'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


19. Kalenderwoche: Montag, 4. - Sonntag, 10. Mai 2026
10. Mai Muttertag

Trendreport Wärmewende 2026: Akzeptanz hoch – aber Umsetzung stockt
- Umfrage zeigt: Unsicherheit über politische Vorgaben bremst Hauseigentümer aus
- Nur ein Viertel der Befragten vertraut der Bundesregierung bei der Wärmewende
- Beratung Hauseigentümer brauchen vor allem Orientierung und verlässliche Anlaufstellen

Quelle: co2online, SICHTBARkreativStudios

Die Energie- und Wärmewende ist bei sanierungsinteressierten Hauseigentümern angekommen – doch der Weg von der Bereitschaft zur Umsetzung bleibt holprig. Das zeigt der Trendreport Wärmewende 2026, für den im März 2026 Abonnenten des co2online-Newsletters befragt wurden. Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von rund 4.000 Hauseigentümern und spiegeln die Perspektive einer Gruppe wider, die sich besonders für Klimaschutz und Gebäudesanierung interessiert.

93 Prozent halten den Ausbau erneuerbarer Energien für wichtig, 86 Prozent befürworten den Ersatz veralteter Heizsysteme. Fast die Hälfte der Befragten hat in den letzten zwölf Monaten Sanierungsmaßnahmen umgesetzt, weitere 15 Prozent planen Investitionen. Besonders gefragt sind Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen. Doch obwohl sich fast alle Befragten bereits mit diesen Technologien beschäftigt haben, zögern viele bei der Umsetzung.

Warum die Umsetzung stockt – Kosten verlieren an Bedeutung
Die größten Hemmnisse sind empfundene Vollständigkeit, finanzielle Belastung und die Unsicherheit über politische Vorgaben und Förderbedingungen. 42 Prozent der Hauseigentümer, die zuletzt nicht saniert haben, glauben, ihr Gebäude sei bereits „fertig“ saniert, obwohl oft noch Sanierungspotenzial besteht.

28 Prozent nennen Kosten als Hauptgrund für ihre Zurückhaltung, doch der Vergleich zur Vorjahresumfrage zeigt, dass dieser Faktor an Bedeutung verliert. „Das kann ein Hinweis darauf sein, dass viele Hauseigentümer Investitionen trotz hoher Kosten als sinnvoll einschätzen“, sagt Nadine Walikewitz, Research-Leiterin bei co2online.

Besonders problematisch ist die wahrgenommene Unsicherheit: 62 Prozent fühlen sich durch wechselnde politische Rahmenbedingungen verunsichert. „Wo Regeln als wechselhaft erlebt werden, wird aus ‚Ich plane‘ schnell ‚Ich warte‘“, so Walikewitz. Vertrauen entscheidet: Wer Orientierung gibt – und wer nicht.

Die Umfrage offenbart eine deutliche Vertrauenslücke. Unabhängige Institutionen wie wissenschaftliche Institute, Verbraucherzentralen und Energieberater sind hoch angesehen, während nur 24 Prozent der Bundesregierung bei der Wärmewende-Beratung vertrauen. „Orientierung muss über Kanäle kommen, die als unabhängig und alltagsnah wahrgenommen werden“, betont Walikewitz.

Handwerksbetriebe genießen hohes Vertrauen, aber mit Unterschieden: Bei der Umsetzung vertrauen ihnen 85 Prozent der Befragten, bei der Beratung sind es nur 70 Prozent. „Das zeigt: Viele Betriebe überzeugen durch Kompetenz, aber es gibt auch negative Erfahrungen. Bei der Beratung brauchen Handwerksbetriebe noch mehr Unterstützung“, so Walikewitz.

10. Mai: Tag des Schlaganfalls
NRW: 11 % weniger Todesfälle durch Schlaganfall als vor zehn Jahren
*
9.789 Personen starben 2024 an einem Schlaganfall und an dessen Folgen
* Zwei Drittel der an einem Schlaganfall gestorbenen Menschen waren 80 Jahre oder älter
* Kreis Höxter mit niedrigster durch Schlaganfall bedingten Sterberate 

Im Jahr 2024 gab es in Nordrhein-Westfalen knapp 2 % weniger Todesfälle durch einen Schlaganfall und dessen Folgen als ein Jahr zuvor. Im Zehnjahresvergleich lag der Rückgang sogar bei 11,1 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2026 mitteilt, starben 9.789 Personen aus NRW im Jahr 2024 an einem Schlaganfall oder an dessen Folgen.

Mit 55,3 % war etwas mehr als die Hälfte der Gestorbenen weiblich (4.375 Männer und 5.414 Frauen). Auch der Anteil der Sterbefälle durch einen Schlaganfall an allen Gestorbenen hat sich in den vergangenen Jahren weiterhin verringert: Im Jahr 2014 wurde in NRW bei 5,7 % aller Todesfälle ein Schlaganfall als Todesursache festgestellt.

Im Jahr 2024 lag dieser Anteil, wie auch schon in den beiden Vorjahren, bei 4,4 %.  Zwei Drittel der an Schlaganfällen gestorbenen Menschen waren 80 Jahre oder älter Schlaganfälle mit Todesfolge traten in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2024 häufiger bei älteren als bei jüngeren Menschen auf. Zwei Drittel waren 80 Jahre oder älter und nur 4,9 % waren noch keine 60 Jahre alt. Das durchschnittliche Sterbealter der an einem Schlaganfall Gestorbenen lag im Jahr 2024 bei 81,7 Jahren (Männer: 79,0 Jahre, Frauen: 83,8 Jahre).



Kreis Höxter mit niedrigster durch Schlaganfall bedingten Sterberate
Der Kreis Höxter verzeichnete 2024 die niedrigste Sterberate mit 42 Sterbefällen durch einen Schlaganfall je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. In Köln waren es 43 und in Bochum 44. Die höchste Rate wurde mit 73 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Kreis Lippe ermittelt. Es folgten der Kreis Viersen und Herne mit Raten von 72 und 69.

Landesweit starben 54 von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an einem Schlaganfall oder an dessen Folgen. Hinweise zur Statistik Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person.



Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. 
Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt. 

Als Todesfälle durch Schlaganfall werden hier die Sterbefälle ausgewertet, bei denen ein Schlaganfall mit einem der ICD-10-WHO-Kodes aus dem Bereich I60 – I64 und I69.0 – I69.4 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten“.

Bei den Fallzahlen zu einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet.

Zusätzlich entfielen 4,7 % der Todesfälle auf Grundlage der Todesbescheinigung auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. 
An einem Schlaganfall1) Gestorbene aus Nordrhein-Westfalen 
Verwaltungsbezirk 2014 2023 2024
insgesamt je 100.000 Einwohner/-innen2) insgesamt je 100.000 Einwohner/-innen2) insgesamt je 100.000 Einwohner/-innen2)
Nordrhein-Westfalen 11.006 62,5 9.958 54,8 9.789 54,3
Reg.-Bez. Düsseldorf 3.235 63,4 3.082 58,5 2.937 56,0
  Düsseldorf, Stadt 293 48,7 318 50,5 281 45,5
  Duisburg, Stadt 294 60,5 219 43,5 240 47,7
  Essen, Stadt 371 64,9 373 63,7 341 59,4
  Krefeld, Stadt 140 63,0 161 70,5 123 53,3
  Mönchengladbach 178 69,5 196 72,9 146 54,6
  Mülheim Ruhr 109 65,3 103 59,6 92 53,2
  Oberhausen, Stadt 141 67,4 122 57,8 110 51,5
  Remscheid, Stadt 78 71,6 47 41,7 65 57,0
  Solingen, Stadt 107 68,5 91 56,5 97 58,5
  Wuppertal, Stadt 227 65,9 209 58,2 190 53,0
  Kreis Kleve 220 72,4 176 54,9 167 52,0
  Kreis Mettmann 299 62,7 288 58,8 270 55,1
  Rhein-Kreis Neuss 269 60,9 308 67,2 298 65,2
  Kreis Viersen 201 68,1 189 62,6 214 71,9
  Kreis Wesel  308 67,4 282 60,4 303 66,2

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen telefoniert mit US-Präsident Trump

 Vertretung in Deutschland Lesedauer: 1 Min EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat mit US-Präsident Donald Trump über die Lage im Nahen Osten und das Handelsabkommen zwischen EU und USA gesprochen. „Ich hatte ein sehr gutes Telefongespräch mit Präsident Trump“, erklärte sie nach dem Gespräch.  „Wir haben die Lage im Nahen Osten und unsere enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern erörtert.

Wir sind uns einig, dass der Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen darf. Die jüngsten Ereignisse haben deutlich gezeigt, dass die Risiken für die regionale Stabilität und die globale Sicherheit zu groß sind. Wir haben auch das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA erörtert. Wir bekennen uns auf beiden Seiten weiterhin uneingeschränkt zu dessen Umsetzung. Es werden gute Fortschritte in Richtung einer Zollsenkung bis Anfang Juli erzielt.“

Bezirksverwaltung Duisburg-Süd: Mitmach-Konzert „Dein Beat, mein Lied“ für Kinder und Familien
Mit dem interaktiven Konzertformat „Dein Beat, mein Lied“ erwartet Kinder und Familien am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Duisburg-Süd, Sittardsberger Allee 14, ein besonderes Musikerlebnis: Hier wird das Publikum selbst Teil des Geschehens. Statt nur zuzuhören, sind die jungen Besucherinnen und Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken und gemeinsam Musik zu gestalten.


Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Dabei erleben sie auf spielerische Weise grundlegende Elemente der Musik wie Rhythmus, Dynamik und Zusammenspiel. Der eigene Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und niedrigschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.

Das Format verbindet künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch. Neben dem musikalischen Erleben werden auch soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.

„Dein Beat, mein Lied“ richtet sich insbesondere an Kinder im Grundschulalter sowie an Familien und bietet einen offenen und inklusiven Zugang zur Musik. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und die Freude am eigenen künstlerischen Ausdruck zu wecken. Auch Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske begrüßt das Projekt: „‚Dein Beat, mein Lied‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Musik Menschen zusammenbringen kann.

Besonders Kinder werden hier ermutigt, sich auszuprobieren, gemeinsam kreativ zu sein und ihre eigenen Stärken zu entdecken. Solche Angebote sind ein wichtiger Beitrag für kulturelle Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs wird eine Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.

KSM: Vortrag über Schuldsklaverei in der Antike
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Sonntag, 10. Mai, um 15 Uhr zu einem Vortrag mit Prof. Dr. Martin Leutzsch über die Formen der Schuldsklaverei in antiken Gesellschaften ein. Vor allem Bauern gerieten infolge von Missernten und wirtschaftlichen Krisen in Abhängigkeiten, indem sie sich selbst oder ihren Besitz verpfändeten.

Ein Ausweg war kaum möglich, da sich Schulden und Abhängigkeiten rasch verfestigten. Zur Sicherung sozialer und wirtschaftlicher Stabilität wurden im Alten Orient wiederholt umfassende Schuldenerlasse ausgesprochen. Auch im Alten Testament finden sich entsprechende Regelungen, etwa in den Vorschriften zu Sabbat- und Jubeljahren.

Diese sind nicht nur politisch, sondern auch religiös begründet und ethisch reflektiert. Die Idee, Verschuldung zu begrenzen und einen Neuanfang zu ermöglichen, wirkt bis in die Gegenwart fort – etwa in modernen Regelungen zur Privatinsolvenz.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Weitere Informationen und das Museumsprogramm gibt es online unter www.stadtmuseum-duisburg.de



Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern
Die Poesie von Degenhardt – Wenzel
Können Lieder die Welt verändern? Franz-Josef Degenhardt und Hans-Eckhard Wenzel glaub(t)en daran. Beide sind scharf beobachtend, erzählerisch dicht, politisch und persönlich zugleich. Das Programm der HOFlieferanten stellt ihre Lieder einander gegenüber – nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung.

Von den alten und neuen Liedern wollen sie singen, wie zeitlos poetische Genauigkeit sein kann – und wie unterschiedlich sie klingen darf.

Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern - Foto © Iris Frank-Graefen.

Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Eintritt frei(willig) - solidarisches Hutkonzert

Alt-Hamborn feiert am 9. Mai inklusiv, aktiv, kreativ und bunt
Alt-Hamborn feiert am morgigen Samstag, 9. Mai, ein inklusives Stadtteilfest. Ab 11 Uhr startet das Programm auf dem Außengelände der Volkshochschule Nord an der Parallelstraße und ab 15 Uhr zusätzlich auf dem Altmarkt. Verschiedene Akteure aus dem Stadtteil haben gemeinsam ein vielfältiges Angebot vorbereitet. Beteiligt sind unter anderem die VHS, die Musik- und Kunstschule, Inklu Aktiv e.V., die sozialen Dienste Marxloh, die AWO sowie das Stadtteilbüro „Stark im Norden“.

Zur Eröffnung auf dem Außengelände der VHS Nord werden Aslı Sevindim vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Bezirksbürgermeisterin Martina Hermann erwartet. Die Besucher können sich über ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Beiträgen der Kunst- und Musikschule, Baglama-Musik, JeKits, Capoeira, der inklusiven Band „Echte Freunde“ und den Afrokids Duisburg freuen.

Für Kinder und Familien werden unter anderem Kinderschminken und kreative Mitmachangebote angeboten. Für Verpflegung sorgen die Alevitische Gemeinde und ein Kuchenbuffet. Auf der Parallelstraße informieren die AWO und das Projekt „Rat geben – Ja zur Ausbildung“; Straßenmusik garantiert Festatmosphäre. Auf dem Altmarkt lädt das Stadtteilbüro „Stark im Norden“ unter dem Motto „Reallabor“ zu Informationen rund um Stadtentwicklung, Klimaresilienz und Aufenthaltsqualität ein.

Mit Wärmebildkameras wird gezeigt, wie stark sich versiegelte Flächen aufheizen können und warum Schatten, Bäume und Wasser im Stadtraum wichtig sind. Das Quartiersmanagement erläutert auch die geplante Umgestaltung des Altmarkts. Eine Hüpfburg und das Beteiligungsmobil der Stadt Duisburg sowie ein kleiner Pflanzenmarkt runden das Programm ab.
Weiterführende Infos gibt es bei Marissa Turac, VHS Duisburg, 0203-283- 984623, m.turac@stadt-duisburg.de

Erfolgreiches Jubiläum: FUTURE LOGISTICS 2026 mit neuer Hardware-Ausstellung
Die fünfte Ausgabe der Innovationsmesse in Duisburg war ein voller Erfolg. Die neue Live Tech Expo und eine interaktive KI-Masterclass erwiesen sich als Publikumsmagneten.

Die FUTURE LOGISTICS hat am Dienstag ihr fünfjähriges Jubiläum gefeiert und ihre Position als führende Innovationsmesse der Logistikbranche eindrucksvoll untermauert. Trotz wechselhaften Wetters strömten Fachbesuchende, Expert:innen und Interessierte in das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, um sich über die Zukunft der Logistik auszutauschen und die neuesten Technologien live zu erleben.

Neue Highlights wie Außenzelt & Masterclass Besonderen Anklang fanden die beiden großen Neuerungen des Jubiläumsjahres. Die erstmals veranstaltete „Live Tech Expo“ im Außenbereich wurde zum zentralen Anziehungspunkt. In dem großzügigen Festzelt präsentierten Aussteller live und in Aktion Hardware-Innovationen wie die Inventur-Drohne sund mobile Lagerrobotik. Das große Interesse zeigte den enormen Bedarf, Technologien nicht nur auf dem Papier, sondern im realen Einsatz zu sehen. Ebenfalls als voller Erfolg erwies sich die neue, interaktive „CooKI“-Masterclass.

Der praxisnahe Workshop, bei dem die Teilnehmenden eine KI zur Qualitätskontrolle an Keksen erprobten, war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Das Format vermittelte auf unterhaltsame Weise die Potenziale von Künstlicher Intelligenz in der Logistik und sorgte für begeisterte Rückmeldungen. Innovationen wollen greifbar gemacht werden „Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz und dem ungebrochenen Zuspruch“, so Jana Honeftidis, Projektmanagerin der FUTURE LOGISTICS.

„Das Wetter hat der Stimmung keinen Abbruch getan – im Gegenteil. Es hat gezeigt, wie engagiert und wetterfest unsere Community ist. Die Gänge waren voll, die Gespräche intensiv und die Energie war fantastisch. Besonders der Erfolg der Live Tech Expo bestätigt unseren Kurs, Innovationen noch greifbarer zu machen.“ Auch die Wortbeiträge von Branchengrößen wie Ingo Brauckmann (LOXXESS), Amina Strünck (HAVI), Verkehrsminister Oliver Krischer und Lars Nennhaus (duisport) lieferten wertvolle Impulse und regten zu intensiven Diskussionen an.

Die einzigartige Atmosphäre des Museums bot erneut den perfekten Rahmen für Networking auf höchstem Niveau. Die Planungen für die FUTURE LOGISTICS 2027 haben bereits begonnen. FUTURE LOGISTICS im Überblick Die FUTURE LOGISTICS ist eine führende Fachveranstaltung in Duisburg, welche von startport – einer Tochtergesellschaft der Duisburger Hafen AG – organisiert wird.

Die Veranstaltung konzentriert sich auf zukunftsweisende Technologien und Innovationen in der Logistikbranche. Sie dient als zentrale Plattform zum Networking für Experten, Unternehmen, Startups und Investoren und fördert den Dialog über die entscheidenden Trends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Automatisierung. https://futurelogistics- startport.de https://futurelogistics-startport.de/

Aktionstage bieten ein buntes Programm in Duisburg-Marxloh
Zu den „Aktionstagen“ lädt das Quartiersmanagement Marxloh alle Interessierten auf den August-Bebel-Platz im Stadtteil ein. Sie laufen am Dienstag, 12. Mai, von 11 bis 18 Uhr sowie am Mittwoch, 13. Mai, von 14 bis 19 Uhr und stehen unter dem Motto „Zwei Tage, ein Stadtteil, ein belebter Platz“.

Vor Ort erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Rahmenprogramm sowie aktuelle Informationen aus dem Modellvorhaben „Stark im Norden“. An den Aktionstagen haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, den August-Bebel-Platz aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Durch die geplante Umgestaltung im Rahmen des Modellvorhabens „Stark im Norden“ soll sich der Platz in Zukunft zu einem modernen, attraktiven und nachhaltigen Ort entwickeln, der zum Verweilen und Spielen einlädt. Für Kinder und Jugendliche gibt es zahlreiche Mitmachaktionen wie eine Kooperation mit dem Spiel- und Beteiligungsmobil der Stadt Duisburg, Pflanzaktionen oder kreative Mal- und Bastelangebote.

Das Programm wird durch Beiträge zu Umwelt- und Klimathemen von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg sowie der Stabsstelle Klimaschutz ergänzt. Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche weitere Akteure aus dem Stadtteil an den Aktionstagen, beispielsweise die Duisburger Werkkiste, die AWO-Integration und der FIB Duisburg e.V.

Die Aktivitäten an diesen Tagen finden am Mittwochabend mit einem musikalischen Beitrag ihren Abschluss. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Tags der Städtebauförderung 2026 statt. In diesem Rahmen präsentieren teilnehmende Kommunen in ganz Deutschland ihre Projekte, die mit Unterstützung von Städtebaufördermitteln umgesetzt werden.
 
Prima.Klima.Neuenkamp.“ startet Carsharing-Angebot im Quartier
Das Projekt-Team „Prima.Klima.Neuenkamp.“ lädt am Freitag, 22. Mai, zur Eröffnung eines neuen Carsharing-Angebots im Duisburger Stadtteil Neuenkamp ein. Zwischen 14 und 17 Uhr wird an der Filiale des Discounters Penny an der Ecke Essenberger Straße/Javastraße das Elektroauto vorgestellt, das den Bewohnerinnen und Bewohnern künftig als umweltfreundliche Mobilitätsalternative zur Verfügung steht.

„Mit dem Carsharing-Angebot in Neuenkamp möchten wir klimafreundliche Mobilität direkt ins Quartier bringen und alltagstauglich machen“, sagt Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. „Das E-Auto kann ein wichtiger Baustein sein, um Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig flexible Mobilität für alle zu ermöglichen.“

Das Angebot entsteht im Zuge des vom Land NRW geförderten Projekts „Prima.Klima.Neuenkamp.“ und ist eine Gemeinschaftsinitiative der Stadt Duisburg, der GEBAG und der Stadtwerke Duisburg. Der feste Standort des Quartiersautos wird an der Ladesäule der Stadtwerke Duisburg an der Essenberger Straße eingerichtet. Einer der beiden Ladepunkte ist dauerhaft für das Fahrzeug reserviert und steht nicht für öffentliches Laden zur Verfügung.

Während der Veranstaltung haben Interessierte die Möglichkeit, das Elektroauto kennenzulernen, sich über die Nutzung zu informieren und Fragen rund um das Angebot zu stellen. Bei Snacks und Getränken gibt es auch Raum für Austausch mit den Projektverantwortlichen. Außerdem stellt das Sanierungsmanagement zudem sein Beratungsangebot vor. Bei einer Verlosung können Besucherinnen und Besucher zudem Gutscheine für das Carsharing-Angebot gewinnen. Und Kinder können sich kreativ mit Straßenmalkreide austoben.

„Prima.Klima.Neuenkamp.“ ist Teil des Projekts „Prima.Klima.Ruhrmetropole.“, das darauf abzielt, Klimaschutz und Klimaanpassung direkt in den Stadtteilen erlebbar zu machen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren umzusetzen.
Im KlimaQuartier Duisburg-Neuenkamp werden hierfür konkrete Maßnahmen entwickelt und begleitet – von nachhaltiger Mobilität über energetische Sanierung bis hin zu Informations- und Beteiligungsangeboten. Ziel ist es, das Quartier langfristig klimafreundlicher, lebenswerter und zukunftssicher zu gestalten.

Samstag, 9. Mai


AUSGERUFEN | Tonsson  
Tonsson präsentiert im Trio eine facettenreiche Musik mit Einflüssen aus verschiedenen Jazz- und Rock-Genres: instrumental, emotional, voll rhythmischer Spannung und experimentierfreudiger Sounds, bisweilen trancig, lyrisch oder melancholisch. Die drei erfahrenen Musiker beziehen ihre Inspiration aus dem reichhaltigen Fundus von Jazz, Jazz-Rock, Funk und Progressive Rock, um – nach allen Seiten offen – eigene Musik entstehen zu lassen.  

 Besetzung: Uli Müller-Romeike – elektrische und akustische Gitarren, Sounds; Christoph Niermann – E-Bass, Sounds; Armin Beck – Schlagzeug, Sounds.  Foto: © Uli Müller-Romeike 

AUSGERUFEN | Tonsson Samstag, 9. Mai 2026, 19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - solidarische Hutveranstaltung


Musik- und Kunstschule Duisburg: Abschlusskonzert der Ensemblewochen
Die Musik- und Kunstschule Duisburg lädt am Samstag, 9. Mai, um 16 Uhr in die Aula der Gesamtschule Mitte an der Falkstraße 44 in Duissern zum Abschlusskonzert der Ensemblewochen des Fachbereichs Blasinstrumente ein.

Unter dem Motto „Rückenwind“ präsentieren die Ensembles ein abwechslungsreiches Programm aus vier Jahrhunderten, das die stilistische Vielfalt der Bläsermusik eindrucksvoll zur Geltung bringt. Von Werken der Renaissance bis hin zu modernen Kompositionen erwartet das Publikum ein klangvoller Querschnitt durch die Musikgeschichte.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Interessierte Besucherinnen und Besucher werden gebeten, möglichst vorab Plätze zu reservieren. Reservierungen sind per E-Mail an musikschule@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen rund um die Musik- und Kunstschule Duisburg sind online unter www.duisburg.de/microsites/musik-und_kunstschule/ abrufbar.

Superheldentag in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center Schreckerstraße wird am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 13 Uhr zum Treffpunkt für junge Superheldinnen und Superhelden. Die Veranstaltung richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 14 Jahren, die Spaß an Comics, Kreativität und fantasievollen Abenteuern haben. Im Mittelpunkt steht der Gratis Comic Tag, an dem sich jedes Kind bis zu drei Comics nach eigener Wahl aussuchen darf.

Welche Comics zur Auswahl stehen, können bereits im Vorfeld in einem Flyer markiert werden, der aktuell in der Bibliothek ausliegt. Bei einem Green-Screen-Fotoshooting kann man sich bildlich an außergewöhnliche Orte versetzen lassen, zum Beispiel ins Weltall, auf den Mond oder an einen einsamen Strand. Kreativ wird es auch beim Comiczeichnen: hier können die Teilnehmenden ihre Traumbibliothek entwerfen oder mit Vorlagen ihren eigenen Comicstrip gestalten.

Ergänzt wird das Angebot durch eine Medienausstellung rund um das Thema Comic. Dafür stellt die Bibliothek eine Auswahl aus ihrem umfangreichen Bestand zusammen, die vor Ort entdeckt und selbstverständlich auch ausgeliehen werden kann. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Star Wars-Familientag in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek lädt am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 15 Uhr, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem Star Wars-Familientag ein. Hierzu verwandelt sich die Kinder- und Jugendbibliothek auf der 1. Etage in eine galaktische Eventmeile, die Familien, Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm bietet. Wer möchte, kann im Star- Wars-Kostüm erscheinen – ob als mutiger Jedi, finsterer Sith, tapferer Rebell oder cleverer Droide – und so selbst Teil des Weltraum-Abenteuers werden.

Die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, an der T-Shirt-Design-Station ihre mitgebrachten Shirts in echte intergalaktische Unikate zu verwandeln. Beim Green-Screen-Fotoshooting können sie sich in ikonische Szenen aus dem Star-Wars-Universum versetzen und einzigartige Erinnerungsfotos aus einer weit entfernten Galaxie mit nach Hause nehmen. Für alle, die ihr Wissen testen möchten, gibt es das interaktive Star Wars-Quiz als Kahoot-Spiel, bei dem zur Teilnahme das eigene Smartphone ausreicht.

Ergänzt wird das Programm durch Tabletop-Games, Bastelangebote und weitere Aktionen, die zum Entdecken, Mitmachen und Verweilen einladen. Als besonderer Höhepunkt ist die German Garrison der 501st Legion zu Gast. Die aufwendig kostümierten Mitglieder der internationalen Star-Wars- Kostümorganisation stehen für Fotos bereit und sorgen für echtes Kino- Feeling zwischen den Bücherregalen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Alles sauber macht der Mai“
Unter diesem Motto führt der Verein „Du bist Rheinhausen e.V.“ eine weitere Dreck-weg-Aktion durch. Am 09. Mai 2026 von 10 bis 12 Uhr wird das Umfeld der Rheinhausen-Halle in Angriff genommen und von Unrat befreit. Treffpunkt ist der Haupteingang der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße in 47226 Duisburg-Rheinhausen.

Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit alle Utensilien ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer stehen bereit.

Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Der Kreativworkshop „Verschmutzt und doch lebendig – Gewässer als Lebensraum unserer Stadt“ läuft am Samstag, 23. Mai, von 14 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen. Der Workshop ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet.

In diesem Kurs widmen sich Kinder und Erwachsene kreativ der faszinierenden Welt von Flüssen, Seen und Bächen. Zwischen Verschmutzung und Artenvielfalt entdecken sie, wie wichtig saubere Gewässer für den Schutz vieler Tiere und ihrer Lebensräume sind. Mit Wasserfarben entstehen Werke, die zum Hinschauen, Nachdenken und Staunen anregen.

Der Kurs verbindet spielerisch Umweltbewusstsein mit kreativem Ausdruck und lädt dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür bewusst wahrzunehmen. Mitmachen können Kinder ab 6 Jahren – auch interessierte Erwachsene sind willkommen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und Ermäßigte 2 Euro.

Mit Familienkarten kann zusätzlich gespart werden. Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203/283 2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Obermeiderich lädt Grundschulkinder zur Ferienwoche mit Sommerspaß
Diakonin Gisela Rastfeld hat mit ihrem Team in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich ein spannendes Ferienprogramm erarbeitet und lädt Kinder aus den Klassen 1. bis 4. zum Mitmachen ein. Treffpunkt ist in Sommerferienwoche vom 20. bis 24. Juli von 9 bis 16 Uhr das Gemeindezentrum in der Emilstr. 27.

Dort gibt es Ausflüge, Wasserspiele, Bastelaktionen und vieles mehr, so dass keine Langeweile aufkommen wird. Los geht es jeden Tag mit einem kleinen Snack, und für ein Essen am Mittag ist ebenfalls gesorgt. Mehr Infos hat Gisela Rastfeld (Foto: www.obermeiderich.de). 
Anmeldungen sind bei ihr bis zum 1. Juni möglich (Mobil: 0157 39117304 oder bei grastfeld@obermeiderich.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.    

Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mehrmals im Jahr samstags zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 16. Mai 2026. Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt machen.

Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen. Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.  




NRW-Kommunen: Gesamtes Steueraufkommen aus Grundsteuer B 2025 um 4,4 % niedriger als ein Jahr zuvor
* Grundsteuer 2025 erstmals nach neuem Grundsteuerrecht erhoben
* 4 Milliarden Euro Gesamtsteueraufkommen für Grundsteuer B im Jahr 2025 ist zweithöchster Wert der letzten 10 Jahre
* Bei der Hälfte der Gemeinden waren die Einzahlungen aus Grundsteuer B im Jahr 2025 niedriger als ein Jahr davor

Im Jahr 2025 haben die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden ein um 4,4 % niedrigeres Gesamtaufkommen aus der Grundsteuer B erzielt als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, flossen jedoch 2,0 % mehr Grundsteuer B in die Kassen der Kommunen als in den Jahren 2022 und 2023.

Mit einem Gesamtaufkommen von 4 Milliarden Euro wurde 2025 der zweithöchste Wert an Einzahlungen der letzten 10 Jahre erreicht. Die Grundsteuer B wird für Grundstücke erhoben, die nicht zu einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft gehören.

Beim Vergleich der Werte aus dem Jahr 2025 insbesondere mit den Jahren 2023 und 2024 sind veränderte Rahmenbedingungen und Sondereffekte zu beachten, die einen Einfluss auf die Höhe der Einzahlungen in den drei genannten Jahren haben können: Seit dem 1. Januar 2025 gilt das neue Grundsteuerrecht.

Im Zuge der Grundsteuerreform wurden die veralteten Einheitswerte durch die Grundsteuerwerte abgelöst; in der Folge haben viele Kommunen die Hebesätze angepasst, um das Aufkommen stabil zu halten. Hebesatzänderungen wurden auch in früheren Jahren genutzt; sie wirken sich grundsätzlich auf die Höhe der Einzahlungen der Kommunen aus.

So hatten z. B. im Jahr 2024 rund 43 Prozent der Kommunen in Nordrhein-Westfalen den Hebesatz der Grundsteuer B erhöht. Der Hebesatz ist ein Faktor, mit dem die Steuerschuld berechnet wird. Zudem sind aufgrund eines Cyberangriffs bei einem kommunalen Dienstleister in Südwestfalen im Jahr 2023 bei einzelnen Kommunen Einzahlungen aus der Grundsteuer B erst verspätet im Jahr 2024 erfolgt.




Rund ein Drittel der Kommunen mit differenzierten Hebesätzen der Grundsteuer B
Das für 2025 betrachtete Gesamtaufkommen umfasst sämtliche Einzahlungen aus der einheitlichen und der differenzierten Grundsteuer B, um einen Vergleich mit den Vorjahren vornehmen zu können. Seit dem Jahr 2025 können Kommunen statt der bisher üblichen Grundsteuer B differenzierte Hebesätze für die Grundsteuer B1 (Wohngrundstücke) und B2 (Nicht-Wohngrundstücke) festsetzen.

Von dieser Option machten 121 Städte und Gemeinden und damit rund ein Drittel der Kommunen Gebrauch. Teilweise wiesen diese Kommunen weiterhin Einzahlungen bei der einheitlichen Grundsteuer B aus; das sind Zahlungen, die aus Ansprüchen aus Vorjahren resultieren können. 275 Kommunen blieben bei der bisherigen Regelung ohne Unterscheidung nach Wohn- und Nicht-Wohngrundstücken.

Das Gesamtaufkommen von 4 Milliarden Euro im Jahr 2025 setzte sich zu 59,7 % aus der einheitlichen Grundsteuer B, zu 25,9 % aus der Grundsteuer B1 für Wohngrundstücke und zu 14,4 % aus der Grundsteuer B2 zur Besteuerung der Nicht-Wohngrundstücke zusammen. 

196 Gemeinden und damit etwa die Hälfte der Kommunen verzeichneten im Jahr 2025 höhere Einzahlungen aus der Grundsteuer B als im Jahr zuvor. Bei 200 Gemeinden war das Aufkommen niedriger. 

Aufkommen Grundsteuer A um – 26,7 % zurückgegangen – Erhebung Grundsteuer C nur bei wenigen Kommunen
Neben der Grundsteuer B erheben die Kommunen auch die Grundsteuer A. Besteuert wird hier der Grundbesitz der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Im Jahr 2025 gab es hier Einzahlungen in Höhe von 38,2 Millionen Euro, das waren 26,7 % weniger als im Vorjahr.



Die Grundsteuer A machte 2025 nur einen Anteil von 0,9 % am Grundsteueraufkommen insgesamt aus. Eine mögliche Erklärung für den starken Rückgang könnte die Neuregelung sein, dass die zu Wohnzwecken genutzten Grundstücke der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe jetzt nicht mehr unter Grundsteuer A, sondern unter Grundsteuer B fallen.

Dadurch sinkt die Besteuerungsgrundlage bei Grundsteuer A, während es bei Grundsteuer B umgekehrt ist.  Ab dem Jahr 2025 konnte zudem erstmals die Grundsteuer C für baureife Grundstücke erhoben werden, um die Wohnraumschaffung durch Bebauung der Grundstücke zu fördern.

Hier setzten allerdings nur vier Kommunen Hebesätze fest; sie lagen mit 2.500 % bis 10.000 % über den Hebesätzen von Grundsteuer A und B. Das landesweite Aufkommen betrug 2025 lediglich rund 900.000 Euro. 
Excel-Datei zu den Kommunen aus der Landesdatenbank NRW


NRW: Aufkommen von Haus- und Sperrmüll stieg 2024 das zweite Jahr in Folge

* 41 % der Haushaltsabfälle entfielen deutschlandweit auf Haus- und Sperrmüll
* Höheres Müllaufkommen in Ballungsräumen als in ländlichen Gebieten
* Oberbergischer Kreis mit höchster Pro-Kopf-Abfallmenge deutschlandweit

Im Jahr 2024 wurden in Nordrhein-Westfalen pro Kopf 216,0 kg Haus- und Sperrmüll eingesammelt. Damit stieg das Müllaufkommen im zweiten Jahr in Folge. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag NRW damit über dem Bundesdurchschnitt von 186,7 kg je Einwohnerin und Einwohner.

Im Vergleich der letzten Jahre wurde der höchste Wert im Jahr 2021 mit insgesamt 230,9 kg je Einwohnerin und Einwohner verzeichnet. Damals hatte u.a. die Überflutung des Ahrtals zu einem höheren Müllaufkommen geführt. 

Im Jahr 2024 fielen in NRW insbesondere der Oberbergische Kreis mit 391,1 kg und die kreisfreie Stadt Bottrop mit 325,0 kg mit den höchsten Pro-Kopf-Abfallmengen auf. Am unteren Ende des Rankings befanden sich die Kreise Höxter mit 107,9 kg und Olpe mit 110,5 kg.



Haus- und Sperrmüllabfälle machten rund 41 % der gesamten Haushaltsabfallmenge in Deutschland aus
Deutschlandweit ist das Aufkommen von Haus- und Sperrmüll im Jahr 2024 erstmals seit 2021 wieder angestiegen auf nun 186,7 kg je Einwohnerin und Einwohner. Dieser Anstieg steht dem langfristigen Trend von sinkendem Aufkommen des Haushaltsmülls entgegen.

Zuletzt war dieser Trend 2020 durchbrochen worden, als das Pro-Kopf-Aufkommen von 187,0 kg im Jahr 2019 auf 194,0 kg im Jahr 2020 anstieg. Über den gesamten betrachteten Zeitraum ist der Höchststand aus 2004 mit 206,6 kg je Einwohnerin und Einwohner jedoch nicht mehr erreicht worden. Insgesamt machten Haus- und Sperrmüllabfälle 2024 ca. 41 % der gesamten Haushaltsabfallmenge aus, welche durch öffentliche Entsorgungsdienstleister erfasst werden.

Höheres Müllaufkommen in Ballungsräumen bzw. kreisfreien Städten
Auch im deutschlandweiten Vergleich hatte auf Kreisebene der Oberbergische Kreis mit 391,1 kg das höchste Pro-Kopf-Aufkommen an Haus- und Sperrmüll. Dahinter folgte die kreisfreie Stadt Bremerhaven mit 351,0 kg je Einwohnerin und Einwohner. Die niedrigsten Pro-Kopf-Abfallmengen konnten die Landkreise Calw (Baden-Württemberg) mit 70,9 kg und Aschaffenburg (Bayern) mit 71,1 kg aufweisen.

Insgesamt fiel das Aufkommen in Ballungsräumen höher aus als in ländlicheren Gebieten. Ausnahmen hierzu bildeten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg mit einem überdurchschnittlichen Pro-Kopf-Aufkommen des Haus- und Sperrmülls in allen Kreisen.




Zu den Faktoren, die regionale Unterschiede erklären könnten, gehören u. a. finanzielle Aspekte (Höhe der Entsorgungsgebühren, Angebote von privaten Entsorgungsdienstleistern), das Ausmaß der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Müllvermeidung und /-trennung sowie außergewöhnliche Anstiege der Abfallmenge z. B. aufgrund von lokalen Wetterereignissen wie Starkregen und Überflutungen.


Stadt Duisburg ehrt sportliche Erfolge im Nachwuchsbereich
Die Stadt Duisburg ehrte am gestrigen Mittwoch ihre erfolgreichen Nachwuchssportlerinnen und -sportler für herausragende Leistungen im Sportjahr 2025.
Oberbürgermeister Sören Link und Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport, übergaben den zwölf Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie 16 Mitgliedern einer Mannschaft bei einer Feierstunde im „Entdeckerhaus“ des Duisburger Zoos ihre Auszeichnungen für ihre Leistungen.

Oberbürgermeister Sören Link und Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport, verleihen die Auszeichnungen an die erfolgreichen Jugendsportler. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Die herausragenden Leistungen zeigen nicht nur großes Talent, sondern auch Durchhaltevermögen, Teamgeist und Fairness – Werte und Eigenschaften, die weit über den Sport hinaus wirken,“ sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport gratuliert Semra Maria Asmus, sie und ihr Ballett-Team haben beim Dance Unit Germany Finale im Tanzen den 1. Platz belegt.

Gewürdigt wurden Athletinnen und Athleten der Altersklassen bis einschließlich C-Jugend beziehungsweise der Geburtsjahrgänge 2010 und jünger, die bei nationalen und internationalen Wettbewerben besondere sportliche Erfolge erzielt haben. Dabei wurden nicht nur die in Duisburg wohnenden Talente, sondern auch Mitglieder von Duisburger Sportvereinen geehrt. Grundlage für die Ehrungen sind die städtischen Richtlinien über Auszeichnungen für Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet des Sports.

Liste der geehrten Sportlerinnen und Sportler:
Hilal Ayar von LT Sports e.V.: hat die Deutsche Meisterschaft der Kadetten im Taekwondo (-37 kg)
gewonnen. Trainer: Levent Tuncat. Vereinsvorsitzender: Levent Tuncat

Feriha Özcam von LT Sports e.V.: hat die Deutsche Meisterschaft der Kadetten im Taekwondo (-41 kg) gewonnen.
Trainer: Levent Tuncat. Vereinsvorsitzender: Levent Tuncat

1. ASC Duisburg Dockers 1986 e.V.:
Leni Zöhrer und Leandra Dreuw haben die Deutsche Meisterschaft im
Cheerleading (Cheerdance/Pom Dance Double) gewonnen.
Trainerin: Jilian Collins. Vereinsvorsitzender: Michael Fischer

Niklas Lohmann vom Kanu-Club Rheintreue Homberg e.V.: hat den Deutschen Schüler-Cup im Kanu Freestyle (Altersklasse U15) gewonnen.
Trainer: Andreas Lohmann. Vereinsvorsitzender: Andreas Lohmann

Maja Hessel vom Kanu-Club Rheintreue Homberg e.V.: hat den Deutschen Schüler-Cup im Kanu Freestyle (Altersklasse U10) gewonnen.
Trainer: Andreas Lohmann. Vereinsvorsitzender: Andreas Lohmann

Aliyah-Zeynab Ibrahim von Schwarz Weiss Westende Hamborn e.V.: hat die Deutsche Meisterschaft im Boxen (Kadetten U15) gewonnen.
Trainer: Ali Eran. Vereinsvorsitzender: Dirk Kons

RMSV Wanderlust Hochheide 1904 e.V.: Aurelia Kaiser und Emilia Musu haben den Bundespokal im Kunstradfahren (Disziplin 2er Kunst U13) gewonnen.
Trainer. Martina Musu. Vereinsvorsitzender: Jens Rayen

Leni Charlotte Annemarie Chilla von Top Brother Europe: hat die Deutsche Meisterschaft im Brazilian Jiu Jitsu in der Altersklasse U16 gewonnen.
Trainer: Alex Malheiro. Vereinsvorsitzender: Alex Malheiro

Ballettschule Selina Köse:
Semra Marie Asmus, Dilara Heßberg Talia Jastzembski, Alexandra Schmidt,
Aurelia-Estelle Sabatino und Anna Verena Represas Zuniga haben beim
Dance Unit Germany Finale im Tanzen (Song and Dance) den 1. Platz belegt.
Trainerin: Lea Kollmann. Vereinsvorsitzender: Selina Köse

Ballettschule Selina Köse:
Semra Marie Asmus, Dilara Heßberg, Talia Jastzembski, Alexandra Schmidt,
Aurelia-Estelle Sabatino, Anna Verena Represas Zuniga, Lilli Verhülsdonk,
Palina Chebik, Nadja Hodzic, Derya Hodzic, Paula Modler und Jule Sieg
haben beim Dance Unit Germany Finale im Tanzen (Ballett) den 1. Platz
belegt.
Trainerin: Lea Kollmann. Vereinsvorsitzender: Selina Köse

Jonathan Rivera vom USC Duisburg: hat die Deutsche Schüler Meisterschaft im Karate Kumite/Freikampf bis 40 kg gewonnen.
Trainer: Thomas Nitschmann. Vereinsvorsitzender: Thomas Nitschmann

Sofia Lorenz von der Close Range Combat Academy Lopez e.V.: hat die Deutsche Meisterschaft im Wing Chun Kung Fu in der Disziplin Formen gewonnen.
Trainer: Mario Lopez. Vereinsvorsitzender: Mario Lopez.

Luan Morina von der Close Range Combat Academy Lopez e.V.: hat die Deutsche Meisterschaft im Kickboxen (Pointfighting) gewonnen.
Trainer: Mario Lopez. Vereinsvorsitzender: Mario Lopez

Lea-Sophie Gsell vom Squash-Racket-Club Duisburg 1993 e.V.: hat die Deutsche Squash Jugend-Einzelmeisterschaft 2025 in der Altersklasse Mädchen U13 gewonnen.
Trainer: Rainer Westphal. Vereinsvorsitzender: Rainer Westphal.

Jasmin Hartmann vom Squash-Racket-Club Duisburg 1993 e.V.: hat die Deutsche Squash Jugend-Einzelmeisterschaft 2025 in der Altersklasse Mädchen U11 gewonnen.
Trainer: Rainer Westphal. Vereinsvorsitzender: Rainer Westphal.

Fabian Wüst von Eintracht Duisburg e.V.: hat bei der Deutschen Meisterschaft der Leichtathletik (100m Sprint) den 1. Platz belegt.
Trainer: Stefan Kerl. Vereinsvorsitzender: Dietmar Rudat.

„Platz gemacht!“: Besondere Führung durch das Wasserviertel
Zu einer Außenführung durch das Wasserviertel als Teil der Sonderausstellung „Platz gemacht!“ lädt das Stadtarchiv Duisburg am Dienstag, 12. Mai, um 17 Uhr ein. Los geht es vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Im Fokus der Führung stehen ausgewählte Bauprojekte und städtebauliche Entwicklungen der 1920er- und 1930er-Jahre, die das Wasserviertel bis heute prägen.

Anhand prägnanter Beispiele werden die Rolle bedeutender Architekten und die architektonische Gestaltung dieser Zeit in den Blick genommen. Die Außenführung bietet einen Überblick über die Entwicklung des Viertels und ordnet einzelne Bauwerke in ihren historischen Kontext ein. Dabei werden auch übergeordnete Fragen zur Stadtentwicklung und zur Funktion repräsentativer Architektur thematisiert.

Die Führung übernimmt Dr. Marius Lange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stadtarchiv Duisburg und Mitkurator der Ausstellung. Die Teilnahme an der Führung im öffentlichen Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


ACV: Wie Autofahrer die Kontrolle behalten und was bei Unfall oder Stich gilt
Der Frühling ist da, die Temperaturen steigen, und mit den ersten warmen Tagen werden auch Wespen wieder aktiver. Was im Garten oder auf dem Balkon meist unproblematisch ist, kann im Auto schnell zur ernsten Gefahr werden: Auf eine Wespe im Innenraum reagieren viele Autofahrer instinktiv, weichen aus oder versuchen, das Tier sofort loszuwerden. Genau das kann gefährlich werden.

Wespe im Auto: Was tun während der Fahrt? / Bildrechte: Gettyimages

Warum ist eine Wespe im Auto überhaupt gefährlich?
So unangenehm die Situation ist: Die eigentliche Gefahr geht meist nicht von der Wespe aus. Problematisch wird es erst, wenn die Aufmerksamkeit kurz nachlässt oder unkontrolliert reagiert wird.

Ein Reflex wie Wegducken, Ausweichen oder hektisches Fuchteln passiert schnell – egal ob es eine Wespe ist, eine Spinne im Auto auftaucht oder sich plötzlich etwas im Innenraum bewegt.

Gerade bei höherem Tempo oder im dichten Verkehr reicht das aus, um die Kontrolle zu verlieren. Viele unterschätzen, wie wenig es braucht, damit aus einer kleinen Ablenkung eine gefährliche Situation wird. Deshalb gilt: Auch wenn es schwerfällt, ruhig bleiben und das Problem nicht während der Fahrt klären.

Was tun während der Fahrt?
Wenn während der Fahrt eine Wespe bemerkt wird, zählt vor allem eins: das Fahrzeug stabil weiterführen. Ein häufiger Fehler ist, hektisch zu reagieren oder zu versuchen, das Tier direkt loszuwerden. Genau das führt oft erst zu unsicheren Fahrmanövern. Auch wenn der Impuls groß ist, sofort einzugreifen, sollte der Fokus auf der Straße bleiben.

Zur Orientierung helfen einfache Schritte:
Lenkrad ruhig halten und Blick nach vorne richten
Geschwindigkeit gleichmäßig reduzieren
Warnblinkanlage einschalten, wenn das Fahrzeug schnell langsamer wird
eine geeignete Möglichkeit zum Anhalten suchen

Das gilt auch, wenn Mitfahrende nervös werden, ein Kind auf der Rückbank gestochen wird oder die fahrende Person selbst gestochen wird. Gerade in solchen Momenten fällt es besonders schwer, ruhig zu bleiben. Trotzdem sollte das Fahrzeug ruhig weitergeführt und erst angehalten werden, sobald es sicher möglich ist.

Wo darf man anhalten?
Sobald es möglich ist, sollte das Fahrzeug kontrolliert aus dem Verkehr genommen werden. Ideal sind Parkplätze, Ausfahrten oder eine ruhige Stelle am Straßenrand.

Auf der Autobahn ist Anhalten grundsätzlich nicht erlaubt; der Standstreifen bleibt Pannen- und Notfällen vorbehalten. Nur wenn eine akute Gefährdung besteht und das Fahrzeug nicht mehr sicher geführt werden kann, kommt ein Anhalten dort im Ausnahmefall in Betracht.

Wichtig ist, möglichst weit rechts zu halten und den fließenden Verkehr nicht zusätzlich zu gefährden. Beim Aussteigen sollte das Fahrzeug möglichst auf der verkehrsabgewandten Seite verlassen werden.

Was tun, wenn das Auto steht?
Ist das Auto sicher abgestellt, wird die Situation meist schnell entspannter.
Ein Fenster oder eine Tür öffnen und einen Moment warten. Die Wespe orientiert sich am Licht und findet so in vielen Fällen von selbst nach draußen.

Hektische Bewegungen vermeiden, nicht nach dem Tier schlagen und es nicht anpusten. Das macht die Situation meist nur unruhiger. Wespen sind nützliche Tiere und stehen in Deutschland unter Schutz. Sie sollten daher nicht getötet werden.
Findet die Wespe nicht gleich hinaus, kann vorsichtig nachgeholfen werden, zum Beispiel mit einem Stück Papier, um sie in Richtung Ausgang zu lenken.

Was gilt für Allergiker?
Für Menschen mit einer Insektengiftallergie ist die Situation eine andere. Hier geht es nicht nur um Ablenkung, sondern auch um ein mögliches gesundheitliches Risiko.
Ein kurzer Blick ins Auto vor der Fahrt kann helfen, solche Situationen zu vermeiden. Während der Fahrt kann es sinnvoll sein, die Fenster geschlossen zu halten und stattdessen die Klimaanlage zu nutzen.

Wichtig ist außerdem:
Allergiepass griffbereit
Notfallset im Fahrzeug

Kommt es zu einem Stich, sollten Betroffene aufmerksam bleiben. Treten Beschwerden wie Atemnot, Schwindel oder ein starkes Schwächegefühl auf, handelt es sich um einen Notfall. In diesem Fall sofort den Notruf 112 wählen.
Auch ohne bekannte Allergie gilt nach einem Stich: Auf den Körper achten. Wer sich unsicher fühlt oder Beschwerden bemerkt, sollte nicht weiterfahren.

Wer zahlt bei einem Unfall?
Kommt es durch eine Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung die Schäden anderer Beteiligter. Für den eigenen Schaden ist eine Kaskoversicherung notwendig.

Versicherer prüfen im Einzelfall, wie es zu dem Unfall gekommen ist. Entscheidend ist dabei, wie kontrolliert die Situation gehandhabt wurde. Wird grobe Fahrlässigkeit angenommen, kann die Leistung gekürzt werden. Einige Tarife verzichten auf diesen Einwand. Ein Blick in die eigenen Versicherungsbedingungen kann sich daher lohnen.

Wie vermeidet man Wespen im Auto?
Gerade im Sommer reicht oft schon ein kleiner Anreiz. Süße Getränke, Essensreste oder klebrige Rückstände ziehen Wespen an.
Darauf achten, den Innenraum regelmäßig zu reinigen, vor allem wenn Kinder mitfahren. Offene Getränke oder Essensreste sollten möglichst nicht im Auto bleiben.
Wenn das Fahrzeug längere Zeit steht, lohnt sich ein kurzer Blick in den Innenraum sowie in Bereiche wie Türrahmen, Kofferraum oder Motorraum.

Was tun, wenn sich ein Wespennest im Auto befindet?
Einzelne Wespen im Auto sind unangenehm, aber meist schnell wieder verschwunden. Anders sieht es aus, wenn sich ein Nest gebildet hat. Das kommt zwar selten vor, ist aber möglich, vor allem wenn das Fahrzeug länger steht.

Typische Stellen sind geschützte Bereiche wie der Motorraum, Radkästen oder der Kofferraum. Wenn beim Öffnen plötzlich mehrere Wespen auftauchen, sollten Autofahrer aufmerksam werden.
Wichtig ist jetzt vor allem: nicht selbst eingreifen. Wespennester werden verteidigt, Eingriffe können die Tiere aggressiv machen.

Stattdessen gilt:
Fahrzeug möglichst nicht weiter nutzen
Abstand halten, besonders mit Kindern
keine eigenen Versuche, das Nest zu entfernen
keine Insektensprays einsetzen

Wespennester stehen unter Schutz und dürfen in der Regel nur von Fachleuten entfernt werden. Betroffene sollten sich daher an eine Schädlingsbekämpfung oder die zuständige Stelle vor Ort wenden.

TÜV-Leitfaden für sicheren und wirtschaftlich sinnvollen Umgang mit verunfallten Hochvoltbatterien.

Risiken wie Brände, Stromschläge oder Leckagen verringern. Systematische Analyse notwendig, um Reparaturbedarf zu ermitteln.

TÜV-Verband / iStock

Mit der steigenden Zahl von Elektrofahrzeugen wächst die Bedeutung eines sicheren Umgangs mit Hochvoltbatterien, die bei einem Unfall beschädigt worden sind. Der TÜV-Verband hat hierzu einen Leitfaden veröffentlicht, der Sachverständigen und Gutachtern eine praxisnahe Orientierung für die Bewertung solcher Batterien bietet. „Nach einem Unfall können beschädigte Antriebsbatterien Brände, Stromschläge oder Leckagen mit giftigen Chemikalien auslösen“, sagt Robin Zalwert, Referent für nachhaltige Mobilität beim TÜV-Verband.

