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Trendreport Wärmewende 2026: Akzeptanz hoch – aber Umsetzung stockt
- Umfrage zeigt: Unsicherheit über politische Vorgaben
bremst Hauseigentümer aus - Nur ein Viertel der Befragten
vertraut der Bundesregierung bei der Wärmewende - Beratung
Hauseigentümer brauchen vor allem Orientierung und verlässliche
Anlaufstellen

Quelle: co2online, SICHTBARkreativStudios
Die Energie- und
Wärmewende ist bei sanierungsinteressierten Hauseigentümern
angekommen – doch der Weg von der Bereitschaft zur Umsetzung bleibt
holprig. Das zeigt der Trendreport Wärmewende 2026, für den im März
2026 Abonnenten des co2online-Newsletters befragt wurden. Die
Ergebnisse basieren auf den Antworten von rund 4.000 Hauseigentümern
und spiegeln die Perspektive einer Gruppe wider, die sich besonders
für Klimaschutz und Gebäudesanierung interessiert.
93
Prozent halten den Ausbau erneuerbarer Energien für wichtig, 86
Prozent befürworten den Ersatz veralteter Heizsysteme. Fast die
Hälfte der Befragten hat in den letzten zwölf Monaten
Sanierungsmaßnahmen umgesetzt, weitere 15 Prozent planen
Investitionen. Besonders gefragt sind Photovoltaikanlagen und
Wärmepumpen. Doch obwohl sich fast alle Befragten bereits mit diesen
Technologien beschäftigt haben, zögern viele bei der Umsetzung.
Warum die Umsetzung stockt – Kosten verlieren an Bedeutung
Die größten Hemmnisse sind empfundene Vollständigkeit, finanzielle
Belastung und die Unsicherheit über politische Vorgaben und
Förderbedingungen. 42 Prozent der Hauseigentümer, die zuletzt nicht
saniert haben, glauben, ihr Gebäude sei bereits „fertig“ saniert,
obwohl oft noch Sanierungspotenzial besteht.
28 Prozent
nennen Kosten als Hauptgrund für ihre Zurückhaltung, doch der
Vergleich zur Vorjahresumfrage zeigt, dass dieser Faktor an
Bedeutung verliert. „Das kann ein Hinweis darauf sein, dass viele
Hauseigentümer Investitionen trotz hoher Kosten als sinnvoll
einschätzen“, sagt Nadine Walikewitz, Research-Leiterin bei
co2online.
Besonders problematisch ist die wahrgenommene
Unsicherheit: 62 Prozent fühlen sich durch wechselnde politische
Rahmenbedingungen verunsichert. „Wo Regeln als wechselhaft erlebt
werden, wird aus ‚Ich plane‘ schnell ‚Ich warte‘“, so Walikewitz.
Vertrauen entscheidet: Wer Orientierung gibt – und wer nicht.
Die Umfrage offenbart eine deutliche Vertrauenslücke.
Unabhängige Institutionen wie wissenschaftliche Institute,
Verbraucherzentralen und Energieberater sind hoch angesehen, während
nur 24 Prozent der Bundesregierung bei der Wärmewende-Beratung
vertrauen. „Orientierung muss über Kanäle kommen, die als unabhängig
und alltagsnah wahrgenommen werden“, betont Walikewitz.
Handwerksbetriebe genießen hohes Vertrauen, aber mit Unterschieden:
Bei der Umsetzung vertrauen ihnen 85 Prozent der Befragten, bei der
Beratung sind es nur 70 Prozent. „Das zeigt: Viele Betriebe
überzeugen durch Kompetenz, aber es gibt auch negative Erfahrungen.
Bei der Beratung brauchen Handwerksbetriebe noch mehr
Unterstützung“, so Walikewitz.
10. Mai: Tag des Schlaganfalls NRW: 11 % weniger
Todesfälle durch Schlaganfall als vor zehn Jahren *
9.789 Personen starben 2024 an einem Schlaganfall und an dessen
Folgen * Zwei Drittel der an einem Schlaganfall gestorbenen
Menschen waren 80 Jahre oder älter * Kreis Höxter mit
niedrigster durch Schlaganfall bedingten Sterberate
Im Jahr
2024 gab es in Nordrhein-Westfalen knapp 2 % weniger Todesfälle
durch einen Schlaganfall und dessen Folgen als ein Jahr zuvor. Im
Zehnjahresvergleich lag der Rückgang sogar bei 11,1 %. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai
2026 mitteilt, starben 9.789 Personen aus NRW im Jahr 2024 an einem
Schlaganfall oder an dessen Folgen.
Mit 55,3 % war etwas
mehr als die Hälfte der Gestorbenen weiblich (4.375 Männer und 5.414
Frauen). Auch der Anteil der Sterbefälle durch einen Schlaganfall an
allen Gestorbenen hat sich in den vergangenen Jahren weiterhin
verringert: Im Jahr 2014 wurde in NRW bei 5,7 % aller Todesfälle ein
Schlaganfall als Todesursache festgestellt.
Im Jahr 2024 lag
dieser Anteil, wie auch schon in den beiden Vorjahren, bei 4,4 %.
Zwei Drittel der an Schlaganfällen gestorbenen Menschen waren 80
Jahre oder älter Schlaganfälle mit Todesfolge traten in
Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2024 häufiger bei älteren als bei
jüngeren Menschen auf. Zwei Drittel waren 80 Jahre oder älter und
nur 4,9 % waren noch keine 60 Jahre alt. Das durchschnittliche
Sterbealter der an einem Schlaganfall Gestorbenen lag im Jahr 2024
bei 81,7 Jahren (Männer: 79,0 Jahre, Frauen: 83,8 Jahre).

Kreis Höxter mit niedrigster durch Schlaganfall bedingten
Sterberate Der Kreis Höxter verzeichnete 2024 die niedrigste
Sterberate mit 42 Sterbefällen durch einen Schlaganfall je 100.000
Einwohnerinnen und Einwohner. In Köln waren es 43 und in Bochum 44.
Die höchste Rate wurde mit 73 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohner für den Kreis Lippe ermittelt. Es folgten der Kreis
Viersen und Herne mit Raten von 72 und 69.
Landesweit
starben 54 von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an einem
Schlaganfall oder an dessen Folgen. Hinweise zur Statistik Die hier
dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf
den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen.
Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter,
Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person.

Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende
Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der
Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der
die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden
Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen.
Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst,
welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO
ermittelt.
Als Todesfälle durch Schlaganfall werden hier
die Sterbefälle ausgewertet, bei denen ein Schlaganfall mit einem
der ICD-10-WHO-Kodes aus dem Bereich I60 – I64 und I69.0 – I69.4 als
zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde. ICD steht für
„International Statistical Classification of Diseases and Related
Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale
Klassifikation der Krankheiten“.
Bei den Fallzahlen zu
einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare
Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache
können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024
wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das
Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht
näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet.
Zusätzlich entfielen 4,7 % der Todesfälle auf Grundlage der
Todesbescheinigung auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023
konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen
ICD-Kapiteln zugeordnet werden.
|
An einem Schlaganfall1)
Gestorbene aus Nordrhein-Westfalen |
|
Verwaltungsbezirk |
2014 |
2023 |
2024 |
|
insgesamt |
je
100.000 Einwohner/-innen2) |
insgesamt |
je
100.000 Einwohner/-innen2) |
insgesamt |
je
100.000 Einwohner/-innen2) |
|
Nordrhein-Westfalen |
11.006 |
62,5 |
9.958 |
54,8 |
9.789 |
54,3 |
|
Reg.-Bez. Düsseldorf |
3.235 |
63,4 |
3.082 |
58,5 |
2.937 |
56,0 |
|
Düsseldorf, Stadt |
293 |
48,7 |
318 |
50,5 |
281 |
45,5 |
|
Duisburg, Stadt |
294 |
60,5 |
219 |
43,5 |
240 |
47,7 |
|
Essen, Stadt |
371 |
64,9 |
373 |
63,7 |
341 |
59,4 |
|
Krefeld, Stadt |
140 |
63,0 |
161 |
70,5 |
123 |
53,3 |
|
Mönchengladbach |
178 |
69,5 |
196 |
72,9 |
146 |
54,6 |
|
Mülheim Ruhr |
109 |
65,3 |
103 |
59,6 |
92 |
53,2 |
|
Oberhausen, Stadt |
141 |
67,4 |
122 |
57,8 |
110 |
51,5 |
|
Remscheid, Stadt |
78 |
71,6 |
47 |
41,7 |
65 |
57,0 |
|
Solingen, Stadt |
107 |
68,5 |
91 |
56,5 |
97 |
58,5 |
|
Wuppertal, Stadt |
227 |
65,9 |
209 |
58,2 |
190 |
53,0 |
|
Kreis Kleve |
220 |
72,4 |
176 |
54,9 |
167 |
52,0 |
|
Kreis Mettmann |
299 |
62,7 |
288 |
58,8 |
270 |
55,1 |
|
Rhein-Kreis Neuss |
269 |
60,9 |
308 |
67,2 |
298 |
65,2 |
|
Kreis Viersen |
201 |
68,1 |
189 |
62,6 |
214 |
71,9 |
|
Kreis Wesel |
308 |
67,4 |
282 |
60,4 |
303 |
66,2 |
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen telefoniert mit US-Präsident
Trump Vertretung in Deutschland Lesedauer: 1 Min
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat mit
US-Präsident Donald Trump über die Lage im Nahen Osten und das
Handelsabkommen zwischen EU und USA gesprochen. „Ich hatte ein sehr
gutes Telefongespräch mit Präsident Trump“, erklärte sie nach dem
Gespräch. „Wir haben die Lage im Nahen Osten und unsere enge
Zusammenarbeit mit regionalen Partnern erörtert.
Wir sind
uns einig, dass der Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen
gelangen darf. Die jüngsten Ereignisse haben deutlich gezeigt, dass
die Risiken für die regionale Stabilität und die globale Sicherheit
zu groß sind. Wir haben auch das Handelsabkommen zwischen der EU und
den USA erörtert. Wir bekennen uns auf beiden Seiten weiterhin
uneingeschränkt zu dessen Umsetzung. Es werden gute Fortschritte in
Richtung einer Zollsenkung bis Anfang Juli erzielt.“
Bezirksverwaltung Duisburg-Süd: Mitmach-Konzert „Dein Beat,
mein Lied“ für Kinder und Familien
Mit dem interaktiven Konzertformat „Dein
Beat, mein Lied“ erwartet Kinder und Familien am Sonntag, 10.
Mai, um 11 Uhr im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung
Duisburg-Süd, Sittardsberger Allee 14, ein besonderes
Musikerlebnis: Hier wird das Publikum selbst Teil des
Geschehens. Statt nur zuzuhören, sind die jungen
Besucherinnen und Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken und
gemeinsam Musik zu gestalten.

Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen,
Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt
für Schritt eigene musikalische Strukturen. Dabei erleben sie
auf spielerische Weise grundlegende Elemente der Musik wie
Rhythmus, Dynamik und Zusammenspiel. Der eigene Körper dient
dabei als Instrument – ein direkter und niedrigschwelliger
Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.
Das Format verbindet künstlerische Qualität mit
musikpädagogischem Anspruch. Neben dem musikalischen Erleben
werden auch soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und
gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion
entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in
ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.
„Dein Beat, mein Lied“ richtet sich insbesondere an Kinder im
Grundschulalter sowie an Familien und bietet einen offenen
und inklusiven Zugang zur Musik. Ziel ist es, kulturelle
Teilhabe zu ermöglichen und die Freude am eigenen
künstlerischen Ausdruck zu wecken. Auch
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske begrüßt das Projekt:
„‚Dein Beat, mein Lied‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie
Musik Menschen zusammenbringen kann.
Besonders Kinder werden hier ermutigt, sich auszuprobieren,
gemeinsam kreativ zu sein und ihre eigenen Stärken zu
entdecken. Solche Angebote sind ein wichtiger Beitrag für
kulturelle Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Der
Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei
zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs wird eine Anmeldung
unter kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.
KSM: Vortrag über
Schuldsklaverei in der Antike
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg
lädt am Sonntag, 10. Mai, um 15 Uhr zu einem Vortrag mit
Prof. Dr. Martin Leutzsch über die Formen der Schuldsklaverei
in antiken Gesellschaften ein. Vor allem Bauern gerieten
infolge von Missernten und wirtschaftlichen Krisen in
Abhängigkeiten, indem sie sich selbst oder ihren Besitz
verpfändeten.
Ein Ausweg war kaum möglich, da sich Schulden und
Abhängigkeiten rasch verfestigten. Zur Sicherung sozialer und
wirtschaftlicher Stabilität wurden im Alten Orient wiederholt
umfassende Schuldenerlasse ausgesprochen. Auch im Alten
Testament finden sich entsprechende Regelungen, etwa in den
Vorschriften zu Sabbat- und Jubeljahren.
Diese sind nicht nur politisch, sondern auch religiös
begründet und ethisch reflektiert. Die Idee, Verschuldung zu
begrenzen und einen Neuanfang zu ermöglichen, wirkt bis in
die Gegenwart fort – etwa in modernen Regelungen zur
Privatinsolvenz.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und beträgt
für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Weitere
Informationen und das Museumsprogramm gibt es online unter
www.stadtmuseum-duisburg.de
Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern
Die Poesie von Degenhardt – Wenzel
Können Lieder die Welt verändern? Franz-Josef Degenhardt und
Hans-Eckhard Wenzel glaub(t)en daran. Beide sind scharf
beobachtend, erzählerisch dicht, politisch und persönlich
zugleich. Das Programm der HOFlieferanten stellt ihre Lieder
einander gegenüber – nicht als Konkurrenz, sondern als
Ergänzung.
Von den alten und neuen Liedern wollen sie singen, wie
zeitlos poetische Genauigkeit sein kann – und wie
unterschiedlich sie klingen darf.

Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern -
Foto © Iris Frank-Graefen.
Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Eintritt frei(willig) - solidarisches Hutkonzert
Alt-Hamborn feiert am 9. Mai inklusiv, aktiv, kreativ und
bunt Alt-Hamborn feiert am morgigen
Samstag, 9. Mai, ein inklusives Stadtteilfest. Ab 11 Uhr startet das
Programm auf dem Außengelände der Volkshochschule Nord an der
Parallelstraße und ab 15 Uhr zusätzlich auf dem Altmarkt.
Verschiedene Akteure aus dem Stadtteil haben gemeinsam ein
vielfältiges Angebot vorbereitet. Beteiligt sind unter anderem die
VHS, die Musik- und Kunstschule, Inklu Aktiv e.V., die sozialen
Dienste Marxloh, die AWO sowie das Stadtteilbüro „Stark im Norden“.
Zur Eröffnung auf dem Außengelände der VHS Nord werden Aslı
Sevindim vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie,
Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen sowie Bezirksbürgermeisterin Martina Hermann
erwartet. Die Besucher können sich über ein abwechslungsreiches
Bühnenprogramm mit Beiträgen der Kunst- und Musikschule,
Baglama-Musik, JeKits, Capoeira, der inklusiven Band „Echte Freunde“
und den Afrokids Duisburg freuen.
Für Kinder und Familien
werden unter anderem Kinderschminken und kreative Mitmachangebote
angeboten. Für Verpflegung sorgen die Alevitische Gemeinde und ein
Kuchenbuffet. Auf der Parallelstraße informieren die AWO und das
Projekt „Rat geben – Ja zur Ausbildung“; Straßenmusik garantiert
Festatmosphäre. Auf dem Altmarkt lädt das Stadtteilbüro „Stark im
Norden“ unter dem Motto „Reallabor“ zu Informationen rund um
Stadtentwicklung, Klimaresilienz und Aufenthaltsqualität ein.
Mit Wärmebildkameras wird gezeigt, wie stark sich versiegelte
Flächen aufheizen können und warum Schatten, Bäume und Wasser im
Stadtraum wichtig sind. Das Quartiersmanagement erläutert auch die
geplante Umgestaltung des Altmarkts. Eine Hüpfburg und das
Beteiligungsmobil der Stadt Duisburg sowie ein kleiner Pflanzenmarkt
runden das Programm ab. Weiterführende Infos gibt es bei Marissa
Turac, VHS Duisburg, 0203-283- 984623,
m.turac@stadt-duisburg.de
Erfolgreiches Jubiläum: FUTURE LOGISTICS 2026 mit neuer
Hardware-Ausstellung Die fünfte Ausgabe der
Innovationsmesse in Duisburg war ein voller Erfolg. Die neue Live
Tech Expo und eine interaktive KI-Masterclass erwiesen sich als
Publikumsmagneten.
Die FUTURE LOGISTICS hat am Dienstag ihr
fünfjähriges Jubiläum gefeiert und ihre Position als führende
Innovationsmesse der Logistikbranche eindrucksvoll untermauert.
Trotz wechselhaften Wetters strömten Fachbesuchende, Expert:innen
und Interessierte in das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, um
sich über die Zukunft der Logistik auszutauschen und die neuesten
Technologien live zu erleben.
Neue Highlights wie Außenzelt
& Masterclass Besonderen Anklang fanden die beiden großen Neuerungen
des Jubiläumsjahres. Die erstmals veranstaltete „Live Tech Expo“ im
Außenbereich wurde zum zentralen Anziehungspunkt. In dem großzügigen
Festzelt präsentierten Aussteller live und in Aktion
Hardware-Innovationen wie die Inventur-Drohne sund mobile
Lagerrobotik. Das große Interesse zeigte den enormen Bedarf,
Technologien nicht nur auf dem Papier, sondern im realen Einsatz zu
sehen. Ebenfalls als voller Erfolg erwies sich die neue, interaktive
„CooKI“-Masterclass.
Der praxisnahe Workshop, bei dem die
Teilnehmenden eine KI zur Qualitätskontrolle an Keksen erprobten,
war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Das Format vermittelte auf
unterhaltsame Weise die Potenziale von Künstlicher Intelligenz in
der Logistik und sorgte für begeisterte Rückmeldungen. Innovationen
wollen greifbar gemacht werden „Wir sind überwältigt von der
positiven Resonanz und dem ungebrochenen Zuspruch“, so Jana
Honeftidis, Projektmanagerin der FUTURE LOGISTICS.
„Das
Wetter hat der Stimmung keinen Abbruch getan – im Gegenteil. Es hat
gezeigt, wie engagiert und wetterfest unsere Community ist. Die
Gänge waren voll, die Gespräche intensiv und die Energie war
fantastisch. Besonders der Erfolg der Live Tech Expo bestätigt
unseren Kurs, Innovationen noch greifbarer zu machen.“ Auch die
Wortbeiträge von Branchengrößen wie Ingo Brauckmann (LOXXESS), Amina
Strünck (HAVI), Verkehrsminister Oliver Krischer und Lars Nennhaus
(duisport) lieferten wertvolle Impulse und regten zu intensiven
Diskussionen an.
Die einzigartige Atmosphäre des Museums bot
erneut den perfekten Rahmen für Networking auf höchstem Niveau. Die
Planungen für die FUTURE LOGISTICS 2027 haben bereits begonnen.
FUTURE LOGISTICS im Überblick Die FUTURE LOGISTICS ist eine führende
Fachveranstaltung in Duisburg, welche von startport – einer
Tochtergesellschaft der Duisburger Hafen AG – organisiert wird.
Die Veranstaltung konzentriert sich auf zukunftsweisende
Technologien und Innovationen in der Logistikbranche. Sie dient als
zentrale Plattform zum Networking für Experten, Unternehmen,
Startups und Investoren und fördert den Dialog über die
entscheidenden Trends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und
Automatisierung. https://futurelogistics- startport.de
https://futurelogistics-startport.de/
Aktionstage bieten ein buntes Programm in Duisburg-Marxloh
Zu den „Aktionstagen“ lädt das Quartiersmanagement
Marxloh alle Interessierten auf den August-Bebel-Platz im Stadtteil
ein. Sie laufen am Dienstag, 12. Mai, von 11 bis 18 Uhr sowie am
Mittwoch, 13. Mai, von 14 bis 19 Uhr und stehen unter dem Motto
„Zwei Tage, ein Stadtteil, ein belebter Platz“.
Vor Ort
erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges
Rahmenprogramm sowie aktuelle Informationen aus dem Modellvorhaben
„Stark im Norden“. An den Aktionstagen haben die Bürgerinnen und
Bürger die Möglichkeit, den August-Bebel-Platz aus einer neuen
Perspektive zu erleben.
Durch die geplante Umgestaltung im
Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ soll sich der Platz in
Zukunft zu einem modernen, attraktiven und nachhaltigen Ort
entwickeln, der zum Verweilen und Spielen einlädt. Für Kinder und
Jugendliche gibt es zahlreiche Mitmachaktionen wie eine Kooperation
mit dem Spiel- und Beteiligungsmobil der Stadt Duisburg,
Pflanzaktionen oder kreative Mal- und Bastelangebote.
Das
Programm wird durch Beiträge zu Umwelt- und Klimathemen von den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg sowie der Stabsstelle Klimaschutz
ergänzt. Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche weitere Akteure
aus dem Stadtteil an den Aktionstagen, beispielsweise die Duisburger
Werkkiste, die AWO-Integration und der FIB Duisburg e.V.
Die
Aktivitäten an diesen Tagen finden am Mittwochabend mit einem
musikalischen Beitrag ihren Abschluss. Die Veranstaltung findet im
Rahmen des Tags der Städtebauförderung 2026 statt. In diesem Rahmen
präsentieren teilnehmende Kommunen in ganz Deutschland ihre
Projekte, die mit Unterstützung von Städtebaufördermitteln umgesetzt
werden.
Prima.Klima.Neuenkamp.“
startet Carsharing-Angebot im Quartier Das
Projekt-Team „Prima.Klima.Neuenkamp.“ lädt am Freitag, 22. Mai, zur
Eröffnung eines neuen Carsharing-Angebots im Duisburger Stadtteil
Neuenkamp ein. Zwischen 14 und 17 Uhr wird an der Filiale des
Discounters Penny an der Ecke Essenberger Straße/Javastraße das
Elektroauto vorgestellt, das den Bewohnerinnen und Bewohnern künftig
als umweltfreundliche Mobilitätsalternative zur Verfügung steht.
„Mit dem Carsharing-Angebot in Neuenkamp möchten wir
klimafreundliche Mobilität direkt ins Quartier bringen und
alltagstauglich machen“, sagt Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt-
und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. „Das
E-Auto kann ein wichtiger Baustein sein, um Emissionen zu reduzieren
und gleichzeitig flexible Mobilität für alle zu ermöglichen.“
Das Angebot entsteht im Zuge des vom Land NRW geförderten
Projekts „Prima.Klima.Neuenkamp.“ und ist eine
Gemeinschaftsinitiative der Stadt Duisburg, der GEBAG und der
Stadtwerke Duisburg. Der feste Standort des Quartiersautos wird an
der Ladesäule der Stadtwerke Duisburg an der Essenberger Straße
eingerichtet. Einer der beiden Ladepunkte ist dauerhaft für das
Fahrzeug reserviert und steht nicht für öffentliches Laden zur
Verfügung.
Während der Veranstaltung haben Interessierte die
Möglichkeit, das Elektroauto kennenzulernen, sich über die Nutzung
zu informieren und Fragen rund um das Angebot zu stellen. Bei Snacks
und Getränken gibt es auch Raum für Austausch mit den
Projektverantwortlichen. Außerdem stellt das Sanierungsmanagement
zudem sein Beratungsangebot vor. Bei einer Verlosung können
Besucherinnen und Besucher zudem Gutscheine für das
Carsharing-Angebot gewinnen. Und Kinder können sich kreativ mit
Straßenmalkreide austoben.
„Prima.Klima.Neuenkamp.“ ist Teil
des Projekts „Prima.Klima.Ruhrmetropole.“, das darauf abzielt,
Klimaschutz und Klimaanpassung direkt in den Stadtteilen erlebbar zu
machen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen
Akteuren umzusetzen. Im KlimaQuartier Duisburg-Neuenkamp werden
hierfür konkrete Maßnahmen entwickelt und begleitet – von
nachhaltiger Mobilität über energetische Sanierung bis hin zu
Informations- und Beteiligungsangeboten. Ziel ist es, das Quartier
langfristig klimafreundlicher, lebenswerter und zukunftssicher zu
gestalten.
Samstag, 9. Mai
AUSGERUFEN | Tonsson
Tonsson präsentiert im Trio eine facettenreiche Musik mit Einflüssen
aus verschiedenen Jazz- und Rock-Genres: instrumental, emotional,
voll rhythmischer Spannung und experimentierfreudiger Sounds,
bisweilen trancig, lyrisch oder melancholisch. Die drei erfahrenen
Musiker beziehen ihre Inspiration aus dem reichhaltigen Fundus von
Jazz, Jazz-Rock, Funk und Progressive Rock, um – nach allen Seiten
offen – eigene Musik entstehen zu lassen.

Besetzung: Uli Müller-Romeike – elektrische und akustische
Gitarren, Sounds; Christoph Niermann – E-Bass, Sounds; Armin Beck –
Schlagzeug, Sounds. Foto: © Uli Müller-Romeike
AUSGERUFEN | Tonsson Samstag, 9. Mai 2026, 19 Uhr Das PLUS am
Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig)
- solidarische Hutveranstaltung
Musik- und Kunstschule Duisburg: Abschlusskonzert der Ensemblewochen
Die Musik- und Kunstschule Duisburg lädt am Samstag, 9.
Mai, um 16 Uhr in die Aula der Gesamtschule Mitte an der Falkstraße
44 in Duissern zum Abschlusskonzert der Ensemblewochen des
Fachbereichs Blasinstrumente ein.
Unter dem Motto „Rückenwind“ präsentieren die Ensembles ein
abwechslungsreiches Programm aus vier Jahrhunderten, das die
stilistische Vielfalt der Bläsermusik eindrucksvoll zur Geltung
bringt. Von Werken der Renaissance bis hin zu modernen Kompositionen
erwartet das Publikum ein klangvoller Querschnitt durch die
Musikgeschichte.
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Interessierte Besucherinnen und
Besucher werden gebeten, möglichst vorab Plätze zu reservieren.
Reservierungen sind per E-Mail an musikschule@stadt-duisburg.de
möglich. Weitere Informationen rund um die Musik- und Kunstschule
Duisburg sind online unter
www.duisburg.de/microsites/musik-und_kunstschule/ abrufbar.
Superheldentag in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center Schreckerstraße wird
am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 13 Uhr zum Treffpunkt für junge
Superheldinnen und Superhelden. Die Veranstaltung richtet sich an
alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 14 Jahren, die
Spaß an Comics, Kreativität und fantasievollen Abenteuern haben. Im
Mittelpunkt steht der Gratis Comic Tag, an dem sich jedes Kind bis
zu drei Comics nach eigener Wahl aussuchen darf.
Welche Comics zur Auswahl stehen, können bereits im Vorfeld in einem
Flyer markiert werden, der aktuell in der Bibliothek ausliegt. Bei
einem Green-Screen-Fotoshooting kann man sich bildlich an
außergewöhnliche Orte versetzen lassen, zum Beispiel ins Weltall,
auf den Mond oder an einen einsamen Strand. Kreativ wird es auch
beim Comiczeichnen: hier können die Teilnehmenden ihre
Traumbibliothek entwerfen oder mit Vorlagen ihren eigenen Comicstrip
gestalten.
Ergänzt wird das Angebot durch eine Medienausstellung rund um das
Thema Comic. Dafür stellt die Bibliothek eine Auswahl aus ihrem
umfangreichen Bestand zusammen, die vor Ort entdeckt und
selbstverständlich auch ausgeliehen werden kann. Die Veranstaltung
ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Star Wars-Familientag in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek lädt am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 15 Uhr, im
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem
Star Wars-Familientag ein. Hierzu verwandelt sich die Kinder- und
Jugendbibliothek auf der 1. Etage in eine galaktische Eventmeile,
die Familien, Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches
Mitmachprogramm bietet. Wer möchte, kann im Star- Wars-Kostüm
erscheinen – ob als mutiger Jedi, finsterer Sith, tapferer Rebell
oder cleverer Droide – und so selbst Teil des Weltraum-Abenteuers
werden.
Die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher haben die
Möglichkeit, an der T-Shirt-Design-Station ihre mitgebrachten Shirts
in echte intergalaktische Unikate zu verwandeln. Beim
Green-Screen-Fotoshooting können sie sich in ikonische Szenen aus
dem Star-Wars-Universum versetzen und einzigartige Erinnerungsfotos
aus einer weit entfernten Galaxie mit nach Hause nehmen. Für alle,
die ihr Wissen testen möchten, gibt es das interaktive Star
Wars-Quiz als Kahoot-Spiel, bei dem zur Teilnahme das eigene
Smartphone ausreicht.
Ergänzt wird das Programm durch Tabletop-Games, Bastelangebote und
weitere Aktionen, die zum Entdecken, Mitmachen und Verweilen
einladen. Als besonderer Höhepunkt ist die German Garrison der 501st
Legion zu Gast. Die aufwendig kostümierten Mitglieder der
internationalen Star-Wars- Kostümorganisation stehen für Fotos
bereit und sorgen für echtes Kino- Feeling zwischen den
Bücherregalen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht
erforderlich. Weitere Informationen gibt es online unter
www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Alles sauber macht der Mai“ Unter
diesem Motto führt der Verein „Du bist Rheinhausen e.V.“ eine
weitere Dreck-weg-Aktion durch. Am 09. Mai 2026 von 10 bis 12 Uhr wird
das Umfeld der Rheinhausen-Halle in Angriff genommen und von Unrat
befreit. Treffpunkt ist der Haupteingang der Rheinhausen-Halle an
der Beethovenstraße in 47226 Duisburg-Rheinhausen.
Alle
Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt werden
Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit alle Utensilien ausgestattet,
die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer
stehen bereit.
Kreativworkshop im Kultur- und
Stadthistorischen Museum Der
Kreativworkshop „Verschmutzt und doch lebendig – Gewässer als
Lebensraum unserer Stadt“ läuft am Samstag, 23. Mai, von 14 bis 16
Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen. Der Workshop ist Teil der
Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat
stattfindet.
In diesem Kurs widmen sich Kinder und
Erwachsene kreativ der faszinierenden Welt von Flüssen, Seen und
Bächen. Zwischen Verschmutzung und Artenvielfalt entdecken sie, wie
wichtig saubere Gewässer für den Schutz vieler Tiere und ihrer
Lebensräume sind. Mit Wasserfarben entstehen Werke, die zum
Hinschauen, Nachdenken und Staunen anregen.
Der Kurs
verbindet spielerisch Umweltbewusstsein mit kreativem Ausdruck und
lädt dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür bewusst
wahrzunehmen. Mitmachen können Kinder ab 6 Jahren – auch
interessierte Erwachsene sind willkommen. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und Ermäßigte 2 Euro.
Mit Familienkarten kann zusätzlich gespart
werden. Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de
oder telefonisch unter 0203/283 2640 wird empfohlen, da die Plätze
begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter
www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
Obermeiderich
lädt Grundschulkinder zur Ferienwoche mit Sommerspaß
Diakonin Gisela Rastfeld hat mit ihrem
Team in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich ein
spannendes Ferienprogramm erarbeitet und lädt Kinder aus den Klassen
1. bis 4. zum Mitmachen ein. Treffpunkt ist in Sommerferienwoche vom
20. bis 24. Juli von 9 bis 16 Uhr das Gemeindezentrum in der
Emilstr. 27.

