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DVG wird am 17.
März ganztägig bestreikt Für kommenden Dienstag, 17.
März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre
Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen
Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft
der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum
Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS
fahren werden.
Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien
(NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern
ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf
den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks
von A nach B zu kommen.
Die Nachtexpressbusse fahren
ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise
um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden
Dienstag fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen
Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Für die anderen
Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso. Die Fahrpläne und
Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen
Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als
Fahrplan.
Die aktuellen Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in
der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen
Haltestellenanzeigern. Die DVG bittet die Fahrgäste dennoch, sich um
Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und
Regionalzüge auszuweichen.
Das DVG-Kundencenter am
Duisburger Hauptbahnhof ist zudem am Montag und Dienstag aufgrund
einer internen Veranstaltung geschlossen. Der telefonische
Kundenservice ist erreichbar. Verkehrsinformationen zu Bus und
Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de., bei der
DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der
myDVG Bus&Bahn-App.
Nahost-Konflikt dämpft erhofften
Aufschwung - IHK-Umfrage: Auswirkungen für Niederrhein – Webinar 16.
3. für betroffene Unternehmen Der Krieg im Nahen Osten
wirkt sich auf die Unternehmen in Duisburg und am Niederrhein
aus. Hohe Energiekosten und gestörte Lieferketten machen den Firmen
das Leben schwer. Damit schwindet die Hoffnung auf einen
wirtschaftlichen Aufschwung. Das zeigt eine Umfrage der
Niederrheinischen IHK.
Fast die Hälfte der Betriebe sehen
Probleme bei ihren Lieferketten. „Unsere Umfrage macht deutlich: Der
Nahost-Konflikt schlägt voll durch. Die Preise für Öl und Gas
schießen in die Höhe. Und damit auch die Benzin-, Diesel- und
Energie-Kosten. 80 Prozent der Firmen sagen, dass das ihre Geschäfte
erschwert. Der Konflikt ist Gift für die Wirtschaft“, erläutert
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger.
Preisanstieg erhöht Druck auf Unternehmen Die gestiegenen
Treibstoffpreise wirken sich besonders auf die für unsere Region
wichtige Transport- und Logistikbranche aus. Die Betriebe können die
Kosten meist nicht an die Kunden weitergeben. Auch die Industrie
leidet unter dem Preisschock. Hinzu kommt: Seefrachten und die
Versicherungen der Transporte werden teurer. Viele Schiffe sind
länger unterwegs. Das führt dazu, dass auch andere Rohstoffpreise
steigen könnten. Viele Unternehmen rechnen mit höheren Kosten in
weiteren Bereichen.
Konflikt erschwert Geschäfte
Der Luftverkehr ist ebenfalls stark beeinträchtigt. Dubai ist eines
der größten Luftdrehkreuze der Welt. So erreichen Serviceteams ihre
Kunden nicht. Geschäftspartner kommen nur über Umwege nach
Deutschland. „Wir hoffen, dass der Ausnahmezustand bald vorbei ist.
Und die Freigabe der nationalen Ölreserve den Kostenanstieg bremst.
Sonst könnte der Krieg unsere Wirtschaft wieder in die Rezession
treiben. Sechs Jahre Stagnation sind mehr als genug“, warnt
Dietzfelbinger.
IHK-Webinar am 16. März Die
Niederrheinische IHK informiert zur aktuellen Lage vor Ort und über
das Außenwirtschaftsrecht im Kriegs- und Krisenfall. Interessierte
Unternehmen können sich zum Webinar am 16. März, 10 bis 11 Uhr,
anmelden: www.ihk.de/niederrhein/nahost-konflikt/webinar.
Verleihung der Duisburger Ehrennadel an Bernard „Ennatz“
Dietz Oberbürgermeister Sören Link verlieh am
Donnerstagabend (12. März) zum dritten Mal die Ehrennadel der Stadt
Duisburg – dieses Mal an einen der prägendsten Sportbotschafter der
Stadt: Bernard „Ennatz“ Dietz. Rund 70 geladene Gäste aus Politik,
Verwaltung und Sport kamen im Duisburger Rathaus zusammen, um die
feierliche Auszeichnung gemeinsam zu würdigen.

MSV Legende Bernard "Ennatz" Dietz wird die Duisburger Ehrennadel im
Rathaus verliehen. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Als
bekennender MSV-Fan erklärte Oberbürgermeister Sören Link, dass es
für ihn ein Privileg sei, „ein Idol vieler Bürgerinnen und Bürger“
auszeichnen zu dürfen. „Auch ich zählte in Kindertagen zu den
fußballbegeisterten Knirpsen, die beim Straßenkick oder auf dem
Bolzplatz allzu gerne in den Fußstapfen – oder besser: in den
Stollenabdrücken unseres Preisträgers gewandelt sind. Ennatz Dietz
ist nicht nur Fußball-Malocher mit Kämpferherz. Er ist Vorbild für
Generationen – mit klarer Haltung und bodenständiger
Bescheidenheit.“

Mit der Ehrennadel ehrt die Stadt Duisburg Persönlichkeiten, die
sich in besonderer Weise und über viele Jahre hinweg um das
gesellschaftliche Leben und das bürgerschaftliche Miteinander
verdient gemacht haben. Dass diese Auszeichnung in diesem Jahr an
„Ennatz“ Dietz geht, unterstreicht die enge Verbindung zwischen dem
Ausnahmesportler und der Stadt Duisburg.
Der heute
77-Jährige macht sich seit Jahrzehnten um den Sport und die
Stadtgesellschaft verdient. Bernard Dietz schrieb Fußballgeschichte:
Als langjähriger Kapitän des MSV Duisburg wurde er zur
Identifikationsfigur des Vereins und zu einer Legende des Duisburger
Sports. Auch auf internationaler Bühne setzte er Maßstäbe – als
Kapitän der deutschen Nationalmannschaft führte er das Team 1980 zum
Gewinn der Europameisterschaft.
Im November 2025 hat der DFB
ihn zum Ehrenspielführer ernannt. Mit seiner Bodenständigkeit,
seiner Führungsstärke und seiner tiefen Verbundenheit zu Duisburg
ist Dietz auch nach seiner aktiven Karriere noch ein Vorbild für
Generationen von Sportlerinnen und Sportlern. In verschiedenen
Funktionen engagierte er sich für Vereine und insbesondere für den
Nachwuchs – stets mit dem Ziel, junge Menschen für den Sport zu
begeistern und Werte wie Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt zu
vermitteln.
Ratsbürgerentscheid zur
Olympia-Bewerbung: Versand der Briefwahlunterlagen startet nächste
Woche Olympia an Rhein und Ruhr 2036, 2040 oder 2044 –
wie stehen die Duisburgerinnen und Duisburger zu einer gemeinsamen
Bewerbung der Region „KölnRheinRuhr“? Am kommenden Montag, 16. März,
beginnt die Deutsche Post mit dem Versand der Abstimmungsunterlagen
für den Ratsbürgerentscheid.
Die Stimmen werden am Sonntag,
19. April, ausgezählt. Bis Ende der kommenden Woche sollten alle
351.307 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger die Unterlagen in
ihren Briefkästen haben. Die Abstimmung findet ausschließlich per
Brief statt. Eine Beantragung der Unterlagen ist nicht erforderlich;
sie werden automatisch versandt. Konkret wird gefragt: „Sind Sie
dafür, dass sich die Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der
Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im
Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“
Als
Antwort kann nur mit „Ja“ oder „Nein“ abgestimmt werden. Ausgefüllte
Unterlagen sollten spätestens bis zum 14. April in einen Briefkasten
der Deutschen Post eingeworfen werden, damit Stimme bei der
Auszählung berücksichtigt werden kann. Wahlberechtigte, die bis zum
23. März keine Unterlagen erhalten haben, werden gebeten, sich mit
der Stabsstelle Wahlen telefonisch unter (0203) 283-987733 in
Verbindung setzen. Weitere Informationen zur Duisburger
Olympiabewerbung und dem Ratsbürgerentscheid finden Sie unter
www.duisburg.de/bewerbung_olympia.
Neudorfs
"Memelbad" schließt für drei Wochen Um notwendige
Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sowie die jährliche
Grundreinigung durchführen zu können, muss das Hallenbad Neudorf an
der Memelstraße 70 bis 72 ab dem 27. März bis voraussichtlich zum
19. April schließen. Informationen zum Hallenbad Neudorf sind auf
der Internetseite www.badeportal-duisburg.de sowie telefonisch unter
0203 370880 erhältlich.
Neue Tarife im VRR: Tickets
noch bis Ende März 2026 gültig Seit dem 1. Januar
2026 gibt es neue Tarife im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Davon
betroffen sind auch die Fahrgäste der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Für Tickets, die ab dem 1. März 2025
gekauft wurden, gelten folgende Regelungen.
- Abfahren
oder Tauschen Abfahren: Bis zum 31. März 2026 können Fahrgäste noch
mit den alten Tickets fahren. - Tauschen: Fahrgäste können die
alten Tickets bis zum 31. Dezember 2028 gegen neue Fahrscheine
umtauschen. Sie zahlen dafür lediglich den Differenzbetrag zum dann
gültigen Fahrpreis. Fahrgäste können die Tickets im Kundencenter der
DVG am Hauptbahnhof (Harry-Epstein-Platz) umtauschen.
Wer nach dem 31. März 2026
noch mit einem alten Ticket in Bussen und Bahnen unterwegs ist, muss
ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) in Höhe von 60 Euro bezahlen.
Mehr Solarstrom im Duisburger Netz: Einspeisung
steigt 2025 um 22 Prozent
Die Energiewende vor Ort in Duisburg geht weiter voran: Immer mehr
Privathaushalte und Unternehmen beteiligen sich aktiv daran, indem
sie selbst umweltfreundlich Strom erzeugen. In den vergangenen vier
Jahren ist die eingespeiste Menge von Strom aus Photovoltaik in das
Duisburger Verteilnetz deutlich gestiegen, allein im Jahr 2025 waren
es 37,74 Millionen Kilowattstunden (kWh)– das sind 22 Prozent mehr
als im Jahr zuvor. Das geht aus Daten hervor, die die Stadtwerke
Duisburg ausgewertet haben.
Immer mehr Immobilienbesitzer
erkennen das immense Potenzial, das in der Stromerzeugung auf dem
eigenen Dach steckt. Eine eigene Photovoltaik-Anlage macht sie
unabhängiger von schwankenden Energiepreisen und amortisiert sich
meist schon in wenigen Jahren. Weil immer mehr Duisburgerinnen und
Duisburger in die eigene Stromerzeugung eingestiegen sind, wächst
auch die Menge des ins Duisburger Stromnetz eingespeisten Stroms aus
Photovoltaikanlagen.
37,74 Millionen kWh sind der bislang
höchste Wert der PV-Einspeisung ins Duisburger Netz. Noch nicht
mitgerechnet sind dabei die Mengen, die direkt in den Immobilien
verbraucht werden und das Verteilnetz gar nicht erst erreichen, weil
sie direkt von den Wärmepumpen und Elektrogeräten der
PV-Erzeuger-Haushalte verbraucht werden. Unter Berücksichtigung
einer verbrauchsabhängigen Eigenbedarfsquote von 30 Prozent (bei
Anlagen mit integriertem Batteriespeicher bis zu 80 Prozent)
bedeutet das, dass in Duisburg noch eine weitaus größere Menge
Solarstrom erzeugt wurde.
Im Jahr 2019 lag die
Solar-Einspeisung ins Duisburger Verteilnetz noch bei 17,2 Mio. kWh.
In nur sieben Jahren ist die Einspeisung damit um mehr als 20
Millionen kWh gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt.
Im Vergleich zur gesamten aus dem Duisburger Verteilnetz an die
angeschlossenen Verbraucher abgegebenen Strommenge sind die
Einspeisemengen eher gering. Im Jahr 2019 riefen die Duisburgerinnen
und Duisburger 1,8 Milliarden kWh ab, im Jahr 2025 waren es dann nur
noch 1,67 Mrd. kWh. Der Rückgang resultiert aus einer gestiegenen
eigenen Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen in Duisburg und
zugleich einem bewussteren Umgang vieler Menschen mit Energie, die
an vielen Stellen Verbräuche reduziert und damit
ressourcenschonender Strom eingesetzt haben.
Trotzdem ist
für die kommenden Jahre mit einem steigenden Stromverbrauch und vor
allem mit einer massiv steigenden Gesamtanschlussleistung zu
rechnen, denn immer mehr Menschen nutzen Wärmepumpen, bauen
Photovoltaikanlagen oder steigen auf Elektromobilität um und
installieren zu Hause eine Wallbox. Darüber hinaus werden immer mehr
industrielle Prozesse energieintensiver, zum Beispiel, wenn es um
die Herstellung von Wasserstoff geht.
Ebenfalls nicht in der
Statistik enthalten sind die Mengen Strom, die von kleinsten
Photovoltaikanlagen, sogenannten Balkonkraftwerken, erzeugt werden.
Diese Mengen werden in aller Regel direkt in den Haushalten
verbraucht, in denen Sie von den Menschen installiert wer-den.

Grafik DVV
Aktionsmonat März: Jedes 5. PV-Modul geschenkt Die Stadtwerke
Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer
dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach
einzusteigen. Im Aktionsmonat März gibt es attraktive Angebote, bei
denen es jedes 5. Modul einer Anlage bis 24,99 kWp geschenkt gibt.
Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich
und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete
geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp gibt
es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und
elektronischer Inbetriebnahme bereits für unter 13.000 Euro.
Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer
Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste
Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon
(0203/604-1111) möglich.
Tulpen auf Platz 1: Diese
Frühlingsblüten sind am beliebtesten
Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Start in die Garten- oder
Balkonsaison? Vergleich.org hat dazu eine Umfrage unter Leser:innen
durchgeführt und nach dem aktuellen Stand der Gartenarbeiten
gefragt. Bei den Frühlingsblumen gibt es ebenfalls klare Favoriten,
die für Farbe und Frühlingsstimmung sorgen.

VGL
Wer sich aktuell im Internet informiert,
was in den ersten milden Tagen des Vorfrühlings im Garten oder auf
dem Balkon zu tun ist, stößt auf zwei gegensätzliche Empfehlungen:
Auf der einen Seite stehen Ratgeber und To-do-Listen mit frühen
Arbeiten wie
Heckenschnitt, Laub harken, Kompost umsetzen oder Stauden
zurückschneiden.
Auf der anderen Seite werden Stimmen aus
Natur- und Umweltschutz lauter, die – zum Schutz der Biodiversität –
dazu raten, mit dem Aufräumen noch zu warten, auch wenn es
unordentlicher aussieht. So empfiehlt der WWF* deutlich, dass Gärten
„ausschlafen“ dürfen. Das Saubermachen des Gartens schade Insekten,
Igeln, heimischen Schlangen wie der Ringelnatter und Pflanzen.
Insekten und Igel etwa sind noch im Winterschlaf. Sie werden durch
Laubharken und
Pflanzenschnitt zu früh geweckt oder verletzt und damit unter Stress
gesetzt.
Junge Pflanzentriebe wiederum sollten noch durch
Laub und tote Halme vor Kälte und Spätfrost geschützt werden,
weshalb die Haufen bis April liegen bleiben können. Früh mit der
Gartenarbeit beginnen oder noch liegen lassen? Aus diesem Grund
wollte Vergleich.org wissen, wann
unsere Leser:innen in die Garten- oder Balkonsaison starten.
Ob aus Umweltschutzgründen oder anderen Hintergründen: Die
meisten haben zu Beginn des März nur wenig erledigt. 43 % der
Befragten gaben an, nur Kleinigkeiten gemacht zu haben. Mit den
größeren Gartenarbeiten wollen sie warten, bis es keinen Nachtfrost
mehr gibt. Erst dann ist die Wetterlage stabil genug, damit neu
gepflanzte Stauden und Jungtriebe gut gedeihen können. Weitere 30 %
genießen die frühen Sonnenstrahlen ganz entspannt, ohne irgendein
Gartengerät in
die Hand zu nehmen.
Für sie startet die Gartenarbeitssaison
ohnehin erst später im Frühling. Nur 4 % aller Befragten haben die
ersten warmen Tage genutzt und bereits alles erledigt, was zu tun
ist. Weitere 5 % sind fast durch und immerhin 18 % befinden sich
gerade mittendrin im Prozess und freuen sich darauf, auch mal wieder
neue Gartengeräte oder Pflanzen zu kaufen.
Tulpen sind die
Lieblinge im Frühling! Doch ob jetzt schon viel im Garten
gearbeitet wird oder nicht – an einem erfreuen sich fast alle:
Frühlingsblumen wie lila Krokusse, weiße Schneeglöckchen, gelbe
Narzissen oder rosa Baumblüten. Darum wollte Vergleich.org darüber
hinaus wissen, welche der vielen schönen Blumen die Favoriten
unserer Leser:innen sind. Auf Platz 1 mit 30 % liegen die anmutigen
und farbenfrohen Tulpen.
Die klassisch schönen Blumen sind
um Ostern herum sowohl im Beet als auch in der Vase eine Augenweide.
Nur knapp dahinter reihen sich die zarten
Frühblüher
wie Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge mit 26 % auf Platz 2
ein. Auf Platz 3 folgen klassische Frühlingsblumen wie Narzissen,
Osterglocken oder Hyazinthen mit 22 %. 11 % bevorzugen kleine Beet-
und Balkonblumen, die jetzt schon gepflanzt werden können, wie
Stiefmütterchen, Primeln und Veilchen.
Diese hübschen Blumen
machen sich nicht nur im Beet, sondern auch in Balkonkübeln und auf
Fensterbänken wunderschön. Ebenfalls 11 % gaben den Busch- und
Baumblüten ihre Stimme. Forsythien, Weidenkätzchen, Kirsch- oder
Apfelblüten erzeugen schon aufgrund ihrer üppigen Blüte eine
wunderschöne Frühlingsstimmung. Sie sind auch im weiten Stadtbild
sowie in der Landschaft verbreitet, sodass man diese auch ohne
eigenen Garten genießen kann.
Das Schöne ist: Viele dieser
Blumen und Blüten blühen nacheinander und geben einen Vorgeschmack
auf das bald sprießende, satte Sommergrün, sodass der lange Winter
ohne Farbe endlich vorbei sein dürfte. Woher kommen die Ergebnisse?
Vergleich.org hat mithilfe von
MakeOpinion 509 Personen in Deutschland befragt. Die Umfragen
starteten am 04. März 2026 und liefen ca. 2 Tage. Es waren mehrere
Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Quelle: *WWF: „Gärten wollen
ausschlafen“. 05.03.2026
Frühjahrsputz in
Friemersheim! Gemeinsam mit der Umweltgruppe West aus
Friemersheim und dem Angelsportclub "Kruppsee" Rheinhausen e.V.
führt „Du bist Rheinhausen“ einen Frühjahrsputz in Friemersheim
durch. Alle sind eingeladen hierbei mitzuwirken – Handschuhe,
Greifzangen, Müllsäcke und Eimer warten auf euch.
Wir bitten
um eine Anmeldung unter https://du-bist-rheinhausen.de. Treffen ist
Samstag der 21.03.2026 um 10.00 Uhr auf dem Marktplatz in
Friemersheim, 47229 Duisburg-Friemersheim. Und wie immer ist die
Abholung des gesammelten Abfalls durch die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg organisiert.

Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38, 47228 Duisburg
E-Mail: horst@du-bist-rheinhausen.de Telefon für Rückfragen 0172
2605678
Du bist Rheinhausen ist eine Anlaufstelle für
Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln und ihre Heimat
gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen, Vereine oder
Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter umsetzen
lassen.
Vertreter für
kirchliche Popularmusik trafen sich in Duisburg
Christliche Popularmusik ist im Bereich der evangelischen Kirche in
den letzten Jahren immer sichtbarer geworden. Gospelchöre, Bands
oder Pop-Ensembles gehören inzwischen zum festen Repertoire vieler
Kirchengemeinden.
Auch wenn das für viele immer noch neu zu
sein scheint, so gibt es die Professionalisierung der Popularmusik
in Kirche schon seit vielen Jahren. So hat sich bereits 2003 die
„Ausbildungskonferenz Popularmusik“ in der Evangelischen Kirche in
Deutschland gegründet.
2016 benannte sie sich um in
„Popularmusikkonferenz der EKD“. Einmal jährlich treffen sich
Vertreterinnen und Vertreter aus Landeskirchen, Verbänden und
Hochschulen, um sich über die Entwicklung im Bereich der
Popularmusik und der Ausbildung haupt- und nebenamtlicher
Kirchenmusiker*innen auszutauschen. Im März 2026 trafen sich die
Mitglieder der Konferenz im Haus der evangelischen Kirche in
Duisburg.
Im Zentrum des Treffens stand das Thema
„Fundamentalistische Strömungen in der christlichen Popularmusik:
Radikal-christliche Fundamentalisten nutzen oftmals auch die
christliche Popmusik, um umstrittene Sichtweisen und
rechts-konservatives Gedankengut zu transportieren - und finden
damit vor allem in den sozialen Medien eine breite Anhängerschaft.
Den Mitgliedern der Popkonferenz ist es wichtig, hinzusehen
und kritisch abzuwägen, welche Texte in Kirche gesungen werden und
welche besser nicht. Aber auch die Entwicklung des neuen
evangelischen Gesangbuchs, der Blick auf den kommenden Kirchentag in
Düsseldorf und natürlich der kollegiale Austausch standen im Fokus
des Treffens in Duisburg. Informationen zur Popkonferenz und
zur Popularmusik-Ausbildung in der evangelischen Kirche gibt es
unter www.popularmusik.org

Treffen der Vertreter für kirchliche Popularmusik in Duisburg vor
dem Haus der evangelischen Kirche in Duisburg (Foto:
https://ekir-pop.de/).
Vortrag in der Beecker Kirche über Künstliche Intelligenz
Am 20. März ist Frank Tentler, seit über 20 Jahren als Berater,
Entwickler und Dozent für digitale Kommunikations- und
Digitalisierungsprojekte, in der evangelischen Kirche in Duisburg
Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, um 17 Uhr, zu Gast. Sein Vortrag
steht unter dem Motto: „Künstliche Intelligenz verstehen und nutzen“
und ist praxisnah und für alle, die sich für die Zukunftstechnologie
interessieren – egal, ob mit oder ohne Vorkenntnisse.
Er
spricht neben technischen Aspekten gesellschaftliche und moralische
Herausforderungen an: „Wie beeinflusst KI unser Leben?“ „Welche
Verantwortung tragen wir beim Einsatz neuer Technologien?“ Im
Anschluss an den Vortrag gibt es Raum für Diskussionen und Fragen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist
frei, eine Spende für die Kirchenmusik in Beeck wird gerne
angenommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.ruhrort-beeck.de, zum, Referenten unter
www.tentler.ai.

Referenten Frank Tentler (Foto:https://www.tentler.ai/ ).
Neuer DHL-Paketshop in Duisburg Alt-Hamborn eröffnet
Die DHL hat einen neuen Paketshop im Geschäft „Jass Mode“ an der
Jägerstr. 57 in Duisburg Alt-Hamborn in Betrieb genommen. Die
Öffnungszeiten des Paketshops: Montag bis Freitag: 10:00 Uhr bis
18:00 Uhr.
Der neue Paketshop bietet die Annahme von
frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Für die Kundinnen und
Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen so neue
Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und
problemlos einliefern können. Außerdem können Kundinnen und Kunden
dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen
direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.
Unter
deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle
Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive
Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von
Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie die Standorte der rund um
die Uhr verfügbaren Packstationen und Poststationen sind dort
ebenfalls zu ermitteln.

