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ExtraSchicht begeistert trotz Hitze
Rund 10.000 Besucher:innen kamen am Samstagabend zur 24.
ExtraSchicht in den Landschaftspark Duisburg-Nord und
erlebten trotz extremer Hitze einen eindrucksvollen Abend
zwischen Industriekulisse(n), Akrobatik und Kreativität.

Connecting the dots (c) Merle Eckhardt
Bei
Temperaturen von nahezu 40 Grad setzte das Programm
eindrucksvolle Akzente. Absoluter Publikumsmagnet war die
spektakuläre Show von Flic Flac auf dem Bunkervorplatz. Mit
mitreißender Akrobatik, artistischen Höchstleistungen und
einer energiegeladenen Inszenierung verwandelte das Ensemble
den Platz in eine große Open-Air-Bühne und zog die
Aufmerksamkeit zahlreicher Gäste auf sich.
Der
Bunkersteg verwandelte sich erstmals in ein großformatiges
Kunstwerk. Unter dem Titel „Connecting the Dots“ brachte der
niederländische Künstler Ivo Schoofs eine
Lichtkunst-Installation aus Eindhoven nach Duisburg. Knapp
50 rot leuchtende Heliumballons stiegen über dem Gelände auf
und schufen eine eindrucksvolle Atmosphäre, die zahlreiche
Gäste zum Verweilen und Fotografieren einlud.
Ergänzt wurde das Angebot durch ein vielfältiges
Bühnenprogramm mit regionalen und internationalen
Künstler:innen, Führungen durch das Industriedenkmal,
Lichtinstallationen sowie zahlreiche weitere Programmpunkte,
die das Facettenreichtum des Landschaftsparks erlebbar
machten.
Trotz der Temperaturen verlief die
Veranstaltung reibungslos: zahlreiche Schattenplätze,
kostenlose Wasserangebote und Sprühnebelanlagen sorgten für
eine entspannte Atmosphäre.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg warnen vor Blaualgen im
Schwanenteich
Bei einer aktuellen Gewässerkontrolle haben Mitarbeitende
der Wirtschaftsbetriebe Duisburg Blaualgen im Schwanenteich
in Duisburg-Huckingen festgestellt. Bei Blaualgen handelt es
sich um sogenannte Cyanobakterien, die regelmäßig in
natürlichen Gewässern vorkommen. In hohen Konzentrationen
können sie jedoch gesundheitliche Risiken für Menschen und
Tiere darstellen.

Foto Copyright: Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Ein
möglicher Befall ist unter anderem an einer blaugrünen
Färbung des Wassers oder an Schlieren auf der
Wasseroberfläche zu erkennen. Der Kontakt mit Blaualgen kann
zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautreizungen, geröteten
Augen, Fieber oder Atembeschwerden führen. In schweren
Fällen sind auch neurologische Beeinträchtigungen möglich.
Für Hunde kann die Aufnahme von belastetem Wasser
lebensgefährlich oder sogar tödlich sein.
Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg warnen daher dringend davor,
Hunde im Schwanenteich schwimmen oder aus dem Gewässer
trinken zu lassen. Auch Menschen sollten den direkten
Kontakt mit auffällig verfärbtem Wasser vermeiden. Mit Blick
auf die angekündigten hohen Temperaturen weisen die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg zudem darauf hin, dass sich die
Wasserqualität in Duisburger Stillgewässern innerhalb kurzer
Zeit verändern kann.
Dies gilt auch für andere Seen
und Teiche, die von Badegästen sowie Erholungssuchenden
besucht werden. Wärme und starke Sonneneinstrahlung können
die Vermehrung von Blaualgen begünstigen. Besucherinnen und
Besucher sollten deshalb auf auffällige Wasserverfärbungen,
Schlieren und Hinweisschilder vor Ort achten.
Hunde
sollten grundsätzlich nicht aus stehenden Gewässern trinken,
wenn das Wasser auffällig verfärbt ist oder sich Schlieren
auf der Oberfläche gebildet haben. Sobald die
Blaualgenkonzentration im Schwanenteich wieder unbedenklich
ist, werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die
Öffentlichkeit informieren.
Stadtradeln: Eröffnungstour aufgrund der Hitze
abgesagt
Aufgrund der extremen Temperaturen werden die für Samstag,
27. Juni, um 11 Uhr geplante Eröffnungsveranstaltung vor dem
Stadttheater zum Stadtradeln 2026 sowie die anschließende
Fahrradrundfahrt abgesagt. Alle Informationen zur Aktion
Stadtradeln, die bis zum 17. Juli läuft, gibt es im Internet
unter https://www.stadtradeln.de/duisburg. Wichtige Hinweise
und Empfehlungen für die heißen Tage finden Interessierte
unter
https://www.duisburg.de/hitzetipps.
Bund-Länder-Einigung greift zu kurz – Kommunen
brauchen jetzt finanzielle Entlastung statt Versprechen für
die Zukunft
Fallen künftig bei den Kommunen Mehrkosten an, die aufgrund
von neuen Vor- und zugeteilten Aufgaben durch den Bund
entstehen, will sich Berlin mit 80 Prozent der Kosten daran
beteiligen. Darauf haben sich jetzt Bund und Länder
geeinigt. Diese stärkere Beteiligung begrüßt die Stadt
Duisburg zwar grundsätzlich, „aber das reicht bei Weitem
noch nicht“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Was ist mit
den Altlasten? Was ist mit den überbordenden Kosten durch
bereits geltende Gesetze? Diese Sünden der Vergangenheit
bleiben ungesühnt.“
Der Oberbürgermeister kritisiert
zudem das Zustandekommen der Einigung „Wieder einmal hat man
über die Kommunen gesprochen – aber nicht mit ihnen. Wieder
einmal wurden wir nicht an den Verhandlungstisch gebeten.
Einmal mehr wird von oben herab Politik gemacht. Wer den
Städten und Gemeinden wirklich helfen will, der darf nicht
nur versprechen, zukünftig weniger neue Steine in den
kommunalen Rucksack zu legen.
Wir schleppen nämlich
immer noch verdammt schwer an denen, die da schon seit
Jahren drin sind. Dafür brauchen wir eine Lösung!“ Denn das
Defizit der Kommunen in Deutschland im Jahr 2025 beträgt
inzwischen rund 32 Milliarden Euro, in Nordrhein-Westfalen
beläuft es sich auf rund neun Milliarden Euro. Auch Duisburg
spürt diese Entwicklung mit voller Wucht.
Trotz
konsequenter Haushaltskonsolidierung und eines
Haushaltssicherungskonzepts ab 2027, das bis 2037
Einsparungen von mindestens 350 Millionen Euro vorsieht,
wird ein „Ansparen“ gegen das Defizit immer schwieriger. Für
2025 wird ein Jahresfehlbetrag von voraussichtlich 132,6
Millionen Euro erwartet und die Prognosen für 2026 lassen
ein noch höheres Defizit in dreistelliger Millionenhöhe
befürchten. Besonders deutlich wird die Dynamik auf der
Ausgabenseite: Die Ausgaben (ohne Personal) stiegen zwischen
2022 und 2025 um 364 Millionen Euro bzw.
22 Prozent.
Gründe dafür sind insbesondere die Sozialgesetzgebung, die
Hilfen zur Erziehung und die Eingliederungshilfe. Alles
Ausgaben, die nicht von den Kommunen zu beeinflussen sind.
Hinzu kommen erhebliche Kostensteigerungen bei den Personal-
und Versorgungsaufwendungen von 137 Millionen Euro (+27
Prozent) im selben Zeitraum. Diese Entwicklungen können
Kommunen ebenfalls kaum beeinflussen, sie müssen diese
jedoch vollständig aus ihren Haushalten finanzieren.
