'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    2.Kalenderwoche: 20. Januar
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Montag, 22. Januar 2024

Kinder mit Seheinschränkungen und die „Hilfsmittel der Zukunft“
Im Rahmen eines bundesweiten Ideenwettbewerbs zum Thema „Hilfsmittel der Zukunft“ wurden Kinder mit einer Seheinschränkung dazu aufgerufen, ihre Idee vom „Hilfsmittel der Zukunft“ zu teilen. Ob Roboter, Hausaufgabenhelfer, heilende Katze, Superpille, sprechender Blindenstock, selbstfahrendes Auto oder eine Brille mit den unterschiedlichsten Features - das war alles mit dabei.  

Die Gewinneridee stammt von Aaliya, die die fünfte Klasse der LVR-Johanniterschule besucht und hat damit den Sieg nach Duisburg geholt. Ihr Wunschhilfsmittel: Ein Gerät mit all ihren Hilfsmitteln. Das Gewinnermotiv zierte die Weihnachtstasse der Firma Help Tech, welche auf der ganzen Welt verschenkt wurde.  
Die Übergabe des Spendenschecks erfolgt am Dienstag, 23. Januar 2024 um 10:30 Uhr in der LVR-Johanniterschule, Förderschwerpunkt Sehen, Johanniterstraße. 103-105, 47053 Duisburg.    

 Das gemeinwohlorientierte Projekt existiert seit 2022 und erfüllt mit Spenden blinden und sehbehinderten Schülern einen Wunsch. Der Hilfsmittelhersteller Help Tech überreicht am kommenden Dienstag, den 23. Januar 2024 die stolze Spendensumme in Höhe von 550,- EURO an die 5. Klasse der LVR-Johanniterschule.  

Gewinnermotiv der sehbehinderten Schülerin Aaliya 


Die besondere Ausstellung: PharmArt – Kunst aus Pharmamüll
Dr. Dorian Recker, Kardiologe und Andreas Willems, Dipl. Designer/Fotograf) und laden zur Ausstellung PharmArt – Kunst aus Pharmamüll – ein. Mit den Arbeiten möchten die Initiatoren für das Gut Pharmazie sensibilisieren und alle Menschen zu mehr Nachhaltigkeit und Wertschätzung aufrufen. Die Eröffnung findet am 31. Januar 2024 ab 17.30 Uhr statt.



VHS: Einwöchiger Englisch-Intensivkurs im Januar 2024

Wer schon seit längerer Zeit seine Englischkenntnisse auffrischen und wiederholen möchte, kann dies von Montag, 22. Januar, bis Freitag, 26. Januar 2024, im Englisch-Intensivkurs an der Volkshochschule, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, tun. Eine ganze Woche lang trainieren Interessierte unter Anleitung von erfahrenen Kursleitungen flüssiges Argumentieren und Diskutieren sowie das Auswerten und Verfassen von Texten zu aktuellen Themen aus Politik, Gesellschaft und Kultur.

Der Kurs eignet sich vor allem für Teilnehmende, die ihre Hemmungen vorm freien Sprechen abbauen wollen. In dem Kurs wird in Kleingruppen auf einer entsprechenden Niveaustufe gelernt. Vor allem auf dem Anfänger- und leicht fortgeschrittenen Niveaustufen A2 und B1 sind noch Plätze frei. Für Anfänger ohne Vorkenntnisse eignet sich der Intensivkurs allerdings nicht. Der Kurs läuft täglich von 9 bis 15.30 Uhr und kostet 175 Euro (Ermäßigungen möglich).

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Er ist nach dem Gesetz zur Bildungsfreistellung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in NRW anerkannt. Nähere Informationen gibt es telefonisch bei Franziska Russ-Yardimci unter 0203 283-2655. Anmeldungen sind per E-Mail an f.russ-yardimci@stadtduisburg.de möglich.


MSV Duisburg – Hallescher FC: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den Hallescher FC am Dienstag, 23. Januar, um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.  

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena  
- ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.06, 17.16, 17.26 Uhr
- ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und 17.31 Uhr
- ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und 18.05 Uhr
- ab „Betriebshof am Unkelstein“
- ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle)
- ab 17.15 bis 18.35 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 17.33 Uhr  

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.