NRW: 2025 wurden erneut mehr Eier in Bio-Qualität produziert
* Die Legeleistung stieg auf 289 Eier pro Legehenne *
Bodenhaltung macht fast 70 % der Eierproduktion aus *
Regierungsbezirk Arnsberg und Detmold mit größtem Anteil an Eiern
aus ökologischer Haltung
Im Jahr 2025 sind in
Nordrhein-Westfalen rund 1,47 Milliarden Eier von Legehennen
produziert worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, entsprach dies einem Anstieg
von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der gehaltenen
Legehennen verzeichnete einen Anstieg um 1,2 % auf 5,08 Millionen
Tiere. Grafik IT.NRW

Mit rund 289 Eiern pro Legehenne stieg die Legeleistung im
Vergleich zum Jahr 2024 leicht an. 7 von 10 Eiern stammten aus
Bodenhaltung Mit einem Anteil von 69,1 % machte Bodenhaltung nach
wie vor den größten Anteil an der nordrhein-westfälischen
Eierproduktion aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der
erzeugten Eier aus Bodenhaltung wieder über die Milliarden-Marke.
225 Millionen bzw. 15,4 % der produzierten Eier kamen von
Legehennen aus Freilandhaltung. Die Produktion stieg im Vergleich
zum Jahr 2024 um 7,7 %. Die Eiererzeugung in ökologisch anerkannten
Erzeugungsbetrieben verzeichnete einen Zuwachs von 5,8 %. Im zweiten
Jahr in Folge überstieg die Anzahl der Eier aus ökologisch
anerkannten Erzeugungsbetrieben mit 123 Millionen die Anzahl derer
aus Kleingruppenhaltung und ausgestalteter Käfige (105 Millionen).
Eier aus dieser Haltungsform, verzeichneten mit –10,0 % den
stärksten Rückgang bei den Haltungsformen.
Eiererzeugung in
Freilandhaltung binnen 10 Jahren mehr als verdoppelt Die Zahl
der erzeugten Eier aus Kleingruppenhaltungund ausgestalteter Käfige
verringerte sich zwischen 2015 und 2025 um 45,5 % – seit dem Jahr
2021 war ein Rückgang von 27,6 % zu beobachten. In ökologisch
anerkannten Erzeugungsbetrieben erzeugten Legehennen im vergangenen
Jahr dagegen 94,6 % mehr Eier als noch 2015. Die Eiererzeugung aus
Freilandhaltung hat sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt
(133,5 %).
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 12,0 % mehr
Eier erzeugt als 2015 Knapp die Hälfte der Eier wurde 2025 im
Regierungsbezirk Münster erzeugt Der Großteil der erzeugten Eier kam
im vergangenen Jahr aus dem Regierungsbezirk Münster. Dort wurden
mit 691 Millionen 47,1 % aller Eier in NRW produziert. Darauf
folgten die Regierungsbezirke Detmold (16,5 %), Arnsberg (13,5 %)
und Köln (12,6 %). Den geringsten Anteil an der
nordrhein-westfälischen Eierproduktion machte der Regierungsbezirk
Düsseldorf (10,3 %) aus.
Rund 40 % der Eier aus ökologischer
Haltung stammte 2025 aus Arnsberg Der Regierungsbezirk Münster
verzeichnete mit einem Anteil von 87,4 % sowohl die meisten Eier aus
Kleingruppenhaltung, als auch aus Bodenhaltung (49,2 %) und
Freilandhaltung (35,6 %). Der Großteil der Eier aus ökologischer
Haltung wurde in den Regierungsbezirken Arnsberg (39,2 %) und
Detmold (22,4 %) erzeugt.
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im
Januar 2026: -10,1 % gegenüber Januar 2025
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, Januar 2026
-10,1 % zum Vorjahresmonat -2,3 % zum Vormonat Preise für
pflanzliche Erzeugnisse -11,9 % zum Vorjahresmonat Preise für
Tiere und tierische Erzeugnisse -8,9 % zum Vorjahresmonat
Die Erzeugerpreise
landwirtschaftlicher Produkte waren im Januar 2026 um 10,1 %
niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -8,3 % gelegen, im
November 2025 bei -5,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher
Produkte im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 2,3 %.

Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Januar
2026 um 11,9 % gegenüber Januar 2025. Die Preise für Tiere und
tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 8,9 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die
Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im
Januar 2026 erneut gegenläufig.
So stiegen die Preise für
pflanzliche Erzeugnisse um 1,9 %, während die Preise für Tiere und
tierische Erzeugnisse um 4,7 % sanken. Preisrückgang bei
Speisekartoffeln hält an Der Preisrückgang bei pflanzlichen
Produkten um 11,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter
anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln
zurückzuführen. Diese waren im Januar 2026 um 49,8 % niedriger als
im Januar 2025.
Im Dezember 2025 hatte die
Vorjahresveränderung bei -48,0 %, im November 2025 bei -45,6 %
gelegen. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die
Speisekartoffelpreise um 1,7 %. Preise für Obst, Getreide,
Handelsgewächse und Futterpflanzen gesunken, für Gemüse und Wein
gestiegen.
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Januar
2026 um 25,3 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es
unter anderem bei Tafeläpfeln mit -26,9 %. Die Preise für Gemüse
stiegen binnen Jahresfrist um 1,8 %, wobei insbesondere Salat
(+14,4 %) und Champignons (+3,4 %) teurer waren.
Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu
beobachten, das 24,1 % billiger war. Getreide war im Januar 2026 im
Vergleich zum Januar 2025 um 16,7 % günstiger. Die Preise für
Handelsgewächse insgesamt lagen im Januar 2026 um 4,7 % niedriger
als ein Jahr zuvor.
Auch Raps verbilligte sich um 9,1 % zum
Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem
Rückgang von 8,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls
weiterhin rückläufig. Beim Wein war im Januar 2026 dagegen eine
Preissteigerung um 1,4 % gegenüber Januar 2025 zu verzeichnen.
Tierische Erzeugung: Preisanstieg bei Rindern, Geflügel und
Eiern, Preisrückgang bei Schweinen und Milch Der Preisrückgang für
Tiere und tierische Erzeugnisse um 8,9 % im Vergleich zum
Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch
zurückzuführen. Der Milchpreis lag im Januar 2026 um 23,5 %
niedriger als im Vorjahresmonat.
Auch im Vergleich zum
Vormonat Dezember 2025 sanken die Preise für Milch (-8,7 %). Bei
Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 15,4 %.
Die Preise für Tiere lagen im Januar 2026 um 1,6 % höher als im
Januar 2025.
Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei
Rindern um 26,5 %. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen
erneut um 16,1 % (Dezember 2025: -16,1 % gegenüber Dezember 2024).
Die Preise für Geflügel waren im Januar 2026 um 5,1 % höher als im
Januar 2025. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei
Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 12,9 %. Bei Hähnchen kam es
zu einem moderaten Preisanstieg um 0,2 %.
Landesweiter
Warntag – Probealarm im Stadtgebiet - nur 55 von 81 aktiv Erneut hat sich die
Stadt Duisburg heute am landesweiten Warntag beteiligt und das
Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall
überprüft. Die geplante Auslösung der Sirenensignale „Entwarnung“
(eine Minute Dauerton), nach einer Pause die „Warnung“ (eine Minute
auf- und abschwellender Heulton) und nach einer weiteren Pause
erneut die „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton) funktionierte
grundsätzlich wie erwartet.
Überwacht wurde die Auslösung
der Sirenen durch das Monitoring-System der Feuerwehr Duisburg.
Demnach haben 55 von 81 aktiven Sirenen reibungslos funktioniert.
Die Anzahl der positiven Rückmeldungen bewegt sich im erwarteten
Rahmen, weil die Sirenen im Stadtgebiet derzeit auf den 5G-Standard
umgestellt werden. Dieser Prozess ist noch nicht überall
abgeschlossen. Bei der Auswertung des Sirenenalarms ist die Stadt
Duisburg daher auf Mithilfe ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
Die Feuerwehr nimmt sowohl telefonisch über das städtische
Callcenter (0203 283 94000) als auch per E-Mail
(kub@feuerwehr.duisburg.de) alle Hinweise zum Sirenenalarm entgegen
– dabei sind positive Rückmeldungen (wenn die Sirenen gut zu hören
waren) und negative Rückmeldungen (Sirene nicht oder kaum zu hören)
für die Qualitätssicherung von gleich hohem Wert.
Zum Start
des Sirenenalarms hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK) pünktlich die Warn-App NINA für die
bundesweite Alarmierung ausgelöst. Auch die Funktion des Cell
Broadcasts, welches das BBK als weiteres Warnmittel eingeführt
hatte, wurde getestet.
Kreuz Kaiserberg ab Montag
teilweise gesperrt Das Autobahnkreuz
Duisburg-Kaiserberg bleibt in den kommenden Wochen ein Nadelöhr. Die
Verbindung zwischen den stark befahrenen Autobahnen A3 und A40 wird
von der Autobahn GmbH umfassend erneuert: mit zusätzlichen
Fahrstreifen, neuen Brücken und Rampen sowie modernem Lärmschutz.
Ziel ist ein besserer Verkehrsfluss, weniger Staus und mehr
Lebensqualität für Anwohnende. Die Bauarbeiten dazu beginnen ab dem
kommenden Montagabend (16. März, ab 21 Uhr). Dafür werden gleich
mehrere Verbindungen gesperrt, zum Teil für einen ganzen Monat:
- die Verbindung von der A3 Fahrtrichtung Arnheim auf die A40 in
Fahrtrichtung Essen (Sperrung bis einschließlich 31.3.), - von
der A40 Fahrtrichtung Venlo auf die A3 in Fahrtrichtung Arnheim
(Sperrung bis einschließlich 16.4.) - sowie die Verbindung von
der A40 Fahrtrichtung Essen auf die A3 in Fahrtrichtung Arnheim
(Sperrung bis einschließlich 16.4.).
Die Autobahn GmbH baut
eine provisorische Rampe von der A40 in Fahrtrichtung Venlo auf die
A3 in Fahrtrichtung Arnheim, damit der Verkehr während des Baus der
neuen Verbindungsrampe aufrechterhalten bleiben kann. Umleitungen
sind ausgeschildert. Die bisherigen Sperrungen bleiben bis Mitte des
nächsten Jahres bestehen.
Bonhoeffer-Gemeinde lädt zum Trödel in die Obermarxloher
Lutherkirche Die
Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt im Rahmen
ihres Themenmonats „Bewahrung der Schöpfung“ zu einem nachhaltigen
Trödeltag ein: Am 22. März zwischen 13 und 18 Uhr können
Interessierte in der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh, Wittenberger
Str. 15, Dinge, die sich in den letzten Jahren in der Gemeinde
angesammelt haben und jetzt leider keine Verwendung mehr haben, aber
eigentlich zu schade zum Wegschmeißen sind, für kleines Geld
erstanden werden.
Alle Einnahmen werden gespendet an die
Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales. Wie es sich
für einen Sonntagnachmittag gehört, ist auch für Kaffee und Kuchen
gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger
Kircheneintrittsstelle Immer freitags können Unsichere,
Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der
Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und
Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.
Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach
Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen,
Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche
führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche
immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 13. März heißt
Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses
neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es
unter www.salvatorkirche.de. DCC und 1&1: Kooperation
für größere Glasfaser-Anbietervielfalt in Duisburg Die
Duisburg CityCom (DCC) und 1&1 sind eine Kooperation eingegangen und
sorgen damit in Duisburg für eine größere Angebotsvielfalt bei
Glasfaserprodukten. Im Rahmen der Kooperation wurde das lokale
Glasfasernetz der DCC mit dem leistungsstarken bundesweiten
Transportnetz von 1&1 verbunden.
Als Ergebnis erhalten ab
sofort über 25.000 Haushalte in Duisburg Zugang zum Glasfaserangebot
von 1&1. Damit baut 1&1 seine starke deutschlandweite Präsenz im
Glasfasermarkt weiter aus. „Gemeinsam mit 1&1 haben wir zügig alle
technischen und operativen Voraussetzungen für den Vermarktungsstart
geschaffen. Das zeigt, wie effizient regionale und bundesweite
Partner beim Glasfaserausbau zusammenarbeiten können - ein starkes
Zeichen für Open Access in Duisburg“, sagt Stefan Soldat,
Geschäftsführer der DCC.
Beide Unternehmen leisten so
einen Beitrag dazu, immer mehr Haushalte mit zukunftssicheren
Glasfaseranschlüssen auf Basis modernster Technik zu versorgen. Über
die 1&1 AG Die 1&1 AG mit Sitz in Montabaur ist ein
börsennotierter Telekommunikationsanbieter und Teil der United
Internet Gruppe. Mit Fokus auf den deutschen Markt stärkt 1&1
gezielt die digitale Souveränität des Landes.
1&1 betreibt
als erster Netzbetreiber Europas ein vollständig virtualisiertes
5G-Mobilfunknetz auf Basis der neuartigen Open-RAN-Technologie –
unabhängig, technologieoffen und bereit für Echtzeitanwendungen der
Zukunft. Als viertes Netz steht das 1&1 O-RAN für mehr Wettbewerb
und Innovation in der deutschen Mobilfunklandschaft. Neben einem
umfassenden Mobilfunkportfolio bietet 1&1 Breitbandanschlüsse, die
auf dem deutschlandweiten Glasfaser-Transportnetz von 1&1 Versatel
sowie auf Netzen regionaler Carrier und Deutscher Telekom basieren.

Foto DVV
Die DCC
Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und
Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden
Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer,
Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür
betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere
zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.
Die DCC, für
die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit
rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke
Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften
aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die
entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur
in Duisburg beitragen.
VHS-Vortrag zum Einfluss
von Nichtregierungsorganisationen Um
Nichtregierungsorganisationen – kurz NGOs – geht es in einem Vortrag
des Duisburger Politikwissenschaftlers Dr. Maximilian Schiffers am
Montag, 16. März, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. NGOs wirken an der
demokratischen Politikgestaltung mit.
Sie weisen auf
Missstände hin, generieren Expertise, setzen sich für spezielle
Anliegen ein und tragen diese in die Öffentlichkeit, in die Parteien
und in die Politik. So manche NGOs zieht sich dabei den Unmut
bestimmter politischer Kreise auf sich. Diese kritisieren die
Legitimation, Arbeitsweise und Einflussnahme der NGOs.
Bei
dem Vortrag geht es insbesondere um die Frage, wie die NGOs ihre
Strategien ausrichten, um gesetzte Ziele zu erreichen. Teilnehmende
zahlen fünf Euro. Weitere Informationen gibt es bei Josip Sosic,
telefonisch unter 0203 283-984617.
VHS-Workshop
nimmt das Thema Achtsamkeit in den Blick Halt und
Ankerpunkte in einem schnellen und bewegten Leben: Um Achtsamkeit
geht es in einem VHS-Seminar am Samstag, 28. März, von 10 bis 17 Uhr
im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.
Der Workshop zeigt, wie sich Achtsamkeit leicht, lebendig und
praktikabel in den Alltag integrieren lässt. Teilnehmende entdecken
mithilfe erlebnisorientierter Methoden der Psychosynthese den Zugang
zur Achtsamkeit und erlernen Übungen, die sie in ihrem täglichen
Leben umsetzen können. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Eine
Anmeldung online auf www.vhs- duisburg.de ist erforderlich.
KV Nordrhein ruft zur Vorsorge auf Früherkennung rettet
Leben – Warnsignale ernst nehmen Anhaltende Durchfälle,
Schmerzen, Krämpfe – wenn die Verdauung streikt, leidet die
Lebensqualität erheblich. Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen
oft unterschätzt. Laut Statistischem Bundesamt zählt Darmkrebs zu
den fünf häufigsten Todesarten in Deutschland, im Jahr 2024 gingen
allein auf diese Krebsart 23.600 Todesfälle bundesweit zurück.
Dabei ist Darmkrebs wie kaum eine andere Krebserkrankung durch
konsequente Vorsorge vermeidbar oder in einem noch heilbaren Stadium
erkennbar. Und: Bei rechtzeitiger Früherkennung liegen die
Heilungschancen bei über 90 Prozent, in sehr frühen Stadien sogar
bei nahezu 100 Prozent.
Anlässlich des Darmkrebs-Monats März
appelliert die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein daher an
alle Anspruchsberechtigten, die Vorsorgeangebote in den Praxen der
niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wahrzunehmen. „Darmkrebs ist in
der Regel gut heilbar, wenn er früh erkannt wird. Die
Vorsorgeuntersuchungen sind einfach zugänglich und können Leben
retten. Wir ermutigen alle Menschen in Nordrhein, diese Chance zu
nutzen und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen", betont
Dr. med. Frank Bergmann, Vorsitzender der KV Nordrhein.
Vorsorge rettet Leben: Diese Angebote stehen zur Verfügung In der
gesetzlichen Krankenversicherung wird das Programm zur Früherkennung
von Darmkrebs seit 2019 als organisiertes Darmkrebsscreening
angeboten: Versicherte erhalten ab dem Alter von 50 Jahren von ihrer
Krankenkasse eine Einladung und Informationen zur Früherkennung und
zur Durchführung einer Koloskopie.
Bleibt diese ohne Befund,
ist eine erneute Früherkennungs-Koloskopie dann nach Ablauf von neun
Kalenderjahren möglich. Alternativ kann ab 50 Jahren bei Frauen und
Männern alle zwei Jahre ein Test auf okkultes Blut im Stuhl mit
einem quantitativen immunologischen Test (iFOBT) durchgeführt
werden, wenn sich die Person gegen eine Darmspiegelung entscheidet.
Die Kosten für diese Tests übernehmen ebenfalls die
Krankenkassen. Warnsignale ernst nehmen Grundsätzlicher Rat:
Veränderungen im Stuhlgang, Blut im Stuhl, anhaltende Bauchschmerzen
oder unerklärlicher Gewichtsverlust sollten immer ärztlich abgeklärt
werden. Auch eine familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko – in
diesen Fällen empfehlen Fachleute eine frühere und engmaschigere
Vorsorge.

Vorbereitung einer Koloskopie, Quelle: PonyWang / gettyimages
BlackTrust Capital erwirbt 50 Wohnungen in
Duisburg-Neumühl BlackTrust Capital hat eine Wohnanlage
in der Lehrerstraße 37–59 in Duisburg-Neumühl erworben. Das Objekt
aus dem Baujahr 1995 umfasst 50 Wohnungen mit insgesamt rd. 3.200 m²
Wohnfläche.
Für die Immobilie sind derzeit lediglich
werterhaltende Maßnahmen geplant, sie wird im Rahmen eines internen
Immobilienmanagements bewirtschaftet. BlackTrust investiert seit
mehreren Jahren in Mehrfamilienhäuser und größere Wohnanlagen mit
Entwicklungspotenzial. Der Bestand in Nordrhein-Westfalen soll
weiter ausgebaut und langfristig gehalten werden.
BlackTrust
(Sitz in Monheim und Düsseldorf) erwarb im gesamten
Rhein-Ruhr-Gebiet und Berlin Wohn- und Geschäftshäuser, Wohnanlagen,
Grundstücke (z.B. in Duisburg, Düsseldorf, Dinslaken, Voerde,
Wuppertal und Ibbenbüren) für den geförderten und
freifinanzierten Wohnraum, wohnwirtschaftliche und gewerbliche
Projektentwicklungen sowie Gewerbeimmobilien.
Fachleute sehen Risiken bei Pestizid-Zulassung - Wissenschaftlicher
Beirat warnt vor EU-Plänen Der Wissenschaftliche Beirat
zum Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz warnt: Die von der
EU-Kommission geplanten Vereinfachungen bei der Zulassung von
Pflanzenschutzmitteln könnten nach Einschätzung der Expert:innen
erhebliche Risiken für Mensch und Umwelt mit sich bringen. Eine
entsprechende Stellungnahme hat das Gremium – darunter Prof. Dr.
Ralf Schäfer von der Universität Duisburg-Essen – an das
Bundeslandwirtschaftsministerium übergeben.
Im Mittelpunkt
der Kritik steht das sogenannte „Food and Feed Safety Omnibus“-Paket
der EU-Kommission. Es sieht zwei grundlegende Änderungen vor: Zum
einen sollen Wirkstoffe künftig unbefristet genehmigt werden, statt
– wie bisher – alle zehn bis fünfzehn Jahre überprüft zu werden. Zum
anderen sollen nationale Produktzulassungen nicht mehr regelmäßig an
den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst werden. Maßgeblich
wäre künftig allein das Wissen zum Zeitpunkt der EU-weiten
Wirkstoffgenehmigung.
Aus Sicht des Beirats würden damit
zentrale Sicherheitsmechanismen geschwächt. Regelmäßige
Neubewertungen seien ein wesentlicher Bestandteil des europäischen
Vorsorgeprinzips. Eine Analyse zeigt, dass seit 2009 mindestens 165
chemisch-synthetische Wirkstoffe vom europäischen Markt genommen
wurden – häufig aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über
Risiken für Umwelt oder Gesundheit. Ohne verpflichtende Überprüfung
könnten solche Entwicklungen künftig deutlich später oder gar nicht
mehr berücksichtigt werden.
Besonders kritisch bewertet das
Gremium die geplante Entkopplung nationaler Produktzulassungen vom
aktuellen Forschungsstand. Erkenntnisse über mögliche Gefahren
entstünden oft erst Jahre nach der Erstzulassung eines Wirkstoffs.
Würden sie systematisch ausgeblendet, drohe eine strukturelle Lücke
zwischen Regulierung und Forschung.
Auch die Rechtsprechung
unterstreicht die Bedeutung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Urteile des Europäischen Gerichtshofs zu den Wirkstoffen
Difenoconazol (2024) und Cypermethrin (2025) haben deutlich gemacht,
dass Behörden aktuelle Forschungsergebnisse in ihre
Risikobewertungen einbeziehen müssen.
„Wer Zulassungen
entfristet und neue wissenschaftliche Erkenntnisse ausblendet,
schwächt das europäische Vorsorgeprinzip massiv“, warnt
Ökotoxikologe Prof. Dr. Ralf Schäfer von der Universität
Duisburg-Essen. „Gerade die letzten Jahre zeigen, dass Risiken
vieler Wirkstoffe erst im Laufe der Zeit sichtbar werden.“
Der Beirat spricht sich stattdessen für eine echte
Entbürokratisierung aus – etwa durch transparentere
Bewertungsverfahren und besser vergleichbare Risikoabschätzungen.
Vereinfachungen ja, aber nicht um den Preis eines geringeren
Schutzniveaus.
Gewaltfrei Lernen: Wegweisendes
Bildungsprojekt für respektvolle und gewaltfreie Lernumgebung an der
Grundschule GGS Sternstraße in Duisburg! Gewaltfrei
Lernen ist ein innovatives Bildungsprojekt, welches das Ziel
verfolgt, eine sichere und unterstützende Umgebung für Schülerinnen
und Schüler zu schaffen, in der gewaltfreies Lernen im Fokus steht.
Durch gezielte Schulungen für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler
sowie Eltern sollen alle Beteiligten in die Lage versetzt werden,
proaktiv gegen Konflikte vorzugehen und konstruktive Lösungen zu
finden.