„Die Batterie muss systematisch untersucht werden, um auch äußerlich unsichtbare Schäden zu erkennen.“ Auf dieser Basis können Werkstätten, Sachverständige und Halter entscheiden, ob eine Reparatur sinnvoll oder ein Austausch notwendig ist. „Verunfallte Hochvoltbatterien gehören zu den komplexesten Fällen in der Fahrzeugbewertung“, sagt Zalwert. „Ohne klare Vorgaben besteht die Gefahr, technische Risiken zu unterschätzen oder wirtschaftlich falsche Entscheidungen zu treffen.“

Knackpunkt äußerlich unsichtbare Schäden erkennen
Ein zentraler Bestandteil des Whitepapers ist die sicherheitstechnische Bewertung von Unfallbatterien. Neben offensichtlichen Schäden müssen auch versteckte Risiken identifiziert werden – etwa interne Kurzschlüsse oder thermische Instabilitäten, die erst zeitverzögert zu gefährlichen Situationen führen können. „Eine Herausforderung ist, auch nicht sichtbare Schäden im inneren der Batterie zuverlässig zu erkennen“, sagt Zalwert. „Eine Batterie kann äußerlich unauffällig wirken und dennoch ein erhebliches Gefahrenpotenzial darstellen.“

Bei der Untersuchung kommen spezialisierte Prüfverfahren zum Einsatz, etwa die Messung des Isolationswiderstands, thermografische Analysen oder die Auswertung von Fahrzeugdaten. Diese ermöglichen es, kritische Zustände wie Überhitzung, Zellschäden oder elektrische Fehler zu identifizieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Darüber hinaus sind Transportvorschriften und Lagerbedingungen für Unfallfahrzeuge zu beachten, um Risiken für Einsatzkräfte, Werkstattpersonal und Umwelt zu minimieren.

Reparatur in vielen Fällen die wirtschaftlich beste Lösung
Neben der Sicherheit spielen auch wirtschaftliche Faktoren bei der Bewertung eine wichtige Rolle. Eine Reparatur einzelner Batteriemodule ist häufig deutlich günstiger als der Austausch der gesamten Batterie. Ob sich eine Instandsetzung lohnt, hängt neben der Art der Reparatur unter anderem vom Gesundheitszustand der Batterie, dem sogenannten „State of Health“, und dem Fahrzeugwert zum Zeitpunkt der Untersuchung ab. „In vielen Fällen ist die Reparatur nicht nur wirtschaftlich sinnvoller, sondern auch nachhaltiger als ein kompletter Austausch“, sagt Zalwert.

Aus Umweltsicht spreche vieles dafür, beschädigte Batterien – wenn technisch möglich – zu reparieren oder weiterzuverwenden. Die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien verursacht hohe CO₂-Emissionen, während Reparatur und „Second-Life-Nutzung“ Ressourcen schonen und Abfälle reduzieren. „Jede Batterie, die länger genutzt wird, reduziert den Bedarf an neuen Rohstoffen und verbessert die Klimabilanz der Elektromobilität“, sagt Zalwert. „Deshalb sollte eine Reparatur immer geprüft werden – vorausgesetzt, die Sicherheit ist gewährleistet.“

Klare Prozesse und Standards notwendig
Der TÜV-Verband betont zudem die Bedeutung einheitlicher Standards und klarer Herstellervorgaben. Diese sind entscheidend für die sichere Bewertung und Instandsetzung von Hochvoltbatterien sowie für die Wahrung von Garantieansprüchen. „Sachverständige spielen eine Schlüsselrolle für die Sicherheit im Umgang mit verunfallten Elektrofahrzeugen“, sagt Zalwert. „Dafür brauchen sie verlässliche Daten, klare Prozesse und kontinuierliche Weiterbildung.“
Das Whitepaper „Bewertung verunfallter Hochvoltbatterien in Elektrofahrzeugen“ ist beim TÜV-Verband abrufbar.

Die SpardaSpendenWahl geht in die nächste Phase: Bewerben noch möglich
Mit wenigen Klicks viel bewirken – jetzt abstimmen!
Zirkusvorführungen, Trommelgruppen, interkulturelle Kochprojekte: Die Bewerbungen für die 14. SpardaSpendenWahl lassen schon jetzt eine beeindruckende kreative Vielfalt erkennen. Unter dem Motto „Bühne frei für uns!“ sind Grund-, weiterführende und berufsbildende Schulen in Duisburg und Umgebung noch bis zum 5. Mai aufgerufen, am Wettbewerb teilzunehmen. Doch nicht nur die Schulen sind gefragt: Denn jetzt gilt es, für die Projekte abzustimmen und Kultur und Kreativität ins Rampenlicht zu rücken. Das ist ab sofort online über www.spardaspendenwahl.de möglich.

Die SpardaSpendenWahl steht in diesem Jahr unter dem Motto „Bühne frei für uns!“ Foto Sparda-Bank-West

„Wer teilnimmt, kann mit wenigen Klicks eine große Wirkung erzielen. Jede Stimme schafft Sichtbarkeit für das kulturelle und kreative Engagement an unseren Schulen“, erklärt Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg. Er setzt erneut auf eine hohe Beteiligung. Die Bewerberzahl liegt aktuell bereits bei insgesamt über 550 Schulen – ein starkes Zeichen für das Engagement in der Region.


Insbesondere sehr kleine und kleine Schulen haben zugelegt. Für einen fairen Wettbewerb gibt es vier Größenkategorien, in denen sich die Fördervereine der Schulen bewerben können: von sehr kleinen Einrichtungen mit unter 200 bis hin zu großen mit mehr als 850 Schülerinnen und Schülern.

Drei Schritte zum Mitmachen
Mit welchem kreativen und kulturellen Engagement sich die Schulen in Duisburg und Umgebung bewerben, lässt sich auf der Wettbewerbsseite entdecken – und direkt unterstützen. Die Abstimmung läuft bis zum 19. Mai um 12 Uhr ganz einfach in drei Schritten. Erster wichtiger Schritt: das Lieblingsprojekt auswählen.

Zweitens: Handynummer hinterlassen und innerhalb der EU eine kostenlose SMS mit Abstimmcode erhalten. Drittens: den Code innerhalb von 48 Stunden auf dem Profil der ausgewählten Schule hinterlegen. „Jede Stimme hilft den Schulen. Mit den Fördergeldern können sie neue Ideen umsetzen und Projekte weiterentwickeln“, berichtet Dominik Kanders.
Insgesamt werden 400.000 Euro vergeben, verteilt auf 200 Preise zwischen 1.000 und 6.000 Euro. In jeder Kategorie werden somit 50.000 Euro an Zuwendungen über den Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West vergeben.

Erst Webseite, dann Instagram
Nach der Abstimmung über die Internetseite lässt sich das Engagement auf Insta fortsetzen: Dort läuft parallel zur SpardaSpendenWahl der Instagram-Sonderpreis. Bei diesem können nochmal zehn Schulen weitere 1.000 Euro gewinnen. Dafür ist es wichtig, die Lieblingsschule auf dem Kanal @spardawest in den Kommentaren unter dem Gewinnspielpost zu nominieren und der Sparda-Bank West zu folgen. Das kann sich auch für die Teilnehmenden lohnen: Unter ihnen werden zehn Wunschgutscheine verlost.

„Ich bin überzeugt, dass sich sehr viele Menschen gerne für Kunst und Kultur und für die Schulen in Duisburg und Umgebung einsetzen“, erklärt Dominik Kanders. „So entsteht genau das, wofür unser Wettbewerb steht und was unsere genossenschaftlichen Werte ausmacht: gemeinsames Engagement für die Region.“

Horst Collin erneut zum Handelsrichter ernannt - Unternehmer bringt weiterhin Praxiserfahrung in die Rechtsprechung ein  
Der Präsident des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat auf Vorschlag der Niederrheinischen IHK Horst Collin, persönlich haftender Gesellschafter der Rhein-Ruhr Collin KG, Duisburg, für die Zeit vom 1. Mai 2026 bis zum 30. April 2031 zum Handelsrichter beim Landgericht Duisburg wiederernannt.  

Foto: Niederrheinische IHK/Bettina Engel-Albustin

Unternehmerische Konflikte schnell und praxisnah lösen: Das geht bei den Kammern für Handelssachen bei den Landgerichten in Duisburg und Kleve. Dort entscheiden neben Berufsrichtern auch Unternehmer als Handelsrichter gleichberechtigt mit – und das ehrenamtlich. Allerdings findet ein Streit unter Kaufleuten nicht automatisch seinen Weg zu den Kammern für Handelssachen.

Der Anwalt des Kaufmanns muss dies beantragen. Unternehmer sollten diese Möglichkeit und die Expertise nutzen, um schnell zu praxisnahen Lösungen zu kommen, wenn ein Streit nicht außerhalb des gerichtlichen Verfahrens beigelegt werden kann.    

Dienstbetrieb bei dem Landgericht Duisburg am 15. Mai eingeschränkt
Wegen des jährlichen Betriebsfests ist der Dienstbetrieb am Landgericht Duisburg am Freitag, den 15.05.2026 stark eingeschränkt. Die Behandlung eiliger Rechtsprechungsangelegenheiten ist sichergestellt.

Telefonisch und für Publikumsverkehr sind die Kammern des Landgerichts und die Landgerichtsverwaltung jedoch nur eingeschränkt erreichbar. Der Dienstbetrieb des Amtsgerichts Duisburg bleibt davon unberührt.


Kreativtreffen Neumühl: Nähen, häkeln, stricken, malen und viel mehr
Die Kreativtreffen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl sind sehr beliebt
Leise surren Nähmaschinen. „Mach das doch einfach so. Das passt doch viel besser“ sagt auf einmal eine Stimme: Im Alten Pfarrhaus der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl an der Obermarxloher Straße 40, neben der Gnadenkirche, herrscht wieder geschäftiges Treiben, denn das Ü50-Kreativtreffen ist zusammengekommen für das Nähen, Häkeln, Stricken und noch viel mehr Ideen.

Die Aktion ins Leben gerufen hatte Tatjana Wagner, hauptamtlich Jugendmitarbeiterin der Gemeinde. Neben dieser Tätigkeit bietet sie eben auch Erwachsenen die Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen.

Voller Stolz hält Teilnehmerin Angelika eine Schürze hoch, die sie für ihre Enkelin Tabea genäht hat. „Jetzt kommt noch eine Hose für deren Zwillingsbruder Leon hinzu“, sagt sie. „Hier wurde mir von unserer Mitteilnehmerin Monika erst einmal gezeigt, wie ich meine Nähmaschine richtig einstelle. Die läuft jetzt wie am Schnürchen“ ergänzt sie dankbar. Und die Tipps vom Tatjana Wagner seien „unbezahlbar“.

Kreativ ist auch Theresa mit von der Partie. Lachend meint sie: „Ich habe hier schon alles genäht, was es zu nähen gibt.“ Jetzt zeigt sie allen ihre neuen Sommer- und Freizeit-Shorts. Der Kreativität ist an jedem Donnerstagnachmittag wahrlich keine Grenze gesetzt, wenn sich – zurzeit noch ausschließlich Damen – die „Über 50-erinnen“ in ruhiger Runde von 16 bis 18 Uhr treffen.

„Hier wird viel genäht, gestrickt, gehäkelt“, erläutert Tatjana Wagner, „aber schon gibt es neue Ideen.“ Eine Teilnehmerin möchte Steine bemalen, eine andere sich ans Diamond-Painting begeben, also Glitzersteine aufkleben. Spontan sagt eine kreative „Jung-Seniorin“, dass sie kunstvolle Gruß- und Glückwunschkarten machen möchte. „Mir geht es einfach darum, Menschen eine kreative, sinnvolle Abwechslung zu bieten und das ist hier doch voll und ganz gelungen“, freut sich die Ideengeberin.

Zusätzlich zum Ü50-Kreativtreffen am Donnerstagnachmittag bietet Tatjana Wagner noch ein Treffen für Erwachsene an, bei dem es auch Spielmöglichkeiten für deren Kinder gibt - auch im Altenpfarrhaus, immer montags von 16.30 bis 18.30 Uhr. Wer sich für eines der Kreativtreffen interessiert, kann gerne Kontakt mit Tatjana Wagner aufnehmen (Tel. 0173 8139917, E-Mail: tatjana.wagner@ekir.de). Reiner Terhorst

Ü50-Kreativ-Kreis der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl in Aktion...  links Jugendmitarbeiterin Tatjana Wagner. (Foto: Reiner Terhorst)

Evangelische Kirche im Duisburger Süden feiert Himmelfahrtsgottesdienst unter freiem Himmel
Die evangelischen Kirchengemeinden im Duisburger Süden (Rheingemeinde, Trinitatis, Versöhnungsgemeinde) laden herzlich ein zu einem OpenAir-Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 14. Mai um 10.30 Uhr. Anders als vorab veröffentlicht kann der Gottesdienst nicht im Biegerpark stattfinden.

Die Gemeinden laden deshalb ein auf die Wiese beim nahen Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 43, zu erreichen über die Bushaltestelle „Bergische Landwehr“. Der Gottesdienst unter dem Motto „Nicht starren! Weitergehen!“ wird geleitet von Pfarrerin Ute Sawatzki und musikalisch begleitet vom Posaunenchor Duisburg Süd.


Gemeindehaus Knevelshof (Foto: Falko Stampa).

Kirchenkneipe in Neudorf: Gemeinde lädt zum Auspannen ein  
Am Freitag, 15. Mai 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang.

Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de

Start der „Hamborner Rathausgespräche“: Die Historie des Dichterviertels
Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am Donnerstag, 7. Mai, in Kooperation mit dem Hamborner Heimatverein zum Auftakt der „Hamborner Rathausgespräche“ um 17 Uhr in den großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses an der Duisburger Straße 213 ein. Thorsten Fischer hält einen spannenden Vortrag über die Entstehung und Entwicklung des Dichterviertels in Obermarxloh.

Noch vor dem Ersten Weltkrieg entstand für die Bergleute der Schachtanlage Friedrich Thyssen in Obermarxloh ein Arbeiterquartier, das bis heute von der Geschichte des Ruhrgebiets erzählt: das Dichterviertel. Die größte Duisburger Arbeitersiedlung besitzt eine dichte Blockrandbebauung mit großen Innenhöfen und früheren Nutzgartenflächen. Bereits in seinen Anfängen war das Viertel durch Zuwanderung geprägt.

Es galt zudem als „rotes Viertel“, in dem gestreikt und Widerstand in der NS-Zeit geleistet wurde. Der Vortrag führt in die Entwicklung Obermarxlohs und Hamborns im Zeichen von Kohle, Stahl und Zuwanderung ein und fragt, wie Arbeit und Alltag in Bergarbeitersiedlungen miteinander verwoben waren. Was bedeutete eine Werkswohnung für die dort lebenden Familien? Und was erzählt das Dichterviertel heute über Wandel, Zusammenhalt und das industriekulturelle Erbe Hamborns?

Thorsten Fischer wirft einen historischen Blick auf ein Quartier, in dem sich große Industriegeschichte und alltägliches Wohnen auf besondere Weise begegnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Barrierefreiheit ist sichergestellt. Weitere Informationen gibt es bei Frau Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de.


„Platz gemacht!“: Mittagspausenführung im Museum
 
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Donnerstag, 7. Mai, um 12 Uhr zu einer 30-minütigen Mittagspausenführung durch die neue Sonderausstellung „Platz gemacht!“ in die Räumlichkeiten am Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein. „Platz gemacht!“ erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.

Seine Architektur, seine Atmosphäre und seine Einrichtungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die Führung ist Teil eines neuen, regelmäßigen Formats, das sich vor allem an Berufstätige in der Umgebung richtet, die ihre Mittagspause für einen kurzen Museumsbesuch nutzen möchten.

In kompakter Form werden ausgewählte Themen aus dem Museum vorgestellt. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Donnerstags gilt im Museum „Pay What You Want“: Besucherinnen und Besucher können den Eintrittspreis selbst festlegen. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Foto BZ-haje

Historische Bilder Archiv Hans-Willi Bütefür

und das Citypalais (BZ-Foto) im Eingangs-Bereich am König-Heinrich-Platz

Oder der Blick zurück 3 Bilder unten): An gleicher Stelle  stand früher die Tonhalle mit entsprechendem Grün auf dem König-Heinrich-Platz

Tonhalle außen (oben) und der große Saal innen (unten)

...und Tonhallengarten (unten)

Tonhalle mit Gartenwirtschaftsbetrieb

Königstraße mit Blick vom Kuhtor und Tonhalle als Collage





Energiepreise wie in früheren Krisen stark gestiegen
• Kraftstoffe an Tankstellen im März 2026 um 20,0 % teurer als ein Jahr zuvor, leichtes Heizöl um 44,4 % teurer
• Importpreise für Erdöl im März 24,6 % höher als ein Jahr zuvor
• Nahost-Krieg wirkt sich aktuell wegen hohem Ausgangsniveau der Energiepreise weniger deutlich aus als Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022

Die aktuellen Preissteigerungen für Energieprodukte im Vorjahresvergleich sind teilweise ähnlich hoch wie in früheren Ölkrisen und Weltwirtschaftskrisen. Unmittelbar nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine vor vier Jahren fielen sie jedoch deutlich stärker aus. Das zeigt eine vergleichende Betrachtung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Entwicklung der Preise für Erdöl und daraus raffinierte Mineralölprodukte sowie für Erdgas in den vergangenen 50 Jahren und auf verschiedenen Wirtschaftsstufen.

Im März 2026 zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher an Tankstellen in Deutschland durchschnittlich 17,3 % mehr für Superbenzin und 29,7 % mehr für Diesel als ein Jahr zuvor. Kraftstoffe insgesamt waren 20,0 % teurer. Die Verbraucherpreise für leichtes Heizöl stiegen um 44,4 % gegenüber März 2025.

Hohes Niveau bei Erzeuger- und Importpreisen von Energieprodukten
Auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen ergibt sich für die Importpreise und die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im März 2026 beim Vergleich zum Vorjahresmonat allerdings ein geteiltes Bild. Dieses ist zum einen bedingt durch das seit Beginn des Kriegs in der Ukraine immer noch hohe Preisniveau bei der Einfuhr und Erzeugung ausgewählter Energieprodukte.

 Zum anderen hängt es auch mit längerfristigen Verträgen und Preisbildungsmechanismen zusammen. Insbesondere die Erzeugerpreise für Mineralölerzeugnisse stiegen durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten mit 18,3 % im März 2026 gegenüber März 2025 stark an. Dagegen lagen sie bei Erdöl (-10,2 %) und Erdgas (-19,5 %) niedriger als ein Jahr zuvor.

Der aktuelle Preisanstieg im März 2026 zeigt sich hier im Vergleich zum Vormonat Februar 2026 mit +14,8 % bei Erdöl und +8,8 % bei Erdgas. Ähnlich wie bei den Erzeugerpreisen fiel die Entwicklung auch auf der Stufe der Importpreise unterschiedlich aus: Im März 2026 waren Erdölimporte 24,6 % teurer als ein Jahr zuvor, Importe von Mineralölerzeugnissen verteuerten sich um 48,6 %.

Dagegen fielen die Importpreise für Erdgas (-8,6 %) im Vorjahresvergleich niedriger aus. Auch hier ist der Rückgang der Importpreise auf das höhere Ausgangsniveau im Vorjahr zurückzuführen. Im Vormonatsvergleich, also gegenüber Februar 2026, hat sich sowohl der Import von Erdöl (+45,9 %) als auch der von Mineralölerzeugnissen (+41,6 %) und Erdgas (+19,6 %) zuletzt dagegen kräftig verteuert.

Zu Beginn des Kriegs gegen die Ukraine waren die Importpreise für Erdöl (+87,5%), Mineralölerzeugnisse (+108,4 %) und Erdgas (+330,5%) im März 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat weitaus stärker gestiegen. Grund für die starken Anstiege der Importpreise war allerdings auch ein Basiseffekt: Aufgrund geringer Nachfrage zu Pandemiezeiten waren Öl- und Gasimporte zu Beginn des Jahres 2021 noch sehr günstig.



Ähnliche Entwicklungen wie aktuell im Zuge des Kriegs im Nahen Osten waren bislang lediglich im Zusammenhang mit den beiden Ölkrisen 1974 und 1980 sowie der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/2009 zu beobachten.

Erste Ölkrise 1973/1974: Kraftstoffe binnen eines Jahres um 32 % verteuert
Wie in der aktuellen Lage waren auch in den Jahren 1973/74 hohe Preissteigerungen für Erdöl und Mineralölprodukte auf allen Wirtschaftsstufen zu verzeichnen. Im November 1973 stiegen die Einfuhrpreise für Erdöl gegenüber dem Vormonat Oktober um 41,7%. Einen Monat zuvor hatte der Jom-Kippur-Krieg begonnen, der als Auslöser der ersten Ölkrise gilt.

Die in der OPEC organisierten erdölexportierenden Staaten hatten damals ihre Fördermenge gedrosselt, um Druck auf westliche Staaten auszuüben. Im März 1974 war importiertes Erdöl schließlich mehr als drei Mal so teuer wie ein Jahr zuvor (+221,1% gegenüber März 1973). Die Preise für die daraus im Inland erzeugten Mineralölprodukte hatten bereits im Februar 1974 ihre bis dahin höchste Vorjahresveränderungsrate erreicht (+66,4 % gegenüber Februar 1973).

Für die privaten Verbraucherinnen und Verbraucher erreichte der Preisanstieg für Kraftstoffe ebenfalls im Februar 1974 einen Höhepunkt, mit einem Plus von 32,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Für leichtes Heizöl mussten private Verbraucherinnen und Verbraucher bereits im Dezember 1973 Höchstpreise bezahlen (+183,3 % gegenüber Dezember 1972).

Die Preise für Erdgas folgten den Erdölpreisen über mehrere Jahre mit einem zeitlichen Verzug. So verzeichneten die Preise für importiertes Erdgas erst im Mai 1975 mit einem Plus von 114,0% gegenüber dem Vorjahresmonat den höchsten Anstieg. Ebenfalls im Mai 1975 wurde Erdgas für alle Abnehmergruppen um 66,6 % teurer, vor allem bedingt durch den großen Preisanstieg für Industriekunden mit einer hohen Abnahmemenge (+95,0 % gegenüber Mai 1974).

Für private Verbraucherinnen und Verbraucher wurde der höchste Anstieg der Erdgaspreise bereits im Februar 1975 mit einem Plus von 17,6 % gegenüber Februar 1974 erreicht. Zweite Ölkrise 1979/1980: Kraftstoffe binnen eines Jahres um 28 % verteuert Auch während der zweiten Ölkrise 1979/1980 sahen sich Verbraucherinnen und Verbraucher mit deutlichen Preissteigerungen für Heizöl und Kraftstoffe konfrontiert.
Die zweite Ölkrise wurde im Wesentlichen durch die Förderausfälle im Zusammenhang mit der Islamischen Revolution im Iran seit Januar 1979 und dem im September 1980 begonnenen.

Ersten Golfkrieg ausgelöst.
Im Frühjahr 1979 beschleunigte sich der Preisanstieg für importiertes Erdöl und erreichte mit einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahresmonat im März 1980 seinen Höhepunkt (+101,4%). Bis zum Jahr 1985 blieben die Importpreise für Erdöl auf einem hohen Niveau. Den Höchststand erreichten sie im März 1985, bevor sie bis zum Ende der 1980er Jahre wieder stark sanken.

Für private Verbraucherinnen und Verbraucher kostete schon im Juli 1979 leichtes Heizöl 110,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Kraftstoffpreise erreichten im September 1981 einen damals historischen Höchststand und waren 27,7 % teurer als im September 1980. Auch in dieser Krise folgte der Preisanstieg für importiertes Erdgas den hohen Preisanpassungen für Erdöl erst mit einem zeitlichen Verzug im September 1981 (+62,7% gegenüber September 1980).

Für private Verbraucherinnen und Verbraucher kam es bereits im Januar 1981 mit einem Plus von 22,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat zum höchsten Preisanstieg. Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/2009: Starke Schwankungen der Preise für Heizöl und Kraftstoffe Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise war durch deutliche Schwankungen der Energiepreise geprägt.

Ihren Anfang nahm die Finanzmarktkrise im August 2007 mit dem sprunghaften Anstieg der Interbankfinanzkredite in den Vereinigten Staaten. Den Höhepunkt erreichte sie im September 2008 mit dem Zusammenbruch der US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers, im Oktober 2009 folgte die Eurokrise, ausgelöst durch die Korrektur der Daten zur griechischen Nettoneuverschuldung.

Im Juli 2008 erreichten die Preise für importiertes Erdöl ihren bis dahin höchsten Stand: Importiertes Erdöl kostete 50,6 % mehr als ein Jahr zuvor. Ebenfalls im Juli 2008 verzeichneten die Verbraucherpreise für Kraftstoffe und Heizöl Höchststände. Leichtes Heizöl war für Verbraucherinnen und Verbraucher 59,2 % teurer als im Vorjahresmonat, Kraftstoffe kosteten 15,1 % mehr als ein Jahr zuvor.

Nach einem Einbruch in der zweiten Jahreshälfte 2008 stiegen die Importpreise für Erdöl mit der wirtschaftlichen Erholung dann weiter stark an, bis sie im März 2012 einen neuen Höchststand erreichten. Die Folgezeit war geprägt von volatilen Ölimportpreisen.

Corona-Krise: Einbruch der Importpreise für Öl und Gas
In der Corona-Krise verlief die Entwicklung der Energiepreise entgegengesetzt zur Entwicklung in der Finanzmarktkrise: Auf einen starken Rückgang der Energiepreise zu Beginn der Corona-Pandemie folgte ein deutlicher Anstieg. Nachdem die Importpreise für Erdöl im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie bis April 2020 nachfragebedingt auf ihren tiefsten Stand seit August 1999 gefallen waren, stiegen sie – auch infolge der raschen wirtschaftlichen Erholung – ab Juni 2020 wieder an.

Krieg gegen die Ukraine: Preisanstiege verstärken sich
Im März 2022, dem ersten Monat des Kriegs gegen die Ukraine, stiegen die Preise für importiertes Erdöl nochmals deutlich an und lagen 87,5 % über dem Vorjahresmonat. Bis Juni 2022 stiegen sie weiter und übertrafen den vorherigen Höchststand aus dem März 2012 deutlich. Auch die bereits zuvor beobachteten deutlichen Preisanstiege für importiertes Erdgas verstärkten sich mit Kriegsbeginn, die Erdgaspreise lagen im März 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat 330,5 % höher. Nach weiteren starken Anstiegen erreichten sie im August 2022 ihren historischen Höchststand.

NRW: Anbauflächen für Rosen um mehr als 50 % zurückgegangen
* Rosen wurden 2025 auf 63 Hektar Anbaufläche kultiviert; 2017 waren es noch 140 Hektar
* 49,7 % der bundesweiten Anbaufläche für Tulpen lag in NRW
* 26 % der importierten Schnittblumen waren 2025 Rosen – Niederlande waren das wichtigste Lieferland


Im Jahr 2025 wurden Rosen auf insgesamt 63 Hektar in NRW angebaut. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, nahmen die Anbauflächen für Rosen damit im Vergleich zum Jahr 2021 um 16,0 % ab. Im Vergleich zu 2017 (damals: 140 Hektar) war die Anbaufläche damit um ganze 55 % geringer.

