'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


11. Kalenderwoche: Montag, 9. - Sonntag, 15. März 2026

DVG wird am 17. März ganztägig bestreikt  
Für kommenden Dienstag, 17. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS fahren werden.

Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien (NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks von A nach B zu kommen.  

Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden Dienstag fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso. Die Fahrpläne und Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan.

Die aktuellen Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen Haltestellenanzeigern. Die DVG bittet die Fahrgäste dennoch, sich um Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen.  

Das DVG-Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof ist zudem am Montag und Dienstag aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist erreichbar.  
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de., bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG Bus&Bahn-App.

Nahost-Konflikt dämpft erhofften Aufschwung - IHK-Umfrage: Auswirkungen für Niederrhein – Webinar 16. 3. für betroffene Unternehmen Der Krieg im
Nahen Osten wirkt sich auf die Unternehmen in Duisburg und am Niederrhein aus. Hohe Energiekosten und gestörte Lieferketten machen den Firmen das Leben schwer. Damit schwindet die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung. Das zeigt eine Umfrage der Niederrheinischen IHK.  

Fast die Hälfte der Betriebe sehen Probleme bei ihren Lieferketten. „Unsere Umfrage macht deutlich: Der Nahost-Konflikt schlägt voll durch. Die Preise für Öl und Gas schießen in die Höhe. Und damit auch die Benzin-, Diesel- und Energie-Kosten. 80 Prozent der Firmen sagen, dass das ihre Geschäfte erschwert. Der Konflikt ist Gift für die Wirtschaft“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger.  

Preisanstieg erhöht Druck auf Unternehmen Die gestiegenen Treibstoffpreise wirken sich besonders auf die für unsere Region wichtige Transport- und Logistikbranche aus. Die Betriebe können die Kosten meist nicht an die Kunden weitergeben. Auch die Industrie leidet unter dem Preisschock. Hinzu kommt: Seefrachten und die Versicherungen der Transporte werden teurer. Viele Schiffe sind länger unterwegs. Das führt dazu, dass auch andere Rohstoffpreise steigen könnten. Viele Unternehmen rechnen mit höheren Kosten in weiteren Bereichen.     

Konflikt erschwert Geschäfte
Der Luftverkehr ist ebenfalls stark beeinträchtigt. Dubai ist eines der größten Luftdrehkreuze der Welt. So erreichen Serviceteams ihre Kunden nicht. Geschäftspartner kommen nur über Umwege nach Deutschland. „Wir hoffen, dass der Ausnahmezustand bald vorbei ist. Und die Freigabe der nationalen Ölreserve den Kostenanstieg bremst. Sonst könnte der Krieg unsere Wirtschaft wieder in die Rezession treiben. Sechs Jahre Stagnation sind mehr als genug“, warnt Dietzfelbinger.  

IHK-Webinar am 16. März Die Niederrheinische IHK informiert zur aktuellen Lage vor Ort und über das Außenwirtschaftsrecht im Kriegs- und Krisenfall. Interessierte Unternehmen können sich zum Webinar am 16. März, 10 bis 11 Uhr, anmelden: www.ihk.de/niederrhein/nahost-konflikt/webinar.

Verleihung der Duisburger Ehrennadel an Bernard „Ennatz“ Dietz
Oberbürgermeister Sören Link verlieh am Donnerstagabend (12. März) zum dritten Mal die Ehrennadel der Stadt Duisburg – dieses Mal an einen der prägendsten Sportbotschafter der Stadt: Bernard „Ennatz“ Dietz. Rund 70 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Sport kamen im Duisburger Rathaus zusammen, um die feierliche Auszeichnung gemeinsam zu würdigen.

MSV Legende Bernard "Ennatz" Dietz wird die Duisburger Ehrennadel im Rathaus verliehen. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Als bekennender MSV-Fan erklärte Oberbürgermeister Sören Link, dass es für ihn ein Privileg sei, „ein Idol vieler Bürgerinnen und Bürger“ auszeichnen zu dürfen. „Auch ich zählte in Kindertagen zu den fußballbegeisterten Knirpsen, die beim Straßenkick oder auf dem Bolzplatz allzu gerne in den Fußstapfen – oder besser: in den Stollenabdrücken unseres Preisträgers gewandelt sind. Ennatz Dietz ist nicht nur Fußball-Malocher mit Kämpferherz. Er ist Vorbild für Generationen – mit klarer Haltung und bodenständiger Bescheidenheit.“

Mit der Ehrennadel ehrt die Stadt Duisburg Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise und über viele Jahre hinweg um das gesellschaftliche Leben und das bürgerschaftliche Miteinander verdient gemacht haben. Dass diese Auszeichnung in diesem Jahr an „Ennatz“ Dietz geht, unterstreicht die enge Verbindung zwischen dem Ausnahmesportler und der Stadt Duisburg.

Der heute 77-Jährige macht sich seit Jahrzehnten um den Sport und die Stadtgesellschaft verdient. Bernard Dietz schrieb Fußballgeschichte: Als langjähriger Kapitän des MSV Duisburg wurde er zur Identifikationsfigur des Vereins und zu einer Legende des Duisburger Sports. Auch auf internationaler Bühne setzte er Maßstäbe – als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft führte er das Team 1980 zum Gewinn der Europameisterschaft.

Im November 2025 hat der DFB ihn zum Ehrenspielführer ernannt. Mit seiner Bodenständigkeit, seiner Führungsstärke und seiner tiefen Verbundenheit zu Duisburg ist Dietz auch nach seiner aktiven Karriere noch ein Vorbild für Generationen von Sportlerinnen und Sportlern. In verschiedenen Funktionen engagierte er sich für Vereine und insbesondere für den Nachwuchs – stets mit dem Ziel, junge Menschen für den Sport zu begeistern und Werte wie Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt zu vermitteln.

Ratsbürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung: Versand der Briefwahlunterlagen startet nächste Woche
Olympia an Rhein und Ruhr 2036, 2040 oder 2044 – wie stehen die Duisburgerinnen und Duisburger zu einer gemeinsamen Bewerbung der Region „KölnRheinRuhr“? Am kommenden Montag, 16. März, beginnt die Deutsche Post mit dem Versand der Abstimmungsunterlagen für den Ratsbürgerentscheid.

Die Stimmen werden am Sonntag, 19. April, ausgezählt. Bis Ende der kommenden Woche sollten alle 351.307 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger die Unterlagen in ihren Briefkästen haben. Die Abstimmung findet ausschließlich per Brief statt. Eine Beantragung der Unterlagen ist nicht erforderlich; sie werden automatisch versandt. Konkret wird gefragt: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“

Als Antwort kann nur mit „Ja“ oder „Nein“ abgestimmt werden. Ausgefüllte Unterlagen sollten spätestens bis zum 14. April in einen Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden, damit Stimme bei der Auszählung berücksichtigt werden kann. Wahlberechtigte, die bis zum 23. März keine Unterlagen erhalten haben, werden gebeten, sich mit der Stabsstelle Wahlen telefonisch unter (0203) 283-987733 in Verbindung setzen. Weitere Informationen zur Duisburger Olympiabewerbung und dem Ratsbürgerentscheid finden Sie unter www.duisburg.de/bewerbung_olympia.

Neudorfs "Memelbad" schließt für drei Wochen
Um notwendige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sowie die jährliche Grundreinigung durchführen zu können, muss das Hallenbad Neudorf an der Memelstraße 70 bis 72 ab dem 27. März bis voraussichtlich zum 19. April schließen. Informationen zum Hallenbad Neudorf sind auf der Internetseite www.badeportal-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 370880 erhältlich.

Neue Tarife im VRR: Tickets noch bis Ende März 2026 gültig  
Seit dem 1. Januar 2026 gibt es neue Tarife im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Davon betroffen sind auch die Fahrgäste der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Für Tickets, die ab dem 1. März 2025 gekauft wurden, gelten folgende Regelungen.  

- Abfahren oder Tauschen Abfahren: Bis zum 31. März 2026 können Fahrgäste noch mit den alten Tickets fahren.
- Tauschen: Fahrgäste können die alten Tickets bis zum 31. Dezember 2028 gegen neue Fahrscheine umtauschen. Sie zahlen dafür lediglich den Differenzbetrag zum dann gültigen Fahrpreis. Fahrgäste können die Tickets im Kundencenter der DVG am Hauptbahnhof (Harry-Epstein-Platz) umtauschen.

Wer nach dem 31. März 2026 noch mit einem alten Ticket in Bussen und Bahnen unterwegs ist, muss ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) in Höhe von 60 Euro bezahlen.  

Mehr Solarstrom im Duisburger Netz: Einspeisung steigt 2025 um 22 Prozent
Die Energiewende vor Ort in Duisburg geht weiter voran: Immer mehr Privathaushalte und Unternehmen beteiligen sich aktiv daran, indem sie selbst umweltfreundlich Strom erzeugen. In den vergangenen vier Jahren ist die eingespeiste Menge von Strom aus Photovoltaik in das Duisburger Verteilnetz deutlich gestiegen, allein im Jahr 2025 waren es 37,74 Millionen Kilowattstunden (kWh)– das sind 22 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus Daten hervor, die die Stadtwerke Duisburg ausgewertet haben.

Immer mehr Immobilienbesitzer erkennen das immense Potenzial, das in der Stromerzeugung auf dem eigenen Dach steckt. Eine eigene Photovoltaik-Anlage macht sie unabhängiger von schwankenden Energiepreisen und amortisiert sich meist schon in wenigen Jahren. Weil immer mehr Duisburgerinnen und Duisburger in die eigene Stromerzeugung eingestiegen sind, wächst auch die Menge des ins Duisburger Stromnetz eingespeisten Stroms aus Photovoltaikanlagen.

37,74 Millionen kWh sind der bislang höchste Wert der PV-Einspeisung ins Duisburger Netz. Noch nicht mitgerechnet sind dabei die Mengen, die direkt in den Immobilien verbraucht werden und das Verteilnetz gar nicht erst erreichen, weil sie direkt von den Wärmepumpen und Elektrogeräten der PV-Erzeuger-Haushalte verbraucht werden. Unter Berücksichtigung einer verbrauchsabhängigen Eigenbedarfsquote von 30 Prozent (bei Anlagen mit integriertem Batteriespeicher bis zu 80 Prozent) bedeutet das, dass in Duisburg noch eine weitaus größere Menge Solarstrom erzeugt wurde.

Im Jahr 2019 lag die Solar-Einspeisung ins Duisburger Verteilnetz noch bei 17,2 Mio. kWh. In nur sieben Jahren ist die Einspeisung damit um mehr als 20 Millionen kWh gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt.

Im Vergleich zur gesamten aus dem Duisburger Verteilnetz an die angeschlossenen Verbraucher abgegebenen Strommenge sind die Einspeisemengen eher gering. Im Jahr 2019 riefen die Duisburgerinnen und Duisburger 1,8 Milliarden kWh ab, im Jahr 2025 waren es dann nur noch 1,67 Mrd. kWh. Der Rückgang resultiert aus einer gestiegenen eigenen Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen in Duisburg und zugleich einem bewussteren Umgang vieler Menschen mit Energie, die an vielen Stellen Verbräuche reduziert und damit ressourcenschonender Strom eingesetzt haben.

Trotzdem ist für die kommenden Jahre mit einem steigenden Stromverbrauch und vor allem mit einer massiv steigenden Gesamtanschlussleistung zu rechnen, denn immer mehr Menschen nutzen Wärmepumpen, bauen Photovoltaikanlagen oder steigen auf Elektromobilität um und installieren zu Hause eine Wallbox. Darüber hinaus werden immer mehr industrielle Prozesse energieintensiver, zum Beispiel, wenn es um die Herstellung von Wasserstoff geht.

Ebenfalls nicht in der Statistik enthalten sind die Mengen Strom, die von kleinsten Photovoltaikanlagen, sogenannten Balkonkraftwerken, erzeugt werden. Diese Mengen werden in aller Regel direkt in den Haushalten verbraucht, in denen Sie von den Menschen installiert wer-den.


Grafik DVV

Aktionsmonat März: Jedes 5. PV-Modul geschenkt
Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen. Im Aktionsmonat März gibt es attraktive Angebote, bei denen es jedes 5. Modul einer Anlage bis 24,99 kWp geschenkt gibt.

Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronischer Inbetriebnahme bereits für unter 13.000 Euro.

Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich.

Tulpen auf Platz 1: Diese Frühlingsblüten sind am beliebtesten

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Start in die Garten- oder Balkonsaison? Vergleich.org hat dazu eine Umfrage unter Leser:innen durchgeführt und nach dem aktuellen Stand der Gartenarbeiten gefragt. Bei den Frühlingsblumen gibt es ebenfalls klare Favoriten, die für Farbe und Frühlingsstimmung sorgen.

VGL

Wer sich aktuell im Internet informiert, was in den ersten milden Tagen des Vorfrühlings im Garten oder auf dem Balkon zu tun ist, stößt auf zwei gegensätzliche Empfehlungen: Auf der einen Seite stehen Ratgeber und To-do-Listen mit frühen Arbeiten wie Heckenschnitt, Laub harken, Kompost umsetzen oder Stauden zurückschneiden.

Auf der anderen Seite werden Stimmen aus Natur- und Umweltschutz lauter, die – zum Schutz der Biodiversität – dazu raten, mit dem Aufräumen noch zu warten, auch wenn es unordentlicher aussieht. So empfiehlt der WWF* deutlich, dass Gärten „ausschlafen“ dürfen. Das Saubermachen des Gartens schade Insekten, Igeln, heimischen Schlangen wie der Ringelnatter und Pflanzen. Insekten und Igel etwa sind noch im Winterschlaf. Sie werden durch Laubharken und Pflanzenschnitt zu früh geweckt oder verletzt und damit unter Stress gesetzt.

Junge Pflanzentriebe wiederum sollten noch durch Laub und tote Halme vor Kälte und Spätfrost geschützt werden, weshalb die Haufen bis April liegen bleiben können. Früh mit der Gartenarbeit beginnen oder noch liegen lassen? Aus diesem Grund wollte Vergleich.org wissen, wann unsere Leser:innen in die Garten- oder Balkonsaison starten.

Ob aus Umweltschutzgründen oder anderen Hintergründen: Die meisten haben zu Beginn des März nur wenig erledigt. 43 % der Befragten gaben an, nur Kleinigkeiten gemacht zu haben. Mit den größeren Gartenarbeiten wollen sie warten, bis es keinen Nachtfrost mehr gibt. Erst dann ist die Wetterlage stabil genug, damit neu gepflanzte Stauden und Jungtriebe gut gedeihen können. Weitere 30 % genießen die frühen Sonnenstrahlen ganz entspannt, ohne irgendein Gartengerät in die Hand zu nehmen.

Für sie startet die Gartenarbeitssaison ohnehin erst später im Frühling. Nur 4 % aller Befragten haben die ersten warmen Tage genutzt und bereits alles erledigt, was zu tun ist. Weitere 5 % sind fast durch und immerhin 18 % befinden sich gerade mittendrin im Prozess und freuen sich darauf, auch mal wieder neue Gartengeräte oder Pflanzen zu kaufen.

Tulpen sind die Lieblinge im Frühling!
Doch ob jetzt schon viel im Garten gearbeitet wird oder nicht – an einem erfreuen sich fast alle: Frühlingsblumen wie lila Krokusse, weiße Schneeglöckchen, gelbe Narzissen oder rosa Baumblüten. Darum wollte Vergleich.org darüber hinaus wissen, welche der vielen schönen Blumen die Favoriten unserer Leser:innen sind. Auf Platz 1 mit 30 % liegen die anmutigen und farbenfrohen Tulpen.

Die klassisch schönen Blumen sind um Ostern herum sowohl im Beet als auch in der Vase eine Augenweide. Nur knapp dahinter reihen sich die zarten Frühblüher wie Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge mit 26 % auf Platz 2 ein. Auf Platz 3 folgen klassische Frühlingsblumen wie Narzissen, Osterglocken oder Hyazinthen mit 22 %. 11 % bevorzugen kleine Beet- und Balkonblumen, die jetzt schon gepflanzt werden können, wie Stiefmütterchen, Primeln und Veilchen.

Diese hübschen Blumen machen sich nicht nur im Beet, sondern auch in Balkonkübeln und auf Fensterbänken wunderschön. Ebenfalls 11 % gaben den Busch- und Baumblüten ihre Stimme. Forsythien, Weidenkätzchen, Kirsch- oder Apfelblüten erzeugen schon aufgrund ihrer üppigen Blüte eine wunderschöne Frühlingsstimmung. Sie sind auch im weiten Stadtbild sowie in der Landschaft verbreitet, sodass man diese auch ohne eigenen Garten genießen kann.

Das Schöne ist: Viele dieser Blumen und Blüten blühen nacheinander und geben einen Vorgeschmack auf das bald sprießende, satte Sommergrün, sodass der lange Winter ohne Farbe endlich vorbei sein dürfte. Woher kommen die Ergebnisse? Vergleich.org hat mithilfe von MakeOpinion 509 Personen in Deutschland befragt. Die Umfragen starteten am 04. März 2026 und liefen ca. 2 Tage. Es waren mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Quelle: *WWF: „Gärten wollen ausschlafen“. 05.03.2026


Frühjahrsputz in Friemersheim!
Gemeinsam mit der Umweltgruppe West aus Friemersheim und dem Angelsportclub "Kruppsee" Rheinhausen e.V. führt „Du bist Rheinhausen“ einen Frühjahrsputz in Friemersheim durch. Alle sind eingeladen hierbei mitzuwirken – Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer warten auf euch.

Wir bitten um eine Anmeldung unter https://du-bist-rheinhausen.de. Treffen ist Samstag der 21.03.2026 um 10.00 Uhr auf dem Marktplatz in Friemersheim, 47229 Duisburg-Friemersheim.  Und wie immer ist die Abholung des gesammelten Abfalls durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg organisiert.

Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38, 47228 Duisburg E-Mail: horst@du-bist-rheinhausen.de Telefon für Rückfragen 0172 2605678

Du bist Rheinhausen ist eine Anlaufstelle für Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln und ihre Heimat gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen, Vereine oder Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter umsetzen lassen.

Vertreter für kirchliche Popularmusik trafen sich in Duisburg
Christliche Popularmusik ist im Bereich der evangelischen Kirche in den letzten Jahren immer sichtbarer geworden. Gospelchöre, Bands oder Pop-Ensembles gehören inzwischen zum festen Repertoire vieler Kirchengemeinden.

Auch wenn das für viele immer noch neu zu sein scheint, so gibt es die Professionalisierung der Popularmusik in Kirche schon seit vielen Jahren. So hat sich bereits 2003 die „Ausbildungskonferenz Popularmusik“ in der Evangelischen Kirche in Deutschland gegründet.

2016 benannte sie sich um in „Popularmusikkonferenz der EKD“. Einmal jährlich treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Landeskirchen, Verbänden und Hochschulen, um sich über die Entwicklung im Bereich der Popularmusik und der Ausbildung haupt- und nebenamtlicher Kirchenmusiker*innen auszutauschen. Im März 2026 trafen sich die Mitglieder der Konferenz im Haus der evangelischen Kirche in Duisburg.

Im Zentrum des Treffens stand das Thema „Fundamentalistische Strömungen in der christlichen Popularmusik: Radikal-christliche Fundamentalisten nutzen oftmals auch die christliche Popmusik, um umstrittene Sichtweisen und rechts-konservatives Gedankengut zu transportieren - und finden damit vor allem in den sozialen Medien eine breite Anhängerschaft.

Den Mitgliedern der Popkonferenz ist es wichtig, hinzusehen und kritisch abzuwägen, welche Texte in Kirche gesungen werden und welche besser nicht. Aber auch die Entwicklung des neuen evangelischen Gesangbuchs, der Blick auf den kommenden Kirchentag in Düsseldorf und natürlich der kollegiale Austausch standen im Fokus des Treffens in Duisburg. 
Informationen zur Popkonferenz und zur Popularmusik-Ausbildung in der evangelischen Kirche gibt es unter www.popularmusik.org

Treffen der Vertreter für kirchliche Popularmusik in Duisburg vor dem Haus der evangelischen Kirche in Duisburg (Foto:  https://ekir-pop.de/). 

Vortrag in der Beecker Kirche über Künstliche Intelligenz
Am 20. März ist Frank Tentler, seit über 20 Jahren als Berater, Entwickler und Dozent für digitale Kommunikations- und Digitalisierungsprojekte, in der evangelischen Kirche in Duisburg Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, um 17 Uhr, zu Gast. Sein Vortrag steht unter dem Motto: „Künstliche Intelligenz verstehen und nutzen“ und ist praxisnah und für alle, die sich für die Zukunftstechnologie interessieren – egal, ob mit oder ohne Vorkenntnisse.

Er spricht neben technischen Aspekten gesellschaftliche und moralische Herausforderungen an: „Wie beeinflusst KI unser Leben?“ „Welche Verantwortung tragen wir beim Einsatz neuer Technologien?“ Im Anschluss an den Vortrag gibt es Raum für Diskussionen und Fragen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik in Beeck wird gerne angenommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de, zum, Referenten unter www.tentler.ai.

Referenten Frank Tentler (Foto:https://www.tentler.ai/ ).