Fotos Sibylle Wanders
Diese Woche findet der
zweite Teil der Sozialtrainings von Gewaltfrei Lernen an der
Grundschule GGS Sternstraße in Duisburg statt. Das zweite Projekt
wird der großen Schule mit 1000 Euro Förderung von der Stiftung
Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert.

Über Gewaltfrei Lernen: Körperliche Schikanen, Wutausbrüche und
Beleidigungen sind auch in Grundschulen keine Seltenheit. Eine
positive Lernatmosphäre wird gestört, beeinträchtigt und macht
konzentriertes Lernen kaum möglich. Ein zentraler Bestandteil des
Gewaltfrei Lernen-Programms ist die Integration sozialer und
emotionaler Lernkompetenzen in den Lehrplan. Dieser Ansatz
ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihre sozialen
Fähigkeiten zu stärken und eine positive Beziehungskultur zu
entwickeln.
Die Sozialtrainings von Gewaltfrei Lernen
unterstützen Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren
bewegungsreich und sprachintensiv im Umgang mit alltäglichen
Konflikten wie schlechten Gefühlen und eigener Wut sowie bei
Mobbing, Gruppenzwang oder sexueller Belästigung. Gleichzeitig
stehen Freundschaft, Achtsamkeit und gegenseitiges Helfen im
Vordergrund.
„Mein Motto als Gründerin und pädagogische
Leitung des 26-köpfigen Gewaltfrei Lernen-Teams ist aktuell
wichtiger denn je: Wir wollen ALLE in einer Schule für eine gute
Lernatmosphäre in den Klasen und für faire Konfliktlösungen unter
Kindern bestärken.", betont Sibylle Wanders vom Verein Gewaltfrei
Lernen.
Förderung durch die Stiftung der Sparda-Bank West:
Möglich machte dieses Projekt eine Mitfinanzierung der Stiftung
Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Seit 2010 fördert
sie Gewaltfrei Lernen in NRW und hat rund 290 Schulen und zahlreiche
Nachschulungen bis heute weit über eine Million Euro zur Verfügung
gestellt. Dadurch können die Lehrkräfte sowie die Pädagoginnen und
Pädagogen einer Schule die erfolgreichen Sozialspiele,
Konfliktübungen und pädagogischen Strategien im Alltag selbst
weiterführen und im Schulalltag verfestigen.
Ursula Wißborn,
Vorstand der Sparda-Stiftung bekräftigt: „Das ganzheitliche Konzept
bei Gewaltfrei Lernen hat uns von Anfang an überzeugt und wir sind
gern Partner dieses tollen Projektes. Vor allem in diesen
herausfordernden Zeiten ist es umso wichtiger, Kinder und
Jugendliche zu stärken und sie handlungsfähig zur machen, um
Konflikte auf souveräne Art zu lösen.“
UN-Freiwilligenjahr 2026: DSEE fördert Bildungsaktionen zu globaler
Gerechtigkeit 2026 steht weltweit im Zeichen des
freiwilligen Engagements: Die Vereinten Nationen haben das Jahr zum
Internationalen Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung
(IVY 2026) erklärt. Die Deutsche Stiftung für Engagement und
Ehrenamt (DSEE) beteiligt sich mit dem Förderprogramm „action! Aktiv
für eine globale Welt" und unterstützt Bildungsaktionen zu globaler
Gerechtigkeit mit bis zu 500 Euro.
Mit action! können
Einzelpersonen, Initiativen und Gruppen eigene Bildungsaktionen zu
globalen Themen auf die Beine stellen – etwa Filmabende zur
Klimagerechtigkeit, Workshops zum Ressourcenabbau im Globalen Süden
oder Veranstaltungen zum fairen Handel.

Planspiel Ernährung - Fotoa Hanna Stanke
Wie solche Aktionen
aussehen können, zeigt ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz: Eine
Foodsharing-Initiative informierte bei einem Stadtfest mit einem
Infostand über die globalen Folgen von Lebensmittelverschwendung.
Mit geretteten Lebensmitteln, einem Quiz zu den
Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und Infomaterialien
wurde anschaulich vermittelt, wie lokales Handeln mit globalen
Herausforderungen zusammenhängt.

Bundesfoto Guido Schiefer
„Das Internationale
Freiwilligenjahr rückt ehrenamtliches Engagement weltweit in den
Fokus“, sagt Jan Holze, Vorstand der DSEE. „Mit action! erreichen
wir Menschen, die sich für globale Gerechtigkeit einsetzen wollen,
aber noch keine Erfahrung mit Förderanträgen haben. Deshalb setzen
wir auf eine einfache Antragstellung und persönliche Beratung.“
Das Programm richtet sich bewusst an Engagierte ohne
Vereinsstruktur: Anträge können von informellen Gruppen und
Einzelpersonen eingereicht werden. Eingetragene Vereine sind nicht
antragsberechtigt. Die DSEE bietet Interessierten eine persönliche
Beratung per Telefon oder Videokonferenz. Auch der
Verwendungsnachweis kann unkompliziert in einer Online-Sprechstunde
mündlich eingereicht werden.
Das Förderprogramm action! wird
vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) gefördert. Das Programm läuft bis Ende 2027.
Weitere Informationen zum Förderprogramm action! sowie zur
mündlichen Einreichung des Verwendungsnachweises unter
www.d-s-e-e.de/action.
Das Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert das
lokale Engagement für globale Gerechtigkeit und für eine nachhaltige
Zukunft. Mit dem Förderprogramm „action! Aktiv für eine globale
Welt“ wird dieses Engagement besonders in ländlichen Regionen
Deutschlands gestärkt.
Von 2025 bis 2027 werden
entwicklungspolitische Bildungsaktionen mit bis zu 500 Euro
gefördert. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt setzt
das Förderprogramm um und bietet jungen Engagierten eine umfassende
Beratung und praxisnahe Hilfestellungen. 17 Ziele für nachhaltige
Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals)
Die Agenda
2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde am 25.
September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem
Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die
Agenda 2030 stellt einen „Weltzukunftsvertrag“ dar, der die Staaten
dazu verpflichtet, allen Menschen bis 2030 ein Leben in Würde zu
ermöglichen.
Interne Veranstaltung: geänderte
Öffnungszeit im DVG-Kundencenter Das Kundencenter der
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) bleibt am Montag, 16. März,
und Dienstag, 17. März, aufgrund einer internen Veranstaltung
geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist wie sonst auch von
montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.
Steuer-Tipp für Gewerkschaftsmitglieder in Duisburg
Steuer-Bonus: Wer in der Gewerkschaft ist, kann in diesem Jahr zum
ersten Mal zusätzlich Steuern sparen. Gewerkschaftsmitglieder
erhalten je nach Steuersatz in der Regel zwischen 25 und 35 Prozent
ihres Gewerkschaftsbeitrags mit der Steuererklärung zurück. Darauf
hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein hingewiesen. Das sei eine gute
Nachricht für alle Gewerkschaftsmitglieder in Duisburg.
„Mehr noch: Das ist ein zusätzlicher Anreiz für alle, in die
Gewerkschaft zu kommen. Denn gute Löhne, ordentlicher Arbeitsschutz
und vernünftige Arbeitszeiten fallen nicht vom Himmel. Außerdem ist
bei der IG BAU – wie bei allen anderen Einzelgewerkschaften im DGB
auch – immer ein Rechtsschutz inklusive“, sagt Karina Pfau,
Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.

Auf den Steuer-Bonus für Gewerkschaftsmitglieder haben sich CDU/CSU
und SPD in der Regierungskoalition geeinigt. Mehr dazu
(„Gewerkschaftsbeitrag von der Steuer absetzen“):
www.dgb.de/service/ratgeber/steuertipps/
Die Epitaphe der Salvatorkirche sind weg! Duisburg, 11. März 2026
- Die Salvatorkirche ist auch berühmt
für ihre über 25 hölzerne Gedenktafeln, teils über 500
Jahre alt. Dass sie jetzt fehlen und die Wände an den
Stellen kahl sind, liegt nicht an einem Kunstraub.
Vielmehr wurden sie in einer aufwändigen Aktion
vorsichtig abgenommen, damit sie restauriert werden
können.
Aufmerksame Gottesdienstbesucher
entdeckten schon länger immer mehr Schäden an den
Epitaphen, die alle aus bemalten Vollholzbrettern
bestehen. Restauratorinnen und Restauratoren stellten
fest, dass einige Bretter neu verleimt werden müssen.
Farbe blättert ab, und nahezu alle Stücke sind von
Schimmel befallen, weil zwischen den einzelnen Epitaphen
und der Wand nicht genug Luft zirkulieren kann.
Abnahme der Epitaphe (Foto: www.ekadu.de)
Als
der Vorsitzende des Bauvereins der Salvatorkirche,
Superintendent i. R. Armin Schneider, von den Schäden an
den Epitaphen erfuhr, schlug er vor, dass der Bauverein
die Finanzierung übernimmt. Es war ein Angebot, das die
Gemeinde nicht ablehnen konnte. Alle Epitaphe sind nun
zur Restauration in Köln zur Aufarbeitung.

Um Pfingsten herum sollen alle wieder an Ort und Stelle
in der Salvatorkirche hängen. Einige Epitaphe der
Salvatorkirche erinnern an von vor Jahrhunderten
verstorbene Persönlichkeiten der Stadt, die nach
damaligem Brauch auch in der Kirche neben dem Rathaus
begraben wurden. Das bekannteste erinnert an Gerhard
Mercator, den berühmten Sohn der Stadt, und wurde 2018
mit großem Aufwand restauriert.
Die Mehrheit der
Epitaphe erinnert an Offiziere, die im Spanischen
Erbfolgekrieg (1701 -1714) meist bei Kämpfen um
Kaiserswerth verwundet wurden und an den Folgen
verstorben sind. Infos zur Gemeinde gibt es im netz
unter www.ekadu.de, zur Citykirche noch mehr unter
www.salvatorkirche.de.
Mautone, Band
und Streichquartett spielen in der Marxloher Kreuzeskirche
Für Giuseppe Mautone ist das Konzert im Rahmen des
AKZENTE-Programms am 21. März in der Marxloher Kreuzeskirche,
Friedrich-Str. 40, ein Heimspiel, denn der Schlagzeuger,
Liedermacher und Arrangeur ist gebürtiger Duisburger: Er präsentiert
unter dem Titel „Alle an einem Tisch“ mit André Meisner, Tobias
Rotsch, Lea Budzinski und den Duisburger Philharmonikerinnen Luisa
Höfs (Violine), Johanna Klose (Violine), Paula Heidecker (Viola) und
Anja Schröder (Violoncello) einen Abend voller deutschsprachiger
Lieder zum Thema „Begegnungen“.
Zu hören sind somit
melodiöse Stücke, die nicht nur von zweiten und dritten Gesängen,
Tasten und Bass, sondern auch von einem Streichquartett der
Duisburger Philharmoniker begleitet werden. Der Eintritt zu dem um
19.30 Uhr beginnenden Konzert kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.
Karten gibt es auch im Vorverkauf unter www.mautone.de. Infos zum
Veranstaltungsort gibt es unter bonhoeffer-gemeinde.org.

Giuseppe Mautone (Foto: www.mautone.de).
Gemeinde lädt zum Evensong in die Wildstraße Mit einem
„Evensong“ können Besucherinnen und Besucher im Neudorfer
Gemeindezentrum Wildstr. 31 am 21. März um 18 Uhr eine besondere
gottesdienstliche Form erleben, die von gesungenen Psalmen und
Liedern zum Mitsingen, Lesungen und Gebeten getragen wird.
Der Evensong, entstanden aus dem Abendgebet der Anglikanischen
Kirche, erfreut sich heute auch in Duisburg zunehmender Beliebtheit,
insbesondere wegen des einfachen Wechsels von Chormusik, Texten und
Liedern in deutscher Sprache zum Mitsingen. Der Chor „Friends of
Thomas Tallis“ singt diesmal viel Musik von Alan Wilson sowie
Orlando di Lasso, Volker Nies und Christopher Tye. Die geistliche
Ansprache kommt von Pfarrer Sören Asmus.
Er sieht im
Evensong den „Zauber der kleinen Form“: Für die einen sei es mehr
ein geistliches Konzert, für die Anderen trage die Form, bei der man
nichts mitgestalten muss, durch das Gebet und eröffne Raum für
eigene Gedanken. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Chor „Friends of Thomas Tallis“ (Foto: Dirk Stechow).
Neumühl: 3. Runde bei „Kultur unterm Kirchturm“
Ende März letzten Jahres fand in der Gnadenkirche am
Hohenzollernplatz die gelungene, äußerst erfolgreiche Premiere des
neuen Veranstaltungsformats „Kultur unterm Kirchturm“ der
Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Neumühl statt. Mitglieder
und Freunde der Literaturwelt Deutschland bewiesen vor über 100
Besuchern, wie vielfältig, einprägend und unterhaltsam Kultur ist.
Im vergangenen Oktober ging es vor dann 150 Besuchern in die
zweite Runde. Und nun heißt es „Aller guten Dinge sind drei“. Am
Sonntag, 22. März. ist es soweit. Ab 15 Uhr – Einlass ab 14.30 Uhr –
gibt es in der Gnadenkirche wieder eine geballte, bildhafte,
klangvolle und spannende Vielfalt an kulturellen Momenten zum
Staunen und Genießen.
Auch dieses Mal wird es bei Kaffee und
Kuchen an kulturellen Schmankerln, moderiert von Reiner Terhorst,
nicht fehlen. Nachdem Dieter Ebels und Jürgen Trimborn
krankheitsbedingt im Oktober kurzfristig absagen mussten, sind sie
diesmal mit von der Partie. Dieter Ebels, übrigens einer der
Wegbereiter von Kultur unterm Kirchturm und vielen Menschen als
Erfolgsautor bekannt, ist auch begeisterter Gitarrist.
Jürgen Trimborn hat als Motor und Mentor der Kultband „Reifrock“
längst Musikgeschichte geschrieben und auch in weiteren Formationen
für musikalische Gänsehaut-Momente gesorgt. Diesmal wird aus dem Duo
ein Trio. Mit dem Band-erfahrenen Norbert Ulrich werden die Songs,
Oldies und Gospels im wahren Sinn des Wortes noch „stimmgewaltiger
und klangvoller“.
Erneut mit von der Partie ist auch Sabine
Watermann, die mit aktuellen Arbeiten und neuen Aktivitäten für
Blickfang und reichlich Gesprächsstoff sorgt. Die Neumühler
Künstlerin stellt wieder einige ihrer eindrucksvollen Bilder aus.
Optisch-kunstvolle Schwerpunkte sind erneut Leuchttürme des Nordens
und Landmarken des Ruhrgebiets. Diese sind, so die Malerin,
„Identifkations- und Navigationsmerkmale der jeweiligen Regionen.
Sie vermitteln den Menschen Heimatverbundenheit und strahlen
Standfestigkeit und Beständigkeit aus.“ Natürlich kommt auch die
Literatur zu Wort. Uwe Rademacher liest aus seinem Krimi „Arthur -
Mord und andere katalanische Spezialitäten“ und Uwe Daniel stellt
sein neues Werk „Mein Tanz auf der Klinge“ vor. Spannung ist bei
beiden angesagt.
Musikalische Ausrufezeichen setzen zudem
erneut Katharina Heuberg und Hünkar Ceylan. Sie werden das Publikum
mit wunderschönen Liedern verzaubern., teils als Solo-Interpreten,
aber auch als Gesangs-Duo. Natürlich gibt es auch wieder reichlich
Gelegenheit, mit den Mitwirkenden ins Gespräch zu kommen.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden, die den weiteren kulturellen
Aktivitäten unserer Gemeinde zugutekommen, wird gebeten. Reiner
Terhorst

Jürgen Trimborn (l.) und Dieter Ebels, die bei der "Kultur unterm
Neumühler Kirchturm" einprägende Gospels, Countrysongs und
Evergreens mit Stimme und Gitarre präsentieren werden. Foto: Silvia
Ebels

4,8 Millionen Photovoltaikanlagen zum Jahresende 2025
installiert • Neuer Höchstwert: Zahl binnen eines
Jahres um 17,6 % gestiegen • Wert der importierten
Photovoltaikanlagen 2025 gegenüber Vorjahr um 7,8 % zurückgegangen,
Exporte um 30,1 % • Produktion von Solarmodulen in den ersten
drei Quartalen 2025 um 60,6 % gegenüber Vorjahreszeitraum gesunken
Nach wie vor setzen
immer mehr Unternehmen und private Haushalte in Deutschland auf die
Energie der Sonne zur Stromerzeugung. Zum Jahresende 2025 waren auf
Dächern und Grundstücken hierzulande knapp 4,8 Millionen
Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 106
200 Megawatt installiert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt.
Damit nahm die Zahl der Anlagen gegenüber dem
Vorjahr um 17,6 % zu, die installierte Leistung stieg im selben
Zeitraum um 11,8 %. Zum Jahresende 2024 hatte es gut 4,0 Millionen
Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 95 000
Megawatt gegeben.

China wichtigster Lieferant von Photovoltaikanlagen für den
deutschen Markt
Die Importe von Photovoltaikanlagen sind im Jahr 2025
zurückgegangen: Der Wert der eingeführten Solarzellen und
Solarmodule sank gegenüber 2024 um 7,8 % auf 1,8 Milliarden Euro.
Deutlicher ging der Wert der exportierten Photovoltaikanlagen in
diesem Zeitraum zurück: von 513 Millionen Euro auf
358 Millionen Euro – ein Rückgang von knapp einem Drittel (30,1 %).
China ist aus deutscher Sicht mit Abstand das wichtigste
Herkunftsland für Photovoltaikanlagen: 88,0 % der nach Deutschland
eingeführten Photovoltaikanlagen kamen 2025 aus der Volksrepublik.
Danach folgten mit großem Abstand die Niederlande (5,2 %). Der
Importwert von Photovoltaikanlagen war 2025 nahezu fünfmal so hoch
wie der Exportwert dieser Waren aus Deutschland.
Die Exporte
gingen zu einem großen Teil in europäische Staaten. Die wichtigsten
Abnehmer waren 2025 Italien (15,9 %), Österreich (14,8 %), und die
Schweiz (7,2 %). Produktion von Solarmodulen mit deutlichem Rückgang
Die Produktion von Solarmodulen für Photovoltaikanlagen ist in
Deutschland in den ersten drei Quartalen 2025 deutlich gesunken:
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ging die Anzahl der produzierten
Solarmodule um 60,6 % auf 509 200 Stück zurück.
Bereits im
Jahr 2024 war die Produktion von Solarmodulen hierzulande deutlich
zurückgegangen. 2024 wurden gut 1,5 Millionen Solarmodule zum Absatz
produziert. Damit hatte sich die Produktion gegenüber dem Vorjahr
mehr als halbiert (-56,2 %). 2023 waren knapp 3,5 Millionen solcher
Module hergestellt worden. Solarstrom war 2023 eine Einnahmequelle
für 4,9 % der privaten Haushalte Private Haushalte erzeugen
Solarstrom nicht nur für den Eigenbedarf – sie speisen ihn auch ins
Netz ein.
Im Jahr 2023 hatten 4,9 % der privaten Haushalte
(rund 2,0 Millionen) in Deutschland Einnahmen aus dem Verkauf von
Solarstrom. Der Anteil hat in den vergangenen Jahren zugenommen:
2018 waren es 2,9 % (1,2 Millionen Haushalte). Die Einnahmen dieser
privaten Haushalte aus dem Stromverkauf lagen 2023 bei
durchschnittlich 153 Euro im Monat und sind somit im Vergleich zu
2018 mit monatlich 243 Euro um 37 % gesunken. Eine mögliche Ursache
für diesen Rückgang dürfte die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) sinkende Einspeisevergütung für neuinstallierte
Photovoltaikanlagen sein.
10 500 Euro je Schülerin
und Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2024
Ausgaben je Schülerin und Schüler gegenüber 2023 um gut 7 %
gestiegen Die öffentlichen Haushalte haben im Jahr 2024
durchschnittlich 10 500 Euro für die Ausbildung einer Schülerin
beziehungsweise eines Schülers an einer öffentlichen Schule
ausgegeben.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen
Ergebnissen weiter mitteilt, waren das nominal (nicht
preisbereinigt) rund 700 Euro beziehungsweise 7 % mehr als im Jahr
2023. Das ist der stärkste Anstieg seit 2019, der hauptsächlich auf
gestiegene Personalkosten zurückzuführen ist.
Drei Viertel
der Gesamtausgaben (7 900 Euro beziehungsweise 75 %) entfielen auf
diesen Aufgabenbereich. Die restlichen Mittel wurden für den
laufenden Sachaufwand (1 500 Euro beziehungsweise 14 %) und
Investitionen (1 100 Euro beziehungsweise 11 %) bereitgestellt.
Ausgaben je Schülerin und Schüler in Bremen, Brandenburg und
Hessen am stärksten gestiegen Die Ausgaben je Schülerin und
Schüler stiegen im Jahr 2024 in allen Bundesländern. Am stärksten
nahmen die Ausgaben in Bremen, Brandenburg und Hessen (jeweils um
+11 %) zu. Die höchsten Ausgaben verzeichneten Berlin mit
13 700 Euro, Hamburg mit 13 200 Euro und Bayern mit 11 900 Euro. In
Sachsen-Anhalt lagen die Ausgaben mit 9 100 Euro je Schülerin und
Schüler am niedrigsten.
Bei einem Ausgabenvergleich zwischen
den Bundesländern ist zu beachten, dass sich nicht nur die
Schulstruktur und das Unterrichtsangebot in den einzelnen Ländern
unterscheiden, sondern auch Unterschiede hinsichtlich
Schüler-Lehrer-Relationen, Besoldungsstruktur, Gebäudemanagement
oder der zeitlichen Verteilung von Investitionsprogrammen vorliegen.
Erneuter
Blindgängerfund im Hauptbahnhof: Sprengung um 23:11 Uhr
Mittwoch, 11. März 2026: +++ Update 10 - 0.08 Uhr
+++ Abschlussmeldung Die Sperrung des Hauptbahnhofs wurde nun
aufgehoben. Wir danken allen haupt- und ehrenamtlichen
Einsatzkräften.
+++ Update 9 - 23.11 Uhr +++ Die Sprengung
ist erfolgt, die Evakuierung und die Sperrungen wurden aufgehoben.
Zur Entwarnung werden die Sirenen in den betroffenen Stadtteilen
aktiviert. Außerdem wird über die Warnapp NINA informiert. Der
Hauptbahnhof muss zur Nachkontrolle weiterhin gesperrt bleiben. +++
Update 8 -
22.44 Uhr +++ Die Oberleitungen im Hauptbahnhof
sind nun stromlos, alle Evakuierungen sind abgeschlossen. Der
Blindgänger kann nun kontrolliert gesprengt werden. +++ Update 7
- 22.12 +++ Insgesamt sind 88 Mitarbeitende des Bürger- und
Ordnungsamtes, 37 Kräfte der Polizei und 26 der Bundespolizei im
Einsatz. Die Feuerwehr ist mit 62 Kolleginnen und Kollegen vor Ort,
unterstützt von 60 Ehrenamtlichen der Hilfsorganisationen. Auch drei
Fahrer der DVG helfen bei den Evakuierungsarbeiten.
Update 5 - 21.08 +++ Leider halten sich noch Menschen im
Evakuierungsbereich auf, die nun von Kräften von Polizei und
Ordnungsamt aus dem Bereich geleitet werden. Gegen die Personen
werden im Anschluss Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
Aktuell wird der Wassersack, der auf die gefüllte Grube gelegt wird,
noch von der Feuerwehr gefüllt. Die kontrollierte Sprengung wird
sich daher leicht verzögern.
+++ Update 4 -
20.01 Uhr +++ Seit 20 Uhr ist die Evakuierungszone rund um den
Duisburger Hauptbahnhof gesperrt; ein Aufenthalt innerhalb des
Bereichs ist nicht mehr gestattet. Am Opernplatz in Theaternähe
haben sich mehrere Taxis bereitgestellt, die für Fahrten zur
Verfügung stehen. Mittlerweile sind 300 Menschen im Aufenthaltsraum
versammelt. Es wurden bereits 58 Krankentransporte durchgeführt.
Nachdem bereits gestern bei Bauarbeiten im
Duisburger Hauptbahnhof ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg
gefunden wurde, wurde heute Mittag bei Bauarbeiten eine weitere
amerikanische Zehn-Zentner-Bombe in unmittelbarer Nähe entdeckt. Der
Kampfmittelbeseitigungsdienst wird den Blindgänger noch heute vor
Ort kontrolliert sprengen.

