'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    6.Kalenderwoche: 8. Februar
BaustellenDVG-UmleitungBahn-VRR


Freitag, 9. Februar 2024

A3/A40: Sperrungen von Verbindungen im Autobahnkreuz Kaiserberg am Wochenende   Die Autobahn GmbH Rheinland sperrt von Freitag (9.2.) um 22 Uhr bis Montag (12.2.) um 5 Uhr im Autobahnkreuz Kaiserberg Verbindungen von der A3 auf die A40.  
Gesperrt sind folgende Verbindungen:  
- Von der A3 aus Köln kommend die Verbindungen auf die A40 in Fahrtrichtung Essen und in Fahrtrichtung Venlo
- Von der A3 aus Arnheim kommend die Verbindung auf die A40 in Fahrtrichtung Essen

Die Autobahn GmbH Rheinland saniert an diesem Wochenende die genannten Verbindungen zwischen der A3 und der A40 und den Standstreifen auf der A3 in Fahrtrichtung Arnheim. Umleitungen sind mit dem roten Punkt beschildert und leiten den Verkehr in dieser Zeit über die A59 und die A524.


Stadtwerketurm leuchtet an Rosenmontag bunt  
Auch in diesem Jahr wollen die Stadtwerke Duisburg allen Bürgerinnen und Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Karnevalsgruß senden. Der Stadtwerketurm erstrahlt an Rosenmontag, 12. Februar, wieder in bunten Farben. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG.  

Foto Stadtwerke Duisburg AG

Die Stadtwerke wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern eine schöne Karnevalszeit.   Deutscher Lichtdesign-Preis 2020 Der leuchtende Turm der Stadtwerke begeistert nicht nur die Duisburger Bürgerinnen und Bürger, auch die Expertinnen und Experten der Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises waren vollauf überzeugt. Der Stadtwerketurm wurde im September 2020 mit dem renommierten Preis in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet.


Die bestechende Lichtinstallation entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien. Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms.  Weitere Informationen zum Turm gibt es unter www.stadtwerketurm.de.  



Erfolgreiche Bilanz des Stärkungspakts NRW – Gemeinsam gegen Armut

Aus dem Stärkungspakt NRW hat die Stadt Duisburg für das vergangene Jahr Unterstützungsleistungen vom Land in Höhe von insgesamt rund 6,69 Millionen Euro erhalten. Diese zweckgebundenen Mittel konnten fast vollständig ausgeschöpft und so erfolgreich zur Abmilderung der krisenbedingt anfallenden Mehrkosten aufgrund steigender Energiepreise und Inflation sowie zur Absicherung der verstärkten Inanspruchnahme der sozialen Infrastruktur verwendet werden.


Nachdem die ursprünglich bewilligten Fördermittel von 6,59 Millionen Euro bereits im laufenden Jahr 2023 verausgabt werden konnten, wurde nochmals eine Summe von 100.000 Euro beim Land beantragt und von diesem auch bewilligt. „Durch die Umsetzung des Stärkungspakts ist es uns gelungen, bei vielen Bürgerinnen und Bürgern, aber auch bei Einrichtungen der sozialen Infrastruktur, die Folgen der steigenden Lebenshaltungskosten sowie der Inflation zumindest teilweise abzufedern.


Dies ist ein großer Erfolg und ich bedanke mich bei allen Akteuren, mit deren Hilfe und Engagement wir es geschafft haben, dieses Ziel zu erreichen“, betont Sozialdezernentin Astrid Neese. Mit den Fördermitteln konnten einige Maßnahmen von der Stadt selbst, insbesondere vom Amt für Soziales und Wohnen, dem Jugendamt und dem Amt für Schulische Bildung, zur Unterstützung Hilfebedürftiger umgesetzt werden.


Genannt seien hier beispielsweise die Anschaffung von Schulmaterialien und Kleidung für Kinder und Familien. Darüber hinaus wurden die Mittel aber auch Einrichtungen der sozialen Infrastruktur, hier insbesondere der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB), der Rhein-Ruhr-Bildungsverein e.V., der Tafel, der AWO Integration gGmbH oder auch den Stadtwerken Duisburg zur Verfügung gestellt, die damit den größten Teil der Maßnahmen umsetzen konnten.

Durch die GfB konnten so bei einkommensschwachen Haushalten, ältere Weißware gegen energieeffiziente Geräte ausgetauscht werden. Darüber hinaus hat die Tafel Duisburg e. V. die Gelder für 5.100 Lebensmitteltaschen sowie zur Beschaffung von Weihnachtsartikeln für 1.700 Haushalte eingesetzt. Auch Stromschulden konnten unter Beteiligung der Stadtwerke Duisburg bei einigen Verbrauchern entgegengewirkt werden.


"Ich bin sehr froh, dass es der Verwaltung in Duisburg gelungen ist, die Gelder zu fast einhundert Prozent einzusetzen, obwohl es zunächst unklare Regelungen und daher einen denkbar kurzen Umsetzungszeitraum gab. So konnten im letzten Jahr viele Duisburgerinnen und Duisburger entlastet werden. Eine Fortführung des Programms durch das Land wäre sinnvoll und wünschenswert, damit Unterstützungen nachhaltig wirken können“, so Andrea Demming-Rosenberg, Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit.