Neuer DHL-Paketshop in Duisburg Alt-Hamborn eröffnet
Die DHL hat einen neuen Paketshop im Geschäft „Jass Mode“ an der Jägerstr. 57 in Duisburg Alt-Hamborn in Betrieb genommen. Die Öffnungszeiten des Paketshops: Montag bis Freitag: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Der neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Für die Kundinnen und Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können. Außerdem können Kundinnen und Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.  

Unter deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie die Standorte der rund um die Uhr verfügbaren Packstationen und Poststationen sind dort ebenfalls zu ermitteln.  



NRW: 2025 wurden erneut mehr Eier in Bio-Qualität produziert 

* Die Legeleistung stieg auf 289 Eier pro Legehenne
* Bodenhaltung macht fast 70 % der Eierproduktion aus
* Regierungsbezirk Arnsberg und Detmold mit größtem Anteil an Eiern aus ökologischer Haltung

Im Jahr 2025 sind in Nordrhein-Westfalen rund 1,47 Milliarden Eier von Legehennen produziert worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, entsprach dies einem Anstieg von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der gehaltenen Legehennen verzeichnete einen Anstieg um 1,2 % auf 5,08 Millionen Tiere. Grafik IT.NRW



Mit rund 289 Eiern pro Legehenne stieg die Legeleistung im Vergleich zum Jahr 2024 leicht an. 7 von 10 Eiern stammten aus Bodenhaltung Mit einem Anteil von 69,1 % machte Bodenhaltung nach wie vor den größten Anteil an der nordrhein-westfälischen Eierproduktion aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der erzeugten Eier aus Bodenhaltung wieder über die Milliarden-Marke. 

225 Millionen bzw. 15,4 % der produzierten Eier kamen von Legehennen aus Freilandhaltung. Die Produktion stieg im Vergleich zum Jahr 2024 um 7,7 %. Die Eiererzeugung in ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben verzeichnete einen Zuwachs von 5,8 %. Im zweiten Jahr in Folge überstieg die Anzahl der Eier aus ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben mit 123 Millionen die Anzahl derer aus Kleingruppenhaltung und ausgestalteter Käfige (105 Millionen). Eier aus dieser Haltungsform, verzeichneten mit –10,0 % den stärksten Rückgang bei den Haltungsformen.

Eiererzeugung in Freilandhaltung binnen 10 Jahren mehr als verdoppelt
Die Zahl der erzeugten Eier aus Kleingruppenhaltungund ausgestalteter Käfige verringerte sich zwischen 2015 und 2025 um 45,5 % – seit dem Jahr 2021 war ein Rückgang von 27,6 % zu beobachten. In ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben erzeugten Legehennen im vergangenen Jahr dagegen 94,6 % mehr Eier als noch 2015. Die Eiererzeugung aus Freilandhaltung hat sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt (133,5 %).

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 12,0 % mehr Eier erzeugt als 2015
Knapp die Hälfte der Eier wurde 2025 im Regierungsbezirk Münster erzeugt Der Großteil der erzeugten Eier kam im vergangenen Jahr aus dem Regierungsbezirk Münster. Dort wurden mit 691 Millionen 47,1 % aller Eier in NRW produziert. Darauf folgten die Regierungsbezirke Detmold (16,5 %), Arnsberg (13,5 %) und Köln (12,6 %). Den geringsten Anteil an der nordrhein-westfälischen Eierproduktion machte der Regierungsbezirk Düsseldorf (10,3 %) aus.

Rund 40 % der Eier aus ökologischer Haltung stammte 2025 aus Arnsberg
Der Regierungsbezirk Münster verzeichnete mit einem Anteil von 87,4 % sowohl die meisten Eier aus Kleingruppenhaltung, als auch aus Bodenhaltung (49,2 %) und Freilandhaltung (35,6 %). Der Großteil der Eier aus ökologischer Haltung wurde in den Regierungsbezirken Arnsberg (39,2 %) und Detmold (22,4 %) erzeugt.


Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026: -10,1 % gegenüber Januar 2025
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, Januar 2026
-10,1 % zum Vorjahresmonat
-2,3 % zum Vormonat
Preise für pflanzliche Erzeugnisse
-11,9 % zum Vorjahresmonat
Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse
-8,9 % zum Vorjahresmonat

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Januar 2026 um 10,1 % niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -8,3 % gelegen, im November 2025 bei -5,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 2,3 %.



Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Januar 2026 um 11,9 % gegenüber Januar 2025. Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 8,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im Januar 2026 erneut gegenläufig.

So stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 1,9 %, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,7 % sanken. Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 11,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Januar 2026 um 49,8 % niedriger als im Januar 2025.

Im Dezember 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -48,0 %, im November 2025 bei -45,6 % gelegen. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 1,7 %. Preise für Obst, Getreide, Handelsgewächse und Futterpflanzen gesunken, für Gemüse und Wein gestiegen.

 Die Erzeugerpreise für Obst waren im Januar 2026 um 25,3 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -26,9 %. Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 1,8 %, wobei insbesondere Salat (+14,4 %) und Champignons (+3,4 %) teurer waren.

Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 24,1 % billiger war. Getreide war im Januar 2026 im Vergleich zum Januar 2025 um 16,7 % günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im Januar 2026 um 4,7 % niedriger als ein Jahr zuvor.

Auch Raps verbilligte sich um 9,1 % zum Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 8,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig. Beim Wein war im Januar 2026 dagegen eine Preissteigerung um 1,4 % gegenüber Januar 2025 zu verzeichnen.

Tierische Erzeugung: Preisanstieg bei Rindern, Geflügel und Eiern, Preisrückgang bei Schweinen und Milch Der Preisrückgang für Tiere und tierische Erzeugnisse um 8,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im Januar 2026 um 23,5 % niedriger als im Vorjahresmonat.

Auch im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 sanken die Preise für Milch (-8,7 %). Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 15,4 %. Die Preise für Tiere lagen im Januar 2026 um 1,6 % höher als im Januar 2025.

Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 26,5 %. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen erneut um 16,1 % (Dezember 2025: -16,1 % gegenüber Dezember 2024). Die Preise für Geflügel waren im Januar 2026 um 5,1 % höher als im Januar 2025. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 12,9 %. Bei Hähnchen kam es zu einem moderaten Preisanstieg um 0,2 %.

Landesweiter Warntag – Probealarm im Stadtgebiet - nur 55 von 81 aktiv
Erneut hat sich die Stadt Duisburg heute am landesweiten Warntag beteiligt und das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall überprüft. Die geplante Auslösung der Sirenensignale „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton), nach einer Pause die „Warnung“ (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) und nach einer weiteren Pause erneut die „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton) funktionierte grundsätzlich wie erwartet.

Überwacht wurde die Auslösung der Sirenen durch das Monitoring-System der Feuerwehr Duisburg. Demnach haben 55 von 81 aktiven Sirenen reibungslos funktioniert. Die Anzahl der positiven Rückmeldungen bewegt sich im erwarteten Rahmen, weil die Sirenen im Stadtgebiet derzeit auf den 5G-Standard umgestellt werden. Dieser Prozess ist noch nicht überall abgeschlossen. Bei der Auswertung des Sirenenalarms ist die Stadt Duisburg daher auf Mithilfe ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen.

Die Feuerwehr nimmt sowohl telefonisch über das städtische Callcenter (0203 283 94000) als auch per E-Mail (kub@feuerwehr.duisburg.de) alle Hinweise zum Sirenenalarm entgegen – dabei sind positive Rückmeldungen (wenn die Sirenen gut zu hören waren) und negative Rückmeldungen (Sirene nicht oder kaum zu hören) für die Qualitätssicherung von gleich hohem Wert.

Zum Start des Sirenenalarms hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) pünktlich die Warn-App NINA für die bundesweite Alarmierung ausgelöst. Auch die Funktion des Cell Broadcasts, welches das BBK als weiteres Warnmittel eingeführt hatte, wurde getestet.

Kreuz Kaiserberg ab Montag teilweise gesperrt
Das Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg bleibt in den kommenden Wochen ein Nadelöhr. Die Verbindung zwischen den stark befahrenen Autobahnen A3 und A40 wird von der Autobahn GmbH umfassend erneuert: mit zusätzlichen Fahrstreifen, neuen Brücken und Rampen sowie modernem Lärmschutz.

Ziel ist ein besserer Verkehrsfluss, weniger Staus und mehr Lebensqualität für Anwohnende. Die Bauarbeiten dazu beginnen ab dem kommenden Montagabend (16. März, ab 21 Uhr). Dafür werden gleich mehrere Verbindungen gesperrt, zum Teil für einen ganzen Monat:
- die Verbindung von der A3 Fahrtrichtung Arnheim auf die A40 in Fahrtrichtung Essen (Sperrung bis einschließlich 31.3.),
- von der A40 Fahrtrichtung Venlo auf die A3 in Fahrtrichtung Arnheim (Sperrung bis einschließlich 16.4.)
- sowie die Verbindung von der A40 Fahrtrichtung Essen auf die A3 in Fahrtrichtung Arnheim (Sperrung bis einschließlich 16.4.).

Die Autobahn GmbH baut eine provisorische Rampe von der A40 in Fahrtrichtung Venlo auf die A3 in Fahrtrichtung Arnheim, damit der Verkehr während des Baus der neuen Verbindungsrampe aufrechterhalten bleiben kann. Umleitungen sind ausgeschildert. Die bisherigen Sperrungen bleiben bis Mitte des nächsten Jahres bestehen.

Bonhoeffer-Gemeinde lädt zum Trödel in die Obermarxloher Lutherkirche
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt im Rahmen ihres Themenmonats „Bewahrung der Schöpfung“ zu einem nachhaltigen Trödeltag ein: Am 22. März zwischen 13 und 18 Uhr können Interessierte in der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh, Wittenberger Str. 15, Dinge, die sich in den letzten Jahren in der Gemeinde angesammelt haben und jetzt leider keine Verwendung mehr haben, aber eigentlich zu schade zum Wegschmeißen sind, für kleines Geld erstanden werden.

Alle Einnahmen werden gespendet an die Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales. Wie es sich für einen Sonntagnachmittag gehört, ist auch für Kaffee und Kuchen gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org. 


Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 13. März  heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

DCC und 1&1: Kooperation für größere Glasfaser-Anbietervielfalt in Duisburg
Die Duisburg CityCom (DCC) und 1&1 sind eine Kooperation eingegangen und sorgen damit in Duisburg für eine größere Angebotsvielfalt bei Glasfaserprodukten. Im Rahmen der Kooperation wurde das lokale Glasfasernetz der DCC mit dem leistungsstarken bundesweiten Transportnetz von 1&1 verbunden.

Als Ergebnis erhalten ab sofort über 25.000 Haushalte in Duisburg Zugang zum Glasfaserangebot von 1&1. Damit baut 1&1 seine starke deutschlandweite Präsenz im Glasfasermarkt weiter aus.  „Gemeinsam mit 1&1 haben wir zügig alle technischen und operativen Voraussetzungen für den Vermarktungsstart geschaffen. Das zeigt, wie effizient regionale und bundesweite Partner beim Glasfaserausbau zusammenarbeiten können - ein starkes Zeichen für Open Access in Duisburg“, sagt Stefan Soldat, Geschäftsführer der DCC.  

Beide Unternehmen leisten so einen Beitrag dazu, immer mehr Haushalte mit zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen auf Basis modernster Technik zu versorgen. Über die 1&1 AG   Die 1&1 AG mit Sitz in Montabaur ist ein börsennotierter Telekommunikationsanbieter und Teil der United Internet Gruppe. Mit Fokus auf den deutschen Markt stärkt 1&1 gezielt die digitale Souveränität des Landes.

1&1 betreibt als erster Netzbetreiber Europas ein vollständig virtualisiertes 5G-Mobilfunknetz auf Basis der neuartigen Open-RAN-Technologie – unabhängig, technologieoffen und bereit für Echtzeitanwendungen der Zukunft. Als viertes Netz steht das 1&1 O-RAN für mehr Wettbewerb und Innovation in der deutschen Mobilfunklandschaft. Neben einem umfassenden Mobilfunkportfolio bietet 1&1 Breitbandanschlüsse, die auf dem deutschlandweiten Glasfaser-Transportnetz von 1&1 Versatel sowie auf Netzen regionaler Carrier und Deutscher Telekom basieren.  

Foto DVV

Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.

Die DCC, für die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.  

VHS-Vortrag zum Einfluss von Nichtregierungsorganisationen
Um Nichtregierungsorganisationen – kurz NGOs – geht es in einem Vortrag des Duisburger Politikwissenschaftlers Dr. Maximilian Schiffers am Montag, 16. März, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. NGOs wirken an der demokratischen Politikgestaltung mit.

Sie weisen auf Missstände hin, generieren Expertise, setzen sich für spezielle Anliegen ein und tragen diese in die Öffentlichkeit, in die Parteien und in die Politik. So manche NGOs zieht sich dabei den Unmut bestimmter politischer Kreise auf sich. Diese kritisieren die Legitimation, Arbeitsweise und Einflussnahme der NGOs.

Bei dem Vortrag geht es insbesondere um die Frage, wie die NGOs ihre Strategien ausrichten, um gesetzte Ziele zu erreichen. Teilnehmende zahlen fünf Euro. Weitere Informationen gibt es bei Josip Sosic, telefonisch unter 0203 283-984617.

VHS-Workshop nimmt das Thema Achtsamkeit in den Blick
Halt und Ankerpunkte in einem schnellen und bewegten Leben: Um Achtsamkeit geht es in einem VHS-Seminar am Samstag, 28. März, von 10 bis 17 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.

Der Workshop zeigt, wie sich Achtsamkeit leicht, lebendig und praktikabel in den Alltag integrieren lässt. Teilnehmende entdecken mithilfe erlebnisorientierter Methoden der Psychosynthese den Zugang zur Achtsamkeit und erlernen Übungen, die sie in ihrem täglichen Leben umsetzen können.
Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Eine Anmeldung online auf www.vhs- duisburg.de ist erforderlich.

KV Nordrhein ruft zur Vorsorge auf Früherkennung rettet Leben – Warnsignale ernst nehmen

Anhaltende Durchfälle, Schmerzen, Krämpfe – wenn die Verdauung streikt, leidet die Lebensqualität erheblich. Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen oft unterschätzt. Laut Statistischem Bundesamt zählt Darmkrebs zu den fünf häufigsten Todesarten in Deutschland, im Jahr 2024 gingen allein auf diese Krebsart 23.600 Todesfälle bundesweit zurück.

Dabei ist Darmkrebs wie kaum eine andere Krebserkrankung durch konsequente Vorsorge vermeidbar oder in einem noch heilbaren Stadium erkennbar. Und: Bei rechtzeitiger Früherkennung liegen die Heilungschancen bei über 90 Prozent, in sehr frühen Stadien sogar bei nahezu 100 Prozent.

Anlässlich des Darmkrebs-Monats März appelliert die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein daher an alle Anspruchsberechtigten, die Vorsorgeangebote in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wahrzunehmen. „Darmkrebs ist in der Regel gut heilbar, wenn er früh erkannt wird. Die Vorsorgeuntersuchungen sind einfach zugänglich und können Leben retten. Wir ermutigen alle Menschen in Nordrhein, diese Chance zu nutzen und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen", betont Dr. med. Frank Bergmann, Vorsitzender der KV Nordrhein.

Vorsorge rettet Leben: Diese Angebote stehen zur Verfügung In der gesetzlichen Krankenversicherung wird das Programm zur Früherkennung von Darmkrebs seit 2019 als organisiertes Darmkrebsscreening angeboten: Versicherte erhalten ab dem Alter von 50 Jahren von ihrer Krankenkasse eine Einladung und Informationen zur Früherkennung und zur Durchführung einer Koloskopie.

Bleibt diese ohne Befund, ist eine erneute Früherkennungs-Koloskopie dann nach Ablauf von neun Kalenderjahren möglich. Alternativ kann ab 50 Jahren bei Frauen und Männern alle zwei Jahre ein Test auf okkultes Blut im Stuhl mit einem quantitativen immunologischen Test (iFOBT) durchgeführt werden, wenn sich die Person gegen eine Darmspiegelung entscheidet.

Die Kosten für diese Tests übernehmen ebenfalls die Krankenkassen. Warnsignale ernst nehmen Grundsätzlicher Rat: Veränderungen im Stuhlgang, Blut im Stuhl, anhaltende Bauchschmerzen oder unerklärlicher Gewichtsverlust sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Auch eine familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko – in diesen Fällen empfehlen Fachleute eine frühere und engmaschigere Vorsorge.

Vorbereitung einer Koloskopie, Quelle: PonyWang / gettyimages

BlackTrust Capital erwirbt 50 Wohnungen in Duisburg-Neumühl
BlackTrust Capital hat eine Wohnanlage in der Lehrerstraße 37–59 in Duisburg-Neumühl erworben. Das Objekt aus dem Baujahr 1995 umfasst 50 Wohnungen mit insgesamt rd. 3.200 m² Wohnfläche.

Für die Immobilie sind derzeit lediglich werterhaltende Maßnahmen geplant, sie wird im Rahmen eines internen Immobilienmanagements bewirtschaftet. BlackTrust investiert seit mehreren Jahren in Mehrfamilienhäuser und größere Wohnanlagen mit Entwicklungspotenzial. Der Bestand in Nordrhein-Westfalen soll weiter ausgebaut und langfristig gehalten werden.

BlackTrust (Sitz in Monheim und Düsseldorf) erwarb im gesamten Rhein-Ruhr-Gebiet und Berlin Wohn- und Geschäftshäuser, Wohnanlagen, Grundstücke (z.B. in Duisburg, Düsseldorf, Dinslaken, Voerde, Wuppertal und Ibbenbüren)  für den geförderten und freifinanzierten Wohnraum, wohnwirtschaftliche und gewerbliche Projektentwicklungen sowie Gewerbeimmobilien.

Fachleute sehen Risiken bei Pestizid-Zulassung - Wissenschaftlicher Beirat warnt vor EU-Plänen
Der Wissenschaftliche Beirat zum Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz warnt: Die von der EU-Kommission geplanten Vereinfachungen bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln könnten nach Einschätzung der Expert:innen erhebliche Risiken für Mensch und Umwelt mit sich bringen. Eine entsprechende Stellungnahme hat das Gremium – darunter Prof. Dr. Ralf Schäfer von der Universität Duisburg-Essen – an das Bundeslandwirtschaftsministerium übergeben.

Im Mittelpunkt der Kritik steht das sogenannte „Food and Feed Safety Omnibus“-Paket der EU-Kommission. Es sieht zwei grundlegende Änderungen vor: Zum einen sollen Wirkstoffe künftig unbefristet genehmigt werden, statt – wie bisher – alle zehn bis fünfzehn Jahre überprüft zu werden. Zum anderen sollen nationale Produktzulassungen nicht mehr regelmäßig an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst werden. Maßgeblich wäre künftig allein das Wissen zum Zeitpunkt der EU-weiten Wirkstoffgenehmigung.

Aus Sicht des Beirats würden damit zentrale Sicherheitsmechanismen geschwächt. Regelmäßige Neubewertungen seien ein wesentlicher Bestandteil des europäischen Vorsorgeprinzips. Eine Analyse zeigt, dass seit 2009 mindestens 165 chemisch-synthetische Wirkstoffe vom europäischen Markt genommen wurden – häufig aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über Risiken für Umwelt oder Gesundheit. Ohne verpflichtende Überprüfung könnten solche Entwicklungen künftig deutlich später oder gar nicht mehr berücksichtigt werden.

Besonders kritisch bewertet das Gremium die geplante Entkopplung nationaler Produktzulassungen vom aktuellen Forschungsstand. Erkenntnisse über mögliche Gefahren entstünden oft erst Jahre nach der Erstzulassung eines Wirkstoffs. Würden sie systematisch ausgeblendet, drohe eine strukturelle Lücke zwischen Regulierung und Forschung.

Auch die Rechtsprechung unterstreicht die Bedeutung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Urteile des Europäischen Gerichtshofs zu den Wirkstoffen Difenoconazol (2024) und Cypermethrin (2025) haben deutlich gemacht, dass Behörden aktuelle Forschungsergebnisse in ihre Risikobewertungen einbeziehen müssen.

„Wer Zulassungen entfristet und neue wissenschaftliche Erkenntnisse ausblendet, schwächt das europäische Vorsorgeprinzip massiv“, warnt Ökotoxikologe Prof. Dr. Ralf Schäfer von der Universität Duisburg-Essen. „Gerade die letzten Jahre zeigen, dass Risiken vieler Wirkstoffe erst im Laufe der Zeit sichtbar werden.“

Der Beirat spricht sich stattdessen für eine echte Entbürokratisierung aus – etwa durch transparentere Bewertungsverfahren und besser vergleichbare Risikoabschätzungen. Vereinfachungen ja, aber nicht um den Preis eines geringeren Schutzniveaus.

Gewaltfrei Lernen: Wegweisendes Bildungsprojekt für respektvolle und gewaltfreie Lernumgebung an der Grundschule GGS Sternstraße in Duisburg!
Gewaltfrei Lernen ist ein innovatives Bildungsprojekt, welches das Ziel verfolgt, eine sichere und unterstützende Umgebung für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, in der gewaltfreies Lernen im Fokus steht. Durch gezielte Schulungen für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern sollen alle Beteiligten in die Lage versetzt werden, proaktiv gegen Konflikte vorzugehen und konstruktive Lösungen zu finden.