Die weiteren Maßnahmen werden derzeit vom Bürger- und Ordnungsamt in
Zusammenarbeit mit der Polizei, Feuerwehr, der Bundespolizei und der
Deutschen Bahn organisiert. In der Evakuierungszone (Umkreis von 600
Metern um den Fundort) sind neben rund 6600 Anwohnerinnen und
Anwohnern auch zahlreiche Reisende betroffen.
Der
Hauptbahnhof wird voraussichtlich ab 19 Uhr für den Bahnverkehr
gesperrt und evakuiert. In der Zone befinden sich neben dem
Portsmouthplatz Teile der Fußgängerzone und die angrenzenden Straßen
in der Innenstadt und Neudorf. Betroffen sind dadurch auch das
UCI-Kino, mehrere Hotels, Bürogebäude und Gewerbebetriebe.
Die Autobahn A59 muss zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld
und dem Autobahnkreuz Duisburg gesperrt werden. Da die DVG bestreikt
wird, wird der verbleibende Busverkehr umgeleitet. Alle Sperren rund
um die Evakuierungszone greifen ab 20 Uhr. Ein Aufenthalt in der
Sperrzone ist dann nicht mehr gestattet. Die Entschärfung ist für 21
Uhr geplant. Aufgrund der Sperrungen kann es zu starken
Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Ortskundige Autofahrer
werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Ein
Aufenthaltsraum steht ab 18 Uhr in der Gesamtschule Duisburg-Mitte
in Duisburg-Duissern, Eingang Oranienstraße, zur Verfügung. Wichtig:
Weitere Informationen und Updates erfolgen online auf der
städtischen Internetseite unter www.duisburg.de sowie den
Social-Media- Kanälen der Stadt Duisburg.
Informationen gibt
es auch über Call Duisburg unter 0203 283-2000 und das
Gefahrentelefon der Feuerwehr unter 0800/1121313. Auch die Warnapp
NINA informiert über Gefahrenlagen. Informationen zu
Beeinträchtigungen beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gibt
es unter www.dvg- duisburg.de. Die städtische Sirene wird im
Stadtteil zur Entwarnung zu hören sein.
2 Mio vom
Land NRW: Barrierefreier Ausbau dreier Haltestellen der U79
„Was lange währt, wird endlich gut“, freut sich Verkehrspolitiker
Frank Börner. Die Haltestellen der U79 Platanenhof, Kulturstraße und
Betriebshof Grunewald werden nun als Infrastrukturmaßnahme
vollständig barrierefrei ausgebaut.
Endlich muss man schon
sagen, denn es sind die letzten Haltestellen der Stadtbahnlinie U79,
die noch nicht dem Personenbeförderungsgesetz entsprechen, dass eine
Barrierefreiheit zum 01.01.2022 vorsieht. Die Baumaßnahmen sollen
jetzt im Frühjahr beginnen.
Sie umfassen im Wesentlichen
eine barrierefreie Zuwegung zu den Haltestellen, die
Bahnsteigerhöhung auf 95 cm über Schienenoberkante und breitere
Bahnsteige. Für die Haltestellen „Kulturstraße“ und „Betriebshof
Grunewald“ sind bereits im Herbst 2025 erste Maßnahmen begonnen
worden.
Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Anlagen
soll Ende 2029 erfolgen. Die Gesamtkosten betragen rund 35 Mio Euro.
Der Bund beteiligt sich mit 60%, das Land mit 35% - etwa 12 Mio
Euro. „Gut investiertes Geld, so Börner. Eine barrierefreie
Verknüpfung der Verkehrsträger ist Grundvoraussetzung für eine
moderne und vernetzte Mobilität.
Gerade Ältere oder
körperlich eingeschränkte Menschen sind zwingend auf eine
barrierefreie Anpassung des ÖPNVs angewiesen, um individuell mobil
zu bleiben.“
Zeitenwende erreicht die Wirtschaft:
Immer mehr NRW-Unternehmen engagieren sich im Verteidigungssektor
Anlässlich des
Kongresses
Defence.NRW des Landes NRW in Düsseldorf betont IHK NRW die
wachsende Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für
die nordrhein-westfälische Wirtschaft. Die aktuelle
Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern zeigt: Rund 15
Prozent der Industrieunternehmen in NRW sind bereits heute direkt
oder über Wertschöpfungsketten im Verteidigungssektor aktiv, weitere
13 Prozent prüfen einen Einstieg.
Die Ergebnisse
verdeutlichen: Die sicherheitspolitische Zeitenwende ist auch ein
wirtschaftlicher Faktor für Nordrhein-Westfalen. In der
Metallerzeugung sind 20 Prozent der Unternehmen bereits aktiv,
weitere 27 Prozent sehen Einstiegspotenzial. In Elektrotechnik und
Datenverarbeitung liegt der Anteil aktiver Unternehmen bei rund 19
beziehungsweise 20 Prozent.
Besonders groß ist das Interesse
im Fahrzeugbau. Bereits heute trägt die Sicherheits- und
Verteidigungsindustrie – inklusive indirekter Effekte – mit bis zu
2,8 Prozent zum Produktionswert des Landes bei. Kleine und mittlere
Unternehmen stellen dabei einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung.
„NRW verfügt über eine breite industrielle Basis, die zur
Stärkung der Verteidigungsfähigkeit beitragen kann“, erklärt Dr.
Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von IHK NRW. „Um dieses
Potenzial auszuschöpfen, sind eindeutige strategische Leitlinien und
stabile, verlässliche Rahmenbedingungen erforderlich.“
Aus
Sicht von IHK NRW ergeben sich daraus klare Handlungsempfehlungen
für die Politik: Innovationsökosystem stärken: NRW braucht einen
leistungsfähigen Innovationshub für Sicherheits- und
Verteidigungstechnologien, um Mittelstand, Start-ups und Forschung
besser zu vernetzen.
Resiliente Infrastruktur sichern:
Straßen, Brücken, Schienen und digitale Netze müssen ertüchtigt
werden, um Logistik und Produktion im Ernstfall sicherzustellen.
Förderprogramme öffnen: Landesförderung, Finanzierungsmöglichkeiten
und Bürgschaften müssen konsequent auch für sicherheits- und
verteidigungsrelevante Technologien zugänglich sein. Koordinierung
verbessern: Eine ressortübergreifende Gesamtstrategie „Sicherheit
und Verteidigung NRW“ ist notwendig, um Unternehmen
Planungssicherheit zu geben.
Dr. Ulrich Biedendorf,
Fachpolitischer Sprecher für Wirtschaft und Verteidigung von IHK NRW
betont: „Viele Unternehmen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen
und ihre Kompetenzen einzubringen – sei es bei
Dual-Use-Technologien, IT-Sicherheit oder moderner Produktion. Jetzt
kommt es darauf an, bürokratische Hürden abzubauen,
Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und klare strategische
Leitplanken zu setzen.“
IHK NRW spricht sich dafür aus,
Sicherheit und Verteidigung ressortübergreifend zu koordinieren und
Wirtschaft und Kammern frühzeitig in strategische Planungen
einzubinden. Nur so könne NRW seine industrielle Stärke mit einer
resilienten Sicherheitsarchitektur verbinden.
125-jähriger Schatz: Historisches Buch wird digital Schifferbörse zu
Duisburg‑Ruhrort und IHK überreichen Goldenes Buch an Stadt Duisburg
Bitte nicht anfassen? Jetzt doch! Das historische Goldene
Buch der Schifferbörse zu Duisburg‑Ruhrort wird digital zugänglich.
Das Original ist 125 Jahre alt. Es enthält die Unterschriften
wichtiger Personen, die die Geschichte des Hafens und der Stadt
geprägt haben. Darunter auch die Signatur vom damaligen deutschen
Kaiser Wilhelm II. und seiner Ehefrau Auguste Victoria. Die digitale
Version im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt macht diese
Zeitgeschichte für alle zugänglich.

„Unsere IHK hat vor 125 Jahren die Schifferbörse gegründet. Bis
heute organisieren wir hier mit den Unternehmern die
Interessenvertretung der Branche. Die Binnenschifffahrt ist wichtig
und prägend für Duisburg und den Niederrhein“, betonte Werner
Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, bei der
Übergabe im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt.
„Das
Goldenes Buch ist das älteste Dokument der Schifferbörse. Jede
Unterschrift darin erzählt die Geschichte der Schifffahrt an Rhein
und Ruhr“, so Frank Wittig, Vorsitzender der Schifferbörse. „Die
Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort prägte die Binnenschifffahrt – und
tut dies bis heute. Dass sie 1901 auf Entscheidung der damaligen
Bezirksregierung Düsseldorf als eigenständige Institution in Ruhrort
etabliert wurde, unterstreicht ihre besondere Bedeutung. Die
digitale Version des Goldenen Buches macht diese Geschichte nun für
alle Interessierten greifbar“, sagte Thomas Schürmann,
Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf.
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link dankte der Schifferbörse für
die Initiative: „Die Schifferbörse bewahrt nicht nur Geschichte,
sondern macht sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Das ist ein
großer Gewinn für das Museum und stärkt unsere gemeinsame maritime
Identität.“
Dr. Dennis Niewerth, Direktor des Museums der
Deutschen Binnenschifffahrt, ergänzte: „Das Museum schützt das Buch
mit Panzerglas. Das ist nötig. Aber so konnten sich die Besucher
kein vollständiges Bild unserer Tradition machen. Mit der digitalen
Version ändert sich das. Sie ist ein Zeitzeugnis und macht deutlich,
wie wichtig die Schifffahrt für die Entwicklung der Industrie in
unserer Region bis heute ist.“
Das digitale Buch wurde
speziell für das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt aufbereitet.
Besucher können durch die einzelnen Seiten blättern und auch
Kurzbiographien der Unterzeichner aufrufen. Außerdem gibt es viele
interessante Hintergrundinformationen. Es ist ab dem 12. März Teil
der Dauerausstellung.
Die Schifferbörse unterstreicht mit
diesem Projekt ihren Anspruch, Tradition und Zukunft miteinander zu
verbinden. Ihr Ziel ist es, die Bedeutung der Wasserstraße stärker
ins Bewusstsein zu rücken.
V.l.: Frank Wittig (Vorsitzender
der Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e.V.), Dr. Dennis Niewerth
(Direktor des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt), Sören Link
(Bürgermeister der Stadt Duisburg), Werner Schaurte-Küppers
(Präsident der Niederrheinischen IHK) und Thomas Schürmann
(Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf).

Foto: Eugen Shkolnikov
„UmweltKids“ in der
Stadtteilbibliothek Wanheimerort Das Programm
„UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema
Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die
Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein.
Die Veranstaltungsreihe beginnt am Samstag, 21. März, von 11 bis
12.30 Uhr mit dem Workshop „Die Mischung macht’s“.
Die
Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie
wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen
Lebensraum ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur
schützen und unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28.
März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.
Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag
verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen.
Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und
sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der
Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.
Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich
ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie
verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen
altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de
unter Veranstaltungen erforderlich.
Fragen beantwortet das
Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096.
Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr,
freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von
10 bis 13 Uhr.
Wiedereröffnung der Ausstellung
„ÜBERSEeHEN – Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“
Nach einer kurzen Pause öffnet das Zentrum für Erinnerungskultur im
Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg am
Johannes-Corputius-Platz 1 am Sonntag, 15. März, erneut die Türen
zur Sonderausstellung „ÜBERSEeHEN – Auf (post)kolonialer Spurensuche
in Duisburg“.
Die Ausstellung ist bis zum 3. Januar 2027 zu
sehen. Sie widmet sich den oft übersehenen oder verdrängten Spuren
der deutschen Kolonialgeschichte und deren Auswirkungen auf das
heutige Duisburg. Die deutsche Kolonialgeschichte ist auch in
Duisburg präsent – etwa in historischen Handelsbeziehungen,
Straßennamen oder in den bis heute spürbaren Folgen von Rassismus
und Diskriminierung.
Die Ausstellung macht diese
Verbindungen sichtbar und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein,
sich mit der eigenen Stadtgeschichte auseinanderzusetzen. Ein
besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf dem pädagogischen
Begleitprogramm. Für Schulklassen und interessierte Gruppen wird ein
vierstündiger, partizipativer Workshop angeboten, der die koloniale
Vergangenheit Duisburgs und deren aktuelle Auswirkungen
thematisiert.

v.l.: Naomi Dibu und Christa Frins (Kuratorin der Ausstellung) Foto:
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die Teilnehmenden lernen,
historische Spuren im Stadtbild zu erkennen, setzen sich mit den
Kontinuitäten von Rassismus auseinander und diskutieren, wie Protest
und zivilgesellschaftliches Engagement zu einer solidarischen
Stadtgesellschaft beitragen können. Anfragen können über die
Homepage www.erinnerungskultur-duisburg.de oder direkt per E-Mail an
zfe@stadt-duisburg.de gestellt werden
„Platz
gemacht!“: Neue Ausstellung im Stadthistorischen Museum
Die neue Ausstellung „Platz gemacht! – Vom Friedhof zum Gesicht der
Stadt: Der König-Heinrich-Platz und seine Bauten“ eröffnet am
Sonntag, 15. März, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum
am Johannes- Corputius-Platz 1 am Innenhafen.

Foto Stadtarchiv Duisburg
Der König-Heinrich-Platz ist einer
der Orte, an denen Duisburg sich immer wieder neu erfunden hat: Wo
im 19. Jahrhundert noch ein Friedhof lag, entwickelte sich nach und
nach ein urbanes Zentrum – ein Platz für Theater und Kino, für
Einkäufe, Behördengänge und große Auftritte, für Alltagswege und
außergewöhnliche Begegnungen. Hier verdichteten sich über Jahrzehnte
die Vorstellungen davon, wie Duisburg aussehen – und leben – wollte.
Die Ausstellung lädt dazu ein, den König-Heinrich-Platz neu
zu entdecken. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre
städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter
Geschichte. Im Zentrum stehen die reichen Bestände des Duisburger
Stadtarchivs: Bauakten, die weit mehr sind als reine Bau- und
Genehmigungsprozesse.
Sie sind Fenster in vergangene
Lebenswelten, machen Veränderungen sichtbar und erlauben einen
tiefen Blick in die Entwicklung des Platzes und seiner Gebäude.
Zahlreiche Fotografien, Filme und Tondokumente machen das Leben rund
um den König-Heinrich-Platz unmittelbar erfahrbar. Die Ausstellung
zeigt nicht nur, wie der Platz entstand – sie erzählt auch von
seiner Nutzung, Gestaltung und Bedeutung: Ein Ort, an dem sich
Architektur und Alltag immer wieder neu begegnen.
„Platz
gemacht!“ ist ein Kooperationsprojekt des Stadtarchivs Duisburg und
des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg. Die Ausstellung
ist bis zum 17. Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme an der Eröffnung
ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind unter
www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar
Kirchengemeinde
im Duisburger Süden lädt zur öffentlichen Presbyteriumssitzung
Wie das Leitungsorgan einer evangelischen Kirchengemeinde arbeitet,
können Interessierte jetzt in einer öffentlichen Sitzung erleben.
Dazu lädt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (Duisburg
Bucholz und Wedau) herzlich ein. In der öffentlichen
Presbyteriumssitzung am Mittwoch, 18. März um 19 Uhr im Gemeindehaus
Wedau, Am See 8, erhalten Interessierte Einblick, wie eine Sitzung
abläuft, welche Art die Themen sind, die verhandelt werden, und wie
Entscheidungen zustande kommen. Nachdem sich das Presbyterium
in seiner letzten Sitzung turnusmäßig neu aufgestellt hat, wird die
Sitzung geleitet vom neuen Vorsitzenden Dr. Tobias Kroll.
Stellvertretende Vorsitzende ist Heike Lingnau. Als Finanz- und
Baukirchmeister wurde Ralf Drückes wiedergewählt, stellvertretender
Baukirchmeister ist Dr. Thomas Daube. Neu eingerichtet wurde das Amt
einer Personalkirchmeisterin, das mit Ingrid Bürgers besetzt wurde.
Die Stellvertretungen haben Helga Drzisga und Heike Lingnau inne.
In dieser Sitzung stehen Themen auf der Tagesordnung, die
weitreichendere Bedeutung für die künftige Gemeindestruktur haben:
„Die zu erwartende drastische Reduzierung der Pfarrstellenzahl sowie
eine weiterhin finanziell angespannte Lage nötigen zu Maßnahmen, die
mittelfristig greifen können“ heißt es in der Ankündigung.
Zudem geht es um die Jahresplanung 2027 und die Zulassung der
Konfirmandinnen und Konfirmanden, die im Gottesdienst am 15. März in
der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche ihre Arbeitsergebnisse
vorstellen werden. Interessierte sind herzlich eingeladen. Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.
GEDENKTAG FÜR DIE OPFER TERRORISTISCHER GEWALT AM
11. MÄRZ: MINISTER REUL ORDNET TRAUERBEFLAGGUNG AN
Innenminister Herbert Reul hat für Mittwoch, den 11. März 2026, aus
Anlass des Gedenktages für die Opfer terroristischer Gewalt für
alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände
sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des
öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen,
Trauerbeflaggung angeordnet.
Minister Reul: „Der 11. März
erinnert uns daran, dass terroristische Gewalt keine abstrakte
Bedrohung ist, sondern Menschen trifft. Und zwar mitten in ihrem
Alltag, mitten in unserer offenen Gesellschaft. Von einem Moment auf
den anderen kann aus Normalität Angst und Schrecken werden. Wir
trauern um die Opfer dieser schrecklichen Anschläge, stehen an der
Seite ihrer Angehörigen und würdigen alle, die in solchen
Situationen helfen und schützen. Mit der Trauerbeflaggung senden wir
in Zeiten zunehmender Radikalisierung und extremistischer Gewalt ein
klares Signal: Der Rechtsstaat schützt, wehrt sich und lässt sich
von Terror nicht einschüchtern.“
DVG wird am 11.
März ganztägig bestreikt Für kommenden Mittwoch,
11. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre
Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen
Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft
der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum
Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS
fahren werden.
Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien
(NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern
ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf
den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks
von A nach B zu kommen.
Die Nachtexpressbusse fahren
ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise
um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden
Mittwoch fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen
Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“.
Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese
Systematik genauso. Die Fahrpläne und Linienwege der
Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf
der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen
Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den
elektronischen Haltestellenanzeigern.

Inflationsrate im Februar 2026 bei +1,9 % Abgeschwächter Anstieg
der Nahrungsmittelpreise wirkt sich dämpfend auf die Inflationsrate
aus Verbraucherpreisindex, Februar 2026: +1,9 % zum
Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,2 % zum
Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, Februar 2026: +2,0 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,4 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in
Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex
(VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Februar 2026 bei +1,9 %. Im Januar
2026 hatte sie +2,1 % betragen und im Dezember 2025 +1,8 %. "Der
Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Februar leicht
abgeschwächt", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen
Bundesamtes (Destatis).
"Vor allem die Teuerung bei
Nahrungsmitteln hat sich deutlich verringert und wirkte sich
preisdämpfend aus, während Dienstleistungen die Inflationsrate
weiterhin erhöhten." Gegenüber dem Vormonat Januar 2026 stiegen die
Verbraucherpreise im Februar 2026 um 0,2 %.

Energieprodukte verbilligten sich um 1,9 % gegenüber
Februar 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im Februar 2026 um 1,9 %
niedriger als im Vorjahresmonat, nach -1,7 % im Januar 2026. Von
Februar 2025 bis Februar 2026 verbilligte sich insbesondere die
Haushaltsenergie (-3,5 %).
Verbraucherinnen und Verbraucher
konnten zum Beispiel von günstigeren Preisen für Erdgas (-4,4 %),
Strom (-4,1 %) und Fernwärme (-1,0 %) profitieren, was unter anderem
auf die seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung (zum Beispiel reduzierte
Übertragungsnetzentgelte, Abschaffung der Gasspeicherumlage)
zurückzuführen ist.
Während leichtes Heizöl (-4,7 %)
ebenfalls günstiger wurde, erhöhten sich die Preise für feste
Brennstoffe binnen Jahresfrist um 6,0 %. Kraftstoffe verteuerten
sich im gleichen Zeitraum um +0,3 %. Die Kriegshandlungen im Iran
und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026 haben sich noch nicht
auf das Februar-Ergebnis der Verbraucherpreise ausgewirkt.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit
+1,1 % unterdurchschnittlich Die Preise für Nahrungsmittel lagen im
Februar 2026 um 1,1 % höher als im Vorjahresmonat. Damit schwächte
sich der im Vormonat Januar 2026 beobachtete Preisauftrieb (+2,1 %)
wieder ab. Preiserhöhungen zeigten sich weiterhin vor allem bei
Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+8,1 %, darunter Schokolade:
+13,7 %).
Auch für Fleisch und Fleischwaren (+4,5 %,
darunter Rind- und Kalbfleisch: +14,5 %; Geflügelfleisch: +8,2 %)
sowie Obst und frisches Gemüse (jeweils +4,3 %) mussten die
Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr
zuvor. Günstiger hingegen wurden insbesondere Speisefette und
Speiseöle (-19,7 %, darunter Butter:
-32,9 %; Olivenöl:
-12,8 %).
Zudem verbilligten sich einige Nahrungsmittel des
täglichen Bedarfs wie Kartoffeln (-18,1 %) und Molkereiprodukte
(-4,9 %) deutlich, während Eier (+14,5 %) erneut merklich teurer
wurden. Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 % Im
Februar 2026 lag die Inflationsrate ohne Energie bei +2,3 %, nach
+2,5 % im Januar 2026. Die Inflationsrate
ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig
auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Februar 2026 wie bereits
im Vormonat bei +2,5 %. Beide Kenngrößen verdeutlichen, dass die
Teuerung in anderen wichtigen Güterbereichen weiterhin
überdurchschnittlich hoch war.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist
überdurchschnittlich um 3,2 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt lagen im Februar 2026 um 3,2 % über dem Niveau des
Vorjahresmonats. Bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung für
Dienstleistungen oberhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im
Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen
sozialer Einrichtungen (+7,0 %) sowie die kombinierte
Personenbeförderung (+6,2 %).
Letzteres ist insbesondere auf
die Erhöhung des Preises für das Deutschlandticket zum Jahresbeginn
zurückzuführen. Auch die Preise für Wartung und Reparatur von
Fahrzeugen (+5,0 %), Versicherungsdienstleistungen für die
Gesundheit (+4,4 %), Gaststättendienstleistungen (+3,4 %) sowie
Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung (+3,3 %)
waren im Februar 2026 deutlich höher als ein Jahr zuvor. Bedeutsam
für die Preisentwicklung insgesamt blieben im Februar 2026 die Nettokaltmieten mit
+2,1 %. Nur wenige Dienstleistungen waren günstiger als im
Vorjahresmonat, darunter Telekommunikationsdienstleistungen
(-0,2 %).