Dort gibt es Ausflüge, Wasserspiele, Bastelaktionen und vieles mehr,
so dass keine Langeweile aufkommen wird. Los geht es jeden Tag mit
einem kleinen Snack, und für ein Essen am Mittag ist ebenfalls
gesorgt. Mehr Infos hat Gisela Rastfeld
(Foto: www.obermeiderich.de).
Anmeldungen sind bei ihr bis zum 1. Juni möglich (Mobil: 0157
39117304 oder bei grastfeld@obermeiderich.de). Infos zur Gemeinde
gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und
Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich
mehrmals im Jahr samstags zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum,
Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen
gibt es am 16. Mai 2026. Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab
9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am
Meidericher Wochenmarkt machen.
Nach kurzem Fußweg lässt
sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und
Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen. Das
Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum
Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

NRW-Kommunen: Gesamtes Steueraufkommen aus Grundsteuer B 2025 um
4,4 % niedriger als ein Jahr zuvor
* Grundsteuer 2025 erstmals nach neuem Grundsteuerrecht
erhoben * 4 Milliarden Euro Gesamtsteueraufkommen für
Grundsteuer B im Jahr 2025 ist zweithöchster Wert der letzten 10
Jahre * Bei der Hälfte der Gemeinden waren die Einzahlungen aus
Grundsteuer B im Jahr 2025 niedriger als ein Jahr davor
Im
Jahr 2025 haben die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden ein
um 4,4 % niedrigeres Gesamtaufkommen aus der Grundsteuer B erzielt
als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, flossen
jedoch 2,0 % mehr Grundsteuer B in die Kassen der Kommunen als in
den Jahren 2022 und 2023.
Mit einem Gesamtaufkommen von
4 Milliarden Euro wurde 2025 der zweithöchste Wert an Einzahlungen
der letzten 10 Jahre erreicht. Die Grundsteuer B wird für
Grundstücke erhoben, die nicht zu einem Betrieb der Land- und
Forstwirtschaft gehören.
Beim Vergleich der Werte aus dem
Jahr 2025 insbesondere mit den Jahren 2023 und 2024 sind veränderte
Rahmenbedingungen und Sondereffekte zu beachten, die einen Einfluss
auf die Höhe der Einzahlungen in den drei genannten Jahren haben
können: Seit dem 1. Januar 2025 gilt das neue Grundsteuerrecht.
Im Zuge der Grundsteuerreform wurden die veralteten
Einheitswerte durch die Grundsteuerwerte abgelöst; in der Folge
haben viele Kommunen die Hebesätze angepasst, um das Aufkommen
stabil zu halten. Hebesatzänderungen wurden auch in früheren Jahren
genutzt; sie wirken sich grundsätzlich auf die Höhe der Einzahlungen
der Kommunen aus.
So hatten z. B. im
Jahr 2024 rund 43 Prozent der Kommunen in Nordrhein-Westfalen den
Hebesatz der Grundsteuer B erhöht. Der Hebesatz ist ein Faktor,
mit dem die Steuerschuld berechnet wird. Zudem sind aufgrund eines
Cyberangriffs bei einem kommunalen Dienstleister in Südwestfalen im
Jahr 2023 bei einzelnen Kommunen Einzahlungen aus der Grundsteuer B
erst verspätet im Jahr 2024 erfolgt.

Rund ein Drittel der Kommunen mit differenzierten Hebesätzen
der Grundsteuer B Das für 2025 betrachtete Gesamtaufkommen
umfasst sämtliche Einzahlungen aus der einheitlichen und der
differenzierten Grundsteuer B, um einen Vergleich mit den Vorjahren
vornehmen zu können. Seit dem Jahr 2025 können Kommunen statt der
bisher üblichen Grundsteuer B differenzierte Hebesätze für die
Grundsteuer B1 (Wohngrundstücke) und B2 (Nicht-Wohngrundstücke)
festsetzen.
Von dieser Option machten 121 Städte und
Gemeinden und damit rund ein Drittel der Kommunen Gebrauch.
Teilweise wiesen diese Kommunen weiterhin Einzahlungen bei der
einheitlichen Grundsteuer B aus; das sind Zahlungen, die aus
Ansprüchen aus Vorjahren resultieren können. 275 Kommunen blieben
bei der bisherigen Regelung ohne Unterscheidung nach Wohn- und
Nicht-Wohngrundstücken.
Das Gesamtaufkommen von 4 Milliarden
Euro im Jahr 2025 setzte sich zu 59,7 % aus der einheitlichen
Grundsteuer B, zu 25,9 % aus der Grundsteuer B1 für Wohngrundstücke
und zu 14,4 % aus der Grundsteuer B2 zur Besteuerung der
Nicht-Wohngrundstücke zusammen.
196 Gemeinden und damit
etwa die Hälfte der Kommunen verzeichneten im Jahr 2025 höhere
Einzahlungen aus der Grundsteuer B als im Jahr zuvor. Bei 200
Gemeinden war das Aufkommen niedriger.
Aufkommen
Grundsteuer A um – 26,7 % zurückgegangen – Erhebung Grundsteuer C
nur bei wenigen Kommunen Neben der Grundsteuer B erheben die
Kommunen auch die Grundsteuer A. Besteuert wird hier der Grundbesitz
der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Im Jahr 2025 gab es
hier Einzahlungen in Höhe von 38,2 Millionen Euro, das waren 26,7 %
weniger als im Vorjahr.

Die Grundsteuer A machte 2025 nur einen Anteil von 0,9 % am
Grundsteueraufkommen insgesamt aus. Eine mögliche Erklärung für den
starken Rückgang könnte die Neuregelung sein, dass die zu
Wohnzwecken genutzten Grundstücke der land- und
forstwirtschaftlichen Betriebe jetzt nicht mehr unter Grundsteuer A,
sondern unter Grundsteuer B fallen.
Dadurch sinkt die
Besteuerungsgrundlage bei Grundsteuer A, während es bei Grundsteuer
B umgekehrt ist. Ab dem Jahr 2025 konnte zudem erstmals die
Grundsteuer C für baureife Grundstücke erhoben werden, um die
Wohnraumschaffung durch Bebauung der Grundstücke zu fördern.
Hier setzten allerdings nur vier Kommunen Hebesätze fest; sie lagen
mit 2.500 % bis 10.000 % über den Hebesätzen von Grundsteuer A und
B. Das landesweite Aufkommen betrug 2025 lediglich rund 900.000
Euro.
Excel-Datei zu den Kommunen aus der Landesdatenbank NRW
NRW: Aufkommen von Haus- und Sperrmüll stieg 2024 das
zweite Jahr in Folge * 41 % der Haushaltsabfälle
entfielen deutschlandweit auf Haus- und Sperrmüll * Höheres
Müllaufkommen in Ballungsräumen als in ländlichen Gebieten *
Oberbergischer Kreis mit höchster Pro-Kopf-Abfallmenge
deutschlandweit
Im Jahr 2024 wurden in
Nordrhein-Westfalen pro Kopf 216,0 kg Haus- und Sperrmüll
eingesammelt. Damit stieg das Müllaufkommen im zweiten Jahr in
Folge. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, lag NRW damit über dem
Bundesdurchschnitt von 186,7 kg je Einwohnerin und Einwohner.
Im Vergleich der letzten Jahre wurde der höchste Wert im Jahr
2021 mit insgesamt 230,9 kg je Einwohnerin und Einwohner
verzeichnet. Damals hatte u.a. die Überflutung des Ahrtals zu einem
höheren Müllaufkommen geführt.
Im Jahr 2024 fielen in NRW
insbesondere der Oberbergische Kreis mit 391,1 kg und die
kreisfreie Stadt Bottrop mit 325,0 kg mit den höchsten
Pro-Kopf-Abfallmengen auf. Am unteren Ende des Rankings befanden
sich die Kreise Höxter mit 107,9 kg und Olpe mit 110,5 kg.

Haus- und Sperrmüllabfälle machten rund 41 % der gesamten
Haushaltsabfallmenge in Deutschland aus Deutschlandweit ist das
Aufkommen von Haus- und Sperrmüll im Jahr 2024 erstmals seit 2021
wieder angestiegen auf nun 186,7 kg je Einwohnerin und Einwohner.
Dieser Anstieg steht dem langfristigen Trend von sinkendem Aufkommen
des Haushaltsmülls entgegen.
Zuletzt war dieser Trend 2020
durchbrochen worden, als das Pro-Kopf-Aufkommen von 187,0 kg im Jahr
2019 auf 194,0 kg im Jahr 2020 anstieg. Über den gesamten
betrachteten Zeitraum ist der Höchststand aus 2004 mit 206,6 kg je
Einwohnerin und Einwohner jedoch nicht mehr erreicht worden.
Insgesamt machten Haus- und Sperrmüllabfälle 2024 ca. 41 % der
gesamten Haushaltsabfallmenge aus, welche durch öffentliche
Entsorgungsdienstleister erfasst werden.
Höheres
Müllaufkommen in Ballungsräumen bzw. kreisfreien Städten Auch
im deutschlandweiten Vergleich hatte auf Kreisebene
der Oberbergische Kreis mit 391,1 kg das höchste Pro-Kopf-Aufkommen
an Haus- und Sperrmüll. Dahinter folgte die kreisfreie Stadt
Bremerhaven mit 351,0 kg je Einwohnerin und Einwohner. Die
niedrigsten Pro-Kopf-Abfallmengen konnten die Landkreise
Calw (Baden-Württemberg) mit 70,9 kg und Aschaffenburg (Bayern) mit
71,1 kg aufweisen.
Insgesamt fiel das Aufkommen in
Ballungsräumen höher aus als in ländlicheren Gebieten. Ausnahmen
hierzu
bildeten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg mit
einem überdurchschnittlichen Pro-Kopf-Aufkommen des Haus- und
Sperrmülls in allen Kreisen.

Zu den Faktoren, die regionale Unterschiede erklären
könnten, gehören u. a. finanzielle Aspekte (Höhe der
Entsorgungsgebühren, Angebote von privaten
Entsorgungsdienstleistern), das Ausmaß der Sensibilisierung der
Bevölkerung für die Müllvermeidung und /-trennung sowie
außergewöhnliche Anstiege der Abfallmenge z. B. aufgrund von lokalen
Wetterereignissen wie Starkregen und Überflutungen.
Stadt Duisburg ehrt sportliche Erfolge im
Nachwuchsbereich Die Stadt Duisburg ehrte
am gestrigen Mittwoch ihre erfolgreichen Nachwuchssportlerinnen und
-sportler für herausragende Leistungen im Sportjahr 2025.
Oberbürgermeister Sören Link und Ozan Aksu, Vorsitzender des
Betriebsausschusses DuisburgSport, übergaben den zwölf
Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie 16 Mitgliedern einer
Mannschaft bei einer Feierstunde im „Entdeckerhaus“ des Duisburger
Zoos ihre Auszeichnungen für ihre Leistungen.

Oberbürgermeister Sören Link und Ozan Aksu, Vorsitzender des
Betriebsausschusses DuisburgSport, verleihen die Auszeichnungen an
die erfolgreichen Jugendsportler. Fotos Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
„Die herausragenden Leistungen zeigen nicht nur
großes Talent, sondern auch Durchhaltevermögen, Teamgeist und
Fairness – Werte und Eigenschaften, die weit über den Sport hinaus
wirken,“ sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport
gratuliert Semra Maria Asmus, sie und ihr Ballett-Team haben beim
Dance Unit Germany Finale im Tanzen den 1. Platz belegt.
Gewürdigt wurden Athletinnen und Athleten der Altersklassen bis
einschließlich C-Jugend beziehungsweise der Geburtsjahrgänge 2010
und jünger, die bei nationalen und internationalen Wettbewerben
besondere sportliche Erfolge erzielt haben. Dabei wurden nicht nur
die in Duisburg wohnenden Talente, sondern auch Mitglieder von
Duisburger Sportvereinen geehrt. Grundlage für die Ehrungen sind die
städtischen Richtlinien über Auszeichnungen für Leistungen und
Verdienste auf dem Gebiet des Sports.

Liste der geehrten Sportlerinnen und Sportler: Hilal Ayar von LT
Sports e.V.: hat die Deutsche Meisterschaft der Kadetten im
Taekwondo (-37 kg) gewonnen. Trainer: Levent Tuncat.
Vereinsvorsitzender: Levent Tuncat
Feriha Özcam von LT Sports
e.V.: hat die Deutsche Meisterschaft der Kadetten im Taekwondo (-41
kg) gewonnen. Trainer: Levent Tuncat. Vereinsvorsitzender: Levent
Tuncat
1. ASC Duisburg Dockers 1986 e.V.: Leni Zöhrer und
Leandra Dreuw haben die Deutsche Meisterschaft im Cheerleading
(Cheerdance/Pom Dance Double) gewonnen. Trainerin: Jilian
Collins. Vereinsvorsitzender: Michael Fischer
Niklas Lohmann
vom Kanu-Club Rheintreue Homberg e.V.: hat den Deutschen Schüler-Cup
im Kanu Freestyle (Altersklasse U15) gewonnen. Trainer: Andreas
Lohmann. Vereinsvorsitzender: Andreas Lohmann
Maja Hessel vom
Kanu-Club Rheintreue Homberg e.V.: hat den Deutschen Schüler-Cup im
Kanu Freestyle (Altersklasse U10) gewonnen. Trainer: Andreas
Lohmann. Vereinsvorsitzender: Andreas Lohmann
Aliyah-Zeynab
Ibrahim von Schwarz Weiss Westende Hamborn e.V.: hat die Deutsche
Meisterschaft im Boxen (Kadetten U15) gewonnen. Trainer: Ali
Eran. Vereinsvorsitzender: Dirk Kons
RMSV Wanderlust
Hochheide 1904 e.V.: Aurelia Kaiser und Emilia Musu haben den
Bundespokal im Kunstradfahren (Disziplin 2er Kunst U13) gewonnen.
Trainer. Martina Musu. Vereinsvorsitzender: Jens Rayen
Leni
Charlotte Annemarie Chilla von Top Brother Europe: hat die Deutsche
Meisterschaft im Brazilian Jiu Jitsu in der Altersklasse U16
gewonnen. Trainer: Alex Malheiro. Vereinsvorsitzender: Alex
Malheiro
Ballettschule Selina Köse: Semra Marie Asmus,
Dilara Heßberg Talia Jastzembski, Alexandra Schmidt,
Aurelia-Estelle Sabatino und Anna Verena Represas Zuniga haben beim
Dance Unit Germany Finale im Tanzen (Song and Dance) den 1. Platz
belegt. Trainerin: Lea Kollmann. Vereinsvorsitzender: Selina Köse
Ballettschule Selina Köse: Semra Marie Asmus, Dilara Heßberg,
Talia Jastzembski, Alexandra Schmidt, Aurelia-Estelle Sabatino,
Anna Verena Represas Zuniga, Lilli Verhülsdonk, Palina Chebik,
Nadja Hodzic, Derya Hodzic, Paula Modler und Jule Sieg haben beim
Dance Unit Germany Finale im Tanzen (Ballett) den 1. Platz
belegt. Trainerin: Lea Kollmann. Vereinsvorsitzender: Selina Köse
Jonathan Rivera vom USC Duisburg: hat die Deutsche Schüler
Meisterschaft im Karate Kumite/Freikampf bis 40 kg gewonnen.
Trainer: Thomas Nitschmann. Vereinsvorsitzender: Thomas Nitschmann
Sofia Lorenz von der Close Range Combat Academy Lopez e.V.: hat
die Deutsche Meisterschaft im Wing Chun Kung Fu in der Disziplin
Formen gewonnen. Trainer: Mario Lopez. Vereinsvorsitzender: Mario
Lopez.
Luan Morina von der Close Range Combat Academy Lopez
e.V.: hat die Deutsche Meisterschaft im Kickboxen (Pointfighting)
gewonnen. Trainer: Mario Lopez. Vereinsvorsitzender: Mario Lopez
Lea-Sophie Gsell vom Squash-Racket-Club Duisburg 1993 e.V.: hat
die Deutsche Squash Jugend-Einzelmeisterschaft 2025 in der
Altersklasse Mädchen U13 gewonnen. Trainer: Rainer Westphal.
Vereinsvorsitzender: Rainer Westphal.
Jasmin Hartmann vom
Squash-Racket-Club Duisburg 1993 e.V.: hat die Deutsche Squash
Jugend-Einzelmeisterschaft 2025 in der Altersklasse Mädchen U11
gewonnen. Trainer: Rainer Westphal. Vereinsvorsitzender: Rainer
Westphal.
Fabian Wüst von Eintracht Duisburg e.V.: hat bei
der Deutschen Meisterschaft der Leichtathletik (100m Sprint) den 1.
Platz belegt. Trainer: Stefan Kerl. Vereinsvorsitzender: Dietmar
Rudat.
„Platz gemacht!“: Besondere Führung durch das
Wasserviertel Zu einer Außenführung durch
das Wasserviertel als Teil der Sonderausstellung „Platz gemacht!“
lädt das Stadtarchiv Duisburg am Dienstag, 12. Mai, um 17 Uhr ein.
Los geht es vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Im Fokus der
Führung stehen ausgewählte Bauprojekte und städtebauliche
Entwicklungen der 1920er- und 1930er-Jahre, die das Wasserviertel
bis heute prägen.
Anhand prägnanter Beispiele werden die
Rolle bedeutender Architekten und die architektonische Gestaltung
dieser Zeit in den Blick genommen. Die Außenführung bietet einen
Überblick über die Entwicklung des Viertels und ordnet einzelne
Bauwerke in ihren historischen Kontext ein. Dabei werden auch
übergeordnete Fragen zur Stadtentwicklung und zur Funktion
repräsentativer Architektur thematisiert.
Die Führung
übernimmt Dr. Marius Lange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im
Stadtarchiv Duisburg und Mitkurator der Ausstellung. Die Teilnahme
an der Führung im öffentlichen Straßenraum ist kostenfrei und
erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung „Platz gemacht!“ ist
unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
ACV: Wie
Autofahrer die Kontrolle behalten und was bei Unfall oder Stich gilt
Der Frühling ist da,
die Temperaturen steigen, und mit den ersten warmen Tagen werden
auch Wespen wieder aktiver. Was im Garten oder auf dem Balkon meist
unproblematisch ist, kann im Auto schnell zur ernsten Gefahr werden:
Auf eine Wespe im Innenraum reagieren viele Autofahrer instinktiv,
weichen aus oder versuchen, das Tier sofort loszuwerden. Genau das
kann gefährlich werden.

Wespe im Auto: Was tun während der Fahrt? / Bildrechte: Gettyimages
Warum ist eine Wespe im Auto überhaupt gefährlich? So
unangenehm die Situation ist: Die eigentliche Gefahr geht meist
nicht von der Wespe aus. Problematisch wird es erst, wenn die
Aufmerksamkeit kurz nachlässt oder unkontrolliert reagiert wird.
Ein Reflex wie Wegducken, Ausweichen oder hektisches Fuchteln
passiert schnell – egal ob es eine Wespe ist, eine Spinne im Auto
auftaucht oder sich plötzlich etwas im Innenraum bewegt.
Gerade bei höherem Tempo oder im dichten Verkehr reicht das aus, um
die Kontrolle zu verlieren. Viele unterschätzen, wie wenig es
braucht, damit aus einer kleinen Ablenkung eine gefährliche
Situation wird. Deshalb gilt: Auch wenn es schwerfällt, ruhig
bleiben und das Problem nicht während der Fahrt klären.
Was
tun während der Fahrt? Wenn während der Fahrt eine Wespe bemerkt
wird, zählt vor allem eins: das Fahrzeug stabil weiterführen. Ein
häufiger Fehler ist, hektisch zu reagieren oder zu versuchen, das
Tier direkt loszuwerden. Genau das führt oft erst zu unsicheren
Fahrmanövern. Auch wenn der Impuls groß ist, sofort einzugreifen,
sollte der Fokus auf der Straße bleiben.
Zur Orientierung
helfen einfache Schritte: Lenkrad ruhig halten und Blick nach
vorne richten Geschwindigkeit gleichmäßig reduzieren
Warnblinkanlage einschalten, wenn das Fahrzeug schnell langsamer
wird eine geeignete Möglichkeit zum Anhalten suchen
Das
gilt auch, wenn Mitfahrende nervös werden, ein Kind auf der Rückbank
gestochen wird oder die fahrende Person selbst gestochen wird.
Gerade in solchen Momenten fällt es besonders schwer, ruhig zu
bleiben. Trotzdem sollte das Fahrzeug ruhig weitergeführt und erst
angehalten werden, sobald es sicher möglich ist.
Wo darf man
anhalten? Sobald es möglich ist, sollte das Fahrzeug kontrolliert
aus dem Verkehr genommen werden. Ideal sind Parkplätze, Ausfahrten
oder eine ruhige Stelle am Straßenrand.
Auf der Autobahn ist
Anhalten grundsätzlich nicht erlaubt; der Standstreifen bleibt
Pannen- und Notfällen vorbehalten. Nur wenn eine akute Gefährdung
besteht und das Fahrzeug nicht mehr sicher geführt werden kann,
kommt ein Anhalten dort im Ausnahmefall in Betracht.
Wichtig
ist, möglichst weit rechts zu halten und den fließenden Verkehr
nicht zusätzlich zu gefährden. Beim Aussteigen sollte das Fahrzeug
möglichst auf der verkehrsabgewandten Seite verlassen werden.
Was tun, wenn das Auto steht? Ist das Auto sicher abgestellt,
wird die Situation meist schnell entspannter. Ein Fenster oder
eine Tür öffnen und einen Moment warten. Die Wespe orientiert sich
am Licht und findet so in vielen Fällen von selbst nach draußen.
Hektische Bewegungen vermeiden, nicht nach dem Tier schlagen und
es nicht anpusten. Das macht die Situation meist nur unruhiger.
Wespen sind nützliche Tiere und stehen in Deutschland unter Schutz.
Sie sollten daher nicht getötet werden. Findet die Wespe nicht
gleich hinaus, kann vorsichtig nachgeholfen werden, zum Beispiel mit
einem Stück Papier, um sie in Richtung Ausgang zu lenken.
Was
gilt für Allergiker? Für Menschen mit einer Insektengiftallergie
ist die Situation eine andere. Hier geht es nicht nur um Ablenkung,
sondern auch um ein mögliches gesundheitliches Risiko. Ein kurzer
Blick ins Auto vor der Fahrt kann helfen, solche Situationen zu
vermeiden. Während der Fahrt kann es sinnvoll sein, die Fenster
geschlossen zu halten und stattdessen die Klimaanlage zu nutzen.
Wichtig ist außerdem: Allergiepass griffbereit Notfallset
im Fahrzeug
Kommt es zu einem Stich, sollten Betroffene
aufmerksam bleiben. Treten Beschwerden wie Atemnot, Schwindel oder
ein starkes Schwächegefühl auf, handelt es sich um einen Notfall. In
diesem Fall sofort den Notruf 112 wählen. Auch ohne bekannte
Allergie gilt nach einem Stich: Auf den Körper achten. Wer sich
unsicher fühlt oder Beschwerden bemerkt, sollte nicht weiterfahren.
Wer zahlt bei einem Unfall? Kommt es durch eine
Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die
Kfz-Haftpflichtversicherung die Schäden anderer Beteiligter. Für den
eigenen Schaden ist eine Kaskoversicherung notwendig.
Versicherer prüfen im Einzelfall, wie es zu dem Unfall gekommen ist.
Entscheidend ist dabei, wie kontrolliert die Situation gehandhabt
wurde. Wird grobe Fahrlässigkeit angenommen, kann die Leistung
gekürzt werden. Einige Tarife verzichten auf diesen Einwand. Ein
Blick in die eigenen Versicherungsbedingungen kann sich daher
lohnen.
Wie vermeidet man Wespen im Auto? Gerade im Sommer
reicht oft schon ein kleiner Anreiz. Süße Getränke, Essensreste oder
klebrige Rückstände ziehen Wespen an. Darauf achten, den
Innenraum regelmäßig zu reinigen, vor allem wenn Kinder mitfahren.
Offene Getränke oder Essensreste sollten möglichst nicht im Auto
bleiben. Wenn das Fahrzeug längere Zeit steht, lohnt sich ein
kurzer Blick in den Innenraum sowie in Bereiche wie Türrahmen,
Kofferraum oder Motorraum.
Was tun, wenn sich ein Wespennest
im Auto befindet? Einzelne Wespen im Auto sind unangenehm, aber
meist schnell wieder verschwunden. Anders sieht es aus, wenn sich
ein Nest gebildet hat. Das kommt zwar selten vor, ist aber möglich,
vor allem wenn das Fahrzeug länger steht.
Typische Stellen
sind geschützte Bereiche wie der Motorraum, Radkästen oder der
Kofferraum. Wenn beim Öffnen plötzlich mehrere Wespen auftauchen,
sollten Autofahrer aufmerksam werden. Wichtig ist jetzt vor
allem: nicht selbst eingreifen. Wespennester werden verteidigt,
Eingriffe können die Tiere aggressiv machen.
Stattdessen
gilt: Fahrzeug möglichst nicht weiter nutzen Abstand halten,
besonders mit Kindern keine eigenen Versuche, das Nest zu
entfernen keine Insektensprays einsetzen
Wespennester
stehen unter Schutz und dürfen in der Regel nur von Fachleuten
entfernt werden. Betroffene sollten sich daher an eine
Schädlingsbekämpfung oder die zuständige Stelle vor Ort wenden.
TÜV-Leitfaden für sicheren und wirtschaftlich sinnvollen Umgang
mit verunfallten Hochvoltbatterien.
Risiken wie Brände, Stromschläge oder Leckagen verringern.
Systematische Analyse notwendig, um Reparaturbedarf zu ermitteln.
 TÜV-Verband /
iStock
Mit der steigenden Zahl von Elektrofahrzeugen wächst
die Bedeutung eines sicheren Umgangs mit Hochvoltbatterien, die bei
einem Unfall beschädigt worden sind. Der TÜV-Verband hat hierzu
einen Leitfaden veröffentlicht, der Sachverständigen und Gutachtern
eine praxisnahe Orientierung für die Bewertung solcher Batterien
bietet. „Nach einem Unfall können beschädigte Antriebsbatterien
Brände, Stromschläge oder Leckagen mit giftigen Chemikalien
auslösen“, sagt Robin Zalwert, Referent für nachhaltige Mobilität
beim TÜV-Verband.
„Die Batterie muss systematisch untersucht
werden, um auch äußerlich unsichtbare Schäden zu erkennen.“ Auf
dieser Basis können Werkstätten, Sachverständige und Halter
entscheiden, ob eine Reparatur sinnvoll oder ein Austausch notwendig
ist. „Verunfallte Hochvoltbatterien gehören zu den komplexesten
Fällen in der Fahrzeugbewertung“, sagt Zalwert. „Ohne klare Vorgaben
besteht die Gefahr, technische Risiken zu unterschätzen oder
wirtschaftlich falsche Entscheidungen zu treffen.“
Knackpunkt
äußerlich unsichtbare Schäden erkennen Ein zentraler Bestandteil
des Whitepapers ist die sicherheitstechnische Bewertung von
Unfallbatterien. Neben offensichtlichen Schäden müssen auch
versteckte Risiken identifiziert werden – etwa interne Kurzschlüsse
oder thermische Instabilitäten, die erst zeitverzögert zu
gefährlichen Situationen führen können. „Eine Herausforderung ist,
auch nicht sichtbare Schäden im inneren der Batterie zuverlässig zu
erkennen“, sagt Zalwert. „Eine Batterie kann äußerlich unauffällig
wirken und dennoch ein erhebliches Gefahrenpotenzial darstellen.“
Bei der Untersuchung kommen spezialisierte Prüfverfahren zum
Einsatz, etwa die Messung des Isolationswiderstands, thermografische
Analysen oder die Auswertung von Fahrzeugdaten. Diese ermöglichen
es, kritische Zustände wie Überhitzung, Zellschäden oder elektrische
Fehler zu identifizieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Darüber
hinaus sind Transportvorschriften und Lagerbedingungen für
Unfallfahrzeuge zu beachten, um Risiken für Einsatzkräfte,
Werkstattpersonal und Umwelt zu minimieren.
Reparatur in
vielen Fällen die wirtschaftlich beste Lösung Neben der
Sicherheit spielen auch wirtschaftliche Faktoren bei der Bewertung
eine wichtige Rolle. Eine Reparatur einzelner Batteriemodule ist
häufig deutlich günstiger als der Austausch der gesamten Batterie.
Ob sich eine Instandsetzung lohnt, hängt neben der Art der Reparatur
unter anderem vom Gesundheitszustand der Batterie, dem sogenannten
„State of Health“, und dem Fahrzeugwert zum Zeitpunkt der
Untersuchung ab. „In vielen Fällen ist die Reparatur nicht nur
wirtschaftlich sinnvoller, sondern auch nachhaltiger als ein
kompletter Austausch“, sagt Zalwert.
Aus Umweltsicht spreche
vieles dafür, beschädigte Batterien – wenn technisch möglich – zu
reparieren oder weiterzuverwenden. Die Herstellung von
Lithium-Ionen-Batterien verursacht hohe CO₂-Emissionen, während
Reparatur und „Second-Life-Nutzung“ Ressourcen schonen und Abfälle
reduzieren. „Jede Batterie, die länger genutzt wird, reduziert den
Bedarf an neuen Rohstoffen und verbessert die Klimabilanz der
Elektromobilität“, sagt Zalwert. „Deshalb sollte eine Reparatur
immer geprüft werden – vorausgesetzt, die Sicherheit ist
gewährleistet.“
Klare Prozesse und Standards notwendig Der
TÜV-Verband betont zudem die Bedeutung einheitlicher Standards und
klarer Herstellervorgaben. Diese sind entscheidend für die sichere
Bewertung und Instandsetzung von Hochvoltbatterien sowie für die
Wahrung von Garantieansprüchen. „Sachverständige spielen eine
Schlüsselrolle für die Sicherheit im Umgang mit verunfallten
Elektrofahrzeugen“, sagt Zalwert. „Dafür brauchen sie verlässliche
Daten, klare Prozesse und kontinuierliche Weiterbildung.“ Das
Whitepaper „Bewertung verunfallter Hochvoltbatterien in
Elektrofahrzeugen“ ist beim TÜV-Verband abrufbar.
Die SpardaSpendenWahl geht in
die nächste Phase: Bewerben noch möglich Mit wenigen Klicks viel
bewirken – jetzt abstimmen! Zirkusvorführungen,
Trommelgruppen, interkulturelle Kochprojekte: Die Bewerbungen für
die 14. SpardaSpendenWahl lassen schon jetzt eine beeindruckende
kreative Vielfalt erkennen. Unter dem Motto „Bühne frei für uns!“
sind Grund-, weiterführende und berufsbildende Schulen in Duisburg
und Umgebung noch bis zum 5. Mai aufgerufen, am Wettbewerb
teilzunehmen. Doch nicht nur die Schulen sind gefragt: Denn jetzt
gilt es, für die Projekte abzustimmen und Kultur und Kreativität ins
Rampenlicht zu rücken. Das ist ab sofort online über
www.spardaspendenwahl.de möglich.