Fotos Sibylle Wanders

Diese Woche findet der zweite Teil der Sozialtrainings von Gewaltfrei Lernen an der Grundschule GGS Sternstraße in Duisburg statt. Das zweite Projekt wird der großen Schule mit 1000 Euro Förderung von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert.

Über Gewaltfrei Lernen:
Körperliche Schikanen, Wutausbrüche und Beleidigungen sind auch in Grundschulen keine Seltenheit. Eine positive Lernatmosphäre wird gestört, beeinträchtigt und macht konzentriertes Lernen kaum möglich. Ein zentraler Bestandteil des Gewaltfrei Lernen-Programms ist die Integration sozialer und emotionaler Lernkompetenzen in den Lehrplan. Dieser Ansatz ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihre sozialen Fähigkeiten zu stärken und eine positive Beziehungskultur zu entwickeln.

Die Sozialtrainings von Gewaltfrei Lernen unterstützen Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren bewegungsreich und sprachintensiv im Umgang mit alltäglichen Konflikten wie schlechten Gefühlen und eigener Wut sowie bei Mobbing, Gruppenzwang oder sexueller Belästigung. Gleichzeitig stehen Freundschaft, Achtsamkeit und gegenseitiges Helfen im Vordergrund.

„Mein Motto als Gründerin und pädagogische Leitung des 26-köpfigen Gewaltfrei Lernen-Teams ist aktuell wichtiger denn je: Wir wollen ALLE in einer Schule für eine gute Lernatmosphäre in den Klasen und für faire Konfliktlösungen unter Kindern bestärken.", betont Sibylle Wanders vom Verein Gewaltfrei Lernen.

Förderung durch die Stiftung der Sparda-Bank West:
Möglich machte dieses Projekt eine Mitfinanzierung der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Seit 2010 fördert sie Gewaltfrei Lernen in NRW und hat rund 290 Schulen und zahlreiche Nachschulungen bis heute weit über eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Dadurch können die Lehrkräfte sowie die Pädagoginnen und Pädagogen einer Schule die erfolgreichen Sozialspiele, Konfliktübungen und pädagogischen Strategien im Alltag selbst weiterführen und im Schulalltag verfestigen.

Ursula Wißborn, Vorstand der Sparda-Stiftung bekräftigt: „Das ganzheitliche Konzept bei Gewaltfrei Lernen hat uns von Anfang an überzeugt und wir sind gern Partner dieses tollen Projektes. Vor allem in diesen herausfordernden Zeiten ist es umso wichtiger, Kinder und Jugendliche zu stärken und sie handlungsfähig zur machen, um Konflikte auf souveräne Art zu lösen.“

UN-Freiwilligenjahr 2026: DSEE fördert Bildungsaktionen zu globaler Gerechtigkeit
2026 steht weltweit im Zeichen des freiwilligen Engagements: Die Vereinten Nationen haben das Jahr zum Internationalen Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung (IVY 2026) erklärt. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) beteiligt sich mit dem Förderprogramm „action! Aktiv für eine globale Welt" und unterstützt Bildungsaktionen zu globaler Gerechtigkeit mit bis zu 500 Euro.

Mit action! können Einzelpersonen, Initiativen und Gruppen eigene Bildungsaktionen zu globalen Themen auf die Beine stellen – etwa Filmabende zur Klimagerechtigkeit, Workshops zum Ressourcenabbau im Globalen Süden oder Veranstaltungen zum fairen Handel.

Planspiel Ernährung - Fotoa Hanna Stanke

Wie solche Aktionen aussehen können, zeigt ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz: Eine Foodsharing-Initiative informierte bei einem Stadtfest mit einem Infostand über die globalen Folgen von Lebensmittelverschwendung. Mit geretteten Lebensmitteln, einem Quiz zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und Infomaterialien wurde anschaulich vermittelt, wie lokales Handeln mit globalen Herausforderungen zusammenhängt.

Bundesfoto Guido Schiefer

„Das Internationale Freiwilligenjahr rückt ehrenamtliches Engagement weltweit in den Fokus“, sagt Jan Holze, Vorstand der DSEE. „Mit action! erreichen wir Menschen, die sich für globale Gerechtigkeit einsetzen wollen, aber noch keine Erfahrung mit Förderanträgen haben. Deshalb setzen wir auf eine einfache Antragstellung und persönliche Beratung.“

Das Programm richtet sich bewusst an Engagierte ohne Vereinsstruktur: Anträge können von informellen Gruppen und Einzelpersonen eingereicht werden. Eingetragene Vereine sind nicht antragsberechtigt. Die DSEE bietet Interessierten eine persönliche Beratung per Telefon oder Videokonferenz. Auch der Verwendungsnachweis kann unkompliziert in einer Online-Sprechstunde mündlich eingereicht werden.

Das Förderprogramm action! wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Das Programm läuft bis Ende 2027.

Weitere Informationen zum Förderprogramm action! sowie zur mündlichen Einreichung des Verwendungsnachweises unter www.d-s-e-e.de/action.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert das lokale Engagement für globale Gerechtigkeit und für eine nachhaltige Zukunft. Mit dem Förderprogramm „action! Aktiv für eine globale Welt“ wird dieses Engagement besonders in ländlichen Regionen Deutschlands gestärkt.

Von 2025 bis 2027 werden entwicklungspolitische Bildungsaktionen mit bis zu 500 Euro gefördert. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt setzt das Förderprogramm um und bietet jungen Engagierten eine umfassende Beratung und praxisnahe Hilfestellungen. 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals)

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die Agenda 2030 stellt einen „Weltzukunftsvertrag“ dar, der die Staaten dazu verpflichtet, allen Menschen bis 2030 ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Interne Veranstaltung: geänderte Öffnungszeit im DVG-Kundencenter  

Das Kundencenter der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) bleibt am Montag, 16. März, und Dienstag, 17. März, aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist wie sonst auch von montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

Steuer-Tipp für Gewerkschaftsmitglieder in Duisburg
Steuer-Bonus: Wer in der Gewerkschaft ist, kann in diesem Jahr zum ersten Mal zusätzlich Steuern sparen. Gewerkschaftsmitglieder erhalten je nach Steuersatz in der Regel zwischen 25 und 35 Prozent ihres Gewerkschaftsbeitrags mit der Steuererklärung zurück. Darauf hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein hingewiesen. Das sei eine gute Nachricht für alle Gewerkschaftsmitglieder in Duisburg.

„Mehr noch: Das ist ein zusätzlicher Anreiz für alle, in die Gewerkschaft zu kommen. Denn gute Löhne, ordentlicher Arbeitsschutz und vernünftige Arbeitszeiten fallen nicht vom Himmel. Außerdem ist bei der IG BAU – wie bei allen anderen Einzelgewerkschaften im DGB auch – immer ein Rechtsschutz inklusive“, sagt Karina Pfau, Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.

Auf den Steuer-Bonus für Gewerkschaftsmitglieder haben sich CDU/CSU und SPD in der Regierungskoalition geeinigt. Mehr dazu („Gewerkschaftsbeitrag von der Steuer absetzen“): www.dgb.de/service/ratgeber/steuertipps/

Die Epitaphe der Salvatorkirche sind weg!
Duisburg, 11. März 2026 - Die Salvatorkirche ist auch berühmt für ihre über 25 hölzerne Gedenktafeln, teils über 500 Jahre alt. Dass sie jetzt fehlen und die Wände an den Stellen kahl sind, liegt nicht an einem Kunstraub. Vielmehr wurden sie in einer aufwändigen Aktion vorsichtig abgenommen, damit sie restauriert werden können.

Aufmerksame Gottesdienstbesucher entdeckten schon länger immer mehr Schäden an den Epitaphen, die alle aus bemalten Vollholzbrettern bestehen. Restauratorinnen und Restauratoren stellten fest, dass einige Bretter neu verleimt werden müssen. Farbe blättert ab, und nahezu alle Stücke sind von Schimmel befallen, weil zwischen den einzelnen Epitaphen und der Wand nicht genug Luft zirkulieren kann.

Abnahme der Epitaphe (Foto: www.ekadu.de)

Als der Vorsitzende des Bauvereins der Salvatorkirche, Superintendent i. R. Armin Schneider, von den Schäden an den Epitaphen erfuhr, schlug er vor, dass der Bauverein die Finanzierung übernimmt. Es war ein Angebot, das die Gemeinde nicht ablehnen konnte. Alle Epitaphe sind nun zur Restauration in Köln zur Aufarbeitung.

Um Pfingsten herum sollen alle wieder an Ort und Stelle in der Salvatorkirche hängen. Einige Epitaphe der Salvatorkirche erinnern an von vor Jahrhunderten verstorbene Persönlichkeiten der Stadt, die nach damaligem Brauch auch in der Kirche neben dem Rathaus begraben wurden. Das bekannteste erinnert an Gerhard Mercator, den berühmten Sohn der Stadt, und wurde 2018 mit großem Aufwand restauriert.

Die Mehrheit der Epitaphe erinnert an Offiziere, die im Spanischen Erbfolgekrieg (1701 -1714) meist bei Kämpfen um Kaiserswerth verwundet wurden und an den Folgen verstorben sind.  Infos zur Gemeinde gibt es im netz unter www.ekadu.de, zur Citykirche noch mehr unter www.salvatorkirche.de.

Mautone, Band und Streichquartett spielen in der Marxloher Kreuzeskirche  
Für Giuseppe Mautone ist das Konzert im Rahmen des AKZENTE-Programms am 21. März in der Marxloher Kreuzeskirche, Friedrich-Str. 40, ein Heimspiel, denn der Schlagzeuger, Liedermacher und Arrangeur ist gebürtiger Duisburger: Er präsentiert unter dem Titel „Alle an einem Tisch“ mit André Meisner, Tobias Rotsch, Lea Budzinski und den Duisburger Philharmonikerinnen Luisa Höfs (Violine), Johanna Klose (Violine), Paula Heidecker (Viola) und Anja Schröder (Violoncello) einen Abend voller deutschsprachiger Lieder zum Thema „Begegnungen“.

Zu hören sind somit melodiöse Stücke, die nicht nur von zweiten und dritten Gesängen, Tasten und Bass, sondern auch von einem Streichquartett der Duisburger Philharmoniker begleitet werden. Der Eintritt zu dem um 19.30 Uhr beginnenden Konzert kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Karten gibt es auch im Vorverkauf unter www.mautone.de. Infos zum Veranstaltungsort gibt es unter bonhoeffer-gemeinde.org.

Giuseppe Mautone (Foto: www.mautone.de).


Gemeinde lädt zum Evensong in die Wildstraße
Mit einem „Evensong“ können Besucherinnen und Besucher im Neudorfer Gemeindezentrum Wildstr. 31 am 21. März um 18 Uhr eine besondere gottesdienstliche Form erleben, die von gesungenen Psalmen und Liedern zum Mitsingen, Lesungen und Gebeten getragen wird.

Der Evensong, entstanden aus dem Abendgebet der Anglikanischen Kirche, erfreut sich heute auch in Duisburg zunehmender Beliebtheit, insbesondere wegen des einfachen Wechsels von Chormusik, Texten und Liedern in deutscher Sprache zum Mitsingen. Der Chor „Friends of Thomas Tallis“ singt diesmal viel Musik von Alan Wilson sowie Orlando di Lasso, Volker Nies und Christopher Tye. Die geistliche Ansprache kommt von Pfarrer Sören Asmus.

Er sieht im Evensong den „Zauber der kleinen Form“: Für die einen sei es mehr ein geistliches Konzert, für die Anderen trage die Form, bei der man nichts mitgestalten muss, durch das Gebet und eröffne Raum für eigene Gedanken. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Chor „Friends of Thomas Tallis“ (Foto: Dirk Stechow).  

Neumühl: 3. Runde bei „Kultur unterm Kirchturm“
Ende März letzten Jahres fand in der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz die gelungene, äußerst erfolgreiche Premiere des neuen Veranstaltungsformats „Kultur unterm Kirchturm“ der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Neumühl statt.   Mitglieder und Freunde der Literaturwelt Deutschland bewiesen vor über 100 Besuchern, wie vielfältig, einprägend und unterhaltsam Kultur ist.

Im vergangenen Oktober ging es vor dann 150 Besuchern in die zweite Runde. Und nun heißt es „Aller guten Dinge sind drei“. Am Sonntag, 22. März. ist es soweit. Ab 15 Uhr – Einlass ab 14.30 Uhr – gibt es in der Gnadenkirche wieder eine geballte, bildhafte, klangvolle und spannende Vielfalt an kulturellen Momenten zum Staunen und Genießen.

Auch dieses Mal wird es bei Kaffee und Kuchen an kulturellen Schmankerln, moderiert von Reiner Terhorst, nicht fehlen. Nachdem Dieter Ebels und Jürgen Trimborn krankheitsbedingt im Oktober kurzfristig absagen mussten, sind sie diesmal mit von der Partie. Dieter Ebels, übrigens einer der Wegbereiter von Kultur unterm Kirchturm und vielen Menschen als Erfolgsautor bekannt, ist auch begeisterter Gitarrist.

Jürgen Trimborn hat als Motor und Mentor der Kultband „Reifrock“ längst Musikgeschichte geschrieben und auch in weiteren Formationen für musikalische Gänsehaut-Momente gesorgt. Diesmal wird aus dem Duo ein Trio. Mit dem Band-erfahrenen Norbert Ulrich werden die Songs, Oldies und Gospels im wahren Sinn des Wortes noch „stimmgewaltiger und klangvoller“.

Erneut mit von der Partie ist auch Sabine Watermann, die mit aktuellen Arbeiten und neuen Aktivitäten für Blickfang und reichlich Gesprächsstoff sorgt. Die Neumühler Künstlerin stellt wieder einige ihrer eindrucksvollen Bilder aus. Optisch-kunstvolle Schwerpunkte sind erneut Leuchttürme des Nordens und Landmarken des Ruhrgebiets. Diese sind, so die Malerin,

„Identifkations- und Navigationsmerkmale der jeweiligen Regionen. Sie vermitteln den Menschen Heimatverbundenheit und strahlen Standfestigkeit und Beständigkeit aus.“  Natürlich kommt auch die Literatur zu Wort. Uwe Rademacher liest aus seinem Krimi „Arthur - Mord und andere katalanische Spezialitäten“ und Uwe Daniel stellt sein neues Werk „Mein Tanz auf der Klinge“ vor. Spannung ist bei beiden angesagt.

Musikalische Ausrufezeichen setzen zudem erneut Katharina Heuberg und Hünkar Ceylan. Sie werden das Publikum mit wunderschönen Liedern verzaubern., teils als Solo-Interpreten, aber auch als Gesangs-Duo. Natürlich gibt es auch wieder reichlich Gelegenheit, mit den Mitwirkenden ins Gespräch zu kommen.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden, die den weiteren kulturellen Aktivitäten unserer Gemeinde zugutekommen, wird gebeten. Reiner Terhorst  

Jürgen Trimborn (l.) und Dieter Ebels, die bei der "Kultur unterm Neumühler Kirchturm" einprägende Gospels, Countrysongs und Evergreens  mit Stimme und Gitarre präsentieren werden. Foto: Silvia Ebels




4,8 Millionen Photovoltaikanlagen zum Jahresende 2025 installiert
• Neuer Höchstwert: Zahl binnen eines Jahres um 17,6 % gestiegen
• Wert der importierten Photovoltaikanlagen 2025 gegenüber Vorjahr um 7,8 % zurückgegangen, Exporte um 30,1 %
• Produktion von Solarmodulen in den ersten drei Quartalen 2025 um 60,6 % gegenüber Vorjahreszeitraum gesunken


Nach wie vor setzen immer mehr Unternehmen und private Haushalte in Deutschland auf die Energie der Sonne zur Stromerzeugung. Zum Jahresende 2025 waren auf Dächern und Grundstücken hierzulande knapp 4,8 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 106 200 Megawatt installiert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Damit nahm die Zahl der Anlagen gegenüber dem Vorjahr um 17,6 % zu, die installierte Leistung stieg im selben Zeitraum um 11,8 %. Zum Jahresende 2024 hatte es gut 4,0 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 95 000 Megawatt gegeben.



China wichtigster Lieferant von Photovoltaikanlagen für den deutschen Markt
Die Importe von Photovoltaikanlagen sind im Jahr 2025 zurückgegangen: Der Wert der eingeführten Solarzellen und Solarmodule sank gegenüber 2024 um 7,8 % auf 1,8 Milliarden Euro. Deutlicher ging der Wert der exportierten Photovoltaikanlagen in diesem Zeitraum zurück: von 513 Millionen Euro auf 358 Millionen Euro – ein Rückgang von knapp einem Drittel (30,1 %).

China ist aus deutscher Sicht mit Abstand das wichtigste Herkunftsland für Photovoltaikanlagen: 88,0 % der nach Deutschland eingeführten Photovoltaikanlagen kamen 2025 aus der Volksrepublik. Danach folgten mit großem Abstand die Niederlande (5,2 %). Der Importwert von Photovoltaikanlagen war 2025 nahezu fünfmal so hoch wie der Exportwert dieser Waren aus Deutschland.

Die Exporte gingen zu einem großen Teil in europäische Staaten. Die wichtigsten Abnehmer waren 2025 Italien (15,9 %), Österreich (14,8 %), und die Schweiz (7,2 %). Produktion von Solarmodulen mit deutlichem Rückgang Die Produktion von Solarmodulen für Photovoltaikanlagen ist in Deutschland in den ersten drei Quartalen 2025 deutlich gesunken: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ging die Anzahl der produzierten Solarmodule um 60,6 % auf 509 200 Stück zurück.

Bereits im Jahr 2024 war die Produktion von Solarmodulen hierzulande deutlich zurückgegangen. 2024 wurden gut 1,5 Millionen Solarmodule zum Absatz produziert. Damit hatte sich die Produktion gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert (-56,2 %). 2023 waren knapp 3,5 Millionen solcher Module hergestellt worden. Solarstrom war 2023 eine Einnahmequelle für 4,9 % der privaten Haushalte Private Haushalte erzeugen Solarstrom nicht nur für den Eigenbedarf – sie speisen ihn auch ins Netz ein.

Im Jahr 2023 hatten 4,9 % der privaten Haushalte (rund 2,0 Millionen) in Deutschland Einnahmen aus dem Verkauf von Solarstrom. Der Anteil hat in den vergangenen Jahren zugenommen: 2018 waren es 2,9 % (1,2 Millionen Haushalte). Die Einnahmen dieser privaten Haushalte aus dem Stromverkauf lagen 2023 bei durchschnittlich 153 Euro im Monat und sind somit im Vergleich zu 2018 mit monatlich 243 Euro um 37 % gesunken. Eine mögliche Ursache für diesen Rückgang dürfte die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkende Einspeisevergütung für neuinstallierte Photovoltaikanlagen sein.

10 500 Euro je Schülerin und Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2024
Ausgaben je Schülerin und Schüler gegenüber 2023 um gut 7 % gestiegen
Die öffentlichen Haushalte haben im Jahr 2024 durchschnittlich 10 500 Euro für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an einer öffentlichen Schule ausgegeben.



Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das nominal (nicht preisbereinigt) rund 700 Euro beziehungsweise 7 % mehr als im Jahr 2023. Das ist der stärkste Anstieg seit 2019, der hauptsächlich auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen ist.

Drei Viertel der Gesamtausgaben (7 900 Euro beziehungsweise 75 %) entfielen auf diesen Aufgabenbereich. Die restlichen Mittel wurden für den laufenden Sachaufwand (1 500 Euro beziehungsweise 14 %) und Investitionen (1 100 Euro beziehungsweise 11 %) bereitgestellt.

Ausgaben je Schülerin und Schüler in Bremen, Brandenburg und Hessen am stärksten gestiegen
Die Ausgaben je Schülerin und Schüler stiegen im Jahr 2024 in allen Bundesländern. Am stärksten nahmen die Ausgaben in Bremen, Brandenburg und Hessen (jeweils um +11 %) zu. Die höchsten Ausgaben verzeichneten Berlin mit 13 700 Euro, Hamburg mit 13 200 Euro und Bayern mit 11 900 Euro. In Sachsen-Anhalt lagen die Ausgaben mit 9 100 Euro je Schülerin und Schüler am niedrigsten.

Bei einem Ausgabenvergleich zwischen den Bundesländern ist zu beachten, dass sich nicht nur die Schulstruktur und das Unterrichtsangebot in den einzelnen Ländern unterscheiden, sondern auch Unterschiede hinsichtlich Schüler-Lehrer-Relationen, Besoldungsstruktur, Gebäudemanagement oder der zeitlichen Verteilung von Investitionsprogrammen vorliegen.

Erneuter Blindgängerfund im Hauptbahnhof: Sprengung um 23:11 Uhr
Mittwoch, 11. März 2026: +++ Update 10 - 0.08 Uhr +++ Abschlussmeldung Die Sperrung des Hauptbahnhofs wurde nun aufgehoben. Wir danken allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften.