Waren verteuerten sich gegenüber Februar 2025 um 0,8 %
Im Februar 2026 lagen die Preise für Waren insgesamt um 0,8 %
über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten
sich dabei um 0,8 % und Gebrauchsgüter um 0,6 %. Neben
Nahrungsmitteln (+1,1 %) wurden auch andere Waren spürbar teurer,
insbesondere alkoholfreie Getränke (+5,3 %, darunter Kaffee, Tee und
Kakao: +16,7 %) sowie Tabakwaren (+4,7 %). Preisrückgänge zeigten
sich, neben der Energie (-1,9 %), unter anderem bei
Haushaltsgroßgeräten (-3,1 %).
Preise insgesamt stiegen
gegenüber dem Vormonat um 0,2 % Gegenüber Januar 2026 stieg der
Verbraucherpreisindex im Februar 2026 um 0,2 %. Sowohl die Preise
für Nahrungsmittel (+0,1 %; darunter frisches Gemüse: +2,7 %) als
auch für Energie (+0,2 %) stiegen binnen Monatsfrist. Bei den
Dienstleistungen stiegen gegenüber dem Vormonat beispielsweise die
Verwaltungsgebühren (+6,9 %), ursächlich hierfür sind die
angepassten Gebühren für Personalausweise. Vor allem saisonbedingt
zeigten sich zudem Preisanstiege bei Pauschalreisen (+6,7 %).
Olympiabewerbung NRW: Mitgliederzahl in Sportvereinen
gestiegen – Menschen verbringen mehr Zeit mit Sporttreiben
* Fast 5,5 Millionen Menschen waren 2025 in Sportvereinen aktiv:
8 % mehr als vor 10 Jahren * Zahl der Sportvereine um 8 %
zurückgegangen: Fußball, Turnen und Tennis zählten die meisten
Mitglieder * Menschen in NRW treiben täglich durchschnittlich 32
Minuten Sport: 6 Minuten mehr als 10 Jahre zuvor
Während die
paralympischen Spitzensportlerinnen und -sportler in Italien noch um
ihre Medaillen kämpfen, laufen die Vorbereitungen für die
Ratsbürgerentscheide zur Bewerbung „KölnRheinRuhr“ am 19. April
2026. Dabei geht es um eine mögliche Austragung der Olympischen und
Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
Sport spielt in NRW auch außerhalb großer Spitzensport-Ereignisse
eine Rolle: Wie das Statistische Landesamt anhand der Daten des
Landessportbundes NRW mitteilt, waren Ende März 2025 rund 5,5
Millionen Menschen in den 17.400 Sportvereinen des Landes aktiv.
Damit war, rein rechnerisch, rund ein Drittel der Bevölkerung
Nordrhein-Westfalens Mitglied in einem Sportverein. Im Vergleich zu
2015 war die Zahl der Sportvereinsmitglieder 2025 um rund 8 % höher,
während die Zahl der Sportvereine im gleichen Zeitraum um 8 %
zurückgegangen ist. Fußball, Turnen und Tennis: Die beliebtesten
Sportarten in NRW sind olympisch.
Die Daten des
Landessportbundes NRW zeigen, dass die beliebtesten Sportarten in
NRW fest im olympischen Programm verankert sind. Fußball stand 2025
mit 1,9 Millionen Mitgliedern und 3.400 Vereinen an der Spitze der
beliebtesten Vereinsportarten. Turnen belegte mit 629.000
Vereinsmitgliedern Platz 2 vor Tennis mit 324.000 Mitgliedern.
Umgerechnet spielte damit etwa eine/-r von neun Einwohnerinnen und
Einwohnern aus NRW Fußball im Verein, während es im Turnen rund jede
29. und im Tennis rund jede 56. in NRW lebende Person war.
In Nordrhein-Westfalen sind auch Sportangebote für Menschen mit
körperlicher Behinderung fest etabliert: Die 1.300 Sportvereine des
Behinderten- und Rehabilitationssportverbands zählten Ende März 2025
rund 118.000 Mitglieder. Menschen in Nordrhein-Westfalen treiben
durchschnittlich gut eine halbe Stunde Sport am Tag Egal, ob im
Verein oder privat: Laut Zeitverwendungserhebung 2022 verbrachten
Menschen ab 10 Jahren in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 32
Minuten pro Tag mit Sport und körperlicher Bewegung.
Das
waren täglich 6 Minuten mehr als 10 Jahre zuvor: Laut der Erhebung
aus dem Jahr 2012/2013 hatten sich Menschen damals im Schnitt
26 Minuten am Tag sportlich betätigt. Der Erhebung zufolge übte
knapp ein Drittel der Bevölkerung (31,8 %) täglich sportliche
Aktivitäten aus. Diese Gruppe der Bevölkerung investierte deutlich
mehr Zeit: Die Ausübenden verbrachten im Schnitt 1 Stunde und 40
Minuten täglich mit Sport und körperlicher Bewegung – Männer 1
Stunde und 49 Minuten, Frauen 1 Stunde und 31 Minuten.
Bund fördert Duisburger Platzhirsch Festival mit 26.788 Euro
Das Duisburger Platzhirsch Festival der Artenvielfalt erhält 26.788
Euro aus dem Festivalförderfonds des Bundes. Die Förderung erfolgt
über die Initiative Musik gGmbH, die den Festivalförderfonds im
Auftrag des Bundes umsetzt. „Das Platzhirsch Festival zeigt, wie
vielfältig und lebendig die Kulturszene in Duisburg ist. Es bringt
Musik, Kunst, Theater und Literatur zusammen und schafft Raum für
kreative Begegnungen“, erklärt Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete
Bärbel Bas.

© Foto F. Pinjo / BMAS.
Das Festival findet seit 2013 in Duisburg statt. Neben Livemusik
gehören auch bildende Kunst, Theater, Literatur, Performance und ein
Kinderprogramm zum Programm. Künstlerinnen und Künstler aus der
Region, aus ganz Deutschland sowie aus dem internationalen Bereich
sind regelmäßig beteiligt. Mit durchschnittlich mehr als 65
Programmpunkten pro Festivalwochenende erreicht das Festival ein
Publikum im hohen vierstelligen Bereich.
In der Duisburger
Kulturlandschaft hat es sich damit zu einer festen Größe entwickelt.
Organisiert wird das Festival vom Verein Kultursprung e.V. Dahinter
steht eine Gruppe engagierter Duisburgerinnen und Duisburger, die
viel Zeit ehrenamtlich investiert. Das Festival ist zudem kostenlos
zugänglich und ermöglicht so Menschen niedrigschwellig den Zugang zu
Kultur.
Gleichzeitig bedeutet das für die Organisatorinnen
und Organisatoren, dass sie auf Fördermittel und Spenden angewiesen
sind. „Gerade solche Projekte zeigen, wie viel ehrenamtliche Arbeit
in Kulturveranstaltungen steckt. Dass das Festival allen
Besucherinnen und Besuchern kostenlos offensteht, macht es zu einem
besonderen Ort der Begegnung.
Deshalb ist es wichtig, dass
der Bund solche Formate unterstützt“, so Bas. In der dritten
Förderrunde des Festivalförderfonds erhalten 135 Veranstalterinnen
und Veranstalter aus ganz Deutschland eine Förderung von bis zu
50.000 Euro.
Die Fachjury hat
vor allem kleine und mittlere Festivals mit bis zu 15.000
Besucherinnen und Besuchern berücksichtigt. In dieser Runde liegt
der Schwerpunkt auf Festivals im nicht-urbanen Raum, die rund 71
Prozent der geförderten Projekte ausmachen. Das gesamte
Fördervolumen beträgt rund 3,7 Millionen Euro.
Ausbildungsoffensive am Kaufmännischen Berufskolleg Mitte:
Vier Duisburger Arbeitgeber im Austausch mit 150 Schülern
Am Kaufmännischen Berufskolleg Mitte (KBM) in Duisburg rückte für
rund 150 Schüler die berufliche Zukunft in den Mittelpunkt: Die
Ausbildungsoffensive machte mit ihrer Duisburg-Tour Station und
brachte vier regionale Arbeitgeber direkt in die Aula. Auf der Bühne
berichteten Auszubildende und Dualstudierende der TARGOBANK, der
Duisburger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft (DVV), von
schauinsland-reisen sowie den Evangelischen Kliniken Niederrhein aus
ihrem Berufsalltag.

v.r.): Die Azubis und Dualis der DVV, der Evangelsichen Kliniken,
der TargoBank und von schauinsland-reisen gaben im Gespräch mit
Moderatorin Zoi Tasovali (dpa / Bildmitte) spannende Einblicke in
ihren Ausbildungsalltag. (Quelle: schüngelschwarz)
Unter
Moderation von Zoi Tasovali (dpa) entwickelte sich eine offene
Gesprächsrunde, in der konkrete Tätigkeiten, Ausbildungsinhalte und
Entwicklungsmöglichkeiten thematisiert wurden. Die TARGOBANK gab
Einblicke in Aufgaben rund um Kundenberatung, Finanzprodukte und
digitale Banking-Lösungen. Die DVV erläuterte technische und
kaufmännische Berufsbilder im Verkehrs- und Versorgungsbereich.
schauinsland-reisen schilderte praxisnah, wie Organisation, Planung
und Kundenservice im Tourismus zusammenwirken.
Die
Evangelischen Kliniken Niederrhein stellten Ausbildungswege im
Gesundheitswesen vor und erklärten, welche Rolle Teamarbeit und
Verantwortung im Klinikalltag spielen. Die Schüler nutzten die
Gelegenheit für Nachfragen: Wie läuft der Bewerbungsprozess bei
der TARGOBANK ab? Welche Aufgaben übernehmen Azubis bei der DVV
im Alltag? Welche Benefits erwarten Berufseinsteiger bei
schauinsland-reisen? Oder: Welche Perspektiven eröffnen die
Evangelischen Kliniken nach der Ausbildung?
An den
Infoständen wurde der Austausch vertieft. Gregor Linde, Lehrer des
Kaufmännischen Berufskollegs Mitte, resümiert: „Die Schüler haben
die Möglichkeit zum direkten Austausch hervorragend angenommen.
Gerne im nächsten Jahr wieder!“
Die Ausbildungsoffensive ist
im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend zwischen Münster und Köln
unterwegs – mit weit über 60 Partnerunternehmen aus
unterschiedlichsten Branchen. Schulen und Unternehmen, die dabei
sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder
per E-Mail an
info@ausbildungsoffensive.de.
Schon seit 2009 ist die
Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur
Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die
Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und
regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von
namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.
Im
ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor
allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen
Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft
des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW
der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der
TalentTage Ruhr
Gasverbrauch in Duisburg relativ konstant Die
Duisburgerinnen und Duisburger haben im Jahr 2025 ähnlich viel Gas
verbraucht wie im Vorjahr. Der Gasverbrauch bleibt damit relativ
konstant. Rund 1,89 Terrawattstunden Gas, also 1,89 Milliarden
Kilowattstunden (kWh), wurden im Jahr 2025 im Verteilnetz der Netze
Duisburg an die Verbraucherinnen und Verbraucher abgegeben. Das
waren 7,6 Millionen kWh weniger als noch im Jahr zuvor.

Quell Netze Duisburg GmbH.
Beim genauen Blick auf die
Verbräuche von Privathaushalten und Gewerbekunden zeigt sich, dass
in den Privathaushalten im Jahr 2025 geringfügig mehr Gas verbraucht
wurde als noch im Vorjahr. Hier stieg der Verbrauch um 5,8 Millionen
kWh. Mit Blick auf die Tendenz seit 2021 ist das aber noch immer ein
deutlicher Rückgang: Im Vergleich zum Jahr 2021 haben die Duisburger
Privathaushalte rund 468 Millionen kWh weniger Gas verbraucht.
Gewerbekunden und produzierende Industrie im Verteilnetz der
Netze Duisburg haben im vergangenen Jahr 13,4 Millionen kWh weniger
Gas verbraucht als 2024, so dass für das Gesamtnetz insgesamt ein
leichter Verbrauchsrückgang zu verzeichnen war. Nach Angaben der
Bundesnetzagentur hängt der Gasverbrauch stark von der Temperatur
ab, da Gas insbesondere zum Heizen genutzt wird.
In Duisburg
wurden im vergangenen Jahr 45 Frosttage verzeichnet, deutlich mehr
als noch 2024 als es nur 18 Frosttage waren. Das meiste Gas wird
demnach in der Heizperiode zwischen 1. Oktober und 30. April
verbraucht. Das Gas-Verteilnetz der Netze Duisburg hat rund 70.300
Zählpunkte und ist 1.760 Kilometer lang.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg optimieren Wasserführung für
Hanse- und Speichergracht Zur besseren Regulierung der
Wasserstände in der Hansegracht und der Speichergracht im Innenhafen
werden zwischen dem 16. März 2026 und voraussichtlich 24. April 2026
technische Anpassungen an der Wasserführung vorgenommen. Die
Tiefbauarbeiten übernimmt ein beauftragter Bauunternehmer, die
anschließende Herstellung von zwei Druckwasserleitungen werden durch
die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ausgeführt.

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov
Hintergrund zur
Wasserführung der Grachten Das Wasser in Hanse- und
Speichergracht setzt sich überwiegend aus Grundwasser sowie aus
Niederschlagswasser der umliegenden Gebäude zusammen. Anders als
ursprünglich geplant, reicht das anfallende Regenwasser jedoch nicht
aus, um dauerhaft ein stabiles Wasserniveau in den Grachten
sicherzustellen.
Seit mehr als 25 Jahren werden die beiden
Wasserläufe daher ergänzend durch Grundwasser gespeist. In
Teilbereichen der Grachten kommt es zu Wasserverlusten durch
Versickerung in tiefere Bodenschichten. Somit musste zusätzlich
Wasser aus dem Innenhafenbecken zugeführt werden, um das gewünschte
städtebauliche Erscheinungsbild mit Wasserflächen und die
begleitende Uferbepflanzung zu erhalten.
Untersuchungen aus
dem Jahr 2023 haben bestätigt, dass die Wasserverluste nicht auf
eine einzelne klar abgrenzbare Schadstelle zurückzuführen sind.
Vielmehr handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel mehrerer
Einflussfaktoren im Untergrund. Eine punktgenaue Lokalisierung
einzelner Ursachen wäre nur mit erheblichem technischem und
wirtschaftlichem Aufwand möglich.
Die nun geplante Maßnahme
setzt daher nicht an einzelnen Stellen an, sondern verbessert die
übergeordnete Steuerung der Wasserzufuhr insgesamt. Neue
Leitungsführung über die Grachten Einer der beiden Brunnen, die das
Innenhafenbecken mit Grundwasser versorgen, befindet sich zwischen
Hanse- und Speichergracht.
Von dort wird künftig über zwei
neue Druckwasserleitungen mit Führung über die Grachten die Becken
gespeist und das Wasserniveau gezielt angehoben. Der Überlauf der
Grachten sorgt dafür, dass das Wasser in das Innenhafenbecken
gelangt. Durch diese neue Leitungsführung wird jede Gracht dauerhaft
mit Grundwasser versorgt. Dadurch lässt sich der Wasserstand
stabilisieren und bedarfsgerecht regulieren.
Vollsperrung
zwischen den Brücken Für die Durchführung der ökologischen
Maßnahme ist eine Vollsperrung eines Teilabschnitts auf der
Promenade zwischen der Hansegracht und der Speichergracht
erforderlich. Betroffen ist der Bereich zwischen den beiden Brücken
der Grachten. Dieser Abschnitt steht im genannten Zeitraum
ausschließlich Baufahrzeugen zur Verfügung.
Fußgängerinnen
und Fußgänger sowie Radfahrende werden über eine ausgeschilderte
Umleitung um die Gebäude im Philosophenweg 23–25 geführt.
Lieferverkehre zu den ansässigen Gewerbetreibenden können bis zur
Vollsperrung anfahren und dort kurzzeitig halten.
Natur erleben im Biegerpark: kostenfreie Familienexkursionen
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt auch in
diesem Jahr wieder zu mehreren naturpädagogischen Exkursionen durch
den Biegerpark in Huckingen ein. Nach der erfolgreichen Durchführung
im vergangenen Jahr können sich Familien erneut auf spannende
Entdeckungstouren mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet
durch die heimische Tier- und Pflanzenwelt freuen.
Die
Veranstaltungen richten sich gezielt an Kinder mit Begleitpersonen.
Ziel der Exkursionen ist es, Naturerfahrungen direkt vor der eigenen
Haustür zu ermöglichen und den Biegerpark als wertvollen Lebensraum
in der Stadt erlebbar zu machen. Folgende Termine sind geplant:
Mutter-Kind-Exkursion: Tiere und Pflanzen im Park entdecken am
Mittwoch, 8. April, von 10 bis 11.30 Uhr.
Die Veranstaltung
richtet sich an Kinder im Vor- und Grundschulalter und erkundet
Vögel, Insekten, Bäume und Wiesenpflanzen. Familienexkursion:
Schmetterlinge – Faszinierende Falter im Biegerpark am Montag, 13.
Juli, von 16.30 bis 18 Uhr. Die Exkursion beleuchtet die Welt der
Tagfalter und ihre Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling.
Familienexkursion: Fledermäuse – Geheimnisvolle Jäger der Nacht am
Freitag, 28. August, von 20.30 bis 22.30 Uhr.
Bei einer
abendlichen Führung gibt es Einblicke in die Lebensweise, die
Orientierung und die Jagdtechniken der Fledermäuse.
Vater-Kind-Exkursion: Tiere im Winter entdecken am Montag, 12.
Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr.
Bei dieser Tour gibt es
Wissenswertes zu Winterschlaf, Winterruhe und Überlebensstrategien
heimischer Tiere. Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und
festes Schuhwerk tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich
eine Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt für alle Veranstaltungen ist
der Biegerpark-Kiosk. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine
Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten.
Mit Paella und Wild vom Grill: Marktfest am Samstag in
Hochemmerich Zum Frühlingsstart hat der
Hochemmericher Wochenmarkt ein Update bekommen und ist neu
aufgestellt worden. Bei Kunden und Händlern kommt die neue Struktur
gut an, gefeiert werden soll sie am Samstag erstmals mit einem
Marktfest. Von 8 Uhr bis 13 Uhr gibt es auf dem Platz vor dem
Marktforum viel zu entdecken.
Neben Treue- und
Rabattaktionen wird erstmals auf einem Duisburger Wochenmarkt
frische Paella angeboten, außerdem gibt es Wildspezialitäten direkt
vom Grill. Beim Glücksrad und beim Riesen-Memory geht es um Spaß für
die Großen und Kleinen. Marktveranstalter Duisburg Kontor verteilt
an diesem Vormittag zusätzlich die beliebten nachhaltigen
Wochenmarkt-Einkaufstaschen.
Wenig Winter-Regen: Herausforderung für Steuerung der
Ruhr-Talsperren Der Winter 2025/26 hat dem
Ruhreinzugsgebiet nur etwas mehr als zwei Drittel des üblichen
Niederschlags gebracht. Das berichtet der Ruhrverband in Essen. Der
Dezember und der Januar seien deutlich zu trocken gewesen, es fielen
nur etwas mehr als zwei Drittel der üblichen Niederschläge.
Erst in der zweiten Februarhälfte wurde es nass. Insgesamt war der
Winter an der Ruhr mit einer mittleren Temperatur von 2,9 Grad
Celsius gegenüber dem Referenzzeitraum 1991 bis 2020 zu warm (um 1,2
Grad). Es war damit der 13. Winter in Folge, der im
Ruhreinzugsgebiet zu warm war.
Besonders der Dezember war
mit minus 57 Prozent Niederschlag gegenüber dem langjährigen
Monatsmittel erheblich zu trocken – ein Platz in den Top 10 der
trockensten Dezember seit Aufzeichnungsbeginn 1927. Auch der Januar
brachte deutlich zu wenig Regen bzw. Schnee (minus 40 Prozent), so
dass die Talsperren des Ruhrverbands an insgesamt fünf Tagen im
Dezember und Januar Zuschuss leisten mussten, um den gesetzlich
vorgeschriebenen Mindestabfluss in der Ruhr aufrechtzuerhalten.
Das Talsperrensystem des Ruhrverbands ist auf Vorratshaltung
angelegt: In regenreichen Zeiten wird Wasser in den Talsperren
aufgestaut, damit es bei Trockenheit wieder an das Flusssystem
abgegeben werden kann. Winter, in denen es deutlich weniger regnet
als im langjährigen Mittel, stellen daher für die
Talsperrensteuerung eine besondere Herausforderung dar. idr
Trockener Winter, nasser Februar Niederschlagsbilanz von
Emschergenossenschaft und Lippeverband Als erster Monat
des im vergangenen Oktober begonnenen Wasserwirtschaftsjahres fiel
der Februar 2026 geringfügig zu nass aus. Das ist das Ergebnis der
aktuellen Niederschlagsauswertungen der beiden regionalen
Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband
(EGLV).
Im Emscher-Gebiet wurde im vergangenen Monat im
Mittel eine Niederschlagssumme von 63,5 mm (ein Millimeter
entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Zum Vergleich: Der
langjährige Durchschnittswert für den Monat Februar liegt bei 56 mm.
Im Lippe-Gebiet fielen 61,3 mm Niederschlag und damit etwa 8 mm mehr
Niederschlag als im langjährigen Mittel (53 mm).
Die
niedrigste Monatssumme in den Verbandsgebieten an Emscher und Lippe
wurde im Einzugsgebiet des Lippeverbandes an der Station Kläranlage
Unna-Billmerich mit 48,4 mm erfasst. Die höchste Niederschlagssumme
wurde – ebenfalls im Einzugsgebiet des Lippeverbandes – an der
Station Pumpwerk Dorsten-Harsewinkel mit 78,1 mm erreicht.
Ausschlaggebend für die überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen
im Februar war eine niederschlagsreiche Phase ab der zweiten
Monatshälfte, welche bis zum 23. Februar anhielt.
An diesem
Tag wurden zudem die höchsten Tagessummen in beiden Verbandsgebieten
erreicht. Im Emscher-Gebiet fielen am 23. Februar im Maximum 18,4 mm
an der Station Pumpwerk Herne-Horsthausen. Im Lippe-Gebiet fielen im
Maximum 19,5 mm an der Station Kläranlage Dorsten-Wulfen. Der
meteorologische Winter war zu trocken Insbesondere aufgrund des
deutlich unterdurchschnittlichen Monats Dezember fiel der
meteorologische Winter (Dezember, Januar und Februar) in Summe zu
trocken aus.
Erreicht wurden Niederschlagssummen von 160 mm
im Bereich der Emschergenossenschaft und 151 mm im
Lippeverbands-Gebiet. Das langjährige Mittel liegt im Emscher-Gebiet
bei 197 mm und im Lippe-Gebiet bei 186 mm. Emschergenossenschaft und
Lippeverband Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind
öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee
des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben.
Die
Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter
anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und
-reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete
Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im
nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss
Seseke naturnah um.
Gemeinsam haben Emschergenossenschaft
und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands
größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und
Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer
Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de
Lesung mit Ira Peter in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Journalistin und Podcasterin Ira Peter liest am Donnerstag, 19.
März, um 18 Uhr in der Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center
an der Schreckerstraße aus ihrem Buch „Deutsch genug? Warum wir
endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen“.
Peter, die
als Neunjährige selbst mit ihrer Familie von Kasachstan nach
Deutschland übersiedelte, erzählt von der Scham über ihre
sowjetische Migrationsgeschichte und dem Gefühl des
Unerwünschtseins.