Auf Chrysanthemen entfielen sowohl 2025 als auch 2021 jeweils 3 Hektar Anbaufläche, was einem Rückgang von 87,5 % zu 2017 entsprach. Tulpen wurden auf 8 Hektar und Gerbera auf 2 Hektar angebaut. Beide Blumensorten verzeichneten ebenfalls einen Rückgang zu 2017. Im Vergleich mit 2021 nahm die Anbaufläche bei den Tulpen um 4 Hektar zu, bei den Gerbera verringerte sich die Fläche um 1 Hektar leicht. 



Bundesweit größte Anbaufläche für Rosen, Tulpen und Gerbera in NRW
Im deutschlandweiten Vergleich der einzelnen Bundesländer lag NRW sowohl bei der Anbaufläche für Zierpflanzen insgesamt als auch bei einzelnen Blumensorten vorn. Knapp die Hälfte der bundesweiten Anbauflächen für Tulpen (49,7 %) lagen in NRW.

Die nordrhein-westfälischen Anbauflächen für Rosen machten einen Anteil von 39,5 % aus, die für Gerbera lagen bei 35,7 %. Bei den Chrysanthemen lag NRW mit einem Anteil von 16,9 %, hinter Bayern mit 27,7 %, an zweiter Stelle. Insgesamt bauten landwirtschaftliche Betriebe deutschlandweit auf 2.421 Hektar Fläche Schnittblumen bzw. Zierpflanzen zum Schnitt an.

NRW hatte mit 1.014 Hektar einen Anteil von 41,9 % an der Gesamtanbaufläche.  Mehr als ein Viertel der importieren Schnittblumen waren Rosen 2025 importierte die NRW-Wirtschaft, nach vorläufigem Ergebnis, über 63.000 Tonnen Schnittblumen mit einem Warenwert von rund 506 Millionen Euro.

Mit einem Anteil von 26,5 % waren gut ein Viertel der importierten Schnittblumen frische Rosen. Frische Chrysanthemen hatten einen Anteil von 5,4 % und Nelken von 2,9 %.  Die Niederlande waren mit fast 15.000 Tonnen das wichtigste Lieferland frischer Rosen. Mit deutlichem Abstand folgten Kenia mit rund 1.200 Tonnen und Ecuador mit 400 Tonnen.



Die Importmenge von frischen Rosen war im Jahr 2025 um 31,9 % geringer als 2017. Damit wurden 2025 rund 20.000 Tonnen frische Rosen weniger importiert.

Funkamateure ziehen positive Bilanz und ehren langjährige Mitglieder

Die Rheinhauser Funkamateure des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. (DARC) zogen bei ihrer Mitgliederversammlung am 30. April 2026 in der Vereinsgaststätte des VfL Rheinhausen eine positive Bilanz. Zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr und eine stabile Entwicklung zeigen: Der Ortsverband ist gut aufgestellt und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Ein Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für ihre jahrzehntelange Treue zum Amateurfunk und zum Verein wurden Kurt Willutzki (70 Jahre), Kai Hassing (50 Jahre) und Michael Söntgerath (40 Jahre) ausgezeichnet. Gewürdigt wurden damit nicht nur die Dauer der Mitgliedschaft, sondern auch das anhaltende Engagement der Geehrten. Auf der Tagesordnung standen zudem turnusgemäß Vorstandswahlen.

Der bisherige Ortsverbandsvorsitzende Horst Indek wurde im Amt bestätigt und setzt seine langjährige Arbeit fort. Neu gewählt wurde Christian Luven als stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender. Er tritt damit die Nachfolge des Ende 2025 überraschend verstorbenen Hans-Peter Dohmen an. Mit einem engagierten Führungsteam und einer aktiven Gemeinschaft sieht sich der Ortsverband auch für die kommenden Jahre gut gerüstet.

Von links nach rechts: Horst Indek, Michael Söntgerath, Georg Overhoff, Kurt Willutzki, Christian Luven, Michael Funke, Carmen Weber und Kai Hassing. Foto Michael Mittler.

Der Amateurfunk ist so facettenreich wie kaum eine andere Freizeitbeschäftigung. Einige Funkamateure pflegen den Sprechfunk und das immaterielle Kulturerbe Morsen, andere befassen sich mit computergestützten Betriebsarten. Wieder andere betreiben Amateur-Fernsehsender, das HamNet – ein Datenübertragungsnetz als Kombination von Amateurfunk und Internet – sowie vieles mehr.

Der länderübergreifende Funkbetrieb findet auf Kurzwelle, UKW sowie über Satelliten statt. Er fördert die Toleranz, den kulturellen Austausch und das internationale Verständnis der rund 61.000 deutschen und weltweit mehr als 2,5 Millionen Funkamateure. Mit der Fülle ihrer technischen Möglichkeiten können sie in Not- und Katastrophensituationen helfen, die Kommunikation unabhängig von den Versorgungsnetzen aufrecht zu erhalten. 

Als größter Verband von Funkamateuren in Deutschland hat der DARC e.V. rund 31.600 Mitglieder. Der DARC e.V. vertritt die Interessen der Funkamateure bundesweit und engagiert sich zur Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU). Weitere Infos: https://www.darc.de

Richtfest für die Erweiterungsneubauten an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule  
Am 13.05.2026 um 12.00 Uhr findet an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule an der Hamborner Straße 274-278  mit der Stadt Duisburg, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) und der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) findet um 12.00 Uhr das Richtfest für die Erweiterungsneubauten der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule statt.  

Mit dem Richtfest nimmt der neue Schulstandort sichtbar Gestalt an: Es entstehen ein moderner Cluster-Neubau mit rund 7.300 m² sowie ein Verwaltungsgebäude mit etwa 1.600 m², die gemeinsam den wachsenden Raumbedarf der Schule decken.  

Die Neubauten schaffen zeitgemäße Lern- und Arbeitsbedingungen und bilden die Grundlage für die weitere Entwicklung des Schulstandorts. Nach der geplanten Fertigstellung im Sommer 2027 folgen die Sanierung des Bestandsgebäudes sowie die Neugestaltung des Schulhofs.

Michael Büsker ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter für den Bezirk Hamborn
Zuwachs im Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes: Michael Büsker ist ab sofort im Bezirk Hamborn für die Stadtteile Marxloh, Alt-Hamborn, Neumühl und Röttgersbach zuständig. In seinem Bezirk leben 76.376 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 21 Quadratkilometern.

Dem 42-Jährigen ist es ein besonderes Anliegen, „Menschen, die bislang eine eher kritische Haltung gegenüber behördlichen Einsatzkräften hätten, ein positiveres Bild zu vermitteln“. „Darüber hinaus möchte ich die Arbeit des Bezirksdienstes aktiv mitgestalten und einen nachhaltigen, positiven Beitrag zur Weiterentwicklung des Bezirks leisten“, sagt Büsker.


„Duisburg ist unglaublich vielfältig: Hier wird multikulturelles Miteinander nicht nur gelebt und gefördert, sondern geradezu gefordert. In meinen fast 16 Jahren als Duisburger habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht.“ Neben dem Miteinander vieler Kulturen schätzt der neue Bezirksdienstler in seinem Einsatzgebiet „das kulinarische Angebot, die Industriekultur, die vielfältigen Projekte und Angebote für Kinder und Jugendliche“.

Michael Büsker ist Heilerziehungspfleger und war als Gruppenleiter in der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung tätig. Außerdem übernahm er Aufgaben als anleitende und beratende Pflegekraft unter anderem mit dem Schwerpunkt Autismusspektrum. 2025 schloss er erfolgreich ein duales Studium zum Bachelor of Laws ab. Im Anschluss war er zunächst in der Wohnungsaufsicht bei der Stadt Duisburg eingesetzt.

In seiner Freizeit betreibt er Kampfsport (Brazilian Jiu Jitsu), Liverollenspiele, Improvisationstheater und spielt Gitarre. Der städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.

Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Michael Büsker kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere Informationen online unter www.duisburg.de/bezirksdienst.

Frühe Hilfen Duisburg: Projekt „Chance.DU“ stellt sich vor
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 22. Mai, von 9.30 bis 11.30 Uhr zum Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle an der Schwanenstraße 5 bis 7 in der Duisburger Innenstadt ein. Der Eingang befindet sich an der Steinschen Gasse 2.

Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an. Inhaltlich geht es dieses Mal um das Projekt „Chance.DU“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GFB) Duisburg.

Ziel des Projektes ist die ganzheitliche Unterstützung von Familien im Leistungsbezug (ausgenommen Asylleistungen) bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive. Im Zuge der familienorientierten Beratung bekommt jede Familie eine individuelle Beratung entsprechend ihrer persönlichen Situation.

Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.duisburg.de/fruehehilfen. Für Rückfragen steht das Team der Frühen Hilfen telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.

Hochheide: Mitglieder für neue Stadtteil-Jury gesucht
Für das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt Duisburg Hochheide: Zusammen leben – zusammen wachsen“ richtet die Stadt Duisburg Verfügungsfonds ein, um die aktive Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken und die Quartierszentren zu fördern.

Mit diesen Fonds können künftig Projekte unkompliziert finanziert werden, die das Miteinander im Stadtteil beleben oder den lokalen Gewerbestandort attraktiver gestalten. Das Besondere: Über die Vergabe der Gelder entscheidet eine lokale Jury aus Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden und weiteren Akteuren vor Ort. Für die Mitarbeit in der Verfügungsfonds-Jury suchen die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide interessierte und engagierte Personen, die sich um eine Position in der Jury bewerben.

Gesucht werden insgesamt fünf Personen und drei Stellvertreterinnen und Stellvertreter, die Lust haben, die Entwicklung ihres Stadtteils aktiv zu begleiten und mitzugestalten. Die Mitglieder entscheiden direkt über eingereichte Förderanträge für Hochheide und können eigene Anregungen und Ideen einbringen.

Die Jury tagt bis zu viermal im Jahr. Wer Interesse an einer Mitarbeit in der Verfügungsfonds-Jury hat, kann sich gerne bis zum 27. Mai 2026 beim Quartiersbüro in der Glückaufstraße 8 melden und das Bewerbungsformular ausfüllen. Das Quartiersbüro ist auch telefonisch unter 02066 4672470 oder per E-Mail an qm@du-hochheide.de für Rückfragen erreichbar. Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 16 Uhr.

Trotz hoher Spritkosten sparsam unterwegs
Viel Potenzial bei geringem Aufwand / Achtung bei der Wahl der Tankstelle ©iStock.com/Ladanifer Seit Wochen befinden sich die Spritkosten in Deutschland auf sehr hohem Niveau. Für alle Autofahrer, besonders für Vielfahrer sind die Auswirkungen direkt im Geldbeutel spürbar. Mit diesen fünf ADAC Tipps lassen sich Mehrkosten reduzieren.

1. Fahrzeug “spritsparend” vorbereiten
Autofahrer können selbst ihr Fahrzeug so vorbereiten, dass sie unnötigen Spritverbrauch vermeiden. Mindestens einmal im Monat sollte der Reifendruck kontrolliert werden. Die korrekte Einstellung findet sich in der Regel im Handbuch des Fahrzeugs oder auf einem Aufkleber in der Tankklappe beziehungsweise dem Türrahmen.

Ist hier kein expliziter Eco-Wert angegeben, kann der Reifendruck eigenständig um 0,2 bar erhöht werden, um den Rollwiderstand zu verbessern. Auch sollten Zubehörteile (z.B. Dachbox oder Fahrradanhänger) abmontiert werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Das gleiche gilt für unnötigen Ballast, der im Fahrzeug liegt, aber eigentlich gar keine Verwendung findet.

2. Spritsparend fahren
Vorausschauendes Fahren reduziert nicht nur die Unfallgefahr, sondern auch den Spritverbrauch. Jeder Bremsvorgang setzt die Arbeit, die der Motor verrichtet hat, in nutzlose Wärmeenergie um. Bei einem Fahrzeug mit Handschaltgetriebe sollte beim Beschleunigen so früh wie möglich hochgeschaltet werden (meist bei ca. 2000 Umdrehungen pro Minute).

Rollt man bergab oder an eine rote Ampel heran, das Fahrzeug mit eingelegtem Gang ausrollen lassen, da hierbei die Treibstoffzufuhr zum Motor deaktiviert wird. Viele Autos bieten außerdem eine Kurzzeit-Verbrauchsanzeige, mit der man sich selbst bei jeder Fahrt an seinen aktuellen Verbrauch erinnern kann.

3. Tankstellen vergleichen
Die Wahl der Tankstelle hat einen starken Einfluss auf die Spritkosten. Mit Hilfe von Spritspar-Apps wie der ADAC Drive App lassen sich die aktuell günstigsten Tankstellen in der Umgebung anzeigen. Generell gilt: Direkt an der Autobahn sind die Preise meist am höchsten – hier sollte nur im absoluten Notfall getankt werden.

4. Der richtige Zeitpunkt
Seit der Einführung des sogenannten Österreich-Modells gilt: Der günstigste Zeitpunkt zum Tanken ist meist um kurz vor 12 Uhr am Mittag – also vor der einzig möglichen Preiserhöhung an den Tankstellen. Berufspendler sollten eher am Vormittag zum Tanken fahren – hier sind die Preise keinesfalls höher als am Vorabend, aber häufig günstiger.

5. E10 statt E5
Dieser Tipp gilt nur für alle Autofahrer mit Benzinern: Fast alle Fahrzeuge im aktuellen Bestand sind für E10 freigegeben – statistisch tankt aber nur jeder dritte Autofahrer den Sprit mit höherem Ethanolanteil. Hier wird unnötig Geld ausgegeben, denn E10 ist im Schnitt sechs Cent günstiger als herkömmliches Super E5. Als Faustregel gilt: Alle Benziner, die nach 2011 verkauft wurden, sind sicher für E10 freigegeben. Auch die meisten älteren Fahrzeuge dürfen den Treibstoff tanken – hier hilft ein Blick in das Bordbuch oder die Tankklappe. Tatsächlich kann es mit E10 einen minimalen Mehrverbrauch geben.

ADAC Tests haben gezeigt, dass dieser bei etwa einem Prozent im Vergleich zu Super E5 liegt. Auch unter diesen Umständen bleibt der Preisvorteil von E10 weiter sehr deutlich. In anderen Ländern wie Österreich oder Frankreich ist E10 übrigens bereits der Standard-Kraftstoff an den Tankstellen – oftmals gibt es hier gar kein E5 mehr.

Im Internet kursieren viele Gerüchte rund um OBD-Stecker oder Additive, die auch den Spritverbrauch des Fahrzeugs direkt beeinflussen sollen. Der ADAC rät von diesen Gadgets ab, da sie nachweislich keine Auswirkungen auf den Spritverbrauch haben. Während sich ein OBD-Stecker lediglich als blinkendes Spielzeug herausstellte, kosten Spritsparzusätze erstmal nur mehr Geld, bei zweifelhaftem Nutzen.

Die 43. Kinderfilmtage im Ruhrgebiet suchen filmbegeisterte Jurykinder!
Welcher Kinostreifen wird in diesem Jahr mit dem EMMI-Preis für den besten Kinderfilm ausgezeichnet? Es liegt in DEINER Hand! Wenn DU gerne ins Kino gehst, großes Interesse an Filmen jeder Art hast und nach den Sommerferien in die 5. Klasse gehst, dann suchen die Kinderfilmtage und ihre Partner genau DICH!

Fotos © Thomas Köller      

Als Mitglied der Kinderjury bei den 43. Kinderfilmtagen im Ruhrgebiet hast du – natürlich gemeinsam mit deinem Team – die spannende Aufgabe, eine Entscheidung zu treffen: Du bestimmst mit, welcher Film am 1. November 2026 bei der feierlichen Preisverleihung in der Oberhausener Lichtburg den Kinderfilmpreis EMMI erhält.

Im Vorfeld schaut ihr euch verschiedene Filme aus dem vergangenen Jahr an, tauscht euch darüber aus, diskutiert eure Eindrücke und gebt am Ende eure Bewertungen ab. Wenn du also gerne ins Kino gehst und Lust hast, dich mit anderen Kindern über Filme auszutauschen, um gemeinsam den besten Film zu küren, dann bewirb dich!

Die Kinderfilmtage und ihre Partner suchen engagierte, filmbegeisterte Kinder für die Kinderjury 2026. Aus allen Bewerbungen wählt die Festivalleitung schließlich sieben Jurykinder aus. Bei der Abschlussveranstaltung präsentiert ihr auf der Bühne den Gewinnerfilm und überreicht den mit 1.000 Euro dotierten Preis. Ein unvergessliches Kinoerlebnis wartet auf dich!

Teilnahmevoraussetzung: Du bist nach den Sommerferien im 5. Schuljahr und hast an folgenden Terminen Zeit: Am Samstag, den 05.09. und am Sonntag, den 06.09. in der Lichtburg Oberhausen Am Samstag, den 12.09. in der Lichtburg Essen sowie am Sonntag, den 13.09. in der Lichtburg Oberhausen zum Filme ansehen und bewerten

Am Samstag, den 19.09. sowie am Sonntag, den 20.09. in der Lichtburg Oberhausen zum Filme ansehen und bewerten Und natürlich am 04.10. und 01.11., um an der Eröffnung in der Lichtburg Essen und dem Abschluss in der Lichtburg Oberhausen teilzunehmen Fülle bis zum 30. Juni 2026 das Bewerbungsformular aus. Auf der Website https://netzkult.de/jury-kinderfilmtage/ findest du das Formular.  Das alles schickst du dann an: kinderjury@netzkult.de

Alternative Hafenrundfahrt voll auf Kurs
Nach großem Zuspruch in den letzten zehn Jahren gibt es auch jetzt wieder die Gelegenheit, die unterschiedlichen Seiten des Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise kurzweilig und begleitet von passender Akkordeonmusik kennen zu lernen. Die beliebte „Alternative Hafenrundfahrt“ startet diesmal am 29. Mai um 18.30 Uhr am Anleger Schifferbörse in Duisburg Ruhrort.  

Der Duisburger Hafen stellt insbesondere für den Industriestandort Duisburg einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region. Gleichzeitig verpflichtet die Auszeichnung Duisburgs als „Fairtrade-Town“ dazu, auch die Schattenseiten zu benennen und für ein verstärktes Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen zu werben.

Die „Alternative Hafenrundfahrt“ bietet die Gelegenheit, das Spannungsfeld der vielfältigen Aktivitäten im größten Binnenhafen Europas aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Die Mitfahrenden dürfen sich auf einen inhaltlich breit gefächerten Abend an Bord der Rheinfels freuen, begleitet und akzentuiert durch themenbezogene Musik mit Silvester Pece (Akkordeon) und Gesang.

Zur Veranstaltergemeinschaft gehören:  Bürgerinitiative Saubere Luft/Umweltgruppe West, Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales, Exile Kulturkoordination e.V., FairNetz Duisburg e.V., Oikocredit Regionalgruppe Duisburg.  Karten für die 2,5-stündige „Alternative Hafenrundfahrt“ können nur über die Internetseite www.exile-ev.de/Veranstaltungen/ gebucht werden. Das Ticket kostet 21 Euro.  Am Schiff gibt es keinen Kartenverkauf!   

Alternative Hafenrundfahrt 2019 mit Martin Schaper (Mitte)- Foto: Sabine Merkelt-Rahm



NRW-Industrie: Produktion im März 2026 um 0,8 % gesunken
* Energieintensive mit 0,7 % und übrige Industrie mit 0,9 % im Minus * Metallerzeugung und -bearbeitung um 2,9 % rückläufig, Chemie mit Produktionsanstieg von 1,9 % * Maschinenbau sank um 5,8 %, Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten stieg dagegen um 10,6 %

Die Produktion der NRW-Industrie ist im März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % gegenüber Februar 2026 gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 0,7 %.

Die Produktion in der übrigen Industrie sank gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 0,9 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 7,7 % zurück. Die der energieintensiven Industrie sank um 7,7 %; die Produktion der übrigen Industrie war um 7,9 % rückläufig.


Produktionsrückgang in der Metallerzeugung und -bearbeitung, Chemie mit Anstieg
Im Vergleich zu Februar 2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im März 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsrückgang von 2,9 % ermittelt.

Die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren vermeldete einen Produktionsrückgang von 7,5 %. In der chemischen Industrie stieg die Produktion hingegen um 1,9 %.

Möbelherstellung und Maschinenbau rückläufig, Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten hingegen mit Plus
Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Im Bereich Herstellung von Möbeln wurde ein Produktionsminus von 6,3 % verzeichnet. Die Produktionsleistung im Maschinenbau sank um 5,8 %. Die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen konstatierte hingegen einen Produktionsanstieg von 10,6 %.

Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im März 2026 insgesamt um 14,5 % (−17,2 % in der energieintensiven Industrie; −13,1 % in der übrigen Industrie). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der endgültige kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Februar 2026 um 1,4 % über dem Vormonats- und 4,5 % unter dem Vorjahreswert.

Kultur- und Kreativwirtschaft NRW: Software-, Games- und Werbemarkt prägten 2023 Umsatz und Beschäftigung
* Kultur- und Kreativwirtschaft erzielte 2023 einen nominalen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro
* Fast ein Drittel des nominalen Umsatzes erzielte die Software- und Games-Industrie
* Hohe Unternehmensdichte bei Kunst- und Designwirtschaft 

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2023 einen nominalen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro erzielt. Wie das Statistische Landesamt auf Basis einer Sonderauswertung aus dem Statistischen Unternehmensregister mitteilt, trug die Kultur- und Kreativwirtschaft damit 2 % zum Gesamtumsatz des Landes Nordrhein-Westfalens bei.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst 11 Teilmärkte, von denen die Software- und Games-Industrie sowie der Werbemarkt (32,3 % bzw. 22,9 %) die höchsten Anteile am Gesamtumsatz hatten. Beide Teilmärke hatten einen hohen Anteil an Beschäftigten aber einen geringen Anteil an rechtlichen Einheiten mit 16,2 % bzw. 10,8 %.



Demgegenüber war die Struktur in anderen Teilmärkten deutlich kleinteiliger ausgeprägt: Der Kunstmarkt wies mit 3,2 % einen hohen Anteil an rechtlichen Einheiten, wie z.B. Einzelunternehmen, GmbH, AG, GbR, OHG auf, während der Umsatzanteil (0,9 %) sowie der Anteil der abhängig Beschäftigten (0,5 %) vergleichsweise gering ausfielen.

Ein ähnliches Bild zeigte sich in der Designwirtschaft, die ebenfalls einen hohen Anteil an rechtlichen Einheiten (18,8 %) bei niedrigeren Anteilen an Umsatz (9,3 %) und Beschäftigung (9,3 %) aufwies. Insgesamt zeigte sich damit eine deutliche Konzentration von Umsatz und Beschäftigung auf wenige Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft, während andere Bereiche durch eine hohe Unternehmensdichte bei vergleichsweise geringerer wirtschaftlicher Bedeutung geprägt waren.
„Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW – Von Games-Boom bis Pressekrise: Dynamik in der Kreativwirtschaft“

KSM: Vortrag über Schuldsklaverei in der Antike
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Sonntag, 10. Mai, um 15 Uhr zu einem Vortrag mit Prof. Dr. Martin Leutzsch über die Formen der Schuldsklaverei in antiken Gesellschaften ein. Vor allem Bauern gerieten infolge von Missernten und wirtschaftlichen Krisen in Abhängigkeiten, indem sie sich selbst oder ihren Besitz verpfändeten.

Ein Ausweg war kaum möglich, da sich Schulden und Abhängigkeiten rasch verfestigten. Zur Sicherung sozialer und wirtschaftlicher Stabilität wurden im Alten Orient wiederholt umfassende Schuldenerlasse ausgesprochen. Auch im Alten Testament finden sich entsprechende Regelungen, etwa in den Vorschriften zu Sabbat- und Jubeljahren.

Diese sind nicht nur politisch, sondern auch religiös begründet und ethisch reflektiert. Die Idee, Verschuldung zu begrenzen und einen Neuanfang zu ermöglichen, wirkt bis in die Gegenwart fort – etwa in modernen Regelungen zur Privatinsolvenz.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Weitere Informationen und das Museumsprogramm gibt es online unter www.stadtmuseum-duisburg.de

„Offener Roboter-Treff“ in der Bibliothek Homberg-Hochheide
Die Bibliothek Homberg-Hochheide, Ehrenstraße 20, lädt am Mittwoch, 13. Mai, von 16 bis 17 Uhr zum „Offenen Roboter-Treff“ ein. Kinder ab fünf Jahren haben dort die Möglichkeit, spielerisch in die Welt der Programmierung und Robotik einzutauchen.

Der „Offene Roboter-Treff“ richtet sich an junge Tüftlerinnen und Tüftler, die Freude am Ausprobieren haben, sich für Technik begeistern oder schon immer einmal Roboter programmieren wollten. In entspannter Atmosphäre können erste Erfahrungen gesammelt, eigene Ideen umgesetzt und neugierig Fragen gestellt werden.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – der Spaß am Entdecken steht im Vordergrund. Das Angebot ist kostenlos und offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Teilhabe für Menschen mit Behinderungen sicherstellen
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. unterstreicht zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention auch in Zeiten großer Herausforderungen.

Am 24. Februar 2009 hat Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert und sich damit zur Einhaltung der Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichtet. Die Menschenrechtskonvention steht für einen Paradigmenwechsel, der Selbstbestimmung und Teilhabe in den Mittelpunkt rückt. „Die UN-BRK ist geltendes Recht. Deutschland muss sich daher daran messen lassen, ob die Rechte aus der Konvention auch tatsächlich umgesetzt werden“, so Dr. Verena Staats, Vorständin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.  

Der Deutsche Verein sieht gleichwohl, dass es angesichts steigender Kosten sowie des sich verschärfenden Arbeits- und Fachkräftemangels dringend geeigneter Lösungsansätze bedarf, um die Eingliederungshilfe verlässlich und wirksam für die Zukunft aufzustellen. In seinen Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen unterbreitet der Deutsche Verein konstruktive Vorschläge zum Bürokratieabbau und einer effizienteren Gestaltung der Verwaltungsverfahren sowie zur Personalsicherung und -gewinnung.  

Zudem setzt sich der Deutsche Verein für die Nutzung von Trägerbudgets sowie die Sicherstellung der Refinanzierung der Wohnkosten und der pflegerischen Versorgung von Menschen mit Behinderungen ein. Das Ziel, die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen umzusetzen, bleibt weiterhin wichtig.  

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen sind unter https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/Empfehlungen_Stellungnahmen/2026/DV-12-25_Empfehlungen_Weiterentwicklung_der_Eingliederungshilfe.pdf abrufbar.  

Kommunaler Wärmeplan beschlossen: Duisburg stellt Weichen für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045
Der Rat der Stadt Duisburg hat in seiner Sitzung am 4. Mai den Kommunalen Wärmeplan beschlossen (Nicht einstimmig). Dieser wurde seit September 2023 von der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) und der Stadtverwaltung erarbeitet. Ziel der Kommunalen Wärmeplanung ist eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Wärmeversorgung für die Duisburgerinnen und Duisburger.