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack betont:
„Der Beschluss von Bund und Länder ist zwar ein erster aber
eigentlich selbstverständlicher Schritt in die Richtung
fairer Kostenverteilung, löst aber keine einzige akute
Herausforderung in der schwerwiegendsten kommunalen
Finanzkrise der Bundesrepublik. Nicht nur zukünftig muss
gelten: Bund und Länder finanzieren alle Leistungen, die sie
den Kommunen auferlegen, und zwar mit der derselben Dynamik
wie die jeweilige Kostensteigerung.
Eine zukünftige
Teilfinanzierung reicht daher bei Weitem nicht und kann auch
das dramatische Abrutschen in die roten Zahlen nicht
verhindern. Klar ist doch: Ohne eine finanzielle Soforthilfe
werden harte Einschnitte bei den Städten und Gemeinden nicht
zu verhindern sein und das werden die Bürgerinnen und Bürger
spüren – beim Service, den Straßen, der Sauberkeit, den
Schulen, Kitas, Bibliotheken, Schwimmbädern, Kultur- und
Sportangeboten, Digitalisierung und
Verwaltungsmodernisierung.“
Überarbeitete digitale Karte zeigt kühle und schattige Orte
in Duisburg – jetzt mit interaktiver Bürgerbeteiligung
Seit 2023 gibt es bereits die Karte kühler Orte der Stadt
Duisburg. Insbesondere im Sommer soll sie dazu dienen, den
Bürgerinnen und Bürgern eine Übersicht über die verschiedenen
Möglichkeiten der Abkühlung auf dem Duisburger Stadtgebiet zu
bieten. In einer umfassenden Überarbeitung hat das Umweltamt das
Angebot der Kühlen-Orte-Karte erweitert und verbessert.
Insbesondere die Ergänzung zahlreicher Parkanlagen und die Aufnahme
schattiger Wege sind nun auch in der Karte hinterlegt. Kühle Orte
können zudem auch Badeseen, Wasser- und Waldspielplätze, Kirchen,
Museen, Bibliotheken oder Trinkwasserstellen sein. Vor allem vor dem
Hintergrund der zukünftigen Zunahme der heißen Tage und Hitzewellen
werden Orte der Abkühlung immer wichtiger.
Matthias Simons,
Leiter des Umweltamts, sieht die Karte daher als wichtiges
Informationsinstrument: „Sie zeigt viele Möglichkeiten zur Abkühlung
in der Stadt und hilft den Bürgerinnen und Bürgern, im Alltag einen
kühlen Kopf zu bewahren. Dazu gehören schattige Wege für angenehmere
Strecken, kostenfreie Trinkwasserangebote an Brunnen sowie die
Abkühlung in unseren zahlreichen Parkanlagen. Auch weitere Angebote
wie mobile Servicebusse für Hilfesuchende sind enthalten. Die Karte
der kühlen Orte lebt vor allem vom Insiderwissen der Menschen vor
Ort. Sie kennen ihre Stadtteile am besten. Deshalb haben wir eine
Bürgerbeteiligung integriert. So können auch persönliche Geheimtipps
aufgenommen werden.“
Dieses Schwarmwissen soll künftig
wachsen. Ab sofort ist es möglich, eigene kühle Orte über ein
integriertes Bearbeitungstool in der Karte zu hinterlegen und mit
wertvollen Informationen zu ergänzen. Link zur Karte:
https://geoportal.duisburg.de/geoportal/kuehleorte/
Stadt Duisburg führt die Bezahlkarte ein
Die Stadt Duisburg beginnt ab dem 1. Juli 2026 mit der schrittweisen
Einführung der Bezahlkarte für volljährige Personen, die Leistungen
nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. „Die Bezahlkarte hat
sich schon in anderen Kommunen als geeignetes Mittel zur
Bereitstellung von Leistungen bewährt. Ich bin überzeugt, dass sie
sich auch in Duisburg als sicheres und transparentes Verfahren
durchsetzen wird“, betont Oberbürgermeister Sören Link.
Im
Juli des vergangenen Jahres hat der Rat der Stadt Duisburg
entschieden, von der Opt-out-Regelung des Landes Nordrhein-Westfalen
keinen Gebrauch zu machen. Diese hätte es den Kommunen erlaubt,
Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz auch in anderer Form
als über die Bezahlkarte zu gewähren.
Mit der Bezahlkarte
werden die Leistungen jetzt bargeldlos bereitgestellt. Sie kann für
Einkäufe des täglichen Bedarfs genutzt werden. Zusätzlich können pro
Person monatlich bis zu 50 Euro des Guthabens in bar abgehoben
werden. Die Einführung der Bezahlkarte wird nun nach und nach bis
zum Jahresende umgesetzt, um einen geordneten und für die
Betroffenen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Im Mai
fanden hierzu bereits mehrsprachige Informationsveranstaltungen
statt, in welchen die neue Auszahlungsform den betroffenen Personen
vorgestellt und die Funktionsweise sowie Nutzungsmöglichkeiten
erläutert wurden.
Notwendigkeit eines
Haushaltssicherungskonzepts ab 2027 Die Stadt Duisburg
wird für den Doppelhaushalt 2027/2028 erstmals seit vielen Jahren
ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) aufstellen müssen. Grund dafür
sind die anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
und kontinuierlich steigende Soziallasten, welche den
Handlungsspielraum der Kommunen zunehmend einschränken.
Ziel
des Haushaltssicherungskonzepts ist es, die finanzielle
Handlungsfähigkeit der Stadt langfristig zu sichern und eine
drohende Überschuldung abzuwenden. Nach aktuellen Berechnungen
beläuft sich das Konsolidierungsvolumen auf 351 Millionen Euro.
Spätestens am Ende des Haushaltssicherungszeitraums, das heißt im
Jahr 2037, muss dieser Betrag durch wirksame
Konsolidierungsmaßnahmen jährlich eingespart werden.
Aufgrund der weiterhin stark steigenden Aufwendungen insbesondere im
Sozialbereich wird sich dieser Betrag im laufenden
Haushaltsaufstellungsverfahren noch deutlich erhöhen. Um eine
Konsolidierung in dieser Größenordnung realisieren zu können, sind
nachhaltige Anpassungen in allen Bereichen des städtischen
Haushaltes erforderlich.
Dabei werden nicht nur freiwillige
oder unwirtschaftliche Leistungen auf den Prüfstand gestellt,
sondern es müssen auch im Bereich gesetzlicher Pflichtaufwendungen
Einsparungen realisiert werden. Hier liegt der Fokus vor allem auf
dem gezielten Einsatz von KI und Digitalisierungstechniken. Auch die
städtischen Tochterunternehmen werden ebenfalls erhebliche
Konsolidierungsbeiträge leisten müssen.
Ein wesentlicher
Bestandteil der Konsolidierung ist der geplante Abbau von 910
Stellen innerhalb der Stadtverwaltung. Dieser Prozess, der sich über
die kommenden zehn Jahre erstrecken wird, soll sozialverträglich
gestaltet werden und über natürliche Personalabgänge (z.B. Eintritt
in den gesetzlichen Ruhestand) erfolgen. Betriebsbedingte
Kündigungen zur Haushaltskonsolidierung sind ausgeschlossen.
Oberbürgermeister Sören Link betont die dringende Notwendigkeit,
Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung zu ergreifen: „Bund und Land
haben die Kommunen hängen gelassen. Gerade deshalb müssen wir jetzt
unter schwierigsten Bedingungen einen verantwortungsvollen Haushalt
aufstellen. Nur so bleiben wir als Stadt in der Lage, weiterhin
unabhängig und eigenständig gestalten zu können. Das erfordert auch
unliebsame Entscheidungen. Wichtig ist mir dabei, dass wir trotz
allem weiterhin unserer sozialen Verantwortung gerecht werden.“
Neben den eigenen Konsolidierungsanstrengungen fordert die Stadt
erneut eine grundlegende Verbesserung der kommunalen
Finanzausstattung. Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack
sieht die Ursachen der Entwicklung vor allem in strukturellen
Fehlentwicklungen auf Bundes- und Landesebene: „Die finanzielle
Schieflage vieler Kommunen ist längst kein Duisburger Einzelfall
mehr. Bund und Länder übertragen den Städten immer neue Aufgaben,
ohne dauerhaft für eine ausreichende Finanzierung zu sorgen. Das
widerspricht dem Grundsatz: ‚Wer bestellt, muss auch bezahlen‘.