C Ira Peter
Ihr Buch lädt zum Nachdenken über Geschichte,
Identität und Integration ein. Gleichzeitig hinterfragt sie
stereotype Bilder wie „Russlanddeutsche wählen rechtsradikal,
sprechen nur Russisch und verehren Putin“ – und plädiert für ein
differenzierteres Verständnis dieser heterogenen Gemeinschaft.
Die Veranstaltung
findet in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann- Haus im
Rahmen des Tags der Demokratiegeschichte statt. Um Anmeldung auf der
Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen
wird gebeten.
Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ in Walsum
Die Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende” von Matthieu Delaporte
gastiert am Mittwoch, 18. März, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum
an der Waldstraße 50. Der Einlass beginnt bereits um 19 Uhr.
Das Theaterstück
erzählt die Geschichte von Bertrand, der das Gefühl hat, sein Leben
verpasst zu haben: keine Frau, ein langweiliger Job, keine
Ambitionen. Nach dem missglückten Versuch, durch einen Autounfall zu
sterben, will er nun den Sprung aus dem Fenster wagen. Auch dieser
Versuch scheitert jedoch, als plötzlich ein Fremder vor der
Wohnungstür des 38- Jährigen auftaucht.
Der Besucher hält
Bertrand sofort eine Pistole vor die Nase und droht, ihn erschießen
zu wollen. Als der seltsam schrullige Möchtegern-Mörder jedoch
zögert, ermutigt Bertrand ihn. Zwischen den beiden Herren entspinnt
sich ein urkomischer Dialog, der die Gründe für den Freitod des
einen und die Anwesenheit des anderen beleuchtet.
Als der
Mann sich als der Tod vorstellt, glaubt Bertrand seinem Gegenüber
zunächst kein Wort. Doch als dieser einen Anruf erhält und
schließlich erkennt, dass er sich im Stockwerk geirrt hat, wird es
Bertrand bang um die hübsche Clémence, die über ihm wohnt und von
ihm insgeheim schon lange verehrt wird… Matthieu Delaporte ist
bekannt für seine intelligenten Komödien mit geschliffenen Dialogen.
Erfolge feierte der 1971 geborene Film- und Drehbuchautor
bereits zusammen mit Alexandre de La Patellière mit „Der Vorname“
und „Das Abschiedsdinner“. Für das Theaterstück der
Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der
Bezirksverwaltung Walsum sind ab sofort Karten montags bis freitags
von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksverwaltung an der Friedrich-Ebert-
Straße 152 (Zimmer 315) erhältlich; nach telefonischer Absprache
auch außerhalb dieser Zeiten.
Die Karten sind in drei
Preisklassen zu 16 Euro, 21 Euro und 25 Euro verfügbar. Weitere
Informationen zu den Theaterkarten gibt es telefonisch unter 0203
283-5731 oder per E-Mail an
c.klapheck@stadt-duisburg.de
Namensvorschläge für die neue Gemeinde
südlich der A42 gesucht Duisburg, 10. März 2026 - Die
Evangelischen Kirchengemeinden Meiderich, Obermeiderich und
Ruhrort-Beeck sollen ab Januar 2028 eine gemeinsame evangelische
Kirchengemeinde südlich der A42 bilden.
Der lange Name mit
dem geografischen Hinweis ist aber zu sperrig und deshalb haben die
Leitungsgremien der drei Gemeinden jetzt die Aktion „Wie wollen wir
heißen?“ ins Leben gerufen und bitten um Mithilfe: Wer eine zündende
Idee für einen Gemeindenamen hat, schreibt den Vorschlag, gerne mit
einer kurzen Erklärung, auf eine Karte und wirft diese bis zum 19.
April in einen der dafür vorgesehenen Briefkästen: in den Kirchen in
Beeck und am Ostacker, im Gemeindezentrum Obermeiderich im Foyer und
in Meiderich, Auf dem Damm, im Foyer des Gemeindehauses und in der
Kirche.
Selbstverständlich können die Ideen auch per Mail
verschickt werden, an diese Adresse: name.obmeirube@ekir.de. Infos
zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de,
www.obermeiderich.de und
www.ruhrort-beeck.de.

v.l.: Pfarrerin Lisa Federl, Pfarrerin Sarah
Süselbeck und Heidi Kloppert, Presbyteriumsvorsitzende in Meiderich,
die auch für ihre Gemeinden sehr gerne zusammenrücken (Foto: Rolf
Schotsch).
Philharmonischer Chor singt Poulenc und Duruflé in Salvator
Perlen der französischen Kirchenmusik sind am 22. März
um 17 Uhr im Rahmen der Duisburger Akzente zu hören: Der
philharmonische Chor lädt unter dem Titel „Tod und Verklärung“ in
die Salvatorkirche ein. Auf dem Programm steht das bedeutendste Werk
von Maurice Duruflé, sein von der Greogorianik stark beeinflusstes
Requiem für Soli, Chor, Orchester und Orgel.
Es malt in
sphärischen Klängen die himmlische Welt nach dem Tod und ist ein
ungemein wohlklingendes und tröstliches Werk. Vorher spielt die
weitgereiste Starorganistin aus Paris, Sarah Kim, Francis Poulencs
berühmtes Orgelkonzert, das Beste für Orgel und Orchester des 20.
Jahrhunderts. Sarah Kim ist eine Virtuosin von besonderem Rang, der
genau dieses vielgespielte Konzert sehr am Herzen liegt.
Sie
begleitet auch den Chor bei den einleitenden „Litanies à la vierge
noire“ von Poulenc. Die weiteren Solisten Franziska Orendi und
Gregor Finke werden von Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker
unterstützt, die Gesamtleitung hat Kirchenmusikdirektor Marcus
Strümpe. Karten für das 75minütige Konzert von 15 bis 26 Euro gibt
es unter westticket.de oder an der Konzertkasse ab 16.30 Uhr. Infos
zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Starorganistin Sarah Kim (Foto: ATHIPIC).
Büchertauschtag in der Kreuzeskirche Marxloh
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt im
Rahmen ihres Themenmonats „Bewahrung der Schöpfung“ zu einem
nachhaltigen Büchertauschtag ein: Am 18. März zwischen 16.30 und 18
Uhr können Interessierte in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh,
Kaiser-Friedrich-Straße 40, ausgelesene oder nicht dem eigenen
Geschmack entsprechende Bücher gegen andere Schmöker tauschen, die
dann mit ihrem Inhalt vielleicht fesseln und die Zeit gut
vertreiben.
Der Effekt: So müssen keine neuen Bücher
gedruckt werden, die Umwelt wird geschont, denn es wird Buch gegen
Buch getauscht. Es gibt keinen Verkauf, es fließt kein Geld. Es
sollen nur eigene Bücher zum Tausch mitgebracht werden. Die Devise
des Tages ist „Kommt vorbei und sucht euch was Schönes aus“. Eine
Anmeldung ist nicht nötig. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Musik und Tanz unterm Ungelsheimer Kirchturm
Tanzen, sich unterhalten und Musik hören! Dazu lädt die Evangelische
Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd in das Ungelsheimer Gemeindezentrum
an der Auferstehungskirche, Blankenburger Straße 103, ein.
Engagierte der Gemeinde bereiten für den 20. März die Premiere von
„Musik und Tanz unterm Kirchturm“ vor.
Dort gibt es ab 19.30
Uhr jede Menge Hits der 80er Jahre. Einen Dresscode gibt es nicht,
mitbringen sollen alle gute Laune und Spaß an der Musik. Um den
Abend planen zu können (Getränke und Knabbereien), bittet das Team
um Anmeldung im Gemeindebüro bei Michaela Hahn (0203 76 11 20 bzw.
evgds@ekir.de). Der Eintritt ist frei, eine Spende für die
Gemeindearbeit ist gerne gesehen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter www.evgds.de.

NRW: Rund 15 % mehr Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025
* Rückgang bei den betroffenen Beschäftigten um 33,1 % gegenüber
2024. * Voraussichtliche Forderungen um 38,8 % zurückgegangen.
* Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung und Reparatur von
KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders betroffen.
Im Jahr 2025
haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 6.502 beantragte
Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren das 15,3 % mehr als im Jahr 2024. Damals hatte es
5.640 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben. Die Zahl der
insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im Jahr 2025 mit 37.135
Beschäftigten jedoch um 33,1 % niedriger als im Vorjahr.
Damals waren 55.534 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen
gewesen. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der
Unternehmensinsolvenzen summierte sich im Jahr 2025 auf 8,3
Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um 38,8 % niedriger als
im Vorjahr. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei
13,6 Milliarden Euro gelegen.
Die Rückgänge bei den
betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und bei der Höhe der
voraussichtlichen Forderungen bei zugleich steigenden
Unternehmensinsolvenzzahlen deuten auf einen Rückgang von
Insolvenzanträgen wirtschaftlich bedeutender Unternehmen und
Unternehmensketten hin. Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung
und Reparatur von KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“
besonders betroffen.
Die meisten gemeldeten beantragten
Insolvenzverfahren gab es im Jahr 2025 mit 1.189 Verfahren im
Wirtschaftsbereich „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“,
darunter die Mehrheit im Einzelhandel mit 615 Verfahren. Gegenüber
dem Vorjahr war das ein Anstieg von 28,5 %. Es folgten die
Wirtschaftsbereiche „Baugewerbe“ mit 1.164 Verfahren und
„Gastgewerbe“ mit 701 Verfahren.
Verarbeitendes Gewerbe mit
höchster Forderungssumme und den meisten betroffenen Beschäftigten
Die meisten betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die
höchste voraussichtlichen Forderungssumme gab es 2025 im
Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe“. Es waren 11.065
Beschäftigte betroffen und die Höhe der voraussichtlichen
Forderungen lag bei rund 2 Milliarden Euro.
Gesamtzahl der
Insolvenzverfahren um 13,6 % gestiegen – Verbraucherinsolvenzen mit
einem Plus von 14,4 % Im Jahr 2025 haben die Amtsgerichte
insgesamt 32.181 beantragte Insolvenzverfahren gemeldet, das
entspricht einem Plus von 13,6 % gegenüber dem Vorjahr (2024: 28.334
Verfahren). Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem
19.777 Verbraucherinsolvenzverfahren, deren Zahl um 14,4 % gestiegen
ist (2024: 17.285 Verfahren). Mehr Informationen finden Sie in den
Eckdatentabellen (https://statistik.nrw/wirtschaft-und-umwelt/unternehmen/insolvenzen).

Exporte im Januar 2026: -2,3 % zum Dezember 2025
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), Januar 2026
130,5 Milliarden Euro -2,3 % zum Vormonat +0,6 % zum
Vorjahresmonat Importe (kalender- und saisonbereinigte
Wareneinfuhren), Januar 2026 109,2 Milliarden Euro -5,9 % zum
Vormonat -4,0 % zum Vorjahresmonat Außenhandelsbilanz
(kalender- und saisonbereinigt), Januar 2026 21,2 Milliarden Euro
Im Januar 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember
2025 kalender- und saisonbereinigt um 2,3 % und die Importe um 5,9 %
gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 nahmen die
Exporte um 0,6 % zu und die Importe um 4,0 % ab, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse
weiter mitteilt.

Im Januar 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt
Waren im Wert von 130,5 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert
und Waren im Wert von 109,2 Milliarden Euro nach Deutschland
importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Januar 2026 mit
einem Überschuss von 21,2 Milliarden Euro ab. Im Dezember 2025 hatte
der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo
+17,4 Milliarden Euro betragen.
Im Januar 2025 hatte er bei
+15,9 Milliarden Euro gelegen. Außenhandel mit EU-Staaten In die
Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Januar 2026
kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 71,6 Milliarden Euro
exportiert und es wurden Waren im Wert von 55,6 Milliarden Euro von
dort importiert. Gegenüber Dezember 2025 sanken die kalender- und
saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 4,8 % und die Importe
aus diesen Staaten um 6,5 %.
In die Staaten der Eurozone
wurden Waren im Wert von 50,1 Milliarden Euro (-5,7 %) exportiert
und es wurden Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (-5,9 %) aus
diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone
angehören, wurden Waren im Wert von 21,5 Milliarden Euro (-2,7 %)
exportiert und es wurden Waren im Wert von 18,0 Milliarden Euro
(-7,8 %) von dort importiert.
Außenhandel mit
Nicht-EU-Staaten In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten)
wurden im Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert
von 58,8 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von
53,6 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber
Dezember 2025 stiegen die Exporte in die Drittstaaten um 1,0 %, die
Importe von dort sanken um 5,3 %.
Die meisten deutschen
Exporte gingen im Januar 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin
wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von
13,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 11,7 % mehr als im
Dezember 2025. Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2025 waren die
Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um
0,4 % höher.
Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen
im Vergleich zum Vormonat um 2,6 % auf 6,8 Milliarden Euro ab. Die
Exporte in die Volksrepublik China sanken im Januar 2026 im
Vergleich zum Dezember 2025 um 13,2 % auf 6,3 Milliarden Euro. Die
meisten Importe kamen im Januar 2026 aus der Volksrepublik China.
Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von
14,2 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 8,3 % weniger als im
Vormonat.
Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um
8,2 % auf 7,2 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten
Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 2,5 % auf
3,0 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die Russische Föderation
sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 kalender- und
saisonbereinigt um 8,3 % auf 0,5 Milliarden Euro. Gegenüber
Januar 2025 nahmen sie um 15,9 % ab.
Die Importe aus
Russland sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 20,0 % auf
0,1 Milliarden Euro, gegenüber Januar 2025 nahmen sie um 19,7 % ab.
Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und
saisonbereinigt) Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt)
wurden im Januar 2026 Waren im Wert von 121,7 Milliarden Euro aus
Deutschland exportiert und Waren im Wert von 105,1 Milliarden Euro
nach Deutschland importiert.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat
Januar 2025 sanken die Exporte damit um 2,7 % und die Importe um
6,4 %. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Januar 2026
mit einem Überschuss von 16,6 Milliarden Euro ab. Im Januar 2025
hatte der Saldo +12,8 Milliarden Euro betragen.
Modernisierung auf logport I: Spatenstich für neue
Produktionshalle
•
Siemens will in Duisburg Züge bauen
•
Neubau ersetzt historische Längshallen und soll bis
Ende 2026 fertiggestellt sein Investitionen von 25 Millionen Euro
Siemens wird langfristiger Mieter Investition in die Zukunft:
duisport errichtet auf logport I in Duisburg‑Rheinhausen eine
moderne Montagehalle, die die früheren ‚Längshallen‘ ersetzt und
deren Funktion zeitgemäß weiterführt. Ein langfristiger Mieter ist
bereits gefunden: Siemens wird die Immobilie für die Produktion von
Schienenfahrzeugen nutzen. Die Baumaßnahme soll bis Ende 2026
abgeschlossen sein und der Einzug ist für Anfang 2027 geplant. Das
Investitionsvolumen liegt bei mehr als 25 Millionen Euro.

Los geht’s: Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter GOLDBECK,
Oberbürgermeister Sören Link, duisport-CEO Markus Bangen und
Matthias Wittemer von Siemens Mobility Real Estate (v. l.) beim
ersten Spatenstich. Fotos: Marco Stepniak / duisport
duisport-CEO Markus Bangen sagte beim heutigen Spatenstich: „Der
Neubau stärkt die strategische Bedeutung von logport I und bietet
unseren Kunden und Mietern optimale Bedingungen – von der
hervorragenden Lage bis zur leistungsfähigen Infrastruktur. Mit
diesem Projekt setzen wir ein klares Signal: Wir entwickeln den
Standort Duisburger Hafen konsequent weiter und investieren gezielt
in seine Zukunftsfähigkeit.”
„Die Bedingungen, die wir hier
auf dem Gelände vorgefunden haben, sind ideal für die Errichtung
einer modernen und nachhaltigen Produktionshalle mit Gleisanschluss.
Wir freuen uns mit duisport einen starken Partner an unserer Seite
zu haben, mit dem wir heute gemeinsam den Grundstein legen dürfen“,
sagte Matthias Wittemer, verantwortlich für das Deutschlandgeschäft
bei Siemens Mobility Real Estate, und fügte hinzu: „Mein Dank gilt
auch allen Beteiligten der Stadtverwaltung, die unsere Pläne so
konstruktiv mitgetragen haben. Wir fühlen uns willkommen in
Duisburg.”
Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standorts
Oberbürgermeister Sören Link: „Das langfristige Engagement von
Siemens in Duisburg belegt die Attraktivität unserer Stadt als
Wirtschaftsstandort mit Zukunft. Vor allem der Duisburger Hafen
treibt als leistungsstarker Motor mit exzellenten Rahmenbedingungen
die industrielle und logistische Entwicklung Duisburgs weitsichtig
voran.“
Die fast 20.000 Quadratmeter große Montagehalle
realisiert GOLDBECK in den kommenden Monaten auf einem gut 40.000
Quadratmeter umfassenden Areal mit direktem Anschluss an das
duisport‑Gleisnetz. Hinzu kommen Außenflächen von über 20.000
Quadratmetern sowie Büro- und Sozialräume auf einer Fläche von rund
1.700 Quadratmetern.
Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter
GOLDBECK: „Mit unserer systematisierten Bauweise realisieren wir für
duisport eine moderne Produktionshalle, die Effizienz, Qualität und
Nachhaltigkeit konsequent verbindet. Das Projekt zeigt, wie GOLDBECK
industrielle Anforderungen schnell, wirtschaftlich und
zukunftssicher umsetzt.“
Zur Reduzierung des
Energieverbrauchs werden LED-Beleuchtungssysteme installiert und
eine Anbindung an das vorhandene Fernwärmenetz hergestellt. Auf dem
Dach ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage vorgesehen.
Damit erfüllt der Neubau modernste technische und ökologische
Standards, mit dem Ziel eine Gold Zertifizierung nach DGNB (Deutsche
Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) anzustreben.
Im Inneren
sind fünf Krananlagen mit einer Traglast von jeweils zehn Tonnen
sowie zwei Gleise mit einer Länge von jeweils 223 Metern vorgesehen;
zudem werden zwei Wartungsgruben mit einer Länge von jeweils 200
Metern eingerichtet. Durch die direkte Anbindung der Halle an das
Schienennetz ist eine effiziente und umweltfreundliche Abwicklung
der Logistikprozesse möglich. Gleichzeitig werden die Lkw-Verkehre
auf logport I reduziert.
Siemens erweitert Produktionsflächen
Die ehemaligen Längshallen stammten aus den 1930er Jahren. Ihren
Namen erhielten sie, weil die Hallendächer im Gegensatz zu den sich
in direkter Nachbarschaft befindenden „Querhallen“ von Norden nach
Süden ausgerichtet sind. Um Platz für eine moderne, zeitgemäße
Immobilie zu schaffen und den aktuellen und zukünftigen
Anforderungen in Bezug auf Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit
gerecht zu werden, erfolgte in den Jahren 2023 und 2024 der Abriss
der historischen Gebäude.
Die Werke von Siemens in Krefeld
und Neuss sind einer der wichtigsten Produktionsstandorte für
Schienenfahrzeuge in Deutschland. Sie sind bekannt für die
Herstellung von Hochgeschwindigkeitszügen, wie dem ICE, sowie
modernen Regional- und S-Bahnen.
Ein Schwerpunkt in beiden Standorten liegt
auf der Fertigung und Endmontage von Zügen, einschließlich der
Schweißarbeiten, Lackierung und Installation von Innenausstattungen.
Mit der Nähe des neuen Standorts im Duisburger Hafen zum
Hauptstandort Krefeld wurde, neben dem vorhandenen Gleisanschluss,
eine weitere wichtige Anforderung bei der geeigneten Standortwahl
erfüllt.
Wiederbepflanzung im Morianswäldchen: 35 neue Bäume für
klimaresilienten Mischwald Nach den notwendigen
Fällarbeiten im Morianswäldchen nahe des Hamborner Altmarktes haben
die Wirtschaftsbetriebe Duisburg nun mit der Wiederbepflanzung der
Fläche begonnen. Insgesamt werden dort 35 neue Bäume gepflanzt. Es
entsteht ein Klimahain mit Mischwaldbewuchs.
Die Fällarbeiten
im Morianswäldchen waren im vergangenen Jahr erforderlich geworden,
nachdem Untersuchungen ergeben hatten, dass zahlreiche Bäume
aufgrund von Schäden und mangelnder Standsicherheit nicht mehr
erhalten werden konnten. Die Maßnahmen dienten der
Verkehrssicherheit sowie dem Schutz der Besucherinnen und Besucher.
Mit der nun startenden Neubepflanzung wird die Fläche ökologisch
aufgewertet und langfristig wieder als kleiner Waldstandort
entwickelt. Die Auswahl der Baumarten orientiert sich dabei an den
Anforderungen eines klimaresilienten Stadtwaldes. Insgesamt wurden
14 verschiedene Baumarten ausgewählt. Die Vielfalt soll mehr
Variation in die Pflanzung bringen – etwa durch unterschiedliche
Höhen, Breiten, Wuchsformen, Blattformen, Farben sowie
Fruchtschmuck.
Dadurch entsteht ein möglichst natürlich
wirkendes Gesamtbild, das zugleich anschaulich ist und sowohl für
Menschen als auch für Tiere eine ökologische Bereicherung darstellt.
„Mit der Wiederbepflanzung schaffen wir die Grundlage dafür, dass
sich das Morianswäldchen in den kommenden Jahren wieder zu einem
wertvollen grünen Ort im Stadtteil entwickeln kann“, erklärt Bastian
Häfner, Grünflächenplanung bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.
Das Morianswäldchen umfasst insgesamt eine Fläche von rund 5.250
Quadratmetern. Davon entfallen etwa 3.700 Quadratmeter auf sechs
Grünflächen, während der übrige Bereich aus Wegeflächen und
Sitzplätzen besteht.

Copyright: WBD, Nikolay Dimitrov
Frühlingsbasar im Johanniter-Stift Duisburg in der
Neudorfer Wildstraße Freuen Sie sich auf unseren
kleinen Basar mit allerlei Handarbeiten, Keramik, Osterdekorationen,
Schmuck und Floristik. Verschiedene Anbietende laden am 28. März
2026 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr zum guten Zweck
an frühlingshaften Ständen im Stift zum Bummeln und Stöbern ein.