Verringerung der Emissionen von fluorierten Gasen und ozonabbauenden Stoffen
F-Gase, die in Kühlschränken, Klimaanlagen, Wärmepumpen oder im Brandschutz verwendet werden: Ziel ist ein kompletter Verzicht auf teilfluorierten Kohlenwasserstoffen bis zum Jahr 2050, begleitet von einem Übergang zu klimafreundlicheren Lösungen Die EU setzt sich ambitioniertere Ziele zur weiteren Senkung der Emissionen von ozonabbauenden Stoffen, die in Feuerlöschern, Aerosolen und Isolierschäumen Anwendung finden Angleichung der EU-Richtlinien an die Vorgaben des Europäischen Green Deals und internationale Abkommen.


Das Parlament billigte neue Vorschriften zur Minimierung der Emissionen starker Treibhausgase im Einklang mit den Klimazielen der EU und weltweit. Dies mit 457 Ja-Stimmen, 92 Nein-Stimmen und 32 Enthaltungen erzielten die Abgeordneten mit dem Rat eine Einigung zur weiteren Reduzierung der Emissionen von fluorierten Gasen. Der Text sieht einen vollständigen Ausstieg aus den teilfluorierten Kohlenwasserstoffen (HFKW) bis 2050 vor, einschließlich eines Zeitplans zur Reduzierung der EU-Verbrauchsquote zwischen 2024 und 2049. Zusätzlich werden strikte Vorgaben eingeführt, die den Verkauf von Produkten, die F-Gase enthalten, in der EU verbieten.


Ferner werden konkrete Fristen für den Ausstieg aus der Nutzung von F-Gasen in jenen Branchen festgesetzt, in denen eine Umstellung auf Alternativen technologisch und wirtschaftlich machbar ist, wie z. B. bei Haushaltskühlgeräten, Klimaanlagen und Wärmepumpen. Die Vereinbarung zur Senkung der Emissionen von ozonabbauenden Stoffen (ODS) wurde mit 538 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen und 13 Enthaltungen angenommen. M


Mit dem Gesetz werden Anforderungen zur Rückgewinnung und zum Recycling solcher Stoffe in Baumaterialien bei Renovierungen eingeführt – insbesondere in Isolierschäumen –, die die Hauptquelle der verbleibenden ODS-Emissionen in der EU darstellen. Außerdem werden strenge Ausnahmeregelungen für die Verwendung dieser Stoffe als Ausgangsmaterial (zur Herstellung anderer Stoffe, z. B. in der pharmazeutischen oder chemischen Industrie), als Verarbeitungshilfsstoffe, in Labors und zum Brandschutz eingeführt. Nach den Schlussabstimmungen im Plenum muss der Rat die Texte noch förmlich billigen, bevor sie im Amtsblatt der EU veröffentlicht werden.


Hintergrund
Fluorierte Treibhausgase wie teilfluorierte Kohlenwasserstoffe, perfluorierte Kohlenwasserstoffe, Schwefelhexafluorid und Stickstofftrifluorid (die in Kühlschränken, Klimaanlagen, Wärmepumpen, Brandschutz, Schaumstoffen oder elektrischen Schaltanlagen verwendet werden) und ozonabbauende Stoffe, wie Halone (die in Feuerlöschern verwendet werden), Methylbromid (zur Schädlingsbekämpfung) und teilhalogenierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (die in Kühlschränken und Klimaanlagen verwendet werden), sind vom Menschen verursachte Treibhausgase (THG) mit hohem Erderwärmungspotenzial. Die Emissionen dieser Gase müssen weiter reduziert werden, um einen Beitrag zu den Klimazielen der EU zu leisten und die internationalen Vereinbarungen (das Montrealer Protokoll und die damit verbundene Kigali-Änderung) einzuhalten.