Die SpardaSpendenWahl steht in diesem Jahr unter dem Motto „Bühne
frei für uns!“ Foto Sparda-Bank-West
„Wer teilnimmt, kann mit
wenigen Klicks eine große Wirkung erzielen. Jede Stimme schafft
Sichtbarkeit für das kulturelle und kreative Engagement an unseren
Schulen“, erklärt Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in
Duisburg. Er setzt erneut auf eine hohe Beteiligung. Die
Bewerberzahl liegt aktuell bereits bei insgesamt über 550 Schulen –
ein starkes Zeichen für das Engagement in der Region.
Insbesondere sehr kleine und kleine
Schulen haben zugelegt. Für einen fairen Wettbewerb gibt es vier
Größenkategorien, in denen sich die Fördervereine der Schulen
bewerben können: von sehr kleinen Einrichtungen mit unter 200 bis
hin zu großen mit mehr als 850 Schülerinnen und Schülern.
Drei Schritte zum Mitmachen Mit welchem kreativen und kulturellen
Engagement sich die Schulen in Duisburg und Umgebung bewerben, lässt
sich auf der Wettbewerbsseite entdecken – und direkt unterstützen.
Die Abstimmung läuft bis zum 19. Mai um 12 Uhr ganz einfach in drei
Schritten. Erster wichtiger Schritt: das Lieblingsprojekt auswählen.
Zweitens: Handynummer hinterlassen und innerhalb der EU eine
kostenlose SMS mit Abstimmcode erhalten. Drittens: den Code
innerhalb von 48 Stunden auf dem Profil der ausgewählten Schule
hinterlegen. „Jede Stimme hilft den Schulen. Mit den Fördergeldern
können sie neue Ideen umsetzen und Projekte weiterentwickeln“,
berichtet Dominik Kanders. Insgesamt werden 400.000 Euro
vergeben, verteilt auf 200 Preise zwischen 1.000 und 6.000 Euro. In
jeder Kategorie werden somit 50.000 Euro an Zuwendungen über den
Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West vergeben.
Erst
Webseite, dann Instagram Nach der Abstimmung über die
Internetseite lässt sich das Engagement auf Insta fortsetzen: Dort
läuft parallel zur SpardaSpendenWahl der Instagram-Sonderpreis. Bei
diesem können nochmal zehn Schulen weitere 1.000 Euro gewinnen.
Dafür ist es wichtig, die Lieblingsschule auf dem Kanal @spardawest
in den Kommentaren unter dem Gewinnspielpost zu nominieren und der
Sparda-Bank West zu folgen. Das kann sich auch für die Teilnehmenden
lohnen: Unter ihnen werden zehn Wunschgutscheine verlost.
„Ich bin überzeugt, dass sich sehr viele Menschen gerne für Kunst
und Kultur und für die Schulen in Duisburg und Umgebung einsetzen“,
erklärt Dominik Kanders. „So entsteht genau das, wofür unser
Wettbewerb steht und was unsere genossenschaftlichen Werte ausmacht:
gemeinsames Engagement für die Region.“
Horst Collin
erneut zum Handelsrichter ernannt - Unternehmer bringt weiterhin
Praxiserfahrung in die Rechtsprechung ein Der
Präsident des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat auf Vorschlag der
Niederrheinischen IHK Horst Collin, persönlich haftender
Gesellschafter der Rhein-Ruhr Collin KG, Duisburg, für die Zeit vom
1. Mai 2026 bis zum 30. April 2031 zum Handelsrichter beim
Landgericht Duisburg wiederernannt.

Foto: Niederrheinische IHK/Bettina Engel-Albustin
Unternehmerische Konflikte schnell und praxisnah lösen:
Das geht bei den Kammern für Handelssachen bei den Landgerichten in
Duisburg und Kleve. Dort entscheiden neben Berufsrichtern auch
Unternehmer als Handelsrichter gleichberechtigt mit – und das
ehrenamtlich. Allerdings findet ein Streit unter Kaufleuten nicht
automatisch seinen Weg zu den Kammern für Handelssachen.
Der Anwalt des Kaufmanns muss dies
beantragen. Unternehmer sollten diese Möglichkeit und die Expertise
nutzen, um schnell zu praxisnahen Lösungen zu kommen, wenn ein
Streit nicht außerhalb des gerichtlichen Verfahrens beigelegt werden
kann.
Dienstbetrieb bei dem Landgericht Duisburg
am 15. Mai eingeschränkt Wegen des jährlichen
Betriebsfests ist der Dienstbetrieb am Landgericht Duisburg am
Freitag, den 15.05.2026 stark eingeschränkt. Die Behandlung eiliger
Rechtsprechungsangelegenheiten ist sichergestellt.
Telefonisch und für Publikumsverkehr sind die Kammern des
Landgerichts und die Landgerichtsverwaltung jedoch nur eingeschränkt
erreichbar. Der Dienstbetrieb des Amtsgerichts Duisburg bleibt davon
unberührt.
Kreativtreffen Neumühl:
Nähen, häkeln, stricken, malen und viel mehr Die
Kreativtreffen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl sind sehr
beliebt Leise surren Nähmaschinen. „Mach das doch einfach so. Das
passt doch viel besser“ sagt auf einmal eine Stimme: Im Alten
Pfarrhaus der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl an der
Obermarxloher Straße 40, neben der Gnadenkirche, herrscht wieder
geschäftiges Treiben, denn das Ü50-Kreativtreffen ist
zusammengekommen für das Nähen, Häkeln, Stricken und noch viel mehr
Ideen.
Die Aktion ins Leben gerufen hatte Tatjana Wagner,
hauptamtlich Jugendmitarbeiterin der Gemeinde. Neben dieser
Tätigkeit bietet sie eben auch Erwachsenen die Möglichkeit, sich
kreativ zu betätigen.
Voller Stolz hält Teilnehmerin Angelika
eine Schürze hoch, die sie für ihre Enkelin Tabea genäht hat. „Jetzt
kommt noch eine Hose für deren Zwillingsbruder Leon hinzu“, sagt
sie. „Hier wurde mir von unserer Mitteilnehmerin Monika erst einmal
gezeigt, wie ich meine Nähmaschine richtig einstelle. Die läuft
jetzt wie am Schnürchen“ ergänzt sie dankbar. Und die Tipps vom
Tatjana Wagner seien „unbezahlbar“.
Kreativ ist auch Theresa
mit von der Partie. Lachend meint sie: „Ich habe hier schon alles
genäht, was es zu nähen gibt.“ Jetzt zeigt sie allen ihre neuen
Sommer- und Freizeit-Shorts. Der Kreativität ist an jedem
Donnerstagnachmittag wahrlich keine Grenze gesetzt, wenn sich –
zurzeit noch ausschließlich Damen – die „Über 50-erinnen“ in ruhiger
Runde von 16 bis 18 Uhr treffen.
„Hier wird viel genäht,
gestrickt, gehäkelt“, erläutert Tatjana Wagner, „aber schon gibt es
neue Ideen.“ Eine Teilnehmerin möchte Steine bemalen, eine andere
sich ans Diamond-Painting begeben, also Glitzersteine aufkleben.
Spontan sagt eine kreative „Jung-Seniorin“, dass sie kunstvolle
Gruß- und Glückwunschkarten machen möchte. „Mir geht es einfach
darum, Menschen eine kreative, sinnvolle Abwechslung zu bieten und
das ist hier doch voll und ganz gelungen“, freut sich die
Ideengeberin.
Zusätzlich zum Ü50-Kreativtreffen am
Donnerstagnachmittag bietet Tatjana Wagner noch ein Treffen für
Erwachsene an, bei dem es auch Spielmöglichkeiten für deren Kinder
gibt - auch im Altenpfarrhaus, immer montags von 16.30 bis 18.30
Uhr. Wer sich für eines der Kreativtreffen interessiert, kann gerne
Kontakt mit Tatjana Wagner aufnehmen (Tel. 0173 8139917, E-Mail:
tatjana.wagner@ekir.de). Reiner Terhorst

Ü50-Kreativ-Kreis der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl
in Aktion... links Jugendmitarbeiterin Tatjana Wagner.
(Foto: Reiner Terhorst)
Evangelische Kirche im
Duisburger Süden feiert Himmelfahrtsgottesdienst unter freiem Himmel
Die evangelischen Kirchengemeinden im Duisburger Süden
(Rheingemeinde, Trinitatis, Versöhnungsgemeinde) laden herzlich ein
zu einem OpenAir-Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag,
14. Mai um 10.30 Uhr. Anders als vorab veröffentlicht kann der
Gottesdienst nicht im Biegerpark stattfinden.
Die Gemeinden laden deshalb ein auf die
Wiese beim nahen Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 43, zu
erreichen über die Bushaltestelle „Bergische Landwehr“. Der
Gottesdienst unter dem Motto „Nicht starren! Weitergehen!“ wird
geleitet von Pfarrerin Ute Sawatzki und musikalisch begleitet vom
Posaunenchor Duisburg Süd.

Gemeindehaus Knevelshof (Foto: Falko
Stampa).
Kirchenkneipe in Neudorf: Gemeinde lädt zum
Auspannen ein Am Freitag, 15. Mai 2026 gibt es in der
Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit
zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang.
Um 18 Uhr
geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die
Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet
wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten,
laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter
www.hochfeld-neudorf.de
Start der „Hamborner Rathausgespräche“: Die Historie
des Dichterviertels
Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am Donnerstag, 7. Mai, in
Kooperation mit dem Hamborner Heimatverein zum Auftakt der
„Hamborner Rathausgespräche“ um 17 Uhr in den großen Sitzungssaal
des Bezirksrathauses an der Duisburger Straße 213 ein. Thorsten
Fischer hält einen spannenden Vortrag über die Entstehung und
Entwicklung des Dichterviertels in Obermarxloh.
Noch vor dem Ersten Weltkrieg entstand
für die Bergleute der Schachtanlage Friedrich Thyssen in
Obermarxloh ein Arbeiterquartier, das bis heute von der
Geschichte des Ruhrgebiets erzählt: das Dichterviertel. Die
größte Duisburger Arbeitersiedlung besitzt eine dichte
Blockrandbebauung mit großen Innenhöfen und früheren
Nutzgartenflächen. Bereits in seinen Anfängen war das Viertel
durch Zuwanderung geprägt.
Es galt zudem als „rotes
Viertel“, in dem gestreikt und Widerstand in der NS-Zeit
geleistet wurde. Der Vortrag führt in die Entwicklung
Obermarxlohs und Hamborns im Zeichen von Kohle, Stahl und
Zuwanderung ein und fragt, wie Arbeit und Alltag in
Bergarbeitersiedlungen miteinander verwoben waren. Was
bedeutete eine Werkswohnung für die dort lebenden Familien?
Und was erzählt das Dichterviertel heute über Wandel,
Zusammenhalt und das industriekulturelle Erbe Hamborns?
Thorsten Fischer wirft einen historischen Blick auf ein
Quartier, in dem sich große Industriegeschichte und
alltägliches Wohnen auf besondere Weise begegnen. Die
Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung
ist nicht notwendig. Barrierefreiheit ist sichergestellt.
Weitere Informationen gibt es bei Frau Keutel telefonisch
unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de.
„Platz gemacht!“: Mittagspausenführung im Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Donnerstag, 7.
Mai, um 12 Uhr zu einer 30-minütigen Mittagspausenführung durch die
neue Sonderausstellung „Platz gemacht!“ in die Räumlichkeiten am
Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein. „Platz gemacht!“
erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.
Seine
Architektur, seine Atmosphäre und seine Einrichtungen für Kultur,
Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder,
Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum
überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung,
politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die Führung ist
Teil eines neuen, regelmäßigen Formats, das sich vor allem an
Berufstätige in der Umgebung richtet, die ihre Mittagspause für
einen kurzen Museumsbesuch nutzen möchten.
In kompakter Form werden ausgewählte Themen aus dem Museum
vorgestellt. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.
Donnerstags gilt im Museum „Pay What You Want“: Besucherinnen und
Besucher können den Eintrittspreis selbst festlegen. Das gesamte
Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Foto BZ-haje
Historische Bilder Archiv Hans-Willi Bütefür |
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und das Citypalais
(BZ-Foto) im Eingangs-Bereich am
König-Heinrich-Platz |
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Oder der Blick
zurück 3 Bilder unten):
An gleicher Stelle stand früher die Tonhalle mit
entsprechendem Grün auf dem König-Heinrich-Platz |
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Tonhalle außen (oben) und der
große Saal innen (unten) |
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...und Tonhallengarten (unten) |
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Tonhalle mit
Gartenwirtschaftsbetrieb |
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Königstraße mit
Blick vom Kuhtor und Tonhalle als Collage |
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Energiepreise wie in früheren Krisen stark gestiegen
• Kraftstoffe an Tankstellen im März 2026 um 20,0 % teurer
als ein Jahr zuvor, leichtes Heizöl um 44,4 % teurer •
Importpreise für Erdöl im März 24,6 % höher als ein Jahr zuvor •
Nahost-Krieg wirkt sich aktuell wegen hohem Ausgangsniveau der
Energiepreise weniger deutlich aus als Angriff auf die Ukraine im
Jahr 2022
Die aktuellen Preissteigerungen für Energieprodukte im
Vorjahresvergleich sind teilweise ähnlich hoch wie in früheren
Ölkrisen und Weltwirtschaftskrisen. Unmittelbar nach Beginn des
Kriegs gegen die Ukraine vor vier Jahren fielen sie jedoch deutlich
stärker aus. Das zeigt eine vergleichende Betrachtung des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Entwicklung der Preise für
Erdöl und daraus raffinierte Mineralölprodukte sowie für Erdgas in
den vergangenen 50 Jahren und auf verschiedenen Wirtschaftsstufen.
Im März 2026 zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher an
Tankstellen in Deutschland durchschnittlich 17,3 % mehr für
Superbenzin und 29,7 % mehr für Diesel als ein Jahr zuvor.
Kraftstoffe insgesamt waren 20,0 % teurer. Die Verbraucherpreise für
leichtes Heizöl stiegen um 44,4 % gegenüber März 2025.
Hohes Niveau bei Erzeuger- und Importpreisen von
Energieprodukten Auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen ergibt
sich für die Importpreise und die Erzeugerpreise gewerblicher
Produkte im März 2026 beim Vergleich zum Vorjahresmonat allerdings
ein geteiltes Bild. Dieses ist zum einen bedingt durch das seit
Beginn des Kriegs in der Ukraine immer noch hohe Preisniveau bei der
Einfuhr und Erzeugung ausgewählter Energieprodukte.
Zum
anderen hängt es auch mit längerfristigen Verträgen und
Preisbildungsmechanismen zusammen. Insbesondere die Erzeugerpreise
für Mineralölerzeugnisse stiegen durch die Kriegshandlungen im Iran
und Nahen Osten mit 18,3 % im März 2026 gegenüber März 2025 stark
an. Dagegen lagen sie bei Erdöl (-10,2 %) und Erdgas (-19,5 %)
niedriger als ein Jahr zuvor.
Der aktuelle Preisanstieg im
März 2026 zeigt sich hier im Vergleich zum Vormonat Februar 2026 mit
+14,8 % bei Erdöl und +8,8 % bei Erdgas. Ähnlich wie bei den
Erzeugerpreisen fiel die Entwicklung auch auf der Stufe der
Importpreise unterschiedlich aus: Im März 2026 waren Erdölimporte
24,6 % teurer als ein Jahr zuvor, Importe von Mineralölerzeugnissen
verteuerten sich um 48,6 %.
Dagegen fielen die Importpreise
für Erdgas (-8,6 %) im Vorjahresvergleich niedriger aus. Auch hier
ist der Rückgang der Importpreise auf das höhere Ausgangsniveau im
Vorjahr zurückzuführen. Im Vormonatsvergleich, also gegenüber
Februar 2026, hat sich sowohl der Import von Erdöl (+45,9 %) als
auch der von Mineralölerzeugnissen (+41,6 %) und Erdgas (+19,6 %)
zuletzt dagegen kräftig verteuert.
Zu Beginn des Kriegs
gegen die Ukraine waren die Importpreise für Erdöl (+87,5%),
Mineralölerzeugnisse (+108,4 %) und Erdgas (+330,5%) im März 2022
gegenüber dem Vorjahresmonat weitaus stärker gestiegen. Grund für
die starken Anstiege der Importpreise war allerdings auch ein
Basiseffekt: Aufgrund geringer Nachfrage zu Pandemiezeiten waren Öl-
und Gasimporte zu Beginn des Jahres 2021 noch sehr günstig.

Ähnliche Entwicklungen wie aktuell im Zuge des Kriegs
im Nahen Osten waren bislang lediglich im Zusammenhang mit den
beiden Ölkrisen 1974 und 1980 sowie der Finanzmarkt- und
Wirtschaftskrise 2008/2009 zu beobachten.
Erste Ölkrise
1973/1974: Kraftstoffe binnen eines Jahres um 32 % verteuert Wie
in der aktuellen Lage waren auch in den Jahren 1973/74 hohe
Preissteigerungen für Erdöl und Mineralölprodukte auf allen
Wirtschaftsstufen zu verzeichnen. Im November 1973 stiegen die
Einfuhrpreise für Erdöl gegenüber dem Vormonat Oktober um 41,7%.
Einen Monat zuvor hatte der Jom-Kippur-Krieg begonnen, der als
Auslöser der ersten Ölkrise gilt.
Die in der OPEC
organisierten erdölexportierenden Staaten hatten damals ihre
Fördermenge gedrosselt, um Druck auf westliche Staaten auszuüben. Im
März 1974 war importiertes Erdöl schließlich mehr als drei Mal so
teuer wie ein Jahr zuvor (+221,1% gegenüber März 1973). Die Preise
für die daraus im Inland erzeugten Mineralölprodukte hatten bereits
im Februar 1974 ihre bis dahin höchste Vorjahresveränderungsrate
erreicht (+66,4 % gegenüber Februar 1973).
Für die privaten
Verbraucherinnen und Verbraucher erreichte der Preisanstieg für
Kraftstoffe ebenfalls im Februar 1974 einen Höhepunkt, mit einem
Plus von 32,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Für leichtes Heizöl
mussten private Verbraucherinnen und Verbraucher bereits im Dezember
1973 Höchstpreise bezahlen (+183,3 % gegenüber Dezember 1972).
Die Preise für Erdgas folgten den Erdölpreisen über mehrere
Jahre mit einem zeitlichen Verzug. So verzeichneten die Preise für
importiertes Erdgas erst im Mai 1975 mit einem Plus von 114,0%
gegenüber dem Vorjahresmonat den höchsten Anstieg. Ebenfalls im Mai
1975 wurde Erdgas für alle Abnehmergruppen um 66,6 % teurer, vor
allem bedingt durch den großen Preisanstieg für Industriekunden mit
einer hohen Abnahmemenge (+95,0 % gegenüber Mai 1974).
Für
private Verbraucherinnen und Verbraucher wurde der höchste Anstieg
der Erdgaspreise bereits im Februar 1975 mit einem Plus von 17,6 %
gegenüber Februar 1974 erreicht. Zweite Ölkrise 1979/1980:
Kraftstoffe binnen eines Jahres um 28 % verteuert Auch während der
zweiten Ölkrise 1979/1980 sahen sich Verbraucherinnen und
Verbraucher mit deutlichen Preissteigerungen für Heizöl und
Kraftstoffe konfrontiert. Die zweite Ölkrise wurde im
Wesentlichen durch die Förderausfälle im Zusammenhang mit der
Islamischen Revolution im Iran seit Januar 1979 und dem im September
1980 begonnenen.
Ersten Golfkrieg ausgelöst. Im Frühjahr
1979 beschleunigte sich der Preisanstieg für importiertes Erdöl und
erreichte mit einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahresmonat im März
1980 seinen Höhepunkt (+101,4%). Bis zum Jahr 1985 blieben die
Importpreise für Erdöl auf einem hohen Niveau. Den Höchststand
erreichten sie im März 1985, bevor sie bis zum Ende der 1980er Jahre
wieder stark sanken.
Für private Verbraucherinnen und
Verbraucher kostete schon im Juli 1979 leichtes Heizöl 110,8 % mehr
als ein Jahr zuvor. Die Kraftstoffpreise erreichten im September
1981 einen damals historischen Höchststand und waren 27,7 % teurer
als im September 1980. Auch in dieser Krise folgte der Preisanstieg
für importiertes Erdgas den hohen Preisanpassungen für Erdöl erst
mit einem zeitlichen Verzug im September 1981 (+62,7% gegenüber
September 1980).
Für private Verbraucherinnen und
Verbraucher kam es bereits im Januar 1981 mit einem Plus von 22,2 %
gegenüber dem Vorjahresmonat zum höchsten Preisanstieg. Finanzmarkt-
und Wirtschaftskrise 2008/2009: Starke Schwankungen der Preise für
Heizöl und Kraftstoffe Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise war
durch deutliche Schwankungen der Energiepreise geprägt.
Ihren Anfang nahm die Finanzmarktkrise im August 2007 mit dem
sprunghaften Anstieg der Interbankfinanzkredite in den Vereinigten
Staaten. Den Höhepunkt erreichte sie im September 2008 mit dem
Zusammenbruch der US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers, im
Oktober 2009 folgte die Eurokrise, ausgelöst durch die Korrektur der
Daten zur griechischen Nettoneuverschuldung.
Im Juli 2008
erreichten die Preise für importiertes Erdöl ihren bis dahin
höchsten Stand: Importiertes Erdöl kostete 50,6 % mehr als ein Jahr
zuvor. Ebenfalls im Juli 2008 verzeichneten die Verbraucherpreise
für Kraftstoffe und Heizöl Höchststände. Leichtes Heizöl war für
Verbraucherinnen und Verbraucher 59,2 % teurer als im
Vorjahresmonat, Kraftstoffe kosteten 15,1 % mehr als ein Jahr zuvor.
Nach einem Einbruch in der zweiten Jahreshälfte 2008 stiegen
die Importpreise für Erdöl mit der wirtschaftlichen Erholung dann
weiter stark an, bis sie im März 2012 einen neuen Höchststand
erreichten. Die Folgezeit war geprägt von volatilen Ölimportpreisen.
Corona-Krise: Einbruch der Importpreise für Öl und Gas
In der Corona-Krise verlief die Entwicklung der Energiepreise
entgegengesetzt zur Entwicklung in der Finanzmarktkrise: Auf einen
starken Rückgang der Energiepreise zu Beginn der Corona-Pandemie
folgte ein deutlicher Anstieg. Nachdem die Importpreise für Erdöl im
Zusammenhang mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie bis April 2020
nachfragebedingt auf ihren tiefsten Stand seit August 1999 gefallen
waren, stiegen sie – auch infolge der raschen wirtschaftlichen
Erholung – ab Juni 2020 wieder an.
Krieg gegen die Ukraine:
Preisanstiege verstärken sich Im März 2022, dem ersten Monat des
Kriegs gegen die Ukraine, stiegen die Preise für importiertes Erdöl
nochmals deutlich an und lagen 87,5 % über dem Vorjahresmonat. Bis
Juni 2022 stiegen sie weiter und übertrafen den vorherigen
Höchststand aus dem März 2012 deutlich. Auch die bereits zuvor
beobachteten deutlichen Preisanstiege für importiertes Erdgas
verstärkten sich mit Kriegsbeginn, die Erdgaspreise lagen im März
2022 gegenüber dem Vorjahresmonat 330,5 % höher. Nach weiteren
starken Anstiegen erreichten sie im August 2022 ihren historischen
Höchststand.
NRW: Anbauflächen für Rosen um mehr als
50 % zurückgegangen
* Rosen wurden 2025 auf 63 Hektar Anbaufläche kultiviert;
2017 waren es noch 140 Hektar * 49,7 % der bundesweiten
Anbaufläche für Tulpen lag in NRW * 26 % der importierten
Schnittblumen waren 2025 Rosen – Niederlande waren das wichtigste
Lieferland
Im Jahr 2025 wurden Rosen
auf insgesamt 63 Hektar in NRW angebaut. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, nahmen die Anbauflächen für Rosen damit im
Vergleich zum Jahr 2021 um 16,0 % ab. Im Vergleich zu 2017 (damals:
140 Hektar) war die Anbaufläche damit um ganze 55 % geringer.
Auf Chrysanthemen entfielen sowohl 2025 als auch 2021 jeweils 3
Hektar Anbaufläche, was einem Rückgang von 87,5 % zu 2017
entsprach. Tulpen wurden auf 8 Hektar und Gerbera auf 2 Hektar
angebaut. Beide Blumensorten verzeichneten ebenfalls einen Rückgang
zu 2017. Im Vergleich mit 2021 nahm die Anbaufläche bei den Tulpen
um 4 Hektar zu, bei den Gerbera verringerte sich die Fläche um 1
Hektar leicht.