+++ Update 9 - 23.11 Uhr +++ Die Sprengung ist erfolgt, die Evakuierung und die Sperrungen wurden aufgehoben. Zur Entwarnung werden die Sirenen in den betroffenen Stadtteilen aktiviert. Außerdem wird über die Warnapp NINA informiert. Der Hauptbahnhof muss zur Nachkontrolle weiterhin gesperrt bleiben. +++ Update 8 -

22.44 Uhr +++ Die Oberleitungen im Hauptbahnhof sind nun stromlos, alle Evakuierungen sind abgeschlossen. Der Blindgänger kann nun kontrolliert gesprengt werden.
+++ Update 7 - 22.12 +++ Insgesamt sind 88 Mitarbeitende des Bürger- und Ordnungsamtes, 37 Kräfte der Polizei und 26 der Bundespolizei im Einsatz. Die Feuerwehr ist mit 62 Kolleginnen und Kollegen vor Ort, unterstützt von 60 Ehrenamtlichen der Hilfsorganisationen. Auch drei Fahrer der DVG helfen bei den Evakuierungsarbeiten.

Update 5 - 21.08 +++ Leider halten sich noch Menschen im Evakuierungsbereich auf, die nun von Kräften von Polizei und Ordnungsamt aus dem Bereich geleitet werden. Gegen die Personen werden im Anschluss Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Aktuell wird der Wassersack, der auf die gefüllte Grube gelegt wird, noch von der Feuerwehr gefüllt. Die kontrollierte Sprengung wird sich daher leicht verzögern. 


 +++ Update 4 - 20.01 Uhr +++ Seit 20 Uhr ist die Evakuierungszone rund um den Duisburger Hauptbahnhof gesperrt; ein Aufenthalt innerhalb des Bereichs ist nicht mehr gestattet. Am Opernplatz in Theaternähe haben sich mehrere Taxis bereitgestellt, die für Fahrten zur Verfügung stehen. Mittlerweile sind 300 Menschen im Aufenthaltsraum versammelt. Es wurden bereits 58 Krankentransporte durchgeführt.

Nachdem bereits gestern bei Bauarbeiten im Duisburger Hauptbahnhof ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde, wurde heute Mittag bei Bauarbeiten eine weitere amerikanische Zehn-Zentner-Bombe in unmittelbarer Nähe entdeckt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird den Blindgänger noch heute vor Ort kontrolliert sprengen.

Die weiteren Maßnahmen werden derzeit vom Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Polizei, Feuerwehr, der Bundespolizei und der Deutschen Bahn organisiert. In der Evakuierungszone (Umkreis von 600 Metern um den Fundort) sind neben rund 6600 Anwohnerinnen und Anwohnern auch zahlreiche Reisende betroffen.

Der Hauptbahnhof wird voraussichtlich ab 19 Uhr für den Bahnverkehr gesperrt und evakuiert. In der Zone befinden sich neben dem Portsmouthplatz Teile der Fußgängerzone und die angrenzenden Straßen in der Innenstadt und Neudorf. Betroffen sind dadurch auch das UCI-Kino, mehrere Hotels, Bürogebäude und Gewerbebetriebe.

Die Autobahn A59 muss zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld und dem Autobahnkreuz Duisburg gesperrt werden. Da die DVG bestreikt wird, wird der verbleibende Busverkehr umgeleitet. Alle Sperren rund um die Evakuierungszone greifen ab 20 Uhr. Ein Aufenthalt in der Sperrzone ist dann nicht mehr gestattet. Die Entschärfung ist für 21 Uhr geplant. Aufgrund der Sperrungen kann es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Ein Aufenthaltsraum steht ab 18 Uhr in der Gesamtschule Duisburg-Mitte in Duisburg-Duissern, Eingang Oranienstraße, zur Verfügung. Wichtig: Weitere Informationen und Updates erfolgen online auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de sowie den Social-Media- Kanälen der Stadt Duisburg.

Informationen gibt es auch über Call Duisburg unter 0203 283-2000 und das Gefahrentelefon der Feuerwehr unter 0800/1121313. Auch die Warnapp NINA informiert über Gefahrenlagen. Informationen zu Beeinträchtigungen beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gibt es unter www.dvg- duisburg.de. Die städtische Sirene wird im Stadtteil zur Entwarnung zu hören sein.

2 Mio vom Land NRW: Barrierefreier Ausbau dreier Haltestellen der U79  
„Was lange währt, wird endlich gut“, freut sich Verkehrspolitiker Frank Börner. Die Haltestellen der U79 Platanenhof, Kulturstraße und Betriebshof Grunewald werden nun als Infrastrukturmaßnahme vollständig barrierefrei ausgebaut.

Endlich muss man schon sagen, denn es sind die letzten Haltestellen der Stadtbahnlinie U79, die noch nicht dem Personenbeförderungsgesetz entsprechen, dass eine Barrierefreiheit zum 01.01.2022 vorsieht. Die Baumaßnahmen sollen jetzt im Frühjahr beginnen.

Sie umfassen im Wesentlichen eine barrierefreie Zuwegung zu den Haltestellen, die Bahnsteigerhöhung auf 95 cm über Schienenoberkante und breitere Bahnsteige. Für die Haltestellen „Kulturstraße“ und „Betriebshof Grunewald“ sind bereits im Herbst 2025 erste Maßnahmen begonnen worden.

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Anlagen soll Ende 2029 erfolgen. Die Gesamtkosten betragen rund 35 Mio Euro. Der Bund beteiligt sich mit 60%, das Land mit 35% - etwa 12 Mio Euro. „Gut investiertes Geld, so Börner. Eine barrierefreie Verknüpfung der Verkehrsträger ist Grundvoraussetzung für eine moderne und vernetzte Mobilität.

Gerade Ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen sind zwingend auf eine barrierefreie Anpassung des ÖPNVs angewiesen, um individuell mobil zu bleiben.“

Zeitenwende erreicht die Wirtschaft: Immer mehr NRW-Unternehmen engagieren sich im Verteidigungssektor  
Anlässlich des Kongresses Defence.NRW des Landes NRW in Düsseldorf betont IHK NRW die wachsende Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für die nordrhein-westfälische Wirtschaft. Die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern zeigt: Rund 15 Prozent der Industrieunternehmen in NRW sind bereits heute direkt oder über Wertschöpfungsketten im Verteidigungssektor aktiv, weitere 13 Prozent prüfen einen Einstieg.  

Die Ergebnisse verdeutlichen: Die sicherheitspolitische Zeitenwende ist auch ein wirtschaftlicher Faktor für Nordrhein-Westfalen. In der Metallerzeugung sind 20 Prozent der Unternehmen bereits aktiv, weitere 27 Prozent sehen Einstiegspotenzial. In Elektrotechnik und Datenverarbeitung liegt der Anteil aktiver Unternehmen bei rund 19 beziehungsweise 20 Prozent.

Besonders groß ist das Interesse im Fahrzeugbau. Bereits heute trägt die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie – inklusive indirekter Effekte – mit bis zu 2,8 Prozent zum Produktionswert des Landes bei. Kleine und mittlere Unternehmen stellen dabei einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung.  

„NRW verfügt über eine breite industrielle Basis, die zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit beitragen kann“, erklärt Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von IHK NRW. „Um dieses Potenzial auszuschöpfen, sind eindeutige strategische Leitlinien und stabile, verlässliche Rahmenbedingungen erforderlich.“  

Aus Sicht von IHK NRW ergeben sich daraus klare Handlungsempfehlungen für die Politik: Innovationsökosystem stärken: NRW braucht einen leistungsfähigen Innovationshub für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien, um Mittelstand, Start-ups und Forschung besser zu vernetzen.

Resiliente Infrastruktur sichern: Straßen, Brücken, Schienen und digitale Netze müssen ertüchtigt werden, um Logistik und Produktion im Ernstfall sicherzustellen. Förderprogramme öffnen: Landesförderung, Finanzierungsmöglichkeiten und Bürgschaften müssen konsequent auch für sicherheits- und verteidigungsrelevante Technologien zugänglich sein. Koordinierung verbessern: Eine ressortübergreifende Gesamtstrategie „Sicherheit und Verteidigung NRW“ ist notwendig, um Unternehmen Planungssicherheit zu geben.  

Dr. Ulrich Biedendorf, Fachpolitischer Sprecher für Wirtschaft und Verteidigung von IHK NRW betont: „Viele Unternehmen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und ihre Kompetenzen einzubringen – sei es bei Dual-Use-Technologien, IT-Sicherheit oder moderner Produktion. Jetzt kommt es darauf an, bürokratische Hürden abzubauen, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und klare strategische Leitplanken zu setzen.“  

IHK NRW spricht sich dafür aus, Sicherheit und Verteidigung ressortübergreifend zu koordinieren und Wirtschaft und Kammern frühzeitig in strategische Planungen einzubinden. Nur so könne NRW seine industrielle Stärke mit einer resilienten Sicherheitsarchitektur verbinden.

125-jähriger Schatz: Historisches Buch wird digital Schifferbörse zu Duisburg‑Ruhrort und IHK überreichen Goldenes Buch an Stadt Duisburg  
Bitte nicht anfassen? Jetzt doch! Das historische Goldene Buch der Schifferbörse zu Duisburg‑Ruhrort wird digital zugänglich. Das Original ist 125 Jahre alt. Es enthält die Unterschriften wichtiger Personen, die die Geschichte des Hafens und der Stadt geprägt haben. Darunter auch die Signatur vom damaligen deutschen Kaiser Wilhelm II. und seiner Ehefrau Auguste Victoria. Die digitale Version im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt macht diese Zeitgeschichte für alle zugänglich.  

„Unsere IHK hat vor 125 Jahren die Schifferbörse gegründet. Bis heute organisieren wir hier mit den Unternehmern die Interessenvertretung der Branche. Die Binnenschifffahrt ist wichtig und prägend für Duisburg und den Niederrhein“, betonte Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, bei der Übergabe im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt.  

„Das Goldenes Buch ist das älteste Dokument der Schifferbörse. Jede Unterschrift darin erzählt die Geschichte der Schifffahrt an Rhein und Ruhr“, so Frank Wittig, Vorsitzender der Schifferbörse. „Die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort prägte die Binnenschifffahrt – und tut dies bis heute. Dass sie 1901 auf Entscheidung der damaligen Bezirksregierung Düsseldorf als eigenständige Institution in Ruhrort etabliert wurde, unterstreicht ihre besondere Bedeutung. Die digitale Version des Goldenen Buches macht diese Geschichte nun für alle Interessierten greifbar“, sagte Thomas Schürmann, Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf.  

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link dankte der Schifferbörse für die Initiative: „Die Schifferbörse bewahrt nicht nur Geschichte, sondern macht sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Das ist ein großer Gewinn für das Museum und stärkt unsere gemeinsame maritime Identität.“  

Dr. Dennis Niewerth, Direktor des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt, ergänzte: „Das Museum schützt das Buch mit Panzerglas. Das ist nötig. Aber so konnten sich die Besucher kein vollständiges Bild unserer Tradition machen. Mit der digitalen Version ändert sich das. Sie ist ein Zeitzeugnis und macht deutlich, wie wichtig die Schifffahrt für die Entwicklung der Industrie in unserer Region bis heute ist.“  

Das digitale Buch wurde speziell für das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt aufbereitet. Besucher können durch die einzelnen Seiten blättern und auch Kurzbiographien der Unterzeichner aufrufen. Außerdem gibt es viele interessante Hintergrundinformationen. Es ist ab dem 12. März Teil der Dauerausstellung.  

Die Schifferbörse unterstreicht mit diesem Projekt ihren Anspruch, Tradition und Zukunft miteinander zu verbinden. Ihr Ziel ist es, die Bedeutung der Wasserstraße stärker ins Bewusstsein zu rücken.  

V.l.: Frank Wittig (Vorsitzender der Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e.V.), Dr. Dennis Niewerth (Direktor des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt), Sören Link (Bürgermeister der Stadt Duisburg), Werner Schaurte-Küppers (Präsident der Niederrheinischen IHK) und Thomas Schürmann (Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf).

Foto: Eugen Shkolnikov

„UmweltKids“ in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Das Programm „UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein. Die Veranstaltungsreihe beginnt am Samstag, 21. März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Workshop „Die Mischung macht’s“.

Die Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen Lebensraum ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur schützen und unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28. März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.

Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen. Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.

Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen erforderlich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Wiedereröffnung der Ausstellung „ÜBERSEeHEN – Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“
Nach einer kurzen Pause öffnet das Zentrum für Erinnerungskultur im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg am Johannes-Corputius-Platz 1 am Sonntag, 15. März, erneut die Türen zur Sonderausstellung „ÜBERSEeHEN – Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Januar 2027 zu sehen. Sie widmet sich den oft übersehenen oder verdrängten Spuren der deutschen Kolonialgeschichte und deren Auswirkungen auf das heutige Duisburg. Die deutsche Kolonialgeschichte ist auch in Duisburg präsent – etwa in historischen Handelsbeziehungen, Straßennamen oder in den bis heute spürbaren Folgen von Rassismus und Diskriminierung.

Die Ausstellung macht diese Verbindungen sichtbar und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit der eigenen Stadtgeschichte auseinanderzusetzen. Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf dem pädagogischen Begleitprogramm. Für Schulklassen und interessierte Gruppen wird ein vierstündiger, partizipativer Workshop angeboten, der die koloniale Vergangenheit Duisburgs und deren aktuelle Auswirkungen thematisiert.

v.l.: Naomi Dibu und Christa Frins (Kuratorin der Ausstellung) Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die Teilnehmenden lernen, historische Spuren im Stadtbild zu erkennen, setzen sich mit den Kontinuitäten von Rassismus auseinander und diskutieren, wie Protest und zivilgesellschaftliches Engagement zu einer solidarischen Stadtgesellschaft beitragen können. Anfragen können über die Homepage www.erinnerungskultur-duisburg.de oder direkt per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de gestellt werden

„Platz gemacht!“: Neue Ausstellung im Stadthistorischen Museum
Die neue Ausstellung „Platz gemacht! – Vom Friedhof zum Gesicht der Stadt: Der König-Heinrich-Platz und seine Bauten“ eröffnet am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes- Corputius-Platz 1 am Innenhafen.

Foto Stadtarchiv Duisburg

Der König-Heinrich-Platz ist einer der Orte, an denen Duisburg sich immer wieder neu erfunden hat: Wo im 19. Jahrhundert noch ein Friedhof lag, entwickelte sich nach und nach ein urbanes Zentrum – ein Platz für Theater und Kino, für Einkäufe, Behördengänge und große Auftritte, für Alltagswege und außergewöhnliche Begegnungen. Hier verdichteten sich über Jahrzehnte die Vorstellungen davon, wie Duisburg aussehen – und leben – wollte.

Die Ausstellung lädt dazu ein, den König-Heinrich-Platz neu zu entdecken. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Im Zentrum stehen die reichen Bestände des Duisburger Stadtarchivs: Bauakten, die weit mehr sind als reine Bau- und Genehmigungsprozesse.

Sie sind Fenster in vergangene Lebenswelten, machen Veränderungen sichtbar und erlauben einen tiefen Blick in die Entwicklung des Platzes und seiner Gebäude. Zahlreiche Fotografien, Filme und Tondokumente machen das Leben rund um den König-Heinrich-Platz unmittelbar erfahrbar. Die Ausstellung zeigt nicht nur, wie der Platz entstand – sie erzählt auch von seiner Nutzung, Gestaltung und Bedeutung: Ein Ort, an dem sich Architektur und Alltag immer wieder neu begegnen.

„Platz gemacht!“ ist ein Kooperationsprojekt des Stadtarchivs Duisburg und des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg. Die Ausstellung ist bis zum 17. Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme an der Eröffnung ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar

Kirchengemeinde im Duisburger Süden lädt zur öffentlichen Presbyteriumssitzung
Wie das Leitungsorgan einer evangelischen Kirchengemeinde arbeitet, können Interessierte jetzt in einer öffentlichen Sitzung erleben. Dazu lädt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (Duisburg Bucholz und Wedau) herzlich ein. In der öffentlichen Presbyteriumssitzung am Mittwoch, 18. März um 19 Uhr im Gemeindehaus Wedau, Am See 8, erhalten Interessierte Einblick, wie eine Sitzung abläuft, welche Art die Themen sind, die verhandelt werden, und wie Entscheidungen zustande kommen.   
Nachdem sich das Presbyterium in seiner letzten Sitzung turnusmäßig neu aufgestellt hat, wird die Sitzung geleitet vom neuen Vorsitzenden Dr. Tobias Kroll. Stellvertretende Vorsitzende ist Heike Lingnau. Als Finanz- und Baukirchmeister wurde Ralf Drückes wiedergewählt, stellvertretender Baukirchmeister ist Dr. Thomas Daube. Neu eingerichtet wurde das Amt einer Personalkirchmeisterin, das mit Ingrid Bürgers besetzt wurde. Die Stellvertretungen haben Helga Drzisga und Heike Lingnau inne.   

In dieser Sitzung stehen Themen auf der Tagesordnung, die weitreichendere Bedeutung für die künftige Gemeindestruktur haben: „Die zu erwartende drastische Reduzierung der Pfarrstellenzahl sowie eine weiterhin finanziell angespannte Lage nötigen zu Maßnahmen, die mittelfristig greifen können“ heißt es in der Ankündigung.

Zudem geht es um die Jahresplanung 2027 und die Zulassung der Konfirmandinnen und Konfirmanden, die im Gottesdienst am 15. März in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche ihre Arbeitsergebnisse vorstellen werden.  Interessierte sind herzlich eingeladen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de. 

GEDENKTAG FÜR DIE OPFER TERRORISTISCHER GEWALT AM 11. MÄRZ: MINISTER REUL ORDNET TRAUERBEFLAGGUNG AN
Innenminister Herbert Reul hat für Mittwoch, den 11. März 2026, aus  Anlass des Gedenktages für die Opfer terroristischer Gewalt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen, Trauerbeflaggung angeordnet.

Minister Reul: „Der 11. März erinnert uns daran, dass terroristische Gewalt keine abstrakte Bedrohung ist, sondern Menschen trifft. Und zwar mitten in ihrem Alltag, mitten in unserer offenen Gesellschaft. Von einem Moment auf den anderen kann aus Normalität Angst und Schrecken werden.
Wir trauern um die Opfer dieser schrecklichen Anschläge, stehen an der Seite ihrer Angehörigen und würdigen alle, die in solchen Situationen helfen und schützen. Mit der Trauerbeflaggung senden wir in Zeiten zunehmender Radikalisierung und extremistischer Gewalt ein klares Signal: Der Rechtsstaat schützt, wehrt sich und lässt sich von Terror nicht einschüchtern.“

DVG wird am 11. März ganztägig bestreikt

Für kommenden Mittwoch, 11. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS fahren werden.

Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien (NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks von A nach B zu kommen.

Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden Mittwoch fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“.


Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso. Die Fahrpläne und Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen Haltestellenanzeigern.



Inflationsrate im Februar 2026 bei +1,9 % Abgeschwächter Anstieg der Nahrungsmittelpreise wirkt sich dämpfend auf die Inflationsrate aus
Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+1,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,4 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Februar 2026 bei +1,9 %. Im Januar 2026 hatte sie +2,1 % betragen und im Dezember 2025 +1,8 %. "Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Februar leicht abgeschwächt", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

"Vor allem die Teuerung bei Nahrungsmitteln hat sich deutlich verringert und wirkte sich preisdämpfend aus, während Dienstleistungen die Inflationsrate weiterhin erhöhten." Gegenüber dem Vormonat Januar 2026 stiegen die Verbraucherpreise im Februar 2026 um 0,2 %.



Energieprodukte verbilligten sich um 1,9 % gegenüber Februar 2025 Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im Februar 2026 um 1,9 % niedriger als im Vorjahresmonat, nach -1,7 % im Januar 2026. Von Februar 2025 bis Februar 2026 verbilligte sich insbesondere die Haushaltsenergie (-3,5 %).

Verbraucherinnen und Verbraucher konnten zum Beispiel von günstigeren Preisen für Erdgas (-4,4 %), Strom (-4,1 %) und Fernwärme (-1,0 %) profitieren, was unter anderem auf die seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung (zum Beispiel reduzierte Übertragungsnetzentgelte, Abschaffung der Gasspeicherumlage) zurückzuführen ist.

Während leichtes Heizöl (-4,7 %) ebenfalls günstiger wurde, erhöhten sich die Preise für feste Brennstoffe binnen Jahresfrist um 6,0 %. Kraftstoffe verteuerten sich im gleichen Zeitraum um +0,3 %. Die Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026 haben sich noch nicht auf das Februar-Ergebnis der Verbraucherpreise ausgewirkt.



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +1,1 % unterdurchschnittlich Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Februar 2026 um 1,1 % höher als im Vorjahresmonat. Damit schwächte sich der im Vormonat Januar 2026 beobachtete Preisauftrieb (+2,1 %) wieder ab. Preiserhöhungen zeigten sich weiterhin vor allem bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+8,1 %, darunter Schokolade: +13,7 %).

Auch für Fleisch und Fleischwaren (+4,5 %, darunter Rind- und Kalbfleisch: +14,5 %; Geflügelfleisch: +8,2 %) sowie Obst und frisches Gemüse (jeweils +4,3 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Günstiger hingegen wurden insbesondere Speisefette und Speiseöle (-19,7 %, darunter Butter: -32,9 %; Olivenöl: -12,8 %).

Zudem verbilligten sich einige Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie Kartoffeln
(-18,1 %) und Molkereiprodukte (-4,9 %) deutlich, während Eier (+14,5 %) erneut merklich teurer wurden. Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 % Im Februar 2026 lag die Inflationsrate ohne Energie bei +2,3 %, nach +2,5 % im Januar 2026. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Februar 2026 wie bereits im Vormonat bei +2,5 %. Beide Kenngrößen verdeutlichen, dass die Teuerung in anderen wichtigen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich hoch war. 