Wenn die deutschen Kommunen insgesamt ein Defizit von nahezu 32
Milliarden Euro ausweisen, dann reichen punktuelle Hilfen nicht aus.
Die angekündigte Übernahme von einer Milliarde Euro Altschulden ist
ein wichtiges Signal, aber sie löst die strukturellen Probleme
nicht. Kommunen brauchen eine verlässliche, auskömmliche und
dauerhaft tragfähige Finanzierung ihrer gesetzlichen Aufgaben.“
Die Stadtverwaltung wird die konkreten Maßnahmen des
Haushaltssicherungskonzepts in den kommenden Monaten erarbeiten. Die
Ergebnisse sollen den politischen Gremien nach der Sommerpause,
voraussichtlich im September, zur Beratung vorgelegt werden.
Extreme Hitze: Vorstellungen des Ballett am Rhein am Wochenende
im Opernhaus Düsseldorf und Theater Duisburg werden abgesagt
Aufgrund der akuten Hitzewelle, bei der am Wochenende
Temperaturen bis zur 40-Grad-Marke in Düsseldorf und Duisburg
erwartet werden, sagt die Deutsche Oper am Rhein zwei Vorstellungen
des Ballett am Rhein ab. Betroffen von der Absage sind die
Vorstellung von „Endstation Sehnsucht“ im Opernhaus Düsseldorf am
Freitag, 26. Juni 2026, sowie das dreiteilige Ballettprogramm
„Signaturen“ im Theater Duisburg am Samstag, 27. Juni 2026.
Die Opernpremiere von Giuseppe Verdis „Il trovatore“ am Samstag und
die Vorstellung von Donizettis „La Cenerentola“ am Sonntag (beide im
Opernhaus Düsseldorf) finden hingegen statt, allerdings entfallen
die beiden Werkeinführungen und die traditionelle öffentliche
Premierenfeier am Samstag, da die Foyers nicht klimatisiert sind.
Das für Sonntag, 28. Juni 2026, um 11.00 Uhr angesetzte Konzert
„Symphoniker im Foyer“ wird in die Neanderkirche verlegt.
„Nach intensiver Auswertung der uns zur Verfügung stehenden
Messdaten und kontinuierlicher Beobachtung der Wetterprognosen
müssen wir davon ausgehen, dass am Wochenende im Vorstellungsbetrieb
auf den Bühnen bislang einzigartig hohe Temperaturen erreicht
werden. Daher sehen wir uns in enger Absprache mit der
künstlerischen Leitung des Ballett am Rhein und schweren Herzens
gezwungen, die beiden Ballett-Vorstellungen abzusagen. Sicherheit
und Gesundheitsschutz haben für uns oberste Priorität“, so die
Geschäftsführende Direktorin der Deutschen Oper am Rhein, Alexandra
Stampler-Brown.
„Die prognostizierten Temperaturen sind für
alle an einer Opernaufführung beteiligten Künstlerinnen und
Künstler, unser technisches Personal und alle weiteren Mitarbeiter
bereits extrem herausfordernd. Für die Tänzerinnen und Tänzer des
Ballett am Rhein stellen sie vor dem Hintergrund ihrer
außerordentlich hohen physischen Belastung eine akute
gesundheitliche Gefährdung dar“, ergänzt der Künstlerische Leiter
der Deutschen Oper am Rhein, Marwin Wendt.
Zum Hintergrund:
Weder das Opernhaus Düsseldorf (Baujahr 1875/ Wiederöffnung 1956)
noch das Theater Duisburg (Baujahr 1912/Wiedereröffnung 1950) sind
baulich für einen Spielbetrieb bei länger anhaltender, extremer
Außenhitze ausgelegt; technische Anlagen zur Kühlung gibt es in den
historischen, sanierungsbedürftigen Bauten nur in den Sälen, nicht
aber auf der Bühne und in den Backstage-Bereichen.
Durch die
langanhaltenden extremen klimatischen Bedingungen heizt sich die
Luft auf den Bühnen während des Vorstellungsbetriebs durch die
Abwärme u.a. von Scheinwerfern, bühnentechnischen Anlagen und aus
den Sälen schneller und intensiver auf, als dies in den vergangenen
Spielzeiten in den Sommermonaten der Fall war.
Mit
Zuschauerinnen und Zuschauern, die Karten für die beiden abgesagten
Ballettvorstellungen erworben haben, setzt sich die Deutsche Oper am
Rhein direkt in Verbindung. Diejenigen, die Karten über ein externes
Vorverkaufsbüro oder eine Besucherorganisation erworben haben,
werden gebeten, diese direkt zu kontaktieren.
Stadtradeln 2026: Eröffnungstour wird verkürzt
Zum Auftakt der beliebten Aktion Stadtradeln, die in diesem
Jahr bereits zum 13. Mal in Duisburg startet, gibt es eine
Eröffnungstour am Samstag, 27. Juni, um 11 Uhr. Los geht es vor dem
Stadttheater in der Innenstadt, wo Bürgermeisterin Sylvia Linn die
Teilnehmenden begrüßt.
Aufgrund der extremen Hitze wird die
ursprünglich geplante Tour von rund 34 Kilometern in den Duisburger
Westen voraussichtlich stark verkürzt. Teilnehmende werden zudem
gebeten, an ausreichend Sonnenschutz sowie Wasser zum Trinken zu
denken. Alle Informationen zur Aktion Stadtradeln, die bis zum 17.
Juli läuft, gibt es im Internet auf
https://www.stadtradeln.de/duisburg.
Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch die
Innenstadt
Beeindruckende Kunstwerke, Hintergründiges zur vielfältigen
Kulturszene – beim nächsten Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister
Sören Link geht es am Samstag, 11. Juli, von 13 bis 16 Uhr durch die
Duisburger Innenstadt vor allem um das Thema „Streetart“.
Anmeldungen sind ab sofort bis einschließlich Freitag, 3. Juli,
online unter https:///www.duisburg.de/buergerspaziergang möglich.
Die Nachfrage nach den Bürgerspaziergängen ist erfahrungsgemäß sehr
groß. Daher werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen
ausgelost. Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der
Veranstaltung per E-Mail ein Ticket mit allen wichtigen
Informationen zum Treffpunkt und zum Ablauf des Spaziergangs.
Bürgerverein Neudorf: Absage des Sommerfestes!
Aufgrund der noch höher steigenden Temperaturen und einem
möglichen Unwetter, hat sich der Bürgerverein Neudorf, schweren
Herzens dazu entschieden, das Sommerfest am kommenden Samstag, 27.
Juni abzusagen.
Duisburger Innenhafen wird wieder zum DuisPool
Kostenloses öffentliches Schwimmangebot ab 18. Juli.
Stärkung der Attraktivität des Quartiers und der Gastronomie.
Aufsicht erfolgt durch geschulte Rettungsschwimmer.
Der Duisburger Innenhafen wird wieder zum
Schwimmbecken. Pünktlich zu den Sommerferien in NRW eröffnet der
DuisPool am 18. Juli. Im Hafenbecken entsteht für mehrere Wochen ein
kostenloses öffentliches Schwimmangebot. Die Projektsteuerung liegt
beim Citymanagement der DBI, die das Vorhaben gemeinsam mit der
Stadt Duisburg, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD), Duisburg
Kontor und Duisburg Sport umsetzt.