Bundesweit größte Anbaufläche für Rosen, Tulpen und
Gerbera in NRW Im deutschlandweiten Vergleich der einzelnen
Bundesländer lag NRW sowohl bei der Anbaufläche für
Zierpflanzen insgesamt als auch bei einzelnen Blumensorten vorn.
Knapp die Hälfte der bundesweiten Anbauflächen für Tulpen (49,7 %)
lagen in NRW.
Die nordrhein-westfälischen Anbauflächen
für Rosen machten einen Anteil von 39,5 % aus, die für Gerbera lagen
bei 35,7 %. Bei den Chrysanthemen lag NRW mit einem Anteil von
16,9 %, hinter Bayern mit 27,7 %, an zweiter Stelle. Insgesamt
bauten landwirtschaftliche Betriebe deutschlandweit auf 2.421 Hektar
Fläche Schnittblumen bzw. Zierpflanzen zum Schnitt an.
NRW
hatte mit 1.014 Hektar einen Anteil von 41,9 % an der
Gesamtanbaufläche. Mehr als ein Viertel der importieren
Schnittblumen waren Rosen 2025 importierte die NRW-Wirtschaft, nach
vorläufigem Ergebnis, über 63.000 Tonnen Schnittblumen mit einem
Warenwert von rund 506 Millionen Euro.
Mit einem Anteil von
26,5 % waren gut ein Viertel der importierten Schnittblumen
frische Rosen. Frische Chrysanthemen hatten einen Anteil von 5,4 %
und Nelken von 2,9 %. Die Niederlande waren mit fast 15.000 Tonnen
das wichtigste Lieferland frischer Rosen. Mit deutlichem Abstand
folgten Kenia mit rund 1.200 Tonnen und Ecuador mit 400 Tonnen.

Die Importmenge von frischen Rosen war im Jahr 2025 um
31,9 % geringer als 2017. Damit wurden 2025 rund 20.000 Tonnen
frische Rosen weniger importiert.
Funkamateure ziehen positive
Bilanz und ehren langjährige Mitglieder Die Rheinhauser
Funkamateure des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. (DARC) zogen bei
ihrer Mitgliederversammlung am 30. April 2026 in der
Vereinsgaststätte des VfL Rheinhausen eine positive Bilanz.
Zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr und eine stabile
Entwicklung zeigen: Der Ortsverband ist gut aufgestellt und blickt
zuversichtlich in die Zukunft.
Ein Höhepunkt der Versammlung
war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für ihre jahrzehntelange
Treue zum Amateurfunk und zum Verein wurden Kurt Willutzki (70
Jahre), Kai Hassing (50 Jahre) und Michael Söntgerath (40 Jahre)
ausgezeichnet. Gewürdigt wurden damit nicht nur die Dauer der
Mitgliedschaft, sondern auch das anhaltende Engagement der Geehrten.
Auf der Tagesordnung standen zudem turnusgemäß Vorstandswahlen.
Der bisherige Ortsverbandsvorsitzende Horst Indek wurde im Amt
bestätigt und setzt seine langjährige Arbeit fort. Neu gewählt wurde
Christian Luven als stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender. Er
tritt damit die Nachfolge des Ende 2025 überraschend verstorbenen
Hans-Peter Dohmen an. Mit einem engagierten Führungsteam und einer
aktiven Gemeinschaft sieht sich der Ortsverband auch für die
kommenden Jahre gut gerüstet.

Von links nach rechts: Horst Indek, Michael Söntgerath, Georg
Overhoff, Kurt Willutzki, Christian Luven, Michael Funke, Carmen
Weber und Kai Hassing.
Foto Michael Mittler.
Der Amateurfunk ist so
facettenreich wie kaum eine andere Freizeitbeschäftigung. Einige
Funkamateure pflegen den Sprechfunk und das immaterielle Kulturerbe
Morsen, andere befassen sich mit computergestützten Betriebsarten.
Wieder andere betreiben Amateur-Fernsehsender, das HamNet – ein
Datenübertragungsnetz als Kombination von Amateurfunk und Internet –
sowie vieles mehr.
Der länderübergreifende Funkbetrieb
findet auf Kurzwelle, UKW sowie über Satelliten statt. Er fördert
die Toleranz, den kulturellen Austausch und das internationale
Verständnis der rund 61.000 deutschen und weltweit mehr als 2,5
Millionen Funkamateure. Mit der Fülle ihrer technischen
Möglichkeiten können sie in Not- und Katastrophensituationen helfen,
die Kommunikation unabhängig von den Versorgungsnetzen aufrecht zu
erhalten.
Als größter Verband von Funkamateuren in
Deutschland hat der DARC e.V. rund 31.600 Mitglieder. Der DARC e.V.
vertritt die Interessen der Funkamateure bundesweit und engagiert
sich zur Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch
international als Mitglied der International Amateur Radio Union
(IARU). Weitere Infos: https://www.darc.de
Richtfest für die
Erweiterungsneubauten an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule
Am 13.05.2026 um 12.00 Uhr findet an der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule an der Hamborner Straße
274-278 mit der Stadt Duisburg, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg
(WBD) und der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) findet um 12.00 Uhr
das Richtfest für die Erweiterungsneubauten der
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule statt.
Mit dem
Richtfest nimmt der neue Schulstandort sichtbar Gestalt an: Es
entstehen ein moderner Cluster-Neubau mit rund 7.300 m² sowie ein
Verwaltungsgebäude mit etwa 1.600 m², die gemeinsam den wachsenden
Raumbedarf der Schule decken.
Die Neubauten schaffen
zeitgemäße Lern- und Arbeitsbedingungen und bilden die Grundlage für
die weitere Entwicklung des Schulstandorts. Nach der geplanten
Fertigstellung im Sommer 2027 folgen die Sanierung des
Bestandsgebäudes sowie die Neugestaltung des Schulhofs.
Michael Büsker ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter für den Bezirk
Hamborn Zuwachs im Bezirksdienst beim Städtischen
Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes: Michael Büsker ist ab
sofort im Bezirk Hamborn für die Stadtteile Marxloh, Alt-Hamborn,
Neumühl und Röttgersbach zuständig. In seinem Bezirk leben 76.376
Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 21 Quadratkilometern.
Dem 42-Jährigen ist es ein besonderes Anliegen, „Menschen, die
bislang eine eher kritische Haltung gegenüber behördlichen
Einsatzkräften hätten, ein positiveres Bild zu vermitteln“. „Darüber
hinaus möchte ich die Arbeit des Bezirksdienstes aktiv mitgestalten
und einen nachhaltigen, positiven Beitrag zur Weiterentwicklung des
Bezirks leisten“, sagt Büsker.

„Duisburg ist unglaublich vielfältig: Hier wird multikulturelles
Miteinander nicht nur gelebt und gefördert, sondern geradezu
gefordert. In meinen fast 16 Jahren als Duisburger habe ich durchweg
positive Erfahrungen gemacht.“ Neben dem Miteinander vieler Kulturen
schätzt der neue Bezirksdienstler in seinem Einsatzgebiet „das
kulinarische Angebot, die Industriekultur, die vielfältigen Projekte
und Angebote für Kinder und Jugendliche“.
Michael Büsker ist
Heilerziehungspfleger und war als Gruppenleiter in der Duisburger
Werkstatt für Menschen mit Behinderung tätig. Außerdem übernahm er
Aufgaben als anleitende und beratende Pflegekraft unter anderem mit
dem Schwerpunkt Autismusspektrum. 2025 schloss er erfolgreich ein
duales Studium zum Bachelor of Laws ab. Im Anschluss war er zunächst
in der Wohnungsaufsicht bei der Stadt Duisburg eingesetzt.
In seiner Freizeit betreibt er Kampfsport (Brazilian Jiu Jitsu),
Liverollenspiele, Improvisationstheater und spielt Gitarre. Der
städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind
täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen
unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und
Gewerbetreibende zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken
je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.
Im jeweiligen
Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen,
beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf
Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen
und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende
Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den
Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.
Michael Büsker
kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst –
jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem
Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und
Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere
Informationen online unter www.duisburg.de/bezirksdienst.
Frühe Hilfen Duisburg: Projekt
„Chance.DU“ stellt sich vor Die Frühen Hilfen Duisburg
laden am Freitag, 22. Mai, von 9.30 bis 11.30 Uhr zum
Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle an der Schwanenstraße
5 bis 7 in der Duisburger Innenstadt ein. Der Eingang befindet sich
an der Steinschen Gasse 2.
Die Frühen Hilfen Duisburg bieten
ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um
Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren
Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an. Inhaltlich geht es dieses
Mal um das Projekt „Chance.DU“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für
Beschäftigungsförderung (GFB) Duisburg.
Ziel des Projektes
ist die ganzheitliche Unterstützung von Familien im Leistungsbezug
(ausgenommen Asylleistungen) bei der Entwicklung einer beruflichen
Perspektive. Im Zuge der familienorientierten Beratung bekommt jede
Familie eine individuelle Beratung entsprechend ihrer persönlichen
Situation.
Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in
Duisburg sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen gibt es im Internet auf
www.duisburg.de/fruehehilfen. Für Rückfragen steht das Team der
Frühen Hilfen telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.
Hochheide: Mitglieder für neue Stadtteil-Jury gesucht
Für das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt Duisburg Hochheide:
Zusammen leben – zusammen wachsen“ richtet die Stadt Duisburg
Verfügungsfonds ein, um die aktive Mitwirkung der Bewohnerinnen und
Bewohner zu stärken und die Quartierszentren zu fördern.
Mit
diesen Fonds können künftig Projekte unkompliziert finanziert
werden, die das Miteinander im Stadtteil beleben oder den lokalen
Gewerbestandort attraktiver gestalten. Das Besondere: Über die
Vergabe der Gelder entscheidet eine lokale Jury aus Bürgerinnen und
Bürgern, Gewerbetreibenden und weiteren Akteuren vor Ort. Für die
Mitarbeit in der Verfügungsfonds-Jury suchen die Stadt Duisburg und
das Quartiersbüro Hochheide interessierte und engagierte Personen,
die sich um eine Position in der Jury bewerben.
Gesucht
werden insgesamt fünf Personen und drei Stellvertreterinnen und
Stellvertreter, die Lust haben, die Entwicklung ihres Stadtteils
aktiv zu begleiten und mitzugestalten. Die Mitglieder entscheiden
direkt über eingereichte Förderanträge für Hochheide und können
eigene Anregungen und Ideen einbringen.
Die Jury tagt bis zu
viermal im Jahr. Wer Interesse an einer Mitarbeit in der
Verfügungsfonds-Jury hat, kann sich gerne bis zum 27. Mai 2026 beim
Quartiersbüro in der Glückaufstraße 8 melden und das
Bewerbungsformular ausfüllen. Das Quartiersbüro ist auch telefonisch
unter 02066 4672470 oder per E-Mail an qm@du-hochheide.de für
Rückfragen erreichbar. Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs und
donnerstags von 9 bis 16 Uhr.
Trotz hoher
Spritkosten sparsam unterwegs Viel Potenzial bei
geringem Aufwand / Achtung bei der Wahl der Tankstelle
©iStock.com/Ladanifer Seit Wochen befinden sich die Spritkosten in
Deutschland auf sehr hohem Niveau. Für alle Autofahrer, besonders
für Vielfahrer sind die Auswirkungen direkt im Geldbeutel spürbar.
Mit diesen fünf ADAC Tipps lassen sich Mehrkosten reduzieren.
1. Fahrzeug “spritsparend” vorbereiten Autofahrer können
selbst ihr Fahrzeug so vorbereiten, dass sie unnötigen
Spritverbrauch vermeiden. Mindestens einmal im Monat sollte der
Reifendruck kontrolliert werden. Die korrekte Einstellung findet
sich in der Regel im Handbuch des Fahrzeugs oder auf einem Aufkleber
in der Tankklappe beziehungsweise dem Türrahmen.
Ist hier
kein expliziter Eco-Wert angegeben, kann der Reifendruck
eigenständig um 0,2 bar erhöht werden, um den Rollwiderstand zu
verbessern. Auch sollten Zubehörteile (z.B. Dachbox oder
Fahrradanhänger) abmontiert werden, wenn sie nicht gebraucht werden.
Das gleiche gilt für unnötigen Ballast, der im Fahrzeug liegt, aber
eigentlich gar keine Verwendung findet.
2. Spritsparend
fahren Vorausschauendes Fahren reduziert nicht nur die
Unfallgefahr, sondern auch den Spritverbrauch. Jeder Bremsvorgang
setzt die Arbeit, die der Motor verrichtet hat, in nutzlose
Wärmeenergie um. Bei einem Fahrzeug mit Handschaltgetriebe sollte
beim Beschleunigen so früh wie möglich hochgeschaltet werden (meist
bei ca. 2000 Umdrehungen pro Minute).
Rollt man bergab oder
an eine rote Ampel heran, das Fahrzeug mit eingelegtem Gang
ausrollen lassen, da hierbei die Treibstoffzufuhr zum Motor
deaktiviert wird. Viele Autos bieten außerdem eine
Kurzzeit-Verbrauchsanzeige, mit der man sich selbst bei jeder Fahrt
an seinen aktuellen Verbrauch erinnern kann.
3. Tankstellen
vergleichen Die Wahl der Tankstelle hat einen starken Einfluss
auf die Spritkosten. Mit Hilfe von Spritspar-Apps wie der ADAC Drive
App lassen sich die aktuell günstigsten Tankstellen in der Umgebung
anzeigen. Generell gilt: Direkt an der Autobahn sind die Preise
meist am höchsten – hier sollte nur im absoluten Notfall getankt
werden.
4. Der richtige Zeitpunkt Seit der Einführung
des sogenannten Österreich-Modells gilt: Der günstigste Zeitpunkt
zum Tanken ist meist um kurz vor 12 Uhr am Mittag – also vor der
einzig möglichen Preiserhöhung an den Tankstellen. Berufspendler
sollten eher am Vormittag zum Tanken fahren – hier sind die Preise
keinesfalls höher als am Vorabend, aber häufig günstiger.
5.
E10 statt E5 Dieser Tipp gilt nur für alle Autofahrer mit
Benzinern: Fast alle Fahrzeuge im aktuellen Bestand sind für E10
freigegeben – statistisch tankt aber nur jeder dritte Autofahrer den
Sprit mit höherem Ethanolanteil. Hier wird unnötig Geld ausgegeben,
denn E10 ist im Schnitt sechs Cent günstiger als herkömmliches Super
E5. Als Faustregel gilt: Alle Benziner, die nach 2011 verkauft
wurden, sind sicher für E10 freigegeben. Auch die meisten älteren
Fahrzeuge dürfen den Treibstoff tanken – hier hilft ein Blick in das
Bordbuch oder die Tankklappe. Tatsächlich kann es mit E10 einen
minimalen Mehrverbrauch geben.
ADAC Tests haben gezeigt,
dass dieser bei etwa einem Prozent im Vergleich zu Super E5 liegt.
Auch unter diesen Umständen bleibt der Preisvorteil von E10 weiter
sehr deutlich. In anderen Ländern wie Österreich oder Frankreich ist
E10 übrigens bereits der Standard-Kraftstoff an den Tankstellen –
oftmals gibt es hier gar kein E5 mehr.
Im Internet kursieren
viele Gerüchte rund um OBD-Stecker oder Additive, die auch den
Spritverbrauch des Fahrzeugs direkt beeinflussen sollen. Der ADAC
rät von diesen Gadgets ab, da sie nachweislich keine Auswirkungen
auf den Spritverbrauch haben. Während sich ein OBD-Stecker lediglich
als blinkendes Spielzeug herausstellte, kosten Spritsparzusätze
erstmal nur mehr Geld, bei zweifelhaftem Nutzen.
Die
43. Kinderfilmtage im Ruhrgebiet suchen filmbegeisterte Jurykinder!
Welcher Kinostreifen wird in diesem Jahr mit dem
EMMI-Preis für den besten Kinderfilm ausgezeichnet? Es liegt
in DEINER Hand! Wenn DU gerne ins Kino gehst, großes Interesse an
Filmen jeder Art hast und nach den Sommerferien in die 5. Klasse
gehst, dann suchen die Kinderfilmtage und ihre Partner genau DICH!

Fotos © Thomas Köller
Als
Mitglied der Kinderjury bei den 43. Kinderfilmtagen im Ruhrgebiet
hast du – natürlich gemeinsam mit deinem Team – die spannende
Aufgabe, eine Entscheidung zu treffen: Du bestimmst mit, welcher
Film am 1. November 2026 bei der feierlichen Preisverleihung in der
Oberhausener Lichtburg den Kinderfilmpreis EMMI erhält.
Im
Vorfeld schaut ihr euch verschiedene Filme aus dem vergangenen Jahr
an, tauscht euch darüber aus, diskutiert eure Eindrücke und gebt am
Ende eure Bewertungen ab. Wenn du also gerne ins Kino gehst und Lust
hast, dich mit anderen Kindern über Filme auszutauschen, um
gemeinsam den besten Film zu küren, dann bewirb dich!

Die Kinderfilmtage und ihre Partner suchen engagierte,
filmbegeisterte Kinder für die Kinderjury 2026. Aus allen
Bewerbungen wählt die Festivalleitung schließlich sieben Jurykinder
aus. Bei der Abschlussveranstaltung präsentiert ihr auf der Bühne
den Gewinnerfilm und überreicht den mit 1.000 Euro dotierten Preis.
Ein unvergessliches Kinoerlebnis wartet auf dich!
Teilnahmevoraussetzung: Du bist nach den Sommerferien im 5.
Schuljahr und hast an folgenden Terminen Zeit: Am Samstag,
den 05.09. und am Sonntag, den 06.09. in der Lichtburg Oberhausen
Am Samstag, den 12.09. in der Lichtburg Essen sowie am Sonntag, den
13.09. in der Lichtburg Oberhausen zum Filme ansehen und bewerten
Am Samstag, den 19.09. sowie am Sonntag,
den 20.09. in der Lichtburg Oberhausen zum Filme ansehen und
bewerten Und natürlich am 04.10. und 01.11., um an der Eröffnung in
der Lichtburg Essen und dem Abschluss in der Lichtburg Oberhausen
teilzunehmen Fülle bis zum 30. Juni 2026 das Bewerbungsformular aus.
Auf der Website
https://netzkult.de/jury-kinderfilmtage/ findest du das
Formular. Das alles schickst du dann an:
kinderjury@netzkult.de
Alternative Hafenrundfahrt voll auf Kurs
Nach großem Zuspruch in den letzten zehn Jahren gibt es auch
jetzt wieder die Gelegenheit, die unterschiedlichen Seiten des
Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise kurzweilig und
begleitet von passender Akkordeonmusik kennen zu lernen. Die
beliebte „Alternative Hafenrundfahrt“ startet diesmal am 29. Mai um
18.30 Uhr am Anleger Schifferbörse in Duisburg Ruhrort.
Der Duisburger Hafen stellt insbesondere für den Industriestandort
Duisburg einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und leistet einen
wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels in der
Region. Gleichzeitig verpflichtet die Auszeichnung Duisburgs als
„Fairtrade-Town“ dazu, auch die Schattenseiten zu benennen und für
ein verstärktes Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen
sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und
Handelsstrukturen zu werben.
Die „Alternative
Hafenrundfahrt“ bietet die Gelegenheit, das Spannungsfeld der
vielfältigen Aktivitäten im größten Binnenhafen Europas aus
verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Die Mitfahrenden dürfen sich
auf einen inhaltlich breit gefächerten Abend an Bord der Rheinfels
freuen, begleitet und akzentuiert durch themenbezogene Musik mit
Silvester Pece (Akkordeon) und Gesang.
Zur
Veranstaltergemeinschaft gehören: Bürgerinitiative Saubere
Luft/Umweltgruppe West, Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit
und Soziales, Exile Kulturkoordination e.V., FairNetz Duisburg e.V.,
Oikocredit Regionalgruppe Duisburg. Karten für die 2,5-stündige
„Alternative Hafenrundfahrt“ können nur über die Internetseite
www.exile-ev.de/Veranstaltungen/ gebucht werden. Das Ticket kostet
21 Euro. Am Schiff gibt es keinen Kartenverkauf!

Alternative Hafenrundfahrt 2019 mit Martin Schaper (Mitte)-
Foto: Sabine Merkelt-Rahm

NRW-Industrie: Produktion im März 2026 um 0,8 % gesunken
* Energieintensive mit 0,7 % und übrige Industrie mit
0,9 % im Minus * Metallerzeugung und -bearbeitung um 2,9 %
rückläufig, Chemie mit Produktionsanstieg von 1,9 % * Maschinenbau
sank um 5,8 %, Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten stieg
dagegen um 10,6 %
Die Produktion der NRW-Industrie ist im
März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt
um 0,8 % gegenüber Februar 2026 gesunken. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
sank die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um
0,7 %.
Die Produktion in der übrigen Industrie sank
gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 0,9 %. Verglichen mit dem
Vorjahresmonat ging die Produktion um 7,7 % zurück. Die der
energieintensiven Industrie sank um 7,7 %; die Produktion der
übrigen Industrie war um 7,9 % rückläufig.

Produktionsrückgang in der Metallerzeugung und -bearbeitung, Chemie
mit Anstieg Im Vergleich zu Februar 2026 waren in NRW für die
energieintensiven Branchen im März 2026 unterschiedliche
Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven
Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein
Produktionsrückgang von 2,9 % ermittelt.
Die Herstellung von
Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren vermeldete einen
Produktionsrückgang von 7,5 %. In der chemischen Industrie stieg die
Produktion hingegen um 1,9 %.
Möbelherstellung und
Maschinenbau rückläufig, Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten
hingegen mit Plus Auch in den Branchen der übrigen Industrie
zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Im Bereich Herstellung
von Möbeln wurde ein Produktionsminus von 6,3 % verzeichnet. Die
Produktionsleistung im Maschinenbau sank um 5,8 %. Die Herstellung
von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen
Erzeugnissen konstatierte hingegen einen Produktionsanstieg von
10,6 %.
Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges
in der Ukraine, sank die Produktion im März 2026 insgesamt um 14,5 %
(−17,2 % in der energieintensiven Industrie; −13,1 % in der übrigen
Industrie). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag
der endgültige kalender- und saisonbereinigte Wert für
den Berichtsmonat Februar 2026 um 1,4 % über dem Vormonats- und
4,5 % unter dem Vorjahreswert.
Kultur- und
Kreativwirtschaft NRW: Software-, Games- und Werbemarkt prägten 2023
Umsatz und Beschäftigung * Kultur- und
Kreativwirtschaft erzielte 2023 einen nominalen Gesamtumsatz von
49,1 Milliarden Euro * Fast ein Drittel des nominalen Umsatzes
erzielte die Software- und Games-Industrie * Hohe
Unternehmensdichte bei Kunst- und Designwirtschaft
Die
Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr
2023 einen nominalen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro erzielt.
Wie das Statistische Landesamt auf Basis einer Sonderauswertung aus
dem Statistischen Unternehmensregister mitteilt, trug die Kultur-
und Kreativwirtschaft damit 2 % zum Gesamtumsatz des Landes
Nordrhein-Westfalens bei.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft
umfasst 11 Teilmärkte, von denen die Software- und Games-Industrie
sowie der Werbemarkt (32,3 % bzw. 22,9 %) die höchsten Anteile am
Gesamtumsatz hatten. Beide Teilmärke hatten einen hohen Anteil an
Beschäftigten aber einen geringen Anteil an rechtlichen Einheiten
mit 16,2 % bzw. 10,8 %.

Demgegenüber war die Struktur in anderen Teilmärkten
deutlich kleinteiliger ausgeprägt: Der Kunstmarkt wies mit 3,2 %
einen hohen Anteil an rechtlichen Einheiten, wie z.B.
Einzelunternehmen, GmbH, AG, GbR, OHG auf, während der Umsatzanteil
(0,9 %) sowie der Anteil der abhängig Beschäftigten (0,5 %)
vergleichsweise gering ausfielen.
Ein ähnliches Bild zeigte
sich in der Designwirtschaft, die ebenfalls einen hohen Anteil an
rechtlichen Einheiten (18,8 %) bei niedrigeren Anteilen an Umsatz
(9,3 %) und Beschäftigung (9,3 %) aufwies. Insgesamt zeigte sich
damit eine deutliche Konzentration von Umsatz und Beschäftigung auf
wenige Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft, während andere
Bereiche durch eine hohe Unternehmensdichte bei vergleichsweise
geringerer wirtschaftlicher Bedeutung geprägt waren.
„Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW – Von Games-Boom bis
Pressekrise: Dynamik in der Kreativwirtschaft“.
KSM: Vortrag über
Schuldsklaverei in der Antike Das Kultur- und
Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Sonntag, 10. Mai, um 15 Uhr
zu einem Vortrag mit Prof. Dr. Martin Leutzsch über die Formen der
Schuldsklaverei in antiken Gesellschaften ein. Vor allem Bauern
gerieten infolge von Missernten und wirtschaftlichen Krisen in
Abhängigkeiten, indem sie sich selbst oder ihren Besitz
verpfändeten.
Ein Ausweg war kaum möglich, da sich Schulden
und Abhängigkeiten rasch verfestigten. Zur Sicherung sozialer und
wirtschaftlicher Stabilität wurden im Alten Orient wiederholt
umfassende Schuldenerlasse ausgesprochen. Auch im Alten Testament
finden sich entsprechende Regelungen, etwa in den Vorschriften zu
Sabbat- und Jubeljahren.
Diese sind nicht nur politisch,
sondern auch religiös begründet und ethisch reflektiert. Die Idee,
Verschuldung zu begrenzen und einen Neuanfang zu ermöglichen, wirkt
bis in die Gegenwart fort – etwa in modernen Regelungen zur
Privatinsolvenz.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten und beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Weitere Informationen und das Museumsprogramm gibt es online unter
www.stadtmuseum-duisburg.de
„Offener
Roboter-Treff“ in der Bibliothek Homberg-Hochheide Die
Bibliothek Homberg-Hochheide, Ehrenstraße 20, lädt am Mittwoch, 13.
Mai, von 16 bis 17 Uhr zum „Offenen Roboter-Treff“ ein. Kinder ab
fünf Jahren haben dort die Möglichkeit, spielerisch in die Welt der
Programmierung und Robotik einzutauchen.
Der „Offene
Roboter-Treff“ richtet sich an junge Tüftlerinnen und Tüftler, die
Freude am Ausprobieren haben, sich für Technik begeistern oder schon
immer einmal Roboter programmieren wollten. In entspannter
Atmosphäre können erste Erfahrungen gesammelt, eigene Ideen
umgesetzt und neugierig Fragen gestellt werden.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich –
der Spaß am Entdecken steht im Vordergrund. Das Angebot ist
kostenlos und offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
Teilhabe für Menschen mit
Behinderungen sicherstellen Der Deutsche Verein für
öffentliche und private Fürsorge e.V. unterstreicht zum Europäischen
Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai
2026 die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention auch in Zeiten
großer Herausforderungen.
Am 24. Februar 2009 hat
Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert und sich
damit zur Einhaltung der Rechte von Menschen mit Behinderungen
verpflichtet. Die Menschenrechtskonvention steht für einen
Paradigmenwechsel, der Selbstbestimmung und Teilhabe in den
Mittelpunkt rückt. „Die UN-BRK ist geltendes Recht. Deutschland muss
sich daher daran messen lassen, ob die Rechte aus der Konvention
auch tatsächlich umgesetzt werden“, so Dr. Verena Staats, Vorständin
des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Der Deutsche Verein sieht gleichwohl, dass es angesichts
steigender Kosten sowie des sich verschärfenden Arbeits- und
Fachkräftemangels dringend geeigneter Lösungsansätze bedarf, um die
Eingliederungshilfe verlässlich und wirksam für die Zukunft
aufzustellen. In seinen Empfehlungen zur Weiterentwicklung der
Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen unterbreitet der
Deutsche Verein konstruktive Vorschläge zum Bürokratieabbau und
einer effizienteren Gestaltung der Verwaltungsverfahren sowie zur
Personalsicherung und -gewinnung.
Zudem setzt sich der
Deutsche Verein für die Nutzung von Trägerbudgets sowie die
Sicherstellung der Refinanzierung der Wohnkosten und der
pflegerischen Versorgung von Menschen mit Behinderungen ein. Das
Ziel, die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe für
Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen umzusetzen,
bleibt weiterhin wichtig.
Die Empfehlungen des Deutschen
Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur
Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit
Behinderungen sind unter
https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/Empfehlungen_Stellungnahmen/2026/DV-12-25_Empfehlungen_Weiterentwicklung_der_Eingliederungshilfe.pdf
abrufbar.
Kommunaler Wärmeplan
beschlossen: Duisburg stellt Weichen für klimaneutrale
Wärmeversorgung bis 2045 Der Rat der Stadt Duisburg
hat in seiner Sitzung am 4. Mai den Kommunalen Wärmeplan beschlossen
(Nicht einstimmig). Dieser wurde seit September 2023 von der
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) und der
Stadtverwaltung erarbeitet. Ziel der Kommunalen Wärmeplanung ist
eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Wärmeversorgung für die
Duisburgerinnen und Duisburger.
Der Wärmeplan analysiert den
aktuellen Gebäudebestand und zeigt auf, welche Versorgungsoptionen
in welchen Stadtteilen perspektivisch sinnvoll sind – etwa der
Ausbau von Wärmenetzen oder der Einsatz dezentraler Lösungen wie
Wärmepumpen. Für Bürgerinnen und Bürger schafft der Wärmeplan
erstmals eine strategische Orientierung, welche Lösungen langfristig
in ihrem Quartier in Frage kommen könnten.
Damit bildet er
eine wichtige Grundlage für zukünftige Investitionsentscheidungen –
sowohl für private Eigentümer als auch für Unternehmen. Gleichzeitig
gilt: Der Kommunale Wärmeplan ist kein verbindlicher Fahrplan für
einzelne Gebäude und ersetzt keine individuelle Beratung. Er trifft
keine unmittelbaren Vorgaben für Heizungswechsel und garantiert auch
noch keinen Anschluss an ein Wärmenetz. Vielmehr bildet er den
strategischen Rahmen, auf dessen Basis konkrete Projekte und
Angebote in den kommenden Jahren entwickelt werden.
„Mit dem
Wärmeplan ermöglichen wir mehr Orientierung und Planungssicherheit
für Bürger, Kommune und Wirtschaft. Der Plan bildet die Grundlage
für die schrittweise Umsetzung einer wirtschaftlichen, nachhaltigen
und verlässlichen Wärmeinfrastruktur“, sagt Oberbürgermeister Sören
Link.
Die Kommunale Wärmeplanung wurde in zahlreichen
Veranstaltungs- und Beteiligungsformaten vorgestellt und diskutiert.
Politik, Unternehmen, Verbände sowie Bürgerinnen und Bürger haben
ihre Perspektiven eingebracht und so zur Weiterentwicklung des Plans
beigetragen. Umweltdezernentin Linda Wagner begrüßt die starke
Beteiligung der Duisburgerinnen und Duisburger: „Das große Interesse
hat gezeigt, dass die Duisburger Wärmewende ein Gemeinschaftsprojekt
ist, was jeden betrifft. Darauf wollen wir aufbauen für die weiteren
Projektschritte.“
Andreas Gutschek, Geschäftsführer der DVV
und Vorstand der Stadtwerke Duisburg betont: „Wir haben den
Kommunalen Wärmeplan aktiv mitentwickelt und sehen darin eine
wichtige strategische Grundlage für die Wärmewende in Duisburg. Für
uns als kommunales Unternehmen bedeutet das zugleich Verantwortung:
Wir werden die nächsten Schritte so gestalten, dass diese sowohl
nachhaltig und wirtschaftlich tragfähig sind und gleichzeitig die
Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden in der Stadt berücksichtigt
werden.“
Die nächsten Schritte: Der beschlossene Wärmeplan
wird von der Stadt an das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima
Nordrhein-Westfalen (LANUK) übertragen, dass das Monitoring der
Wärmeplanung in NRW-Kommunen übernimmt. Parallel beginnt in
Duisburg die nächste Phase: die Konkretisierung und schrittweise
Umsetzung der identifizierten Maßnahmen. Ziel ist es, die Wärmewende
vor Ort gemeinsam mit kommunalen Akteuren, Wirtschaft und
Bürgerschaft weiter voranzubringen.
Mehr Sicherheit
und Unterstützung für Kinder und Jugendliche bei
Sportgroßveranstaltungen: „Awareness-Team Duisburg“ erstmals im
Einsatz Mit einem neuen präventiven Ansatz stärken die
Stadt Duisburg und der Stadtsportbund Duisburg – koordiniert über
die Netzwerkkoordination Kinderschutz – den Schutz und die
Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei
Sportgroßveranstaltungen: Beim AOK-Schulmarathon am Freitag, 8. Mai,
ist erstmals das „Awareness-Team Duisburg“ im Einsatz.
Auch beim schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathon am
Sonntag, 10. Mai, wird es vor Ort sein. „Mit dem Awareness-Team
reagieren wir auf gesellschaftliche Entwicklungen und die zunehmende
Bedeutung von Kinderrechten, Teilhabe und Schutz in öffentlichen
Räumen“, erklärt Jugendamtsleiter Philipp Thelen. Ziel sei es,
Sportgroßveranstaltungen für Kinder und Jugendliche als sichere,
faire und respektvolle Orte zu gestalten.