Noch bis Ende Februar: Europas größtes Eisskulpturenfestival in Zwolle
Mythen und Legenden aus Eis und Schnee Zwolle, NL. Was haben Ikarus, Robin Hood und das Monster von Loch Ness gemeinsam? Sie erwachen beim Niederländischen Eisskulpturenfestival in Zwolle zu eisigem Leben. Noch bis zum 25. Februar 2024 ist die atemberaubende Welt des kristallklaren Eises und des glitzernden Schnees in den IJsselhallen zu sehen. In einer 1.200 Quadratmeter großen Halle haben die besten Eiskünstler der Welt aus 700 Tonnen Eis und Schnee eine magische Welt erschaffen.

Foto: Studio Klaes (Nederlands IJsbeelden Festival)

Seit Beginn des Festivals Mitte Dezember haben sich schon Tausende Besucher verzaubern lassen. Im Anschluss lohnt sich ein Streifzug durch die malerische Hansestadt Zwolle. „Mythen und Legenden” lautet das diesjährige Thema der Veranstaltung. Mit bis zu sechs Meter hohen Eis- und Schneeskulpturen werden alte Geschichten zum Leben erweckt. Was die Kunstwerke noch magischer macht, sind die zusätzlichen „Spezialeffekte“: Mithilfe von Licht, Ton und Projektionen scheinen die Skulpturen zum Leben zu erwachen. 


Beeindruckende Kunstwerke
Mit dem Festival sollen die Mythen und Legenden aus verschiedenen Kulturen und Epochen ins Rampenlicht gerückt werden. Von der griechischen Mythologie mit Figuren wie Medusa und Ikarus über die Mystik des chinesischen Tierkreises bis hin zu den uralten Rätseln um das Ungeheuer von Loch Ness: Das Besondere an diesen Geschichten ist ihre Fähigkeit, die Zeit zu überdauern und uns immer wieder neu zu inspirieren. 


Sowohl die Heldengeschichte von König Artus als auch die geheimnisvolle Unterwasserwelt von Atlantis sind für Jung und Alt wiedererkennbar und werden in Eis und Schnee zu bestaunen sein. Das niederländische Eisskulpturenfestival verspricht eine Reise durch die Zeit und um die Welt, bei der sich die Schönheit von Eis und Schnee mit der Magie von Mythen und Legenden vereint. Mithilfe von Hammer und Meißel, Kettensägen und Gasbrennern erschaffen die Eiskünstler – auch Carver genannt – eine beeindruckende Szenerie. 


Öffnungszeiten und Tickets
Das Eisskulpturenfestival ist bis einschließlich 25. Februar 2024 dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, montags ist Ruhetag. Um lange Warteschlangen zu vermeiden, empfiehlt der Veranstalter, online Tickets und ein Zeitfenster für den Besuch über www.ijsbeelden.nl/de zu buchen. Es gibt aber auch eine Tageskasse vor Ort. Eintrittskarten für Erwachsene sind ab 18,45 Euro erhältlich, für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren ab 14,20 Euro.  


Besucheradresse: Rieteweg 4, 8011 AB Zwolle, Niederlande. Weitere Informationen auf www.ijsbeelden.nl/de. Ein Besuch des Eisskulpturenfestivals lässt sich wunderbar mit einem Einkaufsbummel, einem Museumsbesuch oder einem „Kopje koffie“ in der historischen Hansestadt Zwolle verbinden. Das Zentrum ist nur wenige Gehminuten von den IJsselhallen entfernt.


I’ve done my best … | Kevin Coyne 80/20  
Was hat ein englischer Bluesmusiker, Künstler und Autor mit Duisburg am Hut? Mehr als man auf den ersten Blick denkt. Nicht nur war Kevin Coyne im Februar 1983 im Hamborner Ratskeller zu Gast, sondern er nahm auch ein Album im November 1996 in Duisburg-Homberg auf.
Tom Liwa und Heiner Heseding erinnern an den großen Blues- und Rocksänger aus Derby, England – Kevin Coyne, der am 27. Januar 1944 geboren wurde und somit heute 80 Jahre alt geworden wäre.  In einer Revue aus Liedern, Texten, Bildern und Videos wird die Lebensgeschichte des kauzigen Sängers, Malers und Autors aus Mittelengland dargestellt. Auch aus den Büchern, die Kevin Coyne seit den 90er Jahren schrieb, wird gelesen.  