Die Aufsicht während der
Öffnungszeiten übernehmen geschulte Rettungsschwimmer. Die
Wasserqualität wird regelmäßig beprobt und hält die geltenden
Grenzwerte für die Freigabe ein. Oberbürgermeister Sören Link ordnet
das Freizeitangebot für die Stadtgesellschaft ein: „Der Innenhafen
ist einer der beliebtesten Orte in Duisburg. Dass hier auch in
diesem Sommer wieder geschwommen werden kann, ist ein schönes
Zeichen für unsere Sportstadt. Viele Duisburgerinnen und Duisburger
haben sich den DuisPool gewünscht. Umso mehr freue ich mich, dass
wir eine Wiederauflage möglich machen konnten.“

Foto Ilja Höpping Stadt Duisburg
Für die DBI ist der DuisPool
ein konkretes Beispiel dafür, wie sich öffentlicher Raum
wirtschaftlich aktivieren lässt. Geschäftsführer Rasmus C. Beck
verweist auf die Erfahrung aus dem Vorjahr: „Schon 2025 haben rund
2500 Gäste den DuisPool genutzt, und die Gastronomie im Innenhafen
hat die zusätzliche Frequenz an den Wochenenden deutlich gespürt.
Das Angebot schafft einen Anlass, das Quartier zu besuchen, länger
zu bleiben und vor Ort einzukehren. Genau solche niedrigschwelligen
Formate stärken die Innenstadt, und sie zeigen, dass sich der
Aufwand auch wirtschaftlich rechnet.“
Erstmals offiziell als
Stadtbad zugänglich war das Hafenbecken im Sommer 2025, entstanden
im Rahmen von City of Play rund um die FISU World University Games.
Den Betrieb übernimmt erneut der ComeTogether Projekt e.V., beim
Veranstaltungsprogramm unterstützt das Sportbildungswerk Duisburg.
Die Partner bringen ihre jeweilige Expertise ein. „Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg unterstützen die Umsetzung des DuisPool
gerne und bringen ihr Know-how im Bereich Gewässer und
Wasserqualität ein“, sagt WBD-Vorstand Thomas Patermann. Der
DuisPool bringe viele zusätzliche Gäste in den Innenhafen und das
schaffe tolle Bilder aus der Stadt, ergänzt Uwe Kluge,
Geschäftsführer Duisburg Kontor: „Dort schwimmen zu können, ist
absolut einzigartig. Und der Spaß der Gäste freut auch die
Gastronomie an der Promenade.“
Der DuisPool öffnet vom 18. Juli bis zum 6. September,
freitags von 13 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 19
Uhr. Die Nutzung ist kostenlos. Die Einstiegsstelle befindet sich
direkt vor dem Restaurant faktorei21 auf Höhe Philosophenweg 21.
Gratis-Wasser, Schatten und kühler Nebel gegen Hitze
bei der EXTRASCHICHT im Innenhafen Mehr Schatten,
kostenloses Wasser und ein Sprühnebel-Tunnel, die Macher von
Duisburg Kontor bereiten den Spielort Innenhafen für eine sehr heiße
Extraschicht am Samstag vor. Die Gäste sollen in Pavillons und
Zelten Schatten finden, auch mehr Sitzmöglichkeiten sind geplant.
Außerdem bieten die Stadtwerke Duisburg an ihrer Energielounge
kostenloses Wasser an.
Am Eingang des Geländes können die
Besucherinnen und Besucher sich zudem beim Gang durch einen vier
Meter langen Nebeltunnel abkühlen. Innen versprühen zahllose Düsen
einen erfrischenden Wassernebel. Der Veranstalter weist darauf hin,
dass auch selbst mitgebrachte Getränke erlaubt sind und bittet
darum, die Gefäße in den entsprechenden Abfallbehältern zu entsorgen
oder wieder mitzunehmen. Für eventuelle medizinische Notfälle sind
die Johanniter mit mehr Einsatzkräften und Rettungswagen vor Ort.
Das verspricht die ExtraSchicht im
Landschaftspark
Am Samstag, den 27. Juni 2026 ab 18:00
Uhr verwandelt sich das ehemalige Hüttenwerk in eine gigantische
Open-Air-Bühne, die den Spagat zwischen Nostalgie und Popkultur
feiert. Unter dem Motto „Zwischen Salto & Sound“ wartet eine Nacht,
die voller Industriekultur steckt.
Schon beim Betreten des
Parks wird klar, dass diese Nacht besonders wird: Der Bunkersteg
selbst wird ein riesiges Kunstwerk. Unter dem Titel „Connecting the
dots“ bringt Ivo Schoofs eine Lichtkunst-Ausstellung von Eindhoven
nach Duisburg: Knapp 50 rot leuchtende Heliumballons werden am
Himmel aufsteigen.

Die Gießhalle (c) Thomas Berns
In der monumentalen
Kraftzentrale wartet ein echtes Highlight für Nerds und
Musikliebhaber*innen: Der Medienkünstler Moritz Simon Geist lässt
ein futuristisches Musiklabor zum Leben erwachen. Statt DJs stehen
hier echte, physische Roboter an den Reglern und spielen ein
interaktives Live-Konzert zwischen Techno und KI-Projektionen.
Auf dem Bunkervorplatz gibt es den maximalen Kontrast: Der
Circus Flic Flac bringt mit seiner legendären „Globe of
Speed“-Motorradshow Nervenkitzel und Adrenalin in die
Industriekulisse. Wer zwischendurch eine Pause braucht, zieht weiter
zur Gießhalle. Dort servieren Maxi Gstettenbauer, Thomas Schmidt und
Ruhrpott-Ikone La Signora (Carmela De Feo) nahbare Stand-up-Comedy.
Urbane Vibes und exklusive Einblicke Musikalisch bleibt der
Park angenehm unvorhersehbar: Am Kirschhain verschmelzen Folk, Jazz
und die treibenden brasilianischen Reggae-Beats von Emersound mit
dem Vibe der BigBand der Musik- und Kunstschule Duisburg zu einem
sommerlichen Soundtrack.
Für alle, die tiefer in die DNA des
Parks eintauchen wollen, öffnen sich Tore, die sonst verschlossen
bleiben: Ehemalige Hüttenwerker führen exklusiv auf den eigentlich
gesperrten Hochofen 5. Wer den ultimativen Kick sucht, seilt sich
mit den Höhenprofis von Hochofen 2 in die Tiefe ab, während das
Tauchrevier Gasometer Einblicke in Europas größtes
Indoor-Tauchparadies gewährt.
Wann: Samstag, 27. Juni 2026,
ab 18:00 Uhr Wo: Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstraße 71,
47137 Duisburg Tickets: Für viele Programmpunkte vor Ort ist ein
offizielles ExtraSchicht-Ticket erforderlich. Alle Infos und Tickets
gibt es unter www.extraschicht.de.
Presseakkreditierungen
können an lena.sieler@landschaftspark.de oder
kathrin.schumann@landschaftspark.de gesendet werden. Die Vorlage
eines Presseausweises ist keine alleinige Grundlage für eine
Akkreditierung. Weitere Informationen immer aktuell unter
www.landschaftspark.de
Extrafahrten zur
ExtraSchicht: DVG bringt Besucherinnen und Besucher zu den
Spielstätten Am Samstag, 27. Juni, findet im Ruhrgebiet
die ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur statt. Die Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) bringt die Besucherinnen und Besucher
mit dem ExtraSchicht-Shuttle 1 (ES 1) zu den Spielstätten in
Duisburg und Mülheim an der Ruhr und zurück. Die Linie ES 1 verkehrt
vom 27. Juni, 18 Uhr, bis 28. Juni, 1 Uhr, im 15-Minuten-Takt
zwischen den Haltestellen „Landschaftspark Nord“ und „Mülheim
Stadthalle“.
In Fahrtrichtung Duisburg fahren die Busse die
Haltestellen „Mülheim Theater an der Ruhr“, „Mülheim Wolfsburg“,
„Zoo/Uni“, „Duisburg Hbf.“, „Lehmbruck Museum“, „Stapeltor“
(Spielort Innenhafen) und „Landschaftspark Nord“ an. In
Fahrtrichtung Mülheim an der Ruhr fährt der Shuttle die Haltestellen
entgegengesetzt an. Abschiedsfahrt „Alte Straßenbahn“ In diesem Jahr
verabschieden sich die letzten alten Straßenbahnen der DVG aus dem
regulären Fahrbetrieb.