14. Februar: Tanzdemo gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Unter dem Motto „Rise for Freedom“ (deutsch „Erhebe dich für die Freiheit“) beteiligen sich Duisburger Kooperationspartnerinnen und -partner am Mittwoch, 14. Februar, in der Duisburger Innenstadt an der weltweiten „One Billion Rising“-Tanz-Demo gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Eröffnet wird die Veranstaltung zwischen dem Forum und den schwebenden Gärten durch Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn.

Das Organisationsteam des Runden Tisches „Gewaltschutz für Duisburg“ veranstaltet die Tanz-Demo zusammen mit der Frauenhaus Duisburg gGmbH, der Duisburger Frauenberatungsstelle, Mina e. V., Mabilda e. V., dem autonomen Frauenhaus, Solwodi e. V. sowie dem Opferschutz der Duisburger Polizei und dem Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit der Stadt Duisburg. Mit diesem Protesttag fordern die Veranstaltenden ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie ein konsequentes Bestrafen von Gewaltakten.

Tanzdemo gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen "One Billion Rising" auf der Königstraße in Duisburg - Fotos Uwe Köppen



„One Billion Rising wurde 2012 ins Leben gerufen, um das weltweite Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufzuzeigen und dagegen zu protestieren. Es würde mich sehr freuen, wenn am 14. Februar viele Duisburgerinnen und Duisburger an der Tanzdemo teilnehmen und wir uns gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen erheben“, so Elisabeth Koal, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Duisburg, und lädt damit zum Mittanzen ein.

Getanzt wird zu „Break the Chain – Spreng


Getanzt wird zu „Break the Chain – Sprengt die Ketten!“. Auch die „Duisburger Heroes“ werden sich mit einem Statement an der Tanz-Demo beteiligen und so ihre Solidarität und Unterstützung für diese wichtige Veranstaltung zum Ausdruck bringen. Auch dieses Jahr beteiligt sich das ADTV Tanzhaus Duisburg und tritt mit einer Tanzgruppe auf. Als besonderes Highlight bietet das ADTV-Tanzhaus am Samstag, 10. Februar, einen Flashmob-Workshop für alle Interessierten an, in dem die Choreographie des Tanzes „Break the Chain“ eingeübt werden kann. Informationen zum Workshop gibt es online unter https://www.tanzhaus-duisburg.de/tanzkurse/workshops.



16 Wasserstoff-Experten für Duisburg Auszubildende schließen neue IHK-Qualifikation ab  

Wenn es um eine klimafreundliche Industrie geht, spielt Wasserstoff als Energieträger eine zentrale Rolle. In Duisburg, am größten Stahlstandort Europas, ist der Bedarf an Wasserstoff-Experten deshalb besonders groß. Die Niederrheinische IHK hat das erkannt und gemeinsam mit der Thyssenkrupp Steel Europe AG, den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM), dem Zentrum für Brennstoffzellen-Technik GmbH (ZBT) und dem Robert-Bosch-Berufskolleg eine Zusatzqualifikation entwickelt. Die ersten 16 Auszubildenden haben nun ihren Abschluss gemacht.  


„Unsere Absolventen sind bundesweite Pioniere. Sie sind bereit für grünen Stahl“, sagt Matthias Wulfert, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der Niederrheinischen IHK. Für die Auszubildenden ist das Wissen um den richtigen Umgang mit Wasserstoff aktuell ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Arbeitsmarkt. „Wir möchten noch mehr Unternehmen die Chance bieten, ihre Fachkräfte fit für eine klimafreundliche Industrie zu machen. Der zweite Durchlauf der Zusatzqualifikation wird deswegen allen Betrieben mit industriell-technischen Auszubildenden im Bezirk der Niederrheinischen IHK offenstehen“, so Wulfert.  


„Wir freuen uns, dass alle Auszubildenden die Zusatzqualifikation erfolgreich abgeschlossen haben. Das unterstreicht das große Engagement aller Beteiligten. Im Mai wollen wir gemeinsam unseren Partnern den zweiten Durchlauf starten. Unsere Auszubildenden sind bereit“, so Dr. Veit Echterhoff, Ausbildungsleiter bei Thyssenkrupp Steel.   