Der Wärmeplan analysiert den aktuellen Gebäudebestand und zeigt auf, welche Versorgungsoptionen in welchen Stadtteilen perspektivisch sinnvoll sind – etwa der Ausbau von Wärmenetzen oder der Einsatz dezentraler Lösungen wie Wärmepumpen. Für Bürgerinnen und Bürger schafft der Wärmeplan erstmals eine strategische Orientierung, welche Lösungen langfristig in ihrem Quartier in Frage kommen könnten.

Damit bildet er eine wichtige Grundlage für zukünftige Investitionsentscheidungen – sowohl für private Eigentümer als auch für Unternehmen. Gleichzeitig gilt: Der Kommunale Wärmeplan ist kein verbindlicher Fahrplan für einzelne Gebäude und ersetzt keine individuelle Beratung. Er trifft keine unmittelbaren Vorgaben für Heizungswechsel und garantiert auch noch keinen Anschluss an ein Wärmenetz. Vielmehr bildet er den strategischen Rahmen, auf dessen Basis konkrete Projekte und Angebote in den kommenden Jahren entwickelt werden.

„Mit dem Wärmeplan ermöglichen wir mehr Orientierung und Planungssicherheit für Bürger, Kommune und Wirtschaft. Der Plan bildet die Grundlage für die schrittweise Umsetzung einer wirtschaftlichen, nachhaltigen und verlässlichen Wärmeinfrastruktur“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die Kommunale Wärmeplanung wurde in zahlreichen Veranstaltungs- und Beteiligungsformaten vorgestellt und diskutiert. Politik, Unternehmen, Verbände sowie Bürgerinnen und Bürger haben ihre Perspektiven eingebracht und so zur Weiterentwicklung des Plans beigetragen. Umweltdezernentin Linda Wagner begrüßt die starke Beteiligung der Duisburgerinnen und Duisburger: „Das große Interesse hat gezeigt, dass die Duisburger Wärmewende ein Gemeinschaftsprojekt ist, was jeden betrifft. Darauf wollen wir aufbauen für die weiteren Projektschritte.“

Andreas Gutschek, Geschäftsführer der DVV und Vorstand der Stadtwerke Duisburg betont: „Wir haben den Kommunalen Wärmeplan aktiv mitentwickelt und sehen darin eine wichtige strategische Grundlage für die Wärmewende in Duisburg. Für uns als kommunales Unternehmen bedeutet das zugleich Verantwortung: Wir werden die nächsten Schritte so gestalten, dass diese sowohl nachhaltig und wirtschaftlich tragfähig sind und gleichzeitig die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden in der Stadt berücksichtigt werden.“

Die nächsten Schritte: Der beschlossene Wärmeplan wird von der Stadt an das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) übertragen, dass das Monitoring der Wärmeplanung in NRW-Kommunen
übernimmt. Parallel beginnt in Duisburg die nächste Phase: die Konkretisierung und schrittweise Umsetzung der identifizierten Maßnahmen. Ziel ist es, die Wärmewende vor Ort gemeinsam mit kommunalen Akteuren, Wirtschaft und Bürgerschaft weiter voranzubringen.

Mehr Sicherheit und Unterstützung für Kinder und Jugendliche bei Sportgroßveranstaltungen: „Awareness-Team Duisburg“ erstmals im Einsatz
Mit einem neuen präventiven Ansatz stärken die Stadt Duisburg und der Stadtsportbund Duisburg – koordiniert über die Netzwerkkoordination Kinderschutz – den Schutz und die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei Sportgroßveranstaltungen: Beim AOK-Schulmarathon am Freitag, 8. Mai, ist erstmals das „Awareness-Team Duisburg“ im Einsatz.

Auch beim schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathon am Sonntag, 10. Mai, wird es vor Ort sein. „Mit dem Awareness-Team reagieren wir auf gesellschaftliche Entwicklungen und die zunehmende Bedeutung von Kinderrechten, Teilhabe und Schutz in öffentlichen Räumen“, erklärt Jugendamtsleiter Philipp Thelen. Ziel sei es, Sportgroßveranstaltungen für Kinder und Jugendliche als sichere, faire und respektvolle Orte zu gestalten.

Foto Jugendamt Stdat Duisburg

Das Team bietet bei großen Sportevents einen sichtbaren, verlässlichen und vertrauensvollen Anlaufpunkt. Kinder, Jugendliche und Begleitpersonen können sich an das Team wenden, wenn sie sich unwohl fühlen, Hilfe benötigen oder Diskriminierung, Barrieren oder andere belastende Situationen erleben oder beobachten.

„Das Awareness-Team ist ein gemeinsames Projekt von Stadtsportbund und Jugendamt. Gemeinsam ist es uns gelungen, ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot zu entwickeln, das Kinder und Jugendliche ernst nimmt und ihnen bei Veranstaltungen direkt zur Seite steht. Mit dem Awareness-Team setzen wir ein klares Zeichen für Schutz, Aufmerksamkeit und ein respektvolles Miteinander bei Sport-Events in Duisburg“, erklärt Christoph Gehrt-Butry, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Duisburg.

Awareness-Team Duisburg - Foto Suna Norbeteit / Stadtsportbund


Das Awareness-Team setzt sich aus geschulten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Stadtsportbundes sowie Mitarbeitenden des Jugendamtes zusammen. Es ist über einen stationären Awareness-Stand und mobil auf dem Veranstaltungsgelände präsent und durch lilafarbene Shirts gut erkennbar.

Die Teammitglieder wurden im Vorfeld zu Awareness, Kinderschutz, Diskriminierungssensibilität und dem angemessenen Umgang mit Grenzverletzungen geschult. Ausgangspunkt ist eine wachsende Sensibilität für Kinderrechte, Vielfalt und Inklusion sowie eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für Diskriminierungs- und Grenzverletzungserfahrungen.

Das Angebot ist präventiv angelegt, ergänzt bestehende Sicherheitsstrukturen und setzt früh an: Kinder und Jugendliche sollen bereits bei ersten Anzeichen von Unwohlsein Unterstützung erhalten.

myBUS - neue App bündelt mehrere On-Demand-Angebote mit zusätzlichen Bezahlmöglichkeiten
Ab Montag, 18. Mai, verbessert die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) den Service für ihre Fahrgäste. Fahrgäste können zukünftig verschiedene On-Demand-Services in Nordrhein-Westfalen (NRW) über die neue App rufmobil.nrw buchen. Auch das Angebot myBUS der DVG wird Teil der neuen Plattform. Es ist dann nicht mehr notwendig, für die verschiedenen On-Demand-Angebote einzelner Städte mehrere Apps herunterzuladen.

Foto DVG

Außerdem gibt es mit der neuen App weitere Bezahlmöglichkeiten. So können Fahrgäste zusätzlich zu PayPal und SEPA-Lastschrift auch Apple Pay, Google Pay und eine Kreditkarte nutzen. Ein weiterer Vorteil für die Fahrgäste: Wer ein Sozial- oder Semesterticket hat, profitiert künftig von Rabatten beim Fahrpreis. Dies galt zuvor nur für das Ticket2000 und das Deutschlandticket.

rufmobil.nrw bündelt erstmals landesweit On-Demand-Angebote auf einer gemeinsamen digitalen Plattform. Fahrgäste aus Duisburg, die auch in anderen Städten On-Demand-Angebote nutzen möchten, können mit einer App jedes Angebot in der jeweiligen Stadt buchen. Die neue Plattform ist so wie die jetzige myBUS-App aufgebaut.

Fahrgäste müssen sich bei rufmobil.nrw einmalig neu registrieren und können dann dort alle registrierten Anbieter nutzen. Nach der Anmeldung muss innerhalb der App der Dienstleister „myBUS“ ausgewählt werden. Im Kundenkonto können nach der Registrierung Abos oder Zeitkarten für die Rabatte hinterlegt werden. Die App steht für die gängigen iOS- und Android-Betriebssysteme in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit.

Die myDVG Bus & Bahn App bleibt wie gewohnt bestehen. Fahrgäste können über die App Verbindungen für Bus und Bahn finden und Tickets buchen.

Auch Tarifanpassung mit neuer App
Mit der neuen App werden auch die Preise für On-Demand-Angebote angepasst. Mit der Umstellung wechselt myBUS in den neuen NRW-On-Demand-Tarif. Das neue Tarifsystem sorgt für eine einheitliche und transparente Preisberechnung. Der Fahrpreis setzt sich aus einem Grundpreis und einem Kilometerpreis zusammen. Rabatte werden pro Person individuell berechnet. Alle Fahrgäste mit einem Abo oder einer Zeitkarte erhalten Rabatte.

Hinzu kommen 25 Prozent Rabatt für Menschen mit Behinderung sowie ebenfalls 25 Prozent Rabatt für berechtigte Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung. Kinder von 0 bis einschließlich 5 Jahren fahren kostenlos. Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Ein Rabatt für Mitfahrende entfällt. Die Abrechnung erfolgt weiterhin nach Luftlinie. Der genaue Fahrpreis wird Fahrgästen vor der Buchung in der App angezeigt.

Über rufmobil.nrw
Im Dezember 2025 ist die Plattform rufmobil.nrw offiziell gestartet. Das Projekt wird im Rahmen der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW unter der Federführung des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW (KCD) umgesetzt und durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW) mit rund 8,5 Millionen Euro gefördert.

Sanierung startet: Historischer ROBU-Kran am Innenhafen wird instandgesetzt
Eines der markanten Industriedenkmäler der Firma Roters & Buddenberg am Duisburger Innenhafen wird ab sofort instandgesetzt. Die Kanzel des historischen ROBU-Krans am Südufer erhält eine neue Beschichtung. Die Arbeiten dienen dem langfristigen Erhalt des technischen Denkmals. Der fahrbare Drehkran befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hafenforums am Philosophenweg und prägt das Erscheinungsbild der Promenade.

Fotos Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Errichtet wurde der Kran im Jahr 1954 vom Unternehmen Wolffkran in Heilbronn. Mit einer Tragkraft von vier Tonnen diente er ursprünglich dem Getreideumschlag im Innenhafen. Seit Juli 1995 steht die Anlage unter Denkmalschutz und erinnert heute an die industrielle Vergangenheit der Stadt. Im Zuge der aktuellen Maßnahme wird die Holzkanzel des Krans überarbeitet und anschließend wieder in den Farben Weiß, Rot und Blau beschichtet.

Dafür wird das Bauwerk eingerüstet und mit einem Schutznetz versehen. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und sollen voraussichtlich bis Ende Mai abgeschlossen sein. Die Kosten für die Instandsetzung belaufen sich auf rund 10.000 Euro. Für Besucherinnen und Besucher gibt es während der Bauzeit nur geringe Einschränkungen. Die Promenade bleibt weiterhin durchgehend begehbar.

Saison der Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ startet
Duisburg, 5. Mai 2026 - Auch in diesem Jahr finden wieder die traditionellen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf statt, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September. Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden von mehreren evangelischen Gemeinden im Wechsel verantwortet.

Den Auftaktgottesdienst gibt es aber schon an Christi Himmelfahrt, am 14. Mai um 10 Uhr. Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte, Neudorf und Hochfeld laden herzlich zum Mitfeiern im Wald ein. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen. 

Waldgottesdienst am 4.6.2023 Foto: Christine Muthmann)

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 12. Mai. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen.
Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de

Weihnachtsbäume für Kinderträume: IKEA Duisburg unterstützt den Bunten Kreis Duisburg e.V. Niederrhein und westliches Ruhrgebiet mit 6.500 EURO
Die wunderbare IKEA-Aktion "Weihnachtsbäume für Kinderträume" wirkt bis weit ins Jahr 2026. Ende April wurden über 6.500 Euro an den Bunten Kreis übergeben.

Bei jedem im Dezember verkauften Weihnachtsbaum ging eine Spende von drei Euro an die kranken und frühgeborenen Kinder, die vom Bunten Kreis auf ihrem Weg von der Klinik ins Kinderzimmer begleitet werden.

Claudia Schepers (3.v.l), Einrichtungshaus-Chefin und Christoph Boehm (2.v.l), zuständig für lokales Marketing überreichten Dr. Gabriele Weber (1. Vorsitzende, ganz links) und Dr. Sassa von Roehl (Öffentlichkeitsarbeit, ganz rechts) vom Bunten Kreis Duisburg e.V. den schönen Scheck im schwedischen Einrichtungshaus.

Beide freuen sich sehr, bedanken sich im Namen der vielen kleinen Patienten und ihrer Familien bei IKEA und den fleißigen Weihnachtsbaumkäufern. Anschließend berichten sie den interessierten IKEA- Mitarbeiter/innen über die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen des Bunten Kreises.

Ausstellung: MOMENTUM: GRÜN im RuhrKUNSTort
Die Ausstellung beginnt mit einer Vernissage am 16. Mai 2026 ab 18:00 Uhr.
15 Künstlerinnen und Künstler zeigen in Form ihrer Kunstarbeiten und Werke Teile ihrer Interpretationen zum Thema GRÜN in Form von Malerei, Fotografie, Plastiken und Skulpturen.


Bilanz nach einem Jahr Merz-Regierung: „Deutschland kann sich keine Selbstblockade leisten“   
Nach einem Jahr Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz zieht Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB), eine ernüchternde Bilanz: „Es ist kein Jahr des Stillstands gewesen, aber auch kein Jahr des Aufbruchs.“

Tenbieg betont:
„In den ersten zwölf Monaten der Merz-Regierung gab es sie: erste Impulse – steuerliche Anreize für Investitionen, punktuelle Entlastungen bei Energiepreisen, Fortschritte in der digitalen Verwaltung. In der Arbeitsmarktpolitik sind einzelne Maßnahmen erkennbar, die in die richtige Richtung weisen. Aber insgesamt: zu wenig, zu langsam, zu wenig zusammenhängend.

Die schwarz-rote Koalition hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Damit wird eine strukturelle Misere sichtbar, die sich schon unter der Vorgängerregierung gezeigt hat. Der Eindruck, dass mit viel politischem Getöse viel Klein-Klein und viel Stückwerk auf den Weg gebracht wird, aber eben kein weitreichender Zukunftsplan für die deutsche Wirtschaft existiert.

Die Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren eine außerordentliche Veränderung des Wettbewerbsumfelds erfahren müssen, getrieben von Zollschranken und gestörten Lieferketten, hohen Energiepreisen und nicht zuletzt durch den demografischen Wandel.

Ungeduld und Unverständnis über die zähen politischen Entscheidungsprozesse und den fehlenden Mut, strukturelle Reformen umzusetzen, haben sich in den Unternehmen festgesetzt. Die großen Strukturreformen, die viele Unternehmen so dringend benötigen, sind bislang ausgeblieben.

Gerade in einem Umfeld wachsender geopolitischer Unsicherheit und wirtschaftlicher Fragilität kann sich Deutschland keine Selbstblockade leisten. So bleibt nach einem Jahr eine Bilanz, die sich nicht in einfachen Kategorien fassen lässt. Es ist kein Jahr des Stillstands gewesen, aber auch kein Jahr des Aufbruchs.“

Seit 20 Jahren mehr als Pflege: Das Malteserstift St. Nikolaus ist ein Zuhause voller Leben und Gemeinschaft
Im Mai 2006 öffnete das Malteserstift St. Nikolaus erstmals seine Türen. Seit nunmehr 20 Jahren bietet die Einrichtung pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause mitten im Herzen von Duisburg‑Ruhrort. Dieses besondere Jubiläum feierten Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende, Angehörige und zahlreiche Gäste gestern im Rahmen einer Festveranstaltung – gemeinsam mit langjährigen Wegbegleitern.

Duisburg. „Seit dem ersten Tag ist dieses Haus ein Ort, der nicht nur da ist, um zu pflegen, sondern vor allem, um zu leben“, betonte Hausleitung Heike Petzold. Jede Biografie, jede Geschichte habe das Malteserstift St. Nikolaus geprägt und zu dem gemacht, was es heute sei: ein lebendiger Ort der Geborgenheit, des Respekts, der Gemeinschaft und der Nächstenliebe.

Den feierlichen Auftakt bildete eine Heilige Messe in der Kapelle der Einrichtung, zelebriert von Pastor Heribert Weinbrenner. Danach führten die Kinder des benachbarten Kindergartens, der in diesem Jahr ebenfalls 20-jähriges Jubiläum feiert und eng mit der Pflegeeinrichtung zusammenarbeitet, eine berührende Tanzaufführung auf.

In ihren Ansprachen blickten die Rednerinnen und Redner auf zwei bewegte Jahrzehnte zurück. Christoph Rietzler, Geschäftsführer der Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH, würdigte die Entwicklung des Hauses: „Seit 2006 ist hier ein Ort entstanden, an dem Menschen zu Hause sind – mit hoher Pflegequalität, starkem Ehrenamt, engagierten Mitarbeitenden und verlässlichen Partnern. Unser Hauptaugenmerk galt und gilt immer den Menschen, die hier leben.“
Ein besonderer Dank galt den Mitarbeitenden, von denen einige das Haus seit der Eröffnung begleiten. „20 Jahre Loyalität und gelebte Verantwortung – das ist alles andere als selbstverständlich“, so Rietzler. Auch das generationsübergreifende Konzept mit dem benachbarten Kindergarten sei Ausdruck eines gelebten Miteinanders der Generationen im Quartier.

Die Kuratoriumsvorsitzende Dr. Corinna Brandi spannte in ihrer Ansprache einen größeren Bogen und verwies auf das langfristige Denken, das das Haus von Beginn an geprägt hat: „Bürgerschaftliches Engagement und langfristige Verantwortung sind die Konstanten, die solche Einrichtungen tragen – gerade in Zeiten großer Veränderungen wie Pflegenotstand oder Pandemie.“ Das Malteserstift St. Nikolaus stehe beispielhaft für sozial gestaltende Lösungen im Stadtteil.

Auch Oberbürgermeister Sören Link hob die besondere Rolle des Hauses hervor: „Diese Einrichtung versteht sich nicht als Insel, sondern als Teil von Ruhrort. Sie wirkt in den Stadtteil hinein – und über ihn hinaus.“ Das zeitlose Gebäude, die starke Vernetzung und die spürbare Wertschätzung für Bewohnende und Mitarbeitende machten das Stift zu etwas Besonderem für Duisburg.

Im Rahmen der Feier wurde zudem die enge und über viele Jahre gewachsene Verbundenheit mit der Eigentümerfamilie Horstmann sichtbar. Rüdiger Horstmann stellte in den Mittelpunkt seiner Rede das, was alle Beteiligten verbinde: soziale Verantwortung. „Soziale Kompetenz bedeutet, Verantwortung nicht nur zu erkennen, sondern sie in Taten umzusetzen“, sagte er – und unterstrich damit eine Haltung, die das Engagement der Familie seit Jahrzehnten prägt. In diesem Geist hat die Familie das Gebäude anlässlich des 20-jährigen Jubiläums an die Malteser übertragen – ein Schritt, der als Zeichen des Vertrauens tiefen Eindruck hinterließ.

Maximilian Graf Drechsel fand dafür als Vertreter des Malteserordens klare Worte des Dankes: „Was hier sichtbar wird, ist gelebte Verantwortung – nicht in Worten, sondern in Taten. Diese Entscheidung der Übertragung ermöglicht uns langfristig Gestaltungsspielräume, damit sich hier auch in Zukunft Menschen um Menschen kümmern können. Dafür danken wir der Familie Horstmann von Herzen.“

Zum Abschluss würdigte Hausleitung Heike Petzold noch einmal das tägliche Engagement im Malteserstift St. Nikolaus: „Es sind unsere Mitarbeitenden aus acht Nationen, unsere Ehrenamtlichen, unsere Partner – und vor allem unsere Bewohnerinnen und Bewohner –, die dieses Haus mit Leben füllen. Ihr Vertrauen ist unser Auftrag.“

Bei einem anschließenden gemeinsamen Imbiss klang das Jubiläumsfest in geselliger Runde aus – getragen von Dankbarkeit für das Erreichte und Zuversicht für die kommenden Jahre im Malteserstift St. Nikolaus.

20 Jahre Malteserstift St. Nikolaus in Duisburg‑Ruhrort: Vor dem Eingang der Einrichtung (v. l. n. r.) Christoph Böninger, Bevollmächtigter der Familie Horstmann, Alhard Horstmann, Maximilian Graf von Drechsel (Malteserorden), Hausleitung Heike Petzold, Oberbürgermeister Sören Link sowie Christoph Rietzler, Geschäftsführer der Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH. Foto: Malteser.

IHK: „Klare Anlaufstelle für Firmen!“ Neue Dezernat-Struktur gut für Wirtschaft   
Die Stadt Duisburg ordnet ihre Aufgabenbereiche neu. Wirtschaft und Stadtentwicklung sollen künftig eine Einheit bilden. Die Niederrheinische IHK begrüßt das. Die neue Struktur biete Chancen für die Unternehmen, findet IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Duisburg bündelt Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt unter einem Dach. Das ist eine gute Entscheidung. Die Themen gehören zusammen. Unser Standort ist eine international wichtige Logistik-Drehscheibe.

Eine gute Verkehrssituation ist entscheidend. Zugleich müssen die Betriebe Platz haben, um zu wachsen oder sich anzusiedeln. Duisburg hat aber so gut wie keine Gewerbeflächen mehr. Es ist gut, dass die Anliegen unserer Betriebe nun in einer Hand gebündelt werden.  

Der neue Zuschnitt der Dezernate schafft Chancen, damit sich die Stadt stärker auf Wirtschaft ausrichtet und diese Aufgaben strategisch löst.   Wichtig ist: Auch während der Umstrukturierung müssen die Zuständigkeiten klar sein. Der Prozess ist eine Chance, die Verwaltung schlanker, schneller und digitaler zu machen. Mehr Service, weniger Bürokratie: Das sollte das Ziel sein.“

Tag der Städtebauförderung: Stadtteilspaziergang durch Duisburg-Hochfeld
Das Stadtteilbüro Hochfeld lädt am Dienstag, 5. Mai, von 17 bis 18.30 Uhr anlässlich des Tags der Städtebauförderung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem geführten Stadtteilspaziergang ein (Treffpunkt ist an der Haltestelle Musfeldstraße).

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Wissenswertes über die Ziele der Stadterneuerung zu erfahren und Einblicke in die zukünftige Entwicklung des Stadtteils zu erhalten. Von der Musfeldstraße bis zum Grünen Ring Mitte werden dabei sowohl bereits realisierte Maßnahmen als auch gegenwärtige Projekte der Stadterneuerung vorgestellt. Darunter unter anderem die neue Brücke „Hochfelder Bogen“, das Familienzentrum am Immendal sowie das Blaue Haus.

Der Rundgang endet am Grünen Ring Mitte, wo aktuell die Vorbereitungen für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA27) stattfinden. Der Spaziergang bietet zudem die Möglichkeit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. So wird die Entwicklung Hochfelds nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Stadtteilbüro gibt es online unter www.hochfeld-verbindet.de

Highspeed-Internet für Baerl: Infoveranstaltung der DCC am 19. Mai
Die Duisburg CityCom (DCC) veranstaltet für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Baerl am Dienstag, 19. Mai, einen Infoabend zum Glasfaserausbau. Ab 18.30 Uhr werden in der Glückauf-Halle, Doktor-Kolb-Straße 2, 47198 Duisburg, sowohl der aktuelle Stand der Nachfragebündelung als auch die Bauplanung vorgestellt sowie individuelle Fragen rund um das Thema Glasfaseranschluss beantwortet.

An der Infoveranstaltung wird auch Falko König, der Gigabitkoordinator der Stadt Duisburg, teilnehmen. Er gibt einen Überblick zur aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem vorherigen Kooperationspartner, der Deutsche GigaNetz GmbH, und beantwortet ebenfalls die Fragen der Teilnehmenden.

Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung über www.glasfaserduisburg.de/info-baerl gebeten. Auf der Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle Infos rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den aktuellen Stand des Projektes. In den kommenden Tagen erinnert die DCC nochmals alle Haushalte in Baerl mit einem Infoflyer an die Anmeldung zur Veranstaltung in der Glückauf-Halle.

Zuvor hatte die DCC für die Planung des flächendeckenden Ausbaus des Glasfasernetzes im Stadtteil Baerl bereits mit einem umfassenden Infoschreiben um tatkräftige Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner gebeten. Interessentinnen und Interessenten können bis Ende Juli 2026 einen Highspeed-Glasfasertarif buchen, um an der Nachfragebündelung teilzunehmen und somit die erforderliche Quote von 40 Prozent zu erreichen. Sobald genügend Haushalte in Baerl ihr Interesse an einem Anschluss durch die Buchung bekunden, wird der Glasfaserausbau durch die DCC geplant.

Im Rahmen dieser Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro. Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser Nachfragebündelung kostenlos.

Weitere Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.
Die DCC, für die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV).
Zum DVV-Konzern mit rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.


Museumsbesuch und Podiumsdiskussion: „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“

Das Stadtarchiv Duisburg und das Kultur- und Stadthistorische Museum laden am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr im Museum Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem gemeinsamen Besuch in der Sonderausstellung „Platz gemacht!“. Im Anschluss findet von 17 bis 19 Uhr in der „Denkstätte“ im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 – in unmittelbarer Nähe – eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“ statt.

C Stadtarchiv Duisburg

Im Zeitalter der Digitalisierung stehen die kommunalen Verwaltungen und damit auch die Bauverwaltungen der Städte, Gemeinden und Kreise vor der Notwendigkeit, die laufenden Bau- bzw. Hausakten aus Papier für die Arbeit zu digitalisieren. Damit droht den Papierakten, die häufig bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, die Vernichtung und damit die Vernichtung von stadt- und architekturhistorisch bedeutsamen originalen Plänen, Zeichnungen, Fotografien und weiteren Unterlagen.

Das Stadtarchiv Duisburg hat dazu im Januar 2023 ein eigenes Projekt gestartet: Durch die Arbeit von zwei Kunsthistorikerinnen und zwei Historikern wurde für die rund 160.000 Hausakten ein Kriterienkatalog erstellt und auf dieser Grundlage rund 40.000 für die Geschichte der Stadt Duisburg repräsentative Hausakten ausgewählt, die in Papierform erhalten bleiben.

In der Podiumsdiskussion wird sowohl über die Vorteile eines Digitalisats als auch über die Vorteile der analogen Papierakte, beispielsweise eines dreidimensionalen Plans gesprochen: „Was ist der Gewinn für die Arbeit einer Bauverwaltung durch eine digitale Akte und was macht trotzdem das Original zu einem unverzichtbaren Stück Kulturgeschichte?

Was ist die Aura des Originals, die auch durch das Ausdrucken eines Digitalisats nicht ersetzt werden kann?
Was macht die originalen Pläne, Zeichnungen und Schriftstücke in einer Akte zu Kulturgut, teilweise zu Kunstobjekten, die es auch in ihrer Entstehungsform zu schützen gilt?“

Vier Praktikerinnen und Praktiker aus der Denkmalpflege, der Wissenschaft und aus architekturgeschichtlichen Sammlungen sowie ein Mitglied des Projekts des Stadtarchivs Duisburg, die alle in ihrer Arbeit fast täglich mit entsprechenden Originalobjekten umgehen, diskutieren über die Notwendigkeit, trotz Digitalisierung das Original zu erhalten.