Im Rahmen der ExtraSchicht besteht
daher die besondere Gelegenheit, noch einmal mit diesen Fahrzeugen
durch Duisburg zu fahren. Zwei der Bahnen vom Typ GT10NC laden zu
einer Rundfahrt ein. Die Strecke führt vom Duisburger Hauptbahnhof
über den Linienweg der Linie 901 bis nach Marxloh Pollmann. Dort
erfolgt der Wechsel auf die Linie 903 in Richtung Stadtmitte. Die
Fahrten werden als Linie 902 durchgeführt und verkehren von etwa
20.30 Uhr bis 23.30 Uhr.
Das Ticket der ExtraSchicht gilt in
sämtlichen ExtraSchicht-Shuttlelinien, den alten Straßenbahnen sowie
im gesamten Nahverkehrsnetz des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR)
für die 2. Klasse. Besucher können mit dem Ticket zudem Regional-
und S-Bahnen, den Fahrrad- sowie Schiffsshuttle nutzen. Karten für
die ExtraSchicht gibt es auch im DVG-Kundencenter am Duisburger
Hauptbahnhof.
schauinsland Muddy Angel Run
Die größte Hindernislaufserie für Frauen in Europa lädt Frauen
aller Fitnesslevel zu einem ganz besonderen Sporterlebnis ein.
Gemeinsam mit den besten Freundinnen, Kolleginnen, der Schwester
oder Mama gilt es auf insgesamt 5 Kilometern dieses Jahr sogar 18
statt 15 Hindernisse zu bewältigen, die vor allem Teamgeist und
Freude an der Herausforderung fördern.
Während Spaß und
Action vorprogrammiert sind, unterstützen die Läuferinnen mit einer
Teilnahme gleichzeitig den Kampf gegen Brustkrebs. Gemeinsam mit
Brustkrebs Deutschland e.V. setzen sich der schauinsland Muddy Angel
Run und die XLETIX GmbH als Veranstalter für Aufklärungsarbeit rund
um Brustkrebs ein und möchten Frauen für das Thema sensibilisieren
und stärken. Samstag, 27. Juni 2026, Sportpark Duisburg Link:
https://www.muddyangelrun.com/events/duisburg-2026/

XLETIX Kids XLETIX Kids richtet sich an Familien mit Kindern
und Jugendlichen zwischen 5 und 15 Jahren, die Lust auf Bewegung und
unvergessliche Momente inmitten jeder Menge Schlamm haben. Starten
können Kinder gemeinsam mit der Familie oder als Gruppe mit
Gleichaltrigen und ihren Begleitpersonen. Zur Auswahl steht die
Action-Distanz mit einer Länge von 5 Kilometern und über 20
Hindernissen sowie die Fun-Distanz, die 2 bis 3 Kilometer lang ist
und über 10 Hindernisse bereithält. Sonntag, 28. Juni 2026,
Sportpark Duisburg Link:
https://www.xletixkids.com/events/duisburg-2026/
Inner Wheel Club Duisburg: Susanne Bartetzky ist die neue
Präsidentin Die neue Präsidentin des Inner Wheel Clubs
Duisburg Susanne Bartetzky ist ein Urgestein des Clubs und hat alle
Ämter im Club schon mehrfach sehr engagiert und überaus erfolgreich
ausgeübt. Susanne Bartetzky dankte ihrer Vorgängerin Ruth Stromberg
für ihre kontinuierliche Arbeit an den verschiedensten Projekten des
Clubs wie der langjährigen Herzkissenaktion für brustkrebserkrankte
Frauen und Männer, den gehäkelten kleinen Kraken für zu früh
geborene Kinder und natürlich der „Kauf eins mehr Aktion“ dessen
Erlös die Tafel Duisburg und die Organisation Immersatt tatkräftig
bei ihrer Arbeit unterstützen.

Susanne Bartetzky wird die erfolgreiche Arbeit des Inner Wheel Clubs
Duisburg 2026/2027 engagiert fortführen und begleiten. Das Motto
ihrer Präsidentschaft lautet deswegen auch: „Allein sind wir stark,
zusammen unschlagbar!“ Der Inner Wheel Club Duisburg betreut daneben
noch eine Vielzahl anderer sozialer Projekte, die regional
angesiedelt sind, der privaten Förderung bedürfen und das Gemeinwohl
stärken. Ein Schwerpunkt des Duisburger Clubs liegt dabei auf der
Hilfe für Frauen, die von Gewalt bedroht sind
Pestel-Institut legt Untersuchung vor:
„Alterstauglichkeit“ der Wohnungen Nur 52.200 Wohnungen in
Duisburg haben das Top-Kriterium fürs Wohnen im Alter: gut begehbare
Duschen „Boomer-Zuschüsse“ für den altersgerechten Umbau
von Wohnungen gefordert
Längst nicht alle Wohnungen sind fit
fürs Alter: Von den gut 259.700 Wohnungen in Duisburg sind nur rund
11.900 so gebaut, dass ältere Menschen darin ideal klarkommen.
Gerade dann, wenn sie auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen
sind. „Damit bieten nur rund 5 Prozent aller Wohnungen in Duisburg
den Standard, der nötig ist, um mit körperlichen Einschränkungen
oder auch als Pflegefall darin alt zu werden“, sagt Matthias
Günther. Er ist Leiter des Pestel-Instituts. Dessen Wissenschaftler
haben im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel
(BDB) eine regionale Wohnungsmarkt-Analyse gemacht.

Altersgerechter Umbau - Senioren-Wohnung für Rollstuhl planen
Im Fokus der Untersuchung: die „Alterstauglichkeit“ der
Wohnungen. „Gerade die ist auch für Duisburg wichtig: Immerhin gehen
hier in den nächsten zehn Jahren rund 73.300 Menschen in Rente – die
Baby-Boomer nämlich“, sagt Katharina Metzger vom Bundesverband
Deutscher Baustoff-Fachhandel. Ziel müsse es deshalb sein, möglichst
schnell für mehr Seniorenwohnungen in Duisburg zu sorgen. „Denn die
werden früher oder später gebraucht. Und auf Dauer ist jede
altersgerechte Sanierung günstiger als ein Umzug ins Heim“, so
BDB-Präsidentin Metzger. (Fotos Peter-Institut=

Schon rein volkswirtschaftlich müsse der Staat also ein
Interesse daran haben, mehr Seniorenwohnungen zu schaffen. „Vor
allem aber geht es um den Wunsch der Menschen selbst: Die meisten
wollen in den eigenen vier Wänden alt werden und, solange es geht,
zu Hause bleiben“, sagt Katharina Metzger.
Das funktioniert
aber nur, so das Pestel-Institut, wenn gerade Altbauwohnungen fürs
Wohnen im Alter umgebaut werden: „Wichtig sind wenig Barrieren –
also möglichst keine Schwellen, Stufen oder ganze Treppen. Aber auch
breite Türen und viel Platz, um sich mit einem Rollator oder
Rollstuhl frei bewegen zu können. Vor allem im Bad und in der Küche
ist das wichtig. Genau die sind aber oft zu klein gebaut.“
Doch das Problem fängt häufig schon ganz vorne an – beim Eingang:
„28 Prozent aller Hausflure in Duisburg sind nicht breit genug, um
mit dem Rollstuhl wirklich gut durchzukommen. Das betrifft immerhin
rund 66.400 Wohnungen“, sagt Matthias Günther. Oft seien sogar schon
die Haustüren zu schmal.
Entscheidend wird es, so das
Pestel-Institut, dann aber in den Wohnungen – vor allem in der Küche
und im Bad: „Immerhin haben zwar 67 Prozent der Wohnungen in
Duisburg eine Küche, die groß genug ist. Das bedeutet umgekehrt aber
auch: In rund 84.500 Küchen können Menschen mit einem Rollstuhl
nicht wenden“, so Matthias Günther. Bei den Bädern in Duisburg seien
125.100 und damit 48 Prozent zu klein.