Die 16 Auszubildenden der Thyssenkrupp Steel AG und den Hüttenwerken Krupp Mannesmann absolvierten an 23 Trainingstagen sieben Module. Dabei ging es um den Einsatz, den sicheren Umgang und den richtigen Transport von Wasserstoff. Am Ende wartete eine IHK-Prüfung auf die Teilnehmer.   Ansprechpartnerin bei der Niederrheinischen IHK zum Thema ist Elisabeth Noke-Schäfer, 0203 – 2821-223, noke@niederrhein.ihk.de    

 Gemeinsam mit Vertretern der Niederrheinischen IHK und der Thyssenkrupp Steel AG freuen sich die Absolventen über ihre Zusatzqualifikation Wasserstoff. Foto: Rainer Kaysers

IGBCE fordert Erhöhung der Vergütungen um 12,5 Prozent
Am 7. Februar 2024 haben die Tarifkommissionen der Gewerkschaften IGBCE und ver.di in Düsseldorf die Forderung für die diesjährige Tarifrunde bei RWE beschlossen. Die Erhöhung der Entgelte steht dabei im Fokus: Für die 18.000 Beschäftigten des Energieunternehmens fordern die Gewerkschaften ein Plus von 12,5 Prozent. Die Forderungshöhe sei absolut gerechtfertigt, betont IGBCE-Verhandlungsführer Holger Nieden. Er stellt klar: „Die Höhe ergibt sich aus dem extrem guten wirtschaftlichen Ergebnis des Konzerns und der extrem guten Leistungen der Leute in den Betrieben.“  


Drei Mal habe Deutschlands größter Stromerzeuger in den vergangenen drei Jahren per Ad-hoc-Meldung bekannt gegeben, dass er deutliche höhere Gewinne als erwartet erwirtschaftet habe. Auf Basis vorläufiger Geschäftszahlen werde das Unternehmensergebnis für das Geschäftsjahr 2023 das Vorjahr erneut deutlich übertreffen und etwa 4,5 Milliarden Euro betragen. „Davon müssen auch die Beschäftigten profitieren“, unterstreicht Nieden.


Die Tarifkommissionen von IGBCE und ver.di haben einstimmig folgende Forderungen beschlossen: Erhöhung der Vergütungstabelle um 12,5 Prozent Deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen Monetäre Sonderleistungen für Gewerkschaftsmitglieder Die Laufzeit des Vergütungstarifvertrages soll 12 Monate betragen Die erste Tarifverhandlung findet am 23. Februar 2024 in Essen statt.

Zusatzbehandlung mit Glenzocimab bei Schlaganfall erfolgreich getestet
Im Rahmen einer Studie hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Universitätsklinikums Essen herausgefunden, dass eine Zusatzbehandlung mit dem Medikament Glenzocimab das Sterberisiko nach einem akuten ischämischen Schlaganfall um fast ein Drittel senkt. Bei einem ischämischen Schlaganfall kann das Gehirn aufgrund einer blockierten Arterie nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. Je schneller das Blut nach einem solchen Schlaganfall wieder normal fließen kann, umso geringer sind die Schäden im Gehirn. Dazu müssen die Blutgerinnsel medikamentös aufgelöst und ggf. zusätzlich mechanisch entfernt werden. idr
Infos: https://www.thelancet.com/journals/laneur/article/PIIS1474-4422(23)00427-1/fulltext

Hamborner Reit rechnet mit Sonderausgaben
Der Büro- und Einzelhandelsinvestor Hamborner Reit hat seine Miet- und Pachterlöse im vergangenen Jahr um 4,6 % auf 91,1 Mio. Euro gesteigert. Der operative Gewinn (FFO) stieg noch stärker um 7,2 % auf 54,7 Mio. Euro, wofür neben den Mietzuwächsen höhere Zinserträge und geringere Instandhaltungsaufwendungen (infolge der Verschiebung entsprechender Maßnahmen) sorgten. Weil Instandhaltungen nachgeholt werden, rechnet das Unternehmen für 2024 mit einem FFO-Rückgang auf 49 bis 50,5 Mio. Euro bei wenig veränderten Mieteinnahmen (91 bis 92,5 Mio. Euro).


Weiterer Grund für den erwarteten Gewinnrückgang sind erhöhte Aufwendungen im "Zusammenhang mit der Umsetzung strategischer Projekte sowie zusätzlichem Personalaufwand infolge von Neueinstellungen und Nachbesetzung vakanter Stellen". Das Portfolio wurde 2023 um 10,5 % abgewertet. Der Verschuldungsgrad (LTV) erhöhte sich von 39,1 auf 43,5 %. Dennoch will die Reit-Gesellschaft die Dividende um 2,1 % auf 48 Cent je Aktie erhöhen.


VHS: Deutsch-Amerikanischer Freundeskreis Niederrhein
Monika Petrich und Mitglieder des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Niederrhein stellen am Donnerstag, 15. Februar, von 17 bis 18 Uhr im Saal des Stadtfensters, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Stadtmitte die vielfältige Arbeit und das lebendige Vereinsleben des Freundeskreises vor. Der Vortrag ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.


Zentralbibliothek: Lesung „Sommer in Odessa“ von Irina Kilimnik

Die Zentralbibliothek lädt am Freitag, 23. Februar, um 20 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einer Lesung von Irina Kilimnik ein. Die Lesung erzählt die Geschichte einer chaotischen Familie, der jungen Frau Olga auf der Suche nach ihrem Weg und dem schönen Odessa vor dem Krieg. Olga, eine Medizinstudentin wider Willen, lebt mit ihrer großen Familie in Odessa am Schwarzen Meer.