Bei der Podiumsdiskussion zu Gast sind Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg, Dr. Marius Lange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hausaktenprojekts im Stadtarchiv Duisburg, Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums und zentraler Sammlungsbeauftragter der Technischen Universität Berlin, Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Pulheim-Brauweiler sowie Professor Wolfgang Sonne, Technische Universität Dortmund, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) und wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW, Dortmund.

Moderiert wird die Diskussionsrunde durch Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ACV: Reichweite, Ladeplanung und Gewichte - worauf es vor der Reise mit Anhänger ankommt
Wer jahrelang mit dem Verbrenner und Wohnwagen unterwegs war, steht beim Umstieg auf ein Elektroauto vor neuen Fragen: Funktioniert der gewohnte Campingurlaub genauso? Wie weit komme ich mit Anhänger und wo kann ich mit Gespann laden?
Der Anhängerbetrieb stellt andere Anforderungen als im Alltag. Reichweite, zulässige Gewichte und passende Lademöglichkeiten rücken in den Mittelpunkt. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, welche E-Autos sich eignen, wie man die Route sinnvoll plant und worauf es bei Gewichten, Laden und Fahrpraxis wirklich ankommt.

Welches E-Auto kann einen Wohnwagen ziehen?
Ein Blick in die Fahrzeugpapiere ist entscheidend. In der Zulassungsbescheinigung Teil I geben die Punkte O.1 und O.2 Auskunft über die technisch zulässige Anhängelast für gebremste und ungebremste Anhänger. Ist keine Anhängelast ausgewiesen oder freigegeben, darf das Fahrzeug keinen Anhänger ziehen.

Foto ACV

Gerade bei älteren E-Autos kann dies der Fall sein. Sie eignen sich dann zwar unter Umständen für Transportlösungen wie Fahrradträger oder Heckboxen, jedoch nicht zum Ziehen eines Anhängers. Viele aktuelle Modelle sind dagegen für den Anhängerbetrieb ausgelegt. Je nach Modell und Ausführung reichen die zulässigen Anhängelasten von niedrigen Werten um 750 Kilogramm bis in den wohnwagentauglichen Bereich von etwa 1.500 bis 2.000 Kilogramm, bei größeren Fahrzeugen auch darüber.

Eine Nachrüstung der Anhängerkupplung ist nur zulässig, wenn sie für den jeweiligen Fahrzeugtyp freigegeben ist, fachgerecht erfolgt und die Kupplung über eine entsprechende Genehmigung, etwa nach ECE-R55, verfügt. Abweichungen von Herstellervorgaben können zu Problemen bei Garantie oder Gewährleistung führen.

Worauf es beim Kauf ankommt
Bei der Anschaffung eines E-Autos für den Wohnwagenbetrieb sollten nicht primär Prospektwerte wie Leistung oder WLTP-Reichweite im Vordergrund stehen. Entscheidend sind vielmehr die Anforderungen des Anhängers.

Wichtige Kriterien sind:
- Passung zwischen Anhängelast des Fahrzeugs und Wohnwagen
ausreichende Stützlast
- genügend Zuladungsreserven für Insassen, Gepäck und Stützlast
- Wie stark sinkt die Reichweite mit Wohnwagen?

Beim Ziehen eines Wohnwagens wirkt sich nicht nur das zusätzliche Gewicht aus. In der Praxis spielt die Kombination aus Gewicht und Aerodynamik eine zentrale Rolle. Besonders große und breite Wohnwagen erhöhen den Luftwiderstand deutlich und werden damit zum entscheidenden Faktor für die Reichweite.

Während kleinere Anhänger kaum Einfluss haben, kann sich die Reichweite mit einem großen Wohnwagen unter ungünstigen Bedingungen etwa halbieren. Für die Praxis bedeutet das: kürzere Etappen, häufigere Ladepausen und angepasste Reisegeschwindigkeiten erhöhen Effizienz und Fahrstabilität.

Wer einen neuen Wohnwagen anschafft, ist mit leichteren und aerodynamisch günstigeren Modellen langfristig im Vorteil.

Wie funktioniert Laden mit Wohnwagen unterwegs?
Die eigentliche Herausforderung beginnt auf längeren Strecken oft nicht auf der Straße, sondern an der Ladesäule. Viele Schnellladepunkte sind baulich auf einzelne Pkw ausgelegt, die rückwärts oder seitlich einparken. Mit angekuppeltem Anhänger reicht der Platz dann oft nicht aus, sodass nur Rangieren oder sogar Abkoppeln bleibt. Wer mit Wohnwagen oder größerem Anhänger unterwegs ist, sollte seine Route deshalb vorab nicht nur nach Ladeleistung, sondern auch nach Platzangebot auswählen.

Größere Ladeparks und Standorte mit Durchfahrtslösung sind klar im Vorteil. Hilfreich sind außerdem Kartenansichten, Fotos und Bewertungen in Lade-Apps, weil sich so oft schon im Vorfeld erkennen lässt, ob ein Standort für ein Gespann taugt oder nicht.

Welche Gewichtsangaben sind beim Wohnwagen entscheidend?
Maßgeblich ist das tatsächliche Gewicht des Wohnwagens im Reisezustand, also Leergewicht plus Zuladung. Dieses darf die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs nicht überschreiten. Zusätzlich kann ein maximal zulässiges Gesamtgewicht des Gespanns vorgegeben sein.

Für Wohnwagen ist in der Regel die gebremste Anhängelast relevant, da Pkw-Anhänger über 750 Kilogramm zulässiger Gesamtmasse in Deutschland eine eigene Bremse benötigen. Für die Fahrzeugwahl empfiehlt es sich, neben dem Leergewicht auch die zulässige Gesamtmasse und den realistischen Beladungszustand zu berücksichtigen.

Warum sind Stützlast und Achslast so wichtig?
Besonders oft unterschätzt wird die Stützlast, also die Last, mit der der Anhänger von oben auf die Kupplung drückt. Sie findet sich in den Papieren des Fahrzeugs unter Punkt 13, zusätzlich auf den Typenschildern von Kupplung und Anhänger. Maßgeblich ist immer der kleinste angegebene Wert.

Für eine stabile Straßenlage sollte die zulässige Stützlast möglichst weit ausgeschöpft, aber niemals überschritten werden. Gleichzeitig zählt diese Stützlast auf Seiten des Zugfahrzeugs zur Zuladung dazu. Das heißt: Sie verringert die verfügbaren Reserven für Gepäck und Passagiere und belastet die Hinterachse zusätzlich.

Genau deshalb muss bei einem beladenen Gespann aus Auto und Anhänger auch die Achslast im Blick bleiben; sie beschreibt, wie stark die Räder einer Achse auf die Fahrbahn drücken, und die zulässigen Werte für Vorder- und Hinterachse sind in der Zulassungsbescheinigung Teil I bei den Achslastangaben aufgeführt. Gerade mit Wohnwagen kann die Hinterachse des Zugfahrzeugs schneller zum limitierenden Faktor werden als die reine Anhängelast.

Welche Führerscheinregeln gelten für Gespanne?
Neben der Fahrzeugtechnik spielt die Fahrerlaubnis eine entscheidende Rolle. Maßgeblich ist dabei die zulässige Gesamtmasse der Kombination laut Fahrzeugpapieren.

Mit der Klasse B darf ein Zugfahrzeug bis 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse gefahren werden. Dazu kommt entweder ein Anhänger bis 750 Kilogramm oder ein schwererer Anhänger, sofern die Kombination insgesamt 3,5 Tonnen nicht überschreitet.

Reicht das nicht, kommt für viele Camper die Schlüsselzahl B96 infrage. Sie gilt für Kombinationen über 3,5 Tonnen bis maximal 4,25 Tonnen. Noch darüber liegt die Klasse BE, mit der Anhänger bis 3,5 Tonnen gezogen werden dürfen.

Wichtig ist dabei: Wer mit der falschen Klasse fährt, macht sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar. Die Regeln gelten unabhängig davon, ob ein E-Auto oder ein Verbrenner als Zugfahrzeug genutzt wird. Durch das höhere Gewicht vieler E-Autos werden die Grenzen jedoch schneller erreicht.

Wie fährt sich ein Wohnwagen mit E-Auto?
Selbst die beste Kombination aus E-Auto und Anhänger bleibt nur dann sicher, wenn der Fahrer mit dem Gespann umgehen kann. Wer länger nicht mit Anhänger gefahren ist, sollte Rangieren, Rückwärtsfahren und Bremsen am besten vor der Reise auf einer freien Fläche oder einem Verkehrsübungsplatz üben.

Gerade das Rückwärtsfahren erfordert etwas Umgewöhnung, weil der Anhänger auf Lenkeinschläge entgegengesetzt reagiert. Gespanne reagieren zudem empfindlicher auf Seitenwind, Brücken und hastige Lenkbewegungen.

Sollte der Anhänger ins Schlingern geraten, hilft kein hektisches Gegenlenken, sondern nur, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Erfahrung, Ruhe und sauberes Beladen sind deshalb beim Ziehen mit dem E-Auto mindestens so wichtig wie eine hohe Motorleistung.

Fazit: Gute Planung macht den Unterschied
Der Anhängerbetrieb mit dem E-Auto ist heute deutlich alltagstauglicher als noch vor wenigen Jahren, erfordert jedoch eine sorgfältige Vorbereitung. Besonders bei regelmäßigem Einsatz oder bei der gezielten Fahrzeuganschaffung ist ein systematisches Vorgehen sinnvoll.

Dazu gehören die Prüfung der Anhängerdaten, der Abgleich mit Anhängelast, Stützlast und Achslast des Fahrzeugs sowie eine realistische Einschätzung der Reichweite unter Last und eine durchdachte Ladeplanung.

„Dänse mit de Gänse“ - Jugendliche von TEN SING-Duisburg bringen komplette Show in Meiderich auf die Bühne
Die Vorbereitungen für die nächste große Show von TEN SING Duisburg, bei der auch diesmal wieder viele Jugendliche mitmachen, laufen auf Hochtouren. Karten für die beiden Mai-Termine sind ab jetzt erhältlich. 

Die Show von TEN SING Duisburg von 2022 (Fotos Silke Arend). 

Zu sehen ist die Premiere am 15. Mai um 19 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 6. Eine zweite Vorstellung gibt es direkt am nächsten Tag, am 16. Mai, am gleichen Ort zur gleichen Uhrzeit, denn der Aufwand für das Spektakel war wieder Mal groß: Die jungen Leute im Alter zwischen 13 und 24 Jahren haben sich viel Kreatives zu dem augenzwinkernden Thema „Dänse mit de Gänse“ überlegt.

So präsentieren sie dem Publikum eine eine abwechslungsreiche Show voller Tanz, Beiträge und Songs wie bekannte Stücke von ABBA, Boney M. bis hin zu solchen von Pitbull, Alcazar und Kata Perry. Dazu haben sie komplett eigenständig Chorsätze einstudiert, Soli geübt, Bandarrangements geschrieben und geprobt, Drama-Texte gelernt, Tanzchoreographien erarbeitet, Technik überarbeitet und auf Bühnentauglichkeit getestet, Plakate und Logos entworfen, gebastelt, gemalt, geschreinert… 

Weitere Informationen gibt es bei Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt (0203 - 437988; Mail: karten@tensing-duisburg.de), bei dem auch Karten im Vorverkauf acht Euro reserviert werden können. Karten kosten an der Abendkasse neun Euro, ermäßigt sieben Euro. 

Zusatzinfos über "TEN SING"
TEN SING bedeutet „Teenager singen“ und steht für ein Konzept von kirchlicher Jugendarbeit, das im norwegischen CVJM entwickelt wurde. Eine TEN SING-Gruppe arbeitet ungefähr ein Jahr auf ein Konzert hin. Dort sind die unterschiedlichsten Elemente enthalten, für die es einzelne Workshops gibt. Alle Workshops bilden zusammen den sogenannten Großchor. Mitmachen können in einer TEN SING-Gruppe jede und jeder. Die Show jedoch ist nur das Ergebnis, welches präsentiert wird.

Im Vordergrund stehen die Gemeinschaft, gemeinsame Aktionen, der Spaß an der Sache und Jesus Christus. Deutschlandweit existieren mittlerweile etwa 130 TEN SING-Gruppen mit insgesamt ca. 5000 begeisterten TEN SINGern.  



39,7 % der Mütter mit einem Kind unter drei Jahren sind erwerbstätig
Bei Vätern mit einem Kind unter drei Jahren liegt die Erwerbstätigenquote bei 88,7 %
Mütter von kleinen Kindern übernehmen mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener erwerbstätig als Väter in derselben Familiensituation. Im Jahr 2025 gingen 39,7 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag am 10. Mai mitteilt. Bei Vätern, die mit einem oder mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt lebten, war die Erwerbstätigenquote mit 88,7 % mehr als doppelt so hoch.

Mütter kleiner Kinder häufiger erwerbstätig als zehn Jahre zuvor Mütter von unter Dreijährigen sind aktuell etwas häufiger erwerbstätig als noch vor zehn Jahren: Im Jahr 2015 hatte die Erwerbstätigenquote bei 36,0 % gelegen. Bei den Vätern ist die Erwerbstätigenquote im selben Zeitraum nahezu unverändert: Von ihnen waren 89,5 % im Jahr 2015 einer Erwerbstätigkeit nachgegangen.



Erwerbstätigenquote von Müttern steigt mit Alter der Kinder Wenn die Kinder älter werden, werden Mütter wieder verstärkt erwerbstätig. Im Jahr 2025 arbeiteten 71,2 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren. Bei den Vätern spielt das Alter der Kinder mit Blick auf die Erwerbstätigkeit hingegen kaum eine Rolle. Die Erwerbstätigenquote von Vätern mit minderjährigen Kindern lag mit 91,4 % nur geringfügig höher als von Vätern mit kleinen Kindern.

Bei Vätern mit einem Kind unter drei Jahren liegt die Erwerbstätigenquote bei 88,7 % Mütter von kleinen Kindern übernehmen mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener erwerbstätig als Väter in derselben Familiensituation.

Im Jahr 2025 gingen 39,7 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag am 10. Mai mitteilt. Bei Vätern, die mit einem oder mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt lebten, war die Erwerbstätigenquote mit 88,7 % mehr als doppelt so hoch.

NRW: 2025 wurden mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt
* 2.785 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt (+0,7 %)
* Rückgang bei Genehmigungen für Hotels und Gaststätten um -15,4 %
* Rauminhalt sinkt um 8,4 % auf 32,68 Millionen Kubikmeter

Im Jahr 2025 haben die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau von 2.785 neuen Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäuden genehmigt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit 0,7 % mehr Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude erteilt als ein Jahr zuvor (2024: 2.765 Baugenehmigungen).

Rückgänge sind hingegen bei den Baugenehmigungen für Handels- und Lagergebäude zu verzeichnen: hier wurden 785 Gebäude genehmigt, 87 weniger als im Vorjahr, ein Rückgang von rund 10 %. Für Büro- und Verwaltungsgebäude wurden 236 Baugenehmigungen erteilt – 31 weniger als 2024 (−11,6 %) und der Rückgang bei den Hotels und Gaststätten lag bei −15,4 % (66 erteilte Baugenehmigungen).

Zunahmen verzeichneten 2025 die Baugenehmigungen für Landwirtschaftliche Betriebsgebäude: hierfür wurden 645 Baugenehmigungen erteilt, ein Zuwachs von +6,4 % bzw. 39 Gebäuden. Auf Fabrik- und Werkstattgebäude entfielen 273 Baugenehmigungen (+11,9 % bzw. 29 Gebäude). Weiterhin wurden 71 Baugenehmigungen für Anstaltsgebäude erteilt (im Vorjahr 67). Bei den übrigen Nichtwohngebäuden beträgt die Zunahme 12,4 % (709 Baugenehmigungen; +78 Gebäude).



Rauminhalt der genehmigten neuen Nichtwohngebäude sank um 8,4 %
Der Rauminhalt aller 2.785 im Jahr 2025 genehmigten neuen Nichtwohngebäude verringerte sich in Nordrhein-Westfalen gegenüber 2024 um 8,4 % auf rund 32,68 Millionen Kubikmeter. Einen großen Anteil an der Abnahme des umbauten Raumes hatten die Handels- und Lagergebäude: Der genehmigte Rauminhalt sank bei dieser Gebäudeart um 13,1 % auf 17,53 Mio. m3.

Rückgänge beim Rauminhalt verzeichneten auch die Landwirtschaftlichen Betriebsgebäude (−12,7 % auf 3,31 Mio. m3), die Büro- und Verwaltungsgebäude (−27,4 % auf 2,26 Mio. m3), die Anstaltsgebäude (−36,7 % auf 0,63 Mio. m3) und die Hotels und Gaststätten (−24,4 % auf 0,28 Mio. m3). Zunahmen beim genehmigten Rauminhalt verzeichneten lediglich die Fabrik- und Werkstattgebäude mit einem Plus von 21,7 % auf 3,04 Mio. m3 und die übrigen Nichtwohngebäude (+19,2 % auf 5,63 Mio. m3).


NRW: Überdurchschnittlich viele IT-Störfälle in Unternehmen in 2023
* 26,4 % aller Unternehmen wurden durch IT-Störfälle beeinträchtigt
* NRW-Anteil über dem EU-Durchschnitt von 21,5 %
* Große Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten besonders häufig betroffen

Die IT-Systeme der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 überdurchschnittlich häufig durch Störfälle beeinträchtigt. 26,4 % aller Unternehmen gaben an, dass Sicherheitsvorfälle zu Schadensereignissen geführt hatten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren dies mehr als im gesamtdeutschen Durchschnitt mit 25,1 %.

EU-weit lag die Quote bei 21,5 %. Große Unternehmen besonders häufig betroffen Große Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigte waren 2023 häufiger das Ziel von schädlichen Ereignissen. Mehr als 40 % der befragten Unternehmen berichteten, dass es im Jahr 2023 zu Schadensereignissen in ihren IT-Systemen gekommen war.



51,8 % der Unternehmen schützten sich mit mindestens 7 gleichzeitigen Abwehrmaßnahmen Als Reaktion nutzten die Unternehmen im Folgejahr 2024 einen umfangreichen Katalog von Technologien zur Abwehr weiterer Schäden.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen schützten ihre IT-Systeme mit mindestens 7 verschiedenen Maßnahmen gleichzeitig, wie beispielsweise durch regelmäßige Daten-Backups oder durch starke Passwörter in IT-Systemen. Mitarbeitende werden oft in die Sicherheitskonzepte eingebunden. Gerade bei großen Unternehmen werden die Beschäftigten zur Mithilfe bei der IT-Sicherheit verpflichtet.

2024 führten 93,6 % der großen Unternehmen regelmäßige Schulungen durch oder sensibilisierten durch Vertragsinhalte für ein sicheres Verhalten. Diese und weitere Ergebnisse hat das Landesamt für Statistik in einem neuen Artikel “IT-Sicherheit der Unternehmen in NRW“ veröffentlicht. Dort sind verschiedene Aspekte zur IT-Sicherheitslage der Unternehmen sowie methodische Erläuterungen zu Ergebnissen der IKTU dargestellt. 

Kein Grund zum Feiern: Duisburg fordert die Überarbeitung der Ausbaupläne zur A 59
Die bundeseigene Autobahn GmbH (AdB) feiert heute im Beisein von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den ersten Spatenstich für den Ersatzneubau des Brückenzuges über den Duisburger Hafen („Berliner Brücke“). Kein Grund zu feiern ist allerdings der Umstand, dass die AdB weiterhin an ihrer Fehlplanung zum Ausbau der A 59 durch Meiderich und Hamborn in Hochlage festhält.

Oberbürgermeister Sören Link und Martin Linne, Beigeordneter für.Stadtentwicklung, nehmen im Beisein der Duisburger Ratsmitglieder.vor Ort Stellung zu den aktuellen Ausbauplänen der AdB. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

„Der geplante Ausbau der A59 in Hochlage mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet ist ein verkehrspolitischer Offenbarungseid. Bundesverkehrsminister Schnieder und die Autobahn Gesellschaft des Bundes ignorieren bewusst die Lebensrealität der Menschen im Duisburger Norden – ihre Zukunft scheint ihnen schlicht egal zu sein. Dieses eklatante Planungsversagen werden wir nicht hinnehmen. Wir werden uns heute und in Zukunft mit aller Entschlossenheit gegen diese Fehlentscheidung und die Ignoranz der Verantwortlichen zur Wehr setzen“, sagte Sören Link vor über 120 Anwesenden.

Während der schnelle Ersatzneubau der „Berliner Brücke“ über das Duisburger Hafengebiet ausdrücklich begrüßt wird, hält die AdB weiterhin mit Rückendeckung aus dem Verkehrsministerium an den umstrittenen Ausbauplänen fest. Auf einem Abschnitt von rund sieben Kilometern soll die bestehende Hochstraße in rund 16 Metern Höhe auf bis zu neun Fahrstreifen verbreitert werden und damit fast die doppelte Ausdehnung erhalten.

Gleichzeitig ist eine enorme Kapazitätserweiterung geplant, bei der die bisherige Stadtautobahn als Entlastungsstrecke für die A 3 auch für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt wird. Von diesen Plänen sind über 30.000 Menschen in Duisburg direkt betroffen. Die Autobahntrasse rückt nah an viele Häuser heran, das Asphaltband wird die Stadtteile noch weiter auseinanderreißen und die Umweltbelastungen verstärken.

„Der Ausbau führt durch dicht bebautes Stadtgebiet und darf nur in Tieflage mit abgedecktem Trog, nicht als offene Hochstraße erfolgen. Wichtig ist, dass sich die A 59 in das städtische Wohnumfeld integriert, nicht umgekehrt“, sagt Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne.

„Die AdB behauptet, dass ein Tunnel zu teuer sei. Dies ist allerdings eine sehr einseitige Budgetbetrachtung, denn ein volkswirtschaftlicher Kostenvergleich hat überhaupt nicht stattgefunden! Dabei gilt: Die Menschen in Duisburg haben ein Recht auf eine A 59 in Tieflage mit ‚Deckel‘.“

Schon 2018 hat die Stadt Duisburg mit einer Machbarkeitsstudie belegt, dass eine Troglösung machbar ist. Die Autobahn GmbH hat allerdings nie diese Variante ganzheitlich prüfen lassen und lässt in ihrer Argumentation volkswirtschaftliche Folgekosten weitgehend außen vor. Im Planfeststellungsverfahren gab es bereits 1400 Einwendungen, eine zweite geänderte Offenlage läuft aktuell.

Kommentar:

Die Arroganz der Verantwortlichen in Berliner ist fast nicht zu ertragen. Ebenso die damalige Äußerung vom ehemaligen Landesverkehrsminister Hendrik Wüst, der sich über die aus seiner Einschätzung überbordende Unerträglichgkeit der Stadt Duisburg, so ein finanzielles Überprojekt überhaupt zu beantragen öffentlich mächtig echauffiert hatte.
Doch die Bürger der Stadt werden so ein rücksichtloses Verhalten nicht vergessen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Bürger auch ganz genau unterscheiden werden, wer hier verantwortlich ist und sich über den Willen und die Entwicklung einer Stadt einfach hinwegsetzen und nicht extrem wählen. Es ist befriediegend zu sehen, wie Stadt und Bürger hier an einem Strick ziehen.

Erschreckend ist aber auch, wie die IHK Niederrhein in ihrer Mitteilung in keiner Silbe dabei erwähnt, was für Stadt und Bürger für extreme Unangenehmlichkeiten dür Generationen bei der Hochlage entstehen. Das gilt auch für Duisburgs CDU-Abgeordnete Petra Vogt, die sich wie zu sehen ist hocherfreut an die Seite der Verantwortlichen stellt ,die wider Bürgerinteressen" handeln. Harald Jeschke

Neubau der Berliner Brücke startet IHK: Wichtiges Signal für Infrastruktur  
Heute beginnt der Neubau der maroden Berliner Brücke. Sie muss bis 2029 ersetzt werden. Die A59 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der Region: Sie verbindet den Duisburger Hafen und die anliegende Industrie mit dem überregionalen Autobahnnetz. Gleichzeitig ist die Autobahn wichtig für Pendler.

Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, begrüßt den Baustart: „Wir sind erleichtert, dass der Neubau der Berliner Brücke jetzt Fahrt aufnimmt. NRW ist Stauspitzenreiter in Deutschland. Der Druck auf die Infrastruktur ist enorm. Jede dritte Autobahnbrücke ist marode.
Das A59-Projekt muss zügig umgesetzt werden.
Unser Standort muss erreichbar sein, damit Unternehmen hier investieren. Bislang ist Duisburg mit einem blauen Auge davongekommen. Damit das so bleibt, muss auch der Ausbau zwischen A40 und A42 schnellstmöglich vorangehen. Nur so haben wir eine Chance, dass unser Standort attraktiv bleibt.“  

v.l., Marcus Hover (stellvertretender Hauptgeschäftsführer Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V.), IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Petra Vogt MdL, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Dr. Michael Günther (CEO Die Autobahn GmbH), Viktor Haase (Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW), Thomas Ganz (Leiter Niederlassung Rheinland Autobahn GmbH).   Foto: Niederrheinische IHK  

Neue Radverbindungen als Alternative während A59-Bauarbeiten: Stadt und ADFC entwickeln attraktive Nord-Süd-Route durch Duisburg
Der geplante Neubau der Berliner Brücke und des nördlich anschließenden Verlaufs der A 59 wird den Verkehr im Duisburger Norden in den kommenden Jahren spürbar verändern.

Über einen längeren Zeitraum sind weitere Einschränkungen und Behinderungen zu erwarten – mit weitreichenden Folgen für den Straßenverkehr in der gesamten Stadt. Auch laufende und anstehende Baumaßnahmen der Bahn erschweren das Pendlerleben zusätzlich.

„Aus der Vergangenheit wissen wir, dass solche Baumaßnahmen nicht nur lokal wirken. Sie führen oft zu großflächigen Auswirkungen und zu Staus auf vielen Straßen in Duisburg“, sagt Herbert Führmann vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

„Deshalb wollen wir frühzeitig Alternativen aufzeigen und aktiv fördern.“ Eine solche Alternative könnte künftig stärker auf zwei Rädern stattfinden: Die Stadt Duisburg arbeitet gemeinsam mit dem ADFC Duisburg daran, attraktive Radverbindungen für durchgehende Nord-Süd-Routen zu entwickeln.

Die beteiligten Akteure zur Routenerkundung

Ziel ist es, möglichst sichere und komfortable Wege von der nördlichen Stadtgrenze über die angrenzenden Stadtteile bis in die Innenstadt anzubieten. Mit den neuen Verbindungen sollen mehr Menschen ermutigt werden, im Alltag aufs Fahrrad umzusteigen – und damit Staus zu umgehen.