1973 unterschrieb der jugendliche und idealistische Coyne als Solokünstler bei Richard Bransons Plattenlabel Virgin-Records und nahm in den nächsten acht Jahren elf LPs für das aufstrebende Musikunternehmen auf. In Insiderkreisen karrierelang als „Geheimtipp“ gehandelt, führten ihn Konzertreisen um die ganze Welt. Sein Doppel-Album „Knockin‘ On Your Brain“ wurde 1996 in Duisburg-Homberg mit deutschen und internationalen Spitzenmusikern aufgenommen, unter anderem Tom Liwa, Gründungsmitglied der Band „Flowerpornoes“.  

Kevin Coyne (C) Fotodesign Gerd Dollhopf

Tom Liwa singt eigene und ausgewählte Cover-Songs und teilt seine Erinnerungen an die Zusammenarbeit. Heiner Heseding kennt die Musik Kevin Coyne’s seit den frühen 70er Jahren und stellte den Kontakt zu Kevin Coynes Nachlassverwalter her. Er liest ausgewählte Texte und stellt, zum Teil vom Künstler noch handsignierte limitierte Drucke von Kunstwerken vor, die, wie auch CDs des Künstlers erworben werden können.  


Im doppelt bedeutsamen Jubiläumsjahr jährt sich der Tod des Künstlers am 2. Dezember zum 20. Mal. Zur Erinnerung wird der Nachlassverwalter des Archivs von Kevin Coyne, Stefan Voit, eine Ausstellung mit Gemälden und Zeichnungen des auch als Maler erfolgreichen Künstlers in Duisburg-Ruhrort kuratieren und zeigen. Die Vernissage zur Ausstellung „… I want my crown! | Kevin Coyne 20/80“ findet dann am 30. November um 19 Uhr im Das PLUS am Neumarkt statt.  

 I’ve done my best … | Kevin Coyne 80/20 27. Januar 2024, 19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - Hutveranstaltung Platzreservierung über den Ticket-Link https://www.eventbrite.de/e/ive-done-my-best-kevin-coyne-8020-tickets-777508186917

Reifen- und Fahrbahnabrieb im Fokus einer neuen Publikation
Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Carnegie Mellon University (CMU, Pittsburgh, hat das Fraunhofer UMSICHT in einer Fachpublikation den Forschungsstand zum Thema Reifen- und Fahrbahnabrieb zusammengetragen. Der peer reviewed Artikel mit dem Titel »Review: Mitigation measures to reduce tire and road wear particles« beschreibt technische und nicht-technische Maßnahmen, mit denen sich Emissionen aus Reifen- und Fahrbahnabrieb in die Umwelt vermeiden und bereits eingetragene Mengen reduzieren lassen.

 © shutterstock/Composing Fraunhofer UMSICHT


Rund 1,5 Milliarden Kraftfahrzeuge waren im Jahr 2023 weltweit zugelassen. © Fraunhofer UMSICHT

 Reifenabrieb: relevante Quelle für Mikroplastik © Fraunhofer UMSICHT

Tyre and Road Wear Particles gelangen von der Straße in Luft, Wasser und Boden. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Reifenabrieb eine relevante Quelle für Mikroplastik ist. Dies resultiert bereits aus der Zahl von rund 1,5 Milliarden weltweit zugelassener Kraftfahrzeuge im Jahr 2023[1]. Alleine in den Vereinigten Staaten waren im ersten Quartal 2023 gut 286 Millionen Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs[2].


In Deutschland wurden nach Angaben des Kraftfahrtbundesamts KBA fast 70 Millionen gezählt (Stand 1. Januar 2023)[3]. Das Fraunhofer UMSICHT schätzt die jährlich entstehende Menge an Reifenabrieb hierzulande auf 60 000 bis 100 000 Tonnen – was bei über 80 Millionen Einwohner*innen einem rechnerischen Mittel von ca. 1 000 Gramm Reifenabrieb pro Kopf und Jahr entspricht. Weitestgehend unbekannte Folgen für die Umwelt Reifenabrieb tritt auf Straßen nicht als reines Material auf.