Der Sommer in der Stadt ist unbeschwert, doch Olgas Leben ist es nicht. Ihr Großvater ist das unumstrittene Oberhaupt der Familie und verbirgt seine Enttäuschung darüber, dass seine Nachkommen ausschließlich Frauen sind, kaum. Lichtblicke in Olgas Leben sind ihre Freunde Mascha und Radj sowie eine aufblitzende Perspektive der Befreiung. Irina Kilimnik kam im Alter von 15 Jahren aus der Ukraine nach Deutschland.

Foto (c) Simone Hawlisch

Ihr Roman ist auch eine Hymne an das lebendige und multikulturelle Zusammenleben in Odessa. Karten für diese Veranstaltung des Vereins für Literatur und der Stadtbibliothek sind zum Preis von zehn Euro zuzüglich Gebühren erhältlich unter www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Musical in der Glückauf-Halle: „Der Mann von la Mancha“
In der Glückauf-Halle in Duisburg-Homberg, Dr.-Kolb-Str. 2, wird am Freitag, 1. März, um 20 Uhr das Musical „Der Mann von la Mancha“ von Dale Wasserman aufgeführt. In der Produktion des EURO-STUDIO Landgraf stehen Joachim Nimtz in der Titelrolle, Claus J. Frankl als Sancho Pansa, Annika Bruhns als Aldonza und weitere auf der Bühne. Die Uraufführungsproduktion des Erfolgsmusicals wurde 1966 mit fünf TONY-Awards ausgezeichnet, unter anderem als bestes Musical und beste Originalkomposition.


Ende des 16. Jahrhunderts in Spanien: Der Dichter Cervantes wird wegen ketzerischer Äußerungen von der spanischen Inquisition in den Kerker geworfen. Unter den Gefangenen gilt das Recht des Stärkeren, und sie rauben den Neuankömmling erst einmal aus. Sein wertvollster Besitz aber, das Manuskript zu „Don Quichote de la Mancha“, ist ihnen nur Hohn und Spott wert – bis Cervantes mit Hilfe seines Dieners beginnt, die Geschichte von Don Quichote nachzuerzählen und zu spielen. Cervantes selbst schlüpft dabei in die Rolle des Edelmanns Alonso Quijana, der sich nach der Lektüre etlicher Heldenromane für den fahrenden Ritter Don Quichote hält und mit seinem Schildknappen Sancho Pansa auszieht, um das Böse zu bekämpfen.


Auch wenn Quijanas Nichte Antonia und ihr Verlobter Dr. Carrasco bemüht sind, Alonso Quijana von seinem Wahn abzubringen, beharrt dieser auf seiner Vermischung von Fantasie und Wirklichkeit und kämpft als Don Quichote gegen Windmühlen, die ihm als bösartige Riesen erscheinen, oder sieht ein Schloss, wo es nur einen heruntergekommenen Gasthof gibt. Nach und nach steigen die anderen Gefangenen auf Cervantes‘ Spiel ein.


Und als am Ende Cervantes vor das Inquisitionstribunal gerufen wird, sind längst Fantasie, Mut und Don Quichotes unerschütterliche Zuversicht im Kerker aufgeblüht. Eintrittskarten sind für 19 bis 28 € zuzüglich Vorverkaufsgebühr im Bürgerservice Homberg, Bismarckplatz 1, erhältlich. Auch an der Abendkasse sind noch Tickets für den Preis von 22 bis 32 € zu bekommen. Reservierungen für die Abendkasse sind auch telefonisch unter (02066) 21-8832 möglich.



VHS: Die Charente – Land des Cognac
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e.V. führt die VHS am 9. Februar mit Frankreich-Experte Ralf Petersen in einer „Dia-Reise“ durch die Charente, eine der reizvollsten Gegenden im Südwesten Frankreichs. Los geht es um 18 Uhr in der Volkshochschule Stadtmitte auf der Steinschen Gasse 26. Im Mittelpunkt steht die Landschaft, ihre Geschichte, die romanische Kunst und die regionalen kulinarischen Spezialitäten wie Austern und Cognac.


Berühmte Städte wie La Rochelle mit seinem malerischen alten Hafen, Saintes mit seiner 2000 Jahre alten Geschichte, Cognac mit seinen Brennereien und Angoulème, die Comic-Hauptstadt Frankreichs, werden ebenso vorgestellt, wie die schönen Atlantik-Inseln Ré und Oleron und dem Flusstourismus auf der Charente. Das Teilnahmeentgelt für diese Veranstaltung beträgt fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.


TÜV-Verband Umfrage: Fast jede:r Zweite sieht negative Auswirkungen der Technologie auf Ressourcenverbrauch.
Messmethoden und einheitliche Standards für die Ermittlung des Energiekonsums und mehr Transparenz notwendig. Europäischer AI Act macht Vorgaben zu nachhaltiger KI. Safer Internet Day: TÜV MeetUp zu Sicherheit und Nachhaltigkeit von Künstlicher Intelligenz in Europa. Berlin, 6. Februar 2024 – Fast jede:r zweite Bundesbürger:in glaubt, dass die Datenverarbeitung mit Künstlicher Intelligenz (KI) negative Auswirkungen auf den Energiebedarf haben wird (47 Prozent). Auf der anderen Seite sind 36 Prozent der Meinung, dass der Einfluss von KI auf den Energieverbrauch eher gering oder gar nicht vorhanden ist. Weitere 17 Prozent antworten mit „weiß nicht“.