Foto Jugendamt Stdat Duisburg
Das Team bietet bei großen
Sportevents einen sichtbaren, verlässlichen und vertrauensvollen
Anlaufpunkt. Kinder, Jugendliche und Begleitpersonen können sich an
das Team wenden, wenn sie sich unwohl fühlen, Hilfe benötigen oder
Diskriminierung, Barrieren oder andere belastende Situationen
erleben oder beobachten.
„Das Awareness-Team ist ein
gemeinsames Projekt von Stadtsportbund und Jugendamt. Gemeinsam ist
es uns gelungen, ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot zu
entwickeln, das Kinder und Jugendliche ernst nimmt und ihnen bei
Veranstaltungen direkt zur Seite steht. Mit dem Awareness-Team
setzen wir ein klares Zeichen für Schutz, Aufmerksamkeit und ein
respektvolles Miteinander bei Sport-Events in Duisburg“, erklärt
Christoph Gehrt-Butry, Geschäftsführer des Stadtsportbundes
Duisburg.

Awareness-Team Duisburg - Foto Suna Norbeteit / Stadtsportbund
Das Awareness-Team setzt sich aus geschulten ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern des Stadtsportbundes sowie Mitarbeitenden
des Jugendamtes zusammen. Es ist über einen stationären
Awareness-Stand und mobil auf dem Veranstaltungsgelände präsent und
durch lilafarbene Shirts gut erkennbar.
Die Teammitglieder
wurden im Vorfeld zu Awareness, Kinderschutz,
Diskriminierungssensibilität und dem angemessenen Umgang mit
Grenzverletzungen geschult. Ausgangspunkt ist eine wachsende
Sensibilität für Kinderrechte, Vielfalt und Inklusion sowie eine
erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für Diskriminierungs- und
Grenzverletzungserfahrungen.
Das Angebot ist präventiv
angelegt, ergänzt bestehende Sicherheitsstrukturen und setzt früh
an: Kinder und Jugendliche sollen bereits bei ersten Anzeichen von
Unwohlsein Unterstützung erhalten.
myBUS - neue App bündelt mehrere On-Demand-Angebote mit
zusätzlichen Bezahlmöglichkeiten Ab Montag, 18.
Mai, verbessert die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) den
Service für ihre Fahrgäste. Fahrgäste können zukünftig verschiedene
On-Demand-Services in Nordrhein-Westfalen (NRW) über die neue App
rufmobil.nrw buchen. Auch das Angebot myBUS der DVG wird Teil der
neuen Plattform. Es ist dann nicht mehr notwendig, für die
verschiedenen On-Demand-Angebote einzelner Städte mehrere Apps
herunterzuladen.

Foto DVG
Außerdem gibt es mit der neuen App weitere
Bezahlmöglichkeiten. So können Fahrgäste zusätzlich zu PayPal und
SEPA-Lastschrift auch Apple Pay, Google Pay und eine Kreditkarte
nutzen. Ein weiterer Vorteil für die Fahrgäste: Wer ein Sozial- oder
Semesterticket hat, profitiert künftig von Rabatten beim Fahrpreis.
Dies galt zuvor nur für das Ticket2000 und das Deutschlandticket.
rufmobil.nrw bündelt erstmals landesweit On-Demand-Angebote
auf einer gemeinsamen digitalen Plattform. Fahrgäste aus Duisburg,
die auch in anderen Städten On-Demand-Angebote nutzen möchten,
können mit einer App jedes Angebot in der jeweiligen Stadt buchen.
Die neue Plattform ist so wie die jetzige myBUS-App aufgebaut.
Fahrgäste müssen sich bei rufmobil.nrw einmalig neu registrieren
und können dann dort alle registrierten Anbieter nutzen. Nach der
Anmeldung muss innerhalb der App der Dienstleister „myBUS“
ausgewählt werden. Im Kundenkonto können nach der Registrierung Abos
oder Zeitkarten für die Rabatte hinterlegt werden. Die App steht für
die gängigen iOS- und Android-Betriebssysteme in den jeweiligen
Stores kostenlos zum Download bereit.
Die myDVG Bus & Bahn
App bleibt wie gewohnt bestehen. Fahrgäste können über die App
Verbindungen für Bus und Bahn finden und Tickets buchen.
Auch Tarifanpassung mit neuer App Mit der neuen App werden auch
die Preise für On-Demand-Angebote angepasst. Mit der Umstellung
wechselt myBUS in den neuen NRW-On-Demand-Tarif. Das neue
Tarifsystem sorgt für eine einheitliche und transparente
Preisberechnung. Der Fahrpreis setzt sich aus einem Grundpreis und
einem Kilometerpreis zusammen. Rabatte werden pro Person individuell
berechnet. Alle Fahrgäste mit einem Abo oder einer Zeitkarte
erhalten Rabatte.
Hinzu kommen 25 Prozent Rabatt für
Menschen mit Behinderung sowie ebenfalls 25 Prozent Rabatt für
berechtigte Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung. Kinder von
0 bis einschließlich 5 Jahren fahren kostenlos. Kinder von 6 bis
einschließlich 14 Jahren erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Ein Rabatt
für Mitfahrende entfällt. Die Abrechnung erfolgt weiterhin nach
Luftlinie. Der genaue Fahrpreis wird Fahrgästen vor der Buchung in
der App angezeigt.
Über rufmobil.nrw Im Dezember 2025 ist
die Plattform rufmobil.nrw offiziell gestartet. Das Projekt wird im
Rahmen der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW unter der Federführung
des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW (KCD) umgesetzt und durch
das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW) mit rund 8,5 Millionen Euro
gefördert.
Sanierung startet: Historischer ROBU-Kran
am Innenhafen wird instandgesetzt Eines der markanten
Industriedenkmäler der Firma Roters & Buddenberg am Duisburger
Innenhafen wird ab sofort instandgesetzt. Die Kanzel des
historischen ROBU-Krans am Südufer erhält eine neue Beschichtung.
Die Arbeiten dienen dem langfristigen Erhalt des technischen
Denkmals. Der fahrbare Drehkran befindet sich in unmittelbarer Nähe
des Hafenforums am Philosophenweg und prägt das Erscheinungsbild der
Promenade.

Fotos Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Errichtet wurde der Kran im Jahr 1954 vom Unternehmen Wolffkran in
Heilbronn. Mit einer Tragkraft von vier Tonnen diente er
ursprünglich dem Getreideumschlag im Innenhafen. Seit Juli 1995
steht die Anlage unter Denkmalschutz und erinnert heute an die
industrielle Vergangenheit der Stadt. Im Zuge der aktuellen Maßnahme
wird die Holzkanzel des Krans überarbeitet und anschließend wieder
in den Farben Weiß, Rot und Blau beschichtet.

Dafür wird das Bauwerk eingerüstet und mit einem Schutznetz
versehen. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und sollen
voraussichtlich bis Ende Mai abgeschlossen sein. Die Kosten für die
Instandsetzung belaufen sich auf rund 10.000 Euro. Für Besucherinnen
und Besucher gibt es während der Bauzeit nur geringe
Einschränkungen. Die Promenade bleibt weiterhin durchgehend
begehbar.
Saison der Waldgottesdienste am „Heiligen
Brunnen“ startet Duisburg, 5. Mai 2026 - Auch in diesem
Jahr finden wieder die traditionellen Waldgottesdienste am „Heiligen
Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf statt, und zwar jeweils am 1.
Sonntag der Monate Juni bis September. Die Gottesdienste, die eine
ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr
beginnen, werden von mehreren evangelischen Gemeinden im Wechsel
verantwortet.
Den Auftaktgottesdienst gibt es aber schon an
Christi Himmelfahrt, am 14. Mai um 10 Uhr. Die evangelischen
Gemeinden der Duisburger Stadtmitte, Neudorf und Hochfeld laden
herzlich zum Mitfeiern im Wald ein. Der Veranstaltungsort ist mit
öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen
„Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen.

Waldgottesdienst am 4.6.2023 Foto: Christine Muthmann)
Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im
Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die
Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört
der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.
Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits
leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an
jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am
12. Mai. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir freuen uns
auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im
Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch
Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen.
Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail
armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de
Weihnachtsbäume
für Kinderträume: IKEA Duisburg unterstützt den Bunten Kreis
Duisburg e.V. Niederrhein und westliches Ruhrgebiet mit 6.500 EURO
Die wunderbare IKEA-Aktion "Weihnachtsbäume für
Kinderträume" wirkt bis weit ins Jahr 2026. Ende April wurden über
6.500 Euro an den Bunten Kreis übergeben.
Bei jedem im
Dezember verkauften Weihnachtsbaum ging eine Spende von drei Euro an
die kranken und frühgeborenen Kinder, die vom Bunten Kreis auf ihrem
Weg von der Klinik ins Kinderzimmer begleitet werden.

Claudia Schepers (3.v.l), Einrichtungshaus-Chefin und Christoph
Boehm (2.v.l), zuständig für lokales Marketing überreichten Dr.
Gabriele Weber (1. Vorsitzende, ganz links) und Dr. Sassa von Roehl
(Öffentlichkeitsarbeit, ganz rechts) vom Bunten Kreis Duisburg e.V.
den schönen Scheck im schwedischen Einrichtungshaus.
Beide
freuen sich sehr, bedanken sich im Namen der vielen kleinen
Patienten und ihrer Familien bei IKEA und den fleißigen
Weihnachtsbaumkäufern. Anschließend berichten sie den interessierten
IKEA- Mitarbeiter/innen über die vielfältigen Aufgaben und
Herausforderungen des Bunten Kreises.
Ausstellung:
MOMENTUM: GRÜN im RuhrKUNSTort
Die Ausstellung beginnt mit
einer Vernissage am 16. Mai 2026 ab 18:00 Uhr. 15
Künstlerinnen und Künstler zeigen in Form ihrer Kunstarbeiten und
Werke Teile ihrer Interpretationen zum Thema GRÜN in Form von
Malerei, Fotografie, Plastiken und Skulpturen.

Bilanz nach einem Jahr Merz-Regierung: „Deutschland kann
sich keine Selbstblockade leisten“ Nach einem Jahr
Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz zieht Marc S. Tenbieg,
geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB),
eine ernüchternde Bilanz: „Es ist kein Jahr des Stillstands gewesen,
aber auch kein Jahr des Aufbruchs.“
Tenbieg betont: „In
den ersten zwölf Monaten der Merz-Regierung gab es sie: erste
Impulse – steuerliche Anreize für Investitionen, punktuelle
Entlastungen bei Energiepreisen, Fortschritte in der digitalen
Verwaltung. In der Arbeitsmarktpolitik sind einzelne Maßnahmen
erkennbar, die in die richtige Richtung weisen. Aber insgesamt: zu
wenig, zu langsam, zu wenig zusammenhängend.
Die schwarz-rote
Koalition hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.
Damit wird eine strukturelle Misere sichtbar, die sich schon unter
der Vorgängerregierung gezeigt hat. Der Eindruck, dass mit viel
politischem Getöse viel Klein-Klein und viel Stückwerk auf den Weg
gebracht wird, aber eben kein weitreichender Zukunftsplan für die
deutsche Wirtschaft existiert.
Die Wirtschaft hat in den
vergangenen Jahren eine außerordentliche Veränderung des
Wettbewerbsumfelds erfahren müssen, getrieben von Zollschranken und
gestörten Lieferketten, hohen Energiepreisen und nicht zuletzt durch
den demografischen Wandel.
Ungeduld und Unverständnis über
die zähen politischen Entscheidungsprozesse und den fehlenden Mut,
strukturelle Reformen umzusetzen, haben sich in den Unternehmen
festgesetzt. Die großen Strukturreformen, die viele Unternehmen so
dringend benötigen, sind bislang ausgeblieben.
Gerade in
einem Umfeld wachsender geopolitischer Unsicherheit und
wirtschaftlicher Fragilität kann sich Deutschland keine
Selbstblockade leisten. So bleibt nach einem Jahr eine Bilanz, die
sich nicht in einfachen Kategorien fassen lässt. Es ist kein Jahr
des Stillstands gewesen, aber auch kein Jahr des Aufbruchs.“
Seit 20 Jahren mehr als Pflege: Das Malteserstift St.
Nikolaus ist ein Zuhause voller Leben und Gemeinschaft
Im Mai 2006 öffnete das Malteserstift St. Nikolaus erstmals seine
Türen. Seit nunmehr 20 Jahren bietet die Einrichtung
pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause mitten im Herzen von
Duisburg‑Ruhrort. Dieses besondere Jubiläum feierten Bewohnerinnen
und Bewohner, Mitarbeitende, Angehörige und zahlreiche Gäste gestern
im Rahmen einer Festveranstaltung – gemeinsam mit langjährigen
Wegbegleitern.
Duisburg. „Seit dem ersten Tag ist dieses
Haus ein Ort, der nicht nur da ist, um zu pflegen, sondern vor
allem, um zu leben“, betonte Hausleitung Heike Petzold. Jede
Biografie, jede Geschichte habe das Malteserstift St. Nikolaus
geprägt und zu dem gemacht, was es heute sei: ein lebendiger Ort der
Geborgenheit, des Respekts, der Gemeinschaft und der Nächstenliebe.
Den feierlichen Auftakt bildete eine Heilige Messe in der
Kapelle der Einrichtung, zelebriert von Pastor Heribert Weinbrenner.
Danach führten die Kinder des benachbarten Kindergartens, der in
diesem Jahr ebenfalls 20-jähriges Jubiläum feiert und eng mit der
Pflegeeinrichtung zusammenarbeitet, eine berührende Tanzaufführung
auf.
In ihren Ansprachen blickten die Rednerinnen und Redner
auf zwei bewegte Jahrzehnte zurück. Christoph Rietzler,
Geschäftsführer der Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH, würdigte die
Entwicklung des Hauses: „Seit 2006 ist hier ein Ort entstanden, an
dem Menschen zu Hause sind – mit hoher Pflegequalität, starkem
Ehrenamt, engagierten Mitarbeitenden und verlässlichen Partnern.
Unser Hauptaugenmerk galt und gilt immer den Menschen, die hier
leben.“ Ein besonderer Dank galt den Mitarbeitenden, von denen
einige das Haus seit der Eröffnung begleiten. „20 Jahre Loyalität
und gelebte Verantwortung – das ist alles andere als
selbstverständlich“, so Rietzler. Auch das generationsübergreifende
Konzept mit dem benachbarten Kindergarten sei Ausdruck eines
gelebten Miteinanders der Generationen im Quartier.
Die
Kuratoriumsvorsitzende Dr. Corinna Brandi spannte in ihrer Ansprache
einen größeren Bogen und verwies auf das langfristige Denken, das
das Haus von Beginn an geprägt hat: „Bürgerschaftliches Engagement
und langfristige Verantwortung sind die Konstanten, die solche
Einrichtungen tragen – gerade in Zeiten großer Veränderungen wie
Pflegenotstand oder Pandemie.“ Das Malteserstift St. Nikolaus stehe
beispielhaft für sozial gestaltende Lösungen im Stadtteil.
Auch Oberbürgermeister Sören Link hob die besondere Rolle des Hauses
hervor: „Diese Einrichtung versteht sich nicht als Insel, sondern
als Teil von Ruhrort. Sie wirkt in den Stadtteil hinein – und über
ihn hinaus.“ Das zeitlose Gebäude, die starke Vernetzung und die
spürbare Wertschätzung für Bewohnende und Mitarbeitende machten das
Stift zu etwas Besonderem für Duisburg.
Im Rahmen der Feier
wurde zudem die enge und über viele Jahre gewachsene Verbundenheit
mit der Eigentümerfamilie Horstmann sichtbar. Rüdiger Horstmann
stellte in den Mittelpunkt seiner Rede das, was alle Beteiligten
verbinde: soziale Verantwortung. „Soziale Kompetenz bedeutet,
Verantwortung nicht nur zu erkennen, sondern sie in Taten
umzusetzen“, sagte er – und unterstrich damit eine Haltung, die das
Engagement der Familie seit Jahrzehnten prägt. In diesem Geist hat
die Familie das Gebäude anlässlich des 20-jährigen Jubiläums an die
Malteser übertragen – ein Schritt, der als Zeichen des Vertrauens
tiefen Eindruck hinterließ.
Maximilian Graf Drechsel fand
dafür als Vertreter des Malteserordens klare Worte des Dankes: „Was
hier sichtbar wird, ist gelebte Verantwortung – nicht in Worten,
sondern in Taten. Diese Entscheidung der Übertragung ermöglicht uns
langfristig Gestaltungsspielräume, damit sich hier auch in Zukunft
Menschen um Menschen kümmern können. Dafür danken wir der Familie
Horstmann von Herzen.“
Zum Abschluss würdigte Hausleitung
Heike Petzold noch einmal das tägliche Engagement im Malteserstift
St. Nikolaus: „Es sind unsere Mitarbeitenden aus acht Nationen,
unsere Ehrenamtlichen, unsere Partner – und vor allem unsere
Bewohnerinnen und Bewohner –, die dieses Haus mit Leben füllen. Ihr
Vertrauen ist unser Auftrag.“
Bei einem anschließenden
gemeinsamen Imbiss klang das Jubiläumsfest in geselliger Runde aus –
getragen von Dankbarkeit für das Erreichte und Zuversicht für die
kommenden Jahre im Malteserstift St. Nikolaus.

20 Jahre Malteserstift St. Nikolaus in Duisburg‑Ruhrort: Vor dem
Eingang der Einrichtung (v. l. n. r.) Christoph Böninger,
Bevollmächtigter der Familie Horstmann, Alhard Horstmann, Maximilian
Graf von Drechsel (Malteserorden), Hausleitung Heike Petzold,
Oberbürgermeister Sören Link sowie Christoph Rietzler,
Geschäftsführer der Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH. Foto: Malteser.
IHK: „Klare Anlaufstelle für Firmen!“ Neue Dezernat-Struktur
gut für Wirtschaft Die Stadt Duisburg ordnet ihre
Aufgabenbereiche neu. Wirtschaft und Stadtentwicklung sollen künftig
eine Einheit bilden. Die Niederrheinische IHK begrüßt das. Die neue
Struktur biete Chancen für die Unternehmen, findet
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Duisburg
bündelt Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt unter
einem Dach. Das ist eine gute Entscheidung. Die Themen gehören
zusammen. Unser Standort ist eine international wichtige
Logistik-Drehscheibe.
Eine gute Verkehrssituation ist
entscheidend. Zugleich müssen die Betriebe Platz haben, um zu
wachsen oder sich anzusiedeln. Duisburg hat aber so gut wie keine
Gewerbeflächen mehr. Es ist gut, dass die Anliegen unserer Betriebe
nun in einer Hand gebündelt werden.
Der neue Zuschnitt der
Dezernate schafft Chancen, damit sich die Stadt stärker auf
Wirtschaft ausrichtet und diese Aufgaben strategisch löst. Wichtig
ist: Auch während der Umstrukturierung müssen die Zuständigkeiten
klar sein. Der Prozess ist eine Chance, die Verwaltung schlanker,
schneller und digitaler zu machen. Mehr Service, weniger Bürokratie:
Das sollte das Ziel sein.“
Tag der Städtebauförderung:
Stadtteilspaziergang durch Duisburg-Hochfeld Das
Stadtteilbüro Hochfeld lädt am Dienstag, 5. Mai, von 17 bis 18.30
Uhr anlässlich des Tags der Städtebauförderung alle interessierten
Bürgerinnen und Bürger zu einem geführten Stadtteilspaziergang ein
(Treffpunkt ist an der Haltestelle Musfeldstraße).
Die Veranstaltung bietet den
Teilnehmenden die Möglichkeit, Wissenswertes über die Ziele der
Stadterneuerung zu erfahren und Einblicke in die zukünftige
Entwicklung des Stadtteils zu erhalten. Von der Musfeldstraße bis
zum Grünen Ring Mitte werden dabei sowohl bereits realisierte
Maßnahmen als auch gegenwärtige Projekte der Stadterneuerung
vorgestellt. Darunter unter anderem die neue Brücke „Hochfelder
Bogen“, das Familienzentrum am Immendal sowie das Blaue Haus.
Der Rundgang endet am Grünen Ring Mitte, wo aktuell die
Vorbereitungen für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA27)
stattfinden. Der Spaziergang bietet zudem die Möglichkeit, sich
auszutauschen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. So wird
die Entwicklung Hochfelds nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum
Stadtteilbüro gibt es online unter
www.hochfeld-verbindet.de
Highspeed-Internet für Baerl: Infoveranstaltung der
DCC am 19. Mai Die Duisburg CityCom (DCC) veranstaltet
für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Baerl am Dienstag, 19. Mai,
einen Infoabend zum Glasfaserausbau. Ab 18.30 Uhr werden in der
Glückauf-Halle, Doktor-Kolb-Straße 2, 47198 Duisburg, sowohl der
aktuelle Stand der Nachfragebündelung als auch die Bauplanung
vorgestellt sowie individuelle Fragen rund um das Thema
Glasfaseranschluss beantwortet.
An der Infoveranstaltung wird
auch Falko König, der Gigabitkoordinator der Stadt Duisburg,
teilnehmen. Er gibt einen Überblick zur aktuellen Situation im
Zusammenhang mit dem vorherigen Kooperationspartner, der Deutsche
GigaNetz GmbH, und beantwortet ebenfalls die Fragen der
Teilnehmenden.
Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung
über www.glasfaserduisburg.de/info-baerl gebeten. Auf der
Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle Infos
rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den
aktuellen Stand des Projektes. In den kommenden Tagen erinnert die
DCC nochmals alle Haushalte in Baerl mit einem Infoflyer an die
Anmeldung zur Veranstaltung in der Glückauf-Halle.
Zuvor
hatte die DCC für die Planung des flächendeckenden Ausbaus des
Glasfasernetzes im Stadtteil Baerl bereits mit einem umfassenden
Infoschreiben um tatkräftige Beteiligung der Anwohnerinnen und
Anwohner gebeten. Interessentinnen und Interessenten können bis Ende
Juli 2026 einen Highspeed-Glasfasertarif buchen, um an der
Nachfragebündelung teilzunehmen und somit die erforderliche Quote
von 40 Prozent zu erreichen. Sobald genügend Haushalte in Baerl ihr
Interesse an einem Anschluss durch die Buchung bekunden, wird der
Glasfaserausbau durch die DCC geplant.
Im Rahmen dieser
Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und
Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro.
Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The
Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind
beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s
Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der
Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser
Nachfragebündelung kostenlos.
Weitere Informationen zu
Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es
im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden
Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag
erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20
Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für
Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail
unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der
Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für
Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und
Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden
Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer,
Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür
betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere
zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren. Die DCC, für die
mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit
rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke
Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften
aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die
entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur
in Duisburg beitragen.
Museumsbesuch und Podiumsdiskussion: „Schätze hegen und
heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“
Das Stadtarchiv Duisburg und das Kultur- und Stadthistorische Museum
laden am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr im Museum
Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem gemeinsamen Besuch
in der Sonderausstellung „Platz gemacht!“. Im Anschluss findet von
17 bis 19 Uhr in der „Denkstätte“ im Stadtarchiv Duisburg am
Karmelplatz 5 – in unmittelbarer Nähe – eine Podiumsdiskussion unter
dem Motto „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von
Bauakten“ statt.

C Stadtarchiv Duisburg
Im Zeitalter der Digitalisierung stehen die kommunalen Verwaltungen
und damit auch die Bauverwaltungen der Städte, Gemeinden und Kreise
vor der Notwendigkeit, die laufenden Bau- bzw. Hausakten aus Papier
für die Arbeit zu digitalisieren. Damit droht den Papierakten, die
häufig bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, die Vernichtung und
damit die Vernichtung von stadt- und architekturhistorisch
bedeutsamen originalen Plänen, Zeichnungen, Fotografien und weiteren
Unterlagen.
Das Stadtarchiv Duisburg hat dazu im Januar 2023 ein eigenes Projekt
gestartet: Durch die Arbeit von zwei Kunsthistorikerinnen und zwei
Historikern wurde für die rund 160.000 Hausakten ein
Kriterienkatalog erstellt und auf dieser Grundlage rund 40.000 für
die Geschichte der Stadt Duisburg repräsentative Hausakten
ausgewählt, die in Papierform erhalten bleiben.
In der Podiumsdiskussion wird sowohl über die Vorteile eines
Digitalisats als auch über die Vorteile der analogen Papierakte,
beispielsweise eines dreidimensionalen Plans gesprochen: „Was ist
der Gewinn für die Arbeit einer Bauverwaltung durch eine digitale
Akte und was macht trotzdem das Original zu einem unverzichtbaren
Stück Kulturgeschichte?
Was ist die Aura des Originals, die auch durch das Ausdrucken eines
Digitalisats nicht ersetzt werden kann?
Was macht die originalen Pläne, Zeichnungen und Schriftstücke in
einer Akte zu Kulturgut, teilweise zu Kunstobjekten, die es auch in
ihrer Entstehungsform zu schützen gilt?“
Vier Praktikerinnen und Praktiker aus der Denkmalpflege, der
Wissenschaft und aus architekturgeschichtlichen Sammlungen sowie ein
Mitglied des Projekts des Stadtarchivs Duisburg, die alle in ihrer
Arbeit fast täglich mit entsprechenden Originalobjekten umgehen,
diskutieren über die Notwendigkeit, trotz Digitalisierung das
Original zu erhalten.
Bei der Podiumsdiskussion zu Gast sind Laura Bachem,
Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg,
Dr. Marius Lange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des
Hausaktenprojekts im Stadtarchiv Duisburg, Dr. Hans-Dieter Nägelke,
Leiter des Architekturmuseums und zentraler Sammlungsbeauftragter
der Technischen Universität Berlin, Dr. Andrea Pufke,
Landeskonservatorin, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland,
Pulheim-Brauweiler sowie Professor Wolfgang Sonne, Technische
Universität Dortmund, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen,
Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) und
wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW, Dortmund.
Moderiert wird die Diskussionsrunde durch Dr. Andreas Pilger, Leiter
des Stadtarchivs Duisburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist
kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
ACV: Reichweite, Ladeplanung und Gewichte - worauf es vor der
Reise mit Anhänger ankommt Wer jahrelang mit dem
Verbrenner und Wohnwagen unterwegs war, steht beim Umstieg auf ein
Elektroauto vor neuen Fragen: Funktioniert der gewohnte
Campingurlaub genauso? Wie weit komme ich mit Anhänger und wo kann
ich mit Gespann laden? Der Anhängerbetrieb stellt andere
Anforderungen als im Alltag. Reichweite, zulässige Gewichte und
passende Lademöglichkeiten rücken in den Mittelpunkt. Der ACV
Automobil-Club Verkehr erklärt, welche E-Autos sich eignen, wie man
die Route sinnvoll plant und worauf es bei Gewichten, Laden und
Fahrpraxis wirklich ankommt.
Welches E-Auto kann einen
Wohnwagen ziehen? Ein Blick in die Fahrzeugpapiere ist
entscheidend. In der Zulassungsbescheinigung Teil I geben die Punkte
O.1 und O.2 Auskunft über die technisch zulässige Anhängelast für
gebremste und ungebremste Anhänger. Ist keine Anhängelast
ausgewiesen oder freigegeben, darf das Fahrzeug keinen Anhänger
ziehen.