Der wichtigste Punkt
beim Badezimmer sei allerdings nicht unbedingt dessen Größe, sondern
eine begehbare, also bodengleiche Dusche: „Die gibt es aktuell nur
in rund 52.200 Wohnungen in Duisburg“, so der Wissenschaftler. Damit
erfüllten lediglich 20 Prozent der Wohnungen „das A-und-O-Kriterium,
um in der eigenen Wohnung alt werden zu können“, so Matthias
Günther.
Der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts rät, beim
altersgerechten Umbau von Wohnungen „unbedingt das Bad anzupacken“.
Probleme könne es allerdings bei älteren Gebäuden geben: „Gerade bei
Wohnhäusern aus den 50er-Jahren ist oft die Decke zu dünn, um eine
bodengleiche Dusche einzubauen“, sagt Günther.
Grundsätzlich
habe Duisburg einen „enormen Nachholbedarf, um den Wohnungsbestand
fit fürs Alter zu machen“, so der Leiter des Pestel-Instituts. Genau
hier sieht auch die Präsidentin des Deutschen Baustoff-Fachhandels
ein Problem: „In den nächsten zehn Jahren gehen die Baby-Boomer
komplett in Rente. Der Bedarf an Senioren-Wohnungen, den Duisburg in
den kommenden Jahrzehnten damit haben wird, ist also enorm. Neubau
kann da zwar helfen. Aber die Lösung liegt ganz klar im
seniorengerechten Umbau der Wohnungen, in denen die Boomer heute
wohnen“, sagt Katharina Metzger.
Der altersgerechte Umbau sei
jahrzehntelang zu kurz gekommen. Daher sei jetzt eine
„Senioren-Umbau-Offensive“ dringend notwendig. „Das bedeutet: volle
Kraft für den barrierearmen Umbau von Wohnungen. Die Mieter,
Wohnungs- und Hauseigentümer in Duisburg brauchen dafür allerdings
Rückenwind aus Berlin: ‚Boomer-Zuschüsse‘, mit denen sich aus
Standard-Wohnungen mit Stufen und Stolperschwellen an der Dusche
endlich barrierearme Wohnungen machen lassen“, so Katharina Metzger.
Die Wissenschaftler vom Pestel-Institut fordern dazu, der Bund
müsse einen Großteil der Umbaukosten übernehmen – und zwar als
Zuschuss. „Denn wer kurz vor der Rente seine Wohnung altersgerecht
umbauen will, der scheut sich, dafür noch einen Kredit aufzunehmen.
Und die heute gängige staatliche Unterstützung von 10 Prozent beim
Bad-Umbau ist nichts anderes als ein ‚Placebo-Zuschuss‘. Der reicht
auf keinen Fall, um eine effektive Umbauwelle fürs Seniorenwohnen in
Deutschland loszutreten“, sagt Institutsleiter Matthias Günther.
Auch der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel erteilt dem
„bestehenden Mix aus Fördertöpfen“ für den altersgerechten Umbau
eine klare Absage: „Die staatliche Förderbank KfW, die
Krankenkassen, die Pflegeversicherung – durch das Förder-Dickicht
muss man sich erst einmal durchkämpfen. Der Sanierungsschub, der
dringend notwendig ist, kommt so jedenfalls nicht zustande“,
kritisiert Verbandspräsidentin Metzger. Der Bund müsse das
altersgerechte Umbauen endlich zum Schwerpunkt seiner
Wohnungsbaupolitik machen und dafür einen „milliardenschweren
Zuschuss“ bereitstellen.
„Kirchenräume neu denken“:
Neuer Leitfaden von Baukultur NRW zeigt Wege für eine
zukunftsfähige Nutzung
Immer mehr
Kirchengebäude in Nordrhein-Westfalen stehen vor einer
großen Herausforderung: Von den ungefähr 6.000
Kirchengebäuden (konfessionsübergreifend) in NRW werden
ca. 3.000 in absehbarer Zukunft nicht mehr für
Gottesdienste und Gemeindearbeit gebraucht.
Gleichzeitig prägen sie das Stadtbild
und erfüllen wichtige Funktionen für das
gesellschaftliche Leben vor Ort. Mit „Kirchenräume neu
denken – Ein Leitfaden für Kommunen, Gemeinden und
Engagierte“ legt Baukultur NRW nun eine praxisorientierte
Publikation vor, die den Umgang mit Kirchengebäuden und
deren Umgestaltung neu beleuchtet.
Im Mittelpunkt
steht eine klare Botschaft: Kirchenräume sind keine
Problemfälle, sondern wertvolle Ressourcen. Sie bieten
Potenziale für neue Nutzungen und können auch zukünftig
als Orte der Begegnung, der Gemeinschaft und der sozialen
Infrastruktur dienen – sowohl in städtischen als auch in
ländlichen Räumen.
Kirchenräume sind wertvolle
Ressourcen, keine Problemfälle Die Publikation richtet
sich an Kommunen, Kirchengemeinden sowie
zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen, die
sich mit der Zukunft von Kirchengebäuden befassen. Der
Leitfaden versteht sich ausdrücklich als
Arbeitsinstrument für die Praxis. Ziel ist es,
Verantwortliche zu ermutigen, die Anforderungen zu
prüfen, Ideen zu entwickeln und Kooperationen aufzubauen.
„Kirchenräume neu denken“ zeigt, wie aus ersten
Überlegungen tragfähige Projekte entstehen können. Neben
grundlegenden Fragen zu Beginn eines Umnutzungsprozesses
werden Herangehensweisen vorgestellt, die Transformation
von Kirchenräumen unterstützen. Erfahrungsberichte und
Fachbeiträge aus Politik, Architektur, Baukultur,
Verwaltung und Denkmalpflege ergänzen die praxisnahen
Inhalte – u. a. von Daniel Sieveke, Staatssekretär im
NRW-Bauministerium; Prof. Dr. Barbara Welzel vom
Lehrstuhl für Kunstgeschichte und Kulturelle Bildung der
TU Dortmund; Architekt Jörg Beste von synergon sowie
Peter Köddermann, Geschäftsführer Programm von Baukultur
NRW.

Gestaltung: Felix Hemmers
Umwandlung mehr als ein
Immobilienprojekt Die Transformation eines
Kirchengebäudes ist weit mehr als ein reines
Immobilienprojekt. Sie erfordert einen sensiblen Umgang
mit der Geschichte, der Architektur und den Bedürfnissen
eines Quartiers. Gleichzeitig eröffnet sie Möglichkeiten
für neue Formen des Zusammenlebens – etwa durch
kulturelle Angebote, Bildungsformate, soziale
Einrichtungen oder nachbarschaftliche Treffpunkte. Solche
Orte sind zentral für den Erhalt einer demokratischen
Gesellschaft.
Ein besonderes Augenmerk legt der
Leitfaden auf die Rolle der Kommunen. Denn auch
Stadtverwaltungen sind zunehmend mit Kirchenschließungen
konfrontiert und haben die Chance, diese Entwicklungen
aktiv zu begleiten. Die Handreichung unterstützt dabei
mit Checklisten und Vorlagen, lenkt den Blick auf
Rollenverteilungen und regt zur fundierten Analyse des
kirchlichen Bestands an – mit dem Ziel neue Perspektiven
einzunehmen und Kirchen weiterhin als wichtigen Teil
einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu
begreifen.
„Kirchenräume neu denken – Ein
Leitfaden für Kommunen, Gemeinden und Engagierte“ Ab
sofort als Print-Ausgabe bei Baukultur NRW zu bestellen
und außerdem als PDF zum Download:
baukultur.nrw/kirchenraeumeneudenken
Veranstaltungen zum Leitfaden Baukultur NRW stellt den
Leitfaden „Kirchenräume neu denken“ im Rahmen
öffentlicher Veranstaltungen vor und lädt zur Diskussion
über die Zukunft von Kirchengebäuden ein.