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,2 % Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Februar 2026 um 3,2 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung für Dienstleistungen oberhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+7,0 %) sowie die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %).

Letzteres ist insbesondere auf die Erhöhung des Preises für das Deutschlandticket zum Jahresbeginn zurückzuführen. Auch die Preise für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,0 %), Versicherungsdienstleistungen für die Gesundheit (+4,4 %), Gaststättendienstleistungen (+3,4 %) sowie Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung (+3,3 %) waren im Februar 2026 deutlich höher als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im Februar 2026 die Nettokaltmieten mit +2,1 %. Nur wenige Dienstleistungen waren günstiger als im Vorjahresmonat, darunter Telekommunikationsdienstleistungen (-0,2 %).



Waren verteuerten sich gegenüber Februar 2025 um 0,8 %
Im Februar 2026 lagen die Preise für Waren insgesamt um 0,8 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 0,8 % und Gebrauchsgüter um 0,6 %. Neben Nahrungsmitteln (+1,1 %) wurden auch andere Waren spürbar teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+5,3 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +16,7 %) sowie Tabakwaren (+4,7 %). Preisrückgänge zeigten sich, neben der Energie (-1,9 %), unter anderem bei Haushaltsgroßgeräten (-3,1 %).

Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,2 %
Gegenüber Januar 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im Februar 2026 um 0,2 %. Sowohl die Preise für Nahrungsmittel (+0,1 %; darunter frisches Gemüse: +2,7 %) als auch für Energie (+0,2 %) stiegen binnen Monatsfrist. Bei den Dienstleistungen stiegen gegenüber dem Vormonat beispielsweise die Verwaltungsgebühren (+6,9 %), ursächlich hierfür sind die angepassten Gebühren für Personalausweise. Vor allem saisonbedingt zeigten sich zudem Preisanstiege bei Pauschalreisen (+6,7 %).

Olympiabewerbung NRW: Mitgliederzahl in Sportvereinen gestiegen – Menschen verbringen mehr Zeit mit Sporttreiben

* Fast 5,5 Millionen Menschen waren 2025 in Sportvereinen aktiv: 8 % mehr als vor 10 Jahren
* Zahl der Sportvereine um 8 % zurückgegangen:  Fußball, Turnen und Tennis zählten die meisten Mitglieder
* Menschen in NRW treiben täglich durchschnittlich 32 Minuten Sport: 6 Minuten mehr als 10 Jahre zuvor

Während die paralympischen Spitzensportlerinnen und -sportler in Italien noch um ihre Medaillen kämpfen, laufen die Vorbereitungen für die Ratsbürgerentscheide zur Bewerbung „KölnRheinRuhr“ am 19. April 2026. Dabei geht es um eine mögliche Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Sport spielt in NRW auch außerhalb großer Spitzensport-Ereignisse eine Rolle: Wie das Statistische Landesamt anhand der Daten des Landessportbundes NRW mitteilt, waren Ende März 2025 rund 5,5 Millionen Menschen in den 17.400 Sportvereinen des Landes aktiv.

Damit war, rein rechnerisch, rund ein Drittel der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens Mitglied in einem Sportverein. Im Vergleich zu 2015 war die Zahl der Sportvereinsmitglieder 2025 um rund 8 % höher, während die Zahl der Sportvereine im gleichen Zeitraum um 8 % zurückgegangen ist. Fußball, Turnen und Tennis: Die beliebtesten Sportarten in NRW sind olympisch.

Die Daten des Landessportbundes NRW zeigen, dass die beliebtesten Sportarten in NRW fest im olympischen Programm verankert sind. Fußball stand 2025 mit 1,9 Millionen Mitgliedern und 3.400 Vereinen an der Spitze der beliebtesten Vereinsportarten. Turnen belegte mit 629.000 Vereinsmitgliedern Platz 2 vor Tennis mit 324.000 Mitgliedern. Umgerechnet spielte damit etwa eine/-r von neun Einwohnerinnen und Einwohnern aus NRW Fußball im Verein, während es im Turnen rund jede 29. und im Tennis rund jede 56. in NRW lebende Person war.

In Nordrhein-Westfalen sind auch Sportangebote für Menschen mit körperlicher Behinderung fest etabliert: Die 1.300 Sportvereine des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands zählten Ende März 2025 rund 118.000 Mitglieder. Menschen in Nordrhein-Westfalen treiben durchschnittlich gut eine halbe Stunde Sport am Tag Egal, ob im Verein oder privat: Laut Zeitverwendungserhebung 2022 verbrachten Menschen ab 10 Jahren in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 32 Minuten pro Tag mit Sport und körperlicher Bewegung.

Das waren täglich 6 Minuten mehr als 10 Jahre zuvor: Laut der Erhebung aus dem Jahr 2012/2013 hatten sich Menschen damals im Schnitt 26 Minuten am Tag sportlich betätigt.  Der Erhebung zufolge übte knapp ein Drittel der Bevölkerung (31,8 %) täglich sportliche Aktivitäten aus. Diese Gruppe der Bevölkerung investierte deutlich mehr Zeit: Die Ausübenden verbrachten im Schnitt 1 Stunde und 40 Minuten täglich mit Sport und körperlicher Bewegung – Männer 1 Stunde und 49 Minuten, Frauen 1 Stunde und 31 Minuten.

Bund fördert Duisburger Platzhirsch Festival mit 26.788 Euro
Das Duisburger Platzhirsch Festival der Artenvielfalt erhält 26.788 Euro aus dem Festivalförderfonds des Bundes. Die Förderung erfolgt über die Initiative Musik gGmbH, die den Festivalförderfonds im Auftrag des Bundes umsetzt. „Das Platzhirsch Festival zeigt, wie vielfältig und lebendig die Kulturszene in Duisburg ist. Es bringt Musik, Kunst, Theater und Literatur zusammen und schafft Raum für kreative Begegnungen“, erklärt Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas.

© Foto F. Pinjo / BMAS.

Das Festival findet seit 2013 in Duisburg statt. Neben Livemusik gehören auch bildende Kunst, Theater, Literatur, Performance und ein Kinderprogramm zum Programm. Künstlerinnen und Künstler aus der Region, aus ganz Deutschland sowie aus dem internationalen Bereich sind regelmäßig beteiligt. Mit durchschnittlich mehr als 65 Programmpunkten pro Festivalwochenende erreicht das Festival ein Publikum im hohen vierstelligen Bereich.

In der Duisburger Kulturlandschaft hat es sich damit zu einer festen Größe entwickelt. Organisiert wird das Festival vom Verein Kultursprung e.V. Dahinter steht eine Gruppe engagierter Duisburgerinnen und Duisburger, die viel Zeit ehrenamtlich investiert. Das Festival ist zudem kostenlos zugänglich und ermöglicht so Menschen niedrigschwellig den Zugang zu Kultur.

Gleichzeitig bedeutet das für die Organisatorinnen und Organisatoren, dass sie auf Fördermittel und Spenden angewiesen sind. „Gerade solche Projekte zeigen, wie viel ehrenamtliche Arbeit in Kulturveranstaltungen steckt. Dass das Festival allen Besucherinnen und Besuchern kostenlos offensteht, macht es zu einem besonderen Ort der Begegnung.

Deshalb ist es wichtig, dass der Bund solche Formate unterstützt“, so Bas. In der dritten Förderrunde des Festivalförderfonds erhalten 135 Veranstalterinnen und Veranstalter aus ganz Deutschland eine Förderung von bis zu 50.000 Euro.

Die Fachjury hat vor allem kleine und mittlere Festivals mit bis zu 15.000 Besucherinnen und Besuchern berücksichtigt. In dieser Runde liegt der Schwerpunkt auf Festivals im nicht-urbanen Raum, die rund 71 Prozent der geförderten Projekte ausmachen. Das gesamte Fördervolumen beträgt rund 3,7 Millionen Euro.

Ausbildungsoffensive am Kaufmännischen Berufskolleg Mitte: Vier Duisburger Arbeitgeber im Austausch mit 150 Schülern
Am Kaufmännischen Berufskolleg Mitte (KBM) in Duisburg rückte für rund 150 Schüler die berufliche Zukunft in den Mittelpunkt: Die Ausbildungsoffensive machte mit ihrer Duisburg-Tour Station und brachte vier regionale Arbeitgeber direkt in die Aula. Auf der Bühne berichteten Auszubildende und Dualstudierende der TARGOBANK, der Duisburger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft (DVV), von schauinsland-reisen sowie den Evangelischen Kliniken Niederrhein aus ihrem Berufsalltag.

v.r.): Die Azubis und Dualis der DVV, der Evangelsichen Kliniken, der TargoBank und von schauinsland-reisen gaben im Gespräch mit Moderatorin Zoi Tasovali (dpa / Bildmitte) spannende Einblicke in ihren Ausbildungsalltag. (Quelle: schüngelschwarz)

Unter Moderation von Zoi Tasovali (dpa) entwickelte sich eine offene Gesprächsrunde, in der konkrete Tätigkeiten, Ausbildungsinhalte und Entwicklungsmöglichkeiten thematisiert wurden. Die TARGOBANK gab Einblicke in Aufgaben rund um Kundenberatung, Finanzprodukte und digitale Banking-Lösungen. Die DVV erläuterte technische und kaufmännische Berufsbilder im Verkehrs- und Versorgungsbereich. schauinsland-reisen schilderte praxisnah, wie Organisation, Planung und Kundenservice im Tourismus zusammenwirken.

Die Evangelischen Kliniken Niederrhein stellten Ausbildungswege im Gesundheitswesen vor und erklärten, welche Rolle Teamarbeit und Verantwortung im Klinikalltag spielen. Die Schüler nutzten die Gelegenheit für Nachfragen:
Wie läuft der Bewerbungsprozess bei der TARGOBANK ab?
Welche Aufgaben übernehmen Azubis bei der DVV im Alltag?
Welche Benefits erwarten Berufseinsteiger bei schauinsland-reisen?
Oder: Welche Perspektiven eröffnen die Evangelischen Kliniken nach der Ausbildung?

An den Infoständen wurde der Austausch vertieft. Gregor Linde, Lehrer des Kaufmännischen Berufskollegs Mitte, resümiert: „Die Schüler haben die Möglichkeit zum direkten Austausch hervorragend angenommen. Gerne im nächsten Jahr wieder!“

Die Ausbildungsoffensive ist im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend zwischen Münster und Köln unterwegs – mit weit über 60 Partnerunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Schulen und Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.

Schon seit 2009 ist die Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.

Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der TalentTage Ruhr 

Gasverbrauch in Duisburg relativ konstant
Die Duisburgerinnen und Duisburger haben im Jahr 2025 ähnlich viel Gas verbraucht wie im Vorjahr. Der Gasverbrauch bleibt damit relativ konstant. Rund 1,89 Terrawattstunden Gas, also 1,89 Milliarden Kilowattstunden (kWh), wurden im Jahr 2025 im Verteilnetz der Netze Duisburg an die Verbraucherinnen und Verbraucher abgegeben. Das waren 7,6 Millionen kWh weniger als noch im Jahr zuvor.

Quell Netze Duisburg GmbH.

Beim genauen Blick auf die Verbräuche von Privathaushalten und Gewerbekunden zeigt sich, dass in den Privathaushalten im Jahr 2025 geringfügig mehr Gas verbraucht wurde als noch im Vorjahr. Hier stieg der Verbrauch um 5,8 Millionen kWh. Mit Blick auf die Tendenz seit 2021 ist das aber noch immer ein deutlicher Rückgang: Im Vergleich zum Jahr 2021 haben die Duisburger Privathaushalte rund 468 Millionen kWh weniger Gas verbraucht.

Gewerbekunden und produzierende Industrie im Verteilnetz der Netze Duisburg haben im vergangenen Jahr 13,4 Millionen kWh weniger Gas verbraucht als 2024, so dass für das Gesamtnetz insgesamt ein leichter Verbrauchsrückgang zu verzeichnen war. Nach Angaben der Bundesnetzagentur hängt der Gasverbrauch stark von der Temperatur ab, da Gas insbesondere zum Heizen genutzt wird.

In Duisburg wurden im vergangenen Jahr 45 Frosttage verzeichnet, deutlich mehr als noch 2024 als es nur 18 Frosttage waren. Das meiste Gas wird demnach in der Heizperiode zwischen 1. Oktober und 30. April verbraucht. Das Gas-Verteilnetz der Netze Duisburg hat rund 70.300 Zählpunkte und ist 1.760 Kilometer lang.    

Wirtschaftsbetriebe Duisburg optimieren Wasserführung für Hanse- und Speichergracht
Zur besseren Regulierung der Wasserstände in der Hansegracht und der Speichergracht im Innenhafen werden zwischen dem 16. März 2026 und voraussichtlich 24. April 2026 technische Anpassungen an der Wasserführung vorgenommen. Die Tiefbauarbeiten übernimmt ein beauftragter Bauunternehmer, die anschließende Herstellung von zwei Druckwasserleitungen werden durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ausgeführt.

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov

Hintergrund zur Wasserführung der Grachten
Das Wasser in Hanse- und Speichergracht setzt sich überwiegend aus Grundwasser sowie aus Niederschlagswasser der umliegenden Gebäude zusammen. Anders als ursprünglich geplant, reicht das anfallende Regenwasser jedoch nicht aus, um dauerhaft ein stabiles Wasserniveau in den Grachten sicherzustellen.

Seit mehr als 25 Jahren werden die beiden Wasserläufe daher ergänzend durch Grundwasser gespeist. In Teilbereichen der Grachten kommt es zu Wasserverlusten durch Versickerung in tiefere Bodenschichten. Somit musste zusätzlich Wasser aus dem Innenhafenbecken zugeführt werden, um das gewünschte städtebauliche Erscheinungsbild mit Wasserflächen und die begleitende Uferbepflanzung zu erhalten.

Untersuchungen aus dem Jahr 2023 haben bestätigt, dass die Wasserverluste nicht auf eine einzelne klar abgrenzbare Schadstelle zurückzuführen sind. Vielmehr handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Einflussfaktoren im Untergrund. Eine punktgenaue Lokalisierung einzelner Ursachen wäre nur mit erheblichem technischem und wirtschaftlichem Aufwand möglich.

Die nun geplante Maßnahme setzt daher nicht an einzelnen Stellen an, sondern verbessert die übergeordnete Steuerung der Wasserzufuhr insgesamt. Neue Leitungsführung über die Grachten Einer der beiden Brunnen, die das Innenhafenbecken mit Grundwasser versorgen, befindet sich zwischen Hanse- und Speichergracht.

Von dort wird künftig über zwei neue Druckwasserleitungen mit Führung über die Grachten die Becken gespeist und das Wasserniveau gezielt angehoben. Der Überlauf der Grachten sorgt dafür, dass das Wasser in das Innenhafenbecken gelangt. Durch diese neue Leitungsführung wird jede Gracht dauerhaft mit Grundwasser versorgt. Dadurch lässt sich der Wasserstand stabilisieren und bedarfsgerecht regulieren.

Vollsperrung zwischen den Brücken
Für die Durchführung der ökologischen Maßnahme ist eine Vollsperrung eines Teilabschnitts auf der Promenade zwischen der Hansegracht und der Speichergracht erforderlich. Betroffen ist der Bereich zwischen den beiden Brücken der Grachten. Dieser Abschnitt steht im genannten Zeitraum ausschließlich Baufahrzeugen zur Verfügung.

Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende werden über eine ausgeschilderte Umleitung um die Gebäude im Philosophenweg 23–25 geführt. Lieferverkehre zu den ansässigen Gewerbetreibenden können bis zur Vollsperrung anfahren und dort kurzzeitig halten.

Natur erleben im Biegerpark: kostenfreie Familienexkursionen
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt auch in diesem Jahr wieder zu mehreren naturpädagogischen Exkursionen durch den Biegerpark in Huckingen ein. Nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr können sich Familien erneut auf spannende Entdeckungstouren mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet durch die heimische Tier- und Pflanzenwelt freuen.

Die Veranstaltungen richten sich gezielt an Kinder mit Begleitpersonen. Ziel der Exkursionen ist es, Naturerfahrungen direkt vor der eigenen Haustür zu ermöglichen und den Biegerpark als wertvollen Lebensraum in der Stadt erlebbar zu machen. Folgende Termine sind geplant: Mutter-Kind-Exkursion: Tiere und Pflanzen im Park entdecken am Mittwoch, 8. April, von 10 bis 11.30 Uhr.

Die Veranstaltung richtet sich an Kinder im Vor- und Grundschulalter und erkundet Vögel, Insekten, Bäume und Wiesenpflanzen. Familienexkursion: Schmetterlinge – Faszinierende Falter im Biegerpark am Montag, 13. Juli, von 16.30 bis 18 Uhr. Die Exkursion beleuchtet die Welt der Tagfalter und ihre Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling. Familienexkursion: Fledermäuse – Geheimnisvolle Jäger der Nacht am Freitag, 28. August, von 20.30 bis 22.30 Uhr.

Bei einer abendlichen Führung gibt es Einblicke in die Lebensweise, die Orientierung und die Jagdtechniken der Fledermäuse. Vater-Kind-Exkursion: Tiere im Winter entdecken am Montag, 12. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr.

Bei dieser Tour gibt es Wissenswertes zu Winterschlaf, Winterruhe und Überlebensstrategien heimischer Tiere. Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich eine Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt für alle Veranstaltungen ist der Biegerpark-Kiosk. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten.

Mit Paella und Wild vom Grill: Marktfest am Samstag in Hochemmerich  
Zum Frühlingsstart hat der Hochemmericher Wochenmarkt ein Update bekommen und ist neu aufgestellt worden. Bei Kunden und Händlern kommt die neue Struktur gut an, gefeiert werden soll sie am Samstag erstmals mit einem Marktfest. Von 8 Uhr bis 13 Uhr gibt es auf dem Platz vor dem Marktforum viel zu entdecken.

Neben Treue- und Rabattaktionen wird erstmals auf einem Duisburger Wochenmarkt frische Paella angeboten, außerdem gibt es Wildspezialitäten direkt vom Grill. Beim Glücksrad und beim Riesen-Memory geht es um Spaß für die Großen und Kleinen. Marktveranstalter Duisburg Kontor verteilt an diesem Vormittag zusätzlich die beliebten nachhaltigen Wochenmarkt-Einkaufstaschen.

Wenig Winter-Regen: Herausforderung für Steuerung der Ruhr-Talsperren
Der Winter 2025/26 hat dem Ruhreinzugsgebiet nur etwas mehr als zwei Drittel des üblichen Niederschlags gebracht. Das berichtet der Ruhrverband in Essen. Der Dezember und der Januar seien deutlich zu trocken gewesen, es fielen nur etwas mehr als zwei Drittel der üblichen Niederschläge.

Erst in der zweiten Februarhälfte wurde es nass. Insgesamt war der Winter an der Ruhr mit einer mittleren Temperatur von 2,9 Grad Celsius gegenüber dem Referenzzeitraum 1991 bis 2020 zu warm (um 1,2 Grad). Es war damit der 13. Winter in Folge, der im Ruhreinzugsgebiet zu warm war.

Besonders der Dezember war mit minus 57 Prozent Niederschlag gegenüber dem langjährigen Monatsmittel erheblich zu trocken – ein Platz in den Top 10 der trockensten Dezember seit Aufzeichnungsbeginn 1927. Auch der Januar brachte deutlich zu wenig Regen bzw. Schnee (minus 40 Prozent), so dass die Talsperren des Ruhrverbands an insgesamt fünf Tagen im Dezember und Januar Zuschuss leisten mussten, um den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabfluss in der Ruhr aufrechtzuerhalten.

Das Talsperrensystem des Ruhrverbands ist auf Vorratshaltung angelegt: In regenreichen Zeiten wird Wasser in den Talsperren aufgestaut, damit es bei Trockenheit wieder an das Flusssystem abgegeben werden kann. Winter, in denen es deutlich weniger regnet als im langjährigen Mittel, stellen daher für die Talsperrensteuerung eine besondere Herausforderung dar. idr

Trockener Winter, nasser Februar
Niederschlagsbilanz von Emschergenossenschaft und Lippeverband
Als erster Monat des im vergangenen Oktober begonnenen Wasserwirtschaftsjahres fiel der Februar 2026 geringfügig zu nass aus. Das ist das Ergebnis der aktuellen Niederschlagsauswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).

Im Emscher-Gebiet wurde im vergangenen Monat im Mittel eine Niederschlagssumme von 63,5 mm (ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Zum Vergleich: Der langjährige Durchschnittswert für den Monat Februar liegt bei 56 mm. Im Lippe-Gebiet fielen 61,3 mm Niederschlag und damit etwa 8 mm mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel (53 mm).

Die niedrigste Monatssumme in den Verbandsgebieten an Emscher und Lippe wurde im Einzugsgebiet des Lippeverbandes an der Station Kläranlage Unna-Billmerich mit 48,4 mm erfasst. Die höchste Niederschlagssumme wurde – ebenfalls im Einzugsgebiet des Lippeverbandes – an der Station Pumpwerk Dorsten-Harsewinkel mit 78,1 mm erreicht. Ausschlaggebend für die überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen im Februar war eine niederschlagsreiche Phase ab der zweiten Monatshälfte, welche bis zum 23. Februar anhielt.