Foto ACV
Gerade bei älteren E-Autos kann dies der Fall sein.
Sie eignen sich dann zwar unter Umständen für Transportlösungen wie
Fahrradträger oder Heckboxen, jedoch nicht zum Ziehen eines
Anhängers. Viele aktuelle Modelle sind dagegen für den
Anhängerbetrieb ausgelegt. Je nach Modell und Ausführung reichen die
zulässigen Anhängelasten von niedrigen Werten um 750 Kilogramm bis
in den wohnwagentauglichen Bereich von etwa 1.500 bis 2.000
Kilogramm, bei größeren Fahrzeugen auch darüber.
Eine
Nachrüstung der Anhängerkupplung ist nur zulässig, wenn sie für den
jeweiligen Fahrzeugtyp freigegeben ist, fachgerecht erfolgt und die
Kupplung über eine entsprechende Genehmigung, etwa nach ECE-R55,
verfügt. Abweichungen von Herstellervorgaben können zu Problemen bei
Garantie oder Gewährleistung führen.
Worauf es beim Kauf
ankommt Bei der Anschaffung eines E-Autos für den
Wohnwagenbetrieb sollten nicht primär Prospektwerte wie Leistung
oder WLTP-Reichweite im Vordergrund stehen. Entscheidend sind
vielmehr die Anforderungen des Anhängers.
Wichtige Kriterien
sind: - Passung zwischen Anhängelast des Fahrzeugs und Wohnwagen
ausreichende Stützlast - genügend Zuladungsreserven für Insassen,
Gepäck und Stützlast - Wie stark sinkt die Reichweite mit
Wohnwagen?
Beim Ziehen eines Wohnwagens wirkt sich nicht nur
das zusätzliche Gewicht aus. In der Praxis spielt die Kombination
aus Gewicht und Aerodynamik eine zentrale Rolle. Besonders große und
breite Wohnwagen erhöhen den Luftwiderstand deutlich und werden
damit zum entscheidenden Faktor für die Reichweite.
Während
kleinere Anhänger kaum Einfluss haben, kann sich die Reichweite mit
einem großen Wohnwagen unter ungünstigen Bedingungen etwa halbieren.
Für die Praxis bedeutet das: kürzere Etappen, häufigere Ladepausen
und angepasste Reisegeschwindigkeiten erhöhen Effizienz und
Fahrstabilität.
Wer einen neuen Wohnwagen anschafft, ist mit
leichteren und aerodynamisch günstigeren Modellen langfristig im
Vorteil.
Wie funktioniert Laden mit Wohnwagen unterwegs?
Die eigentliche Herausforderung beginnt auf längeren Strecken oft
nicht auf der Straße, sondern an der Ladesäule. Viele
Schnellladepunkte sind baulich auf einzelne Pkw ausgelegt, die
rückwärts oder seitlich einparken. Mit angekuppeltem Anhänger reicht
der Platz dann oft nicht aus, sodass nur Rangieren oder sogar
Abkoppeln bleibt. Wer mit Wohnwagen oder größerem Anhänger unterwegs
ist, sollte seine Route deshalb vorab nicht nur nach Ladeleistung,
sondern auch nach Platzangebot auswählen.
Größere Ladeparks
und Standorte mit Durchfahrtslösung sind klar im Vorteil. Hilfreich
sind außerdem Kartenansichten, Fotos und Bewertungen in Lade-Apps,
weil sich so oft schon im Vorfeld erkennen lässt, ob ein Standort
für ein Gespann taugt oder nicht.
Welche Gewichtsangaben sind
beim Wohnwagen entscheidend? Maßgeblich ist das tatsächliche
Gewicht des Wohnwagens im Reisezustand, also Leergewicht plus
Zuladung. Dieses darf die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs nicht
überschreiten. Zusätzlich kann ein maximal zulässiges Gesamtgewicht
des Gespanns vorgegeben sein.
Für Wohnwagen ist in der Regel
die gebremste Anhängelast relevant, da Pkw-Anhänger über 750
Kilogramm zulässiger Gesamtmasse in Deutschland eine eigene Bremse
benötigen. Für die Fahrzeugwahl empfiehlt es sich, neben dem
Leergewicht auch die zulässige Gesamtmasse und den realistischen
Beladungszustand zu berücksichtigen.
Warum sind Stützlast und
Achslast so wichtig? Besonders oft unterschätzt wird die
Stützlast, also die Last, mit der der Anhänger von oben auf die
Kupplung drückt. Sie findet sich in den Papieren des Fahrzeugs unter
Punkt 13, zusätzlich auf den Typenschildern von Kupplung und
Anhänger. Maßgeblich ist immer der kleinste angegebene Wert.
Für eine stabile Straßenlage sollte die zulässige Stützlast
möglichst weit ausgeschöpft, aber niemals überschritten werden.
Gleichzeitig zählt diese Stützlast auf Seiten des Zugfahrzeugs zur
Zuladung dazu. Das heißt: Sie verringert die verfügbaren Reserven
für Gepäck und Passagiere und belastet die Hinterachse zusätzlich.
Genau deshalb muss bei einem beladenen Gespann aus Auto und
Anhänger auch die Achslast im Blick bleiben; sie beschreibt, wie
stark die Räder einer Achse auf die Fahrbahn drücken, und die
zulässigen Werte für Vorder- und Hinterachse sind in der
Zulassungsbescheinigung Teil I bei den Achslastangaben aufgeführt.
Gerade mit Wohnwagen kann die Hinterachse des Zugfahrzeugs schneller
zum limitierenden Faktor werden als die reine Anhängelast.
Welche Führerscheinregeln gelten für Gespanne? Neben der
Fahrzeugtechnik spielt die Fahrerlaubnis eine entscheidende Rolle.
Maßgeblich ist dabei die zulässige Gesamtmasse der Kombination laut
Fahrzeugpapieren.
Mit der Klasse B darf ein Zugfahrzeug bis
3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse gefahren werden. Dazu kommt
entweder ein Anhänger bis 750 Kilogramm oder ein schwererer
Anhänger, sofern die Kombination insgesamt 3,5 Tonnen nicht
überschreitet.
Reicht das nicht, kommt für viele Camper die
Schlüsselzahl B96 infrage. Sie gilt für Kombinationen über 3,5
Tonnen bis maximal 4,25 Tonnen. Noch darüber liegt die Klasse BE,
mit der Anhänger bis 3,5 Tonnen gezogen werden dürfen.
Wichtig ist dabei: Wer mit der falschen Klasse fährt, macht sich
wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar. Die Regeln gelten
unabhängig davon, ob ein E-Auto oder ein Verbrenner als Zugfahrzeug
genutzt wird. Durch das höhere Gewicht vieler E-Autos werden die
Grenzen jedoch schneller erreicht.
Wie fährt sich ein
Wohnwagen mit E-Auto? Selbst die beste Kombination aus E-Auto und
Anhänger bleibt nur dann sicher, wenn der Fahrer mit dem Gespann
umgehen kann. Wer länger nicht mit Anhänger gefahren ist, sollte
Rangieren, Rückwärtsfahren und Bremsen am besten vor der Reise auf
einer freien Fläche oder einem Verkehrsübungsplatz üben.
Gerade das Rückwärtsfahren erfordert etwas Umgewöhnung, weil der
Anhänger auf Lenkeinschläge entgegengesetzt reagiert. Gespanne
reagieren zudem empfindlicher auf Seitenwind, Brücken und hastige
Lenkbewegungen.
Sollte der Anhänger ins Schlingern geraten,
hilft kein hektisches Gegenlenken, sondern nur, die Geschwindigkeit
zu reduzieren. Erfahrung, Ruhe und sauberes Beladen sind deshalb
beim Ziehen mit dem E-Auto mindestens so wichtig wie eine hohe
Motorleistung.
Fazit: Gute Planung macht den Unterschied
Der Anhängerbetrieb mit dem E-Auto ist heute deutlich
alltagstauglicher als noch vor wenigen Jahren, erfordert jedoch eine
sorgfältige Vorbereitung. Besonders bei regelmäßigem Einsatz oder
bei der gezielten Fahrzeuganschaffung ist ein systematisches
Vorgehen sinnvoll.
Dazu gehören die Prüfung der
Anhängerdaten, der Abgleich mit Anhängelast, Stützlast und Achslast
des Fahrzeugs sowie eine realistische Einschätzung der Reichweite
unter Last und eine durchdachte Ladeplanung.
„Dänse
mit de Gänse“ - Jugendliche von TEN SING-Duisburg bringen komplette
Show in Meiderich auf die Bühne Die Vorbereitungen für
die nächste große Show von TEN SING Duisburg, bei der auch diesmal
wieder viele Jugendliche mitmachen, laufen auf Hochtouren. Karten
für die beiden Mai-Termine sind ab jetzt erhältlich.

Die Show von TEN SING Duisburg von 2022 (Fotos Silke Arend).
Zu sehen ist die Premiere am 15. Mai um 19
Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 6. Eine
zweite Vorstellung gibt es direkt am nächsten Tag, am 16. Mai, am
gleichen Ort zur gleichen Uhrzeit, denn der Aufwand für das
Spektakel war wieder Mal groß: Die jungen Leute im Alter zwischen 13
und 24 Jahren haben sich viel Kreatives zu dem augenzwinkernden
Thema „Dänse mit de Gänse“ überlegt.

So präsentieren sie dem Publikum eine eine abwechslungsreiche Show
voller Tanz, Beiträge und Songs wie bekannte Stücke von ABBA, Boney
M. bis hin zu solchen von Pitbull, Alcazar und Kata Perry. Dazu
haben sie komplett eigenständig Chorsätze einstudiert, Soli geübt,
Bandarrangements geschrieben und geprobt, Drama-Texte gelernt,
Tanzchoreographien erarbeitet, Technik überarbeitet und auf
Bühnentauglichkeit getestet, Plakate und Logos entworfen, gebastelt,
gemalt, geschreinert…

Weitere Informationen gibt es bei Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im
Gemeinsamen Pastoralen Amt (0203 - 437988; Mail:
karten@tensing-duisburg.de), bei dem auch Karten im Vorverkauf acht
Euro reserviert werden können. Karten kosten an der Abendkasse neun
Euro, ermäßigt sieben Euro.
Zusatzinfos über "TEN SING"
TEN SING bedeutet „Teenager singen“ und steht für ein Konzept von
kirchlicher Jugendarbeit, das im norwegischen CVJM entwickelt wurde.
Eine TEN SING-Gruppe arbeitet ungefähr ein Jahr auf ein Konzert hin.
Dort sind die unterschiedlichsten Elemente enthalten, für die es
einzelne Workshops gibt. Alle Workshops bilden zusammen den
sogenannten Großchor. Mitmachen können in einer TEN SING-Gruppe jede
und jeder. Die Show jedoch ist nur das Ergebnis, welches präsentiert
wird.
Im Vordergrund stehen die Gemeinschaft, gemeinsame
Aktionen, der Spaß an der Sache und Jesus Christus. Deutschlandweit
existieren mittlerweile etwa 130 TEN SING-Gruppen mit insgesamt ca.
5000 begeisterten TEN SINGern.

39,7 % der Mütter mit einem Kind unter drei Jahren sind
erwerbstätig Bei Vätern mit einem Kind unter drei Jahren liegt
die Erwerbstätigenquote bei 88,7 % Mütter von kleinen
Kindern übernehmen mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener
erwerbstätig als Väter in derselben Familiensituation. Im Jahr 2025
gingen 39,7 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren
einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
zum Muttertag am 10. Mai mitteilt. Bei Vätern, die mit einem oder
mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt lebten, war die
Erwerbstätigenquote mit 88,7 % mehr als doppelt so hoch.
Mütter kleiner Kinder häufiger erwerbstätig als zehn Jahre zuvor
Mütter von unter Dreijährigen sind aktuell etwas häufiger
erwerbstätig als noch vor zehn Jahren: Im Jahr 2015 hatte die
Erwerbstätigenquote bei 36,0 % gelegen. Bei den Vätern ist die
Erwerbstätigenquote im selben Zeitraum nahezu unverändert: Von ihnen
waren 89,5 % im Jahr 2015 einer Erwerbstätigkeit nachgegangen.

Erwerbstätigenquote von Müttern steigt mit Alter der Kinder Wenn
die Kinder älter werden, werden Mütter wieder verstärkt
erwerbstätig. Im Jahr 2025 arbeiteten 71,2 % der Mütter mit
mindestens einem Kind unter 18 Jahren. Bei den Vätern spielt das
Alter der Kinder mit Blick auf die Erwerbstätigkeit hingegen kaum
eine Rolle. Die Erwerbstätigenquote von Vätern mit minderjährigen
Kindern lag mit 91,4 % nur geringfügig höher als von Vätern mit
kleinen Kindern.
Bei Vätern mit einem Kind unter drei Jahren
liegt die Erwerbstätigenquote bei 88,7 % Mütter von kleinen Kindern
übernehmen mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener erwerbstätig
als Väter in derselben Familiensituation.
Im Jahr 2025
gingen 39,7 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren
einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
zum Muttertag am 10. Mai mitteilt. Bei Vätern, die mit einem oder
mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt lebten, war die
Erwerbstätigenquote mit 88,7 % mehr als doppelt so hoch.
NRW: 2025 wurden mehr Betriebs-, Büro- und
Verwaltungsgebäude genehmigt * 2.785 neue Betriebs-,
Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt (+0,7 %) * Rückgang bei
Genehmigungen für Hotels und Gaststätten um -15,4 % * Rauminhalt
sinkt um 8,4 % auf 32,68 Millionen Kubikmeter
Im Jahr 2025
haben die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau von 2.785
neuen Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäuden genehmigt. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit 0,7 % mehr
Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude erteilt als ein Jahr zuvor
(2024: 2.765 Baugenehmigungen).
Rückgänge sind hingegen bei
den Baugenehmigungen für Handels- und Lagergebäude zu verzeichnen:
hier wurden 785 Gebäude genehmigt, 87 weniger als im Vorjahr, ein
Rückgang von rund 10 %. Für Büro- und Verwaltungsgebäude wurden 236
Baugenehmigungen erteilt – 31 weniger als 2024 (−11,6 %) und der
Rückgang bei den Hotels und Gaststätten lag bei −15,4 % (66 erteilte
Baugenehmigungen).
Zunahmen verzeichneten 2025 die
Baugenehmigungen für Landwirtschaftliche Betriebsgebäude: hierfür
wurden 645 Baugenehmigungen erteilt, ein Zuwachs von +6,4 % bzw. 39
Gebäuden. Auf Fabrik- und Werkstattgebäude entfielen 273
Baugenehmigungen (+11,9 % bzw. 29 Gebäude). Weiterhin wurden 71
Baugenehmigungen für Anstaltsgebäude erteilt (im Vorjahr 67). Bei
den übrigen Nichtwohngebäuden beträgt die Zunahme 12,4 % (709
Baugenehmigungen; +78 Gebäude).

Rauminhalt der genehmigten neuen Nichtwohngebäude sank um 8,4 %
Der Rauminhalt aller 2.785 im Jahr 2025 genehmigten neuen
Nichtwohngebäude verringerte sich in Nordrhein-Westfalen gegenüber
2024 um 8,4 % auf rund 32,68 Millionen Kubikmeter. Einen großen
Anteil an der Abnahme des umbauten Raumes hatten die Handels- und
Lagergebäude: Der genehmigte Rauminhalt sank bei dieser Gebäudeart
um 13,1 % auf 17,53 Mio. m3.
Rückgänge beim Rauminhalt
verzeichneten auch die Landwirtschaftlichen Betriebsgebäude (−12,7 %
auf 3,31 Mio. m3), die Büro- und Verwaltungsgebäude (−27,4 % auf
2,26 Mio. m3), die Anstaltsgebäude (−36,7 % auf 0,63 Mio. m3) und
die Hotels und Gaststätten (−24,4 % auf 0,28 Mio. m3). Zunahmen beim
genehmigten Rauminhalt verzeichneten lediglich die Fabrik- und
Werkstattgebäude mit einem Plus von 21,7 % auf 3,04 Mio. m3 und
die übrigen Nichtwohngebäude (+19,2 % auf 5,63 Mio. m3).
NRW: Überdurchschnittlich viele
IT-Störfälle in Unternehmen in 2023 * 26,4 % aller
Unternehmen wurden durch IT-Störfälle beeinträchtigt *
NRW-Anteil über dem EU-Durchschnitt von 21,5 % * Große
Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten besonders häufig
betroffen
Die IT-Systeme der Unternehmen in
Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 überdurchschnittlich häufig
durch Störfälle beeinträchtigt. 26,4 % aller Unternehmen gaben an,
dass Sicherheitsvorfälle zu Schadensereignissen geführt hatten. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, waren dies mehr als im
gesamtdeutschen Durchschnitt mit 25,1 %.
EU-weit lag die
Quote bei 21,5 %. Große Unternehmen besonders häufig betroffen Große
Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigte waren 2023 häufiger das
Ziel von schädlichen Ereignissen. Mehr als 40 % der befragten
Unternehmen berichteten, dass es im Jahr 2023 zu Schadensereignissen
in ihren IT-Systemen gekommen war.

51,8 % der Unternehmen schützten sich mit mindestens 7
gleichzeitigen Abwehrmaßnahmen Als Reaktion nutzten die Unternehmen
im Folgejahr 2024 einen umfangreichen Katalog von Technologien zur
Abwehr weiterer Schäden.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen
schützten ihre IT-Systeme mit mindestens 7 verschiedenen Maßnahmen
gleichzeitig, wie beispielsweise durch regelmäßige Daten-Backups
oder durch starke Passwörter in IT-Systemen. Mitarbeitende werden
oft in die Sicherheitskonzepte eingebunden. Gerade bei großen
Unternehmen werden die Beschäftigten zur Mithilfe bei der
IT-Sicherheit verpflichtet.
2024 führten 93,6 % der großen
Unternehmen regelmäßige Schulungen durch oder sensibilisierten durch
Vertragsinhalte für ein sicheres Verhalten. Diese und weitere
Ergebnisse hat das Landesamt für Statistik in einem neuen Artikel “IT-Sicherheit
der Unternehmen in NRW“ veröffentlicht. Dort sind verschiedene
Aspekte zur IT-Sicherheitslage der Unternehmen sowie methodische
Erläuterungen zu Ergebnissen der IKTU dargestellt.
Kein Grund zum Feiern: Duisburg fordert die Überarbeitung
der Ausbaupläne zur A 59 Die bundeseigene Autobahn
GmbH (AdB) feiert heute im Beisein von Bundesverkehrsminister
Patrick Schnieder den ersten Spatenstich für den Ersatzneubau des
Brückenzuges über den Duisburger Hafen („Berliner Brücke“). Kein
Grund zu feiern ist allerdings der Umstand, dass die AdB weiterhin
an ihrer Fehlplanung zum Ausbau der A 59 durch Meiderich und Hamborn
in Hochlage festhält.

Oberbürgermeister Sören Link und Martin Linne, Beigeordneter
für.Stadtentwicklung, nehmen im Beisein der Duisburger
Ratsmitglieder.vor Ort Stellung zu den aktuellen Ausbauplänen der
AdB. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
„Der geplante Ausbau
der A59 in Hochlage mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet
ist ein verkehrspolitischer Offenbarungseid. Bundesverkehrsminister
Schnieder und die Autobahn Gesellschaft des Bundes ignorieren
bewusst die Lebensrealität der Menschen im Duisburger Norden – ihre
Zukunft scheint ihnen schlicht egal zu sein. Dieses eklatante
Planungsversagen werden wir nicht hinnehmen. Wir werden uns heute
und in Zukunft mit aller Entschlossenheit gegen diese
Fehlentscheidung und die Ignoranz der Verantwortlichen zur Wehr
setzen“, sagte Sören Link vor über 120 Anwesenden.

Während der schnelle Ersatzneubau der „Berliner Brücke“ über das
Duisburger Hafengebiet ausdrücklich begrüßt wird, hält die AdB
weiterhin mit Rückendeckung aus dem Verkehrsministerium an den
umstrittenen Ausbauplänen fest. Auf einem Abschnitt von rund sieben
Kilometern soll die bestehende Hochstraße in rund 16 Metern Höhe auf
bis zu neun Fahrstreifen verbreitert werden und damit fast die
doppelte Ausdehnung erhalten.
Gleichzeitig ist eine enorme
Kapazitätserweiterung geplant, bei der die bisherige Stadtautobahn
als Entlastungsstrecke für die A 3 auch für höhere Geschwindigkeiten
ausgelegt wird. Von diesen Plänen sind über 30.000 Menschen in
Duisburg direkt betroffen. Die Autobahntrasse rückt nah an viele
Häuser heran, das Asphaltband wird die Stadtteile noch weiter
auseinanderreißen und die Umweltbelastungen verstärken.
„Der
Ausbau führt durch dicht bebautes Stadtgebiet und darf nur in
Tieflage mit abgedecktem Trog, nicht als offene Hochstraße erfolgen.
Wichtig ist, dass sich die A 59 in das städtische Wohnumfeld
integriert, nicht umgekehrt“, sagt Stadtentwicklungsdezernent Martin
Linne.
„Die AdB behauptet, dass ein Tunnel zu teuer sei. Dies
ist allerdings eine sehr einseitige Budgetbetrachtung, denn ein
volkswirtschaftlicher Kostenvergleich hat überhaupt nicht
stattgefunden! Dabei gilt: Die Menschen in Duisburg haben ein Recht
auf eine A 59 in Tieflage mit ‚Deckel‘.“
Schon 2018 hat die
Stadt Duisburg mit einer Machbarkeitsstudie belegt, dass eine
Troglösung machbar ist. Die Autobahn GmbH hat allerdings nie diese
Variante ganzheitlich prüfen lassen und lässt in ihrer Argumentation
volkswirtschaftliche Folgekosten weitgehend außen vor. Im
Planfeststellungsverfahren gab es bereits 1400 Einwendungen, eine
zweite geänderte Offenlage läuft aktuell.
Kommentar:
Die Arroganz der Verantwortlichen in Berliner ist fast nicht zu
ertragen. Ebenso die damalige Äußerung vom ehemaligen
Landesverkehrsminister Hendrik Wüst, der sich über die aus seiner
Einschätzung überbordende Unerträglichgkeit der Stadt Duisburg, so
ein finanzielles Überprojekt überhaupt zu beantragen öffentlich
mächtig echauffiert hatte. Doch die Bürger der Stadt werden so
ein rücksichtloses Verhalten nicht vergessen. Es bleibt nur zu
hoffen, dass die Bürger auch ganz genau unterscheiden werden, wer
hier verantwortlich ist und sich über den Willen und die Entwicklung
einer Stadt einfach hinwegsetzen und nicht extrem wählen. Es ist
befriediegend zu sehen, wie Stadt und Bürger hier an einem Strick
ziehen.
Erschreckend ist aber auch, wie die IHK Niederrhein
in ihrer Mitteilung in keiner Silbe dabei erwähnt, was für Stadt und
Bürger für extreme Unangenehmlichkeiten dür Generationen bei der
Hochlage entstehen. Das gilt auch für Duisburgs CDU-Abgeordnete
Petra Vogt, die sich wie zu sehen ist hocherfreut an die Seite der
Verantwortlichen stellt ,die wider Bürgerinteressen" handeln.
Harald Jeschke
Neubau der Berliner Brücke startet
IHK: Wichtiges Signal für Infrastruktur Heute beginnt der
Neubau der maroden Berliner Brücke. Sie muss bis 2029 ersetzt
werden. Die A59 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der Region:
Sie verbindet den Duisburger Hafen und die anliegende Industrie mit
dem überregionalen Autobahnnetz. Gleichzeitig ist die Autobahn
wichtig für Pendler.
Werner Schaurte-Küppers, Präsident der
Niederrheinischen IHK, begrüßt den Baustart: „Wir sind erleichtert,
dass der Neubau der Berliner Brücke jetzt Fahrt aufnimmt. NRW ist
Stauspitzenreiter in Deutschland. Der Druck auf die Infrastruktur
ist enorm. Jede dritte Autobahnbrücke ist marode. Das
A59-Projekt muss zügig umgesetzt werden. Unser Standort muss
erreichbar sein, damit Unternehmen hier investieren. Bislang ist
Duisburg mit einem blauen Auge davongekommen. Damit das so bleibt,
muss auch der Ausbau zwischen A40 und A42 schnellstmöglich
vorangehen. Nur so haben wir eine Chance, dass unser Standort
attraktiv bleibt.“

v.l., Marcus Hover (stellvertretender Hauptgeschäftsführer Verband
Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V.),
IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Petra Vogt MdL,
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Dr. Michael Günther (CEO
Die Autobahn GmbH), Viktor Haase (Staatssekretär im Ministerium für
Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW), Thomas Ganz (Leiter
Niederlassung Rheinland Autobahn GmbH). Foto: Niederrheinische IHK
Neue Radverbindungen als Alternative während
A59-Bauarbeiten: Stadt und ADFC entwickeln attraktive Nord-Süd-Route
durch Duisburg Der geplante Neubau der Berliner Brücke
und des nördlich anschließenden Verlaufs der A 59 wird den Verkehr
im Duisburger Norden in den kommenden Jahren spürbar verändern.
Über einen längeren Zeitraum sind weitere Einschränkungen und
Behinderungen zu erwarten – mit weitreichenden Folgen für den
Straßenverkehr in der gesamten Stadt. Auch laufende und anstehende
Baumaßnahmen der Bahn erschweren das Pendlerleben zusätzlich.
„Aus der Vergangenheit wissen wir, dass solche Baumaßnahmen
nicht nur lokal wirken. Sie führen oft zu großflächigen Auswirkungen
und zu Staus auf vielen Straßen in Duisburg“, sagt Herbert Führmann
vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).
„Deshalb
wollen wir frühzeitig Alternativen aufzeigen und aktiv fördern.“
Eine solche Alternative könnte künftig stärker auf zwei Rädern
stattfinden: Die Stadt Duisburg arbeitet gemeinsam mit dem ADFC
Duisburg daran, attraktive Radverbindungen für durchgehende
Nord-Süd-Routen zu entwickeln.