Am
Dienstag, 26. Mai 2026, um 19 Uhr findet in der
Lutherkirche in Solingen die Veranstaltung „Kirchen neu
denken – eine kommunale Aufgabe?“ im Rahmen der
Ausstellung „Kirchen als Vierte Orte. Perspektiven des
Wandels“ des Museums der Baukultur NRW statt.
Eine
weitere Vorstellung des Leitfadens folgt am Montag, 8.
Juni 2026, um 18 Uhr im Baukunstarchiv NRW in Dortmund.
AWO appelliert an
Landtagsabgeordnete: Schuldnerberatung in Duisburg
stärken Im Rahmen der bundesweiten
Aktionswoche „Wie komme ich an mein Geld? – Wenn das
P-Konto zum Problemkonto wird“ besuchten die
SPD-Landtagsabgeordneten Sarah Philipp und Frank Börner
die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der
AWO-Integration in Duisburg. Hintergrund sind bundesweit
rund 300.000 bis 350.000 Kontopfändungen pro Monat.
Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten machte
AWO-Integration auf die Bedeutung einer starken
Schuldnerberatung und wirksamer Präventionsangebote für
Duisburg aufmerksam.
Geschäftsführer Dirk Franke
schilderte die aktuelle Situation: In Duisburg gibt es
jeden Monat bis zu 4.000 Kontopfändungen. Bei einer
Kontopfändung läuft für den Schuldner eine sehr kurze
Frist, um eine Bescheinigung von der Schuldnerberatung zu
erhalten. Ansonsten wird das Geld weggepfändet. Somit
können weder Miete, Strom noch sonstige Zahlungen gezahlt
werden.
Gleichzeitig steigt der
Unterstützungsbedarf durch hohe Lebenshaltungskosten,
steigende Mieten, Energiekosten und wirtschaftliche
Unsicherheiten. Frühzeitige Beratung hilft dabei,
Wohnungsverlust, Energiesperren und andere existenzielle
Notlagen zu vermeiden. Ratsuchende erhalten bei der AWO
zeitnahe Unterstützung, in akuten Krisensituationen auch
kurzfristig.
„Duisburg gehört seit Jahren zu den
Städten mit den höchsten Überschuldungsquoten in
Deutschland“, erklärte Dirk Franke. „Gerade deshalb
brauchen wir eine starke Schuldnerberatung und eine
verlässliche Präventionsarbeit. Wer Menschen frühzeitig
unterstützt, verhindert persönliche Notlagen,
stabilisiert Familien und spart zugleich erhebliche
soziale Folgekosten.“
Ein wichtiger Baustein
dieser Arbeit ist das Präventionsprojekt „Du und Dein
Geld“, das die Duisburger Wohlfahrtsverbände gemeinsam
mit der Stadt Duisburg durchführen. Dabei lernen
Schülerinnen und Schüler einen verantwortungsvollen
Umgang mit Geld, Konsum, Verträgen und
Verschuldungsrisiken. Die AWO hat in den vergangenen zehn
Jahren über 10.000 Schülerinnen und Schüler an Duisburger
Schulen über mögliche Gefahren der Geldgeschäfte
informiert und damit einen wichtigen Beitrag zur
Vermeidung von Überschuldung geleistet.
Darüber
hinaus ermöglichen die gemeinsamen Beratungsangebote der
Wohlfahrtsverbände wichtige Unterstützung für Menschen in
unterschiedlichen Lebenslagen. Von den Angeboten
profitieren vor allem Erwerbstätige, Rentnerinnen und
Rentner, Studierende, Auszubildende sowie Selbstständige
und Familien, die sich in finanziellen Schwierigkeiten
befinden. Die Schuldnerberatung ist damit längst nicht
nur ein Angebot für Menschen im Leistungsbezug, sondern
eine wichtige Unterstützung für viele Bürgerinnen und
Bürger in der Mitte der Gesellschaft.
Zum
Abschluss des Gesprächs betonten Sarah Philipp und Frank
Börner die hohe Bedeutung der Schuldnerberatung und
Prävention für die soziale Infrastruktur in Duisburg.
Die Botschaft der Aktionswoche ist eindeutig: Eine
Stadt mit den sozialen Herausforderungen wie in Duisburg,
braucht auch künftig eine starke Schuldnerberatung für
alle Menschen in finanziellen Notlagen.

Schuldnerberatung 1 (v. l. n. r.): Dirk Franke, Christina
Schwoll, Frank Börner, Elif Kayabasi, Bülent Adigüzel

Schuldnerberatung 2 (v. l. n. r.): Dirk Franke, Christof
Laege, Sarah Philipp, Bülent Adigüzel
DARGEBOTEN | I See Faces – Ausstellungseröffnung
"I See Faces" Fotografien, Malereien und Installationen
by ansichts_sache_n und Dotty "I always feel like
somebody′s watching me" -Rockwell DARGEBOTEN | I
See Faces - Ausstellungseröffnung Samstag, 27. Juni 2026,
19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119
Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) –
Hutveranstaltung.

Foto: © ansichts_sache_n Die Ausstellung ist vom
27.6. - 30.8.2026 zu den Öffnungszeiten des Projektladens
zu besuchen: Di, Mi + Do 10:00-13:00; So 15:00-19:00
Absage des Sommerfestes der
Frühen Hilfen Duisburg Das Sommerfest der Frühen Hilfen
Duisburg am Samstag, 27. Juni, findet aufgrund der aktuellen
Hitzewarnung nicht statt.
Die Entscheidung wurde im Sinne
des Gesundheits- und Hitzeschutzes für Schwangere, Babys und
Kleinkinder getroffen. Wichtige Hitzeschutzmaßnahmen für
Schwangere und Babys sind online unter
https://www.duisburg.de/hitzetipps
abrufbar. Die Frühen Hilfen bieten ein umfassendes
Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt
sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis
3 Jahren an. Die zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen befindet
sich auf der Schwanenstraße 5-7 in der Duisburger Innenstadt
(Eingang Steinsche Gasse 2). Für Rückfragen steht das Team der
Frühen Hilfen unter 0203 283-8342 zur Verfügung.
3. Eigentümerforum Hochfeld zum
Thema Brandschutz am Dienstag, den 29. Juni um 18 Uhr in der alten
Feuerwache Interessierte, die an dem Forum teilnehmen möchten, können sich noch
bis zum 22. Juni 2026 formlos anmelden. Eine
kurze E-Mail an stadtteilarchitektur@stadtteilbuero-hochfeld.de
genügt.
Spieleabend in der Bezirksbibliothek
Rheinhausen Die Bezirksbibliothek Rheinhausen,
Händelstr. 6, öffnet am Freitag, 26. Juni, für
einen geselligen Spieleabend. Von 19 bis 22.30 Uhr sind
Spielbegeisterte aller Altersgruppen eingeladen, gemeinsam einen
unterhaltsamen Wochenausklang zu verbringen.