Während der Fahrt reibt sich die Lauffläche des Reifens ab und verbindet sich mit Material der Fahrbahnoberfläche sowie weiteren Partikeln wie Sand, Straßenstaub oder sedimentiertem Feinstaub aus der Atmosphäre zu sogenannten TRWP (Tyre and Road Wear Particles). Durch Niederschläge, Wind oder fahrzeuginduzierte Aufwirbelung können TRWP dann von der Straße weiter in Luft, Wasser und Boden gelangen. Einmal dort angekommen, ist der Reifen- und Fahrbahnabrieb nur schwer wieder zu entfernen und verbleibt in der Regel über lange Zeit – mit noch weitestgehend unbekannten Folgen für die Umwelt.


Neue Schadstoffnorm Euro 7 soll Bremsen- und Reifenabrieb berücksichtigen Es gibt bereits heute Maßnahmen, die sich mindernd auf die Entstehung und Verbreitung von Reifen- und Fahrbahnabrieb auswirken. Hierzu zählen präventive Maßnahmen wie Geschwindigkeitsreduzierungen oder eine defensive Fahrweise sowie nachgelagerte Maßnahmen wie die Straßenreinigung oder passende Behandlungsmethoden bei der Straßenentwässerung. Auch setzen immer mehr technische Lösungsansätze zur Reduzierung von TRWP-Emissionen bei den Fahrzeugen und Reifen an. Zu nennen sind zum Beispiel die optimale Verteilung von Antriebsmomenten oder die Steigerung der Reifenabriebresistenz.


Ebenso werden regulatorische Maßnahmen eingeführt. So verständigte sich am 18. Dezember 2023 die EU auf die neue Schadstoffnorm Euro 7, in der es erstmalig Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb geben soll[4]. Studie zeigt Ist-Zustand auf Um sich einen Überblick über bereits existierende technologische, regulatorische und verwaltungstechnische Maßnahmen und Entwicklungen gegen Reifenabrieb zu verschaffen, beauftragten die European Tyre & Rubber Manufacturers‘ Association ETRMA und die U.S. Tire Manufacturers Association USTMA im Jahr 2022 das Fraunhofer UMSICHT und seine wissenschaftlichen Kooperationspartner KIT und CMU mit der Erstellung einer Studie.


Die im internationalen Journal »Science of The Total Environment« online erschienenen Publikation »Review: Migration measures to reduce tire and road wear particles« basiert auf der gleichnamigen Studie. Das Team um die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer UMSICHT hat aus mehr als 500 Fachliteraturquellen den aktuellen Stand an Minderungsmaßnahmen für TRWP zusammengetragen, kategorisiert und bewertet. Auch zukünftige Mobilitätstrends wie E-Mobilität und autonomes Fahren wurden berücksichtigt.


Die Publikation schildert Wissenslücken und weist auf vielversprechende Forschungsfelder hin. Ralf Berling vom Fraunhofer UMSICHT: »Wirksame Maßnahmen, die die Entstehung und Verbreitung von Reifenabrieb reduzieren, liegen uns nun übersichtlich vor. Jetzt gilt es, ins Handeln zu kommen und die Maßnahmen zeitnah anzuwenden.«

[1] https://hedgescompany.com/blog/2021/06/how-many-cars-are-there-in-the-world/
[2] https://www.statista.com/statistics/859950/vehicles-in-operation-by-quarter-united-states/
[3] https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/bestand_node.html
[4] https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2023/12/18/euro-7-council-and-parliament-strike-provisional-deal-on-emissions-limits-for-road-vehicles/


Ehrenamtliche laden zum Mittagstisch nach Wanheim ein
Zum leckeren Mittagstisch in Gemeinschaft mit anderen laden die Evangelische Rheingemeinde Duisburg und Ehrenamtliche, die das Ganze umsetzen, regelmäßig in das Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, ein. Dass es dort immer montags um 12.30 Uhr durch große Mithilfe von Ehrenamtlichen besonders schmackhaft riecht, gut serviert und alles reibungslos läuft, ist auch auf die Arbeit von Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes zurückzuführen ist.