An diesem Tag wurden zudem die höchsten Tagessummen in beiden Verbandsgebieten erreicht. Im Emscher-Gebiet fielen am 23. Februar im Maximum 18,4 mm an der Station Pumpwerk Herne-Horsthausen. Im Lippe-Gebiet fielen im Maximum 19,5 mm an der Station Kläranlage Dorsten-Wulfen. Der meteorologische Winter war zu trocken Insbesondere aufgrund des deutlich unterdurchschnittlichen Monats Dezember fiel der meteorologische Winter (Dezember, Januar und Februar) in Summe zu trocken aus.

Erreicht wurden Niederschlagssummen von 160 mm im Bereich der Emschergenossenschaft und 151 mm im Lippeverbands-Gebiet. Das langjährige Mittel liegt im Emscher-Gebiet bei 197 mm und im Lippe-Gebiet bei 186 mm. Emschergenossenschaft und Lippeverband Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben.

Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um.

Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de

Lesung mit Ira Peter in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Journalistin und Podcasterin Ira Peter liest am Donnerstag, 19. März, um 18 Uhr in der Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center an der Schreckerstraße aus ihrem Buch „Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen“.

Peter, die als Neunjährige selbst mit ihrer Familie von Kasachstan nach Deutschland übersiedelte, erzählt von der Scham über ihre sowjetische Migrationsgeschichte und dem Gefühl des Unerwünschtseins.

C Ira Peter

Ihr Buch lädt zum Nachdenken über Geschichte, Identität und Integration ein. Gleichzeitig hinterfragt sie stereotype Bilder wie „Russlanddeutsche wählen rechtsradikal, sprechen nur Russisch und verehren Putin“ – und plädiert für ein differenzierteres Verständnis dieser heterogenen Gemeinschaft.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann- Haus im Rahmen des Tags der Demokratiegeschichte statt. Um Anmeldung auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen wird gebeten.

Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ in Walsum
Die Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende” von Matthieu Delaporte gastiert am Mittwoch, 18. März, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum an der Waldstraße 50. Der Einlass beginnt bereits um 19 Uhr.

Das Theaterstück erzählt die Geschichte von Bertrand, der das Gefühl hat, sein Leben verpasst zu haben: keine Frau, ein langweiliger Job, keine Ambitionen. Nach dem missglückten Versuch, durch einen Autounfall zu sterben, will er nun den Sprung aus dem Fenster wagen. Auch dieser Versuch scheitert jedoch, als plötzlich ein Fremder vor der Wohnungstür des 38- Jährigen auftaucht.

Der Besucher hält Bertrand sofort eine Pistole vor die Nase und droht, ihn erschießen zu wollen. Als der seltsam schrullige Möchtegern-Mörder jedoch zögert, ermutigt Bertrand ihn. Zwischen den beiden Herren entspinnt sich ein urkomischer Dialog, der die Gründe für den Freitod des einen und die Anwesenheit des anderen beleuchtet.

Als der Mann sich als der Tod vorstellt, glaubt Bertrand seinem Gegenüber zunächst kein Wort. Doch als dieser einen Anruf erhält und schließlich erkennt, dass er sich im Stockwerk geirrt hat, wird es Bertrand bang um die hübsche Clémence, die über ihm wohnt und von ihm insgeheim schon lange verehrt wird… Matthieu Delaporte ist bekannt für seine intelligenten Komödien mit geschliffenen Dialogen.

Erfolge feierte der 1971 geborene Film- und Drehbuchautor bereits zusammen mit Alexandre de La Patellière mit „Der Vorname“ und „Das Abschiedsdinner“. Für das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Walsum sind ab sofort Karten montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksverwaltung an der Friedrich-Ebert- Straße 152 (Zimmer 315) erhältlich; nach telefonischer Absprache auch außerhalb dieser Zeiten.

Die Karten sind in drei Preisklassen zu 16 Euro, 21 Euro und 25 Euro verfügbar. Weitere Informationen zu den Theaterkarten gibt es telefonisch unter 0203 283-5731 oder per E-Mail an c.klapheck@stadt-duisburg.de

Namensvorschläge für die neue Gemeinde südlich der A42 gesucht
Duisburg, 10. März 2026 - Die Evangelischen Kirchengemeinden Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck sollen ab Januar 2028 eine gemeinsame evangelische Kirchengemeinde südlich der A42 bilden.

Der lange Name mit dem geografischen Hinweis ist aber zu sperrig und deshalb haben die Leitungsgremien der drei Gemeinden jetzt die Aktion „Wie wollen wir heißen?“ ins Leben gerufen und bitten um Mithilfe: Wer eine zündende Idee für einen Gemeindenamen hat, schreibt den Vorschlag, gerne mit einer kurzen Erklärung, auf eine Karte und wirft diese bis zum 19. April in einen der dafür vorgesehenen Briefkästen: in den Kirchen in Beeck und am Ostacker, im Gemeindezentrum Obermeiderich im Foyer und in Meiderich, Auf dem Damm, im Foyer des Gemeindehauses und in der Kirche.

Selbstverständlich können die Ideen auch per Mail verschickt werden, an diese Adresse: name.obmeirube@ekir.de. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.  

v.l.: Pfarrerin Lisa Federl, Pfarrerin Sarah Süselbeck und Heidi Kloppert, Presbyteriumsvorsitzende in Meiderich, die auch für ihre Gemeinden sehr gerne zusammenrücken (Foto: Rolf Schotsch).



Philharmonischer Chor singt Poulenc und Duruflé in Salvator
Perlen der französischen Kirchenmusik sind am 22. März um 17 Uhr im Rahmen der Duisburger Akzente zu hören: Der philharmonische Chor lädt unter dem Titel „Tod und Verklärung“ in die Salvatorkirche ein. Auf dem Programm steht das bedeutendste Werk von Maurice Duruflé, sein von der Greogorianik stark beeinflusstes Requiem für Soli, Chor, Orchester und Orgel.

Es malt in sphärischen Klängen die himmlische Welt nach dem Tod und ist ein ungemein wohlklingendes und tröstliches Werk. Vorher spielt die weitgereiste Starorganistin aus Paris, Sarah Kim, Francis Poulencs berühmtes Orgelkonzert, das Beste für Orgel und Orchester des 20. Jahrhunderts. Sarah Kim ist eine Virtuosin von besonderem Rang, der genau dieses vielgespielte Konzert sehr am Herzen liegt.

Sie begleitet auch den Chor bei den einleitenden „Litanies à la vierge noire“ von Poulenc. Die weiteren Solisten Franziska Orendi und Gregor Finke werden von Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker unterstützt, die Gesamtleitung hat Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe. Karten für das 75minütige Konzert von 15 bis 26 Euro gibt es unter westticket.de oder an der Konzertkasse ab 16.30 Uhr. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.  

Starorganistin Sarah Kim (Foto: ATHIPIC).

Büchertauschtag in der Kreuzeskirche Marxloh
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt im Rahmen ihres Themenmonats „Bewahrung der Schöpfung“ zu einem nachhaltigen Büchertauschtag ein: Am 18. März zwischen 16.30 und 18 Uhr können Interessierte in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, ausgelesene oder nicht dem eigenen Geschmack entsprechende Bücher gegen andere Schmöker tauschen, die dann mit ihrem Inhalt vielleicht fesseln und die Zeit gut vertreiben.

Der Effekt: So müssen keine neuen Bücher gedruckt werden, die Umwelt wird geschont, denn es wird Buch gegen Buch getauscht. Es gibt keinen Verkauf, es fließt kein Geld. Es sollen nur eigene Bücher zum Tausch mitgebracht werden. Die Devise des Tages ist „Kommt vorbei und sucht euch was Schönes aus“. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org

Musik und Tanz unterm Ungelsheimer Kirchturm
Tanzen, sich unterhalten und Musik hören! Dazu lädt die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd in das Ungelsheimer Gemeindezentrum an der Auferstehungskirche, Blankenburger Straße 103, ein. Engagierte der Gemeinde bereiten für den 20. März die Premiere von „Musik und Tanz unterm Kirchturm“ vor.

Dort gibt es ab 19.30 Uhr jede Menge Hits der 80er Jahre. Einen Dresscode gibt es nicht, mitbringen sollen alle gute Laune und Spaß an der Musik. Um den Abend planen zu können (Getränke und Knabbereien), bittet das Team um Anmeldung im Gemeindebüro bei Michaela Hahn (0203 76 11 20 bzw. evgds@ekir.de). Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Gemeindearbeit ist gerne gesehen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.



NRW: Rund 15 % mehr Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025

* Rückgang bei den betroffenen Beschäftigten um 33,1 % gegenüber 2024.
* Voraussichtliche Forderungen um 38,8 % zurückgegangen.
* Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders betroffen. 

Im Jahr 2025 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 6.502 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 15,3 % mehr als im Jahr 2024. Damals hatte es 5.640 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben. Die Zahl der insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im Jahr 2025 mit 37.135 Beschäftigten jedoch um 33,1 % niedriger als im Vorjahr.

Damals waren 55.534 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen gewesen. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen summierte sich im Jahr 2025 auf 8,3 Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um 38,8 % niedriger als im Vorjahr. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei 13,6 Milliarden Euro gelegen.

Die Rückgänge bei den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und bei der Höhe der voraussichtlichen Forderungen bei zugleich steigenden Unternehmensinsolvenzzahlen deuten auf einen Rückgang von Insolvenzanträgen wirtschaftlich bedeutender Unternehmen und Unternehmensketten hin. Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders betroffen.

Die meisten gemeldeten beantragten Insolvenzverfahren gab es im Jahr 2025 mit 1.189 Verfahren im Wirtschaftsbereich „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“, darunter die Mehrheit im Einzelhandel mit 615 Verfahren. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Anstieg von 28,5 %. Es folgten die Wirtschaftsbereiche „Baugewerbe“ mit 1.164 Verfahren und „Gastgewerbe“ mit 701 Verfahren.

Verarbeitendes Gewerbe mit höchster Forderungssumme und den meisten betroffenen Beschäftigten Die meisten betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die höchste voraussichtlichen Forderungssumme gab es 2025 im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe“. Es waren 11.065 Beschäftigte betroffen und die Höhe der voraussichtlichen Forderungen lag bei rund 2 Milliarden Euro.

Gesamtzahl der Insolvenzverfahren um 13,6 % gestiegen – Verbraucherinsolvenzen mit einem Plus von 14,4 %
Im Jahr 2025 haben die Amtsgerichte insgesamt 32.181 beantragte Insolvenzverfahren gemeldet, das entspricht einem Plus von 13,6 % gegenüber dem Vorjahr (2024: 28.334 Verfahren). Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem 19.777 Verbraucherinsolvenzverfahren, deren Zahl um 14,4 % gestiegen ist (2024: 17.285 Verfahren). Mehr Informationen finden Sie in den Eckdatentabellen (https://statistik.nrw/wirtschaft-und-umwelt/unternehmen/insolvenzen).




Exporte im Januar 2026: -2,3 % zum Dezember 2025
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), Januar 2026 130,5 Milliarden Euro
-2,3 % zum Vormonat
+0,6 % zum Vorjahresmonat
Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), Januar 2026 109,2 Milliarden Euro
-5,9 % zum Vormonat
-4,0 % zum Vorjahresmonat
Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), Januar 2026 21,2 Milliarden Euro

Im Januar 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 2,3 % und die Importe um 5,9 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 nahmen die Exporte um 0,6 % zu und die Importe um 4,0 % ab, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.



Im Januar 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 130,5 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 109,2 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Januar 2026 mit einem Überschuss von 21,2 Milliarden Euro ab. Im Dezember 2025 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +17,4 Milliarden Euro betragen.

Im Januar 2025 hatte er bei +15,9 Milliarden Euro gelegen. Außenhandel mit EU-Staaten In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 71,6 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 55,6 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Dezember 2025 sanken die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 4,8 % und die Importe aus diesen Staaten um 6,5 %.

In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 50,1 Milliarden Euro (-5,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (-5,9 %) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 21,5 Milliarden Euro (-2,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 18,0 Milliarden Euro (-7,8 %) von dort importiert.

Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten
In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 58,8 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 53,6 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Dezember 2025 stiegen die Exporte in die Drittstaaten um 1,0 %, die Importe von dort sanken um 5,3 %.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Januar 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 13,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 11,7 % mehr als im Dezember 2025. Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2025 waren die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um 0,4 % höher.

Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 2,6 % auf 6,8 Milliarden Euro ab. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken im Januar 2026 im Vergleich zum Dezember 2025 um 13,2 % auf 6,3 Milliarden Euro. Die meisten Importe kamen im Januar 2026 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 14,2 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 8,3 % weniger als im Vormonat.

Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 8,2 % auf 7,2 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 2,5 % auf 3,0 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die Russische Föderation sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 8,3 % auf 0,5 Milliarden Euro. Gegenüber Januar 2025 nahmen sie um 15,9 % ab.

Die Importe aus Russland sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 20,0 % auf 0,1 Milliarden Euro, gegenüber Januar 2025 nahmen sie um 19,7 % ab. Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und saisonbereinigt) Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im Januar 2026 Waren im Wert von 121,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 105,1 Milliarden Euro nach Deutschland importiert.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 sanken die Exporte damit um 2,7 % und die Importe um 6,4 %. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Januar 2026 mit einem Überschuss von 16,6 Milliarden Euro ab. Im Januar 2025 hatte der Saldo +12,8 Milliarden Euro betragen.

Modernisierung auf logport I: Spatenstich für neue Produktionshalle
Siemens will in Duisburg Züge bauen

Neubau ersetzt historische Längshallen und soll bis Ende 2026 fertiggestellt sein
Investitionen von 25 Millionen Euro

Siemens wird langfristiger Mieter
Investition in die Zukunft: duisport errichtet auf logport I in Duisburg‑Rheinhausen eine moderne Montagehalle, die die früheren ‚Längshallen‘ ersetzt und deren Funktion zeitgemäß weiterführt. Ein langfristiger Mieter ist bereits gefunden: Siemens wird die Immobilie für die Produktion von Schienenfahrzeugen nutzen. Die Baumaßnahme soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und der Einzug ist für Anfang 2027 geplant. Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 25 Millionen Euro.

Los geht’s: Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter GOLDBECK, Oberbürgermeister Sören Link, duisport-CEO Markus Bangen und Matthias Wittemer von Siemens Mobility Real Estate (v. l.) beim ersten Spatenstich. Fotos: Marco Stepniak / duisport

duisport-CEO Markus Bangen sagte beim heutigen Spatenstich: „Der Neubau stärkt die strategische Bedeutung von logport I und bietet unseren Kunden und Mietern optimale Bedingungen – von der hervorragenden Lage bis zur leistungsfähigen Infrastruktur. Mit diesem Projekt setzen wir ein klares Signal: Wir entwickeln den Standort Duisburger Hafen konsequent weiter und investieren gezielt in seine Zukunftsfähigkeit.”

„Die Bedingungen, die wir hier auf dem Gelände vorgefunden haben, sind ideal für die Errichtung einer modernen und nachhaltigen Produktionshalle mit Gleisanschluss. Wir freuen uns mit duisport einen starken Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir heute gemeinsam den Grundstein legen dürfen“, sagte Matthias Wittemer, verantwortlich für das Deutschlandgeschäft bei Siemens Mobility Real Estate, und fügte hinzu: „Mein Dank gilt auch allen Beteiligten der Stadtverwaltung, die unsere Pläne so konstruktiv mitgetragen haben. Wir fühlen uns willkommen in Duisburg.”

Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standorts
Oberbürgermeister Sören Link: „Das langfristige Engagement von Siemens in Duisburg belegt die Attraktivität unserer Stadt als Wirtschaftsstandort mit Zukunft. Vor allem der Duisburger Hafen treibt als leistungsstarker Motor mit exzellenten Rahmenbedingungen die industrielle und logistische Entwicklung Duisburgs weitsichtig voran.“

Die fast 20.000 Quadratmeter große Montagehalle realisiert GOLDBECK in den kommenden Monaten auf einem gut 40.000 Quadratmeter umfassenden Areal mit direktem Anschluss an das duisport‑Gleisnetz. Hinzu kommen Außenflächen von über 20.000 Quadratmetern sowie Büro- und Sozialräume auf einer Fläche von rund 1.700 Quadratmetern.

Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter GOLDBECK: „Mit unserer systematisierten Bauweise realisieren wir für duisport eine moderne Produktionshalle, die Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit konsequent verbindet. Das Projekt zeigt, wie GOLDBECK industrielle Anforderungen schnell, wirtschaftlich und zukunftssicher umsetzt.“

Zur Reduzierung des Energieverbrauchs werden LED-Beleuchtungssysteme installiert und eine Anbindung an das vorhandene Fernwärmenetz hergestellt. Auf dem Dach ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Damit erfüllt der Neubau modernste technische und ökologische Standards, mit dem Ziel eine Gold Zertifizierung nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) anzustreben.

Im Inneren sind fünf Krananlagen mit einer Traglast von jeweils zehn Tonnen sowie zwei Gleise mit einer Länge von jeweils 223 Metern vorgesehen; zudem werden zwei Wartungsgruben mit einer Länge von jeweils 200 Metern eingerichtet. Durch die direkte Anbindung der Halle an das Schienennetz ist eine effiziente und umweltfreundliche Abwicklung der Logistikprozesse möglich. Gleichzeitig werden die Lkw-Verkehre auf logport I reduziert.

Siemens erweitert Produktionsflächen
Die ehemaligen Längshallen stammten aus den 1930er Jahren. Ihren Namen erhielten sie, weil die Hallendächer im Gegensatz zu den sich in direkter Nachbarschaft befindenden „Querhallen“ von Norden nach Süden ausgerichtet sind. Um Platz für eine moderne, zeitgemäße Immobilie zu schaffen und den aktuellen und zukünftigen Anforderungen in Bezug auf Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit gerecht zu werden, erfolgte in den Jahren 2023 und 2024 der Abriss der historischen Gebäude.

Die Werke von Siemens in Krefeld und Neuss sind einer der wichtigsten Produktionsstandorte für Schienenfahrzeuge in Deutschland. Sie sind bekannt für die Herstellung von Hochgeschwindigkeitszügen, wie dem ICE, sowie modernen Regional- und S-Bahnen.


Ein Schwerpunkt in beiden Standorten liegt auf der Fertigung und Endmontage von Zügen, einschließlich der Schweißarbeiten, Lackierung und Installation von Innenausstattungen. Mit der Nähe des neuen Standorts im Duisburger Hafen zum Hauptstandort Krefeld wurde, neben dem vorhandenen Gleisanschluss, eine weitere wichtige Anforderung bei der geeigneten Standortwahl erfüllt.

Wiederbepflanzung im Morianswäldchen: 35 neue Bäume für klimaresilienten Mischwald
Nach den notwendigen Fällarbeiten im Morianswäldchen nahe des Hamborner Altmarktes haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg nun mit der Wiederbepflanzung der Fläche begonnen. Insgesamt werden dort 35 neue Bäume gepflanzt. Es entsteht ein Klimahain mit Mischwaldbewuchs.

Die Fällarbeiten im Morianswäldchen waren im vergangenen Jahr erforderlich geworden, nachdem Untersuchungen ergeben hatten, dass zahlreiche Bäume aufgrund von Schäden und mangelnder Standsicherheit nicht mehr erhalten werden konnten. Die Maßnahmen dienten der Verkehrssicherheit sowie dem Schutz der Besucherinnen und Besucher.

Mit der nun startenden Neubepflanzung wird die Fläche ökologisch aufgewertet und langfristig wieder als kleiner Waldstandort entwickelt. Die Auswahl der Baumarten orientiert sich dabei an den Anforderungen eines klimaresilienten Stadtwaldes. Insgesamt wurden 14 verschiedene Baumarten ausgewählt. Die Vielfalt soll mehr Variation in die Pflanzung bringen – etwa durch unterschiedliche Höhen, Breiten, Wuchsformen, Blattformen, Farben sowie Fruchtschmuck.

Dadurch entsteht ein möglichst natürlich wirkendes Gesamtbild, das zugleich anschaulich ist und sowohl für Menschen als auch für Tiere eine ökologische Bereicherung darstellt. „Mit der Wiederbepflanzung schaffen wir die Grundlage dafür, dass sich das Morianswäldchen in den kommenden Jahren wieder zu einem wertvollen grünen Ort im Stadtteil entwickeln kann“, erklärt Bastian Häfner, Grünflächenplanung bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

Das Morianswäldchen umfasst insgesamt eine Fläche von rund 5.250 Quadratmetern. Davon entfallen etwa 3.700 Quadratmeter auf sechs Grünflächen, während der übrige Bereich aus Wegeflächen und Sitzplätzen besteht.

Copyright: WBD, Nikolay Dimitrov

Frühlingsbasar im Johanniter-Stift Duisburg in der Neudorfer Wildstraße
Freuen Sie sich auf unseren kleinen Basar mit allerlei Handarbeiten, Keramik, Osterdekorationen, Schmuck und Floristik. Verschiedene Anbietende laden am 28. März 2026 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr  zum guten Zweck an frühlingshaften Ständen im Stift zum Bummeln und Stöbern ein. 