„Wir sind überzeugt, dass viele Duisburgerinnen und Duisburger das Rad als echte Alternative entdecken können“, sagt Sebastian Beck, Leiter der Verkehrsplanung bei der Stadt Duisburg. „Wer heute im Auto im Stau steht, könnte morgen deutlich entspannter mit dem Rad unterwegs sein. Für Menschen, die bereits jetzt Rad fahren, werden sich zudem spürbare Verbesserungen ergeben.“

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den neuen Routen fand bereits statt: Nach vorbereitenden Gesprächen Ende 2025 erkundeten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des ADFC Duisburg mögliche Strecken bei einer gemeinsamen Ortsbefahrung mit dem Fahrrad. Dabei wurden verschiedene Varianten geprüft und dokumentiert.

Besonders wertvoll war die Teilnahme von Mitarbeitenden des Planungsbereichs für die Stadtbezirke Mitte, Hamborn und Meiderich, die die Strecken ebenfalls per Rad erlebten und gleichzeitig Einblicke in aktuelle Planungen und Überlegungen geben konnten. In den kommenden Monaten sollen die favorisierten Routen nun konkret ausgearbeitet werden. Gleichzeitig werden mögliche Schwachstellen identifiziert und Maßnahmen zu deren Verbesserung geplant.

Stadtverwaltung und ADFC wollen das Projekt auch in der Öffentlichkeit gemeinsam begleiten. Neben der Planung der neuen Verbindungen soll deshalb auch frühzeitig über die geplante Rad-Umfahrung der A59 informiert und aktiv für ihre Nutzung geworben werden.

Jugendamt: Fachtag „Junge LSBTIN* und Jugendarbeit“ erstmals in Duisburg
Der landesweite Fachtag zum Thema junge LSBTIN* - junge queere Menschen - und Jugendarbeit fand am heutigen Montag, 4. Mai, mit über 120 pädagogischen Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit aus ganz Nordrhein-Westfalen erstmals in Duisburg statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Bedeutung und den Stellenwert der Jugendarbeit für diese Zielgruppe stärker ins fachliche und öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Der Fachtag fand in diesem Jahr bereits zum 14. Mal statt und wird jährlich in einer anderen Kommune in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen Praxisbeispiele aus der Jugendarbeit, wissenschaftliche Impulse sowie der fachliche Austausch. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Ansätze einer queer-sensiblen Jugendarbeit, diskutieren Handlungsmöglichkeiten und haben Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kommunen zu vernetzen.

In Duisburg spielt das Thema Queer/vielfältige Lebensformen seit vielen Jahren eine wichtige Rolle: vier städtische Jugendzentren haben eine „gerne anders!“-Zertifizierung und dienen als Kontaktstelle für queere Kinder und Jugendliche. Dazu gehören das „JUZO“ in Hochheide (Ottostraße 114), „Die Insel“ in Neuenkamp (Benediktstraße 46), „Die Mühle“ in Rheinhausen (Clarenbachstraße 14) sowie das „Sunny - Regionalzentrum Süd“ in Huckingen (Mündelheimer Straße 117).

Weitere Informationen unter: www.duisburg.de/jugendzentren. Kinder und Jugendliche, die lesbisch, schwul, bi-, trans-, intergeschlechtlich oder nicht-binär sind, sind ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft. Dennoch erleben viele von ihnen Ausgrenzung, Diskriminierung, Anfeindungen oder fehlende Unterstützung im Alltag.

Gerade hier kommt der Jugendarbeit eine zentrale Rolle zu: Pädagogische Fachkräfte können junge Menschen aufklären, begleiten und unterstützen sowie geschützte Räume schaffen, in denen Begegnung, Austausch und Selbstbestimmung unabhängig von geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung möglich sind.

Der Fachtag leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Fachkräften und zur Weiterentwicklung einer vielfältigen, inklusiven und diskriminierungssensiblen Jugendarbeit. Organisiert und durchgeführt wird der Fachtag von der NRW-Fachberatungsstelle „Gerne Anders“ in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg. Weitere Informationen unter: www.gerne-anders.de.

Herzenssachen – Tonbasteln zum Muttertag Das Kultur- und Stadthistorische Museum
Duisburg lädt am Muttertagssonntag, 10. Mai, von 13 bis 17 Uhr während des Marina-Markts zu einem kreativen Workshop ein. Unter der Anleitung von Katharina Nitz gestalten Besucherinnen und Besucher Herzen aus Ton, die im Anschluss mitgenommen werden können.

Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei. Ergänzend ist das „BibBike“ – eine Pop-up-Bibliothek – zu Gast und lädt zum Stöbern ein. Auch das Mercator-Café bietet an diesem Tag Getränke und Kuchen an. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Bilanz der Schwerpunktkontrollen zum Grillverbot an Duisburger Seen und Grünanlagen
Zu umfangreichen Schwerpunktkontrollen war der Städtische Außendienst (SAD) gemeinsam mit dem Bezirksdienst und der Verkehrsüberwachung am vergangenen Mai-Wochenende an Duisburger Seen und Grünanlagen ausgerückt. Aufgrund der sommerlichen Witterung erreichte der Graslandfeuerindex zeitweise die Stufe 4, was zur Folge hatte, dass auch an ausgewiesenen öffentlichen Grillflächen nicht gegrillt werden durfte.

Kontrollschwerpunkte waren der Toeppersee, der Uettelsheimer See sowie der Meidericher Stadtpark. Ziel der Maßnahmen waren die Gefahrenabwehr, die konsequente Durchsetzung ordnungsrechtlicher Verbote sowie die präventive Aufklärung der Bevölkerung.

Vom 1. bis 3. Mai sprachen die Ordnungskräfte 114 Verwarnungen aus – davon 94 wegen unerlaubten Grillens, 11 wegen Shisha-Rauchens und weitere unter anderem wegen Wildpinkelns, Verstößen auf Spielplätzen (Alkohol, Hunde) und unsachgemäßer Müllentsorgung. Hinzu kamen 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen zum Beispiel wegen Lärmbelästigung und verweigerter Personalienauskunft.

Außerdem musste am Uettelsheimer See ein Platzverweis wegen Ruhestörung ausgesprochen werden. Zusätzlich notierten die Einsatzkräfte 18 Verkehrsverwarnungen wegen Halt- und Parkverstößen. Insgesamt führten die Mitarbeitenden circa 530 präventive Aufklärungsgespräche. Durch die hohe Präsenz der Einsatzkräfte konnten zahlreiche weitere Verstöße bereits im Vorfeld verhindert und gefährliche Situationen vermieden werden.

Der Einsatz verlief an allen Tagen ohne besondere Vorkommnisse. Die Maßnahmen stießen bei der Bevölkerung überwiegend auf positive Resonanz. Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass Grillverbote und Verhaltensregeln dem Schutz von Menschen, Umwelt und öffentlicher Sicherheit dienen und auch künftig bei entsprechender Wetterlage konsequent überwacht werden.

Brückentag am 15. Mai: Wichtige Informationen zur Erreichbarkeit der Stadt Duisburg
Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 15. Mai (Brückentag nach Christi Himmelfahrt), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen – wie beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der Städtische Außendienst. Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt.

Die Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im Stadthaus (wie beispielsweise zur Erteilung von Parkausweisen und Katasterauskünfte) sowie in großen Teilen das Jugendamt, das Stadtarchiv, das Institut für Jugendhilfe und das Standesamt sind am Brückentag nicht
erreichbar.

Eheschließungstermine vom Standesamt, die für diesen Tag vereinbart wurden, finden statt. Bestatter können sich erst am Montag, 18. Mai, für die Beurkundung von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt wenden.

Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen. Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung für diesen Tag eingeplant.

Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse ist am Freitag, 15. Mai, und Samstag, 16. Mai, zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open Libraries in Beeck, Neumühl, Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und Kunden mit gültigem Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung. Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek bleiben geschlossen.

Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Das Online-Angebot der Stadtbibliothek kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis uneingeschränkt genutzt werden.
Die städtischen Bäder, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Kultur- und Stadthistorische Museum haben an diesem Tag wie gewohnt geöffnet.

Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt; die Geschäftsstelle bleibt jedoch geschlossen. Die Musik- und Kunstschule ist am Brückentag geöffnet, auch hier findet der Unterricht statt. Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 18. Mai, wieder wie gewohnt erreichbar.

An Brückentagen können durch den Abbau von Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder Freizeitausgleich sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung erzielt  werden. Durch die CO2-Reduzierung (Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch positive Effekte für die Umwelt. Wichtiger Hinweis zur Erreichbarkeit und dem Besuch von städtischen
Einrichtungen:
Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar oder können telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg erfragt werden.
Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort „Bürgerportal“. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter www.duisburg.de/termine möglich.

Ausbildungslücke schließen: Ausbildungspartner legen Handlungsplan vor
Viele junge Menschen in Duisburg und am Niederrhein suchen einen Ausbildungsplatz. Gleichzeitig bleiben Stellen unbesetzt. Das Phänomen nennt sich Mismatching. Gute und frühe Berufsorientierung ist das A und O, um Unternehmen und Jugendliche zusammenzubringen. Den Handlungsplan für 2026 erarbeitete die Niederrheinische IHK gemeinsam mit den Akteuren des Regionalen Konsens.

Die Anzahl junger Menschen ohne Ausbildungsplatz steigt. Gleichzeitig melden viele Unternehmen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve: Kaum Bewerber in Sicht. Nicht alle Branchen sind dabei gleich getroffen. Durch die wirtschaftliche Lage und KI verunsichert, verändert sich der Berufswunsch bei vielen. Das Handwerk wird beliebter. Schwieriger wird es bei technischen und kaufmännischen Berufen. Vor allem in der Industrie, die sich gerade in einem wirtschaftlichen Anpassungsprozess befindet.

Dabei bietet die betriebliche Ausbildung sehr gute Perspektiven – heute mehr denn je. „Mit der Ausbildung ist man direkt in der Praxis und sammelt von Anfang an Berufserfahrung. Das eröffnet Jugendlichen beste Karrierechancen“, betont Matthias Wulfert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK und Vorsitzender der Regionalen Ausbildungskonferenz. Und weiter: „Wir bauen unsere Angebote deswegen intensiv aus. Mehr beraten, niederschwellige Angebote machen, lautet die Devise. Auch Praktika können einen wichtigen Beitrag leisten, um einen Einblick in den Berufsalltag zu erhalten.“

Ausbildungskonferenz reicht Handlungsplan ein
Die Akteure des Regionalen Konsens arbeiten eng bei der Berufsorientierung zusammen. Gemeinsam mit Schulen und Wirtschaft soll es vielfältige Wege geben, die zum passenden Beratungs-Angebot führen. Um fehlende Qualifikationen seitens der Jugendlichen zu verbessern, sollen Förderangebote helfen, etwa im Bereich der Sprachförderung. Ihre Zusammenarbeit legen sie im jährlichen Handlungsplan für den Ausbildungsmarkt fest.

Betriebe können ihre offenen Ausbildungsstellen den Partnern melden. Eine Übersicht gibt es unter www.ihk.de/niederrhein.

Ticket-Sonderkontrolle: 29 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Siehe Sitzung Rat der Stadt Duisburg, Dienstag 4. Mai 2026
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.

Eine solche mehrstündige Kontrolle fand von Donnerstag, 30. April, von 22 Uhr, bis Freitag, 1. Mai, 2.30 Uhr, im gesamten Stadtgebiet statt. Das Prüfpersonal der DVG kontrollierte insgesamt 650 Fahrgäste. Das Ergebnis: 29 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.  

Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.


„Platz gemacht!“: Mittagspausenführung im Museum
 
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Donnerstag, 7. Mai, um 12 Uhr zu einer 30-minütigen Mittagspausenführung durch die neue Sonderausstellung „Platz gemacht!“ in die Räumlichkeiten am Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein. „Platz gemacht!“ erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.

Seine Architektur, seine Atmosphäre und seine Einrichtungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die Führung ist Teil eines neuen, regelmäßigen Formats, das sich vor allem an Berufstätige in der Umgebung richtet, die ihre Mittagspause für einen kurzen Museumsbesuch nutzen möchten.

In kompakter Form werden ausgewählte Themen aus dem Museum vorgestellt. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Donnerstags gilt im Museum „Pay What You Want“: Besucherinnen und Besucher können den Eintrittspreis selbst festlegen. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Foto BZ-haje

Historische Bilder Archiv Hans-Willi Bütefür

und das Citypalais (BZ-Foto) im Eingangs-Bereich am König-Heinrich-Platz

Oder der Blick zurück 3 Bilder unten): An gleicher Stelle  stand früher die Tonhalle mit entsprechendem Grün auf dem König-Heinrich-Platz

Tonhalle außen (oben) und der große Saal innen (unten)

...und Tonhallengarten (unten)

Tonhalle mit Gartenwirtschaftsbetrieb

Königstraße mit Blick vom Kuhtor und Tonhalle als Collage


Sommerferienbetreuung für Grundschulkinder
Das Amt für Schulische Bildung bietet in Kooperation mit den Ganztagsträgern in den ersten drei Wochen der Sommerferien, vom 20. Juli bis 7. August, wieder kostenlose Betreuungsmöglichkeiten für Duisburger Grundschulkinder an.

„Die Ferienbetreuung ist nicht nur eine wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern, sondern auch ein Beitrag zur Chancengleichheit. Sie bietet allen Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, die Möglichkeit, in den Ferien zu lernen, zu wachsen und sich zu entfalten. Wir schaffen Räume, in denen spielerische Bildung auch jenseits des Klassenzimmers weitergeht – und das nicht nur in den Schulwochen“, betont Bildungsdezernentin, Astrid Neese.

Unter der Aufsicht erfahrener pädagogischer Fachkräfte, können die Schülerinnen und Schüler an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg, jeweils von 8 bis 16 Uhr an spannenden Spielen, sportlichen Aktivitäten, kreativen und künstlerischen Workshops sowie an Ausflügen in die nähere Umgebung teilnehmen.

 Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden. Gegen einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro Tag, können die Kinder zudem auch ein leckeres Mittagessen genießen. Bei einem bestehenden Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen kann dieser Betrag von den Sozialleistungsträgern übernommen werden.

Anmeldungen sind ab Montag, 11. Mai, 12 Uhr, und bis Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, online möglich. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen zu den Standorten und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de/ferienbetreuung.

Jetzt anmelden: STADTRADELN vom 27. Juni bis 17. Juli
Der Termin für das STADTRADELN 2026 in Duisburg steht fest. Vom 27. Juni bis zum 17. Juli schwingen sich wieder viele Bürgerinnen und Bürger auf den Sattel. Aufgrund des späten Beginns der Sommerferien wurde der Termin vor die Ferienzeit gelegt.

Das STADTRADELN ist in Duisburg mittlerweile gute Tradition: Es ist die bereits 13. Teilnahme. 2014 ging es mit 491 Radlerinnen und Radlern los, die in Summe circa 125.000 km erstrampelten.

 Im vergangenen Jahr waren es schon 2.255 Aktive, die in 158 Teams antraten und mit 473.068 Kilometern fast die halbe Million knackten – ein neuer Rekord. Anmeldungen sind ab sofort unter www.stadtradeln.de/duisburg möglich. Erneut wird es eine spezielle Wertung für Schulen geben.

Die aktivsten Teams und Radelnden werden zusätzlich ausgezeichnet. Zudem ermöglicht ein Losverfahren allen Teilnehmenden eine Gewinnchance – unabhängig von der Anzahl der erradelten Kilometer. Das Fahrrad spielt eine bedeutende Rolle beim Gelingen der Verkehrswende.

Mit dem STADTRADELN sollen Menschen dazu bewegt werden, das Auto öfter mal stehen zu lassen. Details zur Eröffnungstour, zu weiteren Veranstaltungen und zur Schulwertung folgen noch vor Beginn des Aktionszeitraums.

Ärzte in Duisburg sollen Parkinson-Patienten über Berufserkrankung aufklären
Wer „grüne Jobs“ in Duisburg macht, muss wissen: Dahinter kann ein Parkinson-Risiko stecken  
 Die „Jobs im Grünen“ stehen nicht immer nur für frische Luft. „Wer in Duisburg auf den Feldern oder in Gewächshäusern arbeitet, den kann es treffen: Ein erhöhtes Risiko, Parkinson zu bekommen. Und zwar immer dann, wenn er über Jahre häufig mit Pflanzenschutzmitteln zu tun hatte“, sagt Karina Pfau von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Das Parkinson-Syndrom durch Pestizide sei als Berufskrankheit anerkannt. Betroffene müssten allerdings nachweisen, dass sie in ihrem Berufsleben mindestens 100 Tage mit chemischen Pflanzenschutzmitteln gearbeitet hätten – also jeweils entweder mit Fungiziden (zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten), Insektiziden (zur Bekämpfung von Insekten) oder Herbiziden (zur Bekämpfung von Unkraut), so die IG BAU Duisburg-Niederrhein.

„Dann bekommen Beschäftigte, die an Schüttellähmung erkrankt sind, Unterstützung von der gesetzlichen Unfallversicherung: Die Hilfe der Berufsgenossenschaft reicht von guter medizinischer Versorgung bis zu Geldleistungen“, so Karina Pfau. Das gelte neben Menschen, die in der Landwirtschaft gearbeitet haben, beispielsweise auch für Beschäftigte im Gartenbau und im Forst. Gefahren lauerten allerdings auch in der Floristik.

Wenn nach dem Job die Schüttellähmung kommt: Parkinson durch chemische Pflanzenschutzmittel ist als Berufskrankheit anerkannt. Darauf hat die IG BAU Duisburg- Niederrhein hingewiesen. Foto: IG BAU Tobias Seifer

„Denn wer auf dem Feld oder im Gewächshaus über Jahre häufig Pflanzenschutzmittel spritzt, der hat ein erhöhtes Risiko, später Parkinson zu bekommen“, warnt Karina Pfau von der Agrar-Gewerkschaft
Und sogar auf dem Bau: „Denn auch bei Sanierungsarbeiten wird mit Pestiziden gearbeitet. Vielen ist gar nicht bewusst, wo überall Pestizide zu finden sind. Gerade im Sanitärbereich kommen häufig Baustoffe mit Anti-Schimmelmitteln zum Einsatz. Und die enthalten oft Pestizide“, erklärt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein.

An die niedergelassenen Ärzte in Duisburg appelliert die Agrar-Gewerkschaft, Parkinson-Patienten gezielt anzusprechen, um abzuklären, ob es sich um eine Berufskrankheit handele. Die gesetzlichen Krankenversicherungen fordert die IG BAU Duisburg-Niederrhein auf, Parkinson-Patienten anzuschreiben und zu informieren. „Immerhin haben Patienten, wenn es um eine Berufserkrankung geht, die Chance auf eine intensive Betreuung und gute medizinische Versorgung, für die die Berufsgenossenschaft steht“, so Karina Pfau.

Die IG BAU-Bezirkschefin kündigt außerdem an, dass sich die Agrar-Gewerkschaft auch dafür einsetzen werde, dass mehr Betroffene die Anerkennung als Berufskrankheit bekommen: „Es geht vor allem um die, die nicht selbst Pflanzenschutzmittel gespritzt haben, die aber zum Beispiel in Gewächshäusern den Pestiziden ausgesetzt waren“, so Pfau.

Die Gewerkschafterin rät Menschen, die in gefährdeten Branchen arbeiten, sich bei Fragen an ihre jeweilige Berufsgenossenschaft zu wenden. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) habe extra eine „Parkinson-Hotline“ geschaltet: 0561 / 785 - 10350. Außerdem gebe die Berufsgenossenschaft Hinweise auf ihrer Homepage: https://www.svlfg.de/fa-parkinson-durch-pflanzenschutzmittel

Zwischen Komfort und Kontrollverlust: Wenn der Online-Check-in zum Abo wird. EVZ geht von hoher Dunkelziffer aus
Online einchecken, Sitzplatz wählen, Bordkarte erhalten – diese Schritte gehören für viele Reisende heute selbstverständlich zur Flugvorbereitung. Zunehmend werden sie jedoch nicht mehr direkt über die Airline erledigt, sondern über externe Dienstleister. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland beobachtet: Für Nutzer ist dabei häufig nicht klar erkennbar, mit wem sie es tatsächlich zu tun haben – und ob sie gerade lediglich einen Einzelservice nutzen oder ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen.

Abo statt Check-in: Aus einem günstigen Online-Service kann schnell ein kostenpflichtiges Abonnement werden. (Bild: KI-generiert)

Der günstige Einstieg – und was daraus werden kann
Drittanbieter übernehmen den Online-Check-in, reservieren Sitzplätze oder stellen Bordkarten bereit. Beworben werden diese Angebote oft als einfache Zusatzleistungen für gerade einmal einen Euro. Doch die vermeintliche Einzelleistung entpuppt sich nicht selten als „Türöffner“: Wer zustimmt, schließt damit möglicherweise zusätzliche Leistungen oder ein Abonnement ab.

In einigen Fällen werden wenige Tage später deutlich höhere Beträge – etwa rund 79 Euro – abgebucht. Gleichzeitig berichten Verbraucher, dass die Dienstleistung trotz dieser Zusatzkosten nicht wie erwartet erbracht wird oder sogar ganz ausbleibt. Doch auch unabhängig davon gilt: „Sobald aus einem Euro plötzlich 79 Euro werden, ist die Kosten- und Vertragsinformation für Verbraucher offensichtlich nicht klar genug“, betont Malina Garcia, Juristin beim EVZ.

Warum viele Fälle gar nicht beim EVZ landen
Dem Europäischen Verbraucherzentrum liegen zahlreiche Beschwerden zu solchen Konstellationen vor. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen dürfte jedoch deutlich höher liegen. Denn viele Verbraucher versuchen zunächst, das Problem selbst zu klären – und schließen den Vorgang dann frühzeitig ab.

„Unternehmen reagieren auf direkte Beschwerden häufig mit Teil-Erstattungen und bieten an, das Abonnement zu beenden“, erklärt Garcia. „Für Betroffene ist das oft entscheidend – sie wollen vor allem aus der laufenden Verpflichtung heraus. Dass dabei unter Umständen nicht der gesamte Betrag zurückgeholt wird, tritt in den Hintergrund.“ Wie häufig Fälle auf diese Weise abgeschlossen werden, lässt sich leider nicht beziffern.

Wenn Zuständigkeiten unklar werden
Neben den finanziellen Folgen ergeben sich auch praktische Probleme. Viele Verbraucher gehen davon aus, den Online-Check-in direkt über die Airline vorgenommen zu haben. Dass ein externer Dienstleister zwischengeschaltet ist, wird oft erst dann deutlich, wenn zusätzliche Beträge abgebucht werden.

Besonders bei der Nutzung über das Smartphone sind Hinweise zum tatsächlichen Vertragspartner, zu Kosten oder zur Laufzeit häufig nur schwer auffindbar oder nicht vollständig dargestellt. Dabei gilt eigentlich: „Wer Geld verlangt, muss den vollständigen Betrag beim Bestellbutton unmissverständlich deutlich machen“, betont Garcia.

Praktische Nachteile im Reisealltag
Unabhängig von dieser rechtlichen Frage zeigen sich für Verbraucher aber auch ganz praktische Nachteile – etwa bei verschobenen Flugzeiten, neu vergebenen Sitzplätzen oder einem später öffnenden Check-in. Wer direkt mit der Airline verbunden ist, erhält solche Informationen in der Regel unmittelbar, etwa über die App oder per Mail. Wer den Vorgang über einen Drittanbieter abgewickelt hat, muss Informationen oft selbstständig und über Umwege suchen.

„Solange im Ablauf alles glattläuft, fällt der Unterschied kaum auf“, sagt Garcia. „Aber im Problemfall ist der direkte Draht zur Airline Gold wert.“

Transparenz bleibt der zentrale Punkt
Aus Sicht des EVZ liegt das Problem weniger in einzelnen Klicks als in fehlender Transparenz: Wer einen Online-Check-in anbietet, muss klar und verständlich machen, mit wem ein Vertrag zustande kommt, welche Kosten entstehen und ob ein Abonnement abgeschlossen wird. Gerade bei digitalen Buchungsprozessen und auf mobilen Endgeräten ist das entscheidend.

Warum Orientierung über Bewertungen schwierig ist
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Selbst wer misstrauisch wird und sich vor oder nach der Buchung orientieren möchte, stößt schnell an Grenzen. Auf namhaften Bewertungsplattformen finden sich teils sehr unterschiedliche Profile zu identischen Anbietern – teilweise mit nur leicht abweichenden Schreibweisen. Für Verbraucher ist dann kaum nachvollziehbar, welche Bewertungen tatsächlich zu welchem Anbieter gehören und wie verlässlich sie sind.

Worauf es beim Online-Check-in ankommt
Wer den Online-Check-in nutzt, sollte sich einen Moment Zeit nehmen, vor allem wenn der Vorgang nicht direkt über die Airline läuft. Vor dem Klick prüfen, wer den Service anbietet. Der Name der Airline allein reicht nicht – entscheidend ist, wer als Vertragspartner genannt wird.

Auf den letzten Bestellschritt achten.
Wird klar und verständlich darauf hingewiesen, dass ein kostenpflichtiger Vertrag oder ein Abonnement abgeschlossen wird? Fehlt diese Information oder ist sie schwer auffindbar, ist Vorsicht geboten.

Preisangaben kritisch lesen.
Günstige Einstiegspreise können irreführend sein, wenn sie nur einen Teil der tatsächlichen Kosten abbilden oder an eine Laufzeit gebunden sind.
Mobil besonders aufmerksam sein. Auf dem Smartphone sind Hinweise zu Kosten, Laufzeit oder Vertragspartnern oft verkürzt dargestellt. Im Zweifel lieber abbrechen und den Vorgang am Desktop erneut prüfen.

Buchungscodes und persönliche Daten mit Bedacht weitergeben.
Je weniger Stellen Zugriff auf die eigenen Flugdaten haben, desto übersichtlicher bleiben Zuständigkeiten und Informationswege.

Bewertungen gezielt prüfen.
Bei sehr unterschiedlichen Bewertungen oder mehreren ähnlich benannten Profilen lohnt ein genauer Blick, ob es sich tatsächlich um denselben Anbieter handelt.
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54,6 % aller Beamtinnen und Beamten sind an Schulen und im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ im Einsatz
• Weiterer größerer Einsatzbereich war zum Stichtag 30. Juni 2024 die Verteidigung (10,0 %)
• Zahl der Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten binnen zehn Jahren um 5,8 % gestiegen
• Deutliche Länderunterschiede beim Anteil der Beamtinnen und Beamten an Schulen

Knapp zwei Millionen Beamtinnen und Beamte gibt es in Deutschland, die Mehrheit von ihnen ist in den Bereichen öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Bildung eingesetzt. Zum Stichtag 30. Juni 2024 gab es hierzulande 1,96 Millionen Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten – die beiden letztgenannten Gruppen sind zwar keine Beamtinnen oder Beamte im klassischen Sinne, werden aber dienstrechtlich ähnlich behandelt.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, machten die drei Gruppen insgesamt gut ein Drittel (36,4 %) der Beschäftigten im öffentlichen Dienst aus. Der größte Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig (63,6 %).