Die Menüs werden von den Ehrenamtlichen ausgesucht, immer frisch von einem Caterer geliefert und kosten 7,50 Euro - inklusive Dessert und Kaffee. Von letzterem kann man trinken, wieviel man möchte, so dass viele Menschen nach dem Essen gerne noch länger zum Plausch im Gemeindehaus bleiben. Beim Mittagstisch ist jeder willkommen; Mitschlemmen geht nur nach vorheriger Anmeldung: 0203/ 770134 oder 015161028009. Infos zur Rheingemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de und www.wanheimerort.ekir.de.

Team der Ehrenamtlichen vom Wanheimer Mittagstisch und Maria Hönes (2.v.links, (Foto: Reiner Terhorst).
  

 

Pfarrer Dallmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 22. Januar 2024 von Jens Dallmann, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hamborn, besetzt. 




Gender Pay Gap 2023: Frauen verdienten pro Stunde 18 % weniger als Männer
 • Unbereinigter Gender Pay Gap im vierten Jahr in Folge unverändert bei 18 % Bereinigter Gender Pay Gap bei 6 %
Frauen haben im Jahr 2023 in Deutschland pro Stunde durchschnittlich 18 % weniger verdient als Männer. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten Frauen mit durchschnittlich 20,84 Euro einen um 4,46 Euro geringeren Bruttostundenverdienst als Männer (25,30 Euro). Im langfristigen Vergleich sank der unbereinigte Gender Pay Gap: Zu Beginn der Messung im Jahr 2006 betrug der geschlechterspezifische Verdienstabstand noch 23 %. Seit 2020 verharrt er bei 18 %.


Nach wie vor ist der unbereinigte Gender Pay Gap in Ostdeutschland deutlich kleiner als in Westdeutschland: In Ostdeutschland lag er im Jahr 2023 bei 7 %, in Westdeutschland bei 19 % (2006: Ostdeutschland: 6 %, Westdeutschland: 24 %).





Mehr Großbetriebe in der NRW-Landwirtschaft: Zahl der Betriebe mit mehr als 100 Hektar seit 2020 um 4,5 Prozent gestiegen
Im Jahr 2023 haben 33 570 landwirtschaftliche Betriebe in Nordrhein-Westfalen eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von knapp 1,49 Millionen Hektar bewirtschaftet. Wie das Statistisches Landesamt anhand erster Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2023 mitteilt, ist die Gesamtzahl der Betriebe im Vergleich zur Landwirtschaftszählung im Jahr 2020 (33 611 Betriebe) fast gleich geblieben (−0,1 Prozent).


Unterschiede zeigen sich allerdings in den Größenklassen der Betriebe: So verzeichneten die landwirtschaftlichen Betriebe mit einer bewirtschafteten Fläche von 10 bis 100 Hektar zwischen 2020 und 2023 einen Rückgang um insgesamt rund 670 Betriebe (−3,2 Prozent). Die Zahl der Betriebe mit mehr als 100 Hektar hat im selben Zeitraum dagegen um rund 160 Betriebe bzw. um 4,5 Prozent zugenommen. Beide Entwicklungen entsprechen einem langjährigen Trend. Eine weitere Zunahme von etwas mehr als 460 Betrieben bzw. 5,2 Prozent gab es bei den Größenklassen unter 10 Hektar; hierunter fallen sowohl kleine als auch reine Viehbetriebe.


Der Zuwachs ist u. a. darauf zurückzuführen, dass zum Teil langjährig bestehende Betriebe erstmals in die Erfassungsgrenzen der Agrarstrukturerhebung fallen. Zwei Prozent weniger Arbeitskräfte in der NRW-Landwirtschaft Im Vergleich zum Jahr 2020 ist die Zahl der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte in NRW (damals: 119 400) um zwei Prozent auf insgesamt 117 200 gesunken. Der Rückgang liegt unter dem Bundesdurchschnitt von rund sieben Prozent. Im Jahr 2023 befanden sich darunter mit 51 700 Personen rund 44 Prozent Familienarbeitskräfte.