Mit Musik, Kaffee, frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und beliebten „Eierflip-Cocktail“ lassen wir die Sonne rein und wärmen das Gemüt! Die Cafeteria hat regulär geöffnet. Sie möchten sich mit einem eigenen Stand an unserem Basar beteiligen? Restplätze können bis zum 20.03.2026 unter Telefon 0203 9308-455 angefragt werden.

Tag der Trinkhallen: Anmeldephase im Endspurt
Noch bis zum 15. März können sich Buden aus dem Ruhrgebiet für den diesjährigen Tag der Trinkhallen (29. August) bewerben. 30 ausgewählte Kioske erhalten vom Veranstalter Ruhr Tourismus GmbH ein organisiertes Kulturprogramm mit Musik, Comedy, Kunst oder Mitmachaktionen – kostenfrei und mit umfassender werblicher Unterstützung.

Welche Trinkhallen in dieses spezielle Programm aufgenommen werden, entscheidet eine Jury im Mai. Eine Anmeldung als Mitmach-Bude mit eigenem Programm ist auch über den 15. März hinaus möglich. Bereits in den Vorjahren zeigte das Format, wie vielfältig die Budenkultur der Region ist: 2024 beteiligten sich über 120 Trinkhallen, mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler sorgten für ein buntes Programm.

Der Tag der Trinkhallen wird durch den Regionalverband Ruhr (RVR) sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. idr Infos und Anmeldungen: https://www.tagdertrinkhallen.ruhr

„LieblingsbusfahrerIn 2026“: DVG-Fahrgäste können Alltagsheldinnen und -helden nominieren  
Nach dem Auftakt im Jahr 2023 geht der bundesweite Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ in die nächste Runde. Ihr Busfahrer begrüßt Sie jeden Morgen mit einem besonders freundlichen Lächeln? Ihre Busfahrerin hält die Fahrgäste immer wieder mit ihrem außergewöhnlichen Humor bei Laune?

Bis zum 31. Mai 2026 können auch die Fahrgäste der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ihre persönliche Bus-Geschichte erzählen und ihre/n Lieblingsbusfahrer/in nominieren.  

Der bundesweite Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ wird dieses Jahr zum vierten Mal aufgelegt. Fahrgäste aus ganz Deutschland sind aufgerufen, ihre guten Erlebnisse im Bus zu teilen und diejenigen zu nominieren, die mit Engagement, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ihren Alltag bereichern. Eine vielfältig besetzte Jury wählt aus den Einsendungen aus, nominiert die TOP 30 und prämiert die bundesweiten Siegerinnen und Sieger, die am 15. Oktober in Berlin ausgezeichnet werden.  

Der Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ ist eine gemeinsame Initiative des Fahrgastverbands PRO BAHN, des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und DB Regio. Ziel ist es, den Beruf des Busfahrers und der Busfahrerin in den Mittelpunkt zu rücken und für den dringend benötigten Nachwuchs zu werben.  

Wie kann ich jemanden nominieren? So funktioniert es: Fahrgäste können bis zum 31. Mai 2026 ihre Lieblingsbusfahrerinnen und -fahrer auf der Website www.lieblingsbusfahrerin.de nominieren. Dabei können sie ihre persönlichen Geschichten erzählen und schildern, warum ihr Favorit oder ihre Favoritin diesen Titel verdient. Auf die Siegerinnen und Sieger, die Nominierten und diejenigen Fahrgäste, die die Geschichten oder Bilder eingereicht haben, warten tolle Preise.

NRW-Verkehrsminister Krischer bei EVG-Sicherheitskonferenz
Die Sicherheit von Beschäftigten im Bahn- und Verkehrssektor steht zunehmend im Fokus der öffentlichen Debatte. Gewalt und Bedrohungen im Arbeitsalltag sind für viele Beschäftigte Realität.

Wie sich ihre Situation konkret darstellt und welche politischen Maßnahmen notwendig sind, um sie wirksam zu schützen, ist Thema der Sicherheitskonferenz der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Nordrhein-Westfalen am Mitwoch im Essener Hauptbahnhof.

 Zu Gast bei der Konferenz wird der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer sein, der zur aktuellen Lage und zu politischen Handlungsoptionen sprechen und anschließend mit Beschäftigten und Expert*innen ins Gespräch kommen wird.

UDE: 1,5 Millionen Euro für Forschungsprojekt „VaSequIs“ Infektionsausbrüche besser vorhersagen
Mit Künstlicher Intelligenz und der Analyse von Patienten-, Trink- und Abwasserproben entwickeln Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen ein Frühwarnsystem: Es soll Infektionsausbrüche in Krankenhäusern schneller erkennen und die Sicherheit von Patient:innen erhöhen.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das im Februar gestartete Projekt VaSequIs* für 14 Monate mit über 1,5 Millionen Euro.
Um Infektionsgeschehen frühzeitig zu erkennen und besser zu verstehen, entwickelt das interdisziplinäre Forschungsteam im Projekt VaSequIs ein System für vergleichende Untersuchungen von Proben aus der Patientenversorgung sowie solchen, die sie an den kritischen Stellen zwischen öffentlicher Wasserversorgung, Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und dem Abwassernetz gewinnen.

Übersicht Projekt „VaSequIs“ (UDE/Alexander Thomas)

So wollen sie nachvollziehen, welche und wie viele Krankheitserreger vorherrschen, um mögliche Infektionsausbrüche zu erkennen und zu verhindern. Prof. Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, und Prof. Dr. Martin Exner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, leiten das Projekt.

Beteiligte Wissenschaftler der UDE sind zudem aus dem Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (Prof. Dr. Folker Meyer), aus der Krankenhaushygiene (Dr. Robin Otchwemah) sowie dem Institut für Medizinische Mikrobiologie (PD Dr. Jan Kehrmann).

Schutzschirm für Patient:innen
Als erstes Krankenhaus setzt das UK Essen automatische Probennehmer ein, die über speziell gefertigte Rohradapter 24 Stunden täglich Abwasserproben hygienisch entnehmen. Anschließend werden die Proben molekularbiologisch analysiert und genomsequenziert.

„Diese Kombination aus etablierter Analytik und modernen molekularen Verfahren bildet die Grundlage dieses wichtigen Projekts, das als interprofessionelle und interdisziplinäre Kooperation von Wissenschaft und Praxis überzeugt“, erklärt Prof. Buer. So können die Wissenschaftler:innen präzise bestimmen, welche Krankheitserreger in den Proben sind und in welcher Menge.

Darauf aufbauend erstellen sie Zeitreihen und entwickeln KI-Vorhersagen, um mögliche Infektionsausbrüche frühzeitig zu erkennen und der Krankenhaushygiene im Idealfall rechtzeitig Hinweise zur Verhinderung von Ausbrüchen zu geben. Damit schafft VaSequIs eine wissenschaftliche Grundlage für ein ganzheitliches Monitoring zur Stärkung der Sicherheit für Patient:innen.

Ergänzt wird das Forschungsteam durch HYGIUM – Zentrum für Hygiene und Umweltmedizin GmbH aus Köln, das mit seiner Expertise für den Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die praktische Anwendung sorgt.

„Dieses Projekt, in das etablierte mikrobiologische und epidemiologische Methoden sowie molekularbiologische Untersuchungen und moderne KI-Methoden einfließen, stellt eine signifikante Erweiterung des Methodenportfolios für den Schutz der Patientinnen und Patienten vor Infektionen dar“, fasst Prof. Exner zusammen.

* VaSequIs= Validierung von Verfahren zur Sequenzierung von Isolaten aus Patienten-, Trinkwasser- und Abwasserproben zur Bestimmung der infektionsepidemiologischen Bedeutung und hierauf basierender Regulierung

Trauercafé am 15. März im Malteser Hospizzentrum St. Raphael Duisburg.
Der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt und reißt eine große Lücke in das Leben von Verwandten und Freunden. Die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser Hospizzentrum St. Raphael bieten unterschiedliche Beratungsangebote für Hinterbliebene.

Die Trauerberatung ist eine Hilfestellung, den schwierigen Übergang in ein anderes „Weiter-Leben“ während der Trauerphase zu begleiten und neue Wege zu finden. Das Trauercafé findet einmal im Monat im Malteser Hospizzentrum St. Raphael, Remberger Straße 36, 47259 Duisburg, statt.

Der nächste Termin ist am 15. März von 15.00 bis 16.30 Uhr. Menschen, die nahe stehende Angehörige oder Freunde verloren haben, können sich hier für die bevorstehenden Wochen stärken und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen.

Begleitet wird das Trauercafé von den geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser Hospizzentrum St. Raphael. Eine Anmeldung für das Trauercafé ist nicht notwendig.  

"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" am 22. April im Bora
Sebastian Hotz, geboren 1996, aufgewachsen in Franken, absolvierte ein duales Studium in Wirtschaftswissenschaften in Erlangen/Nürnberg, bevor ihn die Windungen des Internets erst nach Bielefeld und schließlich nach Berlin führten. Seine gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings auf Instagram und Twitter werden täglich von 1,5 Millionen Menschen gelesen.

Sein Debütroman MINDSET war ein Bestseller. Im April erscheint sein neuer Roman SIDEKICK. SIDEKICK ist ein gekonntes Spiel mit »kultigen« TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart – eine Mediensatire als Roadmovie, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen selbstverständlich rein zufällig sind. 
22.04.2026 | Bora, Duisburg| Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Show & Lesung Sebastian "El Hotzo" Hotz - "Sidekick"
Tickets und Infos unter: https://loveyourartist.com/de/events/sidekick-sebastian-el-duisburg-BZYJQ0

Multimodales Verkehrsnetz für Deutschland: MMVNet schafft gemeinsame Datengrundlage für Straße, Schiene und Wasserstraße
Bislang fehlt eine durchgängige, aktuelle und leicht nutzbare Übersicht, die Straßen, Schienen und Wasserwege gemeinsam abbildet. Dies soll sich mit dem mFUND-Projekt „Multimodales Verkehrsnetz Deutschland – MMVNet“ ändern.

Ziel ist eine öffentliche, deutschlandweite Datengrundlage, die Straßen‑, Schienen‑ und Wasserwege in einem integrierten Netz zusammenführt. So werden künftige Anwendungen wie verkehrsträgerübergreifende Routenplanungen und übersichtliche Informationsangebote deutlich vereinfacht. Mehr Informationen unter: https://www.bast.de/DE/Themen/Digitales/Daten/PM_MMVNet.html

Hahnenfeder beim Literaturabend im Untermeidericher Begegnungscafé
Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich servieren im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, regelmäßig auch kulturelle Leckerbissen. Beim nächsten literarischen Happen am 17. März um 19 Uhr sind Mitglieder der Meidericher Geschichts- und Schreibwerkstatt „Hahnenfeder“ zu Gast.

Die Lesung soll dem Publikum einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen Abend bescheren... mit Texten zum Zuhören und Nachdenken. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-Mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 16. März 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich um 17 Uhr im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.

 Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.

Trinitatis-Gemeinde lädt zum Tanz in den Mai ein - Kartenvorverkauf jetzt
Der traditionelle Tanz in den Mai in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ist sehr beliebt, und die Karten sind immer schnell verkauft. Diesmal sind bewegungsfreudige Erwachsene eingeladen, das Tanzbein am 30. April ab 20 Uhr im Wedauer Gemeindehaus, Am See 8, zu schwingen. Gemixt werden deutsch- und englischsprachige Charthits von den 80ern bis heute. Disco Fox oder freies Gezappel kann getanzt werden und es wird nicht leise sein.

Den Abend genießen die Tanzfreudigen neben dem Schwofen mit Begegnung, Snacks, Fassbier, Sekt, Maibowle und Softdrinks; Einlass ist bereits um 19.30 Uhr. Karten zu zehn Euro gibt es im Vorverkauf ab dem 16. März montags von 9 bis 10 Uhr im Wedauer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 72 01 38), Am See 8, und donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Buchholzer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 738 26 93), Arlberger Straße 8.

Wie immer bestimmt das Orga-Team der Ehrenamtlichen den Reinerlös für einen guten Zweck. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.  

"Tanz in den Mai" in der Gemeinde 2023 (Foto: Karl-Martin Faeser).




6,1 % der deutschen Rohöl-Importe 2025 aus dem Nahen Osten
• EU bezieht 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten
• Die meisten deutschen Rohöl-Importe 2025 stammen aus Norwegen (16,6 %), den Vereinigten Staaten (16,4 %) und Libyen (13,8 %)
• Aus dem Nahen Osten waren der Irak (4,2 %), die Vereinigten Arabischen Emirate (1,1 %) und Saudi-Arabien (0,8 %) die wichtigsten Rohöl-Lieferanten Deutschlands

Der Krieg im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf die weltweite Versorgung mit Rohöl. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stammten 6,1 % des im Jahr 2025 nach Deutschland eingeführten Rohöls aus dem Nahen Osten, genauer aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi- Arabien und Israel.

Das entspricht 4,6 Millionen Tonnen von 75,7 Millionen Tonnen Rohöl, die insgesamt nach Deutschland importiert wurden. Im Jahr 2020 lag der Anteil der Rohöl-Importe aus den Staaten dieser Region bei 4,4 % von insgesamt 84,7 Millionen Tonnen. Andere Staaten des Nahen Ostens wie Oman, Katar, Kuwait oder Iran lieferten 2025 kein Rohöl nach Deutschland.

Die Mitgliedstaaten der EU beziehen 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten Die 27 EU-Mitgliedstaaten importierten im Jahr 2025 laut EU-Statistikbehörde Eurostat insgesamt 429,3 Millionen Tonnen Rohöl, wovon 13,0 % (55,9 Millionen Tonnen) aus dem Nahen Osten stammten. Die wichtigsten Lieferländer der EU für Rohöl aus dem Nahen Osten waren 2025 Saudi-Arabien mit einem Anteil von 6,9 % (29,6 Millionen Tonnen) und der Irak mit 5,9 % (25,1 Millionen Tonnen).

Die meisten deutschen Rohöl-Importe kommen aus Norwegen
Wichtigster Rohöl-Lieferant für Deutschland ist Norwegen. 16,6 % der gesamten Rohöl-Einfuhren nach Deutschland kamen 2025 von dort. Das entspricht 12,5 Millionen Tonnen Rohöl. Danach folgten die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 16,4 % an den Rohöl-Einfuhren (12,4 Millionen Tonnen) und Libyen mit 13,8 % (10,4 Millionen Tonnen).



Irak wichtigster Rohöl-Lieferant Deutschlands aus dem Nahen Osten
Bedeutendstes Lieferland für Rohöl aus dem Nahen Osten nach Deutschland war 2025 der Irak mit einem Anteil von 4,2 % (3,1 Millionen Tonnen) am gesamten Rohöl-Import. Damit lag der Irak an siebter Stelle der wichtigsten Rohöl-Lieferanten für Deutschland. Aus dem Nahen Osten folgten die Vereinigten Arabischen Emirate mit 1,1 % (801 000 Tonnen) und Saudi-Arabien mit 0,8 % (642 000 Tonnen).

Unter den Ländern im Nahen Osten hat insbesondere Saudi-Arabien seine Bedeutung für den Rohöl-Import nach Deutschland in den letzten Jahrzehnten verloren. Im Jahr 2020 kamen 2,3 % der Rohöl-Importe nach Deutschland aus Saudi-Arabien (1,9 Millionen Tonnen).

Rohöl-Importe Deutschlands binnen 20 Jahren um ein Drittel gesunken
Die deutsche Nachfrage nach Rohöl ist insgesamt in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im Jahr 2025 wurden 75,7 Millionen Tonnen Rohöl für durchschnittlich 477 Euro pro Tonne nach Deutschland importiert. Das waren 10,6 % weniger als noch im Jahr 2020 mit 84,7 Millionen Tonnen. Im langfristigen Vergleich ist der Rückgang noch größer: 2025 wurde gut ein Drittel (33,9 %) weniger Rohöl nach Deutschland eingeführt als noch 2005.

NRW: Anteil der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf steigt auf 8,2 %
* Absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt seit dem Schuljahr 2005/06 um 47,4 % gestiegen.
* Inklusionsquote liegt im aktuellen Schuljahr bei 45,6 %.
* Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller allgemeinen Förderschulen.

Im aktuellen Schuljahr 2025/26 besuchen 1.994.055 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. 164.425 dieser Schülerinnen und Schüler und damit 8,2 % haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist der Anteil an Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Schuljahr 2024/25 mit 8,0 %.



Im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 ist der Anteil um 3,3 Prozentpunkte gestiegen; damals hatten 4,9 % aller Schülerinnen und Schüler einen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt gehabt. Sonderpädagogischer Förderbedarf binnen 20 Jahren um 47 % gestiegen Auch die absolute Zahl der Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist in den letzten 20 Jahren gestiegen: Im aktuellen Schuljahr ist sie um 47,4 % höher als im Schuljahr 2005/06. Damals hatte es 111.531 Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gegeben.

Nachdem sich die absolute Zahl bis zum Schuljahr 2015/16 auf einem relativ ähnlichen Niveau bewegt hatte, stieg sie ab dem Schuljahr 2016/17 kontinuierlich an. Inklusionsquote im Schuljahr 2025/26 liegt bei 45,6 % Im aktuellen Schuljahr besuchen 89.365 der 164.425 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Förderschule. Dies entspricht einem Anteil von 54,4 %. Die übrigen 75.060 Schülerinnen und Schüler lernen an einer allgemeinen Schule (d. h. keine Förderschule).



Die sog. Inklusionsquote im Schuljahr 2025/26 liegt damit bei 45,6 %. Die Inklusionsquote berechnet sich aus der Summe der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen dividiert durch die Summe aller Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinbildenden Schulformen (allgemeine Schulen und Förderschulen).

Im Vergleich zum Schuljahr 2024/25 ist die Inklusionsquote damit um 0,5 Prozentpunkte und im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 um 35,9 Prozentpunkte gestiegen. Hatte im Schuljahr 2005/06 knapp jede/-r zehnte Schüler/-in mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine allgemeine Schule (d. h. keine Förderschule) besucht, so ist es aktuell fast jede/-r zweite.

Die deutlichsten Zuwächse der Inklusionsquote hatte es dabei bis zum Schuljahr 2016/17 gegeben. Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller Schulen in NRW In Nordrhein-Westfalen gibt es im aktuellen Schuljahr insgesamt 488 Förderschulen im allgemeinbildenden Bereich und 4.557 allgemeine Schulen.

Wo diese genau liegen, kann der interaktiven Schulkarte (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/schulen-in-nordrhein-westfalen-und-ihre-erreichbarkeiten/schulkarte-und-umkreissuche) entnommen werden. Sie wurde mit den aktuellen Daten des Schuljahres 2025/26 sowie zahlreichen neuen Funktionen aktualisiert.

 


Warntag NRW – Probealarm des Sirenensystems am 12. März
Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 12. März, um 11 Uhr.

Der Probealarm findet wieder innerhalb eines landesweiten Warntags statt, der vom Ministerium des Innern NRW koordiniert wird. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte getestet.

Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. Der Beginn des Alarms wird mit einem einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.

Ton bei Gefahr

Ton bei Entwarnung


Stadt Duisburg


Über den Sirenentest informiert am Tag des Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie die Warn-App „NINA“. An diesem Tag wird auch erneut das sogenannte Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und eine entsprechende Mitteilung auf Mobilfunkgeräte gesendet.

Weitere Informationen zu Cell Broadcast finden sich auf den Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So- werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html

Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems. Sofern es Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gibt, können diese beim Service-Center Call Duisburg telefonisch unter 0203/94000 oder per E-Mail an die Stabsstelle Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz unter kub@feuerwehr.duisburg.de gemeldet werden.

Schüler-BAföG: Einkommensanrechnung bei Grundsicherungsleistungen - Ist das Schulgeld für eine private Berufsfachschule absetzbar?
Hierüber beabsichtigt der 4. Senat des Bundessozialgerichts am 12. März 2026 um 13:00 Uhr und 14:00 Uhr in zwei Verfahren zu entscheiden (Aktenzeichen B 4 AS 8/25 R und B 4 AS 16/25 R). Konkret geht es im ersten Fall um Schulgeld in Höhe von 400 Euro monatlich für den Besuch einer privaten Berufsfachschule für Kosmetik in Hamburg und im zweiten Fall um Schulgeld in Höhe von 59 Euro monatlich für die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin an einer privaten Fachschule in Thüringen.

Schüler an Berufsfachschulen und Fachschulen erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II zusätzlich zu den Leistungen der Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz.

Dieses Schüler-BAföG und ein etwaiges Erwerbseinkommen des Auszubildenden werden auf die Grundsicherungsleistungen angerechnet. Es ist umstritten, ob bei Schülern, die eine Privatschule besuchen, das von ihnen gezahlte Schulgeld vom Einkommen in Abzug zu bringen ist. In der Rechtsprechung der Landessozialgerichte wird die Frage, ob es sich beim Schulgeld um eine mit der Einkommenserzielung verbundene notwendige Ausgabe handelt, uneinheitlich beantwortet.

Ferien auf dem Bauernhof: Kinder erleben Tiere und Natur auf dem AWO-Ingenhammshof
Wenn die Osterferien beginnen, wird es auf dem AWO-Ingenhammshof wieder lebendig: Kinder ab 6 Jahren können vom 30. März bis 2. April sowie vom 7. bis 10. April den Alltag auf einem Lernbauernhof kennenlernen und aktiv mitgestalten.