Das hat eine repräsentative Ipsos-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.000 Personen ab 16 Jahren ergeben. „Künstliche Intelligenz kann in Bereichen wie der Klimaforschung einen positiven Beitrag leisten. Die Technologie selbst hat aber einen erheblichen CO2-Fußabdruck“, sagt Patrick Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz und Bildung beim TÜV-Verband, anlässlich des Safer Internet Day. „Vor allem das Training von KI-Modellen mit großen Datenmengen, aber auch die laufende Nutzung verschlingen erhebliche Energieressourcen.“


Wissenschaftler:innen schätzen, dass der Energieverbrauch von Künstlicher Intelligenz bis zum Jahr 2027 auf 85 bis 134 Terawattstunden (TWh) ansteigen könnte, was etwa dem heutigen Stromverbrauch der Niederlande entsprechen würde. Allerdings sind diese Berechnungen unsicher, da bis dato insbesondere die Entwickler:innen großer Sprachmodelle („Large Language Models“) wie Open AI / Microsoft mit ChatGPT oder Google mit Bard keine Angaben zum Energieverbrauch ihrer KI-Systeme veröffentlichen. „Für die zukünftige Ermittlung des Energieverbrauchs einer KI nach einheitlichen Standards müssen Messmethoden entwickelt werden“, sagt Gilroy.


„Darüber hinaus sollten die Anbieter der großen Basismodelle verpflichtet werden, den Energieverbrauch ihrer KI-System transparent zu machen.“ Entsprechende rechtliche Vorgaben sind im kürzlich verabschiedeten europäischen AI Act teilweise verankert. So sollen Im Rahmen der laufenden Normungsarbeiten auch KI-spezifische Standards für den Ressourcenverbrauch entwickelt werden. Wirksam werden die Regelungen mit Inkrafttreten der Verordnung aber erst im Jahr 2026. „Der AI Act setzt nicht nur bei der Sicherheit, sondern auch beim Thema Nachhaltigkeit Maßstäbe“, sagt Gilroy.


Jetzt komme es darauf an, wie die Ressourceneffizienz von KI in der Praxis gemessen wird und auf dieser Basis verbessert werden kann. Forschungseinrichtungen sowie Prüf- und Normungseinrichtungen könnten hier wichtige Beiträge leisten. „Nachhaltigkeit und Sicherheit von Künstlicher Intelligenz in Europa“ sind auch die zentralen Themen des heutigen TÜV Online-Meetups, das live übertragen wird: Ist generative KI Teil der Lösung oder Verstärker aktueller ökologischer und sozialer Probleme? Befördert oder bremst der europäische AI Act die Entwicklung sicherer und nachhaltiger KI? Und welche innovativen Start-Ups und Initiativen zeigen, dass Europa bei der KI-Entwicklung international mithalten kann?

Evangelische Kirche mitgestalten - Gemeindemitglieder wählen neue Leitungsgremien  
Per Brief, digital oder direkt am Wahltag vor Ort - im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg sind von den rund 56.000 Gemeindemitgliedern gut 29.000 Duisburgerinnen und Duisburger aufgerufen, in ihren Gemeinden neue Leitungsgremien zu wählen. Denn in den Kirchengemeinden Alt-Duisburg, der Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, der Rheingemeinde (Wanheim / Wanheimerort), der Gemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) und der Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd gibt es insgesamt 75 Kandidierende, die ihre Kirche im Presbyterium die nächsten vier Jahre ehrenamtlich mitgestalten möchten.   


In sieben Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es genauso viele Kandidierende wie Plätze im Presbyterium, dort gelten die Kandidierenden als gewählt. In Hamborn wurde die Wahl um ein Jahr verschoben. Die Wahlberechtigten der fünf Gemeinden, in denen nun eine Wahl stattfindet, haben im Januar eine Benachrichtigung mit allen Infos zur Stimmabgabe erhalten: So ist es erstmals – und noch bis zum 11.2 – möglich, online das neue Leitungsgremium der Gemeinde zu wählen. Selbstverständlich kann nach wie vor mit der Wahlbenachrichtigung eine Briefwahl beantragt werden.