Der größte Teil der Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten war an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eingesetzt (35,6 % oder 696 000). Knapp ein Fünftel (19,1 % oder 373 000) arbeitete im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“, zu dem Bundes- und Landespolizeien, aber auch der Brandschutz und die Ordnungsämter gehören.

Weitere größere Einsatzbereiche waren die Verteidigung (10,0 % oder 195 000) und die Finanzverwaltung, zu der auch die Finanzämter und die Zollverwaltung zählen (8,6 % oder 167 000). Im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“, zu dem beispielsweise die Ministerien und die Verwaltungen der Parlamente gehören, waren 8,5 % beziehungsweise ebenfalls 167 000 tätig, im Rechtsschutz mit den Gerichten, Staatsanwaltschaften und dem Justizvollzug waren es 6,5 % oder 126 000.



Zahl der Beamtinnen und Beamten gegenüber 2014 weniger stark gestiegen (+5,8 %) als die der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst (+22,1 %) Die Zahl der Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten ist binnen zehn Jahren um 5,8 % gestiegen – zum Stichtag 30. Juni 2014 waren es noch 1,85 Millionen.

Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst um 22,1 % von 2,80 Millionen im Jahr 2014 auf 3,42 Millionen im Jahr 2024. Entsprechend nahm die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst insgesamt um 15,6 % zu: Von 4,65 Millionen Ende Juni 2014 auf 5,38 Millionen Ende Juni 2024.

Mehr Beamtinnen und Beamte als zehn Jahre zuvor gab es 2024 vor allem an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (+52 000), im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ (+46 000) sowie im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“ (+22 000). Dagegen sank deren Zahl deutlich im Bereich "Verkehrs- und Nachrichtenwesen“ (-26 000), wo als Folge der Privatisierung der Deutschen Bundesbahn keine Beamtinnen und Beamten mehr eingestellt wurden.

Auch im Bereich “Soziale Sicherung, Familie und Jugend, Arbeitsmarktpolitik” ging die Zahl der Beamtinnen und Beamten binnen zehn Jahren zurück (-10 000). Das lag größtenteils daran, dass bei der Bundesagentur für Arbeit keine Verbeamtungen mehr erfolgten.



Anteil von Beamtinnen und Beamten an Schulen am höchsten in Baden-Württemberg, am niedrigsten in Berlin Lediglich knapp ein Fünftel aller Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten arbeitet für den Bund (19,0 %).

Der weitaus größte Teil (70,1 %) ist für die Länder tätig, knapp ein Zehntel (9,7 %) auf kommunaler Ebene. Ursächlich für diese Verteilung ist die Organisation des Bildungswesens auf Länderebene, da Beamtinnen und Beamte am häufigsten im Bildungsbereich arbeiten, meistens als Lehrkräfte.

Insgesamt arbeiteten zum Stichtag 30. Juni 2024 auf Länderebene 638 000 Beamtinnen und Beamte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen – das waren knapp drei Viertel (74,1 %) aller Beschäftigten im Schuldienst der Länder.

Das Verhältnis Beamtenschaft zu den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist dabei von Land zu Land sehr unterschiedlich, vor allem weil Lehrkräfte in einigen Ländern üblicherweise verbeamtet werden, in anderen dagegen nicht. Besonders hoch war der Anteil von Beamtinnen und Beamten an Schulen zuletzt in Baden-Württemberg (92,4 %), im Saarland (88,7 %) und in Niedersachsen (85,2 %).

Anteilig besonders wenige Beamtinnen und Beamte an Schulen gab es dagegen in Berlin (28,2 %), Mecklenburg-Vorpommern (30,4 %) und Sachsen (33,4 %).

Start der „Hamborner Rathausgespräche“: Die Historie des Dichterviertels

Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am Donnerstag, 7. Mai, in Kooperation mit dem Hamborner Heimatverein zum Auftakt der „Hamborner Rathausgespräche“ um 17 Uhr in den großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses an der Duisburger Straße 213 ein. Thorsten Fischer hält einen spannenden Vortrag über die Entstehung und Entwicklung des Dichterviertels in Obermarxloh.

Noch vor dem Ersten Weltkrieg entstand für die Bergleute der Schachtanlage Friedrich Thyssen in Obermarxloh ein Arbeiterquartier, das bis heute von der Geschichte des Ruhrgebiets erzählt: das Dichterviertel. Die größte Duisburger Arbeitersiedlung besitzt eine dichte Blockrandbebauung mit großen Innenhöfen und früheren Nutzgartenflächen. Bereits in seinen Anfängen war das Viertel durch Zuwanderung geprägt.

Es galt zudem als „rotes Viertel“, in dem gestreikt und Widerstand in der NS-Zeit geleistet wurde. Der Vortrag führt in die Entwicklung Obermarxlohs und Hamborns im Zeichen von Kohle, Stahl und Zuwanderung ein und fragt, wie Arbeit und Alltag in Bergarbeitersiedlungen miteinander verwoben waren. Was bedeutete eine Werkswohnung für die dort lebenden Familien? Und was erzählt das Dichterviertel heute über Wandel, Zusammenhalt und das industriekulturelle Erbe Hamborns?

Thorsten Fischer wirft einen historischen Blick auf ein Quartier, in dem sich große Industriegeschichte und alltägliches Wohnen auf besondere Weise begegnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Barrierefreiheit ist sichergestellt. Weitere Informationen gibt es bei Frau Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de.

Funkamateure: Wie lassen sich Nachrichten ohne Internet austauschen?
Mit dieser Frage beschäftigt sich ein öffentlicher Vortrag der Funkamateure im Duisburger Westen. Unter dem Titel „Meshtastic – Was ist das?“ stellt der DARC e.V. Ortsverband Rheinhausen ein dezentrales, netzunabhängiges Kommunikationssystem vor. Meshtastic ermöglicht es, mit kostengünstigen und stromsparenden Geräten Textnachrichten sowie Sensordaten zu senden und zu empfangen.

Die Technologie basiert auf einem autarken Netzwerk, in dem sich Geräte untereinander verbinden und Nachrichten weiterleiten. Der Vortrag richtet sich ausdrücklich an ein breites Publikum: Technikinteressierte sowie Einsteiger ohne Vorkenntnisse erhalten einen verständlichen Überblick. Thematisiert werden Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen des Systems sowie konkrete Einsatzszenarien im Alltag und Hobbybereich.

Termin: 9. Mai 2026, 15:00 bis 17:00 Uhr Ort: Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen, Schwarzenberger Straße 147, 47226 Duisburg
Die Teilnahme ist offen und kostenlos für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an dm1cha@darc.de oder via WhatsApp unter 02065 9017484. Ausblick: Am 23. Mai 2026 (15:00 bis 18:00 Uhr) folgt ein Workshop, in dem Teilnehmer eigene Meshtastic-Hardware gemeinsam einrichten und in Betrieb nehmen können.

Der Amateurfunk ist so facettenreich wie kaum eine andere Freizeitbeschäftigung. Einige Funkamateure pflegen den Sprechfunk und das immaterielle Kulturerbe Morsen, andere befassen sich mit computergestützten Betriebsarten. Wieder andere betreiben Amateur-Fernsehsender, das HamNet – ein Datenübertragungsnetz als Kombination von Amateurfunk und Internet – sowie vieles mehr.

Der länderübergreifende Funkbetrieb findet auf Kurzwelle, UKW sowie über Satelliten statt. Er fördert die Toleranz, den kulturellen Austausch und das internationale Verständnis der rund 61.000 deutschen und weltweit mehr als 2,5 Millionen Funkamateure. Mit der Fülle ihrer technischen Möglichkeiten können sie in Not- und Katastrophensituationen helfen, die Kommunikation unabhängig von den Versorgungsnetzen aufrecht zu erhalten. 

Als größter Verband von Funkamateuren in Deutschland hat der DARC e.V. rund 31.600 Mitglieder. Der DARC e.V. vertritt die Interessen der Funkamateure bundesweit und engagiert sich zur Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU). Weitere Infos: https://www.darc.de

Sitzung Rat der Stadt Duisburg, Dienstag 5. Mai 2026
Änderung der Geschäftsbereiche der Dezernate
Das vorzeitige Ausscheiden eines Beigeordneten sowie die Ausschreibung von zwei Beigeordnetenstellen Beschlussentwurf
1. Der Rat beschließt den als Anlage 1 beigefügten Dezernatsverteilungsplan mit Wirkung zum 01.01.2027.
2. Die Beigeordnetenstelle für das Dezernat II wird mit dem in der Anlage 2 vorgeschlagenen Text ausgeschrieben.
3. Herr Beigeordneter Martin Linne wird auf eigenen Antrag zum 01.01.2027 in den Ruhestand versetzt.
4. Die Beigeordnetenstelle für das Dezernat VII wird mit dem in der Anlage 3 vorgeschlagenen Text ausgeschrieben.
5. Der Rat beschließt für die Besetzungsverfahren die Einrichtung jeweils einer Findungskommission, die sich aus dem Oberbürgermeister sowie 10 Mitgliedern zusammensetzt. Die Mitglieder werden bis zum 11.05.2026 benannt.
6. Zur Unterstützung der Findungskommissionen wird der Oberbürgermeister gebeten, ein Personaldienstleistungsunternehmen zu beauftragen.

- Konzept für öffentliche Grillflächen
Toeppersee Rheinhausen – Grillzonen und Hundeauslaufflächen
- Barrierefreier Ausbau von 40 Bushaltestellen in Duisburg
- Neubau eines Hallenbades in Duisburg-Mitte

- Mehrkostenbeschluss für den 3. Bauabschnitt der Süd-West-Querspange
Hamborn/Walsum (Umgehungsstraße Hamborn/Walsum)
- Grüner Ring – Knotenpunkt Musfeldstraße 
- Bebauungsplanes Nr. 1301 -Wanheim-Angerhausen- „Forststraße“
- Antrag der Fraktion Die Linke: Verzicht auf Strafanzeigen und Strafanträgen wegen
Beförderungserschleichung nach § 265a seitens der DVG

Bund der Steuerzahler NRW ermittelt Terrassengebühren 2026
Für die Gastronomie beginnt jetzt die Freiluftsaison – doch für die zufriedenen Gäste draußen vorm Lokal zahlen die Gastwirte höchst unterschiedliche Gebühren. Der Bund der Steuerzahler NRW hat die so genannten Terrassengebühren in den 30 größten Städten verglichen. Die Spannweite reicht von mehreren hundert bis über 1.800 Euro pro Saison. Während einige Städte entlasten, setzen andere weiterhin auf hohe Gebühren. Der BdSt NRW sieht Handlungsbedarf.

Die gute Nachricht: 29 der 30 größten Städte in NRW haben die Terrassengebühren nicht erhöht. Doch die Unterschiede bleiben hoch. (Grafik: Katrin Ernst / Canva)

"Draußen" kostet extra: BdSt-Vergleich zeigt Unterschiede bei den Terrassengebühren in NRW - Terrassengebühren 2026 in Nordrhein-Westfalen Städte > 100.000 Einwohner

Mit Beginn der Außengastronomie-Saison im Mai rücken die so genannten Terrassengebühren wieder in den Fokus. Diese fallen an, wenn Gastronomen öffentliche Flächen vor ihren Lokalen für Tische und Stühle nutzen. Der Bund der Steuerzahler NRW hat die entsprechenden Regelungen in den 30 größten Städten des Landes untersucht.

Grundlage der Auswertung ist eine Musterrechnung: 25 Quadratmeter Terrassenfläche, zentrale Innenstadtlage, fünf Monate Nutzung (Mai bis September). Das Ergebnis zeigt deutliche Unterschiede:

Bonn bleibt mit rund 1.812 Euro Spitzenreiter bei den höchsten Gebühren.
Hohe Kosten ebenfalls u. a. in Wuppertal und Düsseldorf (je rund 1.212 Euro), Leverkusen (rund 1.037 Euro) und Bielefeld (rund 1.000 Euro).
Deutlich günstiger ist es in Mülheim an der Ruhr (rund 143 Euro), Bottrop (rund 212 Euro) und Hamm (rund 312 Euro).

Positiv hebt der BdSt NRW die Stadt Krefeld hervor. Sie verzichtet bis Ende 2030 vollständig auf die Erhebung von Terrassengebühren. Insgesamt zeigt sich: Die meisten Städte haben ihre Gebührensätze im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöht. Eine Ausnahme bildet Paderborn: Hier ist der Gebührensatz von 6,40 Euro je m²/Monat auf 7,30 Euro gestiegen.

„Lebendige Innenstädte leben von Gastronomie im öffentlichen Raum. Außenterrassen tragen entscheidend zur Attraktivität bei“, erklärt Eberhard Kanski, stellvertretender BdSt-Vorsitzender. „Hohe Gebühren können hier kontraproduktiv wirken.“

Bürokratie für Gastronomen und Kommunen
Neben den eigentlichen Terrassengebühren entsteht zusätzlicher Aufwand durch Verwaltungsgebühren und bürokratische Vorgaben. Städte regeln teilweise sehr detailliert, wie die Terrassen gestaltet sein müssen. Nicht nur die Gastronomen zahlen, sondern auch die Kommunen: Bearbeitung der Anträge und Kontrolle verursachen Kosten auf kommunaler Seite.

„Der bürokratische Aufwand steht oft in keinem guten Verhältnis zu den Einnahmen“, so Kanski. „Ein Verzicht auf Terrassengebühren kann die Gastronomie stärken und zugleich die Verwaltung entlasten.“

BdSt-Empfehlung: Satzungen auf Einsparmöglichkeiten prüfen

Für Gastronomen lohnt sich ein genauer Blick in die jeweiligen Satzungen. So gibt es teilweise Ermäßigungen, etwa wenn sie angrenzende Grünflächen pflegen oder die Terrasse über das ganze Jahr hinweg betreiben. Gleichzeitig bergen solche Jahreserlaubnisse Risiken: Sie rechnen sich nicht immer – insbesondere bei wetterabhängiger Nutzung. „NRW ist schließlich nicht Teneriffa“, gibt Kanski zu bedenken.

In Marxloh steht ein „Social Sofa“
In Marxloh ist es etwas bunter geworden: Das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ hat gemeinsam mit verschiedenen Projektbeteiligten und Netzwerkpartnern das Marxloher „Social Sofa“ eingeweiht. Zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil nutzten bereits die Gelegenheit, um das neue Sofa zu bewundern oder einen Plausch zu halten.

Vor dem Stadtteilbüro in Marxloh lädt seit dem 15.04.2026 das "Social Sofa" zum Verweilen und Austausch ein. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Mit dem „Social Sofa“ ist ein neuer nachbarschaftlicher Begegnungsort im Stadtteil entstanden. Die farbenfrohe Bank ist mit Mosaiksteinchen liebevoll gestaltet worden und steht auf der Höhe des Gebäudes an der Kaiser- Friedrich-Straße 25, direkt gegenüber vom Stadtteilbüro in Marxloh.

Die Idee für das Projekt hatte der Hamborner Mosaikkünstler Ulrich Schmöckel-Spano, der das Konzept des „Social Sofa“ bei der niederländischen Schauspielerin und Kabarettistin Karin Bruers vor ein paar Jahren entdeckte. Er war sofort fasziniert von der Idee dahinter, einen niedrigschwelligen Ort im Stadtteil zu schaffen, der zur Begegnung einlädt.

Die Motive, die Planung und das Bekleben der Steine wurden gemeinsam mit Jugendlichen, die an berufsvorbereitenden Maßnahmen der Duisburger Werkkiste teilgenommen haben, umgesetzt. Das Quartiersmanagement von „Stark im Norden“ in Marxloh unterstützte das Projekt, indem es die Projektbeteiligten zusammenbrachte und koordinierte sowie bei der Finanzierung des Projektes Kontakte vermittelte.

Alle Marxloherinnen und Marxloher sind eingeladen, auf dem „Social Sofa“ Platz zu nehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ Marxloh steht an diesem besonderen Ort auch gerne für Gespräche zum Modellvorhaben zur Verfügung. Sprechzeiten sind dienstags von 10 Uhr bis 13 Uhr und mittwochs von 15 Uhr bis 18 Uhr.

Superheldentag in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center Schreckerstraße wird am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 13 Uhr zum Treffpunkt für junge Superheldinnen und Superhelden. Die Veranstaltung richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 14 Jahren, die Spaß an Comics, Kreativität und fantasievollen Abenteuern haben. Im Mittelpunkt steht der Gratis Comic Tag, an dem sich jedes Kind bis zu drei Comics nach eigener Wahl aussuchen darf.

Welche Comics zur Auswahl stehen, können bereits im Vorfeld in einem Flyer markiert werden, der aktuell in der Bibliothek ausliegt. Bei einem Green-Screen-Fotoshooting kann man sich bildlich an außergewöhnliche Orte versetzen lassen, zum Beispiel ins Weltall, auf den Mond oder an einen einsamen Strand. Kreativ wird es auch beim Comiczeichnen: hier können die Teilnehmenden ihre Traumbibliothek entwerfen oder mit Vorlagen ihren eigenen Comicstrip gestalten.

Ergänzt wird das Angebot durch eine Medienausstellung rund um das Thema Comic. Dafür stellt die Bibliothek eine Auswahl aus ihrem umfangreichen Bestand zusammen, die vor Ort entdeckt und selbstverständlich auch ausgeliehen werden kann. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Star Wars-Familientag in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek lädt am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 15 Uhr, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem Star Wars-Familientag ein. Hierzu verwandelt sich die Kinder- und Jugendbibliothek auf der 1. Etage in eine galaktische Eventmeile, die Familien, Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm bietet. Wer möchte, kann im Star- Wars-Kostüm erscheinen – ob als mutiger Jedi, finsterer Sith, tapferer Rebell oder cleverer Droide – und so selbst Teil des Weltraum-Abenteuers werden.

Die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, an der T-Shirt-Design-Station ihre mitgebrachten Shirts in echte intergalaktische Unikate zu verwandeln. Beim Green-Screen-Fotoshooting können sie sich in ikonische Szenen aus dem Star-Wars-Universum versetzen und einzigartige Erinnerungsfotos aus einer weit entfernten Galaxie mit nach Hause nehmen. Für alle, die ihr Wissen testen möchten, gibt es das interaktive Star Wars-Quiz als Kahoot-Spiel, bei dem zur Teilnahme das eigene Smartphone ausreicht.

Ergänzt wird das Programm durch Tabletop-Games, Bastelangebote und weitere Aktionen, die zum Entdecken, Mitmachen und Verweilen einladen. Als besonderer Höhepunkt ist die German Garrison der 501st Legion zu Gast. Die aufwendig kostümierten Mitglieder der internationalen Star-Wars- Kostümorganisation stehen für Fotos bereit und sorgen für echtes Kino- Feeling zwischen den Bücherregalen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Alles sauber macht der Mai“
Unter diesem Motto führt der Verein „Du bist Rheinhausen e.V.“ eine weitere Dreck-weg-Aktion durch. Am 09. Mai 2026 von 10 bis 12 Uhr wird das Umfeld der Rheinhausen-Halle in Angriff genommen und von Unrat befreit. Treffpunkt ist der Haupteingang der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße in 47226 Duisburg-Rheinhausen.

Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit alle Utensilien ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer stehen bereit.

Bezirksverwaltung Duisburg-Süd: Mitmach-Konzert „Dein Beat, mein Lied“ für Kinder und Familien
Mit dem interaktiven Konzertformat „Dein Beat, mein Lied“ erwartet Kinder und Familien am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Duisburg-Süd, Sittardsberger Allee 14, ein besonderes Musikerlebnis: Hier wird das Publikum selbst Teil des Geschehens. Statt nur zuzuhören, sind die jungen Besucherinnen und Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken und gemeinsam Musik zu gestalten.


Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Dabei erleben sie auf spielerische Weise grundlegende Elemente der Musik wie Rhythmus, Dynamik und Zusammenspiel. Der eigene Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und niedrigschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.

Das Format verbindet künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch. Neben dem musikalischen Erleben werden auch soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.

„Dein Beat, mein Lied“ richtet sich insbesondere an Kinder im Grundschulalter sowie an Familien und bietet einen offenen und inklusiven Zugang zur Musik. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und die Freude am eigenen künstlerischen Ausdruck zu wecken. Auch Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske begrüßt das Projekt: „‚Dein Beat, mein Lied‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Musik Menschen zusammenbringen kann.

Besonders Kinder werden hier ermutigt, sich auszuprobieren, gemeinsam kreativ zu sein und ihre eigenen Stärken zu entdecken. Solche Angebote sind ein wichtiger Beitrag für kulturelle Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs wird eine Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.

Museumsbesuch und Podiumsdiskussion: „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“
Das Stadtarchiv Duisburg und das Kultur- und Stadthistorische Museum laden am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr im Museum Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem gemeinsamen Besuch in der Sonderausstellung „Platz gemacht!“. Im Anschluss findet von 17 bis 19 Uhr in der „Denkstätte“ im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 – in unmittelbarer Nähe – eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“ statt.

C Stadtarchiv Duisburg

Im Zeitalter der Digitalisierung stehen die kommunalen Verwaltungen und damit auch die Bauverwaltungen der Städte, Gemeinden und Kreise vor der Notwendigkeit, die laufenden Bau- bzw. Hausakten aus Papier für die Arbeit zu digitalisieren. Damit droht den Papierakten, die häufig bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, die Vernichtung und damit die Vernichtung von stadt- und architekturhistorisch bedeutsamen originalen Plänen, Zeichnungen, Fotografien und weiteren Unterlagen.

Das Stadtarchiv Duisburg hat dazu im Januar 2023 ein eigenes Projekt gestartet: Durch die Arbeit von zwei Kunsthistorikerinnen und zwei Historikern wurde für die rund 160.000 Hausakten ein Kriterienkatalog erstellt und auf dieser Grundlage rund 40.000 für die Geschichte der Stadt Duisburg repräsentative Hausakten ausgewählt, die in Papierform erhalten bleiben.

In der Podiumsdiskussion wird sowohl über die Vorteile eines Digitalisats als auch über die Vorteile der analogen Papierakte, beispielsweise eines dreidimensionalen Plans gesprochen: „Was ist der Gewinn für die Arbeit einer Bauverwaltung durch eine digitale Akte und was macht trotzdem das Original zu einem unverzichtbaren Stück Kulturgeschichte?

Was ist die Aura des Originals, die auch durch das Ausdrucken eines Digitalisats nicht ersetzt werden kann?
Was macht die originalen Pläne, Zeichnungen und Schriftstücke in einer Akte zu Kulturgut, teilweise zu Kunstobjekten, die es auch in ihrer Entstehungsform zu schützen gilt?“

Vier Praktikerinnen und Praktiker aus der Denkmalpflege, der Wissenschaft und aus architekturgeschichtlichen Sammlungen sowie ein Mitglied des Projekts des Stadtarchivs Duisburg, die alle in ihrer Arbeit fast täglich mit entsprechenden Originalobjekten umgehen, diskutieren über die Notwendigkeit, trotz Digitalisierung das Original zu erhalten.

Bei der Podiumsdiskussion zu Gast sind Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg, Dr. Marius Lange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hausaktenprojekts im Stadtarchiv Duisburg, Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums und zentraler Sammlungsbeauftragter der Technischen Universität Berlin, Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Pulheim-Brauweiler sowie Professor Wolfgang Sonne, Technische Universität Dortmund, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) und wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW, Dortmund.

Moderiert wird die Diskussionsrunde durch Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

AUSGERUFEN | Tonsson  
Tonsson präsentiert im Trio eine facettenreiche Musik mit Einflüssen aus verschiedenen Jazz- und Rock-Genres: instrumental, emotional, voll rhythmischer Spannung und experimentierfreudiger Sounds, bisweilen trancig, lyrisch oder melancholisch. Die drei erfahrenen Musiker beziehen ihre Inspiration aus dem reichhaltigen Fundus von Jazz, Jazz-Rock, Funk und Progressive Rock, um – nach allen Seiten offen – eigene Musik entstehen zu lassen.  

 Besetzung: Uli Müller-Romeike – elektrische und akustische Gitarren, Sounds; Christoph Niermann – E-Bass, Sounds; Armin Beck – Schlagzeug, Sounds.  Foto: © Uli Müller-Romeike 

AUSGERUFEN | Tonsson Samstag, 9. Mai 2026, 19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - solidarische Hutveranstaltung

Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern
Die Poesie von Degenhardt – Wenzel

Können Lieder die Welt verändern? Franz-Josef Degenhardt und Hans-Eckhard Wenzel glaub(t)en daran. Beide sind scharf beobachtend, erzählerisch dicht, politisch und persönlich zugleich. Das Programm der HOFlieferanten stellt ihre Lieder einander gegenüber – nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung.

Von den alten und neuen Liedern wollen sie singen, wie zeitlos poetische Genauigkeit sein kann – und wie unterschiedlich sie klingen darf.

Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern - Foto © Iris Frank-Graefen.

Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Eintritt frei(willig) - solidarisches Hutkonzert

Pfarrerin Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
 Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 8. Mai 2026 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann (Foto: Stephan Werner). Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 




Einzelhandelsumsatz im März 2026 real um 2,0 % niedriger als im Vormonat
Einzelhandelsumsatz, März 2026 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)
-2,0 % zum Vormonat (real)
-1,5 % zum Vormonat (nominal)
-2,0 % zum Vorjahresmonat (real)
-0,5 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Februar 2026 (revidiert, kalender- und saisonbereinigt)
-0,3 % zum Vormonat (real)
-0,6 % zum Vormonat (nominal)
+0,9 % zum Vorjahresmonat (real)
+1,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2026 gegenüber Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 2,0 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 1,5 % gesunken.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 sank der Umsatz real um 2,0 % und nominal um 0,5 %. Im Februar 2026 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Januar 2026 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,3 % (vorläufiger Wert: -0,6 %) und nominal 0,6 % (vorläufiger Wert: - 0,7 %).



Auffällig war im März 2026 die Entwicklung der Umsätze der Tankstellen infolge des Kriegs im Nahen Osten: Nach Kalender- und Saisonbereinigung sanken die Umsätze real um 5,6 % gegenüber dem Vormonat, nominal stiegen sie um 5,5 %. Zu beachten ist, dass im Umsatz der Tankstellen auch die Verkäufe in den Tankstellenshops enthalten sind.

Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank im März 2026 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt real um 2,7 % und nominal um 2,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel einen Rückgang von real 3,3 % und nominal 1,9 %.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im März 2026 gegenüber dem Vormonat real um 1,0 % und nominal um 0,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von 0,6 %, wohingegen der nominale Umsatz um 0,5 % stieg.

Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im März 2026 gegenüber dem Vormonat ein sowohl reales als auch nominales Umsatzplus von 3,0 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um 5,9 % und nominal um 6,1 %.