Ob beim Füttern der Hühner, beim Streicheln der Ziegen oder beim Helfen im Stall auf dem Hof gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben hautnah, wie Tiere versorgt werden und was zum Leben auf einem Bauernhof dazugehört.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch in diesem Jahr auf den Reiterfreizeiten. An denselben Terminen haben pferdebegeisterte Kinder die Möglichkeit, erste Erfahrungen rund ums Pferd zu sammeln. In kleinen Gruppen lernen sie Schritt für Schritt den sicheren Umgang mit den Tieren vom Putzen und Führen über das Satteln bis hin zu ersten Reitversuchen.

Neben den Pferden spielen auch die anderen Hoftiere eine wichtige Rolle. Spielerisch erfahren die Kinder mehr über Tiere und Natur: Was fressen Ziegen? Woher kommen eigentlich die Ostereier?
Und was möchte ein Esel ausdrücken, wenn er laut „Ia“ ruft?
Ein besonderes Angebot richtet sich an die jüngeren Kinder: In der Esel- und Ponywoche können Kinder zwischen 6 und 8 Jahren den Umgang mit den freundlichen Shetlandponys kennenlernen und erste Erfahrungen mit den Tieren sammeln.

Die Ferientage beginnen jeweils um 9 Uhr. Nach einem Vormittag mit vielen Eindrücken und Aktivitäten sorgt ein frisch gekochtes Mittagessen für neue Energie für das Nachmittagsprogramm. Um 16 Uhr endet der erlebnisreiche Tag. Das Hofteam freut sich auf eine unvergessliche Ferienzeit in der 1. Woche vom 30. März bis 2. April sowie vom 7. bis 10. April 2026.
Infos und Anmeldung ab sofort von 10 bis 14 Uhr unter 0203 424133 oder per E-Mail an ingenhammshof@awo-integration.de.

Fahrräder reparieren an der VHS Duisburg-West
Die Volkshochschule Duisburg West bietet zum Beginn der Fahrradsaison einen viertägigen Fahrradreparaturkurs an. Der Kurs läuft an den Wochenenden 11. und 12. April sowie 18. und 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr. Das Angebot richtet sich an Personen ohne oder mit geringen Vorkenntnissen, die sich bislang noch nicht selbst an Fahrradreparaturen gewagt haben.

Die Teilnehmenden lernen die technischen Bestandteile und Funktionsweisen ihres Rades kennen, führen anhand einer Inspektionsliste Verschleißkontrollen und Wartungsarbeiten durch, üben den Umgang mit Werkzeug und erhalten Tipps zur richtigen Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am eigenen, funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike!) durchgeführt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und ist über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West (0203/283-984607, vhs-west@stadt- duisburg.de) möglich.

VHS Duisburg-West: Demokratie-Trainingslager
Die Volkshochschule bietet in Kooperation mit dem Bauverein Rheinhausen, dem Verein „Du Bist Rheinhausen“ sowie der Heinrich-Böll-Stiftung ein dreitägiges Demokratie-Trainingslager in den Osterferien in der „Rheinhauserei“, Friedrich-Alfred-Straße 67, in Duisburg-Hochemmerich an.

Die Veranstaltung findet von Montag, 30. März, bis Mittwoch, 1. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr statt und ist als auch als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz von Nordrhein-Westfalen anerkannt. In dem Seminar lernen die Teilnehmenden in einfachen und komplexeren Übungen persönliche demokratische Grundlagenkompetenzen zu stärken. Dazu gehört vor allem die Fähigkeit, die Meinungsvielfalt in Gruppen darzustellen sowie das Aushandeln und Aushalten von Meinungsverschiedenheiten.

Ziel ist es dabei, die eigene Empathie zu steigern und sich besser in die andere Seite hineinzuversetzen. Teilnehmen können alle Personen ab 16 Jahren mit guten mündlichen Deutschkenntnissen. Auch Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge sind willkommen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos, aber auf 20 Personen begrenzt.

Deshalb ist eine verbindliche Anmeldung notwendig, die über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen kann.


Warnmeldungen zu gefährlichen Produkten in der EU auf Rekordhoch

EU-Kommission meldet 4.671 Warnungen im Schnellwarnsystem für gefährliche Non-Food-Produkte. Anstieg um 13 Prozent gegenüber 2024. Spielzeug ist die zweithäufigste Produktgruppe. Der TÜV-Verband fordert Stärkung der Marktüberwachung, gerade bei Importen über Online-Plattformen.

©TÜV-Verband

BDie Europäische Kommission hat heute den Safety Gate Report 2025 veröffentlicht. Das sogenannte Safety Gate ist das europäische Schnellwarnsystem, über das Behörden gefährliche Non-Food-Produkte melden und Maßnahmen zum Schutz von Verbraucher:innen koordinieren. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 4.671 Warnmeldungen im System erfasst – so viele wie nie zuvor seit Bestehen des Systems. Das entspricht einem Anstieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2024: 4.137). Zu den Warnmeldungen wurden insgesamt 5.794 Folgemaßnahmen, darunter die Entfernung von Online-Angeboten, Marktrücknahmen oder Rückrufe, gemeldet.

„Das Rekordniveau bei den Warnmeldungen ist alarmierend, denn hinter jeder Warnmeldung steht ein Produkt, das nicht in die Hände von Verbraucherinnen und Verbrauchern gehört“, sagt Johannes Kröhnert, Leiter des Brüsseler Büros des TÜV-Verbands. „Umso alarmierender ist, dass Safety Gate nur die behördlich entdeckten Fälle abbildet. Die Dunkelziffer potenziell gefährlicher, nicht EU-konformer Ware liegt um ein Vielfaches höher.“

Kosmetika am häufigsten, Spielzeug auf Platz zwei
Am häufigsten betrafen die Warnmeldungen Kosmetika (36 Prozent). Mit 16 Prozent war Spielzeug die zweithäufigste Produktgruppe unter den Warnmeldungen gefolgt von elektrischen Geräten und Ausrüstung (11 Prozent). Als häufigster Auslöser werden Gesundheitsrisiken durch gefährliche Chemikalien genannt (53 Prozent), gefolgt von Verletzungsrisiken (14 Prozent) und Erstickungsgefahr (9 Prozent).

Die Anforderungen an Spielzeug sind aus gutem Grund besonders hoch: Kinder nehmen Produkte in den Mund, kauen daran und spielen oft unbeaufsichtigt. Wenn sich Teile lösen oder abbrechen, kann das schnell zu Erstickungs- und Verletzungsgefahren führen. „Eltern erwarten zu Recht, dass Spielwaren im europäischen Handel strengen Sicherheitsanforderungen entsprechen und keine Gesundheitsrisiken bergen“, sagt Kröhnert. „Der Safety Gate Report 2025 zeigt jedoch, dass diese Erwartung nicht in jedem Fall erfüllt wird.“

Derzeitige Produktregulierung und Marktüberwachung nicht effektiv
Ein wachsendes Problem ist, dass viele gefährliche Produkte über internationale Online-Plattformen verkauft werden. Gerade dort können Anbieter europäische Sicherheitsanforderungen und behördliche Kontrollen leichter umgehen. Zudem können Verbraucher:innen am Bildschirm nicht auf den ersten Blick erkennen, ob ein Spielzeug sicher ist.

Im EU-Binnenmarkt gelten einheitliche gesetzliche Anforderungen für Verbraucherprodukte, festgelegt etwa durch die Spielzeugrichtlinie, die Niederspannungsrichtlinie oder die Allgemeine Produktsicherheitsrichtlinie. Hersteller und Importeure von Spielwaren oder Elektronikprodukten müssen eine so genannte Herstellerselbsterklärung abgeben und auf dem Produkt selbst oder der Verpackung das CE-Kennzeichen anbringen. Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, dass das Produkt den einschlägigen EU-Vorschriften entspricht.

Bei vielen Verbraucherprodukten ist in der Regel keine unabhängige Prüfung erforderlich ist. Die CE-Kennzeichnung richtet sich in erster Linie an die Behörden und hat für Verbraucher eine nur eingeschränkte Aussagekraft. „Gefährliche Produkte werden häufig nur zufällig entdeckt“, sagt Kröhnert. „Wir brauchen eine Marktüberwachung, die EU-weit wirksamer, koordinierter und digitaler aufgestellt ist, mit mehr Kontrollen und einer engeren Verzahnung von Marktüberwachung und Zoll, gerade bei Importen über Online-Plattformen.“

Grundlage der Angaben sind Daten Angaben der EU-Kommission das Jahr 2025. Der Safety Gate Report 2025 ist abrufbar unter: https://ec.europa.eu/safety-gate

Bürger wollen menschliche Kontrolle militärischer KI
Die Bundeswehr beschleunigt Entwicklung und Beschaffung KI-gestützter Systeme. Eine Mehrheit der Bevölkerung unterstützt diesen Kurs, wie eine Umfrage des TÜV-Verbands zeigt. Zugleich sind die Sicherheitsbedenken groß. Der Mensch soll die Hoheit über Entscheidungen behalten.

TÜV-Verband

Die Bundeswehr beschleunigt ihre Beschaffung und investiert verstärkt in moderne Waffensysteme. Dazu gehören unter anderem Kampf- und Aufklärungsdrohnen, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) weitgehend autonom agieren können. Eine große Mehrheit in Bevölkerung befürwortet diesen Kurs. Vier von fünf Bundesbürger:innen (81 Prozent) finden es grundsätzlich sinnvoll, dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge investiert. 11 Prozent lehnen das ab und 8 Prozent sind unentschieden. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren ergeben.

„Die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass neue Technologien auch die sicherheitspolitische Lage verändern“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Moderne Streitkräfte kommen an modernen Verteidigungssystemen mit Künstlicher Intelligenz nicht vorbei. Entscheidend ist, dass die Politik für ihren Einsatz klare Leitplanken definiert.“
Die aktuelle Umfrage des TÜV-Verbands zeigt: Eine klare Mehrheit unterstützt zwar eine technologisch zeitgemäße Ausstattung, fordert aber klare Grenzen bei autonomen Waffensystemen.

Sorge vor Fehlentscheidungen und Eskalation
Laut den Ergebnissen der Umfrage des TÜV-Verbands fürchten zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) Fehlentscheidungen autonomer Systeme, beispielsweise durch falsche Zielerkennung. 64 Prozent sehen die Gefahr, dass der Mensch die Kontrolle über KI-gesteuerte Waffensysteme verlieren könnte. 63 Prozent haben Sorgen vor wachsenden Spannungen durch ein internationales Wettrüsten mit KI-Technologien und 61 Prozent halten ungewollte Eskalationen oder eine Ausweitung von Konflikten für ein realistisches Risiko.

„Die Bevölkerung sieht beim militärischen Einsatz von KI nicht nur Effizienz- und Verteidigungspotenziale, sondern auch erhebliche Risiken“, sagt Bühler. „Gerade bei autonomen Systemen fürchten die Befragten einen Kontrollverlust, der zur Entstehung oder Ausweitung militärischer Konflikte führen kann.“

Autonome KI-Systeme nur mit menschlicher Kontrolle
Im Zentrum der Debatte steht die Frage, wer über den Einsatz von Waffengewalt im Verteidigungsfall entscheidet: Der Mensch oder das KI-System. Vier von zehn Befragten (40 Prozent) sprechen sich für eine vollständige menschliche Kontrolle aus, jede einzelne Entscheidung eines KI-Systems müsse überprüft werden. Immerhin 41 Prozent befürworten den Einsatz teilautonomer Systeme.

Diese Waffensysteme erstellen Analysen, machen Vorschläge und treffen eigenständig Entscheidungen, Menschen können aber jederzeit eingreifen. Vollautonome Systeme ohne menschliche Kontrolle finden mit nur 1 Prozent Zustimmung praktisch keine Akzeptanz bei den Befragten. Insgesamt verlangen damit 81 Prozent eine klare menschliche Letztverantwortung. Fast jede:r achte Befragte (12 Prozent) lehnt es grundsätzlich ab, KI-Systemen Entscheidungsbefugnisse über den Einsatz von Waffengewalt einzuräumen.

Internationale Verhandlungen über Regeln für autonome Waffensysteme
Während sich der Einsatz KI-gestützter Waffensysteme bei militärischen Konflikten immer mehr zum Standard entwickelt, wird in internationalen UN-Gremien über verbindliche Regeln bis hin zu einem Verbot diskutiert. Bisher konnten sich die Länder im Rahmen der UN-Waffenkonvention aber nicht auf einheitliche Regelungen einigen.

Auch beim jüngsten AI Summit in Indien wurde über den Einsatz von KI im Militär diskutiert. Der europäische AI Act fokussiert sich auf zivile Anwendungen und klammert KI-Systeme aus, die ausschließlich für militärische, verteidigungspolitische oder die nationale Sicherheit betreffende Zwecke genutzt werden. Allerdings sind viele KI-Systeme dual-use-fähig und können sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden.

In diesem Fall greift der AI Act. „Der AI Act adressiert auch die technische Sicherheit von KI-Systemen. Themen wie Qualität der Trainingsdaten, menschliche Aufsicht oder Nachvollzieharbeit von Entscheidungen, sind sowohl für zivile als auch für militärische KI-Anwendungen essenziell“, sagt Bühler.
Im Kern müsse es darum gehen, auf allen Ebenen einen verantwortungsvollen Umgang mit sicherheitskritischen Technologien zu finden. Bühler: „Verteidigungsfähigkeit bedeutet nicht, Maschinen die Entscheidung über Leben und Tod zu überlassen. Sie bedeutet, Technologie so zu gestalten, dass sie unsere Sicherheit stärkt, ohne die menschliche Hoheit aufzugeben.“

Weitere Informationen zur KI-Studie des TÜV-Verbands sind hier abrufbar: https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/drei-jahre-chatgpt-zwei-von-drei-nutzen-ki-anwendungen

Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren. Die Umfrage wurde vom 20. bis 26. Oktober 2025 durchgeführt. Die Fragen lauteten: „Finden Sie es grundsätzlich sinnvoll oder nicht, dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge investiert, um neue Bedrohungen besser abwehren zu können?“

„Machen Sie sich Sorgen, dass der militärische Einsatz von KI diese Folgen haben könnte?“ „Stellen Sie sich vor, die Bundeswehr setzt KI-gesteuerte Systeme wie z. B. Drohnen oder autonome Abwehrsysteme im Verteidigungsfall ein. In welchem Ausmaß sollen diese Systeme eigenständig Entscheidungen über den Einsatz von Waffengewalt treffen dürfen?“

Workshop „Gesichter im Portrait“ mit Künstler Jörg Mazur
Der Workshop „Gesichter im Portrait“ findet am Sonntag, 29. März, von 15 bis 17 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius- Platz 1 am Innenhafen statt. Künstler Jörg Mazur zeigt den Teilnehmenden, wie sie mit wenigen Strichen ein charaktervolles Gesicht aufs Papier bringen können. Zunächst geht es darum, sich zeichnerisch dem Portrait anzunähern – anschließend werden mit Wasserfarben und Buntstiften Schattierungen und Details ergänzt.

„Gesichter im Portrait“  C Jörg Mazur

Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme am Workshop und das Material sind im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung wird empfohlen, telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Dinnerkrimi 2026 im Brauhaus Mattlerhof in Duisburg: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen
Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

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Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt. Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Brauhaus Mattlerhof in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin: Freitag, 13. März 2026 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Tickets ab 94,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.dinnerkrimi.de Jetzt Tickets sichern!

Vortrag zu Passionsgeschichte in der Kunst
Zentrale Themen der Bibel wie die Passionsgeschichte mit der Kreuzigung Jesu bildeten häufig und in allen Zeiten die Motive für künstlerische Gestaltungen. Dies zeigt Martina Will, gelernte Kunstlehrerin und engagiertes Gemeindemitglied, am 13. März um 18 Uhr in der Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, in ihrem Bild-Vortrag auf. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Gemeindearbeit am Ausgang wird nicht abgelehnt.      

„Spot an, Rente!“ mit Segen, Fingerfood und Livemusik in Ungelsheim
Der Übergang in die Rente bringt meist große Veränderungen mit: für manche ist dies eine Herausforderung, für andere problematisch, wieder andere freuen sich auf das, was kommt. Der Gottesdienst „Spot an, Rente!“ am 14. März um 18 Uhr in der Auferstehungskirche in Duisburg Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, wirft genau darauf ein Schlaglicht und blickt mit Rentnerinnen und Rentnerinnen und solchen, die es bald werden, nach vorn, um mit Gottes Segen Neues zu beginnen - auch die anstehende Zeit der Rente.

Familienmitglieder, Freunde und Kolleginnen und Kollegen sind herzlich dazu eingeladen. Den Gottesdienst vorbereitet hat ein Team ehrenamtlich Mitarbeitender zusammen mit Vikarin Lea Brischke und Kirchenmusikerin Annette Erdmann. Neben biblischen Impulsen, kreativen Elementen, gemeinsamem Feiern und dem Segen für alle steht auch Musik im Mittelpunkt: die Mischung aus Songs von Udo Jürgens über die Beatles bis hin zu moderneren Kirchenliedern, die Kantorin Erdmann mit Sängerin Christine Gladbach gestaltet, lädt zum Mitsingen ein.

Der Abend klingt mit Gesprächen bei Fingerfood und Getränken aus. Das Gottesdienst-Team und die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd laden herzlich zum Mitfeiern ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.  

Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 13. März 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.

Diesmal gibt’s deftige Nudelaufläufe mit frischem Salat... und wie immer ein leckeres Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

Ehrenamtliche der Gemeinde beim Ausschan (Foto: www.obermeiderich.de)



7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe im Jahr 2025
• Zahl der vollständigen Aufgaben größerer Betriebe steigt mit +0,8 % zum Vorjahr deutlich schwächer als Zahl der Betriebsgründungen
• Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben nimmt im Vorjahresvergleich um 7,7 % zu, Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben sinkt leicht um 0,2 %

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 130 100 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe als im Vorjahr.

Gleichzeitig stieg die Zahl der vollständigen Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 0,8 % auf rund 99 900. Damit blieb die Zahl größerer Betriebsgründungen auch 2025 wie in allen Jahren seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2003 höher als die Zahl der Betriebsaufgaben.

Insgesamt 640 500 Neugründungen und 502 200 vollständige Gewerbeaufgaben
Die Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben war im Jahr 2025 mit rund 640 500 um 7,7 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen stieg um 6,4 % auf rund 762 400. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.

Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war 2025 mit rund 502 200 um 0,2 % niedriger als im Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der Gewerbeabmeldungen sank um 1,0 % auf rund 612 900. Neben Gewerbeaufgaben zählen dazu auch Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in andere Meldebezirke.


NRW: Leichter Anstieg der Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose "Psychische und Verhaltensstörungen"
* 2024 wurden 246.012 Menschen mit dieser Diagnose vollstationär behandelt.
* Häufigste Diagnosen waren "Störungen durch psychotrope Substanzen" bei Männern und "affektive Störungen" bei Frauen.
* Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im Kreis Herford.

Im Jahr 2024 wurden 246.012 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen psychischer und Verhaltensstörungen vollstationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Zahl dieser Behandlungsfälle damit um 2,1 % höher als im Vorjahr, lag aber immer noch knapp 15 % niedriger als 10 Jahre zuvor.

Die Zahl der Behandlungen ist seit ihrem vorläufigen Höhepunkt mit 288.892 Fällen im Jahr 2014 bis 2020 stetig zurückgegangen. Im Pandemiejahr 2020 fiel die Zahl der Behandlungen um 11,7 % auf 237.452 Behandlungsfälle. Seither ist ein leichter Anstieg der Krankenhausbehandlungen aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen zu verzeichnen.



Anteil der Frauen nahezu auf Vorjahresniveau

 Der Anteil der im Jahr 2024 in Krankenhäusern behandelten Frauen mit der Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen” betrug rund 47 % und ist damit in etwa auf Vorjahresniveau. Fast ein Drittel der Behandelten war zwischen 40 und 59 Jahre alt. In der Altersgruppe der unter 20-Jährigen fanden etwa 12 % der Behandlungen statt. Die meisten Behandlungen entfielen auf Störungen durch psychotrope Substanzen, z. B. Alkohol.

Das Spektrum der Krankheitsbilder, die diesem Diagnosebereich zuzuordnen sind, ist vielfältig. Die meisten Behandlungen entfielen 2024 mit 79.391 Fällen auf Störungen durch psychotrope Substanzen – darunter 52.180 Fälle psychischer und Verhaltensstörungen durch Alkohol. Darauf folgten mit 68.720 Fällen sogenannte affektive Störungen, zu denen überwiegend depressive Episoden und rezidivierende depressive Störungen gehören.

Von Störungen aufgrund psychotroper Substanzen waren zu knapp drei Viertel Männer betroffen, affektive Störungen wurden mehrheitlich bei Frauen behandelt. Diese beiden Krankheitsgruppen machten rund 60 % aller Behandlung im Diagnosebereich „psychische und Verhaltensstörungen“ aus.

Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im Kreis Herford
Der Anteil der aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten an der Bevölkerung lag 2024 im Landesdurchschnitt bei 1.365 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Von den kreisfreien Städten und Kreisen hatte Remscheid mit 2.244 die höchste Behandlungsrate, gefolgt von Bielefeld mit 1.926 und Herne mit 1.856 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die niedrigsten Raten gab es mit 993 im Kreis Herford, gefolgt vom Rhein-Sieg-Kreis mit 1.027 und dem Rhein-Erft-Kreis mit 1.028.