Die beteiligten Akteure zur Routenerkundung
Ziel ist es,
möglichst sichere und komfortable Wege von der nördlichen
Stadtgrenze über die angrenzenden Stadtteile bis in die Innenstadt
anzubieten. Mit den neuen Verbindungen sollen mehr Menschen ermutigt
werden, im Alltag aufs Fahrrad umzusteigen – und damit Staus zu
umgehen.
„Wir sind überzeugt, dass viele Duisburgerinnen und
Duisburger das Rad als echte Alternative entdecken können“, sagt
Sebastian Beck, Leiter der Verkehrsplanung bei der Stadt Duisburg.
„Wer heute im Auto im Stau steht, könnte morgen deutlich entspannter
mit dem Rad unterwegs sein. Für Menschen, die bereits jetzt Rad
fahren, werden sich zudem spürbare Verbesserungen ergeben.“
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den neuen Routen fand bereits
statt: Nach vorbereitenden Gesprächen Ende 2025 erkundeten
Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des ADFC
Duisburg mögliche Strecken bei einer gemeinsamen Ortsbefahrung mit
dem Fahrrad. Dabei wurden verschiedene Varianten geprüft und
dokumentiert.
Besonders wertvoll war die Teilnahme von
Mitarbeitenden des Planungsbereichs für die Stadtbezirke Mitte,
Hamborn und Meiderich, die die Strecken ebenfalls per Rad erlebten
und gleichzeitig Einblicke in aktuelle Planungen und Überlegungen
geben konnten. In den kommenden Monaten sollen die favorisierten
Routen nun konkret ausgearbeitet werden. Gleichzeitig werden
mögliche Schwachstellen identifiziert und Maßnahmen zu deren
Verbesserung geplant.
Stadtverwaltung und ADFC wollen das
Projekt auch in der Öffentlichkeit gemeinsam begleiten. Neben der
Planung der neuen Verbindungen soll deshalb auch frühzeitig über die
geplante Rad-Umfahrung der A59 informiert und aktiv für ihre Nutzung
geworben werden.
Jugendamt: Fachtag „Junge LSBTIN*
und Jugendarbeit“ erstmals in Duisburg Der landesweite
Fachtag zum Thema junge LSBTIN* - junge queere Menschen - und
Jugendarbeit fand am heutigen Montag, 4. Mai, mit über 120
pädagogischen Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit aus ganz
Nordrhein-Westfalen erstmals in Duisburg statt. Ziel dieser
Veranstaltung ist es, die Bedeutung und den Stellenwert der
Jugendarbeit für diese Zielgruppe stärker ins fachliche und
öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Der Fachtag fand in
diesem Jahr bereits zum 14. Mal statt und wird jährlich in einer
anderen Kommune in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Im Mittelpunkt
stehen Praxisbeispiele aus der Jugendarbeit, wissenschaftliche
Impulse sowie der fachliche Austausch. Die Teilnehmenden erhalten
Einblicke in Ansätze einer queer-sensiblen Jugendarbeit, diskutieren
Handlungsmöglichkeiten und haben Gelegenheit, sich mit Kolleginnen
und Kollegen aus anderen Kommunen zu vernetzen.
In Duisburg
spielt das Thema Queer/vielfältige Lebensformen seit vielen Jahren
eine wichtige Rolle: vier städtische Jugendzentren haben eine „gerne
anders!“-Zertifizierung und dienen als Kontaktstelle für queere
Kinder und Jugendliche. Dazu gehören das „JUZO“ in Hochheide
(Ottostraße 114), „Die Insel“ in Neuenkamp (Benediktstraße 46), „Die
Mühle“ in Rheinhausen (Clarenbachstraße 14) sowie das „Sunny -
Regionalzentrum Süd“ in Huckingen (Mündelheimer Straße 117).
Weitere Informationen unter: www.duisburg.de/jugendzentren.
Kinder und Jugendliche, die lesbisch, schwul, bi-, trans-,
intergeschlechtlich oder nicht-binär sind, sind ein wertvoller Teil
unserer Gesellschaft. Dennoch erleben viele von ihnen Ausgrenzung,
Diskriminierung, Anfeindungen oder fehlende Unterstützung im Alltag.
Gerade hier kommt der Jugendarbeit eine zentrale Rolle zu:
Pädagogische Fachkräfte können junge Menschen aufklären, begleiten
und unterstützen sowie geschützte Räume schaffen, in denen
Begegnung, Austausch und Selbstbestimmung unabhängig von
geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung möglich sind.
Der Fachtag leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von
Fachkräften und zur Weiterentwicklung einer vielfältigen, inklusiven
und diskriminierungssensiblen Jugendarbeit. Organisiert und
durchgeführt wird der Fachtag von der NRW-Fachberatungsstelle „Gerne
Anders“ in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg. Weitere
Informationen unter:
www.gerne-anders.de.
Herzenssachen – Tonbasteln
zum Muttertag Das Kultur- und Stadthistorische Museum
Duisburg lädt am Muttertagssonntag, 10. Mai, von 13 bis 17 Uhr
während des Marina-Markts zu einem kreativen Workshop ein. Unter der
Anleitung von Katharina Nitz gestalten Besucherinnen und Besucher
Herzen aus Ton, die im Anschluss mitgenommen werden können.
Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei.
Ergänzend ist das „BibBike“ – eine Pop-up-Bibliothek – zu Gast und
lädt zum Stöbern ein. Auch das Mercator-Café bietet an diesem Tag
Getränke und Kuchen an. Das gesamte Programm ist unter
www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
Bilanz der Schwerpunktkontrollen zum Grillverbot an
Duisburger Seen und Grünanlagen Zu umfangreichen
Schwerpunktkontrollen war der Städtische Außendienst (SAD) gemeinsam
mit dem Bezirksdienst und der Verkehrsüberwachung am vergangenen
Mai-Wochenende an Duisburger Seen und Grünanlagen ausgerückt.
Aufgrund der sommerlichen Witterung erreichte der Graslandfeuerindex
zeitweise die Stufe 4, was zur Folge hatte, dass auch an
ausgewiesenen öffentlichen Grillflächen nicht gegrillt werden
durfte.
Kontrollschwerpunkte waren der Toeppersee, der
Uettelsheimer See sowie der Meidericher Stadtpark. Ziel der
Maßnahmen waren die Gefahrenabwehr, die konsequente Durchsetzung
ordnungsrechtlicher Verbote sowie die präventive Aufklärung der
Bevölkerung.
Vom 1. bis 3. Mai sprachen die Ordnungskräfte
114 Verwarnungen aus – davon 94 wegen unerlaubten Grillens, 11 wegen
Shisha-Rauchens und weitere unter anderem wegen Wildpinkelns,
Verstößen auf Spielplätzen (Alkohol, Hunde) und unsachgemäßer
Müllentsorgung. Hinzu kamen 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen zum
Beispiel wegen Lärmbelästigung und verweigerter Personalienauskunft.
Außerdem musste am Uettelsheimer See ein Platzverweis wegen
Ruhestörung ausgesprochen werden. Zusätzlich notierten die
Einsatzkräfte 18 Verkehrsverwarnungen wegen Halt- und Parkverstößen.
Insgesamt führten die Mitarbeitenden circa 530 präventive
Aufklärungsgespräche. Durch die hohe Präsenz der Einsatzkräfte
konnten zahlreiche weitere Verstöße bereits im Vorfeld verhindert
und gefährliche Situationen vermieden werden.
Der Einsatz
verlief an allen Tagen ohne besondere Vorkommnisse. Die Maßnahmen
stießen bei der Bevölkerung überwiegend auf positive Resonanz. Die
Stadt Duisburg weist darauf hin, dass Grillverbote und
Verhaltensregeln dem Schutz von Menschen, Umwelt und öffentlicher
Sicherheit dienen und auch künftig bei entsprechender Wetterlage
konsequent überwacht werden.
Brückentag am 15. Mai:
Wichtige Informationen zur Erreichbarkeit der Stadt Duisburg
Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 15. Mai (Brückentag
nach Christi Himmelfahrt), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne
Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen – wie
beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der Städtische
Außendienst. Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur
mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt.
Die
Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für
Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Amt
für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der
Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die
Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im
Stadthaus (wie beispielsweise zur Erteilung von Parkausweisen und
Katasterauskünfte) sowie in großen Teilen das Jugendamt, das
Stadtarchiv, das Institut für Jugendhilfe und das Standesamt sind am
Brückentag nicht erreichbar.
Eheschließungstermine vom
Standesamt, die für diesen Tag vereinbart wurden, finden statt.
Bestatter können sich erst am Montag, 18. Mai, für die Beurkundung
von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt
wenden.
Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die
Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen.
Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung
für diesen Tag eingeplant.
Die Zentralbibliothek auf der
Steinschen Gasse ist am Freitag, 15. Mai, und Samstag, 16. Mai, zu
den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open Libraries in Beeck, Neumühl,
Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und Kunden mit gültigem
Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung.
Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek bleiben geschlossen.
Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Das Online-Angebot der
Stadtbibliothek kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis
uneingeschränkt genutzt werden. Die städtischen Bäder, das Museum
der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Kultur- und
Stadthistorische Museum haben an diesem Tag wie gewohnt geöffnet.
Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt; die
Geschäftsstelle bleibt jedoch geschlossen. Die Musik- und
Kunstschule ist am Brückentag geöffnet, auch hier findet der
Unterricht statt. Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 18.
Mai, wieder wie gewohnt erreichbar.
An Brückentagen können
durch den Abbau von Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder
Freizeitausgleich sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere
Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung erzielt werden. Durch
die CO2-Reduzierung (Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch
positive Effekte für die Umwelt. Wichtiger Hinweis zur
Erreichbarkeit und dem Besuch von städtischen Einrichtungen:
Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der
Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar oder können
telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg erfragt werden.
Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht
hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort
„Bürgerportal“. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der
Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter
www.duisburg.de/termine möglich.
Ausbildungslücke
schließen: Ausbildungspartner legen Handlungsplan vor
Viele junge Menschen in Duisburg und am Niederrhein suchen einen
Ausbildungsplatz. Gleichzeitig bleiben Stellen unbesetzt. Das
Phänomen nennt sich Mismatching. Gute und frühe Berufsorientierung
ist das A und O, um Unternehmen und Jugendliche zusammenzubringen.
Den Handlungsplan für 2026 erarbeitete die Niederrheinische IHK
gemeinsam mit den Akteuren des Regionalen Konsens.
Die
Anzahl junger Menschen ohne Ausbildungsplatz steigt. Gleichzeitig
melden viele Unternehmen in Duisburg und den Kreisen Wesel und
Kleve: Kaum Bewerber in Sicht. Nicht alle Branchen sind dabei gleich
getroffen. Durch die wirtschaftliche Lage und KI verunsichert,
verändert sich der Berufswunsch bei vielen. Das Handwerk wird
beliebter. Schwieriger wird es bei technischen und kaufmännischen
Berufen. Vor allem in der Industrie, die sich gerade in einem
wirtschaftlichen Anpassungsprozess befindet.
Dabei bietet
die betriebliche Ausbildung sehr gute Perspektiven – heute mehr denn
je. „Mit der Ausbildung ist man direkt in der Praxis und sammelt von
Anfang an Berufserfahrung. Das eröffnet Jugendlichen beste
Karrierechancen“, betont Matthias Wulfert, stellvertretender
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK und Vorsitzender der
Regionalen Ausbildungskonferenz. Und weiter: „Wir bauen unsere
Angebote deswegen intensiv aus. Mehr beraten, niederschwellige
Angebote machen, lautet die Devise. Auch Praktika können einen
wichtigen Beitrag leisten, um einen Einblick in den Berufsalltag zu
erhalten.“
Ausbildungskonferenz reicht Handlungsplan ein
Die Akteure des Regionalen Konsens arbeiten eng bei der
Berufsorientierung zusammen. Gemeinsam mit Schulen und Wirtschaft
soll es vielfältige Wege geben, die zum passenden Beratungs-Angebot
führen. Um fehlende Qualifikationen seitens der Jugendlichen zu
verbessern, sollen Förderangebote helfen, etwa im Bereich der
Sprachförderung. Ihre Zusammenarbeit legen sie im jährlichen
Handlungsplan für den Ausbildungsmarkt fest.
Betriebe können
ihre offenen Ausbildungsstellen den Partnern melden. Eine Übersicht
gibt es unter www.ihk.de/niederrhein.
Ticket-Sonderkontrolle: 29 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Siehe
Sitzung Rat der
Stadt Duisburg, Dienstag 4. Mai 2026
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das
Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den
täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der
Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden über
mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob
sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Eine solche
mehrstündige Kontrolle fand von Donnerstag, 30. April, von 22 Uhr,
bis Freitag, 1. Mai, 2.30 Uhr, im gesamten Stadtgebiet statt. Das
Prüfpersonal der DVG kontrollierte insgesamt 650 Fahrgäste. Das
Ergebnis: 29 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.
Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine
Straftat. Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein
angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung
des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt
dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und
-täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in
Bussen und Bahnen angetroffen wurden.
„Platz gemacht!“: Mittagspausenführung im Museum Das
Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Donnerstag, 7. Mai, um
12 Uhr zu einer 30-minütigen Mittagspausenführung durch die neue
Sonderausstellung „Platz gemacht!“ in die Räumlichkeiten am
Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein. „Platz gemacht!“
erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.
Seine
Architektur, seine Atmosphäre und seine Einrichtungen für Kultur,
Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder,
Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum
überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung,
politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die Führung ist
Teil eines neuen, regelmäßigen Formats, das sich vor allem an
Berufstätige in der Umgebung richtet, die ihre Mittagspause für
einen kurzen Museumsbesuch nutzen möchten.
In kompakter Form
werden ausgewählte Themen aus dem Museum vorgestellt. Die Teilnahme
ist im Museumseintritt enthalten. Donnerstags gilt im Museum „Pay
What You Want“: Besucherinnen und Besucher können den Eintrittspreis
selbst festlegen. Das gesamte Programm ist unter
www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Foto BZ-haje
Historische Bilder Archiv Hans-Willi Bütefür |
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und das Citypalais
(BZ-Foto) im Eingangs-Bereich am
König-Heinrich-Platz |
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Oder der Blick
zurück 3 Bilder unten):
An gleicher Stelle stand früher die Tonhalle mit
entsprechendem Grün auf dem König-Heinrich-Platz |
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Tonhalle außen (oben) und der
große Saal innen (unten) |
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...und Tonhallengarten (unten) |
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Tonhalle mit
Gartenwirtschaftsbetrieb |
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Königstraße mit
Blick vom Kuhtor und Tonhalle als Collage |
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Sommerferienbetreuung für Grundschulkinder Das Amt
für Schulische Bildung bietet in Kooperation mit den Ganztagsträgern
in den ersten drei Wochen der Sommerferien, vom 20. Juli bis 7.
August, wieder kostenlose Betreuungsmöglichkeiten für Duisburger
Grundschulkinder an.
„Die Ferienbetreuung ist nicht nur eine
wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern, sondern auch ein
Beitrag zur Chancengleichheit. Sie bietet allen Kindern, unabhängig
von ihrer sozialen Herkunft, die Möglichkeit, in den Ferien zu
lernen, zu wachsen und sich zu entfalten. Wir schaffen Räume, in
denen spielerische Bildung auch jenseits des Klassenzimmers
weitergeht – und das nicht nur in den Schulwochen“, betont
Bildungsdezernentin, Astrid Neese.
Unter der Aufsicht
erfahrener pädagogischer Fachkräfte, können die Schülerinnen und
Schüler an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg, jeweils von 8
bis 16 Uhr an spannenden Spielen, sportlichen Aktivitäten, kreativen
und künstlerischen Workshops sowie an Ausflügen in die nähere
Umgebung teilnehmen.
Die Ferienbetreuung kann
wochenweise gebucht werden. Gegen einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro
Tag, können die Kinder zudem auch ein leckeres Mittagessen genießen.
Bei einem bestehenden Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen
kann dieser Betrag von den Sozialleistungsträgern übernommen werden.
Anmeldungen sind ab Montag, 11. Mai, 12 Uhr, und bis
Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, online möglich. Die Plätze werden nach der
Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Weitere
Informationen zu den Standorten und die Möglichkeit sich anzumelden
gibt es auf der städtischen Internetseite unter
www.duisburg.de/ferienbetreuung.
Jetzt anmelden: STADTRADELN vom 27. Juni bis 17.
Juli Der Termin für das STADTRADELN 2026 in Duisburg
steht fest. Vom 27. Juni bis zum 17. Juli schwingen sich wieder
viele Bürgerinnen und Bürger auf den Sattel. Aufgrund des späten
Beginns der Sommerferien wurde der Termin vor die Ferienzeit gelegt.
Das STADTRADELN ist in Duisburg mittlerweile gute Tradition:
Es ist die bereits 13. Teilnahme. 2014 ging es mit 491 Radlerinnen
und Radlern los, die in Summe circa 125.000 km erstrampelten.
Im vergangenen Jahr waren es schon 2.255 Aktive, die in
158 Teams antraten und mit 473.068 Kilometern fast die halbe Million
knackten – ein neuer Rekord. Anmeldungen sind ab sofort unter
www.stadtradeln.de/duisburg möglich. Erneut wird es eine spezielle
Wertung für Schulen geben.
Die aktivsten Teams und Radelnden
werden zusätzlich ausgezeichnet. Zudem ermöglicht ein Losverfahren
allen Teilnehmenden eine Gewinnchance – unabhängig von der Anzahl
der erradelten Kilometer. Das Fahrrad spielt eine bedeutende Rolle
beim Gelingen der Verkehrswende.
Mit dem STADTRADELN sollen Menschen dazu bewegt werden, das Auto
öfter mal stehen zu lassen. Details zur Eröffnungstour, zu weiteren
Veranstaltungen und zur Schulwertung folgen noch vor Beginn des
Aktionszeitraums.
Ärzte in Duisburg sollen
Parkinson-Patienten über Berufserkrankung aufklären Wer „grüne
Jobs“ in Duisburg macht, muss wissen: Dahinter kann ein
Parkinson-Risiko stecken Die „Jobs im Grünen“
stehen nicht immer nur für frische Luft. „Wer in Duisburg auf den
Feldern oder in Gewächshäusern arbeitet, den kann es treffen: Ein
erhöhtes Risiko, Parkinson zu bekommen. Und zwar immer dann, wenn er
über Jahre häufig mit Pflanzenschutzmitteln zu tun hatte“, sagt
Karina Pfau von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
Das
Parkinson-Syndrom durch Pestizide sei als Berufskrankheit anerkannt.
Betroffene müssten allerdings nachweisen, dass sie in ihrem
Berufsleben mindestens 100 Tage mit chemischen Pflanzenschutzmitteln
gearbeitet hätten – also jeweils entweder mit Fungiziden (zur
Bekämpfung von Pilzkrankheiten), Insektiziden (zur Bekämpfung von
Insekten) oder Herbiziden (zur Bekämpfung von Unkraut), so die
IG BAU Duisburg-Niederrhein.
„Dann bekommen Beschäftigte,
die an Schüttellähmung erkrankt sind, Unterstützung von der
gesetzlichen Unfallversicherung: Die Hilfe der Berufsgenossenschaft
reicht von guter medizinischer Versorgung bis zu Geldleistungen“, so
Karina Pfau. Das gelte neben Menschen, die in der Landwirtschaft
gearbeitet haben, beispielsweise auch für Beschäftigte im Gartenbau
und im Forst. Gefahren lauerten allerdings auch in der Floristik.

Wenn nach dem Job die Schüttellähmung kommt: Parkinson durch
chemische Pflanzenschutzmittel ist als Berufskrankheit anerkannt.
Darauf hat die IG BAU Duisburg- Niederrhein hingewiesen. Foto: IG
BAU Tobias Seifer
„Denn wer auf dem Feld oder im Gewächshaus
über Jahre häufig Pflanzenschutzmittel spritzt, der hat ein erhöhtes
Risiko, später Parkinson zu bekommen“, warnt Karina Pfau von der
Agrar-Gewerkschaft Und sogar auf dem Bau: „Denn auch bei
Sanierungsarbeiten wird mit Pestiziden gearbeitet. Vielen ist gar
nicht bewusst, wo überall Pestizide zu finden sind. Gerade im
Sanitärbereich kommen häufig Baustoffe mit Anti-Schimmelmitteln zum
Einsatz. Und die enthalten oft Pestizide“, erklärt Karina Pfau von
der IG BAU Duisburg-Niederrhein.
An die niedergelassenen
Ärzte in Duisburg appelliert die Agrar-Gewerkschaft,
Parkinson-Patienten gezielt anzusprechen, um abzuklären, ob es sich
um eine Berufskrankheit handele. Die gesetzlichen
Krankenversicherungen fordert die IG BAU Duisburg-Niederrhein auf,
Parkinson-Patienten anzuschreiben und zu informieren. „Immerhin
haben Patienten, wenn es um eine Berufserkrankung geht, die Chance
auf eine intensive Betreuung und gute medizinische Versorgung, für
die die Berufsgenossenschaft steht“, so Karina Pfau.
Die
IG BAU-Bezirkschefin kündigt außerdem an, dass sich die
Agrar-Gewerkschaft auch dafür einsetzen werde, dass mehr Betroffene
die Anerkennung als Berufskrankheit bekommen: „Es geht vor allem um
die, die nicht selbst Pflanzenschutzmittel gespritzt haben, die aber
zum Beispiel in Gewächshäusern den Pestiziden ausgesetzt waren“, so
Pfau.
Die Gewerkschafterin rät Menschen, die in gefährdeten
Branchen arbeiten, sich bei Fragen an ihre jeweilige
Berufsgenossenschaft zu wenden. Die Sozialversicherung für
Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) habe extra eine
„Parkinson-Hotline“ geschaltet: 0561 / 785 - 10350. Außerdem gebe
die Berufsgenossenschaft Hinweise auf ihrer Homepage:
https://www.svlfg.de/fa-parkinson-durch-pflanzenschutzmittel
Zwischen Komfort und Kontrollverlust: Wenn der Online-Check-in
zum Abo wird. EVZ geht von hoher Dunkelziffer aus
Online einchecken, Sitzplatz wählen, Bordkarte erhalten – diese
Schritte gehören für viele Reisende heute selbstverständlich zur
Flugvorbereitung. Zunehmend werden sie jedoch nicht mehr direkt über
die Airline erledigt, sondern über externe Dienstleister. Das
Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland beobachtet: Für
Nutzer ist dabei häufig nicht klar erkennbar, mit wem sie es
tatsächlich zu tun haben – und ob sie gerade lediglich einen
Einzelservice nutzen oder ein kostenpflichtiges Abonnement
abschließen.

Abo statt Check-in: Aus einem günstigen Online-Service kann schnell
ein kostenpflichtiges Abonnement werden. (Bild: KI-generiert)
Der günstige Einstieg – und was daraus werden kann
Drittanbieter übernehmen den Online-Check-in, reservieren Sitzplätze
oder stellen Bordkarten bereit. Beworben werden diese Angebote oft
als einfache Zusatzleistungen für gerade einmal einen Euro. Doch die
vermeintliche Einzelleistung entpuppt sich nicht selten als
„Türöffner“: Wer zustimmt, schließt damit möglicherweise zusätzliche
Leistungen oder ein Abonnement ab.
In einigen Fällen werden
wenige Tage später deutlich höhere Beträge – etwa rund 79 Euro –
abgebucht. Gleichzeitig berichten Verbraucher, dass die
Dienstleistung trotz dieser Zusatzkosten nicht wie erwartet erbracht
wird oder sogar ganz ausbleibt. Doch auch unabhängig davon gilt:
„Sobald aus einem Euro plötzlich 79 Euro werden, ist die Kosten- und
Vertragsinformation für Verbraucher offensichtlich nicht klar
genug“, betont Malina Garcia, Juristin beim EVZ.
Warum viele
Fälle gar nicht beim EVZ landen Dem Europäischen
Verbraucherzentrum liegen zahlreiche Beschwerden zu solchen
Konstellationen vor. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen dürfte
jedoch deutlich höher liegen. Denn viele Verbraucher versuchen
zunächst, das Problem selbst zu klären – und schließen den Vorgang
dann frühzeitig ab.
„Unternehmen reagieren auf direkte
Beschwerden häufig mit Teil-Erstattungen und bieten an, das
Abonnement zu beenden“, erklärt Garcia. „Für Betroffene ist das oft
entscheidend – sie wollen vor allem aus der laufenden Verpflichtung
heraus. Dass dabei unter Umständen nicht der gesamte Betrag
zurückgeholt wird, tritt in den Hintergrund.“ Wie häufig Fälle auf
diese Weise abgeschlossen werden, lässt sich leider nicht beziffern.
Wenn Zuständigkeiten unklar werden Neben den finanziellen
Folgen ergeben sich auch praktische Probleme. Viele Verbraucher
gehen davon aus, den Online-Check-in direkt über die Airline
vorgenommen zu haben. Dass ein externer Dienstleister
zwischengeschaltet ist, wird oft erst dann deutlich, wenn
zusätzliche Beträge abgebucht werden.
Besonders bei der
Nutzung über das Smartphone sind Hinweise zum tatsächlichen
Vertragspartner, zu Kosten oder zur Laufzeit häufig nur schwer
auffindbar oder nicht vollständig dargestellt. Dabei gilt
eigentlich: „Wer Geld verlangt, muss den vollständigen Betrag beim
Bestellbutton unmissverständlich deutlich machen“, betont Garcia.
Praktische Nachteile im Reisealltag Unabhängig von dieser
rechtlichen Frage zeigen sich für Verbraucher aber auch ganz
praktische Nachteile – etwa bei verschobenen Flugzeiten, neu
vergebenen Sitzplätzen oder einem später öffnenden Check-in. Wer
direkt mit der Airline verbunden ist, erhält solche Informationen in
der Regel unmittelbar, etwa über die App oder per Mail. Wer den
Vorgang über einen Drittanbieter abgewickelt hat, muss Informationen
oft selbstständig und über Umwege suchen.
„Solange im Ablauf
alles glattläuft, fällt der Unterschied kaum auf“, sagt Garcia.
„Aber im Problemfall ist der direkte Draht zur Airline Gold wert.“
Transparenz bleibt der zentrale Punkt Aus Sicht des EVZ liegt
das Problem weniger in einzelnen Klicks als in fehlender
Transparenz: Wer einen Online-Check-in anbietet, muss klar und
verständlich machen, mit wem ein Vertrag zustande kommt, welche
Kosten entstehen und ob ein Abonnement abgeschlossen wird. Gerade
bei digitalen Buchungsprozessen und auf mobilen Endgeräten ist das
entscheidend.
Warum Orientierung über Bewertungen schwierig
ist Hinzu kommt ein weiteres Problem: Selbst wer misstrauisch
wird und sich vor oder nach der Buchung orientieren möchte, stößt
schnell an Grenzen. Auf namhaften Bewertungsplattformen finden sich
teils sehr unterschiedliche Profile zu identischen Anbietern –
teilweise mit nur leicht abweichenden Schreibweisen. Für Verbraucher
ist dann kaum nachvollziehbar, welche Bewertungen tatsächlich zu
welchem Anbieter gehören und wie verlässlich sie sind.
Worauf
es beim Online-Check-in ankommt Wer den Online-Check-in nutzt,
sollte sich einen Moment Zeit nehmen, vor allem wenn der Vorgang
nicht direkt über die Airline läuft. Vor dem Klick prüfen, wer den
Service anbietet. Der Name der Airline allein reicht nicht –
entscheidend ist, wer als Vertragspartner genannt wird.
• Auf den letzten Bestellschritt achten. Wird klar
und verständlich darauf hingewiesen, dass ein kostenpflichtiger
Vertrag oder ein Abonnement abgeschlossen wird? Fehlt diese
Information oder ist sie schwer auffindbar, ist Vorsicht geboten.
• Preisangaben kritisch lesen. Günstige
Einstiegspreise können irreführend sein, wenn sie nur einen Teil der
tatsächlichen Kosten abbilden oder an eine Laufzeit gebunden sind.
Mobil besonders aufmerksam sein. Auf dem Smartphone sind Hinweise zu
Kosten, Laufzeit oder Vertragspartnern oft verkürzt dargestellt. Im
Zweifel lieber abbrechen und den Vorgang am Desktop erneut prüfen.
• Buchungscodes und persönliche Daten mit Bedacht
weitergeben. Je weniger Stellen Zugriff auf die eigenen Flugdaten
haben, desto übersichtlicher bleiben Zuständigkeiten und
Informationswege.
• Bewertungen gezielt prüfen. Bei sehr
unterschiedlichen Bewertungen oder mehreren ähnlich benannten
Profilen lohnt ein genauer Blick, ob es sich tatsächlich um
denselben Anbieter handelt.
Mehr zu Abofallen

54,6 % aller Beamtinnen und Beamten sind an Schulen und im
Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ im Einsatz
• Weiterer größerer Einsatzbereich war zum Stichtag 30. Juni 2024
die Verteidigung (10,0 %) • Zahl der Beamtinnen und Beamten,
Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten binnen zehn
Jahren um 5,8 % gestiegen • Deutliche Länderunterschiede beim
Anteil der Beamtinnen und Beamten an Schulen
Knapp zwei
Millionen Beamtinnen und Beamte gibt es in Deutschland, die Mehrheit
von ihnen ist in den Bereichen öffentliche Sicherheit und Ordnung
sowie Bildung eingesetzt. Zum Stichtag 30. Juni 2024 gab es
hierzulande 1,96 Millionen Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und
Richter sowie Soldatinnen und Soldaten – die beiden letztgenannten
Gruppen sind zwar keine Beamtinnen oder Beamte im klassischen Sinne,
werden aber dienstrechtlich ähnlich behandelt.
Wie das
Statistische Bundesamt weiter mitteilt, machten die drei Gruppen
insgesamt gut ein Drittel (36,4 %) der Beschäftigten im öffentlichen
Dienst aus. Der größte Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst
ist in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis als
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig (63,6 %).
Der größte Teil der Beamtinnen und Beamte,
Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten war an
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eingesetzt (35,6 % oder
696 000). Knapp ein Fünftel (19,1 % oder 373 000) arbeitete im
Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“, zu dem Bundes- und
Landespolizeien, aber auch der Brandschutz und die Ordnungsämter
gehören.
Weitere größere Einsatzbereiche waren die
Verteidigung (10,0 % oder 195 000) und die Finanzverwaltung, zu der
auch die Finanzämter und die Zollverwaltung zählen (8,6 % oder
167 000). Im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“,
zu dem beispielsweise die Ministerien und die Verwaltungen der
Parlamente gehören, waren 8,5 % beziehungsweise ebenfalls 167 000
tätig, im Rechtsschutz mit den Gerichten, Staatsanwaltschaften und
dem Justizvollzug waren es 6,5 % oder 126 000.