Mit Musik, Kaffee, frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und beliebten
„Eierflip-Cocktail“ lassen wir die Sonne rein und wärmen das Gemüt!
Die Cafeteria hat regulär geöffnet. Sie möchten sich mit einem
eigenen Stand an unserem Basar beteiligen? Restplätze können bis zum
20.03.2026 unter Telefon 0203 9308-455 angefragt werden.
Tag der Trinkhallen: Anmeldephase im Endspurt
Noch bis zum 15. März können sich Buden aus dem Ruhrgebiet für den
diesjährigen Tag der Trinkhallen (29. August) bewerben. 30
ausgewählte Kioske erhalten vom Veranstalter Ruhr Tourismus GmbH ein
organisiertes Kulturprogramm mit Musik, Comedy, Kunst oder
Mitmachaktionen – kostenfrei und mit umfassender werblicher
Unterstützung.
Welche Trinkhallen in dieses spezielle
Programm aufgenommen werden, entscheidet eine Jury im Mai. Eine
Anmeldung als Mitmach-Bude mit eigenem Programm ist auch über den
15. März hinaus möglich. Bereits in den Vorjahren zeigte das Format,
wie vielfältig die Budenkultur der Region ist: 2024 beteiligten sich
über 120 Trinkhallen, mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler
sorgten für ein buntes Programm.
Der Tag der Trinkhallen
wird durch den Regionalverband Ruhr (RVR) sowie das Ministerium für
Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
idr Infos und Anmeldungen:
https://www.tagdertrinkhallen.ruhr
„LieblingsbusfahrerIn 2026“: DVG-Fahrgäste können
Alltagsheldinnen und -helden nominieren Nach dem
Auftakt im Jahr 2023 geht der bundesweite Wettbewerb
„LieblingsbusfahrerIn“ in die nächste Runde. Ihr Busfahrer begrüßt
Sie jeden Morgen mit einem besonders freundlichen Lächeln? Ihre
Busfahrerin hält die Fahrgäste immer wieder mit ihrem
außergewöhnlichen Humor bei Laune?
Bis zum 31. Mai 2026
können auch die Fahrgäste der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG) ihre persönliche Bus-Geschichte erzählen und ihre/n
Lieblingsbusfahrer/in nominieren.
Der bundesweite
Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ wird dieses Jahr zum vierten Mal
aufgelegt. Fahrgäste aus ganz Deutschland sind aufgerufen, ihre
guten Erlebnisse im Bus zu teilen und diejenigen zu nominieren, die
mit Engagement, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ihren Alltag
bereichern. Eine vielfältig besetzte Jury wählt aus den Einsendungen
aus, nominiert die TOP 30 und prämiert die bundesweiten Siegerinnen
und Sieger, die am 15. Oktober in Berlin ausgezeichnet werden.
Der Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ ist eine gemeinsame
Initiative des Fahrgastverbands PRO BAHN, des Verbands Deutscher
Verkehrsunternehmen (VDV) und DB Regio. Ziel ist es, den Beruf des
Busfahrers und der Busfahrerin in den Mittelpunkt zu rücken und für
den dringend benötigten Nachwuchs zu werben.
Wie kann ich
jemanden nominieren? So funktioniert es: Fahrgäste können bis zum
31. Mai 2026 ihre Lieblingsbusfahrerinnen und -fahrer auf der
Website www.lieblingsbusfahrerin.de
nominieren. Dabei können sie ihre persönlichen Geschichten erzählen
und schildern, warum ihr Favorit oder ihre Favoritin diesen Titel
verdient. Auf die Siegerinnen und Sieger, die Nominierten und
diejenigen Fahrgäste, die die Geschichten oder Bilder eingereicht
haben, warten tolle Preise.
NRW-Verkehrsminister Krischer bei EVG-Sicherheitskonferenz
Die Sicherheit von Beschäftigten im Bahn- und
Verkehrssektor steht zunehmend im Fokus der öffentlichen Debatte.
Gewalt und Bedrohungen im Arbeitsalltag sind für viele Beschäftigte
Realität.
Wie sich ihre Situation konkret darstellt und
welche politischen Maßnahmen notwendig sind, um sie wirksam zu
schützen, ist Thema der Sicherheitskonferenz der Eisenbahn- und
Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Nordrhein-Westfalen am Mitwoch im
Essener Hauptbahnhof.
Zu Gast bei der Konferenz wird
der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer sein,
der zur aktuellen Lage und zu politischen Handlungsoptionen sprechen
und anschließend mit Beschäftigten und Expert*innen ins Gespräch
kommen wird.
UDE: 1,5 Millionen Euro für Forschungsprojekt „VaSequIs“
Infektionsausbrüche besser vorhersagen Mit Künstlicher
Intelligenz und der Analyse von Patienten-, Trink- und
Abwasserproben entwickeln Forschende der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen ein Frühwarnsystem: Es soll
Infektionsausbrüche in Krankenhäusern schneller erkennen und die
Sicherheit von Patient:innen erhöhen.
Das Bundesministerium
für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das im Februar
gestartete Projekt VaSequIs* für 14 Monate mit über 1,5 Millionen
Euro. Um Infektionsgeschehen frühzeitig zu erkennen und besser
zu verstehen, entwickelt das interdisziplinäre Forschungsteam im
Projekt VaSequIs ein System für vergleichende Untersuchungen von
Proben aus der Patientenversorgung sowie solchen, die sie an den
kritischen Stellen zwischen öffentlicher Wasserversorgung,
Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und dem Abwassernetz gewinnen.

Übersicht Projekt „VaSequIs“ (UDE/Alexander Thomas)
So
wollen sie nachvollziehen, welche und wie viele Krankheitserreger
vorherrschen, um mögliche Infektionsausbrüche zu erkennen und zu
verhindern. Prof. Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen (UDE) und Direktor des Instituts für
Medizinische Mikrobiologie, und Prof. Dr. Martin Exner, Präsident
der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, leiten das
Projekt.
Beteiligte Wissenschaftler der UDE sind zudem aus
dem Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (Prof. Dr.
Folker Meyer), aus der Krankenhaushygiene (Dr. Robin Otchwemah)
sowie dem Institut für Medizinische Mikrobiologie (PD Dr. Jan
Kehrmann).
Schutzschirm für Patient:innen Als erstes
Krankenhaus setzt das UK Essen automatische Probennehmer ein, die
über speziell gefertigte Rohradapter 24 Stunden täglich
Abwasserproben hygienisch entnehmen. Anschließend werden die Proben
molekularbiologisch analysiert und genomsequenziert.
„Diese
Kombination aus etablierter Analytik und modernen molekularen
Verfahren bildet die Grundlage dieses wichtigen Projekts, das als
interprofessionelle und interdisziplinäre Kooperation von
Wissenschaft und Praxis überzeugt“, erklärt Prof. Buer. So können
die Wissenschaftler:innen präzise bestimmen, welche
Krankheitserreger in den Proben sind und in welcher Menge.
Darauf aufbauend erstellen sie Zeitreihen und entwickeln
KI-Vorhersagen, um mögliche Infektionsausbrüche frühzeitig zu
erkennen und der Krankenhaushygiene im Idealfall rechtzeitig
Hinweise zur Verhinderung von Ausbrüchen zu geben. Damit schafft
VaSequIs eine wissenschaftliche Grundlage für ein ganzheitliches
Monitoring zur Stärkung der Sicherheit für Patient:innen.
Ergänzt wird das Forschungsteam durch HYGIUM – Zentrum für Hygiene
und Umweltmedizin GmbH aus Köln, das mit seiner Expertise für den
Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die praktische Anwendung
sorgt.
„Dieses Projekt,
in das etablierte mikrobiologische und epidemiologische Methoden
sowie molekularbiologische Untersuchungen und moderne KI-Methoden
einfließen, stellt eine signifikante Erweiterung des
Methodenportfolios für den Schutz der Patientinnen und Patienten vor
Infektionen dar“, fasst Prof. Exner zusammen.
* VaSequIs=
Validierung von Verfahren zur Sequenzierung von Isolaten aus
Patienten-, Trinkwasser- und Abwasserproben zur Bestimmung der
infektionsepidemiologischen Bedeutung und hierauf basierender
Regulierung
Trauercafé am 15. März im Malteser Hospizzentrum St.
Raphael Duisburg. Der Verlust eines geliebten Menschen
schmerzt und reißt eine große Lücke in das Leben von Verwandten und
Freunden. Die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser
Hospizzentrum St. Raphael bieten unterschiedliche Beratungsangebote
für Hinterbliebene.
Die Trauerberatung ist eine
Hilfestellung, den schwierigen Übergang in ein anderes
„Weiter-Leben“ während der Trauerphase zu begleiten und neue Wege zu
finden. Das Trauercafé findet einmal im Monat im Malteser
Hospizzentrum St. Raphael, Remberger Straße 36, 47259 Duisburg,
statt.
Der nächste Termin ist am 15. März von 15.00 bis
16.30 Uhr. Menschen, die nahe stehende Angehörige oder Freunde
verloren haben, können sich hier für die bevorstehenden Wochen
stärken und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen.
Begleitet wird
das Trauercafé von den geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des
Malteser Hospizzentrum St. Raphael. Eine Anmeldung für das
Trauercafé ist nicht notwendig.
"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" am 22. April im Bora
Sebastian Hotz, geboren 1996, aufgewachsen in Franken, absolvierte
ein duales Studium in Wirtschaftswissenschaften in
Erlangen/Nürnberg, bevor ihn die Windungen des Internets erst nach
Bielefeld und schließlich nach Berlin führten. Seine
gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings auf Instagram und
Twitter werden täglich von 1,5 Millionen Menschen gelesen.

Sein Debütroman MINDSET war ein Bestseller. Im April erscheint sein
neuer Roman SIDEKICK. SIDEKICK ist ein gekonntes Spiel mit
»kultigen« TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart – eine
Mediensatire als Roadmovie, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen
selbstverständlich rein zufällig sind. 22.04.2026 | Bora,
Duisburg| Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Show & Lesung Sebastian
"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" Tickets und Infos unter:
https://loveyourartist.com/de/events/sidekick-sebastian-el-duisburg-BZYJQ0
Multimodales Verkehrsnetz für Deutschland: MMVNet schafft
gemeinsame Datengrundlage für Straße, Schiene und Wasserstraße
Bislang fehlt eine durchgängige, aktuelle und leicht nutzbare
Übersicht, die Straßen, Schienen und Wasserwege gemeinsam abbildet.
Dies soll sich mit dem mFUND-Projekt „Multimodales Verkehrsnetz
Deutschland – MMVNet“ ändern.
Ziel ist eine
öffentliche, deutschlandweite Datengrundlage, die Straßen‑,
Schienen‑ und Wasserwege in einem integrierten Netz zusammenführt.
So werden künftige Anwendungen wie verkehrsträgerübergreifende
Routenplanungen und übersichtliche Informationsangebote deutlich
vereinfacht. Mehr Informationen unter:
https://www.bast.de/DE/Themen/Digitales/Daten/PM_MMVNet.html
Hahnenfeder beim Literaturabend im Untermeidericher
Begegnungscafé Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde
Duisburg Meiderich servieren im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr.
44a, regelmäßig auch kulturelle Leckerbissen. Beim nächsten
literarischen Happen am 17. März um 19 Uhr sind Mitglieder der
Meidericher Geschichts- und Schreibwerkstatt „Hahnenfeder“ zu Gast.
Die Lesung soll dem Publikum einen abwechslungsreichen,
unterhaltsamen Abend bescheren... mit Texten zum Zuhören und
Nachdenken. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de
Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57
92 70, E-Mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 16. März 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen
Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und
Gesellschaftsspielen treffen sich um 17 Uhr im Wanheimer
Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um gemeinsam bei Knabbereien und
Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und
Knobeln.
Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“
oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen.
Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel
mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es
bei Ute Theisen, 0177/8066048,
ute.theisen.1@ekir.de.
Trinitatis-Gemeinde lädt zum Tanz in den Mai ein -
Kartenvorverkauf jetzt Der traditionelle Tanz in den
Mai in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ist sehr
beliebt, und die Karten sind immer schnell verkauft. Diesmal sind
bewegungsfreudige Erwachsene eingeladen, das Tanzbein am 30. April
ab 20 Uhr im Wedauer Gemeindehaus, Am See 8, zu schwingen. Gemixt
werden deutsch- und englischsprachige Charthits von den 80ern bis
heute. Disco Fox oder freies Gezappel kann getanzt werden und es
wird nicht leise sein.
Den Abend genießen die Tanzfreudigen
neben dem Schwofen mit Begegnung, Snacks, Fassbier, Sekt, Maibowle
und Softdrinks; Einlass ist bereits um 19.30 Uhr. Karten zu zehn
Euro gibt es im Vorverkauf ab dem 16. März montags von 9 bis 10 Uhr
im Wedauer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 72 01 38), Am See 8, und
donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Buchholzer Gemeindebüro (Tel. 0203
/ 738 26 93), Arlberger Straße 8.
Wie immer bestimmt das
Orga-Team der Ehrenamtlichen den Reinerlös für einen guten Zweck.
Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

"Tanz in den Mai" in der Gemeinde 2023 (Foto: Karl-Martin Faeser).

6,1 % der deutschen Rohöl-Importe 2025 aus dem Nahen Osten
• EU bezieht 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten •
Die meisten deutschen Rohöl-Importe 2025 stammen aus Norwegen (16,6
%), den Vereinigten Staaten (16,4 %) und Libyen (13,8 %) • Aus
dem Nahen Osten waren der Irak (4,2 %), die Vereinigten Arabischen
Emirate (1,1 %) und Saudi-Arabien (0,8 %) die wichtigsten
Rohöl-Lieferanten Deutschlands
Der Krieg im Nahen Osten hat
auch Auswirkungen auf die weltweite Versorgung mit Rohöl. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stammten 6,1 % des im
Jahr 2025 nach Deutschland eingeführten Rohöls aus dem Nahen Osten,
genauer aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-
Arabien und Israel.
Das entspricht 4,6 Millionen Tonnen von
75,7 Millionen Tonnen Rohöl, die insgesamt nach Deutschland
importiert wurden. Im Jahr 2020 lag der Anteil der Rohöl-Importe aus
den Staaten dieser Region bei 4,4 % von insgesamt 84,7 Millionen
Tonnen. Andere Staaten des Nahen Ostens wie Oman, Katar, Kuwait oder
Iran lieferten 2025 kein Rohöl nach Deutschland.
Die
Mitgliedstaaten der EU beziehen 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem
Nahen Osten Die 27 EU-Mitgliedstaaten importierten im Jahr 2025 laut
EU-Statistikbehörde Eurostat insgesamt 429,3 Millionen Tonnen Rohöl,
wovon 13,0 % (55,9 Millionen Tonnen) aus dem Nahen Osten stammten.
Die wichtigsten Lieferländer der EU für Rohöl aus dem Nahen Osten
waren 2025 Saudi-Arabien mit einem Anteil von 6,9 %
(29,6 Millionen Tonnen) und der Irak mit 5,9 %
(25,1 Millionen Tonnen).
Die meisten deutschen Rohöl-Importe
kommen aus Norwegen Wichtigster Rohöl-Lieferant für Deutschland
ist Norwegen. 16,6 % der gesamten Rohöl-Einfuhren nach Deutschland
kamen 2025 von dort. Das entspricht 12,5 Millionen Tonnen Rohöl.
Danach folgten die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 16,4 %
an den Rohöl-Einfuhren (12,4 Millionen Tonnen) und Libyen mit 13,8 %
(10,4 Millionen Tonnen).

Irak wichtigster Rohöl-Lieferant Deutschlands aus dem Nahen
Osten Bedeutendstes Lieferland für Rohöl aus dem Nahen Osten
nach Deutschland war 2025 der Irak mit einem Anteil von 4,2 %
(3,1 Millionen Tonnen) am gesamten Rohöl-Import. Damit lag der Irak
an siebter Stelle der wichtigsten Rohöl-Lieferanten für Deutschland.
Aus dem Nahen Osten folgten die Vereinigten Arabischen Emirate mit
1,1 % (801 000 Tonnen) und Saudi-Arabien mit 0,8 % (642 000 Tonnen).
Unter den Ländern im Nahen Osten hat insbesondere
Saudi-Arabien seine Bedeutung für den Rohöl-Import nach Deutschland
in den letzten Jahrzehnten verloren. Im Jahr 2020 kamen 2,3 % der
Rohöl-Importe nach Deutschland aus Saudi-Arabien
(1,9 Millionen Tonnen).
Rohöl-Importe Deutschlands binnen
20 Jahren um ein Drittel gesunken Die deutsche Nachfrage nach
Rohöl ist insgesamt in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im
Jahr 2025 wurden 75,7 Millionen Tonnen Rohöl für durchschnittlich
477 Euro pro Tonne nach Deutschland importiert. Das waren 10,6 %
weniger als noch im Jahr 2020 mit 84,7 Millionen Tonnen. Im
langfristigen Vergleich ist der Rückgang noch größer: 2025 wurde gut
ein Drittel (33,9 %) weniger Rohöl nach Deutschland eingeführt als
noch 2005.
NRW: Anteil der Schülerinnen und Schüler mit
sonderpädagogischem Förderbedarf steigt auf 8,2 % *
Absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler mit einem
sonderpädagogischen Förderschwerpunkt seit dem Schuljahr 2005/06 um
47,4 % gestiegen. * Inklusionsquote liegt im aktuellen Schuljahr
bei 45,6 %. * Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller
allgemeinen Förderschulen.
Im aktuellen Schuljahr 2025/26
besuchen 1.994.055 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden
Schulen in Nordrhein-Westfalen. 164.425 dieser Schülerinnen und
Schüler und damit 8,2 % haben einen sonderpädagogischen
Förderbedarf. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist der
Anteil an Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem
Förderbedarf damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Schuljahr
2024/25 mit 8,0 %.

Im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 ist der Anteil um 3,3
Prozentpunkte gestiegen; damals hatten 4,9 % aller Schülerinnen und
Schüler einen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt gehabt.
Sonderpädagogischer Förderbedarf binnen 20 Jahren um 47 % gestiegen
Auch die absolute Zahl der Schüler/-innen mit sonderpädagogischem
Förderbedarf ist in den letzten 20 Jahren gestiegen: Im aktuellen
Schuljahr ist sie um 47,4 % höher als im Schuljahr 2005/06. Damals
hatte es 111.531 Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf
gegeben.
Nachdem sich die absolute Zahl bis zum Schuljahr
2015/16 auf einem relativ ähnlichen Niveau bewegt hatte, stieg sie
ab dem Schuljahr 2016/17 kontinuierlich an. Inklusionsquote im
Schuljahr 2025/26 liegt bei 45,6 % Im aktuellen Schuljahr besuchen
89.365 der 164.425 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem
Förderbedarf eine Förderschule. Dies entspricht einem Anteil von
54,4 %. Die übrigen 75.060 Schülerinnen und Schüler lernen an einer
allgemeinen Schule (d. h. keine Förderschule).

Die sog. Inklusionsquote im Schuljahr 2025/26 liegt damit bei
45,6 %. Die Inklusionsquote berechnet sich aus der Summe der
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an
allgemeinen Schulen dividiert durch die Summe aller Schülerinnen und
Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinbildenden
Schulformen (allgemeine Schulen und Förderschulen).
Im
Vergleich zum Schuljahr 2024/25 ist die Inklusionsquote damit um 0,5
Prozentpunkte und im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 um 35,9
Prozentpunkte gestiegen. Hatte im Schuljahr 2005/06 knapp jede/-r
zehnte Schüler/-in mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine
allgemeine Schule (d. h. keine Förderschule) besucht, so ist es
aktuell fast jede/-r zweite.
Die deutlichsten Zuwächse der
Inklusionsquote hatte es dabei bis zum Schuljahr 2016/17 gegeben.
Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller Schulen in NRW In
Nordrhein-Westfalen gibt es im aktuellen Schuljahr insgesamt 488
Förderschulen im allgemeinbildenden Bereich und 4.557 allgemeine
Schulen.
Wo diese genau liegen, kann der interaktiven
Schulkarte (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/schulen-in-nordrhein-westfalen-und-ihre-erreichbarkeiten/schulkarte-und-umkreissuche)
entnommen werden. Sie wurde mit den aktuellen Daten des Schuljahres
2025/26 sowie zahlreichen neuen Funktionen aktualisiert.
Warntag NRW – Probealarm des Sirenensystems am 12. März
Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und
Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem
stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 12. März,
um 11 Uhr.
Der Probealarm findet wieder innerhalb eines
landesweiten Warntags statt, der vom Ministerium des Innern NRW
koordiniert wird. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche
Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen
vorhandenen Warnkonzepte getestet.
Ziel ist es, die
Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie
Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig
reagieren und sich selbst helfen können. Der Beginn des Alarms wird
mit einem einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es
folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die
Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.
Über den Sirenentest informiert am Tag des
Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das
kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie
die Warn-App „NINA“. An diesem Tag wird auch erneut das sogenannte
Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und
eine entsprechende Mitteilung auf Mobilfunkgeräte gesendet.
Weitere Informationen zu Cell Broadcast finden sich auf den
Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK)
www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-
werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html
Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr
Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems.
Sofern es Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gibt, können
diese beim Service-Center Call Duisburg telefonisch unter 0203/94000
oder per E-Mail an die Stabsstelle Krisenmanagement und
Bevölkerungsschutz unter kub@feuerwehr.duisburg.de gemeldet werden.
Schüler-BAföG: Einkommensanrechnung bei Grundsicherungsleistungen -
Ist das Schulgeld für eine private Berufsfachschule absetzbar?
Hierüber beabsichtigt der 4. Senat des Bundessozialgerichts am 12.
März 2026 um 13:00 Uhr und 14:00 Uhr in zwei Verfahren zu
entscheiden (Aktenzeichen B 4 AS 8/25 R und B 4 AS 16/25 R). Konkret
geht es im ersten Fall um Schulgeld in Höhe von 400 Euro monatlich
für den Besuch einer privaten Berufsfachschule für Kosmetik in
Hamburg und im zweiten Fall um Schulgeld in Höhe von 59 Euro
monatlich für die Ausbildung zur Staatlich anerkannten
Heilerziehungspflegerin an einer privaten Fachschule in Thüringen.
Schüler an Berufsfachschulen und Fachschulen erhalten unter
bestimmten Voraussetzungen Leistungen zur Sicherung des
Lebensunterhalts nach dem SGB II zusätzlich zu den Leistungen der
Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz.
Dieses Schüler-BAföG und ein etwaiges Erwerbseinkommen des
Auszubildenden werden auf die Grundsicherungsleistungen angerechnet.
Es ist umstritten, ob bei Schülern, die eine Privatschule besuchen,
das von ihnen gezahlte Schulgeld vom Einkommen in Abzug zu bringen
ist. In der Rechtsprechung der Landessozialgerichte wird die Frage,
ob es sich beim Schulgeld um eine mit der Einkommenserzielung
verbundene notwendige Ausgabe handelt, uneinheitlich beantwortet.
Ferien auf dem Bauernhof: Kinder erleben Tiere und
Natur auf dem AWO-Ingenhammshof Wenn die Osterferien
beginnen, wird es auf dem AWO-Ingenhammshof wieder lebendig: Kinder
ab 6 Jahren können vom 30. März bis 2. April sowie vom 7. bis 10.
April den Alltag auf einem Lernbauernhof kennenlernen und aktiv
mitgestalten.
Ob beim Füttern der Hühner, beim Streicheln
der Ziegen oder beim Helfen im Stall auf dem Hof gibt es viel zu
entdecken und auszuprobieren. Die jungen Teilnehmerinnen und
Teilnehmer erleben hautnah, wie Tiere versorgt werden und was zum
Leben auf einem Bauernhof dazugehört.
Ein besonderer
Schwerpunkt liegt auch in diesem Jahr auf den Reiterfreizeiten. An
denselben Terminen haben pferdebegeisterte Kinder die Möglichkeit,
erste Erfahrungen rund ums Pferd zu sammeln. In kleinen Gruppen
lernen sie Schritt für Schritt den sicheren Umgang mit den Tieren
vom Putzen und Führen über das Satteln bis hin zu ersten
Reitversuchen.