Ob Klassiker
oder aktuelle Spiele – das Angebot der Bibliothek hält für jeden
Geschmack etwas bereit. Gespielt werden unter anderem bekannte Titel
wie Siedler, Skyjo, Rummikub oder Werwölfe vom Düsterwald. Natürlich
können gerne auch eigene Spiele mitgebracht werden. Es geht vor
allem um den gemeinsamen Spaß, den Austausch und das Kennenlernen
neuer Spiele. Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung ist
nicht nötig. Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder
telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die
Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr
und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet
Duisburger Digitaltag am 27. Juni hat „Digitale
Souveränität“ zum Thema Bereits zum siebten Mal laden
Stadtbibliothek und Volkshochschule am Samstag, 27. Juni, von 11 bis
15 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt
zum Digitaltag ein. Von Beginn an haben sich die beiden Duisburger
Bildungseinrichtungen mit Unterstützung kompetenter lokaler Partner
an diesem bundesweiten Aktionstag beteiligt. Initiiert von namhaften
Verbänden sollen mit verschiedenen Veranstaltungen im ganzen Land
digitale Themen verständlich gemacht, Berührungsängste abgebaut und
Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung greifbar gemacht
werden. Vor dem Hintergrund internationaler Spannungen wird das
Thema „Digitale Souveränität“ in der Öffentlichkeit breit
diskutiert, wobei hier die nationale digitale Souveränität und die
digitale Souveränität von Unternehmen im Vordergrund stehen. Die
Duisburger Veranstalter zielen bei ihrem Aktionstag auch auf die
persönliche digitale Souveränität. Es geht um die Fähigkeit,
digitale Tools kompetent zu nutzen, zu entscheiden, welche digitalen
Dienste man überhaupt nutzen möchte und wie man dabei seine Daten
und Privatsphäre optimal schützen kann. So ist in diesem Jahr zum
Beispiel die Verbraucherzentrale mit umfangreichen Materialien zur
WLAN-Sicherheit, Schadprogrammen, zum Datenschutz und zum
Phishing mit einem Stand vor Ort. Andreas Mantke von „The Document
Foundation“ stellt das kostenfreie Softwarepaket LibreOffice vor.
Das Open-Source-Betriebssystem Linux wird präsentiert, genauso wie
alternative Android-Betriebssysteme für Smartphones, um
Vertraulichkeit und Privatsphäre zurückzugewinnen.
Die
Sparkasse Duisburg stellt das europäische Bezahlsystem Wero als
Alternative zum amerikanischen PayPal vor. Präsentiert werden
zudem selbstgebaute Smart-Home-Lösungen, bei denen die Daten nicht
auf Servern amerikanischer oder chinesischer Unternehmen gespeichert
werden. Die Agentur für Arbeit macht die Besucher fit für eine
„Job-Safari online“ und man erfährt, wie man die eigene
Familiengeschichte erforschen und Ahnenforschung digital betreiben
kann. Neben Informationsständen der genannten Partner werden in
einem separaten Raum Kurzvorträge zu besonderen Fragestellungen
angeboten. So zeigt unter anderem Kai Lehmkühler von der
Digitalagentur Rheinschafe, wie man Künstliche Intelligenz auf
unternehmenseigenen Servern unabhängig von den großen Providern
betreiben kann. Dr. Lea Beiermann vom bundeseigenen „Zentrum für
Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS)“ wird
erläutern, wie sich das ZenDiS bemüht, kritische Abhängigkeiten der
Verwaltung aufzulösen. Wirtschaftsinformatiker Dr. Kevin Rehring von
der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft referiert über
die „Herausforderungen von KI im Kontext einer europäischen
digitalen Souveränität“. Der Digitaltag ist kostenfrei, eine
vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen
gibt es im Internet auf
https://www.duisburg.de/microsites/stadtbibliothek/aktuell/digitaltag.
STADTRADELN vom 27. Juni bis 17.
Juli
Der Termin für das STADTRADELN 2026 in
Duisburg steht fest. Vom 27. Juni bis zum 17. Juli schwingen sich
wieder viele Bürgerinnen und Bürger auf den Sattel. Aufgrund des
späten Beginns der Sommerferien wurde der Termin vor die Ferienzeit
gelegt.
Das STADTRADELN ist in Duisburg
mittlerweile gute Tradition: Es ist die bereits 13. Teilnahme. 2014
ging es mit 491 Radlerinnen und Radlern los, die in Summe circa
125.000 km erstrampelten.
Im vergangenen
Jahr waren es schon 2.255 Aktive, die in 158 Teams antraten und mit
473.068 Kilometern fast die halbe Million knackten – ein neuer
Rekord. Anmeldungen sind ab sofort unter www.stadtradeln.de/duisburg
möglich. Erneut wird es eine spezielle Wertung für Schulen geben.
Die aktivsten Teams und Radelnden werden
zusätzlich ausgezeichnet. Zudem ermöglicht ein Losverfahren allen
Teilnehmenden eine Gewinnchance – unabhängig von der Anzahl der
erradelten Kilometer. Das Fahrrad spielt eine bedeutende Rolle beim
Gelingen der Verkehrswende. Mit dem STADTRADELN sollen Menschen dazu
bewegt werden, das Auto öfter mal stehen zu lassen. Details zur
Eröffnungstour, zu weiteren Veranstaltungen und zur Schulwertung
folgen noch vor Beginn des Aktionszeitraums.
3. Deutsche Meisterschaft: Streetdance „All Style Battle - Duisburg
Beatz Racism“ - Hitzebedingt ABGESAGT!
Die 3. Deutsche Meisterschaft „Streetdance – All Style Battle“ für
alle talentierten Tänzerinnen und Tänzer aus dem ganzen Bundesgebiet
findet am Samstag, 27. Juni, ab 10 Uhr in der Event-Location BORA,
Dellplatz 16a im Duisburger Dellviertel, statt. Die Veranstaltung
wird gemeinsam vom Jugendamt mit dem Kulturverein T.K.M. e. V. und
der „Street Dance Factory“ organisiert.

3. Deutsche Meisterschaft – Streetdance „All Style Battle - Duisburg
Beatz Racism“ C Stadt Duisburg
Die Teilnehmenden können sich
in verschiedenen Kategorien messen und ihre Leidenschaft für
Streetdance zeigen. Nach zwei erfolgreichen Meisterschaften 2024 und
2025 ist klar, dass dieses mitreißende Event fortgeführt wird und
sich dauerhaft in der Kulturlandschaft Duisburgs etabliert. Hier
entsteht eine Plattform, die Solidarität und Respekt fördert –
unabhängig von Hautfarbe, Religion, sozialer Herkunft oder
Geschlecht.
Die Veranstaltung bietet Raum für kreative
Begegnungen, Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Projekte.
Unter dem Titel „All Style Battle – Duisburg Beatz Racism“ setzt die
Veranstaltung ein klares Zeichen gegen Rassismus. Die Performances
der Tänzerinnen und Tänzer transportieren Botschaften von Toleranz,
Zusammenhalt und Gleichberechtigung.
Die Idee einer offenen
Meisterschaft für alle Streetdance-Stile ist deutschlandweit
einzigartig. Es werden Battles in den Kategorien 1vs1, 2vs2 sowie
Crew vs Crew (drei bis acht Personen) ausgetragen. Stilmäßig sind
HipHop, Popping und Breakdance vertreten. Als Judges werden die
Tanzikonen Ibra, Lil Amok und Neso erwartet.
Im Vorfeld hat
der T.K.M. e.V. kostenfreie Tanzworkshops an Schulen und
Jugendzentren in Duisburg und Umgebung angeboten, um Kinder und
Jugendliche für Streetdance zu begeistern. Die Teilnahme ist
kostenlos, auch der Eintritt für alle Zuschauenden ist frei. Weitere
Informationen und die Anmeldung gibt es im Internet unter
https://www.streetdancefactory.de
Satirischer Leseabend am 25. Juni mit Raniero Spahn in Großenbaum
Die Bibliothek an der Großenbaumer Allee 168 bis 174 in
Großenbaum lädt am Donnerstag, 25. Juni, um 17 Uhr zu einem
besonderen literarischen Nachmittag ein: Der Autor Raniero Spahn
stellt unter dem Titel „Was geschehen könnte, wenn… Alltag auf
Abwegen“ seine neuesten satirischen Geschichten vor. In seinen Texten nimmt Spahn den Alltag genau unter die Lupe und
führt scheinbar vertraute Situationen mit feiner Beobachtungsgabe
und pointiertem Humor auf überraschende Abwege. Dabei entstehen
Geschichten, in denen Worte scharf, treffsicher und zugleich
unterhaltsam durch den Raum fliegen und zum Schmunzeln wie auch zum
Nachdenken anregen. Die Lesung richtet sich an alle, die Freude an Satire und
literarischen Blickwinkeln jenseits des Gewöhnlichen haben. Der
Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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