Die Wahlunterlagen müssen in diesem Fall ausgefüllt bis zum 14.2 bei der Kirchengemeinde eingegangen sein. Wo und wann am 18.2 in der Gemeinde persönlich gewählt werden kann, geht ebenfalls aus der Benachrichtigung hervor. Mit der Teilnahme an der Wahl setzen die Gemeindemitglieder ein Zeichen der Solidarität, betont Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, „denn sie zeigen, dass ihnen die Zukunft ihrer Gemeinde und ihrer Kirche am Herzen liegt. Und mit jeder Stimme stärken sie das ehrenamtliche Engagement in den Presbyterien.“  


Die gewählten Ehrenamtlichen beraten und entscheiden in den Presbyterien gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern u.a. Fragen der Finanzen, der Personalentwicklung oder des theologischen Profils der Gemeinde. Warum Ehrenamtliche sich für die Kandidatur entschlossen haben und sich zur Wahl in den fünf Gemeinden stellen, ist auf den jeweiligen Internetseiten der Gemeinden zu erfahren. Eine Zusammenstellung der entsprechenden Links gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de; mehr Infos zur Wahl gibt es Netz unter https://presbyteriumswahl.de





1,1 Millionen weniger Niedriglohnjobs im April 2023 gegenüber April 2022
• Anteil der Jobs im Niedriglohnsektor von 19 % auf 16 % gesunken • Niedriglohnanteil im Gastgewerbe am höchsten • 2,4 Millionen Beschäftigungsverhältnisse erhalten Mindestlohn

 Knapp jede und jeder sechste abhängig Beschäftigte (16 %) in Deutschland arbeitete im April 2023 im Niedriglohnsektor. Damit lag der Verdienst von rund 6,4 Millionen Jobs unterhalb der Niedriglohnschwelle von 13,04 Euro brutto je Stunde. Wie Destatis mitteilt, waren das 1,1 Millionen Niedriglohnjobs weniger als im April 2022 (7,5 Millionen).

Der Anteil dieser Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen sank somit bundesweit von 19 % auf 16 %. Eine Erklärung für diese Entwicklung ist der zwischen Januar und Oktober 2022 von 9,82 Euro auf 12,00 Euro gestiegene Mindestlohn.


• Die Hälfte aller Beschäftigten im Gastgewerbe im Niedriglohnbereich
Gut jedes zweite Beschäftigungsverhältnis im Gastgewerbe (51 %) lag im April 2023 im Niedriglohnsektor. In der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft (43 %) und im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung (36 %) war der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten ebenfalls überdurchschnittlich hoch. In der öffentlichen Verwaltung (4 %), in der Finanz- und Versicherungsbranche (6 %), in der Informations- und Kommunikationsbranche (7 %) sowie im Bereich von Wasser, Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen (7 %) waren die Anteile hingegen am niedrigsten. 19 % der Frauen arbeiteten im Niedriglohnsektor

• Knapp jede fünfte Frau (19 %) arbeitete im April 2023 in Deutschland im Niedriglohnsektor. Bei den Männern war es knapp jeder siebte (13 %). Der Anteil an Beschäftigungsverhältnissen im Niedriglohnsektor sank bei den Frauen mit einem Rückgang von 23 % auf 19 % im Zeitraum April 2022 bis April 2023 etwas stärker als bei den Männern. Hier ging er von 16 % auf 13 % zurück.


• Jede und jeder vierte geringfügig entlohnte Beschäftigte erhielt Mindestlohn
Im April 2023 wurden deutschlandweit 2,4 Millionen Jobs mit dem gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro bezahlt. Das entspricht 6,2 % aller mindestlohnberechtigten Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland. Gut jedes vierte geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnis erhielt den Mindestlohn (26,6 %). J

obs in Voll- oder Teilzeit wurden dagegen deutlich seltener mit Mindestlohn vergütet (1,4 % bzw. 5,0). Im gleichen Zeitraum hatten gut 1,0 Million Beschäftigungsverhältnisse (2,6 %) einen rechnerischen Stundenverdienst unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns. Die ausgewiesenen Beschäftigungsverhältnisse unterhalb des gesetzlichen Mindestlohnes können nicht unmittelbar mit Verstößen gegen das Mindestlohngesetz - sogenannte Non-Compliance - gleichgesetzt werden. Nicht alle Regelungen des Gesetzes, wie beispielsweise Praktikumsverhältnissen, können trennscharf in der Statistik abgegrenzt werden.

NRW: Knapp 70 Prozent der 16- bis 74-Jährigen kauften 2023 online ein
Mehr als zwei Drittel (69,3 Prozent) der 16- bis 74-Jährigen in Nordrhein-Westfalen haben in den letzten drei Monaten vor der Befragung Waren und Dienstleistungen online eingekauft. Dies zeigen die Ergebnisse der Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien 2023. Wie das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen weiter mitteilt, gaben Männer (70,6 Prozent) etwas häufiger als Frauen (68,0 Prozent) an, in letzter Zeit etwas im Internet bestellt zu haben.


Mit mehr als drei Viertel (76,6 Prozent) haben die meisten Onlineeinkäuferinnen und Onlineeinkäufer Kleidung oder Sportartikel bestellt. Nahezu die Hälfte (48,7 Prozent) kaufte Filme oder Musik im Internet. Auf Rang drei lagen Eintrittskarten (z. B. für Theater, Kino, Musik, Sport) mit einem Anteil von 34,8 Prozent. Größte Geschlechterunterschiede bei den Waren Lebensmitteln, Getränken und Gütern des täglichen Bedarfs Der im Vergleich zu den Männern (24,0 Prozent) deutlich höhere Anteil der Frauen (39,6 Prozent), der Lebensmittel, Getränke und Güter des täglichen Bedarfs online eingekauft hat, verdeutlicht die bestehenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Einkaufsverhalten am deutlichsten.