Neben den Pferden spielen auch die anderen Hoftiere eine wichtige
Rolle. Spielerisch erfahren die Kinder mehr über Tiere und Natur:
Was fressen Ziegen? Woher kommen eigentlich die Ostereier? Und
was möchte ein Esel ausdrücken, wenn er laut „Ia“ ruft? Ein
besonderes Angebot richtet sich an die jüngeren Kinder: In der Esel-
und Ponywoche können Kinder zwischen 6 und 8 Jahren den Umgang mit
den freundlichen Shetlandponys kennenlernen und erste Erfahrungen
mit den Tieren sammeln.
Die Ferientage beginnen jeweils um 9
Uhr. Nach einem Vormittag mit vielen Eindrücken und Aktivitäten
sorgt ein frisch gekochtes Mittagessen für neue Energie für das
Nachmittagsprogramm. Um 16 Uhr endet der erlebnisreiche Tag. Das
Hofteam freut sich auf eine unvergessliche Ferienzeit in der 1.
Woche vom 30. März bis 2. April sowie vom 7. bis 10. April 2026.
Infos und Anmeldung ab sofort von 10 bis 14 Uhr unter 0203 424133
oder per E-Mail an
ingenhammshof@awo-integration.de.
Fahrräder
reparieren an der VHS Duisburg-West Die Volkshochschule
Duisburg West bietet zum Beginn der Fahrradsaison einen viertägigen
Fahrradreparaturkurs an. Der Kurs läuft an den Wochenenden 11. und
12. April sowie 18. und 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr. Das
Angebot richtet sich an Personen ohne oder mit geringen
Vorkenntnissen, die sich bislang noch nicht selbst an
Fahrradreparaturen gewagt haben.
Die Teilnehmenden lernen
die technischen Bestandteile und Funktionsweisen ihres Rades kennen,
führen anhand einer Inspektionsliste Verschleißkontrollen und
Wartungsarbeiten durch, üben den Umgang mit Werkzeug und erhalten
Tipps zur richtigen Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am
eigenen, funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike!) durchgeführt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Eine vorherige Anmeldung
ist notwendig und ist über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de
oder die Geschäftsstelle der VHS West (0203/283-984607,
vhs-west@stadt- duisburg.de) möglich.
VHS Duisburg-West: Demokratie-Trainingslager Die Volkshochschule
bietet in Kooperation mit dem Bauverein Rheinhausen, dem Verein „Du
Bist Rheinhausen“ sowie der Heinrich-Böll-Stiftung ein dreitägiges
Demokratie-Trainingslager in den Osterferien in der „Rheinhauserei“,
Friedrich-Alfred-Straße 67, in Duisburg-Hochemmerich an.
Die
Veranstaltung findet von Montag, 30. März, bis Mittwoch, 1. April,
jeweils von 10 bis 17 Uhr statt und ist als auch als Bildungsurlaub
nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz von Nordrhein-Westfalen
anerkannt. In dem Seminar lernen die Teilnehmenden in einfachen und
komplexeren Übungen persönliche demokratische Grundlagenkompetenzen
zu stärken. Dazu gehört vor allem die Fähigkeit, die
Meinungsvielfalt in Gruppen darzustellen sowie das Aushandeln und
Aushalten von Meinungsverschiedenheiten.
Ziel ist es dabei,
die eigene Empathie zu steigern und sich besser in die andere Seite
hineinzuversetzen. Teilnehmen können alle Personen ab 16 Jahren mit
guten mündlichen Deutschkenntnissen. Auch Schülerinnen und Schüler
der höheren Jahrgänge sind willkommen. Es sind keine Vorkenntnisse
erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos, aber auf 20 Personen
begrenzt.
Deshalb ist eine verbindliche Anmeldung notwendig,
die über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die
Geschäftsstelle der VHS West telefonisch unter 0203 283-984607 oder
per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen kann.
Warnmeldungen zu gefährlichen Produkten in der EU
auf Rekordhoch
EU-Kommission meldet 4.671 Warnungen im Schnellwarnsystem für
gefährliche Non-Food-Produkte. Anstieg um 13 Prozent gegenüber 2024.
Spielzeug ist die zweithäufigste Produktgruppe. Der TÜV-Verband
fordert Stärkung der Marktüberwachung, gerade bei Importen über
Online-Plattformen.

©TÜV-Verband
BDie Europäische Kommission hat heute den Safety
Gate Report 2025 veröffentlicht. Das sogenannte Safety Gate ist das
europäische Schnellwarnsystem, über das Behörden gefährliche
Non-Food-Produkte melden und Maßnahmen zum Schutz von
Verbraucher:innen koordinieren. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 4.671
Warnmeldungen im System erfasst – so viele wie nie zuvor seit
Bestehen des Systems. Das entspricht einem Anstieg um 13 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr (2024: 4.137). Zu den Warnmeldungen wurden
insgesamt 5.794 Folgemaßnahmen, darunter die Entfernung von
Online-Angeboten, Marktrücknahmen oder Rückrufe, gemeldet.
„Das Rekordniveau bei den Warnmeldungen ist alarmierend, denn hinter
jeder Warnmeldung steht ein Produkt, das nicht in die Hände von
Verbraucherinnen und Verbrauchern gehört“, sagt Johannes Kröhnert,
Leiter des Brüsseler Büros des TÜV-Verbands. „Umso alarmierender
ist, dass Safety Gate nur die behördlich entdeckten Fälle abbildet.
Die Dunkelziffer potenziell gefährlicher, nicht EU-konformer Ware
liegt um ein Vielfaches höher.“
Kosmetika am häufigsten,
Spielzeug auf Platz zwei Am häufigsten betrafen die Warnmeldungen
Kosmetika (36 Prozent). Mit 16 Prozent war Spielzeug die
zweithäufigste Produktgruppe unter den Warnmeldungen gefolgt von
elektrischen Geräten und Ausrüstung (11 Prozent). Als häufigster
Auslöser werden Gesundheitsrisiken durch gefährliche Chemikalien
genannt (53 Prozent), gefolgt von Verletzungsrisiken (14 Prozent)
und Erstickungsgefahr (9 Prozent).
Die Anforderungen an
Spielzeug sind aus gutem Grund besonders hoch: Kinder nehmen
Produkte in den Mund, kauen daran und spielen oft unbeaufsichtigt.
Wenn sich Teile lösen oder abbrechen, kann das schnell zu
Erstickungs- und Verletzungsgefahren führen. „Eltern erwarten zu
Recht, dass Spielwaren im europäischen Handel strengen
Sicherheitsanforderungen entsprechen und keine Gesundheitsrisiken
bergen“, sagt Kröhnert. „Der Safety Gate Report 2025 zeigt jedoch,
dass diese Erwartung nicht in jedem Fall erfüllt wird.“
Derzeitige Produktregulierung und Marktüberwachung nicht effektiv
Ein wachsendes Problem ist, dass viele gefährliche Produkte über
internationale Online-Plattformen verkauft werden. Gerade dort
können Anbieter europäische Sicherheitsanforderungen und behördliche
Kontrollen leichter umgehen. Zudem können Verbraucher:innen am
Bildschirm nicht auf den ersten Blick erkennen, ob ein Spielzeug
sicher ist.
Im EU-Binnenmarkt gelten einheitliche gesetzliche
Anforderungen für Verbraucherprodukte, festgelegt etwa durch die
Spielzeugrichtlinie, die Niederspannungsrichtlinie oder die
Allgemeine Produktsicherheitsrichtlinie. Hersteller und Importeure
von Spielwaren oder Elektronikprodukten müssen eine so genannte
Herstellerselbsterklärung abgeben und auf dem Produkt selbst oder
der Verpackung das CE-Kennzeichen anbringen. Mit der
CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, dass das Produkt den
einschlägigen EU-Vorschriften entspricht.
Bei vielen
Verbraucherprodukten ist in der Regel keine unabhängige Prüfung
erforderlich ist. Die CE-Kennzeichnung richtet sich in erster Linie
an die Behörden und hat für Verbraucher eine nur eingeschränkte
Aussagekraft. „Gefährliche Produkte werden häufig nur zufällig
entdeckt“, sagt Kröhnert. „Wir brauchen eine Marktüberwachung, die
EU-weit wirksamer, koordinierter und digitaler aufgestellt ist, mit
mehr Kontrollen und einer engeren Verzahnung von Marktüberwachung
und Zoll, gerade bei Importen über Online-Plattformen.“
Grundlage der Angaben sind Daten Angaben der EU-Kommission das Jahr
2025. Der Safety Gate Report 2025 ist abrufbar unter:
https://ec.europa.eu/safety-gate
Bürger wollen
menschliche Kontrolle militärischer KI Die Bundeswehr
beschleunigt Entwicklung und Beschaffung KI-gestützter Systeme. Eine
Mehrheit der Bevölkerung unterstützt diesen Kurs, wie eine Umfrage
des TÜV-Verbands zeigt. Zugleich sind die Sicherheitsbedenken groß.
Der Mensch soll die Hoheit über Entscheidungen behalten.

TÜV-Verband
Die Bundeswehr beschleunigt ihre Beschaffung und
investiert verstärkt in moderne Waffensysteme. Dazu gehören unter
anderem Kampf- und Aufklärungsdrohnen, die mit Hilfe von Künstlicher
Intelligenz (KI) weitgehend autonom agieren können. Eine große
Mehrheit in Bevölkerung befürwortet diesen Kurs. Vier von fünf
Bundesbürger:innen (81 Prozent) finden es grundsätzlich sinnvoll,
dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer
KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge
investiert. 11 Prozent lehnen das ab und 8 Prozent sind
unentschieden. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag
des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren ergeben.
„Die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass neue Technologien auch
die sicherheitspolitische Lage verändern“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Moderne Streitkräfte kommen an
modernen Verteidigungssystemen mit Künstlicher Intelligenz nicht
vorbei. Entscheidend ist, dass die Politik für ihren Einsatz klare
Leitplanken definiert.“ Die aktuelle Umfrage des TÜV-Verbands
zeigt: Eine klare Mehrheit unterstützt zwar eine technologisch
zeitgemäße Ausstattung, fordert aber klare Grenzen bei autonomen
Waffensystemen.
Sorge vor Fehlentscheidungen und Eskalation
Laut den Ergebnissen der Umfrage des TÜV-Verbands fürchten zwei
Drittel der Befragten (67 Prozent) Fehlentscheidungen autonomer
Systeme, beispielsweise durch falsche Zielerkennung. 64 Prozent
sehen die Gefahr, dass der Mensch die Kontrolle über KI-gesteuerte
Waffensysteme verlieren könnte. 63 Prozent haben Sorgen vor
wachsenden Spannungen durch ein internationales Wettrüsten mit
KI-Technologien und 61 Prozent halten ungewollte Eskalationen oder
eine Ausweitung von Konflikten für ein realistisches Risiko.
„Die Bevölkerung sieht beim militärischen Einsatz von KI nicht nur
Effizienz- und Verteidigungspotenziale, sondern auch erhebliche
Risiken“, sagt Bühler. „Gerade bei autonomen Systemen fürchten die
Befragten einen Kontrollverlust, der zur Entstehung oder Ausweitung
militärischer Konflikte führen kann.“
Autonome KI-Systeme nur
mit menschlicher Kontrolle Im Zentrum der Debatte steht die
Frage, wer über den Einsatz von Waffengewalt im Verteidigungsfall
entscheidet: Der Mensch oder das KI-System. Vier von zehn Befragten
(40 Prozent) sprechen sich für eine vollständige menschliche
Kontrolle aus, jede einzelne Entscheidung eines KI-Systems müsse
überprüft werden. Immerhin 41 Prozent befürworten den Einsatz
teilautonomer Systeme.
Diese Waffensysteme erstellen
Analysen, machen Vorschläge und treffen eigenständig Entscheidungen,
Menschen können aber jederzeit eingreifen. Vollautonome Systeme ohne
menschliche Kontrolle finden mit nur 1 Prozent Zustimmung praktisch
keine Akzeptanz bei den Befragten. Insgesamt verlangen damit 81
Prozent eine klare menschliche Letztverantwortung. Fast jede:r achte
Befragte (12 Prozent) lehnt es grundsätzlich ab, KI-Systemen
Entscheidungsbefugnisse über den Einsatz von Waffengewalt
einzuräumen.
Internationale Verhandlungen über Regeln für
autonome Waffensysteme Während sich der Einsatz KI-gestützter
Waffensysteme bei militärischen Konflikten immer mehr zum Standard
entwickelt, wird in internationalen UN-Gremien über verbindliche
Regeln bis hin zu einem Verbot diskutiert. Bisher konnten sich die
Länder im Rahmen der UN-Waffenkonvention aber nicht auf einheitliche
Regelungen einigen.
Auch beim jüngsten AI Summit in Indien
wurde über den Einsatz von KI im Militär diskutiert. Der europäische
AI Act fokussiert sich auf zivile Anwendungen und klammert
KI-Systeme aus, die ausschließlich für militärische,
verteidigungspolitische oder die nationale Sicherheit betreffende
Zwecke genutzt werden. Allerdings sind viele KI-Systeme
dual-use-fähig und können sowohl zivil als auch militärisch genutzt
werden.
In diesem Fall greift der AI Act. „Der AI Act
adressiert auch die technische Sicherheit von KI-Systemen. Themen
wie Qualität der Trainingsdaten, menschliche Aufsicht oder
Nachvollzieharbeit von Entscheidungen, sind sowohl für zivile als
auch für militärische KI-Anwendungen essenziell“, sagt Bühler.
Im Kern müsse es darum gehen, auf allen Ebenen einen
verantwortungsvollen Umgang mit sicherheitskritischen Technologien
zu finden. Bühler: „Verteidigungsfähigkeit bedeutet nicht, Maschinen
die Entscheidung über Leben und Tod zu überlassen. Sie bedeutet,
Technologie so zu gestalten, dass sie unsere Sicherheit stärkt, ohne
die menschliche Hoheit aufzugeben.“
Weitere Informationen zur
KI-Studie des TÜV-Verbands sind hier abrufbar:
https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/drei-jahre-chatgpt-zwei-von-drei-nutzen-ki-anwendungen
Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative
Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16
Jahren. Die Umfrage wurde vom 20. bis 26. Oktober 2025 durchgeführt.
Die Fragen lauteten: „Finden Sie es grundsätzlich sinnvoll oder
nicht, dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer
KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge
investiert, um neue Bedrohungen besser abwehren zu können?“
„Machen Sie sich Sorgen, dass der militärische Einsatz von KI diese
Folgen haben könnte?“ „Stellen Sie sich vor, die Bundeswehr setzt
KI-gesteuerte Systeme wie z. B. Drohnen oder autonome Abwehrsysteme
im Verteidigungsfall ein. In welchem Ausmaß sollen diese Systeme
eigenständig Entscheidungen über den Einsatz von Waffengewalt
treffen dürfen?“
Workshop
„Gesichter im Portrait“ mit Künstler Jörg Mazur Der
Workshop „Gesichter im Portrait“ findet am Sonntag, 29. März, von 15
bis 17 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius- Platz 1 am Innenhafen statt. Künstler Jörg Mazur
zeigt den Teilnehmenden, wie sie mit wenigen Strichen ein
charaktervolles Gesicht aufs Papier bringen können. Zunächst geht es
darum, sich zeichnerisch dem Portrait anzunähern – anschließend
werden mit Wasserfarben und Buntstiften Schattierungen und Details
ergänzt.

„Gesichter im Portrait“ C Jörg Mazur
Für den Workshop sind
keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme am Workshop und das
Material sind im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung wird empfohlen,
telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de. Das vollständige Programm ist im
Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Dinnerkrimi 2026 im Brauhaus Mattlerhof in
Duisburg: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den
Gästen Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten
Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem
Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich
ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch
Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

Der letzte Schrei - Engesser marketing gmbh
Gemeinsam mit
einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der
Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige
sind gefragt. Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das
Brauhaus Mattlerhof in einen Tatort, an dem ein
rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin: Freitag, 13. März 2026 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab
18:30 Uhr) Tickets ab 94,90 € – erhältlich an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder online unter
www.dinnerkrimi.de
Jetzt Tickets sichern!
Vortrag zu
Passionsgeschichte in der Kunst Zentrale Themen der
Bibel wie die Passionsgeschichte mit der Kreuzigung Jesu bildeten
häufig und in allen Zeiten die Motive für künstlerische
Gestaltungen. Dies zeigt Martina Will, gelernte Kunstlehrerin und
engagiertes Gemeindemitglied, am 13. März um 18 Uhr in der
Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, in ihrem
Bild-Vortrag auf. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die
Gemeindearbeit am Ausgang wird nicht abgelehnt.
„Spot an, Rente!“ mit Segen, Fingerfood und Livemusik in
Ungelsheim Der Übergang in die Rente bringt meist große
Veränderungen mit: für manche ist dies eine Herausforderung, für
andere problematisch, wieder andere freuen sich auf das, was kommt.
Der Gottesdienst „Spot an, Rente!“ am 14. März um 18 Uhr in der
Auferstehungskirche in Duisburg Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, wirft
genau darauf ein Schlaglicht und blickt mit Rentnerinnen und
Rentnerinnen und solchen, die es bald werden, nach vorn, um mit
Gottes Segen Neues zu beginnen - auch die anstehende Zeit der Rente.
Familienmitglieder, Freunde und Kolleginnen und Kollegen
sind herzlich dazu eingeladen. Den Gottesdienst vorbereitet hat ein
Team ehrenamtlich Mitarbeitender zusammen mit Vikarin Lea Brischke
und Kirchenmusikerin Annette Erdmann. Neben biblischen Impulsen,
kreativen Elementen, gemeinsamem Feiern und dem Segen für alle steht
auch Musik im Mittelpunkt: die Mischung aus Songs von Udo Jürgens
über die Beatles bis hin zu moderneren Kirchenliedern, die Kantorin
Erdmann mit Sängerin Christine Gladbach gestaltet, lädt zum
Mitsingen ein.
Der Abend klingt mit Gesprächen bei
Fingerfood und Getränken aus. Das Gottesdienst-Team und die
Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd laden herzlich zum
Mitfeiern ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.evgds.de.
Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 13. März 2026 lädt die Evangelische
Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der
Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten
Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei
Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig
abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den
Frieden ins Gespräch kommen.
Diesmal gibt’s deftige
Nudelaufläufe mit frischem Salat... und wie immer ein leckeres
Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein
und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.obermeiderich.de.

Ehrenamtliche der Gemeinde beim Ausschan (Foto:
www.obermeiderich.de)

7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe im Jahr 2025
• Zahl der vollständigen Aufgaben größerer Betriebe steigt mit +0,8
% zum Vorjahr deutlich schwächer als Zahl der Betriebsgründungen
• Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben nimmt im
Vorjahresvergleich um 7,7 % zu, Gesamtzahl der vollständigen
Gewerbeaufgaben sinkt leicht um 0,2 %
Im Jahr 2025 wurden in
Deutschland rund 130 100 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und
Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung
schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren das 7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe als
im Vorjahr.
Gleichzeitig stieg die Zahl der vollständigen
Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um
0,8 % auf rund 99 900. Damit blieb die Zahl größerer
Betriebsgründungen auch 2025 wie in allen Jahren seit Beginn der
Zeitreihe im Jahr 2003 höher als die Zahl der Betriebsaufgaben.
Insgesamt 640 500 Neugründungen und 502 200 vollständige
Gewerbeaufgaben
Die Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben war im Jahr 2025 mit
rund 640 500 um 7,7 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der
Gewerbeanmeldungen stieg um 6,4 % auf rund 762 400. Zu den
Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben
auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder
Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung
oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.
Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war 2025 mit rund
502 200 um 0,2 % niedriger als im Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der
Gewerbeabmeldungen sank um 1,0 % auf rund 612 900. Neben
Gewerbeaufgaben zählen dazu auch Betriebsübergaben (zum Beispiel
Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in
andere Meldebezirke.
NRW: Leichter Anstieg der Krankenhausbehandlungen mit
der Diagnose "Psychische und Verhaltensstörungen" *
2024 wurden 246.012 Menschen mit dieser Diagnose vollstationär
behandelt. * Häufigste Diagnosen waren "Störungen durch
psychotrope Substanzen" bei Männern und "affektive Störungen" bei
Frauen. * Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im
Kreis Herford.
Im Jahr 2024 wurden 246.012 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen
psychischer und Verhaltensstörungen vollstationär im Krankenhaus
behandelt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Zahl
dieser Behandlungsfälle damit um 2,1 % höher als im Vorjahr, lag
aber immer noch knapp 15 % niedriger als 10 Jahre zuvor.
Die
Zahl der Behandlungen ist seit ihrem vorläufigen Höhepunkt mit
288.892 Fällen im Jahr 2014 bis 2020 stetig zurückgegangen. Im
Pandemiejahr 2020 fiel die Zahl der Behandlungen um 11,7 % auf
237.452 Behandlungsfälle. Seither ist ein leichter Anstieg der
Krankenhausbehandlungen aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen
zu verzeichnen.

Anteil der Frauen nahezu auf Vorjahresniveau
Der Anteil der im Jahr 2024 in Krankenhäusern behandelten
Frauen mit der Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen” betrug
rund 47 % und ist damit in etwa auf Vorjahresniveau. Fast ein
Drittel der Behandelten war zwischen 40 und 59 Jahre alt. In der
Altersgruppe der unter 20-Jährigen fanden etwa 12 % der Behandlungen
statt. Die meisten Behandlungen entfielen auf Störungen durch
psychotrope Substanzen, z. B. Alkohol.
Das Spektrum der
Krankheitsbilder, die diesem Diagnosebereich zuzuordnen sind, ist
vielfältig. Die meisten Behandlungen entfielen 2024 mit 79.391
Fällen auf Störungen durch psychotrope Substanzen – darunter 52.180
Fälle psychischer und Verhaltensstörungen durch Alkohol. Darauf
folgten mit 68.720 Fällen sogenannte affektive Störungen, zu denen
überwiegend depressive Episoden und rezidivierende depressive
Störungen gehören.
Von Störungen aufgrund psychotroper
Substanzen waren zu knapp drei Viertel Männer betroffen, affektive
Störungen wurden mehrheitlich bei Frauen behandelt. Diese beiden
Krankheitsgruppen machten rund 60 % aller Behandlung im
Diagnosebereich „psychische und Verhaltensstörungen“ aus.
Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im Kreis Herford
Der Anteil der aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen
vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten an der
Bevölkerung lag 2024 im Landesdurchschnitt bei 1.365 je 100.000
Einwohnerinnen und Einwohner.
Von den kreisfreien Städten und Kreisen hatte Remscheid mit 2.244
die höchste Behandlungsrate, gefolgt von Bielefeld mit 1.926 und
Herne mit 1.856 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die
niedrigsten Raten gab es mit 993 im Kreis Herford, gefolgt vom
Rhein-Sieg-Kreis mit 1.027 und dem Rhein-Erft-Kreis mit 1.028.
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