM 0,3 PROZENT GESUNKEN
Im Vergleich zu Oktober 2023 sanken im November 2023 u. a. die Preise für Paprika (−15,4 Prozent), Möhren (−5,5 Prozent) und vegetarische oder vegane Getreideprodukte (−4,4 Prozent). Für Gurken (+88,2 Prozent) und Weintrauben (+28,2 Prozent erhöhten sich die Preise von Oktober 2023 zu November 2023 überdurchschnittlich. (IT.NRW)




Welche sind die größten Kryptobörsen? DER FALL BINANCE

Bitcoin und Ethereum mögen wieder einigermaßen stabil sein, die Kryptobranche hingegen erschütterten zuletzt mehrere juristische Beben. Nachdem FTX-CEO Sam Bankman-Fried Anfang des Monats der Geldwäsche und des Betrugs für schuldig befunden wurde, ist kürzlich Changpeng Zhao als Chef der Kryptobörse Binance, zurückgetreten. Zuvor hatte Zhao Verletzungen von Sanktions- und Geldwäschebestimmungen im Sinne des des Bank Secrecy Acts eingeräumt.

Trotzdem ist Binance mit einem Handelsvolumen von 3,3 Billionen US-Dollar im Jahr 2023 immer noch die mit Abstand bedeutendste Kryptobörse, wie Daten von The Block zeigen. Erst mit weitem Abstand folgen die engsten Konkurrenten Upbit, OKX und Coinbase. Diese Zahlen wirken zwar beeindruckend, fallen aber im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer aus. So konnte beispielsweise Binance bereits im Juli 2022 ein höheres Handelsvolumen vorweisen als von Januar bis November 2023. Mathias Brandt
Infografik: Welche sind die größten Kryptobörsen? | Statista

Wie verbreitet sind Kryptowährungen?
Wie ausgeprägt, dass Interesse an rein digitalen Investments in Deutschland ist, zeigt eine Statista-Umfrage zum Thema Kryptogeld. Unseren Consumer Insights zufolge nutzen beziehungsweise besitzen 13 Prozent der hierzulande befragten Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Zum Vergleich: Zwei Jahre zuvor waren es neun Prozent. Damit hält sich die Begeisterung vergleichsweise in Grenzen, wie der Blick auf die Grenzen zeigt. Ungleich größer scheint dagegen der Krypto-Enthusiasmus der Brasilianer:innen und Inder:innen zu sein. In den USA liegt der Anteil bei 17 Prozent, In China sollen es - trotz offiziellem Verbot - zehn Prozent sein.
Infografik: Wie verbreitet sind Kryptowährungen? | Statista

So sparen die Deutschen an Weihnachtsgeschenken STATISTA-UMFRAGE
Inflation und steigende Energiekosten sorgen dafür, dass die Konsumlaune der Deutschen gebremst ist. Das hat für viele Deutsche auch Auswirkungen auf die weihnachtlichen Schenk-Gewohnheiten, wie einer aktuelle Statista-Umfrage zeigt. Der zufolge geben zwar 36 Prozent der Befragten an, dieses Jahr genauso zu schenken wie zuvor. Rund ein Drittel wollen aber nur Familie und Freunde beschenken und knapp ein Fünftel wollen nur Selbstgemachtes sowie Günstiges verschenken.

Jeder achte Befragte beschenkt nur Kinder, acht Prozent verschenken Dinge, die sie bereits besitzen und nicht extra kaufen müssen. Aus finanziellen Gründen gar nichts verschenken wollen nur sechs Prozent der Befragten, fast genauso wenig wollen einen Kredit aufnehmen oder sich verschulden, um etwas verschenken zu können. Weitere aktuelle Daten zum Thema finden Sie der aktuellen Statista-Umfrage zur Weihnachts- und Feiertagszeit. Sie untersucht Gewohnheiten, Traditionen und Verhaltensweisen während der Weihnachtszeit. Es werden dabei unter anderem Geschenkeinkäufe, Speisen und Aktivitäten während der Feiertage untersucht.
Infografik: So sparen die Deutschen an Weihnachtsgeschenken | Statista

Welche Anlageprodukte sind in Deutschland populär?
Kein Finanzprodukt ist hierzulande so beliebt wie das Sparkonto. 42 Prozent der für die Statista Consumer Insights befragten Erwachsenen gaben an, ein Sparbuch ihr Eigen zu nennen. Und das, obwohl sich diese Form der Geldanlage angesichts extrem niedriger Zinsen kaum noch lohnt. Dahinter folgt mit dem Bausparvertrag ein weiterer Anlage-Klassiker. Potentiell lukrativer, aber auch risikoreicher sind Aktien - hier sind große Gewinne möglich, aber auch große Verluste.