Mit 81,9 Prozent lag der Anteil der Frauen, der Kleidung und Sportartikel gekauft hatte, ebenfalls wesentlich höher als der Anteil der Männer mit 71,7 Prozent. Dagegen gab ein größerer Anteil der Männer (51,3 Prozent) im Vergleich zu den Frauen (45,9 Prozent) an, Filme und Musik online eingekauft zu haben.

Online Einkaufsverhalten unterscheidet sich je nach Alter, Buchungen von Unterkünften zeigen sich altersunabhängig Teilt man die Onlinekäuferinnen und -käufer in zwei Altersgruppen, so zeigt sich folgendes Bild: die jüngere Personengruppe (16- bis 44 Jahre) war die vergleichsweise aktivere Gruppe des Internethandels; so lag hier der Anteil derjenigen die in den letzten drei Monaten vor der Befragung online eingekauft hat bei 77,4 Prozent.


Dieser Anteil lag bei den 45- bis 74-Jährigen bei lediglich 62,1 Prozent. Der größte Unterschied zwischen den Altersgruppen in Bezug auf das Kaufverhalten ist bei der Warengruppe der Filme, Musik und weiterer digitaler Produkte erkennbar: Während 59,3 Prozent der 16- bis 44-Jährigen Filme und Musik über das Internet gekauft haben, waren es bei den 45- bis 74-Jährigen nur 36,9 Prozent. Auch bei Kleidung und Sportartikeln bestehen deutliche Unterschiede beim Kaufverhalten.


Bei der Gruppe der 16- bis 44-Jährigen gaben hier 80,4 Prozent, bei den älteren Personen (45- bis 74-Jährigen) 72,4 Prozent an, dass diese Waren im Internet gekauft wurden. Die geringsten Unterschiede zeigten sich bei den Buchungen von Unterkünften: hier lagen die 16- bis 44-Jährigen mit 32,2 Prozent und die 45- bis 74-Jährigen mit 31,6 Prozent nahezu gleichauf.


Mit Olaf Scholz um die Welt
Bundeskanzler Olaf Scholz startet heute seine diplomatische USA-Reise und wird im Zuge dessen von Präsident Joe Biden im Weißen Haus erwartet. Es ist Scholz fünfter Arbeitsbesuch in Washington D.C. und die 102. Auslandsreise seit seinem Amtsantritt am 8. Dezember 2021. Wie die Infografik von Statista zeigt, gehören die USA zu den am häufigsten besuchten Ländern des Bundeskanzlers. Ebenfalls fünfmal war Scholz beruflich in Spanien. Nur Frankreich (10 Besuche) und Belgien (17 Besuche) standen noch häufiger auf dem Terminkalender.


Dass der Bundeskanzler so oft in Belgien ist, liegt vor allem an den Verpflichtungen im Rahmen der Europäischen Union, dessen wichtigste Institutionen ihren Sitz in Brüssel haben. Sitzungen des Europarats und der Europäischen Kommission, sowie EU- und NATO-Gipfel hat Olaf Scholz hier in den vergangenen Jahren einige absolviert. Seit 2021 war der Bundeskanzler in acht afrikanischen Ländern auf Staatsbesuch, in Ägypten sogar zweimal. Insgesamt hat Olaf Scholz während seiner Tätigkeit als deutsches Staatsoberhaupt rund 53 Länder weltweit besucht und dabei, bis auf Australien, einen Fuß auf jeden Kontinent gesetzt. Renè Bocksch
Infografik: Mit Olaf Scholz um die Welt | Statista


Wie beliebt ist Olaf Scholz? INTERNATIONALEN SPITZENPOLITIKER - Stand 08.02.2024
Olaf Scholz (SPD) reist heute zu einem Arbeitsbesuch nach Washington D.C. - er ist dort bereits das fünfte Mal zu Gast, wie die Auslandsreisen-Statistik des Bundeskanzlers zeigt. Dabei wird er auch mit US-Präsident Joe Biden zusammentreffen, ein internationaler Spitzenpolitiker, der bei den Menschen in Deutschland deutlich beliebter ist als Scholz. Einer Umfrage der Statista Consumer Insights zufolge lautet das "Markenprofil" des Bundeskanzlers wie folgt: 92 Prozent kennen ihn, 18 Prozent mögen ihn, 17 Prozent verfolgen, was er so tut und lässt und 42 Prozent haben ihn in den Medien wahrgenommen.