Weiterhin arbeiteten 27 700 ständig Beschäftigte und 37 800 Saisonarbeitskräfte in der nordrhein-westfälischen Landwirtschaft. Zu der repräsentativen Agrarstrukturerhebung 2023 hat das Statistische Landesamt eine Stichprobe aus rund 25 Prozent der nordrhein-westfälischen Landwirtinnen und Landwirte befragt, deren Betriebe eine bestimmte Mindestgröße haben. '




Wie wichtig sind Landwirte für Deutschland? UMFRAGE 19.01.2024

Welche Berufe werden in der Bevölkerung besonders wertgeschätzt und als wichtig für die Zukunft erachtet? Wie die Statista-Grafik auf Basis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Vereins Information, Medien und Agrar (i.m.a.) aus dem Jahr 2022 zeigt, liegen Mediziner, Pflegekräfte, Landwirte, Polizisten und Lehrer an der Spitze. Die Wertschätzung krisenrelevanter Berufe wird im Ranking für den Arzt- und den Pflegeberuf deutlich, was an den Erfahrungen der Bevölkerung während der Corona-Pandemie liegen dürfte.


Dass der Beruf des Landwirts gleich an dritter Stelle genannt wird, könnte daran liegen, dass auch Bauern und Bäuerinnen systemrelevant sind und in guten wie in schlechten Zeiten für die Ernährungssicherheit im Lande sorgen. Diese Anerkennung steht im Gegensatz zur Selbstwahrnehmung vieler Landwirte, die sich Medienberichten zufolge oft als "Fußabtreter der Nation" fühlen. Ihre Unzufriedenheit gipfelte in den letzten Tagen in bundesweiten Protesten gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung.


Politiker bilden zusammen mit Rechtsanwälten und Journalisten das Schlusslicht des Rankings. Dass überrascht bei den sehr in der Öffentlichkeit stehenden Politikern und Journalisten vergleichsweise wenig. Bei den Rechtsanwälten hingegen wirft das geringe Ansehen dagegen Fragen auf. Schließlich gelten sowohl das Studium als auch der Beruf als anspruchsvoll und fordern zudem eine hohe Belastbarkeit. Matthias Janson
Infografik: Wie wichtig sind Landwirte für Deutschland? | Statista


Landwirte erfüllen nicht alle Erwartungen - UMFRAGE  19.01.2024
Der Beruf des Landwirts genießt in Deutschland ein relativ hohes Ansehen. Gleichwohl gibt es eine Reihe von Themen, bei denen die Bevölkerung sich von Landwirten mehr Engagement als bislang wünschen. Wie die Statista-Grafik zeigt, betrifft dies insbesondere den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren und der Natur: Jeweils über 70 Prozent der Befragten halten diese beiden Punkte für wünschenswert. Aber nur 31 bzw. 29 Prozent der Befragten finden, dass dies auf Landwirte (eher) zutrifft.


Beim technischen Fortschritt hingegen decken sich die Erwartungen der Bevölkerung an die Landwirte mit den Wahrnehmungen, die sie von ihnen haben. Auch nah beieinander sind Wunsch und wahrgenommene Realität bei der Versorgung der Bevölkerung mit regionalen Lebensmitteln. Basis der Grafik ist eine repräsentativen Umfrage im Auftrag des Vereins Information, Medien und Agrar (i.m.a.) aus dem Jahr 2022. Ein Grund dafür, dass die Ansprüche an Landwirte nicht immer als erfüllt wahrgenommen werden, dürfte der Einsatz von Pestiziden sein.


Dieser steht schließlich dem Wunsch nach Erhalt der Artenvielfalt und einem verantwortungsvollen Umgang mit Boden, Wasser und Luft entgegen. Deutschland gehört zu den Ländern in Europa, die in der Landwirtschaft am meisten Pestizide einsetzen. 1990 lag die Bundesrepublik mit rund 31.000 Tonnen an vierter Stelle, hinter Italien, Frankreich und Spanien. 2021 lag Deutschland ebenfalls an Position vier, allerdings ist der Pestizideinsatz hier bereits auf rund 49.000 Tonnen angestiegen. Matthias Janson
Infografik: Landwirte erfüllen nicht alle Erwartungen | Statista