Trotzdem haben 20 Prozent der Befragten in Wertpapiere investiert. Schwankungen sind auch bei Kryptowährungen ein Thema. Die digitalen Währungen haben in den letzten vier Jahren in puncto Verbreitung einen großen Aufschwung erlebt. Gaben 2019 noch fünf Prozent an, in Währungen wie den Bitcoin oder Ethereum investiert zu haben, waren es zuletzt zwölf Prozent.
Infografik: Welche Anlageprodukte sind in Deutschland populär? | Statista

Skoda ist im Osten besonders beliebt
Der Autobauer Skoda zählt in Deutschland zu den meistverkauften Automarken. Wie Statista-Berechnung auf Basis von Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes veranschaulicht, entscheiden sich relativ zur Einwohnerzahl in Ostdeutschland besonders viele Menschen für einen Skoda. Hier gibt es auf 100.000 Einwohner gerechnet in allen ostdeuschen Bundesländern mehr als 4.000 Fahrzeuge. In Thüringen und Sachsen-Anhalt sind es sogar über 5.000 Skoda-Pkw. Möglicherweise achten Menschen in Ostdeutschland beim Pkw-Kauf besonders auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ein solches wird der Volkswagen-Marke Skoda ja in vielen Tests immer wieder bescheinigt.


Möglicherweise spielt bei der Kaufentscheidung auch eine Sympathie für einen Hersteller aus Osteuropa eine Rolle. Skoda hat seinen Sitz in Tschechien und baut dort seit über 100 Jahren Autos. In Deutschland ist das Modell Oktavia mit insgesamt rund 33.300 Neuzulassungen (2022) am beliebtesten. Auf den weiteren Plätzen folgen der Fabia und der Karoq. Das tschechische Unternehmen lieferte weltweit im Jahr 2022 rund 731.000 Fahrzeuge aus. Skoda gehört seit über dreißig Jahren zur Volkswagen AG. Mit einem Umsatz von rund 21,03 Milliarden Euro im Jahr 2022 liegt die Marke im Vergleich zu den anderen VW-Marken an fünfter Stelle, hinter Porsche und vor Seat. Nach Auslieferungen ist Skoda, hinter Audi, die drittstärkste Marke. Matthias Janson
Infografik: Skoda ist im Osten besonders beliebt | Statista


Verkehrswende Made in China
Bis 2019 konnte Tesla trotz steigender Umsätze keinen Gewinn aus dem Geschäft mit E-Autos schlagen, seit drei Jahren ist der Autobauer auch ohne die Verkäufe von Kohlenstoffkrediten profitabel. 2022 generierte Elon Musks bei knapp 81 Milliarden US-Dollar Umsatz rund 13 Milliarden US-Dollar Gewinn. Obwohl die Umsätze der Konkurrenz vor allem aus China noch lange nicht an diese Zahlen heranreichen, wird der Marktanteil vor allem von BYD immer größer. Wie unsere Grafik auf Basis einer Auswertung von EV Volumes für CleanTechnica zeigt, entfielen 12,6 Prozent der rund 7,2 Millionen ausgelieferten BEVs, also zu 100 Prozent elektrisch betriebenen Personenfahrzeuge, auf den Mischkonzern mit Sitz in der Metropole Shenzhen.


Insgesamt erzielte das Unternehmen, das unter andere auch LED-Leuchtmittel und Bauteile für Mobiltelefone herstellt, 2022 2,4 Milliarden US-Dollar Gewinn bei etwa 61 Milliarden US-Dollar Umsatz. Auch der Rest der Top 5 der Autobauer mit den größten Anteilen am BEV-Markt weltweit wird von China dominiert. SAIC und das Joint Venture Geely-Volvo vereinen etwa 15 Prozent der ausgelieferten E-Autos auf sich. Die Volkswagen Group, die ab 2033 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr produzieren will, erzielt einen Marktanteil von etwa acht Prozent.


Auffällig im Vergleich zum Vorjahr: Bis auf BYD und Geely-Volvo mussten alle der derzeitigen Marktführer Anteile an die Konkurrenz abtreten. Erstere Firma konnte dafür ihren Marktanteil um über fünf Prozentpunkte ausbauen. Die Vormachtstellung von Tesla im E-Auto-Markt scheint demnach mittlerweile ein Stück weit gebrochen und eine weitere Segmentierung für die Zukunft wahrscheinlich zu sein. Florian Zandt
Infografik: Verkehrswende Made in China | Statista