Biden dagegen kennen 89 Prozent, 30 Prozent mögen ihn, 22 Prozent verfolgen, was er so tut und lässt und 48 Prozent haben ihn in den Medien wahrgenommen. Damit schlägt er den deutschen Bundeskanzler in drei von vier Kategorien. Ähnlich sieht das beim französischen Präsidenten Emmanuel Macron aus - den allerdings hierzulande deutlich weniger Menschen kenn als Scholz oder Biden. Auch der Vergleich mit dem Autokraten Wladimir Putin fällt nicht allzu schmeichelhaft aus, wie der Blick auf die Statista-Grafik aus. Aber immerhin liegt Scholz in allen Belangen deutlich vor dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdoğan. Mathias Brandt
Infografik: Wie beliebt ist Olaf Scholz? | Statista

Im Gastgewerbe ist Niedriglohn besonders weit verbreitet - Stand 08.02.2024
Die Hälfte aller Beschäftigten im Gastgewerbe im Niedriglohnbereich. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis der Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamts. In der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft (43 Prozent) und im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung (36 Prozent) war der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten ebenfalls überdurchschnittlich hoch. Am niedrigsten sind die Anteile dagegen in der Finanz- und Versicherungsbranche und in der öffentlichen Verwaltung. 16 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeitete im April 2023 im Niedriglohnsektor.

Damit lag der Verdienst von rund 6,4 Millionen Jobs unterhalb der Niedriglohnschwelle von 13,04 Euro brutto je Stunde. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 1,1 Millionen Niedriglohnjobs weniger als im April 2022 (7,5 Millionen). Der Anteil dieser Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen sank somit bundesweit von 19 % auf 16 %. Eine Erklärung für diese Entwicklung ist laut Statistischem Bundesamt der zwischen Januar und Oktober 2022 von 9,82 Euro auf 12,00 Euro gestiegene Mindestlohn.


In der Verdiensterhebung werden mit Hilfe einer geschichteten Stichprobe Angaben von 58.000 Betrieben zu Verdiensten und Arbeitszeiten von abhängig Beschäftigten erhoben. Zum Niedriglohnsektor zählen alle Beschäftigungsverhältnisse, die mit weniger als zwei Drittel des mittleren Bruttostundenverdienstes (13,04 Euro im April 2023 bzw. 12,50 Euro im April 2022) entlohnt werden. Auszubildende werden bei dieser Analyse ausgeschlossen. Matthias Janson
Infografik: Im Gastgewerbe ist Niedriglohn besonders weit verbreitet | Statista

Wie viele Hundertjährige leben in Deutschland?
Charlotte Kretschmann wurde am 3. Dezember 1909 in Breslau geboren. Die heute polnische Stadt gehörte damals zur Provinz Schlesien des Deutschen Kaiserreichs. Frau Kretschmann gilt mit 114 Jahren als älteste lebende Deutsche. Damit ist sie in der heutigen Bundesrepublik eine absolute Ausnahmeerscheinung. Indes dürften Supercentenarians (Menschen, die mindestens 110 Jahre alt sind) dem UN World Population Prospects 2022 in naher Zukunft etwas weniger ungewöhnlich sein.


Gab es laut Schätzung der UN-Analyst:innen zur Jahrtausendwende hierzulande weniger als 6.000 Menschen im Alter von 100+ Jahren könnten es aktuell bereits über 26.000 sein. Frauen sind in dieser Altersgruppe deutlich häufiger vertreten als Männer, aktuell machen sie rund 83 Prozent der (über) Hundertjährigen aus. Das könnte sich laut UN-Prognose aber graduell ändern - im Jahr 2100 soll der Frauenanteil bei den Superalten "nur" noch bei 62 Prozent liegen. Mathias Brandt
Infografik: Wie viele Hundertjährige leben  in Deutschland? | Statista


Reisen Deutsche eher privat oder beruflich?
Für einen Großteil der Deutschen spielten Dienstreisen im vergangenen Jahr kaum eine Rolle. Das zeigt eine Auswertung unserer Statista Consumer Insights, laut derer 64 Prozent der Befragten im entsprechenden Zeitraum gar nicht beruflich verreist sind. Auch hinsichtlich touristischer Reisen fokussierten sich die Umfrageteilnehmer:innen eher auf wenige Unternehmungen. So geben insgesamt 62 Prozent an, ein bis drei private Reisen getätigt zu haben, 38 Prozent sind insgesamt zwei bis drei Mal verreist.


Vielreisende gibt es in Deutschland verhältnismäßig wenige. Der Anteil der Befragten, die in den zurückliegenden zwölf Monaten mehr als sechs touristische Ausflüge unternommen haben, liegt echtsprechend bei sechs Prozent. Laut der Tourismusanalyse 2023 der Stiftung für Zukunftsfragen hatten rund 28 Prozent der befragten Deutschland für das laufende Jahr Urlaub in Deutschland geplant, 41 Prozent wollten Urlaub in Europa machen. Fernreisen zu Zielen außerhalb des europäischen Kontinents standen bei lediglich etwa 14 Prozent auf dem Plan. Inländischer Tourismus hatte 2022 rund neun Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beigetragen. Florian Zandt
Infografik: Reisen Deutsche eher privat oder beruflich? | Statista