Zahl der Beamtinnen und Beamten gegenüber 2014 weniger
stark gestiegen (+5,8 %) als die der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst (+22,1 %) Die Zahl der
Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen
und Soldaten ist binnen zehn Jahren um 5,8 % gestiegen – zum
Stichtag 30. Juni 2014 waren es noch 1,85 Millionen.
Im
selben Zeitraum stieg die Zahl der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst um 22,1 % von 2,80 Millionen im
Jahr 2014 auf 3,42 Millionen im Jahr 2024. Entsprechend nahm die
Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst insgesamt um 15,6 %
zu: Von 4,65 Millionen Ende Juni 2014 auf 5,38 Millionen Ende Juni
2024.
Mehr Beamtinnen und Beamte als zehn Jahre zuvor gab es
2024 vor allem an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen
(+52 000), im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ (+46 000)
sowie im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“
(+22 000). Dagegen sank deren Zahl deutlich im Bereich "Verkehrs-
und Nachrichtenwesen“ (-26 000), wo als Folge der Privatisierung der
Deutschen Bundesbahn keine Beamtinnen und Beamten mehr eingestellt
wurden.
Auch im Bereich “Soziale Sicherung, Familie und
Jugend, Arbeitsmarktpolitik” ging die Zahl der Beamtinnen und
Beamten binnen zehn Jahren zurück (-10 000). Das lag größtenteils
daran, dass bei der Bundesagentur für Arbeit keine Verbeamtungen
mehr erfolgten.

Anteil von Beamtinnen und Beamten an Schulen am höchsten in
Baden-Württemberg, am niedrigsten in Berlin Lediglich knapp ein
Fünftel aller Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie
Soldatinnen und Soldaten arbeitet für den Bund (19,0 %).
Der
weitaus größte Teil (70,1 %) ist für die Länder tätig, knapp ein
Zehntel (9,7 %) auf kommunaler Ebene. Ursächlich für diese
Verteilung ist die Organisation des Bildungswesens auf Länderebene,
da Beamtinnen und Beamte am häufigsten im Bildungsbereich arbeiten,
meistens als Lehrkräfte.
Insgesamt arbeiteten zum Stichtag
30. Juni 2024 auf Länderebene 638 000 Beamtinnen und Beamte an
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen – das waren knapp drei
Viertel (74,1 %) aller Beschäftigten im Schuldienst der Länder.
Das Verhältnis Beamtenschaft zu den Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern ist dabei von Land zu Land sehr unterschiedlich, vor
allem weil Lehrkräfte in einigen Ländern üblicherweise verbeamtet
werden, in anderen dagegen nicht. Besonders hoch war der Anteil von
Beamtinnen und Beamten an Schulen zuletzt in Baden-Württemberg
(92,4 %), im Saarland (88,7 %) und in Niedersachsen (85,2 %).
Anteilig besonders wenige Beamtinnen und Beamte an Schulen gab
es dagegen in Berlin (28,2 %), Mecklenburg-Vorpommern (30,4 %) und
Sachsen (33,4 %).
Start der „Hamborner Rathausgespräche“: Die Historie des
Dichterviertels Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am
Donnerstag, 7. Mai, in Kooperation mit dem Hamborner Heimatverein
zum Auftakt der „Hamborner Rathausgespräche“ um 17 Uhr in den großen
Sitzungssaal des Bezirksrathauses an der Duisburger Straße 213 ein.
Thorsten Fischer hält einen spannenden Vortrag über die Entstehung
und Entwicklung des Dichterviertels in Obermarxloh.
Noch vor
dem Ersten Weltkrieg entstand für die Bergleute der Schachtanlage
Friedrich Thyssen in Obermarxloh ein Arbeiterquartier, das bis heute
von der Geschichte des Ruhrgebiets erzählt: das Dichterviertel. Die
größte Duisburger Arbeitersiedlung besitzt eine dichte
Blockrandbebauung mit großen Innenhöfen und früheren
Nutzgartenflächen. Bereits in seinen Anfängen war das Viertel durch
Zuwanderung geprägt.
Es galt zudem als „rotes Viertel“, in
dem gestreikt und Widerstand in der NS-Zeit geleistet wurde. Der
Vortrag führt in die Entwicklung Obermarxlohs und Hamborns im
Zeichen von Kohle, Stahl und Zuwanderung ein und fragt, wie Arbeit
und Alltag in Bergarbeitersiedlungen miteinander verwoben waren. Was
bedeutete eine Werkswohnung für die dort lebenden Familien? Und was
erzählt das Dichterviertel heute über Wandel, Zusammenhalt und das
industriekulturelle Erbe Hamborns?
Thorsten Fischer wirft
einen historischen Blick auf ein Quartier, in dem sich große
Industriegeschichte und alltägliches Wohnen auf besondere Weise
begegnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine
Anmeldung ist nicht notwendig. Barrierefreiheit ist sichergestellt.
Weitere Informationen gibt es bei Frau Keutel telefonisch unter 0203
283-987894 oder per E-Mail an
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de.
Funkamateure:
Wie lassen sich Nachrichten ohne Internet austauschen?
Mit dieser Frage beschäftigt sich ein öffentlicher Vortrag der
Funkamateure im Duisburger Westen. Unter dem Titel „Meshtastic – Was
ist das?“ stellt der DARC e.V. Ortsverband Rheinhausen ein
dezentrales, netzunabhängiges Kommunikationssystem vor. Meshtastic
ermöglicht es, mit kostengünstigen und stromsparenden Geräten
Textnachrichten sowie Sensordaten zu senden und zu empfangen.
Die Technologie basiert auf einem autarken Netzwerk, in dem sich
Geräte untereinander verbinden und Nachrichten weiterleiten. Der
Vortrag richtet sich ausdrücklich an ein breites Publikum:
Technikinteressierte sowie Einsteiger ohne Vorkenntnisse erhalten
einen verständlichen Überblick. Thematisiert werden Funktionsweise,
Möglichkeiten und Grenzen des Systems sowie konkrete
Einsatzszenarien im Alltag und Hobbybereich.
Termin: 9. Mai
2026, 15:00 bis 17:00 Uhr Ort: Kultur- und Freizeitzentrum
Rheinhausen, Schwarzenberger Straße 147, 47226 Duisburg Die
Teilnahme ist offen und kostenlos für alle Interessierten. Eine
Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an
dm1cha@darc.de oder via WhatsApp
unter 02065 9017484. Ausblick: Am 23. Mai 2026 (15:00 bis 18:00 Uhr)
folgt ein Workshop, in dem Teilnehmer eigene Meshtastic-Hardware
gemeinsam einrichten und in Betrieb nehmen können.
Der
Amateurfunk ist so facettenreich wie kaum eine andere
Freizeitbeschäftigung. Einige Funkamateure pflegen den Sprechfunk
und das immaterielle Kulturerbe Morsen, andere befassen sich mit
computergestützten Betriebsarten. Wieder andere betreiben
Amateur-Fernsehsender, das HamNet – ein Datenübertragungsnetz als
Kombination von Amateurfunk und Internet – sowie vieles mehr.
Der länderübergreifende Funkbetrieb findet auf Kurzwelle, UKW
sowie über Satelliten statt. Er fördert die Toleranz, den
kulturellen Austausch und das internationale Verständnis der rund
61.000 deutschen und weltweit mehr als 2,5 Millionen Funkamateure.
Mit der Fülle ihrer technischen Möglichkeiten können sie in Not- und
Katastrophensituationen helfen, die Kommunikation unabhängig von den
Versorgungsnetzen aufrecht zu erhalten.
Als größter Verband von Funkamateuren in Deutschland hat der DARC
e.V. rund 31.600 Mitglieder. Der DARC e.V. vertritt die Interessen
der Funkamateure bundesweit und engagiert sich zur Förderung des
Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der
International Amateur Radio Union (IARU). Weitere Infos: https://www.darc.de
Sitzung Rat der Stadt Duisburg, Dienstag 5. Mai 2026 Änderung
der Geschäftsbereiche der Dezernate Das vorzeitige
Ausscheiden eines Beigeordneten sowie die Ausschreibung von zwei
Beigeordnetenstellen Beschlussentwurf 1. Der Rat beschließt den
als Anlage 1 beigefügten Dezernatsverteilungsplan mit Wirkung zum
01.01.2027. 2. Die Beigeordnetenstelle für das Dezernat II wird
mit dem in der Anlage 2 vorgeschlagenen Text ausgeschrieben. 3.
Herr Beigeordneter Martin Linne wird auf eigenen Antrag zum
01.01.2027 in den Ruhestand versetzt. 4. Die Beigeordnetenstelle
für das Dezernat VII wird mit dem in der Anlage 3 vorgeschlagenen
Text ausgeschrieben. 5. Der Rat beschließt für die
Besetzungsverfahren die Einrichtung jeweils einer
Findungskommission, die sich aus dem Oberbürgermeister sowie 10
Mitgliedern zusammensetzt. Die Mitglieder werden bis zum 11.05.2026
benannt. 6. Zur Unterstützung der Findungskommissionen wird der
Oberbürgermeister gebeten, ein Personaldienstleistungsunternehmen zu
beauftragen.
- Konzept für öffentliche Grillflächen Toeppersee Rheinhausen – Grillzonen und
Hundeauslaufflächen - Barrierefreier Ausbau von 40
Bushaltestellen in Duisburg - Neubau eines Hallenbades in
Duisburg-Mitte
- Mehrkostenbeschluss für den 3. Bauabschnitt
der Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum (Umgehungsstraße
Hamborn/Walsum) - Grüner Ring – Knotenpunkt Musfeldstraße
- Bebauungsplanes Nr. 1301 -Wanheim-Angerhausen- „Forststraße“
- Antrag der Fraktion Die Linke: Verzicht auf Strafanzeigen und
Strafanträgen wegen Beförderungserschleichung nach § 265a
seitens der DVG
Bund der Steuerzahler NRW ermittelt Terrassengebühren 2026
Für die Gastronomie beginnt jetzt die Freiluftsaison – doch
für die zufriedenen Gäste draußen vorm Lokal zahlen die Gastwirte
höchst unterschiedliche Gebühren. Der Bund der Steuerzahler NRW hat
die so genannten Terrassengebühren in den 30 größten Städten
verglichen. Die Spannweite reicht von mehreren hundert bis über
1.800 Euro pro Saison. Während einige Städte entlasten, setzen
andere weiterhin auf hohe Gebühren. Der BdSt NRW sieht
Handlungsbedarf.

Die gute Nachricht: 29 der 30 größten Städte in NRW haben die
Terrassengebühren nicht erhöht. Doch die Unterschiede bleiben hoch.
(Grafik: Katrin Ernst / Canva)
"Draußen" kostet extra:
BdSt-Vergleich zeigt Unterschiede bei den Terrassengebühren in NRW -
Terrassengebühren 2026 in Nordrhein-Westfalen Städte > 100.000
Einwohner

Mit Beginn der Außengastronomie-Saison im Mai rücken die so
genannten Terrassengebühren wieder in den Fokus. Diese fallen an,
wenn Gastronomen öffentliche Flächen vor ihren Lokalen für Tische
und Stühle nutzen. Der Bund der Steuerzahler NRW hat die
entsprechenden Regelungen in den 30 größten Städten des Landes
untersucht.
Grundlage der Auswertung ist eine Musterrechnung:
25 Quadratmeter Terrassenfläche, zentrale Innenstadtlage, fünf
Monate Nutzung (Mai bis September). Das Ergebnis zeigt deutliche
Unterschiede:
Bonn bleibt mit rund 1.812 Euro Spitzenreiter
bei den höchsten Gebühren. Hohe Kosten ebenfalls u. a. in
Wuppertal und Düsseldorf (je rund 1.212 Euro), Leverkusen (rund
1.037 Euro) und Bielefeld (rund 1.000 Euro). Deutlich günstiger
ist es in Mülheim an der Ruhr (rund 143 Euro), Bottrop (rund 212
Euro) und Hamm (rund 312 Euro).
Positiv hebt der BdSt NRW die
Stadt Krefeld hervor. Sie verzichtet bis Ende 2030 vollständig auf
die Erhebung von Terrassengebühren. Insgesamt zeigt sich: Die
meisten Städte haben ihre Gebührensätze im Vergleich zum Vorjahr
nicht erhöht. Eine Ausnahme bildet Paderborn: Hier ist der
Gebührensatz von 6,40 Euro je m²/Monat auf 7,30 Euro gestiegen.
„Lebendige Innenstädte leben von Gastronomie im öffentlichen
Raum. Außenterrassen tragen entscheidend zur Attraktivität bei“,
erklärt Eberhard Kanski, stellvertretender BdSt-Vorsitzender. „Hohe
Gebühren können hier kontraproduktiv wirken.“
Bürokratie für
Gastronomen und Kommunen Neben den eigentlichen Terrassengebühren
entsteht zusätzlicher Aufwand durch Verwaltungsgebühren und
bürokratische Vorgaben. Städte regeln teilweise sehr detailliert,
wie die Terrassen gestaltet sein müssen. Nicht nur die Gastronomen
zahlen, sondern auch die Kommunen: Bearbeitung der Anträge und
Kontrolle verursachen Kosten auf kommunaler Seite.
„Der
bürokratische Aufwand steht oft in keinem guten Verhältnis zu den
Einnahmen“, so Kanski. „Ein Verzicht auf Terrassengebühren kann die
Gastronomie stärken und zugleich die Verwaltung entlasten.“
BdSt-Empfehlung: Satzungen auf Einsparmöglichkeiten prüfen
Für Gastronomen lohnt sich ein genauer Blick in die jeweiligen
Satzungen. So gibt es teilweise Ermäßigungen, etwa wenn sie
angrenzende Grünflächen pflegen oder die Terrasse über das ganze
Jahr hinweg betreiben. Gleichzeitig bergen solche Jahreserlaubnisse
Risiken: Sie rechnen sich nicht immer – insbesondere bei
wetterabhängiger Nutzung. „NRW ist schließlich nicht Teneriffa“,
gibt Kanski zu bedenken.
In Marxloh
steht ein „Social Sofa“ In Marxloh ist es etwas bunter
geworden: Das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ hat gemeinsam
mit verschiedenen Projektbeteiligten und Netzwerkpartnern das
Marxloher „Social Sofa“ eingeweiht. Zahlreiche Akteurinnen und
Akteure aus dem Stadtteil nutzten bereits die Gelegenheit, um das
neue Sofa zu bewundern oder einen Plausch zu halten.

Vor dem Stadtteilbüro in Marxloh lädt seit dem 15.04.2026 das
"Social Sofa" zum Verweilen und Austausch ein. Foto: Tanja Pickartz
/ Stadt Duisburg
Mit dem „Social Sofa“ ist ein neuer
nachbarschaftlicher Begegnungsort im Stadtteil entstanden. Die
farbenfrohe Bank ist mit Mosaiksteinchen liebevoll gestaltet worden
und steht auf der Höhe des Gebäudes an der Kaiser- Friedrich-Straße
25, direkt gegenüber vom Stadtteilbüro in Marxloh.
Die Idee
für das Projekt hatte der Hamborner Mosaikkünstler Ulrich
Schmöckel-Spano, der das Konzept des „Social Sofa“ bei der
niederländischen Schauspielerin und Kabarettistin Karin Bruers vor
ein paar Jahren entdeckte. Er war sofort fasziniert von der Idee
dahinter, einen niedrigschwelligen Ort im Stadtteil zu schaffen, der
zur Begegnung einlädt.
Die Motive, die Planung und das
Bekleben der Steine wurden gemeinsam mit Jugendlichen, die an
berufsvorbereitenden Maßnahmen der Duisburger Werkkiste teilgenommen
haben, umgesetzt. Das Quartiersmanagement von „Stark im Norden“ in
Marxloh unterstützte das Projekt, indem es die Projektbeteiligten
zusammenbrachte und koordinierte sowie bei der Finanzierung des
Projektes Kontakte vermittelte.
Alle Marxloherinnen und
Marxloher sind eingeladen, auf dem „Social Sofa“ Platz zu nehmen und
miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Quartiersmanagement „Stark
im Norden“ Marxloh steht an diesem besonderen Ort auch gerne für
Gespräche zum Modellvorhaben zur Verfügung. Sprechzeiten sind
dienstags von 10 Uhr bis 13 Uhr und mittwochs von 15 Uhr bis 18 Uhr.
Superheldentag in der Bezirksbibliothek Hamborn Die
Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center Schreckerstraße wird am
Samstag, 9. Mai, von 11 bis 13 Uhr zum Treffpunkt für junge
Superheldinnen und Superhelden. Die Veranstaltung richtet sich an
alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 14 Jahren, die
Spaß an Comics, Kreativität und fantasievollen Abenteuern haben. Im
Mittelpunkt steht der Gratis Comic Tag, an dem sich jedes Kind bis
zu drei Comics nach eigener Wahl aussuchen darf.
Welche
Comics zur Auswahl stehen, können bereits im Vorfeld in einem Flyer
markiert werden, der aktuell in der Bibliothek ausliegt. Bei einem
Green-Screen-Fotoshooting kann man sich bildlich an außergewöhnliche
Orte versetzen lassen, zum Beispiel ins Weltall, auf den Mond oder
an einen einsamen Strand. Kreativ wird es auch beim Comiczeichnen:
hier können die Teilnehmenden ihre Traumbibliothek entwerfen oder
mit Vorlagen ihren eigenen Comicstrip gestalten.
Ergänzt
wird das Angebot durch eine Medienausstellung rund um das Thema
Comic. Dafür stellt die Bibliothek eine Auswahl aus ihrem
umfangreichen Bestand zusammen, die vor Ort entdeckt und
selbstverständlich auch ausgeliehen werden kann. Die Veranstaltung
ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Star Wars-Familientag in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek lädt am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 15 Uhr, im
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem
Star Wars-Familientag ein. Hierzu verwandelt sich die Kinder- und
Jugendbibliothek auf der 1. Etage in eine galaktische Eventmeile,
die Familien, Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches
Mitmachprogramm bietet. Wer möchte, kann im Star- Wars-Kostüm
erscheinen – ob als mutiger Jedi, finsterer Sith, tapferer Rebell
oder cleverer Droide – und so selbst Teil des Weltraum-Abenteuers
werden.
Die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher
haben die Möglichkeit, an der T-Shirt-Design-Station ihre
mitgebrachten Shirts in echte intergalaktische Unikate zu
verwandeln. Beim Green-Screen-Fotoshooting können sie sich in
ikonische Szenen aus dem Star-Wars-Universum versetzen und
einzigartige Erinnerungsfotos aus einer weit entfernten Galaxie mit
nach Hause nehmen. Für alle, die ihr Wissen testen möchten, gibt es
das interaktive Star Wars-Quiz als Kahoot-Spiel, bei dem zur
Teilnahme das eigene Smartphone ausreicht.
Ergänzt wird das
Programm durch Tabletop-Games, Bastelangebote und weitere Aktionen,
die zum Entdecken, Mitmachen und Verweilen einladen. Als besonderer
Höhepunkt ist die German Garrison der 501st Legion zu Gast. Die
aufwendig kostümierten Mitglieder der internationalen Star-Wars-
Kostümorganisation stehen für Fotos bereit und sorgen für echtes
Kino- Feeling zwischen den Bücherregalen. Der Eintritt ist frei,
eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es
online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Alles sauber macht der Mai“ Unter
diesem Motto führt der Verein „Du bist Rheinhausen e.V.“ eine
weitere Dreck-weg-Aktion durch. Am 09. Mai 2026 von 10 bis 12 Uhr wird
das Umfeld der Rheinhausen-Halle in Angriff genommen und von Unrat
befreit. Treffpunkt ist der Haupteingang der Rheinhausen-Halle an
der Beethovenstraße in 47226 Duisburg-Rheinhausen.
Alle
Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt werden
Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit alle Utensilien ausgestattet,
die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer
stehen bereit.
Bezirksverwaltung
Duisburg-Süd: Mitmach-Konzert „Dein Beat, mein Lied“ für Kinder und
Familien
Mit dem interaktiven Konzertformat „Dein Beat, mein Lied“ erwartet
Kinder und Familien am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr im Sitzungssaal
der Bezirksverwaltung Duisburg-Süd, Sittardsberger Allee 14, ein
besonderes Musikerlebnis: Hier wird das Publikum selbst Teil des
Geschehens. Statt nur zuzuhören, sind die jungen Besucherinnen und
Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken und gemeinsam Musik zu
gestalten.

Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen,
Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für
Schritt eigene musikalische Strukturen. Dabei erleben sie auf
spielerische Weise grundlegende Elemente der Musik wie Rhythmus,
Dynamik und Zusammenspiel. Der eigene Körper dient dabei als
Instrument – ein direkter und niedrigschwelliger Zugang, der ganz
ohne Vorkenntnisse funktioniert.
Das Format verbindet
künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch. Neben dem
musikalischen Erleben werden auch soziale Kompetenzen wie Zuhören,
Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und
Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in
ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.
„Dein Beat, mein Lied“ richtet sich insbesondere an Kinder im
Grundschulalter sowie an Familien und bietet einen offenen und
inklusiven Zugang zur Musik. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu
ermöglichen und die Freude am eigenen künstlerischen Ausdruck zu
wecken. Auch Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske begrüßt das
Projekt: „‚Dein Beat, mein Lied‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie
Musik Menschen zusammenbringen kann.
Besonders Kinder werden
hier ermutigt, sich auszuprobieren, gemeinsam kreativ zu sein und
ihre eigenen Stärken zu entdecken. Solche Angebote sind ein
wichtiger Beitrag für kulturelle Bildung und gesellschaftlichen
Zusammenhalt.“ Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist
barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs wird eine
Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.
Museumsbesuch und Podiumsdiskussion: „Schätze hegen
und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“ Das
Stadtarchiv Duisburg und das Kultur- und Stadthistorische Museum
laden am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr im Museum
Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem gemeinsamen Besuch
in der Sonderausstellung „Platz gemacht!“. Im Anschluss findet von
17 bis 19 Uhr in der „Denkstätte“ im Stadtarchiv Duisburg am
Karmelplatz 5 – in unmittelbarer Nähe – eine Podiumsdiskussion unter
dem Motto „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von
Bauakten“ statt.

C Stadtarchiv Duisburg
Im Zeitalter der Digitalisierung
stehen die kommunalen Verwaltungen und damit auch die
Bauverwaltungen der Städte, Gemeinden und Kreise vor der
Notwendigkeit, die laufenden Bau- bzw. Hausakten aus Papier für die
Arbeit zu digitalisieren. Damit droht den Papierakten, die häufig
bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, die Vernichtung und damit die
Vernichtung von stadt- und architekturhistorisch bedeutsamen
originalen Plänen, Zeichnungen, Fotografien und weiteren Unterlagen.
Das Stadtarchiv Duisburg hat dazu im Januar 2023 ein eigenes
Projekt gestartet: Durch die Arbeit von zwei Kunsthistorikerinnen
und zwei Historikern wurde für die rund 160.000 Hausakten ein
Kriterienkatalog erstellt und auf dieser Grundlage rund 40.000 für
die Geschichte der Stadt Duisburg repräsentative Hausakten
ausgewählt, die in Papierform erhalten bleiben.
In der
Podiumsdiskussion wird sowohl über die Vorteile eines Digitalisats
als auch über die Vorteile der analogen Papierakte, beispielsweise
eines dreidimensionalen Plans gesprochen: „Was ist der Gewinn für
die Arbeit einer Bauverwaltung durch eine digitale Akte und was
macht trotzdem das Original zu einem unverzichtbaren Stück
Kulturgeschichte?
Was ist die Aura des Originals, die auch durch das Ausdrucken eines
Digitalisats nicht ersetzt werden kann? Was macht die originalen
Pläne, Zeichnungen und Schriftstücke in einer Akte zu Kulturgut,
teilweise zu Kunstobjekten, die es auch in ihrer Entstehungsform zu
schützen gilt?“
Vier Praktikerinnen und Praktiker aus der
Denkmalpflege, der Wissenschaft und aus architekturgeschichtlichen
Sammlungen sowie ein Mitglied des Projekts des Stadtarchivs
Duisburg, die alle in ihrer Arbeit fast täglich mit entsprechenden
Originalobjekten umgehen, diskutieren über die Notwendigkeit, trotz
Digitalisierung das Original zu erhalten.
Bei der
Podiumsdiskussion zu Gast sind Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der
Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg, Dr. Marius Lange,
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hausaktenprojekts im Stadtarchiv
Duisburg, Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums und
zentraler Sammlungsbeauftragter der Technischen Universität Berlin,
Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin, LVR-Amt für Denkmalpflege im
Rheinland, Pulheim-Brauweiler sowie Professor Wolfgang Sonne,
Technische Universität Dortmund, Fakultät Architektur und
Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur
(GTA) und wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW,
Dortmund.
Moderiert wird die Diskussionsrunde durch Dr.
Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg. Die Teilnahme an
der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
AUSGERUFEN | Tonsson Tonsson
präsentiert im Trio eine facettenreiche Musik mit Einflüssen aus
verschiedenen Jazz- und Rock-Genres: instrumental, emotional, voll
rhythmischer Spannung und experimentierfreudiger Sounds, bisweilen
trancig, lyrisch oder melancholisch. Die drei erfahrenen Musiker
beziehen ihre Inspiration aus dem reichhaltigen Fundus von Jazz,
Jazz-Rock, Funk und Progressive Rock, um – nach allen Seiten offen –
eigene Musik entstehen zu lassen.

Besetzung: Uli Müller-Romeike – elektrische und akustische
Gitarren, Sounds; Christoph Niermann – E-Bass, Sounds; Armin Beck –
Schlagzeug, Sounds. Foto: © Uli Müller-Romeike
AUSGERUFEN | Tonsson Samstag, 9. Mai 2026, 19 Uhr Das PLUS am
Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig)
- solidarische Hutveranstaltung
Die HOFlieferanten |
von den alten und den neuen Liedern Die Poesie von Degenhardt –
Wenzel Können Lieder die Welt verändern? Franz-Josef
Degenhardt und Hans-Eckhard Wenzel glaub(t)en daran. Beide sind
scharf beobachtend, erzählerisch dicht, politisch und persönlich
zugleich. Das Programm der HOFlieferanten stellt ihre Lieder
einander gegenüber – nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung.
Von den alten und neuen Liedern wollen sie singen, wie zeitlos
poetische Genauigkeit sein kann – und wie unterschiedlich sie
klingen darf.

Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern - Foto ©
Iris Frank-Graefen.
Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr Das PLUS am
Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt
frei(willig) - solidarisches Hutkonzert
Pfarrerin
Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle Immer
freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden
möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit
Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive
für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft,
Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten,
Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an
der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 8.
Mai 2026 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann (Foto: Stephan
Werner). Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem
Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Einzelhandelsumsatz im März 2026 real um 2,0 % niedriger
als im Vormonat Einzelhandelsumsatz, März 2026
(vorläufig, kalender- und saisonbereinigt) -2,0
% zum Vormonat (real) -1,5 % zum Vormonat (nominal) -2,0 % zum
Vorjahresmonat (real) -0,5 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Februar 2026 (revidiert, kalender- und saisonbereinigt) -0,3 %
zum Vormonat (real) -0,6 % zum Vormonat (nominal) +0,9 % zum
Vorjahresmonat (real) +1,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach
vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im
März 2026 gegenüber Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt real
(preisbereinigt) um 2,0 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 1,5
% gesunken.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 sank
der Umsatz real um 2,0 % und nominal um 0,5 %. Im Februar 2026
verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Januar 2026 nach
Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,3 %
(vorläufiger Wert: -0,6 %) und nominal 0,6 % (vorläufiger Wert: -
0,7 %).

Auffällig war im März 2026 die Entwicklung der Umsätze der
Tankstellen infolge des Kriegs im Nahen Osten: Nach Kalender- und
Saisonbereinigung sanken die Umsätze real um 5,6 % gegenüber dem
Vormonat, nominal stiegen sie um 5,5 %. Zu beachten ist, dass im
Umsatz der Tankstellen auch die Verkäufe in den Tankstellenshops
enthalten sind.
Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln
sank im März 2026 gegenüber dem Vormonat kalender- und
saisonbereinigt real um 2,7 % und nominal um 2,5 %. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der Umsatz im
Lebensmitteleinzelhandel einen Rückgang von real 3,3 % und nominal
1,9 %.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank der
kalender- und saisonbereinigte Umsatz im März 2026 gegenüber dem
Vormonat real um 1,0 % und nominal um 0,5 %. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der reale Umsatz einen
Rückgang von 0,6 %, wohingegen der nominale Umsatz um 0,5 % stieg.
Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im
März 2026 gegenüber dem Vormonat ein sowohl reales als auch
nominales Umsatzplus von 3,0 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
März 2025 wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um
5,9 % und nominal um 6,1 %.
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