Ernährungsbewusste Deutsche?
Wie gesund ernähren sich die Deutschen? In einer Umfrage des Statista Consumer Insights geben knapp über die Hälfte der Befragten an, dass sie versuchen, sich aktiv gesund zu ernähren. Viele versuchen zudem, ihren Fleischkonsum zu beschränken und auf künstliche Zusatzstoffe im Essen zu verzichten. In der Umfrage kamen jedoch auch Verhaltensweisen ans Licht, die der Gesundheit nicht eben zuträglich sind: So geben rund ein Viertel der Befragten an, dass Lebensmittel für sie schnell und bequem in der Zubereitung sein sollten. Knapp ein Fünftel kochen nicht gern. Generell haben mehr Befragte Aussagen zugestimmt, die ein positives Verhalten beschreiben. Bei den negativ konnotierten Praktiken bzw. Verhaltensweisen sind die Zustimmungswerte geringer. Es könnte daher sein, dass hier das Phänomen der sozialen Erwünschtheit Einfluss auf die Ergebnisse hatte.


Soziale Erwünschtheit beschreibt die Tendenz von Befragungsteilnehmern, in einer Befragung eine überwiegend positive Beschreibung der eigenen Person abzugeben oder – allgemeiner gefasst – dem zu entsprechen, was der Interviewer oder andere beteiligte Personen vermeintlich von einem erwarten. Verschiedene „harte“ Daten wie etwa die steigenden Umsätze in der Herstellung von Fertiggerichten oder der steigende Anteil von Menschen mit Übergewicht/Adipositas deuten darauf hin, dass die Deutschen nicht ganz so ernährungsbewusst sind, wie sie in Umfragen angeben. Beim Thema Fleisch hingegen untermauert der rückläufige Pro-Kopf-Verzehr, dass die Deutschen ihr Vorhaben, weniger davon zu essen, offenbar auch in die Tat umsetzen.
Infografik: Ernährungsbewusste Deutsche? | Statista

Wie beliebt ist Trash TV? DSCHUNGELCAMP UND CO. - Stand 19.01.2024
Die 17. Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" startet. Von Reality TV-Formaten wie diesem fühlen sich 22 Prozent der hierzulande von den Statista Consumer Insights befragten Nutzer:innen linearen Fernsehens angesprochen. Wer nun glaubt, dass das eine große Trash TV-Gemeinde sei irrt aber, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. So hat Reality TV in Südafrika beispielsweise eine Reichweite von 57 Prozent. Und auch die Inder:innen haben ein großes Herz für Trash TV. Auch in den USA und im Vereinigten Königreich sind die zwischenmenschlichen Dramen des Genres populäre als bei uns. Etwas weniger Begeisterung ruf die Gattung in Frankreich hervor. Und in Japan hält sich gar die große Mehrheit vom in Wahrheit nicht all zu realistischen Reality TV fern. Mathias Brandt
Infografik: Wie beliebt ist Trash TV? | Statista

Wie viele Menschen gucken das Dschungelcamp? EINSCHALTQUOTE
Im Vorjahr hat das Dschungelcamp bei den Einschaltquoten vergleichsweise schwach abgeschnitten, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Im Schnitt verfolgten 3,7 Millionen Zuschauer:innen das Leben und Leiden der sogenannten Promis im australischen Dschungel. Zum Vergleich: Die bislang erfolgreichste war die achte Staffel (2014) mit rund acht Millionen Zuschauern je Sendung. Trotzdem war die "Kakerlakensause" aus Quotensicht ein respektabler Erfolg", wie Imre Grimm vom Redaktionsnetzwerk Deutschland urteilte.


Der Autor äußerte indes die Ansicht, dass die Sendung ihr Ablaufdatum erreicht hat. Ob Grimm damit richtig liegt, wird sich möglicherweise in den kommenden Wochen zeigen. Den ab heute startet die 17. Staffel des Formats. Dann heißt es bis zum Finale am 4. Februar wieder allabendlich: "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"
Infografik: Wie viele Menschen gucken das Dschungelcamp? | Statista